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(11) |
EP 1 763 479 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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17.07.2013 Patentblatt 2013/29 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
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Anmeldetag: 24.06.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/006837 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/002835 (12.01.2006 Gazette 2006/02) |
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| (54) |
LENKTREIBER
DIRECTIONAL DRIVE
DISPOSITIF D'ENTRAINEMENT DIRECTIONNEL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
05.07.2004 AT 11332004 14.09.2004 AT 15362004
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.03.2007 Patentblatt 2007/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens VAI Metals Technologies GmbH |
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4031 Linz (AT) |
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Erfinder: |
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- MOSER, Friedrich
A-4202 Hellmonsödt (AT)
- RAB, Werner
A-4492 Hofkirchen im Traunkreis (AT)
- GATTERBAUER, Roland
A-4020 Linz (AT)
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| (74) |
Vertreter: Maier, Daniel Oliver et al |
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Siemens AG
Postfach 22 16 34 80506 München 80506 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 285 703 EP-A2- 1 086 916 GB-A- 1 509 627
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EP-A2- 0 747 147 DE-A1- 10 344 710 US-B1- 6 378 749
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 1996, Nr. 06, 28. Juni 1996 (1996-06-28) & JP 08 052514
A (ISHIKAWAJIMA HARIMA HEAVY IND CO LTD; others: 01), 27. Februar 1996 (1996-02-27)
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[0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft einen Lenktreiber mit zwei Walzen, wobei eine
erste Walze im Wesentlichen stationär und eine zweite Walze gegen die erste Walze
anstellbar angeordnet ist, und mit zwei verschwenkbaren Schwingen, in denen die zweite
Walze gelagert angeordnet ist, und an denen zum Verschwenken der Schwingen jeweils
ein Druckmittelzylinder angeordnet ist.
[0002] Lenktreiber kommen typischerweise in Walzstraßen zum Einsatz, wo sie vor Walzbandhaspeln
angeordnet werden, um den Bandzug vor der Haspel mittels zwei Walzen einzustellen.
Eine andere Aufgabe des Lenktreibers besteht darin, seitliche Wanderungen des Walzbandes
vor dem Aufhaspeln zu verhindern. Dazu wird eine verschwenkbare Walze so angesteuert
und gegen eine stationäre Walze angestellt, dass durch die Lage dieser Walze gegenüber
der stationären Walze das Walzband einen gewünschten Bandzug und eine gewünschte seitliche
Verschiebung erfährt.
Ein solcher Lenktreiber geht z.B. aus der
EP 192 982 B1 oder der
DE 26 15 254 A1 hervor, die einen Treiber zeigen, deren verschwenkbare Walze in einer durchgehenden
Schwinge gelagert ist. Die Lagerung dieser Walze ist durch Steuerzylinder beweglich,
sodass die Walze über ihre Lagerung entsprechend bewegt werden kann. Ein solcher Treiber
weist jedoch aufgrund der beweglichen Lagerung einen sehr aufwendigen Aufbau auf.
Die
EP 747 147 B1 zeigt einen Lenktreiber, dessen verschwenkbare Walze in zwei Schwingen gelagert ist,
an denen jeweils ein Druckmittelzylinder angreift und die Schwingen dadurch separat
angesteuert werden können. Die beiden Schwingen sind starr mit einer Torsionsfeder
verbunden, die die Drehachse der Schwingen bildet. Bei der Ansteuerung der Schwingen
über die Druckmittelzylinder beeinflussen sich diese gegenseitig und es ist die Federkonstante
der Torsionsfeder in der Kraftregelung immer zu berücksichtigen. Die Federkonstante
ist jedoch nicht exakt bekannt und ändert sich zudem noch mit den äußeren Bedingungen,
z.B. mit der Umgebungstemperatur, Materialeigenschaften der Feder, etc., sodass die
Regelung eine gewisse innewohnende Ungenauigkeit aufweist.
[0003] Aus der
EP 1 086 916 A2 ist eine Lagereinheit für eine anstellbare Zugwalze zu entnehmen, die aus zwei auf
einer Achse starr fixierten Einheiten bestehen, wobei jeweils um weitere Achsen eine
gemeinsame Welle durch schwenken angestellt wird. Nachteilig ist der komplexe Aufbau
und die geringe Stabilität bei hohen Lasten.
[0004] Es ist nun eine Aufgabe der gegenständlichen Erfindung, einen Lenktreiber anzugeben,
der den bekannten Stand der Technik verbessert, indem er einfach aufgebaut und einfach
und genau steuerbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Lenktreiber gelöst, der die Merkmale des Anspruchs
1, des Anspruchs 2 oder des Anspruchs 3 aufweist.
Durch die separaten Schwingen, kann der Lenktreiber sehr einfach aufgebaut werden
und es müssen keine gegenseitigen Beeinflussungen von miteinander verbundenen Schwingen
berücksichtigt werden, was den Lenktreiber sehr einfach und vor allem auch genau steuerbar
macht.
[0006] Besonders vorteilhaft werden die Schwingen an einem ihrer Enden am Rahmen gelagert
und wird jeweils am anderen Ende der Druckmittelzylinder angeordnet und zwischen den
beiden Enden an den Schwingen die Lagerung der zweite Walze angeordnet, da sich dabei
unter Anderem günstige Hebelverhältnisse ergeben.
[0007] Eine Ausgestaltung erhält man, indem man am Rahmen eine Achse drehbar gelagert anordnet,
eine der beiden Schwingen starr mit dieser Achse verbindet und die zweite Schwinge
verschwenkbar mit der Achse verbindet. Der konstruktive Aufbau wird dadurch vereinfacht,
da nur eine einzige Achse erforderlich ist, um beide Schwingen unabhängig voneinander
drehbar zu lagern.
[0008] Die Funktionssicherheit des Lenktreibers wird erhöht, wenn eine Verschwenksicherung
vorgesehen wird, um zu verhindern, dass sich eine Schwinge zu weit verschwenkt wird
und dadurch Teile des Lenktreibers oder der Schwinge, z.B. eine Lagerung oder eine
Dichtung, beschädigt oder zerstört werden könnten.
[0009] Besonders vorteilhaft ist die Lagerung der Walze und die Lagerung der Schwinge in
einer Linie angeordnet, sodass durch die Betätigungskraft der Betätigungseinrichtung
kein Kippmoment entsteht.
[0010] Der erfindungsgemäße Lenktreiber wird nachfolgend anhand der beispielhaften, nicht
einschränkenden Figur 1 beschrieben, die einen solchen Lenktreiber in dreidimensionaler
Ansicht zeigt.
[0011] Der Lenktreiber 1 in Fig. 1 besteht im Wesentlichen aus einem Rahmen 12, in dem eine
erste Walze 6 in einer Lagerung 8 hier im Wesentlichen stationär gelagert ist. Stationär
gelagert bedeutet hier, dass sich die Walze zwar drehen kann, diese aber bezüglich
des Rahmens 12 im Wesentlichen keine weiteren Freiheitsgrade besitzt. Eine zweite
Walze 5 ist in einer weiteren Lagerung 7 drehbar gelagert und ist gegenüber der ersten
Walze 6 anstellbar angeordnet, kann also relativ zur ersten Walze 6 bewegt werden.
Dazu sind zwei Schwingen 2, 3 vorgesehen, die um eine Drehachse 13 verschwenkbar am
Rahmen angeordnet sind. An den Schwingen 2, 3 ist die zweite Walze 5 in der Lagerung
7 drehbar angeordnet und am freien Ende der Schwingen 2, 3 ist jeweils eine Betätigungseinrichtung
4, wie z.B. hier ein Druckmittelzylinder, vorzugsweise ein Hydraulikzylinder, angeordnet.
[0012] Die Schwingen 2, 3 sind separat und unabhängig voneinander bewegbar am Rahmen 12
gelagert. Im Beispiel nach Fig. 1 ist dazu eine Achse 9, in Form eines Rohrs, in zwei
Lagern 10, hier z.B. Wälzlager, wie z.B. ein Rollenlager oder Pendelrollenlager, drehbar
am Rahmen 12 gelagert. Mit der Achse 9 ist eine Schwinge 3 fest verbunden, z.B. durch
eine Schweißung wie in Fig. 1 angedeutet. Die zweite Schwinge 2 ist mittels einem
Lager 11, hier wieder ein Wälzlager, drehbar an der Achse 9 angeordnet. Die beiden
Schwingen 2, 3 können daher vollkommen unabhängig voneinander bewegt werden.
[0013] In einen alternativen Ausgestaltung, sind die beiden Schwingen 2, 3 jeweils in geeigneter
Weise verschwenkbar auf einer eigenen mit dem Rahmen verbundenen Achse oder eigenem
Zapfen, wobei die Schwinge 2, 3 fest mit der Achse oder dem Zapfen verbunden oder
auf diesen gelagert ist, oder direkt am Rahmen 12 gelagert. Wiederum alternativ ist
am Rahmen 12 eine Achse starr angeordnet, auf der die Schwingen 2, 3 verschwenkbar
gelagert sind.
[0014] Der Druckmittelzylinder 4 ist hier mit einem Ende an der Schwingen 2, 3 und mit seinem
anderen Ende jeweils am Rahmen 12 befestigt, sodass durch Beaufschlagen des Druckmittelzylinders
4 die zweite Walze 5 um die Drehachse 13 verschwenkt und relativ zur ersten Walze
6 bewegt werden kann. Der Angriffspunkt des Druckmittelzylinders 4, die Lagerung 7
der Walze 5 in der Schwinge 2, 3 und die Lagerung 11 der Schwinge 2 auf der Achse
9 bzw. die starre Verbindung zwischen Schwinge 3 und Achse 9 ist dabei bevorzugt jeweils
in einer Linie angeordnet, sodass in den Schwingen 2, 3 durch die vom Druckmittelzylinder
4 ausgeübten Kräfte keine Kippmomente verursacht werden. Der Druckmittelzylinder 4
könnte aber auch an einem seitlich herausragenden Vorsprung der Schwingen 2, 3 befestigt
sein.
[0015] Das Federpaket 14, das jeweils zwischen den Schwingen 2, 3 und der Lagerung 16 des
Federpakets 14 angeordnet ist, dient im Wesentlichen dazu, das Lager 7 der Walze 5
nach oben zu ziehen, um so das Lagerspiel zu eliminieren bzw. zumindest zu verkleinern.
Damit sollen Schläge auf das Lager 7 der zweiten Walze 5 beim Einfahren des Bandes
zwischen die Walzen 5, 6 vermieden werden.
[0016] Weiters kann wie in Fig. 1 angedeutet eine Verschwenksicherung 15 vorgesehen sein,
um die Schwenkbewegung der auf der Achse 9 verschwenkbar angeordneten Schwinge 2 zu
begrenzen. Damit wird verhindert, dass im Falle einer Fehlfunktion ein zulässiger
Schwenkwinkel z.B. des Lagers oder einer Dichtung nicht überschritten werden kann.
Die Verschwenksicherung 15 kann dabei so ausgeführt werden, dass auf der Achse 9 zwei
Anschläge vorgesehen sind, die die Grenzen der Schwenkbewegung vorgeben, zwischen
denen sich ein weiterer, mit der Schwinge 2 verbundener und mitbewegender Anschlag
bewegt.
[0017] Die Funktion des Lenktreibers 1 ist aus dem Stand der Technik bereits hinlänglich
bekannt und muss daher nicht mehr im Detail beschrieben werden. Zwischen den beiden
Walzen 5, 6 wird ein Walzband durchgeführt, dessen Bandzug und seitliche Bewegung
mittels des Lenktreibers 1 eingestellt werden kann, in dem die Schwingen 2, 3 durch
die Druckmittelzylinder 4 verschwenkt werden und so die zweite Walze 5 in gewünschter
Weise gegen die erste Walze 6 angestellt wird. Die Druckmittelzylinder 4 sind dabei
entsprechend anzusteuern und eine entsprechende Regelung ist gegebenenfalls vorzusehen.
1. Lenktreiber für den Einsatz in Walzstraßen mit einer ersten Walze (6) und einer zweiten
Walze (5), die gegen die erste Walze (6) anstellbar angeordnet ist, und mit zwei verschwenkbaren
Schwingen (2, 3), in denen die zweite Walze (5) drehbar gelagert angeordnet ist, und
an denen zum Verschwenken der Schwingen (2, 3) jeweils eine Betätigungseinrichtung
(4) angeordnet ist, wobei die Schwingen (2, 3) an einem Rahmen (12) unabhängig voneinander
verschwenkbar gelagert angeordnet sind, wobei die Schwingen (2, 3) um eine Drehachse
(13) verschwenkbar am Rahmen (12) angeordnet sind, wobei die Drehachse (13) als ein
in zwei Lagern geführtes Rohr ausgestaltet ist, wobei am Rahmen (12) eine Achse (9)
drehbar gelagert angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine der beiden Schwingen (3) starr mit dieser Achse (9) verbunden ist und dass die
zweite Schwinge (2) verschwenkbar mit der Achse (9) verbunden ist.
2. Lenktreiber für den Einsatz in Walzstraßen mit einer ersten Walze (6) und einer zweiten
Walze (5), die gegen die erste Walze (6) anstellbar angeordnet ist, und mit zwei verschwenkbaren
Schwingen (2, 3), in denen die zweite Walze (5) drehbar gelagert angeordnet ist, und
an denen zum Verschwenken der Schwingen (2, 3) jeweils eine Betätigungseinrichtung
(4) angeordnet ist, wobei die Schwingen (2, 3) an einem Rahmen (12) unabhängig voneinander
verschwenkbar gelagert angeordnet sind, wobei die Schwingen (2, 3) um eine Drehachse
(13) verschwenkbar am Rahmen (12) angeordnet sind, wobei die Drehachse (13) als ein
in zwei Lagern geführtes Rohr ausgestaltet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Rahmen (12) eine Achse starr angeordnet ist und die Schwingen (2, 3) auf dieser
Achse verschwenkbar gelagert angeordnet sind.
3. Lenktreiber für den Einsatz in Walzstraßen mit einer ersten Walze (6) und einer zweiten
Walze (5), die gegen die erste Walze (6) anstellbar angeordnet ist, und mit zwei verschwenkbaren
Schwingen (2, 3), in denen die zweite Walze (5) drehbar gelagert angeordnet ist, und
an denen zum Verschwenken der Schwingen (2, 3) jeweils eine Betätigungseinrichtung
(4) angeordnet ist, wobei die Schwingen (2, 3) an einem Rahmen (12) unabhängig voneinander
verschwenkbar gelagert angeordnet sind, wobei die Schwingen (2, 3) um eine Drehachse
(13) verschwenkbar am Rahmen (12) angeordnet sind, wobei die Drehachse (13) als ein
in zwei Lagern geführtes Rohr ausgestaltet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwingen (2, 3) jeweils auf einer eigenen Achse oder eigenem Zapfen verschwenkbar
gelagert angeordnet sind.
4. Lenktreiber nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwingen (2, 3) jeweils an einem ihrer Enden verschwenkbar gelagert sind, am
anderen Ende die Betätigungseinrichtung (4) angeordnet ist und zwischen den beiden
Enden die Lagerung (7) der zweiten Walze (5) angeordnet ist.
5. Lenktreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Verschwenksicherung (15) vorgesehen ist, mit der die Schwenkbewegung zumindest
einer Schwinge (2, 3) zwischen vorgebbaren Grenzen beschränkbar ist.
6. Lenktreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Angriffspunkt der Betätigungseinrichtung (4) an der Schwinge (2, 3), die Lagerung
(7) der zweiten Walze (5) und die Lagerung der Schwinge (2, 3) auf der Achse (9) bzw.
die starre Verbindung zwischen Schwinge (2, 3) und Achse (9) im Wesentlichen in einer
Linie angeordnet sind.
1. Directional drive for use in rolling mills with a first roller (6) and a second roller
(5), which is arranged so as to be advanceable toward the first roller (6), and with
two pivotable rockers (2, 3), in which the second roller (5) is arranged, mounted
rotatably, and on which an actuation device (4) is arranged in each case for pivoting
the rockers (2, 3), the rockers (2, 3) being arranged, mounted pivotably on a frame
(12) independently of one another, the rockers (2, 3) being arranged on the frame
(12) pivotably about an axis of rotation (13), the axis of rotation (13) being designed
as a tube guided in two bearings, an axle (9) being arranged, mounted rotatably, on
the frame (12), characterized in that one of the two rockers (3) is connected rigidly to this axle (9) and in that the second rocker (2) is connected pivotably to the axle (9).
2. Directional drive for use in rolling mills with a first roller (6) and a second roller
(5), which is arranged so as to be advanceable toward the first roller (6), and with
two pivotable rockers (2, 3), in which the second roller (5) is arranged, mounted
rotatably, and on which an actuation device (4) is arranged in each case for pivoting
the rockers (2, 3), the rockers (2, 3) being arranged, mounted pivotably on a frame
(12) independently of one another, the rockers (2, 3) being arranged on the frame
(12) pivotably about an axis of rotation (13), the axis of rotation (13) being designed
as a tube guided in two bearings, characterized in that an axle is arranged rigidly on the frame (12), and the rockers (2, 3) are arranged,
mounted pivotably on this axle.
3. Directional drive for use in rolling mills with a first roller (6) and a second roller
(5), which is arranged so as to be advanceable toward the first roller (6), and with
two pivotable rockers (2, 3), in which the second roller (5) is arranged, mounted
rotatably, and on which an actuation device (4) is arranged in each case for pivoting
the rockers (2, 3), the rockers (2, 3) being arranged, mounted pivotably on a frame
(12) independently of one another, the rockers (2, 3) being arranged on the frame
(12) pivotably about an axis of rotation (13), the axis of rotation (13) being designed
as a tube guided in two bearings, characterized in that the rockers (2, 3) are in each case arranged, mounted pivotably on a specific axle
or specific journal.
4. Directional drive according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the rockers (2, 3) are in each case mounted pivotably at one of their ends, the actuation
device (4) is arranged at the other end, and the mounting (7) of the second roller
(5) is arranged between the two ends.
5. Directional drive according to one of Claims 1 to 4, characterized in that a pivoting safeguard (15) is provided, by means of which the pivoting movement of
at least one rocker (2, 3) can be restricted between predeterminable limits.
6. Directional drive according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the point of engagement of the actuation device (4) on the rocker (2, 3), the mounting
(7) of the second roller (5) and the mounting of the rocker (2, 3) on the axle (9)
or the rigid connection between the rocker (2, 3) and axle (9) are arranged essentially
in one line.
1. Dispositif d'entraînement directionnel à utiliser dans des trains de laminoir, avec
un premier cylindre (6) et un deuxième cylindre (5), qui est disposé de façon réglable
contre le premier cylindre (6), et avec deux bielles pivotantes (2, 3), dans lesquelles
le deuxième cylindre (5) est monté de façon rotative, et sur lesquelles un dispositif
d'actionnement (4) est chaque fois disposé pour faire pivoter les bielles (2, 3),
dans lequel les bielles (2, 3) sont supportées de façon pivotante indépendamment l'une
de l'autre sur un châssis (12), dans lequel les bielles (2, 3) sont disposées dans
un châssis (12) de façon pivotante autour d'un axe de rotation (13), dans lequel l'axe
de rotation (13) se présente sous la forme d'un tube guidé dans deux paliers, dans
lequel un axe (9) est monté de façon rotative sur le châssis (12), caractérisé en ce que l'une des deux bielles (3) est assemblée rigidement à cet axe (9) et en ce que la deuxième bielle (2) est reliée de façon pivotante à l'axe (9).
2. Dispositif d'entraînement directionnel à utiliser dans des trains de laminoir, avec
un premier cylindre (6) et un deuxième cylindre (5), qui est disposé de façon réglable
contre le premier cylindre (6), et avec deux bielles pivotantes (2, 3), dans lesquelles
le deuxième cylindre (5) est monté de façon rotative, et sur lesquelles un dispositif
d'actionnement (4) est chaque fois disposé pour faire pivoter les bielles (2, 3),
dans lequel les bielles (2, 3) sont supportées de façon pivotante indépendamment l'une
de l'autre sur un châssis (12), dans lequel les bielles (2, 3) sont disposées dans
un châssis (12) de façon pivotante autour d'un axe de rotation (13), dans lequel l'axe
de rotation (13) se présente sous la forme d'un tube guidé dans deux paliers, caractérisé en ce qu'un axe est disposé rigidement sur le châssis (12) et les bielles (2, 3) sont montées
de façon pivotante sur cet axe.
3. Dispositif d'entraînement directionnel à utiliser dans des trains de laminoir, avec
un premier cylindre (6) et un deuxième cylindre (5), qui est disposé de façon réglable
contre le premier cylindre (6), et avec deux bielles pivotantes (2, 3), dans lesquelles
le deuxième cylindre (5) est monté de façon rotative, et sur lesquelles un dispositif
d'actionnement (4) est chaque fois disposé pour faire pivoter les bielles (2, 3),
dans lequel les bielles (2, 3) sont supportées de façon pivotante indépendamment l'une
de l'autre sur un châssis (12), dans lequel les bielles (2, 3) sont disposées dans
un châssis (12) de façon pivotante autour d'un axe de rotation (13), dans lequel l'axe
de rotation (13) se présente sous la forme d'un tube guidé dans deux paliers, caractérisé en ce que les bielles (2, 3) sont montées de façon pivotante chacune sur un axe propre ou sur
un tourillon propre.
4. Dispositif d'entraînement directionnel selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les bielles (2, 3) sont supportées de façon pivotante à une de leurs extrémités,
le dispositif d'actionnement (4) est disposé à l'autre extrémité et l'appui (7) du
deuxième cylindre (5) est disposé entre les deux extrémités.
5. Dispositif d'entraînement directionnel selon l'une quelconque des revendications 1
à 4, caractérisé en ce qu'il est prévu une sécurité de pivotement (15), avec laquelle le mouvement de pivotement
d'au moins une bielle (2, 3) peut être limité dans des limites prédéterminables.
6. Dispositif d'entraînement directionnel selon l'une quelconque des revendications 1
à 5, caractérisé en ce que le point d'action du dispositif d'actionnement (4) sur la bielle (2, 3), l'appui
(7) du deuxième cylindre (5) et l'appui de la bielle (2, 3) sur l'axe (9) ou la liaison
rigide entre la bielle (2, 3) et l'axe (9) sont disposés essentiellement en une ligne.

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