| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 765 703 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
07.10.2009 Patentblatt 2009/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.06.2005 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT2005/000211 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2006/005089 (19.01.2006 Gazette 2006/03) |
|
| (54) |
VORRICHTUNG ZUM VEREINZELN VON PLATTENFÖRMIGEN GEGENSTÄNDEN, INSBESONDERE BATTERIEPLATTEN
DEVICE FOR SEPARATING PLATE-SHAPED OBJECTS, PARTICULARLY BATTERY PLATES
DISPOSITIF POUR SEPARER DES ARTICLES SOUS FORME DE PLAQUES, NOTAMMENT DES PLAQUES
DE BATTERIE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
|
Benannte Erstreckungsstaaten: |
|
HR |
| (30) |
Priorität: |
12.07.2004 AT 11752004
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
28.03.2007 Patentblatt 2007/13 |
| (73) |
Patentinhaber: BM-Battery Machines GmbH |
|
8273 Ebersdorf (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- SCHWETZ, Anton
A-8273 Ebersdorf (AT)
- SCHNUR, Hans
A-8273 Ebersdorf 48 (AT)
- ROTBART, Thomas
A-8190 Birkfeld (AT)
- ILGOUTZ, Friedrich
A-9170 Ferlach (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Beer, Manfred et al |
|
Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 445 496 DE-A1- 4 005 144 US-A- 4 516 762
|
DE-A1- 3 202 087 US-A- 4 439 097 US-A1- 2003 012 636
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit den Merkmalen des einleitenden Teils
von Anspruch 1, wie sie aus der
DE-A-3202087 bekannt ist.
[0002] Vorrichtungen zum Vereinzeln von plattenförmigen Gegenständen, insbesondere von Batterieplatten,
aus Stapeln solcher plattenförmiger Gegenstände sind bekannt.
[0003] In älteren Vorschlägen für Vorrichtungen zum Entnehmen von Batterieplatten aus Stapeln
solcher Batterieplatten (vgl.
AT 241 565 B,
AT 329 124. B und
AT 352 198 B) sind die Batterieplatten in im wesentlichen lotrechten Stapeln, in welchen die Platten
im wesentlichen horizontal ausgerichtet sind, angeordnet und werden von unten aus
dem Stapel entnommen. Dies ist wegen des auf der jeweils untersten Platte lastenden
Gewichts des Stapels problematisch, da es vorkommt, dass die Batterieplatten aneinander
haften und nicht ohne weiteres einzeln entnommen werden können.
[0004] Es sind daher auch schon Vorrichtungen vorgeschlagen worden, in welchen den Batterieplatten
im wesentlichen lotrecht stehend in horizontal ausgerichteten Stapeln der Entnahmestelle
zugeführt werden.
[0006] Bei diesen bekannten Vorrichtungen werden die zu vereinzelnden Platten im wesentlichen
lotrecht stehend in horizontal ausgerichteten Stapeln einer Vereinzelungsvorrichtung
mit einem Greifer zugeführt, der Platten einzeln aus dem Stapel entnimmt. Dies bedingt
eine aufwendige Kinematik des Greifers ("Plattenleger"), welcher einzelne Platten
aus dem Stapel entnimmt und auf ein Förderband ablegt.
[0007] Nachteilig bei diesen bekannten Vorrichtungen ist es, dass diese wegen der komplizierten
Bewegungen der Entnahmegreifer, welche die Platzen einzeln aus horizontalen Stapeln
entnehmen sollen, hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit begrenzt sind.
[0008] Aus der
US 2003/0012636 A ist eine Vorrichtung zum Vereinzeln von plattenförmigen Gegenständen aus lotrechten
Stapeln bekannt, wobei der Stapel von oben her abgearbeitet wird. Von einem Förderer
zugeführte Stapel werden von Hebelvorrichtungen angehoben. Dem oberen Ende des Stapels
ist ein Entnahmegreifer zugeordnet, der mit Saugköpfen ausgestattet ist und über einen
Antrieb Vertikalbewegungen ausführt. Die vom Entnahmegreifer mit seinen Saugköpfen
vom oberen Ende abgehobene Platte wird an einem von vier Saugkästen, die an einem
sich drehenden Rad angeordnet sind, übergeben. Von diesen Saugkästen werden die Platten
dann auf ein weiteres Förderband aufgelegt, wobei sie bei ihrer Bewegung zwischen
der Aufgabestelle im Bereich des Entnahmegreifers und der Abgabestelle eine 180'-Drehung
ausführen.
[0009] Gemäß der
DE 32 02 087 A wird ein lotrechter Stapel von oben her abgearbeitet, wobei beim Abheben von Platten
vom Stapel eine nach oben gerichtete Bewegung ausgeführt wird. Zum Abarbeiten ist
ein Endlosförderband mit daran mit Unterdruck beaufschlagten Saugköpfen vorgesehen.
Dieses Förderband transportiert abgenommene Platten (einzeln) zu einem weiteren Förderer,
mit dem vereinzelte Platten abtransportiert werden. Die eine Umlenkrolle des Förderbandes
mit den Saugköpfen, nämlich die Umlenkrolle, die im Bereich des Stapels angeordnet
ist, ist in einem Schlitten auf und ab verschiebbar gelagert. Von diesem Stand der
Technik geht die Erfindung aus.
