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(11) |
EP 1 758 739 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.09.2010 Patentblatt 2010/39 |
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Anmeldetag: 03.06.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/052557 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/000516 (05.01.2006 Gazette 2006/01) |
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ZYLINDER FÜR BAHNFÖRMIGES MATERIAL VERARBEITENDE MASCHINEN
CYLINDERS FOR MACHINES THAT PROCESS SHEET-LIKE MATERIAL
CYLINDRES POUR MACHINES TRAITANT DES MATERIAUX SOUS FORME DE BANDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
25.06.2004 DE 102004030702
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.03.2007 Patentblatt 2007/10 |
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Patentinhaber: OFFICINE MECCANICHE GIOVANNI CERUTTI S.p.A. |
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15033 Casale Monferrato (Alessandria) (IT) |
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Erfinder: |
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- THIEMICKE, Rolf, Michael
76829 Landau (DE)
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Vertreter: Mayer, Hans Benno et al |
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de Dominicis & Mayer
Piazzale Marengo 6 20121 Milano 20121 Milano (IT) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/85454 US-A1- 2003 047 094
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US-A- 5 174 206
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Zylinder für bahnförmiges Material verarbeitende Maschinen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Der Grundaufbau eines solchen Zylinders, der vorzugsweise in Tiefdruckmaschinen eingesetzt
wird, kann beispielsweise der
EP 0 047 435 B1 entnommen werden. In dieser Druckschrift ist auch die prinzipielle Anordnung des
Presseurs in einer Tiefdruckmaschine beschrieben. Ebenso werden Möglichkeiten dargestellt,
die eine Verbiegung des Presseurs zur Anpassung an die Biegelinie des gegenüberliegenden
Druckzylinders gestatten. Eine besondere Schwierigkeit bisher bekannter Bauformen
besteht darin, die Lager und bewegten Teile des Presseurs effektiv zu schmieren und
gegebenenfalls zu kühlen und gleichzeitig geeignete Mittel für das Aufziehen unterschiedlicher
Hülsen auf den Mantel des Presseurs bereit zu stellen.
[0003] Aus der
EP 0 179 363 B1 ist ein Zylinder für bahnförmiges Material verarbeitende Maschinen bekannt, der eine
drehfest gelagerte Spindel und einen rohrförmigen Mantel umfasst, welcher drehbar
auf der Spindel gelagert ist. Der Mantel des Presseurs ist beispielsweise aus Stahl
hergestellt und trägt eine Hülse (auch Sleeve genannt) aus gummiartigem Material.
Bei hohen Druckgeschwindigkeiten, die eine hohe Rotationszahl des Zylinders zur Folge
haben, kommt es durch die geleistete Walkarbeit zu einer erheblichen Erwärmung der
Hülse. Um die dabei entstehende Wärme effizient abzuführen, verwendet der in diesem
Dokument beschriebene Zylinder einen Wärmetauscher, der in den Zylinder integriert
ist. Dies führt allerdings zu einem komplizierten und wartungsintensiven Aufbau des
Zylinders. Die besonderen Probleme einer gleichzeitig effizienten Schmierung der bewegten
Teile des Zylinders können durch den integrierten Wärmetauscher nicht gelöst werden.
[0004] In der
WO 01/85454 A1 ist ein Zylinder gezeigt, in welchem ein Schmiermittel- und Kühlkreislauf ausgebildet
ist. Für eine effektive Schmierung aller beweglichen Elemente und die gleichzeitige
Kühlung wird eine Fluidströmung innerhalb des Zylinders, insbesondere in dem Raum
zwischen einem feststehenden Träger und dem rohrförmigen Mantel erzeugt. Die Abdichtung
des Strömungsbereiches bereitet allerdings bei hohen Rotationsgeschwindigkeiten und
bei einer gegebenenfalls gewünschten Verbiegung des Zylinders weiterhin Schwierigkeiten.
Außerdem gibt diese Gestaltung keine Lösung dafür an, auf welche Weise das Wechseln
der auf den Mantel des Zylinders aufzubringenden Hülse erleichtert bzw. unterstützt
werden kann. Die herkömmliche Nutzung einer durch Druckluft erzeugten Gleitschicht
scheidet aus, da der vorgesehene Schmiermittelkreislauf das Ausströmen der Druckluft
durch den Mantel des Zylinders nicht mehr gestattet.
[0005] Die
US 5 174 206 A offenbart einen Zylinder für bahnförmiges Material verarbeitende Maschinen mit einer
drehfest gelagerten Achse und einem auf dieser über mehrere Lager drehbar gelagertem
Mantel, wobei zwischen der Achse und dem Mantel ein sich abschnittsweise in axialer
Richtung erstreckender Schmiermittelraum vorgesehen ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zylinder für bahnförmiges Material
verarbeitende Maschinen zu schaffen.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass bei
diesem Zylinder sowohl eine effektive Schmierung der bewegten Bauteile als auch ein
leichtes Wechseln der Hülsen (Sleeve) unter Einsatz von Druckluft möglich ist.
[0009] Durch die benachbarte Anordnung von zwei Dichtringen, deren Dichtränder voneinander
abgewandt und damit einerseits dem Schmiermittelraum und andererseits dem Druckgasraum
zugewandt sind, wird eine verbesserte Abdichtung zwischen diesen unterschiedliche
Medien führenden Räumen erzielt. Dadurch ist sichergestellt, dass kein Schmiermittel
über den Druckgasraum verloren geht und auch nicht mit dem Druckgas aus dem Zylinder
austreten kann. Die beiden Dichtringe können aus unterschiedlichen Materialen bestehen
und unterschiedliche Formen aufweisen, wodurch sie an das jeweils in dem abzudichtenden
Raum enthaltende Medium optimal angepasst werden können. Es ist besonders vorteilhaft,
wenn der Druckgasraum über eine zumindest teilweise in der Achse verlaufende Druckgasbohrung
mit Druckgas, insbesondere Druckluft, versorgt werden kann. An der stirnseitigen Mündung
der Druckgasbohrung in der Achse kann in diesem Fall besonders einfach eine Druckgasversorgungsleitung
angeschlossen werden. Ausgehend von der Druckgasbohrung können mehrere Versorgungsbohrungen
zum Druckgasraum geführt werden.
[0010] Für eine effiziente Schmierung der Lager und eine gleichzeitige Kühlung des Zylindermantels
ist es vorteilhaft, wenn das Schmiermittel, z. B. Öl, während der Drehung des Mantels
zu einer gezielten Strömung veranlasst wird. Dadurch kann die durch die Walkarbeit
entstehende Wärme schnell von der Innenseite des Mantels abgeführt werden. Außerdem
kann die Strömung bevorzugt durch die einzelnen Lager verlaufen, welche zwischen der
Achse und dem Mantel angeordnet sind, um auch dort optimale Schmierbedingungen zu
gewährleisten. Da die einzelnen Lager eine in axialer Richtung verlaufende freie Schmiermittelströmung
behindern, muss das Schmiermittel gezielt in Achsrichtung beschleunigt und nach dem
Durchlaufen eines solchen Lagers auch auf die Startseite zurückgeführt werden. Dafür
ist es vorteilhaft, einen Schmiermittelkanal durch die Achse hindurch zu führen, der
schräg zur Achsrichtung verläuft und dessen Enden in durch das zu schmierende Lager
getrennten Bereichen des Schmiermittelraums liegen.
[0011] Um das Schmiermittel gezielt zu beschleunigen, damit es durch ein rotierendes Lager
(insbesondere kommen Wälzlager zum Einsatz) hindurchtreten kann, wird vorzugsweise
ein schräggestellter Ölabweiser in der Nähe der Innenfläche des Mantels angeordnet.
Bei der Drehung des Mantels schält dieser erste Ölabweiser das an der Innenfläche
des Mantels anhaftende Öl ab und beschleunigt es in Achsrichtung. Es ist außerdem
vorteilhaft, wenn ein zweiter Ölabweiser vorgesehen ist, der nach einem durchströmten
Lager die in Achsrichtung verlaufende Schmiermittelströmung im Wesentlichen in eine
radiale Richtung umleitet, einerseits um den Schmiermitteikreisiauf zu schließen und
andererseits um den auf den schmiermittelseitigen Dichtring wirkenden Öldruck zu minimieren.
Der zweite Ölabweiser wird dazu vorzugsweise in unmittelbarer Nähe des schmiermittelseitigen
Dichtrings angeordnet.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
Folgenden näher beschrieben.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine geschnittene Übersichtsdarstellung eines erfindungsgemäßen Zylinders, wobei nur
einzelne Abschnitte des Zylinders gezeichnet sind;
- Fig. 2
- eine geschnittene Detaildarstellung von zwei Abschnitten des Zylinders, wobei die
gewählte Schnittebene ebenfalls achsparallel aber senkrecht zu der in Fig. 1 angewendeten
Schnittebene verläuft;
- Fig. 3
- eine Ausführungsvariante gemäß Figur 2.
