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(11) |
EP 1 760 255 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.10.2019 Patentblatt 2019/41 |
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Anmeldetag: 25.08.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Abbauvorrichtung
Mining apparatus
Appareil d'abattage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
01.09.2005 EP 05019056
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.03.2007 Patentblatt 2007/10 |
| (73) |
Patentinhaber: HERRENKNECHT AKTIENGESELLSCHAFT |
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77963 Schwanau (DE) |
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Erfinder: |
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- Kaiser, Manfred
77948 Oberschopfheim (DE)
- Reich, Thorsten
77963 Schwanau (DE)
- Studer, Thomas
77971 Kippenheim (DE)
- Schmäh, Peter
77971 Kippenheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Klickow & Wetzel PartGmbB |
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Jessenstraße 4 22767 Hamburg 22767 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-E- 69 551 US-A- 475 833 US-A- 4 035 024 US-A- 5 308 151
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JP-A- 2006 112 165 US-A- 1 116 354 US-A- 4 486 050
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 016, Nr. 077 (M-1214), 25. Februar 1992 (1992-02-25)
& JP 03 262898 A (HITACHI ZOSEN CORP), 22. November 1991 (1991-11-22)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Abbauvorrichtung gemäß der unabhängigen Patentansprüche
1 und 3.
[0002] Solche Abbauvorrichtungen, welche Verspannmittel zum reversiblen Verspannen der Abbauvorrichtung
in einem Hohlraum, einen Rahmen und mit den Verspannmitteln ortsfest verbundene Vortriebsmittel
umfassen, wobei der Rahmen durch die Vortriebsmittel in eine vordefinierte Richtung
bewegbar ist, können zur untertägigen Gewinnung von Rohstoffen aus Gesteinen eingesetzt
werden oder zur Erstellung von Stollen.
Stand der Technik
[0003] Beim untertägigen Abbau von Gesteinen im Bergbau, beispielsweise zur Gewinnung von
Erzen, Edelsteinen oder anderen Rohstoffen, werden die abzubauenden Gesteinsschichten
typischerweise über Zugangsstollen oder ein Netzwerk von Zugangsstollen erschlossen.
Der eigentliche Abbau erfolgt heute zumeist mittels Sprengungen in der abzubauenden
Gesteinsschicht und anschließendem Abtransport des Abbaumaterials zur Triage und Weiterverwertung.
Solche Sprengungen sind immer wieder Ursache von Unfällen und unterstehen deshalb
hohen Sicherheitsanforderungen, die regelmäßig kontrolliert werden. Typischerweise
werden aus Sicherheitsgründen die Abbaustollen und die Zugangsstollen vor den Sprengungen
weitläufig geräumt, was erhebliche logistische Aufwände nach sich zieht und den Abbau
phasenweise komplett unterbricht. Außerdem ist bei Sprengungen der Umfang des Abbaus
nur schwer einzugrenzen, so dass entweder Gestein abgebaut wird, welches sich benachbart
zur abzubauenden Gesteinsschicht befindet und somit das Abbaumaterial verunreinigt,
oder so dass Reste der abzubauenden Gesteinsschicht bestehen bleiben und nicht abgebaut
werden.
[0004] Außerdem werden beim untertägigen Abbau von Gesteinen zur Errichtung von Tunneln
häufig Tunnelbohrmaschinen eingesetzt. Beispielsweise ist in der
US 4,486,050 A eine Tunnelbohrmaschine gezeigt, die eine horizontal angeordnete, in eine vordefinierte
Richtung treibbare und in diese Vortriebsrichtung leicht geneigte rotierbare Walze
aufweist. Am Umfang der Walze sind im Wesentlichen in Vortriebsrichtung ausgerichtete
Schneidwerkzeuge angeordnet und zusätzlich dazu sind an der Oberseite der Walze im
Wesentlichen senkrecht zur Vortriebsrichtung ausgerichtete Schneidwerkzeuge angeordnet.
Mittels dieser Anordnung von Schneidwerkzeugen sowohl am Umfang als auch an der Oberseite
der Walze kann ein Abbauquerschnitt erzeugt werden, der es erlaubt die gesamte Tunnelbohrmaschine
in einen durch die Schneidwerkzeuge erzeugten Tunnel zu bewegen. Allerdings weisen
die senkrecht zur Vortriebsrichtung ausgerichteten, an der Oberfläche der Walze angeordneten
Schneidwerkzeuge einen verhältnismäßig schlechten Wirkungsgrad und gleichzeitig einen
verhältnismäßig hohen Verschleiß auf. Dadurch wird die Effizienz der Tunnelbohrmaschine
wesentlich verringert. Auch wird durch diese Tunnelbohrmaschine ein Abbauquerschnitt
mit einer gekrümmten Oberseite erzeugt und, wie durch andere Tunnelbohrmaschinen auch,
kein im Wesentlichen rechteckiger Abbauquerschnitt. Mit solchen nicht im Wesentlichen
rechteckigen Abbauquerschnitten ist ein vollständiger Abbau einer rohstoffführenden
Gesteinsschicht ohne Verunreinigung mit nicht rohstoffführendem Gestein nur auf aufwändige
Art zu erreichen, weshalb Tunnelbohrmaschinen und insbesondere auch die in der
US 4,486,050 A beschriebene Tunnelbohrmaschine, lediglich eingeschränkt zur untertägigen Gewinnung
von Rohstoffen aus Gesteinen geeignet sind. In der JPH03262898 ist ebenfalls eine
Tunnelbohrmaschine offenbart, mit der ein rechteckiger Querschnitt auffahrbar ist.
