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EP 1 755 086 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.10.2010 Patentblatt 2010/43 |
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Anmeldetag: 01.08.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Trägerplatte für einen Münzprüfer
Supporting plate for a coin validator
Plaque de support pour un sélecteur de pièces de monnaie
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
17.08.2005 DE 102005038761
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.02.2007 Patentblatt 2007/08 |
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Patentinhaber: National Rejectors, Inc. GmbH |
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21614 Buxtehude (DE) |
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Erfinder: |
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- Glück, Anton
21698 Harsefeld (DE)
- Cohrs, Ulrich
23640 Horneburg (DE)
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Vertreter: Hauck Patent- und Rechtsanwälte |
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Neuer Wall 50 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 611 578 US-A- 5 988 345 US-B1- 6 223 877
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GB-A- 2 342 750 US-A1- 2004 245 067
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Trägerplatte für einen Münzprüfer nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Grundbestandteile eines Münzprüfers sind eine Hauptplatte und eine daran an-gelenkte
Laufbahnträgerplatte, die zwischen sich eine Münzlaufbahn bilden. An den Platten ist
eine Reihe von Sensoren angeordnet, welche die eingeworfenen Münzen auf Wertigkeit
und Echtheit untersuchen. Zu den Sensoren gehören auch optische Anordnungen oder Lichtschranken,
von denen jede eine Lichtquelle, z.B. eine LED und ein lichtempfindliches Empfangselement
(z.B. Phototransistor) aufweist. Derartige optische Sensoren werden verwendet, um
den Durchlauf einer Münze festzustellen, aber auch um den Durchmesser einer Münze
zu messen. Für den letzteren Zweck ist eine Mehrzahl von optischen Anordnungen erforderlich.
[0003] Optische Anordnungen haben den Nachteil, dass sie durch Verschmutzung ihre Empfindlichkeit
einbüßen. Andererseits muß das lichtempfindliche Element aus-reichend lichtgeschützt
an der Hauptplatte angeordnet werden. Um beiden Forderungen Genüge zu tun, ist auch
bekannt geworden, ein optisches Über-tragungselement zu verwenden, das an der Hauptplatte
an seiner Rückseite angebracht wird und das mit einem zapfenförmigen Abschnitt durch
eine Öffnung der Hauptplatte bis zum Münzkanal hindurchragt. Das Ende des zapfenförmigen
Elements soll bündig mit der Lauffläche der Hauptplatte abschließen. Dadurch wird
es ständig von den vorbeilaufenden Münzen gereinigt. Auf der Rückseite des Übertragungselements
ist eine geeignete Aufnahme für das lichtempfindliche Element vorgesehen. Es ist auch
bekannt, eine Linse an das optische Übertragungselement, das naturgemäß aus lichtdurchlässigem
Material besteht, anzuformen.
[0004] Für die Durchmessermessung von Münzen sind mindestens zwei optische Anordnungen erforderlich.
Bei einer bekannten Konstruktion sind vier Übertragungselemente an der Hauptplatte
montiert werden. Dies geschieht mit einer geeigneten Montagevorrichtung, welche die
Übertragungselemente durch einen Anschlag in eine korrekte Position bringen. Durch
eine genaue Abstimmung des Außendurchmessers des lichtempfindlichen Elements sowie
des Innendurchmessers der Aufnahme wird der feste Sitz des lichtempfindlichen Elements
gewährleistet. Die geforderte präzise Bündigkeit zwischen Übertragungselement und
Lauffläche der Hauptplatte kann nur mit einem zusätzlichen Arbeitsgang erreicht werden,
indem z.B. aus der Hauptplatte herausragende Abschnitte des Übertragungselements abgeschnitten
werden. Mithin gestaltet sich die Bestückung und Montage der Lichtsensoren recht aufwendig.
