[0001] Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Wäsche wird in Haushalten aber auch in Waschsalons üblicherweise in Waschmaschinen
gewaschen, die eine drehbare, die Wäsche aufnehmende Trommel aufweisen. Der Waschvorgang
wird neben Zugabe von Reinigungsmitteln in eine Waschflüssigkeit maßgeblich auch durch
eine mechanische Bearbeitung des Wäschepostens beeinflusst. Zu diesem Zweck weist
die Trommel an ihrem Trommelmantel insbesondere rippenförmige Mitnehmer auf, die bei
der Drehbewegung der Wäschetrommel den Wäscheposten anheben, bis er sich von der ihn
mitnehmenden Rippe löst und nach unten fällt, um von der nachfolgende Mitnehmerrippe
erneut angehoben zu werden. Teilweise vollzieht der Wäscheposten dabei eine Drehbewegung
um eine ihn durchlaufende Drehachse. Die Dauer eines Waschprogrammes hängt wesentlich
nicht nur von der Menge und Konzentration des zugegebenen Reinigungsmittels sondern
auch von der Intensität der Waschmechanik ab.
[0003] Derartige Waschmaschinen mit rippenförmigen Mitnehmern sind insbesondere aus folgenden
Dokumenten bekannt:
Das französische Patent Nr. 1136981 wird als nächstliegender Stand der Technik angesehen und zeigt dabei Mitnehmerrippen,
die durch ihre spiralförmige Anbringung am Trommelmantel eine Verdrehbewegung der
Wäschestücke in vertikaler und horizontaler Achse gegenüber der Trommeldrehbewegung
erwirkt. Dabei sind die Mitnehmerrippen in ihrem Querschnitt symmetrisch aufgebaut
und am gekrümmten Trommelmantel über größere Winkelbereiche in radialer und tangentialer
Ausrichtung miteinander verbunden.
[0004] Die
DE 19860529 zeigt eine asymmetrische Gestaltung von Mitnehmerrippen auf, die eine Verwirbelung
der Wäschestücke um die Trommelachse herum verstärkt und die mechanische Einwirkung,
je nach Größe der Rippen, vergrößert oder verkleinert.
[0005] Die japanische Schrift
JP 10 235075A stützt sich auf Mitnehmerrippen, die die Wäschestücke verstärkt von der Trommelvorderseite
zur Trommelrückseite und umgekehrt verschiebt, d.h. dass die Wäsche neben der Drehbewegung
um die Trommelachse herum auch in axialer Richtung verwirbelt wird. Die Rippen sind
hierfür auch auf dem Trommelboden oder Trommeldeckel befestigt.
[0006] Das
US-Patent 2,573,103 beschreibt eine bestimmte Anordnung zwischen innenliegenden Rippen in Kombination
mit einer Trommelöffnungstür, die zu einer verstärkten Wäschebewegung bei rotierender
Trommel führt.
[0007] Die
WO00/75411 beinhaltet schraubenförmig verlaufende Mitnehmerrippen, die neben einer verbesserten
Verwirbelung der Wäsche für eine verbesserte Flüssigkeitseinwirkung sorgen, indem
mittels eingebrachter Flüssigkeitsöffnungen und einer leichten TrommeLschrägstellung
eine gleichmäßigere Flüssigkeitsbenetzung erreicht wird.
[0008] Desweiteren sind aus
JP 07 024178 A schräggestellte Mitnehmerrippen bekannt, die je zwei Flanken aufweisen, die unter
dem gleichen Winkel zur Rippenspitze angeordnet sind, deren Steilheit gegenüber der
Trommelmantelfläche im Verlauf ihrer axialen Erstreckung konstant bleibt und nur die
Bodenkontaktfläche trapezförmig zusammen läuft, was durch eine sich ändernde Rippenhöhe
hervorgerufen wird.
[0009] Die
DE 40 21 533 weist radial verlaufende Mitnehmer auf, die zusätzlich an der oder den Stirnseiten
der Wäschetrommel angebrachte Vorsprünge aufweisen, die für eine bessere axiale Wäschebewegung
sorgen bzw. einen besseren Trocknungsvorgang erlauben.
