Stand der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung geht aus von einem Akkuschrauber gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Solch ein Akkuschrauber ist beispielsweise aus der
US-6 206 538 bekannt.
[0002] Es gibt bereits Akkuschrauber in der Leistungsklasse zwischen 2.4V bis 3.6V, wie
beispielweise aus der
EP 1 066 930 bekannt Diese haben zumeist mehrere NiCd-Zellen als Energiespeicher, einen Ein-Aus-Schalter
mit kurzer Schalttaste und ohne stufenlose Drehzahlregelung sowie einen Schalter zur
Umschaltung von Links- auf Rechtslauf, ein die Motordrehzahl untersetzendes Getriebe,
insbesondere Planetengetriebe, und einen Motor mit einem Standard Durchmesser von
27.mm. Dabei gibt es stabförmige und pistolenförmige Ausführungen sowie Ausführungen
mit winkelverstellbarem Griff. Diese Geräte werden zum Laden entweder über einen Stecker
mit dem Ladegerät verbunden - ähnlich wie ein Handy oder ein Rasierapparat - oder
über eine Halterung mit Kontakten, in die der Akku zum Laden gelegt wird. Die Halterungen
sind z. B. an einer Wand befestigbar, um die Handhabung beim Laden zu vereinfachen.
[0003] Dazu muss zuvor für das Ladegerät und die elektrische Verbindung der Lademodus hergestellt
werden, was jedoch nicht automatisch nach jedem Einsatz geschieht. Dadurch ist das
Gerät oft gerade dann nicht einsatzbereit ist, wenn es benötigt wird, wobei der bekannte
Memoryeffekt nachteilig hinzukommt. NiCd Zellen entladen nach einer gewissen Zeit
ohne Leistungsabgabe und auch unbenutzte Akku-Schrauber sind nach kurzer Zeit teilentladen.
Werden sie geladen, wenn sie teil-entladen sind, steht aufgrund des Memoryeffekts
nach dem Ladevorgang nur die Differenz der Neulademenge - und damit eine verringerte
Leistung - zur Verfügung.
[0004] Ein weiterer Nachteil der bekannten Akkuschrauber ist deren voluminöse Baugröße infolge
großer Baugruppen, z.B. des Getriebes, der Schaltersysteme und der Akkus in Gestalt
von NiCd Zellen, deren Größe "4/5 Sub-C" bei Anordnung im Handgriff die Ergonomie
und die Verwendbarkeit beeinträchtigt, da enge, winklige Schraubstellen nicht erreichbar
sind.
[0005] Bei bekannten Akkuschraubern mit elektrischen Nebenfunktionen, wie z. B. eingebauter
Arbeitsstellenbeleuchtung, werden diese bisher entweder separat mit eigenem Schalter
bzw. Betätigungselement oder synchron mit dem Schalter der Hauptfunktion, d. h. dem
Motorschalter, ein- und ausgeschaltet. Ist die Nebenfunktion separat schaltbar, besteht
der Vorteil darin, dass z.B. das Licht bei Bedarf einschaltbar ist und nicht permanent
beim Betrieb der Maschine Strom verbraucht. Nachteilig ist, dass dazu zuvor ein gesondertes
Betätigungselement bedient werden muss. Wird dieses versehentlich nicht ausgeschaltet,
entlädt sich unbeabsichtigt der Akku. Dieses Risiko besteht nicht, wenn die Nebenfunktion
synchron mit der Hauptfunktion geschaltet wird. In diesem Fall kann jedoch die Nebenfunktion
nicht unabhängig von der Hauptfunktion aktiviert werden, was z. B. bei einer Arbeitsstellenbeleuchtung
eines Schraubers von Vorteil ist.
Vorteile der Erfindung
[0006] Die Erfindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, dass mehrere Stromkreise
im Inneren des Akkuschraubers mit einer einzigen Schalttaste (Ein-Ausschalttaste)
unabhängig voneinander ein- bzw. ausschaltbar sind und dass in der Ausschaltposition
der Schalttaste tatsächlich alle Strornverbraucher ausgeschaltet sind.
[0007] Dadurch, dass beim Niederdrücken bzw. Lösen der Schalttaste mindestens drei Schaltzustände
schaltbar sind, können im ersten Schaltzustand - wie mit einem Hauptschalter - alle
Stromkreises unterbrochen und damit das ungewollte Entladen des Akkus ausgeschlossen
werden.
