[0001] Die Erfindung betrifft eine Auslegstation für eine Druckmaschine gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Derartige Auslegstationen stellen die aus einer Druckmaschine herauslaufenden fertigen
Druckprodukte zu einem Stapel für eine Weiterverarbeitung wie Falzen, Heften und Schneiden
zusammen. Damit die übereinander gestapelten Druckbögen nicht über ihre noch klebrigen
Druckfilme zusammenbacken, werden die Druckfilme mit einem feinen Puder (z. B. Maisstärke
mit 2-4 µm Partikelgröße) bestäubt, bevor wie auf dem Ablegplatz auf den obersten
der einzelnen Druckbögen im Stapel gelegt werden.
[0003] Ein solches Bestäuben verhindert zwar ein Zusammenbacken; dies aber nur dann, wenn
eine ausreichende Puderdichte auf die Oberseiten der Druckbögen gegeben wird bzw.
aufgebracht wird. Um eine Unterpuderung sicher zu vermeiden, fährt man derartige Bestäubungsstation??en
eher mit einem Überschuss an Puderzufuhr als mit zu wenig Puder.
[0004] Überschüssiger Puder in der Auslegstation ist aber aus verschiedenen Gründen unerwünscht:
zum einen verschmutzt die Auslegstation. Der sehr feine leichte Puder kann aber auch
in weiter entfernte Druckmaschinenteile eindringen. Das wieder Reinigen von Auslegstation
und benachbarten Abschnitten der Druckmaschine ist sehr zeitaufwendig.
[0005] Sammeln sich in der Auslegstation oder in der Druckmaschine größere Pudermengen an,
so bleiben diese zunächst als lose zusammenhängende Schicht am Rahmen - oder Gehäuseteilen,
aber auch an bewegten Teilen haften und fallen dann bei Erschütterungen oder bei Anströmung
mit Luft als Fladen ab. Derartige Fladen aus Pulver beeinträchtigen die Ästhetik des
fertigen Druckproduktes und sind deshalb ebenfalls unerwünscht.
[0006] Daher beschreibt die
US 2001/0050012 A1 eine Auslegstation, bei der im Bereich des Ablegplatzes eine Absaugeinrichtung vorgesehen
ist. Zudem wird der Rücklauftrum des Auslegeförderers mit sauberer Luft aus einer
Abblaseinrichtung abgeblasen.
[0007] Bei einer solchen Auslegstation wird Puder, der nicht auf der Oberfläche der Druckprodukte
haftet, vielmehr noch in der Luft schwebt, die sich im Inneren der Auslegstation befindet,
abgesaugt, bevor er Gelegenheit hat, sich auf irgendwelchen Maschinenteilen abzusetzen.
[0008] Eine solche Auslegstation ist zwar mechanisch etwas aufwendiger und kostspieliger
als eine bekannte Auslegstation, dieser Nachteil wird aber durch deutlich niedere
Reinigungskosten und bessere Qualität der Druckprodukte mehr als wett gemacht.
[0009] Durch die Abblaseinrichtung wird erreicht, dass der Ablegförderer auch von solchen
Puderschichten zuverlässig gereinigt wird, die sich auf seinen in der Regel metallischen
Oberflächen niedergeschlagen haben.
[0010] Durch die vorliegende Erfindung soll eine Auslegstation eingangs genannter Art weiter
verbessert werden. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Auslegstation
mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
[0011] Da sich der Auslegförderer und die von ihm getragenen Greifer, welche die vorderen
Kanten der Druckbögen erfassen, mit erheblicher Geschwindigkeit bewegen, erzeugen
sie im Inneren der Auslegstation einen Wind. In dem entsprechenden Luftstrom befinden
sich Puderpartikel, die entweder die Oberfläche der Druckprodukte nie erreicht haben
oder an der klebrigen Oberfläche der Durckprodukte nicht hängen geblieben sind. Mit
einer Absaugeinrichtung, wie sie im Anspruch 1 angegeben ist, kann man den größten
Teil der Puderpartikel entsorgen, die von dem durch den Ablegförderer erzeugten Luftstrom
mitgetragen werden.