[0005] Aus
US-A-5,988,345 ist ein Banknotenprüfer bekannt geworden, bei dem eine erste und eine zweite Trägerplatte
einen Banknotenkanal bilden mit mindestens einer dem Banknotenkanal zugeordneten Lichtschranke,
die eine auf der einen Seite des Banknotenkanals angeordnete Lichtquelle und ein auf
der gegenüberliegenden Seite des Banknotenkanals angeordnetes lichtempfindliches Element
aufweist, wobei das lichtempfindliche Element einen an der Rückseite der Trägerplatte
angebrachten Übertragungsabschnitt aus lichtdurchlässigem Material aufweist, der an
einer Öffnung in der Trägerplatte anliegt, wobei die Trägerplatte aus opakem erstem
Kunststoffmaterial gespritzt ist und der Übertragungsabschnitt im Zweikomponentenspritzverfahren
aus lichtdurchlässigem zweiten Kunststoff angespritzt ist.
[0006] Aus
GB-A-2342750 ist eine Vorrichtung zum Prüfen von Token bekannt geworden mit Hilfe einer Lichtschranke,
wobei das Licht einer Lichtquelle auf der einen Seite des Tokenkanals auf einen lichtelektrischen
Empfänger auf der anderen Seite des Kanals fällt. Das Licht der Lichtquelle wird durch
eine spezifische Linsenanordnung geschickt, die aus durchsichtigem Kunststoffmaterial
besteht und die zum einen als Kollimationslinie gebildet ist und zum anderen eine
Umlenkung von Lichtstrahlen senkrecht dazu ermöglicht. Der Träger der Linse und die
übrigen Teile, die den Tokenkanal begrenzen, sind aus opakem Kunststoff hergestellt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mit mindestens einer optischen Anordnung
bestückte Trägerplatte zu schaffen, die mit einem deutlich verringerten Aufwand hergestellt
werden kann und die eine präzise Durchmessermessung ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Trägerplatte für einen Münzprüfer ist diese aus einem opaken
ersten Kunststoff gespritzt und der Übertragungsabschnitt ist in einem Zweikomponenten-Spritzverfahren
aus durchlässigen - zweiten Kunststoff angespritzt.
[0010] Bei der Erfindung ist der Übertragungsabschnitt einteilig mit der Trägerplatte verbunden,
indem er in einem zweiten Arbeitsschritt direkt im Spritzwerkzeug der Trägerplatte
angespritzt wird. Das Material für die Trägerplatte ist z.B. glasfaser-verstärktes
Noryl, während als transparenter Kunststoff Lexan, PMMA oder dergleichen verwendet
werden. Somit kann die Montage des Übertragungselements entfallen. Insbesondere wird
jedoch durch das Spritzverfahren automatisch gewährleistet, dass das durch die Öffnung
in der Hauptplatte hineinragende Teil des Übertragungselements bündig mit der Lauffläche
der Trägerplatte abschließen kann. Eine besondere nachträgliche Bearbeitung kann entfallen.
Dadurch wird auch eine präzise Durchmessermessung möglich, welche bekanntlich erfordert,
dass der Sensor eine genaue bekannte Position hat.
[0011] Besonders vorteilhaft ist die Erfindung, wenn mehrere Übertragungselemente erforderlich
sind. Diese können in einem Arbeitsgang im zweiten Spritzgießschritt gefertigt werden.
Dabei können nach einer Ausgestaltung der Erfindung auch zugleich die Linsen mitgeformt
werden.
[0012] Bei der Erfindung sind flexible Rastzungen zur Festlegung des lichtempfindlichen
Elements aus dem ersten Kunststoff geformt. Haltearme zwischen den Rastzungen werden
aus dem zweiten Kunststoff geformt. Die Rastzungen haben vor allen Dingen die Aufgabe,
die lichtempfindlichen Elemente axial zu sichern, während die Haltearme eine seitliche
Festlegung bewerkstelligen.
[0013] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist ein Verbindungssteg zwischen
benachbarten Übertragungsabschnitten als von der Trägerplatte fort erstreckte Erhöhung,
z. B. als Bogen geformt, in die ein Abschirmabschnitt aus dem ersten Kunststoff hineinsteht.
Dadurch wird eine optische Entkopplung der Übertragungselemente erhalten und verhindert,
dass die benachbarten Lichtschranken sich gegenseitig beeinflussen und stören.
[0014] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass zwei benachbarte
Reihen von Übertragungsabschnitten über einen gemeinsamen Einspritzpunkt geformt sind
und zwischen einem Verzweigungspunkt der Reihen und jeweils dem folgenden ersten Übertragungsabschnitt
mindestens ein sich von der Hauptplatte fort erstreckende Erhöhung, z. B. ein Bogen
geformt ist, in den ein Abschirmabschnitt aus dem ersten Kunststoff hineinsteht. Auch
hier wird eine optische Entkopplung der Lichtschranken erzielt.
[0015] In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass an den dem Einspritzpunkt
für den zweiten Kunststoff gegenüberliegenden Enden der Formabschnitte ein kammerförmiger
Endabschnitt liegt. Er soll das Material aufnehmen, das zuerst abgespritzt wurde und
unter Umständen Verunreinigungen enthält, die die Funktion der Lichtschranken beeinflussen.
Derartige Umlenkungen oder Schikanen können den Übertragungsabschnitten vorgelagert
sein, vom Einspritzpunkt aus betrachtet.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nachfolgend anhand von Zeichnungen näher
erläutert werden.
- Fig. 1
- zeigt perspektivisch die Rückseite eines Teils einer Hauptplatte eines Münzprüfers
nach dem ersten Spritzvorgang.
- Fig. 2
- zeigt die gleiche Ansicht wie Fig. 1 nach dem zweiten Spritzvorgang.
- Fig. 3
- zeigt perspektivisch getrennt den Formkörper, der beim zweiten Spritzvorgang entsteht.
- Fig. 4
- zeigt die Seitenansicht des Formkörpers nach Fig. 3.
[0017] In den Figuren 1 und 2 ist eine Hauptplatte 10 eines elektronischen Münzprüfers gezeigt,
und zwar von seiner Rückseite. Auf der Vorderseite befindet sich beim Einbau in den
Münzprüfer die sog. Laufbahnträgerplatte, die zusammen mit der Hauptplatte 10 und
einer Laufbahn an der Laufbahnträgerplatte einen Münzkanal bildet. In den Figuren
1 und 2 ist bei 12 ein Teil des Münzeinwurftrichters zu erkennen. Die Hauptplatte
10, die nach hinten weisende Randabschnitte besitzt, ist aus einem opaken Kunststoff
durch Spritzgießformen hergestellt. An der Hauptplatte werden mehrere Sensoren angebracht,
mit denen durchlaufende Münzen auf Echtheit und Wertigkeit geprüft werden. Sie sind
nicht gezeigt. Man erkennt zwei Vertiefungen 16, 18, die zur Aufnahme von Spulen für
induktive Sensoren dienen. Beidseitig der Ausnehmung 16 sind jeweils zwei übereinander
angeordnete Löcher 20, 22 in der Hauptplatte vorgesehen, die sich nach vom zur Münzlaufbahn
hin erstrecken. Die Öffnungen 20, 22 dienen dem Eintritt von Licht, wie es beispielsweise
durch LEDs in der Laufbahnträgerplatte erzeugt wird. Somit sind vier Lichtschranken
gebildet, nämlich zwei, welche die ankommenden Münzen erfassen und zwei die ablaufenden
Münzen. In den Figuren 1 und 2 ist die Laufrichtung der Münzen von rechts nach links.
[0018] Man erkennt, dass zu jeder Öffnung 20, 22 ein Paar diametral gegenüberliegende, von
der Platte 10 fort weisende Rastzungen 24 bzw. 28 gehört, die am freien Ende einen
nach innen weisenden Vorsprung haben. Jeweils zwischen zwei über-einanderliegenden
Öffnungen 20 bzw. 22 ist ein Zapfen 30 bzw. 32 geformt. Weitere Zapfen 34 bzw. 36
sind unterhalb der Öffnungsanordnungen geformt. Die beschriebenen Teile werden zusammen
mit der Hauptplatte 10 geformt. In Figur 2 ist der zweite Spritzgußformschritt dargestellt,
wobei das Spritzmaterial über eine Einspritzöffnung 40 im unteren Rand der Hauptplatte
10 erfolgt.
[0019] In Figur 2 ist zu erkennen, dass ein Formkörper 42 angespritzt ist, der aus einem
durchscheinenden bzw. durchsichtigem Kunststoffmaterial besteht. Der Form-körper 42
wird anhand der Figuren 3 und 4 näher erläutert.
[0020] Vom Einspritzpunkt 44 erstreckt sich zunächst ein gemeinsamer Steg 46, von dem zwei
Zweige 48, 50 abzweigen. An jeden Zweig sind zwei Lichtübertragungs-abschnitte 52,
54, 56, 58 angeformt, die einen annähernd konischen Abschnitt aufweisen und am unteren
Ende einen Zapfen 60 mit deutlich geringerem Durchmesser aufweisen. Die Zapfen 60
erstrecken sich durch die Öffnungen 20, 22. An dem den Zapfen 60 gegenüberliegenden
Ende der konischen Abschnitte ist jeweils eine Linse 62 geformt. Auf diametral gegenüberliegenden
Seiten jeweils einer Linse sind im Querschnitt U-förmige Halteabschnitte 64, 66 angeformt
(nachfolgend werden nicht alle Teile mit Bezugszeichen versehen, wenn sie identisch
mit beschriebenen sind). Zwischen den Halteabschnitten, die einander benachbart sind,
ist ein schleifenförmiger Steg 68 geformt, der sich von der Halteplatte fort erstreckt
bzw. von den Übertragungsabschnitten 52 bis 58. Weitere schleifenförmige Abschnitte
70 bzw. 72, 74 befinden sich zwischen dem Verzweigungspunkt der Zweige 48, 50 und
dem nächstgelegenen Halteabschnitt 64.
[0021] Wie schon erwähnt, wird ein derartiger Formkörper an der Rückseite der Hauptplatte
10 angespritzt, wobei die Zapfen 60 in die Öffnungen 20, 22 eingreifen und bündig
an der der Laufbahn zugekehrten Fläche der Hauptplatte 10 anschließen. Die diametral
gegenüberliegenden Halteabschnitte 64, 66 befinden sich auf einer Achse senkrecht
zur Achse, auf der die flexiblen Haltezungen 28 liegen. Auf diese Weise ist eine Aufnahme
für z.B. einen Phototransistor geschaffen. Die Haltezungen 28 dienen der axialen Sicherung
des Phototransistors, während die Halteabschnitte 64, 66 den Phototransistor seitlich
halten, wobei er gegen die Linse 62 anliegt. Die Zapfen 30, 32 greifen dabei in die
schleifen-förmigen Stegabschnitte 68 von unten ein, und die Zapfen 34, 36 greifen
in die schleifenförmigen Stegabschnitte 70, 72, 74 ein. Da die Zapfen aus undurchsichtigem
Material bestehen, sind dadurch Barrieren gegen Durchtritt von Licht gebildet. Dadurch
wird verhindert, dass auf einen Phototransistor auftreffendes Licht auch zu dem benachbarten
Phototransistor gelangt und dessen Ansprache stört. Die schleifenförmigen Stege 70
bis 74 verhindern eine Übertragung von Störlicht von einem Zweig 48 auf den anderen
50.
[0022] Durch das geschilderte Zweikomponenten-Spritzverfahren ist zur Herstellung von vier
Lichtschranken lediglich erforderlich, die Phototransistoren zu montieren. Alle anderen
Teile werden durch die beiden Spritzgußschritte hergestellt. Dabei wird gleichzeitig
eine ausreichende Abschirmung gegen Störlicht erhalten.
[0023] Wie bei 76 dargestellt, kann am Ende eines Zweiges 50 ein Abschnitt 76 geformt werden,
in den das zuerst aus dem Spritzgußwerkzeug austretende Material gelangt, das unter
Umständen noch Verunreinigungen enthält, die die optische Wirkung der gezeigten Anordnung
beeinträchtigen können.
1. Trägerplatte für einen Münzprüfer, die mit einer zweiten Trägerplatte einen Münzkanal
bildet, mit mindestens einer dem Münzkanal zugeordneten Lichtschranke, die eine auf
der einen Seite des Münzkanals angeordnete Lichtquelle und ein auf der gegenüberliegenden
Seite des Münzkanals angeordnetes lichtempfindliches Element aufweist, wobei das lichtempfindliche
Element einen an der Rückseite der ersten Trägerplatte (10) angebrachten Übertragungsabschnitt
(52, 54, 56, 58) aus lichtdurchlässigem Material aufweist, der an einer Öffnung (20,
22) in der ersten Trägerplatte (10) anliegt, wobei die erste Trägerplatte (10) aus
opakem ersten Kunststoffinaterial besteht und der Übertragungsabschnitt (52, 54, 56,
58) aus im Zweikoznponenten-Spritzverfahren angespritzem lichtdurchlässigem zweiten
Kunststoff besteht, und einteilig mit der ersten Trägerplatte (10) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungsabschnitt in die Öffnung (20, 22) eingespritzt ist und hineinragt
und dass flexible Rastzungen (24, 28) zur Festlegung des lichtempfindlichen Elements
aus dem ersten Kunststoff und Haltearme (64, 66) aus dem zweiten Kunststoff bestehen.
2. Trägerplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einspritzpunkt (44) für den Übertragungsabschnitt (52 bis 58) am zugeordneten
Rand der ersten Trägerplatte (10) liegt.
3. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Linse (62) an den Übertragungsabschnitt (52 bis 58) eingespritzt und mit diesem
verbunden ist.
4. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere benachbarte Übertragungsabschnitte (52 bis 58) für benachbarte lichtempfindliche
Elemente einteilig geformt sind.
5. Trägerplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Übertragungsabschnitte (52 bis 58) mit einem gemeinsamen Anspritzpunkt
an der Trägerplatte verbunden sind.
6. Trägerplatte nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verbindungssteg zwischen benachbarten Übertragungsabschnitten (52, 54) bzw. (56,
58) als von der Trägerplatte (10) fort erstreckte Erhöhung (68) geformt ist, in den
ein Abschirmabschnitt (30, 32) aus dem ersten Kunststoff hinein steht.
7. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr benachbarte Reihen (48, 50) von Übertragungsabschnitten (52 bis 58)
mit einem gemeinsamen Einspritzpunkt (44) verbunden sind und zwischen einem Verzweigungspunkt
der Reihen (48, 50) und dem jeweils folgenden Übertragungsabschnitt (54 bzw. 58) mindestens
eine sich von der ersten Trägerplatte (10) fort erstreckter Erhöhung (70 bzw. 72,
74) geformt ist, in den ein Abschirmabschnitt (34, 36) aus dem ersten Kunststoff hineinsteht.
8. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an einem einem Einspritzpunkt (44) für den zweiten Kunststoff gegenüberliegenden
Ende eines von mehreren Übertragungsabschnitten gebildeten Formkörpers (42) ein kammerförmiger
Endabschnitt (76) vorgesehen ist.
1. Supporting plate for a coin validator which forms a coin channel with a second supporting
plate, comprising at least one light barrier assigned to the coin channel, said light
barrier comprising a light source arranged on one side of the coin channel and a light-sensitive
element arranged on the opposing side of the coin channel, the light-sensitive element
comprising a transmission portion (52, 54, 56, 58) made of translucent material attached
to the rear face of the first supporting plate (10), said transmission portion bearing
against an opening (20, 22) in the first supporting plate (10), the first supporting
plate (10) consisting of an opaque first plastics material, and the transmission portion
(52, 54, 56, 58) consisting of a translucent second plastics material injection-moulded
in a two-component injection-moulding method, and being integrally connected to the
first supporting plate (10), characterised in that the transmission portion is injection-moulded into the opening (20, 22) and protrudes
therein, and in that flexible latching tongues (24, 28) for securing the light-sensitive element consist
of the first plastics material and retaining arms (64, 66) consist of the second plastics
material.
2. Supporting plate according to Claim 1, characterised in that an injection-moulding point (44) for the transmission portion (52 to 58) is located
on the associated edge of the first supporting plate (10).
3. Supporting plate according to one of Claims 1 or 2, characterised in that a lens (62) is injection-moulded on the transmission portion (52 to 58) and is connected
thereto.
4. Supporting plate according to one of Claims 1 to 3, characterised in that a plurality of adjacent transmission portions (52 to 58) for adjacent light-sensitive
elements are formed in one piece.
5. Supporting plate according to Claim 4, characterised in that two or more transmission portions (52 to 58) arc connected to a common injection-moulding
point on the supporting plate.
6. Supporting plate according to Claim 4 or 5, characterised in that a connecting web is formed between adjacent transmission portions (52, 54) and/or
(56, 58) as a raised portion (68) extending away from the supporting plate (10), into
which a shielding portion (30, 32) made from the first plastics material protrudes.
7. Supporting plate according to one of Claims 1 to 6, characterised in that two or more adjacent rows (48, 50) of transmission portions (52 to 58) are connected
to a common injection-moulding point (44) and at least one raised portion (70 and/or
72, 74) extending away from the first supporting plate (10) is formed between a branching
point of the rows (48, 50) and the following transmission portion (54 and/or 58) in
each case, into which a shielding portion (34, 36) made from the first plastics material
protrudes.
8. Supporting plate according to one of Claims 4 to 7, characterised in that a chamber-shaped end portion (76) is provided at one end of a shaped body (42) formed
from a plurality of transmission portions and which opposes an injection-moulding
point (44) for the second plastics material.
1. Plaque de support pour un sélecteur de pièces de monnaie qui forme un canal de pièces
de monnaie avec une seconde plaque de support, comprenant au moins une barrière lumineuse
associée au canal de pièces de monnaie comportant une source lumineuse disposée sur
un côté du canal de pièces de monnaie et un élément photosensible disposé sur le côté
opposé du canal de pièces de monnaie, l'élément photosensible comprenant une section
de transmission (52, 54, 56, 58) en matériau transparent appliquée sur la face arrière
de la première plaque de support (10), laquelle section de transmission étant adjacente
à une ouverture (20, 22) de la première plaque de support (10), la première plaque
de support (10) étant composée d'un premier matériau plastique opaque et la section
de transmission (52, 54, 56, 58) étant composée d'un second matériau plastique transparent
appliqué par pulvérisation dans un procédé de pulvérisation à deux composantes, et
étant reliée d'un seul tenant à la première plaque de support (10), caractérisée en ce que la section de transmission est injectée dans l'ouverture (20, 22) et en dépasse,
et en ce que des languettes de verrouillage flexibles (24, 28) destinées à fixer l'élément photosensible
sont composées du premier matériau plastique et des bras de retenue (64, 66) sont
composés du second matériau plastique.
2. Plaque de support selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un point d'injection (44) pour la section de transmission (52 à 58) est situé sur
le bord associé de la première plaque de support (10).
3. Plaque de support selon une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce qu'une lentille (62) est injectée contre la section de transmission (52 à 58) et est
reliée à celle-ci.
4. Plaque de support selon une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que plusieurs sections de transmission adjacentes (52 à 58) pour des éléments photosensibles
adjacents sont formées en une seule pièce.
5. Plaque de support selon la revendication 4, caractérisée en ce que deux ou plusieurs sections de transmission (52 à 58) sont reliées à un point d'injection
commun sur la plaque de support.
6. Plaque de support selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce qu'une bride de liaison entre des sections de transmission adjacentes (52, 54) et/ou
(56, 58) a la forme d'une élévation se projetant depuis la plaque de support (10),
l'élévation contenant une section de blindage (30, 32) formée du premier matériau
plastique.
7. Plaque de support selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que deux ou plusieurs rangées adjacentes (48, 50) de sections de transmission (52 à 58)
sont reliées à un point d'injection commun (44), et entre un point de bifurcation
des rangées (48, 50) et chaque section de transmission suivante (54 et/ou 58) est
formée au moins une élévation (70 et/ou 72, 74) se projetant depuis la plaque de support
(10), l'élévation contenant une section de blindage (34, 36) formée du premier matériau
plastique.
8. Plaque de support selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisée en ce qu'une section d'extrémité (76) en forme de chambre est prévue à une extrémité opposée
à un point d'injection (44) du second matériau plastique d'un corps de formage (42)
formé de plusieurs sections de transmission.
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