[0010] Das
US-Patent 5,371,956 weist eine sichelförmige Rippe auf, die durch die symmetrische Anbringung die Wäsche,
unter vorliegender Drehbewegung der Wäschetrommel, von den Stirnseiten der Trommel
in die Trommelmitte verschiebt, wodurch neben der Drehbewegung um die Trommellängsachse,
auch eine Drehbewegung senkrecht zur Mantelfläche der Trommel entsteht. Darüber hinaus
weist die Erfindung eine spezielle Befestigungsart von der Rippe am Trommelmantel
auf.
[0011] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Waschmaschine so zu gestalten, dass eine sichere
Befestigung des Mitnehmers am Trommelmantel gewährleistet ist.
[0012] Diese Aufgabe wird gelöst mit dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Waschmaschine sind in den von Patentanspruch 1 abhängigen Unteransprüchen
angegeben.
[0013] Gemäß der Erfindung wird auf die Wäsche eine erhöhte mechanische Einwirkung ausgeübt.
Dies wird dadurch erzielt, dass die Wäsche in der Wäschetrommel, welche sich in einer
Tiefenrichtung erstreckt, über die Trommeltiefe betrachtet in einem Tiefenbereich
höher angehoben wird als in einem anderen Tiefenbereich. Auf diese Weise wird der
Wäscheposten nicht lediglich zu einer Wälzbewegung veranlasst, es findet vielmehr
zusätzlich ein Verwinden des Wäschepostens statt, was einen zusätzlichen mechanischen
Einfluss auf die Wäsche verursacht.
[0014] Eine diese erhöhte Mechanik ausübende Waschmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dass
in einer rotierenden zylindrischen Trommel an deren Trommelmantel wenigstens ein Mitnehmer
zum zumindest teilweisen Umführen der Wäsche angeordnet ist, wobei dieser Mitnehmer
sich von seiner Bodenfläche, über welche er an dem Trommelmantel angekoppelt ist,
bis zu seiner vom Trommelmantel beabstandeten Deckfläche oder Oberkante erstreckt,
wobei die Deckfläche oder Oberkante über ihre Länge betrachtet wenigstens zwei unterschiedlichen
Winkelbereichen bei jeweiliger Projektion auf die Trommelrückwand zugeordnet ist.
Somit wird beispielsweise im vorderen Bereich der Trommel der zusammenhängende Wäscheposten
stärker angehoben, als im hinteren Bereich der Trommel, wenn bei der Drehbewegung
der Trommel die Oberkante des Mitnehmers im hinteren Bereich der Oberkante des Mitnehmers
im vorderen Bereich nachläuft.
[0015] Vorzugsweise ist der Mitnehmer jedoch einstückig ausgebildet und weist gemäß der
Erfingung eine Oberkante oder Deckfläche auf, die eine S-Form oder Z-Form hat. Eine
solche Ausbildung des Mitnehmers hat jedenfalls Vorteile bei der Montage gerade wegen
der Einstückigkeit. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass sich bei jedem Mitnehmer
eine über einen besonders großen Winkelbereich sich erstreckende Auflagefläche auf
dem Trommelmantel ergibt, so dass die Trommel besonders gut versteift wird. Damit
kann auch eine Kostenreduzierung durch Reduzierung der Dicke des verwendeten Blechmaterials
erreicht werden.
[0016] Die Erfindung sieht nun vor, dass die Bodenfläche des Mitnehmers wenigstens annähernd
rechteckig ist oder eine annähernd rechteckige Grundform mit abgerundeten kurzen Seiten
aufweist, so dass für eine sichere Befestigung am Trommelmantel eine ausreichende
Auflagefläche vorliegt und dass der Mitnehmer sich bis zu seiner Deckfläche bzw. Oberkante
verjüngt. In der dreidimensionalen Ausbildung ist ein solcher Mitnehmer mit einem
Gebirgszug vergleichbar, der einen rechteckigen Talbereich und einen S- bzw. Z-förmigen
Gebirgskamm aufweist.