[0012] Der abgeblasene Puder wird durch das in der Nähe der Abblaseinrichtung angeordnete
Absaugfenster zuverlässig abgesaugt und gelangt nicht zurück ins Innere der Auslegstation.
[0013] Dabei ist gewährleistet, dass der von Auslegeförderer abgeblasene Puder nicht auf
den Druckbogenstapel gelangen kann.
[0014] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.
[0015] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 wird erreicht, dass man auch
von den Seiten des Ablegplatzes her puderpartikelhaltige Luft absaugen kann. Im Ablegbereich
kommt es aufgrund der Geschwindigkeitsänderungen, die ein Druckbogen erfährt, zu einem
Ablösen von nicht fest auf der Druckbogenoberseite liegenden Pulverpartikeln und zu
unregelmäßigen Luftströmungen. Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch
3 wird erreicht, dass die bei diesem Ablegen der einzelnen Druckbogen von Luft mitgenommenen
Puderpartikel sehr effektiv und nahe beim Ort des Aufwirbelns abgesaugt werden.
[0016] Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 gestattet ein Absaugen pulverhaltiger
Luft in unmittelbarer Nähe des Ablegplatzes.
[0017] Bei einer Auslegstation gemäß Anspruch 4 kann man den Saugstrom durch die einzelnen
Absaugfenster nach Bedarf einstellen, auch wenn die verschiedenen Absaugfenster von
einem gemeinsamen Absauggebläse her mit Unterdruck beaufschlagt werden.
[0018] Legt man gemäß Anspruch 5 die Absaugfenster so aus, dass sie über eine größere Fläche
hinweg gleichmäßig einen Luftstrom nach Art eines langsamen Vorhanges erzeugen, so
ist gewährleistet, dass nur diejenigen Puderpartikel abgesaugt werden, die schon in
der Luft schweben, nicht aber solche, die sich auf der Oberfläche der Druckprodukte
befinden.
[0019] Demgemäß soll unter "langsam" in der vorliegenden Beschreibung und in den Ansprüchen
ein Luftstrom verstanden werden, dessen Geschwindigkeit nicht dazu ausreicht, Puderpartikel,
die sich schon auf einem Druckbogen befinden, wieder von diesem abzulösen.
[0020] Dagegen soll unter einem scharfen Luftstrom ein solchere verstanden werden, der zumindest
einen Teil der schon auf einem Druckbogen niedergeschlagenen Puderpartikel wieder
ablösen kann. Der scharfe Luftstrom wird dabei bezüglich seiner Strömungsgeschwindigkeit
vorzugsweise so eingestellt, dass er nur die lose auf dem Druckfilm liegenden Puderpartikel
absaugt, die den Griff des Produktes beeinträchtigen und als unangenehm empfunden
werden, auch deshalb, weil sie dann an den Fingern eines Benutzers kleben bleiben.
Umgekehrt ist aber auch ein scharfer Luftstrom nicht imstande, solche Puderpartikel
von der Oberfläche der Druckbögen abzulösen, die sich an klebrige Oberflächenbereiche
angehängt haben.
[0021] Bei einer Auslegstation gemäß dem Anspruch 6 kann man überschüssige, nicht zum Vermeiden
einer Blockbildung benötigte Anteile des auf einen Druckbogen liegenden Puder absaugen,
was vom Benutzer der Druckprodukte als angenehme empfunden wird und auch im Hinblick
auf die Wiederverwendung des Puders von Vorteil ist.
[0022] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 7 wird eine nochmals verbesserte
Reinigung des Auslegförderers von etwa auf ihm haftenden Puderpartikeln erhalten.
[0023] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 8 wird so verhindert, dass in
der Nachbarschaft der Bestäubungseinrichtung frei vagabundierender Puder erhalten
wird, der sich in anderen Maschinenabschnitten niederschlagen könnte.
