| (19) |
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(11) |
EP 1 759 620 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.06.2010 Patentblatt 2010/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.08.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers mit Schritt zur Staubbeuteltyperkennung
Method for operating a vacuum cleaner comprising a step for identifying the dust bag
type
Procédé d'utilisation d'un aspirateur avec étape d'identification du type de sac à
poussière
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
30.08.2005 DE 102005041133
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.03.2007 Patentblatt 2007/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bertram, Andre
33739 Bielefeld (DE)
- Buller, Kai
49219 Glandorf (DE)
- Drücker, Markus
33335 Gütersloh (DE)
- Ennen, Günther, Dr.
32130 Enger (DE)
- Kara, Seyfettin
32139 Spenge (DE)
- Koch, Stephan
32756 Detmold (DE)
- Kornberger, Martin, Dr.
33739 Bielefeld (DE)
- Tiekötter, Stefan
33699 Bielefeld (DE)
- Wegener, Dirk
33649 Bielefeld (DE)
- Wolf, Cornelius
33739 Bielefeld (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 790 030 DE-B3- 10 334 894
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WO-A-2005/077243 DE-U1- 29 922 289
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers mit einem Gebläse,
mit einer Steuerelektronik zur Beeinflussung der Drehzahl bzw. Leistung des Antriebsmotors
des Gebläses und/oder zur Beeinflussung von weiteren Verbrauchern, wie z. B. einer
Anzeigeeinrichtung, mit einem Staubraum zur Aufnahme eines luftdurchlässigen Staubbeutels
aus Papier oder Vliesstoff, wobei der Staubbeutel eine Kennung und der Staubsauger
eine der Steuerelektronik zugeordnete Einrichtung zur Identifikation der Kennung besitzt.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind derartige Staubsauger bekannt, in denen die schmutzbeladene
Saugluft zunächst über einen Einwegstaubbeutel gefiltert wird. Zum einfachen Einsetzen
des Staubbeutels in den Staubraum ist der Beutel mit einer Halteplatte um den Öffnungsbereich
der Einlassöffnung ausgestattet, die in eine Halterung im Staubraum eingesetzt wird.
In der Regel werden Staubbeutel vom Staubsauger-Hersteller oder autorisierten Zulieferern
angeboten. Hierdurch ist eine Qualitätskontrolle möglich, so dass die Staubbeutel
auf die Anforderungen abgestimmt sind, die vom jeweiligen Staubsauger an ihre Reißfestigkeit,
ihr Rückhaltevermögen und andere Parameter gestellt werden. Es werden aber auch nicht
autorisierte Billig-Staubbeutel angeboten, die diesen Anforderungen nicht entsprechen.
Denn wird ein Staubbeutel eines Fremdherstellers verwendet, kann nicht verhindert
werden, dass beim Betreiben des Staubsaugers das Gerät Schaden nimmt, weil beispielsweise
ein Staubbeutel während des Betriebs des Staubsaugers zerstört wird. Beim Einsatz
eines nicht autorisierten Staubbeutels ist es auch möglich, dass die Gebläseleistung
nicht ihre volle Wirkung erbringt.
[0003] Die vorgenannten Probleme können auch auftreten, wenn zwar ein vom Staubsauger-Hersteller
autorisierter Original-Staubbeutel eingelegt wird, dieser aber in der Größe nicht
passend für den verwendeten Staubsauger ist.
[0004] Aus der
DE 299 22 289 U1 ist ein System zur Identifizierung und Authentifizierung von Zubehör-, Hilfs- und/oder
Betriebsstoffen für technische Gräte bekannt, mit dessen Hilfe ein Staubsauger einen
nicht autorisierten Staubbeutel erkennt und darauf hin den Betrieb sperrt. Die
EP 0 790 030 A1 beschreibt entsprechend des Oberbegriffs der unabhängigen Ansprüche 1 und 2 einen
Staubsauger mit einer Detektionseinrichtung, welche sowohl das Vorhandensein als auch
den korrekten Sitz und die zum jeweiligen Staubsauger passende Ausführung eines Staubbeutels
im Staubsauger erkennt. Wenn eine dieser Bedingungen nicht erfüllt ist, wird das Einschalten
des Staubsaugers verhindert. Beim Benutzer, der diese Funktion eventuell nicht kennt,
entsteht der Verdacht auf einen technischen Defekt und es entstehen Wartungskosten.
Darüber hinaus wird der Benutzer in der Wahl des Staubbeutels unzulässig eingeschränkt,
er kann sich nämlich nicht bewusst für Billig-Staubbeutel entscheiden.
[0005] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers
der eingangs genannten Art zu offenbaren, welches diesen Nachteil vermeidet und trotzdem
eine Gefährdung des Staubsaugers durch qualitativ minderwertige Staubbeutel unterbindet.
[0006] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch Verfahren mit den Merkmalen der unabhängigen
Ansprüche 1 und 2 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0007] Dadurch, dass am Staubbeutel eine Kennung angeordnet ist, die von einer im Staubsauger
angeordneten Einrichtung identifiziert werden kann, und dass bei Nicht-Identifikation
der Kennung die Steuerelektronik das Gebläse und/oder die weiteren Verbraucher in
der Weise beeinflusst, dass mindestens ein die Staubaufnahme des Staubbeutels bestimmender
oder davon abhängiger Parameter reduziert wird, wird gewährleistet, dass der Staubsauger
in einer auf den Beutel optimal angepassten Weise arbeitet und nur bei Verwendung
von autorisierten Staubbeuteln sein maximales Leistungsvermögen entfaltet. Weiter
werden Verärgerungen des Kunden durch geplatzte Staubbeutel vermieden. Motor- oder
Abluftfilter werden zum richtigen Zeitpunkt gewechselt, auch die Staubbeutel-Wechselanzeige
arbeitet zuverlässiger. Die Wechselanzeige kann dabei in Abhängigkeit des eingesetzten
Staubbeutels gesteuert sein. Nur bei den autorisierten Staubbeuteln wird die maximale
Betriebszeit erreicht, bei minderwertigen Produkten muss früher gewechselt werden.
Eine im Staubraum angeordnete Vorrichtung zur Kompression des Staubbeutels kann deaktiviert
oder in der Funktion vermindert werden. Zudem können für den Kundendienst Informationen
über die Benutzung eines nicht autorisierten Staubbeutels und daraus resultierende
Fehler in einem nichtflüchtigen Speicher abgelegt werden.
[0008] Die passende Gebläseleistung kann eingestellt werden, entweder durch Reduzieren unabhängig
von der ausgewählten Leistung oder in der Art, dass die Leistung lediglich einem Teil
der ausgewählten Größe entspricht, wenn ein nicht identifizierbarer und damit nicht
autorisierter Staubbeutel eingelegt wurde.
[0009] Weiter kann eine Kombination eines Sensors zur Ermittlung des aufgenommenen Staubs
(bekannt aus der
PCT/EP2005/000944) mit der Herstellerangabe des Staubbeutels vorgenommen werden. Mit der Information
über die aufgenommene Staubmenge kann die Staubwechselanzeige noch genauer gesteuert
werden. Wird ein nicht autorisierter Staubbeutel festgestellt, wird die Leistung des
Gerätes reduziert. Muss der Staubbeutel gewechselt werden, zeigt ein Display an, welche
Staubbeutelgröße nachgekauft werden muss, um Unsicherheiten des Kunden bezüglich der
geeigneten Größe zu vermeiden. Der Kundendienst kann auslesen, ob autorisierte Staubbeutel
verwendet wurden, dabei können Garantieansprüche seitens des Kunden beeinflusst werden.
[0010] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung gemäß einer ersten Ausführungsform wird als
Kennung ein Transponder und als Einrichtung zur Identifikation der Kennung eine den
Transponder aktivierende Sende-/Empfangseinrichtung verwendet. Diese Art der Staubbeutelerkennung
ist kostengünstig zu realisieren und benötigt keine elektrischen Leitungen, die von
der Staubbeutelaufnahme zur Steuerelektronik verlegt werden müssen.
[0011] Gemäß einer Alternative besteht die Möglichkeit, als Kennung eine am Staubbeutel,
insbesondere an einer Halteplatte des Staubbeutels angeordnete optische Markierung
und als Einrichtung zur Identifikation der Kennung eine Vorrichtung zur optischen
Mustererkennung zu verwenden. Dabei kann beispielsweise auch zur optischen Wahrnehmung
der optisch lesbare Datenträger ein holographisches Firmenlogo umfassen. Der Kunde
sieht also direkt schon, dass er hier ein vom Hersteller autorisiertes Zubehörteil
verwendet.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden Figuren 1 bis
4 näher erläutert. Dabei zeigen
- Figur 1
- eine geschnittene Seitenansicht eines Bodenstaubsaugers 1 in schematischer Darstellung;
- Figur 2
- die Draufsicht auf einen erfindungsgemäß ausgebildeten Staubbeutel 5 im gefalteten
Zustand;
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung einer Staubkammer, in die ein Staubbeutel 5 mit einem
Transponder in seiner Halteplatte einsetzbar ist;
- Figur 4
- eine alternative Ausführungsform gemäß der Figur 3.
[0013] Die Figur 1 zeigt in der geschnittenen Seitenansicht rein schematisch einen Bodenstaubsauger
1. Dessen Gehäuse 2 ist in einen Staubraum 3 und einen Gebläseraum 4 unterteilt. Der
Staubraum 3 dient zur Aufnahme von Staubbeuteln 5. Hierzu ist innerhalb des Staubraums
3 in bekannter Weise (siehe beispielsweise
DE 103 34 894 B3) eine Aufnahme 25 für die Halteplatte des Staubbeutels 5 angeordnet. Der Staubbeutel
5 liegt dann bei geschlossenem Deckel 6 mit seiner Einlassöffnung 7 (siehe Figur 2)
hinter der Ansaugöffnung 8 des Staubsaugers 1, an die hier nur angedeutet ein Saugschlauch
9 angeschlossen ist. Um schmutzbeladene Saugluft, in der Figur 1 durch den Pfeil 10
symbolisiert, durch den Staubbeutel 5 leiten zu können, ist in dem vom Staubraum 3
durch eine Zwischenwand 11 getrennten Gebläseraum 4 ein motorbetriebenes Gebläse 12
angeordnet, welches mit seiner Saugseite zum Staubraum 3 gerichtet ist. Bei eingeschaltetem
Gebläse 12 - zum Einschalten ist eine Betätigungstaste 13 vorgesehen - strömt die
Saugluft über den Ansaugstutzen durch den Staubbeutel 5, wird dort gefiltert, passiert
einen Motorfilter 14, und wird dann vom Gebläse 12 über einen Abluftfilter 15 gereinigt
in die Umgebung ausgestoßen. Die Gebläseleistung kann in bekannter Weise durch einen
Leistungssteller, in der Figur 1 dargestellt als Drehwahlschalter 16, variiert werden.
Der Leistungssteller wirkt mit einer Steuerelektronik 17 zusammen, die die Spannung
des Gebläsemotors 18 beeinflusst und dadurch die Motordrehzahl einstellt. In der Steuerelektronik
17 ist außerdem eine Einrichtung 19 zur Identifikation einer später beschriebenen
Kennung am Staubbeutel 5 integriert. Außerdem besitzt die Steuerelektronik 17 einen
nichtflüchtigen Speicher 20. Neben dem Gebläsemotor 18 beeinflusst die Steuerelektronik
auch eine Anzeigeeinheit 21, in der Wechselanzeigen für den Staubeutel 5, den Motorfilter
14 und den Abluftfilter 15 vorgesehen sein können. Der Staubsauger 1 kann außerdem,
wie in der Figur 1 dargestellt und aus der z. Zt. unveröffentlichten
Deutschen Patentanmeldung 102005002420.3 bekannt, eine im Staubraum 3 angeordnete Vorrichtung 22 besitzen, welche den Staubbeutel
5 nach dem Abschalten des Gebläses 12 komprimiert, wodurch die Aufnahmekapazität erhöht
wird.
[0014] Die Figur 2 zeigt einen Staubbeutel 5, umfassend einen zur Staubaufnahme aus Papier
oder Vliesstoff gebildeten luftdurchlässigen Sack 23 aus Filtermaterial. Der Sack
23 weist dabei eine Einlassöffnung 7 für die zu filternde Luft auf, wobei zur fluchtenden
Halterung der Einlassöffnung in der Staubkammer um die kreisförmige Einlassöffnung
eine Halteplatte 24 angeordnet ist. Wie in Figur 1 angedeutet, wird die Halteplatte
24 in eine Aufnahme 25 hinter der Ansaugöffnung 8 der Staubkammer 3 eingesteckt, so
dass ein sicherer Halt des Beutels 5 in der Staubkammer 3 gegeben ist. In Figur 2
ist außerdem zu erkennen, dass an der Halteplatte 24 eine Kennung 26 angeordnet ist,
die von der in der Steuerelektronik 17 integrierten Einrichtung 19 identifiziert werden
kann.
[0015] Gemäß einer ersten Ausführungsform, dargestellt in der Figur 3, umfasst die Kennung
26 einen Transponder mit einem Chip 27 und einer Antenne 28, die auf der Halteplatte
24 befestigt sind. Dabei verfügt die Steuerelektronik 17 des Staubsaugers 1 über eine
integrierte Transponderleseeinheit, bestehend aus einer Sendeeinrichtung 29, welche
den Chip 27 aktiviert und veranlasst, seine gespeicherten Daten zu senden, und einer
Empfangseinheit 30, die diese Daten aufnimmt und weiter verarbeitet. Auf dem Chip
27 des Transponders sind Daten wie Staubbeutel-Typ, Größe und Hersteller gespeichert.
Bei Identifikation eines passenden Staubbeuteltyps für den jeweiligen Staubsauger
1 kann dann die Steuerelektronik 17 den Saugbetrieb in der üblichen Weise in Gang
setzen. Bei Nicht-Identifikation, d. h., wenn am Staubbeutel 5 entweder gar kein Transponder
vorhanden ist oder der Chip 27 Daten enthält, die den eingelegten Staubbeuteltyp als
unpassend für den Staubsauger 1 ausweisen, können Maßnahmen einzeln oder in Kombination
miteinander durch die Steuerelektronik 17 verursacht werden, welche die Staubaufnahme
des Staubbeutels 5 reduzieren oder von der Staubaufnahme abhängige Parameter, wie
bspw. die Ansteuerfrequenz von Wechselanzeigen reduzieren. Es sind dies
- die Reduzierung der Gebläseleistung, entweder unabhängig von der ausgewählten Leistung,
oder als Teil der ausgewählten Leistung,
- eine vorzeitige Aktivierung der Wechselanzeige für den Staubbeutel 5, den Motorfilter
14 oder den Abluftfilter 15, und
- das Deaktivieren der Vorrichtung 22 zur Kompression des Staubbeutels 5 oder eine Verminderung
ihrer Funktion.
Außerdem legt die Steuerelektronik 17 die Information, dass ein nicht autorisierter
oder ein falscher Staubbeutel 5 benutzt wurde, in dem nichtflüchtigen Speicher 20
ab, den ein Kundendienstmonteur auslesen kann und dadurch Hinweise auf eine unsachgemäße
Benutzung erhält.
[0016] Gemäß einer alternativen, in Figur 4 dargestellten Lösung wird vorgeschlagen, dass
die Kennung 26 als eine optische Markierung (nicht dargestellt) an der Halteplatte
24 ausgebildet ist. Zur Identifikation dieser Markierung ist an der Aufnahme 25 im
Staubraum 3 eine Vorrichtung 31 zur optischen Mustererkennung angeordnet, deren Daten
von der Steuerelektronik ausgewertet werden. Dabei kann auf der Halteplatte beispielsweise
ein Hologramm aufgedruckt oder geklebt sein, das zum einen das Firmenlogo enthält.
Dieses wird mit einer Laserdiode belichtet und mit einem CCD-Chip ausgewertet (nicht
dargestellt). Durch Vergleich mit Referenzdaten kann die Originalität nachgewiesen
werden. Zum anderen können in einem Hologramm auch digitale Daten hinterlegt und ausgelesen
werden. In diesen sind dann analog zur Transponder-Lösung Angaben zur Größe, Hersteller
u.s.w. gespeichert.
1. Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers (1) mit einem Gebläse (12), mit einer Steuerelektronik
(17) zur Beeinflussung der Drehzahl bzw. Leistung des Antriebsmotors (18) des Gebläses
(12) und/oder zur Beeinflussung von weiteren Verbrauchern, wie z. B. einer Anzeigeeinrichtung
(21), mit einem Staubraum (3) zur Aufnahme eines luftdurchlässigen Staubbeutels (5)
aus Papier oder Vliesstoff, wobei der Staubbeutel (5) eine Kennung (26) und der Staubsauger
eine der Steuerelektronik (17) zugeordnete Einrichtung (19) zur Identifikation der
Kennung (26) besitzt,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei Nicht-Identifikation der Kennung (26) die Wechselanzeige für den Staubbeutel
(5) oder einen dem Staubbeutel (5) nachgeordneten Motor- oder Abluftfilter (14; 15)
vorzeitig aktiviert wird.
2. Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers (1) mit einem Gebläse (12), mit einer Steuerelektronik
(17) zur Beeinflussung der Drehzahl bzw. Leistung des Antriebsmotors (18) des Gebläses
(12) und/oder zur Beeinflussung von weiteren Verbrauchern, wie z. B. einer Anzeigeeinrichtung
(21), mit einem Staubraum (3) zur Aufnahme eines luftdurchlässigen Staubbeutels (5)
aus Papier oder Vliesstoff, wobei der Staubbeutel (5) eine Kennung (26) und der Staubsauger
eine der Steuerelektronik (17) zugeordnete Einrichtung (19) zur Identifikation der
Kennung (26) besitzt,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei Nicht-Identifikation der Kennung (26) die Steuerelektronik (17) die Gebläseleistung
reduziert.
3. Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers (1) nach Anspruch 2, wobei der Staubsauger
(1) mit einer Einrichtung (16) zur Auswahl der Gebläseleistung ausgestattet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerelektronik (17) die Gebläseleistung unabhängig von der ausgewählten Leistung
reduziert.
4. Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers (1) nach Anspruch 2, wobei der Staubsauger
(1) mit einer Einrichtung (16) zur Auswahl der Gebläseleistung ausgestattet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerelektronik (17) die Gebläseleistung derart reduziert, dass sie lediglich
einem Teil der ausgewählten Leistung entspricht.
5. Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers (1) nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Daten über die Identifikation oder Nicht-Identifikation in einem der Steuerelektronik
(17) zugeordneten nichtflüchtigen Speicher (20) abgelegt werden.
6. Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers (1) nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Kennung (26) ein Transponder (27, 28) und als Einrichtung (19) zur Identifikation
der Kennung eine den Transponder (27, 28) aktivierende Sende-/Empfangseinrichtung
(29, 30) verwendet wird.
7. Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers (1) nach mindestens einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Kennung (26) eine am Staubbeutel (5), insbesondere an einer Halteplatte des Staubbeutels
(5) angeordnete optische Markierung und als Einrichtung zur Identifikation der Kennung
eine Vorrichtung (31) zur optischen Mustererkennung verwendet wird.
8. Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers (1) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Kennung (26) ein Hologramm verwendet wird.
1. Method of operating a vacuum cleaner (1) comprising a fan (12), control electronics
(17) to influence the rotational speed or output of the drive motor (18) of the fan
(12) and/or for influencing further loads such as a display device (21), and a dust
chamber (3) for receiving an air-permeable dust bag (5) made of paper or non-woven
material, the dust bag (5) having an identification means (26) and the vacuum cleaner
having a device (19), which is associated with the control electronics (17), for identifying
the identification means (26),
characterised in that
the replacement indicator for the dust bag (5) or for a motor or exhaust filter (14;
15) positioned downstream of the dust bag (5) is activated early when the identification
means (26) is not identified.
2. Method of operating a vacuum cleaner (1) comprising a fan (12), control electronics
(17) to influence the rotational speed or output of the drive motor (18) of the fan
(12) and/or for influencing further loads such as a display device (21), and a dust
chamber (3) for receiving an air-permeable dust bag (5) made of paper or non-woven
material, the dust bag (5) having an identification means (26) and the vacuum cleaner
having a device (19), which is associated with the control electronics (17), for identifying
the identification means (26),
characterised in that
the control electronics (17) reduce the fan output when the identification means (26)
is not identified.
3. Method of operating a vacuum cleaner (1) according to claim 2, the vacuum cleaner
(1) being equipped with a device (16) for selecting the fan output,
characterised in that
the control electronics (17) reduce the fan output irrespective of the output selected.
4. Method of operating a vacuum cleaner (1) according to claim 2, the vacuum cleaner
(1) being equipped with a device (16) for selecting the fan output,
characterised in that
the control electronics (17) reduce the fan output in such a way that the output corresponds
to only a fraction of the selected output.
5. Method of operating a vacuum cleaner (1) according to at least one of the preceding
claims,
characterised in that
data on identification or non-identification are recorded in a non-volatile storage
means (20) associated with the control electronics (17).