[0010] Die
US 4,516,762 A befasst sich mit einer Vorrichtung zum Aufnehmen und Entfernen einzelner Beutel von
einem Stapel, wobei diese Beutel einer Beutelfüllmaschine zugeführt werden sollen.
Beutelstapel werden auf einem Förderer herangefördert und unterhalb der Beutelentnahmevorrichtung
positioniert. Neben dem Förderer für Stapel von Beuteln ist ein zweiter Förderer für
vereinzelte Beutel vorgesehen. Zum Abheben einzelner Beutel ist eine mit Saugköpfen
bestückte Vorrichtung vorgesehen, die lediglich auf und ab beweglich ist. Wenn ein
Beutel vom Stapel abgehoben worden ist, werden Finger von beiden Seiten her unter
den abgehobenen Beutel eingebracht und dann der Beutel von einer verschiebbaren Vorrichtung,
welche die Finger trägt, unter Klemmen seitlich über den Förderer bewegt und auf diesen
abgelegt.
[0011] In der
DE 40 05 144 A wird ein Bogenanleger beschrieben, bei dem auf einem auf und ab bewegbaren Träger
Trennsauger und wenigstens eine Reihe von Schleppsaugern auf einem hin- und herbewegbaren
Träger vorgesehen sind. Irgendwelche Übereinstimmungen mit dem Gegenstand der Anmeldung
sind nicht erkennbar.
[0012] Die
US 4, 439, 097 A befasst sich mit einer Einrichtung, mit der Trennblätter zwischen Zeitschriftenbündeln
eingeführt werden sollen. Dabei werden die Trennblätter von einem Greifer aufgenommen
und auf einen Förderer aufgelegt, der diese zwischen Lagen aus Zeitschriftenbündeln
einschiebt.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Gattung anzugeben, mit welcher beim Entnehmen von Platten, insbesondere (Blei-)Platten
für Batterien und Akkumulatoren, aus Stapeln kürzere Taktzeiten möglich sind.
[0014] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung, welche die Merkmale
von Anspruch 1 aufweist.
[0015] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0016] Da bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die jeweils oberste Platte aus einem Stapel
im wesentlichen horizontal liegender, plattenförmiger Gegenstände, welcher Stapel
im wesentlichen lotrecht ausgerichtet ist, entnommen wird, ist eine einfache Bewegung
des Entnahmegreifers ("Plattenleger") möglich. Dadurch können beim Vereinzeln von
Platten aus Stapeln solcher Platten und beim Übergeben der vereinzelten Platten an
Fördereinrichtungen kurze Taktzeiten erzielt werden.
[0017] Insbesondere ist die erfindungsgemäße Vorrichtung für das Vereinzeln von in Stapeln
herangeförderten Batterie- oder Akkumulatorplatten geeignet, wobei die vereinzelten
Platten dann einer weiteren Bearbeitung, beispielsweise zum Bürsten der Kontaktfahnen,
und Vorrichtungen zum Eintaschen von Batterie- oder Akkumulatorplatten zugeführt werden
können.
[0018] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand
der Zeichnungen. Es zeigt: Fig. 1 schematisiert eine erfindungsgemäße Vorrichtung
in Schrägansicht, Fig. 2 die Vorrichtung aus Fig. 1 mit symbolisiert dargestellten
Stapeln oder Paketen aus (Batterie-) Platten, Fig. 3 eine Einzelheit der Vorrichtung
im Bereich des Förderbandes für das Heranfördern von Stapeln, Fig. 4 in Schrägansicht
eine Einzelheit (ohne Plattenleger) im Bereich der Übergabe auf eine Transporteinrichtung
("Zwischenförderer") für vereinzelte Platten, Fig. 5 die Einzelheit der Vorrichtung
gemäß Fig. 4 mit in ihr angeordneten Stapeln aus (Batterie-) Platten, Fig. 6 die Einzelheit
der Vorrichtung aus Fig. 5 in anderer Ansicht, Fig. 7 eine weitere Einzelheit der
Vorrichtung aus Fig. 1 im Bereich eines nach der Vereinzelungsvorrichtung angeordneten
Vakuumbandes, Fig. 8 eine weitere Einzelheit der Vorrichtung aus Fig. 1 im Bereich
der Vereinzelung von Platten aus Stapeln, Fig. 9.1 die Einzelheit aus Fig. 8 in Seitenansicht,
Fig. 9.2 die Einzelheit aus Fig. 8 und 9 in Seitenansicht in einer anderen Arbeitsstellung
und die Fig. 10.1 und 10.2 in Seitenansicht Hebetische in verschiedenen Stellungen.
[0019] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung, wie sie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, besitzt ein
Förderband 10 zum Heranfördern von Stapeln aus Platten, insbesondere positiven und/oder
negativen (Blei-) Platten für Batterien und Akkumulatoren, und eine im Anschluss an
dieses Förderband 10 (Stapelzubringerband) angeordnete Vorrichtung 30 zum Anheben
von Stapeln zu einer Vereinzelungsstation 50 mit einem Plattenleger 51 und einer Vorrichtung
58 zum Vereinzeln von Platten. Im Anschluss an die Vereinzelungsstation 50 ist ein
Saugförderband 70 (Vakuumband) vorgesehen, mit welchem die in der Vereinzelungsstation
50 vereinzelten und auf einen Zwischenförderer 60 abgelegten Platten zu einer Hauptförderbahn
90 zugeführt werden.
[0020] Die einzelnen Baugruppen der Vorrichtung werden nachstehend beschrieben:
[0021] Das Stapelzubringerband 10 ist beispielsweise ein Riemen- oder Kettenförderer 11
mit im Ausführungsbeispiel drei Förderelementen 12 (Riemen oder Ketten), auf deren
im Bereich des in Fig. 1 links liegenden Enden der oberen Trume der Förderelemente
12, die sich in Fig. 1 nach rechts bewegen, von einer beliebigen Vorrichtung 13 Stapel
14 (Fig. 2) von Platten aufgesetzt werden. Den oberen Trumen der Förderelemente 12
des Stapelzubringerbandes 10 sind zwei Hebevorrichtungen 15 zugeordnet, welche auf
dem Zubringerband 10 angeordnete Stapel 14 von den Förderelementen 12 zum Anhalten
der Stapel 14 abheben können, so dass diese geordnet und mit Abstand voneinander zu
der Hebevorrichtung 30, die am abgabeseitigen Ende des Stapelzubringerbandes 10 angeordnet
ist, zugeführt werden können.
[0022] Die Hebevorrichtung 30 (vgl. Fig. 10.1 und 10.2) besitzt zwei unabhängig voneinander
betätigbare Hebetische 31 und 32, von welchen einer 31 in seiner unteren Ausgangslage
im unteren Bereich, also im wesentlichen in der Höhe der oberen Trume der Förderelemente
12 des Stapelzubringerbandes 10 angeordnet ist. Dieser untere Hebetisch 31 besitzt
im Ausführungsbeispiel zwei Finger 33, die in der unteren Endstellung zwischen die
Förderelemente 12 (Ketten, Bänder oder Riemen) des Stapelzubringerbandes 10 eingreifen.
[0023] Der zweite Hebetisch 32 ist im oberen Bereich der Hebevorrichtung 30 angeordnet.
An dem oberen Hebetisch 32 ist wenigstens ein in die Hebebahn vor- und zurückschiebbares
Schwert 34 vorgesehen - vorzugsweise sind drei Schwerter 34 vorgesehen, die zwischen
die Finger 33 des unteren Hebetisches 31 eingreifen können - um einen teilweise abgearbeiteten
Stapel 14 vom unteren Hebetisch 31 zu übernehmen.
[0024] Auf diese Art und Weise können Stapel 14 in der Hebevorrichtung 30 vom unteren Hebetisch
31 angehoben werden, bis die oberste Platte in der Entnahmeposition angeordnet ist.
Wenn ein Teil der Platten aus dem Stapel 14 entnommen worden, dieser also teilweise
abgearbeitet worden ist, werden die Schwerter 34 des oberen Hebetisches 32 vorgeschoben
und halten den teilweise abgearbeiteten Stapel 14, so dass der untere Hebetisch 31
abgesenkt werden kann und der inzwischen kleinere Stapel 14 vom oberen Hebetisch 32
übernommen wird und von diesem Hebetisch 32 schrittweise weiter angehoben werden kann.
[0025] Durch das Zusammenspiel des unteren Hebetisches 31, und den in die Hebebahn vor-
und zurückschiebbaren Schwertern 34 des oberen, ebenfalls nach oben anhebbaren Hebetisches
32 ist ein kontinuierliches Zuführen von Platten in die Entnahmeposition der Vereinzelungsstation
50 möglich.
[0026] Die Vereinzelungsstation 50 besitzt einen Plattenleger 51, der mit Hilfe von Saugköpfen
52, die über das Gehäuse 53 des Plattenlegers 51 mit Unterdruck beaufschlagt werden,
die jeweils oberste Platte eines Stapels aufnimmt, anhebt, und auf die Förderelemente
61 ("Flügelgruppe") eines als Zwischenförderer dienenden Flügelförderbandes 60 ablegt.
Die vertikalen Bewegungen des Plattenlegers 51 werden über ein Hebelgestänge 54 und
Steuerkurven 55 oder Nocken gesteuert, so dass dieser so lange wie benötigt, nämlich
bis die nächste Flügelgruppe 61 des Flügelförderbandes 60 in die Stellung für die
Übernahme einer Platte vom Plattenleger 51 bewegt worden ist, angehoben bleibt. Die
Abgabestelle, also die Stelle in der Platten einzeln auf ein einander gegenüberliegendes
Paar aus Flügelgruppen 61 des als Zwischenförderer dienenden Flügelförderbandes 60
abgelegt werden, befindet sich im Bereich des Plattenlegers 51, so dass dieser nur
vertikale Bewegungen ausführen braucht, wenn er eine Platte vom Stapel 14 aufnimmt
und dann auf ein Paar aus Flügelgruppen 61 des Flügelförderbandes 60 ablegt.
