[0001] Die Erfindung betrifft einen Beckenverbund, vorzugsweise mit Wasser gefüllt, mit
wenigstens einem ersten Becken, welches als Schwimmbecken ausgebildet ist und eine
erste Seitenwandung, einen ersten Boden und einen ersten Beckenrand ausweist, und
wenigstens einem zweiten Becken, welches als Filterbecken ausgebildet ist und eine
zweite Seitenwandung, einen zweiten Boden und einen zweiten Beckenrand aufweist, wobei
wenigstens eines der Becken wenigstens eine Wasser-Abfübröffnung oder einen Überlaufs
und wenigstens eines der Becken wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung aufweist, wobei
das wenigstens eine Schwimmbecken, das wenigstens eine Filterbecken und/oder der Überlauf
mit wenigstens einer Verbindungseinrichtung verbunden sind, wobei die Verbindungseinrichtung
frei von Fördermitteln, insbesondere Pumpen oder Saugern, wobei das wenigstens eine
Schwimmbecken und das wenigstens eine Filterbecken mittels der Verbindungseinrichtung
als kommunizierende Gefäße ausgebildet sind, und zur Befüllung mit Wasseroberflächen
auf gleichem Niveau vorgesehen sind.
[0002] Es sind Beckenverbunde bekannt, bei welchen zwei aneinander angrenzende Becken mit
einer Trennwand einen gemeinsamen Wasserspiegel aufweisen, welcher über der Trennwand
liegt, wobei Wasser oberhalb der Trennwand aus dem Schwimmbecken abgesaugt und dem
Filterbecken zugeführt wird. Das gereinigte Wasser gelangt durch Überschreiten der
Trennwand zurück in das Schwimmbecken. Nachteilig an einer derartigen Anordnung ist,
dass das Wasser unter die Trennwand abgesenkt werden muss um eine Trennung der beiden
Becken zu erreichen.
[0003] Aus der
US 3 143 499 A ist einen Beckenverbund mit einem Schwimmbecken und einem Filterbecken bekannt, wobei
das Schwimmbecken und das Filterbecken mittels eines Überlaufes verbunden sind, und
weiters eine, als Rohr ausgeführte Verbindungseinrichtung zwischen dem Filterbecken
und dem Schwimmbecken vorgesehen ist, zur Rückführung des Wassers von dem Filterbecken
in das Schwimmbecken. Wasser, welches durch den Überlauf ins Filterbecken gelangt,
durchströmt einen Grobfilter und gelangt so in einen Feinfilter. Von dem Feinfilter
wird das Wasser mittels einer Pumpe abgepumpt und vor der Verbindungseinrichtung durch
eine Düse ausgestoßen. Dadurch entsteht eine Wasserstrahlpumpe, durch welche auch
Teile des Wassers wieder zurück in das Schwimmbecken befördert werden, welche noch
nicht den Feinfilter passiert haben, wobei die Verbindungseinrichtung selbst frei
von Fördermitteln ist. Dieses Dokument offenbart ausdrücklich oder implizit alle Merkmale
der Oberbegriffe der Ansprüche 1, 6 und 25.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher einen Beckenverbund der eingangs genannten Art
anzugeben, mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden können, und bei dem
die Becken einfach, vorzugsweise durch absenken des Wasserspiegels, getrennt werden
können, und bei dem unterschiedliche Wasserstände in den einzelnen Becken einfach
ausgeglichen werden können. Weitere Aufgabe ist es, einen vom Schwimmbecken unabhängigen
energiesparenden Betrieb des Filterbeckens im Winter zu ermöglichen.
[0005] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Verbindungseinrichtung wenigstens
ein Absperrmittel umfasst.
[0006] Dadurch kann eine einfache Trennung der Becken ohne Absenkung des Wasserspiegels
realisiert werden. Dies ist vor allem zum Erreichen einer vom Schwimmbecken unabhängigen,
und damit energiesparenden Umwälzung des Filterbeckens im Winter vorteilhaft. Dadurch
werden Beckenverbunde geschaffen, welche auf einfache Weise durch Absenken des Wassers
getrennt werden können, wobei die Öffnungen nicht durch absinkende Sedimente oder
Gegenstände verstopft werden. Weiters kann auf einfache Weise der Wasserstand der
Becken angeglichen bzw. ausgeglichen werden.
[0007] In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, um eine Verstopfen der ersten
Öffnung, bzw. eine Verminderung des Durchflusses durch Ablagerungen zu verhindern,
dass die Verbindungs einrichtung wenigstens eine erste Öffnung umfasst, und die erste
Öffnung in der ersten Seitenwandung angeordnet ist.
[0008] In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Verbindungseinrichtung
wenigstens eine im Filterbecken angeordnete zweite Öffnung umfasst, wobei die erste
Öffnung unter dem niedrigsten Niveau des zweiten Beckenrands und die zweite Öffnung
unter dem niedrigsten Niveau des ersten Beckenrands liegt. Dadurch ist konstruktiv
sichergestellt, dass es sich bei dem Beckenverbund um kommunizierende Gefäße handelt,
welche zur Ausbildung von Wasseroberflächen auf gemeinsamen Niveau geeignet sind.
[0009] In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die erste Öffnung mehr
als 10%, vorzugsweise mehr als 30%, insbesondere mehr als 50%, vor allem mehr als
70% des Vertikalabstandes des niedrigsten Niveaus des ersten Beckenrandes zum niedrigsten
Niveau des ersten Bodens, über dem niedrigsten Niveau des ersten Bodens angeordnet
ist. Dadurch ist das Schwimmbecken bis zu einem gewissen Mindestniveau an das Filterbecken
angeschlossen womit sichergestellt werden kann, dass bis zu einem vorgebbaren Mindestniveau
das Schwimmbecken und das Filterbecken Wasseroberflächen auf gemeinsamen Niveau aufweisen.
Dadurch ist es auch möglich, durch bewusstes Absenken des Wasserspiegels in einem
der Becken eine bewusste Trennung der Becken herbeizuführen sofern dies gewünscht
ist, etwa bei einer vom Schwimmbecken unabhängigen, und damit energiesparenden Umwälzung
des Filterbeckens im Winter.
[0010] In diesem Zusammenhang kann in Weiterführung der Erfindung vorgesehen sein, dass
die Verbindungseinrichtung als Verbindungsrohr und/oder Durchgangsöffnung ausgebildet
ist. Dies stellt eine konstruktiv besonders einfache Ausführung der Verbindungseinrichtung
dar. Die Erfindung betrifft weiters einen Beckenverbund, vorzugsweise mit Wasser gefüllt,
mit wenigstens einem ersten Becken, welches als Schwimmbecken ausgebildet ist und
eine erste Seitenwandung, einen ersten Boden und einen ersten Beckenrand aufweist,
und wenigstens einem zweiten Becken, welches als Filterbecken ausgebildet ist und
eine zweite Seitenwandung, einen zweiten Boden und einen zweiten Beckenrand aufweist,
wobei wenigstens eines der Becken wenigstens eine Wasser-Abführöffnung und wenigstens
eines der Becken wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung aufweist.
[0011] Es sind Beckenverbunde mit einem Schwimmbecken sowie einem Filter- bzw. Klärbecken
bekannt, bei welchen das eine der Becken auf einem höheren Niveau liegt als das andere
Becken. Das Schwimmbecken und das Klärbecken weisen keinen gemeinsamen Wasserspiegel
auf. Vielmehr liegt der Wasserspiegel des Klärbeckens deutlich über dem Wasserspiegel
des Schwimmbeckens, oder umgekehrt. Ebenso liegt der Beckenrand des Schwimmbeckens
zumindest teilweise deutlich über dem Niveau des höchsten Teils des Beckenrandes des
Filterbeckens, oder umgekehrt, Durch einen Skimmer, daher durch eine Oberflächenabsaugung,
wird Wasser aus dem Schwimmbecken abgesaugt und dem Klärbecken zugeführt, oder umgekehrt.
Durch Überlaufen des Beckenrandes des höherliegenden Beckens gelangt das Wasser wieder
zurück ins tieferliegende Becken. Eine derartige Anordnung erschwert die Anordnung
einer gemeinsamen Überdachung bzw. Abdeckung der beiden Becken.
[0012] Es sind weiters Beckenverbunde der beschriebenen Art bekannt bei welchen die beiden
Becken baulich getrennt angeordnet sind. Nachteilig an derartigen Beckenverbunden
ist weiters, dass diese baulich sehr aufwändig sind und viel Platz beanspruchen. Weiters
können derartige Becken auf unterschiedlichen Niveaus lediglich unter großen konstruktiven
Aufwand gemeinsam Überdacht bzw. Abgedeckt werden.
[0013] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Beckenverbund der eingangs genannten Art
anzugeben, mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden können, welcher baulich
einfach und platzsparend zu realisieren ist, der eine gemeinsame Abdeckung oder Überdachung
des Schwimmbeckens und des Filterbeckens unterstützt, und einen Betrieb zumindest
des Filterbeckens im Winter vereinfacht.
[0014] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass das wenigstens eine Schwimmbecken
angrenzend an das wenigstens eine Filterbecken angeordnet ist, wobei der höchste Bereich
des ersten Beckenrands auf im Wesentlichen gleichem Niveau wie der höchste Bereich
des zweiten Beckenrands liegt, oder das eines der Becken von einem anderem der Becken
umschlossen ist, wobei das Schwimmbecken einen Überlauf in das Filterbecken und/oder
das Filterbecken einen Überlauf in das Schwimmbecken umfasst, wobei jede der Wasser-Abführöffnungen
unterhalb des niedrigsten Bereichs des Überlaufs angeordnet ist.
[0015] Dadurch kann ein konstruktiv einfacher und kompakter Beckenverbund geschaffen werden.
Durch den Beckenrand auf gleichem Niveau wird eine Überdeckung des gesamten Beckenverbundes
positiv unterstützt. Eine gemeinsame Abdeckung von Schwimmbecken und Filterbecken
vereint den Schutz des Schwimmbeckens vor Verunreinigung mit dem Kälteschutz des Filterbeckens
in einer Einheit.
[0016] Weiters kann durch die vorgeschlagenen Maßnahmen ein Beckenverbund geschaffen werden,
bei welchem das Filterbecken vollständig vom Schwimmbecken umschlossen ist, bzw. umgekehrt.
Dadurch wird eine strömungstechnische besonders vorteilhafte Ausführung erreicht,
bei der eine sehr effiziente und gleichmäßige Obertlächenreinigung realisiert wird,
sowie eine besonders gleichmäßige Durchströmung des Filterkörpers welche allseitig
mit zu reinigendem Wasser beschickt wird.
[0017] In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass dem Überlauf ein mechanischer Filter,
vorzugsweise ein Sieb, zugeordnet ist. Ein Filter im Überlauf hilft auf einfache und
vorteilhafte Weise, das Wasser von groben Verunreinigungen zu reinigen, welche sich
ansonst in dem Filterbecken als Sediment absetzen und den biologischen Filter bedecken
würden.
[0018] Die Erfindung betrifft weiters einen Beckenverbund, vorzugsweise mit Wasser gefüllt,
mit wenigstens einem ersten Becken, welches als Schwimmbecken ausgebildet ist und
eine erste Seitenwandung, einen ersten Boden und einen ersten Beckenrand aufweist,
und wenigstens einem zweiten Becken, welches als Filterbecken ausgebildet ist und
eine zweite Seitenwandung, einen zweiten Boden und einen zweiten Beckenrand aufweist,
wobei wenigstens eines der Becken wenigstens eine Wasser-Abführöffnung und wenigstens
eines der Becken wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung aufweist, und wobei das wenigstens
eine Filterbecken wenigstens eine Wasser-Abführöffnung und wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung
umfasse wobei die Wasser-Abführöffnung und die Wasser-Zuführöffnung miteinander verbunden
und voneinander beabstandet angeordnet sind.
[0019] Es sind Schwimmbecken bekannt, welche durch Umwälzung über ein biologisches Filterbecken
gereinigt bzw. geklärt werden, wobei die Umwälzung aus Kostengründen üblicherweise
nur während der warmen Jahreszeiten betrieben wird.