[0017] Eine weitergehende Verkürzung der Waschzeit kann dadurch erzielt werden, dass der
Mitnehmer eine erste Flanke und eine der ersten Flanke gegenüberliegende zweite Flanke
aufweist, wobei die erste Flanke wenigstens in einem Teilbereich der Mitnehmerlänge
einer ansteigenden Gerade oder einer ansteigenden gekrümmten Kurve folgt und die zweite
Flanke wenigstens in einem Teilbereich der Mitnehmerlänge senkrecht zum Trommelmantel
liegt. Ist die senkrechte Flanke in Drehrichtung hinten liegend, so führt dieser steile
Abfall der Mitnehmer-Rückseite zu einer Verwirbelung der Waschflüssigkeit, wobei derart
verwirbeltes Wasser ebenfalls verstärkt mechanisch auf die Wäsche einwirkt und darüber
hinaus beim Spülen der Wäsche deren Durchflutung verbessert.
[0018] Da während des Waschvorganges die Wäschetrommel üblicherweise mehrfach ihre Drehrichtung
ändert, ist es besonders günstig, wenn bei der S-förmig oder Z-förmig ausgebildeten
Oberkante oder Deckfläche des Mitnehmers im Verlauf dieser S- bzw. Z-Form die erste
und die zweite Flanke ihre Ausrichtungen tauschen. Auf diese Weise weist der Mitnehmer
in jeder Drehrichtung teilweise eine steil ausgebildete Rückseite für diesen Verwirbelungsvorgang
auf.
[0019] Die unterschiedliche Ausbildung der ersten und der zweiten Flanke hat auch einen
Einfluss auf den Mitnahmeeffekt des jeweiligen Mitnehmerbereiches. Bei einer schräg
ausgebildeten Flanke ist die Mitnahme des Wäschepostens deutlich geringer gegeben.
Aus diese Grund ist es besonders günstig und der Erhöhung der mechanischen Einwirkung
besonders zuträglich, wenn im Bereich der vorlaufenden Oberkante bzw. Deckfläche der
Wäscheposten auf eine schräge Kante trifft, während im Bereich der nachlaufenden Oberkante
bzw. Deckfläche eine steile Flanke vorliegt. Somit löst sich der Wäscheposten von
der vorlaufenden Oberkante bzw. Deckfläche noch früher und die Verwindung des Wäschepostens
ist noch deutlicher ausgeprägt.
[0020] Sind, wie allgemein üblich, in einer Wäschetrommel mehrere Mitnehmer umfasst, so
kann im Verlauf einer Umdrehung durch eine ggf. mehrfach wechselnde Verwindungsrichtung
die Waschmechanik weiter verbessert werden. Dies wird dadurch erreicht, dass bei wenigstens
zwei hintereinander geschalteten Mitnehmern das Vorzeichen des Versatzes der Deckflächen-
oder Oberkantenbereiche wechselt.
[0021] Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile,
anhand eines Ausführungsbeispieles und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert.
[0022] Hierbei zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer die Wäsche aufnehmenden Trommel einer erfindungsgemäßen
Waschmaschine in Schnittansicht,
- Figur 2
- eine Schnittansicht eines Mitnehmers,
- Figur 3
- eine Draufsicht auf den Mitnehmer in Richtung der Pfeile III von Figur 1
[0023] In FIG 1 ist eine die Wäsche aufnehmende Trommel 1 einer Waschmaschine in Schnittansicht
gezeigt. Die Trommel 1 weist an ihrem etwa zylinderförmigen Trommelmantel 2 drei gleichmäßig
voneinander beabstandete, etwa rippenförmige Mitnehmer 3 auf, die in den Trommelinnenraum
vorstehen und die Wäsche teilweise umführen bzw. in eine höhere Position heben. Die
Trommel 1 ist um eine etwa horizontale Drehachse A drehbar, wobei die Trommel 1 wechselweise
im Uhrzeigersinn und entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gedreht wird.
[0024] Die Mitnehmer 3 weisen, wie in den FIG 2 und 3 als eine erste Ausbildungsform gezeigt
ist, eine erste Flanke 4 und eine der ersten Flanke 4 gegenüberliegende zweite Flanke
5 auf, die jeweils bereichsweise konkav bzw. nach innen gewölbt ausgebildet sind.
