[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmetauscher, und insbesondere einen Wärmetauscher
für ein Kraftfahrzeug-Klimaanlagensystem.
[0002] Bei einem Parallelstromkondensator führt eine schlechte Verpressung der Kondensatorbauteile
zu verschiedenen kosmetischen Fehlern während des Verlötens der Kondensatorbauteile.
Diese Fehler führen zu Ausschuss oder zusätzlicher Bearbeitung und Nacharbeit, und
können sogar zu einer Unzufriedenheit der Kunden und zu einer Ablehnung des Produkts
führen. Eine schlechte Verpressung kann sich auf Grund der natürlichen Abweichung
der Lamellen- und Rohrhöhe ergeben, welche sehr schwierig zu steuern sein kann. Zusätzlich
kann die thermische Ausdehnung in einem Lötofen bewirken, dass Pressverbindungen sich
ausdehnen und ihre Effektivität verlieren.
[0003] Durch eine unvollständige Verpressung bewirkte Fehler umfassen:
- (1) Herausfallen von Lamellen - eine unvollständige Verpressung wird die Lamelle nicht
ausreichend halten, um die Schwerkraft zu überwinden, wenn der Kondensator hergestellt
wird, was bewirkt, dass die Lamelle aus ihrer Position fällt. Ein Herausfallen der
Lamelle tritt auf, wenn die Lamelle aus ihrer Position zwischen zwei Rohren herausfällt.
- (2) Aufstellen von Lamellen - eine unvollständige Verpressung wird die Lamelle nicht
ausreichend halten, um die Kraft von Gebläsen, die nach oben blasen, um überschüssiges
Flussmittel während der Verarbeitung zu entfernen, und/oder Ofengrenzen ("Vorhänge")
zu überwinden, welche entlang der oberen Fläche des Kondensators entlang ziehen, wenn
er von einer Ofenzone zu der nächsten passiert. Die Lamelle wird als ein Ergebnis
nach oben gehoben. Der kosmetische Effekt dieses Fehlers ähnelt dem Herausfallen von
Lamellen, aber die Lamelle befindet sich in entgegengesetzter Richtung außerhalb ihrer
Position.
- (3) Lamellenfenster - eine unvollständige Verpressung wird die Lamelle nicht ausreichend
an Ort und Stelle halten, so dass der Spalt zwischen dem Sammelrohr und der Lamelle
unverändert ist, wenn er durch den Ofen passiert. Lamellenfenster können auftreten,
wenn das Lamellenende von Vorhängen im Ofen ergriffen und zurückgedrückt wird. Wenn
das Lamellenfenster an der Ecke des Kerns auftritt, erfolgt dies üblicherweise aufgrund
dieser Ursache.
[0004] Zusätzlich zu den drei oben genannten Fehlern ist eine Kernabdeckungsverschiebung
ein weiterer Fehler, der auftreten kann. Bei der Kernabdeckungsverschiebung verschiebt
sich die äußere Kernabdeckung während der Installation der Lötrahmen, was einen unerwünschten
kosmetischen Fehler bewirkt, obwohl die Leistung des Kondensators nicht beeinflusst
wird. Dies tritt typischerweise auf, wenn die Abdeckung auf den Verpressungsrahmen
gehängt wird, der den Kondensator während des Lötvorgangs hält. Produkte mit diesem
Fehler können nicht nachbearbeitet werden und können nur ausgesondert werden. Eine
Kernabdeckungsverschiebung tritt auf, wenn die Abdeckung an der Lamelle entlang gleitet.
Es sei angemerkt, dass die Abdeckung nicht zentriert zum Sammelrohr ist und die Lamelle
unterhalb freigibt.
[0005] Ein Herausfallen von Lamellen und Aufstellen von Lamellen sind typische Versagensarten
für bestimmte Arten von Kondensatoren. Unvollständige Verpressung kann beim Vorgang
des Kernbaus auftreten, wie zuvor erwähnt, auf Grund natürlicher Abweichungen der
Lamellen- und Rohrhöhe. Wo der Vorgang des Kernbaus bis zu Minimalwerten gesteuert
werden kann, kann eine unvollständige Verpressung immer noch als natürlicher Effekt
der thermischen Ausdehnung in dem Ofen resultieren.
[0006] Um die Effekte der thermischen Ausdehnung im Ofen (die nicht vermieden werden kann)
zu bekämpfen, kann der Kern geschützt werden, indem ein Stab oder eine Schiene unter
und entlang der Lamellen, die typischerweise betroffen sind, gelegt wird. Diese Schiene
dient als präventive Sperre, die verhindert, dass Lamellen herausfallen, selbst wenn
ansonsten ein Verlust der Verpressung bewirken würde, dass die Lamelle herausfällt.
Diese Schiene ist jedoch unwirksam gegenüber einem Aufstellen der Lamellen.
[0007] Es gibt jedoch mehrere Nachteile bezüglich der unter den Ecklamellen angeordneten
Schiene, insbesondere: (a) wenn der Kern nicht komplett aufsitzt, ist die Schiene
unwirksam; (b) wenn die Schiene gebogen oder verformt ist, kann sie die Lamelle beschädigen,
die sie schützen sollte; und (c) wenn die Schiene nicht richtig behandelt wurde, kann
die Lamelle, die sie unterstützt, an der Schiene angelötet werden, was bewirkt, dass
die Lamelle beschädigt wird.
[0008] Um die Effekte der Vorhänge, welche die Lamelle hoch oder zurück ziehen, um ein Aufstellen
der Lamelle oder Lamellenfenster zu bewirken, zu bekämpfen, kann ein schützender "Käfig"
auf der Oberseite des Kondensators vor dem Löten angeordnet werden. Dieser Käfig,
der im Wesentlichen ein Gitter von Edelstahldraht ist, gefertigt, um an dem Verpressungsrahmen
über dem Kondensator angebracht zu werden, ohne den Kondensator zu berühren, schützt
den Kern vor den Ofenvorhängen, aber erlaubt einen ausreichenden Luftstrom, um eine
gute Lötung zu ermöglichen, und ist auch ausreichend leicht, so dass er nicht eine
Wärmesenke wird. Dieses System wird jedoch ein Aufstellen der Lamelle nicht verhindern,
das durch Flussmittelgebläse bewirkt wird.
[0009] Leider hat der Käfig einen grundsätzlichen Nachteil darin, dass er dem Verfahren
einen Aufwand in Form einer nicht wertsteigernden Weise hinzufügt. Er ist auch Beschädigungen
unterworfen, die es schwierig machen, ihn zu platzieren, und ein Risiko für ein Zerstören
des Ofens erzeugen.
[0010] Um eine Kernabdeckungsverschiebung zu verhindern, sollte der Effekt der Abdeckungen,
die am Verpressungsrahmen aufgehängt werden, verhindert werden. Das Rein- und Gewartethalten
der Rahmen hilft, ist aber keine perfekte Lösung für diesen Effekt. Zusätzlich kann
- obwohl Arbeiter dazu ermutigt werden können, ein Produkt zu überprüfen - direkt
nachdem der Rahmen installiert worden ist und bevor der Kondensator in den Prozess
eingeleitet wird, wenn ermittelt wird, dass ein Kondensator unvollständig in den Rahmen
eingesetzt ist, ein Holzhammer verwendet werden, um ihn in die richtige Position zu
bringen; jedoch ist dieser Ansatz nicht wünschenswert.
[0011] Der Hauptnachteil beim Steuern des Kernbaus und der Lamellenherstellung, um eine
gleichmäßige Verpressung und Rohr- und Lamellenhöhe sicherzustellen, ist, dass es
schwierig oder unmöglich ist, dies auf "präventive" Weise zu tun. Typischerweise werden
Probleme nach dem Auftreten entdeckt; selbst wenn die betroffenen Kondensatoren gefunden
werden können, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie bereits den Lötvorgang begonnen
haben, nach dem sie nicht mehr wiederhergestellt werden können. Leider ist selbst
eine 100%-ige Überprüfung des Kondensators nur minimal effektiv.
[0012] Das beständige Reinhalten der Rahmen, um eine Kernabdeckungsverschiebung zu verhindern,
ist ein arbeitsintensives Verfahren und schwierig zu kontrollieren, da es keine Gewissheit
gibt, dass alle Rahmen in den richtigen Abständen gereinigt werden. Außerdem wird
die Rahmenreinheit in ihrer Effektivität bezüglich des Verhinderns einer Kernäbdeckungsverschiebung
beschränkt. Die Praxis der Verwendung eines Holzhammers, um einen Kondensator zu positionieren,
ist aus Gründen unerwünscht, die durch die Beobachtung des Verfahrens einfach offensichtlich
gemacht werden.
[0013] Eine Vorrichtung zum Halten der Endelemente an Ort und Stelle wird in der
DE 198 14 827 A1 beschirieben- Diese Vorrichtung umfasst eine Seitenplatte, die an dem Sammelrohr
mittels Elementen fixiert ist. Jedoch erlaubt dieser Ausgestaltung nicht, dass Kondensat
oder ein anderes Fluid zwischen den Seitenplatten und dem Sammelrohr durchströmt.
Deshalb kann sich das Kondensat, das sich an der Seitenplatte bildet, ansammeln und
zur Korrosion des Wärmetauschers führen.
[0014] Eine andere Vorrichtung zum Halten der Endelemente an Ort und Stelle wird in dem
U.S. Patent 5,894,885 beschrieben. Diese Vorrichtung umfasst Endrohre, die an Kollektoren fixiert sind
Diese Ausgestaltung bringt zusätzliche Kosten mit sich und ermöglicht es nicht, dass
das Kondensat oder ein anderes Fluid zwischen den Kollektoren und den Endrohren durchfließt.
Deshalb kann sich Kondensat, das sich an der Verbindung zwischen den Kollektoren und
den Endrohren bildet, sammeln und zu einer Korrosion des Wärmetauschers führen.
[0015] JP2003004395 zeigt einen Wärmetauscher mit einer Haltevorrichtung für ein Endelement (140) mit
allen Merkmalen des Oberbegriffs des unabhängigen Anspruchs.
Zusammenfassung der Erfindung
[0016] Folglich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Fluid, bspw. ein Kondensat
zwischen Endelement (140) und Sammelrohr (10, 150) abzuführen. Eine weitere vorteilhafte
Wirkung ist die Effekte der natürlichen Abweichung von Lamellen- und Rohrhöhe und
der thermischen Ausdehnung des Ofens zu überwinden oder auszugleichen, während die
äußeren Kemabdeckungen, die als Schutz für die äußeren Lamellen dienen, gehalten werden.
[0017] Gemäß der Erfindung weist ein Sammler für einen Wärmetauscher ein Sammelrohr auf,
wobei das Sammelrohr eine Mehrzahl von Öffnungen für Rohre aufweist, und wobei jedes
Ende des Sammelrohres eine Mehrzahl von Vorsprüngen zum Halten eines Endelements aufweist.
[0018] Des Weiteren weist der Wärmetauscher ein erstes Sammelrohr, ein zweites Sammelrohr,
das im Wesentlichen parallel zum ersten Sammelrohr ausgerichtet ist, eine Mehrzahl
von Rohren, die sich zwischen dem ersten und zweiten Sammelrohr erstrecken, und wenigstens
ein Endelement auf, das benachbart der Mehrzahl von Rohren angeordnet ist, und sich
zwischen einem Ende des ersten Sammelrohres und einem Ende des zweiten Sammelrohres
erstreckt, wobei jedes Ende des Sammelrohres eine Mehrzahl von Vorsprüngen zum Halten
des Endelements aufweist.
[0019] Wärmetauscher gemäß der Erfindung kommen in Kraftfahrzeug-Heiz- und Klimaanlagensystemen
zum Einsatz. Solche Geräte weisen potentiell Vorrichtungen zum zur Verfügung stellen
von heißem Fluid und kaltem Fluid und einen Wärmetauscher auf, der ein erstes Sammelrohr,
ein zweites Sammelrohr, das im Wesentlichen parallel zum ersten Sammelrohr ausgerichtet
ist, eine Mehrzahl von Rohren, die sich zwischen dem ersten und zweiten Sammelrohr
erstrecken, und ein Endelement aufweist, das benachbart der Mehrzahl von Rohren angeordnet
ist, und sich zwischen einem Ende des ersten Sammelrohres und einem Ende des zweiten
Sammelrohres erstreckt, wobei jedes Ende des Sammelrohres eine Mehrzahl von Vorsprüngen
zum Halten des Endelements aufweist.
[0020] Somit Kann ein Kraftfahrzeug ein Kraftfahrzeug-Heiz- und Klimaanlagensystem mit einem
Wärmetauscher aufweisen, der ein erstes Sammelrohr, ein zweites Sammelrohr, das im
Wesentlichen parallel zum ersten Sammelrohr ausgerichtet ist, eine Mehrzahl von Rohren,
die sich zwischen dem ersten und zweiten Sammelrohr erstrecken, und wenigstens ein
Endelement aufweist, das benachbart der Mehrzahl von Rohren angeordnet ist, und sich
zwischen einem Ende des ersten Sammelrohres und einem Ende des zweiten Sammelrohres
erstreckt, wobei jedes Ende des Sammelrohres eine Mehrzahl von Vorsprüngen zum Halten
des Endelements aufweist.
[0021] Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden offensichtlich
aus der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele,
wenn sie zusammen mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0022] Ein beispielhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Detail im Folgenden
beschrieben und wird in den Zeichnungen wiedergegeben, bei denen:
Figur 1 eine typische Anordnung eines Rahmens und eines Kondensators vor dem Löten
zeigt.
Figur 2A und Figur 2B eine typische Eckverbindung vor bzw. nach dem Löten zeigt.
Figur 3 eine Seitenansicht einer Darstellung einer äußeren Rohrhalterung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist
Figur 4 eine Draufsicht auf ein Sammelrohr gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung ist.
Figur 5 eine vergrößerte Ansicht des Bereichs B von Figur 4 ist, welche die Sammelrohröffnungen
für Wärmetauscherrohre gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt.
Figur 6 eine vergrößerte Ansicht des Bereichs C von Figur 4 ist, die ein Ende eines
Sammelrohres gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
Figur 7A eine vergrößerte Ansicht des Bereichs D von Figur 6 ist, die einen Vorsprung
zum Halten eines Endelements gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt.
Figur 7B eine beispielhafte, alternative Struktur bezüglich der Struktur, die in Figur
7A dargestellt ist, gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
ist.
Figur 7C eine beispielhafte, alternative Struktur bezüglich der Struktur, die in Figur
7A dargestellt ist, gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
ist.
Figur 7D eine beispielhafte, alternative Struktur bezüglich der Struktur, die in Figur
7A dargestellt ist, gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
ist.
Figur 8 eine Ansicht eines Endes eines Sammelrohres gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
[0023] Um die oben diskutierten Nachteile zu vermeiden, werden die äußeren Kernabdeckungen
derart gehalten, dass ein Verschieben unmöglich ist, und dass Einbußen bei der Verpressung
minimiert werden. Bei vorhandenen Ausgestaltungen gab es keinen Halt der äußeren Lamelle
und Kernabdeckung während der Herstellung, außer durch den, der durch den Verpressungsrahmen
erzeugt wurde.
[0024] In diesem Hinblick zeigt Figur 1 eine typische Anordnung eines Rahmens 300 und Kondensators
200 vor dem Löten. Der Kondensator 200 umfasst ein Sammelrohr 230 an jedem Ende und
eine Rohr-Lamellen-Matrix 240 zwischen jedem Sammelrohr 230. Die Rohr-Lamellen-Matrix
240 umfasst Wärmetauscherrohre 250 und Bereiche 260 zwischen den Rohren 250 für Lamellen
(nicht dargestellt). Die Verpressungspunkte 210 sind nur zwecks des Effekts dargestellt.
Typischerweise liegt eine Verpressung entlang der Länge der Abdeckungen vor, aber
eine Verpressung kann auch etwa 50 mm von den Sammelrohren enden.
[0025] Figur 2 zeigt eine genauere Ansicht einer Eckverbindung 220 des Rahmens 300 und Kondensators
200 von Figur 1. Wenn der Kondensator 200 und der Rahmen 300 in einem Lötofen platzieren
werden, wärmen sich die Rahmenbauteile auf und durchlaufen eine thermische Ausdehnung.
Die Richtung der thermischen Ausdehnung ist in Figur 1 durch den Pfeil X angezeigt.
Die thermische Ausdehnung ist eine Funktion des Materials, der Temperaturänderung
und der Länge des sich ausdehnenden Materials. Lange Bauteile werden am meisten von
der thermischen Ausdehnung betroffen. Im Falle der Bauteile der Figuren 1 und 2 ist
die Kernabdeckung am weitesten von der Mitte des Sammelrohres entfernt. Ferner ist,
wenn das Kondensatorsammelrohr 230 aus Aluminium gebaut ist, und der Rahmen 300 aus
Edelstahl gebaut ist, die thermische Ausdehnung der Aluminium-Kondensatorsammelrohre
230 größer als die der Edelstahlrahmen 300. Somit wird, wenn sich das Sammelrohr 230
im Ofen ausdehnt, die äußere Kernabdeckung 270 gegen den Lötrahmen 300 gebogen. Das
erste aktive Rohr 255 wird zwar durch das Sammelrohr 230 erfasst und ist der Mitte
des Sammelrohres etwas näher. Die äußere Kernabdeckung 270 wird ohne Halterung weg
vom Ende des Sammelrohres 230 geschoben. Ferner wird der resultierende Spalt zwischen
dem äußersten aktiven Rohr 255 und der Kernabdeckung 270 größer als die Höhe der Lamelle
(nicht dargestellt) gemacht, und die Lamelle verliert ihre Verpressung.
[0026] Figur 3 ist eine Seitenansicht einer Wiedergabe der äußeren Rohrhalterung gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Bei dem Beispiel von Figur
3 weist eine Kondensatoranordnung 100 ein Sammelrohr 10, Wärmetauscherrohre 120, die
Bereiche 130 für Lamellen (nicht dargestellt) bilden, und eine äußere Kernabdeckung
oder ein Element 140 auf. Die Kondensatoranordnung 100 wird von einem Lötrahmen 300
zusammengedrückt. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
weist das Sammelrohr 10 Vorsprünge 30 auf, um die äußere Kernabdeckung oder das Element
140 während der Herstellung einschließlich des Lötens an Ort und Stelle zu halten.
Deshalb wird, da die äußere Kernabdeckung oder das Element 140 an Ort und Stelle gehalten
wird, das erste aktive Rohr 125 auch an Ort und Stelle gehalten, und die Fertigungsnachteile,
die zuvor beschrieben wurden, werden minimiert.
[0027] Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf ein Sammelrohr 10 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Das Sammelrohr 10 weist Öffnungen 20 für Wärmetauschrohre
auf, die entlang der Längsachse A des Sammelrohres 10 angeordnet sind. Das Sammelrohr
10 weist auch "Finger" oder Vorsprünge 30 an jedem Ende 40 des Sammelrohres auf, um
die Elemente 140 an den Enden des Sammelrohres zu halten. Die Elemente 140, die durch
die Vorsprünge gehalten werden, können Endplatten, unbenutzte Rohre oder andere Endelemente
sein, die aus der Wärmetauscherlehre bekannt sind. Die Vorsprünge 30 können einstückig
mit dem Körper des Sammelrohres 10 sein.
[0028] Figur 5 zeigt eine detaillierte Ansicht des Bereichs B von Figur 4, welche die Öffnungen
für die Wärmetauscherrohre gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
zeigt. Wie in dem Beispiel von Figur 5 dargestellt, können die Öffnungen 20 für die
Wärmetauscherrohre gekrümmt sein, so dass die Öffnungen 20 der Krümmung der Wärmetauscherrohre
120 folgen. Diese Ausgestaltung unterstützt das Verbinden des Sammelrohres 10 und
der Wärmetauschrohre 120 während des Lötens und unterstützt ferner das Abdichten des
Sammelrohres 10 zu den Wärmetauschrohren 120.
[0029] Figur 6 zeigt eine detaillierte Ansicht eines Sammelrohrendes 40 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Das Sammelrohrende 40 weist "Finger" oder Vorsprünge 30
auf, um Elemente mit dem Sammelrohr zu halten. Die "Finger" oder Vorsprünge 30 bilden
Bereiche 35 zum Halten von Elementen 140. Diese Bereiche 35 können mit engeren Abmessungen
als die Öffnungen 20 für die Wärmetauscherrohre 120 gefertigt werden, so dass die
Elemente 140 während der Herstellung des Kondensators fest an Ort und Stelle gehalten
werden. Ferner können die Sammelrohrenden 40 einen Bereich 50 aufweisen, der es einem
Fluid, wie beispielsweise Kondensat, ermöglicht zwischen den Elementen 140 und dem
Sammelrohr 10 durchzufließen. Bei dem Beispiel von Figur 6 ist der Bereich 50 ein
ebener Bereich, der einen Spalt zwischen dem Element 140 und dem Sammelrohr 10 zur
Verfügung stellt. Der Bereich 50 kann auch eine Nut in dem Sammelrohr 10 oder eine
andere Ausgestaltung sein, die einen Spalt zwischen dem Element 140 und dem Sammelrohr
10 zur Verfügung stellt.
[0030] Mittels Vorsehens eines Bereichs oder eines Spalts zwischen dem Element und dem Sammelrohr
wird es einem Fluid, wie beispielsweise Kondensat, das sich an dem Sammelrohr und
dem Element sammelt, ermöglicht abzufließen anstelle sich an der Verbindung des Sammelrohres
und des Elements zu sammeln. Dies verhindert oder verzögert Korrosion im Sammelrohr.
Während der Bereich 50 anhand eines Beispiels aufgezeigt wurde, vorliegend als ein
ebener Bereich, kann der Bereich 50 auch durch eine oder mehrere ebene oder gekrümmte
Flächen oder eine Kombination von ebenen oder gekrümmten Flächen gebildet werden,
die vorgesehen sind, dass die Fläche oder Flächen einen ausreichenden Spalt zur Verfügung
stellen, um es einem Fluid zu ermöglichen, zwischen dem Sammelrohr und dem Element
durchzufließen.
[0031] Figuren 7A, 7B, 7C und 7D zeigen detaillierte Ansichten von beispielhaften "Fingern"
oder Vorsprüngen 30, um gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden
Erfindung ein Element am Ende eines Sammelrohres 10 zu halten. Bei diesen weiteren,
bevorzugten Ausführungsbeispielen erzeugt der "Finger" oder Vorsprung 30 einen Griffbereich
39 zum Halten des Elements 140 im Sammelrohr. Bei den exemplarischen Ausgestaltungen,
die in Figur 7A, Figur 7B, Figur 7C und Figur 7D dargestellt sind, wurden eine oder
mehrere Flächen 37 zur Verfügung gestellt, die einen Spalt zwischen einem Element
140 (aus Übersichtsgründen hier nicht dargestellt) und dem Sammelrohr 10 (aus Übersichtsgründen
hier nicht in seiner Gesamtheit dargestellt) bilden. Während die Fläche 37 als Beispiel
hier als eine ebene Fläche dargestellt wurde, kann die Fläche auch durch eine oder
mehrere ebene oder gekrümmte Flächen oder eine Kombination von ebenen und gekrümmten
Flächen gebildet sein, die vorgesehen sind, so dass die Fläche oder Flächen einen
ausreichenden Spalt zur Verfügung stellen, um es Fluid ermöglichen, zwischen dem Sammelrohr
und dem Element durchzuströmen. Ebenfalls können ein oder mehrere Flächen 37 zusätzlich
zu oder anstelle von dem oben erläuterten Bereich 50 vorgesehen sein.
[0032] Figur 8 zeigt eine Endansicht eines Sammelrohres 10 gemäß einem anderen bevorzugten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Bei dem Beispiel von Figur 8 weist
das Sammelrohr 10 Vorsprünge 30 zum Halten eines Elements 140 auf. Die Vorsprünge
30 bilden einen Schlitz oder Schlitze, in die das Element 140 eingepasst ist, so dass
das Element 140 während der Fertigung an Ort und Stelle gehalten wird. Das Sammelrohr
10 weist auch Öffnungen zur Aufnahme von Wärmetauscherrohren auf. Bei dem Beispiel
von Figur 8 ist das erste aktive Rohr 125 an Ort und Stelle im Sammelrohr 10 dargestellt.
[0033] Bei dem Beispiel von Figur 8 ist das Sammelrohr 10 als einstückiges Rohr dargestellt.
Jedoch kann das Sammelrohr 10 auch aus zwei oder mehr Stücken gebildet sein, die das
Sammelrohr 10 bilden.
[0034] Auf Grund des Haltens des äußeren Rohres unter Verwendung von "Fingern" 30, die in
das Sammelrohr 10 integriert sind, wird die äußere Kernabdeckung oder das Element
140 nicht durch das Sammelrohr 10 während des Ausdehnens weg geschoben. Somit ist
der dominierende Faktor für die Bestimmung des trennenden Abstands in Folge der thermischen
Ausdehnung nicht mehr die Länge des Sammelrohres 10, sondern vielmehr der Abstand
zwischen den Rohren 120. Im Ergebnis wird der effektive, trennende Abstand, der die
äußere Lamelle beeinflusst, wesentlich verringert, und die Lamelle verliert nie ihre
Verpressung während des Lötkreislaufs. Figur 3 zeigt eine Wiedergabe dieses effektiven
Abstands 160.
[0035] Vorteile der Erfindung umfassen ihre mittels Erprobungen nachgewiesene Fähigkeit,
die zwei größten Versagensarten, die gegenwärtig während der Kondensatorherstellung
beobachtet werden, zu beseitigen: Rohrverschiebung und Herausfallen von Lamellen.
Es wurde auch nachgewiesen, dass Lamellenfenster und Aufstellen von Lamellen auf Grund
der Veränderung wesentlich abnehmen. Diese Verbesserungen werden mittels eines minimalen
Anstiegs der Werkzeug- und Stückkosten realisiert.
[0036] Ein anderer Vorteil ist, dass diese Änderung sehr einfach ohne erkenntliche Steigerung
des Anfangsausschusses in bestehende Werkzeuge integriert werden kann. Ein weiterer
Vorteil ist, dass die vorliegende Erfindung es ermöglicht, dass sich Kondensat an
dem Ende des Sammelrohres sammeln kann, um zwischen dem Sammelrohr und dem gehaltenen
Element abzufließen. Im Ergebnis kann eine vorzeitige Korrosion des Kondensators vermieden
werden.
[0037] Die vorstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung wurde
nur zum Zwecke der Erläuterung und Beschreibung dargestellt. Sie ist nicht dazu gedacht,
abschließend zu sein, oder die Erfindung auf die spezielle offenbarte Form zu beschränken,
und Modifikationen und Abwandlungen sind möglich und/oder würden im Lichte der oben
genannten Lehren offensichtlich sein, oder können aus der Praxis der Erfindung erreicht
werden. Die Ausführungsbeispiele wurden ausgewählt und beschrieben, um die Prinzipien
der Erfindung und ihrer praktischen Anwendung zu erklären, um es einem Fachmann zu
ermöglichen, die Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen und mit verschiedenen
Modifikationen, wie sie für die spezielle Benutzung in Erwägung gezogen werden, zu
verwenden. Es ist beabsichtigt, dass der Umfang der Erfindung durch die Ansprüche
festgelegt wird, die hieran angehängt sind, und dass die Ansprüche alle Ausführungsbeispiele
der Erfindung umfassen, einschließlich der offenbarten Ausführungsbeispiele und derer
Äquivalente.
1. Wärmetauscher mit einer Rohr-Lamellen-Matrix mit einem Sammelrohr an jedem Ende der
Rohr- Lamellen-Matrix, wobei jedes Sammelrohr (10) eine Mehrzahl von Öffnungen (20)
für Rohre (120, 125; 250, 255) aufweist; wobei
wenigstens ein Ende des Sammelrohres (10) eine Mehrzahl von Vorsprüngen (30) zum Halten
eines Endelements aufweist, wobei die Mehrzahl von Vorsprüngen (30) an jedem Ende
des Sammelrohres (10) eine Öffnung in dem Ende des Sämmelrohres (10) bildet und wobei
wenigstens ein Ende des Sammelrohres (10) wenigstens einen Bereich (50) umfasst, der
in Zusammenwirkung mit dem Endelement es ermöglicht, dass ein Fluid zwischen dem Sammelrohr
(10) und dem Endelement fließt,
dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich (50) auf der den Vorsprüngen (30) gegenüberliegenden Seite des Endelements
(140) angeordnet ist.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, wobei die Vorsprünge (30) wenigstens eine halbkreisförmige
Öffnung an jedem Ende des Sammelrohres (10) bilden.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, wobei der wenigstens eine Bereich einen ebenen
Bereich (50) aufweist, der nicht der Krümmung des Endelements folgt, oder wobei der
wenigstens eine Bereich eine Mehrzahl von ebenen Breichen (50) aufweist, die nicht
der Krümmung des Endelements folgen.
4. Sammler nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei der wenigstens eine Bereich eine gekrümmte
Fläche aufweist.
5. Sammler nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei der wenigstens eine Bereich eine Kombination
von gekrümmten und ebenen Flächen (37) aufweist.
6. Sammler nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei der wenigstens eine Bereich eine Nut in einer
Öffnung in dem Ende des Sammelrohres (10) aufweist.
1. Echangeur de chaleur comprenant une matrice de lamelles et de tubes comportant un
tube collecteur au niveau de chaque extrémité de la matrice de lamelles et de tubes,
où chaque tube collecteur (10) présente une pluralité d'ouvertures (20) pour des tubes
(120, 125 ; 250, 255), où au moins une extrémité du tube collecteur (10) présente
une pluralité de parties saillantes (30) servant à retenir un élément d'extrémité,
où la pluralité de parties saillantes (30) forme, au niveau de chaque extrémité du
tube collecteur (10), une ouverture placée dans l'extrémité du tube collecteur (10)
et où au moins une extrémité du tube collecteur (10) comprend au moins une zone (50)
qui permet, de façon conjointe avec l'élément d'extrémité, qu'un fluide s'écoule entre
le tube collecteur (10) et l'élément d'extrémité, caractérisé en ce que la zone (50) est disposée sur le côté de l'élément d'extrémité (140), situé à l'opposé
des parties saillantes (30).
2. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, où les parties saillantes (30) forment
au moins une ouverture en forme de demi-cercle, au niveau de chaque extrémité du tube
collecteur (10).
3. Echangeur de chaleur selon la revendication 1 ou 2, où la zone au moins au nombre
de un présente une zone plane (50) qui ne suit pas la courbure de l'élément d'extrémité,
ou bien où la zone au moins au nombre de un présente une pluralité de zones planes
(50) qui ne suivent pas la courbure de l'élément d'extrémité.
4. Collecteur selon la revendication 1, 2 ou 3, où la zone au moins au nombre de un présente
une surface recourbée.
5. Collecteur selon la revendication 1, 2 ou 3, où la zone au moins au nombre de un présente
une combinaison de surfaces recourbées et planes (37).
6. Collecteur selon la revendication 1, 2 ou 3, où la zone au moins au nombre de un présente
une rainure dans une ouverture placée dans l'extrémité du tube collecteur (10).