[0020] Nachteilig an einer derartigen Anordnung ist, dass in den kalten Jahreszeiten, daher
im Herbst und im Winter, die Umwälzung und damit die Durchströmung des biologischen
Filters eingestellt wird. Dadurch sterben die aeroben Bakterienkulturen im Filterkörper
ab oder werden in anaerobe Biomasse umgewandelt, was eine erhebliche Beeinträchtigung
der Filterwirkung in der nachfolgenden Badesaison bedeutet. In der Folge kommt es
zu Beginn der nachfolgenden Badesaison zu einer erhöhten Algenbildung im Schwimmbecken.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Beckenverbund der eingangs genannten Art
anzugeben, mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden können, und welches
einen einfachen Winterbetrieb des Filterbeckens, vor allem eines biologischen Filterbeckens,
ermöglicht, wobei der biologische Filterkörper am Leben und funktionsfähig bleibt
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Wasser-Abführöffnung und die
Wasser-Zuführöffnung Teil eines lediglich das Wasser des Filterbeckens betreffenden
Kreislaufs sind.
[0021] Dadurch kann das Wasser in einem Filterbecken, ohne Beteiligung eines Schwimmbeckens
umgewälzt werden. Dadurch kann über den Winter auf kostengünstige Weise ein Wasserkreislauf
aufrechterhalten werden, welcher nur das Filterbecken betrifft, welches dadurch unabhängig
vom Schwimmbecken am Leben gehalten werden kann, wodurch es im Schwimmbecken im Frühjahr
bzw. Sommer zu keiner erhöhten Algenbildung kommt. Weiters kann dadurch eine lediglich
das Filterbecken umwälzende Pumpe eingesetzt werden, welche wesentlich kleiner und
stromsparender ist als die für die Umwälzung des Schwimmbeckens notwendige Pumpe.
Dadurch wird der Betrieb des Filterbeckens über den Winter kostengünstiger als der
Betrieb des gesamten Beckenverbundes.
[0022] In diesem Zusammenhang kann bei einem erfindungsgemäßen Beckenverbund vorgesehen
sein, dass das wenigstens eine Schwimmbecken und das wenigstens eine Filterbecken
mit wenigstens einer Verbindungseinrichtung verbunden sind, wobei die Verbindungseinrichtung
frei von Fördermitteln, insbesondere Pumpen oder Saugern, ist, wobei das wenigstens
eine Schwimmbecken und das wenigstens eine Filterbecken mittels der Verbindungseinrichtung
als kommunizierende Gefäße ausgebildet sind, und zur Befüllung mit Wasserobeflächen
auf gleichem Niveau vorgesehen sind. Dadurch werden Beckenverbunde geschaffen, welche
auf einfache Weise durch Absenken des Wassers getrennt werden können, wobei die Öffnungen
nicht durch absinkende Sedimente oder Gegenstände verstopft werden. Weiters kann auf
einfache Weise der Wasserstand der Becken angeglichen bzw. ausgeglichen werden.
[0023] In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Schwimmbecken
angrenzend an das wenigstens eine Filterbecken angeordnet ist, wobei der höchste Bereich
des ersten Beckenrands auf im Wesentlichen gleichem Niveau wie der höchste Bereich
des zweiten Beckenrands liegt, oder das eines der Becken von einem anderem der Becken
umschlossen ist, wobei das Schwimmbecken einen Überlauf in das Filterbecken und/oder
das Filterbecken einen Überlauf in das Schwimmbecken umfasst, wobei jede der Wasser-Abführöffnungen
unterhalb des niedrigsten Bereichs des Überlaufs angeordnet ist. Dadurch kann ein
konstruktiv einfacher und kompakter Beckenverbund geschaffen werden. Durch den Beckenrand
auf gleichem Niveau wird eine Überdeckung des gesamten Beckenverbundes positiv unterstützt.
Eine derartige gemeinsame Abdeckung von Schwimmbecken und Filterbecken vereint den
Schutz des Schwimmbeckens vor Verunreinigung mit dem Käteschutz des Filterbeckens
in einer Einheit. Weiters kann durch die vorgeschlagenen Maßnahmen ein Beckenverbund
geschaffen werden bei welchem das Filterbecken vollständig vom Schwimmbecken umschlossen
ist, bzw. umgekehrt. Dadurch wird eine ströruungstechnische besonders vorteilhafte
Ausführung erreicht, bei der eine sehr effiziente und gleichmäßige oberflächenreinigung
realisiert wird, sowie eine besonders gleichmäßige Durchströmung des Filterkörpers
welche allseitig mit zu reinigendem Wasser beschickt wird.
[0024] In diesem Zusammenhang kann in Weiterführung der Erfindung vorgesehen sein, dass
die wenigstens eine, mit der wenigstens einen Wasser-Zuführöffnung des Filterbeckens
verbundene, Wasser-Abführöffnung in der oberen Hälfte des Filterbeckens, vorzugsweise
im oberen Drittel des Filterbeckens, insbesondere direkt unter der Wasseroberfläche,
angeordnet ist. Dadurch wird das Wasser möglichst weit vom Filter entfernt abgepumpt,
wo dies die meisten Verunreinigungen aufweisen sollte.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die
wenigsten eine, mit der wenigstens einen Wasser-Abführöffnung des Filterbeckens verbundene,
Wasser-Zuführöffnung im Bereich eines im Filterbecken angeordneten Filterkörpers,
insbesondere im unteren Bereich des Filterkörper, vorzugsweise im Bereich des Bodens
des Filterkörper, angeordnet ist. Dadurch wird das zu reinigende Wasser direkt dem
Filterkörper zugeführt. Dadurch wird eine besonders gleichmäßige Durchströmung des
Filterkörpers und eine vertikale Durchströmung des Filterkörpers von unten nach oben
erreicht.
[0026] Gemäß wieder einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
die miteinander verbundenen Wasser-Abführöffnung und/oder die Wasser-Zuführoffnung
durch Öffnungen in der Seitenwandung des Filterbeckens gebildet sind. Diese sind Unanfällig
auf Verstopfung durch Sedimentablagerungen.
[0027] Eine Variante der Erfindung kann darin bestehen, dass den miteinander verbundenen
Wasser-Abführöffnungen und Wasser-Zuführöffnungen wenigstens eine Filterbeckenpumpe
zugeordnet ist, wobei die Filterbeckenpumpe zur Ausbildung eines lediglich das Filterbecken
betreffenden Wasserkreislaufes vorgesehen ist. Dadurch kann auf einfache Weise ein
vorgebbarer und steuerbarer Wasserkreislauf aufrechterhalten werden, wobei lediglich
eine Pumpe von geringer Leistung und geringer Stromaufnahme notwendig ist. Dadurch
ist die Umwälzung des Filterbeckens während des Winters wesentlich energiesparender
als der Betrieb des Beckenverbundes im Sommer.
[0028] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Filterbeckenpumpe
im Filterbecken angeordnet ist. Dies ist eine einfache und servicefreundliche Anordnung
der Filterbeckenpumpe.
[0029] In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Filterbecken eine Abdeckung
aufweist. Dadurch kann Wärmeverlust sowie Verdunstung über die Oberfläche vermindert
werden.
[0030] Eine andere mögliche Ausführungsform kann darin bestehen, dass im Filterbecken ein
einen zusätzlichen Hohlraum ausbildender Schacht angeordnet ist Ein derartiger Schacht
ist beispielweise zur Aufnahme einer Filterbeckenpumpe geeignet bzw. zur Aufnahme
absinkender Sedimente.
[0031] Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Filterbecken
oder die miteinander verbundenen Wasser-Abfübröffnung und Wasser-Zuführöffnung ein
Heizelement und/oder einen Wärmetauscher umfassen. Dadurch kann dem Wasser des Filterbeckens
zusätzliche Wärme zugeführt werden, und das Filterbecken auch bei sehr niederen Umgebungstemperaturen
auf Wassertemperaturen gehalten werden, welche das Überleben des biologischen Filters
begünstigt.
[0032] Eine Variante der Erfindung kann darin bestehen, dass Mittel zum Absaugen des Wasser-
aus dem Filterbecken und/oder dem Schwimmbecken und Mittel zur Zuführung des abgesaugten
Wassers in das Filterbecken und/oder das Schwimmbecken vorgesehen sind. Dadurch ist
ein Wasseraustausch zwischen dem Filterbecken und dem Schwimmbecken sichergestellt.
[0033] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die wenigstens
eine Wasser-Abführöffnung in der Seitenwandung des Filterbeckens, und/oder des Schwimmbeckens
angeordnet ist. Dadurch ist diese Unanfällig auf Verstopfung durch Sedimentablagerungen.
[0034] In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung
in der Seitenwandung des Filterbeckens und/oder des Schwimmbeckens angeordnet ist.
Dadurch ist diese Unanfällig auf Verstopfung durch Sedimentablagerungen. Eine andere
mögliche Ausführungsform kann darin bestehen, dass die Mittel zum Absaugen des Wassers
und/oder die Mittel zum Zuführen des abgesaugten Wassers wenigstens eine Schwimmbeckenpumpe
umfassen. Dadurch kann auf einfache Weise ein vorgebbarer und steuerbarer Wasserkreislauf
aufrechterhalten werden.
[0035] Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass wenigstens
zwei aneinander angrenzende Becken, vorzugsweise ein Schwimmbecken und ein Filterbecken,
gemeinsam in einem monolithischen Becken angeordnet sind, wobei zwischen den Becken
wenigstens eine Trennwand angeordnet ist. Derartige monolithische Becken stellen eine
einfache und kompakte Bauform eines erfindungsgemäßen Beckenverbundes dar.
[0036] Es ist bekannt, Schwimmbecken mittels Abdeckplanen bzw. auf der Schwimmbeckenoberfläche
schwimmenden Rollos vor Verunreinigungen zu Schützen. Nachteilig an derartigen Abdeckplanen
bzw. Rollos ist, dass diese nur das Schwimmbecken schützen, und dieses lediglich vor
Verunreinigungen.
[0037] In Weiterbildung der Erfindung kann daher vorgesehen sein, dass das wenigstens eine
Schwimmbecken und das wenigstens eine Filterbecken eine gemeinsame Abdeckung und/oder
eine gemeinsame Überdachung aufweisen. Eine gemeinsame Abdeckung von Schwimmbecken
und Filterbecken vereint den Schutz des Schwimmbeckens vor Verunreinigung mit dem
Käteschutz des Filterbeckens in einer Einheit. Dadurch kann sowohl das Filterbecken
als auch das Schwimmbecken vor übermäßigen Veränderungen des Wasserstandes etwa durch
Verdunsten oder Regen, sowie vor Auskühlung bewahrt werden. Weiters werden dadurch
die Becken vor Verunreinigungen bewahrt, welche vor allem beim Filterbecken zu einer
Beeinträchtigung dessen Funktion führen können.
[0038] Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zum Betrieb eines mit Wasser gefüllten
Beckenverbunds umfassend wenigstens ein Schwimmbecken und wenigstens ein Filterbecken,
vorzugsweise bei einem erfindungsgemäßen Beckenverbund, bei Umgebungs- und/oder Wassertemperaturen
in zumindest einem der Becken unter 10°C, vorzugsweise unter 6°C, insbesondere unter
3°C, vor allem unter 0°C.
[0039] Es sind Schwimmbecken bekannt, welche mittels eines biologischen Filterbeckens gereinigt
bzw. geklärt werden. Derartige Schwimmbecken werden üblicherweise bei Umgebungstemperaturen
betrieben, welche auch für das Überleben des biologischen Filters geeignet sind.
[0040] Nachteilig an einer derartige Anordnung ist, dass am Ende einer Badesaison, daher
im Herbst die Umwälzung des Schwimmbeckens über den biologischen Filter eingestellt
wird, und damit die Durchströmung des Filters unterbleibt. Dadurch sterben die aeroben
Bakterienkulturen im Filterkörper ab oder werden in anaerobe Biomasse umgewandelt,
was eine erhebliche Beeinträchtigung der Filterwirkung in der nachfolgenden Badesaison
bedeutet. In der Folge kommt es zu Beginn der nachfolgenden Badesaison zu einer erhöhten
Algenbildung im Schwimmbecken.
[0041] Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Verfahren zum Betrieb eines Beckenverbund
der genannten Art anzugeben, mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden
können, und mit welchem ein Filterbecken auf einfache und kostenschonende Weise bei
niedrigen Temperaturen betrieben werden kann, wobei der biologische Filterkörper am
Leben und funktionsfähig bleibt.
[0042] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass der Austausch von Wasser zwischen
dem wenigstens einen Schwimmbecken und dem wenigstens einen Filterbecken unterbunden
wird, insbesondere mittels eines Absperrmittels, dass ein lediglich das Wassers des
Filterbeckens betreffender Kreislauf gebildet wird, und das Wasser in dem Filterbecken
umgewälzt wird. Dadurch kann ein Filterbecken, vor allem ein biologischen Filter in
einem Filterbecken unabhängig vom Schwimmbecken den Winter über am Leben gehalten
werden.
[0043] In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass dem Wasser des Filterbeckens
und/oder dem Wasser des, das Filterbecken betreffenden, Kreislaufs Wärme zugeführt
wird. Dadurch kann das Filterbecken bei sehr geringen Umgebungstemperaturen bzw. bei
lang anhaltender Kälte betrieben werden.
[0044] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen
besonders bevorzugte Ausführungsformen dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei
zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Beckenverbund gemäß dem Patentanspruch 1;
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform eines Beckenverbunds gemäß dem Patentanspruch
1;
Fig. 3 einen erfindungsgemäßen Beckenverbund gemäß dem Patentanspruch 6;
Fig. 4 das Filterbecken eines Beckenverbunds gemäß dem Patentanspruch 8;
Fig. 5 eine Ausführungsform eines Beckenverbunds als monolithisches Becken;
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Beckenverbunds als monolithisches Becken;
Fig. 7 einen weiteren Beckenverbund gemäß dem Patentanspruch 6 im Grundriss;
Fig. 8 einen Beckenverbund gemäß Fig. 7 im Seitenriss;
Fig. 9 einen weiteren Beckenverbund gemäß dem Patentanspruch 6 im Grundriss; und
Fig. 10 einen Beckenverbund gemäß Fig. 9 im Seitenriss.
[0045] Die Erfindung betrifft Beckenverbünde 1, vorzugsweise mit Wasser gefüllt, mit wenigstens
einem ersten Becken 10, welches als Schwimmbecken 11 ausgebildet ist und eine erste
Seitenwandung 12, einen ersten Boden 13 und einen ersten Beckenrand 14 aufweist, und
wenigstens einem zweiten Becken 20, welches als Filterbecken 21 ausgebildet ist und
eine zweite Seitenwandung 22, einen zweiten Boden 23 und einen zweiten Beckenrand
24 aufweist, wobei das wenigstens eine Schwimmbecken 11 und das wenigstens eine Filterbecken
21 keinen gemeinsamen Wasserspiegel 2 aufweisen. Die Wasserspiegel 2 der einzelnen
Becken 10, 20 können durchaus einen Wasserspiegel 2 auf gemeinsamen Niveau aufweisen,
jedoch besteht zwischen den Wasserspiegeln 2 der einzelnen Becken 10, 20 keine direkte
Verbindung.
[0046] Derartige Beckenverbunde 1 weisen den Vorteil auf, dass auf diese Weise Verbindungen
von Schwimmbecken 11 und Filterbecken 21 geschaffen werden, welche durch Abtrennung
des Filterbeckens 21 vom Schwimmbecken 11 ohne gemeinsamer Wasseroberfläche 2 einen
Winterbetrieb des Filterbeckens 21 ermöglichen, ohne gleichzeitig das Schwimmbecken
11 ebenfalls vor dem Einfrieren bewahren zu müssen. Dadurch kann ein biologischer
Filter 50 mit geringem Energieaufwand den Winter über am Leben gehalten werden.
[0047] Unter dem Begriff "Wasser" wird die in der Natur vorkommende, mit biologischen Ausscheidungsprodukten
(z.B. Urin), gelösten Chemikalien (z.B. Säuren), gelösten Gasen (z.B. Sauerstoff)
und Mineralien (z.B. Salz), Kleinstlebewesen (z.B. Plankton, Bakterien, Insekten),
Algen und vielem mehr vermengte Substanz verstanden, und nicht nur die reine chemische
Verbindung H
2O.
[0048] Bei erfindungsgemäßen Beckenverbünden 1 handelt es sich um künstlich von der Umwelt
abgedichtete Becken 10, 20. Diese Abdichtung kann z.B. mittels einer wasserdichten
Folie, welche im Boden verlegt wird bewerkstelligt werden, wobei wenigstens eines
der Becken als Schwimmteich ausgeführt sein kann. Es können jedoch auch aus Kunststoff,
Verbundwerkstoff, Metall (Nirosta), Beton oder Stein gebildete Becken 10, 20 vorgesehen
sein.
[0049] In den bevorzugten Ausführungsformen erfindungsgemäßer Beckenverbünde 1, ist in der
Umgebung eines Schwimmbeckens 11 ein Filterbecken 21 angeordnet wobei diese miteinander
Verbunden sind. Es können sowohl mehr als ein Schwimmbecken 11 und mehr als ein Filterbecken
21 vorgesehen sein, welche zu einem Beckenverbund 1 vereinigt sind. Beispielweise
können an unterschiedlichen Stellen mehrere Filterbecken 21 um ein Schwimmbecken 11
angeordnet, bzw. mit einem Schwimmbecken 11 verbunden sein. Auf diese Weise kann eine
besonders vorteilhafte Reinigung des Wassers eines weitläufigen Schwimmbeckens 11
gewährleistet werden.
[0050] In den bevorzugten Ausführungsformen erfindungsgemäßer Beckenverbünde 1 weisen das
oder die, zu einem oder mehreren Schwimmbecken 11 gehörenden Filterbecken 21 eine
Gesamtgrundfläche auf, welche im Bereich zwischen 10% und 50% der Gesamtgrundfläche
der Schwimmbecken 11, vorzugsweise im Bereich zwischen 15% und 35% der Gesamtgrundfläche
der Schwimmbecken 11, insbesondere im Bereich zwischen 20% und 30% der Gesamtgrundfläche
der Schwimmbecken 11, vor allem bei etwa 25% der Gesamtgrundfläche der oder des Schwimmbecken
11 liegt. Daraus ergibt sich bei einem erfindungsgemäßen Beckenverbund 1 mit einer
Gesamtgrundfläche des wenigsten einen Schwimmbeckens 11 von 40m
2 eine bevorzugte Gesamtgrundfläche des wenigsten einen Filterbeckens 21 von 10m
2. Die für eine Reinigung eines Schwimmbeckens 11 notwenige Größe des Filterbeckens
21 ergibt sich dabei hauptsächlich aus der Grundfläche des Schwimmbeckens 11, und
weniger aus dem Volumen des Schwimmbeckens 11, bzw. der Anzahl der Badenden.
[0051] Erfindungsgemäße Beckenverbünde 1 sind zum Einsatz als Schwimmbecken 11, vor allem
als biologisch gereinigte bzw. geklärte Schwimmbecken 11 oder Schwimmteiche, gedacht.
Zu diesem Zweck ist vorgesehen, dass das Filterbecken 21 einen Filterkörper 51 umfasst,
wobei der Filterkörper 51 ein biologisches Filtermedium, vorzugsweise ein körniges
Filtermedium, insbesondere Zeolith, umfasst. Ein biologisches Filtermedium fungiert
in der Regel als Trägersubstanz für Bakterien, welche die Verunreinigungen des sie
umgebenden Wassers abbauen, und auf diese Weise das Wasser reinigen. Ein körniges
Filtermedium weist den Vorteil einer auf das benötigte Volumen bezogen sehr großen
Oberfläche auf, auf welcher sich Bakterien ansiedeln können. Bei Verwendung eines
geeigneten Filtermediums bildet sich auf diesem ein sog. biologischer Film bzw. ein
Bakterienrasen. Typischerweise findet Gesteinsgranulat in abgestufter Körnung Verwendung
als Filtermedium. Es können jedoch auch kleine Kunststoffkügelchen als Filtermedium
Verwendung finden. Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung von Zeolith als
Filtermedium erwiesen. Zeolith begünstigt die Ansiedelung eines Bakterienrasens in
besonders vorteilhafter Weise.
[0052] Das Filtermedium ist in dem Filterkörper 51 angeordnet. Ein Filterkörper 51 weist
bevorzugt die Form einer oben offenen Wanne bzw. eines Troges auf, welcher das Filtermedium
umfasst, sowie eine Anzahl Öffnungen, wie etwa Wasser-Zuführöffnung. Derartige Öffnungen
sind vorzugsweise im unteren Bereich des Filterkörpers 51, insbesondere im Boden des
Filterkörpers 51, angeordnet.
[0053] Neben der bei körnigen Filtermedien hohen Oberfläche ermöglichen diese auch eine
sehr gute Durchströmung. An einer Stelle dem Filterkörper 51, insbesondere unter Druck,
zugeführtes Wasser tritt leicht durch diesen hindurch und verteilt sich dabei, wobei
es mit dem Bakterienrasen in Kontakt gelangt.
[0054] In einer bevorzugten Ausführung eines erfindungsgemäßen Beckenverbundes 1 mit einem
Schwimmbecken 11 und einem Filterbecken 21, beträgt die Dicke des Filtermediums im
Filterkörper 51 bis zu einem Meter, vorzugsweise liegt die Dicke des Filtermediums
im Filterkörper 51 im Bereich zwischen 15cm und 70cm, insbesondere liegt die Dicke
des Filtermediums im Filterkörper 51 im Bereich zwischen 30cm und 50cm, vor allem
liegt die Dicke des Filtermediums im Filterkörper 51 bei etwa 40 cm.
[0055] Erfindungsgemäße Beckenverbünde 1 weisen Mittel zur Absaugung 30 des Wassers und
Mittel zur Zuführung 31 des abgesaugten Wassers auf. In den bevorzugten Ausführungsformen
sind die Mittel zur Absaugung 30 des Wassers und Mittel zur Zuführung 31 des abgesaugten
Wassers durch wenigstens eine Pumpe 35, 39 gebildet. Erfindungsgemäß kann hierfür
jede Art der Pumpe 35, 39, wie etwa Kolbenpumpen, Radial-, Axial- bzw. Tangentialverdichterpumpen
vorgesehen sein. Bevorzugt kommen sog. Kreiselpumpen zur Anwendung. Weiters kann die
wenigstens eine Pumpe 35, 39 sowohl innerhalb eines Beckens 10, 20 als Tauchpumpe,
bzw. außerhalb der Becken 10, 20 angeordnet sein. In den bevorzugten Ausführungsformen
ist vorgesehen, die wenigstens eine Pumpe 35, 39 elektrisch zu betreiben..Es kann
jedoch auch vorgesehen sein - vor allem an entlegen Orten - die Pumpe 35, 39 mittels
eines Verbrennungsmotors zu betreiben, bzw. mittels eines Wasserrades bzw. Windrades.
In den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist vorgesehen, die Mittel zur
Absaugung 30 des Wassers und die Mittel zur Zuführung 31 des abgesaugten Wassers mit
lediglich einer Pumpe 35, 39 zu betreiben. Es kann jedoch vorgesehen sein, mehrere
Pumpen 35 vorzusehen, etwa bei Absaugung und/oder Zuführung des Wassers an jeweils
mehr als einer Stelle, durch Vorsehen je einer Pumpe 35, 39 je Ansaug- bzw. je Zuführzweig.
[0056] Das Wasser wird dabei unterhalb des geringsten Niveaus des ersten Beckenrandes 14
oder des zweiten Beckenrandes 24 abgesaugt. Bevorzugt durch einen als Skimmer 38 bezeichneten
Absauger. Ein derartiger Skimmer 38 kann sowohl durch einen Absauger an einem Oberflächenschwimmer
gebildet sein, als auch etwa durch eine Klappe in der ersten 12 oder zweiten Seitenwandung
22. Es kann jedoch jeder andere Ort der Wasser-Abführöffnung 32 vorgesehen sein. Etwa
durch Anordnung eines Rohres an einer Stelle eines Beckens 10, 20. Es ist vorgesehen,
dass die wenigstens eine Wasser-Abführöffnung 32 im Schwimmbecken 11 angeordnet ist
und/oder, dass die wenigstens eine Wasser- Abführöffnung 32 im Filterbecken 21 angeordnet
ist. Weiters ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung 33 zum
zuführen wenigstens eines Teiles des abgesaugten Wassers im Bereich eines im Filterbecken
21 angeordneten Filterkörpers 51, insbesondere im unteren Bereich des Filterkörpers
51, vorzugsweise im Bereich des Bodens des Filterkörpers 51, angeordnet ist, und/oder,
dass die wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung 33 zum zuführen wenigstens eines Teiles
des abgesaugten Wassers im Schwimmbecken 11 angeordnet ist.
[0057] Die Fig. 1 und 2 zeigen verschiedene Ausführungsformen eines Beckenverbunds 1, vorzugsweise
mit Wasser gefüllt, mit wenigstens einem ersten Becken 10, welches als Schwimmbecken
11 ausgebildet ist und eine erste Seitenwandung 12, einen ersten Boden 13 und einen
ersten Beckenrand 14 aufweist, und wenigstens einem zweiten Becken 20, welches als
Filterbecken 21 ausgebildet ist und eine zweite Seitenwandung 22, einen zweiten Boden
23 und einen zweiten Beckenrand 23 aufweist, wobei wenigstens eines der Becken 10,
20 wenigstens eine Wasser-Abführöffnung 32 und wenigstens eines der Becken 10, 20
wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung 33 aufweist, wobei das wenigstens eine Schwimmbecken
11 und das wenigstens eine Filterbecken 21 mit wenigstens einer Verbindungseinrichtung
40 verbunden sind, wobei die Verbindungseinrichtung 40 frei von Fördermitteln 34,
insbesondere Pumpen 35, 39 oder Saugern, ist und wenigstens eine in der ersten Seitenwandung
12 angeordnete erste Öffnung 15 umfasst, wobei das wenigstens eine Schwimmbecken 11
und das wenigstens eine Filterbecken 21 mittels der Verbindungseinrichtung 40 als
kommunizierende Gefäße ausgebildet sind, und zur Befüllung mit Wasseroberflächen 2
auf gleichem Niveau vorgesehen sind.
[0058] Dadurch können unterschiedliche Wasserstände 2 in den verschiedenen Becken 10, 20
angeglichen werden. Derartige Unterschiede entstehen etwa nach langer Trockenheit
oder starken Regefällen.
[0059] Vorzugsweise ist die erste Öffnung 15 unter dem niedrigsten Niveau der ersten Seitenwandung
12 in dieser angeordnet. Dadurch ist sichergestellt, dass kein Wasser über einen Überlauf
an einer anderen Stelle eines der Becken 10, 20 verlässt.
[0060] Es ist vorgesehen, dass die Schwimmbecken 11 und Filterbecken 21 die konstruktiven
Merkmale erfüllen, dass die wenigstens eine Verbindungseinrichtung 40 wenigstens eine
im Filterbecken 21 angeordnete zweite Öffnung 25 umfasst, wobei die erste Öffnung
15 unter dem niedrigsten Niveau des zweiten Beckenrands 24 und die zweite Öffnung
25 unter dem niedrigsten Niveau des ersten Beckenrands 14 liegt. Es kann vorgesehen
sein, dass das wenigstens eine Schwimmbecken 11 und das wenigstens eine Filterbecken
21 in jedem beliebigen Abstand voneinander angeordnet sind. Je nach bevorzugter Anwendung
kann vorgesehen sein, dass Filterbecken 21 in großem Abstand vom Schwimmbecken 11
anzuordnen, um etwa den Bereich um das Schwimmbecken 11 voll als Liegewiese bzw. als
Sportanlage zu nützen, oder das Filterbecken 21 nächst dem Schwimmbecken 11 anzuordnen,
etwa bei begrenzten räumlichen Gegebenheiten.
[0061] Je nach der zu überbrückenden Entfernung zwischen den Becken 10, 20 ist vorgesehen,
dass die Verbindungseinrichtung 40 als Verbindungsrohr 41 und/oder Durchgangsöffnung
42 ausgebildet ist. Es sei angemerkt, dass jede beliebige Anzahl an Verbindungsrohren
41 und/oder Durchgangsöffnungen 42 zur Verbindung eines Schwimmbeckens 11 und eines
Filterbeckens 21 vorgesehen sein kann. Die Abmessungen bzw. der Querschnitt der Verbindungseinrichtungen
40 ist lediglich durch die Abmessungen der Seitenwandungen 12, 22 beschränkt. In den
bevorzugten Ausführungen weist das Verbindungsrohr 41 und/oder die Durchgangsöffnung
42 einen Querschnitt von 10cm
2 bis 500cm
2, vorzugsweise von 30cm
2 bis 350cm
2, insbesondere von 50cm
2 bis 200cm
2 auf.
[0062] In den bevorzugten Ausführungsformen verläuft das Verbindungsrohr 41 zwischen dem
Schwimmbecken 11 und dem Filterbecken 21 horizontal. Es kann vorgesehen sein, dass
das Verbindungsrohr 41 Steigungen, Gefälle und/oder Krümmungen aufweist.
[0063] Bevorzugt umfasst die Verbindungseinrichtung 40 wenigstens ein Absperrmittel 43.
Damit kann das Filterbecken 21 auf einfache Weise vom Schwimmbecken 11 getrennt werden.
Durch die Trennung des Filterbeckens 21 vom Schwimmbecken 11 kann das Filterbecken
21 mittels eines speziellen Winterbetriebs auch bei niederen Umgebungstemperaturen
am Leben gehalten werden.
[0064] Es kann vorgesehen sein, dass die erste Öffnung 15 an jeder beliebigen Stelle in
der ersten Beckenwand 14 angeordnet ist, bevorzugt mehr als 10%, vorzugsweise mehr
als 30%, insbesondere mehr als 50%, vor allem mehr als 70% des Vertikalabstandes des
niedrigsten Niveaus des ersten Beckenrandes 15 zum niedrigsten Niveau des ersten Bodens
13, über dem niedrigsten Niveau des ersten Bodens 13. Dadurch ist es möglich durch
Ablassen eines gewissen Teils des Wassers das Schwimmbecken 11 vom Filterbecken 21
zu trennen, sofern die Verbindungseinrichtung 40 kein Absperrmittel 43 umfasst.
[0065] Bei den Ausführungen gemäß Fig. 1 und 2 wird das Wasser im Schwimmbecken 11 mittels
einer Schwimmbeckenpumpe 39 abgesaugt und dem Filterbecken 21, vorzugsweise im Bereich
des Bodens des Filterkörpers 51 zugeführt. Das gereinigte Wasser gelangt durch Durchströmen
der Durchgangsöffnung 42 in das Schwimmbecken 11 zurück. Die Ausführung gemäß Fig.
2 weist zusätzlich eine Wasser-Abführöffnung 32 im Filterbecken 21 auf, welche mittels
einer Filterbeckenpumpe 35 mit der Wasser-Zuführöffhung 33 im Filterbecken 21 verbunden
ist. Diese Einrichtung ist für den Winterbetrieb des Filterbeckens 21 vorgesehen.
Die Fig. 3 zeigt eine Ausführung eines Beckenverbunds 1, vorzugsweise mit Wasser gefüllt,
mit wenigstens einem ersten Becken 10, welches als Schwimmbecken 11 ausgebildet ist
und eine erste Seitenwandung 12, einen ersten Boden 13 und einen ersten Beckenrand
14 aufweist, und wenigstens einem zweiten Becken 20, welches als Filterbecken 21 ausgebildet
ist und eine zweite Seitenwandung 22, einen zweiten Boden 23 und einen zweiten Beckenrand
23 aufweist, wobei wenigstens eines der Becken 10, 20 wenigstens eine Wasser-Abführöffnung
32 und wenigstens eines der Becken 10, 20 wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung 33
aufweist, wobei das wenigstens eine Schwimmbecken 11 angrenzend an das wenigstens
eine Filterbecken 21 angeordnet ist, wobei der höchste Bereich des ersten Beckenrands
14 auf im Wesentlichen gleichem Niveau wie der höchste Bereich des zweiten Beckenrands
24 liegt, oder das eines der Becken 10, 20 von einem anderem der Becken 20, 10 umschlossen
ist, wobei das Schwimmbecken 11 einen Überlauf 44 in das Filterbecken 21 und/oder
das Filterbecken 21 einen Überlauf 44 in das Schwimmbecken 11 umfasst, wobei jede
der Wasser-Abführöffnungen 32 unterhalb des niedrigsten Bereichs des Überlaufs 44
angeordnet ist.
[0066] Durch die entsprechende Anordnung weisen das wenigstens eine Schwimmbecken 11 und
das wenigstens eine Filterbecken 21 unterschiedliche Wasseroberflächen 2 auf unterschiedlichem
Niveau auf. Durch Stoppen der Wasserzufuhr in eines der Becken 10, 20 läuft kein Wasser
mehr über den Überlauf 40.
[0067] Die aneinander angrenzende Ausführung eines erfindungsgemäßen Beckenverbundes 1 kann
mit jeder Art Becken 10, 20 realisiert werden, wobei vorgesehen sein kann, dass es
sich um separate Becken 10, 20 handelt, als auch um ein Becken, vorzugsweise um ein
monolithisches Becken 46, welches durch wenigstens eine Trennwand 47 in mehrere Becken
10, 20 getrennt ist. Es ist vorgesehen, dass diese an einer Stelle einen gemeinsamen
Beckenrand 14, 24 aufweisen, welcher als Überlauf 44 ausgebildet ist. Dabei ist es
vorteilhaft, wenn die Beckenränder 14, 24 an dem berührenden Bereich ein geringeres
Niveau als die umgebenden Beckränder 14, 24 aufweisen. Es ist vorgesehen, dass der
höchste Bereich des ersten Beckenrandes 14 und der höchste Bereich des zweiten Beckenrandes
24 auf annähernd gleichem Niveau liegen. Dadurch ist es möglich die Becken 10, 20
formschön und harmonisch in die Landschaft zu integrieren. Weiters unterstützt der
gemeinsame Beckenrand 14, 24 die Anordnung einer gemeinsamen Abdeckung 52 über dem
Schwimmbecken 11, wie auch über dem Filterbecken 21.
[0068] Es kann vorgesehen sein, im Bereich des Überlaufes 44 einen mechanischen Filter 45
anzuordnen. Ein derartiger Filter 45 kann vorgesehen sein, um etwaige an der Wasseroberfläche
2 vorhandene Verunreinigungen, wie etwa Blätter oder tote Insekten, vom Schwimmbecken
oder Filterbecken fern zu halten. Ein derartiger Filter 45 kann durch ein Sieb gebildet
sein.
[0069] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 wird das Wasser im Filterbecken 21 im Bereich
des zweiten Bodens 23 abgesaugt und dem Schwimmbecken 11 zugeführt. Durch Überlaufen
des Überlaufs 44 gelangt das Wasser wieder zurück ins Filterbecken 21.
[0070] Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass Wasser im Schwimmbecken 11 abzusaugen und
dem Filterbecken 21 zuzuführen, wobei dann das Wasser vom Filterbecken 21 in das Schwimmbecken
11 über den, einen Überlauf 44 tritt.