Im konkreten Ausführungsbeispiel gemäß den FIG 1 bis 3 umfasst die erste Flanke 4
einen vorderen, der Trommelstirnwand 9 zugeordneten Bereich 4a, der konkav ausgebildet
ist, sowie einen hinteren, der Trommelrückwand 10 zugeordneten Bereich 4b, der eben
geformt ist und im wesentlichen senkrecht auf dem Trommelmantel 2 angeordnet ist.
Etwa bei der Hälfte der Länge L des Mitnehmers 3 ist ein Übergangsbereich 8 gebildet,
bei dem der konkav ausgebildete Bereich 4a kontinuierlich in den eben geformten Bereich
4b übergeht. Die zweite Flanke 5 ist derart ausgebildet, dass dem vorderen, konkav
ausgebildeten Bereich 4a der ersten Flanke 4 ein vorderer, eben geformter und etwa
senkrecht auf dem Trommelmantel 2 positionierter Bereich 5a gegenüberliegt. In entsprechender
Weise liegt dem hinteren, eben geformten Bereich 4b der ersten Flanke 4 ein hinterer,
konkav ausgebildeter Bereich 5b der zweiten Flanke 5 gegenüber. Im Übergangsbereich
8 geht der eben geformte Bereich 5a kontinuierlich in den konkav ausgebildeten Bereich
5b über. Durch die oben beschriebene wechselweise bzw. wechselseitige Anordnung der
konkav ausgebildeten Bereiche 4a, 5b und der eben geformten Bereiche 4b, 5a wird ein
verhältnismäßig schmaler Mitnehmer 3 erhalten, dessen Breite über die gesamte Länge
L im wesentlichen konstant ist.
[0025] Die erste Flanke 4 und die zweite Flanke 5 grenzen an einen flächig ausgebildeten
Scheitelbereich 6 an, der sich im wesentlichen über die Länge L des Mitnehmers 3 erstreckt.
Der Scheitelbereich 6 ist entsprechend dem überwiegend asymmetrischen Querschnitt
des Mitnehmers 3 an den vorderen Bereichen 4a und 5a sowie an den hinteren Bereichen
4b und 5b außermittig über der am Trommelmantel 2 liegenden Basis des Mitnehmers 3
positioniert und im Übergangsbereich 8 etwa S-förmig gebogen. Der Scheitelbereich
6 ist mit Öffnungen 7 versehen, um die vom Mitnehmer 3 aufgenommene Waschflüssigkeit
an der höchstmöglichen Position auf die Wäsche abzugeben. Der mit dem erfindungsgemäßen
Mitnehmer 3 umgeführte Wäscheposten wird einer verstärkten mechanischen Behandlung
ausgesetzt. Dies geschieht dadurch, dass der über die gesamte Trommeltiefe sich erstreckende
Wäscheposten durch den Mitnehmer 3 unterschiedlich stark angehoben wird. Der von der
vorderen Mitnehmerhälfte transportierte Wäschepostenteil trifft auf den dort vorhandenen
konkaven Flankenbereich 4a. Der Mitnehmerflankenbereich 4a weist durch seine konkave
Ausbildungsform schlechte Mitnehmereigenschaften auf, da eine solche Ausbildung gleichsam
als Rutsche für den Wäscheposten wirkt. Der vordere Wäschepostenteil wird somit nicht
so stark angehoben, wie der hintere Wäschepostenteil, der auf den senkrecht zur Trommeloberfläche
stehenden Flankenbereich 4b trifft. Das im vorderen und im hinteren Bereich der Wäschetrommel
1 unterschiedlich stark ausgeprägte Mitnahmeverhalten der Mitnehmers 3 bewirkt ein
Abfallen des Wäschepostens zu unterschiedlichen Zeitpunkten, so dass der Wäscheposten
insgesamt in sich verwunden und damit stärker mechanisch bearbeitet wird als bei einer
über die gesamte Mitnehmerlänge gleichförmig ausgebildeten Flanke.