Dafür sind mehrere übereinander angeordnete Abbauwerkzeuge zum Lösen des Gesteins
vorgesehen, die als Walzen oder walzenartig mit daran angeordneten Abbauwerkzeugen
ausgeführt sind.
[0005] Schließlich werden heute teilweise zur untertägigen Gewinnung von Rohstoffen aus
Gesteinen auch Abbauvorrichtungen verwendet, mit denen sich die Betriebssicherheit
maßgeblich verbessern lässt, mit denen sich die Anzahl Unterbrechungen des Abbaus
erheblich verringern lässt und mit denen die rohstoffhaltige Gesteinsschicht effizienter
gezielt abgebaut werden kann, d.h. idealerweise unter Einschließung eines rechteckigen
Abbauquerschnitts. Beispielsweise vertreibt die Firma VOEST-ALPINE BERGTECHNIK unter
der Produktbezeichnung ARM 1100 eine Abbauvorrichtung, die einen Rahmen umfasst, an
welchem ein Schwenkarm angeordnet ist, der im Verhältnis zu einem mit einem Stollen
verspannten Teil der Abbauvorrichtung vorgetrieben werden kann. Am Ende des Schwenkarms
ist eine rotierende Schrämscheibe angeordnet, welche auf ihrer Stirnseite entlang
ihres Randes angeordnete Schneidscheiben aufweist. Im Betrieb wird der Schwenkarm
bei rotierendem Schrämrad hin und her geschwenkt, womit das Gestein, welches mit dem
Schrämrad in Kontakt tritt abgebaut wird. Mit Hilfe des Schwenkarms kann einerseits
ein im Wesentlichen rechtwinkliger Abbauquerschnitt erzeugt werden. Allerdings ist
mit einer solchen Abbauvorrichtung kein kontinuierlicher Abbau über den ganzen Abbauquerschnitt
möglich, wodurch die Abbauproduktivität beschränkt ist.
[0006] Aufgabe der nachfolgenden Erfindung ist es daher, eine Abbauvorrichtung vorzuschlagen
die einen im Wesentlichen rechtwinkligen Abbauquerschnitt erzeugt und einen kontinuierlichen
Abbau ermöglicht.
Offenbarung der Erfindung
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Abbauvorrichtung gelöst, wie sie durch
die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche charakterisiert ist. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der erfindungsgemäßen Abbauvorrichtung ergeben sich aus den Merkmalen der abhängigen
Patentansprüche.
[0008] Insbesondere umfasst die Abbauvorrichtung Verspannmittel zum reversiblen Verspannen
der Abbauvorrichtung in einem Hohlraum, einen Rahmen und mit den Verspannmitteln ortsfest
verbundene Vortriebsmittel, wobei der Rahmen durch die Vortriebsmittel in eine vordefinierte
Richtung bewegbar ist. Am Rahmen ist eine rotierbare Walze angeordnet, an deren Umfang
Schneidwerkzeuge und Räumer so angeordnet sind, dass ein im Wesentlichen rechteckiger
Abbauquerschnitt erzeugbar ist und die Abbauvorrichtung und insbesondere auch der
Rahmen der Abbauvorrichtung in einen durch diese Schneidewerkzeuge erzeugten Abbaustollen
bewegbar ist. Eine solche Abbauvorrichtung ermöglicht auf einfache Art und Weise einen
Abbau von Gestein unter Einschließung eines im Wesentlichen rechteckigen Abbauquerschnitts,
was unter anderem einerseits einen effizienten gezielten Abbau einer rohstoffhaltigen
Gesteinsschicht ermöglicht und andererseits einen Stollen erzeugen kann, der eine
vorteilhafte Form aufweist. Außerdem ist die Walze der Abbauvorrichtung im Betrieb
im Wesentlichen durchgehend mit dem ganzen Abbauquerschnitt in Kontakt, was einen
produktiven kontinuierlichen Abbau ermöglicht. Diese Abbauvorrichtung ermöglicht weiter
ein Bewegen des Rahmens durch die Vortriebsmittel sowohl geradeaus als auch um eine
horizontale oder vertikale Kurve.
