[0001] Die Erfindung betrifft eine Schnellspanneinrichtung zum axialen Festspannen eines
scheibenförmigen Werkzeugs, insbesondere einer Schleifscheibe an einem Flansch einer
angetriebenen Spindel, wie z.B. aus der Druckschrift
DE-43 36 620 bekannt.
[0002] Im Stand der Technik sind eine Vielzahl von Schnellspanneinrichtungen zum axialen
Festspannen eines scheibenförmigen Werkzeugs, insbesondere einer Schleifscheibe bekannt
.
[0003] Bei bekannten Schnellspanneinrichtungen für Winkelschleifer wird nach dem Aufsetzen
der Schleifscheibe die Spindel mit einem Gabelschlüssel oder einer eingebauten Spindelarretierung
festgehalten und es wird dann eine Spannmutter von Hand aufgesetzt und mittels eines
Schlüssels festgezogen. Beim Einschalten der Maschine läuft die Spindel ruckartig
schnell an, so dass aufgrund der Massenträgheit ein selbsttätiges Festspannen der
Schleifscheibe erfolgt. Beim anschließenden Arbeiten zieht sich die Spannvorrichtung
weiter von selbst zu.
[0004] Zum Werkzeugwechsel wird die Spindel festgehalten und die Spannmutter mittels eines
Schlüssels, oft unter beträchtlichem Kraftaufwand gelöst.
[0005] Es existieren weiterhin Maschinen mit einem speziellen Spindelstop, der kurz vor
dem Stillstand der Spindel betätigt werden kann und diese schlagartig blockiert, mit
der Folgte, dass die Schleifscheibe aufgrund ihrer Massenträgheit sich weiter dreht
und dabei die Spannmutter lösen kann. Wird der Spindelstop bei zu hohen Drehzahlen
ausgelöst, so kann die schnelllaufenden Schleifscheibe die Spannmutter vollständig
herunterschrauben und die immer noch rotierende Scheibe kann dann von der Spindel
herabfallen und Unfälle und Schäden verursachen. Um dem entgegenzuwirken, werden spezielle
Muttern mit einem Dämpfungselement vorgesehen, die jedoch aufwendiger in der Herstellung
als normale Spannmuttern sind und aufgrund der erhöhten Reibung beim Werkzeugwechsel
weniger leicht entfernt werden können.
[0006] Auf, der anderen Seite ist es erwünscht, eine Bremsvorrichtung vorzusehen, um beim
Abschalten des Elektroantriebs die Gewindespindel kurzfristig zum Stehen zu bringen.
Hierdurch soll das Gefährdungsrisiko für den Benutzer vermindert werden, um die Gefahr,
eines Kontaktes mit der noch laufenden Schleifscheibe im Bereich des Nachlaufs bei
Abstellen des Motors zu verringern. Insbesondere war es ansonsten herkömmlich notwendig,
den Winkelschleifer so lange in den Händen zu behalten, bis die Schleifscheibe vollständig
zum Stillstand gekommen war. Wird der Winkelschleifer vor der vollständigen Abbremsung
der Schleifscheibe bereits abgelegt, kann es zu einer Verletzung des Untergrundes
oder zur Verletzung an Personen kommen. Um zu verhindern, dass bei sogenannten Winkelschleifern
mit einer Auslaufbremse es zu einem Abfallen der Schleifscheiben kommen kann, wurden
eine Vielzahl von Entwicklungen vorgenommen. So offenbart die
DE 42 43 328 C1 ein Gestaltung, bei der das Spannelement aus einem gegenüber der Spindel drehfesten
Spannteil und einem auf dem Gewindezapfen aufschraubbaren Teil besteht, die gegeneinander
verdrehbar sind, und wobei zwischen den beiden Spannteilen oder zwischen der Spindel
und dem auf dem Gewindezapfen aufschraubbaren Spannteil eine eine Relativbewegung
zwischen den beiden Spannteilen wenigstens teilweise vermindernde Einrichtung vorgesehen
ist. Als derartige Einrichtung kann beispielsweise ein O-Ring vorgesehen sein.
[0007] Darüber hinaus offenbart die
DE 43 05 317 A1 eine Gestaltung, bei der ein Reibungselement in der Spannmutter gehalten ist, und
an der Spindel unter Reibschluss anliegt, zur Bremsung einer Relativbewegung zwischen
Spindel und Spannmutter.