[0014] Wie aus der Längsschnittdarstellung in Fig. 1 ersichtlich ist, umfasst ein Presseur
bzw. Zylinder eine einstückig oder auch mehrstückig ausgebildete Achse 01, die mit
einem Ende in einem Festlager und mit dem anderen Ende in einem Loslager (nicht gezeigt)
drehfest gelagert ist. Die Druckmaschine ist vorzugsweise eine Tiefdruckmaschine,
in welcher der Presseur als Gegendruckzylinder eines Formzylinders zum Bedrucken eines
Druckstoffes wirkt. Auch kann der Zylinder, insbesondere eine Hülse des Zylinders
eine oder mehrere Druckformen aufweisen. Der zweite Hauptbestandteil des Zylinders
ist ein rohrförmiger Mantel 02, der drehbar auf dem Achse 01 gelagert ist. Der Lagerung
des Mantels 02 dienen mehrere Lager 03, die bevorzugt als Kugellager o. ä. Wälzlager
ausgebildet sind.
[0015] Bei der dargestellten Ausführungsform verläuft beginnend auf der Festlagerseite (in
der Figur links) der Achse 01 eine Druckgasbohrung 04. Die Druckgasbohrung 04 erstreckt
sich bis zu bevorzugt mehreren Versorgungsbohrungen 05, die sich im Wesentlichen radial
durch die Achse 01 erstrecken und in einem Druckgasraum 06 münden. Der Druckgasraum
06 kommuniziert mit mehreren Austrittsöffnungen 07, die am Umfang des Mantels 02 verteilt
sind. Beim Aufziehen einer nicht dargestellten Hülse (Sleeve) auf den Mantel 02 wird
über den Druckgasraum 06 Druckluft aus den Austrittsöffnungen 07 herausgepresst, um
die Hülse leichter auf den Mantel 02 aufziehen zu können.
[0016] In den Endbereichen des Zylinders ist für die Schmierung der Lager 03 und des drehbaren
Mantels 02 jeweils ein Schmiermittelraum 08 vorgesehen, der sich in axialer Richtung
abschnittsweise zwischen der Achse 01 und der Innenwand des Mantels 02 erstreckt.
Im Schmiermittelraum 08 befindet sich ein geeignetes Schmiermittel, insbesondere Öl.
[0017] Aus der in Fig. 2 dargestellten Detailzeichnung des Zylinders lassen sich die konstruktiven
Besonderheiten noch besser erkennen. Die Strömung der in die Druckgasbohrung 04 eingeleiteten
Druckluft, beispielsweise mit einem Druck von 15 bar, ist durch eine dicke strichpunktierte
Linie verdeutlicht. Die Druckluftströmung verläuft durch die Druckgasbohrung 04 und
die sich anschließende Versorgungsbohrung 05 in den Druckgasraum 06 und von dort durch
die Austrittsöffnungen 07 nach außen.
[0018] Um eine wirkungsvolle, dichte Trennung zwischen dem Druckgasraum 06 und dem Schmiermittelraum
08 zu erzielen, sind diese beiden Räume jeweils durch einen schmiermittelseitigen
Dichtring 09 und einen druckgasseitigen Dichtring 10 voneinander getrennt. Die beiden
Dichtringe 09; 10 sind beispielsweise unmittelbar benachbart zueinander angeordnet
und bestehen vorzugsweise jeweils aus einem Material, welches an das im angrenzenden
Raum enthaltene Medium angepasst ist (Öl bzw. Druckluft). Die Dichtringe 09; 10 befinden
sich außerdem möglichst nahe an einem der Lager 03, an welchen der Mantel 02 abgestützt
ist. Die aus der möglichen Verbiegung des Presseurmantels resultierenden mechanischen
Belastungen auf die Dichtringe 09; 10 können dadurch klein gehalten werden. Die Dichtränder
der Dichtringe 09; 10 sind jeweils zum angrenzenden Schmiermittel- 08 bzw. Druckgasraum
06 gewandt, wie dies durch die eingezeichneten Pfeile verdeutlicht wird. Auf diese
Weise erfolgt jeweils eine getrennte Abdichtung des Schmiermittelraums 08 und des
Druckgasraumes 06, so dass die entsprechende Belastung nur einseitig auf den jeweiligen
Dichtring 09; 10 wirkt. Dadurch kann über einen deutlich längeren Zeitraum eine gute
Abdichtung der beiden Räume 06; 08 erreicht werden, im Vergleich zur Nutzung eines
gemeinsamen Dichtrings 09; 10 für beide Räume 06; 08, der dann von beiden Seiten durch
unterschiedliche Medien belastet werden würde.
[0019] In einer bevorzugten Ausführung (Fig. 3) ist zwischen schmiermittelseitigem Dichtring
09 und druckgasseitigem Dichtring 10 mittels eines Zwischenrings eine Fettkammer zur
Schmierung des druckgasseitigen Dichtrings ausgebildet.