[0009] Vorzugsweise ist mindestens ein Randschneidwerkzeug derart auf dem Umfang der Walze
angeordnet, dass es die Walze in axialer Richtung zumindest dann überragt, wenn die
Walze in einer Rotationsstellung ist, in der sich das Randschneidwerkzeug auf einer
von den Verspannmitteln abgewandten Seite der Walze befindet. Üblicherweise überragt
zumindest der Rahmen der Abbauvorrichtung die Walze in deren axialer Richtung, was
ein Verschieben des Rahmens in den durch die Abbauvorrichtung erzeugten Abbaustollen
verunmöglicht. Mittels solcher Randschneidwerkzeuge kann aber der Abbauquerschnitt
über den Querschnitt der Walze hinaus so vergrößert werden, dass auch der Rahmen und
allfällige weitere nachfolgende Einrichtungen in den erzeugten Abbaustollen verschoben
werden können.
[0010] Mit Vorteil ist das mindestens eine Randschneidwerkzeug so angeordnet, dass es in
axialer Richtung der Walze ausgeklappt ist, wenn die Walze in einer Rotationsstellung
ist, in der sich das Randschneidwerkzeug auf einer Seite von den Verspannmitteln abgewandten
Walze befindet, und dass es eingeklappt ist, wenn die Walze in einer Rotationsstellung
ist, in der sich das Randschneidwerkzeug auf einer den Verspannmitteln zugewandten
Seite der Walze befindet. Im Betrieb ist in den Rotationsstellungen der Walze, in
welcher das Randschneidwerkzeug mit dem abzubauenden Gestein in Eingriff steht, das
Randschneidwerkzeug ausgeklappt, wodurch erreicht werden kann, dass der Abbauquerschnitt
groß genug ist, um einem die Walze überragenden Rahmen zu ermöglichen, in den Abbaustollen
verschoben zu werden. Gleichzeitig ist in den Rotationsstellungen der Walze, in welcher
das Randschneidwerkzeug den Rahmen passiert, das Randschneidwerkzeug eingeklappt,
wodurch verhindert werden kann, dass es unkontrolliert mit dem Rahmen kollidiert und
die Rotationsbewegung der Walze beeinträchtigt.
[0011] In einer ersten bevorzugten Ausführungsvariante sind zwei Walzen parallel angeordnet,
wobei die Rotationsachse der einen Walze in einer Linie mit der Rotationsachse der
anderen Walze liegt. Solche Walzen ermöglichen eine verhältnismäßig einfache Konstruktion
um einen Abbauquerschnitt von einer bestimmten Mächtigkeit bereitzustellen. Sie können
sowohl an einem dazwischenliegenden als auch an einem außenliegenden Rahmen angeordnet
sein. Dabei ist es insbesondere vorteilhaft, wenn zumindest der Bereich des Abbauquerschnitts
zwischen den Walzen bzw. von den Walzen weg durch oben beschriebene klappbare Randschneidwerkzeuge
vergrößert wird.
[0012] In einer zweiten bevorzugten Ausführungsvariante sind zwei Walzen mit ihren einander
zugewandten Seiten in einem spitzen Winkel zueinander angeordnet, so dass die Rotationsachsen
der beiden Walzen einen stumpfen Winkel einschließen. Im Betrieb sind die dem abzubauenden
Gestein zugewandten Seiten der Walzen maximal voneinander beabstandet, während die
den Vortriebsmitteln zugewandten Seiten der Walzen minimal voneinander beabstandet
sind. Eine solche Anordnung der Walzen ermöglicht die Verwendung von Randschneidwerkzeugen,
die nicht klappbar sind unter gleichzeitiger Bereitstellung eines genügend großen
Abbauquerschnitts für das Verschieben des Rahmens und anderer Einrichtung in den Abbaustollen
hinein.
[0013] Vorzugsweise weisen dabei die beiden Walzen jeweils ein Randschneidwerkzeug auf,
das die zugehörige Walze in Richtung der anderen Walze überragt. Damit kann ein durchgehend
definierter Abbauquerschnitt insbesondere auch im Bereich zwischen den Walzen erreicht
werden.
[0014] Die beiden Walzen können jeweils mindestens ein weiteres Randschneidwerkzeug aufweisen,
das die zugehörige Walze in Richtung von der anderen Walze weg überragt. Somit wird
ein zusätzliches Vergrößern des Abbauquerschnitts ermöglicht.
[0015] Mit Vorteil sind die Schneidwerkzeuge und das mindestens eine Randschneidwerkzeug
der einen Walze alternierend zu den Schneidwerkzeugen und dem mindestens einen Randschneidwerkzeug
der anderen Walze angeordnet. Bei der oben beschriebenen angewinkelten Anordnung der
beiden Walzen mit jeweils mindestens einem die zugehörige Walze in Richtung der anderen
Walze überragenden Randschneidwerkzeug kann somit gewährleistet werden, dass die besagten
Randschneidwerkzeuge der einen Walze die andere Walze an der minimal beabstandeten
Stelle der beiden Walzen überragen, ohne mit Schneidwerkzeugen bzw. Randschneidwerkzeugen
der anderen Walze zu kollidieren.
