[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufhängen einer Schiene, insbesondere
einer Fahrschiene eines Hängeförderers oder eines Hebezeugs, an einem Fahrwerk oder
Tragwerk mit einem Zugelement, das mit einem Ende an der Schiene befestigbar ist,
wobei das Zugelement von einem Bolzen durchgriffen ist, der von einer Halterung aufgenommen
ist, die an der Schiene befestigt ist, wobei das Zugelement in Aufhängerichtung gesehen
zumindest teilweise in die Halterung eintaucht, bereits bekannt aus dem Dokument
US 5 598 785 A1.
[0002] So ist aus dem Prospekt (Ausgabe März 2000) mit dem Titel "Kranbaukasten KBK classic
und KBK ergo" der Firma Demag Cranes & Components GmbH, Wetter in Deutschland, eine
Kranbaukastensystem mit nach unten offenen c-förmigen und I-förmigen Schienen bekannt,
mit denen verschiedene Bauarten wie beispielsweise Einschienenhängebahnen, Einträger-Hängekrane,
Zweiträger-Hängekrane verwirklicht werden können. Die Schienen sind jeweils über Aufhängungen
an Tragwerken, anderen Schienen oder Fahrwerken, die in anderen Schienen laufen, befestigt.
Diese Aufhängungen sind pendelnd ausgelegt, da dies sicher stellt, dass sich die Schienen
selbsttätig ausrichten, sich also in den Gleichgewichtszustand bringen, d.h. keine
wesentliche Biegebelastung im Zugelement auftritt. Die pendelnde Aufhängung erfolgt
über Kugelgelenklager, die stählerne Kugelkopfabschnitte und dazu komplementäre Kugelpfannen
mit Kunststoffgleitschalen aufweisen. Die Kugelkopfabschnitte sind am Ende eines mehrteiligen
Zugelementes befestigt. Das Zugelement besteht somit zumeist von oben nach unten gesehen
aus einer Öse zur Befestigung des Zugelements an den Tragwerken, anderen Schienen
oder Fahrwerken und einen hiermit einteilig verbundenen Schaft, an den der Kugelkopfabschnitt
angeschraubt und gesichert ist.
[0003] Bei einer Aufhängung von nach unten offenen c-förmigen Schienen mit einem an der
Oberseite der Schiene angeordneten sich nach oben erweiternden Steg, vorzugsweise
y- oder T-förmigen Steg, besteht die Halterung aus zwei identischen Halteteilen. Diese
Halteteile sind als Blechformteile so ausgeformt, dass nach einem Zusammenfügen und
einem Zusammenhalten mittels Schrauben im unteren Bereich der sich verbreiternde Steg
der Schiene eingeklemmt wird und im oberen Bereich die Kugelpfanne aufgenommen sowie
durch eine Aussparung das Zugelement durchgeführt wird.
[0004] Diese Art der Aufhängungen hat sich langjährig bewährt und ist einfach an jeder beliebigen
Stelle einer Schiene zu montieren, da dort die Halteteile zusammengesetzt und mittels
der Schrauben gegeneinander zur klemmenden Festlegung an der Schiene gezogen werden.
[0005] Aus der
US 2004/0238473 A1 ist eine Krananordnung bekannt, bei der ein Brückenträger über an seinen Enden angeordnete
Fahrwerke an parallel und voneinander beabstandet verlaufenden Schienen verfahrbar
ist. Der Brückenträger ist mit den Fahrwerken über u-förmige nach unten offene, den
Brückenträger umgreifende Bügel klemmend verbunden. Zwischen den Bügeln und den Fahrwerken
sind vertikal ausgerichtete Kugelgelenklager vorgesehen, so dass die Fahrwerke gegenüber
dem Brückenträger um 360° um eine vertikale Achse gedreht und zusätzlich seitlich
gekippt werden können. Die verwendeten Kugelgelenklager umfassen Kugelköpfe aus Stahl
und Pfannen aus Nylon.
[0006] Bei diesen Kugelgelenken muss der Kugelkopf des Zugelementes in die Kugelpfanne eingebracht
werden, wobei der Schaft durch die zentrale Bohrung der Pfanne hindurch greift. Daher
sind die Zugelemente aus mindestens zwei Teilen aufgebaut, nämlich einer Zugstange
und einem Kugelkopf, die beim Zusammenbau nach dem Hindurchführen der Zugstange durch
die zentrale Bohrung in der Kugelpfanne mit einander befestigt werden. Oft werden
Kugelmuttern verwendet, die auf die Zugstange aufgeschraubt werden. Gesichert wird
diese Verbindung beispielsweise durch einen Spannstift.
[0007] Diese Ausführung der Zugelemente erlaubt jedoch nur, durch eine Überdimensionierung
die an die Zugelemente gestellten Belastungsanforderungen zu erfüllen. Zudem müssen
die Teile der obigen Kugelgelenke entsprechend bearbeitet beziehungsweise ausgeführt
werden, um ihre Verbindung zu ermöglichen.
[0008] Durch unsachgemäßen Einsatz beziehungsweise mangelnde Wartung kann die Kugelpfanne
zerstört werden. Dies führt zu einer erhöhten Reibung zwischen Kugelkopf und Kugelpfanne.
Bei zweiteiligen Zugelementen aus Zugstange und Kugelkopf wird dann das Sicherungselement
der Verbindung zwischen Zugstange und Kugelkopf überlastet. Dies kann zum Absturz
des Brückenträgers führen. Auch kann das Sicherungselement versagen, was ebenfalls
zu einem Versagen der Aufhängung führt. Außerdem wird die Zugstange durch die Kerbwirkung
des aufgebrachten Gewindes geschwächt. Des Weiteren wird bei einer Entlastung der
Schiene verbunden mit einem geringen Anheben der Schiene die Kugelpfanne von dem Kugelkopf
abgehoben. Bei einer nachfolgenden Belastung der Schiene erfolgt eine schlagartige
Belastung des Kugelgelenkes. Dies muss auch bei dessen Auslegung berücksichtigt werden.
[0009] Ferner sind von der Firma Ingersoll Rand Zimmerman, Milwaukee, USA (siehe beispielsweise
www.irtools.com/jmgLibrary/complete/Zimmerman_HaengerAjc_1.jpg) Aufhängungen für eine
nach unten offene c-förmige Kranschiene bekannt, die einen an der Oberseite der Schiene
angeordneten sich nach oben y-förmig erweiternden Steg für eine Halterung aus zwei
identischen Halteteilen hat. Diese Aufhängung weist ein Zugelement auf, das im Wesentlichen
aus einer Zugstange und einer Öse besteht. Hierbei ist die Zugstange mit ihrem unteren
Ende um eine vertikale Achse drehbar in der Öse gelagert und an ihrem oberen Ende
starr an einer Tragstruktur befestigt. Die Öse wiederum ist mit ihrer Bohrung an einem
Bolzen befestigt, der in Längsrichtung der Schiene verläuft. Das Zugelement ist somit
quer zur Schiene verschwenkbar und um eine vertikale Achse drehbar. In und gegen die
Längsrichtung der Schiene ist das Zugelement starr. Des Weiteren ist der Bolzen für
die Öse in den Halteteilen gelagert. Die Halteteile sind um den Bolzen schwenkbar
und klemmen einen y-förmigen Steg mittels Schrauben ein. Die Schrauben sind hierbei
durch eine Bohrung in dem Steg geführt.