[0020] Um eine effiziente Schmierung im Schmiermittelraum 08 zu erreichen, wird bei der
Drehung des Mantels 02 eine gerichtete Schmiermittelströmung wie folgt ausgebildet:
Im Ruhezustand sammelt sich das Schmieröl im unteren Teil 8a des Schmiermittelraums
08. Bei rotierendem Mantel 02 bildet sich eine Ölschicht an der Innenfläche des Mantels
02 aus, die je nach Rotationsgeschwindigkeit und Viskosität des Öls eine bestimmte
Dicke aufweist. Um das Schmieröl auch durch das im Schmiermittelraum 08 angeordnete
Lager 03 hindurch zu führen, ist ein erster Ölabweiser 11 vorgesehen, der die an der
Innenfläche des Mantels 02 anhaftende Ölschicht teilweise abschält. Der erste Ölabweiser
11 ist leicht schräg gestellt, um das abgeschälte Öl in Achsrichtung des Zylinders
zu beschleunigen. Die resultierende Schmiermittelströmung ist durch eine gestrichelte
Linie in Fig. 2 dargestellt. Da sich der erste Ölabweiser 11 in der Nähe des Lagers
03 befindet, wird die Schmiermittelströmung durch das Lager 03 hindurchgeleitet. In
Strömungsrichtung hinter dem Lager 03 bildet sich wiederum eine radiale Ölschicht
an der Innenfläche des Mantels 02 aus.
[0021] Um den Öldruck auf den schmiermittelseitigen Dichtring 09 trotzdem gering zu halten,
ist ein zweiter Ölabweiser 12 vorgesehen, der das Schmieröl von der Innenfläche des
Mantels 02 abschält und in Richtung zur Achse 01 leitet.
[0022] Der Schmiermittelkreislauf wird bei der dargestellten Ausführungsform durch einen
Schmiermittelkanal 13 geschlossen, welcher schräg zur Achsrichtung des Zylinders durch
die Achse 01 verläuft. Die beiden Enden des Schmiermittelkanals 13 münden durch diese
Anordnung in den durch das Lager 03 getrennten Bereichen des Schmiermittelraums 08.
Durch den Schmiermittelkanal 13 läuft das Öl schwerkraftbedingt von der Rückseite
des Lagers 03 zurück zur Vorderseite, wo es aufgrund der Rotation des Mantels 02 erneut
an der Innenfläche des Mantels 02 verteilt wird.
[0023] Sofern der Schmiermittelkanal 13 durch die Achse 01 verläuft und dort die Druckgasbohrung
04 kreuzt, muss eine Abdichtung zwischen dem Schmiermittelkanal 13 und der Druckgasbohrung
04 erfolgen. Dies geschieht beispielsweise, indem ein Rohr 14 in eine entsprechende
Bohrung in der Achse 01 eingesetzt wird. Es wäre aber auch denkbar, dass der Schmiermittelkanal
13 radial versetzt zur Druckgasbohrung 04 verläuft und auf diese Weise eine Kreuzung
dieser beiden Hohlräume vermieden wird.
[0024] Zur Abdichtung des Schmiermittelraums 08 nach außen sind in den Endbereichen des
Zylinders weitere Dichtelemente 15 vorgesehen. Um das Öl in den Schmiermittelraum
08 einzufüllen und den Füllstand zu messen, ist eine von außen zugängliche Ölbefüllbohrung
16 vorhanden, die beispielsweise durch die Achse 01 verläuft und im Fall einer Kreuzung
mit der Druckgasbohrung 04 ebenfalls durch ein Rohr 14 abgedichtet sein muss. Die
Ölbefüllbohrung 16 erstreckt sich ausgehend von einer Ölbefüllöffnung 17 bis in den
Schmiermittelraum 08. Die Ölbefüllbohrung 16 kann gleichzeitig für die Entlüftung
des Schmiermittelraums 08 genutzt werden. Außerdem kann in die Ölbefüllbohrung 16
ein Messstab (nicht gezeigt) eingesetzt werden, mit welchem der Ölfüllstand kontrolliert
werden kann.
[0025] Es ist darauf hinzuweisen, dass je nach Anwendungsfall prinzipiell mehrere Schmiermittelräume
08 und bei Bedarf auch mehrere Druckgasräume 06 an dem Zylinder ausgebildet sein können,
die in vergleichbarer Weise aufgebaut und gegeneinander abgedichtet sind.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 01
- Achse
- 02
- Mantel
- 03
- Lager
- 04
- Druckgasbohrung
- 05
- Versorgungsbohrung
- 06
- Druckgasraum
- 07
- Austrittsöffnung
- 08
- Schmiermittelraum
- 08a
- unterer Teil des Schmiermittelraums
- 09
- Schmiermittelseitiger Dichtring
- 10
- Druckgasseitiger Dichtring
- 11
- Erster Ölabweiser
- 12
- Zweiter Ölabweiser
- 13
- Schmiermittelkanal
- 14
- Rohr
- 15
- Dichtelemente
- 16
- Ölbefüllbohrung
- 17
- Ölbefüllöffnung
1. Zylinder für bahnförmiges Material verarbeitende Maschinen mit einer drehfest gelagerten
Achse (01) und einer auf dieser über mehrere Lager (03) drehbar gelagertem Mantel
(02), auf welchen eine Hülse aufziehbar ist, wobei zwischen der Achse (01) und dem
Mantel (02) ein sich abschnittsweise in axialer Richtung erstreckender Schmiermittelraum
(08) und ein sich abschnittsweise in axialer Richtung erstreckender Druckgasraum (06)
mit Austrittsöffnungen (07) am Mantel (02) vorgesehen sind.
2. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wobei ein Schmiermittelkanal (13) und eine Druckgasbohrung (04) in der Achse (01)
verlaufend angeordnet ist.
3. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckgasraum (06) und der Schmiermittelraum (08) durch mindestens einen schmiermittelseitigen
Dichtring (09) und einen druckgasseitigen Dichtring (10) voneinander getrennt sind.
4. Zylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich diese beiden Dichtringe (09; 10) zwischen der Achse (01) und dem Mantel (02)
radial erstrecken und ihre Dichtränder jeweils zum angrenzenden Schmiermittelraum
(08) bzw. Druckgasraums (06) gewandt sind.
5. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckgasraum (06) über eine zumindest teilweise in der Achse (01) verlaufende
Druckgasbohrung (04) mit Druckgas versorgbar ist.
6. Zylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckgasbohrung (04) an der Stirnseite der Achse (01) mündet.
7. Zylinder nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckgasbohrung (04) über mindestens eine radial oder schräg in der Achse (01)
verlaufende Versorgungsbohrung (05) mit dem Druckgasraum (06) in Verbindung steht.
8. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schmiermittelkanal (13) angeordnet ist, dessen Enden in durch mindestens
eines der Lager (03) getrennten Bereichen des Schmiermittelraums (08) münden.
9. Zylinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmiermittelkanal (13) schräg zur Achsrichtung des Zylinders durch die Achse
(01) verläuft,
10. Zylinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmiermittelkanal (13) durch die Achse (01) verläuft und im Bereich der Kreuzung
mit der Druckgasbohrung (04) gegenüber dieser gasdicht abgeschlossen ist.
11. Zylinder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmiermittelkanal (13) als Rohr (14) ausgebildet ist, welches in eine in der
Achse (01) eingebrachte Durchgangsbohrung eingesetzt ist.
12. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Ölabweiser (11) angeordnet ist.
13. Zylinder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Ölabweiser (11) nahe an der Innenfläche des Mantels (02) und benachbart
zu einem der im Schmiermittelraum (08) positionierten Lager (03) angeordnet ist,
14. Zylinder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass dieser erste Ölabweiser (11) derart schräg gestellt ist, dass das bei Drehung des
Mantels (02) von dessen Innfläche abgeschälte Schmiermittel axial in Richtung dieses
Lagers (03) beschleunigt wird, um dieses Lager (03) zu durchströmen.
15. Zylinder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Ölabweiser (12) angeordnet ist.
16. Zylinder nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ölabweiser (12) nahe an der Innenfläche des Mantels (02) und benachbart
zum schmiermittelseitigen Dichtring (09) angeordnet ist.
17. Zylinder nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Schmiermittelkanals (13) in Achsrichtung des Zylinders gesehen
nahe am ersten Ölabweiser (11) und das andere Ende nahe am zweiten Ölabweiser (12)
in den Schmiermittelraum (08) mündet.
18. Zylinder nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ölabweiser (12) zwischen dem vom Schmiermittel durchströmten Lager (03)
und dem schmiermittelseitigen Dichtring (09) angeordnet ist.
19. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schmiermittelräume (08) an den beiden äußeren Abschnitten des Zylinders ausgebildet
sind und der Druckgasraum (06) im mittleren Abschnitt des Zylinders ausgebildet ist.
20. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager (03) als Wälzlager (03) ausgebildet sind, die im Bereich des Schmiermittelraums
(08) angeordnet sind.
21. Zylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der schmiermittelseitige Dichtring (09) und der druckgasseitige Dichtring (10) aus
unterschiedlichen Materialien bestehen, die an das jeweils im abzudichtenden Schmiermittel-
(08) bzw. Druckgasraum (06) geführte Medium angepasst sind.
22. Zylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der schmiermittelseitige Dichtring (09) und der druckgasseitige Dichtring (10) bezogen
auf die Gesamtlänge des Zylinders sehr nahe zu einem der sich zwischen Achse (01)
und Mantel (02) erstreckenden Lager (03) angeordnet sind.
23. Zylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen schmiermittelseitigen Dichtring (09) und druckgasseitigem Dichtring (10)
mittels eines Zwischenrings eine Fettkammer zur Schmierung des druckgasseitigen Dichtrings
(10) ausgebildet ist.
24. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ölbefüllbohrung (16) angeordnet ist, die sich ausgehend von einer im Einbauzustand
zugänglichen Ölbefüllöffnung (17) bis in den Schmiermittelraum (08) erstreckt.
25. Zylinder nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölbefüllbohrung (16) schräg zur Achsrichtung des Zylinders durch die Achse (01)
verläuft.
26. Zylinder nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölbefüllbohrung (16) gleichzeitig als Entlüftungsöffnung für den Schmiermittelraum
(08) dient.
27. Zylinder nach Anspruch 24, 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ölbefüllbohrung (16) ein Messstab einsetzbar ist.
28. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder als Presseur ausgebildet ist.
29. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder als Gegendruckzylinder ausgebildet ist.
30. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse eine Druckform aufweist.
31. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder in einer Druckmaschine angeordnet ist.
32. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder in einer Tiefdruckmaschine angeordnet ist.
1. Cylinder, for machines that process sheet-like material, having a shaft (01) that
is mounted so as to be fixed against rotation and a shell (02) which is mounted on
the latter via a plurality of bearings (03) so as to be able to rotate and onto which
a sleeve can be drawn, there being provided between the shaft (01) and the shell (02)
a lubricant chamber 08) extending in sections in the axial direction and a pressurized-gas
chamber (06) extending in sections in the axial direction and having outlet openings
(07) on the shell (02).
2. Cylinder according to Claim 1, characterized in that a lubricant channel (13) and a pressurized-gas bore (04) are arranged to run in the
shaft (01).
3. Cylinder according to Claim 1, characterized in that the pressurized-gas chamber (06) and the lubricant chamber (08) are separated from
each other by at least one sealing ring (09) on the lubricant side and a sealing ring
(10) on the pressurized-gas side.
4. Cylinder according to Claim 3, characterized in that these two sealing rings (09; 10) extend radially between the shaft (01) and the shell
(02) and their sealing edges respectively face the adjacent lubricant chamber (08)
and pressurized-gas chamber (06).
5. Cylinder according to Claim 1, characterized in that the pressurized-gas chamber (06) can be supplied with pressurized gas via a pressurized-gas
bore (04) running at least partly in the shaft (01).
6. Cylinder according to Claim 2, characterized in that the pressurized-gas bore (04) opens at the end of the shaft (01).
7. Cylinder according to Claim 5 or 6, characterized in that the pressurized-gas bore (04) is connected to the pressurized-gas chamber (06) via
at least one supply bore (05) running radially or obliquely in the shaft (01).
8. Cylinder according to Claim 1, characterized in that at least one lubricant channel (13) is provided, whose ends open in regions of the
lubricant chamber (08) separated by at least one of the bearings (03).
9. Cylinder according to Claim 8, characterized in that the lubricant channel (13) runs through the shaft (01) obliquely with respect to
the axial direction of the cylinder.
10. Cylinder according to Claim 9, characterized in that the lubricant channel (13) runs through the shaft (01) and, in the region of the
crossing with the pressurized-gas bore (4), is sealed off with respect to the latter
in a gas-tight manner.
11. Cylinder according to Claim 10, characterized in that the lubricant channel (13) is formed as a pipe (14), which is inserted into a passage
bore introduced into the shaft (01).
12. Cylinder according to Claim 1, characterized in that a first oil deflector (11) is provided.
13. Cylinder according to Claim 12, characterized in that the first oil deflector (11) is arranged close to the inner surface of the shell
(02) and adjacent to a bearing (03) positioned in the lubricant chamber (08).
14. Cylinder according to Claim 12, characterized in that this first oil deflector (11) is placed obliquely in such a way that, as the shell
(02) rotates, lubricant peeled off its inner surface is accelerated axially in the
direction of this bearing (3), in order to flow through this bearing (03).
15. Cylinder according to Claim 12, characterized in that a second oil deflector (12) is provided.
16. Cylinder according to Claim 15, characterized in that the second oil deflector (12) is arranged close to the inner surface of the shell
(02) and adjacent to the sealing ring (09) on the lubricant side.