[0016] Die beiden Walzen sind vorzugsweise in die gleiche Richtung rotierbar, was eine vereinfachte
Konstruktion des Rotationsantriebs der Walzen und einen vereinfachten Abtransport
des Abbaumaterials ermöglicht.
[0017] Die Schneidwerkzeuge und das mindestens eine Randschneidwerkzeug können Schneidrollen
umfassen. Mit solchen Schneidrollen kann selbst in Hartgestein eine hohe Abbauproduktivität
gewährleistet werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0018] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung mit Hilfe der schematischen Zeichnungen.
[0019] Es zeigen:
Fig. 1 eine schematischen Querschnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemäßen Abbauvorrichtung mit eingefahrenen Vortriebsmitteln,
Fig. 2 eine schematischen Querschnittansicht der Abbauvorrichtung von Fig. 1 mit ausgefahrenen
Vortriebsmitteln,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Abbauvorrichtung, und
Fig. 4 eine Querschnittansicht der Abbauvorrichtung von Fig. 3 entlang der Linie A-A.
Ausführungsform(en) der Erfindung
[0020] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Abbauvorrichtung 1 mit eingefahrenen Verspannmitteln
2, eingefahrenen Vortriebsmitteln 3 und einer an einem Rahmen 4 angeordneten Walze
5. Die Verspannmittel 2 umfassen Verspanndruckzylinder 21 und Greiferplatten 22 und
die Vortriebsmittel 3 umfassen einen Vortriebsdruckzylinder 31, ein Führungsrohr 32
und ein Führungsgehäuse 33. Die Walze 5 weist an ihrem Umfang angeordnete Schneidrollen
61 und Räumer (in Fig. 1 nicht gezeigt) auf und im Randbereich des Umfangs angeordnete
klappbare Randschneidrollen 62a, 62b. Die Schneidrollen 61 und die Randschneidrollen
62a, 62b sind typischerweise sowohl in axialer Richtung der Walze 5 als auch in radialer
Richtung der Walze 5 versetzt zueinander angeordnet (in Fig. 1 nicht ersichtlich).
Die Walze 5 ist mittels eines Rotationsantriebs 7 rotierbar innerhalb des Rahmens
4 gelagert, der als ein die Walze 5 teilweise umschließender Außenrahmen ausgestaltet
ist, wobei die Stirnseite der Walze 5 den Rahmen 4 in einer Vortriebsrichtung überragt.
Der Rahmen 4 ist einerseits fest mit dem Führungsrohr 32 verbunden und andererseits
mit zwei oberhalb bzw. unterhalb des Führungsrohrs 32 und parallel zum Führungsrohr
32 angeordneten Vortriebsdruckzylindern 31. Das Führungsrohr 32 ist entlang der Vortriebsrichtung
verschiebbar in dem Führungsgehäuse 33 gelagert. Mit den Außenseiten des Führungsgehäuses
33 sind jeweils vier Verspanndruckzylinder 21 ortsfest verbunden (in Fig. 1 ist nur
eine der beiden Außenseiten sichtbar), die ihrerseits an ihren Längsenden fest mit
den parallel zur Vortriebsrichtung angeordnete Greiferplatten 22 verbunden sind.
[0021] Im Betrieb rotiert die Walze 5 um ihre Rotationsachse, wobei sie durch den Rotationsantrieb
7 angetrieben wird. Wenn sich die Walze 5 in einer Rotationsstellung befindet, in
der sich die Randschneidrollen 62a an der Stirnseite der Walze 5 befinden, werden
sie in axialer Richtung der Walze 5 nach außen ausgeklappt, so dass sie den Rahmen
4 überragen. Befindet sich die Walze 5 in einer Rotationsstellung, in der die Randschneidrollen
62b innerhalb des Rahmen 4 befinden, sind die Randschneidrollen 62b eingeklappt, so
dass sie die Rotationsbewegung der Walze 5 nicht beeinträchtigen und den Rahmen 4
passieren können. Das Ausklappen der Randschneidrollen 62a, 62b kann sowohl passiv,
beispielsweise über Federn, als insbesondere auch aktiv über einen eigenen Mechanismus
realisiert werden.
[0022] Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur
zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugszeichen enthalten, aber im unmittelbar
zugehörigen Beschreibungstext nicht erwähnt, so wird auf deren Erläuterung in vorangehenden
Figurenbeschreibungen Bezug genommen.
[0023] In Fig. 2 ist die Abbauvorrichtung 1 mit ausgefahrenen Vortriebsmitteln 3 gezeigt.