[0071] Es kann auch vorgesehen sein, dass der Überlauf 44 durch eine bereichsweise randoffenen
Durchbrechung des bereichsweise gleichen Beckenrandes 14, 24 gebildet ist. Eine derartige
randoffene Durchbrechung kann die bevorzugten Querschnitte einer Verbindungseinrichtung
40 aufweisen und ist zum Verschießen mit einem Absperrmittel vorgesehen. Ein derartiges
Absperrmittel kann beispielweise durch einen der Durchbrechung gegengleichen Einsatz
gebildet sein. Eine derartige Durchbrechung weist bevorzugt den Querschnitt eines
Kreissegments, eines Dreiecks, eines Trapezes oder eines Rechteckes auf.
[0072] Die Fig. 7 bis 10 zeigen weiter Ausführungsformen erfindungsgemäßer Beckenverbunde
1 gemäß dem Anspruch 6. Dabei ist eines der Becken 10, 20 im anderen Becken 20, 10
angeordnet, wobei dass inner Becken 10, 20, allseitig vom äußeren Becken 20, 10 umschlossen
ist.
[0073] Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Anordnung bei der ein Filterbecken 21 innerhalb eines
Schwimmbeckens 11 angeordnet ist. Der gesamte zweite Beckenrand 24 ist als Überlauf
ausgebildet. Dies weist den Vorteil einer besonders guten und gleichmäßigen Durchströmung
des Filterkörpers auf, da von allen Seiten gleichmäßig Wasser in das Filterbecken
21 strömt, wo dies im Bereich des zweiten Bodens abgesaugt wird. In einer bevorzugten
Anordnung ist das Filterbecken 21 mittig innerhalb des Schwimmbeckens 11 angeordnet.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der gesamte Außenrand des Beckenverbundes 1 durch den
ersten Beckenrand gebildet wird. Die Ausführung gemäß den Fig. 7 und 8 kann bevorzugt
eine Abdeckung des Filterbeckens 21 aufweisen.
[0074] Die Fig. 9 und 10 zeigen eine weitere Ausführungsform ineinander angeordneter Becken
10, 20, wobei dass Schwimmbecken 11 allseitig vom Filterbecken 21 umschlossen ist.
Das Filterbecken weist einen Wasserspiegel auf einem geringen Niveau auf als das Filterbecken
und der gesamte ersten Beckenrand 14 ist als Überlauf 44 vom Schwimmbecken in das
Filterbecken 21 ausgebildet. Das Filterbecken 21 ist durch ein bei Schwimmbecken 11
durchaus übliches Abdeckgitter verschlossen. Diese Anordnung weist, gegenüber herkömmlichen
Anordnungen mit Überlaufrinnen 44, welche das überlaufende Wasser sammeln und zu einen
Filterbecken 21 bringen, den Vorteil auf, dass diese ohne die zusätzlichen Rohrleitungen
auskommt welche benötigt werden um das Wasser zu einem Filterbecken 21 zu transportieren.
Eine derartige Anordnung weist auch die Vorteile einer besonders guten Durchströmung
des Filterkörpers 51 und der besonders effektiven, weil gleichmäßigen Oberflächenabsaugung
auf. Es kann auch vorgesehen sein, dass der zweite Beckenrand 24 im Bereich der Abdeckung
52 nur eine geringen Abstand zum ersten Beckenrand 14 aufweist, und dass sich das
Filterbecken 21 nach unten hinerweitert, um an der Wasseroberfläche 2 des Filterbeckens
21 die bevorzugten 25% der Grundfläche des Schwimmbeckens 11 aufzuweisen. Auf diese
Weise ist es möglich ein Filterbecken weitestgehend unbemerkt in eine Schwimmbeckenanordnung
zu integrieren.
[0075] Die Anordnungen gemäß den Fig. 7 bis 10 können sowohl mit runden als auch mit eckigen
Grundformen realisiert werden, wobei die Schwimmbecken 11 und die Filterbecken 21
nicht die gleiche Querschnittsform aufweisen müssen. Der Ort der Anordnung des einen
Beckens 10, 20 im anderen Becken 20, 10 ist frei wählbar. In den bevorzugten Ausführungsformen
ist vorgesehen die Becken 10, 20 konzentrisch anzuordnen.
[0076] Die Fig. 2 und 5 zeigen einen Beckenverbunds 1, vorzugsweise mit Wasser gefüllt,
mit wenigstens einem ersten Becken 10, welches als Schwimmbecken 11 ausgebildet ist
und eine erste Seitenwandung 12, einen ersten Boden 13 und einen ersten Beckenrand
14 aufweist, und wenigstens einem zweiten Becken 20, welches als Filterbecken 21 ausgebildet
ist und eine zweite Seitenwandung 22, einen zweiten Boden 23 und einen zweiten Beckenrand
23 aufweist, wobei wenigstens eines der Becken 10, 20 wenigstens eine Wasser-Abführöffnung
32 und wenigstens eines der Becken 10, 20 wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung 33
aufweist, wobei das wenigstens eine Filterbecken 21 wenigstens eine Wasser-Abführöffnung
32 und wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung 33 umfasst, wobei die Wasser-Abführöffnung
32 und die Wasser-Zuführöffnung 33 miteinander verbunden und voneinander beabstandet
angeordnet sind, und dass die Wasser-Abführöffnung 32 und die Wasser-Zuführöffnung
33 Teil eines lediglich das Wasser des Filterbeckens 21 betreffenden Kreislaufs sind,
wobei vorgesehen ist, diese und die nachstehenden Merkmale mit den Merkmalen der vorstehend
beschriebenen Ausführungsformen erfindungsgemäßer Beckenverbünde 1 zu kombinieren.
Die Fig. 4 zeigt ein entsprechendes Filterbecken 21 mit zwei alternativen Anordnungen
der miteinander verbundenen Wasser-Zuführöffnung 33 und Wasser-Abführöffnung 32.
[0077] Ein wesentlicher Vorteil der Anordnungen gemäß den Fig. 3 bis 5 liegt in der einfachen
und kostensparenden Realisation eines sog. Winterbetriebs des Filterbeckens 21 eines
Beckenverbundes 1.
[0078] In der bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die miteinander verbundenen
und voneinander beabstandet angeordneten Wasser-Abführöffnung 32 und die Wasser-Zuführöffnung
33 einen vom Wasserkreislauf des Schwimmbeckens 11 unabhängigen, lediglich das Filterbecken
21 betreffenden Wasserkreislauf bilden, wobei bevorzugt vorgesehen ist, das Wasser
aus den Filterbeckenwasserkreislauf nicht mittels der Schwimmbeckenpumpe 39 sondern
mittels einer separaten Filterbeckenpumpe 35 abzusaugen und dem Filterbecken 21 zuzuführen.
Dies ist energiesparend, da die Filterbeckenpumpe 35 wesentlich kleiner ausgeführt
sein kann als die Schwimmbeckenpumpe 39.
[0079] Die in einem biologischen Filter 50 enthaltenen Bakterien und Mikroorganismen sind
nur bedingt kälteresistent. Zwar produzieren diese eine gewisse Menge Wärme, durch
ihre Aktivität, doch ist dies in der Regel nicht ausreichend um das Filterbecken 21
vor dem Zufrieren zu bewahren. Da man ein Ökosystem, wie etwa einen biologischen Filter
50, nicht einfach einschalten kann, ist es wichtig dies vor der Schädigung durch Kälte
zu bewahren. Da das Schwimmbecken 11 nicht Teil des biologischen Filters 50 ist, kann
diese im Winter zufrieren, bzw. vor dem Winter entleert werden.
[0080] Bei den in den Fig. 2, 4 und 5 dargestellten Ausführungsformen wird das Wasser im
Filterbecken 21 mittels der Filterbeckenpumpe 35 abgesaugt und dem Filterbecken 21
zugeführt. Es kann alternativ vorgesehen sein einen Teil des Wassers dem Schwimmbecken
11 zuzuführen, wie in der Ausführung gemäß Fig. 5. Das Wasser gelangt, sofern dem
Schwimmbecken 11 zugeführt, entweder durch übertreten des Überlaufs 44 bzw. bei vorhandenen
und geöffneten Absperrmittel 43 durch die Durchgangsöffnung 42 in das Filterbecken
21 zurück. Es kann ein Verteiler 37 vorgesehen sein, um die Verteilung des geförderten
Wassers auf das Schwimmbecken 11 bzw. auf das Filterbecken 21 zu steuern bzw. zu regeln.
Dadurch ist es möglich, die Wasserzufuhr in das Schwimmbecken 11 zu unterbinden. In
dieser Konfiguration ist bevorzugt das Absperrmittel 43 in der Durchgangsöffnung 42
geschlossen. Es kann vorgesehen sein, dass die in den Fig. 2 und 4 dargestellten Ausführungsformen
eines Beckenverbundes 1 ebenfalls Mittel zur Zuführung 31 des Wassers in das Schwimmbecken
11 umfassen. Diese wurden in den Fig. 2 und 4 aus Gründen einer klareren Darstellung
weggelassen. Die Fig. 4 zeigt zwei verschiedene Anordnung der Mittel zur Absaugung
30 des Wassers sowie der Wasser-Abführöffnung 32 und Mittel zur Zuführung 31 des abgesaugten
Wassers sowie der Wasser-Zuführöffnung 33. Es kann vorgesehen sein, dass die wenigstens
eine, mit der wenigstens einen Wasser-Zuführöffnung 33 des Filterbeckens 21 verbundene,
Wasser-Abführöffnung 32 in der oberen Hälfte des Filterbeckens 21, vorzugsweise im
oberen Drittel des Filterbeckens 21, insbesondere direkt unter der Wasseroberfläche
2, angeordnet ist, und dass die wenigsten eine, mit der wenigstens einen Wasser-Abführöffnung
32 des Filterbeckens 21 verbundene, Wasser-Zuführöffnung 33 im Bereich eines im Filterbecken
21 angeordneten Filterkörpers 51, insbesondere im unteren Bereich des Filterkörpers
51, vorzugsweise im Bereich des Bodens des Filterkörpers 51, angeordnet ist. Dadurch
ergibt sich eine gute Durchströmung des Filterkörpers 51.
[0081] Die miteinander verbundenen Wasser-Abführöffnung 32 und/oder die Wasser-Zuführöffnung
33 sind bevorzugt durch Öffnungen in der zweiten Seitenwandung 22 gebildet. Dadurch
bleiben diese frei von Sedimenten.
[0082] In einer ersten Anordnung wird das Wasser mittels einer Tauchpumpe 36 im Filterbecken
21 abgesaugt, und über eine Zuleitung dem im Filterbecken 21 angeordneten Filterkörper
51, insbesondere dem unteren Bereich des Filterkörpers 51 zugeführt. Es kann vorgesehen
sein, dass die Tauchpumpe 36 im oberen Bereich des Filterbeckens 21, vorzugsweise
im oberen Bereich des Filterkörpers 51, insbesondere direkt am oberen Ende des Filterkörpers
51 angeordnet ist.
[0083] In einer zweiten, nicht dargestellten Anordnung, ist die Tauchpumpe 36 im Bereich
eines im Filterbecken 21, insbesondere im Bereich des Filterkörpers 51, angeordneten
Schachts 53 angeordnet. Die Zuführung des Wassers erfolgt analog der ersten Anordnung.
[0084] In einer dritten Anordnung der Mittel zur Absaugung 30 des Wassers sowie der Wasser-Abführöffnung
32 und Mittel zur Zuführung 31 des abgesaugten Wassers und der Wasser-Zuführöffnung
33 in dem Filterbecken 21 wird das Wasser im Bereich des Schachts 53, vorzugsweise
im unteren Bereich des Schachts 53, insbesondere im Bereich des Bodens des Schachts
53, und hier vor allem wenige Zentimeter oberhalb des Bodens des Schachts 53 durch
eine Öffnung in der Wand, abgesaugt. Die Zuführung des Wassers erfolgt analog der
ersten Anordnung.
[0085] Es kann Vorgesehen sein, dass das Filterbecken 21 eine Abdeckung 52 aufweist. Weiters
kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Schwimmbecken 11 und das wenigstens
eine Filterbecken 21 eine gemeinsame Abdeckung 52 und/oder Überdachung aufweisen.
Dies ermöglicht, nicht nur im Winter, das Fernhalten unerwünschter Außeneinflüsse.