[0026] Bei der Ausführungsform gemäß Figuren 1 bis 3 erfolgt eine ausgeprägte Behandlung
der Wäsche mit verwirbelter Waschflüssigkeit. Diese besondere Verwirbelung der Waschflüssigkeit
ergibt sich am steil abfallenden Flankenbereich 4b bzw. 5a, je nachdem, welche Drehrichtung
die Trommel 1 aufweist. Üblicherweise werden Waschmaschinen im Reversierbetrieb, d.
h. mit wechselnder Trommeldrehrichtung, betrieben, wobei in jeder Drehrichtung jeweils
ein steil abfallender Trommelflankenbereich 4b bzw 5a vorliegt. Die Verwirbelung der
Waschflüssigkeit kommt dadurch zustande, dass der steil abfallende Flankenbereich
4b bzw. 5a sich an der Rückseite des Mitnehmers 3 entsprechend der Drehrichtung der
Trommel befindet und die den Mitnehmer 3 überflutende Waschflüssigkeit eine Abrisskante
zwischen Scheitel 6 und Steilflankenbereich 4b bzw. 5a vorfindet, welche diesen Verwirbelungseffekt
einstellt.
1. Waschmaschine mit einer rotierenden, die Wäsche aufnehmenden zylindrischen Trommel
(1), an deren Trommelmantel (2) mindestens ein Mitnehmer (3) zum zumindest teilweisen
Umführen der Wäsche angeordnet ist, wobei der Mitnehmer (3) sich von seiner Bodenfläche,
über welche der Mitnehmer (3) an den Trommelmantel (2) angekoppelt ist, bis zu seiner
vom Trommelmantel (2) beabstandeten Deckfläche (6) oder Oberkante erstreckt, wobei
die Deckfläche (6) oder Oberkante über ihre Länge betrachtet wenigstens zwei unterschiedlichen
Winkelbereichen bei jeweiliger Projektion auf die Trommelrückwand (10) zugeordnet
ist, die Oberkante oder Deckfläche (6) des Mitnehmers (3) S-förmig oder Z-förmig ausgebildet
ist und der Mitnehmer (3) sich bis zu seiner Deckfläche (6) bzw. Oberkante verjüngt
dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche des Mitnehmers (3) wenigstens annähernd rechteckig ist.
2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (3) eine erste Flanke (4) und eine der ersten Flanke (4) gegenüberliegende
zweite Flanke (5) aufweist, die jeweils in einem ersten Teilbereich (4a, 5b) der Mitnehmerlänge
einer ansteigenden Geraden oder einer ansteigenden gekrümmten Kurve folgen und in
einem zweiten Teilbereich (4b, 5a) der Mitnehmerlänge senkrecht auf dem Trommelmantel
(2) stehen.
3. Waschmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teilbereich (4a) der ersten Flanke (4) dem zweiten Teilbereich (5a) der
zweiten Flanke (5) und der zweite Teilbereich (4b) der ersten Flanke (4) dem ersten
Teilbereich (5b) der zweiten Flanke (5) gegenüberliegt.
4. Waschmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Verlauf der S- bzw. Z-Form der Oberkante oder Deckfläche (6) des Mitnehmers (3)
der erste Teilbereich (4a) der ersten Flanke (4) mit dem zweiten Teilbereich (4b)
der ersten Flanke (4) und der erste Teilbereich (5a) der zweiten Flanke (5) mit dem
zweiten Teilbereich (5b) der zweiten Flanke (5) ihre Ausrichtungen tauschen.
5. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Mitnehmer (3) umfasst sind und der aus den wenigstens zwei unterschiedlichen
Winkelbereichen resultierende Versatz der Deckflächen- oder Oberkantenbereiche wenigstens
einmal im Vorzeichen wechselt.
