[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Strangmaschine, insbesondere
Filterstrangmaschine, der Tabak verarbeitenden Industrie, mit einer Umlenkrolle zur
Zufuhr einer Papierbahn zu einer Formatvorrichtung, wobei die Papierbahn stromabwärts
zu der Umlenkrolle in der Formatvorrichtung um einen Strang, insbesondere Filterstrang,
gewickelt wird.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner eine Papierbahnzuführungsvorrichtung mit einer Umlenkrolle
zur Führung einer Papierbahn zu einer Formatvorrichtung, in der die Papierbahn um
einen Filterstrang oder einen Tabakstrang wickelbar ist, wobei die Umlenkrolle angetrieben
ist.
[0003] Aus der
DE 36 00 321 C2 ist eine Papierbahnzuführungsvorrichtung für eine Maschine zur Zigarettenherstellung
bekannt. Es ist eine Saugtrommel zum Fördern wenigstens einer Papierbahn auf einem
Weg zu einer Formatvorrichtung offenbart, wobei zur Führung der Papierbahn die Saugtrommel
mit Saugluft versetzt wird, so dass die Saugluft durch Öffnungen der Saugtrommel auf
die Papierbahn einwirken kann. Es sind hierzu entsprechende Steuerkörper in der Saugtrommel
vorgesehen, die dafür sorgen, dass nur in dem Bereich, in dem die Papierbahn an der
Saugtrommel anliegt, auch eine entsprechende Saugwirkung auf die Papierbahn vorhanden
ist.
[0004] Die Zuführung einer Papierbahn zur Formatvorrichtung ist im Hinblick auf die Lage
der Papierbahn sehr wichtig, da schon eine geringe Lageänderung dazu führen kann,
dass die Papierbahn nicht mehr korrekt um den Strang aus einem Material der Tabak
verarbeitenden Industrie, beispielsweise einem Zigarettenstrang oder einem Filterstrang,
gewickelt und geschlossen werden kann.
[0005] Um somit eine entsprechend gleichmäßige Lage der Papierbahn, die in die Formatvorrichtung
eingebracht wird, vorzusehen, wird beispielsweise eine Lagenregelung vorgenommen.
[0006] Diese ist insbesondere bei sehr schnellen Strangmaschinen zeitkritisch, so dass eine
sehr effiziente und damit kostenintensive Lagereglung notwendig ist.
[0007] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen sicheren Einlauf einer Papierbahn
in eine Formatvorrichtung vorzusehen, bei der insbesondere die Lage der Papierbahn
möglichst gleich bleibend sein soll bzw. ruhig gehalten werden soll.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zum Betreiben einer Strangmaschine,
insbesondere Filterstrangmaschine, der Tabak verarbeitenden Industrie, mit einer Umlenkrolle
zur Zufuhr einer Umhüllungsmaterialbahn zu einer Formatvorrichtung, wobei die Umhüllungsmaterialbahn,
insbesondere Papierbahn, stromabwärts zu der Umlenkrolle in der Formatvorrichtung
um einen Strang, insbesondere Filterstrang, gewickelt wird, wobei die Umlenkrolle
im Betrieb der Strangmaschine gesäubert wird.
[0009] Es ist nämlich erfindungsgemäß erkannt worden, dass es überraschenderweise ausreichend
ist, die Umlenkrolle, nämlich insbesondere die Umlenkrolle, die zur Formatvorrichtung
vorzugsweise am nächsten ist, sauber zu halten, so dass die Umhüllungsmaterialbahnlage
sich durch eine fortwährend saubere Umlenkrolle nicht verändert. Eine Lageregelung
der Umlenkrolle ist dann nicht notwendig, so dass das erfindungsgemäße Verfahren ohne
Lageregelung wenigstens im Hinblick auf die Neigung der Umlenkrolle auskommt.
[0010] Vorzugsweise wird die Umlenkrolle angetrieben.
[0011] Eine besonders einfache Maßnahme zum Säubern der Umlenkrolle ist dann realisiert,
wenn die Umfangsgeschwindigkeit der Umlenkrolle unterschiedlich zu der Bahngeschwindigkeit
der Umhüllungsmaterialbahn ist. Hierzu ist vorzugsweise ein elektrischer Antrieb mittels
eines Motors vorgesehen. Durch den vorherrschenden Schlupf der Umhüllungsmaterialbahn
an der Umlenkrolle wird diese dauerhaft im Betrieb gesäubert. Vorzugsweise wird eine
konstante Differenzgeschwindigkeit zwischen der Bahngeschwindigkeit der Umhüllungsmaterialbahn
und der Umfangsgeschwindigkeit der Umlenkrolle eingestellt.