[0027] Der Plattenleger 51 besitzt ein Gehäuse 53 mit mehreren, im Ausführungsbeispiel vier,
Saugköpfen 52, die mit Unterdruck beaufschlagbar sind. Zum Abgeben einer vom Plattenleger
51 abgehobenen Platte auf das Flügelförderband 60 ist ein nockengesteuertes (Gestänge
56, Steuerscheibe 57) Ventil vorgesehen, das "Falschluft" in das Gehäuse 53 des Plattenleger
51 einlässt, so dass die von diesem gehaltene Platte auf ein Paar aus Flügelgruppen
61 des Flügelförderbandes 60, und zwar das Paar, das sich gerade unter dem Plattenleger
51 befindet, abfällt.
[0028] Um sicherzustellen, dass durch den Plattenleger 51 nur jeweils eine Platte vom Stapel
14 abgehoben wird, ist der Vereinzelungsstation 50 eine Vorrichtung zur Plattenvereinzelung
58 zugeordnet. Diese Plattenvereinzelung 58 besitzt einen vor- und zurückschiebbaren
Finger 65, und einen mit Abstand gleich der Plattendicke unter dem Finger 65 angeordnetten
Teller 66, der ebenfalls vor- und zurückschiebbar ist (vgl. Fig. 9.1, 9.2).
[0029] Ein Stapel 14 wird entweder vom unteren Hubtisch 31 oder vom oberen Hubtisch 32 so
weit angehoben, dass die oberste Platte von unten her an dem vorgeschobenen Finger
65 der Plattenvereinzelung 58 anliegt. Sobald dies geschehen ist, wird der Teller
66 vorgeschoben und dringt in den Spalt zwischen der obersten und der nächst unteren
Platte ein, so dass die obere Platte von der darunter befindlichen Platte sicher getrennt
wird und vom Plattenleger 51 mit Hilfe seiner Saugköpfe 52 abgehoben und auf das Flügelförderband
60 abgelegt werden kann.
[0030] Vom Flügelförderband 60 werden Platten einzeln in Fig. 1 nach rechts bewegt.
[0031] Das Flügelförderband 60 besitzt zwei um je zwei Umlenkräder mit lotrechtten Achsen
umlaufende Endlosketten 62, von welchen mit Abstand voneinander Auflageflügel 61 für
Platten ("Flügelgruppen") von den Endlosketten 62 in den Raum zwischen den Endlosketten
62 abstehend, vorgesehen sind. In jeder Flügelgruppe 61 sind an ihren in Bewegungsrichtung
hinteren Ende Anschlagwinkel 63 für den sicheren Transport von Platten vorgesehen.
In dem Bereich, in dem sich die Trume der Endlosketten 62 in Fig. 1 nach rechts, also
in Förderrichtung des Flügelförderbandes 60 bewegen, liegen einander zwei Flügelgruppen
61 gegenüber und bilden ein Paar aus Flügelgruppen 61, auf denen aufliegend eine Platte
von der Vereinzelungsstation 50 weg transportiert wird (vgl. Fig. 5 und 6). Im Bereich
nach dem Plattenleger 51 ist dem Flügelförderband 60 eine Vorrichtung zum Erkennen
von (unerwünschten) Doppelplatten (zwei aufeinanderliegende Platten) zugeordnet. Soferne
eine "Doppelplatte" festgestellt wird, wird sichergestellt, dass diese Platten am
Ende des Flügelförderbandes 60 in einen Auswurfschacht 64 abgeworfen wird. Dies kann
beispielsweise dadurch erfolgen, dass die erste Vakuumkammer 73 eines nachgeschalteten
Vakuumförderbandes 70 nicht mit Unterdruck beaufschlagt wird, so dass das Vakuumförderband
70 vom Flügelförderband 60 herangeförderte "Doppelplatten" nicht aufnehmen kann. Alternativ
oder zusätzlich kann im Bereich des als abgabeseitigen Endes des Flügelförderbandes
60 eine Hebevorrichtung 76 vorgesehen sein, die einzelne Platten zum aufgabeseitigen
Ende des Vakuumförderbandes 70 anhebt, so dass diese vom Vakuumförderband 70 aufgenommen
werden, oder bei erkannten "Doppelplatten" nicht aktiviert wird, so dass Doppelplatten
in den Auswurfschacht 64 fallen.
[0032] Das Vakuumförderband 70 ist mit Überlappung zum abgabeseitigen Ende des Flügelförderbandes
61 vorgesehen. Das Vakuumförderband 70 besitzt einen Endlosgurt 71 mit mehreren in
ihm angeordneten Lochgruppen 72 und mehreren, dem unteren Trum des Gurtes 71, das
sich in Fig. 1 von links nach rechts bewegt, zugeordneten Vakuumkammern 73, 74, 75.
Die Vakuumkammern 73, 74, 75 sind einzeln und unabhängig voneinander mit Unterdruck
beaufschlagbar. Das Vakuumförderband 70 übernimmt, gegebenenfalls unerstützt durch
die Hebeeinrichtung 76 vom abgabeseitigen Ende des Flügelförderbandes 60 vereinzelte
Platten und transportiert diese in Fig. 1 nach rechts. Die Bewegungen des Flügelförderbandes
60 und des Vakuumförderbandes 70 sind so aufeinander abgestimmt, das immer dann eine
Platte auf einem Paar aus Flügelgruppen 61 aufliegend am Ende des Flügelförderbandes
60 ankommt, wenn sich eine Lochgruppe 72 des Endlosgurtes 71 des Vakuumförderbandes
70 am abgabeseitigen Ende des Flügelförderbandes 60 befindet.
[0033] Das Vakuumförderband 70 kann für Wartungsarbeiten oder für das Beheben von Störungen
in die in Fig. 2 strichliert eingezeichnete Stellung hochgeschwenkt werden.
[0034] Dem unteren Trum des Gurtes 71 des Vakuumförderbandes 70 ist im Ausführungsbeispiel
eine Einrichtung 80 zum Bürsten von Kontaktfahnen von Batterie- oder Akkumulatorplatten
zugeordnet. Im Bereich diesel Einrichtung 80 sind dem unteren Trum des Vakuumförderbandes
70 zugeordnete Klemmrollen 81 vorgesehen, welche Klemmrollen 81 dadurch, dass sie
Platten von unten gegen den Endlosgurt 71 drücken, sicherstellen, dass die Platten
beim Bürsten ihrer Fahnen keine unerwünschten Bewegungen ausführen und sicher weiterbewegt
werden.
[0035] Dem abgabeseitigen Ende des Vakuumförderbandes 70 ist eine Hauptförderbahn 90 für
den Abtransport vereinzelter Platten, wie Batterie- oder Akkumulatorplatten, zugeordnet.
Die im Bereich der Hauptförderbahn 90 vorgesehene Vakuumkammer 75 des Vakuumförderbandes
70 ist belüftbar, so dass in ihr Vakuum aufgehoben und die im Vakuumband 70 vorgesehenen
Lochgruppen 72 in diesem Bereich nicht mit Unterdruck beaufschlagt werden, sodass
eine Platte, die vom Vakuumförderband 70 an dessen unterem Trum durch den Unterdruck
gehalten über der Hauptförderbahn 9.0 angekommen ist, losgelassen wird und auf die
Hauptförderbahn 90 abfällt.
[0036] Die Hauptförderbahn 90 kann eine Förderbahn zu einer Vorrichtung zum Eintaschen von
Batterie- oder Akkumulatorplatten sein, wie sie beispielsweise aus der
US 6 499 208 A oder der
US 6 670 072 A bekannt sind.
[0037] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt dargestellt
werden:
[0038] Eine Vorrichtung zum Vereinzeln von Batterieplatten aus Stapeln besitzt eine Hebevorrichtung
30, mit der lotrechte Stapel 14 schrittweise zu einem Plattenleger 51 angehoben werden.
Der Plattenleger 51 hebt die jeweils oberste Platte vom Stapel 14 ab und legt sie
auf ein Förderband 60 ab, dessen aufgabeseitiges Ende unter dem Plattenleger 51 angeordnet
ist und das Förderelemente 61 besitzt, die nach dem Abheben einer Platte vom Stapel
14 unter den Plattenleger 51 bewegt werden. Das abgabeseitige Ende des Förderbandes
60 ist unter dem aufgabeseitigen Ende eines Vakuumförderbandes 70 angeordnet. Das
Vakuumförderband übernimmt vereinzelte Platten vom Förderband 60 und bewegt diese
zu nachgeschalteten Vorrichtungen.
1. Vorrichtung zum Vereinzeln von plattenförmigen Gegenständen aus einem im wesentlichen
lotrecht ausgerichteten Stapel (14) mit einem unteren und einem oberen Ende, in welchem
Stapel (14) die plattenförmigen Gegenstände im wesentlichen horizontal liegend ausgerichtet
sind, mit einer Einrichtung (50) zum Entnehmen einzelner plattenförmiger Gegenstände
von einem Ende des Stapels (14), wobei die Einrichtung (50) am oberen Ende des Stapels
(14) angeordnet ist und den jeweils obersten plattenförmigen Gegenstand von dem Stapel
(14) entnimmt, und mit einer Vereinzelungsvorrichtung (58) für die plattenförmigen
Gegenstände, die in der Einrichtung (50) zum Entnehmen von Platten vorgesehen ist,
wobei zum Abtransport der vereinzelten plattenförmigen Gegenstände eine Fördervorrichtung
(60) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinzelungsvorrichtung (58) mit einem Finger (65) und einem Teller (66) ausgestaltet
ist und dass der Finger (65) mit Abstand über dem zwischen dem obersten und dem nächst
unteren plattenförmigen Gegenstand einschiebbaren Teller (66) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hebeeinrichtung (30) für Stapel vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeeinrichtung (30) zwei unabhängig voneinander betätigbare Hebetische (31/32)
aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Hebetisch (31) der Hebetische einer Fördereinrichtung (10,11) für das Heranfördern
von Stapeln (14) plattenförmiger Gegenstände zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der andere Hebetisch (32) der Hebetische im Bereich der Einrichtung (50) zum Entnehmen
von Platten angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Hebetisch (31) vorzugsweise zwei Finger (33) aufweist, die zwischen die
Förderelemte (12) des Zuführförderbandes (10, 11) eingreifen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der andere Hebetisch (32) vor- und zurückschiebbare Schwerter (34) aufweist, welche
in der vorgeschobenen Stellung zwischen die Finger (33) des unteren Hebetisches (31)
eingreifend angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Abtransport vereinzelter Platten vorgesehene Fördervorrichtung (60) Förderelemente
(61) aufweist, die in eine Aufnahmestellung unterhalb eines angehobenen Plattenlegers
(51) bewegbar sind, wobei die Einrichtung (50) zum Entnehmen von Platten den Plattenleger
(51) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung ein Flügelförderband (60) mit mehreren als Förderelemente ausgebildeten
Flügeln (61) ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Flügelförderband (60) zwei Endlosketten (62) aufweist, an denen Gruppen von Flügeln
(61) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den in Förderrichtung hintersten Flügeln (61) jeder Gruppe von Flügeln (61) ein
Anschlagwinkel (63) für einzelne plattenförmige Gegenstände vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenleger (51) Vakuumsaugköpfe (52) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumsaugköpfe (52) an ein Gehäuse (53) des Plattenlegers (51), das mit Unterdruck
beaufschlagt ist, angeschlossen sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (53) belüftbar ist, um Platten von Plattenleger (51) abzulegen.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bewegung des Plattenlegers (51) ein von einer Nocke oder einer Steuerscheibe
(55) betätigter Antrieb (54) vorgesehen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass für das Belüften des Gehäuses (53) des Plattenlegers (51) ein Ventil vorgesehen ist,
das durch einen von einer Nocke (57) oder einer Steuerscheibe betätigten Antrieb (56)
offen und schließbar ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass dem als Zwischenförderer (60) für vereinzelnde Platten dienenden Flügelförderband
eine Einrichtung zum Erkennen von Doppelplatten zugeordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass für den Weitertransport vereinzelter Platten mit dem Zwischenförderer (60) überlappend
ein Vakuumförderband (70) mit einem Gurt (71) vorgesehen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Vakuumförderband (70) Platten an seinem unteren Trum durch Unterdruck gehalten,
fördert.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Vakuumförderband (70) aus seiner wirksamen Stellung in eine nicht wirksame Stellung
hochschwenkbar ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gurt (71) des Vakuumförderbandes (70) Gruppen (72) von mit Unterdruck beaufschlagbaren
Löchern vorgesehen sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass zum Beaufschlagen des Vakuumförderbandes (70) mit Unterdruck zwischen den beiden
Trumen des Gurtes (71) des Vakuumförderbandes (70) voneinander vorzugsweise unabhängig
mit Unterdruck beaufschlagbar Kammern (73, 74, 75) vorgesehen sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die abgabeseitig angeordnete Kammer (75) des Vakuumförderbandes (70) belüftbar ist,
um Platten auf eine Hauptförderbahn (90) abzulegen.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass dem Vakuumförderband (70) wenigstens eine Einrichtung (80) zum Bearbeiten von plattenförmigen
Gegenständen zugeordnet sind.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung eine Einrichtung (80) zum Bürsten von Kontaktfahnen von Batterie-
oder Akkumulatorplatten ist.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführförderer (10) wenigstens zwei bei parallel zueinander ausgerichtete Förderelemente
(12), wie Bänder Riemen oder Ketten, aufweist, und dass die Finger (33) des unteren
Hebetisches (31) zwischen die Förderelemente (12) einführbar sind.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Finger (65) der Vereinzelungsvorrichtung (58) vor- und zurückschiebbar ist.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Teller (66) der Vereinzelungsvorrichtung (58) vor- und zurückschiebbar ist.
29. Vorrichtung nach Anspruch 27 und 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Teller (66) in den Spalt zwischen dem obersten plattenförmigen Gegenstand und
dem nächst unteren plattenförmigen Gegenstand verschiebbar ist, sobald der Finger
(65) an dem obersten plattenförmigen Gegenstand anliegt.
1. Device for separating plate-shaped articles from an essentially vertically aligned
stack (14) with a lower and an upper end, in which stack (14) the plate-shaped articles
are aligned lying essentially horizontally, with a means (50) for removing individual
plate-shaped articles from one end of the stack (14), the means (50) being located
on the top end of the stack (14) and removing the plate-shaped article which is uppermost
at the time from the stack (14), and with a separating device (58) for the plate-shaped
articles which is provided in the means (50) for removing plates, whereby there is
a conveyor device (60) for removing separated plate-shaped articles, characterized in that the separating device (58) is equipped with a finger (65) and a disk (66) and that
the finger (65) is located with a distance over the disk (66) which can be inserted
between the uppermost plate-shaped article and the one next underneath.
2. Device according to claim 1, characterized in that there is a lifting means (30) for stacks.
3. Device according to claim 2, characterized in that the lifting means (30) has two lifting tables (31/32) which can be actuated independently
on one another.
4. Device according to claim 3, characterized in one lifting table (31) of the lifting tables is assigned to a conveyor means (10,
11) for delivering stacks (14) of plate-shaped articles.
5. Device according to claim 3 or 4, characterized in that the other lifting table (32) of the lifting tables is located in the region of the
means (50) for removing plates.
6. Device according to claim 4, characterized in that one lifting table (31) has preferably two fingers (33) which fit between the conveyor
elements (12) of the supply conveyor belt (10, 11).
7. Device according to claim 5, characterized in that the other lifting table (32) has blades (34) which can be moved back and forth and
which are located in the advanced position to engage between the fingers (33) of the
lower lifting table (31).
8. Device according to one of claims 1 to 7, characterized in that the conveyor device (60) intended for removing individual plates has conveyor elements
(61) which can be moved into a receiving position underneath a raised plate handler
(51), whereby the means (50) for removing plates comprises the plate handler (51).
9. Device according to claim 8, characterized in that the conveyor belt is a finned conveyor belt (60) with several fins (61) made as conveyor
elements.
10. Device according to claim 9, characterized in that the finned conveyor belt (60) has two endless chains (62) on which there are groups
of fins (61).
11. Device according to claim 10, characterized in that there is a stop angle (63) for individual plate-shaped articles on the fins (61)
which are rearmost in the conveyor direction for each group of fins (61).
12. Device according to one of claims 8 to 11, characterized in that the plate handler (51) has vacuum suction heads (52).
13. Device according to claim 12, characterized in that the vacuum suction heads (52) are connected to a housing (53) of the plate handler
(51) which is supplied with negative pressure.
14. Device according to claim 13, characterized in that the housing (53) can be vented to deposit plates from the plate handler (51).
15. Device according to one of claims 8 to 14, characterized in that for movement of the plate handler (51) there is a drive (54) which is actuated by
a cam or a control disc (55).
16. Device according to claim 14, characterized in that for venting the housing (53) of the plate handler (51) there is a valve which can
be opened and closed by a drive (56) which has been actuated by a cam (57) or a control
disc.
17. Device according to one of claims 9 to 16, characterized in that a means for detecting double plates is assigned to the finned conveyor belt serving
as intermediate conveyor (60) for the separating plates.
18. Device according to claim 17, characterized in that there is a vacuum conveyor belt (70) with a belt (71) overlapping with the intermediate
conveyor (60) for continued transport of separated plates.
19. Device according to claim 18, characterized in that the vacuum conveyor belt (70) conveys plates on its lower strand by negative pressure.
20. Device according to claim 18 or 19, characterized in that the vacuum conveyor belt (70) can be pivoted up out of its active position into an
inactive position.
21. Device according to claims 18 to 20, characterized in that in the belt (71) of the vacuum conveyor belt (70) there are groups (72) of holes
which can be supplied with negative pressure.
22. Device according to claims 18 to 21, characterized in that to supply negative pressure to the vacuum conveyor belt (70), between the two strands
of the belt (71) of the vacuum conveyor belt (70) there are chambers (73, 74, 75)
which can be supplied preferably independently of one another with negative pressure.
23. Device according to claim 22, characterized in that the chambers (75) of the vacuum conveyor belt (70) which are located on the delivery
side can be vented to deposit plates on the main conveyor path (90).
24. Device according to one of claims 18 to 23, characterized in that at least one means (80) for processing of plate-shaped articles is assigned to the
vacuum conveyor belt (70).
25. Device according to claim 24, characterized in that the means is a means (80) for brushing the contact lugs of battery or accumulator
plates.
26. Device according to one of claims 4 to 25, characterized in that the supply conveyor (10) has at least two conveyor elements (12) aligned parallel
to one another, such as belts, straps or chains, and wherein the fingers (33) of the
lower lifting table (31) can be inserted between the conveyor elements (12).
27. Device according to one of claims 1 to 26, characterized in that the finger (65) of the separation device (58) can be moved back and forth.
28. Device according to one of claims 1 to 27, characterized in that the disk (66) of the separation device (58) can be moved back and forth.
29. Device according to claims 27 and 28, characterized in that the disk (66) can be moved into the gap between the uppermost plate-shaped article
and the plate-shaped article next underneath, as soon as the finger (65) adjoins the
uppermost plate-shaped article.
1. Dispositif pour la séparation d'objets en forme de plaque à partir d'une pile (14)
orientée sensiblement verticalement avec une extrémité inférieure et une extrémité
supérieure, pile (14) dans laquelle les objets en forme de plaque sont orientés couchés
sensiblement horizontalement, avec un système (50) pour le prélèvement d'objets individuels
en forme de plaque sur une extrémité de la pile (14), le système (50) étant disposé
sur l'extrémité supérieure de la pile (14) et prélevant l'objet en forme de plaque
située en haut sur la pile (14), et un dispositif de séparation (58) pour les objets
en forme de plaque, qui est prévu dans le système (50) pour le prélèvement de plaques,
un dispositif de transport (60) étant prévu pour l'évacuation des objets séparés en
forme de plaque, caractérisé en ce que le dispositif de séparation (58) est équipé d'un doigt (65) et d'un plateau (66)
et en ce que le doigt (65) est prévu à distance au-dessus du plateau (66) pouvant être introduit
entre l'objet supérieur et l'objet en forme de plaque immédiatement inférieur.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif de levage (30) pour des piles est prévu.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de levage (30) présente deux tables de levage (31/32) actionnées indépendamment
l'une de l'autre.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'une (31) des tables de levage est attribuée à un système de transport (10, 11)
pour le rapprochement de piles (14) d'objets en forme de plaque.
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'autre table (32) des tables de levage est disposée dans la zone du système (50)
pour le prélèvement de plaques.
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'une des tables de levages (31) présente de préférence deux doigts (33), qui s'engagent
entre les éléments de transport (12) de la bande transporteuse d'alimentation (10,
11).
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'autre table de levage (32) présente des lames (34) pouvant avancer et reculer,
qui sont disposées dans la position avancée en s'engageant entre les doigts (33) de
la table de levage (31) inférieure.
8. Dispositif selon les revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif de transport (60) prévu pour l'évacuation de plaques séparées présente
des éléments de transport (61) qui peuvent être déplacés dans une position de réception
au-dessous d'un système de pose de plaque (51) soulevé, le système (50) pour le prélèvement
de plaques présentant le système de pose de plaque (51).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de transport est une bande transporteuse à ailettes (60) avec plusieurs
ailettes (61) conçues comme éléments de transport.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la bande transporteuse à ailettes (60) présente deux chaînes continues (62), sur
lesquelles sont disposés des groupes d'ailettes (61).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'une cornière de butée (63) pour des objets individuels en forme de plaque est prévue
sur les ailettes (61), situées le plus en arrière dans le sens de transport, de chaque
groupe d'ailettes (61).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que le système de pose de plaque (51) présente des têtes aspirantes par vide (52).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que les têtes aspirantes par vide (52) sont raccordées à un carter (53) du système de
pose de plaque (51), qui est alimenté en dépression.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que le carter (53) peut être ventilé, afin d'enlever des plaques du système de pose de
plaque (51) .
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 14, caractérisé en ce qu'un entraînement (54), actionné par une came ou un disque de commande (55) est prévu
pour le déplacement du système de pose de plaque (51).
16. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'il est prévu pour la ventilation du carter (53) du système de pose de plaque (51)
une vanne qui peut être ouverte et fermée par un entraînement (56) actionné par une
came (57) ou un disque de commande.
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 16, caractérisé en ce qu'un système pour la détection de plaques doubles est attribué à la bande transporteuse
à ailettes servant de transporteur intermédiaire (60) pour les plaques séparées.
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce qu'une bande transporteuse à vide (70) avec une sangle (71) est prévue par recouvrement
pour le transport ultérieur de plaques séparées avec le transporteur intermédiaire
(60).
19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce que la bande transporteuse à vide (70) transporte des plaques sur son brin inférieur
maintenues par dépression.
20. Dispositif selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce que la bande transporteuse à vide (70) peut être basculée vers le haut à partir de sa
position efficace dans une position non efficace.
21. Dispositif selon les revendications 18 à 20, caractérisé en ce que des groupes (72) de trous pouvant être alimentés en dépression sont prévus dans la
sangle (71) de la bande transporteuse à vide (70).
22. Dispositif selon les revendications 18 à 21, caractérisé en ce que des chambres (73, 74, 75) peuvent être alimentées avec de la dépression de préférence
indépendamment les unes des autres sont prévues pour l'alimentation de la bande transporteuse
à vide (70) avec de la dépression entre les deux brins de la sangle (71) de la bande
transporteuse à vide (70).
23. Dispositif selon la revendication 22, caractérisé en ce que la chambre (75), disposée côté distribution, de la bande transporteuse à vide (70)
peut être ventilée afin de déposer des plaques sur une bande transporteuse principale
(90).
24. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 18 à 23, caractérisé en ce que au moins un dispositif (80) pour le traitement d'objets en forme de plaque est attribué
à la bande transporteuse à vide (70).
25. Dispositif selon la revendication 24, caractérisé en ce que le système est un système (80) pour le brossage de lamelles de contact de plaques
de batterie ou de plaques d'accumulateur.
26. Dispositif selon les revendications 4 à 25, caractérisé en ce que le transporteur d'alimentation (10) présente au moins deux éléments de transport
(12) orientés parallèlement entre eux, tels que bandes, courroies ou chaînes, et en ce que les doigts (33) de la table de levage (31) inférieure peuvent être introduits entre
les éléments de transport (12).
27. Dispositif selon les revendications 1 à 26, caractérisé en ce que le doigt (65) du dispositif de séparation (58) peut avancer et reculer.
28. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 27, caractérisé en ce que le plateau (66) du dispositif de séparation (58) peut avancer et reculer.
29. Dispositif selon les revendications 27 et 28, caractérisé en ce que le plateau (66) peut être déplacé dans la fente entre l'objet supérieur en forme
de plaque et l'objet immédiatement inférieur en forme de plaque dès que le doigt (65)
s'applique sur l'objet supérieur en forme de plaque.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente