[0001] Die Erfindung betrifft eine Lichtbandanordnung mit Rauchklappen nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Die Rauchklappen aus der Praxis bekannter Lichtbandanordnungen von Gebäuden sind
üblicherweise als Drehflügel ausgeführt, die seitlich an einem Basisprofil drehbar
gelagert sind. Um mit solchen Drehflügeln eine ausreichende aerodynamische Wirksamkeit
zu erzielen, ist ein Öffnungswinkel von ca. 160° notwendig. Zumindest dann, wenn nur
ein solcher Drehflügel zum Schließen einer Öffnung der Lichtbandanordnung vorgesehen
ist, sind an den drei anderen Seiten der rechteckförmigen Öffnung Windleitwände oder
Spoiler zur Steigerung der aerodynamischen Wirksamkeit bei unterschiedlichen Windverhältnissen
sinnvoll. Voranstehendes gilt im wesentlichen auch, wenn die Öffnung der Lichtbandanordnung
nicht nur mit jeweils einem Drehflügel verschließbar ist, sondern mit einer Anordnung
zweier Drehflügel, von denen je einer der beiden Drehflügel auf einer der beiden Seiten
der Öffnung parallel zu der Längsrichtung des Lichtbandes angeordnet ist.
[0003] Bei einer denkbaren Doppelklappenanordnung mit Drehachsen parallel zur Längsachse
des Lichtbandes treten für den aerodynamischen Wirkungsgrad ungünstige Strömungsverhältnisse
vor allem bei der windabgewandten Klappe auf.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Nachteile
bekannter Lichtbandanordnungen eine solche zu schaffen, bei der der aerodynamische
Wirkungsgrad auch bei Seitenwind ohne fest montierte Windleitwände oder Spoiler erhöht
ist, so daß auf diese verzichtet werden kann. Damit soll auch eine architektonisch
bzw. ästhetisch ansprechende Gestaltung der Lichtbandanordnung erreicht werden.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Lichtbandanordnung mit den in dem Anspruch 1 angegebenen
Merkmalen erreicht. Danach ist jeder Öffnung der Lichtbandanordnung ein Paar Flügel
als Rauchklappen zugeordnet, die rechtwinklig quer zu der Längsachse des Lichtbandes
in einander entgegengesetztem Drehsinn schwenkbar sind, dazu insgesamt anhebbar sind,
um eine ungehinderte Schwenkbarkeit zu gestatten, und gleichzeitig parallel zu der
Längsachse des Lichtbandes einander entgegengesetzt verschiebbar sind, um die Öffnung
des Lichtbandes trotz eingeschränkten Öffnungswinkels, der kleiner als 90° sein kann,
ganz freizugeben bzw. die Öffnung dicht zu verschließen. Es hat sich herausgestellt,
daß bei der damit in Offenstellung erreichbaren Anordnung der Flügel eines Flügelpaars
eine überraschend gute Windleitwirkung auch ohne zusätzliche feststehende Windleitführungen
bzw. Spoiler bei unterschiedlichen Windrichtungen erreicht wird, da die geöffneten
Klappen die Funktion von Windleitwänden selbst übernehmen. - In Schließstellung können
sich Randbereiche der benachbarten Flügel eines Flügelpaars dicht überlappen, siehe
Anspruch 10.
[0006] Gemäß Anspruch 2 sind die beiden benachbarten Flügel eines Flügelpaars aus der Schließstellung,
in der sie im wesentlichen in einer gekrümmten Ebene des Lichtbandes angeordnet sind,
in die Offenstellung verschiebbar und schwenkbar, in der die Flügel im wesentlichen
über dem Lichtband zueinander geneigt sind.
[0007] Die Verstellbarkeit der beiden Flügel eines Flügelpaars mit den oben genannten Vorteilen
kann praktikabel durch die Merkmale der Lichtbandanordnung nach Anspruch 4 realisiert
werden, die darin bestehen, daß je ein Viergelenkpaar aus zwei zueinander parallelen
Viergelenken an jedem der beiden Flügel eines Flügelpaars angekoppelt ist, daß ein
erstes Glied und ein zweites Glied eines der Viergelenke einerseits an einem an dem
Basisprofil der Lichtbandanordnung befestigten Konstruktionsteil angelenkt ist und
andererseits an einer Seite eines der beiden benachbarten Flügel angelenkt ist, und
daß mindestens ein Antriebselement zwischen beiden benachbarten Flügeln angeordnet
ist, mit dem die beiden Flügel aus der Schließstellung in die Offenstellung bewegt
werden können und umgekehrt. Jedes der oben genannten Viergelenke eines Viergelenkpaars
kann als ebenes Getriebe aufgefaßt werden, wobei die beiden Viergelenke eines Viergelenkpaars
in parallelen Ebenen liegen. Je ein Viergelenk des Viergelenkpaars ist einer der beiden
äußeren Längsseiten eines der beiden Flügel zugeordnet, d.h. mit dem ersten Glied
und dem zweiten Glied des betreffenden Viergelenkglieds drehbar verbunden. Das erste
Glied und das zweite Glied jedes der ebenen Viergelenke ist ein Verbindungsglied.