[0010] Auch sind von der Firma Krantechnik Müller, Lebach, Deutschland weitere Aufhängungen
für die vorbeschriebenen nach unten offenen c-förmigen Kranschienen mit dem sich y-förmig
erweiternden Steg bekannt. Diese bestehen im Wesentlichen aus einem Zugelement, einem
Gelenklager, einem Bolzen, einer Lasche und einer Halterung. Das Zugelement weist
an seinem oberen und an seinem unteren Ende jeweils eine Bohrung auf, in die jeweils
ein Gelenklager mit einer Kugelpfanne und einem Kugelkopf aufgenommen ist. Der Kugelkopf
ist mit dem Bolzen, der sich in Längsrichtung der Schiene erstreckt, verbunden. Die
sich von dem Kugelkopf nach vorne und hinten erstreckenden Enden des Bolzen werden
jeweils drehbar und über Splinte gesichert in den Schenkeln einer nach oben offenen
u-förmigen Lasche aufgenommen, deren unterhalb und mit Abstand zu dem Bolzen verlaufender
Steg von der Halterung mit dem y-förmigen Steg aufgenommen wird. Hierfür besteht die
Halterung wiederum aus zwei identischen Halteteilen, die mittels Schrauben klemmend
an dem Steg der Lasche und dem y-förmigen Steg der Schiene befestigt sind. Die Verwendung
der Lasche führt zu einer großen Bauhöhe. Die drehende Lagerung der Enden der Bolzen
in den Schenkeln der Lasche führt zu einem Verschleiß der Bohrungen der Lasche.
[0011] Die europäische Patentanmeldung
EP 0 860 394 A2 beschreibt die Befestigung eines Zugelementes mit einem Kugelkopf in einer komplementären
Kugelkopfpfanne über eine Halterung an einem y-förmigen Steg einer Schiene. Die Halterung
könnte einteilig sein. Der Kugelkopf des Zugelementes wird von oben durch die entsprechend
dimensionierte Öffnung der Halterung durchgeführt und anschließend wird die dann zweiteilig
auszuführende Kugelkopfpfanne ebenfalls durch diese Öffnung oder von der Seite eingeführt.
Ob die Halterung über weitere Mittel an dem y-förmigen Steg der Schiene gesichert
wird, ist nicht beschrieben.
[0012] Die deutsche Auslegeschrift
DE-A 51 096 288 zeigt eine Halterung zum Aufhängen einer Schiene an einem I-förmigen Träger. Diese
nach oben offene c-förmige Halterung weist zwei gegenüberliegende und schwenkbare
Greifarme auf, die, nach dem die Halterung unterhalb des Steges der Schiene angeordnet
worden ist, mit ihren hakenförmigen Enden auf die Oberseite des Steges in eine Haltestellung
geschwenkt werden. In der Haltestellung werden die Greifarme über jeweils eine Schraube
gehalten. Insbesondere zeichnet sich diese Art der Halterung durch eine Justiermöglichkeit
der Halterung gegenüber der I-förmigen Schiene aus. Selbst in der Haltestellung der
Greifarme ist ein ausreichendes seitliches Spiel vorhanden, um über eine Verstellung
der Schrauben die Halterung in Bezug auf die Schiene seitlich verschieben zu können.
Das Thema der Absturzsicherung im Zusammenhang mit einem Versagen der Schrauben ist
in dieser Schrift nicht behandelt.
[0013] Des Weiteren ist aus der dem deutschen Patent
DE 197 53 169 C2 eine Vorrichtung zum Aufhängen einer Schiene, insbesondere einer nach unten offenen
hohlförmigen Schiene eines Hängekrans, bekannt. Hier zeichnet sich die Schiene auch
durch einen oben angeordneten y-förmigen Steg aus, der von einer c-förmig ausgebildeten
Halterung umgriffen wird, die über einen Kugelkopf und ein Zugelement an einer I-förmigen
Schiene aufgehängt ist. Die Halterung zwischen dem Kugelkopf und dem y-förmigen Steg
ist zweiteilig ausgebildet und wird über zwei in Längsrichtung der Schiene gesehen
hintereinander angeordneten und quer zur Schiene verlaufenden Schrauben miteinander
verbunden. Somit wird dann der Kugelkopf von den beiden Teilen der Halterung umgriffen.
Ein Versagen der Schrauben würde dazu führen, dass die Halteteile sich lösen und somit
der Kugelkopf des Zugelementes freigeben wird.
[0014] Ferner ist aus der
DE 101 15 565 C2 eine Vorrichtung zum Aufhängen von Schienen eines Schienensystems für einen Hängekran
bekannt, die elastische Dämpfungselemente im Bereich der Auflagen für die Kugelköpfe
aufweist.
[0015] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Aufhängen einer Schiene, insbesondere
einer Fahrschiene eines Hängeförderers oder eines Hebezeugs, bereitzustellen, die
sicher ist sowie eine lange Standzeit und eine geringe Bauhöhe aufweist.
[0016] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Vorrichtung gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Vorrichtung sind in den Unteransprüchen 2 bis 11 angegeben.
[0017] Erfindungsgemäß wird bei einer Vorrichtung zum Aufhängen einer Schiene, insbesondere
einer Fahrschiene eines Hängeförderers oder eines Hebezeugs, an einem Fahrwerk oder
Tragwerk mit einem Zugelement, das mit einem Ende an der Schiene befestigbar ist,
wobei das Zugelement von einem Bolzen durchgriffen ist, der von einer Halterung aufgenommen
ist, die an der Schiene befestigt ist, wobei das Zugelement in Aufhängerichtung gesehen
zumindest teilweise in die Halterung eintaucht, eine sichere Bauweise sowie eine lange
Standzeit und eine geringe Bauhöhe dadurch erreicht, dass das Zugelement über ein
kugelartiges Gelenk, insbesondere ein Gelenklager, an dem Bolzen befestigt ist. Somit
kann der Bolzen direkt mit der Halterung verbunden werden und die Bauhöhe der gesamten
Aufhängung wird minimiert. Diese direkte Verbindung erhöht die Sicherheit der Aufhängung.
Die Verwendung eines Gelenklager ermöglicht, hohe Standzeiten zu erreichen. Die Bauweise
wird vereinfacht, da handelsübliche, industriell gefertigte Gelenklager verwendet
werden können, die entsprechend verschleißarm sind. Zudem werden durch diesen Einsatz
erhebliche Einsparungen bei der Konstruktion erreicht, da keine Spezialbauteile notwendig
sind, wie sie bisher bei den bekannten Aufhängungen verwendet wurden.
[0018] Unter einem Gelenklager werden handelsübliche, einbaufertige, genormte und industriell
gefertigte Radial-Gelenklager beispielsweise nach DIN ISO 12240 verstanden, die gelenkig
sind und räumliche Einstellungen erlauben. Gelenklager sind Baueinheiten, die einen
Außenring aufweisen, in dem ein Innenring gelagert ist. Der Innenring weist eine zylindrische
Bohrung zur drehfesten Aufnahme eines Bolzens auf und eine kugelige Außengleitbahn
zur Bildung des Kugelkopfs. Diese Außengleitbahn steht im Eingriff mit einer hohlkugeligen
Innengleitbahn des Außenrings, der mit seiner zylindrischen Mantelfläche in eine Bohrung
drehfest eingesetzt wird. Hierbei können die Außengleitbahn und die Innengleitbahn
jeweils aus Stahl sein und im direkten Zustand zueinander stehen. Dann ist zumeist
zusätzlich eine Schmiermittelzufuhr vorgesehen. Für den vorliegenden Einsatzfall werden
Gelenklager eingesetzt, die zwischen Innen- und Außenring eine Gleitschicht beziehungsweise
einen Gleitring beispielsweise aus Kunststoff oder Teflon aufweisen. Dieser Gleitring
ist dann an dem Außenring befestigt und der Innenring gleitet in dem Gleitring. Bei
einer anderen Bauweise kann der Außenring als gesondertes Bauteil weg gelassen werden
und dessen Funktion wird von dem Zugelement übernommen. Der Innenring wird dabei quer
in die erweiterte Bohrung in dem Zugelement eingefügt und um 90º in der Bohrung in
seine Arbeitsposition gedreht. Anschließend wird die Erweiterung der Bohrung und der
Spalt zwischen Innenring und Bohrung mit einem den Gleitring bildenden aushärtenden
Kunststoff verfüllt.