So kann damit das Filterbecken 21 im Sommer vor zu großer Verdunstung bewahrt werden,
bzw. bei großen Niederschlägen vor dem Übertreten in das Schwimmbecken 11. Es kann
auch vorgesehen sein, das Filterbecken 21 zum Schutz vor Verunreinigungen durch Fremdkörper,
wie etwa Zigaretten oder Abfall, abzudecken. Weiters kann vorgesehen sein, durch eine
Abdeckung, etwa in Form eines Gitters, Personen und Tiere am betreten des Filterbeckens,
und damit am zerstören des biologischen Filters 50 zu hindern. Bevorzugt dient das
Abdecken 52 des Filterbeckens 21 dem Schutz des Filterbeckens 21 vor Kälte und winterlichen
Niederschlägen. Zur Anordnung der Abdeckung 21 über dem Filterbecken können entsprechende
Mittel zur Anordnung 56 vorgesehen sein. Diese können etwa durch einen teilweise bzw.
vollständig um das Filterbecken 21 verlaufenden Vorsprung 57 gebildet sein, wie die
in Fig. 5 dargestellt. Es kann vorgesehen sein, das Filterbecken 21 mittels der Abdeckung
52 weitestgehend dicht abzuschließen, sodass selbst bei einem Wasserübertritt von
Seiten des Schwimmbeckens 11 oder aus der Umgebung Wasser nicht in das Filterbecken
21 eindringt. Dadurch kann bei lang anhaltenden starken Regenfällen das Filterbecken
21 vor Flutung bewahrt werden.
[0086] Es kann weiters vorgesehen sein, dass das Filterbecken 21 ein Heizelement 54 und/oder
einen Wärmetauscher 55 umfasst. Ein derartiges Heizelement 54 kann in der einfachsten
Ausführung durch einen in seiner Leistung beschränkten Tauchsieder umgesetzt werden.
Es kann Vorgesehen sein, vor allem bei Vorhandensein einer günstige Wärmequelle wie
etwa Erdwärme oder Fernwärme, einen Wärmetauscher 55 in dem Filterbecken 21 anzuordnen.
Es ist Vorteilhaft eine Wärmequelle in dem Schacht 53 anzuordnen, da dadurch zu hohe
lokale Temperaturen von dem biologischen Filter 50 ferngehalten werden.
[0087] Für den sog. Winterbetrieb, daher den Betrieb eines mit Wasser gefüllten Beckenverbundes
1 umfassend wenigstens ein Schwimmbecken 11 und wenigstens ein Filterbecken 21, vorzugsweise
nach einem der Ansprüche 1 bis 24, bei Umgebungs- und/oder Wassertemperaturen unter
10°C, vorzugsweise unter 6°C, insbesondere unter 3°C, vor allem unter 0°C, wird der
Austausch von Wasser zwischen dem wenigstens einen Schwimmbecken 11 und dem wenigstens
einen Filterbecken 21 unterbunden, sodass ein lediglich das Wassers des Filterbeckens
21 betreffender Kreislauf gebildet wird, und das Wasser in dem Filterbecken 21 umgewälzt
wird. Wobei Für das Umwälzen eine separate Filterbeckenpumpe vorgesehen sein kann,
welche lediglich das Filterbecken und nicht das Schwimmbecken umwälzt und daher kleiner,
stromsparender und kostengünstiger in Anschaffung und Betrieb ist.
[0088] Hiezu ist es notwenig eventuell vorhandene Verbindungseinrichtung 40 mit den Absperrmitteln
43 zu verschließen, und weiters mittels des Verteilers 37 das Schwimmbecken 11 von
der Zufuhr bzw. der Abfuhr von Wasser auszunehmen. In diesem Zustand, in dem das Schwimmbecken
11 vom Filterbecken 21 getrennt ist, kann dieses entlehrt werden. Durch Abdecken kann
das Filterbecken 21, wie bereits erwähnt, vor Umwelteinflüssen geschützt werden. Mittels
einem in dem Filterbecken 21 angeordneten Heizelement 54 kann dem Filterbecken 21
Wärme zugeführt werden. Je nach Witterung kann das Filterbecken 21 sowohl abgedeckt
werden, als auch mittels des Heizelements 54 geheizt werde. Es kann auch vorgesehen
sein, lediglich eines dieser Mittel einzusetzen, daher lediglich das Filterbecken
21 abdecken, bzw. heizen. Nun wird das Wasser des Filterbeckens 21 in sich umgewälzt,
daher es wird den Winter über ein stetiger Wasserkreislauf wie in den Fig. 4 und 5
dargestellt aufrechterhalten, wodurch die Bakterienkulturen in dem biologischen Filter
50 am Leben bleiben.
[0089] Es kann weiters vorgesehen sein, dem Wasser des lediglich das Filterbecken 21 betreffenden
Wasserkreislaufes mittels einer Wärmequelle, etwa einem Wärmetauscher 55 oder einem
Heizelement 54, Wärme zuzuführen. Diese Wärmequelle kann sowohl an jeder Stelle des
Filterbeckens 21 als auch des Umwälzkreislaufes angeordnet sein, so auch in den Rohrleitungen
zwischen den Wasser-Abführöffnung 32 und den Wasser-Zuführöffnung 33. Durch das Abtrennen
des Schwimmbeckens 11 vom Wasserkreislauf des Filterbeckens 21 kann das Filterbecken
21 weiter betrieben werden, und zwar unabhängig vom Schwimmbecken 11. Dies kann auch
Hilfreich sein, wenn es zu einer besonderen Verschmutzung des Schwimmbeckens 11, etwa
durch Öl, Gift, oder Fäkalien, etwa aus einer Senkgrube, kommt. In diesem Fall kann
das Filterbecken 21 verschlossen, und vom Schwimmbecken 11 getrennt werden. Das Schwimmbecken
11 kann sodann gereinigt und neu befüllt werden.
[0090] Alle geoffenbarten Ausführungsformen erfindungsgemäßer Beckenverbünde 1 können sowohl
auf freistehende und/oder auf vergrabene, miteinander verbunden Einzelbecken 10, 20
angewendet werden, als auch auf sog. monolithische Becken 46, welche weitestgehend
aus einem Stück bestehen und durch wenigsten eine Trennwand 47 in wenigstens ein Schwimmbecken
11 und wenigstens ein Filterbecken 21 geteilt sind.
1. Beckenverbund (1), vorzugsweise mit Wasser gefüllt, mit wenigstens einem ersten Becken
(10), welches als Schwimmbecken (11) ausgebildet ist und eine erste Seitenwandung
(12), einen ersten Boden (13) und einen ersten Beckenrand (14) aufweist, und wenigstens
einem zweiten Becken (20), welches als Filterbecken (21) ausgebildet ist und eine
zweite Seitenwandung (22), einen zweiten Boden (23) und einen zweiten Beckenrand (24)
aufweist, wobei wenigstens eines der Becken (10, 20) wenigstens eine Wasser-Abführöffnung
(32) oder einen Überlauf und wenigstens eines der Becken (10, 20) wenigstens eine
Wasser-Zuführöffnung (33) aufweist, wobei das wenigstens eine Schwimmbecken (11),
das wenigstens eine Filterbecken (21) und/oder der Überlauf mit wenigstens einer Verbindungseinrichtung
(40) verbunden sind, wobei die Verbindungseinrichtung (40) frei von Fördermitteln
(34), insbesondere Pumpen (35, 39) oder Saugern, wobei das wenigstens eine Schwimmbecken
(11) und das wenigstens eine Filterbecken (21) mittels der Verbindungseinrichtung
(40) als kommunizierende Gefäße ausgebildet sind, und zur Befüllung mit Wasseroberflächen
(2) auf gleichem Niveau vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (40) wenigstens ein Absperrmittel (43) umfasst.
2. Beckenverbund (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (40) wenigstens eine erste Öffnung (15) umfasst, und die
erste Öffnung (15) in der ersten Seitenwandung (12) angeordnet ist
3. Beckenverbund (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Verbindungseinrichtung (40) wenigstens eine im Filterbecken (21)
angeordnete zweite Öffnung (25) umfasst, wobei die erste Öffnung (15) unter dem niedrigsten
Niveau des zweiten Beckenrands (24) und die zweite Öffnung (25) unter dem niedrigsten
Niveau des ersten Beckenrands (14) liegt.
4. Beckenverbund (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Öffnung (15) mehr als 10%, vorzugsweise mehr als 30%, insbesondere mehr
als 50%, vor allem mehr als 70% des Vertikalabstandes des niedrigsten Niveaus des
ersten Beckenrandes (14) zum niedrigsten Niveau des ersten Bodens (13), über dem niedrigsten
Niveau des ersten Bodens (13) angeordnet ist.
5. Beckenverbund (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (40) als Verbindungsrohr (41) und/oder Durchgangsöffnung
(42) ausgebildet ist.
6. Beckenverbund (1), vorzugsweise mit Wasser gefüllt, mit wenigstens einem ersten Becken
(10), welches als Schwimmbecken (11) ausgebildet ist und eine erste Seitenwandung
(12), einen ersten Boden (13) und einen ersten Beckenrand (14) aufweist, und wenigstens
einem zweiten Becken (20), welches als Filterbecken (21) ausgebildet ist und eine
zweite Seitenwandung (22), einen zweiten Boden (23) und einen zweiten Beckenrand (24)
aufweist, wobei wenigstens eines der Becken (10, 20) wenigstens eine Wasser-Abführöffnung
(32) und wenigstens eines der Becken (10, 20) wenigstens eine Wasser-Zuführoffnung
(33) ausweist, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Schwimmbecken (11) angrenzend an das wenigstens eine Filterbecken
(21) angeordnet ist, wobei der höchste Bereich des ersten Beckenrands (14) auf im
Wesentlichen gleichem Niveau wie der höchste Bereich des zweiten Beckenrands (24)
liegt, oder das eines der Becken (10, 20) von einem anderem der Becken (20, 10) umschlossen
ist, wobei das Schwimmbecken (11) einen Überlauf (44) in das Fillerbecken (21) und/oder
das Filterbecken (21) einen Überlauf (44) in das Schwimmbecken (11) umfasst, wobei
jede der Wasser-Abführöffnungen (32) unterhalb des niedrigsten Bereichs des Überlaufs
(44) angeordnet ist.
7. Beckenverbund (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Überlauf (44) ein mechanischer Filter (45), vorzugsweise ein Sieb, zugeordnet
ist.
8. Beckenverbund (1), vorzugsweise mit Wasser gefüllt, mit wenigstens einem ersten Becken
(10), welches als Schwimmbecken (11) ausgebildet ist und eine erste Seitenwandung
(12), einen ersten Boden (13) und einen ersten Beckenrand (14) aufweist, und wenigstens
einem zweiten Becken (20), welches als Filterbecken (21) ausgebildet ist und eine
zweite Seitenwandung (22), einen zweiten Boden (23) und einen zweiten Beckenrand (24)
aufweist, wobei wenigstens eines der Becken (10, 20) wenigstens eine Wasser-Abführöffnung
(32) und wenigstens eines der Becken (10, 20) wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung
(33) aufweist, und wobei das wenigstens eine Filterbecken (21) wenigstens eine Wasser-Abführöffnung
(32) und wenigstens eine Wasser-Zuführöffnung (33) umfasst, wobei die Wasser-Abführöffnung
(32) und die Wasser-Zuführöffnung (33) miteinander verbunden und voneinander beabstandet
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasser-Abführöffnung (32) und die Wasser-Zufuhröffnung (33) Teil eines lediglich
das Wasser des Filterbeckens (21) betreffenden Kreislaufs sind.
9. Beckenverbund (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Schwimmbecken (11) und das wenigstens eine Filterbecken (21)
mit wenigstens einer Verbindungseinrichtung (40) verbunden sind, wobei die Verbindungseinrichtung
(40) frei von Fördermitteln (34), insbesondere Pumpen (35, 39) oder Saugern, ist,
wobei das wenigstens eine Schwimmbecken (11) und das wenigstens eine Filterbecken
(21) mittels der Verbindungseinrichtung (40) als kommunizierende Gefäße ausgebildet
sind, und zur Befüllung mit Wasseroberflächen (2) auf gleichem Niveau vorgesehen sind.