Die Strecke an dem Konstruktionsteil zwischen den Lagern des ersten Glieds und des
zweiten Glieds kann als Gestellglied des Viergelenkgetriebes aufgefaßt werden. Die
Strecke zwischen den Anlenkstellen bzw. Lagern des ersten Glieds und des zweiten Glieds
an einem der beiden benachbarten Flügel stellt ein weiteres Glied des Viergelenks
dar, nämlich das dritte Glied zusätzlich zu dem Gestellglied. Insgesamt dienen somit
zur Lagerung der beiden Flügel eines Flügelpaars vier ebene Viergelenke, von denen
jeweils zwei paarweise angeordnet sind.
[0008] Um die erfindungsgemäß vorgesehene Schwenkbarkeit und Verschiebung der beiden Flügel
insbesondere mit dem ersten Glied und dem zweiten Glied eines Viergelenks zu erreichen,
und zwar ohne Behinderung durch die an die Öffnung der Lichtbandanordnung anschließenden
festen Lichtbandelemente, ist das erste Glied annähernd V-förmig und an einem äußeren
Abschnitt des Flügels gelagert. Der äußere Abschnitt des Flügels ist derjenige, der
einer Stoßstelle abgewandt ist, an der die beiden Flügel eines Flügelpaars sich in
Schließstellung vorteilhaft dicht überlappen können, siehe Anspruch 10. Das zweite
Glied ist nur stumpfwinklig abgewinkelt und an einem inneren, d.h. der Stoßstelle
zugewandten Abschnitt des Flügels gelagert. Weiterhin sind das erste Glied und das
zweite Glied derart an dem Konstruktionsteil, welches an dem Basisprofil befestigt
ist, gelagert, daß sie sich in zueinander parallelen Ebenen kreuzen.
[0009] Um die beiden Flügel eines Flügelpaars aus der Schließstellung in die Offenstellung
zu bewegen, und umgekehrt, ist mindestens ein Zylinder mit Betätigungsstange als Antriebselement
zwischen den beiden Flügeln angeordnet und an diese angelenkt. Der Zylinder kann ein
Pneumatikzylinder oder ein Hydraulikzylinder sein. Es sind auch andere gleichwirkende
Antriebe denkbar.
[0010] Besonders vorteilhaft stehen die beiden Flügel eines Flügelpaars über eine mechanische
Schließfolgeregelung miteinander in Verbindung, die sich in Schließstellung dicht
überlappende Flügel gestattet. Damit wird einer der beiden Flügel als letzter in die
Schließstellung bewegt und als erster aus dieser in Richtung auf die Offenstellung
herausgeführt.
[0011] Die Schließfolgeregelung kann nach Anspruch 8 dadurch verwirklicht werden, daß das
erste Glied des einen Viergelenks, das an dem einen Flügel des Flügelpaars gelagert
ist, über eine Verbindungsstange mit einem Ansatz an dem ersten Glied des anderen
Viergelenks, welches an dem anderen Flügel des Flügelpaars gelagert ist, gekoppelt
ist. Mehr im einzelnen ist dazu gemäß Anspruch 9 ein Ende der Verbindungsstange an
einem in dem Konstruktionsteil drehbaren Schenkel des ersten Glieds des dem einen
Flügel des Flügelpaars zugeordneten Viergelenks angelenkt und ein anderes Ende der
Verbindungsstange an dem Ansatz an dem in dem anderen Flügel gelagerten Schenkel des
ersten Glieds des dem anderen Flügel zugeordneten Viergelenks angelenkt. Es handelt
sich dabei um die Verbindung der beiden Viergelenke, die an einer Längsseite der beiden
Flügel des Flügelpaars angeordnet sind.