[0019] Konstruktiv besonders einfach ist vorgesehen, dass die Halterung sich beidseitig
in Richtung des kugelartigen Gelenks, insbesondere Gelenklagers, derart verjüngt,
dass das Zugelement in Längsrichtung des Bolzens gesehen kippbar ist.
[0020] Hierbei wird die geringe Bauhöhe auch dadurch erreicht, dass der Bolzen das kugelartige
Gelenk, insbesondere Gelenklager, durchgreift.
[0021] Die Bauhöhe wird weiterhin dadurch minimiert, dass der Bolzen in Aufhängerichtung
gesehen zumindest teilweise in die Halterung eintaucht. Vorzugsweise taucht der gesamte
Bolzen in Aufhängerichtung gesehen vollständig in die Halterung ein. Dies erleichtert
auch eine sichere Befestigung des Bolzens in der Halterung.
[0022] Um ein Eintauchen des Zugelements und des Gelenklagers in die Halterung zu erreichen,
ist vorgesehen, dass die Halterung rechtwinklig zur Aufhängerichtung gesehen und rechtwinklig
zum Bolzen gesehen einen Zwischenraum aufweist, so dass die Halterung eine nach oben
offene u-förmige Gestalt hat, und in den Zwischenraum das Zugelement beziehungsweise
das Zugelement und der Bolzen hineinragen. Hierbei ist in bevorzugter Ausgestaltung
der Bolzen mit seiner Längserstreckung parallel zur Längsrichtung der Schiene ausgerichtet.
[0023] Eine sichere Verbindung des Bolzens in der Halterung und somit eine direkte Krafteinleitung
wird dadurch erreicht, dass der Bolzen mit seinen über das Gelenklager beidseitig
herausragenden Enden in der Halterung in Bohrungen verdrehfest gehalten ist. Dadurch
wird ausschließlich das Gelenklager durch die Bewegungen der Aufhängung beansprucht.
[0024] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Halterung zwei Halteteile aufweist,
zwischen denen der Bolzen mit seinen Enden und die zu tragende Schiene über Schrauben
klemmend festgehalten sind.
[0025] Die Herstellung der Halterung wird dadurch erleichtert, dass die Halteteile identisch
sind.
[0026] Eine besonders absturzsichere Ausführungsform wird dadurch erreicht, dass die Halterung
einteilig ausgebildet ist.
[0027] In einer alternativen Ausgestaltung weist die Halterung ein rahmenförmiges Halteteil
auf, das in einer T-förmigen Nut der zu tragenden Schiene befestigbar ist.
[0028] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Einträger-Hängekrans,
- Figur 2
- einen vergrößerten Ausschnitt des Bereichs Z von Figur 1,
- Figur 3
- eine Ansicht der Aufhängung aus Figur 2,
- Figur 4
- eine Seitenansicht von Figur 3 teilweise im Schnitt mit Halteteilen in der Haltestellung,
- Figur 5
- eine Ansicht gemäß Figur 4 mit Halteteilen in der Offenstellung,
- Figur 6
- eine Ansicht eines Schienenabschnitts mit einer Aufhängung in einer ersten alternativen
Ausführungsform teilweise im Schnitt und
- Figur 7
- eine Seitenansicht von Figur 6,
- Figur 8
- eine perspektivische Ansicht eines Schienenabschnitts mit einer Aufhängung in einer
zweiten alternativen Ausführungsform,
- Figur 9
- eine Seitenansicht von Figur 8,
- Figur 10
- eine Schnittansicht von Figur 9,
- Figur 11
- eine perspektivische Ansicht eines Schienenabschnitts mit einer Aufhängung in einer
dritten alternativen Ausführungsform,
- Figur 12
- eine Ansicht von Figur 11 und
- Figur 13
- eine Schnittansicht von Figur 12.
[0029] In den Figuren 1 und 2 ist ein Einträger-Hängekran mit zwei Aufhängungen 1 gezeigt,
über die eine im Wesentlichen horizontale, nach unten offene c-förmige Schiene 2 an
zwei im Wesentlichen horizontalen, parallel und mit Abstand zueinander verlaufenden
sowie ebenfalls nach unten offenen c-förmigen Fahrschienen 3 aufgehängt ist. Die Schiene
2 verläuft hierbei im Wesentlichen quer zu den Fahrschienen 3 und ist entlang der
Fahrschienen 3 bewegbar. Hierzu ist die Schiene 2 über die beiden Aufhängungen 1 jeweils
an einem Fahrwerk 4 aufgehängt (siehe Figur 2), die in der Fahrschiene 3 über nicht
dargestellte Rollen entlang deren Längsrichtung verfahrbar sind. An der Schiene 2
ist in üblicher Weise ein nicht dargestelltes Hebezeug wie ein Ketten- oder Seilzug
aufgehängt und mit einem weiteren Fahrwerk entlang der Schiene 2 verfahrbar. Auch
sind weitere nicht dargestellte Aufhängungen 1 entlang der Fahrschienen 3 vorgesehen,
mit denen diese an Tragwerken, anderen Schienen oder Fahrwerken aufgehängt sind.
[0030] Diese Aufhängungen 1 weisen Gelenklager auf und sind somit pendelnd ausgelegt, da
dies sicher stellt, dass sich die Schiene 2 und die Fahrschienen 3 selbsttätig ausrichten,
sich also in den Gleichgewichtszustand bringen, d.h. keine wesentliche Biegebelastung
in der Aufhängung 1, insbesondere in dem in der Aufhängung 1 angeordneten Zugelement
6 (siehe Figur 2), auftritt.
[0031] Somit ist es möglich, das Hebezeug an der Last oder einem Hängeschalter zu ergreifen
und entlang der Schiene 2 und der Fahrschiene 3 ohne einen gesonderten Antrieb hierfür
zu bewegen. Bei einer Bewegung entlang der Fahrschiene 3 passiert es durch die nicht
mittige - jeweils von der Position des Hebezeuges an der Schiene 2 abhängige - Krafteinleitung
regelmäßig, dass sich die Schiene 2 mit dem Hebezeug aus einer Position rechtwinklig
zu den Fahrschienen 3 heraus schräg stellt. Diese Schrägstellung beträgt etwa 20º
bis 30º. Normaler Weise würde ein derartiges Schrägstellen zu einem Verklemmen der
Schiene 2 beziehungsweise der Fahrwerke 4 an der Fahrschiene 3 führen. Da wie zuvor
beschrieben die Aufhängungen 1 jedoch pendelnder Natur sind, können bei einem Schrägzug
die Fahrschienen 3 einfach ihren Abstand zueinander verringern und die Fahrwerke 4
können weiter ungehindert in den Fahrschienen 3 verfahren werden. Unter pendelnder
Aufhängung 1 wird hier verstanden, dass diese eine Drehung um eine vertikale Achse
und auch ein seitliches Kippen ermöglichen.
[0032] Die Figur 2 zeigt eine Ausschnittsvergrößerung von der Figur 1 aus dem Bereich Z,
der die Aufhängung 1 betrifft. Aus dieser Figur 2 ist klar zu entnehmen, dass das
Fahrwerk 4 zwei Laschen 4a mit je einer Bohrung 4b aufweist. Die zueinander parallelen
und voneinander beabstandeten Laschen 4a ragen nach unten aus der Fahrschiene 3 heraus.
Zwischen den Laschen 4a ist ein oberes Ende eines Zugelementes 6 der Aufhängung 1
angeordnet. Das Zugelement 6 ist als flache Lasche pleuelartig beziehungsweise streifenförmig
ausgebildet und etwa senkrecht zur Längsrichtung der Schiene 2 ausgerichtet. Dieses
Zugelement 6 weist eine obere Bohrung 10 und eine untere Bohrung 11 (siehe Figuren
3, 8 und 10) auf. Das Zugelement 6 ist über einen Bolzen 5, der durch die Bohrung
4b der ersten Lasche 4a, die obere Bohrung 10 und die Bohrung 4b der zweiten Lasche
4a durchgeführt ist, an dem Fahrwerk aufgehängt. Die obere Bohrung 10 weist eine Schneidenlagerung
auf, d. h. die Bohrung 10 ist ballig ausgeführt und der Bolzen 5 ist winkelbeweglich
auf der durch Balligkeit gebildeten Schneide punktförmig geführt. Die untere Bohrung
11 dient zur Aufhängung der Schiene 2 an dem Zugelement 6. Hierfür ist in der unteren
Bohrung 11 ein Gelenklager 8 eingesetzt (siehe Figuren 3, 7, 10), durch dessen Bohrung
8c ein weiterer Bolzen 7 durchgeführt ist. Die in die jeweilige Längsrichtung der
Schiene 2 über das Zugelement 6 beziehungsweise das Gelenklager 8 hinaus stehenden
Enden 7a, 7b greifen in eine Halterung 9 ein und werden dort verdrehfest in Bohrungen
13 gehalten. Diese Halterung 9 umgreift zusätzlich formschlüssig einen oberen Steg
2a der Schiene 2, der y-förmig ausgebildet ist und sich entsprechend von der Oberseite
der Schiene 2 ausgehend nach oben erweitert. Grundsätzlich ist eine T-förmige oder
eine sich andersartig erweiternde Ausbildung des Stegs 2a auch möglich.
[0033] Alternativ kann in der oberen Bohrung 10 auch ein Gelenklager 8 angeordnet werden.
[0034] In den Figuren 3 bis 5 ist die Aufhängung 1 für die Schiene 2, insbesondere deren
Halterung 9, in einer ersten Ausführungsform, in den Figuren 6 und 7 in einer zweiten
Ausführungsform und in den Figuren 8 bis 10 in einer dritten Ausführungsform im Detail
dargestellt. Ergänzend zu der zu Figur 2 gegebenen Beschreibung ist zu erkennen, dass
in der unteren Bohrung 11 des Zugelementes 6 ein Gelenklager 8 angeordnet ist, das
von dem Bolzen 7 durchgriffen ist. Das Gelenklager 8 ist ein handelsübliches, einbaufertiges,
genormtes und industriell gefertigtes Radial-Gelenklager beispielsweise nach DIN ISO
12240, das einen Außenring 8b aufweist, in dem ein Innenring 8a gelagert ist. Der
Innenring 8a weist eine zylindrische Bohrung 8c zur drehfesten Aufnahme des Bolzens
7 auf und eine kugelige Außengleitbahn zur Bildung des Kugelkopfs. Diese Außengleitbahn
steht im Eingriff mit einer hohlkugeligen Innengeleitbahn des Außenrings 8b, der mit
seiner zylindrischen Mantelfläche in die Bohrung 11 drehfest eingesetzt ist. Zwischen
dem Innenring 8a und dem Außenring 8b ist ein nicht dargestellter Gleitring beispielsweise
aus Kunststoff oder Teflon angeordnet. Dieser Gleitring ist dann an dem Außenring
8b befestigt und der Innenring 8a gleitet in dem Gleitring. Der Bolzen 7 ist parallel
zur Längsrichtung der Schiene 2 ausgerichtet. Das Zugelement 6 ist somit relativ zu
der Halterung 9 und in Längsrichtung der Schiene 2 gesehen seitlich um den Bolzen
7 nach rechts und links verschwenkbar sowie in Längsrichtung des Zugelementes 6 gesehen
um etwa ± 15° drehbar. Weitere ± 15° Verschwenkbarkeit treten zwischen Zugelement
6 und Bolzen 5 am Schneidenlager in der Bohrung 10 auf.
[0035] Für den Fall, dass der Innenring 8a und der Außenring 8b aus Stahl sind und direkt
im Kontakt stehen, ist zumeist zusätzlich eine Schmiermittelzufuhr vorgesehen. Bei
einer anderen Bauweise kann der Außenring 8b als gesondertes Bauteil weg gelassen
werden und dessen Funktion wird von dem Zugelement 6 übernommen. Der Innenring 8a
wird dabei quer in die erweiterte Bohrung 11 in dem Zugelement 6 eingefügt und um
90º in der Bohrung 11 in seine Arbeitsposition gedreht. Anschließend wird die Erweiterung
der Bohrung 11 und der Spalt zwischen Innenring 8a und Bohrung 11 mit einem den Gleitring
bildenden aushärtenden Kunststoff verfüllt.
[0036] Die Figuren 3 bis 5 zeigen eine erste Ausgestaltung der Halterung 9, die im Wesentlichen
aus zwei identischen Halteteilen 9a und 9b besteht. Die beiden Halteteile 9a und 9b
sind über den Bolzen 7 zur Aufhängung an dem Zugelement 6 begrenzt verschwenkbar aus
einer Offenstellung in eine Haltestellung zueinander befestigt. In Figur 4 ist die
Haltestellung und in Figur 5 die Offenstellung gezeigt. In beiden Stellungen und etwaigen
Zwischenstellungen weisen in Längsrichtung der Schiene 2 gesehen die Halteteile 9a,
9b einen nach unten offenen c-förmigen Querschnitt auf, der eine in Längsrichtung
der Schiene 2 verlaufende pilzförmige, sich nach oben erweiternde Längsöffnung 12
begrenzt. Von der Funktion her können die Halteteile 9a, 9b in einen oberen Aufhängebereich
9c und einen unteren Haltebereich 9d aufgeteilt werden. Diese Längsöffnung 12, die
von dem Haltebereichen 9d der Halteteile 9a, 9b der Halterung 9 begrenzt ist, weist
einen unteren Spaltbereich 12a und eine sich hieran nach oben anschließenden Öffnungsbereich
12b auf. Der Haltebereich 9d weist somit in Längsrichtung der Schiene 2 gesehen die
Form von zwei gegenüberliegenden durch die Längsöffnung 12 voneinander beabstandeten
nach innen zu ihrem freien unteren Ende abgewinkelten Haltearmen beziehungsweise Greifarmen
auf. Die Greifarme sind aufeinander zu gewinkelt, enden im Spaltbereich 12a und verjüngen
somit den Öffnungsbereich 12b. Im Öffnungsbereich 12b weist der Haltebereich 9d ausgehend
von dem Spaltbereich 12a plane schräg nach oben ansteigende Auflageflächen 12c auf.
Diese Auflageflächen 12c dienen zur flächigen Aufnahme der sich nach außen gegensinnig
erweiternden Stegenden 2b des y-fömigen Steges 2a. Diese Auflageflächen 12c nehmen
somit die Last der Schiene 2 und der daran geförderten beziehungsweise aufgehängten
Last auf, unabhängig ob sich die Halterung 9 in der Offen- oder Haltestellung befindet.
[0037] Die um den Bolzen 7 begrenzt winkelbeweglichen Halteteile 9a, 9b bilden eine Art
Zangenmechanismus aus, um die Schiene 2 zu halten. Die Besonderheit der Halteteile
9a, 9b ist jedoch, dass deren Winkelbeweglichkeit derart beschränkt ist, dass selbst
in der Offenstellung die Stegenden 2b des Steges 2a nicht nach unten aus der Längsöffnung
12 der Halterung 9 herausrutschen können und somit sicher gehalten werden.
[0038] Die Halterung 9 der Aufhängung 1 nach der ersten Ausführungsform, insbesondere deren
Halteteile 9a und 9b, weist quer und horizontal zur Längsrichtung der Schiene 2 gesehen
einen nach oben offenen Zwischenraum 16 auf, der von einer u-förmigen Halterung 9,
insbesondere deren stegartigen Aufhängebereiche 9c, begrenzt ist. An den einander
zugewandten Innenseiten 9e der Aufhängebereiche 9c der Halterung 9 sind flach kegelförmige
Vorsprünge 9f angeordnet. In diesen Vorsprüngen 9f setzen sich zentral die Bohrungen
13 der Aufhängebereiche 9c der Halterung 9 für den Bolzen 7 fort. Durch die Vorsprünge
9f wird der Zwischenraum 16 verjüngt und Anlageflächen für das Gelenklager 8 werden
geschaffen.
[0039] Außerdem wird durch diesen Zwischenraum 16 die gelenkige Verbindung der beiden Halteteile
9a, 9b in einen ersten und einen zweiten scharniergelenkartigen Gelenkbereich aufgeteilt.
Jeder dieser Gelenkbereiche weist einen Arm 9g des Haltebereichs 9d des jeweiligen
Halteteils 9a, 9b auf. Jeder der Arme 9g nimmt etwa mittig in Längsrichtung der Schiene
2 gesehen einen Teil der Bohrung 13 für den Bolzen 7 auf. Die Anordnung der Arme 9g,
des Bolzens 7 und der Bohrung 13 ist vergleichbar mit einer mehrschnittigen Bolzenverbindung.
[0040] Um die zuvor beschriebene Begrenzung der Winkelbeweglichkeit der Halteteile 9a und
9b zu erreichen, sind an dem einen Halteteil 9a Anlageflächen 17 und an dem anderen
Halteteil 9b komplementär ausgebildete Gegenanlageflächen 18 ausgebildet. Die Gegenanlageflächen
18 sind an den Unterseiten der freien Enden der Arme 9g angeordnet und jeweils eben
sowie im Wesentlichen horizontal ausgerichtet. Die Anlageflächen 17 befinden sich
jeweils seitlich neben dem dem freien Ende gegenüberliegenden Anfang des Arms 9g an
dem Halteteil 9a, 9b und somit in Bezug auf den Bolzen 7 gegenüberliegend.
[0041] In der Offenstellung der Halteteile 9a und 9b kommen die wie Klemmbacken einer Zange
zueinander angeordneten Anlageflächen 17 und Gegenanlageflächen 18 zur Anlage. In
der Haltestellung sind die Anlageflächen 17 durch einen Spalt 19 von den Gegenanlageflächen
18 getrennt. Allerdings behindern die Anlageflächen 17 und die Gegenanlageflächen
18 nicht eine Schließbewegung, also ein zangenartiges Anlegen an den Stegs 2a zwischen
den Greifhebeln eines Paares.
[0042] Um die Halterung 9 nach dem Aufschieben auf den Steg 2a beziehungsweise nach dem
Zusammenbau um den Steg 2a in Längsrichtung der Schiene 2 an einer gewünschten Stelle
festlegen zu können, sind zwei Schrauben 14 vorgesehen. Die Schrauben 14 durchgreifen
die Halteteile 9a, 9b auf einer Höhe, so dass sie nicht mit dem Steg 2a kollidieren
und den Öffnungsbereich 12b der Längsöffnung 12 unterhalb der Arme 9g durchkreuzen.
Mittels der Schrauben 14 werden die Halteteile 9a, 9b um den Bolzen 7 verschwenkend
aus der Offenstellung in die Haltestellung aufeinander zu bewegt, bis die Enden der
greifarmartigen Haltebereiche 9d an dem Steg 2a zur Anlage kommen. Es sei noch mal
betont, dass dieses Einklemmen vorrangig der Festlegung der Halterung 9 in Längsrichtung
der Schiene 2 dient und keine wesentliche Halte- beziehungsweise Tragfunktion übernimmt.
[0043] Entsprechend ist die Größe, insbesondere die Höhe, des Öffnungsbereichs 12b der Längsöffnung
12 so gewählt, dass die Schrauben 14 ausreichend Platz haben, um die Längsöffnung
12 unterhalb des Bolzens 7 und oberhalb des Stegs 2a zu durchkreuzen. Die Höhe der
Längsöffnung 12 reicht jedoch nicht aus, um die Halterung 9 im zusammen gebauten Zustand
in Längsrichtung der Schiene 2, die im Wesentlichen horizontal verläuft, auf deren
Steg 2a von einem Ende der Schiene 2 aufzuschieben. Ein Aufschieben wird dadurch verhindert,
dass am Anfang und Ende der Schiene 2 auf dem Steg 2a in der oberen Öffnung des Stegs
2a zylinderförmige Verbindungshülsen 2c angeordnet sind. Diese Verbindungshülsen 2c
dienen der endseitigen Verbindung zweier Schienen 2 auf Stoß. Weitere Verbindungshülsen
2c finden sich an den c-förmigen unteren Enden der Schiene 2 (siehe Figur 1). Diese
Verbindungshülsen 2c, die sich am Stoß zweier Schienen 2 gegenüber liegen, können
dann einfach über Schrauben verbunden werden und richten hierbei auch gleichzeitig
die Schienen 2 zueinander aus.
[0044] Also muss die Halterung 9 an dem gewünschten Aufhängepunkt an der Schiene 2 zusammen
gebaut werden. Hierfür werden die beiden Halteteile 9a, 9b ohne den Bolzen 7 und die
Schrauben 14 an dem gewünschten Aufhängepunkt an der Schiene 2 so zusammen gefügt,
dass die Bohrungen 13 miteinander fluchten und der Steg 2a der Schiene 2 von den Haltebereichen
9d der Halterung 9 umgriffen wird. Dann wird der Bolzen 7 in Längsrichtung der Schiene
2 von einer Seite in die Bohrung 13 eingeschoben, so dass der Teil der Bohrung 13
der beiden ersten Arme 9g der Halteteile 9a, 9b durchgriffen wird. Nun wird das Zugelement
6 mit seinem Gelenklager 8 fluchtend zu der Bohrung 13 in den Zwischenraum 16 eingefügt.
Der Bolzen 7 wird weiter durch das Gelenklager 8 und den Rest der Bohrung 13 in den
beiden zweiten Armen 9g der Halteteile 9a, 9b durch geschoben bis der Kopf 7c des
Bolzens 7 an der Halterung 9 zu Anlage kommt. Auf der anderen Seite ragt das andere
Ende 7a des Bolzens 7 aus der Bohrung 13 hinaus. Um den Bolzen 7 in der Bohrung 13
zu sichern, ist an den heraus ragenden Ende 7a des Bolzens 7 eine umlaufende Nut 7d
vorgesehen, in die seitlich ein Sicherungsring 20 eingeschoben wird, der an dem anderen
Ende der Halterung 9 zu Anlage kommt.
[0045] Da die Fahrschienen 3 einen zu der Schiene 2 identischen Querschnitt aufweisen, sind
dort auch der zuvor beschriebene Steg 3a und die drei Verbindungshülsen 3c an den
Enden der Fahrschienen 3 zu finden (siehe Figur 1).
[0046] In einer alternativen zeichnerisch nicht dargestellten Ausführungsform der Halterung
9 kann vorgesehen sein, dass die Höhe des Öffnungsbereich 12b und die Größe des Spaltbereichs
12a der Längsöffnung 12 in der Offenstellung beziehungsweise der Abstand der armförmigen
Haltebereiche 9d der Halterung 9 so gewählt sind, dass die Halterung 9 in Längsrichtung
der Schiene 2, die im Wesentlichen horizontal verläuft, auf deren Steg 2a von einem
Ende der Schiene 2 aufgeschoben werden kann. Die Längsöffnung 12, insbesondere deren
Öffnungsbereich 12b, ausgehend von dem Spaltbereich 12a, ist dann mit einer ausreichenden
Höhe versehen, um neben dem Steg 2a auch die Verbindungshülsen 2c passieren zu lassen.
[0047] In den Figuren 6 und 7 ist eine erste alternative Ausgestaltung der Halterung 9 dargestellt.
Gegenüber der zuvor beschrieben Halterung 9 ist diese einteilig ausgebildet, d. h.
es ist nur ein Teil 9a vorhanden und auch keine begrenzte Verschwenkbarkeit der Teile
9a und 9b zueinander. In Längsrichtung der Schiene 2 gesehen ist ebenfalls ein nach
unten offener c-förmiger Querschnitt vorhanden, der eine in Längsrichtung der Schiene
2 verlaufende pilzförmige und sich nach oben erweiternde Längsöffnung 12 begrenzt.
Von der Funktion her kann das Teil 9a in einen oberen Aufhängebereich 9c und einen
unteren Haltebereich 9d aufgeteilt werden. Die Längsöffnung 12, die von dem Haltebereich
9d des Teils 9a der Halterung 9 begrenzt ist, weist einen unteren Spaltbereich 12a
und eine sich hieran nach oben anschließenden Öffnungsbereich 12b auf. Der Haltebereich
9d weist somit in Längsrichtung der Schiene 2 gesehen die Form von zwei gegenüberliegenden
durch die Längsöffnung 12 voneinander beabstandeten nach innen zu ihrem freien unteren
Ende abgewinkelten Haltearmen beziehungsweise Greifarmen auf. Die Greifarme sind aufeinander
zu gewinkelt, enden im Spaltbereich 12a und verjüngen somit den Öffnungsbereich 12b.
Im Öffnungsbereich 12b weist der Haltebereich 9d ausgehend von dem Spaltbereich 12a
plane schräg nach oben ansteigende Auflageflächen 12c auf. Diese Auflageflächen 12c
dienen zur flächigen Aufnahme der sich nach außen gegensinnig erweiternden Stegenden
2b des y-fömigen Steges 2a. Diese Auflageflächen 12c nehmen somit die Last der Schiene
2 und der daran geförderten beziehungsweise aufgehängten Last auf.
[0048] Die Größe der Längsöffnung 12 beziehungsweise der Abstand der armförmigen Haltebereiche
9d der Halterung 9 ist dabei so gewählt, dass die Halterung 9 in Längsrichtung der
Schiene 2, die im Wesentlichen horizontal verläuft, auf deren Steg 2a von einem Ende
der Schiene 2 aufgeschoben werden kann. Die Ausbildung der Halterung 9 mit den den
Steg 2a c-förmig umgreifenden Haltebereichen 9d gewährleistet, dass bei horizontal
ausgerichteter Schiene 2 in Vertikalrichtung gesehen der Steg 2a nicht nach unten
aus der Halterung 9 herausrutschen kann und die Schiene 2 somit sicher gehalten wird.
Außerdem ist die Größe der Längsöffnung 12, insbesondere deren Öffnungsbereich 12b
ausgehend von dem Spaltbereich 12a, mit einer ausreichenden Höhe versehen, um neben
dem Steg 2a auch die am Anfang und Ende der Schiene 2 auf dem Steg 2a in der oberen
Öffnung des Stegs 2a angeordneten zylinderförmigen Verbindungshülsen 2c passieren
zu lassen.
[0049] Um die Halterung 9 nach dem Aufschieben auf den Steg 2a in Längsrichtung der Schiene
2 an einer gewünschten Stelle festlegen zu können, sind vier Schrauben 14 vorgesehen.
Die Schrauben 14 sind als Madenschrauben ausgebildet, die in als Gewindebohrungen
ausgebildete Bohrungen 15, die quer zur Längsrichtung der Schiene 2 und im Wesentlichen
horizontal verlaufen, eingeschraubt sind und sich mit Ihrer Spitze in den schmalen
Abschnitt des Steges 2a also im Bereich des Spaltbereichs 12a der Längsöffnung 12
anlegen beziehungsweise dort leicht eindrehen. Es sei noch mal betont, dass diese
Schrauben 14 im Wesentlichen nur der Festlegung der Halterung 9 in Längsrichtung der
Schiene 2 dienen und keine Tragefunktion übernehmen.
[0050] Auch die Halterung 9 der ersten alternativen Aufhängung 1 weist quer und horizontal
zur Längsrichtung der Schiene gesehen einen nach oben offenen Zwischenraum 16 auf,
der von einer u-förmigen Halterung 9, insbesondere deren stegartigen Aufhängebereiche
9c, begrenzt ist. An den einander zugewandten Innenseiten 9e der Aufhängebereiche
9c der Halterung 9 sind flach kegelförmige Vorsprünge 9f angeordnet. In diesen Vorsprüngen
9f setzen sich zentral die Bohrungen 13 der Aufhängebereiche 9c der Halterung 9 für
den Bolzen 7 fort. Durch die Vorsprünge 9f wird der Zwischenraum 16 verjüngt und Anlageflächen
für das Gelenklager 8 werden geschaffen.
[0051] In Bezug auf die Ausgestaltung des Gelenklagers 8 wird auf die Beschreibung zu den
Figuren 3 bis 5 verwiesen.
[0052] In den Figuren 8 bis 10 ist eine zweite alternative Ausgestaltung der Halterung 9
dargestellt. Gegenüber den zuvor beschrieben Halterungen 9 besteht diese aus zwei
identischen Halteteilen 9a, 9b, die über Schrauben 14 klemmend mit der Schiene 2 verbunden
sind. Im von den Schrauben 14 zusammen gezogenen Zustand der Halteteile 9a, 9b ist
in Längsrichtung der Schiene 2 gesehen ebenfalls ein nach unten offener c-förmiger
Querschnitt vorhanden, der eine in Längsrichtung der Schiene 2 verlaufende pilzförmige
und sich nach oben erweiternde Längsöffnung 12 begrenzt. Von der Funktion her kann
das Teil 9a in einen oberen Aufhängebereich 9c und einen unteren Haltebereich 9d aufgeteilt
werden. Diese Längsöffnung 12, die von dem Haltebereich 9d des Teils 9a der Halterung
9 begrenzt ist, weist einen unteren Spaltbereich 12a und eine sich hieran nach oben
anschließenden Öffnungsbereich 12b auf. Der Haltebereich 9d weist somit in Längsrichtung
der Schiene 2 gesehen die Form von zwei gegenüberliegenden durch die Längsöffnung
12 voneinander beabstandeten nach innen zu ihrem freien unteren Ende abgewinkelten
Haltearmen beziehungsweise Greifarmen auf. Die Greifarme sind aufeinander zu gewinkelt,
enden im Spaltbereich 12a und verjüngen somit den Öffnungsbereich 12b. Im Öffnungsbereich
12b weist der Haltebereich 9d ausgehend von dem Spaltbereich 12a plane schräg nach
oben ansteigende Auflageflächen 12c auf. Diese Auflageflächen 12c dienen zur flächigen
Aufnahme der sich nach außen gegensinnig erweiternden Stegenden 2b des y-fömigen Steges
2a. Diese Auflageflächen 12c nehmen somit die Last der Schiene 2 und der daran geförderten
beziehungsweise aufgehängten Last auf.
[0053] Die Höhe des Öffnungsbereichs 12b der Längsöffnung 12 ist so gewählt, dass die Schrauben
14 ausreichend Platz haben, um die Längsöffnung 12 unterhalb des Bolzens 7 und oberhalb
des Stegs 2a zu durchkreuzen. Die Höhe der Längsöffnung 12 reicht jedoch nicht aus,
um die Halterung 9 im zusammen gebauten Zustand in Längsrichtung der Schiene 2, die
im Wesentlichen horizontal verläuft, auf deren Steg 2a von einem Ende der Schiene
2 aufzuschieben. Ein Aufschieben wird dadurch verhindert, dass am Anfang und Ende
der Schiene 2 auf dem Steg 2a in der oberen Öffnung des Stegs 2a zylinderförmige Verbindungshülsen
2c angeordnet sind. Diese Verbindungshülsen 2c dienen der endseitigen Verbindung zweier
Schienen 2 auf Stoß. Weitere Verbindungshülsen 2c finden sich an den c-förmigen unteren
Enden der Schiene 2 (siehe Figur 1). Diese Verbindungshülsen 2c, die sich am Stoß
zweier Schienen 2 gegenüber liegen, können dann einfach über Schrauben verbunden werden
und richten hierbei auch gleichzeitig die Schienen 2 zueinander aus.
[0054] Also muss die Halterung 9 an dem gewünschten Aufhängepunkt an der Schiene 2 zusammen
gebaut werden. Hierfür werden die beiden Halteteile 9a, 9b an dem gewünschten Aufhängepunkt
an der Schiene 2 so zusammen gefügt, dass die Bohrungen 13, die hier als sacklochartige
Aussparungen ausgebildet sind, den Bolzen 7 umschließen und der Steg 2a der Schiene
2 von den Haltebereichen 9d der Halterung 9 umgriffen wird. Dann werden die Halteteile
9a, 9b über die Schrauben 14 miteinander verbunden. Über die Schrauben 14 wird der
Bolzen 7 verdrehsicher und klemmend in den Bohrungen 13 der Halteteile 9a, 9b gehalten.
Auch werden über die Schrauben 14 die Haltebereiche 9d der Halteteile 9a, 9b seitlich
an den Steg 2a der Schiene 2 angedrückt, so dass die Halterung 9 in Längsrichtung
der Schiene 2 an einer gewünschten Stelle festlegt wird.
[0055] Auch die Halterung 9 der alternativen zweiten Aufhängung 1 weist quer und horizontal
zur Längsrichtung der Schiene gesehen einen nach oben offenen Zwischenraum 16 auf,
der von einer u-förmigen Halterung 9, insbesondere deren stegartigen Aufhängebereiche
9c, begrenzt ist. An den einander zugewandten Innenseiten 9e der Aufhängebereiche
9c der Halterung 9 sind flach kegelförmige Vorsprünge 9f angeordnet. In diesen Vorsprüngen
9f setzen sich zentral die Bohrungen 13 der Aufhängebereiche 9c der Halterung 9 für
den Bolzen 7 fort. Durch die Vorsprünge 9f wird der Zwischenraum 16 verjüngt und Anlageflächen
für das Gelenklager 8, insbesondere dessen Innenring 8a, werden geschaffen.
[0056] In Bezug auf die Ausgestaltung des Gelenklagers 8 wird auf die Beschreibung zu den
Figuren 3 bis 5 verwiesen.
[0057] In den Figuren 11 bis 13 ist eine dritte alternative Ausgestaltung der Halterung
9 dargestellt. Gegenüber den zuvor beschrieben Halterungen 9 eignet sich diese für
eine andere Art eine nach unten offenen c-förmigen Schiene 2, die vorzugsweise aus
Aluminium sein kann. Diese Schiene 2 weist anstatt den sich nach außen gegensinnig
erweiternden Stegenden 2b des y-fömigen Steges 2a an der Oberseite der Schiene 2 eine
T-förmige Nut 2d, die sich entsprechend zu der Halterung 9 hin verjüngt, auf. Entsprechend
ist diese Halterung 9 an diese Art der Schiene 2 angepasst.
[0058] Die Halterung 9 besteht aus einem rahmenförmigen Halteteil 9a, das von einem Ende
in die T-förmige Nut 2d eingeschoben wird oder alternativ bei entsprechender Ausgestaltung,
wie von Nutensteinen bekannt, von oben in die T-förmige Nut 2d eingesetzt wird und
dann um 90º gedreht, damit das Halteteil 9a teilweise unter die oberen Stege 2a der
Nut 2d greift. Um das Halteteil 9a in Längsrichtung der Schiene 2 an einer gewünschten
Stelle festzulegen, wird das Halteteil 9a über Schrauben 14 nach oben gezogen und
stützt sich somit an der Unterseite des Steges 2a der T-förmigen Nut 2d ab. Die Schrauben
14 stützen sich an der Oberseite des Steges 2a der T-förmigen Nut 2d ab. Somit wird
die Halterung 9 an dem Steg 2a festgeklemmt.
[0059] Sollten die Schrauben 14 versagen, bleibt das Halteteil 9a in der T-förmigen Nut
2d gehalten. Damit die Klemmkräfte von den Schrauben 14 sicherer auf die Oberseite
des Steges 2a der T-förmigen Nut 2d beziehungsweise die Oberseite der Schiene 2a übertragen
werden können, ist rechteckiges rahmenförmiges Widerlager 21 vorgesehen, das oberhalb
von Bohrungen 15 in dem Halteteil 9a für die Schrauben 14 angeordnet ist und sich
von hier aus über die Oberseite des Steges 2a der T-förmigen Nut 2d beziehungsweise
die Oberseite der Schiene 2a hinaus erstreckt. An dem Halteteil 9a greifen zwei Schrauben
14 in jeweils diagonal gegenüber liegenden Ecken an. Zur Aufnahme der Bohrungen 15
für die Schrauben 14 ist das rahmenförmige Halteteil 9a jeweils über einen Laschenbereich
verlängert. Zwischen dem Widerlager 21 und dem ersten Halteteil 9a wird von deren
Randbereichen auch jeweils eine in Längsrichtung der Schiene 2 verlaufende Längsöffnung
12 mit einem Spaltbereich 12a eingeschlossen, die zur Aufnahme des Stegs 2a der Schiene
2 dient.
[0060] Diese Halterung 9 kann auch in den zuvor beschriebenen Haltebereich 9d und den daran
anschließenden Aufhängebereich 9c aufgeteilt werden. Der Aufhängebereich 9c besteht
im Wesentlichen aus zwei Bohrungen 13 für die Aufnahme des Bolzens 7, die über einen
Zwischenraum 16 beabstandet sind, in den das Gelenklager 8 mit dem Zugelement 6 eintaucht.
Auch weist der Zwischenraum 16 hineinragende Vorsprünge 9f auf, um das Gelenklager
zu zentrieren. Der sich durch die beiden Bohrungen 13 und das Gelenklager 8 hindurch
erstreckende Bolzen 7 weist an einem Ende einen Kopf 7c auf, der über eine Aussparung
in dem Widerlager 21 verdreh gesichert gehalten und in der Bohrung 13 gehalten wird.
Im Bereich der Bohrungen 13 ist das sonst flache Halteteil 9a nach Art von Lagerböcken
nach oben verdickend ausgebildet. Diese Lagerböcke ragen nach oben aus der T-förmigen
Nut 2d hinaus.
[0061] In Bezug auf die Ausgestaltung des Gelenklagers 8 wird auf die Beschreibung zu den
Figuren 3 bis 5 verwiesen.
[0062] Auch ist in dem vorgenannten Ausführungsbeispiel die bevorzugte Verwendung der Aufhängung
1 bei Einträger-Hängekranen und zwar dort zwischen der Schiene 2 und der Fahrschiene
3 beschrieben. Diese neue Aufhängung 1 ist selbstverständlich auch geeignet, um die
Fahrschienen 3 an geeigneten Tragwerken oder weiteren Schienen 2 aufzuhängen. Die
Schiene 2 kann auch I-förmig sein.
