[0001] Die Erfindung betrifft ein einbruchshemmendes Glaselement, insbesondere Fenster oder
Tür oder Tor, umfassend einen Flügelrahmen aus Profilelementen, in dem zumindest eine
Glasscheibe gehaltert ist, mit zumindest einem Dichtungsprofil, und einem Blendrahmen,
sowie zumindest ein elektrische Signale leitendes Element auf oder in einem Trägerkörper,
das mit zumindest einem Signalgeber wirkungsverbunden ist, wobei der Signalgeber mit
dem zumindest einen elektrische Signale leitenden Element einen Stromkreis mit zumindest
einem kapazitiv oder induktiv reaktiven Element bildet.
[0002] Fenster bzw. Türen von Häusern sind Schwachstellen im Hinblick auf den Schutz vor
Einbrechern. Besondere Schwachstellen bei Türen und Fenstern sind Spalten zwischen
Glas und Rahmen bzw. Glas und Flügel, sowie Flügel und Rahmen oder Flügel und Flügel,
da an diesen Stellen der Einbrecher mittels Einbruchswerkzeug, wie z.B. Hebeln, Schraubenzieher,
Brecheisen oder dgl. ansetzen und ein Fenster, eine Tür oder Tor aufbrechen kann.
Im einfachsten Fall werden Fenster ausgehebelt und ist damit der Zutritt in das Innere
des Hauses für Einbrecher möglich. Die Fensterindustrie hat schon frühzeitig hierauf
reagiert, beispielsweise mit der Installation von einbruchshemmenden Beschlägen. Daneben
werden aber auch Bewegungsmelder, Glasbruchsensoren, Magnetschalter, etc. als Einbruchschutz
verwendet. Die nachträgliche Installation derartiger Einbruchschutzvorrichtungen ist
allerdings aufwendig und zudem kostenintensiv. Darüber hinaus haben diese Systeme
ferner den Nachteil, dass sie lediglich erst dann ansprechen, wenn der eigentliche
Einbruch bereits erfolgt ist und beispielsweise das Glas, die Tür oder dgl. beschädigt
sind.
[0003] Um dies zu vermeiden, wurde in der
DE 202 13 966 U1 ein Einbruchschutz für Fenster, Türen und Tore vorgeschlagen, bei dem zumindest ein
Dichtungsprofil mit zumindest einem Signale leitenden Element versehen ist. Dieses
Element kann dabei nachträglich in das Dichtungsprofil eingezogen bzw. eingesetzt
werden, ebenso kann es bereits bei Herstellung einextrudiert werden. Der Schutz wird
dadurch gewährleistet, dass durch eine von außen einwirkende Beanspruchung oder Verformung
des Dichtungsprofils, beispielsweise verursacht durch eine Brechstange, ein Stemmeisen
oder einen Schraubenzieher, eine resultierende Krümmung oder Verformung der Dichtung,
und damit auch des Signale leitenden Elementes, eine Änderung z.B. der resultierenden
Lichtintensität verursacht, wenn das Element als Lichtleider ausgebildet ist. Diese
Änderung wird detektiert und in der Folge ein Alarmsignal ausgelöst. Daneben ist es
möglich, dass in diesem Dichtungsprofil zwei parallel verlaufende, zueinander beabstandete,
elektrisch leitende Elemente eingesetzt oder mitextrudiert sind, die lediglich über
einen Hohlraum miteinander räumlich getrennt sind. Bei Druckbeaufschlagung von außen
berühren sich die beiden elektrisch leitenden Elemente und erzeugen auf diese Weise
ein Alarmsignal. Es ist weiters möglich einen leicht brechbaren Draht oder Kunststoff
einzusetzen, der bei mechanischer Beschädigung des Dichtungsprofils von außen leicht
bricht und durch die Unterbrechung ein Signal auslöst. Die DE-U1 offenbart auch, dass
das Element aus einem duktilen Werkstoff (Kunststoff oder Metall) hergestellt sein
kann und bei mechanischer Beschädigung des Dichtungselementes sich dehnt, wodurch
es eine Längenänderung und insbesondere eine Querschnittsveriüngung erfährt. Dadurch
lässt sich eine Änderung des Widerstandes messen und damit wiederum ein Alarmsignal
auslösen.
[0004] Die
FR 744 150 A beschreibt ein Elektroalarmgerät, um damit beispielsweise den Eingangsbereich von
Banken gegen Einbruch zu schützen. Diese Vorrichtung umfasst einen so genannten "Theremin".
Es wird dabei die Kapazitätsänderung einer Antenne ausgenutzt.
[0005] Die
DE 28 09 436 A1 beschreibt eine kapazitative Sicherungsanordnung für scheibenförmige, elektrisch
nicht leitende Objekte, wobei diese eine elektrisch leitende Umrandung aufweisen,
die als Belag einer Kapazität so geschaltet ist, dass bei Annäherung, Berührung oder
Bruch ein Signal ausgelöst wird.
[0006] Aus der
DE 196 02 180 A1 ist ein Sensor zum Anschluss an eine Alarmanlage bekannt, wobei der Sensor zur Überwachung
eines Fensters oder einer Gebäudeöffnung oder eines Fassadenbereiches vorgesehen ist.
Es wird dazu ein vor einem Fenster oder dgl. anbringbares flächiges Gebilde in Form
eines Sonnenschutzes vorgesehen, welches zumindest bereichsweise einen elektrischen
Leiter aufweist, welcher mit einer elektronischen Steuerungs- und Erregerschaltung
verbunden ist, wobei der elektrische Leiter für die Steuer- und Erregerschaltung mit
einer elektrischen Spannung beaufschlagt wird und wobei die Steuerungs- und Erregerschaltung
den Wert der Kapazität, Induktivität oder des elektrischen Widerstandes des flächigen
Gebildes bestimmt und aus einer Änderung dieses Wertes ein Ausgangssignal ableitet.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein einbruchhemmendes Glaselement
zu schaffen, mit welchem eine Einbruchtätigkeit möglichst früh erkannt werden kann.
[0008] Diese Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch das eingangs erwähnte Glaselement,
bei dem der Trägerkörper durch den Blendrahmen oder ein am Blendrahmen angeordnetes
Dichtungsprofil gebildet ist. Von Vorteil ist dabei, dass für den Einbruchschutz Komponenten
verwendet werden können, welche bereits in Großserie produziert und in anderen technischen
Gebieten, wie z.B. dem Arbeitsschutz, Verwendung finden, sodass die Ausrüstung eines
Fensters bzw. Nachrüstung von Fenstern und Türen hiermit kostengünstig möglich ist.
Darüber hinaus sind diese Systems in der Praxis bereits vielfach erprobt, sodass keine
- bzw. wenn, dann in einem tolerierbaren Ausmaß - Fehlalarme auftreten. Das System
kann bei allen Werkstoffen, also Kunststofffenstem, Holzfenstern, mit oder ohne Aluminium,
sowie anderen Werkstoffkombinationen eingesetzt werden. Weiters werden diese Komponenten
bei entsprechendem Einbau durch klimatische Verhältnisse, wie z.B. Wind, Druck, Temperatur,
Regen, Verschmutzung, etc. nicht bzw. kaum beeinflusst. Die Einbruchschutzvorrichtung
kann wartungsfrei ausgeführt werden. Ebenso kann diese Einbnichschutzvorrichtung bzw.
das damit ausgestattete Gaselement einen hohe Lebensdauer, beispielsweise 40 Jahre,
aufweisen. Durch die Bildung eines Stromkreises mit kapazitiv oder induktiv reaktivem
Element ist es möglich, bereits vorhandene Metallteile am Fenster selbst als Sensor
zu verwenden. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass damit ein Einbruch bereits im Versuchsstadium
verhindert werden kann und somit Fenster oder Türen bzw. Tore aufgrund des sehr frühen
Zeitpunktes der Detektion des Einbruches vor Beschädigung besser geschützt werden.
Es ist darüber hinaus möglich, in einem Gebäude mehrerer dieser Einbruchsschutzvorrichtungen
bzw. Glaselemente miteinander zu kombinieren - wenngleich ein Einzelschutz von Fenstern
oder Türen selbstverständlich möglich ist - sodass eine zentrale Überwachung der Außenhaut
des Gebäudes ermöglicht wird. Darüber hinaus kann diese Einbruchschutzvorrichtung
bzw. das einbruchhcmmende Glaselement problemlos mit anderen aus dem Stand der Technik
bekannten Einbruchschutzvorrichtungen kombiniert werden. Als kapazitives Element kann
beispielsweise das zumindest eine elektrische Signale leitende Element verwendet werden.
Das induktiv reaktive Element kann beispielsweise eine Spule sein. Mit der Ausführungsform
des Trägerkörpers als am Blendrahmen angeordnetes Dichtungsprofil ergibt sich die
Möglichkeit einer kostengünstigen Nachrüstung durch einfachen Austausch der Dichtungen.
Darüber hinaus ist es damit möglich die Einbruchschutzvorrichtung in einem nicht sichtbaren
Bereich des Glaselementes bei geschlossenem Fenster anzuordnen. Es ist damit ebenfalls
möglich Verschleißteile einfach auszutauschen. Durch die Ausbildung des Trägerkörpers
als Blendrahmenprofil, ist es möglich, zusätzliche Bauelemente einzusparen, wobei
die Einbruchschutzvorrichtung wiederum in einem abgedeckten Bereich angeordnet werden
kann, beispielsweise in einem Falzbereich.
[0009] Prinzipiell kann als Signalgeber jede Einrichtung verwendet werden die elektrische
und/oder optische und/oder akustische Signale oder andersartige Signale liefert, die
auf einen möglichen Einbruch hinweisen. Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung
ist vorgesehen, dass der Signalgeber ein so genannter Theremin ist. Theremine bestehen
aus einer Anzahl elektronischer Bauelemente, die in einer Schaltung miteinander verbunden
sind. Hauptteile des Theremins sind im wesentlichen die Stromzufuhr und gegebenenfalls
Umwandlung, ein variabler Oszillator, der Schwingungen aussendet, deren Stärke und
Frequenz durch zwei Regler, insbesondere Potentiometer, verändert werden können, ein
lokaler Oszillator, der mit einer Antenne verbunden ist, um die ebenfalls eine elektromagnetische
Schwingungsfeld besteht und einem Mischer oder Filter, in dem die Schwingungen des
lokalen Oszillators mit denen des variablen Oszillators gemischt und dann an einen
Verstärker weitergeleitet werden, wo sie verstärkt und somit am Lautsprecher hörbar
werden. Im Rahmen der Erfindung ist es dabei möglich, dass zumindest das eine elektrisch
leitende Element - bei sämtlichen Ausführungsvarianten können auch mehrere elektrische
Signale leitende Elemente angeordnet werden - als Draht ausgeführt ist, der je nach
Ausführung starr oder flexibel sein kann. Dieser Draht kann als kapazitiver Aufnehmer
dienen. Durch entsprechende Formgebung des Drahtes ist es dabei möglich, die zu überwachende
Zone genau zu definieren. Das Ende des Drahtes wird mit einem RC- oder LC-Oszillator
und mit einem frequenzbestimmenden Kondensator verbunden. Eine Annäherung an diesen
Draht, z.B. mit einer Hand, bewirkt eine geringfügige kapazitive Änderung und damit
eine Frequenzverschiebung. Ein zweiter stabiler Oszillator erzeugt eine Frequenz,
die der des ersten Oszillators entspricht, wenn keine Annäherung an den Draht erfolgt.
Beide Signalausgänge werden einem Mischer mit nachfolgendem Tiefpass zugeführt, an
dessen Ausgang ein niederfrequentes Signal abgreifbar ist, das umso höher ist, je
mehr der erste Oszillator durch Annäherung der Hand verstimmt wird. Es ist also mit
dieser Ausführungsform der Erfindung nicht nur möglich, einen Einbruch durch Einwirkung
eines Einbruchswerkzeuges zwischen Flügel und Rahmen zu erkennen, sondern bereits
ab einem vorbestimmbaren Abstand vor dem zu schützenden Objekt die Annäherung eines
Lebewesens, insbesondere eines Menschen, zu detektieren und auf diese Weise beispielsweise
einen Zweizonenalarm auszubilden, also bereits eine Alarmgebung bei Annäherung einer
nicht identifizierten Person und eine zweite Stufe des Alarms bei Einwirkung eines
Einbruchswerkzeuges im Bereich des mit der Einbruchschutzvorrichtung geschützten Objektes.
Der Zweizonenalarm kann im Rahmen der Erfindung auch mit anderen Signalgebern verwirklicht
werden.
[0010] Der zumindest eine Signalgeber kann mit dem zumindest einem elektrischen Signale
leitenden Element einen Schwingkreis bilden, wodurch ebenfalls ein Zweiphasenalarm
ermöglicht werden kann. Ein derartiger Schwingkreis kann durch eine Baugruppe aus
einer Spule und einem Kondensator bestehen, die elektrische Schwingungen auslösen
kann. Die Energie wird dabei zwischen Spule und Kondensator periodisch ausgetauscht.
Es wird damit möglich, ein sehr zuverlässiges System hinsichtlich der Alarmauslösung
zur Verfügung zu stellen, wobei insbesondere auch die Empfindlichkeit variierbar ist,
da es in diesem Schwingkreis möglich ist, nur bestimmte Frequenzen herauszufiltern
und weiterzuleiten oder diese Frequenzen zu unterdrücken, wodurch die Fehleranfälligkeit
reduziert werden kann.
[0011] Das Dichtungsprofil kann dabei als Schaltleiste ausgebildet sein, sodass durch einfache
Kontaktschließung der Stromkreis geschlossen werden kann, wenn durch Verformung des
Dichtungsprofils mit einem Einbruchwerkzeug die beiden Kontakte, d.h. die beiden elektrische
Signale leitenden Elemente, insbesondere Drähte, miteinander in Kontakt kommen. Ebenso
ist es damit möglich, eine Kurzschlussschaltung zu realisieren.
[0012] Das Dichtungsprofil selbst kann aus einem Elastomer gebildet sein, insbesondere ausgewählt
aus einer Gruppe umfassend thermoplastische Elastomere, wie z.B. thermoplastische
Polyurethane, thermoplastische Polyolefine, ebenso wie Nitrilbutadienkautschuke, EPDM-Elastomere
oder Polychloropren-Elastomere. Andere Elastomere sind selbstverständlich ebenfalls
einsetzbar. Durch eine derartige Ausgestaltung wird zum einen eine gute Dichtheit
des Dichtungsprofils erreicht und zum anderen kann damit der Widerstand der einem
Einbruchswerkzeug entgegengesetzt wird, verringert werden, sodass also eine Signalauslösung
möglichst frühzeitig erfolgt.
[0013] Im Trägerkörper kann zumindest ein Kanal zur Aufnahme des zumindest einen elektrischen
Signale leitenden Elementes angeordnet sein, sodass dieses jederzeit austauschbar
ist. Darüber hinaus ist dieses Element damit vor äußeren Umwelteinflüssen, also auch
der Witterung geschützt, was insofern von Bedeutung ist, wenn der Trägerkörper als
Dichtungsprofil ausgebildet ist.
[0014] An den beiden einander gegenüberliegenden Enden des Trägerkörpers können je eine
Leiterplatte angeordnet sein, wodurch eine einfache und sichere Kontaktierung des
Trägerkörpers mit dem Signalgeber ermöglicht wird.
[0015] Das zumindest eine elektrische Signale leitende Element kann durch eine elektrische
Signale leitende Beschichtung einer Oberfläche des Trägerkörpers, insbesondere eine
metallisch leitende Beschichtung, gebildet sein, wodurch es bei entsprechender Farbgestaltung
möglich wird, dieses Element möglichst unauffällig in die Einbruchschutzvorrichtung
bzw. das Glaselement zu integrieren.
[0016] Andererseits ist es auch möglich, dass das zumindest eine elektrische Signale leitende
Element im Trägerkörper selbst gebildet ist, beispielsweise indem die Profilelemente
mit einem elektrisch leitenden Material, beispielsweise partikelförmig, während der
Herstellung versetzt werden, wodurch wiederum die Anzahl der Bauelemente in der Einbruchschutzvorrichtung
bzw. dem Glaselement reduziert werden können.
[0017] Zur Stromversorgung ist es möglich, dass im oder am Trägerkörper eine Stromquelle,
insbesondere eine Batterie, ein Akkumulator, ein Photovoltaikelement oder ein anderes
Element für die Stromversorgungseinrichtung angeordnet ist, sodass also die Einbruchschutzvorrichtung
bzw. das Glaselement einerseits autark betrieben werden können und damit auch der
nachträgliche Einbau dieser Vorrichtungen vereinfacht wird, da keine aufwendigen Stemmarbeiten
für elektrische Zuleitungen erforderlich sind bzw. kann eine Zentralisierung damit
durchgeführt werden, beispielsweise auch in Form eines Bussystems.
[0018] Im Stromkreis kann ein zusätzlicher Schalter zum Unterbrechen oder Schließen des
Stromkreises angeordnet sein, wodurch es möglich wird, das System jederzeit zu aktivieren
bzw. deaktivieren bzw. ist es damit auch möglich, dass das System auch bei geöffnetem
Fenster aktiv ist und kann somit ein Einbruchschutz auch bei geöffnetem Fenster gewährleistet
werden.
[0019] Es ist dabei möglich, dass die Beschichtung auf der Oberfläche des Trägerkörpers
in Form einer Alarmspinne ausgebildet ist, um eine möglichst großflächige, sichere
Abdeckung zu erreichen.
[0020] Gemäß Ausführungsvarianten ist vorgesehen, dass das zumindest eine elektrische Signale
leitende Element, wie bereits vorab angedeutet, durch Metallteile, welche bei Fenstern
ohnehin vorhanden sind, auszubilden und damit Kosten zu sparen bzw. die Nachrüstung
zu vereinfachen. Beispielsweise ist es möglich, dass dieses Element durch eine Vorsatzschale,
welche dem Blendrahmen vorgesetzt ist, beispielsweise eine Aluminiumvorsatzschale,
und/oder ein Versteifungselement, wie es z.B. in Profilelementen für Kunststofffenster
verwendet wird, gebildet ist.
[0021] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren
näher erläutert.
[0022] Es zeigen jeweils in schematisch vereinfachter Darstellung:
- Fig. 1
- eine typische Einbruchsituation bei einem Fenster, wobei das Fenster ausschnittsweise
im Querschnitt dargestellt ist;
- Fig. 2
- die Anordnung einer Einbruchschutzvorrichtung bei einem Fenster in Form eines Dichtungsprofils,
wobei die Einbruchschutzvorrichtung als Schaltleiste ausgebildet ist;
- Fig. 3
- eine andere Ausführung des Dichtungsprofils nach Fig. 2;
- Fig. 4
- ein Prinzipschaltbild eines Theremins.
[0023] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen
und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0024] Fig. 1 zeigt eine typische Einbruchsituation an einem Glaselement 1 in Form eines
Fensters mit einem Einbruchwerkzeug 2 in Form eines Schraubenziehers. Das Glaselement
1 ist dem Stand der Technik entsprechend ausgebildet. Es umfasst einen Flügelrahmen
3, sowie einen Blendrahmen 4, jeweils gebildet aus Profilelementen 5, sowie bei dieser
Ausführungsvariante der Erfindung zwei Glasscheiben 6. Die beiden Glasscheiben 6 sind
über einen Abstandhalter 7 voneinander distanziert in einem Glasfalz 8 des Profilelementes
5 des Flügelrahmens 3 gehaltert. Mittels einer Glaskante 9 wird eine beabstandete
Anordnung der Glasscheibe 6 vom Boden des Glasfalzes 8 ermöglicht.
[0025] Zwischen dem Blendrahmen 4 und dem Flügelrahmen 3 sind Dichtungen 10, 11, 12 angeordnet,
um bei geschlossenem Fenster die Dichtheit desselben zu gewährleisten.
[0026] Die Profilelemente 5 des Flügelrahmens 3 und/oder Blendrahmens 4 können aus Kunststoff,
z.B. durch Extrudieren, aus Holz, Metall, wie z.B. Aluminium, Holzverbundwerkstoffen,
beispielsweise holzgefüllte Polypropylencompounds, gegebenenfalls mit Vorsatzschalen,
wie z.B. einer Aluminiumvorsatzschale, gebildet sein. Derartige Ausbildung dieser
Profilelemente 5 sind dem auf diesem Gebiet tätigen Fachmann bekannt, sodass dieser
an die einschlägige Literatur verwiesen sei.
[0027] Da die Dichtungen 10 bis 12 funktionsbedingt aus einem verformbaren Material bestehen,
bietet sich hier für einen Einbrecher, insbesondere bei der äußeren Dichtung 10, d.h.
jener Dichtung 10, die im Bereich der Wandaußenseite liegt, die Möglichkeit, mit dem
Einbruchswerkzeug 2 in einen Spalt 13, zwischen dem Flügelrahmen 3 und dem Blendrahmen
4 einzudringen und den Flügelrahmen 3 auszuheben.
[0028] Um dies zu verhindern ist in Fig. 2 einer erste Ausführungsvariante der Erfindung
gezeigt, bei der die Dichtung 10 in Form einer Schaltleiste 14 ausgebildet ist. Dazu
weist diese Dichtung 10, d.h. das Dichtprofil, in seinem Inneren zwei voneinander
beabstandet gehalterte, elektrische Signale leitende Elemente 15, 16 auf. Diese können
im einfachsten Fall als Drähte ausgebildet sein. Ebenso denkbar ist es aber, diese
Elemente 15, 16 leistenförmig, beispielsweise mit rechteckigem Querschnitt oder in
Form von Drähten mit Einzellitzen, wobei mehrere dieser Einzellitzen einem Strang
angehören können, auszubilden. Weiters ist die Ausbildung als leitfähige Folie möglich.
Wesentlich dabei ist, dass diese beiden Elemente 15, 16 in der Lage sind, elektrische
Signale an einen in Fig. 2 nicht dargestellten Signalgeber weiterzuleiten, um im Falle
eines Einbruchs ein Alarmsignal auszulösen. Dazu besteht einerseits die Möglichkeit,
dass diese Schaltleisten durch die Verformung der Dichtung 10 in der Lage sind, dass
die beiden Elemente 15, 16 miteinander in Kontakt kommen und entweder dadurch ein
elektrischer Stromkreis geschlossen wird oder ein Kurzschluss erzeugt wird und in
der Folge das Alarmsignal ausgelöst wird.
[0029] Selbstverständlich ist es möglich, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, auch andere
der Dichtungen 10 bis 12, beispielsweise die dem Innenraum zugekehrte Dichtung 12
als Schaltleiste auszubilden.
[0030] Zur Kontaktierung mit der Leitung zum Signalgeber, dieser kann in einem der Profilelemente
5 des Flügelrahmens 3 oder Blendrahmens 4 oder entfernt vom Glaselement 1 angeordnet
sein, ist es möglich, dass die beiden Enden der Dichtungen 10, 11, 12 mit einer Leiterplatte
versehen und gegebenenfalls mit einem Klebemittel bzw. einem andersartig ausgebildeten
Haftmittel verbunden werden, wodurch eine wasser- und staubdichte Ausbildung dieser
Dichtungen 10 bis 12 ermöglicht wird und wodurch weiters die elektrische Signale leitende
Elemente 15, 16 vor äußeren Witterungseinflüssen geschützt sind. Darüber hinaus ist
damit eine sichere und einfache Kontaktierung ermöglicht.
[0031] Wie bei sämtlichen Ausführungsvarianten der Erfindung ist es auch bei dieser möglich,
die Dichtungen 10 bis 12 aus einem Elastomer zu bilden, insbesondere ausgewählt aus
einer Gruppe umfassend thermoplastische Elastomere, wie z.B. thermoplastische Polyurethane,
thermoplastische Polyolefine, Nitrilbutadienkautschuke, EPDM, Polychloroprenkautschuke,
etc.
[0032] Des weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Elemente 15, 16 in den Dichtungen
10 bis 12 eingegossen sind bzw. während der Herstellung derselben mitextrudiert worden
sind, andererseits besteht auch die Möglichkeit, dass dieses Elemente 15, 16 nachträglich
in diese Dichtungen 10 bis 12 eingezogen werden, beispielsweise in hierfür vorgesehene
Kanäle. Es besteht weiters die Möglichkeit, dass lediglich ein Kanal ausgebildet ist,
sodass die beiden Elemente 15, 16 nur durch einen zwischen diesen ausgebildeten Luftspalt
voneinander getrennt sind. In diesem Luftspalt ist es selbstverständlich möglich ein
Isolierelement, welches eine sichere elektrische Trennung der beiden Elemente 15,
16 erlaubt, einzubringen, wobei dieses Isolierelement als Dielektrikum ausgebildet
sein kann.
[0033] Von Vorteil bei der Ausbildung der Dichtungen 10 bis 12 aus den genannten elastomeren
Werkstoffen ist, dass eine sehr geringe Betätigungskraft, die unter 150 N liegen kann,
ermöglicht wird, sodass bereits beim Einschieben eines Einbruchswerkzeuges 2 in den
Spalt 13, zwischen Flügelrahmen 3 und Blendrahmen 4, der Alarm ausgelöst wird.
[0034] Der Querschnitt der Dichtungen 10 bis 12 kann selbstverständlich beliebig gewählt
werden, entsprechend ihrer Funktion als Dichtung, die sowohl im Hinblick auf Nässe-
als auch auf Wärmeschutz ermöglicht werden soll, wie dies bei Fenstern aus dem Stand
der Technik bekannt ist. D.h. mit anderen Worten, dass die Erfindung nicht auf die
in Fig. 2 dargestellte Querschnitte der Dichtungen 10 bis 12 beschränkt ist.
[0035] Anstelle der beschriebenen Elemente 15, 16 in Form von Drähten oder dgl. ist es möglich,
den Werkstoff der Dichtungen 10 bis 12 selbst leitfähig auszubilden. Dazu besteht
die Möglichkeit, diesem Werkstoff leitfähige Partikel, wie z.B. Leitruß oder dgl.
zuzumischen. In diesem Fall ist jedoch darauf zu achten, da bei der Ausführungsvariante
nach Fig. 2, zwei elektrische Signale leitende Elemente 15, 16 vorhanden sind, dass
eine elektrische Trennung derselben voneinander ermöglicht wird. Beispielsweise kann
dies durch das Dielektrikum erfolgen. Es können in diesem Fall die Dichtungen 10 bis
12 durch ein Coextrusionsverfahren hergestellt werden.
[0036] Mit Hilfe des Dielektrikums, welches auch als Luftspalt ausgebildet sein kann, ist
es weiters möglich, dass durch die Veränderung desselben in Folge der Verformung der
Dichtungen 10 bis 12 bereits ohne Kontaktierung der beiden Elemente 15, 16 ein Alarmsignal
ausgelöst wird. Zu achten ist jedoch darauf, dass die Empfindlichkeit derart eingestellt
ist, dass dieses Alarmsignal nicht bereits aufgrund der Verformung durch das Anschlagen
des Flügelrahmens 3 am Blendrahmen 4 erfolgt.
[0037] Erwähnt sei an dieser Stelle, dass bei der Ausbildung dieser Einbruchschutzvorrichtung
17 mit nur einem elektrischen Signale leitenden Element 15 es selbstverständlich möglich
ist, dass dieses elektrische Signale leitende Element 15 durch die Dichtung 10 selbst,
d.h. den Trägerkörper 18 für das elektrische Signal leitende Element 15 gebildet sein
kann. Dazu ist wiederum möglich, dem Werkstoff entsprechend leitfähige Partikel oder
dgl. zuzumischen. Ebenso besteht die Möglichkeit, diesen Trägerkörper 18, d.h. die
Dichtung 10, mit der entsprechenden leitfähigen Beschichtung zu versehen, beispielsweise
einer metallischen Beschichtung bzw. einer Beschichtung mit leitfähigen Partikeln.
[0038] Die Dichtungen 10 bis 12 können dem Stand der Technik entsprechend in Nuten eingeschoben
werden, andererseits ist es möglich, diese mit den entsprechenden Oberfläche des Flügelrahmens
3 bzw. Blendrahmens 4 zu verkleben, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Dazu besteht
die Möglichkeit handelsübliche Kleber, insbesondere eine Acryl-Schaum-Verklebung vorzunehmen,
wobei im letzteren Falle eine bessere Wärmedämmung ermöglicht wird.
[0039] Die Dichtung 10, 12 können eine Härte Shore A aufweisen, ausgewählt aus einem Bereich
mit unteren Grenze von 50 und einer oberen Grenze von 70.
[0040] Erwähnt sei an dieser Stelle, dass das Glaselement 1, d.h. die Glasscheiben 6, wie
in Fig. 2 als Stufenglas ausgebildet sein können, wobei eine der beiden Glasscheiben
6 größere Abmessungen aufweist als andere, oder aber auch als herkömmliches Isolierglas
ohne Stufenausbildung. Eine Mehrfachverglasung, beispielsweise Drei-Scheiben-Verglasung,
etc. ist im Rahmen der Erfindung ebenfalls möglich.
[0041] Fig. 3 zeigt eine Ausführungsvariante der Erfindung, bei der die Dichtung 10, welche
wiederum vorzugsweise am Blendrahmen 4 angeordnet ist, allerdings auch am Flügelrahmen
3 (in Fig. 3 nicht dargestellt) angeordnet werden kann, nur einem elektrischen Signale
leitenden Element 15, welches in diesem Fall die Form eines Leitbandes ausgeführt
ist, aufweist mit recheckförmigem Querschnitt. Dieses elektrische Signale leitende
Element 15 ist in die Dichtung 10 eingegossen, d.h. dass dieses Element 15 bereits
während der Herstellung der Dichtung 10 mit dem Werkstoff für die Dichtung 10 einextrudiert
worden ist. Es besteht aber auch bei dieser Ausführungsvariante die Möglichkeit, dass
das Element 15 in einem dafür vorgesehenen Kanal bzw. einen ohnehin in der Dichtung
10 vorgesehenen Kanal angeordnet wird.
[0042] Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass das Element 15 nicht in Form eines Leitbandes,
sondern in Form eines Drahtes, gegebenenfalls eines Einfachdrahtes bzw. eines Drahtes
mit mehreren Einzellitzen, oder einer Folie ausgebildet ist. Ebenso besteht die Möglichkeit,
dieses Element 15 durch die Dichtung 10 mit oben beschriebenen Maßnahmen auszubilden.
[0043] Dieses Element 15 kann, je nach Ausführung der Erfindung, starr oder flexibel ausgebildet
sein und dient als kapazitiver Aufnehmer bei gegenständlicher Ausführungsvariante.
Wie bei sämtlichen Ausführungsvarianten der Erfindung ist es auch hier möglich, durch
entsprechende Formung des Elementes 15 die zu überwachende Zone zu definieren. So
kann dieses Element 15 beispielsweise umlaufend, beispielsweise um ein gesamtes Fenster,
ausgebildet sein bzw. auch lediglich bereichsweise im Blendrahmen 4 bzw. Flügelrahmen
3 angeordnet werden.
[0044] Die Ausbildung der Einbruchschutzvorrichtung 17 als Dichtung 10 weist den Vorteil
auf, dass damit die Einbruchschutzvorrichtung 17 möglichst unsichtbar für einen Einbrecher
am Glaselement 1 anordenbar ist, da keine weiteren, von außen sichtbare Bauelemente
angebracht werden müssen. D.h. mit anderen Worten, es kann auf Elemente für den Einbau
der Einbruchschutzvorrichtung 17 zurückgegriffen werden, die ohnehin bei Glaselementen
1 in Form von Fenstern, Türen oder Toren vorhanden sind.
[0045] In Fig. 4 ist ein Prinzipschaltbild eines Signalgebers 19 für eine weitere Ausführungsvariante
der Erfindung dargestellt. Dieser Signalgeber 19 weist zwei Trigger 20, 21, insbesondere
Schmitttrigger, zwei Widerstände 22, 23, sowie zwei Kapazitäten 24, 25 auf. Jeweils
ein Schmitttrigger, ein Widerstand 22, 23 und eine Kapazität 24, 25 bilden einen Oszillator
26, 27. Die Frequenz wird über die Kondensatoren, d.h. die Kapazitäten 24, 25 bestimmt.
Sowohl die beiden Widerstände 22, 23 als auch die beiden Kapazitäten 24, 25 sind in
ihrer Größe gleich. Die beiden Oszillatoren 26, 27 sind mit einem Mischer 28 verbunden,
der seinerseits wiederum mit einem Tiefpass 29, der ein Niederfrequenzsignal liefert,
verbunden ist. Der Oszillator 26 ist mit dem elektrische Signale leitende Element
15, beispielsweise nach Fig. 3, verbunden. Nähert sich nun ein Lebewesen, welches
in Fig. 4 in Form einer Hand 30 dargestellt ist, dem Element 15, so wird aufgrund
der Leitfähigkeit der Haut des Lebewesens eine geringfügige kapazitive Änderung im
Oszillator 26 und damit eine Frequenzverschiebung hervorgerufen. Der zweite Oszillator
27 weist nach wie vor die Frequenz auf, welche jener entspricht, wenn keine Annäherung
an das Element 15 erfolgt. Da beide Signalausgänge dem Mischer 28 mit nachfolgendem
Tiefpass 29 die Signale zuführen, wird dort ein niederfrequentes Signal abgreifbar,
das in der Frequenz umso höher ist, je mehr der Oszillator 26 durch die Veränderung
der Frequenz, d.h. die Annäherung eines Lebewesens an das Element 15 verstimmt wird.
Dies führt zur Auslösung eines Alarmsignals.
[0046] Im wesentlich besteht die Prinzipschaltung also aus dem variablen Oszillator 26 und
dem konstanten Oszillator 27. Die Schwingung des variablen Oszillators kann auch als
Trägerwelle oder Trägerschwingung bezeichnet werden, auf der die Schwingung, die von
dem als Antenne wirkenden Element 15 kommt, sitzt.
[0047] Es wird damit möglich, dass der Einbruch nicht nur durch das Einschieben des Einbruchwerkzeuges
2 in den oben genannten Spalt 13 detektiert wird, sondern bereits die Annäherung eines
Lebewesens an das Objekt, d.h. das Glaselement 1 erkannt wird. Es kann in der Folge
ein sogenannter Zwei-Stufen-Alarm ausgelöst werden, wobei die erste Stufe bereits
durch die Annäherung des Lebewesens erfolgt. Der Detektionsbereich kann dabei bis
zu 100 cm, insbesondere bis zu 50 cm, betragen. Des Weiteren ist über eine derartige
Ausgestaltung der Erfindung auch die Geschwindigkeit der Annäherung an das Objekt,
d.h. das Glaselement 1, messbar.
[0048] Durch die wirkungsverbundene Anordnung, von Tondecodern ist es weiters möglich, bei
unterschiedlichen Frequenzen, d.h. je höher die Frequenz ist, desto näher ist die
Annäherung an das Element 15, unterschiedlich hohe Alarmsignale, d.h. Alarmsignale
mit unterschiedlichen Frequenzen, auszulösen, wobei jede Frequenz einem Schaltpunkt
entspricht. Aus der zeitlichen Differenz zwischen zwei dieser Schaltpunkte lässt sich
die Geschwindigkeit der Annäherung bestimmen und darüber hinaus ist es mit dieser
Mehrzonendetektierung möglich, aus der Reihenfolge der Schaltpunkte Aufschluss über
die Bewegungsrichtung zu erhalten. Dies kann zur Ansteuerung eines R/S-Flipflops verwendet
werden, welches bei Annäherung für eine Alarmauslösung und bei Entfernung des Lebewesens
aus dem Detektionsbereich für die Abschaltung des Alarmsignals sorgt. Es besteht hierzu
auch die Möglichkeit, dass anstelle des Oszillators 27 ein Mikrokontroller die feste
Oszillatorfrequenz erzeugt, beispielsweise über geeignete Software, und die Mischfrequenz
als analoge Spannung mit Hilfe eines ADC digitalisiert wird. Es können damit per Software
Schaltpunkte festgelegt werden.
[0049] Die Stromversorgung der Einbruchschutzvorrichtung 17 kann, wie oben beschrieben,
über Batterien mit einem Stromanschluss, einem Photovoltaikelement, etc. erfolgen.
[0050] Es ist weiters möglich, dass durch die Verstimmung der Frequenz des Oszillators 26
die Größe eines sich annähernden Lebewesens erkannt wird, sodass beispielsweise Haustiere
keinen Alarm auslösen.
[0051] Obwohl nicht dargestellt, besteht im Rahmen der Erfindung auch die Möglichkeit, die
Detektion induktiv vorzunehmen, beispielsweise in Form eines Schwingkreises. Dabei
kann die Veränderung der Induktion die Alarmauslösung verursachen.
[0052] Da Schwingkreise an sich bekannt sind, wird zur Vermeidung von Wiederholungen an
die einschlägige Literatur verwiesen.
[0053] Im Falle der Ausbildung der Einbruchschutzvorrichtung als Glaselement 1 besteht weiters
die Möglichkeit, dass das Element 15 auf der Glasoberfläche der Glasscheiben, d.h.
zumindest eine Glasscheibe 6, insbesondere einer äußeren Glasoberfläche in Form einer
Beschichtung aufgebracht wird. Diese Beschichtung kann neben der sensorischen Funktion
auch andere Funktionen, wie beispielsweise Wärmeschutzfunktionen, etc., übernehmen,
sodass ein Mehrfachnutzen durch diese Beschichtung erhalten wird. Die leitfähige Beschichtung
kann auch in Form einer so genannten Alarmspinne ausgebildet sein, d.h. dass die Leiterbahnen
netzförmig angeordnet sind. Es ist weiters möglich, dass die Beschichtung sich über
die gesamte Glasoberfläche oder aber auch nur über einen Teil dieser Oberfläche erstreckt.
[0054] Neben der Beschichtung der Glasoberfläche besteht im Rahmen der Erfindung auch die
Möglichkeit, die Profilelemente 5, d.h. einzelne hiervon, des Flügelrahmens 3 bzw.
Blendrahmens 4 oder die Dichtung 10 bis 12 mit einer derartigen Beschichtung zumindest
bereichsweise zu versehen, wobei bevorzugt diese Beschichtung wiederum einen geschlossen
Kreis im Bereich eines äußeren Umfanges des Glaselementes 1 bildet.
[0055] Es besteht weiters die Möglichkeit, dass der Trägerkörper 18 für das zumindest eine
elektrische Signale leitende Element 15 durch zumindest eines der Profilelemente 5
selbst gebildet ist, beispielsweise durch entsprechende Beimengung von leitfähigen
Materialien zu den Werkstoffen für diese Profilelemente 5.
[0056] Sowohl die Ausbildung mit kapazitiver als auch mit induktiver Detektion eines sich
nähernden Lebewesens bietet die Möglichkeit eines Einbruchschutzes auch bei geöffneten
Fenstern, wenn das zumindest eine elektrische Signale leitende Element 15 z.B. im
Bereich des Blendrahmens 4, beispielsweise in Form der Dichtung 10, angeordnet ist,
da in diesem Falle auch eine Veränderung, z.B. der Kapazität, bei Annäherung eines
Lebewesens detektiert werden kann.
[0057] Um die Einbruchschutzvorrichtung 17 bzw. das damit ausgestaltete Glaselement 1 variabler
zu gestalten, besteht die Möglichkeit, in dem Stromkreis der Einbruchschutzvorrichtung
17 zumindest einen zusätzlichen Schalter einzubauen, mit dem der Stromkreis unterbrochen
oder geschlossen werden kann. Es ist damit auch die bereits beschriebene Option des
Einbruchschutzes bei geöffnetem Fenster möglich, abgesehen vom normalen Betriebszustand,
d.h. dass die Einbruchschutzvorrichtung durch normale Betätigung des Glaselementes
1 aktiviert bzw. deaktiviert ist, d.h. bei geschlossenem oder gekipptem Fenster aktiv
ist, bei geöffnetem Fenster allerdings deaktiviert ist, da die Einbruchschutzvorrichtung
17 weiterhin bei geöffnetem Fenster aktiviert werden kann.
[0058] Von Vorteil bei sämtlichen Ausführungsvarianten der Erfindung ist, dass die Durchsichtflächen,
d.h. die Glassscheiben 6, durch die Elemente 15, 16 nicht bzw. nur unwesentlich beeinflusst
werden, sodass für den Gebrauch dieser Glaselemente 1 keine Einschränkung durch die
Anordnung der Einbruchschutzvorrichtung 17 gegeben ist.
[0059] Wie bereits weiter oben ausgeführt, besteht die Möglichkeit, das zumindest eine elektrische
Signale leitende Element 15 durch bereits bestehende Metallteile an Glaselementen
1, d.h. Fenstern oder Türen oder Toren, zu bilden, beispielsweise kann der bei Isolierglasfenstern
vorhandene Abstandhalter 7 als dieses Element 15 verwendet werden. Ebenso besteht
die Möglichkeit, eine gegebenenfalls vorhandene Alu-Vorsatzschale bei Holzalu- bzw.
Kunststoffalufenstern als Sensor, d.h. Element 15, zu verwenden. Darüber hinaus können
aber auch bereits vorhandene Beschläge diese Funktion erfüllen. Sämtliche dieser Bauteile
müssen natürlich in den Stromkreis eingebunden werden.
[0060] Die Einbruchschutzvorrichtung 17 ist bei allen herkömmlich bekannten Glaselementen,
d.h. bei Fixverglasung, bei Drehfenstern, Dreh-Kippfenstern, Schiebetüren, Falttüren,
Kippfenstern, etc. sowie bei allen Größen und Konstruktionen, wobei Sonderformen,
wie schräge bzw. runde Fenster oder Türen, etc., einsetzbar, da das Element 15, wie
bereits erwähnt, den Bedürfnissen entsprechend formbar ausgebildet sein kann.
[0061] Es besteht weiters die Möglichkeit, dass beispielsweise mit Hilfe von Chipkarten
befugte Benutzer von der Einbruchschutzvorrichtung über die leitfähige Haut, d.h.
Datenübertragung über die Haut, erkannt werden, sodass in diesem Falle bei berechtigen
Benutzern eine Alarmauslösung verhindert wird.
[0062] Die Einbruchschutzvorrichtung 17 kann nicht nur an öffenbaren Glaselementen 1 verwendet
werden. Es ist auch möglich nicht öffenbare Fenster, beispielsweise Glasfassaden,
damit auszurüsten, ebenso wie Sonnenschutzeinrichtungen, die insbesondere im Bereich
von Gebäuden verwendeten werden. Es ist auf diese Weise ein umfassender Einbruchschutz
eines Gebäudes, insbesondere einer Gebäudefassade, möglich.
[0063] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Einbruchschutzvorrichtung
17 bzw. des Glaselementes 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung
nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt
ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten
untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum
technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen
Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
[0064] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus der Einbruchschutzvorrichtung 17 bzw. des Glaselementes 1 diese bzw. deren
Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt
wurden.
[0065] Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrunde liegende Aufgabe kann der
Beschreibung entnommen werden.
[0066] Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1; 2; 3; 4 gezeigten Ausführungen den
Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen
erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren
zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung
[0067]
- 1
- Glaselement
- 2
- Einbruchswerkzeug
- 3
- Flügelrahmen
- 4
- Blendrahmen
- 5
- Profilelement
- 6
- Glasscheibe
- 7
- Abstandhalter
- 8
- Glasfalz
- 9
- Glaskante
- 10
- Dichtung
- 11
- Dichtung
- 12
- Dichtung
- 13
- Spalt
- 14
- Schaltleiste
- 15
- Element
- 16
- Element
- 17
- Einbruchschutzvorrichtung
- 18
- Trägerkörper
- 19
- Signalgeber
- 20
- Trigger
- 21
- Trigger
- 22
- Widerstand
- 23
- Widerstand
- 24
- Kapazität
- 25
- Kapazität
- 26
- Oszillator
- 27
- Oszillator
- 28
- Mischer
- 29
- Tiefpass
- 30
- Hand
1. Einbruchshemmendes Glaselement (1), insbesondere Fenster oder Tür oder Tor, umfassend
einen Flügelrahmen (3) aus Profilelementen (5) in dem zumindest eine Glasscheibe (6)
gehaltert ist, mit zumindest einem Dichtungsprofil (11, 12), und einen Blendrahmen
(4), sowie zumindest ein elektrische Signale leitendes Element (15, 16) auf oder in
einem Trägerkörper (18), das mit zumindest einem Signalgeber (19) wirkungsverbunden
ist, wobei der Signalgeber (19) mit dem zumindest einen elektrische Signale leitenden
Element (15, 16) einen Stromkreis mit zumindest einem kapazitiv oder induktiv reaktiven
Element bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (18) durch den Blendrahmen (4) oder ein am Blendrahmen (4) angeordnetes
Dichtungsprofil (10) gebildet ist.
2. Glaselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (19) als Theremin ausgebildet ist.
3. Glaselement (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (19) mit dem zumindest einen elektrische Signale leitenden Element
(15, 16) einen Schwingkreis bildet.
4. Glaselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (10) am Blendrahmen (4) als Schaltleiste (14) ausgebildet ist.
5. Glaselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil (10) am Blendrahmen (4) aus einem Elastomer gebildet ist, insbesondere
ausgewählt aus einer Gruppe umfassend thermoplastische Elastomere, wie z.B. TPU, TPO,
sowie NBR, EPDM, CR.
6. Glaselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Trägerkörper (18) zumindest ein Kanal zur Aufnahme des zumindest einen elektrische
Signale leitenden Elementes (15, 16) angeordnet ist.
7. Glaselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (18) zwei einander gegenüberliegende Enden aufweist, an denen je
eine Leiterplatte angeordnet ist.
8. Glaselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine elektrische Signale leitende Element (15, 16) durch eine Beschichtung
einer Oberfläche des Trägerkörpers (18) und gegebenenfalls zumindest einer Glasscheibe
(6) gebildet ist.
9. Glaselement (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung in Form einer Alarmspinne ausgebildet ist.
10. Glaselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine elektrische Signale leitende Element (15, 16) durch den Trägerkörper
(18) gebildet ist.
11. Glaselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Blendrahmen (4) eine Vorsatzschale, insbesondere aus Aluminium, angeordnet ist,
und das zumindest eine elektrische Signale leitende Element (15, 16) durch die Vorsatzschale
gebildet ist.
12. Glaselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine elektrische Signale leitende Element (15, 16) durch ein Versteifungselement
der Profilelemente (5) des Blendrahmens (4) gebildet ist.
13. Glaselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im oder am Trägerkörper (18) eine Stromquelle, insbesondere eine Batterie, ein Akkumulator,
ein Photovoltaikelement, oder ein Anschlusselement für eine Stromversorgungseinrichtung
angeordnet ist.
14. Glaselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis ein zusätzlicher Schalter zum Unterbrechen oder Schließen des Stromkreises
angeordnet ist.
1. Burglary-resistant glass element (1), in particular a window or door or gate, comprising
a casement frame (3) made from profiled elements (5) in which at least one glass pane
(6) is retained, with at least one seal profile (11, 12), and a frame (4), as well
as at least one element (15, 16) conducting electric signals disposed on or in a support
body (18) and operatively connected to at least one signal transmitter (19), which
signal transmitter (19) together with the at least one element (15, 16) conducting
electric signals forms a power circuit with at least one capacitively or inductively
reactive element, characterised in that the support body (18) is formed by the frame (4) or a seal profile (10) disposed
on the frame (4).
2. Glass element (1) as claimed in claim 1, characterised in that the signal transmitter (19) is provided in the form of a theremin.
3. Glass element (1) as claimed in one of claims 1 or 2, characterised in that the signal transmitter (19) forms an oscillator circuit in conjunction with the at
least one element (15, 16) conducting electric signals.
4. Glass element (1) as claimed in one of claims 1 to 3, characterised in that the seal profile (10) on the frame (4) is designed as a connecting block (14).
5. Glass element (1) as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that the seal profile (10) on the frame (4) is made from an elastomer, in particular selected
from a group comprising thermoplastic elastomers, such as TPU, TPO for example, as
well as NBR, EPDM, CR.
6. Glass element (1) as claimed in one of claims 1 to 5, characterised in that at least one passage is provided in the support body (18) for accommodating the at
least one element (15, 16) conducting electric signals.
7. Glass element (1) as claimed in one of claims 1 to 6, characterised in that the support body (18) has two ends lying opposite one another, on each of which a
circuit board is disposed.
8. Glass element (1) as claimed in one of claims 1 to 8, characterised in that the at least one element (15, 16) conducting electric signals is provided in the
form of a film on a surface of the support body (18) and optionally of at least one
glass pane (6).
9. Glass element (1) as claimed in claim 8, characterised in that the film is provided in the form of an alarm system incorporating a network of conductors.
10. Glass element (1) as claimed in one of claims 1 to 9, characterised in that the support body (18) constitutes the at least one element (15, 16) conducting electric
signals.
11. Glass element (1) as claimed in one of claims 1 to 10, characterised in that a dish may be attached to the frame (4), in particular made from aluminium, and the
dish constitutes the at least one element (15, 16) conducting electric signals.
12. Glass element (1) as claimed in one of claims 1 to 11, characterised in that a stiffening element of the profiled elements (5) of the frame (4) constitutes the
at least one element (15, 16) conducting electric signals.
13. Glass element (1) as claimed in one of claims 1 to 12, characterised in that a power source, in particular a battery, accumulator, photovoltaic element or a connecting
element for a power supply system, is disposed in or on the support body (18).
14. Glass element (1) as claimed in one of claims 1 to 13, characterised in that an additional switch is provided in the power circuit in order to interrupt or switch
off the power circuit.
1. Élément vitré (1) anti-effraction, en particulier fenêtre ou porte ou portail, comprenant
un cadre mobile (3) formé par des éléments profilés (5), dans lequel est maintenue
au moins une vitre (6), avec au moins un profilé d'étanchéité (11, 12), et un cadre
dormant (4), ainsi qu'au moins un élément (15, 16) conducteur de signaux électriques,
placé sur ou dans un corps de support (18) qui est en liaison fonctionnelle avec au
moins un émetteur de signaux (19), ledit émetteur de signaux (19) formant avec ledit
au moins un élément (15, 16) conducteur de signaux électriques un circuit électrique
avec au moins un élément à réaction capacitive ou inductive, caractérisé en ce que le corps de support (18) est formé par le cadre dormant (4) ou un profilé d'étanchéité
(10) agencé sur le cadre dormant (4).
2. Élément vitré (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'émetteur de signaux (19) est réalisé sous forme de thérémine.
3. Élément vitré (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'émetteur de signaux (19) forme avec ledit au moins un élément (15, 16) conducteur
de signaux électriques un circuit oscillant.
4. Élément vitré (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le profilé d'étanchéité (10) sur le cadre dormant (4) est réalisé sous la forme d'une
barre de commutation (14).
5. Élément vitré (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le profilé d'étanchéité (10) sur le cadre dormant (4) est réalisé en élastomère,
choisi en particulier dans un groupe comprenant des élastomères thermoplastiques,
tels que le TPU, le TPO, ainsi que le NBR, l'EPDM, le CR.
6. Élément vitré (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins un conduit destiné à recevoir ledit au moins un élément (15, 16) conducteur
de signaux électriques est disposé dans le corps de support (18).
7. Élément vitré (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le corps de support (18) comporte deux extrémités face à face, une plaquette de circuits
imprimés étant agencée sur chacune de celles-ci.
8. Élément vitré (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que ledit au moins un élément (15, 16) conducteur de signaux électriques est formé par
un revêtement sur une face supérieure du corps de support (18) et, le cas échéant,
d'au moins une vitre (6).
9. Élément vitré (1) selon la revendication 8, caractérisé en ce que le revêtement est appliqué sous la forme d'un boucle d'alarme.
10. Élément vitré (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que ledit au moins un élément (15, 16) conducteur de signaux électriques est formé par
le corps de support (18).
11. Élément vitré (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que sur le cadre dormant (4) est disposée une couche de parement, en particulier en aluminium,
et ledit au moins un élément (15, 16) conducteur de signaux électriques est formé
par la couche de parement.
12. Élément vitré (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que ledit au moins un élément (15, 16) conducteur de signaux électriques est formé par
un élément de rigidification des éléments profilés (5) du cadre dormant (4).
13. Élément vitré (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que dans ou sur le corps de support (18) est agencée une source de courant, en particulier
une batterie, un accumulateur, un élément photovoltaïque ou un élément de raccordement
pour un dispositif d'alimentation en courant.
14. Élément vitré (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'un commutateur supplémentaire, destiné à interrompre ou fermer le circuit électrique
est agencé dans le circuit électrique.