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(11) |
EP 1 763 597 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2008 Patentblatt 2008/21 |
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Anmeldetag: 16.06.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2005/000336 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/002557 (12.01.2006 Gazette 2006/02) |
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| (54) |
PUTZEINRICHTUNG EINER TEXTILMASCHINE
CLEANING DEVICE FOR A TEXTILE MACHINE
DISPOSITIF DE DEBOURRAGE POUR UNE MACHINE TEXTILE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE IT LI |
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Priorität: |
07.07.2004 CH 115204
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.03.2007 Patentblatt 2007/12 |
| (73) |
Patentinhaber: MASCHINENFABRIK RIETER AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- MEDVETCHI, Emil
CH-8400 Winterthur (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 122 545 GB-A- 2 077 309 US-A- 4 771 514
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GB-A- 408 048 US-A- 3 302 234 US-A- 5 333 357
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Putzeinrichtung für eine Textilmaschine,
mit einem Grundkörper und mit mindestens einem Reinigungselement, wobei an einem Ende
des Reinigungselementes ein mit dem Grundkörper verbundener Befestigungsabschnitt
und an einem anderem Ende ein von dem Grundkörper abstehender Reinigungsabschnitt
vorgesehen ist.
[0002] Es ist bekannt, Arbeitselemente einer Textilmaschine, welche zum Verschmutzen durch
von dem zu verarbeitenden Material mitgeführten Verunreinigungen neigen, mittels einer
Putzeinrichtung zu reinigen. Derartige Arbeitselemente sind beispielsweise bei einer
Karde die umlaufenden Kardiergarnituren des Tambours und des Deckels. Die Deckel füllen
sich während dem Kardierprozess mit Kurzfasern und Schmutz. Daher müssen die Deckel
von einer Putzeinrichtung gereinigt werden.
[0003] Bekannte Putzeinrichtungen weisen einen Grundkörper mit einer nach aussen weisenden
Arbeitsfläche auf. Diese Arbeitsfläche ist dem jeweils zu reinigenden Arbeitselement
zustellbar. Weiterhin weisen bekannte Putzeinrichtungen mindestens ein Reinigungselement
auf, wobei das eine Ende des Reinigungselements als Befestigungsabschnitt ausgebildet
ist und mit dem Grundkörper verbunden ist. Das andere Ende des Reinigungselements
ist als Reinigungsabschnitt ausgebildet und steht über der Arbeitsfläche vom Grundkörper
ab.
[0004] Üblicherweise umfasst der Grundkörper mehrere Reinigungselemente, vorzugsweise in
Form von Borsten, beispielsweise eine Vielzahl von Borsten, welche nach Art einer
einseitig eingespannten Blattfeder am Grundkörper angeordnet sind, siehe z.B.
GB 408,048. Das freie Ende des so gebildeten Reinigungselements wird bei dem eigentlichen Reinigungsvorgang
translatorisch oder rotatorisch an dem zu reinigenden Arbeitselement in einer bestimmten
Arbeitsrichtung vorbeigeführt. Hierbei werden die Borsten entgegen der Arbeitsrichtung
gebogen, nehmen den Schmutz auf und kehren nach dem Passieren des zu reinigenden Arbeitselementes
in ihre Ausgangsposition zurück.
[0005] Nachteilig hierbei ist es, dass der von der Putzeinrichtung aufgenommene Schmutz
derart fest an der Putzeinrichtung haftet, so dass er selbst mit üblichen Einrichtungen,
wie beispielsweise Abschlagkanten oder Schwenkkämmen, nicht immer sicher entfernt
werden kann. Im Betrieb kommt es daher häufig zum Zusetzen der Arbeitsfläche der Putzeinrichtung
durch Verunreinigungen, so dass ein Reinigen des jeweiligen Arbeitselementes nicht
mehr sicher gewährleistet ist. Sofern die Putzeinrichtung im Betrieb mit einem oszillierenden
Schwenkkamm gereinigt werden soll, ist es überdies von Nachteil, dass beim Zurückschwenken
des Schwenkkammes in seiner Ausgangsposition eine Begegnung zwischen der Putzeinrichtung
und dem Schwenkkamm stattfindet, bei welcher häufig Verunreinigungen vom Schwenkkamm
aufgenommen und auf dem Arbeitselement abgelagert werden.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Putzeinrichtung zu schaffen,
welche die genannten Nachteile vermeidet und eine sichere Reinigung des betroffenen
Arbeitselementes sicherstellt.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Putzeinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1. Erfindungsgemäss weist die Putzeinrichtung ein Reinigungselement auf, welches derart
ausgebildet und/oder gelagert ist, dass eine Auslenkung des Reinigungsabschnitts um
eine bestimmte Weglänge in Arbeitsrichtung eine geringere Kraft benötigt, bewirkt
als eine Auslenkung um dieselbe Weglänge in die entgegengesetzte Richtung. Die Arbeitsrichtung
ist dabei diejenige Richtung, in welcher die Putzeinrichtung in Betrieb an dem zu
reinigenden Arbeitselement entlanggeführt wird. Bei einem Reinigungsvorgang wird der
Reinigungsabschnitt des Reinigungselements durch den Kontakt mit dem Arbeitselement
entgegen der Arbeitsrichtung ausgelenkt. Die Weglänge der Auslenkung ergibt sich dabei
aus der jeweiligen geometrischen Anordnung der Putzeinrichtung in Bezug auf das Arbeitselement.
[0008] Das Reinigungselement ist so ausgebildet und/oder gelagert, dass durch die Auslenkung
zumindest ein Teil des Reinigungselements oder der Lagerung elastisch verformt wird.
Hierdurch entsteht eine Kraft, welche der Auslenkung entgegenwirkt.
[0009] Nachdem das Reinigungselement das Arbeitselement passiert hat, schwingt der Reinigungsabschnitt
über die Ausgangsposition hinaus zurück, wodurch eine Auslenkung des Reinigungsabschnittes
in Arbeitsrichtung erfolgt. Es entsteht eine stark gedämpfte periodische. Schwingung.
Da das Reinigungselement so ausgebildet und/oder gelagert ist, dass die Rückstellkraft
bei gleicher Weglänge der Auslenkung geringer ist, ergibt sich bei dieser Auslenkung
eine grössere Amplitude als bei herkömmlichen Putzeinrichtungen. Hierdurch wird dem
starken Anhaften von Verschmutzungen an der Putzeinrichtung entgegengewirkt.
[0010] Das beschriebene Prinzip bewirkt beim Vorbeiführen des Reinigungselements an einer
Abschlagkante durch die Erhöhung der Schwingungsamplitude zu einem Ablösen von angesammelten
Schmutzresten. Diese gelösten Schmutzreste können dann beispielsweise mit einer Absaugung
abgeführt werden.
[0011] Wird ein Schwenkkamm beim Zurückschwenken an einer erfindungsgemässen Putzeinrichtung
derart vorbeigeführt, dass der abstehende Reinigungsabschnitt des Reinigungselements
in Richtung der Arbeitsrichtung ausgelenkt wird, so bewirkt die stärkere Auslenkung,
dass weniger Schmutzmaterial von den Reinigungselementen auf dem Schwenkkamm übertragen
wird und somit keine Ablagerungen auf den Arbeitselementen, wie z. B. den Deckel.
[0012] Der Befestigungsabschnitt des Reinigungselements kann an einem Halter angeordnet
sein, welcher über ein federbelastetes Scharnier mit dem Grundkörper verbunden ist.
Das Scharnier ist so ausgebildet, dass eine Auslenkung des Reinigungselements aus
einer Ausgangsposition in Arbeitsrichtung möglich ist. Die Auslenkbarkeit des Reinigungselements
entgegen der Arbeitsrichtung ist durch die Ausgestaltung des Scharniers, beispielsweise
durch eine Anschlagsfläche unterbunden. Eine Auslenkung des Reinigungselements ist
durch eine elastische Verformung des Reinigungselements oder der Lagerung möglich.
Bei entsprechender Wahl der Federkonstante der das Scharnier belastenden Feder, kann
die gewünschte Rückstellkraft gewählt werden.
[0013] Auf Scharniere kann verzichtet werden, wenn die Biegesteifigkeit des Reinigungselements
bei einer Auslenkung des Reinigungsabschnittes nach vorne, also in Arbeitsrichtung,
geringer ist als bei einer Rückwärtsweisenden also entgegengesetzten Auslenkung. Richtungsabhängige
Biegesteifigkeiten können beispielsweise durch die Struktur der Borsten erreicht werden.
So können etwa asymmetrische Einkerbungen oder Verbundwerkstoffe eingesetzt werden.
[0014] Vorteilhaft ist es, wenn das Reinigungselement derart gelagert ist, dass es bei einer
Biegung in einer Richtung auf einem kleineren Teil seiner Länge anliegt oder abgestützt
wird als bei einer entgegengesetzten Biegung.
[0015] Besonders günstig ist es, wenn der Befestigungsabschnitt in einer Vertiefung der
Arbeitsfläche angeordnet ist. Hierdurch kann ein Anhaften von Verschmutzungen in diesem
Bereich verhindert werden.
[0016] Bevorzugt weist die Vertiefung einen inneren Abschnitt auf, in dem ein erster Teil
des Befestigungsabschnitts des Reinigungselements allseitig formschlüssig eingepasst
ist. Dieser innere Abschnitt dient der Befestigung des Reinigungselements an dem Grundkörper.
Seine Form ist von der Ausgestaltung des Befestigungsabschnittes abhängig. Die Befestigung
kann auf jede geeignete Art erfolgen. Beispielsweise ist es möglich, dem Befestigungsabschnitt
einzukleben, einzupressen, einzuspannen oder etwa einzuschrauben. In einem weiter
aussen liegenden Abschnitt ist ein Bewegungsraum zwischen der Ausgangsposition des
Reinigungselements und der Wandung der Vertiefung vorgesehen. Dabei ist der Bewegungsraum
auf der rückwärtsgerichteten Seite kleiner als der auf der vorwärtsgerichteten Seite.
Hierdurch ergibt sich bei einer rückwärtsgerichteten Biegung eine stärkere Unterstützung
des Reinigungselements als bei einer vorwärtsgerichteten Biegung.
[0017] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist der äussere Abschnitt an seiner Mündung
an der rückwärtsgerichteten Seite eine Abschrägung auf. Durch die Wahl der Geometrie
der Abschrägung, ist eine Feinabstimmung der wirksamen Biegesteifigkeit des Reinigungselementes
möglich. Sollten beispielsweise bei einem Reinigungsvorgang zu hohe Rückstellkräfte
auftreten, kann der abgeschrägte Bereich vergrössert werden.
[0018] Sofern der Befestigungsabschnitt des Reinigungselements einen runden Querschnitt
aufweist, ist es besonders günstig, wenn der innere Abschnitt als eine erste, vorzugsweise
zylindrische oder konische, Bohrung ausgebildet ist. Die Bohrung kann durchgängig
oder als Sackbohrung erfolgen und ist einfach herstellbar.
[0019] Der äussere Abschnitt kann durch eine zweite, ebenfalls vorzugsweise zylindrische
oder konische Bohrung gebildet sein, welche einen grösseren Durchmesser als die Bohrung
des inneren Abschnittes aufweist, wobei die Achsen der Bohrungen parallel versetzt
sind. Durch die versetzte Lage der Bohrungen ist es in einfacher Weise möglich, dem
Bewegungsraum zwischen der Ausgangsposition des Reinigungselements und der Wandung
der Vertiefung zu gestalten.
[0020] Auch ist es möglich, eine zweite zylindrische Bohrung vorzusehen, deren Achse die
Achse der ersten Bohrung kreuzt.
[0021] Ebenso vorteilhaft ist es, wenn der äussere Abschnitt an seiner Mündung eine konusförmige
Erweiterung aufweist. Ein derartiger Konus wirkt sich in vielen Fällen positiv auf
das unerwünschte Zusetzen der Arbeitsfläche aus. Setzt sich beispielsweise ein Ende
einer Schmutzfaser am Übergang vom Grundkörper zum Reinigungselement fest, so verbleibt
ein Teil der Länge der Faser im Konus, wodurch die verbleibende Länge der Faser an
die Oberfläche verkürzt ist. Dies wirkt insbesondere bei rotierenden Putzeinrichtungen
der so genannten Wickelbildung entgegen.
[0022] Vorteilhafterweise umfasst das Reinigungselement ein oder mehrere Borsten oder Schaber,
welche vorzugsweise stabförmig ausgebildet sind.
Borsten können beispielsweise U-förmig gebogen sein, wobei der Grund des U beispielsweise
mit einem Stopfen oder einer Klammer in einer Vertiefung im Grundkörper befestigt
sein kann.
[0023] Borsten können prinzipiell jeden Querschnitt aufweisen. Bevorzugt sind jedoch runde,
ovale oder viereckige Querschnitte.
[0024] Geeignet sind Borsten mit einem Durchmesser von 0,1 mm bis 1 mm, wobei eine Durchmesser
zwischen 0,25 und 0,5 mm bevorzugt ist.
[0025] Die Borsten können vorteilhafterweise aus einem Material bestehen, welches Metall,
beispielsweise Messing oder Stahl, umfasst. Geeignet sind jedoch auch Borsten, welche
aus einem Material bestehen, welches einen Kunststoff, beispielsweise Nylon oder Polyester,
umfasst. Vorteilhafterweise werden Kunststoff/Stahl Mischungen, insbesondere Polyamid/Stahl
für die Borsten verwendet, wobei die Mischung 50 bis 90 % Kunststoff enthalten kann.
[0026] Bei Kunststoffborsten kann zur Verhinderung einer elektrostatischen Aufladung der
Borsten vorgesehen sein, dass der Kunststoff mit einem elektrischleitenden Material,
beispielsweise mit Kohlenstoff, vermischt ist.
[0027] Weiterhin können Borsten vorgesehen sein, welche Abschnitte aus unterschiedlichen
Materialien aufweisen. So kann eine Borste beispielsweise einen Metallkern und einen
Kunststoffmantel aufweisen.
[0028] In einer Ausführungsform weist das Reinigungselement eine Vielzahl von stabförmigen
Borsten oder Schabern auf, wobei die Länge der Borsten oder Schaber abschnittsweise
variiert ist. Auf einem vorwärtsgerichteten Abschnitt des Reinigungselements weisen
die Borsten oder Schaber eine grössere Länge auf, als auf einem rückwärtigen Abschnitt.
Bei einer Biegung des Reinigungselements entgegen der Arbeitsrichtung stützen die
kürzeren Borsten oder Schaber die längeren. Hierdurch wird die Biegesteifigkeit der
Anordnung in dieser Richtung erhöht.
[0029] Der Grundkörper der Putzeinrichtung kann aus einem Material bestehen, welches Kunststoff,
beispielsweise PVC umfasst. Auch hier kann zur Verhinderung einer elektrostatischen
Aufladung ein elektrischleitendes Material beigegeben werden. Auch hier kommt Kohlenstoff
in Betracht.
[0030] Sofern die Putzeinrichtung zum translatorischen Vorbeiführen an einem zu reinigenden
Arbeitselement vorgesehen ist, wird bevorzugt, die Arbeitsfläche als ebene Fläche
des Grundkörpers auszugestalten. Sofern die Putzeinrichtung rotatorisch am zu reinigenden
Arbeitselement vorbeigeführt werden soll, ist es auch möglich, die Arbeitsfläche als
gekrümmte Fläche des Grundkörpers auszuführen.
[0031] Sofern die Putzeinrichtung rotierend an dem zu reinigenden Arbeitselement angeordnet
werden soll, ist es vorteilhaft, wenn die Putzeinrichtung eine Welle aufweist, an
der wenigstens ein Grundkörper mit wenigstens einem Reinigungselement angeordnet ist.
[0032] Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn das Reinigungselement an einer zylinderförmigen
Fläche, welche koaxial zur Welle angeordnet ist. Eine zylinderförmige Fläche ist dabei
die Mantelfläche oder ein Teil der Mantelfläche eines vorzugsweise geraden Kreiszylinders.
[0033] Das Reinigungselement kann auch an einer Kegelfläche angeordnet sein, welche koaxial
zur Welle angeordnet ist. Eine Kegelfläche ist dabei die Mantelfläche oder ein Teil
der Mantelfläche eines vorzugsweise geraden Kreiskegels.
[0034] Der Grundkörper kann bandförmig ausgeführt sein und nach Art einer Schraubenlinie
um einen Trägerkörper gewickelt sein, wobei vorzugsweise das Reinigungselement auf
der dem Trägerkörper abgewandten Seite des Grundkörpers angeordnet ist. Der Trägerkörper
ist in bevorzugter Ausführung mit zylindrischer Mantelfläche ausgebildet. Als Trägerkörper
kann insbesondere eine Welle verwendet sein.
[0035] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Grundkörper ein gerader Zylinder oder Hohlzylinder
mit kreisförmiger Grundfläche ist. Ebenso kann der Grundkörper ein gerader Zylinder
oder Hohlzylinder mit halbkreisförmiger Grundfläche sein. Allerdings kann auch durch
eine Verbindung mindestens zweier Grundkörper ein Vollzylinder geschaffen werden.
Hohlzylinder können in einfacher Weise auf einer Welle befestigt werden.
[0036] Bei einer Vorrichtung zur Reinigung der Garnituren umlaufender Deckelstäbe einer
Karde, mit einer Putzeinrichtung, welche rotierbar gelagert und angetrieben ist, wobei
die Putzeinrichtung an den zu reinigenden Garnituren entlang geführt werden kann,
lassen sich die erfindungsgemässen Vorteile erzielen, wenn eine Putzeinrichtung, beispielsweise
eine Putzwalze gemäss der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist.
[0037] An der Vorrichtung kann ein Schwenkkamm mit einer Schwenkkammgarnitur zum Abnehmen
von Verunreinigungen von der Putzeinrichtung und/oder von den Deckelstäben vorgesehen
sein. Der Schwenkkamm kann derart ausgebildet, gelagert und angetrieben sein, dass
er beim Schwenken in eine erste Richtung an der Putzeinrichtung und dem Deckel derart
vorbeigeführt ist, dass er von beiden genannten Elementen Verschmutzungen abnimmt.
Diese Verschmutzungen kann er beim Schwenken eine zweite Richtung, welche der ersten
Richtung entgegengesetzt ist, an einem Fixkamm und/oder an einer Abschlagkante abgeben.
Beim Zurückschwenken des Schwenkkammes bei der Putzeinrichtung ist die Übertragung
von Verschmutzungen von der Putzeinrichtung an den Schwenkkamm durch die erfindungsgemässe
Ausgestaltung der Putzeinrichtung verringert oder verhindert.
[0038] Die erfindungsgemässen Vorteile lassen sich jedoch auch an anderen Textilmaschinen
mit einer Vorrichtung zum Reinigen eines Arbeitselementes erzielen, wenn eine erfindungsgemässe
Putzeinrichtung vorgesehen ist.
[0039] Die Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen näher
beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Reinigen umlaufender Deckel garnituren einer
Karde;
- Figur 2
- die Befestigung eines Reinigungselements in einem Grundkörper einer Putzeinrichtung;
- Figur 3
- die Anordnung einer Vielzahl von Vertiefungen mit Reinigungselementen auf einer Arbeitsfläche
einer Putzeinrichtung;
- Figur 4
- eine Arbeitsfläche einer Putzeinrichtung mit einer Vertiefung und einem Reinigungselement;
- Figur 5
- ein Reinigungselement, welches an einem federbelasteten Scharnier be festigt ist;
- Figur 6
- ein Reinigungselement mit unterschiedlich langen Borsten;
- Figur 7a
- einen Querschnitt einer Vertiefung in dem Grundkörper zur Befestigung eines Reinigungselements;
- Figur 7b
- die Vertiefung gemäss der Figur 7a mit eingebrachtem Reinigungseie ment;
- Figur 8a
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Querschnitts einer Vertiefung im Grundkörper;
- Figur 8b
- die Vertiefung gemäss Figur 8a mit eingebrachtem Reinigungselement und
- Figur 9.
- einen Bandförmigen Grundkörper, der um einen Trägerkörper gewickelt ist.
[0040] Figur 1 zeigt einen Teil eines Wanderdeckels 1 einer Karde. An einer umlaufenden
Kette oder an einem umlaufenden Riemen 3 ist eine Vielzahl von Deckelstäben 2 angeordnet.
Aus Vereinfachungsgründen sind von den Deckelstäben lediglich zwei Stück dargestellt.
Der Riemen 3 wird von einem Element 4 mit rundem Querschnitt und einer Achse 5 geführt.
Weitere Führungselemente sind vorhanden aber nicht dargestellt. Das Element 4 rotiert
in Richtung des Pfeils P1. Jeder Deckelstab 2 weist eine Deckelgarnitur 6 auf, welche
im Betrieb der Karde mit zu verarbeitendem Fasermaterial in Berührung kommt. Die Garnituren
6 sind nach dem Kardierprozess gefüllt mit Verschmutzungen und Fasern und/oder Fremdkörper.
Die Garnituren müssen daher im Betrieb kontinuierlich gereinigt werden.
[0041] Hierzu ist eine Putzeinrichtung vorgesehen, welche als Putzwalze 7 ausgebildet ist.
Die Putzwalze umfasst zwei Grundkörper 10, an denen jeweils in einer Vertiefung 12
ein Reinigungselement 11 befestigt ist. Die Reinigungselemente 11 sind derart angeordnet,
dass ein Teil aus der Vertiefung 12 herausragt. Die Grundkörper 10 sind an einer Welle
9 der Putzwalze 7 befestigt und laufen mit dieser in Richtung des Pfeils P2 um. Die
beiden Arbeitsflächen 19 der Grundkörper 10 bilden zusammen die Mantelfläche der zylindrischen
Putzwalze 7. Grundsätzlich kann die Deckelreinigung auch in einem anderen Bereich
angeordnet werden.
[0042] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel laufen die Deckelstäbe 2 entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn und die Reinigungselemente 11 mit dem Uhrzeigesinn um, wobei die
Umfangsgeschwindigkeit der nach aussen weisenden Enden der Reinigungselemente 11 höher
sind als die Umfangsgeschwindigkeit der Deckelgarnituren 6. Führungskörper 4 und Putzwalze
7 sind derart zueinander ausgerichtet, dass die Reinigungselemente 11 an den umlaufenden
Garnituren 6 der Deckelstäbe 2 vorbeigeführt werden. Wobei die herausragenden Teilen
der Reinigungselementen bis an dem Boden der Deckelgarnituren eindringen können, vorzugsweise
in Abhängigkeit von der Zustellung der Putzwalze. Bei diesem Vorbeiführen werden Verschmutzungen
von den Garnituren 6 ausgebürstet. Diese ausgebürsteten Schmutzelemente werden zum
Teil an die Umgebung abgegeben, zum Teil haften Sie an der Putzwalze 7, insbesondere
im Bereich der Reinigungselemente 11, an. Um die Reinigungswirkung der Putzwalze 7
zu erhalten, ist es erforderlich, die anhaftenden Verschmutzungen von der Putzwalze
7 zu entfernen.
[0043] Hierzu ist ein Schwenkkamm 13 mit einer Schwenkkammgarnitur 15 vorgesehen. Der Schwenkkamm
13 wird um eine Achse 14 von der gestrichelt dargestellten Ausgangsposition 13' in
Richtung des Pfeils P3 in eine Endposition 13" und entlang des Pfeils P4 zurück in
die Ausgangsstellung 13' geschwenkt. Hierzu sind geeignete Lager und Antriebselemente,
welche nicht dargestellt sind, vorgesehen. Beim Schwenken aus der Ausgangsposition
13' in die ausgezogen gezeichnete Position 13 passiert die Schwenkkammgarnitur 15
die umlaufenden Garnituren 6 der Deckelstäbe 2. Hierbei wird ein Teil der an den Garnituren
6 anhaftenden Verunreinigungen von der Schwenkkammgarnitur 15 aufgenommen. Beim weiteren
Schwenken in Richtung P3 passiert die Schwenkkammgarnitur 15 die abstehenden Enden
der Reinigungselemente 11. Hierbei werden an der Putzwalze 7 anhaftenden Verschmutzungen
übernommen und mit der Schwenkkammgarnitur 15 weitergeführt. Beim weiteren Schwenken
in Richtung P3 wird die Schwenkkammgarnitur 15 an einem Fixkamm 16 vorbeigeführt,
wobei der grösste Teil der mitgeführten Verschmutzungen beim Rückkehr des Kammes in
Richtung P4 an den Fixkamm 6 übertragen wird. Alternativ oder zusätzlich könnten die
Reinigungselemente auch an einer nicht gezeigten Abschlagkante vorbeigeführt werden
und so gereinigt werden. Die Übertragung der Verschmutzungen wird in bekannter Weise
durch die entsprechende Formgebung des Fixkamms bzw. der Abschlagkante sowie die Formgebung
der Schwenkkammgarnitur 15 sichergestellt. Die Verschmutzungen können von dem Fixkamm
16 und/oder der Abschlagkante beispielsweise durch eine Absaugung entfernt werden.
[0044] Beim Zurückschwenken des Schwenkkammes 13 entlang des Pfeils P4 kommt es zu einem
erneuten Kontakt zwischen dem Ende des Reinigungselementes 11 und der Schwenkkammgarnitur
15. Die Übertragung von Verschmutzungen von der Putzwalze 7 zur Deckelgarnitur 6 durch
den Schwenkkamm 13 wird allerdings durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Putzwalze
7 minimiert oder verhindert.
[0045] Wie in Fig. 2 gezeigt, weist das Reinigungselement 11 einen Befestigungsabschnitt
17 und einen Reinigungsabschnitt 18 auf. Der Befestigungsabschnitt 17 ist in einer
Vertiefung 12 im Grundkörper 10 angeordnet und der Reinigungsabschnitt 18 ragt aus
der Vertiefung 12. hervor. Das Reinigungselement 11 wird in der durch einen Pfeil
angedeuteten Arbeitsrichtung AR an dem zu reinigenden Element der Textilmaschine,
also beispielsweise an der Deckelgarnitur 6 vorbeigeführt. Dabei wird der Reinigungsabschnitt
18 aus der Ausgangsposition 11 entgegen der Arbeitsrichtung AR, also rückwärts gerichtet,
in eine Putzstellung 1.1" ausgelenkt. In Fig. 2 ist der Befestigungsabschnitt 17 des
Reinigungselements 11 fest eingespannt. Die Auslenkung aus der Ausgangsposition des
Reinigungselements 11 in die gestrichelt dargestellte Position 11" erfolgt dabei ausschliesslich
durch eine Verbiegung des Reinigungselements 11. Eine Auslenkung in Arbeitsrichtung
AR in die Position 11' ist ebenfalls möglich.
[0046] Da die Befestigungsanordnung 11 in der Vertiefung 12. unsymmetrisch gelagert ist,
kommt es bei einer rückwärts gerichteten Auslenkung S2 zu einer stärkeren Biegung
des Reinigungselements 11 als bei einer Auslenkung S1, welche den gleichen Betrag
S aber die entgegengesetzte Richtung aufweist. Figur 2 veranschaulicht dabei die Grundidee
der Erfindung. Bevorzugte Ausführungsformen der Lagerung des Reinigungselements 11
sind in den weiteren Figuren genauer beschrieben.
[0047] Aufgrund der stärkeren Biegung bei einer Auslenkung in Richtung S2 ergeben sich höhere
Rückstellkräfte in Richtung der Ausgangslage als bei einer Auslenkung um den selben
Betrag S in Richtung S1. Eine Auslenkung in Richtung S2 ergibt sich beim Vorbeiführen
des Reinigungselements 11 in Arbeitsrichtung AR an dem zu reinigenden Element 6 der
Textilmaschine. Die hierdurch entstehenden Kräfte bewirken eine sichere Reinigung
der Deckelgarnituren 6. Beim Kontakt des Reinigungselements 11 mit dem Schwenkkamm
13, erfolgt in seiner Rückwärtsbewegung in Richtung P4 die Biegung in Richtung S1.
Durch die hier entstehenden geringeren Kräfte, in Form von einer grösseren Auslenkung,
wird eine Rückübertragung von Schmutz vom Reinigungsende 18 des Reinigungselements
11 auf dem Schwenkkamm 13 unterbunden.
[0048] Nach einer Auslenkung des Reinigungselements 11, führt das Ende 18 des Reinigungselements
11 eine stark gedämpfte periodische Schwingung durch und gelangt nach einer gewissen
Zeit zurück in seine Ausgangsposition. Da die Rückstellkraft bei einer Auslenkung
in Richtung S1 geringer als üblich ist, ist auch die Amplitude der Schwingung vergrössert.
Dies führt zu einer verbesserten Selbstreinigung der Putzwalze 7.
[0049] Figur 3 zeigt die in die Ebene abgewickelte Arbeitsfläche 19 des Grundkörpers 10
einer erfindungsgemässen Putzeinrichtung. Die Arbeitsfläche 19 ist die Mantelfläche
eines Halbzylinders bzw. eines Halbhohlzylinders. Eine Vielzahl von Vertiefungen 12
mit darin befestigten Reinigungselementen 11 ist über die Arbeitsbreite der Arbeitsfläche
19 verteilt. Die Reinigungselemente 11 weisen einen im wesentlichen runden Querschnitt
auf und sind asymmetrisch in den Bohrungen 12 gelagert. Beim Vorbeiführen der Arbeitsfläche
19 in Arbeitsrichtung AR an einem zu reinigenden Element sind die Reinigungselemente
11 durch die Wandung der Vertiefung 12 gestützt.
[0050] Sollen die Vertiefungen 12 mit einem geringen seitlichen Versatz AS angeordnet werden,
so ist es vorteilhaft, die Vertiefungen 12 in einer Zickzacklinie auf der Arbeitsfläche
19 anzuordnen. Ein geringer seitlicher Versatz AS ist dann erforderlich, wenn die
Reinigungswirkung der Putzeinrichtung ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite
gewährleistet sein soll. Der seitlich gemessene Abstand A ist einer schrägen Anordnung
grösser als der seitliche Versatz AS, was günstig für die Stabilität des Grundkörpers
10 ist. Vorzugsweise können die Vertiefungen aber auch spiralförmig über den Grundkörper
verteilt werden.
[0051] Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform mit einem Reinigungselement 11, welches
in einer Vertiefung 12 asymmetrisch gelagert ist. Vertiefung 12 und Reinigungselement
11 erstrecken sich im wesentlichen über die gesamte Arbeitsbreite der Arbeitsfläche
19.. In den Ausführungsbeispielen gemäss der Figuren 3 und 4 sind Befestigungsmittel
20 zum Fixieren des Grundkörpers 10 an einer Welle oder einem weiteren Element, beispielsweise
einem weiteren Grundkörper 10 der Putzeinrichtung vorgesehen. Durch das Zusammenfügen
von zwei Grundkörpern 10 nach Figur 3 oder 4 kann eine Putzwalze 7 gemäss der Figur
1 hergestellt werden. Alternativ könnte der Grundkörper 10 jedoch ein Vollzylinder
bzw. ein Hohlzylinder sein.
[0052] Figur 5 zeigt ein Reinigungselement 11, welcher in einer Vertiefung 12 des Grundkörpers
10 gelagert ist. Der Befestigungsabschnitt 17 des Reinigungselements 11 ist an einem
Halter 35 angeordnet. Der Halter 35 ist über ein Scharnier 22 mit dem Grundkörper
10 verbunden. Der Reinigungsabschnitt 18 ragt aus der Vertiefung 12 hervor. Das Reinigungselement
11. umfasst eine Vielzahl von Borsten 21, welche im wesentlichen parallel ausgerichtet
sind. Das Scharnier 22 ermöglicht eine Auslenkung des Reinigungsabschnittes18 in Arbeitsrichtung
AR. Eine entgegengesetzte Auslenkung wird durch den Anschlag 24 verhindert. Eine Druckfeder
23 wirkt einer Auslenkung des Reinigungselements 11 entgegen. Eine Auslenkung des
Arbeitsabschnittes 18 in Arbeitsrichtung kann sich aus der Summe der Auslenkung des
Scharniers 22 und aus einer Verbiegung der Borsten 21 zusammensetzen. Eine rückwärtsgerichtete
Auslenkung kann jedoch nur durch eine Verbiegung der Borsten in diese Richtung entstehen.
Im Ergebnis kann der Reinigungsabschnitt 18 mit geringerer Kraft nach vorne ausgelenkt
werden, als nach hinten. Dabei kann die Auslenkbarkeit durch eine entsprechende Wahl
der Federkonstante der Feder 23 und durch die Auswahl von Borsten mit entsprechender
Biegesteifigkeit gewählt werden.
[0053] Das Reinigungselement 11 gemäss Figur 6 weist einen vorwärtsgerichteten Abschnitt
25 auf, welcher Borsten 21 a umfasst, welche kürzer sind als die Borsten 21 b, die
in einem rückwärtsweisenden Abschnitt 26 angeordnet sind. Bei einer rückwärtsgerichteten
Durchbiegung des Reinigungselements 11 werden die langen Borsten 21a von den kurzen
Borsten 21 b gestützt. Hierdurch ergibt sich in dieser Richtung eine erhöhte Rückstellkraft.
Figur 6 zeigt zwei Abschnitte, welche jeweils für sich Borsten gleicher Länge umfassen.
Die Kontur weist daher eine Stufenform auf. Denkbar ist jedoch auch eine Anordnung
bei der die Aussenkontur eine Schräge bildet.
[0054] Figur 7a zeigt den Querschnitt der Vertiefung 12 im Grundkörper 10 gemäss der Figur
3. Die Vertiefung 12 weist einen inneren Abschnitt 27 und einen äusseren Abschnitt
28 auf. Der innere Abschnitt 27 besteht aus einer zylindrischen Bohrung 29 mit der
Achse 31. Der äussere Abschnitt 28 umfasst eine Bohrung 30, mit einem Durchmesser,
welcher grösser als der der ersten Bohrung 29 ist. Die Achse 32 der Bohrung 30 ist
parallel in Richtung der Arbeitsrichtung gegenüber der Achse 31 der Bohrung 29 versetzt.
Im Mündungsbereich der Vertiefung 12 ist eine konische Erweiterung 34 vorgesehen,
wobei eine Abschrägung 33 in der in Arbeitsrichtung weisenden Seite Teil des Konus'
34 ist.
[0055] Fig. 7b zeigt die Vertiefung 12 gemäss der Fig. 7a und die Anordnung des Reinigungselements
11. darin. Das Reinigungselement 11 ist im inneren Abschnitt 27 der Vertiefung 12
allseitig formschlüssig eingepasst. Im äussern Abschnitt 28 ergibt sich in Arbeitsrichtung
AR ein grösserer Bewegungsraum für eine Biegung des Reinigungselements 11, als bei
einer Biegung entgegengesetzt der Arbeitsrichtung. Die Ausgangsposition des Reinigungselements
ist wie in Figur 2 mit dem Bezugszeichen 11, die entgegen der Arbeitsrichtung AR weisende
Lage mit dem Bezugszeichen 11" und die in Arbeitsrichtung weisende Lage mit dem Bezugszeichen
11' versehen. Letztere sind zur Vereinfachung mit gradliniger Kontur dargestellt.
[0056] Diese Art der Lagerung führt bei einer rückwärtsgerichteten Biegung, beispielsweise
beim Reinigen eines Arbeitselements 6 einer Textilmaschine, zu einer höheren Biegesteifigkeit
als bei einer vorwärtsgerichteten Biegung, welche beispielsweise bei einem unerwünschten
Zusammentreffen mit dem Schwenkkamm 13 auftritt.
[0057] Durch den Konus 34 kann das Biegeverhalten des Reinigungselements 11 in die gewünschte
Art beeinflusst werden. Weiterhin wirkt der Konus einer unerwünschten Wickelbildung
aus angelagerten Fasern entgegen. Ein Teil der Länge einer angelagerten Faser verbleibt
im Konus, wodurch die Längserstreckung der angelagerten Faser an der Aussenfläche
des Körpers 10 verkürzt ist.
[0058] Der in der Fig. 7a gezeigte Querschnitt einer Vertiefung 12 ist auch bei einer Ausführung
der Putzeinrichtung gemäss Fig. 4 verwendbar. Die Bohrungen 29 und 30 sind dann allerdings
nicht zylinderförmig, sondern als Langlöcher oder als Fräsrillen auszubilden.
[0059] Fig. 8a zeigt eine alternative Ausbildung der Vertiefung 12. Der äussere Abschnitt
28 ist hier durch eine zweite Bohrung 30, beispielsweise eine zylindrische oder konische
Bohrung, mit einer geneigten Achse 32 ausgeführt. Auch diese Ausführung könnte mit
einer Mündungsabschrägung 33 versehen sein. Der gezeigte Querschnitt kann auch bei
einer Ausführungsform nach Fig. 4 verwendet werden, sofern die Zylinderbohrungen durch
Langlöcher ersetzt werden. Fig. 8b zeigt die Anordnung einer Reinigungsordnung 11
in der Vertiefung 12 gemäss der Fig. 8a. Auch hier kann das äussere Ende des Reinigungselements
11 leichter in Richtung der Arbeitsrichtung, als entgegen der Arbeitsrichtung ausgelenkt
werden.
[0060] Figur 9 zeigt einen Grundkörper 10 der bandförmig ausgebildet ist. Der bandförmige
Grundkörper ist um einen zylindrischen Trägerkörper 36 gewickelt. Als Trägerkörper
36 kann beispielsweise die Welle 9 der Putzeinrichtung verwendet sein. Der Grundkörper
10 kann beispielsweise ein Band aus Gummi oder Kunststoff eventuell mit eine Zugverstärkung
sein. Die Reinigungselemente sind in bereits beschriebener Weise in Vertiefungen 12
an einer Längsseite des Grundkörpers 10 angeordnet, welche vorteilhafterweise dem
Trägerkörper gegenüberliegt.
[0061] Die Erfindung ist nicht auf die beispielhaft gezeichneten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der Grundkörper 10 und das Reinigungselement
11 einstückig ausgeführt sind.
1. Putzeinrichtung für eine Textilmaschine mit einem Grundkörper (10) und mit mindestens
einem Reinigungselement (11), wobei an einem Ende des Reinigungselements (11) ein
mit dem Grundkörper (10) verbundener Befestigungsabschnitt (17) und an einem anderem
Ende ein von dem Grundkörper (10) abstehender Reinigungsabschnitt (18) vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement.(11) derart ausgebildet und/oder gelagert ist, dass eine Auslenkung
(S1) des Reinigungsabschnitts (18) aus einer Ausgangsposition um eine bestimmte Weglänge
(S) in eine Arbeitsrichtung (AR) eine geringere Kraft benötigt, als eine Auslenkung
(S2) um die selbe Weglänge (S) in die entgegengesetzte Richtung.
2. Putzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (17) an einem Halter (35) angeordnet ist, welcher über
ein federbelastetes Scharnier (22) mit dem Grundkörper (10) verbunden ist, welches
eine Auslenkung des Halters (35) aus seiner Ausgangsposition in Arbeitsrichtung (AR)
ermöglicht und eine Auslenkung in entgegengesetzter Richtung verhindert.
3. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegesteifigkeit des Reinigungselementes (11) bei einer Auslenkung (S2) des Reinigungsabschnittes
(18) aus der Ausgangsposition in Arbeitsrichtung (AR) geringer ist, als bei einer
entgegengesetzten Auslenkung (S2).
4. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement (11) derart gelagert ist, dass es bei einer in Arbeitsrichtung
(AR) weisenden Biegung auf einem kleineren Teil seiner Länge abgestützt ist als bei
einer entgegengesetzten Biegung.
5. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (17) in einer Vertiefung (12) des Grundkörpers angeordnet
ist.
6. Putzeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (12) einen weiter innen gelegenen Abschnitt (27), in dem der Befestigungsabschnitt
(17) des Reinigungselementes (11) allseitig formschlüssig eingepasst ist, und einen
weiter aussen gelegenen Abschnitt (28) aufweist, in dem für einen zwischen dem Befestigurigsabschnitt
(17) und dem Reinigungsabschnitt (18) gelegenen Zwischenabschnitt auf seiner der Arbeitsrichtung
abgewandten Seite ein kleinerer Bewegungsraum als auf der zugewandten Seite vorgesehen
ist.
7. Putzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Abschnitt (28) an seiner nach aussen weisenden Mündung einen Abschnitt
mit einer in Bezug auf die Arbeitsrichtung rückwärtig gelegenen, den Querschnitt erweiternden
Abschrägung (33) aufweist.
8. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Abschnitt (27) eine erste, vorzugsweise zylindrische oder konische Bohrung
(29) ist.
9. Putzeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Abschnitt (28) durch eine zweite Bohrung (30) aufgeweitet ist, wobei
die zweite Bohrung (30) einen grösseren Durchmesser als die erste Bohrung (29) aufweist,
und wobei die Achse (32) der zweiten Bohrung (30) gegenüber der Achse (31) der ersten
Bohrung (29) parallel in Arbeitsrichtung versetzt ist.
10. Putzeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Abschnitt (28) durch eine zweite zylindrische oder konische Bohrung (30)
aufgeweitet ist, wobei die Achse (32) der zweiten Bohrung (30) die erste Bohrung (29)
kreuzt.
11. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Abschnitt (28) an seiner Mündung eine konusförmige Erweiterung (34) aufweist.
12. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens ein Reinigungselement (11) mindestens eine Borste (21) umfasst.
13. Putzeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Borste (21) eine U-förmige Biegung aufweist, und deren Grund
am Befestigungsabschnitt (17) angeordnet ist.
14. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Borste (21) einen runden, ovalen oder viereckigen Querschnitt
aufweist.
15. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Borste (21) einen Durchmesser von 0,1 mm bis 1 mm, vorzugsweise
von 0,25 mm bis 0,5 mm aufweist.
16. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Borste (21) ganz oder teilweise aus einem Material besteht, welches
Metall, beispielsweise Messing oder Stahl, umfasst.
17. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Borste (21) ganz oder teilweise aus einem Material besteht, welches
einen Kunststoff, beispielsweise Nylon oder Polyester, umfasst.
18. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Borste (21) ganz oder teilweise aus einem Material besteht, welches
einen Kunststoff umfasst, welcher mit einem elektrisch leitenden Material, beispielsweise
mit Kohlenstoff, gemischt ist.
19. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement (11) eine Vielzahl von Borsten (21) umfasst, wobei auf einem
der Arbeitsrichtung zugewandten Abschnitt (25) des Reinigungselements (11) Borsten
(21a) vorgesehen sind, welche länger sind als die Borsten (21 b) auf einem abgewandten
Abschnitt (26).
20. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) ganz oder teilweise aus einem Material besteht, welches Kunststoff,
beispielsweise PVC, umfasst.
21. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) aus einem Material besteht, welches einen Kunststoff umfasst,
welcher mit einem elektrisch leitenden Material, beispielsweise mit Kohlenstoff, gemischt
ist.
22. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement (11) an einer ebenen Fläche des Grundkörpers (10) angeordnet
ist.
23. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement (11) an einer gekrümmten Fläche des Grundkörpers (10) angeordnet
ist.
24. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass eine Welle (9) vorgesehen ist, an welcher mindestens ein Grundkörper (10) drehfest
angeordnet ist.
25. Putzeinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement (11) an einer Fläche (19) des Grundkörpers (10) angeordnet
ist, welche die Mantelfläche oder ein Teil der Mantelfläche eines geraden, koaxial
zur Welle (9) liegenden Kreiszylinders ist.
26. Putzeinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement an einer Fläche des Grundkörpers (10) angeordnet ist, welche
die Kegelfläche oder ein Teil der Kegelfläche eines geraden, koaxial zur Welle (9)
liegenden geraden Kreiskegels ist.
27. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) bandförmig ausgebildet und nach Art einer Schraubenlinie um
einen Trägerkörper (36) gewickelt ist.
28. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) ein gerader Zylinder oder Hohlzylinder mit kreisförmiger Grundfläche
ist.
29. Putzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) ein gerader Zylinder oder Hohlzylinder mit halbkreisförmiger
Grundfläche ist.
30. Vorrichtung zur Reinigung der Garnituren (6) umlaufender Deckelstäbe (2) einer Karde,
mit einer Putzeinrichtung (7), welche rotierbar gelagert und angetrieben ist, wobei
die Putzeinrichtung (7) an den zu reinigenden Garnituren (6) entlangführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Putzeinrichtung (7) nach einem der Ansprüche 1 bis 29 ausgebildet ist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schwenkkamm (13) mit einer Schwenkkammgarnitur (15) zum Abnehmen von Verunreinigungen
von der Putzeinrichtung (7) und/oder von den Deckelstäben (2) vorgesehen ist.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkkamm (13) derart ausgebildet, gelagert und angetrieben ist, dass er beim
Schwenken in eine erste Richtung (P3) zur Aufnahme von Verschmutzungen an der Putzeinrichtung
(7) und/oder an dem Deckel (1) vorbeigeführt ist und beim Schwenken in einer zweiten
Richtung (P4), welche der ersten Richtung (P3) entgegengesetzt ist, an einem Fixkamm
(16) zur Abgabe von Verschmutzungen vorbeigeführt ist.
33. Textilmaschine, insbesondere eine Karde, mit einer Vorrichtung zum Reinigen eines
Arbeitselementes (6), dadurch gekennzeichnet, dass eine Putzeinrichtung (7) nach einem der Ansprüche 1 bis 29 oder eine Vorrichtung
nach einem der Ansprüche 30 bis 32 vorgesehen ist.
1. A cleaning attachment for a textile machine with a main body (10) and with at least
one cleaning element (11), with an attachment section (17) connected to the main body
(10) being provided at one end of the cleaning element (11) and a cleaning section
(18) extending away from the main body (10) at another end,
characterized in that the cleaning element (11) is designed and/or supported in such a way that a deflection
(S1) of the cleaning section (18) by a given distance (S) out of a starting position
in a working direction (AR) requires a lower force than a deflection (S2) by the same
distance (S) in the opposite direction.
2. The cleaning attachment as claimed in claim 1, characterized in that the attachment section (17) is arranged on a retainer (35) that is connected to the
main body (10) by means of a spring-loaded hinge (22) that permits a deflection of
the retainer (35) out of its starting position in working direction (AR) and prevents
a deflection in the opposite direction.
3. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 2, characterized in that the bending resistance of the cleaning element (11) in the case of a deflection (S2)
of the cleaning section (18) out of the starting position in working direction (AR)
is lower than in the case of a deflection (S2) in the opposite direction.
4. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that the cleaning element (11) is mounted in such a way that in the case of a bending
in working direction (AR) it is supported over a smaller part of its length than in
the case of a bending in the opposite direction.
5. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the attachment section (17) is arranged in a recess (12) of the main body.
6. The cleaning attachment as claimed in claim 5, characterized in that the recess (12) has a section (27) lying further inwards in which the attachment
section (17) of the cleaning element (11) is positively fitted on all sides, and a
section (28) lying further outwards in which a smaller movement space is provided
for an intermediate section lying between the attachment section (17) and the cleaning
section (18) on the side facing away from the working direction than on the side facing
towards the working direction.
7. The cleaning attachment as claimed in claim 6, characterized in that on its opening facing outwards, the outer section (28) has a section with a bevel
(33) that widens the cross-section on the rear side in relation to the working direction.
8. The cleaning attachment as claimed in one of claims 6 to 7, characterized in that the inner section (27) is a first, preferably cylindrical or conical bore (29).
9. The cleaning attachment as claimed in claim 8, characterized in that the outer section (28) is widened by a second bore (30), whereby the second bore
(30) has a larger diameter than the first bore (29), and whereby the axis (32) of
the second bore (30) is offset parallel in working direction relative to the axis
(31) of the first bore (29).
10. The cleaning attachment as claimed in claim 9, characterized in that the outer section (28) is widened by a second cylindrical or conical bore (30), whereby
the axis (32) of the second bore (30) intersects the first bore (29).
11. The cleaning attachment as claimed in one of claims 8 to 10, characterized in that the outer section (28) has a conical widening (34) at its opening.
12. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 11, characterized in that the at least one cleaning element (11) comprises at least one bristle (21).
13. The cleaning attachment as claimed in claim 12, characterized in that the at least one bristle (21) has a U-shaped bend and whose base is arranged at the
attachment section (17).
14. The cleaning attachment as claimed in one of claims 12 to 13, characterized in that the at least one bristle (21) has a round, oval or square cross-section.
15. The cleaning attachment as claimed in one of claims 12 to 14, characterized in that the at least one bristle (21) has a diameter of 0.1 mm to 1 mm, preferably of 0.25
mm to 0.5 mm.
16. The cleaning attachment as claimed in one of claims 12 to 15, characterized in that the at least one bristle (21) is made completely or partially of a material containing
metal, for example, brass or steel.
17. The cleaning attachment as claimed in one of claims 12 to 16, characterized in that the at least one bristle (21) is made completely or partially of a material containing
a polymer, for example, nylon or polyester.
18. The cleaning attachment as claimed in one of claims 12 to 17, characterized in that the at least one bristle (21) is made completely or partially of a material containing
a polymer that is mixed with an electrically conductive material, for example with
carbon.
19. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 18, characterized in that the cleaning element (11) comprises a large number of bristles (21) whereby bristles
(21 a) are provided on a section (25) of the cleaning element (11) facing in the working
direction that are longer than the bristles (21 b) on a section (26) facing away from
the working direction.
20. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 19, characterized in that the main body (10) is made completely or partially of a material containing a polymer,
for example PVC.
21. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 20, characterized in that the main body (10) is made of a material containing a polymer that is mixed with
an electrically conductive material, for example with carbon.
22. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 21, characterized in that the cleaning element (11) is arranged on a flat surface of the main body (10).
23. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 22, characterized in that the cleaning element (11) is arranged on a curved surface of the main body (10).
24. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 23, characterized in that a shaft (9) is provided on which at least one main body (10) is mounted in a torsionally
rigid manner.
25. The cleaning attachment as claimed in claim 24, characterized in that the cleaning element (11) is arranged on a surface (19) of the main body (10) that
forms the shell surface or a part of the shell surface of a straight circular cylinder
lying coaxially to the shaft (9).
26. The cleaning attachment as claimed in claim 24, characterized in that the cleaning element is arranged on a surface of the main body (10) that forms the
conical surface or a part of the conical surface of a straight circular cone lying
coaxially to the shaft (9).
27. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 26, characterized in that the main body (10) has a strip form and is wrapped helically around a supporting
element (36).
28. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 27, characterized in that the main body (10) is a straight cylinder or hollow cylinder with a circular base
area.
29. The cleaning attachment as claimed in one of claims 1 to 28, characterized in that the main body (10) is a straight cylinder or hollow cylinder with a semi-circular
base area.
30. A device for cleaning the clothings (6) of revolving flats (2) of a card, with a cleaning
attachment (7) that is mounted rotatably and driven, whereby the cleaning attachment
(7) can be guided past the clothings (6) to be cleaned, characterized in that the cleaning attachment (7) is designed as claimed in one of claims 1 to 29.
31. The device as claimed in claim 30, characterized in that a swiveling comb (13) with a swiveling comb clothing (15) is provided to remove impurities
from the cleaning attachment (7) and/or from the card flats (2).
32. The device as claimed in one of claims 30 to 31, characterized in that the swiveling comb (13) is designed, supported and driven in such a way that when
it is swung in a first direction (P3), it is guided past the cleaning attachment (7)
and/or the flat (1) to pick up impurities, and when it is swung in a second direction
(P4) opposite the first direction (P3) it is guided past a fixed comb (16) to discharge
the impurities.
33. Textile machine, in particular a card, with a device for cleaning a working element
(6), characterized in that a cleaning attachment (7) as claimed in one of claims 1 to 29 or a device as claimed
in one of claims 30 to 32 is provided.
1. Dispositif de débourrage pour une machine textile, comprenant un corps de base (10)
et au moins un élément de nettoyage (11), une extrémité de l'élément de nettoyage
(11) présentant une section de fixation (17), reliée au corps de base (10), et l'autre
extrémité présentant une section de nettoyage (18), éloignée du corps de base (10),
caractérisé en ce que l'élément de nettoyage (11) est réalisé et/ou monté de telle sorte qu'une déviation
(S1) de la section de nettoyage (18) d'une certaine distance en longueur (S) dans
la direction de travail (AR) nécessite une plus faible force qu'une déviation (S2)
de la même distance en longueur (S) dans la direction opposée.
2. Dispositif de débourrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section de fixation (17) est disposée sur une fixation (35) qui est reliée au
corps de base (10) par le biais d'une charnière (22) sollicitée par ressort, qui permet
une déviation de la fixation (35) de sa position initiale dans la direction de travail
(AR) et qui empêche une déviation dans le sens opposé.
3. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la rigidité en flexion de l'élément de nettoyage (11), dans le cas d'une déviation
(S2) de la section de nettoyage (18) de la position initiale dans la direction de
travail (AR), est plus faible que dans le cas d'une déviation (S2) dans le sens opposé.
4. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de nettoyage (11) est monté de telle sorte qu'il soit supporté en cas de
flexion dans la direction de travail (AR), contre une plus petite partie de sa longueur
que dans le cas d'une flexion dans l'autre sens.
5. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la section de fixation (17) est disposée dans un renfoncement (12) du corps de base.
6. Dispositif de débourrage selon la revendication 5, caractérisé en ce que le renfoncement (12) présente une section disposée plus vers l'intérieur (27) dans
laquelle la section de fixation (17) de l'élément de nettoyage (11) est adaptée de
tous les côtés par engagement positif, et une section (28) disposée plus vers l'extérieur
dans laquelle, pour une section intermédiaire située entre la section de fixation
(17) et la section de nettoyage (18), sur son côté opposé à la direction de travail,
on prévoit un espace de mouvement plus petit que du côté tourné dans le sens de travail.
7. Dispositif de débourrage selon la revendication 6, caractérisé en ce que la section extérieure (28) présente, au niveau de son embouchure du côté tourné vers
l'extérieur, une section avec un biseau (33) élargissant la section transversale,
situé vers l'arrière par rapport à la direction de travail.
8. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que la section interne (27) est un premier alésage (29), de préférence cylindrique ou
conique.
9. Dispositif de débourrage selon la revendication 8, caractérisé en ce que la section extérieure (28) est élargie par un deuxième alésage (30), le deuxième
alésage (30) présentant un plus grand diamètre que le premier alésage (29), et l'axe
(32) du deuxième alésage (30) étant décalé par rapport à l'axe (31) du premier alésage
(29) parallèlement dans la direction de travail.
10. Dispositif de débourrage selon la revendication 9, caractérisé en ce que la section extérieure (28) est élargie par un deuxième alésage (30) cylindrique ou
conique, l'axe (32) du deuxième alésage (30) coupant le premier alésage (29).
11. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que la section extérieure (28) présent un élargissement de forme conique (34) au niveau
de son embouchure.
12. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'au moins un élément de nettoyage (11) comprend au moins une soie (21).
13. Dispositif de débourrage selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'au moins une soie (21) présente une flexion en forme de U, et sa base est disposée
sur la section de fixation (17).
14. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 12 à 13, caractérisé en ce que l'au moins une soie (21) présente une section transversale ronde, ovale ou rectangulaire.
15. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que l'au moins une soie (21) présente un diamètre de 0,1 mm à 1 mm, de préférence de
0,25 à 0,5 mm.
16. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 12 à 15, caractérisé en ce que l'au moins une soie (21) se compose complètement ou en partie d'un métal, lequel
métal comprend par exemple du laiton ou de l'acier.
17. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 12 à 16, caractérisé en ce que l'au moins une soie (21) se compose complètement ou en partie d'un plastique, lequel
plastique comprend par exemple du nylon ou du polyester.
18. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 12 à 17, caractérisé en ce que l'au moins une soie (21) se compose complètement ou en partie d'un matériau qui comprend
un plastique qui est mélangé à un matériau électriquement conducteur, par exemple
du carbone.
19. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que l'élément de nettoyage (11) comprend une pluralité de soies (21), sur une section
(25) tournée dans la direction de travail de l'élément de nettoyage (11), des soies
(21 a) étant prévues, lesquelles sont plus longues que les soies (21 b) disposées
sur une section éloignée (26).
20. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que le corps de base (10) se compose complètement ou en partie d'un matériau qui comprend
du plastique, par exemple du PVC.
21. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que le corps de base (10) se compose d'un matériau qui comprend un plastique qui est
mélangé à un matériau électriquement conducteur, par exemple avec du carbone.
22. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 21, caractérisé en ce que l'élément de nettoyage (11) est disposé sur une surface plane du corps de base (10).
23. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 22, caractérisé en ce que l'élément de nettoyage (11) est disposé sur une surface courbe du corps de base (10).
24. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 23, caractérisé en ce qu'un arbre (9) est prévu, sur lequel est disposé au moins un corps de base (10), de
manière solidaire en rotation.
25. Dispositif de débourrage selon la revendication 24, caractérisé en ce que l'élément de nettoyage (11) est disposé sur une surface (19) du corps de base (10)
qui est la surface d'enveloppe ou une partie de la surface d'enveloppe d'un cylindre
circulaire droit, coaxial à l'arbre (9).
26. Dispositif de débourrage selon la revendication 24, caractérisé en ce que l'élément de nettoyage est disposé sur une surface du corps de base (10) qui est
la surface conique ou une partie de la surface conique d'un cône circulaire droit
coaxial à l'arbre (9).
27. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 26, caractérisé en ce que le corps de base (10) est réalisé en forme de bande et est enroulé à la manière d'une
hélice autour d'un corps de support (36).
28. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 27, caractérisé en ce que le corps de base (10) est un cylindre droit ou un cylindre creux avec une surface
de base circulaire.
29. Dispositif de débourrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 28, caractérisé en ce que le corps de base (10) est un cylindre droit ou un cylindre creux avec une surface
de base de forme semi-circulaire.
30. Dispositif pour le nettoyage de garnitures (6) de barres de chapeaux périphériques
(2) d'une carde, comprenant un dispositif de débourrage (7) qui est monté à rotation
et qui est entraîné, le dispositif de débourrage (7) pouvant être guidé le long des
garnitures à nettoyer (6), caractérisé en ce que le dispositif de débourrage (7) est réalisé selon l'une quelconque des revendications
1 à 29.
31. Dispositif selon la revendication 30, caractérisé en ce qu'un peigne pivotant (13) est pourvu d'une garniture de peigne pivotant (15) pour enlever
des saletés du dispositif de débourrage (7) et/ou des barres de chapeaux (2).
32. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 30 ou 31, caractérisé en ce que le peigne pivotant (13) est réalisé, monté et entraîné de telle sorte que lors du
pivotement dans la première direction (P3) pour recevoir des salissures, il soit guidé
devant le dispositif de débourrage (7) et/ou devant le chapeau (1) et lors du pivotement
dans une deuxième direction (P4) opposée à la première direction (P3), il soit guidé
devant un peigne fixe (16) pour éliminer les salissures.
33. Machine textile, notamment une carde, comprenant un dispositif pour nettoyer un élément
de travail (6), caractérisée en ce que l'on prévoit un dispositif de débourrage (7) selon l'une quelconque des revendications
1 à 29 ou un dispositif selon l'une quelconque des revendications 30 à 32.
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