Bezugszeichenliste
[0063]
- 1
- Aufhängung
- 2
- Schiene
- 2a
- Steg
- 2b
- Stegenden
- 2c
- Verbindungshülse
- 2d
- T-förmige Nut
- 3
- Fahrschiene
- 3a
- Steg
- 3c
- Verbindungshülse
- 4
- Fahrwerk
- 4a
- Lasche
- 4b
- Bohrung
- 5
- Bolzen
- 6
- Zugelement
- 7
- Bolzen
- 7a
- Ende des Bolzens
- 7b
- Ende des Bolzens
- 7c
- Kopf
- 7d
- Nut
- 8
- Gelenklager
- 8a
- Innenring
- 8b
- Außenring
- 8c
- Bohrung
- 9
- Halterung
- 9a
- Halteteil
- 9b
- Halteteil
- 9c
- Aufhängebereich
- 9d
- Haltebereich
- 9e
- Innenseite
- 9f
- Vorsprung
- 9g
- Arm
- 10
- obere Bohrung
- 11
- untere Bohrung
- 12
- Längsöffnung
- 12a
- Spaltbereich
- 12b
- Öffnungsbereich
- 12c
- Auflagefläche
- 13
- Bohrung
- 14
- Schraube
- 15
- Bohrung
- 16
- Zwischenraum
- 17
- Anlagefläche
- 18
- Gegenanlagefläche
- 19
- Spalt
- 20
- Sicherungsring
- 21
- Widerlager
- A
- Aufhängerichtung
- Z
- Vergrößerungsbereich
1. Vorrichtung zum Aufhängen einer Schiene (2), insbesondere einer Fahrschiene eines
Hängeförderers oder eines Hebezeugs, an einem Fahrwerk (4) oder Tragwerk mit einem
Zugelement (6), das mit einem Ende an der Schiene (2) befestigt ist, wobei das Zugelement
(6) von einem Bolzen (7) durchgriffen ist, der von einer Halterung (9) aufgenommen
ist, die an der Schiene (2) befestigt ist und die in Aufhängerichtung gesehen einteilig
ist, wobei das Zugelement (6) in Aufhängerichtung gesehen zumindest teilweise in die
Halterung (9) eintaucht, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (6) über ein kugelartiges Gelenk, insbesondere Gelenklager (8) an
dem Bolzen (7) befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (9) sich beidseitig in Richtung des kugelartigen Gelenks, insbesondere
Gelenklagers (8) derart verjüngt, dass das Zugelement (6) in Längsrichtung des Bolzen
(7) gesehen, kippbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (7) das kugelartige Gelenk, insbesondere Gelenklager (8), durchgreift.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (7) und das Zugelement (6) in Aufhängerichtung gesehen zumindest teilweise
in die Halterung (9) eintauchen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (7) in Aufhängerichtung gesehen vollständig in die Halterung (9) eintaucht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (9) rechtwinklig zur Aufhängerichtung (A) gesehen und rechtwinklig
zum Bolzen (7) gesehen einen Zwischenraum (16) aufweist, so dass die Halterung (9)
eine nach oben offene u-förmlge Gestalt hat, und in den Zwischenraum (16) das Zugelement
(6) beziehungsweise das Zugelement (6) und der Bolzen (7) hineinragen und der Bolzen
(7) mit seiner Längserstreckung parallel zur Längsrichtung der Schiene (2) ausgerichtet
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (7) mit seinen über das kugelartige Gelenk, insbesondere Gelenklager (8),
beidseitig herausragenden Enden (7a, 7b) in der Halterung (9) in Bohrungen (13) verdrehfest
gehalten ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (9) zwei Halteteile (9a, 9b) aufweist, zwischen denen der Bolzen (7)
mit seinen Enden (7a, 7b) und die zu tragende Schiene (2) über Schrauben (14) klemmend
festgehalten sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteteile (9a, 9b) identisch sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (9) einteilig ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (9) ein rahmenförmiges Halteteil (9a) aufweist, das in einer T-förmigen
Nut (9d) der zu tragenden Schiene (2) befestigbar ist.
1. Device for suspending a rail (2), and in particular a travel rail for an overhead
conveyor or a hoist, from a trolley (4) or a supporting structure, having a traction
member (6) which is fastened to the rail (2) by one end, the traction member (6) having
a pin (7) passing through it which is received by a mounting (9), the mounting (9)
being fastened to the rail (2) and being in one piece when seen in the direction of
suspension, at least part of the traction member (6) being below the top surface of
the mounting (9) when seen in the direction of suspension, characterised in that the traction member (6) is fastened to the pin (7) by means of a ball-type joint
and in particular a ball-and-socket joint (8).
2. Device according to claim 1, characterised in that the mounting (2) tapers towards the ball-type joint and in particular ball-and-socket
joint (8) on both sides, in such a way that the traction member (6) can be tilted
when seen in the longitudinal direction of the pin (7).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the pin (7) passes through the ball-type joint and in particular ball-and-socket
joint (8).
4. Device according to one of claims 1 to 3, characterised in that at least part of the pin (7) and the traction member (6) is below the top surface
of the mounting (9) when seen in the direction of suspension
5. Device according to claims 1 to 4, characterised in that the whole of the pin (7) is below the top surface of the mounting (9) when seen in
the direction of suspension
6. Device according to one of claims 1 to 5, characterised in that, when seen at right angles to the direction of suspension (A) and at right angles
to the pin (7), the mounting has a gap (16), thus making the mounting (9) of a U-shaped
configuration which is open at the top, and the traction member (6), or the traction
member (6) and the pin (7), as the case may be, project into the gap (16), and the
pin (7) is aligned with its longitudinal extent parallel to the longitudinal direction
of the rail (2).
7. Device according to one of claims 1 to 6, characterised in that the pin (7) is held in the mounting (9) in holes (13) in such a way as to be secure
against rotation, by its ends (7a, 7b) which project beyond the ball-type joint and
in particular ball-and-socket joint (8) on the two sides.
8. Device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the mounting (9) has two holding parts (9a, 9b) between which, by a clamping action,
the pin (7) is securely held by its ends (7a, 7b) and the rail to be carried (2) is
securely held by means of screws (14).
9. Device according to one of claims 1 to 8, characterised in that the holding parts (9a, 9b) are identical.
10. Device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the mounting (9) is of a one-piece form.
11. Device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the mounting (9) has a frame-like holding part (9a) which can be fastened in a T-shaped
groove (9d) in the rail (2) to be carried.
1. Dispositif de suspension d'un rail (2), notamment d'un rail de roulement d'un transporteur
suspendu ou d'un treuil de levage, à un mécanisme de roulement (4) ou un appareil
porteur comportant un élément de traction (6) qui peut être fixé par une extrémité
au rail (2), l'élément de traction (6) étant traversé par un boulon qui est reçu par
un support (9) qui est fixé au rail (2) et qui est d'une seule pièce lorsque l'on
regarde dans la direction de suspension, l'élément de traction (6) pénétrant au moins
partiellement dans le support (9) lorsque l'on regarde dans la direction de suspension,
caractérisé en ce que l'élément de traction (6) est fixé au boulon (7) par une articulation de type sphérique,
notamment une articulation à rotule (8).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support (9) s'amincit des deux côtes en direction de l'articulation de type sphérique,
notamment de l'articulation a rotule (8), de sorte que l'élément de traction (6) peut
être incline lorsque l'on regarde dans la direction longitudinale du bouton (7).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le boulon (7) traverse l'articulation de type sphérique, notamment l'articulation
a rotule (8).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le boulon (7) et l'élément de traction (6) pénètrent au moins partiellement dans
le support (9) lorsque l'on regarde dans la direction de suspension.
5. Dispositif selon la revendication 1 à 4, caractérisé en ce que le boulon (7) pénètre totalement dans le support (9) lorsque l'on regarde dans la
direction de suspension.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le support (9) comporte un espace intermédiaire (16) lorsque l'on regarde perpendiculairement
à la direction de suspension (A) et perpendiculairement au boulon (7) de sorte que
le support (9) a la forme d'un U ouvert vers le haut, et l'élément de traction (6)
respectivement l'element de traction (6) et le boulon (7) font saillie dans l'espace
intermédiaire (16) et le boulon (7) est oriente, suivant son extension longitudinale,
parallèlement a la direction longitudinale du rail (2).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le boulon (7) est maintenu immobile en rotation, au niveau de ses extrémités (7a,
7b) saillant des deux côtes au-dessus de l'articulation de type sphérique, notamment
l'articulation a rotule (8), dans des perçages (13) ménagés dans le support (9).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le support (9) possède deux pièces de retenue (9a, 9b) entre lesquelles le boulon
(7), au niveau de ses extrémités (7a, 7b), et le rail (2) à supporter sont maintenus
serres par des vis (14).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les pièces de retenue (9a, 9b) sont identiques.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 a 7, caractérisé en ce que le support (9) est conforme d'une seule pièce.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le support (9) possède une pièce de retenue (9a), en forme de cadre, qui peut être
fixée dans une gorge (9d), en forme de T, du rail (2) à supporter.