Im Betrieb werden vor dem Ausfahren der Vortriebsmittel 3 die Verspanndruckzylinder
21 ausgefahren und damit die Greiferplatten 22 in Richtung senkrecht zur Vortriebsrichtung
verschoben. Die Greiferplatten 22 werden dadurch an benachbarte Stollenwände gedrückt,
womit die Abbauvorrichtung 1 fest im Stollen verspannt ist. Die rotierende Walze 5
trägt das Abbaugestein in Vortriebsrichtung ab, während die Vortriebsdruckzylinder
31 den Rahmen in Vortriebsrichtung drücken. Dadurch dass der Abbauquerschnitt der
Walze 5 mittels der Randschneidrollen 62a und 62b vergrößert wird, kann der Rahmen
5 nach dem Loslösen der Verspannmittel 2 in Vortriebsrichtung in den durch die Walze
5 erzeugten Abbaustollen verschoben werden. Das Abbaumaterial wird mittels auf der
Walze 5 angeordneten Räumern (in Fig. 2 nicht ersichtlich) entlang der Rotationsrichtung
der Walze 5 auf eine Seite der Abbauvorrichtung 1 geräumt, von wo es mittels einer
herkömmlicher Fördervorrichtung (in Fig. 2 nicht ersichtlich) zur Weiterverarbeitung
aus dem Abbaustollen abgeführt werden kann.
[0024] Fig. 3 und Fig. 4 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Abbauvorrichtung 10 mit Verspannmitteln 20, Vortriebsmitteln 30 und zwei an einem
Rahmen 40 angeordneten Walzen 50. Die Verspannmittel 20 umfassen Verspanndruckzylinder
210 und Greiferplatten 220 und die Vortriebsmittel 30 umfassen einen Vortriebsdruckzylinder
310, ein Führungsrohr 320 und ein Führungsgehäuse 330. Die Walzen 50 sind in einem
spitzen Winkel V-förmig zueinander angeordnet, wobei sich der größte Abstand der beiden
Walzen 50 im Bereich ihrer Stirnflächen befindet. Die Walzen 50 weisen jeweils an
ihrem Umfang angeordnete Schneidrollen 610 und Räumer 90 auf und im Randbereich des
Umfangs, gegen die jeweils andere Walze 50 zu angeordnete Randschneidrollen 620. Die
Schneidrollen 610 und die Randschneidrollen 620 sind sowohl in axialer Richtung der
zugehörigen Walzen 50 als auch in radialer Richtung der zugehörigen Walzen 50 versetzt
zueinander auf der jeweiligen Walze 50 angeordnet. Die Walzen 50 sind mittels eines
Rotationsantriebs rotierbar innerhalb des Rahmens 40 gelagert, der als ein die Walzen
50 teilweise umschließender Außenrahmen ausgestaltet ist, wobei die Stirnseite der
Walzen 50 den Rahmen 40 in einer Vortriebsrichtung überragen. Der Rahmen 40 ist einerseits
fest mit dem Führungsrohr 320 verbunden und andererseits mit zwei oberhalb bzw. unterhalb
des Führungsrohrs 320 und parallel zum Führungsrohr 320 angeordneten Vortriebsdruckzylindern
310. Das Führungsrohr 320 ist entlang der Vortriebsrichtung verschiebbar in dem Führungsgehäuse
330 gelagert. Mit den Außenseiten des Führungsgehäuses 330 sind Verspanndruckzylinder
210 ortsfest verbunden, die ihrerseits an ihren Längsenden fest mit den parallel zur
Vortriebsrichtung ausgestalteten Greiferplatten 220 verbunden sind.
[0025] Durch die V-förmige Anordnung der beiden Walzen 50 wird einerseits erreicht, dass
der Abbauquerschnitt im Betrieb groß genug ist, damit der Rahmen 40 der Abbauvorrichtung
10 in den durch sie erzeugten Abbaustollen vorgetrieben werden kann, und andererseits
wird verhindert, dass klappbare Randschneidrollen eingesetzt werden müssen. Die die
Walzen 50 jeweils gegen die andere Walze 50 hin überragenden Randschneidrollen 620
gewährleisten, dass ein durchgehender Abbauquerschnitt erzeugt wird. Damit in einer
Rotationsstellung der Walzen 50, in welcher sie sich am nächsten zueinander befinden,
die Randschneidrollen 620 der einen Walze 50 nicht mit den Schneidrollen 610 bzw.
den Räumern 90 der anderen Walze 50 kollidieren, sind die Schneidrollen 610, die Randschneidrollen
620 und die Räumer 90 der einen Walze 50 alternierend auf Lücke zu den Schneidrollen
610, den Randschneidrollen 620 und den Räumern 90 der anderen Walze 50 angeordnet,
so dass sie in besagter Rotationsstellung ineinander verzahnen ohne zu kollidieren.
Im Betrieb wird das Abbaumaterial mittels den auf der Walze 50 angeordneten Räumern
90 entlang der Rotationsrichtung der Walzen 50 auf eine Seite der Abbauvorrichtung
1 geräumt, von wo es mittels einer Fördervorrichtung 80 zur Weiterverarbeitung aus
dem Abbaustollen abgeführt werden kann.
[0026] Zu den vorbeschriebenen erfindungsgemäßen Vorrichtungen sind weitere konstruktive
Variationen realisierbar. Hier ausdrücklich erwähnt seien noch:
Die Abbauvorrichtung entsprechend des ersten Ausführungsbeispiels kann durchaus auch
mehrere und insbesondere zwei parallel zueinander angeordnete Walzen umfassen.
[0027] Anstelle des Außenrahmens, wie er in den beiden oben gezeigten Ausführungsbeispielen
beschrieben wurde, kann der Rahmen auch als Innenrahmen ausgestaltet sein, wobei der
Rahmen dabei zwischen den Walzen angeordnet ist.
1. Abbauvorrichtung (1), welche Verspannmittel (2) zum reversiblen Verspannen der Abbauvorrichtung
(1) in einem Hohlraum, einen Rahmen (4) und mit den Verspannmitteln (2) ortsfest verbundene
Vortriebsmittel (3) umfasst, wobei der Rahmen (4) durch die Vortriebsmittel (3) in
eine vordefinierte Richtung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen (4) eine rotierbare Walze (5 ) angeordnet ist, an deren Umfang Schneidwerkzeuge
(61) und Räumer (90) so angeordnet sind, dass ein im Wesentlichen rechteckiger Abbauquerschnitt
erzeugbar ist und die Abbauvorrichtung ( 1) und insbesondere auch der Rahmen (4 )
der Abbauvorrichtung (1) in einen durch diese Schneidewerkzeuge (61 ) erzeugten Abbaustollen
bewegbar ist,
wobei ferner mindestens ein Randschneidwerkzeug (62a, 62b) derart auf dem Umfang der
Walze (5 ) angeordnet ist, dass es die Walze (5) in axialer Richtung zumindest dann
überragt, wenn die Walze (5) in einer Rotationsstellung ist, in der sich das Randschneidwerkzeug
(62a, 62b) auf einer von den Verspannmitteln (2 ) abgewandten Seite der Walze (5 )
befindet,
und wobei das mindestens eine Randschneidwerkzeug (62a, 62b) so angeordnet ist, dass
es in axialer Richtung der Walze (5) ausgeklappt ist, wenn die Walze (5) in einer
Rotationsstellung ist, in der sich das Randschneidwerkzeug (62a, 62b) auf einer Seite
von den Verspannmitteln (2) abgewandten Walze (5 ) befindet, und dass es eingeklappt
ist, wenn die Walze (5) in einer Rotationsstellung ist, in der sich das Randschneidwerkzeug
(62a, 62b) auf einer den Verspannmitteln ( 2) zugewandten Seite der Walze (5) befindet.
2. Abbauvorrichtung (1) nach Anspruch 1, mit zwei parallel angeordneten Walzen (5), wobei
die Rotationsachse der einen Walze (5 ) in einer Linie mit der Rotationsachse der
anderen Walze (5 ) liegt.
3. Abbauvorrichtung (10), welche Verspannmittel (20) zum reversiblen Verspannen der Abbauvorrichtung
(10) in einem Hohlraum, einen Rahmen (40) und mit den Verspannmitteln (20) ortsfest
verbundene Vortriebsmittel (30) umfasst, wobei der Rahmen (40) durch die Vortriebsmittel
(30) in eine vordefinierte Richtung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen (40) eine rotierbare Walze (50) angeordnet ist, an deren Umfang Schneidwerkzeuge
(610) und Räumer (90) so angeordnet sind, dass ein im Wesentlichen rechteckiger Abbauquerschnitt
erzeugbar ist und die Abbauvorrichtung (10) und insbesondere auch der Rahmen (40)
der Abbauvorrichtung (10) in einen durch diese Schneidewerkzeuge (610) erzeugten Abbaustollen
bewegbar ist,
wobei ferner mindestens ein Randschneidwerkzeug (620) derart auf dem Umfang der Walze
(50) angeordnet ist, dass es die Walze (50) in axialer Richtung zumindest dann überragt,
wenn die Walze (50) in einer Rotationsstellung ist, in der sich das Randschneidwerkzeug
(620) auf einer von den Verspannmitteln (20) abgewandten Seite der Walze (50) befindet,
und wobei die Abbauvorrichtung zwei Walzen (50) umfasst, deren einander zugewandten
Seiten in einem spitzen Winkel zueinander angeordnet sind, so dass die Rotationsachsen
der beiden Walzen ( 50) einen stumpfen Winkel einschliessen.
4. Abbauvorrichtung (10) nach Anspruch 3, bei welcher die beiden Walzen (50) jeweils
ein Randschneidwerkzeug (620) aufweisen, das die zugehörige Walze (50) in Richtung
der anderen Walze (50) überragt.
5. Abbauvorrichtung (10) nach Anspruch 4, bei welcher die beiden Walzen (50) jeweils
mindestens ein weiteres Randschneidwerkzeug (620) aufweisen, das die zugehörige Walze
(50) in Richtung von der anderen Walze (50) weg überragt.
6. Abbauvorrichtung (10) nach Anspruch 4 oder 5, bei welcher die Schneidwerkzeuge (610)
und das mindestens eine Randschneidwerkzeug (620) der einen Walze (50) alternierend
zu den Schneidwerkzeugen (610) und dem mindestens einen Randschneidwerkzeug (620)
der anderen Walze (50) angeordnet sind.
7. Abbauvorrichtung (1; 10) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, welche so ausgestaltet
ist, dass die beiden Walzen (5; 50) in die gleiche Richtung rotierbar sind.
8. Abbauvorrichtung (1; 10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei welcher die Schneidwerkzeuge
(61; 610) und das mindestens eine Randschneidwerkzeug (62a, 62b; 620) Schneidrollen
umfasst.
1. Mining device (1), which comprises bracing means (2) for reversibly bracing the mining
device (1) in a cavity, a frame (4), and propulsion means (3) connected in a fixed
manner to the bracing means (2), wherein the frame (4) is movable in a predefined
direction by the propulsion means (3), characterized in that a rotatable roller (5) is arranged on the frame (4), cutting tools (61) and scrapers
(90) being arranged on the circumference of said roller (5) such that a substantially
rectangular mining cross section is able to be created, and the mining device (1),
and in particular also the frame (4) of the mining device (1), is movable into a mining
gallery created by these cutting tools (61),
wherein furthermore at least one edge cutting tool (62a, 62b) is arranged on the circumference
of the roller (5) such that it projects from the roller (5) in an axial direction
at least when the roller (5) is in a rotary position in which the edge cutting tool
(62a, 62b) is located on an opposite side of the roller (5) from the bracing means
(2),
and wherein the at least one edge cutting tool (62a, 62b) is arranged such that it
is flapped out in the axial direction of the roller (5) when the roller (5) is in
a rotary position in which the edge cutting tool (62a, 62b) is located on an opposite
side of the roller (5) from the bracing means (2), and in that it is flapped in when the roller (5) is in a rotary position in which the edge cutting
tool (62a, 62b) is located on a side of the roller (5) facing the bracing means (2).
2. Mining device (1) according to Claim 1, having two rollers (5) that are arranged parallel
to one another, wherein the axis of rotation of one roller (5) lies in a line with
the axis of rotation of the other roller (5).
3. Mining device (10), which comprises bracing means (20) for reversibly bracing the
mining device (10) in a cavity, a frame (40), and propulsion means (30) connected
in a fixed manner to the bracing means (20), wherein the frame (40) is movable in
a predefined direction by the propulsion means (30), characterized in that a rotatable roller (50) is arranged on the frame (40), cutting tools (610) and scrapers
(90) being arranged on the circumference of said roller (50) such that a substantially
rectangular mining cross section is able to be created, and the mining device (10),
and in particular also the frame (40) of the mining device (10), is movable into a
mining gallery created by these cutting tools (610),
wherein furthermore at least one edge cutting tool (620) is arranged on the circumference
of the roller (50) such that it projects from the roller (50) in an axial direction
at least when the roller (50) is in a rotary position in which the edge cutting tool
(620) is located on an opposite side of the roller (50) from the bracing means (20),
and wherein the mining device comprises two rollers (50), the mutually facing sides
of which are arranged at an acute angle to one another, such that the axes of rotation
of the two rollers (50) enclose an obtuse angle.
4. Mining device (10) according to Claim 3, in which the two rollers (50) each have an
edge cutting tool (620) that projects from the associated roller (50) in the direction
of the other roller (50).
5. Mining device (10) according to Claim 4, in which the two rollers (50) each have at
least one further edge cutting tool (620) that projects from the associated roller
(50) in the direction away from the other roller (50) .
6. Mining device (10) according to Claim 4 or 5, in which the cutting tools (610) and
the at least one edge cutting tool (620) of one roller (50) are arranged alternately
with the cutting tools (610) and the at least one edge cutting tool (620) of the other
roller (50).
7. Mining device (1; 10) according to one of Claims 2 to 6, which is configured such
that the two rollers (5; 50) are rotatable in the same direction.
8. Mining device (1; 10) according to one of Claims 1 to 7, in which the cutting tools
(61; 610) and the at least one edge cutting tool (62a, 62b; 620) comprise roller cutters.
