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EP 1 767 486 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.03.2011 Patentblatt 2011/10 |
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Anmeldetag: 18.09.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fahrzeugkran
Vehicle crane
Grue automotrice
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
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Priorität: |
26.09.2005 DE 202005015151 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.03.2007 Patentblatt 2007/13 |
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Patentinhaber: Liebherr-Werk Ehingen GmbH |
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89584 Ehingen/Donau (DE) |
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Erfinder: |
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- Willim, Hans-Dieter, Dipl.-Ing.
89079 Ulm-Unterweiler (DE)
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Vertreter: Laufhütte, Dieter et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel
Widenmayerstrasse 23 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 943 578 US-A- 3 620 579
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JP-A- 7 267 583 US-A- 4 984 695
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugkran nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] In üblicher Weise weist ein Fahrzeugkran einen Unterwagen und einen Oberwagen, sowie
einen Drehkranz und einen Ausleger auf. Der Oberwagen ist über den Drehkranz gegenüber
dem Unterwagen verdrehbar. Auf dem Oberwagen ist der in der Regel teleskopierbar ausgestaltete
Ausleger um einen Drehpunkt verschwenkbar angeordnet. Der Oberwagen trägt darüber
hinaus eine Winde, auf die das Hubseil aufwickelbar ist.
[0003] Ein Fahrzeugkran nach dem Stand der Technik ist beispielhaft in Fig. 1 dargestellt.
Der dort dargestellte Fahrzeugkran 10 weist einen zweiachsigen Unterwagen 12 und einen
mittels eines hier nicht näher dargestellten Drehkranzes auf diesem drehbar angeordneten
Oberwagen 14 auf. Der Oberwagen 14 weist einen Teleskopausleger 16 auf, der um eine
Schwenkachse 18 schwenkbar auf der Drehbühne 20 des Oberwagens 14 angeordnet ist.
Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Fahrzeugkran eine Fahrerkabine
22 und eine auf der Drehbühne des Oberwagens angeordnete Kranführerkabine 24 auf.
Bei dem Fahrzeugkran nach dem Stand der Technik ist eine Hubseilwinde 26 hinter dem
durch die Schwenkachse 18 gebildeten Drehpunkt des teleskopierbaren Auslegers angeordnet.
Diese Anordnung der Winde 26 verlängert die Auslegerlänge im Transportzustand nach
hinten. Das bedeutet, dass durch die Einbaulänge der Winde der Drehradius des Kranes
vergrößert wird bzw. dass der Ausleger im Transportzustand vorne, im hier vorliegenden
Fall also in Richtung der Fahrerkabine 22 vergleichsweise weit über das Fahrzeug übersteht.
[0004] Aus der
JP-A-07267583 ist ein Fahrzeugkran mit einem eine Drehbühne aufweisenden Oberwagen bekannt, an
dem ein Ausleger um einen Drehpunkt verschwenkbar angeordnet ist. Am Ausleger selbst
ist eine eigene Drehachse für zwei Umlenkrollen angeordnet, die jeweils seitlich über
den Ausleger hinausgezogen ist, um dort seitlich vom Ausleger jeweils eine Umlenkrolle
aufzunehmen. Unterhalb der Umlenkrollen ist im Bereich des Auslegers jeweils seitlich
von diesem über einen eigens hierfür vorzusehenden Rahmen eine Winde für das Hubseil
vorgesehen.
[0005] Das Dokument
US-A- 3 620 579 zeigt einen Fahrzeugkran entspruchend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Fahrzeugkran mit einem vergleichbar
längeren Ausleger ausstatten zu können, ohne den Drehradius des Kranes bzw. den Überstand
des Auslegers im Transportzustand zu vergrößern.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Kombination der Merkmale des Anspruchs
1 gelöst. Erfindungsgemäß ist hier bei einem gattungsgemäßen Fahrzeugkran mit den
Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 die Winde unterhalb des Anlenkpunkts des
teleskopierbaren Auslegers in der Drehbühne angeordnet. Aufgrund dieser Anordnung
kann der Ausleger um die Länge der Winde nach hinten versetzt werden, so dass der
Ausleger selbst vergleichsweise weniger weit über das Fahrerhaus hinaussteht. Will
man eine gleiche Gesamtfahrzeuglänge erzielen, so kann der auf der Drehbühne des Oberwagens
aufgesetzte teleskopierbare Ausleger vergleichsweise länger ausgeführt werden.
[0008] Demnach ist das Hubseil über eine am Ausleger angeordnete Umlenkrolle geführt, die
seitlich verschieblich auf der Schwenkachse des Teleauslegers angeordnet, wobei die
Winde unterhalb des Schwenkachse in des Drehbühne gelagest ist.
[0009] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus einem
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel.
[0010] Die Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung. Hier ist ein Fahrzeugkran
10 mit einem zweiachsigen Unterwagen 12 gezeigt. Auf dem Unterwagen 12 ist über einen
hier nicht näher dargestellten Drehkranz eine Drehbühne 20 eines Oberwagens 14 gelagert.
Der Unterwagen 12 weist eine Fahrerkabine 22 auf. Auf dem Oberwagen 14 ist eine Kranführerkabine
24 angeordnet.
[0011] Ein zentraler Teil des Oberwagens ist der teleskopierbare Ausleger 16, der um eine
Schwenkachse 18 schwenkbar ist. Die Schwenkachse 18 ist in der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Erfindung möglichst weit hinten in der Drehbühne 20 des Oberwagens 14 gelagert.
Unterhalb dieser Schwenkachse 18 ist in der Drehbühne die Hubseilwinde 26 gelagert.
Das Hubseil 26, das auf die Winde aufgewickelt und von dieser wieder abgewickelt werden
kann, wird über ein Umlenkrad 28 geführt, welches seitlich verschiebbar auf der Schwenkachse
18 des teleskopierbaren Auslegers sitzt. Hierdurch wird eine besonders kompakte Bauweise
ermöglicht. Dadurch, dass die Baulänge der Winde 26 nach unten in die Drehbühne verlagert
ist, kann oberhalb dieser ein vergleichsweise längerer Ausleger 16 um die Schwenkachse
18 schwenkbar gelagert sein.
1. Fahrzeugkran (10) mit einem eine Drehbühne (20) aufweisenden Oberwagen (14), an dem
ein vorzugsweise teleskopierbarer Ausleger (16) um einen Drehpunkt verschwenkbar angeordnet
ist, wobei zusätzlich eine Winde (26) für das Hubseil (26) unterhalb des Anlenkpunktes
des teleskopierbaren Auslegers (16) in der Drehbühne (20) angeordnet ist und wobei
das Hubseil (26) über eine am Ausleger (16) angeordnete Umlenkrolle (28) geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Umlenkrolle (28) seitlich verschieblich auf der Schwenkachse (18) des teleskopierbaren
Auslegers (16) sitzt.
1. A mobile crane (10) having a superstructure (14) which comprises a revolving deck
(20) and at which a preferably telescopic boom (16) is arranged pivotably about a
centre of rotation, wherein a winch (26) for the hoist rope (26) is additionally arranged
beneath the pivot point of the telescopic boom (16) in the revolving deck (20), and
wherein the hoist rope (26) is conducted over a deflection pulley (28) arranged at
the boom (16),
characterised in that
the deflection pulley (28) is seated laterally displaceably on the pivot axis (18)
of the telescopic boom (16).
1. Grue automotrice (10) avec un châssis tournant (14) présentant une scène à plateau
tournant (20), sur lequel une élinde de préférence télescopique (16) est disposée
de manière pivotante autour d'un pivot, un treuil (26) étant disposé en plus pour
le câble de levage (26) au-dessous du point d'articulation de l'élinde télescopique
(16) dans la scène à plateau tournant (20) et le câble de levage (26) étant guidé
par l'intermédiaire d'une poulie de guidage (28) disposée sur l'élinde (16),
caractérisée en ce que,
la poulie de guidage (28) est assise de manière latéralement mobile sur l'axe pivotant
(18) de l'élinde télescopique (16).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente