[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden eines Stranges gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Eine solche Vorrichtung wird insbesondere bei der Herstellung von
Formlingen aus Ton oder dergleichen für die Bauindustrie, insbesondere Ziegelsteine,
eingesetzt.
[0002] Bei einer Vorrichtung dieser Art sind besondere Bewegungsbedingungen zu erfüllen,
um einen sich quer zur Förderrichtung erstreckenden Schneidedraht während einer der
Fördergeschwindigkeit des vorbewegten Stranges entsprechenden Längsbewegung quer von
der einen Seite des Förderers oder Tisches zur anderen Seite hin zu bewegen. Hierdurch
ist es möglich, den Strang während seiner Förderung zu schneiden. Dabei ist der Schneidedraht
an seinen beiden Enden an einem Halter gehalten, der durch einen Längsantrieb und
einen Querantrieb entsprechend bewegt wird.
[0003] Bei bekannten Vorrichtungen ist die Wirksamkeit des Querantriebs des Halters auf
eine vertikale Querebene beschränkt. Hierdurch lässt sich zwar eine bezüglich der
Förderrichtung kurze Konstruktion für den Querantrieb erreichen, jedoch ist die Führung
des Halters bezüglich seiner Querbewegung erschwert, und der Halter neigt in der Querführung
zum Verkannten. Dies führt wiederum zu Funktionsstörungen und einer großen Belastung
der Führungsflächen und zu einem großen Verschleiß, der die Lebensdauer verringert.
Es wäre zwar denkbar, die Führungssituation dadurch zu verbessern, dass die Querführung
verhältnismäßig lang ausgebildet wird, jedoch führt dies zu einer beträchtlichen Vergrößerung
der Konstruktion in der Querrichtung der Vorrichtung.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen
Art bezüglich der Querführung bzw. des Querantriebs für den Halter zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind in den zugehörigen Unteransprüchen beschrieben.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist der Querantrieb zwei Antriebselemente
auf, die in einem längs der Förderrichtung gerichteten Abstand voneinander am Halter
angreifen. Hierdurch wird verhindert, dass der Halter in der Querführung verkanntet.
Außerdem wird eine ungleiche Verteilung der Schnittkräfte auf den Halter und dessen
Querführung vermieden und eine gleichmäßige Verteilung der Schnittkräfte erreicht.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Führungsflächen weniger belastet werden
und deshalb eine lange Lebensdauer erreicht wird. Auf Grund der verbesserten Führungs-
bzw. Antriebssituation ist es bei einer hinreichenden Führung auch möglich, die Führungslänge
der Führungskörper verhältnismäßig kurz auszubilden, so dass die Konstruktionsgröße
in der Führungsrichtung der Querführung verringert werden kann.
[0006] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung eignet sich besonders gut für solche Vorrichtungen,
bei denen zwei oder mehrere, einen längs der Förderrichtung gerichteten Abstand voneinander
aufweisende Schneidedrähte am Halter gehalten sind, die es ermöglichen, mehrere Schnitte
gleichzeitig bei einer Querbewegung des Halters auszuführen. Ein weiterer Vorteil
der erfindungsgemäßen Ausgestaltung besteht deshalb auch darin, dass eine leistungsfähige
Vorrichtung erreicht wird, die sich auch durch eine einfache Bauweise auszeichnet.
[0007] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung mit mehreren in der Längsrichtung des Durchgangs
hintereinander angeordneten Schneidedrähten eignet sich außerdem besonders gut in
Kombination mit einer für bidirektionales Schneiden eingerichteten Vorrichtung, bei
der ein Spreizen der abgeschnittenen Strangabschnitte nicht erforderlich ist. Eine
Vorrichtung dieser Kombination zeichnet sich durch Leistungsstärke bei geringem Konstruktions-,
Bau- und Steuerungsaufwand aus, wobei eine stabilisierte Abstützung des Halters oder
der quer einander gegenüberliegenden Halter bei der Schneidebewegung erreicht wird.
[0008] Um die beim Schneiden entstehenden Schnittkräfte zum einen besser und zum anderen
gleichmäßiger verteilen zu können, ist es vorteilhaft, die Angriffspunkte der Antriebselemente
bezüglich den sich in der Förderrichtung erstreckenden Abstand der Führungen des Halters
und/oder bezüglich des sich in der Förderrichtung erstreckenden Abstands der Antriebselemente
voneinander im Wesentlichen gleichmäßig zu verteilen, so dass der Halter vorne und
hinten möglichst gleichmäßig beansprucht wird.
[0009] Als Antriebsteile eignen sich sehr vorteilhaft Gelenkstangen und Pendelhebel, die
in der Querrichtung kleine und einfache Konstruktionen gewährleisten.
