| (19) |
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(11) |
EP 1 763 613 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.09.2009 Patentblatt 2009/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.07.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/007280 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/002992 (12.01.2006 Gazette 2006/02) |
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| (54) |
ÜBERBRÜCKUNGSVORRICHTUNG
BRIDGING DEVICE
DISPOSITIF DE PONTAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
07.07.2004 EP 04015930
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.03.2007 Patentblatt 2007/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Mageba S.A. |
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8189 Bülach (CH) |
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Erfinder: |
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- MOOR, Gianni
CH-8702 Zollikon (CH)
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| (74) |
Vertreter: Grättinger Möhring von Poschinger
Patentanwälte Partnerschaft |
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Postfach 16 55 82306 Starnberg 82306 Starnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 570 611 DE-A- 19 917 384 FR-A- 2 573 456 FR-A- 2 841 266 US-A- 4 127 350
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BE-A3- 1 014 719 DE-A1- 4 114 507 FR-A- 2 737 231 LU-A1- 82 203
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein befahrbares Bauwerk, mit einem Überbau, einem
Widerlager und einer Überbrückungsvorrichtung für eine zwischen dem Widerlager und
dem Überbau angeordnete Dehnfuge, wobei das Widerlager und der Überbau angrenzend
an die Dehnfuge Aussparungen aufweisen, die mit Polymerbeton verfüllt sind, in den
jeweils ein flacher, leistenförmiger Halteabschnitt eines metallischen Randprofils
eingebettet ist, und sich zwischen den beiden Randprofilen ein elastisches Dichtprofil
erstreckt, welches dichtend an die beiden Randprofile angeschlossen ist.
LU 82 203 A1 beschreibt ein Bauwerk mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Überbrückungsvorrichtungen, wie sie insbesondere an Straßenbrücken zum Einsatz kommen,
um die durch Wärmedehnungen verursachten Änderungen der Länge des Überbaus zu kompensieren,
sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt und im Einsatz. Unterschieden werden
dabei insbesondere Überbrückungsvorrichtungen mit Lamellen, welche innerhalb des Fugenspalts
zwischen und parallel zu den Fugenrändern angeordnet sind und sich auf die Dehnfuge
überbrückenden Traversen abstützen, einerseits und lamellenfreie Überbrückungsvorrichtungen
andererseits. Überbrückungsvorrichtungen mit Lamellen sind in besonderer Weise dazu
geeignet, Dehnfugen mit einem vergleichsweise großen Arbeitsbereich (Differenz zwischen
maximaler und minimaler Fugenbreite) zu überbrücken. Sie sind indessen relativ teuer
in der Herstellung, benötigen einen großen Einbauraum, und auch der Einbau ist aufwendig
und zeitraubend. Aus diesem Grunde ist man bestrebt, Überbrückungsvorrichtungen ohne
Lamellen zu verwenden, bei denen sowohl die Herstellung als auch der Einbau mit geringerem
Aufwand verbunden sind. Besonders attraktiv unter Gesichtspunkten sowohl der Wirtschaftlichkeit
als auch des benötigten Einbauraumes sind dabei Überbrückungsvorrichtungen der eingangs
angegebenen Art, wie sie u.a. in der - nach dem Prioritätstag der vorliegenden Anmeldung
veröffentlichten - Firmenschrift "Einzellige Fuge Typ RE mit Robo
®Flex" der Mageba SA, CH-Bülach beschrieben sind. Diese Überbrückungsvorrichtungen
lassen sich innerhalb kürzester Zeit verbauen, da die Randprofile nicht über entsprechende
Anker mechanisch direkt an der Tragkonstruktion des Überbaus bzw. des Widerlagers
(d.h. im Falle der Ausführung von Widerlager und Überbau mit einer Unterkonstruktion