17. Cylinder according to Claim 16, characterized in that, as seen in the axial direction of the cylinder, one end of the lubricant channel
(13) opens into the lubricant chamber (08) close to the first oil deflector (11),
and the other end close to the second oil deflector (12).
18. Cylinder according to Claim 16 or 17, characterized in that the second oil deflector (12) is arranged between the bearing (03) through which
lubricant flows and the sealing ring (09) on the lubricant side.
19. Cylinder according to Claim 1, characterized in that lubricant chambers (08) are formed on the two outer sections of the cylinder and
the pressurized-gas chamber (06) is formed in the central section of the cylinder.
20. Cylinder according to Claim 1, characterized in that the bearings (03) are formed as rolling bearings (03), which are arranged in the
region of the lubricant chamber (08).
21. Cylinder according to Claim 3, characterized in that the sealing ring (09) on the lubricant side and the sealing ring (10) on the pressurized-gas
side consist of different materials, which are matched to the medium respectively
carried in the lubricant chamber (08) and pressurized-gas chamber (06) to be sealed
off.
22. Cylinder according to Claim 3, characterized in that, in relation to the overall length of the cylinder, the sealing ring (09) on the
lubricant side and the sealing ring (10) on the pressurized-gas side are arranged
very close to a bearing (03) extending between shaft (01) and shell (02).
23. Cylinder according to Claim 3, characterized in that, between the sealing ring (09) on the lubricant side and the sealing ring (10) on
the pressurized-gas side, a grease chamber for lubricating the sealing ring (10) on
the pressurized-gas side is formed by means of an intermediate ring.
24. Cylinder according to Claim 1, characterized in that an oil filling bore (16) is provided which, starting from an oil filling opening
(17) that is accessible in the installed state, extends as far as the lubricant chamber
(08).
25. Cylinder according tc Claim 24, characterized in that the oil filling bore (16) runs through the shaft (01) obliquely with respect to the
axial direction of the cylinder.
26. Cylinder according to Claim 24 or 25, characterized in that the oil filling bore (16) simultaneously serves as a venting opening for the lubricant
chamber (08).
27. Cylinder according to Claim 24, 25 or 26, characterized in that a measuring rod can be inserted into the oil filling bore (16).
28. Cylinder according to Claim 1, characterized in that the cylinder is constructed as a press roll.
29. Cylinder according to Claim 1, characterized in that the cylinder is constructed as an impression cylinder.
30. Cylinder according to Claim 1, characterized in that the sleeve has a printing form.
31. Cylinder according tc Claim 1, characterized in that the cylinder is arranged in a printing press.
32. Cylinder according tc Claim 1, characterized in that the cylinder is arranged in a gravure printing press.
1. Cylindre pour machines traitant un matériau en forme de bande, et présentant un axe
(01) monté sans pouvoir tourner et une enveloppe (02) montée à rotation sur cet axe
par l'intermédiaire de plusieurs paliers (03), une douille pouvant être placée sur
l'enveloppe, l'enveloppe (02) présentant entre l'axe (01) et l'enveloppe (02) un espace
(08) à lubrifiant s'étendant par parties dans la direction axiale et un espace (06)
à gaz sous pression s'étendant par parties dans la direction axiale et doté d'ouvertures
de sortie (07).
2. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un canal (13) à lubrifiant et un alésage (04) à gaz sous pression s'étendent dans
l'axe (01).
3. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'espace (06) à gaz sous pression et l'espace (08) à lubrifiant sont séparés l'un
de l'autre part au moins un anneau d'étanchéité (09) côté lubrifiant et un anneau
d'étanchéité (10) côté gaz sous pression.
4. Cylindre selon la revendication 3, caractérisé en ce que les deux anneaux d'étanchéité (09; 10) s'étendent radialement entre l'axe (01) et
l'enveloppe (02) et en ce que leurs bords d'étanchéité sont tournés respectivement vers l'espace (08) à lubrifiant
adjacent et l'espace (06) à gaz sous pression adjacent.
5. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'espace (06) à gaz sous pression peut être alimenté en gaz sous pression par un
alésage (04) à gaz sous pression qui s'étend au moins en partie dans l'axe (01).
6. Cylindre selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'alésage (04) à gaz sous pression débouche sur le côté frontal de l'axe (01).
7. Cylindre selon les revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que l'alésage (04) à gaz sous pression communique avec l'espace (06) à gaz sous pression
par au moins un alésage d'alimentation (05) qui s'étend radialement ou obliquement
dans l'axe (01).
8. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il présente au moins un canal (13) à lubrifiant dont les extrémités débouchent dans
des parties de l'espace (08) à lubrifiant séparées par au moins un des paliers (03).
9. Cylindre selon la revendication 8, caractérisé en ce que le canal (13) à lubrifiant s'étend dans l'axe (01) obliquement par rapport à la direction
de l'axe du cylindre.
10. Cylindre selon la revendication 9, caractérisé en ce que le canal (13) à lubrifiant s'étend dans l'axe (01) et est ferme de manière étanche
aux gaz par rapport à l'alésage (04) à gaz sous pression dans la zone occupée par
le croisement avec ce dernier.
11. Cylindre selon la revendication 10, caractérisé en ce que le canal (13) à lubrifiant est configure comme tube (14) inséré dans un alésage de
passage ménagé dans l'axe (01).
12. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il présente un premier déflecteur d'huile (11).
13. Cylindre selon la revendication 12, caractérisé en ce que le premier déflecteur d'huile (11) est disposé à proximité de la surface intérieure
de l'enveloppe (02) et au voisinage d'un palier (03) disposé dans l'espace (08) à
lubrifiant.
14. Cylindre selon la revendication 12, caractérisé en ce que ce premier déflecteur d'huile (11) est incliné de telle sorte que lorsque l'enveloppe
(02) est en rotation, le lubrifiant raclé sur sa surface intérieure est accéléré en
direction de ce palier (03) pour traverser ce palier (03).
15. Cylindre selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'il présente un deuxième déflecteur d'huile (12).
16. Cylindre selon la revendication 15, caractérisé en ce que le deuxieme déflecteur d'huile (12) est disposé à proximité de la surface intérieure
de l'enveloppe (02) et au voisinage de l'anneau d'étanchéité (09) côté lubrifiant.
17. Cylindre selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'une des extrémités du canal (13) à lubrifiant débouche à proximité du premier déflecteur
d'huile (11) dans la direction axiale du cylindre et l'autre extrémité débouche dans
les espaces (08) à lubrifiant à proximité du deuxième déflecteur d'huile (12).
18. Cylindre selon les revendications 16 ou 17, caractérisé en ce que le deuxième déflecteur d'huile (12) est disposé entre le palier (03) traversé par
le lubrifiant et l'anneau d'étanchéité (09) côté lubrifiant.
19. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce que des espaces (08) à lubrifiant sont formés sur les deux parties extérieures du cylindre
et en ce que l'espace (06) à gaz sous pression est formé dans la partie centrale du cylindre.
20. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce que les paliers (03) sont configurés comme paliers de roulement (03) disposés dans la
zone occupée par l'espace (08) à lubrifiant.
21. Cylindre selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'anneau d'étanchéité (09) côté lubrifiant et l'anneau d'étanchéité (10) côté gaz
sous pression sont constitués de matériaux différents qui sont adaptés aux fluides
transportés respectivement dans l'espace (08) à lubrifiant et l'espace (06) à gaz
sous pression qui doivent être rendus étanches.
22. Cylindre selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'anneau d'étanchéité (09) côté lubrifiant et l'anneau d'étanchéité (10) côté gaz
sous pression sont disposés sur la longueur totale du cylindre à proximité étroite
d'un palier (03) qui s'étend entre l'axe (01) et l'enveloppe (02).
23. Cylindre selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'une chambre à graisse destinée à lubrifier l'anneau d'étanchéité (10) côté gaz sous
pression est formée au moyen d'un anneau intermédiaire entre l'anneau d'étanchéité
(09) côté lubrifiant et l'anneau d'étanchéité (10) côté gaz sous pression.
24. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il présente un alésage (16) de remplissage d'huile qui s'étend jusque dans l'espace
(08) à lubrifiant en partant d'une ouverture (17) de remplissage d'huile accessible
à l'état monté.
25. Cylindre selon la revendication 24, caractérisé en ce que l'alésage (16) de remplissage d'huile s'étend dans l'axe (01) obliquement par rapport
à la direction de l'axe du cylindre.
26. Cylindre selon les revendications 24 ou 25, caractérisé en ce que l'alésage (16) de remplissage d'huile sert en même temps d'ouverture d'évent pour
l'espace (08) à lubrifiant.
27. Cylindre selon les revendications 24, 25 ou 26, caractérisé en ce qu'une échelle de mesure peut être insérée dans l'alésage (16) de remplissage d'huile.
28. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cylindre est configuré comme presse.
29. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cylindre est configuré comme cylindre à contrepression.
30. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce que la douille présente une forme d'impression.
31. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cylindre est disposé dans une machine d'impression.
32. Cylindre selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cylindre est disposé dans une machine d'impression en taille douce.
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