[0024] In Druckmaschinen, durch welche sowohl die Oberseite als auch die Unterseite eines
Druckbogens bedruckt wird, oder auch bei solchen Druckprodukten, in denen es auf eine
besonders zuverlässige Trennbarkeit der übereinander gestapelten Druckbogen ankommt,
kann man die Druckbogen auch von der Unterseite bestäuben. Bei einer Maschine gemäß
Anspruch 9 erhält man dann bezüglich der unteren Bestäubungseinrichtung die gleichen
Vorteile, wie sie bei einer über dem Förderweg der Druckprodukte angeordneten Bestäubungseinrichtung
gemäß Anspruch 8 erhalten werden.
[0025] Bei einer Auslegstation gemäß Anspruch 10 hat man in demjenigen Bereich, in welchem
am meisten mit vagabundierendem Puder gerechnet werden muss, eine solche Abdeckrand
zu den anderen Maschinenteilen hin, die sich ständig bewegt und ständig gereinigt
wird. Diese Wand trägt somit einerseits Puderpartikel zuverlässig weg, und auf dieser
Wand können sich auch keine Puderfladen bilden, die auf die Druckprodukte fallen könnten.
[0026] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 11 ist im Hinblick auf eine ständige
und effektive Reinigung des Abdeckförderers von Vorteil.
[0027] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 12 gestattet es, eine erste Reinigung
des Abdeckförderers schon vor dem Erreichen des Ablegplatzes vorzunehmen. Hierzu kann
man ein sowieso zum Umlenken des Abdeckförderers notwendiges Leitelement verwenden,
welches nur zu einem Saugkasten geschlossen zu werden braucht und über seine Leitfläche
ansaugen kann.
[0028] Mit der weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 13 wird erreicht, dass der Abdeckförderer
über seine gesamte Breite gleichmäßig von Puderpartikeln befreit wird.
[0029] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 14 ist im Hinblick darauf vorteilhaft,
die Oberfläche des Abdeckförderers besonders gründlich abzureinigen.
[0030] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 15 ist im Hinblick auf die Wiederverwendung
abgesaugten Puders von Vorteil.
[0031] Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
- Figur 1
- eine seitliche schematische Ansicht einer Auslegstation einer Druckmaschine, die mit
einer integrierten Puderabsaugeinricht versehen ist; und
- Figur 2
- eine schematische perspektivische Ansicht einer abgewandelten Puderabsaugeinrichtung
für eine Auslegstation einer Druckmaschine.
[0032] In der Zeichnung ist mit 10 insgesamt eine Auslegstation bezeichnet, welche fertige
Druckbögen von einer letzten Walze 12 eines nur teilweise noch angedeuteten letzten
Druckturmes 14 einer Druckmaschine übernimmt.
[0033] Die Auslegstation 10 hat einen insgesamt mit 16 bezeichneten Auslegförderer, welcher
zwei senkrecht zur Zeichenebene von Figur 1 beabstandete Förderketten 18 aufweist,
die um stromaufseitige Kettenräder 20 sowie stromabseitige Kettenräder 22 umlaufen.
Die beiden Förderketten 18 tragen in regelmäßigen Abständen schematisch angedeutete
Greifer 24, die mit einem nicht im einzelnen gezeigten Greifmechanismus versehen sind,
mit welchem sie jeweils die Vorderkante eines Druckbogens erfassen können.
[0034] Ein unteres Arbeitstrum des Auslegförderers 16 hat einen schräg nach oben verlaufenden,
ansteigenden Abschnitt 26 sowie einen sich hieran anschließenden horizontalen Abschnitt
28. An der Stoßstelle zwischen beiden Bereichen ist ein entsprechend gekrümmter Leitkörper
30 vorgesehen. Zum Führen des Rücklauftrums auf einem ähnlich abgewinkelten Weg sind
freilaufende Führungsräder 32 vorgesehen.
[0035] Von den beiden die Kettenräder 20, 22 tragenden Wellen ist eine durch einen Motor
34 angetrieben, beim betrachteten Ausführungsbeispiel die Welle für die Kettenräder
22.
[0036] Zum Trocknen von der Walze 12 übernommener Druckbogen ist im schräg ansteigenden
Abschnitt 26 des Auslegförderers 16 eine Trockenstation 36 vorgesehen, welche die
von der Walze 12 übernommenen Druckbogen 28 auf der Oberseite und auf der Unterseite
trocknet, z. B. durch Heißluft, IR-Strahlung oder UV-Strahlung.