[0008] Dadurch, dass im zweiten Schaltzustand bei einem bestimmten Hub der Schalttaste der
Strom kreis für die Arbeitsstellenbeleuchtung geschlossen und im dritten Schaltzustand
bei einem weiteren zusätzlichen Hub der Schalttaste die Stromversorgung des Motors
einschaltbar ist, kann je nach Tastenhubposition die Arbeitsstellenbeleuchtung allein
oder gemeinsam mit der Motordrehung aktiviert werden.
[0009] Dadurch, dass eine relativ große, harte Spiralfeder die Schaltaste vorgespannt in
Ihrer Ausschalt-Position zu halten sucht, ist deren schnelles Zurückgehen aus der
Einschalt- in die Ausschalt-Position gesichert und jeder der drei Schaltzustände sauber
definiert einstellbar.
[0010] Die lange, sich über nahezu die Länge der Innenseite des Handgriffs erstreckende
Schalttaste hat einen Betätigungs-Schwenkhub, dem mindestens zwei Schaltpositionen
zugeordnet sind. Dadurch sind - unabhängig von der Betätigungsposition - nur geringe
Bedienkräfte nötig und das Gerät ist bequem in nahezu jeder Position der Bedienhand
kontrolliert einschaltbar.
[0011] Dadurch, dass das dem Getriebe zugeordnete Motorwellenende eine Abflachung hat und
die entsprechende Eingriffsöffnung der Getriebeeingangswelle die entsprechende Negativform
hat, ist eine einfache, leicht montierbare, kompakte Kupplung zwischen Motor und Getriebe
geschaffen, die auch grobe Toleranzen zulässt und dabei zuverlässig arbeitet.
[0012] Dadurch, dass das Motorgehäuse aus mittig geteilten Halbschalen besteht, die das
zylindrische Getriebegehäuse zangenartig mit radial nach innen ragenden Stützzungen
von beiden Seiten umgreifen und zentriert in Montageposition festhalten, ist ohne
gesonderte Befestigungs- oder Führungselemente wie Schrauben, Zentrierstifte oder
Überrastelemente das Getriebegehäuse präzise und sicher mit dem Motorgehäuse verbindbar.
[0013] Weitere Gewichts- und Volumenreduzierung des Akkuschraubers wird durch Verzicht auf
ein Spannfutter erreicht, wobei mittels Innensechskant der Abtriebswelle - passend
für entsprechende Schraub- oder Bohrbits mit Sechskantschaft - diese Werkzeuge schnell
und einfach wechselbar sind.
[0014] Da der Lithium-Ionen-Akku fast keine Selbstentladung hat, ist der Akkuschrauber auch
nach langen Benutzungspausen voll einsatzbereit, wobei in Benutzungspausen der Akkuschrauber
beliebig lange auf einer Ladeschale im Lademodus ruhen kann. Dabei ist die Ladeschale
standsicher auf eine ebene Ablagefläche stellbar und muss nicht befestigt und auch
nicht festgehalten werden, wenn der Akkuschrauber entnommen wird. Dadurch ist er immer
mit nur einer Hand schnell entnahmebereit, wobei kein Stecker gezogen oder keine Halterung
entfernt werden muss. Außerdem ist jederzeit automatisch sichergestellt, dass der
Akkuschrauber geladen wird.
[0015] Der kompakte Lithium-Ionen-Akku sitzt spielfrei lagegesichert verspannt im Inneren
der halbschalenartigen Handgriffbereiche, wobei an seinen Endbereichen zwei angeschweißte
Kontaktfahnen mit elektrischen Zuleitungen zur Platine verlötet sind. Er ist in die
Festigkeitsstruktur des Handgriffs integriert und erhöht dessen Formsteifigkeit bei
geringem Materialeinsatz für die Halbschalen des Gehäuses.
[0016] Die für die Steuerung vorgesehene Platine ist Chassis eines Haupt- und eines Zuschalters,
von Ladekontaktzungen, eines Schiebeschalters für die Drehrichtungsschaltung sowie
von drei Leuchtdioden für die zwei Drehrichtungsanzeigen und eine Ladekontrolllampe
sowie von Steuerungsmitteln des Lade- und Entladestroms der Lithium-Ionen-Akkus. Längs
im Inneren des Handgriffs angeordnet ist auch die Platine als zusätzliche Querrippe
in die Festigkeitsstruktur des Gehäuses bzw. des Handgriffs integriert und erhöht
dessen Biegesteifigkeit.
