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EP 1 764 512 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.04.2010 Patentblatt 2010/14 |
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Anmeldetag: 16.09.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Wellenspaltabdichtung
Shaft seal
Joint d'étanchéité d'arbre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.03.2007 Patentblatt 2007/12 |
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Patentinhaber: Paul Bungartz GmbH & Co. Kommanditgesellschaft |
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40545 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Möllmann, Hans W.
42655 Solinger (DE)
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Vertreter: DR. STARK & PARTNER |
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PATENTANWÄLTE
Moerser Straße 140 47803 Krefeld 47803 Krefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 293 390 US-A- 2 911 919
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US-A- 1 867 236 US-A- 2 959 133
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wellenspaltabdichtung für eine horizontal angeordnete
angetriebene Welle mit Antriebsseite und einer Arbeitsseite, wobei zwischen der Antriebsseite
und der Arbeitsseite eine Labyrinthdichtung mit einer Anzahl an Nuten vorgesehen ist,
wobei die Antriebsseite mit Sperrgas überlagert ist und die Labyrinthdichtung von
dem auf der Antriebsseite zugeführten Sperrgas hin zur Arbeitsseite durchströmt ist.
Eine solche Wellenspaltabdichtung ist beispielsweise aus der
US 2,959,133 A bekannt.
[0002] Aus der Praxis sind verschiedene Systeme für eine Wellenspaltabdichtung bei horizontal
angeordneter Welle bekannt. Allerdings sind zur Umgebung offene Labyrinthdichtungen
mit Fördereinrichtungen sowie wasser- oder fettgeschmierte Stopfbuchspackungen für
gefährliche, beispielsweise toxische oder ausgasende Medien ebenso wenig geeignet
wie Wellendichtringe oder Einzelgleitringdichtungen, die in der Regel jeweils durch
das abzudichtende Medium selbst geschmiert werden.
[0003] Für Medien mit einem mittleren bis hohen Gefährdungspotential für die Umwelt sind
hingegen Doppelgleitringdichtungen, die durch ein für die Umgebung ungefährliches
Medium geschmiert werden, sowie Magnetkupplungen oder Spaltrohrmotoren geeignet, wobei
bei magnetgekuppelten Pumpen und Pumpen mit Spaltrohrmotor jeweils die Lagerung der
Welle durch im Medium laufende Gleitlager erfolgt und keine Wellendurchführung vorhanden
ist.
[0004] Diesen auch für umweltgefährdende Medien einsetzbaren Dichtsystemen ist gemein, dass
ein Trockenlaufen der Dichtsysteme oder aber ein Ausfall des Schmiersystems zu einer
starken Beeinträchtigung des Dichtsystems bis hin zu einer Zerstörung desselben führt,
da die Lagerung durch den Kontakt mit einem Arbeitsmedium mit höherem Feststoffgehalt
beeinträchtigt wird und der Spalttopf bzw. das Spaltrohr aufgetrennt werden kann.
[0005] Da ein plötzlicher Spalttopfbruch zu einer extremen Leckage führen würde, sind derartige
Systeme aus diesem Grunde in der Praxis oft sehr aufwendig überwacht.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es insoweit, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und
eine Möglichkeit für die Wellenspaltabdichtung einer horizontal angeordneten Welle
anzugeben, die sowohl bei hochtoxischen Medien als auch bei Medien mit hohem Feststoffgehalt
eingesetzt werden kann und mit der auch ohne aufwendige Überwachung eine hohe Betriebssicherheit
erreicht wird.
[0007] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass bei einer gattungsgemäßen Wellenspaltabdichtung
die Antriebsseite insbesondere mit Stickstoff überlagert ist.
[0008] Dabei ist in dem Bereich des antriebsseitigen Endes der Labyrinthdichtung, insbesondere
unmittelbar an dem antriebsseitigen Ende der Labyrinthdichtung, eine umlaufende Auffangnut
für entgegen der Sperrgasdurchströmung durch die Labyrinthdichtung durchtretende Flüssigkeit
vorgesehen, und die Auffangnut ist über eine unterseitig vorgesehene Rückführleitung
mit dem Bereich des arbeitsseitigen Endes der Labyrinthdichtung, insbesondere mit
dem unmittelbaren arbeitsseitigen Ende der Labyrinthdichtung, verbunden sein, so dass
selbst bei einer geringen Leckage gegen den Sperrgasstrom, die aufgrund der Gravitation
an der Unterseite der Welle bzw. des Labyrinths durchsickert, das insoweit durch die
Dichtung durchtretende Medium über die Rückführleitung wieder rückgeführt und am arbeitsseitigen
Ende in die Labyrinthdichtung zurückgeführt werden. Damit wird selbst ein Austreten
einer geringen Leckage durch die Labyrinthdichtung vermieden.
[0009] Hierdurch ist die Wellenspaltabdichtung besonders sicher, da weder ein toxisches
Medium austreten kann noch eine Beschädigung des Schmiersystems bei Ausfall der Sperrgasüberlagerung
zu befürchten ist. Insoweit ist auch bei "Trockenlaufen" eine ausreichende Sicherheitsreserve
gegeben.
[0010] Dabei tritt zwischen dem antriebsseitigen Gaseintritt in die Labyrinthdichtung und
dem arbeitsseitigen Gasaustritt aus der Labyrinthdichtung ein Druckverlust auf.
[0011] Erfindungsgemäß kann die Arbeitsseite der insbesondere einen Teil einer Kreiselpumpe
bildenden Welle flüssigkeitsgefüllt sein, so dass auch entsprechende flüssige Medien
gepumpt werden können.
[0012] Vorzugsweise kann die Rückführleitung in einem Abstand von einigen Nuten vor dem
arbeitsseitigen Ende der Labyrinthdichtung münden, so dass ein direkter Kontakt mit
dem im Arbeitsraum befindlichen Medium vermieden wird. Hierdurch können an der Arbeitsseite
befindliche gröbere Feststoffe nicht in die Rückführleitung eindringen, sondern allenfalls
Feststoffe, die kleiner als der Wellenspalt sind.
[0013] Vorzugsweise kann die Labyrinthdichtung als Kammdichtung mit jeweils engem Spalt
und großer Kammer ausgebildet sein, so dass durch den engen Spalt eine beschleunigte
Strömung erzielt wird und anschließend in der Kammer eine Entspannung auftritt. Hierdurch
wird ein erhöhter Druckverlust bewirkt, so dass entlang der Kammdichtung eine vergrößerte
Druckdifferenz resultiert. Damit ist der Druckunterschied zwischen antriebseitigem
Ende einerseits und arbeitsseitigem, d. h. flüssigkeitsseitigem Ende der Kammdichtung
andererseits, selbst bei ungünstigen Betriebsumständen gegeben, und ein verbesserter
Rücktransport einer gegebenenfalls an der Unterseite des Labyrinths auftretenden Leckage
wird erzielt.
[0014] Weiterhin kann zwischen dem ersten antriebsseitigen Lager und der Labyrinthdichtung
ein als Dichtlippe ausgebildeter Wellendichtring vorgesehen sein, der bei ausreichendem
Sperrgasdruck öffnet und das Sperrgas passieren lässt und bei Sperrgasausfall schließt,
so dass bei aktivem Sperrgasstrom durch die geöffnete Dichtlippe allenfalls eine sehr
geringe Reibung zwischen Wellendichtring und Welle auftritt, jedoch bei Ausfall des
Sperrgasstromes durch Schließen des Wellendichtrings eine durchsickernde Leckage in
den Lagerbereich verhindert und dieser damit geschützt wird. Bei erneuter Sperrgaszufuhr
wird die Leckage dann wieder in den Arbeitsraum zurückgeführt.
[0015] Vorteilhafterweise kann das Labyrinth der Labyrinthdichtung an der Welle, insbesondere
als Teil der Welle, vorgesehen sein, so dass eventuell durch die Flüssigkeitsleckage
mitgeschleppte Feststoffe dort abgeschleudert und dann durch die Sperrgasströmung
zur Arbeitsseite zurücktransportiert werden.
[0016] Die Antriebsseite kann teilweise in einem Lagergehäuse vorgesehen sein und die Wellendurchführung
vom Lagergehäuse zum Antrieb durch einen Spalttopf hermetisch gedichtet sein, wobei
zur Drehmomentübertragung eine Magnetkupplung vorgesehen sein kann, so dass durch
den Entfall einer Wellendurchführung eine hermetische Abdichtung gegeben ist. Hierdurch
ist zu der antriebsseitigen Atmosphäre keine Sperrgasleckage möglich, und die Lager
arbeiten unabhängig vom zu fördernden Medium.
[0017] In einem solchen Fall ist der Spalttopf insbesondere aus einem Material, in dem das
rotierende Magnetfeld kaum, insbesondere überhaupt keine Wirbelströme verursacht.
[0018] Auch kann die Antriebsseite teilweise in einem Lagergehäuse vorgesehen sein und die
Wellendurchführung vom Lagergehäuse zum Antrieb durch eine gasgesperrte Gleitringdichtung,
insbesondere Einzelgleitringdichtung, gedichtet sein. Dabei wird die gasgeschmierte
Gleitringdichtung ausreichend vom Sperrgas versorgt, und die Festlegung des Sperrgasdrucks
kann durch die Auslegung des Wellendichtrings, durch den Druckverlust der Labyrinthdichtung
und durch den Vordruck des Mediums erfolgen.
[0019] Vorteilhafterweise kann die Welle Teil einer Kreiselpumpe sein und das Laufrad mit
Rückenschaufeln versehen sein, so dass der Druck vor dem Labyrinth teilweise oder
sogar vollständig vom Pumpenförderdruck entlastet ist, so dass der erforderliche Sperrgasdruck,
und damit auch die pro Zeiteinheit erforderliche Sperrgasmenge, ebenfalls minimiert
wird.
[0020] Dabei kann das die Labyrinthdichtung umschließende Gehäuse so konstruiert sein, dass
der Wärmetransport von der Arbeitsseite zur Antriebsseite minimiert wird, und es kann
eine gute anderweitige Abfuhr der arbeitsseitig eingeleiteten Wärme an die Umgebung,
beispielsweise durch die eingeleitete Wärme an die Umgebung abgebende Kühlrippen oder
dergleichen, gewährleistet sein, so dass auch ein Einsatz bei hohen Arbeitstemperaturen
erfolgen kann.
[0021] Im Folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische teilgeschnitten dargestellte seitliche Ansicht einer Kreiselpumpe
mit einer erfindungsgemäßen Wellenspaltabdichtung und
- Fig. 2
- das Detail "X" des Gegenstandes nach Fig. 1.
[0022] In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen
verwendet.
[0023] Fig. 1 zeigt eine Kreiselpumpe 1 mit einer horizontal angeordneten angetriebenen
Welle 2, die sich zwischen der Antriebsseite 3 und der Arbeitsseite 4 erstreckt.
[0024] Die Antriebsseite 3 ist dabei eine gasgespülte Lagerseite und die Arbeitsseite 4
stellt die Mediumsseite, insbesondere Flüssigkeitsseite, mit einem Mediumseintritt
5 und Mediumsaustritt 6 dar.
[0025] Die Antriebsseite 3 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel hermetisch abgedichtet
und mit einer Magnetkupplung 7 mit Spalttopf 8 versehen.
[0026] Arbeitsseitig ist das Laufrad 9 der Kreiselpumpe 1 mit Rückenschaufeln 10 versehen.
[0027] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist oberseitig auf der angetriebenen Seite der
Welle 2 die Sperrgaszufuhr 11 vorgesehen.
[0028] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, strömt das durch die Sperrgaszufuhr 11 eingeleitete Sperrgas
an der Welle 2 vorbei in Richtung der Arbeitsseite 4, wobei es vor Eintritt in die
Labyrinthdichtung 12 durch einen antriebsseitigen Wellendichtring 13 durchtritt. Die
Labyrinthdichtung 12 besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem an der
Welle 2 angeordneten und sich mit dieser mitdrehenden Labyrinth 14, dem eine Auffangnut
15 im antriebsseitigen Bereich der Labyrinthdichtung 12 mit daran schließender Rückführleitung
16, die im arbeitsseitigen Bereich des Labyrinthes 14 mündet, zugeordnet ist.
1. Wellenspaltabdichtung für eine horizontal angeordnete angetriebene Welle (2) mit der
Antriebsseite (3) und einer Arbeitsseite (4), wobei zwischen der Antriebsseite und
der Arbeitsseite eine Labyrinthdichtung (12) mit einer Anzahl an Nuten vorgesehen
ist, wobei die Antriebsseite mit Sperrgas überlagert ist und die Labyrinthdichtung
von dem auf der Antriebsseite zugeführten Sperrgas hin zur Arbeitsseite durchströmt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsseite insbesondere mit Stickstoff überlagert ist und dass in dem Bereich
des antriebsseitigen Endes der Labyrinthdichtung, insbesondere unmittelbar an dem
antriebsseitigen Ende der Labyrinthdichtung, eine umlaufende Auffangnut (15) für durch
die Labyrinthdichtung durchtretende Flüssigkeit vorgesehen ist, und die Auffangnut
über eine unterseitig vorgesehene Rückführleitung (16) mit dem Bereich des arbeitsseitigen
Endes der Labyrinthdichtung, insbesondere mit dem unmittelbaren arbeitsseitigen Ende
der Labyrinthdichtung, verbunden ist.
2. Wellenspaltabdichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsseite der insbesondere einen Teil einer Kreiselpumpe bildenden Welle flüssigkeitsgefüllt
ist.
3. Wellenspaltabdichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Labyrinthdichtung als Kammdichtung mit jeweils engem Spalt und großer Kammer
ausgebildet ist.
4. Wellenspaltabdichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten antriebsseitigen Lager und der Labyrinthdichtung ein als Dichtlippe
ausgebildeter Wellendichtring vorgesehen ist, der bei ausreichendem Sperrgasdruck
öffnet und das Sperrgas passieren lässt und bei Sperrgasausfall schließt.
5. Wellenspaltabdichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Labyrinth der Labyrinthdichtung an der Welle, insbesondere als Teil der Welle,
vorgesehen ist.
6. Wellenspaltabdichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsseite teilweise in einem Lagergehäuse vorgesehen ist und die Wellendurchführung
vom Lagergehäuse zum Antrieb durch einen Spalttopf hermetisch gedichtet ist, wobei
zur Drehmomentübertragung eine Magnetkupplung vorgesehen ist.
7. Wellenspaltabdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsseite teilweise in einem Lagergehäuse vorgesehen ist und die Wellendurchführung
vom Lagergehäuse zum Antrieb durch eine gasgesperrte Gleitringdichtung, insbesondere
Einzelgleitringdichtung gedichtet ist.
8. Wellenspaltabdichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle Teil einer Kreiselpumpe ist und das Laufrad mit Rückenschaufeln versehen
ist.
9. Wellenspaltabdichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Labyrinthdichtung von einem den Wärmetransport von der Antriebsseite an die Antriebsseite
minimierenden Gehäuse umgeben ist.
10. Wellenspaltabdichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse für eine gute Abfuhr der von der Antriebsseite eingeleiteten Wärme an
die Umgebung Kühlrippen oder dergleichen aufweist.
1. Shaft gap seal for a horizontally positioned driven shaft (2) with a drive side (3)
and a working side (4), wherein a labyrinth seal (12) with a number of grooves is
provided between the drive side and the working side, wherein the drive side is superposed
with seal gas and the labyrinth seal is traversed by the seal gas supplied on the
drive side flowing towards the working side, characterized in that the drive side is superposed in particular with nitrogen, and in that in the region of the end of the labyrinth seal on the drive side, in particular directly
at the drive-side end of the labyrinth seal, a circumferential collecting groove (15)
is provided for liquid passing through the labyrinth seal, and the collecting groove
is connected via a return line (16) provided on its bottom surface to the region of
the end of the labyrinth seal on the working side, in particular directly at the working
side end of the labyrinth seal.
2. Shaft gap seal according to the preceding Claim, characterized in that the working side of the shaft in particular forming a part of a centrifugal pump
is filled with liquid.
3. Shaft gap seal according to one of the preceding Claims, characterized in that the labyrinth seal is in the form of a multi-lip seal with in each case a narrow
gap and larger chamber.
4. Shaft gap seal according to one of the preceding Claims, characterized in that a shaft sealing ring in the form of a sealing lip is provided between the first drive-side
bearing and the labyrinth seal, said shaft sealing ring opening when there is sufficient
seal gas pressure and allowing the seal gas to pass and closing when there is lack
of seal gas.
5. Shaft gap seal according to one of the preceding Claims, characterized in that the labyrinth of the labyrinth seal is provided on the shaft, in particular as part
of the shaft.
6. Shaft gap seal according to one of the preceding Claims, characterized in that the drive side is partially provided in a bearing housing and the shaft feed-through
from the bearing housing to the drive is hermetically sealed by a shroud, wherein
a magnetic coupling is provided for the torque transfer.
7. Shaft gap seal according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the drive side is partially provided in a bearing housing and the shaft feed-through
from the bearing housing to the drive is sealed by a gas-sealed bearing ring seal,
in particular an individual bearing ring seal.
8. Shaft gap seal according to one of the preceding Claims, characterized in that the shaft is part of a centrifugal pump and the impeller is provided with vanes on
the back.
9. Shaft gap seal according to the preceding Claim, characterized in that the labyrinth seal is surrounded by a housing minimising the heat transfer from the
drive side to the drive side.
10. Shaft gap seal according to the preceding Claim, characterized in that the housing has cooling ribs or the like to provide good discharge of the heat introduced
from the drive side into the surrounding air.
1. Joint d'étanchéité pour un arbre mené (2) agencé horizontalement, comprenant un côté
entraînement (3) et un côté travail (4), une garniture d'étanchement (12) à labyrinthe,
munie d'un certain nombre de rainures, étant prévue entre ledit côté entraînement
et ledit côté travail, le côté entraînement étant surmonté d'un gaz d'isolement et
ladite garniture d'étanchement à labyrinthe étant parcourue, vers le côté travail,
par le gaz d'isolement délivré du côté entraînement, caractérisé par le fait que le côté entraînement est notamment surmonté par de l'azote ; et par le fait qu'une rainure collectrice périphérique (15), destinée à du liquide circulant à travers
la garniture d'étanchement à labyrinthe, est prévue dans la région de l'extrémité
de la garniture d'étanchement à labyrinthe qui est située côté entraînement, en particulier
directement à ladite extrémité de la garniture d'étanchement à labyrinthe qui est
située côté entraînement, et ladite rainure collectrice est reliée, par l'intermédiaire
d'un conduit de retour (16) prévu à la face inférieure, à la région de l'extrémité
de la garniture d'étanchement à labyrinthe qui est située côté travail, en particulier
à l'extrémité immédiate de ladite garniture d'étanchement à labyrinthe qui est située
côté travail.
2. Joint d'étanchéité d'arbre, selon la revendication précédente, caractérisé par le fait que le côté travail de l'arbre, matérialisant notamment une partie d'une pompe centrifuge,
est empli de liquide.
3. Joint d'étanchéité d'arbre, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la garniture d'étanchement à labyrinthe est réalisée sous la forme d'une garniture
d'étanchement du type peigne comprenant, respectivement, un interstice étroit et une
chambre de grand dimensionnement.
4. Joint d'étanchéité d'arbre, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la présence, entre le premier palier situé côté entraînement et la garniture d'étanchement
à labyrinthe, d'une bague d'étanchement d'arbre réalisée sous la forme d'une lèvre
d'étanchement qui, lorsque la pression du gaz d'isolement est suffisante, s'ouvre
et laisse passer ledit gaz d'isolement, et se ferme en cas d'absence de gaz d'isolement.
5. Joint d'étanchéité d'arbre, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le labyrinthe de la garniture d'étanchement à labyrinthe est prévu sur l'arbre, notamment
en tant que partie dudit arbre.
6. Joint d'étanchéité d'arbre, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le côté entraînement est prévu en partie dans un carter de montage et la traversée
d'arbre, depuis ledit carter de montage jusqu'à l'entraînement, est obturée hermétiquement
par une cuvette scindée, un accouplement magnétique étant prévu pour la répercussion
de couples de rotation.
7. Joint d'étanchéité d'arbre, selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que le côté entraînement est prévu en partie dans un carter de montage et l'étanchéité
de la traversée d'arbre, depuis ledit carter de montage jusqu'à l'entraînement, est
assurée par une garniture étanche à anneau glissant à isolement gazeux, en particulier
par une garniture étanche individuelle à anneau glissant.
8. Joint d'étanchéité d'arbre, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'arbre fait partie d'une pompe centrifuge, et la roue à ailettes est pourvue d'ailettes
dorsales.
9. Joint d'étanchéité d'arbre, selon la revendication précédente, caractérisé par le fait que la garniture d'étanchement à labyrinthe est entourée d'un carter minimisant le transfert
thermique depuis le côté travail jusqu'au côté entraînement.
10. Joint d'étanchéité d'arbre, selon la revendication précédente, caractérisé par le fait que le carter présente des nervures de refroidissement ou des éléments similaires, de
telle sorte que la chaleur, induite par le côté entraînement, soit correctement cédée
à l'espace environnant.


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