10. Beckenverbund (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Schwimmbecken (11) angrenzend an das wenigstens eine Filterbecken
(21) angeordnet ist, wobei der höchste Bereich des ersten Beckenrands (14) auf im
Wesentlichen gleichem Niveau wie der höchste Bereich des zweiten Beckenrands (24)
liegt, oder das eines der Becken (10, 20) von einem anderem der Becken (20, 10) umschlossen
ist, wobei das Schwimmbecken (11) einen Überlauf (44) in das Filterbecken (21) und/oder
das Filterbecken (21) einen Überlauf (44) in das Schwimmbecken (11) umfasst, wobei
jede der Wasser-Abführöffnungen (32) unterhalb des niedrigsten Bereichs des Überlaufs
(44) angeordnet ist.
11. Beckenverbund (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine, mit der wenigstens einen Wasser-Zuführöffnung (33) des Filterbeckens
(21) verbundene, Wasser-Abführöffnung (32) in der oberen Hälfte des Filterbeckens
(21), vorzugsweise im oberen Drittel des Filterbeckens (21), insbesondere direkt unter
der Wasseroberfläche (2), angeordnet ist.
12. Beckenverbund (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigsten eine, mit der wenigstens einen Wasser-Abführöffnung (32) des Filterbeckens
(21) verbundene, Wasser-Zuführöffnung (33) im Bereich eines im Filterbecken (21) angeordneten
Filterkörpers (51), insbesondere im unteren Bereich des Filterkörpers (51), vorzugsweise
im Bereich des Bodens des Filterkörpers (51), angeordnet ist.
13. Beckenverbund (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander verbundenen Wasser-Abführöffnung (32) und/oder die Wasser-Zuführöffnung
(33) durch Öffnungen in der zweiten Seitenwandung (22) gebildet sind.
14. Beckenverbunds (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass den miteinander verbundenen Wasser-Abfuhröffnungen (32) und Wasser-Zuführöffnungen
(33) wenigstens eine Filterbeckenpumpe (35) zugeordnet ist, wobei die Filterbeckenpumpe
(35) zur Ausbildung eines lediglich das Filterbecken (21) betreffenden Wasserkreislaufes
vorgesehen ist.
15. Beckenverbunds (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterbeckeupumpe (35) im Filterbecken (21) angeordnet ist.
16. Beckenverbund (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterbecken (21) eine Abdeckung (52) aufweist.
17. Beckenverbund (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass im Filterbecken (21) ein einen zusätzlichen Hohlraum ausbildender Schacht (53) angeordnet
ist.
18. Beckenverbund (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterbecken (21) oder die miteinander verbundenen Wasser-Abführöffnung (32)
und Wasser-Zuführöffnung (33) ein Heizelement (54) und/oder einen Wärmetauscher (55)
umfassen.
19. Beckenverbund (1) nach einem der Anspruche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Absaugen (30) des Wassers aus dem Filterbecken (21) und/oder dem Schwimmbecken
(11) und Mittel zur Zuführung (31) des abgesaugten Wassers in das Filterbecken (21)
uud/oder das Schwimmbecken (11) vorgesehen sind.
20. Beckenverbund (1) nach einem der Anspräche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Wasser-Abfuhröffaung (32) in der ersten Seitenwandung (12) und/oder
der zweiten Seitenwandung (22) angeordnet ist.
21. Beckenverbund (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Wasser-Zulührofmung (33) in der ersten Seitenwandung (12) und/oder
der zweiten Seitenwandung (22) angeordnet ist.
22. Beckenverbund (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Absaugen (30) des Wassers und/oder die Mittel zum Zufuhren (31) des
abgesaugten Wassers wenigstens eine Schwimmbeckenpumpe (39) umfassen.
23. Beckenverbund (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei aneinander angrenzende Becken (10, 20), vorzugsweise ein Schwimmbecken
(10) und ein Filterbecken (20), gemeinsam in einem monolithischen Becken (46) angeordnet
sind, wobei zwischen den Recken (10, 20) wenigstens eine Trennwand (47) angeordnet
ist.
24. Beckenverbund (1) nach einem der Ansprüche 1. bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Schwimmbecken (11) und das wenigstens eine Filterbecken (21)
eine gemeinsame Abdeckung (52) und/oder eine gemeinsame Überdachung aufweisen.
25. Verfahren zum Betrieb eines mit Wasser gefüllte Beckenverbund (1) umfassend wenigstens
ein Schwimmbecken (11) und wenigstens ein Filterbecken (21), vorzugsweise nach einem
der Ansprüche 1 bis 24, bei Umgebungs- und/oder Wassertemperaturen in zumindest einem
der Becken (10, 20) unter 10°C, vorzugsweise unter 6°C. insbesondere unter 3°C, vor
allem unter 0°C, dadurch gekennzeichnet, dass der Austausch von Wasser zwischen dem wenigstens einen Schwimmbecken (11) und dem
wenigstens einen Filterbecken (21) unterbunden wird, insbesondere mittels eines Abspermittels
(43), dass ein lediglich das Wassers des Filterbeckens (21) betreffender Kreislauf
gebildet wird, und das Wasser in dem Filterbecken (21) umgewälzt wird.
26. Verfahren zum Betrieb eines mit Wasser gefüllten Beckenverbund (1) nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, dass dem Wasser des Filterbeckens (21) und/oder dem Wasser des, das Filterbeckens (21)
betreffenden, Kreislaufs Wärme zugeführt wird.
1. A network of pools (1), preferably filled with water, comprising at least one first
pool (10) which is arranged as a swimming pool (11) and comprises a first side wall
(12), a first floor (13) and a first edge (14) of the pool, and at least one second
pool (20) which is arranged as a filter pool (21) and comprises a second side wall
(22), a second floor (23) and a second edge (24) of the pool, with at least one of
the pools (10, 20) comprising at least one water discharge opening (32) or an overflow
and at least one of the pools (10, 20) comprising at least one water feed opening
(33), with the at least one swimming pool (11), the at least one filter pool (21)
and/or the overflow being connected with at least one connecting device (40), with
the connecting device (40) being free from any conveying means (34), especially pumps
(35, 39) or suction devices, with the at least one swimming pool (11) and the at least
one filter pool (21) being arranged as communicating vessels by means of the connecting
device (40), and are provided for filling with water surfaces (2) at the same level,
characterized in that the connecting device (40) comprises at least one shut-off means (43).
2. A network of pools (1) according to claim 1, characterized in that the connecting device (40) comprises at least one first openings (15), and the first
opening (15) is arranged in the first side wall (12).
3. A network of pools (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the at least one connecting device (40) comprises at least one second opening (25)
which is arranged in the filter pool (21), with the first opening (15) lying beneath
the lowest level of the second edge (24) of the pool and the second opening (25) lying
beneath the lowest level of the first edge (14) of the pool.
4. A network ofpools (1) according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the first opening (15) is arranged above the lowest level of the first floor (13)
more than 10%, preferably more than 30%, especially more than 50%, primarily more
than 70% of the vertical distance of the lowest level of the first edge (14) of the
pool in relation to the lowest level of the first floor (13).
5. A network of pools (1) according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the connecting device (40) is arranged as a connecting tube (41) and/or pass-through
opening (42).
6. A network of pools (1), preferably filled with water, comprising at least one first
pool (10) which is arranged as a swimming pool (11) and comprises a first side wall
(12), a first floor (13) and a first edge (14) of the pool, and at least one second
pool (20) which is arranged as a filter pool (21) and comprises a second side wall
(22), a second floor (23) and a second edge (24) of the pool, with at least one of
the pools (10, 20) comprising at least one water discharge opening (32) and at least
one of the pools (10, 20) comprising at least one water feed opening (33), characterized in that the at least one swimming pool (11) is arranged adjacent to the at least one filter
pool (21), with the highest region of the first edge (14) of the,pool being disposed
at substantially the same level as the highest region of the second edge (24) of the
pool, or that one of the pools (10, 20) is enclosed by one other of the pools (20,
10), with the swimming pool (11) having an overflow (44) into the filter pool (21)
and/or the filter pool (21) having an overflow (44) into the swimming pool (11), with
each of the water discharge openings (32) being arranged beneath the lowest region
of the overflow (44).
7. A network of pools according to claim 6, characterized in that the overflow (44) is associated with a mechanical filter (45), preferably a sieve.
8. A network of pools (1), preferably filled with water, comprising at least one first
pool (10) which is arranged as a swimming pool (11) and comprises a first side wall
(12), a first floor (13) and a first edge (14) of the pool, and at least one second
pool (20) which is arranged as a filter pool (21) and comprises a second side wall
(22), a second floor (23) and a second edge (24) of the pool, with at least one of
the pools (10, 20) comprising at least one water discharge opening (32) and at least
one of the pools (10, 20) comprising at least one water feed opening (33), and with
the at least one filter pool (21) comprising at least one water discharge opening
(32) and at least one water feed opening (33), with the water discharge opening (32)
and the water feed opening (33) being connected with each other and being arranged
to be spaced from one another, characterized in that the water discharge opening (32) and the water feed opening (33) are part of a cycle
relating merely to the water of the filter pool (21).
9. A network of pools (1) according to claim 8, characterized in that the at least one swimming pool (11) and the at least one filter pool (21) are connected
with at least one connecting device (40), with the connecting device (40) being free
from conveying means (34), especially pumps (35, 39) or suction means, with the at
least one swimming pool (11) and the at least one filter pool (21) being arranged
as communicating vessels by means of the connecting device (40), and are provided
for filling with water surfaces (2) at the same level.
10. A network of pools (1) according to claim 8 or 9, characterized in that the at least one swimming pool (11) is arranged adjacent to the at least one filter
pool (21), with the highest region of the first edge (14) of the pool being disposed
at substantially the same level as the highest region of the second edge (24) of the
pool, or that one of the pools (10, 20) is enclosed by one other of the pools (20,
10), with the swimming pool (11) having an overflow (44) into the filter pool (21)
and/or the filter pool (21) having an overflow (44) into the swimming pool (11), with
each of the water discharge openings (32) being arranged beneath the lowest region
of the overflow (44).
11. A network of pools (1) according to one of the claims 8 to 10, characterized in that the at least one water discharge opening (32) which is connected with the at least
one water feed opening (33) of the filter pool (21) is arranged in the upper half
of the filter pool (21), preferably in the upper third of the filter pool (21), especially
directly beneath the water surface (2).
12. A network of pools (1) according to one of the claims 8 to 11, characterized in that the at least one water feed opening (33) which is connected with the at least one
water discharge opening (32) of the filter pool (21) is arranged in the region of
a filter body (51) arranged in the filter pool (21), especially in the bottom region
of the filter body (51), preferably in the region of the floor of the filter body
(51).
13. A network of pools (1) according to one of the claims 8 to 12, characterized in that the mutually connected water discharge opening (32) and/or the water feed opening
(33) are formed by openings in the second side wall (22).
14. A network of pools (1) according to one of the claims 8 to 13, characterized in that at least one filter pool pump (35) is associated with the mutually connected water
discharge openings (32) and water feed openings (33), with the filter pool pump (35)
being provided for forming a water cycle relating merely to the filter pool (21).
15. A network of pools (1) according to claim 14, characterized in that the filter pool pump (35) is arranged in the filter pool (21).
16. A network of pools (1) according to one of the claims 8 to 15, characterized in that the filter pool (21) comprises a cover (52).
17. A network of pools (1) according to one of the claims 8 to 16, characterized in that a shaft (53) forming an additional cavity is arranged in the filter pool (21).
18. A network of pools (1) according to one of the claims 8 to 17, characterized in that the filter pool (21) or the mutually connected water discharge opening (32) and water
feed opening (33) comprise a heating element (54) and/or a heat exchanger (55).
19. A network of pools (1) according to one of the claims 1 to 18, characterized in that the means for sucking off (30) the water from the filter pool (21) and/or the swimming
pool (11) and means for supplying (31) the removed water to the filter pool (21) and/or
swimming pool (11) are provided.
20. A network of pools (1) according to one of the claims 1 to 19, characterized in that the at least one water discharge opening (32) is arranged in the first side wall
(12) and/or the second side wall (22).
21. A network of pools (1) according to one of the claims 1 to 20, characterized in that the at least one water feed opening (33) is arranged in the first side wall (12)
and/or the second side wall (22).
22. A network of pools (1) according to one of the claims 1 to 21, characterized in that the means for sucking off (30) the water and/or the means for supplying (31) the
removed water comprise at least one swimming pool pump (39).
23. A network of pools (1) according to one of the claims 1 to 22, characterized in that at least two mutually adjacent pools (10, 20), preferably a swimming pool (10) and
a filter pool (20), are jointly arranged in a monolithic pool (46), with at least
one separating wall (47) being arranged between the pools (10, 20).
24. A network of pools (1) according to one of the claims 1 to 23, characterized in that the at least one swimming pool (11) and the at least one filter pool (21) have a
joint cover (52) and/or a joint roofing.
25. A method for operating a network of pools (1) filled with water, comprising at least
one swimming pool (11) and at least one filter pool (21), preferably according to
one of the claims 1 to 24, at ambient and/or water temperatures in at least one of
the pools (10, 20) beneath 10°C, preferably beneath 6°C, especially beneath 3°C, predominantly
under 0°C, characterized in that the exchange of water between the at least one swimming pool (11) and the at least
one filter pool (21) is prevented, especially by means of the shut-off means (43),
a cycle is formed which relates merely to the water of the filter pool (21), and the
water in the filter pool (21) is circulated.
26. A method for operating a network of pools (1) filled with water according to claim
25, characterized in that heat is supplied to the water of the filter pool (21) and/or the water of the cycle
relating to the filter pool (21).
1. Assemblage de bassins (1), de préférence rempli d'eau, avec au moins un premier bassin
(10) conçu comme une piscine (11) et qui présente une première paroi latérale (12),
un premier fond (13) et un premier bord de bassin (14), et au moins un deuxième bassin
(20) conçu comme un bassin de filtration (21) et qui possède une deuxième paroi latérale
(22), un deuxième fond (23) et un deuxième bord de bassin (24), dans lequel au moins
un des bassins (10, 20) présente au moins une ouverture d'évacuation de l'eau (32)
ou un trop-plein et au moins un des bassins (10, 20) présente au moins une ouverture
d'arrivée d'eau (33), dans lequel l'au moins une piscine (11), l'au moins un bassin
de filtration (21) et/ou le trop-plein sont reliés avec au moins un dispositif de
liaison (40), lequel dispositif de liaison (40) ne comporte pas de moyens de transport
(34), en particulier de pompes (35, 39) ou d'aspirateurs, l'au moins une piscine (11)
et l'au moins un bassin de filtration (21) étant conçus comme des vases communicants
au moyen du dispositif de liaison (40) et étant munis pour le remplissage de surfaces
d'eau (2) au même niveau, caractérisé en ce que le dispositif de liaison (40) comprend au moins un moyen d'arrêt (43).
2. Assemblage de bassins (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de liaison (40) comporte au moins une première ouverture (15) et la
première ouverture (15) est disposée dans la première paroi latérale (12).
3. Assemblage de bassins (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un dispositif de liaison (40) comprend au moins une deuxième ouverture
(25) disposée dans le bassin de filtration (21), la première ouverture (15) se situant
en dessous du niveau le plus bas du deuxième bord de bassin (24) et la deuxième ouverture
(25) en dessous du niveau le plus bas du premier bord de bassin (14).
4. Assemblage de bassins (1) selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que la première ouverture (15) est disposée à plus de 10 %, de préférence plus de 30
%, en particulier plus de 50 % et notamment plus de 70 % de l'écart vertical entre
le niveau le plus bas du premier bord de bassin (14) et le niveau le plus bas du premier
fond (13) au-dessus du niveau le plus bas du premier fond (13).
5. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif de liaison (40) est conçu comme un tube de liaison (41) et/ou une ouverture
de passage (42).
6. Assemblage de bassins (1), de préférence rempli d'eau, avec au moins un premier bassin
(10) conçu comme une piscine (11) et qui présente une première paroi latérale (12),
un premier fond (13) et un premier bord de bassin (14), et au moins un deuxième bassin
(20) conçu comme un bassin de filtration (21) et qui possède une deuxième paroi latérale
(22), un deuxième fond (23) et un deuxième bord de bassin (24), dans lequel au moins
un des bassins (10, 20) présente au moins une ouverture d'évacuation de l'eau (32)
et au moins un des bassins (10, 20) présente au moins une ouverture d'arrivée d'eau
(33), caractérisé en ce que l'au moins une piscine (11) est contiguë de l'au moins un bassin de filtration (21),
la partie la plus haute du premier bord de bassin (14) se trouvant sensiblement au
même niveau que la partie la plus haute du deuxième bord de bassin (24), ou l'un des
bassins (10, 20) est entouré par un autre des bassins (20, 10), la piscine (11) comportant
un trop-plein (44) vers le bassin de filtration (21) et/ou le bassin de filtration
(21) un trop-plein (44) vers la piscine (11), chacune des ouvertures d'évacuation
d'eau (32) étant disposée en dessous de la partie la plus basse du trop-plein (44).
7. Assemblage de bassins (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que le trop-plein (44) est associés un filtre mécanique (45), de préférence à un tamis.
8. Assemblage de bassins (1), de préférence rempli d'eau, avec au moins un premier bassin
(10) conçu comme une piscine (11) et qui présente une première paroi latérale (12),
un premier fond (13) et un premier bord de bassin (14), et au moins un deuxième bassin
(20) conçu comme un bassin de filtration (21) et qui possède une deuxième paroi latérale
(22), un deuxième fond (23) et un deuxième bord de bassin (24), dans lequel au moins
un des bassins (10, 20) présente au moins une ouverture d'évacuation de l'eau (32)
et au moins un des bassins (10, 20) présente au moins une ouverture d'arrivée d'eau
(33), et dans lequel l'au moins bassin de filtration (21) présente au moins une ouverture
d'évacuation d'eau (32) et au moins une ouverture d'arrivée d'eau (33), l'ouverture
d'évacuation d'eau (32) et l'ouverture d'arrivée d'eau (33) étant reliées entre elles
et disposées à distance l'une de l'autre, caractérisé en ce que l'ouverture d'évacuation d'eau (32) et l'ouverture d'arrivée d'eau (33) font partie
d'un circuit qui concerne seulement l'eau du bassin de filtration (21).
9. Assemblage de bassins (1) selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'au moins une piscine (11) et l'au moins un bassin de filtration (21) sont reliés
avec au moins un dispositif de liaison (40), lequel dispositif de liaison (40) ne
comporte pas de moyens de transport (34), en particulier de pompes (35, 39) ou d'aspirateurs,
l'au moins une piscine (11) et l'au moins un bassin de filtration (21) étant conçus
comme des vases communicants au moyen du dispositif de liaison (40) et étant munis
pour le remplissage de surfaces d'eau (2) au même niveau.
10. Assemblage de bassins (1) selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que l'au moins une piscine (11) est contiguë de l'au moins un bassin de filtration (21),
la partie la plus haute du premier bord de bassin (14) étant sensiblement au même
niveau que la partie la plus haute du deuxième bord de bassin (24), ou l'un des bassins
(10, 20) est entouré par un autre des bassins (20, 10), la piscine (11) comportant
un trop-plein (44) vers le bassin de filtration (21) et/ou le bassin de filtration
(21) un trop-plein (44) vers la piscine (11), chacune des ouvertures d'évacuation
d'eau (32) étant disposée en dessous de la partie la plus basse du trop-plein (44).
11. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que l'au moins une ouverture d'évacuation d'eau (32) reliée à l'au moins une ouverture
d'arrivée d'eau (33) du bassin de filtration (21) est disposée dans la moitié supérieure
du bassin de filtration (21), de préférence dans le tiers supérieur du bassin de filtration
(21), en particulier juste en dessous de la surface de l'eau (2).
12. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que l'au moins une ouverture d'arrivée d'eau (33) reliée à l'au moins une ouverture d'évacuation
d'eau (32) du bassin de filtration (21) est disposée au niveau d'un élément filtrant
(51) disposé dans le bassin de filtration (21), en particulier dans la partie inférieure
de l'élément filtrant (51), de préférence au niveau du fond de l'élément filtrant
(51).
13. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisé en ce que en ce que l'ouverture d'évacuation d'eau (32) et/ou l'ouverture d'arrivée d'eau (33) reliées
entre elles sont formées par des ouvertures dans la deuxième paroi latérale (22).
14. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 8 à 13, caractérisé en ce que les ouvertures d'évacuation d'eau (32) et ouvertures d'arrivée d'eau (33) reliées
entre elles sont associées à au moins une pompe de bassin de filtration (35), laquelle
pompe de bassin de filtration (35) est prévue pour former un circuit d'eau affectant
seulement le bassin de filtration (21).
15. Assemblage de bassins (1) selon la revendication 14, caractérisé en ce que la pompe de bassin de filtration (35) est disposée dans le bassin de filtration (21).
16. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 8 à 15, caractérisé en ce que le bassin de filtration (21) possède une couverture (52).
17. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 8 à 16, caractérisé en ce qu'il est prévu dans le bassin de filtration (21) un puits (53) formant une cavité supplémentaire.
18. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 8 à 17, caractérisé en ce que le bassin de filtration (21) ou l'ouverture d'évacuation de l'eau (32) et l'ouverture
d'arrivée d'eau (33) reliées entre elle comportent un élément chauffant (54) et/ou
un échangeur de chaleur (55).
19. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que sont prévus des moyens pour aspirer (30) l'eau hors du bassin de filtration (21)
et/ou de la piscine (11) et des moyens pour amener (31) l'eau aspirée dans le bassin
de filtration (21) et/ou la piscine (11).
20. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que l'au moins une ouverture d'évacuation d'eau (32) est disposée dans la première paroi
latérale (12) et/ou la deuxième paroi latérale (22),
21. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que l'au moins une ouverture d'arrivée d'eau (33) est disposée dans la première paroi
latérale (12) et/ou la deuxième paroi latérale (22).
22. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 1 à 21, caractérisé en ce que les moyens pour aspirer (30) l'eau et/ou les moyens pour amener (31) l'eau aspirée
comprennent au moins une pompe le piscine (39).
23. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 1 à 22, caractérisé en ce qu'au moins deux bassins (10, 20) contigus l'un de l'autre, de préférence une piscine
(10) et un bassin de filtration (20), sont disposés ensemble dans un bassin monolithique
(46), avec au moins une cloison de séparation (47) disposée entre les bassins (10,
20).
24. Assemblage de bassins (1) selon l'une des revendications 1 à 23, caractérisé en ce que l'au moins une piscine (11) et l'au moins un bassin de filtration (21) possèdent
une couverture commune (52) et/ou une toiture commune.
25. Procédé d'exploitation d'un assemblage de bassins (1) rempli d'eau comprenant au moins
une piscine (11) et au moins un bassin de filtration (21), de préférence selon l'une
des revendications 1 à 24, à des températures ambiantes et de l'eau dans au moins
un des bassins (10, 20) inférieures à 10°C, de préférence inférieures à 6°C, en particulier
inférieures à 3°C et notamment inférieures à 0°C, caractérisé en ce que l'échange d'eau entre l'au moins une piscine (11) et l'au moins un bassin de filtration
(21) est inhibé, en particulier au moyen d'un moyen de barrage (43), en ce qu'un circuit affectant seulement l'eau du bassin de filtration (21) est formé et l'eau
est mise en circulation dans le bassin de filtration (21).
26. Procédé d'exploitation d'un assemblage de bassins (1) rempli d'eau selon la revendication
25, caractérisé en ce que de la chaleur est apportée à l'eau du bassin de filtration (21) et/ou à l'eau du
circuit affectant le bassin de filtration (21).