[0017] Statt eines in dieser Klasse üblichen kastenartigen Ein-Aus-Schalters, der zusätzlich
je eine Position für Rechts- bzw. Linkslauf hat, wurde das Konzept getrennter rechts-/Linkslauf
Vorwahl übernommen. Während bei bisherigen Bohrschraubern dazu eine gesonderte Baugruppe
auf den kastenartigen Hauptschalter aufgesetzt ist, wird hier ein auf die Platine
gelöteter, einfacher und kostengünstiger Schiebeschalter, z.B. Massenware aus dem
Elektronikhandel - über den üblichen Schieber von Hand ansteuerbar und damit eine
einfach aufgebaute Drehrichtungsumschaltung geschaffen.
[0018] Die Schalttaste und der Drehrichtungsschalter sind so gestaltet, dass zum einen bei
gedrückter Schalttaste der Drehrichtungsschalter gesperrt ist und nicht bewegt werden
kann und zum anderen die Schalttaste gesperrt ist und nicht in Einschaltposition gedrückt
werden kann, wenn der Drehrichtungsschalter in seiner Mittelstellung, der empfohlenen
Transportstellung, steht.
[0019] Die auf der Platine aufgelöteten Ladekontaktzungen ragen durch Öffnungen im unteren
Ende des Handgriffs und werden in Ladestellung von Gegenkontakten der Ladeschale kontaktiert,
wobei keine zusätzlichen Kabel oder Kupplungsstecker betätigt werden müssen.
[0020] Je nach Drehrichtung des Motors leuchtet eine grüne oder rote auf die Platine gelötete
Leuchtdiode auf. Diese sind durch mittels transparentem Kunststoffteil als Fenster
überdeckte pfeilförmige Öffnungen im Gehäuse hindurch sichtbar. Eine zwischen den
pfeilförmigen Öffnungen angeordnete, durch eine rechteckige Öffnung sichtbare Ladezustandsanzeige
zeigt durch langsameres oder schnelleres Blinken, ob der Akku mehr oder weniger vollständig
geladen ist.
[0021] Das Getriebegehäuse ist zugleich das Außenrad des Planetengetriebes. Dadurch wird
ein zusätzliches Bauteil gespart und das Geräte schlank und kompakt mit geringem Eckenmaß
(Spindelachse zur Außenkontur). Dabei sind die Zahnquerschnitte bzw. die Zahnhöhe
des Außenrades des Planetengetriebes (Getriebegehäuse) zugleich Anschlag einer Sicherungsscheibe,
die als Axialsicherung dient und die motorseitige Begrenzung der Planetenräder der
ersten Stufe bildet. Die Sicherungsscheibe hat zwei über ihren Umfang ragende Flügel,
die bajonettverschlussartig in zwei entsprechende Vertiefungen des Getriebegehäuse
rastbar und durch Verdrehen in einer anschließenden Ringnut gegen axiales Lösen sicherbar
sind. Dies ist zugleich eine Transportscherung für das gesondert zulieferbare Getriebe.
Die Scheibe wird im eingebauten Zustand jeweils durch ihre Flügel zwischen dem Motor
und dem Getriebegehäuses gehalten. Es ist auch eine Sicherungsscheibe mit abstehenden,
abgewinkelten Flügeln verwendbar, die in die Vertiefungen durch Einpressen sicherbar
sind.
[0022] Das Planetengetriebe ist mit einem Autolock-System versehen, d.h. mit selbstarretierender
Abtriebsspindel bei Drehen derselben durch Kraftangriff von Außen. Dessen Getriebegehäuse
besitzt motorseitig oben und unten axiale Verlängerungen mit einer Ringnut und einem
Ringwulst.
[0023] In diese Ringnut greifen Ringwulste der Halbschalen des Motorgehäuses ein, die ein
entsprechendes Gegenprofil besitzen. Damit wird das Getriebegehäuse ohne weitere Bauteile
wie Schrauben, Nieten oder Überrastzungen aufgenommen und axial fixiert. Seitlich,
wo das Getriebe zwischen diesen Verlängerungen Aussparungen aufweist, ragen axiale
GegenVerlängerungen der Halbschalen hinein. Diese Anordnung dient als Verdrehsicherung
des Getriebegehäuses gegenüber dem Motorgehäuse - ohne Verwendung gesonderter Bauteile.
Die axialen Verlängerungen sind asymmetrisch, um eine eindeutige Montage zu gewährleisten.
[0024] Das Getriebegehäuse, die Platine mit Akku, Motor, Leuchtdioden und elektrischen Elementen
sowie der Schalterdrücker mit Kontaktblech und Federn und das transparente Kunststoffteil
werden in eine erste Halbschale gelegt, mit der zweiten Halbschale geschlossen und
mit nur vier gleichen Schrauben geschlossen und damit komplett montiert und ergeben
eine kostengünstige Lösung.