und einem darauf aufgebrachten Fahrbahnbelag an der Unterkonstruktion) sondern vielmehr
über ihre flachen, leistenförmigen Halteabschnitte in dem die Aussparungen des Widerlagers
bzw. des Überbaus ausfüllenden Polymerbeton verankert sind. Unter "Einbetten" der
- i.a. in einer im wesentlichen horizontalen Ebene angeordneten - Halteabschnitte
der Randprofile in dem Polymerbeton ist dabei zu verstehen, daß die Halteabschnitte
zumindest zu einem überwiegenden Anteil in den Polymerbeton eintauchen, so daß zumindest
über und unter den Halteabschnitten Polymerbeton vorgesehen ist. Diese Verankerung
der Randprofile über deren in den Polymerbeton eingebetteten Halteabschnitte schließt
allerdings nicht aus, daß die Randprofile im Einzelfall ergänzend auch punktuell mechanisch
direkt an der jeweiligen Tragkonstruktion abgestützt sein können, wobei sich mittels
entsprechender Montageabstützungen, welche aber keine die auftretenden Kräfte abtragende
Verankerung darstellen, die Einbaulage der Randprofile festlegen läßt. Nachteilig
bei bekannten Überbrückungsvorrichtungen der gattungsgemäßen Art ist allerdings, daß
ihre Verwendung wegen ansonsten unzulässig hoher Beanspruchung auf Anwendungsfälle
mit einem maximalen Arbeitsbereich von etwa 80mm beschränkt ist.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine sich durch einen besonders geringen
Herstellungs- und Montageaufwand auszeichnende Überbrückungsvorrichtung der gattungsgemäßen
Art bereitzustellen, mit der sich Dehnungsfugen mit einem größeren Arbeitsbereich
überbrükken lassen, als dies mit herkömmlichen Überbrückungsvorrichtungen der gattungsgemäßen
Art möglich ist.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabenstellung gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch, daß
mit jedem Randprofil an dessen Oberseite ein Zahnprofil verbunden ist, dessen Oberfläche
im wesentlichen mit der Oberfläche des Polymerbetons und des zugeordneten Widerlagers
bzw. Überbaus abschließt und dessen Zähne mit den Zähnen des jeweils anderen Zahnprofils
kämmen. Die vorliegende Erfindung macht sich die Erkenntnis zunutze, daß sich durch
die beiden mit den Randprofilen verbundenen, miteinander kämmenden Zahnprofile diejenigen
dynamischen Belastungen, die beim Überfahren der Überbrückungsvorrichtung mit Kraftfahrzeugen
auf die Randprofile wirken, substantiell reduzieren lassen verglichen mit gattungsgemäßen
Überbrückungsvorrichtungen ohne derartige Zahnprofile. Dies gestattet es, mit besonders
geringen Herstellungs- und Montageaufwand verbundene und nur minimalen Einbauraum
benötigende Überbrückungsvorrichtungen der eingangs angegebenen Art ohne Überschreitung
der zulässigen Belastungen der Randprofile durch dynamische Stöße auch in solchen
Anwendungsfällen einzusetzen, in denen bisher infolge des erforderlichen Arbeitsbereichs
auf aufwendigere Konstruktionen zurückgegriffen werden mußte. Beispielsweise lassen
sich erfindungsgemäße Überbrückungsvorrichtungen auch an solchen Bauwerken einsetzen,
bei denen der Arbeitsbereich der Dehnfuge bis 100mm oder sogar mehr beträgt. Dies
erschließt der, wie dargelegt, in verschiedener Hinsicht äußerst attraktiven Überbrückungsvorrichtung
der eingangs angegebenen Art erkennbar ganz neue Anwendungsmöglichkeiten.
[0005] Besonders interessant ist die vorliegende Erfindung auch im Hinblick auf die Umrüstung
bestehender Bauwerke unter Ersatz herkömmlicher Überbrückungsvorrichtungen beliebiger
Bauart durch solche nach der vorliegenden Erfindung. In diesem Zusammenhang kommt
zum Tragen, daß die erfindungsgemäße Überbrückungsvorrichtung mit einem minimalen
Einbauraum in der Höhe auskommt, so daß typischerweise - im Falle der Ausführung von
Widerlager und Überbau mit einer Unterkonstruktion (insbesondere aus Konstruktionsbeton)
und einem darauf aufgebrachten Fahrbahnbelag (insbesondere aus Asphalt) - die Dicke
des Fahrbahnbelages für die Unterbringung der Überbrükkungsvorrichtung ausreicht.