1. Dispositif d'abattage (1) qui comprend des moyens de serrage (2) destinés à serrer
de manière réversible le dispositif d'abattage (1) dans une cavité, un cadre (4) et
des moyens d'avancement (3) reliés de manière fixe aux moyens de serrage (2), le cadre
(4) pouvant être déplacé par les moyens d'avancement (3) dans une direction prédéfinie,
caractérisé en ce qu'un rouleau rotatif (5) est disposé sur le cadre (4), rouleau rotatif à la périphérie
duquel des outils de coupe (61) et des éléments de déblaiement (90) sont disposés
de manière à pouvoir réaliser une section transversale d'abattage sensiblement rectangulaire
et à pouvoir déplacer le dispositif d'abattage (1) et en particulier également le
cadre (4) du dispositif d'abattage (1) dans une galerie d'abattage réalisée par ces
outils de coupe (61), au moins un outil de coupe de bord (62a, 62b) étant disposé
sur la périphérie du rouleau (5) de manière à faire saillie du rouleau (5) dans la
direction axiale au moins seulement lorsque le rouleau (5) est dans une position en
rotation dans laquelle l'outil de coupe de bord (62a, 62b) se trouve sur un côté du
rouleau (5) qui est opposé aux moyens de serrage (2), et l'au moins un outil de coupe
de bord (62a, 62b) étant disposé de manière à être déployé dans la direction axiale
du rouleau (5) lorsque le rouleau (5) est dans une position en rotation dans laquelle
l'outil de coupe de bord (62a, 62b) se trouve sur un côté du rouleau (5) qui est opposé
aux moyens de serrage (2), et de manière à être escamoté lorsque le rouleau (5) est
dans une position en rotation dans laquelle l'outil de coupe de bord (62a, 62b) se
trouve du côté du rouleau (5) qui est tourné vers les moyens de serrage (2).
2. Dispositif d'abattage (1) selon la revendication 1, comprenant deux rouleaux parallèles
(5), l'axe de rotation d'un rouleau (5) étant aligné avec l'axe de rotation de l'autre
rouleau (5).
3. Dispositif d'abattage (10) comprenant des moyens de serrage (20) destinés à serrer
de manière réversible le dispositif d'abattage (10) dans une cavité, un cadre (40)
et des moyens d'avancement (30) reliés de manière fixe aux moyens de serrage (20),
le cadre (40) pouvant être déplacé dans une direction prédéfinie par les moyens d'avancement
(30), caractérisé en ce qu'un rouleau rotatif (50) est disposé sur le cadre (40), rouleau rotatif à la périphérie
duquel des outils de coupe (610) et des éléments de déblaiement (90) sont disposés
de manière à pouvoir réaliser une section transversale d'abattage sensiblement rectangulaire
et à pouvoir déplacer le dispositif d'abattage (10) et en particulier également le
cadre (40) du dispositif d'abattage (10) dans une galerie d'abattage réalisée par
ces outils de coupe (610), au moins un outil de coupe de bord (620) étant disposé
sur la périphérie du rouleau (50) de manière à faire saillie du rouleau (50) dans
la direction axiale au moins seulement lorsque le rouleau (50) est dans une position
en rotation dans laquelle l'outil de coupe de bord (620) se trouve sur un côté du
rouleau (50) qui est opposé aux moyens de serrage (20), et le dispositif d'abattage
comprenant deux rouleaux (50), dont les côtés, dirigés l'un vers l'autre, sont disposés
selon un angle aigu l'un par rapport à l'autre de sorte que les axes de rotation des
deux rouleaux (50) forment un angle obtus.
4. Dispositif d'abattage (10) selon la revendication 3, les deux rouleaux (50) comprenant
chacun un outil de coupe de bord (620) qui fait saillie du rouleau associé (50) en
direction de l'autre rouleau (50).
5. Dispositif d'abattage (10) selon la revendication 4, les deux rouleaux (50) comprenant
chacun au moins un autre outil de coupe de bord (620) qui fait saillie du rouleau
associé (50) dans la direction opposée à l'autre rouleau (50).
6. Dispositif d'abattage (10) selon la revendication 4 ou 5, les outils de coupe (610)
et l'au moins un outil de coupe de bord (620) de l'un des rouleaux (50) sont disposés
en alternance avec les outils de coupe (610) et l'au moins un outil de coupe de bord
(620) de l'autre rouleau (50).
7. Dispositif d'abattage (1 ; 10) selon l'une des revendications 2 à 6, lequel est conçu
de manière à ce que les deux rouleaux (5 ; 50) puissent tourner dans le même sens.
8. Dispositif d'abattage (1 ; 10) selon l'une des revendications 1 à 7, les outils de
coupe (61 ; 610) et l'au moins un outil de coupe de bord (62a, 62b ; 620) comprennent
des rouleaux de coupe.


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