[0012] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung mit drei Figuren näher erläutert,
woraus sich weitere vorteilhafte Einzelheiten der Merkmale ergeben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine Lichtbandanordnung in einer schematischen, perspektivischen Darstellung ohne
Öffnungs-/Schließmechanismus im ungeöffneten Zustand,
- Figur 2
- die Lichtbandanordnung gemäß Figur 1 mit einer Ausführungsform des Öffnungs-/Schließmechanismus
in einem Teil-Längsschnitt, ebenfalls im ungeöffneten Zustand und
- Figur 3
- die Lichtbandanordnung mit dem Öffnungs-/Schließmechanismus nach Figur 2 im geschlossenen
Zustand.
[0013] Die Lichtbandanordnung umfaßt gemäß den Figuren 1 - 3 ein Basisprofil 1, welches
sich längs einer Längsachse 2 erstreckt, an diesem befestigte feste, transparente
Lichtbandelemente 3, 4, zwischen denen eine Öffnung 5 für den Rauchabzug angeordnet
ist, und bewegliche Rauchklappen in Form von Flügeln 6, 7, mit denen die Öffnung 5
verschließbar ist. Mehrere derartiger Lichtbandanordnungen können längs der Längsachse
2 aneinandergereiht sein.
[0014] Die Flügel 6, 7 sind wie die festen Lichtbandelemente 3, 4 um die Längsachse 2 der
Lichtbandanordnung gekrümmt, so daß bei Verschluß der Öffnung 5 die festen Lichtbandelemente
3, 4 und die Flügel 6, 7 in einer entsprechend gekrümmten Ebene liegen, siehe auch
Figur 3. In Schließstellung überlappen sich die beiden Flügel 6, 7 an einer Stoßstelle
8, siehe Figur 3, und sie können mit ihren von der Stoßstelle entfernten Abschnitten
noch etwas die festen Lichtbandelemente 3, 4 überlappen.
[0015] In Offenstellung der Flügel 6, 7 sind deren einander entfernte Abschnitte voneinander
weg und aus dem Bereich der Öffnung 5 geschoben, siehe Figur 1 und in Verbindung mit
dieser auch Figur 2. Die beiden Flügel 6, 7 sind in der Offenstellung um Schwenkachsen
zueinander geneigt, die um 90° quer zu der Längsachse 2 in Figur 1 verlaufen, jedoch
in dieser nicht eingezeichnet sind. Dabei ist der Öffnungswinkel jedes Flügels 6,
7 zu dem zugeordneten festen Lichtbandelement 3, 4 kleiner als 90°. In dieser Stellung
bilden die Flügel Spoiler, die einen hohen aerodynamischen Wirkungsgrad der Öffnung
5 trotz gegebenenfalls herrschendem Wind bewirken. Da die Flügel 6, 7 nicht nur schwenkbar,
sondern auch verschiebbar sind, verschieben sich dementsprechend auch die Schwenkachsen
der Flügel, und zwar stets in der besagten Orientierung quer zur Längsachse 2.
[0016] Aus Figur 1 ist ersichtlich, wie die Öffnung 5 infolge der Verschiebung der Flügel
6, 7 trotz begrenzten Schwenkwinkels praktisch vollständig freigegeben wird.
[0017] Zum Öffnen bzw. Schließen jedes Flügels 6 bzw. 7 dient ein Viergelenkpaar aus zwei
zueinander parallelen Viergelenken, von denen jeweils ein Viergelenk an einer äußeren
Längsseite jedes der Flügel 6, 7 angreift, und das jeweils andere Viergelenk des Viergelenkpaars
an der entgegengesetzten Längsseite, die in Figur 3 nur an den festen Lichtbandelementen
3, 4 sichtbar ist, die nicht geschnitten sind.
[0018] Als Antriebselemente des Öffnungs-/Schließmechanismus dient auf jeder der beiden
äußeren Längsseiten ein Zylinder mit einer Betätigungsstange, von denen der Zylinder
11 und die Betätigungsstange 12 in den Figuren 2 und 3 dargestellt sind. Der Zylinder
11 und die Betätigungsstange 12 sind an einander abgewandten äußeren Abschnitten der
Flügel 6 und 7 angelenkt, die nicht bezeichnet sind, von denen aber der Abschnitt
an der Betätigungsstange 1 2 in Figur 3 erkennbar ist.
[0019] Die beiden Flügel 6, 7 sind in Offenstellung nicht nur voneinander weg verschoben,
sondern auch insgesamt etwas über die feststehenden Lichtbandelemente angehoben, so
daß sie Kollision der einander abgewandten Abschnitte der Flügel mit den festen Lichtbandelementen
schwenkbar sind.
[0020] Jedes der für die entsprechende Bewegung eines der Flügel 6, 7 auf der einen Längsseite
vorgesehene Viergelenke umfaßt zwei Glieder, nämlich ein erstes Glied 13 und ein zweites
Glied 14 für den Flügel 6 bzw. ein erstes Glied 15 und ein zweites Glied 16 für den
Flügel 7. Die Lagerung der Viergelenke, z.B. 9, 10, an dem Längsprofil 1 erfolgt über
ein dem Längsprofil fest verbundenes Konstruktionsteil 17. Das Konstruktionsteil bildet
zwischen den Lagern 18, 19 bzw. 20, 21 des jeweils ersten Glieds 13 bzw. 15 und des
zweiten Glieds 14 bzw. 16 jeweils ein feststehendes Gestellglied. Das erste Glied
13 und das zweite Glied 14 des dem Flügel 6 zugeordneten Viergelenks ist an diesem
mittels des Lagers 22 an den entfernten Abschnitt des Flügels sowie mittels des Lagers
21 an dem nahen Abschnitt - jeweils bezogen auf die Stoßstelle 8 - gelagert. Dementsprechend
ist ein Lager des ersten Glieds 1 5 in dem Flügel 7 mit 24 bezeichnet und ein Lager
des zweiten Flügels 16 mit 25. Ein nicht bezeichnetes Rahmenteil jedes der beiden
Flügel 6, 7 bildet zwischen deren Lagern 22, 23 bzw. 24, 25 ein drittes Glied des
Viergelenks, dessen erstes Glied und dessen zweites Glied sich in parallelen Ebenen
kreuzen. Damit das erste Glied 13 bzw. 15 den zugeordneten Flügel 6 bzw. 7 weit genug
von der Öffnung 5 in Offenstellung wegschieben kann, ist das erste Glied annähernd
V-förmig ausgebildet, und das zweite Glied 14 bzw. 16 ist ebenfalls abgewinkelt, allerdings
nur stumpfwinklig.
[0021] Damit der Flügel 7 in Schließstellung dicht überlappend über dem Flügel 6 geschlossen
werden kann, ist weiterhin eine mechanische Schließfolgeregelung vorgesehen, die eine
Verbindungsstange 26 zwischen den Viergelenken 9 und 10 umfaßt. Im einzelnen ist die
Verbindungsstange 26 an einem Ansatz 27 angelenkt, der in Figur 3 zwar durch die Verbindungsstange
26 verdeckt ist, aber der gleich dem nicht genutzten, aus Fertigungsgründen vorgesehenen
Ansatz 27' an dem ersten Glied 15 für den zweiten Flügel 7 entspricht. Der Ansatz
27 befindet sich an einem Schenkel 28 des ersten Glieds 13, der an dem Flügel 6 gelagert
ist. Demgegenüber ist die Verbindungsstange an einem Schenkel 29 des ersten Glieds
15, der in dem Konstruktionsteil 17 gelagert ist, angelenkt.
[0022] Die in den Figuren 2 und 3 dargestellte Ausführung des Öffnungs-/Schließmechanismus
mit insgesamt vier ebenen Viergelenken und mechanischer Schließfolgeregelung ist robust
und läßt eine zuverlässige Arbeitsweise erwarten. Sie kann gleichwohl durch andere
Öffnungs-/Schließmechanismen ersetzt werden, wenn diese die beschriebene Schließstellung
und Offenstellung der Flügel 6, 7 bewirken können.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Basisprofil
- 2
- Längsachse
- 3
- festes Lichtbandelement
- 4
- festes Lichtbandelement
- 5
- Öffnung
- 6
- Flügel
- 7
- Flügel
- 8
- Stoßstelle
- 9
- Viergelenk
- 10
- Viergelenk
- 11
- Zylinder
- 12
- Betätigungsstange
- 13
- 1. Glied (für Flügel 6)
- 14
- 2. Glied (für Flügel 6)
- 15
- 1. Glied (für Flügel 7)
- 16
- 2. Glied (für Flügel 7)
- 17
- Konstruktionsteil
- 18
- Lager am Konstruktionsteil
- 19
- Lager am Konstruktionsteil
- 20
- Lager am Konstruktionsteil
- 21
- Lager am Konstruktionsteil
- 22
- Lager am Flügel 6
- 23
- Lager am Flügel 6
- 24
- Lager am Flügel 7
- 25
- Lager am Flügel 7
- 26
- Verbindungsstange
- 27, 27'
- Ansatz
- 28
- Schenkel
- 29
- Schenkel
1. Lichtbandanordnung mit Rauchklappen in Form von Flügeln (6, 7), die insbesondere um
eine Längsachse (2) des Lichtbandes (3, 4) gewölbt sind, sowie mit einem Öffnungs-/Schließmechanismus,
mit dem die Flügel (6, 7) gekoppelt sind, um sie zwischen einer Schließstellung und
einer Offenstellung bezüglich eines Basisprofils (1) zu bewegen,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils zwei Flügel (6, 7) paarweise zueinander benachbart angeordnet sind und dass
beide Flügel (6, 7) eines Flügelpaars derart gelagert und mit dem Öffnungs-/Schließmechanismus
betätigbar sind, dass die beiden Flügel gleichsinnig anhebbar bzw. absenkbar sind,
in diesem Zustand im wesentlichen gleichzeitig parallel zu der Längsachse (2) des
Lichtbandes (3, 4) einander entgegengesetzt verschiebbar sind und im einander entgegengesetzten
Drehsinn um Schwenkachsen schwenkbar sind, die rechtwinklig quer zu der Längsachse
(2) des Lichtbandes orientiert sind.
2. Lichtbandanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden benachbarten Flügel (6, 7) eines Flügelpaars aus der Schließstellung,
in der sie im wesentlichen in einer Ebene des Lichtbandes (3, 4) angeordnet sind,
in die Offenstellung verschiebbar und schwenkbar sind, in der sie im wesentlichen
über dem Lichtband (3, 4) zueinander geneigt sind.
3. Lichtbandanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Öffnungswinkel der Flügel kleiner als 90° ist.
4. Lichtbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Öffnungs-/Schließmechanismus je ein Viergelenkpaar aus zwei zueinander parallelen
Viergelenken (9, 10) an jedem der beiden benachbarten Flügel (6, 7) eines Flügelpaars
umfasst,
dass ein erstes Glied (13 bzw. 15) und ein zweites Glied (14 bzw. 16) eines der Viergelenke
einerseits mit einem an dem Basisprofil (1) befestigten Konstruktionsteil (17) in
Verbindung steht und andererseits an einer Seite eines der beiden Flügel (6, 7) eines
Flügelpaars gelagert ist und
dass mindestens ein Antriebselement (11, 12) zwischen beiden benachbarten Flügeln angeordnet
ist.
5. Lichtbandanordnung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Glied (13 bzw. 15) annähernd V-förmig ist und an einem äußeren Abschnitt
des Flügels (6 bzw. 7) gelagert ist,
dass das zweite Glied (14 bzw. 16) stumpfwinklig abgewinkelt ist und an einem inneren
Abschnitt des Flügels (6 bzw. 7) gelagert ist, und
dass das erste Glied (13 bzw. 15) und das zweite Glied (14 bzw. 16) an dem Konstruktionsteil
derart an dem Basisprofil (1) gelagert sind, dass sich das erste Glied und das zweite
Glied in zueinander parallelen Ebenen berührungsfrei kreuzen.
6. Lichtbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 - 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Zylinder (11) mit Betätigungsstange (12) als Antriebselement zwischen
den beiden Flügeln (6, 7) eines Flügelpaars an diese angelenkt ist.
7. Lichtbandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Flügel (6, 7) des Flügelpaars über eine mechanische Schließfolgeregelung miteinander
in Verbindung stehen.
8. Lichtbandanordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Glied (13 bzw. 15) des einen Viergelenks, das an dem einen Flügel (6 bzw.
7) des Flügelpaars gelagert ist, über eine Verbindungsstange (26) mit einem Ansatz
(27 bzw. 27') an dem ersten Glied (15 bzw. 13) des anderen Viergelenks, welches an
dem anderen Flügel des Flügelpaars gelagert ist, gekoppelt ist.
9. Lichtbandanordnung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Ende der Verbindungsstange (26) an einem in dem Konstruktionsteil (17) drehbaren
Schenkel des ersten Glieds (15) des dem einen Flügel (7) des Flügelpaars zugeordneten
Viergelenks angelenkt ist, und
dass ein anderes Ende der Verbindungsstange (26) an dem Ansatz (27) an dem in dem anderen
Flügel (6) gelagerten Schenkel des ersten Glieds (13) des dem anderen Flügel zugeordneten
Viergelenks angelenkt ist.
10. Lichtbandanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich Randbereiche (8) der benachbarten Flügel (6, 7) eines Flügelpaars in Schließstellung
dicht überlappen.