Dies bedeutet, daß sich bei einer solche Bauweise, auf die die vorliegende Erfindung
freilich nicht beschränkt ist, die mit Polymerbeton zu verfüllende Aussparung im allgemeinen
nicht in die Unterkonstruktion hinein erstrecken muß sondern sich auf die Höhe des
Fahrbahnbelags beschränken kann. Ebenfalls gerade im Hinblick auf die Umrüstung bestehender
Bauwerke interessant ist die extrem kurze Zeit, die für den Einbau der erfindungsgemäßen
Überbrückungsvorrichtung benötigt wird, wozu maßgeblich beiträgt, daß es keiner direkten
mechanischen Verankerung der Randprofile in der jeweiligen Tragkonstruktion des Widerlagers
und des Überbaus bedarf. Die entsprechend kurze Einbauzeit für die erfindungsgemäße
Überbrükkungsvorrichtung führt zu einer nur minimalen Dauer der Sperrung des entsprechenden
Bauwerks während dessen Umrüstung.
[0006] Im Hinblick auf die vorstehenden Ausführungen ist es besonders günstig, daß die Randprofile
der Überbrükkungsvorrichtung nicht lastabtragend mechanisch direkt in der Tragkonstruktion
von Widerlager und Überbau verankert sind, sondern ihre (lastabtragende) Lagesicherung
im Einbauzustand durch eine Verankerung der leistenförmigen Halteabschnitte der Randprofile
in dem Polymerbeton erfolgt, der die Aussparungen in den an die Dehnfuge angrenzenden
Bereichen von Widerlager und Überbau füllt. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen,
daß ein sich zwischen der Unterseite des Randprofils und dem Widerlager bzw. dem Überbau
bis unter die Aussparung erstreckendes, insbesondere an dem Randprofil angeheftetes
Abschalblech, welches den mit Polymerbeton zu verfüllenden Raum zur Fuge hin begrenzt,
in diesem Sinne ebensowenig als eine (lastabtragende) Verankerung des entsprechenden
Randprofils an der Tragkonstruktion zu verstehen ist wie eine zusätzliche punktuelle
Abstützung der Randprofile an der jeweiligen Tragkonstruktion, um die Randprofile
bei der Montage der Überbrückungsvorrichtung in ihrer Einbaulage zu halten (s.o.).
Derartige Montageabstützungen sind im übrigen, um eine nennenswerte Lastabtragung
im Betrieb auszuschließen, zweckmäßigerweise nachgiebig; beispielsweise können die
genannten Montageabstützungen Federelemente umfassen.
[0007] Im Hinblick auf eine besonders günstige Abtragung der Horizontal-, Vertikal- und
Querkräfte, wie sie beim Überfahren der Überbrückungsvorrichtung durch Kraftfahrzeuge
über die Zahnprofile in die Randprofile eingeleitet werden, ist es vorteilhaft, wenn
die Breite der Aussparungen des Fahrbahnbelags zwischen dem 2,4-fachen und dem 4,0-fachen
Wert des Arbeitsbereichs der Dehnfuge, besonders bevorzugt zwischen dem 2,8-fachen
und dem 3,3-fachen Wert des Arbeitsbereichs der Dehnfuge beträgt.
[0008] Gemäß einer anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Halteabschnitte der Randprofile mit Polymerbeton ausgefüllte Durchbrüche aufweisen.
Die Fläche jener Durchbrüche beträgt dabei bevorzugt jeweils mindestens 120cm
2, besonders bevorzugt mindestens 180 cm
2. Durch solche Durchbrüche hindurch kann der Polymerbeton beim Einbau der erfindungsgemäßen
Überbrückungsvorrichtung einfach und prozeßsicher in den unterhalb des jeweiligen
Halteabschnitts liegenden Bereich der Aussparung eingefüllt werden. Hierdurch ist
es möglich, daß sich die Halteabschnitte der Randprofile ohne nachteilige Auswirkungen
auf ihre Einbettung in den Polymerbeton nahezu über die gesamte Breite der Aussparungen
erstrecken können, was sich wiederum günstig auf die Abtragung der über die Zahnprofile
in die Randprofile eingeleiteten Kräfte auswirkt. In diesem Sinne zeichnet sich eine
bevorzugte Weiterbildung der Erfindung dadurch aus, daß die Breite der Randprofile
samt deren Halteabschnitten mehr als den 0,8-fachen Wert der Breite der Aussparungen,
besonders bevorzugt mehr als den 0,85-fachen Wert der Breite der Aussparungen beträgt.