[0037] Stromab der Trockenstation 30 ist eine Bestäubungsstation 40 vorgesehen, die beim
hier betrachteten Ausführungsbeispiel eine transversal zur Bogenförderrichtung verlaufende
Blasleiste aufweist, aus welcher ein Nebel aus Puder und Luft austritt. Ein Teil der
so gegen die Oberseite der Druckbogen 38 geblasenen Puderpartikel bleibt an dem noch
klebrigen Druckfarbenfilm haften und verhindert, daß übereinander gelegte Druckbogen
über ihre Druckfilme zusammenbacken.
[0038] Stromab der Bestäubungsstation 40 ist eine Saugleiste 42 vorgesehen, die nur lose
auf der Druckbogenoberseite liegenden Puder absaugt. Um dies zu erreichen und zu vermeiden,
daß auch an dem klebrigen Druckfilm haftende Puderpartikel abgesaugt werden, wird
die Strömungsgeschwindigkeit der Luft im Bereich der Saugleiste 42 durch Versuche
entsprechend eingestellt.
[0039] Über den Leitkörper 30 gelangen dann die Druckbogen 38 über eine Bogenbremse 44,
die als Bremsrolle gezeigt ist. Die Bogenbremse 44 arbeitet unter negativem Schlupf
mit der Unterseite der Druckbogen 38 zusammen und übt so auf das hintere Ende der
Druckbogen eine bremsende und die Druckbogen in der Förderebene stabilisierende Kraft
aus.
[0040] Stromab der Bogenbremse 44 ist eine insgesamt mit 46 bezeichnete Ablegstation vorgesehen.
Diese umfasst eine Ablegplatte 48, die durch einen schematisch angedeuteten Antrieb
50 in vertikaler Richtung verstellbar ist. Das Absenken der Ablegplatte 48 folgt synchron
zum Anwachsen des auf ihr gebildeten Stapels 52 aus Druckbogen 38, so daß für das
Ablegen eines neuen Druckbogens immer dieselben geometrischen Verhältnisse angetroffen
werden.
[0041] Läßt ein Greifer 24 das vordere Ende eines Druckbogens 38 über der Ablegstation 46
los, so stößt die Vorderkante des Druckbogens 38, wie in Figur 1 dargestellt, an einer
vertikalen Anschlagwand 54 an und legt sich dann auf die Oberseite des Stapels 52.
[0042] Um den Auslegförerer 16 von Puderpartikeln zu reinigen, die sich auf ihm angefunden
haben, ist im Bereich der stromabseitigen Kettenräder 22 eine Bürstenleiste 56 vorgesehen,
die die Greifer 24 und die Förderkette 18 beim Vorbeilaufen abbürstet.
[0043] Stromab der Bürstenleiste 56 ist ferner eine Abblasleiste 58 vorgesehen, welche die
Greifer 24 und die Förderketten 18 mit Druckluft anströmt, um restliche Puderpartikel
abzulösen.
[0044] Es entstehen somit im Bereich der Kettenräder 20 in der dort vorliegenden Luft schwebende
Puderpartikel, und um deren sich wieder Niederschlagen auf Maschinenteilen zu verhindern,
ist im Bereich der Ablegstation 46 eine insgesamt mit 60 bezeichnete Absaugeinrichtung
vorgesehen.
[0045] Diese umfasst einen Absaugkasten 62, der in Förderrichtung der Druckbogen gesehen
hinter den Kettenrädern 22 angeordnet ist. Dieser Absaugkasten hat auf seiner in Fifur
1 rechts gelegenen Stirnfläche ein großes Absaugfenster, welches mit einem flächigen
Diffusor versehen ist, so daß durch das Absaugfenster ein laminarer gleichmäßiger
einem Luftvorhang nahekommender Strom an puderhaltiger Luft aus dem Inneren eines
Gehäuses 64 abgesaugt wird, welches die verschiedenen funktionellen Teile der Auslegstation
10 einschließt.
[0046] Der Absaugkasten 62 ist über eine einstellbare Drossel 66 mit einer Absaugleitung
68 verbunden, die mit der Saugseite eines Absauggebläses 70 verbunden ist. Dieses
ist im Hinblick auf die Absaugung großer Luftmengen bei kleinem Unterdruck (typischerweise
300 bis 800 mm Ws) ausgelegt.
[0047] Durch die Geschwindigkeitsänderungen, die ein Druckbogen 38 im Bereich der Ablegstation
46 erfährt, kommt es auch dort zu einer Freisetzung von Puderpartikeln. Um diese Puderpartikel
ebenfalls daran zu hindern, sich auf Maschinenteilen niederzuschlagen, sind seitlich
der Ablegstation 46 weitere Absaugkästen 72 vorgesehen, die jeweils über eine einstellbare
Drossel 74 mit der Absaugleitung 68 verbunden sind.
[0048] Ein weiterer Absaugkasten 76 befindet sich aus gleichem Grund über der Ablegstation
46. Er ist über eine einstellbare Drossel 78 mit der Absaugleitung 68 verbunden.
[0049] Die Absaugkästen 72 und 76 haben jeweils ebenfalls ein großes Absaugfenster mit einem
Diffusor und saugen so langsame flächige und gleichförmige Luftströme aus dem Inneren
des Gehäuses 64 in der Nachbarschaft der Ablegstation 46 ab.
[0050] Um zu verhindern, daß Puderpartikel, die sich nicht auf den Druckbogen niedergeschlagen
haben, schon in der Nachbarschaft der Bestäubungsstation 40 zu anderen Maschinenteilen
hin wegdiffundieren, ist an die Bestäubungsstation 40 anschließend ein Abdeckförerer
80 vorgesehen. Dieser umfasst ein Förderband 82, welches um Umlenkrollen 84, 86 aufweist,
von denen die Umlenkrolle 86 durch einen Motor 88 angetrieben ist.
[0051] Die Fördergeschwindigkeit des Abdeckförderers 80 entspricht der Fördergeschwindigkeit
des Auslegförerers 16.
[0052] Das Arbeitstrum des Förderbandes 82 ist durch einen Leitkasten 90 so geführt, und
die Umlenkrollen 84, 86 des Abdeckförderers 80 sind so angeordnet, daß das Arbeitstrum
des Förderbandes 82 eine bewegte obere Abdeckung für den Förderweg der Druckbogen
38 darstellt. Das Rücklauftrum des Förderbandes 82 ist durch eine Leitrolle 92 im
wesentlichen parallel zum Arbeitstrum geführt.
[0053] Zum Abnehmen von Puderpartikeln von der Außenseite des Förderbandes 82 ist der Leitkasten
90 auf seiner oberen Arbeitsfläche luftdurchlässig ausgebildet. Er kann dort hierzu
aus einem Sieb, einem Gitter oder einem Lochblech mit versetzten Lochreihen gebildet
sein. Das Innere des Leitkastens 90 ist über einen Druckregler 96 mit einer zweiten
Absaugleitung 98 verbunden, die mit der Saugseite eines weiteren Sauggebläses 100
verbunden ist. Letzteres ist darauf ausgelegt, bei kleinerem Durchsatz einen höheren
Unterdruck zu erzeugen (typischerweise 1220 bis 2000 mm Ws).
[0054] Auf diese Weise wird die Außenfläche des Förderbandes 82 beim Hinüberlaufen über
den Leitkasten 90 so stark abgesaugt, daß sich auf ihm niedergeschlagene Puderpartikel
lösen.
[0055] Mit der auf höherem Unterdruck stehenden Absaugleitung 98 ist ferner über einen Druckregler
102 eine Absaugleiste 104 verbunden, die im Bereich der stromaufseitigen Umlenkrolle
84 mit der Außenfläche des Förderbandes 82 zusammenarbeitet.
[0056] Über einen weiteren Druckregler 106 ist die Saugleiste 42 mit der Absaugleitung 68
verbunden.
[0057] Ferner ist die Abblasleiste 58 über einen Druckregler 108 mit dem Ausgang eines Verdichters
110 verbunden.