1. Washing machine having a rotating cylindrical drum (1) receiving the laundry, on the
drum casing (2) of which is arranged at least one driver (3) for at least partial
circulation of the laundry, wherein the driver (3) extends from its base surface,
via which the driver (3) is coupled to the drum casing (2), as far as its top surface
(6) or upper edge spaced from the drum casing (2), wherein the top surface (6) or
upper edge, seen over its length, is assigned to at least two different angular regions
for particular projection onto the drum rear wall (10), the upper edge or top surface
(6) of the driver (3) is designed to be S-shaped or Z-shaped and the driver (3) is
tapered as far as its top surface (6) or upper edge, characterised in that the base surface of the driver (3) is at least approximately rectangular.
2. Washing machine according to claim 1, characterised in that the driver (3) has a first flank (4) and a second flank (5) opposite the first flank
(4) which in each case in a first part region (4a, 5b) of the driver length follow
a rising straight line or a rising curved line and in a second part region (4b, 5a)
of the driver length stand vertically on the drum casing (2).
3. Washing machine according to claim 2, characterised in that the first part region (4a) of the first flank (4) is opposite the second part region
(5a) of the second flank (5) and the second part region (4b) of the first flank (4)
is opposite the first part region (5b) of the second flank (5).
4. Washing machine according to claim 3, characterised in that in the path of the S shape or Z shape of the upper edge or top surface (6) of the
driver (3), the first part region (4a) of the first flank (4) exchanges its orientation
with the second part region (4b) of the first flank (4) and the first part region
(5a) of the second flank (5) exchanges its orientation with the second part region
(5b) of the second flank (5).
5. Washing machine according to one of claims 1 to 4, characterised in that several drivers (3) are included and the displacement of the top surface regions
or upper edge regions resulting from the at least two different angular regions changes
at least once in sign.
1. Machine à laver avec un tambour cylindrique tournant (1) recevant le linge, à l'enveloppe
de tambour (2) de laquelle est disposé au moins un organe d'entraînement (3) pour
le guidage au moins partiel du linge, où l'organe d'entraînement (3) s'étend de sa
face de fond, par laquelle l'organe d'entraînement (3) est couplé à l'enveloppe de
tambour (2), jusqu'à sa face de recouvrement (6) ou arête supérieure espacée de l'enveloppe
de tambour (2), où la face de recouvrement (6) ou arête supérieure, vue sur sa longueur,
est associée à au moins deux zones angulaires différentes, lors d'une projection respective
à la paroi arrière (10) du tambour, l'arête supérieure ou la face de recouvrement
(6) de l'organe d'entraînement (3) est réalisée en forme de S ou en forme de Z, et
l'organe d'entraînement (3) s'effile jusqu'à sa face de recouvrement (6) respectivement
arête supérieure, caractérisée en ce que la face de fond de l'organe d'entraînement (3) est au moins approximativement rectangulaire.
2. Machine à laver selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe d'entraînement (3) présente un premier flanc (4) et un deuxième flanc (5)
opposé au premier flanc (4) qui, respectivement dans une première zone partielle (4a,
5b) de la longueur de l'organe d'entraînement, suivent une droite ascendante ou une
courbe courbée ascendante et, dans une deuxième zone partielle (4b, 5a) de la longueur
de l'organe d'entraînement, s'étendent perpendiculairement à l'enveloppe de tambour
(2).
3. Machine à laver selon la revendication 2, caractérisé en ce que la première zone partielle (4a) du premier flanc (4) est opposée à la deuxième zone
partielle (5a) du deuxième flanc (5), et la deuxième zone partielle (4b) du premier
flanc (4) est opposée à la première zone partielle (5b) du deuxième flanc (5).
4. Machine à laver selon la revendication 3, caractérisée en ce que, sur l'étendue de la forme en S respectivement en Z de l'arête supérieure ou face
de recouvrement (6) de l'organe d'entraînement (3), la première zone partielle (4a)
du premier flanc (4) change avec la deuxième zone partielle (4b) du premier flanc
(4), et la première zone partielle (5a) du deuxième flanc (5) change avec la deuxième
zone partielle (5b) du deuxième flanc (5) leurs orientations.
5. Machine à laver selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que plusieurs organes d'entraînement (3) sont compris, et que le décalage des zones de
face de recouvrement ou d'arête supérieure, résultant des au moins deux zones angulaires
différentes, change au moins une fois de signe.