[0025] Die kompakte Bauform macht es möglich, das Gerät vom am Getriebegehäuse bzw. am angrenzenden
Motorgehäuse so in einer Hand zu halten, dass dabei mit deren Zeigefinger eine Schraube
auf den Bit zu halten ist, wobei zugleich die großflächige Ein-Ausschalt-Taste bequem
mit den übrigen Fingern bedienbar ist, wobei zudem die freie Hand das Werkstück halten
kann.
[0026] Die großflächige Gummiummantelung mit Noppenfläche über dem gesamten Griffbereich
läßt den Akkuschrauber besonders griffsicher in der Bedienhand eingepaßt ruhen.
Zeichnungen
[0027] Nachstehend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit zugehöriger Zeichnung
näher erläutert.
[0028] Es zeigen
Figur 1 eine Seitenansicht des teilweise geöffneten Akkuschraubers
Figur 2 eine Explosions-Teildarstellung des Akkuschraubers
Figur 3 eine weitere Explosions-Teildarstellung der Hauptbaugruppen des Akkuschraubers
Figur 4 eine Draufsicht von oben auf den in der Ladeschale positionierten Akkuschrauber
Figur 5 einen vergrößerten Ausschnitt des Getriebegehäuses aus Figur 1
Figur 6 eine räumliche Ansicht der Ladeschale als Einzelheit von oben
Figur 7 eine Matrix mit den Schaltzuständen der Haupt- und Nebenfunktionen des Akkuschraubers,
Figur 8 eine räumliche Darstellung der Platine mit Akku, Schaltern und LEDs
Figur 9 eine weitere Seitenansicht des teilweise geöffneten Akkuschraubers und
Figur 10 die linke Seitenansicht des Akkuschraubers.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0029] Figur 1 zeigt einen pistolenartigen Akkuschrauber 10 mit zur Schraubrichtung fluchtende
Motorgehäuse 12 und davon abgewinkeltem Handgriff 14. Das Motorgehäuse 12 mit Handgriff
14 wird aus zwei Halbschalen 16, 17 gebildet, die in einer Mittenebene 15 (Fig. 4)
dicht aneinander abgestützt zusammenfügbar sind. Dazu greifen vier Schrauben durch
Bohrungen der einen Halbschale 17 in vier Schraubdome 19 der anderen Halbschale 16
und halten beide aneinander fest, wobei in Figur 1 die obere bzw, rechte Halbschale
17 abgenommen ist, so dass der Blick auf das Innere des Gehäuses 12, allein aufgenommen
von der linken Halbschale 16, frei ist.
[0030] Am Handgriff 14 ist über einen großen Bereich seiner vorderen Stirnseite verlaufend
eine Schalttaste 26 angeordnet, die wegen ihrer großen Länge ein bequemes Ein- und
Ausschalten auch in schwierigen Haltepositionen der Bedienhand des Akkuschraubers
10 erlaubt.
[0031] Zum Eintritt der Schalttaste 26 in das Motorgehäuse 12 ist eine entsprechende jeweils
hälftig in den Halbschalen 16,17 angeordnete Öffnung 29 vorgesehen, die die Schalttaste
26 schachtartig, führend eng umgreift. Die aus der Eintrittsöffnung 29 des Gehäuses
12 nach außen ragende Schalttaste 26 ist als von außen für die Bedienhand zugänglicher
Schwenkhebel ausgestaltet und kommuniziert im Inneren des Handgriffs 14 mit zwei gesonderten
Schaltern 32, 34. Sie ist um eine Schwenkachse 30 begrenzt schwenkbar im Achshalter
31 gelagert, wobei sie auf dem entgegengesetzten Ende der Schwenkachse 30 eine Anschlag-Zunge
27 trägt, die die Eintrittsöffnung 29 für die Schalttaste26 im Inneren des Handgriffs
14 sichernd hintergreift, so dass sie gegen ungewolltes Heraustreten aus dem Gehäuse
12 über ihre Ausschaltposition hinaus und gegen Verlieren gesichert ist.
[0032] Die Schalttaste 26 greift mit einem Zentrier- und Führungsdorn 263 auf ihrer Rückseite
in eine Druckfeder 28, die sich benachbart im Inneren des Handgriffs 14 abstützt,
so dass die Schalttaste 26 beim Loslassen aus einer Einschaltposition selbsttätig
in ihre Aus-Position zurückkehrt, in der die Motorbewegung gestoppt und alle zuvor
aktivierten Nebenschaltfunktionen, z.B. die Arbeitsstellenbeleuchtung 80, die Drehrichtungsanzeigen,
57, 58 oder die Ladezustandsanzeige 75 ausgeschaltet werden. Der Betätigungshub ist
in der Mitte der Schalttaste 26 etwa 4 mm lang und damit kurz und bedienfreundlich.
[0033] Die beiden Schalter 32, 34 sind auf einer länglichen, sich im Inneren des Handgriffs
14 erstreckenden Platine 36 nahe benachbart zur Rückseite der Schalttaste 26 in einem
gegenseitigen Längsabstand von etwa 20 mm und parallel zur Mittenebene 15 angeordnet,
wobei deren Schalttaste 320, 340 durch Schaltnocken 261, 262 der Schalttaste 26 bei
deren Niederdrücken und Schwenkbewegung um die Schwenkachse 30 nacheinander auslösbar
sind. Beim Niederdrücken tritt zuerst der Schaltnocken 261 mit dem Schalttaster 320
des ersten (Haupt-)Schalters 32 in Kontakt und schließt damit die durch den Schalter
32 zuvor unterbrochen gehaltenen Stromkreise, so dass damit eine/mehrerer Nebenfunktionen,
z.B. die Beleuchtung 80 eingeschaltet wird. Beim weiteren Niederdrücken kommt der
obere Schaltnocken 262 in Kontakt mit dem kurzen Schalttaster 340 des zweiten Schalters
34 und schließt damit den zuvor durch den Schalter 34 noch unterbrochen gehaltenen
Hauptstromkreis zur Stromversorgung des Motors 46, so dass sich dieser bei eingeschalteter
Beleuchtung 80 bzw. weiteren zugeschalteten elektrischen Nebenfunktionen dreht.
[0034] Dabei ist durch einen nicht näher bezeichneten elektronischen Schaltkreis im Inneren
des Gehäuses 12 gesichert, dass die Ladezustandsanzeige 75 im oberen Bereich des Gehäuses
12 bei in Betrieb befindlichem Motor 46 nicht einschaltbar ist und nicht leuchtet,
während die Drehrichtungsanzeige 57, 58 als Nebenfunktion angezeigt wird.
[0035] Außerdem trägt die Platine 36 in ihrem unteren Bereich zwei symmetrisch angeordnete
Ladekontaktzungen 37, die rechtwinklig aus der Flachseite der Platine 36 austreten
und dann jeweils am Ende eine nach außen abgewinkelte große Auflagefläche bilden.
Dazu hat jede Halbschale 16,17 symmetrisch zur Mittenebene 15 im unteren Ende des
Handgriffs 14 eine Durchtrittsöffnung für je eine der Ladekontakzungen 37. Dabei sind
diese an jeder Durchtrittsstelle in je einer Vertiefung innerhalb der Handgriffkontur
"versenkt" eingebettet und für nach außen überstehende Ladekontakte 23 der Ladeschale
22 zugänglich, die sie im Ladezustand bei Auflage auf der Ladeschale 22 übergreifen
und sich aufgrund deren federnder Anordnung sicher kontaktiert daran abstützen.
[0036] Des weiteren trägt die Platine 36 etwa mittig, flach und flächennah nicht näher bezeichnete
Störwiderstände und Kondensatoren und im oberen Bereich einen Schiebeschalter 38 sowie
am oberen Ende unter je einer nach vom bzw. hinten pfeilspitzenartigen Blende bzw.
Fenster 59 in Längsrichtung fluchtend zwei Leuchtdioden 57, 58 zur optischen Anzeige
der Drehrichtung und mittig zwischen diesen ein rechteckiges Fenster, unter dem eine
weitere Leuchtdiode 75 sitzt, die als Ladezustandsanzeige dient und dem Benutzer des
Akkuschraubers durch mehr oder weniger schnelles Blinken zeigt, ob der Akku reichlich
oder nur gering geladen ist. Das die LED 75 überdeckende Fenster trägt ein aus der
Fahrzeugtechnik bekanntes Piktogramm einer Zapfsäule mit Tankschlauch, das als Aufforderung
zum Auftanken bekannt ist und dem Benutzer des Akkuschraubers 10 unmißverständlich
vermittelt, dass der Akku 40 aufgeladen werden muss.
[0037] Die Platine 36 ist mit ihrer Längsseite parallel zum Handgriff 14 und dabei mit ihrer
Schmalseite quer zur Mittenebene 15 angeordnet. Sie ist dabei in nicht näher bezeichneten,
nutartigen Aussparungen der beiden Halbschalen 16, 17 spielfrei so geklemmt, dass
sie sich von Innen gegen die Halbschalen 16, 17 stützt und dadurch eine Verstärkungsrippe
im Handgriff 14 bildet. Parallel zur Platine 36 ist im Handgriff 14 eine als Akku
40 Lithium-Ionen-Zelle mit den bekannten Vorteilen eingelegt, der von den beiden Halbschalen
16, 17 im Montagezustand zangenartig umgriffen und lagegesichert wird und damit in
die Festigkeitsstruktur des Gehäuses 12 integriert ist. Der Akku 40 weist oben und
unten jeweils ein als Lötfahne dienendes Kontaktblech 42, 43 auf, das mit der Platine
36 verdrahtet ist.
[0038] Nahe oberhalb der Schalttaste 26 und in Reichweite der Finger der Bedienhand ist
im Zwickel zwischen abgewinkeltem Handgriff 14 und Motorgehäuse 12 ein Schiebetaster
39 (Fig. 2) quer zur Mitteneben 15 des Motorgehäuses 12, durch nicht bezeichnete,
seitliche Öffnungen der Halbschalen 16,17 geführt, hin- und herschiebbar angeordnet.
Der Schiebetaster 39 umgreift mit einer nicht näher bezeichneten gabelartigen Verlängerung
390 ein Schiebeorgan 41 (Fig. 2) des kastenartigen, im oberen Bereich der Platine
36 fixierten Schiebeschalters 38. Das von der Verlängerung 390 übergriffene Schiebeorgan
41 ist mittels Schiebetaster 39 in die äußerste linke und rechte Seitenposition sowie
- zum Transport des Akkuschraubers 40 beispielsweise in der Hosentasche des Benutzers
- in eine Mittenposition verstellbar. In der Mittenposition arretiert die Verlängerung
390 des Schiebetasters 39 die Schalttaste 26 soweit, dass sie allenfalls zum Einschalten
der Arbeitsstellenbeleuchtung 80 mittels des Schalters 32 betätigbar ist, nicht jedoch
des Schalters 34 zum Einschalten der Stromversorgung des Motors 46.
[0039] Ein gleichstrombetriebener Motor 46 im vorderen Bereich des Motorgehäuses 12 wird
von den Halbschalen 16,17 nach deren Montage zangenartig umgriffen und in seiner Arbeitslage
spielfrei, parallel zum im Motorgehäuse 12 eingelegten Getriebegehäuse 18 fluchtend
ausgerichtet gehalten. Der Motor 46 hat einen hinteren und vorderen stufenartigen
Motorbund 48, 49 (Fig. 3), aus dem das hintere und vordere Ende der Motorwelle 45
austritt. Der Motor 46 ist über seinen vorderen und hinteren Motorbund 48, 49 in entsprechenden
lagerbockartigen Rippen der Halbschalen 16, 17 zentriert abgestützt gelagert. Das
vordere Ende 47 der Motorwelle 45 ist mit einer Abflachung bzw. mit einem Zweiflach
versehen, insbesondere umgeformt, und greift damit in der Montagelage in eine entsprechende
abgeflachte Ausnehmung eines Eingangsritzels 66 des im Getriebegehäuse 18 angeordneten
Getriebes 65, das als Planetengetriebe ausgestaltet ist. Damit ist eine kraftschlüssige
Kupplung mit grober Maßtoleranz und einfacher Montagemöglichkeit geschaffen, wobei
der Motor 46 mit dem Getriebe 65 bzw. dem Getriebegehäuse 18 leicht zusammensteckbar
ist und zusammengesteckt zur weiteren Montage in eine der Halbschalen 16, 17 einlegbar
ist.
[0040] Stirnseitig umgreifen die beiden Halbschalen 16, 17 zangenartig und formschlüssig
ein als separate zylindrische Baugruppe montiertes Getriebegehäuse 18 und halten es
spielfrei fest. Dieses hat in zwei axialen, sich zum Motorgehäuse 12 erstreckenden,
zungenartigen, teilzylindrischen Verlängerungen 60 (Fig. 3) eine Gehäuseringnut 54,
die von einem Ringwulst 55 begrenzt wird. Der Ringwulst 55 greift in eine passende
Gegenringnut 56 innen an der Stirnseite der Halbschalen 16, 17 des Motorgehäuses 12,
wobei passende Gegenringwulste 53 der Halbschalen 16, 17 formschlüssig in die Gehäuseringnut
54 des Getriebegehäuses 18 greifen.
[0041] In die zwei asymmetrischen Aussparungen zwischen den zwei Verlängerungen 60 des Getriebegehäuses
18 greifen quer zur Längsrichtung des Motorgehäuses 12 abgewinkelte Gegenverlängerungen
61 fehlmontagesicher, spielfrei ein, die zugleich lagerbockartig den Motorbund 58
des Motors 46 zentrierend abstützen, so dass auch dieser in die Festigkeitsstruktur
des Motorgehäuses 12 integriert ist. Gesonderte Befestigungselemente wie Schrauben
oder dergleichen sind dabei unnötig. Dies erleichtert die Montage bei verringerter
Anzahl von Einzelteilen.
[0042] Oben hinten trägt das Motorgehäuse 12 das eingelegte transparente Fenster 59, das
sich in der Trennebene 15 längs erstreckt und durch drei Durchbrüche der Halbschalen
16, 17 den Blick auf die grüne Leuchtdiode in Gestalt eines nach vom gerichteten Pfeils
- bzw. die rote Leuchtdiode 57, 58 - in Gestalt eines nach hinten gerichteten Pfeils
- freigibt, je einer Drehrichtung der Motorwelle 45 (Fig. 4) zugeordnet und mit dieser
aufleuchtend. Dazwischen ist die dritte Leuchtdiode 75 angeordnet, die als Doppel-LED
ausgestaltet ist und die sowohl als Lade- als auch als Ladezustandsanzeige fungiert.
Bei Einschalten des Schalters 34 bzw. bei laufendem Motor 46 erlischt diese automatisch.
Befindet sich der Akkuschrauber 10 im Lademodus, leuchtet die Ladeanzeige rot auch
wenn die Schalttaste 26 in ihrer Aus-Position ist. Ist der Akku 40 teilentladen, informiert
die grüne Ladezustandsanzeige beispielsweise durch mehr oder weniger schnelle Blinken
bei Einschalten des Schalters 32 über mehr oder weniger "Energievorrat" im Akku 40.
[0043] Aus dem vom zu einem abgerundeten Kegel zulaufenden Getriebegehäuse 18 tritt vom
eine Abtriebsspindel 20, die stirnseitig als Innensechskant 21 zur Aufnahme passender
Standardbits ausgestaltet ist. Der Innensechskant 21 ist mit Mitteln versehen, die
den eingeschobenen Schraubbit oder Bohrbit gegen Verlieren festhalten, so dass für
deren axiale Entnahme ein gewisser Widerstand von Hand überwunden werden muss.
[0044] Eine Arbeitsstellenbeleuchtung 80 weist eine Streuscheibe 82 und eine LED 86 auf,
die gemeinsam in einer Bohrung 84 etwa senkrecht unterhalb der Abtriebsspindel 20
sitzen. Die Bohrung 84 verläuft parallel zur Abtriebsspindel 20 durch das Getriebegehäuse
18. Im Bereich ihrer vorderen, in Betrachtungsrichtung rechts befindlichen Öffnung
840 ist die Bohrung 84 stufenartig erweitert und nimmt dort die Streuscheibe 82 unverlierbar
auf. Die LED 86 ist über eine entlang der Innenwand des Motorgehäuses 12 in die Bohrung
84 führende Elektroleitung 88 mit dem Akku 40 bzw. dem ersten Schalter 32 verbunden
und - wie schon erläutert - durch Betätigen des Schalters 32 einschaltbar.
[0045] Die Streuscheibe 82 ist als optische Linse, insbesondere als Fresnell-Linse, ausgestaltet
und so angeordnet, dass von der LED 86 emittiertes Licht winklig nach oben und in
die Mitte in den Nahbereich vor die Abtriebsspindel 20 gerichtet bzw. vor den vom
Innensechskant 21 aufgenommenen Schraub- oder Bohrbit auf ein potenziell zu bearbeitendes
Werkstück fokussiert ist.
[0046] Figur 2 zeigt eine Explosionszeichnung der linken Halbschale 17 des Motorgehäuses
12 mit dem oben im hinteren Bereich angeordneten Fenster 59 für die Drehrichtungsanzeige
57, 58 bzw. die Ladezustandsanzeige 75.
[0047] In Betrachtungsrichtung links neben der Halbschale 17 ist die Platine 36 mit dem
angelöteten Akku 40 und den Schaltern 32, 34, 38 sowie den Leuchtdioden 58, 57, die
elektrisch mit dem Schiebeschalter 38 verbunden sind und mit der Elektroleitung 88
für die Arbeitsstellenbeleuchtung 80. Die Leuchtdiode 75 ist mit einem nicht näher
bezeichneten Schaltkreis verbunden, der zur Kontrolle dessen Ladezustands dient und
dementsprechend die LED 75 mit höherer oder niedrigerer Blink-Frequenz ansteuert.