[0058] Bei der oben beschriebenen Auslegstation wird somit freier Puder, der durch die Bewegung
der Greifer 24 in dem Bereich der Ablegstation 46 hineingetragen wird und Puder, der
im Bereich der Ablegstation 46 durch das Ablegen der Druckbogen 38 von letzteren abgelöst
wird, effektiv abgesaugt, bevor er sich auf Maschinenteilen niederschlagen kann. Damit
können sich keine Puderfladen bilden, die bei einem Ablösen die Qualität der Druckprodukte
beeinflussen könnten.
[0059] Der an den Auslässem der Sauggebläse 70, 100 erhaltene Puder enthaltende Luftstromwird
in einem Puderabscheider 112 zurückgehalten, der z. B. einen Zyklon umfassen kann.
Der abgeschiedene Puder kann wiederverwendet werden. Die gereinigte Luft kann an die
Umgebung abgegeben werden.
[0060] Figur 2 zeigt eine perspektivische auseinandergezogene Darstellung eines praktischen
Ausführungsbeispieles für eine Absaugeinrichtung, die in einer Auslegstation einer
Druckmaschine in der Nachbarschaft der Ablegstation vorgesehen ist.
[0061] Teile, die obenstehend schon unter Bezugnahme auf Figur 1 beschriebenen Teilen von
der Funktion her entsprechen, sind wieder mit denselben Bezugszeichen versehen, auch
wenn sie sich in Einzelheiten unterscheiden.
[0062] Die Absaugkästen sind nun jeweils so modifiziert, daß sie schmale Ansaugschlitze
aufweisen. Die verschiedenen Saugkästen sind mit einem Saugverteiler 114 verbunden,
von dem aus eine großen Durchmesser aufweisende Absaugleitung dann zu dem in Figur
2 nicht dargestellten Sauggebläse 64 führen. Die verschiedenen einstellbaren Drosseln
sind in den Saugverteiler 112 integriert, teilweise auch als externe Komponenten getrennt
dargestellt.
[0063] Zusätzlich hat die Absaugeinrichtung nach Figur 2 zwei seitlich der Bogen-Förderrichtung
angeordnete, nach unten absaugende Saugdüsen 116, 118, um schon im vorderen Bereich
der Ablegstation 46 nach unten Puderpartikel abzuziehen.
[0064] Die unter dem Saugkasten 60 angeordnete Blasleiste 58 dient wieder dazu, den Auslegförderer
16 zu reinigen.
1. Auslegstation für eine Druckmaschine, mit einem Auslegeförderer (16), welcher Druckprodukte
(38) zu einem Ablegplatz (46) trägt, mit einer Bestäubungsstation (40) zum Bestäuben
der Druckprodukte (38) mit feinem Puder, während sie vom Auslegförderer (16) bewegt
werden, und mit einer mit dem Auslegförderer (16) zusammenarbeitenden Abblaseinrichtung
(58), wobei im Bereich des Ablegplatzes (46) eine Absaugeinrichtung (60) vorgesehen
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Absaugeinrichtung (60) mindestens ein hinter dem Ablegplatz (46) angeordnetes
Absaugmittel (62) aufweist und die Abblaseinrichtung (58) in der Nachbarschaft des
hinter dem Ablegplatz (46) angeordneten Absaugmittels (62) angeordnet ist.
2. Auslegstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugeinrichtung (60) mindestens ein neben dem Ablegplatz (46) angeordnetes
Absaugmittel (72) aufweist.
3. Auslegstation nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugeinrichtung (60) mindestens ein über dem Ablegplatz (46) angeordnetes Absaugmittel
(76) aufweist.
4. Auslegstation nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Absaugmittel (62, 72, 76) über eine einstellbare Drossel (66,
74, 78) mit einem Sauggebläse (64) verbunden ist.
5. Auslegstation nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Absaugmittel (66, 72, 76) einen langsam bewegten Luftstrom ansaugt.
6. Auslegstation nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Absaugmittel (42) einen scharfen Luftstrom ansaugt.
7. Auslegstation nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine bei der Abblaseinrichtung (58) angeordnete, vorzugsweise stromauf derselben
angeordnete mechanische Reinigungseinrichtung (56), welche mit dem Auslegförderer
(16) zusammenarbeitet.
8. Auslegstation nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch eine über dem Arbeitstrum des Auslegförderers (16) liegende Abdeckeinrichtung (80),
welche sich von der Bestäubungseinrichtung (40) bis zu dem Ablegplatz (46) erstreckt.
9. Auslegstation nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass sich unter dem Arbeitstrum des Auslegförderers (16) eine Abdeckeinrichtung von der
Bestäubungseinrichtung (40) bis zum Ablegplatz (46) erstreckt.
10. Auslegstation nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinrichtung (80) ein Arbeitstrum eines Förderbandes (82) umfasst.
11. Auslegstation nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine mit dem Förderband (92) zusammenarbeitende Reinigungseinrichtung (90, 104).
12. Auslegstation nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinrichtung einen mit dem Arbeitstrum des Förderbandes (82) zusammenarbeitenden
Leitkasten (90) umfasst, durch dessen Leitwand ein Luftstrom abgesaugt wird.
13. Auslegstation nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwand des Leitkastens (90) durch ein Gitter, ein Netz oder ein Blech mit einer
Mehrzahl in versetzten Reihen angeordneter Durchbrechungen gebildet ist.
14. Auslegstation nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinrichtung eine mit dem Rücklauftrum des Förderbandes (82) zusammenarbeitende
Absaugleiste (104) umfasst.
15. Auslegstation nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass an den Auslass der Absaugeinrichtung (60) ein Puderabscheider (112) angeschlossen
ist.
1. Delivery station for a printing machine, having a delivery conveyor (16) which carries
printed products (38) to a depositing location (46), having a dusting station (40)
for dusting the printed products (38) with fine powder whilst they are being moved
by the delivery conveyor (16), and having a blowing device (58) which co-operates
with the delivery conveyor (16), a suction device (60) being provided in the region
of the depositing location (46),
characterised in that
the suction device (60) has at least one suction means (62) arranged behind the depositing
location (46) and the blowing device (58) is arranged in the vicinity of the suction
means (62) arranged behind the depositing location (46).
2. Delivery station according to claim 1, characterised in that the suction device (60) has at least one suction means (72) arranged beside the depositing
location (46).
3. Delivery station according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the suction device (60) has at least one suction means (76) which is arranged above
the depositing location (46).
4. Delivery station according to any one of claims 1 to 3, characterised in that at least one of the suction means (62, 72, 76) is connected to a suction fan (64)
by means of an adjustable throttle (66, 74, 78).
5. Delivery station according to any one of claims 1 to 4, characterised in that at least one of the suction means (66, 72, 76) draws in a slowly moved air flow.
6. Delivery station according to any one of claims 1 to 5, characterised in that at least one of the suction means (42) draws in a sharp air flow.
7. Delivery station according to claims 1 to 6, characterised by a mechanical cleaning device (56) which is arranged at the blowing device (58), preferably
arranged upstream thereof, and which co-operates with the delivery conveyor (16).
8. Delivery station according to any one of claims 1 to 7, characterised by a covering device (80) which is located above the operating strand of the delivery
conveyor (16) and which extends from the dusting device (40) as far as the depositing
location (46).
9. Delivery station according to any one of claims 1 to 8, characterised in that, below the operating strand of the delivery conveyor (16), a covering device extends
from the dusting device (40) as far as the depositing location (46).
10. Delivery station according to claim 8 or 9, characterised in that the covering device (80) comprises an operating strand of a conveyor belt (82).
11. Delivery station according to claim 10, characterised by a cleaning device (90, 104) which co-operates with the conveyor belt (82).
12. Delivery station according to claim 11, characterised in that the cleaning device comprises a guide box (90) which co-operates with the operating
strand of the conveyor belt (82) and through the guide wall of which an air flow is
drawn off.
13. Delivery station according to claim 12, characterised in that the guide wall of the guide box (90) is formed by a grid, a net or a metal sheet
having a plurality of apertures which are arranged in offset rows.
14. Delivery station according to any one of claims 11 to 13, characterised in that the cleaning device comprises a suction bar (104) which co-operates with the return
strand of the conveyor belt (82).
15. Delivery station according to any one of claims 1 to 14, characterised in that a powder separator (112) is connected to the outlet of the suction device (60).
1. Poste de décharge dévolu à une machine d'impression, comprenant un convoyeur de décharge
(16) qui achemine des produits imprimés (38) vers une zone de décharge (46) ; un poste
de saupoudrage (40) conçu pour saupoudrer lesdits produits imprimés (38), à l'aide
d'une poudre fine, alors qu'ils sont mis en mouvement par ledit convoyeur de décharge
(16) ; et un dispositif (58) de chasse pneumatique qui coopère avec ledit convoyeur
de décharge (16), un dispositif (60) d'évacuation par aspiration étant prévu dans
la région de ladite zone de décharge (46),
caractérisé par le fait que
le dispositif (60) d'évacuation par aspiration présente au moins un moyen (62) d'évacuation
par aspiration situé derrière la zone de décharge (46), et le dispositif (58) de chasse
pneumatique est placé au voisinage dudit moyen (62) d'évacuation par aspiration situé
derrière ladite zone de décharge (46).
2. Poste de décharge selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif (60) d'évacuation par aspiration comporte au moins un moyen (72) d'évacuation
par aspiration, situé à côté de la zone de décharge (46).
3. Poste de décharge selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait que le dispositif (60) d'évacuation par aspiration comporte au moins un moyen (76) d'évacuation
par aspiration, situé au-dessus de la zone de décharge (46).
4. Poste de décharge selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait qu'au moins l'un des moyens (62, 72, 76) d'évacuation par aspiration est relié à un ventilateur
extracteur (64) par l'intermédiaire d'un étranglement réglable (66, 74, 78).
5. Poste de décharge selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait qu'au moins l'un des moyens (62, 72, 76) d'évacuation par aspiration aspire un courant
d'air animé d'un mouvement lent.
6. Poste de décharge selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait qu'au moins l'un (42) des moyens d'évacuation par aspiration aspire un courant d'air
vif.
7. Poste de décharge selon les revendications 1 à 6, caractérisé par un dispositif mécanique de nettoyage (56) placé au niveau du dispositif (58) de chasse
pneumatique, de préférence en amont de ce dernier, et coopérant avec le convoyeur
de décharge (16).
8. Poste de décharge selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par un dispositif de recouvrement (80) situé au-dessus du brin opérant du convoyeur de
décharge (16), et s'étendant depuis le dispositif de saupoudrage (40) jusqu'à la zone
de décharge (46).
9. Poste de décharge selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait qu'un dispositif de recouvrement s'étend, au-dessous du brin opérant du convoyeur de
décharge (16), depuis le dispositif de saupoudrage (40) jusqu'à la zone de décharge
(46).
10. Poste de décharge selon la revendication 8 ou 9, caractérisé par le fait que le dispositif de recouvrement (80) comprend un brin opérant d'une bande convoyeuse
(82).
11. Poste de décharge selon la revendication 10, caractérisé par un dispositif de nettoyage (90, 104) coopérant avec la bande convoyeuse (82).
12. Poste de décharge selon la revendication 11, caractérisé par le fait que le dispositif de nettoyage comprend un caisson directeur (90) qui coopère avec le
brin opérant de la bande convoyeuse (82), et à travers la paroi directrice duquel
un courant d'air est évacué par aspiration.
13. Poste de décharge selon la revendication 12, caractérisé par le fait que la paroi directrice du caisson directeur (90) est constituée d'un grillage, d'un
filet ou d'une tôle percée d'une pluralité de perforations agencées en des rangées
décalées.
14. Poste de décharge selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisé par le fait que le dispositif de nettoyage comprend une barrette (104) d'évacuation par aspiration,
coopérant avec le brin de retour de la bande convoyeuse (82).
15. Poste de décharge selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé par le fait qu'un séparateur de poudre (112) est raccordé à la sortie du dispositif (60) d'évacuation
par aspiration.