[0001] Die Erfindung betrifft ein Sauggerät mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Patentanspruch
1
[0002] Derartige Sauggeräte kommen insbesondere zur Bodenreinigung zum Einsatz. Der Schmutzsammelbehälter
kann vom Saugaggregat mit Unterdruck beaufschlagt werden, so dass ausgehend von der
Saugbürste Schmutz über die Saugleitung in den Schmutzsammelbehälter überführt werden
kann. Zur Reinigung insbesondere von Teppichböden kann zusätzlich die Bürstenwalze
der Saugbürste in Drehung versetzt werden. Die Saugbürste umfasst hierzu einen mit
der Bürstenwalze gekoppelten Antriebsmotor.
[0003] Die Energieversorgung des Sauggerätes kann mittels der wiederaufladbaren Batterie
erfolgen, um das Sauggerät unabhängig von der Zugänglichkeit einer Netzspannung betreiben
zu können. Vorzugsweise ist die wiederaufladbare Batterie austauschbar in einem Batteriefach
des Sauggerätes gehalten. Während des batteriebetriebenen Einsatzes des Sauggerätes
entlädt sich die Batterie allmählich, sie muss deshalb nach einer gewissen Entladezeit
mittels eines Ladegerätes wieder aufgeladen werden.
[0004] Aus der Offenlegungsschrift
WO 2004/032696 A2 ist ein Sauggerät der eingangs genannten Art bekannt, bei dem mittels einer Steuereinrichtung
eine elektrische Gesamtleistung vorgegeben werden kann, die auf das Saugaggregat und
den Antrieb der Bürstenwalze verteilt werden kann, um eine möglichst lange Entladezeit
der Batterie zu erzielen.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Sauggerät der eingangs genannten Art
derart weiterzubilden, dass die Entladezeit der Batterie verlängert werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Sauggerät mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst.
[0008] In die Erfindung fließt der Gedanke mit ein, dass die Entladezeit der Batterie verlängert
werden kann, das heißt es kann das Zeitintervall verlängert werden, innerhalb dessen
sich die Batterie bei Betreiben des Sauggerätes entlädt, indem die elektrische Leistung
des Saugaggregates verringert wird, wenn die Bürstenwalze eingeschaltet ist. Die Schmutzaufnahme
wird durch die sich drehende Bürstenwalze unterstützt, es kann deshalb trotz verringerter
elektrischer Leistung des Saugaggregates eine zuverlässige Bodenreinigung erzielt
werden, wenn sich die Bürstenwalze dreht. Ist die Bürstenwalze ausgeschaltet, so wird
das Saugaggregat mit seiner Nennleistung betrieben, wird die Bürstenwalze in Gang
gesetzt, so wird die elektrische Leistung des Saugaggregates selbsttätig abgesenkt.
[0009] Das Sauggerät weist einen Netzanschluss auf zum Verbinden des Sauggerätes mit einer
Netzspannung, wobei das Saugaggregat wahlweise mit der wiederaufladbaren Batterie
und mit dem Netzanschluss verbindbar ist. Eine derartige Ausgestaltung ermöglicht
es, das Sauggerät beispielsweise mittels eines Anschlusskabels an eine Netzspannung
anzuschließen, wobei dann die Energieversorgung des Saugaggregates mittels der Netzspannung
erfolgt und nicht mittels der wiederaufladbaren Batterie. Um das Sauggerät jedoch
auch betreiben zu können, wenn keine Netzspannung zur Verfügung steht, kann die Energieversorgung
mittels der mindestens einen wiederaufladbaren Batterie erfolgen.
[0010] Erfindungsgemäß weist das Sauggerät eine Schalteinheit auf, die das Saugaggregat
in Abhängigkeit vom Vorliegen einer Netzspannung am Netzanschluss mit dem Netzanschluss
verbindet. Dies hat den Vorteil, dass vom Benutzer keine manuelle Umschaltung des
Sauggerätes erfolgen muss, mittels der Schalteinheit erfolgt vielmehr eine selbsttätige
Umschaltung von einem Batteriebetrieb auf einen Netzbetrieb, sobald am Netzanschluss
des Sauggerätes Netzspannung anliegt.
[0011] Die Schalteinheit kann beispielsweise ein Relais umfassen, das in Abhängigkeit vom
Vorliegen einer Netzspannung am Netzanschluss eine elektrische Verbindung herstellt
zwischen dem Saugaggregat und wahlweise der wiederaufladbaren Batterie und dem Netzanschluss.
[0012] Zur Ansteuerung der Schalteinheit kann das Sauggerät eine Steuereinheit aufweisen,
insbesondere einen Mikrocontroller.
[0013] Die elektrische Leistung des Saugaggregates ist gemäß der Erfindung nur bei Batteriebetrieb
des Sauggerätes ist absenkbar. Ist das Sauggerät an eine Netzspannung angeschlossen,
wird die elektrische Leistung des Saugaggregates beim Einschalten des Antriebsmotors
der Bürstenwalze nicht abgesenkt, da über den Netzanschluss ausreichend Energie zur
Verfügung gestellt werden kann. Die elektrische Leistung des Saugaggregates wird nur
dann in Abhängigkeit vom Betriebszustand der Bürstenwalze abgesenkt, wenn die Energieversorgung
des Sauggerätes mittels der wiederaufladbaren Batterie erfolgt, denn dies ermöglicht
es, die Entladezeit der Batterie zu verlängern.
[0014] Günstig ist es, wenn die elektrische Leistung des Saugaggregates um die elektrische
Nennleistung des Antriebsmotors der Bürstenwalze absenkbar ist. Dies hat zur Folge,
dass die insgesamt von der Batterie bereitzustellende elektrische Leistung unabhängig
vom Betriebszustand der Bürstenwalze ungefähr gleich bleibt. Ist der Antriebsmotor
der Bürstenwalze ausgeschaltet, so wird das Saugaggregat mit seiner elektrischen Nennleistung
betrieben. Wird der Antriebsmotor der Bürstenwalze eingeschaltet, so wird die elektrische
Leistung des Saugaggregates reduziert, und zwar um den Betrag der elektrischen Nennleistung
des Antriebsmotors der Bürstenwalze, so dass die Gesamtleistung von Saugaggregat und
Antriebsmotor der Bürstenwalze ungefähr gleich bleibt.
[0015] Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die elektrische Leistung des Saugaggregates
um mindestens 20% absenkbar ist, vorzugsweise ist die elektrische Leistung um 20 bis
35% absenkbar.
[0016] Zur Verbindung des Saugaggregates wahlweise mit dem Netzanschluss und mit der Batterie
kann ein manuell betätigbares Schaltorgan vorgesehen sein, das vom Benutzer betätigt
werden kann. Der Benutzer kann dann mittels des Schaltorgans zwischen einem Batteriebetrieb
und einem Netzbetrieb des Sauggerätes wählen.
[0017] Wie dargelegt, ist es von Vorteil, wenn die Energleversorgung des Saugaggregates
wahlweise mittels der wiederaufladbaren Batterie und der Netzspannung erfolgt. Um
den konstruktiven Aufbau des Sauggerätes zu vereinfachen, ist bei einer besonders
bevorzugten Ausführungsform der Antriebsmotor der Bürstenwalze unabhängig vom Vorliegen
einer Netzspannung am Netzanschluss mit der Batterie verbindbar. Die Energieversorgung
des Antriebsmotors der Bürstenwalze erfolgt bei einer derartigen Ausgestaltung lediglich
mittels der Batterie, nicht jedoch alternativ über den Netzanschluss. Dies ermöglicht
eine Vereinfachung der Steuereinrichtung des Sauggerätes.
[0018] Die Absenkung der elektrischen Leistung des Saugaggregates im Batteriebetrieb des
Sauggerätes kann dadurch erfolgen, dass das Sauggerät einen zwischen die Batterie
und das Saugaggregat geschalteten steuerbaren Spannungswandler aufweist sowie eine
Steuereinheit, die den Spannungswandler in Abhängigkeit vom Vorliegen einer Netzspannung
am Netzanschluss ansteuert. Als Spannungswandler kann beispielsweise ein DC/DC-Wandler
zum Einsatz kommen, der eingangsseitig mit der wiederaufladbaren Batterie und ausgangsseitig
mit dem Saugaggregat in elektrischer Verbindung steht. Günstig ist es, wenn mit Hilfe
des DC/DC-Wandlers eine Batteriespannung von beispielsweise 24 Volt auf eine Ausgangsspannung
von beispielsweise 100 Volt umgesetzt werden kann. Der DC/DC-Wandler weist einen Steuereingang
auf, der über mindestens eine Steuerleitung mit dem Ausgang einer Steuereinheit verbunden
ist, die den DC/DC-Wandler in Abhängigkeit vom Vorliegen einer Netzspannung am Netzanschluss
ansteuert.
[0019] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße Sauggerät eine Netzspannungserkennungseinheit
auf, die der Steuereinheit in Abhängigkeit vom Vorliegen einer Netzspannung am Netzanschluss
ein Steuersignal bereitstellt. Wird an den Netzanschluss eine Netzspannung angeschlossen,
so wird dies von der Netzspannungserkennungseinheit erkannt, die daraufhin der Steuereinheit
ein elektrisches Steuersignal bereitstellt, das das Vorliegen einer Netzspannung signalisiert.
Die Steuerung der elektrischen Leistung des Saugaggregates erfolgt dann unabhängig
davon, ob die Bürstenwalze ein- oder ausgeschaltet ist. Wird jedoch von der Netzspannungserkennungseinheit
ein Steuersignal bereitgestellt, das das Fehlen einer Netzspannung am Netzanschluss
signalisiert, so wird die elektrische Leistung des Saugaggregates abgesenkt, wenn
der Antriebsmotor der Bürstenwalze in Gang gesetzt wird, um die Entladezeit der Batterie
zu verlängern.
[0020] Günstig ist es, wenn das Sauggerät eine Betriebszustandserkennungseinheit aufweist,
die der Steuereinheit in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Antriebsmotors der Bürstenwalze
ein Steuersignal bereitstellt. Mittels der Betriebszustandserkennungseinheit kann
der Betriebszustand des Antriebsmotors der Bürstenwalze überwacht werden. Wird der
Antriebsmotor beispielsweise mittels eines manuell betätigbaren Schaltorgans in Gang
gesetzt, so wird dies von der Betriebszustandserkennungseinheit erkannt, die daraufhin
der Steuereinheit ein dem Betriebszustand des Antriebsmotors der Bürstenwalze entsprechendes
Steuersignal bereitstellt. In Abhängigkeit von diesem Steuersignal kann dann bei Batteriebetrieb
des Sauggerätes die elektrische Leistung des Saugaggregates abgesenkt werden.
[0021] Die Netzspannungserkennungseinheit kann beispielsweise in Form eines AC/DC-Wandlers
ausgestaltet sein, mit dessen Hilfe eine am Netzanschluss anliegende Wechselspannung
in eine Gleichspannung umgewandelt werden kann, die über eine Steuerleitung einer
Steuereinheit des Sauggerätes bereitgestellt werden kann.
[0022] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Sauggerätes und
- Figur 2:
- ein Blockschaltbild einer Steuereinrichtung des Sauggerätes aus Figur 1.
[0023] In Figur 1 ist schematisch ein erfindungsgemäßes Sauggerät in Form eines Staubsaugers
10 dargestellt mit einem Gehäuse 11, das ein als Schmutzsammelbehälter 13 ausgebildetes
Gehäuseunterteil sowie ein auf den Schmutzsammelbehälter 13 aufsetzbares Gehäuseoberteil
15 umfasst. Das Gehäuseoberteil 15 nimmt in üblicher Weise ein Saugaggregat 17 auf
mit einer Saugturbine 18 und einem Antriebsmotor 19. Das Saugaggregat 17 taucht oberseitig
in den Schmutzsammelbehälter 13 ein, der mittels des Saugaggregates 17 wie üblich
abgesaugt werden kann.
[0024] Der Schmutzsammelbehälter 13 weist einen Saugeinlass 21 auf, an den eine Saugleitung
23 angeschlossen ist. Am freien Ende der Saugleitung 23 ist eine Saugbürste 25 angeordnet
mit einer Bodendüse 26, in der eine Bürstenwalze 28 drehbar gelagert ist. Die Bürstenwalze
28 steht über übliche und deshalb in der Zeichnung nicht dargestellte Getriebemittel
mit einem Antriebsmotor 29 in Verbindung, der in der Bodendüse 26 angeordnet ist.
[0025] Die Energieversorgung des Staubsaugers 10 erfolgt wahlweise mittels einer wiederaufladbaren
Batterie 31, die in einem Batteriefach 32 des Gehäuseoberteils 15 austauschbar gehalten
ist, und mittels eines Netzanschlusses 34, der über ein Anschlusskabel 35 mit dem
Gehäuse 11 verbunden ist. Sowohl die Batterie 31 als auch das Anschlusskabel 35 sind
mit einer im Gehäuseoberteil 15 angeordneten Steuereinrichtung 37 verbunden, die wiederum
mit dem Saugaggregat 17 sowie dem Antriebsmotor 29 der Bürstenwalze 28 in elektrischer
Verbindung steht.
[0026] Oberseitig ist am Gehäuseoberteil 15 ein vom Benutzer betätigbarer Hauptschalter
39 angeordnet, mit dessen Hilfe das Saugaggregat 17 ein- und ausgeschaltet werden
kann.
[0027] An einem Handgriff 41 der Saugleitung 23 ist ein elektromechanischer Schalter 43
angeordnet zum Ein- und Ausschalten des Antriebsmotors 29 der Bürstenwalze 28.
[0028] Die Steuereinrichtung 37 ist in Figur 2 schematisch dargestellt. Sie ist einerseits
an die Batterie 31 sowie den Netzanschluss 34 und andererseits an das Saugaggregat
17 und den Antriebsmotor 29 der Bürstenwalze 28 angeschlossen. Die Steuereinrichtung
37 umfasst einen Spannungswandler in Form eines DC/DC-Wandlers 45, der eingangsseitig
mit der Batterie 31 und ausgangsseitig mit einer Schalteinheit in Form eines Relais
47 in Verbindung steht, an das das Saugaggregat 17 angeschlossen ist.
[0029] Die elektrische Verbindung zwischen dem Antriebsmotor 29 der Bürstenwalze 28 und
der Batterie 31 erfolgt über eine Betriebszustandserkennungseinheit in Form eines
Stromüberwachungsgliedes 49, das den von der Batterie 31 zum Antriebsmotor 29 fließenden
Strom überwacht.
[0030] Die Steuereinrichtung 37 weist außerdem eine zentrale Steuereinheit in Form eines
Mikrocontrollers 51 auf, der über Steuerleitungen 53 und 54 mit dem steuerbaren DC/DC-Wandler
45 in Verbindung steht, das Relais 47 ansteuert und über eine erste Verbindungsleitung
56 mit dem Stromüberwachungsglied 49 verbunden ist. Über weitere Verbindungsleitungen
58, 59 ist an den Mikrocontroller 51 eine Netzspannungserkennungseinheit in Form eines
AC/DC-Wandlers 61 angeschlossen, der eingangsseitig mit dem Netzanschluss 34 in Verbindung
steht.
[0031] Der Antriebsmotor 29 der Bürstenwalze 28 wird unabhängig davon, ob der Netzanschluss
34 an eine Netzspannung angeschlossen ist oder nicht, von der Batterie 31 mit Energie
versorgt. Im Gegensatz hierzu erfolgt die Energieversorgung des Saugaggregates 17
wahlweise über den Netzanschluss 34 oder von der Batterie 31. Liegt am Netzanschluss
34 Netzspannung an, so wird dem Mikrocontroller 51 mit Hilfe des AC/DC-Wandlers 61
über die Verbindungsleitungen 58 und 59 eine Versorgungsspannung bereitgestellt, die
gleichzeitig als Steuersignal dient, und der Mikrocontroller 51 steuert das Relais
47 derart an, dass dieses eine elektrische Verbindung sicherstellt zwischen dem Netzanschluss
34 und dem Saugaggregat 17.
[0032] Liegt am Netzanschluss 34 keine Netzspannung an, so wird das Relais 47 vom Mikrocontroller
51, dessen Stromversorgung dann über die Batterie 31 erfolgt, derart angesteuert,
dass das Saugaggregat 17 über den DC/DC-Wandler 45 mit der Batterie 31 verbunden ist.
Die von der Batterie 31 zur Verfügung gestellte Eingangsspannung in Höhe von 24 Volt
wird vom DC/DC-Wandler in eine Ausgangsspannung von 100 Volt umgewandelt, die im Batteriebetrieb
des Staubsaugers 10 dem Saugaggregat 17 zur Verfügung gestellt wird.
[0033] Die Steuerung des DC/DC-Wandlers 45 erfolgt mittels des Mikrocontrollers 51. Dieser
steuert den DC/DC-Wandler 45 derart, dass bei ausgeschaltetem Antriebsmotor 29, das
heißt bei geöffnetem Schalter 43, dem Saugaggregat 17 eine vorgebbare elektrische
Nennleistung zur Verfügung gestellt wird. Wird jedoch der Schalter 43 geschlossen,
so fließt von der Batterie 31 zum Antriebsmotor 29 der Bürstenwalze 28 ein elektrischer
Strom, der vom Stromüberwachungsglied 49 erfasst wird. Das Stromüberwachungsglied
49 stellt daraufhin dem Mikrocontroller 51 ein Steuersignal bereit, aufgrund dessen
der Mikrocontroller 51 den DC/DC-Wandler 45 zu einer Absenkung der elektrischen Leistung
veranlasst, die dem Saugaggregat 17 zur Verfügung gestellt wird. Diese Leistungsabsenkung
erfolgt nur während des Batteriebetriebes des Staubsaugers 10, nicht jedoch dann,
wenn am Netzanschluss 34 Netzspannung anliegt und die Energieversorgung des Saugaggregates
17 über den Netzanschluss 34 erfolgt. Bei Netzbetrieb wird das Saugaggregat 17 vielmehr
unabhängig vom Betriebszustand des Antriebsmotor 29 mit seiner elektrischen Nennleistung
betrieben.
1. Sauggerät (10) mit einem Schmutzsammelbehälter (13), der mit einem Saugaggregat (17)
in Strömungsverbindung steht und einen Saugeinlass (21) aufweist, an den eine Saugleitung
(23) angeschlossen ist, wobei am freien Ende der Saugleitung (23) eine Saugbürste
(25) angeordnet ist mit einer Bodendüse (26), in der eine elektromotorisch antreibbare
Bürstenwalze (28) drehbar gelagert ist, und wobei das Sauggerät (10) zumindest eine
wiederaufladbare Batterie (31) aufweist und die elektrische Leistung des Saugaggreates
(17) in Abhängigkeit vom Betriebszustand der Bürstenwalze (28) selbsttätig absenkbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauggerät (10) einen Netzanschluss (34) aufweist zum Anschließen des Sauggerätes
(10) an eine Netzspannung, und dass das Saugaggregat (17) wahlweise mit der wiederaufladbaren
Batterie (31) und mit dem Netzanschluss (34) verbindbar ist, wobei das Sauggerät (10)
eine Schalteinheit (47) aufweist, die das Saugaggregat (17) in Abhängigkeit vom Vorliegen
einer Netzspannung am Netzanschluss (34) selbsttätig mit dem Netzanschluss (34) verbindet,
und wobei die elektrische Leistung des Saugaggregates (17) nur bei Batteriebetrieb
des Sauggerätes (10) absenkbar ist.
2. Sauggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Leistung des Saugaggregates (17) um die elektrische Nennleistung
des Antriebsmotors (29) der Bürstenwalze (28) absenkbar ist.
3. Sauggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Leistung des Saugaggregates (17) um mindestens 20% absenkbar ist.
4. Sauggerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antriebsmotor (29) der Bürstenwalze (28) unabhängig vom Vorliegen einer Netzspannung
am Netzanschluss (34) mit der Batterie (31) verbindbar ist.
5. Sauggerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauggerät (10) einen zwischen die Batterie (31) und das Saugaggregat (17) geschalteten
steuerbaren Spannungswandler (45) aufweist sowie eine Steuereinheit (51), die den
Spannungswandler (45) in Abhängigkeit vom Vorliegen einer Netzspannung am Netzanschluss
(34) ansteuert.
6. Sauggerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauggerät (10) eine Netzspannungserkennungseinheit (49) aufweist, die der Steuereinheit
(51) in Abhängigkeit vom Vorliegen einer Netzspannung am Netzanschluss (34) ein Steuersignal
bereitstellt.
7. Sauggerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauggerät (10) eine Betriebszustandserkennungseinheit (49) aufweist, die einer
Steuereinheit (51) des Sauggerätes (10) in Abhängigkeit vom Betriebszustand der Bürstenwalze
(28) ein Steuersignal bereitstellt.
