[0001] Die Erfindung betrifft eine Elektrode für eine Entladungslampe gemäß des Oberbegriffs
des Patentanspruchs 1 und eine Entladungslampe mit derartigen Elektroden.
I. Stand der Technik
[0002] Eine derartige Elektrode und eine Entladungslampe mit einer derartigen Elektrode
sind in der
US 4,700,107 offenbart, die eine Hochdruckentladungslampe mit aus Wolframblech gefertigten Elektroden,
betrifft. Die Offenlegungsschrift
WO 03/060947 A2 beschreibt eine zweiteilige Elektrode mit einem zylindrischen Schaft und einem zylindrischen
Kopf, wobei der Schaft und der Kopf der Elektrode unterschiedliche Durchmesser aufweisen
oder / und aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Diese Elektrode wird in einer
Hochdruckentladungslampe für Fahrzeugscheinwerfer verwendet.
[0003] Die
EP 0 892 423 A2 beschreibt eine Kurzbogen-Entladungslampe und ein Herstellverfahren für eine solche
Entladungslampe, bei der ein genauer Abstand zwischen den Elektroden einstellbar ist.
In dieser Lampe sind die mit den Ho-Folien verschweißten Elektrodenenden abgeflacht.
[0004] Die
DE 37 16 485 C1 offenbart eine Xenon-Kurzbogen-Entladungslampe mit einem Lampenkolben aus Quarzglas,
in den zwei stabförmigen Elektroden ragen, deren Abstand kleiner ist als der Durchmesser
des Schaftes der Kathode. Die Kathode ist mit einer kegelförmigen, stumpfwinkligen
Spitze versehen. Auch hier sind die mit den Ho-Folien Verschweißten Elektrodenenden
abgeflacht.
[0005] Die
JP-A 05-074420 offenbart eine Entladungslampe mit Elektroden, deren Schaft flach ausgebildet ist.
[0006] Die
EP 0 383 108 A1 offenbart eine Hochdruckentladungslampe für den Wechselstrombetrieb mit Elektroden,
deren Kuppe so geformt ist, dass sich ein erster Kegelstumpf zu einem zweiten Kegelstumpf
verjüngt, und die zur jeweiligen Einschmelzung hin auf zwei gegenüberliegenden Seiten
angeschliffen sind.
II. Darstellung der Erfindung
[0007] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Elektrode für Entladunsslampen
bereitzustellen. Insbesondere soll die Elektrode ein hohe Steifigkeit aufweisen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 bzw.
5 gelöst. Besonders vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen
Patentansprüchen beschrieben.
[0009] Die erfindungsgemäße Elektrode besitzt einen langgestreckten Schaft und einen Kopf,
der an einem Ende des Schafts angeordnet ist, wobei erfindungsgemäß der Schaft abgeflacht
ist, so dass seine Abmessungen quer zu seiner Längserstreckung höchstens so groß sind
wie die entsprechenden Querabmessungen des Kopfes. Der abgeflachte Schaft ist besser
mit anderen Metallteilen, insbesondere mit Molybdäneinschmelzungsfolien schweißbar,
weil im Bereich der Abflachung eine größere Oberfläche für die Schweißverbindung verfügbar
ist. Außerdem besitzt der Schaft aufgrund der vorgenannten Abmessungen pro Längeneinheit
eine geringere Masse als das Kopfteil und damit auch eine entsprechend geringere Wärmekapazität,
so dass von der erfindungsgemäßen Elektrode nur eine vergleichsweise geringe Energiemenge
in Form von Wärme über den Schaft aus der Entladung abgeleitet wird.
[0010] Die erfindungsgemäße Elektrode ist zwecks Vereinfachung ihrer Herstellung in vorteilhafter
Weise nur einseitig oder an zwei einander gegenüberliegenden Seiten abgeflacht. Das
Abflachen der Elektrode im Bereich des Schaftes wird durch spanabhebendes Abtragen
von Material vorzugsweise mittels Fräsen oder Schleifen oder durch Verdampfen von
Material, vorzugsweise mittels Laser durchgeführt. Diese Verfahren haben den Vorteil,
dass die erfindungsgemäße Elektrode auch im Bereich von Schaft und Kopf einteilig
ausgebildet werden kann und damit insbesondere keine Schweißung zwischen Schaft und
Kopf erforderlich ist. Dadurch weist die erfindungsgemäße Elektrode eine im Vergleich
zu einer mehrteiligen Elektrode verbesserte mechanische Stabilität auf. Um eine hohe
Steifigkeit der Elektrode zu gewährleisten, ist der Übergang vom Kopf zum Schaft der
erfindungsgemäßen Elektrode möglichst moderat ausgebildet. Erfindungsgemäß ist der
Übergang mittels eines Radius ausgeführt, dessen Wert in einem Bereich von 0,3 mm
bis 0,5 mm liegt, siehe auch die Darstellung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
gemäß der Figuren 1 und 4.
[0011] Die erfindungsgemäße Elektrode wird vorzugsweise als Gasentladungselektrode für Entladungslampen,
insbesondere Hochdruckentladungslampen mit einem Entladungsgefäß aus Quarzglas verwendet,
das mit Molybdänfolienabdichtungen versehen ist. Die Abmessung des Schafts der erfindungsgemäßen
Elektrode weist entlang einer ersten, quer zur Längsrichtung der Elektrode orientierten
Raumrichtung erfindungsgemäß einen Wert im Bereich von 50 µm bis 350 µm auf und besitzt
entlang einer zweiten Raumrichtung, die quer zur Längsrichtung der Elektrode und senkrecht
zur ersten Raumrichtung orientiert ist, einen Wert im Bereich von 200 µm bis 450 µm.
Derartige Elektroden sind geeignet zur Verwendung in Halogen-Metalldampf-Hochdruckentladungslampen
für Kraftfahrzeugscheinwerfer verwenden, die eine vergleichsweise geringe Leistungsaufnahme
von ca. 35 Watt besitzen. Die erfindungsgemäße Elektrode besteht aus Wolfram, einer
Wolframlegierung oder aus mit Dotierstoffen versehenem Wolfram, um den hohen Temperaturen
einer Gasentladung in einer Hochdruckentladungslampe standhalten zu können. Aus fertigungstechnischen
Gründen ist die erfindungsgemäße Elektrode vorzugsweise als Stiftelektrode ausgebildet.
Der Kopf der Elektrode kann mit einer Wendel versehen sein, um die Wärmekapazität
des Kopfes zu erhöhen. Der gesamte Schaft oder ein Abschnitt des Schaftes der erfindungsgemäßen
Elektrode kann mit Ruthenium beschichtet sein, um in dem Bereich des Entladungsgefäßes,
in dem der Schaft der Elektrode in dem Entladungsgefäßmaterial eng eingebettet ist,
die Gefahr des Auftretens von Rissen oder Sprüngen zu reduzieren.
III. Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
[0012] Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- Eine Seitenansicht einer Elektrode gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung
und eine damit verschweißte Molybdänfolie in schematischer Darstellung
- Figur 2
- Eine zweite Seitenansicht der in Figur 1 abgebildeten Elektrode und Molybdänfolie
in einer gegenüber Figur 1 um einen Winkel von 90 Grad um die Längsachse der Elektrode
gedrehten Ansicht
- Figur 3
- Eine Draufsicht auf die Stirnseite des Schaftes der in Figur 1 dargestellten Elektrode
- Figur 4
- Eine Seitenansicht einer Elektrode gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung
und eine damit verschweißte Molybdänfolie in schematischer Darstellung
- Figur 5
- Eine zweite Seitenansicht der in Figur 4 abgebildeten Elektrode und Molybdänfolie
in einer gegenüber Figur 4 um einen Winkel von 90 Grad um die Längsachse der Elektrode
gedrehten Ansicht
- Figur 6
- Eine Seitenansicht einer Elektrode gemäß eines dritten Ausfürungsbeispiels der Erfindung
in schematischer Darstellung
- Figur 7
- Eine Seitenansicht einer Hochdruckentladungslampe mit den erfindungsgemäßen Elektroden
[0013] Die in den Figuren 1 bis 6 schematisch dargestellten Elektroden gemäß der bevorzugten
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind für den Einsatz in der in Figur 7 schematisch
abgebildeten Halogen-Metalldampf Hochdruckentladungslampe vorgesehen.
[0014] Die Elektrode 11 gemäß des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung ist als einteiliger
Stift bzw. Stab ausgebildet und besteht aus Wolfram, das gegebenenfalls geringe Mengen
der üblichen Dotierstoffe aufweisen kann, die entweder für die Verarbeitung des Wolframs
zu Stäben vorteilhaft sind, oder die, wie im Fall von beispielsweise Thoriumoxid,
die Zündwilligkeit der Hochdruckentladungslampe verbessern. Die Elektrode 11 weist
einen Schaft 11a und einen Kopf 11b auf. Der Kopf 11b ist kreiszylindrisch ausgebildet.
Er besitzt einen Durchmesser von 0,35 mm. Seine Länge beträgt 1,2 mm. Der Schaft 11a
besitzt eine Länge von 6,3 mm, so dass die Gesamtlänge der einteiligen Elektrode 11
insgesamt 7,5 mm misst. Der Schaft 11a ist mit einer Molybdänfolie 103 verschweißt,
die zur Abdichtung des Entladungsgefäßes 10 der in Figur 7 abgebildeten Hochdruckentladungslampe
dient. Der Schaft 11a ist an zwei einander gegenüberliegenden Seiten abgeflacht ausgebildet,
so dass seine Querabmessung senkrecht zur Molybdänfolie 103 nur 0,20 mm beträgt und
damit geringer als der Durchmesser des Kopfes 11b ist. Die Querabmessung des Schafts
11a parallel zur Molybdänfolie 103 beträgt 0,35 mm stimmt damit mit dem Durchmesser
des Kopfes 11b überein. Zur Herstellung der Elektrode 11 wird ein Wolframstab verwendet,
dessen Querabmessung im Bereich des Schafts 11 a durch zweiseitigen mechanischen Materialabtrag,
vorzugsweise mittels Fräsen oder Schleifen, auf den gewünschten Wert eingestellt wird.
Dadurch besitzt die Elektrode 11 im Bereich des Schafts 11 a einen ovalen oder rechteckigen
Querschnitt. Die durch das Abflachen entstandenen Oberflächen des Schaftes 11a eignen
sich besonders gut zum Verschweißen mit der Molybdänfolie 103.
[0015] Eine Vereinfachung des Herstellungsprozesses der erfindungsgemäßen Elektroden kann
dadurch erreicht werden, dass die Elektrode im Bereich des Schafts statt zweiseitig
nur einseitig abgeflacht wird, wie bei dem zweiten Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung
und in den Figuren 4 und 5 offenbart ist: Die Elektrode 11' gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels
besteht ebenfalls aus Wolfram und besitzt eine Gesamtlänge von 7,5 mm. Ihr kreiszylindrischer
Kopf 11b' besitzt einen Durchmesser von 0,35 mm und eine Länge von 1,0 mm. Der Schaft
11a' besitzt eine Länge von 7,5 mm und seine Querabmessung senkrecht zu der Molybdänfolie
103 beträgt 0,20 mm, während seine Querabmessung parallel zur Molybdänfolie 103 mit
dem Durchmesser des Kopfes 11b' übereinstimmt. Die Elektrode 11' ist, wie beim ersten
Ausführungsbeispiel, ebenfalls aus einem kreiszylindrischen Stift bzw. Stab mit einem
einheitlichen Durchmesser von 0,35 mm gefertigt. Die durch das Abflachen der Elektrode
11' im Bereich des Schaftes 11a' entstandene Oberfläche des Schaftes 11a' ist mit
der Molybdänfolie 103 verschweißt, die zur Abdichtung des Entladungsgefäßes 10 der
in Figur 7 abgebildeten Hochdruckentladungslampe dient. Der Schaft 11 a' der Elektrode
11' besitzt im Querschnitt senkrecht zu ihrer Längsrichtung aufgrund des einseitigen
Abflachens einen Umriss, der durch ein Kreissegment und eine als Kreissehne ausgebildete
Strecke definiert ist, wie in Figur 5 schematisch dargestellt ist.
[0016] Die Elektrode 11" gemäß des dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung besteht aus
einem zweiseitig abgeflachten Wolframstab 11a" und einer Wolframwendel 11 b", die
auf ein Ende des Wolframstabs 11a" aufgefädelt ist und den Kopf 11b" der Elektrode
11" bildet. Die Querabmessung des Wolframstabs 11a" senkrecht zu seinen durch das
Abflachen entstandenen Oberflächen beträgt 0.20 mm. Seine Querabmessung parallel zu
diesen Oberflächen beträgt 0,35 mm. Der Wolframstab 11a" besitzt senkrecht zu seiner
Längserstreckung einen ovalen oder rechteckigen Querschnitt. Das mit der Wendel 11b"
ausgestattete Ende der Elektrode 11" bildet nach ihrer Montage im Entladungsgefäß
10 der Hochdruckentladungslampe das entladungsseitige Ende der Elektrode 11". Eine
der durch das Abflachen entstandenen Oberflächen des Wolframstabs 11a" ist nach der
Montage der Elektrode 11" mit der Molybdänfolie 103 verschweißt.
[0017] Die in Figur 7 abgebildete und unten näher beschriebene Hochdruckentladungslampe
besitzt zwei identische Elektroden, die einem der oben näher beschriebenen Ausführungsbeispiele
der erfindungsgemäßen Elektroden 11, 11' oder 11'' entsprechen.
[0018] Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich um eine quecksilberfreie
Halogen-Metalldampf Hochdruckentladungslampe mit einer elektrischen Leistungsaufnahme
von ungefähr 35 Watt. Diese Lampe ist für den Einsatz in einem Fahrzeugscheinwerfer
vorgesehen. Sie besitzt ein zweiseitig abgedichtetes Entladungsgefäß 30 aus Quarzglas
mit einem Volumen von 24 mm
3, in dem eine ionisierbare Füllung gasdicht eingeschlossen ist. Im Bereich des Entladungsraumes
106 ist die Innenkontur des Entladungsgefäßes 30 kreiszylindrisch und seine Außenkontur
ellipsoidförmig ausgebildet. Der Innendurchmesser des Entladungsraumes 106 beträgt
2,6 mm und sein Außendurchmesser beträgt 6,3 mm. Die beiden Enden 101, 102 des Entladungsgefäßes
10 sind jeweils mittels einer darin eingeschmolzenen oder eingequetschten Molybdänfolie
103, 104 abgedichtet. Die Molybdänfolien 103, 104 besitzen jeweils eine Länge von
6,5 mm, eine Breite von 2 mm und eine Dicke von 25 µm. Im Innenraum des Entladungsgefäßes
10 befinden sich zwei gleichartige Elektroden 11, 12, die entsprechend des oben erläuterten
ersten, zweiten oder dritten Ausführungsbeispiels der Elektroden 11, 11' oder 11"
ausgebildet sind und zwischen denen sich während des Lampenbetriebes der für die Lichtemission
verantwortliche Entladungsbogen ausbildet.
[0019] Der Abstand zwischen den Elektroden 11, 12 beträgt 4,1 mm. Die Elektroden 11, 12
sind jeweils über eine der Molybdänfolien 103, 104 und über die sockelferne Stromzuführung
13 bzw. über die sockelseitige Stromrückführung 14 elektrisch leitend mit einem elektrischen
Anschluss des im wesentlichen aus Kunststoff bestehenden Lampensockels 15 verbunden.
Der Überlapp B zwischen der Elektrode 11 und der mit ihr verbundenen Molybdänfolie
103 beträgt 1,3 mm ± 0,15 mm. Das Entladungsgefäß 10 wird von einem Außenkolben 16
umhüllt, der aus Quarzglas oder Hartglas besteht. Das Quarzglas oder Hartglas des
Außenkolbens 16 ist mit den üblichen UV-Strahlung absorbierenden Zusätzen versehen.
Der Außenkolben 16 besitzt einen im Sockel 15 verankerten Fortsatz 161. Der Außendurchmesser
des Außenkolbens 16 beträgt 9 mm und seine Wandstärke 0,9 mm. Das Entladungsgefäß
10 weist sockelseitig eine rohrartige Verlängerung 105 aus Quarzglas auf, in der die
sockelseitige Stromzuführung 14 verläuft. Die Elektroden 11, 12, die Molybdänfolien
103, 104 und bzw. oder Stromzuführungen 13, 14 können im Bereich der abgedichteten
Enden 101, 102 des Entladungsgefäßes 10 mit Ruthenium beschichtet sein.
[0020] Die in dem Entladungsgefäß eingeschlossene ionisierbare Füllung besteht aus Xenon
mit einem Kaltfülldruck von 11800 hPa, 0,25 mg Natriumjodid, 0,18 mg Scandiumjodid,
0,03 mg Zinkjodid und 0,0024 mg Indiumjodid. Die Brennspannung U der Lampe beträgt
45 Volt. Ihre Farbtemperatur beträgt 4000 Kelvin, ihr Farbort liegt in der Normfarbtafel
nach DIN 5033 bei den Farbkoordinaten x=0,383 und y=0,389. Ihr Farbwiedergabeindex
beträgt 65 und ihre Lichtausbeute beträgt 90 lm/W.
1. Elektrode für eine Entladungslampe mit einem langgestreckten Schaft (11a) und einem
Kopf (11b), der an einem Ende des Schafts (11a) angeordnet ist, wobei die Elektrode
zumindest im Bereich von Schaft (11a) und Kopf (11b) einteilig ausgebildet ist und
aus Wolfram, einer Wolframlegierung oder aus mit Dotierstoffen versehenem Wolfram
besteht, und wobei der Schaft (11a) abgeflacht ist, so dass seine Abmessungen quer
zu seiner Längserstreckung höchstens so groß sind wie die entsprechenden Querabmessungen
des Kopfes (11b) und die Abmessung des Schafts (11a) entlang einer ersten, quer zur
Längsrichtung der Elektrode (11) orientierten Raumrichtung einen Wert im Bereich von
50 Mikrometer bis 350 Mikrometer besitzt und entlang einer zweiten Raumrichtung, die
quer zur Längsrichtung der Elektrode (11) und senkrecht zur ersten Raumrichtung orientiert
ist, einen Wert im Bereich von 200 Mikrometer bis 450 Mikrometer besitzt,
dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang vom Kopf (11b) zum Schaft (11a) mittels eines Radius ausgeführt ist,
dessen Wert im Bereich von 0,3 Millimeter bis 0,5 Millimeter liegt.
2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (11a') einseitig abgeflacht ist.
3. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (11a) an zwei einander gegenüberliegenden Seiten abgeflacht ist.
4. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt des Schafts mit einer Beschichtung versehen ist, die Ruthenium enthält.
5. Entladungslampe mit mindestens einer Elektrode nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4.
6. Entladungslampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Entladungsgefäß (10) aus Quarzglas besteht und mindestens eine Molybdänfolienabdichtung
aufweist, wobei der Schaft (11a) der mindestens einen Elektrode (11) mit einer Molybdänfolie
(103) der mindestens einen Molybdänfolienabdichtung verbunden ist.
1. Electrode for a discharge lamp having an elongate shaft (11a) and a head (11b), which
is arranged at one end of the shaft (11a), the electrode having an integral design
at least in the region of the shaft (11a) and the head (11b), and consisting of tungsten,
a tungsten alloy or of tungsten provided with dopants, and the shaft (11a) being flattened
such that its dimensions transversely with respect to its longitudinal extent are
at most as large as the corresponding transverse dimensions of the head (11b), and
the dimension of the shaft (11a) has a value in the range of from 50 micrometers to
350 micrometers along a first physical direction, which is oriented transversely with
respect to the longitudinal direction of the electrode (11), and has a value in the
range of from 200 micrometers to 450 micrometers along a second physical direction,
which is oriented transversely with respect to the longitudinal direction of the electrode
(11) and at right angles to the first physical direction, characterized in that the transition from the head (11b) to the shaft (11a) is formed by means of a radius,
whose value is in the range of from 0.3 millimeter to 0.5 millimeter.
2. Electrode according to Claim 1, characterized in that the shaft (11a') is flattened on one side.
3. Electrode according to Claim 1, characterized in that the shaft (11a) is flattened on two opposite sides.
4. Electrode according to Claim 1, characterized in that a section of the shaft is provided with a coating which contains ruthenium.
5. Discharge lamp having at least one electrode according to one or more of Claims 1
to 4.
6. Discharge lamp according to Claim 5, characterized in that the discharge vessel (10) consists of quartz glass and has at least one molybdenum
foil seal, the shaft (11a) of the at least one electrode (11) being connected to a
molybdenum foil (103) of the at least one molybdenum foil seal.
1. Electrode pour une lampe à décharge comprenant une tige (11a) s'étendant en longueur
et une tête (11b) disposée à une extrémité de 1a tige (11a), l'électrode étant constituée
d'un seul tenant au moins dans la partie de la tige (11a) et de la tête (11b) et étant
en tungstène, en un alliage de tungstène ou en tungstène pourvu de substances de dopage,
et la tige (11a) étant aplatie de sorte que ses dimensions transversalement à son
étendue longitudinale sont au plus aussi grandes que les dimensions transversales
correspondantes de la tête (11b) et la dimension de la tige (11a) le long d'une première
direction dans l'espace orientée transversalement à la direction longitudinale de
l'électrode (11) ayant une valeur dans la plage de 50 microns à 350 microns et le
long d'une deuxième direction dans l'espace, qui est orientée transversalement à la
direction longitudinale de l'électrode (11) et perpendiculairement à la première direction
dans l'espace, ayant une valeur dans la plage de 200 microns à 450 microns,
caractérisée en ce que la transition de la tête (11b) à la tige (11a) est réalisée au moyen d'un rayon dont
la valeur est dans la plage de 0,3 millimètre à 0,5 millimètre.
2. Electrode suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la tige (11a') est aplatie d'un côté.
3. Electrode suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la tige (11a) est aplatie sur deux faces opposées.
4. Electrode suivant la revendication 1, caractérisée en ce qu'un tronçon de la tige est muni d'un revêtement qui contient du ruthénium.
5. Lampe à décharge ayant au moins une électrode suivant l'une ou plusieurs des revendications
1 à 4.
6. Lampe à décharge suivant la revendication 5, caractérisée en ce que l'enceinte (10) de décharge est en verre au quartz et a au moins une étanchéité par
ruban de molybdène, la tige (11a) de la au moins une électrode (11) étant reliée à
un ruban (103) de molybdène de la au moins une étanchéité par ruban de molybdène.