[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mosaik, insbesondere für Wände, Decken oder
Böden, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Ein Mosaik besteht üblicherweise aus einer Vielzahl einzelner, durch Fugen voneinander
beabstandeter Mosaikelemente. Mosaike wurden schon bei den alten Griechen und bei
den alten Römern, also vor mehr als 2 000 Jahren zur künstlerischen Gestaltung von
Böden und Wänden verwendet. Mit Hilfe von Mosaiken können Bilder und Designs zur Gestaltung
von Räumen und Plätzen geschaffen werden. Mosaike können dabei an Böden, Wänden und
Decken angebracht werden, und zwar in In-Door-Bereichen, also z. B. in Gebäuden, sowie
in Out-Door-Bereichen, also z. B. auf Plätzen im Freien. Die Verlegung kann in trockenen
Räumen oder in Feuchträumen, z. B. in Schwimmbädern, Saunen und Dampfbädern, erfolgen.
Die Herstellung von Mosaiken erfordert ein hohes handwerkliches Geschick sowie eine
ausgefeilte Installationstechnik, die heute nur noch von wenigen beherrscht wird.
[0003] Aus der
JP 2003-105950 A1 ist ein Mosaik bekannt, bei dem in Fugen, die einzelne Mosaikelemente voneinander
beabstanden, Lichtaustrittselemente in Form von lichtemittierenden, an Elektrokabel
angeschlossenen Dioden angeordnet sind.
[0004] Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für ein Mosaik der eingangs
genannten Art eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die es insbesondere ermöglicht,
zusätzliche gestalterische Effekte zu erzielen, um dadurch die Gefälligkeit und Akzeptanz
des Mosaiks zu erhöhen.
[0005] Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0006] Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, in die Fugen, die zwischen den
Mosaikelementen verlaufen, Lichtaustrittselemente zu integrieren. Während bei herkömmlichen
Mosaiken den Fugen an sich keine gestalterische Bedeutung zukommt, ermöglicht es die
Erfindung, durch gezielte Anordnung von Lichtaustrittselementen in den Fugen gestalterische
Akzente zu setzen. Insbesondere kann dadurch ein Bild oder ein Design innerhalb des
Mosaiks auf besondere Weise hervorgehoben und betont werden. Gleichzeitig kann mit
Hilfe der Lichtaustrittselemente eine indirekte Beleuchtung der mit dem Mosaik ausgestatteten
Fläche, z. B. ein Boden, eine Wand oder eine Decke, erreicht werden.
[0007] Durch die Erfindung werden zwei bislang völlig unabhängige Gestaltungsmöglichkeiten
auf besondere Weise miteinander kombiniert. Die Gestaltung von Räumen mittels besonderer
Lichteffekte ist eine gängige Maßnahme aus dem Bereich der Innenarchitektur. Ebenfalls
geläufig ist die Gestaltung von Wänden, Decken und Böden mittels Mosaiken. Durch die
Kombination dieser Gestaltungsmöglichkeiten ergibt sich jedoch eine neue Dimension.
Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass die Integration der Lichtaustrittselemente
in das Mosaik im Bereich der Fugen erfolgt, da hierdurch die Anordnung der Mosaikelemente
nicht gestört wird, sondern vielmehr die bislang unbeachtete Fuge zur Betonung des
jeweiligen Designs und/oder zur Schaffung einer eigenen Gestalt genutzt werden kann.
[0008] Grundsätzlich können die Lichtaustrittselemente durch Lichtaustrittsenden von Lichtleitfasern,
insbesondere Glasfasern, gebildet sein. Hierdurch ist es möglich, in den Fugen extrem
kleine Lichtpunkte z. B. mit einem Durchmesser von etwa 1,5 mm zu setzen. Dies ist
beispielsweise dann von Vorteil, wenn eine sehr große Anzahl von Lichtaustrittselementen
in die Fugen eingesetzt werden soll oder wenn, z. B. bei Mosaiken mit sehr kleinen
Mosaikelementen, nur sehr schmale Fugen zur Verfügung stehen.
[0009] Alternativ oder zusätzlich innerhalb desselben Mosaiks können auch andere separate
Lichtaustrittselemente zum Einsatz kommen, die jeweils über eine Lichtleitfaser mit
Licht versorgt werden. Derartige Lichtaustrittselemente können quasi beliebig gestaltet
werden und somit an die unterschiedlichsten Belange des jeweiligen Mosaiks angepasst
und im Hinblick auf das jeweilige Design ausgewählt werden. Beispielsweise können
derartige Lichtaustrittselemente durch Glaskörper, insbesondere durch Kristallglaskörper
gebildet sein, die ungeschliffen, geschliffen oder facettiert geschliffen sein können.
Darüber hinaus können die Lichtaustrittselemente auch optische Linsen oder optische
Prismen sein. Den Gestaltungsmöglichkeiten der Lichtaustrittselemente sind grundsätzlich
keine Grenzen gesetzt. Lediglich die jeweils zur Verfügung stehende Fugenbreite begrenzt
eine Dimension für die Ausgestaltung der Lichtaustrittselemente.
[0010] Alternativ oder zusätzlich innerhalb desselben Mosaiks können auch Lichtaustrittselemente
zur Anwendung kommen, die durch lichtemittierende Dioden gebildet sind und über entsprechende
Elektrokabel mit Strom versorgt sind. Moderne lichtemittierende Dioden, kurz LED,
können ebenfalls nahezu beliebig gestaltet werden. Insbesondere können auch sehr kleine
LEDs hergestellt werden. Von besonderem Vorteil ist z.B., dass LEDs zur Abstrahlung
von Licht unterschiedlicher Wellenlänge, also unterschiedlicher Farben angeregt werden
können. Hierdurch können zusätzliche Effekte erreicht werden.
[0011] Um große Mosaiken rationeller besser handhaben und transportieren zu können, ist
es zweckmäßig, das Mosaik aus mehreren, vorgefertigten Mosaikabschnitten zusammenzusetzen.
Erfindungsgemäß werden nun die Mosaikelemente des Mosaiks oder die Mosaikelemente
eines derartigen Mosaikabschnitts an einem flexiblen Träger befestigt. Bekannte flexible
Träger sind beispielsweise Gewebematten, auf welche die Mosaikelemente aufgeklebt
sind. Die Fugen sind dann noch nicht verfüllt. Ferner sind erfindungsgemäß die Lichtleitfasern
und/oder die Elektrokabel an diesem flexiblen Träger oder an einem starren Träger
festgelegt, auf den der flexible Träger aufgelegt ist. Hierdurch kann bereits in die
vorgefertigten Mosaikabschnitte die Beleuchtung integriert werden. Diese Maßnahme
vereinfacht die Installation des Mosaiks vor Ort.
[0012] Zweckmäßig ist der flexible Träger auf einem starren Träger angeordnet, was die Handhabung
der vorgefertigten Mosaikelemente nochmals erleichtert.
[0013] Bei einer besonderen Ausführungsform kann der genannte starre Träger unterhalb der
Mosaikelemente einen Hohlraum zum Verlegen der Lichtleitfasern und/oder der Elektrokabel
bilden. Auf diese Weise besitzt der Mosaikabschnitt mit dem starren Träger eine definierte
Dicke, unabhängig davon, ob und wie viele Lichtleitfasern oder Elektrokabel im Träger
verlaufen. Diese Bauweise erleichtert die Vorbereitung des jeweiligen Untergrunds
des Mosaiks, wodurch die Installation des Mosaiks und dessen Einpassung in andere
Beläge erheblich vereinfacht. Außerdem ist der starre Träger zweckmäßig so stabil
gestaltet, dass die Dicke des Mosaiks bzw. des Mosaikabschnitts entlang seiner gesamten
Fläche nahezu konstant ist und während der Verarbeitung konstant bleibt und insbesondere
trittfest ist.
[0014] Eine Ausgestaltung gemäß Anspruch 6 kann das optische Erscheinungsbild des Mosaiks,
insbesondere permanent, verändert werden, wodurch dieses eine gewisse Lebendigkeit
erhält. Des Weiteren können bestimmte Stimmungen erzeugt und verändert werden, was
besonders eindrückliche Seherlebnisse und allgemein eine Stimulation der Sinne ermöglicht.
[0015] Durch eine Ausgestaltung gemäß Anspruch 7 erhält das Mosaik insgesamt oder im Bereich
des hinter der transparenten Platte angeordneten Teilmosaiks eine ungewöhnliche Tiefenwirkung,
die gerade in Verbindung mit den Lichtaustrittselementen besondere gestalterische
Möglichkeiten schaffen und die Erzielung ungewöhnlicher ästhetischer Effekte ermöglichen
kann.
[0016] Entsprechend einer besonderen Weiterbildung gemäß Anspruch 7 kann zwischen der wenigstens
einen transparenten Platte und dem dahinter angeordneten Mosaik oder Teilmosaik ein
wasserdichter Hohlraum ausgestaltet sein, der mit stehendem oder fließendem oder bewegtem
Wasser zumindest teilweise befüllt ist. Gerade die Verbindung von Wasser und Licht
führt bei einem Mosaik zu nahezu spektakulären optischen Effekten, da sich das aus
den Lichtaustrittselementen austretende Licht im Wasser bricht und außerdem gestreut
und reflektiert wird. Das Mosaik, das dann zweckmäßig an einem Boden angebracht ist,
erhält dadurch insgesamt oder zumindest im Bereich des Teilmosaiks ein weiteres besonderes
optisches Gestaltungselement.
[0017] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0018] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0019] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder funktional gleiche oder ähnliche Bauteile beziehen.
[0020] Es zeigen, jeweils schematisch,
- Fig. 1
- eine stark vereinfachte, prinzipielle Draufsicht auf einen Ausschnitt eines Mosaiks
nach der Erfindung,
- Fig. 2 bis 4
- Querschnitte durch das Mosaik bei verschiedenen Ausführungsformen,
- Fig. 5
- eine Ansicht von oben auf einen Träger ohne Mosaikelemente,
- Fig. 6
- eine Ansicht von unten auf den Träger,
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht auf den Träger,
- Fig. 8
- eine Ansicht wie in Fig. 7, jedoch mit Mosaikelementen, allerdings ohne Beleuchtung,
- Fig. 9
- eine Ansicht wie in Fig. 8, jedoch mit Beleuchtung,
- Fig. 10
- eine Seitenansicht auf das Mosaik bzw. auf einen Mosaikabschnitt beim Verlegen,
- Fig. 11
- eine stark vereinfachte prinzipielle Draufsicht auf einen Ausschnitt eines Mosaiks
nach der Erfindung,
- Fig. 12
- eine Draufsicht wie in Fig. 11, jedoch bei einer anderen Ausführungsform,
- Fig. 13
- einen Querschnitt durch das Mosaik in Fig. 12 gemäß den Schnittlinien III in Fig.
12,
- Fig. 14
- einen Querschnitt wie in Fig. 13, jedoch bei einer anderen Ausführungsform.
[0021] Entsprechend Fig. 1 besteht ein Mosaik 1 aus einer Vielzahl einzelner Mosaikelemente
2, die so angeordnet sind, dass sie jeweils durch Fugen 3 voneinander beabstandet
sind. Im fertig installierten Zustand sind die Fugen 3 mit einem geeigneten Fugenmaterial
4 verfüllt. Üblicherweise handelt es sich beim Fugenmaterial 4 um Mörtel oder um Silikon
oder um einen Fließ-Klebe-Estrich.
[0022] Die Mosaikelemente 2 können unterschiedlichster Natur sein, z. B. aus Stein, z.B.
Granit, Marmor, aus Ton, aus Keramik, aus Glas, aus Metall, aus Kunststoff.
[0023] Erfindungsgemäß sind nun in den Fugen 3 Lichtaustrittselemente 5 angeordnet. Im dargestellten
Beispiel sind mehrere verschiedene Lichtaustrittselemente 5 durch die Buchstaben a
bis h voneinander differenziert. Durch Anordnen der Lichtaustrittselemente 5 innerhalb
der Fugen 3 können ungewöhnliche, neuartige gestalterische Akzente gesetzt werden,
was die ästhetischen Möglichkeiten des Mosaiks 1 signifikant verbessert.
[0024] Exemplarisch sind hier einige der Lichtaustrittselemente 5f unmittelbar durch Lichtaustrittsenden
von Lichtleitfasern 6 gebildet. Diese Lichtaustrittsenden oder Lichtaustrittselemente
5f besitzen somit einen extrem kleinen Querschnitt und können dadurch auch in extrem
schmalen Fugen 3 platziert werden. Des Weiteren kann auch eine große Anzahl derartiger
Lichtaustrittsenden bzw. Lichtaustrittelementen 5f innerhalb einer Fuge 3 positioniert
werden.
[0025] Bei den anderen hier dargestellten Ausführungsformen sind die Lichtaustrittselemente
5 durch separate Körper gebildet, die mit den Lichtaustrittsenden der Lichtleitfasern
6 optisch gekoppelt sind. Die Lichtleitfasern 6 sind vorzugsweise Glasfasern. Derartige
separate Lichtaustrittselemente 5 können in besonderer Weise an das jeweilige Design
des Mosaiks 1 angepasst und für den jeweils beabsichtigen Effekt speziell ausgewählt
werden. Beispielsweise können diese Lichtaustrittselemente 5 Glaskörper, insbesondere
Kristallglaskörper, sein, die grundsätzlich ungeschliffen sein können, vorzugsweise
jedoch geschliffen oder sogar facettiert geschliffen sind. Diese Glaskörper können
dabei z.B. birnchenförmig, halbkugelförmig oder vollkugelförmig sein. Des Weiteren
können die Lichtaustrittselemente 5 optische Linsen oder optische Prismen bilden,
um weitere besondere optische Effekte zu erzielen. In Fig. 1 sind exemplarisch mehrere
einfache Glaskörper 5a, unterschiedliche Prismen 5b, 5c, 5e sowie eine facettiert
geschliffene Halbkugel 5d angedeutet.
[0026] Alternativ ist es ebenfalls möglich, zumindest einige der Lichtaustrittselemente
als lichtemittierende Dioden auszugestalten, die dementsprechend dann an Elektrokabel
angeschlossen sind. Derartige lichtemittierende Dioden (LED) sind im Handel weit verbreitet
und quasi in beliebigen Formen herstellbar, so dass auch hier entsprechende Effekte
erzielt werden können.
[0027] Bevorzugt werden jedoch Lichtaustrittselemente 5 mit Lichtleitfasern 6, da hierdurch
eine örtliche Trennung des Lichtabstrahlorts von einer das Licht erzeugenden Lichtquelle
7 erreicht werden kann. Die Lichtquelle 7, beispielsweise ein spezieller Projektor,
speist das Licht in die Lichtleitfasern 6, beispielweise Glasfasern, ein, welche das
Licht zu ihren Lichtaustrittsenden leiten und dort die Lichtaustrittselemente 5f bilden
bzw. die separaten Lichtaustrittselemente 5 mit Licht versorgen. Diese Art der Lichtübertragung
erfolgt völlig stromlos und ist somit beispielsweise auch für Nassbereiche geeignet.
Des Weiteren ermöglicht die Lichtleitertechnik die Abstrahlung von schonendem Kaltlicht,
das im wesentlichen frei ist von schädlichen UV- und IR-Anteilen. Des Weiteren sind
die Lichtleitfasern 6 und die Lichtaustrittselemente quasi wartungsfrei und von nahezu
unbegrenzter Lebensdauer. Im Unterschied dazu besitzen LEDs, die gleichzeitig Lichtquelle
und Lichtabstrahlort sind, eine zwar große, jedoch begrenzte Lebenszeit. Des Weiteren
gestaltet sich die Stromversorgung bei LEDs im Nassbereich aufwändiger.
[0028] Fig. 1 zeigt eine weitere Besonderheit, da das Mosaik 1 bei der hier gezeigten Ausführungsform
im verlegten Zustand zumindest teilweise, hier an seinem rechten Rand, von einem anderen
Belag 8 berandet ist. Dieser andere Belag 8 kann beispielsweise gebildet sein aus
Steinplatten (z.B. aus Marmor oder Granit, die insbesondere wasserstrahlgeschnitten
sein können), aus Fliesen (z. B. aus Keramik), aus Spiegel- und Glasplatten, aus Metallplatten
(insbesondere laserstrahlgeschnitten). Dabei verläuft zwischen diesem Belag 8 und
dem Mosaik 1 eine Grenzfuge 3', die zweckmäßig mit demselben Fugenmaterial 4 verfüllt
ist wie die anderen Fugen 3. Bei der hier gezeigten speziellen Ausführungsform können
auch in dieser Grenzfuge 3' Lichtaustrittselemente 5g angeordnet sein. Mit diesen
Lichtaustrittselementen 5g kann beispielsweise die Berandung des Mosaiks 1 optisch
herausgehoben werden.
[0029] Eine weitere Besonderheit bildet hier das mit einer Kreuzschraffur versehene Mosaikelement
2'. Dieses Mosaikelement 2' ist hier durch ein Lichtaustrittselement gebildet, das
entsprechend groß dimensioniert ist. Dieses Lichtaustritts-Mosaikelement 2' wird ebenfalls
durch eine Lichtleitfaser 6 mit Licht versorgt. Durch die Integration derartiger Lichtaustritts-Mosaikelemente
2' in das Mosaik 1 können weitere besondere Akzente im Mosaik 1 gesetzt werden.
[0030] Bevorzugt wird eine Ausführungsform, bei welcher die Lichtaustrittselemente 5 einen
Durchmesser aufweisen, der kleiner ist als eine Fugenbreite. Zweckmäßig sind die Durchmesser
der Lichtaustrittselemente 5 zumindest halb so groß wie die Fugenbreite gewählt. Hierdurch
können die Lichtaustrittselemente 5 in das Fugenmaterial 4 eingebettet werden und
bis auf ihre Lichtaustrittsseite vollständig vom Fugenmaterial 4 umschlossen sein.
Die Figur 1 zeigt exemplarisch auch eine andere Ausführungsform, bei welcher eines
der Lichtaustrittselemente 5h so dimensioniert ist, dass es in seinem Bereich die
Fuge 3 vollständig ausfüllt und dadurch selbst das Fugenmaterial bildet.
[0031] Die Lichtleitfasern 6 sind für die Installation des Mosaiks 1 so verlegt, dass sie
unterhalb der Mosaikelemente 2 bis zu den Lichtaustrittselementen 5 verlaufen. Des
Weiteren können zur Vereinfachung mehrere Lichtleitfasern 6 zu Bündeln 9 zusammengefasst
sein, die unterhalb der Mosaikelemente 2 verlegt sind. Diese Bündel 9 können separat
oder gemeinsam an die Lichtquelle 7 angeschlossen sein.
[0032] Es ist klar, dass die vorstehend und nachfolgend im Hinblick auf Lichtleitfasern
6 beschriebenen Gestaltungsmöglichkeiten analog auch für Elektrokabel gelten. Dabei
sind dann die Elektrokabel nicht an einer Lichtquelle 7, sondern an eine geeignete
Stromquelle angeschlossen.
[0033] Um die Installation eines großen Mosaiks 1 zu vereinfachen, ist es zweckmäßig, das
Mosaik 1 in einzelne Mosaikabschnitte 1' aufzugliedern, die vorgefertigt und vor Ort
dann zum gewünschten Mosaik 1 zusammengesetzt werden können. Entsprechend den Fig.
2 bis 4 können beim gesamten Mosaik 1 oder zumindest bei einem derartigen Mosaikabschnitt
1' die zugehörigen Mosaikelemente 2 an einem flexiblen Träger 10 befestigt sein. Dieser
flexible Träger 10 besteht beispielweise aus einem flexiblen Bahnenmaterial, das netz-
oder gitterförmig sein kann. Beispielsweise sind die Mosaikelemente 2 mit dem flexiblen
Träger 10 verklebt. Solange die Fugen 3 nicht verfüllt sind, ist die Handhabung des
vorgefertigten Mosaikabschnittes 1' besonders einfach, was die Installation des Mosaiks
1 erleichtert.
[0034] Um auch die Installation der Lichtaustrittselemente 5 zu vereinfachen bzw. vorzubereiten,
können z. B. die Lichtleitfasern 6 ebenfalls am flexiblen Träger 10 festgelegt sein.
Beispielsweise sind die Lichtleitfasern 6 hierzu ebenfalls mit dem flexiblen Träger
10 verklebt. Bei einem gewebeförmigen flexiblen Träger 10 können die Lichtleitfasern
6 auch auf geeignete Weise in den flexiblen Träger 10 eingebunden, insbesondere eingewoben,
sein. Diese Variante eignet sich für flächenmäßig kleine Mosaike 1 bzw. Mosaikabschnitte
1'.
[0035] Aus den Fig. 2 bis 4 geht ebenfalls hervor, dass die Lichtaustrittselemente 5 gemäß
einer bevorzugten Bauweise so in den Fugen 3 angeordnet sind, dass sie etwa bündig
oder leicht vertieft zu einer Oberfläche 11 der Mosaikelemente 2 bzw. bündig oder
leicht vertieft zu einer Oberfläche 12 des Fugenmaterials 4 positioniert sind. Hierdurch
sind die Lichtaustrittselemente 5 trittsicher in das Mosaik 1 integriert.
[0036] Grundsätzlich kann bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 z.B. ein flächenmäßig kleiner
Mosaikabschnitt 1' mit einem entsprechenden Mörtel oder Klebstoff 13 auf einen entsprechenden
Untergrund 14 aufgeklebt sein. Je nach Mosaik 1 kann es sich bei diesem Untergrund
14 um einen Boden, eine Decke oder eine Wand handeln. Da die einzelnen Lichtleitfasern
6 nur einen vergleichsweise kleinen Querschnitt aufweisen, kann ein vergleichsweise
kleiner Mosaikabschnitt 1' ohne weiteres in herkömmlicher Weise verlegt werden. Damit
sich beim Zusammenführen der einzelnen Lichtleitfasern 6 bis zur Lichtquelle 7 keine
aufdickende Bündelung einstellt, können die Lichtleitfasern 6 beispielsweise entlang
des Trägers 10 fächerartig nebeneinander verlegt werden. Insbesondere können die einzelnen
Lichtleitfasern 6 dabei mit einem Klebeband oder mit Klebstoff am flexiblen Träger
10 fixiert werden, um die Handhabung des vorbereiteten Mosaikabschnitts 1' zu verbessern.
[0037] Für flächenmäßig größere Mosaike 1 oder Mosaikabschnitte 1' ist es zweckmäßig, diese
zusammen mit dem flexiblen Träger 10 auf einem starren Träger 20, insbesondere lose,
aufzubringen. Mit Hilfe des starren Trägers 20, der vorzugsweise eine begehbare Unterstützung
der Mosaikabschnitte 1' bzw. des Mosaiks 1 ausbildet, wird das Handling zusätzlich
verbessert.
[0038] Entsprechend Fig. 3 kann der starre Träger 20 so ausgestaltet sein, dass er unterhalb
der Mosaikelemente 2 einen Hohlraum 15 ausbildet. Beispielsweise ist der starre Träger
20 durch eine Gitterstruktur gebildet, z. B. aus Draht. Der Hohlraum 15 ermöglicht
es, die Lichtleitfasern 6 innerhalb des starren Trägers 20 zu verlegen, wobei dies
besonders einfach durchgeführt werden kann. Gleichzeitig gewährleistet der starre
Träger 20 eine konstante Dicke für den Mosaikabschnitt 1', was den Installationsaufwand
des Mosaiks 1 erheblich reduziert. Insbesondere können im Hohlraum 15 die Lichtleitfasern
6 zu Bündeln 9 zusammengefasst und dadurch vereinfacht verlegt werden. Mit Hilfe des
starren Trägers 20 können z. B. größere und dementsprechend schwere vorbereitete Mosaikabschnitte
1' bzw. Mosaike 1 einfach transportiert werden.
[0039] Dabei ist durchaus denkbar, dass der Hohlraum 15 nach dem Einbringen sämtlicher Lichtleitfasern
6 mit einem geeigneten Füllstoff ausgefüllt wird, in den dann die verlegten Lichtleitfasern
6 eingebettet sind. Ein derartiger Füllstoff dient beispielsweise zur Trittschalldämmung
und kann insbesondere zur thermischen Isolation beitragen. Beispielsweise ist der
Füllstoff ein dünner Fließ-Klebe-Estrich oder ein Kunststoffschaum. Gleichzeitig können
mit dem Ausfüllen des Hohlraums 15 auch die Fugen 3 zumindest teilweise verfüllt werden,
wenn ein entsprechendes Füll- oder Fugenmaterial 4 verwendet wird. Das bedeutet, dass
dann der Füllstoff zumindest bereichsweise als Fugenmaterial 4 dient.
[0040] Gleichzeitig kann der starre Träger 20 für die einzelnen Lichtaustrittselemente 5
als Halterung dienen, was deren Positionierung in den Fugen 3 vor deren Verfüllung
erheblich vereinfacht.
[0041] Gemäß Fig. 4 kann zur Positionierung der Lichtaustrittselemente 5 für jedes Lichtaustrittselement
5 ein separater Halter 16 oder für die gleichzeitige Positionierung von mehreren Lichtaustrittselementen
5 ein gemeinsamer Halter 16 vorgesehen sein. Ein derartiger Halter 16 ist beispielsweise
am starren Träger 20 festgelegt. Ebenso kann dieser Halter 16 direkt an den Mosaikelementen
2 und/oder am flexiblen Träger 10 festgelegt sein. Beispielsweise ist der Halter 16
in die Fuge 3 und/oder am starren Träger 20 eingeklemmt und/oder mit den Mosaikelementen
2 bzw. mit dem flexiblen Träger 10 verklebt. Der Halter 16 ist dabei zur Positionierung
des jeweiligen Lichtaustrittselements 5 vorbereitet und kann dadurch insbesondere
zur Vorinstallation des jeweiligen Mosaikabschnitts 1' verwendet werden. Mit Hilfe
derartiger Halter 16 können die Lichtaustrittselemente 5 einzeln oder in Gruppen zusammengefasst
in der gewünschten Weise innerhalb der Fugen 3 positioniert werden. Beispielsweise
sollen die Lichtaustrittselemente 5 jeweils mittig zu den benachbarten Mosaikelementen
2 in der jeweiligen Fuge 3 ausgerichtet sein. Diese Positionierung mit Hilfe der Halter
16 ist vor dem Verfüllen der Fugen 3 mit dem Fugenmaterial 4 von besonderem Vorteil,
da sich dadurch der Installationsaufwand für das Mosaik 1 erheblich reduzieren lässt.
Ein Halter 16 für mehrere Lichtaustrittselemente 5 kann beispielsweise als flexible
Leiste ausgestaltet sein.
[0042] Gemäß Fig. 5 kann der starre Träger 20 des Mosaiks 1 oder eines Mosaikabschnitts
1' durch ein relativ steifes Drahtgitter, z. B. aus Metall, gebildet sein, das somit
für die darauf anzubringenden Mosaikelemente 2 eine vergleichsweise formstabile Tragstruktur
bildet.
[0043] Gemäß Fig. 6 kann der starre Träger 20 an seiner Unterseite mit Distanzelementen
17 versehen sein, die an der Unterseite des starren Trägers 20 nach unten abstehen.
Diese Distanzelemente 17 können, wie hier dargestellt, in einer vergleichsweise großen
Anzahl vorgesehen sein, können stelzenartig ausgestaltet sein und können insbesondere
eine trittfeste Abstützung des starren Trägers 20 auf dem Untergrund 14 bilden.
[0044] Entsprechend Fig. 4 kann mit Hilfe der Distanzelemente 17 der starre Träger 20 unter
Ausbildung des bereits oben genannten Hohlraums 15 auf dem Untergrund 14 abgestellt
werden. Durch die Vorgabe der Länge der Distanzelemente 17 ergibt sich für das Mosaik
1 eine vorbestimmte Dicke, was dessen Integration in angrenzende Bodenbeläge und somit
dessen Installation erheblich vereinfacht.
[0045] Fig. 8 zeigt den starren Träger 20 mit darauf angeordneten Mosaikelementen 2 zur
Ausbildung des Mosaiks bzw. eines Mosaikabschnitts 1'. Dabei sind die Mosaikelemente
2 in der Regel am flexiblen Träger 10 befestigt, z.B. durch Verklebung, während der
Verband aus flexiblem Träger 10 und daran angebrachten Mosaikelementen 2 lose auf
den starren Träger 20 aufgelegt ist. Dementsprechend kann das Mosaik 1 bzw. können
die Mosaikelemente 1' insbesondere örtlich getrennt vom jeweiligen Installationsort,
z. B. in einer Fabrik vorgefertigt werden.
[0046] Während bei der Darstellung gemäß Fig. 8 keine Lichtaustrittselemente 5 eingebaut
sind, zeigt Fig. 9 beispielhaft die Einbindung der Lichtaustrittselemente 5. Zweckmäßig
werden dabei die Lichtaustrittselemente 5 von der Unterseite her in die Fugen 3 eingesetzt.
Zur Vereinfachung der Montage kann zumindest eine Montagebank 18 verwendet werden,
auf die der Träger 10 aufgesetzt werden kann. Bei entsprechender Dimensionierung der
wenigstens einen Montagebank 18 kann die Manipulation der Lichtaustrittselemente 5
und insbesondere der Lichtleitfasern 6 an der Unterseite des Trägers 10, also unterhalb
der Mosaikelemente 2 erheblich vereinfacht werden.
[0047] Fig. 10 zeigt eine Seitenansicht auf ein fertig vorbereitetes Mosaik 1 bzw. auf einen
fertig vorbereiteten Mosaikabschnitt 1'. Dabei ist deutlich zu sehen, wie eine Vielzahl
von Lichtleitfasern 6 zu einem Bündel 9 zusammengefasst sind. Gut erkennbar ist dabei
gleichzeitig wie sämtliche Lichtleitfasern 6 innerhalb des Hohlraums 15 unterhalb
der Mosaikelemente 2 untergebracht werden können. Gemäß der hier vorgestellten, bevorzugten
Installation kann das vorgefertigte Mosaik 1 bzw. der vorgefertigte Mosaikabschnitt
1', einschließlich der Beleuchtungsinstallation (Lichtaustrittselemente 5 und Lichtleitfasern
6) und des starren Trägers 20, in ein mehr oder weniger flüssiges Bett 19 aus Klebstoff,
Mörtel, Kunstharz oder Estrich eingesetzt werden. Hierdurch wird der Hohlraum 15 im
wesentlichen vollständig verfüllt, wobei gleichzeitig zum einen die Anbindung des
starren Trägers 20 an den Untergrund 14 und zum anderen die Anbindung der Mosaikelemente
2 an den starren Träger 20 erfolgt. Das Bett 19 ist daher zweckmäßig so gestaltet,
dass es eine hinreichende Adhäsionswirkung zwischen dem Untergrund 14 (z. B. Beton),
dem starren Träger 20 (z. B. Metall) und den Mosaikelementen 2 (z. B. Keramik, Glas,
Marmor, Granit, Metall) herstellen kann. Beispielsweise handelt es sich beim Bett
19 um eine Art Fließ-Klebe-Estrich, vorzugsweise auf einer Reaktionsharz-Basis, der
insbesondere Quarzsand beigemengt sein kann. Zweckmäßig ist der Untergrund 14 vorbehandelt,
z. B. mit einer Epoxyd-Harz-Beschichtung, um diesen wasserdicht zu machen.
[0048] Bei entsprechender Dimensionierung des Betts 19 können beim Einbringen des Mosaiks
1 bzw. des Mosaikabschnitts 1' gleichzeitig die Fugen 3 verfüllt werden, wenn bei
hinreichender Bettdicke das Bettmaterial von unten in die Fugen 3 eindringt und diese
verfüllt.
[0049] Die Lichtleitfasern 6 bzw. die Bündel 9 können am Rand des Mosaiks 1 beispielsweise
über einen entsprechenden Kabelkanal bis zu der wenigstens einen Lichtquelle 7 geführt
werden, die zweckmäßig außerhalb des Mosaiks 1 gut zugänglich angeordnet ist, z. B.
bei einem Bodenmosaik 1 in oder an einer angrenzenden Wand.
[0050] Entsprechend Fig. 11 besteht das Mosaik 1 wieder aus einer Vielzahl einzelner Mosaikelemente
2, die so angeordnet sind, dass sie jeweils durch Fugen 3 voneinander beabstandet
sind. Im fertig installierten Zustand sind diese Fugen 3 mit einem geeigneten Fugenmaterial
verfüllt. Beim Fugenmaterial handelt es sich üblicherweise um Mörtel oder um Silikon
oder um einen Fließ-Klebe-Estrich. Die Mosaikelemente 2 können unterschiedlichster
Natur sein, zum Beispiel aus Stein, wie zum Beispiel Granit oder Marmor, aus Stein,
aus Keramik, aus Glas, aus Metall oder aus Kunststoff.
[0051] Wie bei den oben beschriebenen Ausführungsformen sind in den Fugen 3 Lichtaustrittselemente
5 angeordnet. Zur besseren Darstellbarkeit sind die Lichtaustrittselemente 5 bei den
hier gezeigten Ausführungsformen jeweils nur an Knotenstellen der Fugen 3 durch Punkte
symbolisiert. Es ist klar, dass die Lichtaustrittselemente 5 bei einer konkreten Ausgestaltung
nicht zwingend in den Knotenstellen der Fugen 3 angeordnet sein müssen. Des weiteren
können die Lichtaustrittselemente 5 durchaus auch deutlich kleiner dimensioniert sein
als die Breite der Fugen 3. Durch Anordnen der Lichtaustrittselemente 5 innerhalb
der Fugen 3 können ungewöhnliche, neuartige gestalterische Akzente gesetzt werden,
was die ästhetischen Möglichkeiten des Mosaiks 1 signifikant verbessert.
[0052] Beispielsweise können die Lichtaustrittselemente 5 unmittelbar durch Lichtaustrittsenden
von Lichtleitfasern 6 gebildet sein. Die Lichtleitfasern 6 sind vorzugsweise Glasfasern.
Die Lichtaustrittsenden oder Lichtaustrittselemente 5 besitzen somit einen extrem
kleinen Querschnitt und können dadurch auch in extrem schmalen Fugen 3 platziert werden.
Des weiteren kann auch eine große Anzahl derartiger Lichtaustrittsenden beziehungsweise
Lichtaustrittselemente 5 innerhalb einer Fuge 3 positioniert werden.
[0053] Bei einer nicht gezeigten Ausführungsform kann zumindest eines der Mosaikelemente
2 durch ein Optikelement ersetzt sein, das seitlich und/oder von unten beleuchtet
werden kann. Zur Beleuchtung kann hierbei ein Lichtaustrittselement 5 der oben genannten
Art dienen, das dementsprechend nicht durch die Fuge 3 bis zur Sichtseite des Mosaiks
1 geführt ist. Beispielsweise kann zur Beleuchtung des Optikelements zumindest ein
Lichtaustrittselement 5 von unten und/oder durch eine der Fugen 3 seitlich bis an
das Optikelement herangeführt werden. Ebenso ist es möglich, zumindest ein solches
Lichtaustrittselement 5 unterhalb des Optikelements seitlich heranzuführen und das
davon abgestrahlte Licht mit entsprechenden Umlenkmitteln nach oben zum Optikelement
umzuleiten, um dadurch das Optikelement indirekt von unten zu beleuchten. Beim Optikelement
kann es sich vorzugsweise um ein geschliffenes Glas handeln, das dadurch zum Prisma
wird und eine Brechung, Beugung und/oder Streuung des zugeführten Lichts an der Sichtseite
des Mosaiks 1 erzeugt. Bei einem entsprechend facettenreichen Schliff können hierbei
besonders eindrucksvolle optische Effekte erreicht werden. Eine besonders starke Lichtbrechung
kann bei einer besonders exklusiven Ausgestaltungsform dadurch erreicht werden, dass
das Optikelement durch einen geschliffenen Diamanten gebildet wird.
[0054] Grundsätzlich kann das Optikelement in einer Mosaikebene (vergleiche Position 24
in Fig. 13), in der sich zum Optikelement benachbarte Mosaikelemente 2 befinden, bündig
angeordnet sein. Eine besondere Tiefenwirkung des mit dem Optikelement beabsichtigten
Effekts kann dadurch erreicht werden, dass das Optikelement gegenüber der genannten
Mosaikebene 24 bezüglich der Sichtseite des Mosaiks 1 zurückversetzt angeordnet ist.
[0055] Bezugnehmend auf Fig. 11 ist die Lichtquelle 7 zweckmäßig mit einer Steuerung 21
gekoppelt, welche zur Betätigung der Lichtquelle 7 dient. Die Lichtquelle 7 ist hier
so ausgestaltet, dass die Lichtemission der Lichtaustrittselemente 5 hinsichtlich
Farbe und/oder Intensität und/oder Leuchtdauer variabel ist. Vorzugsweise ist dann
auch die Steuerung 21 so ausgestaltet, dass sie die Lichtemission der Lichtaustrittselemente
5 hinsichtlich Farbe und/oder Intensität und/oder Leuchtdauer variieren kann. Hierzu
können die Lichtaustrittselemente 5 einzeln oder gruppenweise unterschiedlich angesteuert
werden.
[0056] Bei einer Weiterbildung kann die Steuerung 21 mit einer Audioanlage 22 und/oder mit
einer Videoanlage 23 gekoppelt sein. Die Audioanlage 22 eignet sich zum Abspielen
von Musik und umfasst beispielsweise einen CD-Player, einen geeigneten Verstärker
sowie Lautsprecher. Die Steuerung 21 kann nun so ausgestaltet sein, dass sie die Lichtaustrittselemente
5 synchron zu der von der Audioanlage 22 abgespielten Musik ansteuert. Im Unterschied
dazu eignet sich die Videoanlage 23 zur Wiedergabe von Bildern und ist hierzu beispielsweise
mit einem DVD-Player und einem Projektor ausgestattet. Die Steuerung 21 kann nun so
ausgestaltet sein, dass sie die Lichtaustrittselemente 5 synchron zu den von der Videoanlage
23 wiedergegebenen Bildern ansteuert. Es ist klar, dass der von der Videoanlage 23
abspielbare Datenträger, zum Beispiel eine DVD, auch Audiosignale enthalten kann,
wobei dann eine Kopplung der Videoanlage 23 mit der Audioanlage 22 gleichzeitig die
Wiedergabe von Bild und Ton ermöglicht. Ebenso ist es üblich, wesentliche Komponenten
einer Audioanlage 22 und einer Videoanlage 23 ineinander zu integrieren.
[0057] Bei einer mit Leuchtdioden ausgestatten Ausführungsform des Mosaiks 1 entfällt die
Lichtquelle 7, da die Leuchtdioden jeweils selbst eine Lichtquelle bilden. Bei einer
derartigen Ausführungsform kann eine Variation der Lichtintensität und Leuchtdauer
bei einzelnen oder bei zu Gruppen zusammengefassten Leuchtdioden durch eine entsprechende
Ansteuerung der LEDs ebenfalls realisiert werden. Insbesondere existieren auch mehrfarbige
Leuchtdioden, die in Abhängigkeit ihrer Bestromung nicht in unterschiedlicher Wellenlänge
(Farbe) abstrahlen können.
[0058] Ein derartiges Mosaik 1 kann grundsätzlich einer im wesentlichen beliebig geformten
dreidimensionalen Struktur eines Bodens, einer Wand oder einer Decke folgen. Entsprechend
den Fig. 12 und 13 ist es jedoch üblich, dass sich das Mosaik 1 zumindest in einem
Abschnitt in einer Ebene erstreckt. Diese Mosaikebene ist in Fig. 13 durch eine strichpunktierte
Linie angedeutet und mit 24 bezeichnet. Das Mosaik 1 kann gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform in dem ebenen Abschnitt ein Teilmosaik 1" umfassen. Dieses Teilmosaik
1" ist bezüglich einer vom jeweiligen Untergrund des Mosaiks 1 abgewandten Sichtseite
des Mosaiks 1 gegenüber der Mosaikebene 24 zurückversetzt angeordnet. In Fig. 13 ist
das Teilmosaik 1" somit unterhalb des Mosaiks 1 angeordnet. Des weiteren ist das Teilmosaik
1" mit Hilfe einer transparenten Platte 25 abgedeckt, wobei sich diese Platte 25 in
der Mosaikebene 24 erstreckt. Vorzugsweise ist die Platte 25 begehbar ausgestaltet
und/oder angebracht und besteht insbesondere aus Glas. Durch diese Bauweise erhält
das Mosaik 1 eine gewissen Dreidimensionalität, da das versetzt angeordnete Teilmosaik
1" eine Tiefenwirkung erzeugt. Diese Tiefenwirkung kann außerdem dadurch verstärkt
werden, dass auch beim Teilmosaik 1" in den Fugen 3 Lichtaustrittselemente 5 angeordnet
sind, die beispielsweise mittels einer separaten Lichtquelle 7' mit Licht beaufschlagbar
sind.
[0059] Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung kann nun das Teilmosaik 1" auf
einer separaten Trägerplatte 26 angebracht sein, die um eine Drehachse 27 drehbar
gelagert ist. Die Drehachse 27 steht auf der Mosaikebene 24, und zwar insbesondere
senkrecht. In der Folge ist das Teilmosaik 1" um die Drehachse 27 relativ zum übrigen
Mosaik 1 drehbar angeordnet. Es ist klar, dass ein entsprechender Drehantrieb, zum
Beispiel ein Elektromotor vorgesehen sein kann, um das Teilmosaik 1" drehend anzutreiben.
Durch diese Bauweise ergibt sich die Möglichkeit, das versetzt angeordnete Teilmosaik
1" durch Drehen zu variieren, was weitere besondere visuelle Effekte innerhalb des
Mosaiks 1 ermöglicht.
[0060] Grundsätzlich können das Teilmosaik 1" und die Platte 25 etwa deckungsgleich ausgebildet
sein, wobei dann die Drehachse 27 zentrisch zu Teilmosaik 1" und Platte 25 angeordnet
ist. Entsprechend der hier gezeigten Ausführungsform kann das Teilmosaik 1" parallel
zur Mosaikebene 24 auch eine größere Erstreckung aufweisen als die Platte 25. Dies
hat zur Folge, dass an der Sichtseite des Mosaiks 1 durch die Platte 25 hindurch stets
nur ein Teilbereich des Teilmosaiks 1" erkennbar ist. Durch eine exzentrische Anordnung
der Drehachse 27 bezüglich der Platte 25 kann nun der jeweils sichtbare Teilbereich
des Teilmosaiks 1" durch Drehen des Teilmosaiks 1" verändert werden. Auch diese Maßnahme
ermöglicht neue besondere Effekte. Im Unterschied dazu ist die Drehachse 27 bezüglich
des Teilmosaiks 1" vorzugsweise zentrisch angeordnet.
[0061] Um die Begehbarkeit des gesamten Mosaiks 1 im Bereich des Teilmosaiks 1" nicht zu
stören, ist die Platte 25 vorzugsweise so angeordnet, dass sie das Mosaik 1 in der
Mosaikebene 24 bündig und lückenlos ergänzt.
[0062] Fig. 14 zeigt eine weitere Ausführungsform des Mosaiks 1, das ein bezüglich der Mosaikebene
24 zurückversetztes Teilmosaik 1" aufweist. Im Unterschied zu der Ausführungsform
der Fig. 12 und 13 ist bei derjenigen gemäß Fig. 14 ein Abstand 28 zwischen dem Teilmosaik
1" und der Platte 25 so groß gewählt, dass zwischen Teilmosaik 1" und Platte 25 ein
Hohlraum 28 entsteht. Beispielsweise beträgt der Abstand 28 mindestens 10 cm, kann
aber auch wenigstens 20 cm betragen. Bevorzugt wird zum Beispiel eine Ausführungsform,
bei welcher der Abstand 28 etwa 30 cm beträgt. Durch die Ausbildung des Hohlraums
29 zwischen Platte 25 und Teilmosaik 1" wird die Tiefenwirkung im Bereich des Teilmosaiks
1" extrem verstärkt.
[0063] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann der Hohlraum 29 wasserdicht
ausgestaltet sein, was es ermöglicht, den Hohlraum 29 zumindest teilweise mit Wasser
30 zu befüllen. Das Wasser 30 kann dabei stehend nach Art eines Teichs oder fließend
nach Art eines Bachlaufs oder allgemein bewegt sein. Ein bewegtes Gewässer 30 kann
beispielsweise mittels einer nicht gezeigten Wellenmaschine realisiert werden. Durch
die Befüllung des Hohlraums 29 mit Wasser 30 ergeben sich durch Reflektionen und Brechungen
wiederum besondere optische Effekte. Insbesondere die Kombination mit den Lichtaustrittselementen
5, die auch hier im Teilmosaik 1" angeordnet sein können, ergeben sich brillante Farbspiele
und Effekte. Gleichzeitig ist hier ein besonderer Vorteil der Lichtleitertechnik erkennbar,
da es ohne weiteres möglich ist, die Lichtleiter 6 in einem Nassbereich oder sogar
unter Wasser anzuordnen.
[0064] Es ist klar, dass im Bereich des Hohlraums 29, insbesondere in Verbindung mit dem
Wasser 30, weitere besondere Effekte in das Mosaik 1 integriert werden können. Beispielsweise
können auch in die Seitenwände des Hohlraums 29 Lichtaustrittselemente integriert
werden. Auch können die Seitenwände des Hohlraumes 29 ebenfalls mit einem Abschnitt
des Mosaiks 1 ausgestattet sein. Ebenso ist es beispielsweise möglich, einen Nebelgenerator,
der beispielsweise mit Ultraschall arbeitet, in das Teilmosaik 1" zu integrieren,
um durch Nebelbildung wiederum besondere Effekte zu erzielen.
[0065] Des weiteren ist es möglich, den Hohlraum 29 als Aquarium auszugestalten, was in
Fig. 14 durch einen Fisch 31 symbolisiert ist, der im Wasser 30 schwimmt.
[0066] Des weiteren lassen sich Ausführungsformen der Fig. 11 bis 14 auf geeignete Weise
miteinander kombinieren. Insbesondere kann auch bei der Ausführungsform gemäß Fig.
14 das Teilmosaik 1" drehbar geordnet sein. Des weiteren können die Lichtaustrittselemente
5 der Teilmosaiken 1" gemäß den Ausführungsformen der Fig. 12 bis 14 synchron zur
Wiedergabe von Musik oder allgemein von Ton und/oder von Bildern angesteuert werden.
[0067] Obwohl mit Bezug auf die Ausführungsformen der Fig. 12 bis 14 nur solche Mosaike
1 bzw. 1" unter einer Platte 25 angeordnet sind, die ein Teilmosaik 1" eines gesamten
Mosaiks 1 bilden, ist klar, dass auch eine solche Ausführungsform von der vorliegenden
Erfindung erfasst werden soll, bei welcher das gesamte Mosaik 1 mit einer transparenten
Platte 25 oder mit mehreren transparenten Platten 25 abgedeckt ist. Insbesondere kann
ein auch solches abgedecktes Mosaik 1 analog zur Ausführung gemäß den Fig. 12 und
13 drehbar angeordnet und/oder analog zur Variante gemäß Fig. 14 mit einem Hohlraum
29 zwischen seiner Sichtseite und der wenigstens einen Platte 25 und/oder wasserfest
bzw. wasserdicht ausgestaltet werden. Bei einer Befüllung des Hohlraums 29 mit Wasser
30 kann das Wasser 30 im Hohlraum 29 grundsätzlich auf beliebige Art und Weise mit
Licht beaufschlagt werden, z. B. mit einer herkömmlichen Schwimmbadbeleuchtung. Bevorzugt
wird jedoch auch hier eine Lichtbeaufschlagung über die Sichtseite des Mosaiks 1,
also insbesondere durch in die Fugen 3 eingearbeitete Lichtaustrittselemente 5. Des
Weiteren können auch bei einem derartigen abgedeckten Mosaik 1 einzelne Mosaikelemente
2 durch beleuchtete Optikelemente ersetzt sein. Außerdem kann die Beleuchtung des
abgedeckten Mosaiks 1 synchron zur Wiedergabe von Musik oder allgemein von Ton und/oder
von Bildern angesteuert werden.
1. Mosaik, insbesondere für Wände, Decken oder Böden, bestehend aus einer Vielzahl einzelner,
durch Fugen (3) voneinander beabstandeter Mosaikelemente (2),
- wobei in den Fugen (3) Lichtaustrittselemente (5) angeordnet sind,
- wobei zumindest einige der Lichtaustrittselemente (5) durch Lichtaustrittsenden
von Lichtleitfasern (6) gebildet sind und/oder mit Lichtaustrittsenden von Lichtleitfasern
(6) optisch gekoppelt sind und/oder durch lichtemittierende an Elektrokabel angeschlossene
Dioden gebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Mosaikelemente (2) des Mosaiks (1) oder eines Mosaikabschnitts (1') eines aus
mehreren vorfertigbaren Mosaikabschnitten (1') zusammengesetzten Mosaiks (1) an einem
flexiblen Träger (10) befestigt sind, wobei die Lichtleitfasern (6) und/oder die Elektrokabel
am flexiblen Träger (10) oder an einem starren Träger (20) festgelegt sind, auf den
der flexible Träger (10) mit den Mosaikelementen (2) aufgelegt ist.
2. Mosaik nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Lichtleitfasern (6) und/oder die Elektrokabel bis zu den Lichtaustrittselementen
(5) unterhalb der Mosaikelemente (2) verlaufen, und/oder
- dass der starre Träger (20) unterhalb der Mosaikelemente (2) einen Hohlraum (15) zum Verlegen
der Lichtleitfasern (6) und/oder der Elektrokabel bildet, und/oder
- dass der starre Träger (20) an seiner von den Mosaikelementen (2) abgewandten Unterseite
Distanzelemente (17) zum Aufstellen des starren Trägers (20) unter Ausbildung eines
Hohlraums (15) auf einem Untergrund (14) aufweist, und/oder
- dass der Hohlraum (15) mit einem Füllstoff ausgefüllt ist, wobei die Lichtleitfasern (6)
und/oder die Elektrokabel in den Füllstoff eingebettet sind.
3. Mosaik nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Fugen (3) mit einem Fugenmaterial (4) verfüllt sind, wobei zumindest bei einer
Fuge (3) wenigstens eines der Lichtaustrittselemente (5h) selbst das Fugenmaterial
bildet und/oder wobei zumindest bei einer der Fugen (3) die Lichtaustrittselemente
(5) in das Fugenmaterial (4) eingebettet sind, und/oder
- dass zumindest einige der Lichtaustrittselemente (5) einen Durchmesser aufweisen, der
kleiner ist als, insbesondere mindestens halb so klein ist wie, eine Fugenbreite,
und/oder
- dass die Lichtaustrittselemente (5) zumindest ein Mitglied folgender Gruppe umfassen:
ungeschliffene, geschliffene oder facettiert geschliffene Glaskörper, Kristallglaskörper,
optische Linsen, optische Prismen, Birnchen, Halbkugeln, Vollkugeln.
4. Mosaik nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
- dass zumindest einige der Lichtaustrittselemente (5) einzeln oder in Gruppen jeweils mit
einem Halter (16) in den Fugen (3) positioniert sind, und/oder
- dass die Lichtaustrittselemente (5) zur Oberfläche (11) der Mosaikelemente (2) und/oder
zur Oberfläche (12) eines die Fugen (3) ausfüllenden und die Lichtaustrittselemente
(5) einbettenden Fugenmaterials (4) bündig oder geringfügig vertieft angeordnet sind,
und/oder
- dass zumindest eines der Mosaikelemente (2') durch ein entsprechend dimensioniertes Lichtaustrittselement
gebildet ist, und/oder
- dass das Mosaik (1) im verlegten Zustand zumindest teilweise von einem anderen Belag (8)
berandet ist, wobei zwischen diesem Belag (8) und dem Mosaik (1) eine Grenzfuge (3')
verläuft, wobei in der Grenzfuge (3') Lichtaustrittselemente (5) angeordnet sind.
5. Mosaik nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Lichtleitfasern (6) und/oder Elektrokabel zumindest zu einem Bündel (9) zusammengefasst
sind, das unterhalb der Mosaikelemente (2) verläuft und an wenigstens eine gemeinsame
Lichtquelle (7) bzw. an eine Stromquelle angeschlossen ist.
6. Mosaik nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
- dass eine Steuerung (21) zur Betätigung der Lichtaustrittselemente (5) oder zur Betätigung
einer mit den Lichtaustrittselementen (5) optisch gekoppelten Lichtquelle (7) vorgesehen
ist, wobei die Steuerung (21) und/oder die Lichtquelle (7) und/oder die Lichtaustrittselemente
(5) so ausgestaltet ist/sind, dass sie die Lichtemission der Lichtaustrittselemente
(5) hinsichtlich Farbe und/oder Intensität und/oder Leuchtdauer variieren kann/können,
und/oder
- dass die Steuerung (21) mit einer zum Abspielen von Musik
geeigneten Audioanlage (22) gekoppelt ist und die Lichtaustrittselemente (5) synchron
zu der von der Audioanlage (23) abgespielten Musik ansteuert, und/oder
- dass die Steuerung (21) mit einer zur Wiedergabe von Bildern geeigneten Videoanlage (23)
gekoppelt ist und die Lichtaustrittselemente (5) synchron zu den von der Videoanlage
(23) wiedergegebenen Bilden ansteuert.
7. Mosaik nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Mosaik (1) an seiner Sichtseite mit wenigstens einer transparenten Platte (25)
abgedeckt ist, und/oder
- dass sich das Mosaik (1) zumindest in einem Abschnitt in einer Ebene (24) erstreckt, wobei
das Mosaik (1) in dem ebenen Abschnitt ein Teilmosaik (1") umfasst, das bezüglich
einer Sichtseite des Mosaiks (1) gegenüber der Mosaikebene (24) zurückversetzt angeordnet
und mit einer sich in der Mosaikebene (24) erstreckenden transparenten Platte (25)
abgedeckt ist, und/oder
- dass die transparente Platte (25) begehbar und/oder aus Glas ist, und/oder
- dass das abgedeckte Mosaik (1) oder das Teilmosaik (1") bezüglich einer auf einer Mosaikebene
(24) stehenden Drehachse (27) drehbar angeordnet ist, und/oder
- dass das Teilmosaik (1") parallel zur Mosaikebene (24) eine größere Erstreckung aufweist
als die Platte (25), so dass durch die Platte (25) nur ein Teilbereich des Teilmosaiks
(1") erkennbar ist, wobei die Drehachse (27) bezüglich der Platte (25) exzentrisch
und bezüglich des Teilmosaiks (1") zentrisch angeordnet ist, wobei die Platte (25)
das Mosaik (1) in der Mosaikebene (24) bündig und lückenlos ergänzt, und/oder
- dass zwischen dem abgedeckten Mosaik (1) oder dem Teilmosaik (1") und der Platte (25)
ein Abstand (28) von mindestens 10 cm, vorzugsweise mindestens 20 cm und insbesondere
von etwa 30 cm, vorgesehen ist, wodurch zwischen abgedecktem Mosaik (1) und Platte
(25) oder zwischen Teilmosaik (1") und Platte (25) ein Hohlraum (29) gebildet ist,
und/oder
- dass der Hohlraum (29) wasserdicht ausgestaltet und mit stehendem oder fließendem oder
bewegtem Wasser (30) zumindest teilweise befüllt ist, und/oder
- dass der Hohlraum (29) als Aquarium ausgestaltet ist, und/oder
- dass das abgedeckte Mosaik (1) oder zumindest das Teilmosaik (1") mit in den Fugen (3)
angeordneten Lichtaustrittselementen (5) ausgestattet ist.
8. Mosaik nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
- dass zumindest ein Mosaikelement (2) des Mosaiks (1) und/oder des Teilmosaiks (1") durch
ein seitlich und/oder von unten beleuchtetes Optikelement ersetzt ist, und/oder
- dass zumindest ein solches Optikelement bündig in einer Mosaikebene (24) angeordnet ist,
in der die benachbarten Mosaikelemente (2) angeordnet sind, und/oder
- dass zumindest ein solches Optikelement bezüglich einer Sichtseite des Mosaiks (19) gegenüber
einer Mosaikebene (24), in der die benachbarten Mosaikelemente (2) angeordnet sind,
zurückversetzt angeordnet ist, und/oder
- dass das Optikelement ein geschliffenes Glasprisma oder ein geschliffener Diamant ist.
9. Verfahren zum Installieren eines Mosaiks (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem das Mosaik (1) oder der Mosaikabschnitt (1') mit auf dem flexiblen Träger
(10) angeordneten Mosaikelementen (2), mit auf dem starren Träger (20) angeordneten
flexiblen Träger (10), mit in die Fugen (3) eingesetzten Lichtaustrittselementen (5)
und mit im Hohlraum (15) verlegten Lichtleitfasern (6) und/oder Elektrokabeln in ein
auf den Untergrund (14) aufgetragenes Bett (19) aus einem flüssigen Mörtel, Kleber,
Kunstharz oder Estrich eingelegt wird.
1. A mosaic, in particular for walls, ceilings or floors comprising a plurality of individual
mosaic elements (2) spaced apart from each other by joints (3),
- wherein light output elements (5) are arranged in the joints (3),
- wherein at least some of the light output elements (5) are formed by light output
ends of optical fibres (6), and/or wherein at least some of the light output elements
(5) are optically connected to the light output ends of optical fibres (6), and/or
wherein at least some of the light output elements (5) are provided by light emitting
diodes, which are connected to electric cables,
characterised in that the mosaic elements (2) of the mosaic (1) or of a mosaic section (1') of a mosaic
(1) made of a plurality of pre-assembled mosaic sections (1') are attached to a flexible
carrier (10), and that the optical fibres (6) and/or the electric cables are attached
to the flexible carrier (10) or to a rigid carrier (20) onto which the flexible carrier
(10) with the mosaic elements (2) is laid.
2. The mosaic according to claim 2,
characterised in
- that the optical fibres (6) and/or the electric cables runs underneath the mosaic elements
(2) to the light output elements (5), and/or
- that the rigid carrier (20) forms a cavity (15) underneath the mosaic elements (2) for
accommodating the optical fibres (6) and/or the electric cables, and/or
- that the rigid carrier (20) comprises spacer elements (17) on the side facing away from
the mosaic elements (2) for forming a cavity (15) when placing the rigid carrier (20)
on a substrate (14), and/or
- that the cavity (15) is filled with a filling material, and that the optical fibres (6)
and/or the electric cables are embedded into the filling material.
3. The mosaic according to claim 1 or 2,
characterised in
- that the joints (3) are filled with a joint material (4) which, for at least one joint
(3), is provided by at least one of the light output elements (5h), and/or that for
at least one of the joints (3) the light output elements (5) are embedded in the joint
material (4), and/or
- that at least some of the light output elements (5) have a diameter which is smaller than
the width of the joint, in particular at least half as small as the width of the joint,
and/or
- that the light output elements (5) comprise one of the following: cut or facetted glass
elements, crystal glass elements, optical lenses, optical prisms, bulbs, semi-spheres
or spheres.
4. The mosaic according to one of claims 1 to 3,
characterised in
- that at least some of the light output elements (5) are positioned in the joints (3) individually
or in groups respectively with a support (16), and/or
- that the light output elements (5) are flush or lightly set back in relation to the surface
(11) of the mosaic elements (2) and/or in relation to the surface (12) of a joint
material (4) filling the joints (3) and providing the bed for the light output elements
(5), and/or
- that at least one of the mosaic elements (2') is formed by a correspondingly dimensioned
light output element, and/or
- that the mosaic (1) in its laid condition is at least partly bordered by another covering
(8), whereby a border joint (3') runs between this covering (8) and the mosaic (1),
and that light output elements (5) are arranged in the border joint (3').
5. The mosaic according to one of claims 1 to 4, characterised in that a plurality of optical fibres (6) and/or electric cables are combined into a bundle
(9) which runs underneath the mosaic elements (2) and is connected to a common light
source (7) or to an electricity source.
6. The mosaic according to one of claims 1 to 5,
characterised in
- that a controller (21) is provided for controlling the light output elements (5) or for
controlling a light source (7) connected with the light output elements (5), the controller
(21) and/or the light source (7) and/or the light output elements (5) being designed
such the colour and/or the intensity and/or the duration of the light emission from
the light output elements (5) can be varied, and/or
- that the controller (21) is coupled with an audio device (22) for playing music, and the
light output elements (5) are controlled synchronously to the music played from the
audio device (23), and/or
- that the controller (21) is coupled with a video device (23) suitable for showing pictures,
and the light output elements (5) are controlled synchronously with the pictures shown
by the video device (23).
7. The mosaic according to one of claims 1 to 6,
characterised in
- that the mosaic (1) is covered on its viewable side with at least one transparent plate
(25), and/or
- that at least a section of the mosaic (1) extends in one plane (24), and that the mosaic
(1) in the section of the plane comprises a part mosaic (1 "), which is set back relative
to the mosaic plane (24) in relation to a viewable side of the mosaic (1) and is covered
with a transparent plate (25) extending in the mosaic plane (24), and/or
- that the transparent plate (25) can be walked on and/or is made out of glass.
- that the covered mosaic (1) or the part mosaic (1 ") is rotational mounted in relation
to rotational axis projecting from a mosaic plane (24), and/or
- that the part mosaic (1 ") parallel to the mosaic plane (24) extends further than the
plate (25), such that only a portion of the part mosaic (1 ") can be seen through
the plate (25), the rotational axis (27) being excentric relative to the plate (25)
and centred relative to the part mosaic (1 "), the plate (25) completing the mosaic
(1) in a flush and gap free manner, and/or
- that a gap (28) is provided of at least 10 cm between the covered mosaic (1) or the part
mosaic (1 ") and the plate (25), preferably a gap of at least 20 cm and more preferably
a gap of about 30 cm is provided, whereby a cavity (29) is formed between the covered
mosaic (1) and the plate (25) or between the part mosaic (1") and the plate (25),
and/or
- that the cavity (29) is formed watertight and is at least partially filled with standing
or flowing or moving water (30), and/or
- that the cavity (29) is designed as an aquarium, and/or
- that the covered mosaic (1) or at least the part mosaic (1 ") is provided with light output
elements (5) arranged in the joints (3).
8. The mosaic according to one of claims 1 to 7,
characterised in
- that at least one mosaic element (2) of the mosaic (1) and/or of the part mosaic (1 ")
is replaced by an optical element which is lit from the side and/or from underneath,
and/or
- that at least one said optical element is arranged flush in the mosaic plane (24) in which
the neighbouring mosaic elements (2) are arranged, and/or
- that at least one such optical element is arranged set back in relation to the mosaic
plane (24) of the viewable side of the mosaic (19) where the neighbouring mosaic elements
(2) are arranged, and/or
- that the optical element is a cut glass prism or cut diamond.
9. A method of installing a mosaic (1) according to one of the preceding claims whereby
the mosaic (1) or the mosaic section (1'), having mosaic elements (2) arranged on
the flexible carrier (10) and having the flexible carrier (10) arranged on the rigid
carrier (20) and having light output elements (5) provided in the joints (3) and having
optical fibres (6) laid in the cavity (15) and/or having electric cables, is laid
onto a bed (19) provided on a substrate (14), the bed (19) being out of a fluid gout,
adhesive, resin or screed.
1. Mosaïque, en particulier pour des murs, des plafonds ou des sols, constituée d'une
pluralité d'éléments de mosaïque individuels (2), espacés les uns des autres par des
joints (3),
- des éléments de sortie de lumière (5) étant disposés dans les joints (3),
- au moins certains des éléments de sortie de lumière (5) étant formés par des extrémités
de sortie de lumière de fibres conductrices de lumière (6) et/ou étant couplés au
plan optique avec des extrémités de sortie de lumière de fibres conductrices de lumière
(6) et/ou étant formés par des diodes émettrices de lumière et raccordées à des câbles
électriques, caractérisée
- les éléments de mosaïque (2) de la mosaïque (1) ou d'une partie de mosaïque (1')
d'une mosaïque (1) constituée de plusieurs parties de mosaïque (1') pouvant être préfabriquées
sont fixés sur un support (10) flexible, les fibres conductrices de lumière (6) et/ou
les câbles électriques étant fixés sur le support flexible (10) ou sur un support
(20) rigide, sur lequel le support (10) flexible est posé avec les éléments de mosaïque
(2).
2. Mosaïque selon la revendication 1,
caractérisée
- en ce que les fibres conductrices de lumière (6) et/ou les câbles électriques sont disposés
jusqu'aux éléments de sortie de lumière (5) au-dessous des éléments de mosaïque (2),
et/ou
- en ce que le support (20) rigide forme au-dessous des éléments de mosaïque (2) une cavité (15)
pour la pose des fibres conductrices de lumière (6) et/ou des câbles électriques,
et/ou
- en ce que le support (20) rigide présente sur son côté inférieur opposé aux éléments de mosaïque
(2) des éléments d'espacement (17) pour l'installation du support (20) rigide en formant
une cavité (15) sur un substrat (14), et/ou
- en ce que la cavité (15) est remplie d'une matière de charge, les fibres conductrices de lumière
(6) et/ou les câbles électriques étant insérés dans la matière de charge.
3. Mosaïque selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée
- en ce que les joints (3) sont remplis avec un matériau pour joint (4), au moins l'un des éléments
de sortie de lumière (5h) formant lui-même le matériau pour joint au moins pour un
joint (3) et/ou les éléments de sortie de lumière (5) étant insérés dans le matériau
pour joint (4) au moins pour l'un des joints (3), et/ou
- en ce qu'au moins certains des éléments de sortie de lumière (5) présentent un diamètre, qui
est inférieur à une largeur de joint, en particulier au moins moitié inférieure à
une largeur de bande, et/ou
- en ce que les éléments de sortie de lumière (5) comprennent un élément du groupe suivant :
corps en verre non polis, polis ou polis de façon facettée, corps en verre de cristal,
lentilles optiques, prismes optiques, petites ampoules, demi-sphères, sphères pleines.
4. Mosaïque selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée
- en ce qu'au moins certains des éléments de sortie de lumière (5) sont positionnés individuellement
ou en groupe à chaque fois avec un support (16) dans les joints (3), et/ou
- en ce que les éléments de sortie de lumière (5) sont disposés au même niveau ou légèrement
plus bas par rapport à la surface (11) des éléments de mosaïque (2) et/ou par rapport
à la surface (12) d'un matériau pour joint (4) remplissant les joints (3) et incluant
les éléments de sortie de lumière (5), et/ou
- en ce qu'au moins l'un des éléments de mosaïque (2') est formé par un élément de sortie de
lumière dimensionné en conséquence, et/ou
- en ce que la mosaïque (1) est bordée dans l'état posé au moins partiellement par un autre revêtement
(8), un joint limite (3') étant placé entre ce revêtement (8) et la mosaïque (1),
des éléments de sortie de lumière (5) étant disposés dans le joint limite (3').
5. Mosaïque selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce que plusieurs fibres conductrices de lumière (6) et/ou câbles électriques sont regroupés
au moins pour former un faisceau (9), lequel faisceau passe au-dessous des éléments
de mosaïque (2) et est raccordé à au moins une source de lumière (7) commune ou à
une source de courant.
6. Mosaïque selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée
- en ce qu'une commande (21) est prévue pour l'actionnement des éléments de sortie de lumière
(5) ou pour l'actionnement d'une source de lumière (7) couplée optiquement avec les
éléments de sortie de lumière (5), la commande (21) et/ou la source de lumière (7)
et/ou les éléments de sortie de lumière (5) étant conçus de telle sorte qu'elle/qu'ils
peut/peuvent modifier l'émission de lumière des éléments de sortie de lumière (5)
en ce qui concerne la couleur et/ou l'intensité et/ou la durée de luminance, et/ou
- en ce que la commande (21) est couplée avec une installation audio (22) appropriée pour l'écoute
de musique et actionne les éléments de sortie de lumière (5) de façon synchrone par
rapport à la musique lue par l'installation audio (23), et/ou
- en ce que la commande (21) est couplée avec une installation vidéo (23) appropriée pour la
restitution d'images et actionne les éléments de sortie de lumière (5) de façon synchrone
par rapport aux images restituées par l'installation vidéo (23).
7. Mosaïque selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée
- en ce que la mosaïque (1) est recouverte sur son côté visible avec au moins une plaque (25)
transparente, et/ou
- en ce que la mosaïque (1) s'étend au moins dans une partie dans un plan (24), la mosaïque (1)
comprenant dans la partie plante une mosaïque partielle (1"), qui est disposée en
retrait par rapport à un côté visible de la mosaïque (1) en face du plan de mosaïque
(24) et est recouverte avec une plaque (25) transparente, s'étendant dans le plan
de mosaïque (24), et/ou
- en ce que la plaque (25) transparente est praticable et/ou est en verre, et/ou
- en ce que la mosaïque (1) recouverte ou la mosaïque partielle (1") est disposée de façon rotative
par rapport à un axe de rotation (27) placé sur un plan de mosaïque (24), et/ou
- en ce que la mosaïque partielle (1") présente parallèlement au plan de mosaïque (24) une extension
plus grande que la plaque (25), de sorte que seule une zone partielle de la mosaïque
partielle (1") peut être identifiée par la plaque (25), l'axe de rotation (27) étant
disposé de façon excentrée par rapport à la plaque (25) et centrée par rapport à la
mosaïque partielle (1"), la plaque (25) complétant au même niveau et complètement
la mosaïque (1) dans le plan de mosaïque (24), et/ou
- en ce qu'un espacement (28) d'au moins 10 cm, de préférence d'au moins 20 cm et en particulier
d'environ 30 cm, est prévu entre la mosaïque (1) recouverte ou la mosaïque partielle
(1") et la plaque (25), un espace creux (29) étant formé entre la mosaïque (1) recouverte
et la plaque (25) ou entre la mosaïque partielle (1") et la plaque (25), et/ou
- en ce que la cavité (29) est conçue de façon étanche à l'eau et est remplie au moins partiellement
avec de l'eau (30) stagnante ou en circulation ou déplacée, et/ou
- en ce que la cavité (29) est conçue sous forme d'aquarium, et/ou
- en ce que la mosaïque (1) recouverte ou au moins la mosaïque partielle (1") est conçue avec
des éléments de sortie de lumière (5) disposés dans les joints (3).
8. Mosaïque selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisée
- en ce qu'au moins un élément de mosaïque (2) de la mosaïque (1) et/ou de la mosaïque partielle
(1") est remplacé par un élément d'optique éclairé sur le côté et/ou par en bas, et/ou
- en ce qu'au moins un tel élément d'optique est disposé de niveau dans un plan de mosaïque (24),
dans lequel les éléments de mosaïque (2) voisins sont disposés, et/ou
- en ce qu'au moins un tel élément d'optique est disposé en retrait par rapport à un côté visible
de la mosaïque (19) en face d'un plan de mosaïque (24), dans lequel les éléments de
mosaïque (2) voisins sont disposés, et/ou
- en ce que l'élément d'optique est un prisme de verre poli ou un diamant poli.
9. Procédé pour installer une mosaïque (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel la mosaïque (1) ou la partie de mosaïque (1') est insérée avec des éléments
de mosaïque (2) disposés sur le support (10) flexible, avec un support (10) flexible
disposé sur le support (20) rigide, avec des éléments de sortie de lumière (5) insérés
dans les joints (3) et avec des fibres conductrices de lumière (6) et/ou des câbles
électriques posés dans la cavité (15) dans un lit (19) appliqué sur le substrat (14),
à base d'un mortier de liquide, d'une colle, d'une résine synthétique ou d'une chape.