[0012] Eine Alternative bzw. eine ergänzende Ausführungsform liegt dann vor, wenn etwaige
Verunreinigungen auf der Umfangsfläche der Umlenkrolle mit einem Schaber abgeschabt
werden. Der Schaber ist vorzugsweise an der gegenüberliegenden Seite der Umhüllungsmaterialführung
einwirkend auf die Umlenkrolle angeordnet. Zusätzlich oder alternativ kann auch eine
Saugvorrichtung zum Absaugen der Verunreinigungen von der Umlenkrolle vorgesehen sein.
Es könnte auch eine Saug-Schaber-Vorrichtung vorgesehen sein, die sowohl eine Saugwirkung
als auch eine mechanische Schabwirkung auf der Umfangsfläche ausübt. Vorzugsweise
ist die Umlenkrolle die nächste Rolle zur Formatvorrichtung, d.h. die nächste Rolle,
die stromaufwärts zur Formatvorrichtung angeordnet ist.
[0013] Die Umlenkrolle umfasst vorzugsweise Öffnungen auf der Umfangsfläche, wobei die Umhüllungsmaterialbahn
mit Saugluft an der Umlenkrolle gehalten wird. Durch diese Maßnahme kann besonders
effizient der Schlupf und eine entsprechende Reibung ausgenutzt werden, um Verunreinigungen
von der Umlenkrolle zu entfernen.
[0014] Besonders bevorzugt ist das erfindungsgemäße Verfahren dann, wenn die Umhüllungsmaterialbahn
stromaufwärts der Umlenkrolle mit Leim versehen wird. Diese Ausführungsform wird bevorzugt
bei der Filterstrangherstellung, da bei dieser eine entsprechende Verklebung der Umhüllungsmaterialbahn
schon vor der Formatvorrichtung stattfinden kann. Bei der Herstellung eines Zigarettenstrangs
ist eine vorherige Beleimung auch möglich, allerdings aufgrund der Aufbringung von
Tabak in Strangform auf eine Papierbahn dergestalt, dass Tabakpartikel bzw. Tabakmaterial
sich auf einem Klebestreifen ablagern kann, weniger bevorzugt. Insbesondere kann es
bei einer Umhüllungsmaterialbahn, die hochporös ist und insofern als Umhüllungsmaterialbahn
für die Filterstrangherstellung besonders gut geeignet ist, vorkommen, dass Leim durch
die Umhüllungsmaterialbahn tritt und besonders verstärkt die Umlenkrolle verunreinigt.
[0015] Die Aufgabe wird ferner durch eine Umhüllungsmaterialbahnzuführungsvorrichtung mit
einer Umlenkrolle zur Führung einer Umhüllungsmaterialbahn zu einer Formatvorrichtung,
in der die Umhüllungsbahn um einen Filterstrang oder einen Tabakstrang wickelbar ist,
wobei die Umlenkrolle angetrieben ist, wobei eine Vorrichtung zur Säuberung (Säuberungsvorrichtung)
der Umfangsfläche der Umlenkrolle vorgesehen ist, gelöst.
[0016] Durch die erfindungsgemäße Umhüllungsmaterialbahnzuführungsvorrichtung wird ein sehr
ruhiger und sicherer Einlauf der Umhüllungsmaterialbahn in die Formatvorrichtung ermöglicht.
Vorzugsweise umfasst die Säuberungsvorrichtung eine Steuerungsvorrichtung zur Einstellung
einer von der Fördergeschwindigkeit der Umhüllungsmaterialbahn unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeit
der Umlenkrolle. Vorzugsweise umfasst die Säuberungsvorrichtung einen Schaber, der
mit der Umfangsfläche der Umlenkrolle im Eingriff steht. Alternativ oder zusätzlich
zum Schaber kann auch eine Saugvorrichtung vorgesehen sein, die in Wirkverbindung
mit der Umfangsfläche der Umlenkrolle steht. Bei der Umfangsfläche der Umlenkrolle
handelt es sich um eine radial außen an der Umlenkrolle angeordneten Fläche, die parallel
zur Rotationsachse der Umlenkrolle ist.
[0017] Vorzugsweise ist die Umlenkrolle stromaufwärts der Formatvorrichtung die nächstliegende
Rolle. Vorzugsweise umfasst die Umlenkrolle eine Saugvorrichtung zum Ansaugen der
Umhüllungsmaterialbahn.
[0018] Eine erfindungsgemäße Strangmaschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
Filterstrangmaschine, ist mit einer erfindungsgemäßen Umhüllungsmaterialbahnzuführungsvorrichtung,
die vorstehend beschrieben ist, versehen.
[0019] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Bezüglich
aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten wird ausdrücklich
auf die Zeichnung verwiesen wird. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Teils einer erfindungsgemäßen Filterstrangmaschine.
[0020] Fig. 1 zeigt schematisch einen Teil einer erfindungsgemäßen Filterstrangmaschine
6, umfassend eine erfindungsgemäße Umhüllungsmaterialbahnzuführungsvorrichtung, insbesondere
Papierbahnzuführungsvorrichtung 5.