[0009] Bevorzugt beträgt die Gesamtfläche der Durchbrüche jedes Halteabschnitts zwischen
dem 0,8-fachen und 2,0-fachen Wert der Fläche (Länge x Breite) der Dehnfuge bei deren
mittlerer Breite. Bei einer entsprechenden Bemessung der Durchbrüche ergeben sich
besonders günstige Verhältnisse sowohl hinsichtlich der Einbettung der Halteabschnitte
in den Polymerbeton als auch hinsichtlich der Lastabtragung. In diesem Zusammenhang
spielt eine Rolle, daß das Durchdringen der Halteabschnitte mit Polymerbeton im Bereich
der Durchbrüche auch im Hinblick auf eine gute Verankerung der Randprofile im Polymerbeton
vorteilhaft ist.
[0010] Wenngleich die Formgebung der Durchbrüche keinen strengen Beschränkungen unterworfen
ist, so ist es dennoch besonders vorteilhaft, wenn die Durchbrüche im wesentlichen
rechteckig sind und ihre Erstreckung in Fugenlängsrichtung zwischen dem 1,4-fachen
und dem 3,0-fachen Wert der Breite der zwischen jeweils zwei einander benachbarten
Durchbrüchen verbliebenen Stege beträgt. Auch dies trägt wiederum zu besonders günstigen
Verhältnissen beim Einbau der erfindungsgemäßen Überbrückungsvorrichtung sowie bei
deren Nutzung bei. Zwingend ist eine solche rechteckige Formgebung der Durchbrüche
indessen nicht. Vielmehr können diese auch kreisförmig, oval, elliptisch oder in sonstiger
Weise ausgeführt sein.
[0011] Besonders bevorzugt sind die Zahnprofile mit den Randprofilen verschraubt. Dies erweist
sich insbesondere im Hinblick auf eine rasche Montage der Überbrückungsvorrichtung
als günstig. Denn über diejenigen Gewindebohrungen der Randprofile, in die später
die der Befestigung der Zahnprofile dienenden Schrauben eingeschraubt werden, können
zunächst Versetztraversen mit den Randprofilen verschraubt werden, welche auf die
Fahrbahnbeläge des Überbaus und des Widerlagers außerhalb der Aussparungen aufgelegt
werden, um die Randprofile in ihrer Einbaulage zu halten und zu nivellieren. Nach
dem Abbinden des Polymerbetons werden die Schrauben gelöst, die Versetztraversen entfernt
und die Zahnprofile an den Randprofilen eingeschraubt.
[0012] Was die Formgebung der Zahnprofile angeht, so läßt die vorliegende Erfindung hier
einen erheblichen Gestaltungsspielraum zu. Insbesondere kommen sinus-förmig ausgeführte
Zahnprofile und zickzack-förmig ausgeführte Zahnprofile mit mehr oder weniger abgerundeten
Spitzen in Betracht. Die jeweiligen Spitzen der Zähne können dabei leicht abgeschrägt
sein. Die Zahnhöhe ist an den Arbeitsbereich der Dehnungsfugen angepaßt.
[0013] Die im Rahmen der vorliegenden Erfindung zum Einsatz kommenden Randprofile können
einteilig ausgeführt sein. Besonders bevorzugt sind sie indessen aus mehreren Teilen
zusammengefügt, insbesondere indem jedes der Randprofile eine Befestigungsleiste umfaßt,
die mit einer den Halteabschnitt umfassenden Grundleiste verschweißt ist und an der
das zugeordnete Zahnprofil befestigt ist. Diese Weiterbildung ist im Hinblick auf
die Herstellungskosten für die Randprofile besonders vorteilhaft.
[0014] Gemäß einer anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist das Dichtprofil als
Höcker-Hohlprofil ausgeführt, wobei sich der Höcker in den seitlich durch die beiden
Befestigungsleisten und oben durch die beiden Zahnprofile begrenzten Raum hinein erstreckt.
Ein solches Dichtungsprofil (vgl.
DE 29907832 U1) trägt insbesondere dem durch die vorliegende Erfindung möglichen großen Arbeitsbereich
der Überbrückungsvorrichtung Rechnung. Es unterbindet im übrigen das Ansammeln von
allzugroßen Mengen an Schmutz in dem Bereich oberhalb der Dichtung. Eine entsprechende
Ausführung des Dichtprofils ist in gleicher Weise günstig bei einteiligen Randprofilen.
[0015] Schließlich kann gemäß einer abermals anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung
vorgesehen sein, daß im Bereich des Übergangs vom Widerlager bzw. Überbau zum Polymerbeton
im Bereich der Fahrbahnoberfläche jeweils eine Heißvergußfuge vorgesehen ist. Im Falle
der Ausführung von Widerlager und Überbau mit einer Unterkonstruktion (insbesondere
aus Konstruktionsbeton) und einem darauf aufgebrachten Fahrbahnbelag (insbesondere
aus Asphalt) dichtet diese Heißvergußfuge den Übergang vom Fahrbahnbelag zum Polymerbeton
ab.
[0016] Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten
bevorzugten Ausführungsbeispiels naher erläutert. Dabei zeigt
- Fig. 1
- einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgeführte, in ein Bauwerk eingebaute
Überbrükkungsvorrichtung und
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Überbrückungsvorrichtung nach Fig. 1 (nicht montiert).
[0017] Die in der Zeichnung dargestellte Überbrückungsvorrichtung 1 dient der Überbrückung
einer Dehnfuge 2, wie sie in einem befahrbaren Bauwerk wie insbesondere einer Brücke
zwischen einem Widerlager 3 und einem Überbau 4 vorgesehen ist. Das Widerlager 3 umfaßt
eine aus Konstruktionsbeton bestehende Unterkonstruktion 5 und einen darauf aufgebrachten,
etwa 100mm starken Fahrbahnbelag 6 aus Asphalt, wobei zwischen der Unterkonstruktion
5 und dem Fahrbahnbelag 6 eine wasserundurchlässige Isolierung 7 angeordnet ist. In
gleicher Weise ist der Überbau 4 ausgeführt.
[0018] Angrenzend an die Dehnfuge 2 ist der Fahrbahnbelag 6 sowohl am Widerlager 3 als auch
am Überbau 4 ausgespart, und zwar auf einer Breite von jeweils etwa 300mm. Auch die
Isolierung 7 ist im Bereich der Aussparungen 8 weitgehend entfernt; ein schmaler Randbereich
9 der Isolierung 7 ist im Bereich der Aussparung 8 indessen stehengelassen, um eine
Anbindung der Isolierung 7 an den Polymerbeton 10 bereitzustellen, mit dem die Aussparungen
8 verfüllt sind und dessen Oberfläche 11 mit der Oberfläche 12 des angrenzenden Fahrbahnbelags
6 bündig ist. Im Hinblick auf eine gute Verbindung des Polymerbetons 10 mit dem Konstruktionsbeton
der Unterkonstruktion 5 ist die freigelegte Oberfläche des Konstruktionsbetons vor
dem Vergießen des Polymerbetons 10 trocken und sandgestrahlt. Die mit dem Polymerbeton
(z.B. "Roboflex Plus" der Fa. Mageba S.A., CH-Bülach) zu verfüllenden Bereiche werden
zur Dehnfuge 2 hin jeweils durch ein Abschalblech 13 begrenzt, das an dem entsprechenden
Randprofil 14 angeheftet ist.
[0019] In den Polymerbeton 10 ist jeweils ein leistenförmiger Halteabschnitt 16 eines metallischen
Randprofils 14 eingebettet, welches aus zwei miteinander verschweißten Leisten, nämlich
einer den Halteabschnitt 16 umfassenden Grundleiste 17 und einer mit dieser verschweißten
Befestigungsleiste 18 zusammengefügt ist. Die Befestigungsleisten weisen Gewindebohrungen
19 auf, in die Befestigungsschrauben 20 eingeschraubt sind, welche der Befestigung
jeweils eines Zahnprofils 21 an dem zugeordneten Randprofil 14 dienen. Die Oberflächen
22 der Zahnprofile 21 schließen mit den Oberflächen 11 bzw. 12 des Polymerbetons 10
und des zugeordneten Fahrbahnbelags 6 ab. Die Zahnhöhe beträgt etwa 100mm, woraus
sich ein Arbeitsbereich der Überbrückungsvorrichtung 1 von etwa 100mm ergibt.
[0020] Die Halteabschnitte 16 der Randprofile 14, die bis auf einen geringen Spalt 23 an
die die Aussparungen 8 begrenzenden Kanten 24 heranreichen, weisen mit Polymerbeton
10 ausgefüllte Durchbrüche 25 auf. Diese sind im wesentlichen rechteckig und etwa
170mm lang (in Fugenlängsrichtung) und etwa 140mm breit (quer zur Fugenlängsrichtung).
Die Breite der zwischen jeweils zwei einander benachbarten Durchbrüchen 25 verbliebenen
Stege 26 beträgt etwa 80mm. Eine direkte Verankerung der Randprofile 14 in der Unterkonstruktion
3 liegt nicht vor.
[0021] Zwischen den beiden Randprofilen 14 erstreckt sich ein elastisches Dichtprofil 27.
Dieses ist dichtend an die beiden Randprofile 14 angeschlossen, indem jeder der beiden
Ränder 28 des Dichtprofils 27 in eine Nut 29 des entsprechenden Randprofils 14 eingeknöpft
ist. Das Dichtprofil 27 ist als Höcker-Hohlprofil ausgeführt, wobei sich der Höcker
30 in den seitlich durch die beiden Befestigungsleisten 18 und oben durch die beiden
Zahnprofile 21 begrenzten Raum hinein erstreckt.
[0022] Im Falle eines anderen, von dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel abweichenden
Aufbaus von Widerlager und Überbau, insbesondere indem diese vollständig aus Beton,
der auch die Fahrbahnoberfläche bildet, bestehen, gelten die vorstehenden Erläuterungen
in entsprechend abgewandelter Weise. Im übrigen sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung
ersichtlich verschiedene fachmännische Abwandlungen möglich, ohne das in den Ansprüchen
zu Ausdruck gebrachte Prinzip zu verlassen, beispielsweise indem die die Ausschnitte
begrenzenden Kanten in Widerlager und Überbau schräg und/oder profiliert ausgeführt
sind, namentlich zur Bildung von mit Polymerbeton auszufüllenden Hinterschneidungen.
1. Befahrbares Bauwerk, mit einem Überbau, einem Widerlager und mit einer Überbrückungsvorrichtung
(1) für eine zwischen dem Widerlager (3) und dem Überbau (4) angeordnete Dehnfuge
(2), wobei das Widerlager und der Überbau angrenzend an die Dehnfuge Aussparungen
(8) aufweisen, die mit Polymerbeton (10) verfüllt sind, in den jeweils ein Halteabschnitt
(16) eines metallischen Randprofils (14) eingebettet ist, und sich zwischen den beiden
Randprofilen ein elastisches Dichtprofil (27) erstreckt, welches dichtend an die beiden
Randprofile angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit jedem Randprofil (14) an dessen Oberseite ein Zahnprofil (21) verbunden ist,
dessen Oberfläche (22) im wesentlichen mit der Oberfläche (11, 12) des Polymerbetons
(10) und des Fahrbahnbelags (6) abschließt und dessen Zähne mit den Zähnen des jeweils
anderen Zahnprofils kämmen.
2. Bauwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Arbeitsbereich mehr als 80mm beträgt.
3. Bauwerk Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Arbeitsbereich mehr als 100mm beträgt.
4. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Aussparungen (8) des Fahrbahnbelags (6) zwischen dem 2,4-fachen und
dem 4,0-fachen Wert des Arbeitsbereichs der Dehnfuge (2) beträgt.
5. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Aussparungen (8) des Fahrbahnbelags (6) zwischen dem 2,8-fachen und
dem 3,3-fachen Wert des Arbeitsbereichs der Dehnfuge (2) beträgt.
6. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteabschnitte (16) der Randprofile (14) mit Polymerbeton (10) ausgefüllte Durchbrüche
(25) aufweisen.
7. Bauwerk nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fläche der Durchbrüche (25) jeweils mindestens 80cm2, bevorzugt jeweils mindestens 120 cm2 beträgt.
8. Bauwerk nach Anspruch 6 oder Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gesamtfläche der Durchbrüche (25) jedes Halteabschnitts (16) zwischen dem 0,8-fachen
und 2,0-fachen Wert der Fläche der Dehnfuge (2) bei deren mittlerer Breite beträgt.
9. Bauwerk nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrüche (25) im wesentlichen rechteckig sind und ihre Erstreckung in Fugenlängsrichtung
zwischen dem 1,4-fachen und dem 3,0-fachen Wert der Breite der zwischen jeweils zwei
einander benachbarten Durchbrüchen verbliebenen Stege (26) beträgt.
10. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Randprofile (14) samt deren Halteabschnitten (16) mehr als den 0,8-fachen
Wert der Breite der Aussparungen (8) beträgt.
11. Bauwerk nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Randprofile (14) samt deren Halteabschnitten (16) mehr als den 0,85-fachen
Wert der Breite der Aussparungen (8) beträgt.
12. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes der Randprofile (14) eine Befestigungsleiste (18) umfaßt, die mit einer den
Halteabschnitt (16) umfassenden Grundleiste (17) verschweißt ist und an der das zugeordnete
Zahnprofil (21) befestigt ist.
13. Bauwerk nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahnprofile (21) mit den Befestigungsleisten (18) verschraubt sind.
14. Bauwerk nach Anspruch 12 oder Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtprofil (27) als Höcker-Hohlprofil ausgeführt ist, wobei sich der Höcker
(30) in den seitlich durch die beiden Befestigungsleisten (18) und oben durch die
beiden Zahnprofile (21) begrenzten Raum hinein erstreckt.
15. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Randprofile (14) nicht direkt an der Tragkonstruktion (5) des Widerlagers bzw.
des Überbaus verankert sind.
16. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Randprofile (14) punktuell an der Tragkonstruktion (5) des Widerlagers bzw. des
Überbaus verankert sind.
17. Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich des Übergangs vom Widerlager bzw. vom Überbau zum Polymerbeton (10) im
Bereich der Fahrbahnoberfläche jeweils eine Heißvergußfuge vorgesehen ist.
1. A drivable structure, having a superstructure, a buttress, and having a bridging device
(1), for an expansion joint (2), which is situated between the buttress (3) and the
superstructure (4), the buttress and the superstructure having recesses (8) adjoining
the expansion joint, which are filled with polymer concrete (10), in each of which
a retention section (16) of a metallic edge profile (14) is embedded, and an elastic
sealing profile (27) extends between the two edge profiles, which is connected to
the two edge profiles to form a seal,
characterized in that a tooth profile (21) is connected to the top side of each edge profile (14), whose
surface (22) terminates essentially with the surface (11, 12) of the polymer concrete
(10) and the roadway covering (6), and whose teeth engage with the teeth of the particular
other tooth profile.
2. The structure according to Claim 1,
characterized in that the operating range is greater than 80 mm.
3. The structure according to Claim 2,
characterized in that the operating range is greater than 100 mm.
4. The structure according to one of Claims 1 through 3,
characterized in that the width of the recesses (8) of the roadway covering (6) is between 2.4 times and
4.0 times the value of the operating range of the expansion joint (2).
5. The structure according to one of Claims 1 through 4,
characterized in that the width of the recesses (8) of the roadway covering (6) is between 2.8 times and
3.3 times the value of the operating range of the expansion joint (2).
6. The structure according to one of Claims 1 through 5,
characterized in that the retention sections (16) of the edge profile (14) have openings (25) which are
filled up with polymer concrete (10).
7. The structure according to Claim 6,
characterized in that the area of the openings (25) is at least 80 cm2, preferably at least 120 cm2 in each case.
8. The structure according to Claim 6 or Claim 7,
characterized in that the total area of the openings (25) of each retention section (16) is between 0.8
times and 2.0 times the value of the area of the expansion joint (2) at its mean width.
9. The structure according to one of Claims 4 through 8,
characterized in that the openings (25) are essentially rectangular and their extension in the joint longitudinal
direction is between 1.4 times and 3.0 times the value of the width of the webs (26)
remaining between each two openings adjacent to one another.
10. The structure according to one of Claims 1 through 8,
characterized in that the width of the edge profiles (14) together with their retention sections (16) is
greater than 0.8 times the value of the width of the recesses (8).
11. The structure according to Claim 10,
characterized in that the width of the edge profiles (14) together with their retention sections (16) is
greater than 0.85 times the value of the width of the recesses (8).
12. The structure according to one of Claims 1 through 11,
characterized in that each of the edge profiles (14) comprises a fastening bracket (18), which is welded
to a base bracket (17), which comprises the retention section (16), and on which the
assigned tooth profile (21) is fastened.
13. The structure according to Claim 12,
characterized in that the tooth profiles (21) are screwed together with the fastening brackets (18).
14. The structure according to Claim 12 or Claim 13,
characterized in that the sealing profile (27) is implemented as a hump hollow profile, the hump (30) extending
in the space delimited laterally by the two fastening brackets (18) and on top by
the two tooth profiles (21).
15. The structure according to one of Claims 1 through 14,
characterized in that the edge profiles (14) are not anchored directly on the support construction (5)
of the buttress and/or the superstructure.
16. The structure according to one of Claims 1 through 14,
characterized in that the edge profiles (14) are anchored at points on the support construction (5) of
the buttress and/or the superstructure.
17. The structure according to one of Claims 1 through 16,
characterized in that a hot pour joint is provided in each case in the area of the transition from the
buttress and/or from the superstructure to the polymer concrete (10) in the area of
the roadway surface.
1. Ouvrage mobile comprenant une superstructure, une culée de pont et un dispositif d'enjambement
(1) pour un joint de dilatation (2) placé entre la culée de pont (3) et la superstructure
(4), la culée de pont et la superstructure présentant des évidements (8) adjacents
au joint de dilatation, remplis de béton polymère (10) dans lequel une section d'arrêt
(16) d'un rebord profilé métallique (14) est respectivement enchâssée, et un profilé
d'étanchéité élastique (27) s'étendant entre les deux rebords profilés, lequel est
raccordé de manière étanche aux deux rebords profilés, caractérisé en ce qu'une denture profilée (21) est raccordée sur le côté supérieur de chaque rebord profilé
(14), dont la surface (22) s'arrête essentiellement avec la surface (11, 12) du béton
polymère (10) et du revêtement de la chaussée et dont les dents s'engrènent avec les
dents de l'autre denture profilée respective.
2. Ouvrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone de travail est supérieure à 80 mm.
3. Ouvrage selon la revendication 2, caractérisé en ce que la zone de travail est supérieure à 100 mm.
4. Ouvrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la largeur des évidements (8) du revêtement de la chaussée (6) fait entre 2,4 fois
et 4 fois la valeur de la zone de travail du joint de dilatation (2).
5. Ouvrage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la largeur des évidements (8) du revêtement de la chaussée (6) fait entre 2,8 fois
et 3,3 fois la valeur de la zone de travail du joint de dilatation (2).
6. Ouvrage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les sections d'arrêt (16) des rebords profilés (14) présentent des percées (25) remplies
de béton polymère (10).
7. Ouvrage selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'aire des percées (25) est respectivement de 80 cm2, de préférence au moins de 120 cm2 respectivement.
8. Ouvrage selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'aire totale des percées (25) de chaque section d'arrêt (16) est entre 0,8 fois
et 2 fois la valeur de l'aire du joint de dilatation (2) dans sa largeur moyenne.
9. Ouvrage selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que les percées sont essentiellement rectangulaires et que leur prolongement dans la
direction longitudinale du joint fait entre 1,4 fois et 3 fois la valeur de la largeur
des branches (26) restées entre deux percées respectives adjacentes l'une à l'autre.
10. Ouvrage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la largeur des rebords profilés (14) avec leurs sections d'arrêt (16) est supérieure
à 0,8 fois la valeur de la largeur des évidements (8).
11. Ouvrage selon la revendication 10, caractérisé en ce que la largeur des rebords profilés (14) avec leurs sections d'arrêt (16) est supérieure
à 0,85 fois la valeur de la largeur des évidements (8).
12. Ouvrage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que chaque rebord profilé (14) comprend une barre de fixation (18) qui est soudée à une
barre de base (17) contenant la section d'arrêt (16) et sur laquelle la denture profilée
(21) correspondante est fixée.
13. Ouvrage selon la revendication 12, caractérisé en ce que les dentures profilées (21) sont vissées aux les barres de fixation (18).
14. Ouvrage selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que le profilé d'étanchéité (27) est un profilé creux protubérant, la protubérance (30)
s'étendant dans l'espace délimité latéralement par les deux barres de fixation (18)
et au-dessus par les deux dentures profilées (21).
15. Ouvrage selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que les rebords profilés (14) ne sont pas ancrés directement sur la construction porteuse
(5) de la culée de pont respectivement de la superstructure.
16. Ouvrage selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que les rebords profilés (14) sont ancrés ponctuellement sur la construction porteuse
(5) de la culée de pont respectivement de la superstructure.
17. Ouvrage selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce qu'au niveau du passage de la culée de pont respectivement de la superstructure au béton
polymère (10) au niveau de la surface de la chaussée, un joint coulé à chaud respectif
est prévu.


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