[0008] Schließlich offenbart die
DE 102 05 848 eine Gestaltung, bei der in der Mutter ein mit dem Werkzeug verspannbarer Druckring
vorgesehen ist.
[0009] Sämtliche dieser Gestaltungen besitzen den Nachteil, zum einen verhältnismäßig kompliziert
aufgebaut zu sein, und zum anderen durch die Mutter, die über das Werkzeug hinaussteht,
eine relativ große Bauhöhe in axialer Richtung zu besitzen.
[0010] Der Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine alternative Lösung bereit zu stellen,
die ein Spannen und Nachspannen eines Werkzeugs ermöglicht, bei gleichzeitigem Verhindern
eines unbeabsichtigten Lösens des Werkzeugs von der Gewindespindel z. B. beim Abbremsen
der Spindel.
[0011] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Schnellspanneinrichtung gemäß Anspruch
1.
[0012] Durch die hier erfindungsgemäß vorgesehene Gestaltung, kann auf eine kraftschlüssige
Festlegung mittels einer Mutter bzw. einer spannschraube, die in ein Innengewinde
der Spindel eingreift, verzichtet werden zugunsten einer reibschlüssigen Gestaltung.
Auf diese Weise, insbesondere durch die rein axiale Halterung wird ein unbeabsichtigtes
Lösen vermieden.
[0013] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass der Kopf des Spannpilzes nur geringfügig
über das Werkzeug hinausstehen kann. Anders als bei einer Mutter, bei der die Halterung
und damit der Kraftschluss im Bereich der Mutter und damit axial außerhalb des Werkzeugs
erfolgt, erfolgt die Festlegung im Bereich des Bolzens des Spannpilzes und damit in
der Spindel, die nicht über das Werkzeug hinausragt.
[0014] Weiterhin ist vorgesehen, dass der Spannpilz unter Reibschluss im Spannelement gehalten
ist, wobei es sich insbesondere bei dem Spannelement um Tellerfedern handeln kann.
Die Tellerfedern können hier als geschlitztes Tellerfederpaket vorgesehen sein, die
in radialer Richtung geneigt angeordnet sind, wobei vorzugsweise der äußere Umfang
des Tellerfederpaketes in Richtung auf das Werkzeug weist und der innere Umfang des
Tellerfederpaketes in Richtung auf ein Elektrohandwerkzeuggerät, in dem die Schnellspannvorrichtung
vorgesehen ist. Beim Einstecken des Spannpilzes in das Tellerfederpaket erfolgt dann
eine erste Klemmung des Spannpilzes, da nur ein geringes Spiel zwischen Spannpilz
und Tellerfederpaket vorgesehen ist. Durch die Neigung der Tellerfedern kann hier
erreicht werden, dass ein Einführen des Spannpilzes ermöglicht ist, aufgrund des vorzugsweise
geringen, voreingestellten Spiels ein Herausziehen in entgegengesetzter Richtung,
der Klemmrichtung der Tellerfedern, jedoch durch weiteres Anlegen der Federn an den
Bolzen des Spannpilzes vermieden wird. Denkbar sind jedoch auch andere Spannelemente,
wie Reibbeläge, etc.
[0015] Zur ersten Klemmung kann nach einer ersten Gestaltung bereits eine Vorspannung aufgebracht
sein vor Einsetzen des Spannpilzes. Alternativ oder zusätzlich kann nach Einsetzen
des Spannpilzes kann des Weiteren vorgehen sein, dass eine erste oder weitere Spannung
mittels einer Spanneinrichtung, die der Vorspanneinrichtung entsprechen kann, die
über Hilfsmittel am Tellerfederpaket angreift, und diese so belastet, dass der innere
Durchmesser des Tellerfederpaketes verringert wird, aufgebracht wird.
[0016] Dabei kann die Spanneinrichtung so gestaltet sein, dass insbesondere ein Stellelement,
wie beispielsweise ein Hebel, vorgesehen sein kann, wobei der Hebel mit einem Zahnsegment
ausgestattet ist, und der Hebel mit seinem Zahnsegment mit einer Verzahnung, eines
weiteren Elementes zusammenwirkt, das unmittelbar oder mittelbar eine Spannung des
Spannelementes bewirkt. Dabei kann vorgesehen sein, dass beispielsweise der Hebel
in einer ersten Stellung, insbesondere an die Schnellspannvorrichtung angelegt sein
kann, in der sich das Zahnsegment außer Eingriff befindet. Der Hebel kann dann in
eine zweite Stellung gebracht werden, beispielsweise indem er um einen Schwenkpunkt
verschwenkt wird, in der die zähne des Hebels mit der Verzahnung des weiteren Elements
in Eingriff kommen. Es kann dann weiter vorgesehen sein, dass der Hebel bei einer
weiteren Bewegung um seine Schwenkachse eine Stellbewegung durchführt, wodurch ein
Spannen des Spannelementes erzielt wird. Die Rückstellung des Hebels kann dann manuell
oder automatisch in die erste Stellung erfolgen. Das Lösen der Spannung erfolgt auf
umgekehrte Weise.
[0017] Grundsätzlich sind jedoch auch andere Spanneinrichtungen denkbar.
[0018] Ein weiteres Spannen des Tellerfederpaketes und Nachspannen des Tellerfederpaketes
gegenüber dem Spannpilz kann alternativ oder zusätzlich bei Inbetriebnahme eines Elektrohandwerkzeug,
an dem die Schnellspannvorrichtung angeordnet ist, erfolgen, da durch eine Relativbewegung
beim Anfahren der Spindel zwischen dem Flansch und dem Werkzeug es zu einer Relativbewegung
und damit zu einem Spannen bzw.
[0019] Nachspannen kommt, wodurch die Tellerfedern weiter in Richtung auf ihre "Blocklage"
belastet werden.
[0020] Um das Nachspannen durch die Relativbewegung zu erleichtern, kann vorgesehen sein,
dass ein Reibelement oder auch ein Federelement vorgesehen ist, zwischen dem Flansch
sowie dem Werkzeug, um einen sicheren Kontakt zwischen Flansch und Werkzeug beim Lösen
bzw. Nachspannen zu erreichen. Durch dieses zusätzliche Element, das insbesondere
durch ein Reibelement oder eine Tellerfeder gebildet werden kann, soll eine Kraft-
und Momentenübertragung zwischen Flansch und Scheibe sichergestellt werden.
[0021] Insbesondere kann es vorteilhaft sein, die Reibkräfte zwischen Flansch und Werkzeug
zu gestalten, dass eine leichte Rückstellung ermöglicht ist.
[0022] Durch die Tatsache, dass keine aus dem Werkzeug herausragende Spindel vorgesehen
ist, bietet die erfindungsgemäße Einrichtung den Vorteil, dass auch bei verschiedenen
Scheibendicken es nicht zu einem Herausragen der Spindel aus dem Werkzeug kommt. Insbesondere
bei Schleifscheiben mit einer geringen Bauhöhe besteht beim Stand der Technik der
Nachteil, dass dann die Spindel axial deutlich über das Werkzeug hinaussteht und es
zu Verletzungen des Werkstücks bei der Bearbeitung durch die Werkzeugspindel kommen
kann.
[0023] Darüber hinaus besitzt die erfindungsgemäße Gestaltung den Vorteil, dass handelsübliche
Schleifscheiben und andere scheibenförmige Bearbeitungsmittel eingesetzt werden können
und nicht - wie zum Teil beim Stand der Technik vorgesehen spezielle Schleifscheiben
verwendet werden müssen, sofern eine Bremseinrichtung vorgesehen ist.
[0024] Darüber hinaus besitzt das erfindungsgemäße System den Vorteil, einen schnellen Wechsel
des Werkzeugs zu ermöglichen, ohne dass hierzu die Spindel arretiert werden muss,
da keine Drehbewegung zum Wechseln des Werkzeugs und zum neuen Einspannen bzw. Lösen
notwendig wird.
[0025] Insbesondere zum Lösen des Werkzeugs ist es vorteilhaft, wenn der Spannpilz bezüglich
der Momentenübertragung von dem Werkzeug entkoppelt ist. Hierzu kann nach einer Ausgestaltung
eine Nut- und Feder-Anordnung vorgesehen sein, wodurch der Spannpilz unmittelbar mit
der Spindel gekoppelt ist. Hierdurch wird zusätzlich erreicht, dass Reibkräfte in
Umfangsrichtung durch das Spannelement nicht aufgenommen werden müssen.
[0026] Generell wird bei einer Bremsung des Werkzeugs die Nachspannwirkung umgekehrt, d.h.
das Werkzeug dreht sich gegenüber dem Flansch weiter und es kommt so zu einem Lösen
der Spannung des Spannelementes, insbesondere der Tellerfedern, die sich zunehmend
wieder schräg stellen. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass die Federn nur axiale und
keine radialen Kräfte übertragen, so dass der Spannpilz dann einfach aus der Öffnung
herausgehoben werden kann, sobald das Spannmoment gelöst wird. Die Verwendung von
Werkzeugen zum Wechseln ist in der Regel daher nicht notwendig.
[0027] Des Weiteren umfasst die Erfindung ein Elektrohandwerkzeug, insbesondere einen Winkelschleifer
mit einer Schnellspanneinrichtung gemäß den vorstehenden Ansprüche. Die Erfindung
soll im folgenden anhand einer Zeichnung näher erläutert werden. Dabei zeigen
- Figur 1
- einen Teil eines Gehäuses eines Winkelschleifers, mit einer erfindungsgemäßen Schnellspanneinrichtung;
- Figur 2
- eine Detailansicht aus Figur 1.
[0028] Figur 1 zeigt ein Gehäuse 10 zur Aufnahme einer Antriebswelle in einer Öffnung 12
des Gehäuses 10, die mit einer Spindel 14 zum Antrieb eines Werkzeugs 16, das hier
durch eine Schleifscheibe gebildet ist, in Verbindung steht. Dabei ist im Gehäuse
10 ein Getriebe (nicht dargestellt) angeordnet. Die Schleifscheibe wird hierbei mittels
einer Schnellspanneinrichtung, die in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 18 versehen
ist, eingespannt. Die Schnellspanneinrichtung 18 umfasst dabei einen elektromaschinenseitigen
Teil 20, sowie einen Spannpilz 22, der mit dem Teil 20 zusammenwirkt.
[0029] Figur 2 zeigt einen Ausschnitt ohne Werkzeug aus Figur 1 mit der Schnellspanneinrichtung
18. Die Schnellspanneinrichtung 18 umfasst hierbei einen Flansch 24, gegen den die
. Schleifscheibe 16 anliegt. Zur Montage der Schleifscheibe 16 mit einer erfindungsgemäßen
Einrichtung wird die Schleifscheibe 16 auf den Flansch 24 aufgelegt, und der Spannpilz
22 in eine vorgesehene Öffnung eines Zylinders 26, der mit der Spindel 14 zusammenwirkt
und so Teil der Spindel 14 ist, eingeführt. Der Zylinder 26 weist dabei in seinem
Inneren Tellerfedern 28 auf, die als geschlitzte Tellerfedern ausgebildet sind und
deren äußerer Durchmesser näher an der Schleifscheibe 16 ist als ihr innerer Durchmesser.
Dabei ist nur ein geringer Spalt zwischen dem Bolzen 30 des Spannpilzes 22 und dem
inneren Durchmesser des Tellerfederpaketes 28 vorgesehen.
[0030] Um eine Vorspannung des Tellerfederpaketes für einen sicheren axialen Reibschluss
zwischen dem Tellerfederpaket 28 und dem Bolzen 30 zu gewährleisten, kann eine Vorspanneinrichtung
32 vorgesehen sein, die über ein Zahnrad 34 sowie eine Rampenanordnung eine Aufwölbung
der Tellerfedern 28 in der Gestalt hervorruft, dass diese sich bezüglich ihres inneren
Durchmessers verengen. Die Verstellung erfolgt dabei über eine Verschwenkung des Hebels
33, der mit einem Zahnsegment verbunden ist, das über eine erste Schwenkbewegung mit
dem Zahnrad 34 in Eingriff bringbar ist und über eine weitere Verschwenkung ein Spannen
auslöst. Der Hebel 33 ist hier in seiner angelegten Grundstellung gezeigt, bei der
er außer Eingriff ist. Läuft nun ein entsprechendes Elektrohandwerkzeug an, so verharrt
aufgrund der Massenträgheit die Schleifscheibe 16 zunächst, woraufhin durch eine Drehung
des Flansches 24 und eine dadurch entstehende Relativbewegung es zu einer Belastung
des Tellerfederpaktes kommt und so ein Nachspannen des Spannpilzes 22 erzielt wird.
[0031] Nach Beendigung des Schleifvorganges erfolgt dann eine Abbremsung der Spindel 14
über eine nicht gezeigte Bremseinrichtung, woraufhin sich die Nachspannung löst durch
eine wiederum erfolgte Relativbewegung zwischen dem Flansch 24 und der Schleifscheibe
16, da die Schleifscheibe 16 aufgrund ihrer Massenträgheit noch eine gewisse Zeit
nachläuft. Die Spannkräfte sind jedoch weiterhin ausreichend, um ein Lösen des Spannpilzes
22 zu verhindern. Jedoch kann der Spannpilz 22 danach ohne weitere Hilfsmittel aus
der Halterung in axialer Richtung herausgezogen werden, insbesondere da der Spannpilz
22 aufgrund seiner Gestaltung keine Drehmomentübertragung von der Schleifscheibe 16
erfährt. Der Spannpilz 22 weist hierzu im Bereich seines Bolzens 30 Stege bzw. Federn
31 auf, die in Nuten 29 der Spindel 14 eingreifen, so dass hier eine direkte Momentenübertragung
und Entkoppelung von dem Werkzeug gegeben ist.
[0032] Auf diese Weise können die drei wesentlichen Kriterien für Schnellwechselsysteme,
nämlich die Halterung, die stufenlose Verstellung und das Nachspannen gewährleistet
werden.
[0033] Insbesondere da keine Spindel 14 in axialer Richtung im Bereich des Werkzeugs 16
vorgesehen ist, können problemlos Schleifscheiben sämtlicher Dicken eingesetzt werden,
ohne dass ein Teil der Spindel 14 aus der Schleifscheibe 16 in axialer Richtung hervorragt.
Insbesondere für sog. Schrubbarbeiten kann hierdurch eine günstige Scheibenausnutzung
erreicht werden. Darüber hinaus bietet dies in jedem Fall den Vorteil, dass Verletzungen
des Werkstücks durch ein herausragende Spindel vermieden werden können.
[0034] Das erfindungsgemäße Schnellwechselsystem 18 bietet daher neben den Vorteilen eines
einfachen Werkzeugwechsels die vorteile der sicheren Halterung der Schleifscheibe
auch bei einer Abbremsung der Spindel, wobei gleichzeitig herkömmliche Schleifscheiben,
herstellerungebunden verwandt werden können.
1. Schnellspanneinrichtung zum axialen.Festspannen eines scheibenförmigen Werkzeugs (10)
, insbesondere einer Schleifscheibe an einem Flansch (24) einer angetriebenen Spindel
(14), wobei die Spindel (14) eine axial verlaufende Bohrung aufweist, in der mindestens
ein Spannelement (28) angeordnet ist, das mit einem Spannpilz (22) zusammenwirkt,
wobei das Werkzeug zwischen im Abstand zueinander veränderlichen Anlageflächen des
Flansches (24) und des Spannpilzes (22) einspannbar ist, wobei ein Bolzen (30) des
Spannpilzes (22) in die Bohrung der Spindel (14) aufnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen durch Verklemmung mit dem Spannelement (20)reibschlüssig festlegbar ist.
2. Schnellspanneinrichtung nach Anspruch 1 als Spannelement (20) ein geschlitztes Tellerfedernpaket
vorgesehen ist, das in radialer Richtung geneigt ist.
3. Schnellspanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Spannelement (20) Tellerfedern (28) vorgesehen sind.
4. Schnellspanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (20) vorspannbar ist.
5. Schnellspanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannpilz (22) bezüglich der Momentenübertragung von dem Werkzeug (16) entkoppelt
ist.
6. Schnellspanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Relativbewegung zwischen Werkzeug (16) und Flansch (24) das Werkzeug (16)
nachspannbar bzw. eine Nachspannung lösbar ist.
7. Schnellspanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (28) in axialer Richtung wirkt.
8. Elektrohandwerkzeug, insbesondere Winkelschleifer, umfassend eine Schnellspanneinrichtung
(18) nach einem der vorangehenden Ansprüche.
1. Quick-clamping device for axially clamping a disc-shaped tool (10), in particular
a grinding wheel, on a flange (24) of a driven shaft (14), the shaft (14) having an
axially extending bore, in which at least one clamping element (28) is arranged, which
cooperates with a dome-headed stud (22), it being possible to clamp the tool between
contact surfaces of the flange (24) and of the dome-headed stud (22), the distance
between which surfaces can be varied, a bolt (30) of the dome-headed stud (22) being
able to be received in the bore of the shaft (14), characterised in that the bolt can be clamped in a frictionally engaged manner with the clamping element
(20).
2. Quick-clamping device for axially clamping a disc-shaped tool (10), in particular
a grinding wheel, on a flange (24) of a driven shaft (14), the shaft (14) having an
axially extending bore, in which there is arranged at least one clamping element (28),
which cooperates with a dome-headed stud (22), it being possible to clamp the tool
between contact surfaces of the flange (24) and of the dome-headed stud (22), the
distance between which surfaces can be varied, a bolt (30) of the dome-headed stud
(22) being able to be received in the bore in the shaft (14), characterised in that the bolt can be clamped in a frictionally engaged manner with the clamping element,
a slotted disc spring assembly which is inclined in the radial direction being provided
as a clamping element (20).
3. Quick-clamping device according to claim 1, characterised in that disc springs (28) are provided as a clamping element (20).
4. Quick-clamping device according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the clamping element (20) can be pre-tensioned.
5. Quick-clamping device according to any one of the preceding claims, characterised in that the dome-headed stud (22) is uncoupled from the tool (16) in terms of the moment
transfer.
6. Quick-clamping device according to any one of the preceding claims, characterised in that the tool (16) can be re-tensioned, or released after re-tensioning, by means of a
relative movement between the tool (16) and the flange (24).
7. Quick-clamping device according to any one of the preceding claims, characterised in that the clamping element (28) acts in the axial direction.
8. Power tool, in particular an angle-grinder, comprising a quick-clamping device (18)
according to any one of the preceding claims.
1. Dispositif de serrage rapide pour le blocage axial d'un outil en forme de disque (10),
en particulier d'une meule, sur une bride (24) d'une broche entraînée (14), dans lequel
la broche (14) présente un alésage s'étendant axialement, dans lequel au moins un
élément de serrage (28) est disposé, qui coopère avec un élément de serrage à tête
bombée (22), dans lequel l'outil peut être serré entre des surfaces d'appui de la
bride (24) et de l'élément de serrage à tête bombée (22), lesdites surfaces étant
variables en distance l'une par rapport à l'autre, dans lequel un boulon (30) de l'élément
de serrage à tête bombée (22) peut être reçu dans l'alésage de la broche (14), caractérisé en ce que le calage avec l'élément de serrage (20) permet d'immobiliser le boulon par friction.
2. Dispositif de serrage rapide pour le blocage axial d'un outil en forme de disque (10),
en particulier d'une meule, sur une bride (24) d'une broche entraînée (14), dans lequel
la broche (14) présente un alésage s'étendant axialement, dans lequel au moins un
élément de serrage (28) est disposé qui coopère avec un élément de serrage à tête
bombée (22), dans lequel l'outil peut être serré entre des surfaces d'appui de la
bride (24) et de l'élément de serrage à tête bombée (22), lesdites surfaces étant
variables en distance l'une par rapport à l'autre, dans lequel un boulon (30) de l'élément
de serrage à tête bombée (22) peut être reçu dans l'alésage de la broche (14), caractérisé en ce que le calage avec l'élément de serrage permet d'immobiliser le boulon par friction,
dans lequel un bloc de ressorts à disques fendu est prévu en tant qu'élément de serrage
(20), le bloc étant incliné dans la direction radiale.
3. Dispositif de serrage rapide selon la revendication 1, caractérisé en ce que des ressorts à disques (28) sont prévus en tant qu'élément de serrage (20).
4. Dispositif de serrage rapide selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de serrage (20) peut être précontraint.
5. Dispositif de serrage rapide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de serrage à tête bombée (22) est découplé de l'outil (16) en ce qui concerne
la transmission de couple.
6. Dispositif de serrage rapide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que par un mouvement relatif entre l'outil (16) et la bride (24), l'outil peut être resserré
ou un resserrage peut être desserré.
7. Dispositif de serrage rapide selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de serrage (28) agit dans la direction axiale.
8. Outil électrique à main, en particulier une meuleuse d'angle, comprenant un dispositif
de serrage rapide (18) selon l'une quelconque des revendications précédentes.