6. Method of operating a vacuum cleaner (1) according to at least one of the preceding
claims,
characterised in that
a transponder (27, 28) is used as the identification means (26) and a transmitting/receiving
device (29, 30) which activates the transponder (27, 28) is used as the device (19)
for identifying the identification means.
7. Method of operating a vacuum cleaner (1) according to at least one of the preceding
claims,
characterised in that
optical markings arranged on the dust bag (5), in particular on a retaining plate
of the dust bag (5) are used as the identification means (26) and an optical pattern
recognition device (31) is used as the device for identifying the identification means.
8. Method of operating a vacuum cleaner (1) according to claim 8,
characterised in that
a hologram is used as the identification means (26).
1. Procédé de fonctionnement d'un aspirateur (1) avec un ventilateur (12), avec une électronique
de commande (17) destinée à agir sur la vitesse de rotation ou la puissance du moteur
d'entraînement (18) du ventilateur (12) et/ou à agir sur d'autres consommateurs d'énergie,
comme par exemple un dispositif d'affichage (21), avec un compartiment à poussières
(3) pour loger un sac à poussières (5) perméable à l'air, en papier ou en matériau
non tissé, le sac à poussières (5) possédant un identificateur (26), et l'aspirateur
possédant un dispositif (19) affecté à l'électronique de commande (17) pour l'identification
de l'identificateur (26) ;
caractérisé en ce que,
en cas de non-identification de l'identificateur (26), l'indication de remplacement
du sac à poussières (5) ou d'un filtre d'air moteur ou d'air d'échappement (14 ; 15)
placé en aval du sac à poussières (5) est activée prématurément.
2. Procédé de fonctionnement d'un aspirateur (1) avec un ventilateur (12), avec une électronique
de commande (17) destinée à agir sur la vitesse de rotation ou la puissance du moteur
d'entraînement (18) du ventilateur (12) et/ou à agir sur d'autres consommateurs d'énergie,
comme par exemple un dispositif d'affichage (21), avec un compartiment à poussières
(3) pour loger un sac à poussières (5) perméable à l'air, en papier ou en matériau
non tissé, le sac à poussières (5) possédant un identificateur (26), et l'aspirateur
possédant un dispositif (19) affecté à l'électronique de commande (17) pour l'identification
de l'identificateur (26) ;
caractérisé en ce que,
en cas de non-identification de l'identificateur (26), l'électronique de commande
(17) réduit la puissance du ventilateur.
3. Procédé de fonctionnement d'un aspirateur (1) selon la revendication 2, l'aspirateur
(1) étant équipé d'un dispositif (16) de sélection de la puissance du ventilateur,
caractérisé en ce que
l'électronique de commande (17) réduit la puissance du ventilateur indépendamment
de la puissance sélectionnée.
4. Procédé de fonctionnement d'un aspirateur (1) selon la revendication 2,
l'aspirateur (1) étant équipé d'un dispositif (16) de sélection de la puissance du
ventilateur,
caractérisé en ce que
l'électronique de commande (17) réduit la puissance du ventilateur de sorte qu'elle
corresponde seulement à une partie de la puissance sélectionnée.
5. Procédé de fonctionnement d'un aspirateur (1) selon au moins l'une des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
des données portant sur l'identification ou la non-identification sont stockées dans
une mémoire (20) non volatile affectée à l'électronique de commande (17).
6. Procédé de fonctionnement d'un aspirateur (1) selon au moins l'une des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que,
en tant qu'identificateur (26), il est utilisé un transpondeur (27, 28) et, en tant
que dispositif (19) d'identification de l'identificateur, il est utilisé un dispositif
d'émission/réception (29, 30) activant le transpondeur (27, 28).
7. Procédé de fonctionnement d'un aspirateur (1) selon au moins l'une des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que,
en tant qu'identificateur (26), il est utilisé un marquage optique disposé sur le
sac à poussières (5), en particulier sur une plaque de retenue du sac à poussières
(5) et, en tant que dispositif d'identification de l'identificateur, il est utilisé
un dispositif (31) de reconnaissance de formes optique.
8. Procédé de fonctionnement d'un aspirateur (1) selon la revendication 8,
caractérisé en ce que,
en tant qu'identificateur (26), il est utilisé un hologramme.


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