[0021] Eine Papierbahn 10 wird über Umlenkrollen 12, 13 und 14 einer Formatvorrichtung 15
zugeführt. Die Förderrichtung 11 der Papierbahn 10 ist auch schematisch dargestellt.
Um die Lage der Papierbahn 10 konstant zu halten, sind Papierführungen 25 und 25'
vorgesehen. Um eine ausreichende Papierspannung zu halten, insbesondere bei Versehen
der Papierbahn 10 mit einem Leim beim Leimauftrag 16, sind außerdem Stützstäbe 26
vorgesehen. Der beim Leimauftrag 16 aufgebrachte Leim, beispielsweise durch nicht
dargestellte Leimdüsen, wird durch eine Heizvorrichtung 27 wenigstens teilweise abgebunden.
[0022] Bei dem verwendeten Papier handelt es sich vorzugsweise um hochporöses Papier, so
dass der aufgetragene Leim 16 auch durch das Papier auf die dem Leimauftrag abgewandte
Seite dringen kann, wodurch die Umlenkrolle 14 verschmutzen kann. Würde keine Maßnahme
der Regelung der Lage der Papierbahn bzw. des Filterumhüllungspapiers durchgeführt
werden, würde sich die Lage verändern, so dass ein sicherer Einlauf in die Formatvorrichtung
15 nicht mehr gewährleistet sein kann, da der Papierlauf unruhig wird.
[0023] Eine Regelung der Lage der Umlenkrolle 14 bzw. Neigung der Umlenkrolle 14, die auch
Torpedo-Rolle genannt wird, um der Verschmutzung entgegen zu regeln, kann auch zu
einem unruhigen Papierlauf führen.
[0024] Überraschenderweise ist festgestellt worden, dass das Sauberhalten der Umlenkrolle
14 zu einem sicheren Einlauf und einem ruhigen Papierlauf in die Formatvorrichtung
führt, ohne dass es einer gesonderten Regelung hierfür bedarf. Auf dem Weg bzw. in
Förderrichtung 11 des Papierlaufs hinter der Umlenkrolle 14 wird in Förderrichtung
11' ein Filtermaterial 18 auf die Papierbahn 10 verbracht, um anschließend in der
Formatvorrichtung 15 von der Papierbahn 10 bzw. dem Filterumhüllungspapier umhüllt
bzw. umwickelt zu werden, so dass sich ein Filterstrang 17 mit Umhüllungspapier bzw.
umhülltem Papier aus der Papierbahn 10 ergibt.
[0025] Zur Säuberung der Umlenkrolle 14 ist, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt ist,
eine Steuervorrichtung 19 vorgesehen, die über eine Verbindungsleitung 21 mit einem
elektrisch angetriebenen Motor, der die Umlenkrolle 14 antreibt, verbunden. Die Steuervorrichtung
19 dient nun dazu, eine Differenzgeschwindigkeit zwischen der Fördergeschwindigkeit
der Papierbahn 11 und der Umfangsgeschwindigkeit der Umlenkrolle 14 vorzusehen, beispielsweise
eine schnellere Geschwindigkeit der Umfangsfläche der Umlenkrolle 14 im Vergleich
zur Geschwindigkeit der Papierbahn 10, so dass der Schlupf zwischen dem Papier und
der Umfangsfläche eine automatische Reinigung während des Betriebs der Filterstrangmaschine
6 ermöglicht. Hierdurch wird eine weitere Regelung der Lage des Papierlaufs überflüssig.
[0026] Die Steuervorrichtung 19 kann so ausgestaltet sein, dass die Bedienperson die Drehgeschwindigkeit
der Umlenkrolle 14 unterschiedlich zu der Bahngeschwindigkeit 10 einstellen kann,
wobei allerdings vorzugsweise eine Steuervorrichtung 19 vorgesehen ist, die von der
Maschinensteuerung der Filterstrangmaschine 6 die Information erhält, mit welcher
Geschwindigkeit die Maschine fährt bzw. mit welcher Papierbahngeschwindigkeit die
Papierbahn 10 gefördert wird. Es ist dann möglich, eine konstante Differenzgeschwindigkeit
einzustellen oder beispielsweise ein konstantes Verhältnis der Geschwindigkeit der
Papierbahn zu der Umfangsgeschwindigkeit der Umlenkrolle.
[0027] Zum Sauberhalten der Umfangsfläche der Umlenkrolle 14 kann auch ein Schaber 20 Verwendung
finden, der an der Umfangsfläche entlang schabt. Als weitere alternative Ausführungsform
kann zusätzlich zum Schaber 20 eine Saugvorrichtung vorgesehen sein, die allerdings
in Fig. 1 nicht dargestellt ist. Es kann auch eine Saug-Schaber-Vorrichtung vorgesehen
sein.
[0028] Mit dem Schaber bzw. einer Saug-Schaber-Vorrichtung, die die Umfangsfläche der Umlenkrolle
14 im Betrieb sauber hält, ist ein kontinuierliches Reinigen im Betrieb ermöglicht
oder ein temporäres Reinigen, wobei beispielsweise eine Reinigung erst dann stattfindet,
wenn eine Verunreinigung der Umfangsfläche erfolgt ist. Hierzu ist ein entsprechender
Sensor vorgesehen, der beispielsweise den Durchmesser der Umlenkrolle 14 bzw. den
Durchmesser der Umfangsfläche der Umlenkrolle 14 misst oder die Reflexion der Umfangsfläche
der Umlenkrolle 14, wobei die Messwerte mit Vorgabewerten verglichen werden und bei
einer zu großen Abweichung der Messwerte von den Vorgabewerten bzw. Sollwerten eine
Säuberung geschieht.
[0029] Die Maßnahme eines Schlupfes der Papierbahn 10 im Verhältnis zur Umfangsfläche der
Umlenkrolle 14 kann alleine durchgeführt werden oder in Kombination mit einem Schaber
und/oder einer Saugvorrichtung.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 5
- Papierbahnzuführungsvorrichtung
- 6
- Filterstrangmaschine
- 10
- Papierbahn
- 11, 11'
- Förderrichtung
- 12
- Umlenkrolle
- 13
- Umlenkrolle
- 14
- Umlenkrolle
- 15
- Formatvorrichtung
- 16
- Leimauftrag
- 17
- Filterstrang
- 18
- Filtermaterial
- 19
- Steuervorrichtung
- 20
- Schaber
- 21
- Verbindungsleitung
- 25, 25'
- Papierführung
- 26
- Stützstab
- 27
- Heizvorrichtung
1. Verfahren zum Betreiben einer Strangmaschine (6), insbesondere Filterstrangmaschine,
der Tabak verarbeitenden Industrie, mit einer Umlenkrolle (14) zur Zufuhr einer Umhüllungsmaterialbahn
(10) zu einer Formatvorrichtung (15), wobei die Umhüllungsmaterialbahn (10) stromabwärts
zu der Umlenkrolle (14) in der Formatvorrichtung (15) um einen Strang (17), insbesondere
Filterstrang, gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle (14) im Betrieb der Strangmaschine (6) gesäubert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Säubern der Umlenkrolle (14) die Umfangsgeschwindigkeit der Umlenkrolle unterschiedlich
zu der Bahngeschwindigkeit der Umhüllungsmaterialbahn (10) ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass etwaige Verunreinigungen auf der Umfangsfläche der Umlenkrolle 14 mit einem Schaber
(20) abgeschabt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle (14) stromaufwärts die nächste Rolle zur Formatvorrichtung (17) ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle (14) Öffnungen auf der Umfangsfläche aufweist und, dass die Umhüllungsmaterialbahn
(10) mit Saugluft an der Umlenkrolle (14) gehalten wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllungsmaterialbahn (10) stromaufwärts der Umlenkrolle (14) mit Leim (16)
versehen wird.
7. Umhüllungsmaterialbahnzuführungsvorrichtung (5) mit einer Umlenkrolle (14) zur Führung
einer Umhüllungsmaterialbahn (10) zu einer Formatvorrichtung (15), in der die Umhüllungsmaterialbahn
(10) um einen Filterstrang (17) oder einen Tabakstrang wickelbar ist, wobei die Umlenkrolle
(14) angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (19, 20) zur Säuberung (Säuberungsvorrichtung) der Umfangsfläche
der Umlenkrolle (14) vorgesehen ist.
8. Umhüllungsmaterialbahnzuführungsvorrichtung (5) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Säuberungsvorrichtung (19, 20) eine Steuerungsvorrichtung (19) zur Einstellung
einer von der Fördergeschwindigkeit der Umhüllungsmaterialbahn (10) unterschiedlichen
Umfangsgeschwindigkeit der Umlenkrolle (14) umfasst.
9. Umhüllungsmaterialbahnzuführungsvorrichtung (5) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Säuberungsvorrichtung (19, 20) einen Schaber (20) umfasst, der mit der Umfangsfläche
der Umlenkrolle (14) im Eingriff steht.
10. Umhüllungsmaterialbahnzuführungsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle (14) stromaufwärts der Formatvorrichtung (15) die nächstliegende
Rolle ist.
11. Umhüllungsmaterialbahnzuführungsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle (14) eine Saugvorrichtung zum Ansaugen der Umhüllungsmaterialbahn
(10) umfasst.
12. Strangmaschine (6) der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filterstrangmaschine,
mit einer Umhüllungsmaterialbahnzuführungsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche
7 bis 11.