1. Suction device (10) with a dirt collecting container (13) which is in flow connection
with a suction unit (17) and comprises a suction inlet (21) to which a suction hose
(23) is connected, there being disposed at the free end of the suction hose (23) a
suction brush (25) with a floor nozzle (26), in which there is rotatably mounted a
brush roller (28) which is drivable by an electric motor, and the suction device (10)
comprising at least one rechargeable battery (31), and the electric power of the suction
unit (17) being automatically lowerable in dependence upon the operating state of
the brush roller (28), characterized in that the suction device (10) comprises a mains connection (34) for connection of the suction
device (10) to a mains voltage, and in that the suction unit (17) is selectively connectable to the rechargeable battery (31)
and to the mains connection (34), the suction device (10) comprising a switching unit
(47) which automatically connects the suction unit (17) to the mains connection (34)
in dependence upon the presence of a mains voltage at the mains connection (34), and
the electric power of the suction unit (17) only being lowerable when the suction
device (10) is operated by battery.
2. Suction device in accordance with claim 1, characterized in that the electric power of the suction unit (17) is lowerable by the electric power rating
of the drive motor (29) of the brush roller (28).
3. Suction device in accordance with claim 1, characterized in that the electric power of the suction unit (17) is lowerable by at least 20%.
4. Suction device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that a drive motor (29) of the brush roller (28) is connectable to the battery (31) independently
of the presence of a mains voltage at the mains connection (34).
5. Suction device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the suction device (10) comprises a controllable voltage converter (45) connected
between the battery (31) and the suction unit (17), and a control unit (51) which
controls the voltage converter (45) in dependence upon the presence of a mains voltage
at the mains connection (34).
6. Suction device in accordance with claim 5, characterized in that the suction device (10) comprises a mains voltage recognition unit (49) which provides
the control unit (51) with a control signal in dependence upon the presence of a mains
voltage at the mains connection (34).
7. Suction device in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the suction device (10) comprises an operating state recognition unit (49) which
provides a control unit (51) of the suction device (10) with a control signal in dependence
upon the operating state of the brush roller (28).
1. Aspirateur (10) comportant un conteneur de collecte de souillures, (13) qui est en
liaison d'écoulement avec une unité d'aspiration (17), et qui comporte une entrée
d'aspiration (21) à laquelle est raccordée une conduite d'aspiration (23), une brosse
d'aspiration (25) étant disposée à l'extrémité libre de la conduite d'aspiration (23)
et comportant une buse de sol (26) dans laquelle un rouleau à brosses (28) pouvant
être entraîné par un moteur électrique est monté de façon à pouvoir tourner, l'aspirateur
(10) comportant au moins une batterie rechargeable, (31) et la puissance électrique
de l'unité d'aspiration (17) pouvant être abaissée automatiquement en fonction de
l'état de fonctionnement du rouleau à brosses (28),
caractérisé en ce que l'aspirateur (10) comporte un raccordement au réseau (34) destiné à raccorder l'aspirateur
(10) à une tension de réseau, et en ce que l'unité d'aspiration (17) peut être reliée au choix à la batterie rechargeable (31)
ou au raccordement au réseau (34), l'aspirateur (10) comportant une unité de commutation
(47) qui relie automatiquement l'unité d'aspiration (17) au raccordement au réseau
(34) en fonction de la présence d'une tension de réseau au niveau du raccordement
au réseau (34), et la puissance électrique de l'unité d'aspiration (17) pouvant être
abaissée seulement lorsque l'aspirateur (10) est en fonctionnement.
2. Appareil d'aspiration selon la revendication 1, caractérisé en ce que la puissance électrique de l'unité d'aspiration (17) peut être abaissée à la puissance
électrique nominale du moteur d'entraînement (29) du rouleau à brosses (28).
3. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la puissance électrique de l'unité d'aspiration (17) peut être abaissée d'au moins
20%.
4. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un moteur d'entraînement (29) du rouleau à brosses (28) peut être relié à la batterie
(31) indépendamment de la présence d'une tension de réseau au niveau du raccordement
au réseau (34).
5. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'aspirateur (10) comporte un convertisseur de tension commandable (45), connecté
entre la batterie (31) et l'unité d'aspiration (17), ainsi qu'une unité de commande
(51) qui commande le convertisseur de tension (45) en fonction de la présence d'une
tension de réseau au niveau du raccordement au réseau (34).
6. Aspirateur selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'aspirateur (10) comporte une unité de détection de tension de réseau (49), qui
délivre un signal de commande à l'unité de commande (51) en fonction de la présence
d'une tension de réseau au niveau du raccordement au réseau (34).
7. Aspirateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'aspirateur (10) comporte une unité de détection d'état de fonctionnement (49),
qui délivre un signal de commande à une unité de commande (51) de l'aspirateur (10)
en fonction de l'état de fonctionnement du rouleau à brosses (28).