[0010] Außerdem eignet sich aus den vorgenannten Gründen ein vorzugsweiser gemeinsamer Antrieb,
insbesondere ein Kurbelantrieb, in Verbindung mit einem Gelenkstangenantrieb vorzüglich,
weil eine schmale Bauweise und außerdem eine kleine Konstruktion bei Gewährleistung
einer sicheren Funktion und einer langen Lebensdauer sowie einer kostengünstigen Herstellung
erreicht werden.
[0011] Ein Hebelantrieb ermöglicht außerdem in einfacher Weise eine Veränderung der Hublänge
der Antriebselemente. Dabei ist es möglich, die Hublänge nur in einer Richtung zu
vergrößern oder zu verringern und somit an eine gewünschte Querabmessung des Stranges
anzupassen, wobei ein Endpunkt der Hublänge immer gleich bleibt, wie es durch die
Auflage des Tonstranges auf dem Förderer konstant vorgegeben ist.
[0012] Es ist im Rahmen der Erfindung möglich, den Halter quer zur Förderrichtung als einen
durchgehenden und somit geschlossenen Rahmen auszubilden. Andererseits ist es möglich,
auf beiden Seiten des Förderers bzw. Tonstranges einen Halter in der Längs- und Querführung
anzuordnen, der jeweils durch einen auf der zugehörigen Seite angeordneten Antrieb
vorzugsweise vertikal antreibbar ist.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung führen zu einer kleinen und doch
stabilen sowie kostengünstig herstellbaren Konstruktion. Im weiteren lässt sich diese
Konstruktion unabhängig von einem tragenden Gestell für einen Förderer auf dem Boden
der Vorrichtung aufstellen.
[0014] Nachfolgend werden vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen
und einer Zeichnung näher erläutert.
[0015] Die Zeichnung zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Schneiden eines Stranges
aus plastisch verformbaren Material, insbesondere Ton, in Längsabschnitte, vorzugsweise
Ziegel, in der Seitenansicht.
[0016] Die Hauptkomponenten der vereinfacht dargestellten Vorrichtung sind ein Halter 1
für wenigstens einen als Schnittpunkt vereinfacht dargestellten Schneidedraht 1a,
der in nicht dargestellter Weise endseitig befestigt ist. Der Halter 1 und der Schneidedraht
1a sind bezüglich eines nur durch eine Längs-Mittelachse 2 verdeutlichten Stranges
3 bzw. eines Durchgangs 3a für den Strang 3 so quer versetzt angeordnet, dass der
Halter 1 und der Schneidedraht 1a sich in der in der Zeichnung dargestellten Ausgangsposition
bezüglich dem Durchgang 3a in einer den Durchgang 3a freigebenden quer versetzten
Stellung befinden. Dabei können der Halter 1 und der Schneidedraht 1a unterhalb des
Durchgangs 3a (s. Zeichnung) oder oberhalb des Durchgangs 3a oder bezüglich den Durchgang
3a seitlich versetzt angeordnet sein. Die Schneidebewegung des Halters 1 sowie die
Quer-Antriebsbewegung und eine zugehörige Querführung können deshalb im Wesentlichen
vertikal oder horizontal gerichtet sein.
[0017] Es können mehrere, sich quer zur Längs-Mittelachse 2 erstreckende Schneidedrähte
1a am Halter 1 angeordnet sein, die einen sich längs der Längs-Mittelachse 2 erstreckenden
Abstand a voneinander aufweisen. Es können zwei oder mehr Schneidedrähte 1a, vorzugsweise
drei oder vier oder noch mehr Schneidedrähte 1a, am Halter 1 befestigt sein, wie es
die Zeichnung andeutungsweise beispielhaft zeigt. Die sich im Wesentlichen parallel
zur Längs-Mittelachse 2 erstreckende Länge L des Halters 1 ist somit gleich oder etwas
größer als das Produkt aus dem oder den sich etwa parallel zur Längs-Mittelachse 2
erstreckenden Abstand a bzw. Abständen a und der um 1 reduzierten Anzahl der Schneidedrähte
1a. Dabei ist die Länge L des Halters 1 größer als seine Querabmessung, sodass es
sich vorzugsweise um einen länglichen Halter 1 handelt.
[0018] In der in der Zeichnung dargestellten Ausgangsstellung geben der Halter 1 und der
Schneidedraht 1a den sich in der Längsrichtung der Längs-Mittelachse 2 erstreckenden
Durchgang 3a für den Strang 3 frei, wobei der Durchgang 3a nach unten durch einen
sich gerade erstreckenden, nicht dargestellten Träger, z. B. ein Förderer oder Tisch,
begrenzt ist, auf dem der Strang 3 durch den Durchgang 3a in die durch einen Pfeil
dargestellte Förderrichtung 4 bewegbar ist.
[0019] Zum Schneiden des Stranges 3 wird der Schneidedraht 1a mit dem Halter 1 durch einen
den Halter 1 quer bewegenden Querantrieb 5 mit einem Antriebsmotor 6 und wenigstens
einem dazwischen geschalteten Getriebe 7 auf die gegenüberliegende Seite des Durchgangs
3a bewegt. Dabei ist der Halter 1 in einer auch durch Doppelpfeile dargestellten Längsführung
8 und einer Querführung 9 durch einen Längsantrieb 30 und den Querantrieb 5 so bewegbar,
dass er bei einer Längsbewegung mit der Geschwindigkeit des Förderers bzw. Stranges
3 quer mit einer wahlweisen Schnittgeschwindigkeit auf die gegenüberliegende Seite
bewegt wird, wobei der Strang 3 bei dieser Hin-Querbewegung quer geschnitten wird,
und wobei ein oder mehrere Strangabschnitte in der Anzahl der vorhandenen Schneidedrähte
1a quer abgeschnitten werden.
[0020] Zur Rückkehr in die Ausgangsposition kann der Halter 1 so antreibbar sein, dass er
mit einem Leerhub zur Ausgangsseite zurückbewegt wird, wobei der Schneidedraht 1a
in durch Spreizen der Strangabschnitte herbeigeführte Schnittfugen zwischen dem oder
den abgeschnittenen Strangabschnitten und dem verbleibenden Strang 3 zurückbewegt
wird.
[0021] Alternativ kann der Halter 1 bezüglich der Rückbewegung aber auch so gesteuert und
bewegt werden, dass der wenigstens eine Schneidedraht 1a bei seiner Rück-Querbewegung
ebenfalls einen Schnitt ausführt, wobei vorher der Halter 1 in der Längsführung 8
und durch den Längsantrieb 30 soweit längs dem Strang 3 zurückbewegt worden ist, dass
diese Bewegungslänge der Länge des oder der gewünschten Strangabschnitte entspricht.
Auch bei der Rück-Querbewegung ohne oder mit einem Schneidevorgang wird der Schneidedraht
1a mit dem Halter 1 mit der Geschwindigkeit des Stranges 3 bewegt. Das Schneiden bei
der Hin-Querbewegung und der Rück-Querbewegung wird in der Fachsprache mit dem Fachwort
"bidirektionales Schneiden" bezeichnet. Die vorbeschriebenen Bewegungsabläufe sind
an sich bekannt und bedürfen deshalb keiner weiteren Beschreibung.
[0022] Nachfolgend wird der Halter 1 im Zusammenhang mit dem Querantrieb 5 näher beschrieben.
[0023] Das Getriebe 7 weist zum Querbewegen des Halters 1 zwei quer zur Längs-Mittelachse
2 hin und her bewegbare, vorzugsweise stangenförmige Antriebselemente 11 auf, die
an zwei Verbindungsstellen 10a, 10b am Halter 1 angreifen, die einen längs der Förderrichtung
4 gerichteten Abstand b voneinander aufweisen, und die insbesondere in den Endbereichen
des Halters 1 angeordnet sind. Die vorzugsweise gleichen Abstände der Verbindungstellen
10a, 10b vom hinteren bzw. vorderen Ende des Halters 1 sind mit c bezeichnet. Die
Verbindungstellen 10a, 10b sind somit am Halter 1 außermittig angeordnet, wobei sie
vorzugsweise einander gleiche Abstände d von einer mittleren resultierenden und durch
einen Pfeil verdeutlichten Schnittkraft S aufweisen die sich als Summe aus den Schnittkräften
der vorhandenen Schneidedrähte 1a ergibt.
[0024] Die Antriebselemente 11 sind in beide Querrichtungen zwangsbewegt, d. h., bei einem
Hinhub wirken sie mit einer Schubkraft und bei einem Rückhub mit einer Zugkraft auf
den Halter 1.
[0025] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Antriebselemente 11 durch zwei Gelenkstangen
11a, 11b gebildet, die jeweils durch ein Gelenk 12a, 12b, 12c, 12d jeweils um eine
sich quer erstreckende Gelenkachse schwenkbar am einen Ende mit dem Halter 1 und am
anderen Ende mit zwei Schwenkhebeln 13a, 13b schwenkbar verbunden sind, die mit den
Gelenkstangen 11a, 11b einen Kniehebel bilden und in der Ausgangsstellung des Halters
1 einen spitzen Kniewinkel W1 einschließen und in der zur anderen Seite des Stranges
3 bewegten Stellung des Schneidedrahtes 1a einen stumpfen Kniewinkel W2 einschließen.
[0026] Beide Kniehebel werden durch einen gemeinsamen, vom Antriebsmotor 6 angetriebenen
Kurbelantrieb 16 mit einer Gelenkstange 17 hin und her geschwenkt, die durch ein Drehgelenk
18 drehbar mit dem Kurbelantrieb 16 und durch ein Schwenkgelenk 19 schwenkbar mit
einem der beiden Kniehebel oder Anbauteilen desselben verbunden ist, wobei die beiden
Kniehebelanordnungen wiederum durch eine Gelenkstange 21 schwenkbar miteinander verbunden
sind, die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel durch an ihren Enden angeordnete Schwenkgelenke
22a, 22b schwenkbar mit zwei Pendelhebeln 23a, 23b verbunden ist, die an ihren Basisenden
jeweils starr mit den Schwenkhebeln 13a, 13b und/oder einer jeweils zugehörigen Schwenkwelle
des Schwenklagers 14a, 14b verbunden und somit in den Schwenklagern 14a, 14b schwenkbar
gelagert sind. Die Schwenkgelenke 12c, 12d und 22a, 22b befinden sich jeweils auf
die Schwenkachsen der Schwenklager 14a, 14b schneidenden Radiallinien, die mit den
Radiallinien der Schwenkhebel 13a, 13b jeweils einen vorzugsweise gleich großen spitzen
Winkel W3, W4 einschließen. Da im Übrigen zum einen die wirksamen Hebellängen der
Schwenkhebel 13a, 13b sowie der Pendelhebel 23a, 23b sowie deren Winkelstellungen
im Raum jeweils gleich sind und zum anderen die Längen der Gelenkstangen 11a, 11b
und der Hebel 13a, 13b, 32a, 32b gleich sind, wird die vom Antrieb 6 erzeugte Antriebsbewegung
in zwei gleiche Bewegungslängen für die Antriebselemente 11 umgewandelt. Hierdurch
wird der Halter 1 vorzugsweise im Sinne einer Parallelverschiebung gleichmäßig bewegt,
wobei Kippbewegungen im Wesentlichen vermieden sind.
[0027] Es ist von Vorteil, das Getriebe 7 mit einer Einstellvorrichtung E so auszubilden,
dass die wirksame Bewegungslänge des Halters 1 wahlweise vergrößerbar oder verringerbar
und somit an gewünschte Querschnittsabmessungen des Stranges 3 anpassbar ist, um unnötige
Bewegungslängen zu vermeiden. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Einstellbarkeit
dadurch erreicht, dass der Abstand des Schwenkgelenks 19 von der Schwenkachse des
zugehörigen Schwenklagers 14a wahlweise verringerbar oder vergrößerbar ist. Hierzu
kann in dem zugehörigen Schwenkhebel 13a oder z. B. in dem Pendelhebel 23a eine in
ihm längs verlaufende Nut 24 angeordnet sein, in der das Schwenkgelenk 19 im Längenbereich
der Nut 24 verstellbar und feststellbar ist. Zum Verstellen und Feststellen kann eine
Verschraubung des zugehörigen Gelenkbolzens dienen, der in der Nut 24 wahlweise bewegbar
und durch die Verschraubung bei Gewährleistung der Schwenkbeweglichkeit des Schwenkgelenks
19 feststellbar ist.
[0028] Im Gegensatz zum in der Zeichnung links dargestellten Pendelhebel 23b ist der rechts
dargestellte Pendelhebel 23a parallel zu seiner Schwenkebene zum anderen Pendelhebel
23b hin gekrümmt ausgebildet, wobei auch die Nut 24 bezüglich dem Drehgelenk 18 kreisbogenabschnittsförmig
entsprechend gekrümmt ist. Der Krümmungsradius entspricht dem Achsabstand der Gelenke
18, 19 der Gelenkstange 17. Diese Krümmung der Nut 24 ermöglicht es, das Gelenk 19
in der Nut 24 zwecks Einstellung der Bewegungslänge des Halters 1 zu bewegen und einzustellen,
ohne dass die übrigen Getriebeteile verstellt werden müssen, um die Einstellschwenkbewegung
der Gelenkstange 17 zu ermöglichen.
[0029] Es ist aus funktionellen Gründen und aus Gründen der Raumausnutzung vorteilhaft,
die Pendelhebel 23a, 23b so anzuordnen, dass sie sich in der Ausgangsstellung des
Halters 1 quer zum Durchgang 3a erstrecken, wobei ihre freie Enden dem Durchgang 3a
abgewandt sind, und wobei die Kurbelstange 17 vom Pendelhebel 23a etwa längs des Durchganges
3a absteht, insbesondere nach hinten, wie es die Zeichnung zeigt. Dabei erstreckt
sich die Gelenkstange 21 im Wesentlichen parallel zum Durchgang 23a, insbesondere
vom Pendelhebel 23a nach vorne zum Pendelhebel 23b. Der das Antriebselement 11b bildende
Kniehebel ist mit dem Pendelhebel 23b bezüglich dem das Antriebselement 11a bildenden
Kniehebel mit dem Pendelhebel 23a vorzugsweise in die Förderrichtung 4 nach vorne
im Wesentlichen um den Abstand b versetzt angeordnet. Dabei bilden beide Kniehebel
jeweils einen Kurbeltrieb 13c, 13d, der dem Kurbeltrieb 17 bezüglich der Richtung
der Antriebskraft nachgeordnet ist. Zwischen dem Kurbeltrieb 17 einerseits und den
Kurbeltrieben 13c, 13d andererseits ist die Einstellvorrichtung E angeordnet, sodass
eine durch die Einstellvorrichtung E einstellbare Vergrößerung oder Verringerung der
Bewegungslänge des Halters 1 gleichzeitig auf die Kurbeltriebe 13c und 13d bzw. auf
die Antriebselement 11a und 11b wirkt. Durch die Gelenkstange 21 ist zum einen eine
vorzugsweise etwa gleich große Bewegungsübertragung auf die vordere Gelenkstange 11b
und zum anderen eine gleichzeitige Einstellung der quer gerichteten Bewegungslänge
der vorderen Gelenkstange 11b gewährleistet.
[0030] Der Antriebsmotor 6 und die Schwenkgelenke 14a, 14b sind vorzugsweise an einer Tragbasis
15 gelagert, bei der es sich um ein Anbauteil der Vorrichtung z. B. des nicht dargestellten
Förderers oder Tisches, oder um ein Bauteil handeln, das unabhängig von anderen Bauteilen
auf dem vorhandenen Boden steht, z. B. mit in seinen Endbereichen angeordneten Füßen
25.
[0031] Bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel befinden sich die Schwenkgelenke 12a,
12b und somit auch der Halter 1 in einer vertikalen oder horizontalen Bewegungsebene
oder in Bewegungsebenen, die bezüglich dem Strang 3 oder dessen Förderer seitlich
versetzt sind. In dieser bzw. parallel zu dieser Bewegungsebene erstrecken sich auch
die Schwenkebenen der vorbeschriebenen übrigen Bauteile des Getriebes 7.
[0032] Im Rahmen der Erfindung kann z. B. ein im Querschnitt U-förmiger Halter 1 vorgesehen
sein, dessen Schenkel den Durchgang 3a umgreifen und in ihrem freien Endbereichen
mit den Enden der Schneidedrähte 1a verbunden sind, und der durch einen Querantrieb
antreibbar ist, der in einer sich parallel zur, vorzugsweise horizontalen, Querbewegung
erstreckenden Längsebene wirksam ist.
[0033] Im Rahmen der Erfindung können außerdem in nicht dargestellter Weise zwei Halter
1 mit jeweils einem zugehörigen Längsantrieb 30 und Querantrieb 5 bezüglich dem Durchgang
3a quer dazu einander gegenüberliegend versetzt angeordnet sein, wobei der oder die
Schneidedrähte 1a endseitig an beiden Haltern 1 befestigt ist bzw. sind und die Halter
1 gleichzeitig im Sinne der vorbeschriebenen Bewegungen bewegt werden.
[0034] Es können z. B. zwei Halter 1 bezüglich des Durchgangs 3a horizontal einander gegenüberliegen,
sodass sie sich bezüglich dem Durchgang 3a mit ihren Querantrieben 5 auf beiden einander
gegenüberliegenden Seiten des Durchgangs 3a befinden, wobei die Schneidbewegungen
und die Querführungen 9 vertikal gerichtet sind. Dabei können die an beiden Seiten
der Vorrichtung angeordneten Querantriebe 5 gleich ausgebildet sein. Vorzugsweise
ist nur ein Antriebsmotor 6 für beide auf beiden Seiten vorhandenen Getriebe 7 vorhanden,
wobei die beiden Getriebe 7 vorzugsweise spiegelbildlich bezüglich der vertikalen
Längsmittelebene der Vorrichtung 1 angeordnet sind und auch entsprechend spiegelsymetrisch
funktionieren. Bei einer solchen Ausgestaltung sind somit auf beiden Seiten zwei Antriebselemente
11a, 11b vorhanden, die einen längs des Durchgangs 3a gerichteten Abstand b voneinander
aufweisen und in diesem Abstand am jeweils zugehörigen Halter 1 angreifen.
[0035] Zur antriebsmäßigen Querverbindung der auf beiden Seiten angeordneten Getriebe 7
können das vordere oder das hintere Schwenklager-Paar 14a oder 14b durch eine quer
durchgehende Schwenkwelle miteinander verbunden sein, sodass das zugehörige Schwenkhebel-Paar
13a oder 13b jeweils mit der zugehörigen Schwenkwelle und den zugehörigen Pendelhebel
23a bzw. 23b eine starr miteinander verbundene Schwenkeinheit bilden.
[0036] Beim Ausführungsbeispiel mit zwei bezüglich des Durchgangs 3a quer einander gegenüberliegenden
Haltern 1 gemäß dem in der Zeichnung dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel
befinden sich der oder die Schneidedrähte 1a in der dargestellten Ausgangstellung
außerhalb des Durchgangs 3a, insbesondere unterhalb des Durchgangs 3a, und sie sind
durch die auf beiden Seiten vorhandenen nicht dargestellten Längsantriebe oder einem
gemeinsamen, insbesondere mittig angeordneten, Längsantrieb 30 und die dargestellten
Querantriebe 5 in der bereits beschriebenen Weise auf die gegenüberliegende Seite
des Durchgangs 3a und wieder zurück bewegbar.
[0037] Im Rahmen der Erfindung können auch mehr als zwei Antriebselemente 11 oder quer einander
gegenüberliegende Antriebselement-Paare 11 in der Längsrichtung des Durchgangs 3a
in Abständen b voneinander hintereinander liegend angeordnet sein. Dabei sind vorzugsweise
auch das oder die weiteren Antriebselemente 11 oder Antriebselement-Paare 11 durch
vorbeschriebene Kniehebel mit durch Gelenkstangen 21 verbundene Pendelhebel 23b gebildet.
In der Figur links unten ist eine weitere sich nach vorne zu einem weiteren nicht
dargestellten Pendelhebel 23b erstreckende Gelenkstange 21 andeutungsweise dargestellt.
Auch in diesem Falle sind das hinterste und vorderste Antriebselement 11 oder Antriebselement-Paare
11 bezüglich der resultierenden Schneidekraft S der Schneiddrähte 1a vorzugsweise
symmetrisch angeordnet.
[0038] Die bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen in der Zeichnung sich vertikal
erstreckende Querführung 9 weist vier Führungsstangen 9a auf, die in den Ecken eines
rechtwinkligen Vierecks angeordnet sind, und von denen jeweils zwei einen längs und
quer gerichteten Abstand voneinander aufweisen, und die unteren Enden von zwei seitlichen
Führungsstangen 9a an einem Querführungsträger 31 befestigt sind. Jeweils zwei Führungsstangen
9a für den zugehörigen seitlichen Halter 1 erstrecken sich somit auf beiden Seiten
des Durchgangs 3a nach oben, wobei ihre oberen Enden durch eine Längsstrebe 32 miteinander
verbunden und stabilisiert sind.
[0039] Im Rahmen der Erfindung können somit auf beiden Seiten des Durchgangs 3a jeweils
ein Querführungsträger 31 angeordnet sein, die jeweils zwei einen Längsabstand voneinander
aufweisende Führungsstangen 9a tragen, an denen ein seitlicher Halter 1 vertikal verschiebbar
geführt ist.
[0040] Es kann aber auch ein sich quer zum Durchgang 3a durchgehend erstreckender Querführungsträger
31 für alle vier Führungsstangen 9a vorgesehen sein, der z. B. einen unteren flachen
Trägerkörper 31a, z. B. in Form einer Platte, aufweist. Die sich seitlich einander
gegenüberliegenden Führungsstangen 9a können an ihren oberen Enden auch durch eine
Querstrebe miteinander verbunden sein, was in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
[0041] Die Längsführung 8 weist zwei auf beiden Seiten und unterhalb des Durchgangs 3a angeordnete
Längsführungsstangen 8a auf, die endseitig in Lagerstücken 33 gelagert sind, die ortsfest
abgestützt sind, z. B. auf der Tragbasis 15. Der Trägerkörper 31a ist an beiden Seiten
durch zwei einen Längsabstand voneinander aufweisende und vorzugsweise an dessen Unterseite
befestigte Längsführungsbuchsen 8b auf den Längsführungsstangen 8a längs verschiebbar
gelagert.
[0042] Der Längsantrieb 30 zum Vor- und Zurückbewegen des Querführungsträgers 31 weist einen
vorzugsweise unter den Querführungsträger 31 und zwischen den Längsführungsstangen
8a angeordneten, angedeuteten Motor 34 auf, der z. B. durch einen in beide Längsrichtungen
wirksamen Hydraulikzylinder gebildet sein kann, der mittelbar oder unmittelbar ortsfest
abgestützt ist, z. B. an der Tragbasis 15, und am Querführungsträger 31 angreift.
[0043] Die auf beiden Seiten des Durchgangs 3a quer einander gegenüberliegend angeordneten
Halter 1 sind jeweils durch an ihren Längsenden befestigte Querführungsbuchsen 9b
an den Querführungsstangen 9a verschiebbar gelagert. Dabei können die Halter 1 als
Haltekörper jeweils eine hochkant angeordnete Seitenwange aufweisen, die an ihren
Längsenden die Querführungsbuchsen 9b trägt und mit den Enden der Schneidedrähte 1a
verbunden ist, oder die Seitenwangen können jeweils zwei übereinander angeordnete
Seitenwangenleisten 1b, 1c aufweisen, wobei die Schneidedrähte 1a mit ihren Enden
an den seitlich einander gegenüberliegenden oberen Seitenwangenleisten 1c angeordnet
bzw. befestigt sind und die Verbindungsstellen 10a, 10b für die Antriebselemente 11a,
11b an den unteren Seitenwangenleisten 1b angeordnet sind.
[0044] Nachfolgend wird die Funktion der Vorrichtung beschrieben.
[0045] Der andeutungsweise dargestellte Strang 3 wird in der Förderrichtung 4 durch den
Durchgang 3a bewegt, wobei er auf dem Förderer oder Tisch aufliegen kann oder auf
einem Tisch aufliegen und verschoben werden kann.
[0046] Für einen Schneidevorgang wird der Querführungsträger 31 durch den Längsantrieb 30
mit der Fördergeschwindigkeit des Stranges 3 vorbewegt. Gleichzeitig werden die beidseitig
des Durchgangs 3a angeordneten Halter 1 durch den Querantrieb aus einer Ausgangstellung,
in der die Schneidedrähte 1a sich neben, hier z. B. oberhalb oder unterhalb, dem Strang
3 befinden, zur gegenüberliegenden Seite des Durchgangs 3a bzw. Stranges 3 bewegt,
wobei in der Anzahl der Schneidedrähte 1a vorhandene Strangabschnitte geschnitten
werden.
[0047] Zur Rückkehr in die Ausgangsposition können die Halter 1 nach einer Rückbewegung
und wieder Vorbewegung des Querführungsträgers 31 mit der Fördergeschwindigkeit des
Stranges 3 so durch den Querantrieb 5 antreibbar sein, dass sie mit einem Leerhub
zur Ausgangseite zurück bewegt werden, wobei die Schneidedrähte 1a in durch Spreizen
der Strangabschnitte herbeigeführte Schnittfugen zwischen dem bzw. den abgeschnittenen
Strangabschnitten und dem verbleibenden Strang 3 zurückbewegt werden. Das soweit beschriebene
Schneiden wird in der Fachsprache mit "kontinuierliches und einseitiges Schneiden"
bezeichnet.
[0048] Alternativ können die Halter 1 bezüglich der Rückbewegung aber auch so gesteuert
und bewegt werden, dass die Schneidedrähte 1a bei ihrer Rück-Querbewegung ebenfalls
jeweils einen Schnitt ausführen. Dabei werden der Halter 1 bzw. der Führungsträger
31 vorher in der Längsführung 8 durch den Längsantrieb 30 soweit zurückbewegt, dass
diese Bewegungslänge ausreicht, um die Halter 1 mit der Fördergeschwindigkeit des
Stranges wieder vorzubewegen und gleichzeitig im Sinne der Rück-Querbewegung quer
zu bewegen, wobei der Strang 3 ebenfalls geschnitten wird. Ein solches Schneiden bei
der Hin-Querbewegung und bei der Rück-Querbewegung wird in der Fachsprache mit dem
Fachwort "bidirektionales Schneiden" bezeichnet.
1. Vorrichtung zum Schneiden eines Stranges (3) aus plastisch verformbaren Material,
insbesondere Ton oder dergleichen Material, der in einem in der Längsrichtung des
Stranges (3) verlaufenden Durchgang (3a) auf einem Träger bewegbar ist, mit wenigstens
einem sich quer zum Durchgang (3a) erstreckenden Schneidedraht (1a), der endseitig
in einem Halter (1) gehalten ist, der durch einen Längsantrieb (30) und einen Querantrieb
(5) so bewegbar ist, dass der Schneidedraht (1a) bei einer der Fördergeschwindigkeit
entsprechenden Längsbewegung von der einen Seite des Durchganges (3a) zur anderen
Seite und wieder zurück bewegt wird, wobei der Querantrieb (5) ein erstes Antriebselement
aufweist, das am Halter (1) angreift,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Querantrieb (7a) wenigstens ein zweites Antriebselement (11) aufweist, das in
einem längs der Förderrichtung (4) gerichteten Abstand (a) vom ersten Antriebselement
(11) am Halter (1) angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebselemente (11) mit einem gemeinsamen Antriebsmotor (6) in Antriebsverbindung
stehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die Antriebselemente (11) eine Einstellvorrichtung (E) zum Verändern der Bewegungslänge
des Halters (1) vorgesehen ist, wobei die Einstellvorrichtung (E) auf beide Antriebselemente
(11) gleichzeitig wirkt.
4. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebselemente (11) einander gleiche Bauteile sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebselemente (11) jeweils ein Teil eines zugehörigen Kniehebels sind mit
einer das zugehörige Antriebselement bildenden Gelenkstange (11a, 11b) und einem Schwenkhebel
(13a, 13b), der an seinem einen Ende durch ein Schwenkgelenk (12c bzw. 12d) mit dem
dem Halter (1) abgewandten Ende der zugehörigen Gelenkstange (11a bzw. 11b) verbunden
ist und an seinem anderen Ende in einem Schwenklager (14a bzw. 14b) schwenkbar gelagert
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kniehebel durch eine Gelenkstange (21) schwenkbar miteinander verbunden sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Antriebsmotor (6) und den Kniehebeln ein Kurbelgetriebe angeordnet ist,
dessen Gelenkstange (21) mittelbar oder unmittelbar mit einem der Kniehebel schwenkbar
verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gelenkstange (21) schwenkbar mit einem Pendelhebel (23a) verbunden ist, der mittelbar
oder unmittelbar starr mit dem Schwenkhebel (13a) eines der Kniehebel verbunden ist
und vorzugsweise mit diesem Schwenkhebel (13a) einen spitzen Winkel (W3) einschließt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass auch der Schwenkhebel (13b) des anderen Kniehebels starr mit einem Pendelhebel (23b)
verbunden ist, der mit dem Schwenkhebel (13b) vorzugsweise einen spitzen Winkel (W4)
einschließt, und dass die Gelenkstange (21) schwenkbar mit den Pendelhebeln (23a,
23b) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Halter (1) mehrere Schneidedrähte (1a), insbesondere vier oder noch mehr Schneidedrähte
(1a), gehalten sind, die jeweils einen sich längs des Durchgangs (3a) erstreckenden
Abstand (a) voneinander aufweisen.
11. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Halter (1) ein sich in der Längsrichtung des Durchgangs (3a) länglich erstreckendes
Bauteil ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Angriffselemente (11) bezüglich der Längsmitte des Halters (1) außermittig am
Halter (1) oder beiderseits einer resultierenden Schnittkraft (S) am Halter (1) angreifen.
13. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Längsantrieb und der Querantrieb (5) für ein bidirektionales Schneiden des Stranges
(3) eingerichtet sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Halter (1) bezüglich des Durchgangs (3a) quer versetzt einander gegenüberliegend
angeordnet sind und z. B. durch einen gemeinsamen Längsantrieb (30) und/oder Querantrieb
(5) oder jeweils mit einem zugehörigen Längsantrieb und/oder Querantrieb (5) bewegbar
sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die quer einander gegenüberliegend angeordneten Schwenkhebel (13a) eines der beiden
Kniehebel-Paare durch eine quer durchgehende Schwenkwelle fest miteinander verbunden
sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halter (1) bezüglich dem Durchgang (3a) horizontal einander gegenüberliegend
angeordnet und jeweils in einer im Wesentlichen horizontal verlaufenden Längsführung
(8) und einer im Wesentlichen vertikal verlaufenden Querführung (9) bewegbar sind.
17. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Querführung (5) an einem Querführungsträger (31) angeordnet ist, der in der Längsführung
(8) hin und her bewegbar ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Querführungsträger (31) einen flachen bzw. schmalen, insbesondere plattenförmigen,
Trägerkörper (31a) aufweist, von dem sich wenigstens zwei einen Längsabstand voneinander
aufweisende Querführungsstangen (9a) erstrecken, an denen der Halter (1) oder der
zugehörige Halter (1) quer verschiebbar gelagert ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Trägerkörper (31a) sich quer von der einen Seite bis zur anderen Seite des Durchgangs
(3a) erstreckt und auf beiden Seiten zwei Querführungsstangen (9a) aufweist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Trägerkörper (31a) des Querführungsträgers (31) tiefer angeordnet ist als der
Durchgang (3a).
21. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 17 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Längsantrieb (30) zwischen dem Querführungsträger (31) und einem Gestell bzw.
einer Tragbasis (15) angeordnet ist, vorzugsweise an der Unterseite und mittig am
Querführungsträger (31) angeordnet ist und an diesem angreift.