Oberhalb der Eintrittsöffnung 29 für die Schalttaste 26 sitzt die quer zur Längsachse
des Akkuschraubers 10 geradverschiebbare Schiebetaste 39 zur Drehrichtungseinstellung
des Motors 46. Die Schiebetaste 39 ist nochmals als Einzelheit in Betrachtungsrichtung
rechts oben angeordnet, wobei die gabelartige Verlängerung 390 zum Hintergreifen des
Schaltorgans 41 des Scheibeschalters 38 erkennbar ist.
[0048] In Betrachtungsrichtung rechts ist die Schalttaste 26 als Einzelheit gezeigt, wobei
deren Schwenkachse 30 zum Einstecken in den Achshalter 31 in der Halbschale 17, die
Nocken 261, 262 zum Betätigen der Schalter 32, 34 und der Dorn 263 zur Aufnahme der
Drucksfeder 28 sichtbar sind.
[0049] Auf der der Schwenkachse 30 gegenüberliegenden Seite hat die Schalttaste 26 eine
Anschlagzunge 27, die einerseits ein Herauslösen der Schalttaste 26 aus der Eintrittsöffnung
29 verhindert und andererseits beim Niederdrücken der Schalttaste 26 den Schiebetaster
39 in seiner gerade gewählten Position arretiert bzw. andererseits bei Mittenlage
des Schiebetasters 39 das Niederdrücken der Schalttaste 26 verhindert, also diese
arretiert.
[0050] Figur 3 zeigt eine weitere Explosionszeichnung des Akkuschraubers 10 mit Blick auf
die Außenseite der rechten Halbschale 16 des Motorgehäuses 12 und das Getriebegehäuse
18. Über die zuvor erläuterten Einzelheiten hinaus soll nur der Motor 46 mit dem hintern
und vorderen Motorbund 48, 49, sowie der Motorwelle 47 mit dem abgeflachten Ende 45
erwähnt werden. Das Ende 45 des Motorwelle 47 ist zum Eintritt in einen mittigen,
nicht dargestellten Schlitz im Eingangsritzel 66 und zu dessen Drehmitnahme und damit
zum Antrieb eines im Getriebegehäuse 18 angeordneten Getriebes 65 vorgesehen. Das
Getriebegehäuse 18 zeigt deutlich die dem Motorgehäuse 12 zugewandten, axialen Verlängerungen
60 mit den Ringwülsten 55 und den Ringnuten 54, die zangenartig durch entsprechende
Gegengeometrien der zugewandten Enden der Halbschalen 16, 17 des Motorgehäuses formschlüssig
umgreifbar und lagefixierbar sind. Überdies ist die mittig, unterhalb der Abtriebsspindel
20 angeordnete Bohrung 84 zur Aufnahme der LED 86 sowie die LED 86 selbst als Einzelheit
der Arbeitsstellenbeleuchtung 80 erkennbar.
[0051] Figur 4 zeigt die Draufsicht von oben auf die Ladeschale 22 mit ladebereit aufgelegtem
Akkuschrauber 10, wobei über die vorhergehenden Darstellungen hinaus ein seitlich
neben dem Akkuschrauber 10 form- und kraftschlüssig halterbarer, entnehmbarer Bithalter
99 erkennbar ist. Dieser hat eingearbeitete Einstecköffnungen 95 zum unverlierbaren
Festhalten von Schraubbits 93 und ist in eine Nut 98 flächenbündig zur Ladeschale
22 in diese einsetzbar bzw. durch Untergreifen mit dem Finger in die Verlängerung
96 der Nut 98 leicht aus dieser herausnehmbar. Er kann gemeinsam mit dem Akkuschrauber
10 vom Bedienenden - beispielsweise in der Hosentasche - bequem mitgeführt werden.
[0052] In axialer Verlängerung nach vorn weist die Ladeschale 22 drei orstfeste Einstecköffnungen
73 auf in denen zusätzliche Schraubbits oder dergl. gegen Verlieren gesichert mitgeführt
werden können.
[0053] Die Draufsicht des Akkuschraubers 10 läßt besonders deutlich die Leuchtdioden 57,
58 für die Drehrichtungsanzeige sowie die Ladezustandanzeige 75 auf seiner Oberseite
und die Mittenebene 15 erkennen.
[0054] Figur 5 zeigt ausschnittsweise den vorderen Bereich des Akkuschraubers 10 mit der
unteren Halbschale 16 mit Blick auf den Motor 46 und das Getriebegehäuse 18, welche
form schlüssig ineinandergreifend miteinander verbunden sind.
[0055] Figur 6 zeigt eine Draufsicht von oben auf eine weitere Ausführungsform der Ladeschale
220 mit einer Einbettung 25, die in eine Handgriffbettung 251 und eine Getriebegehäusebettung
252 unterteilt ist, in die der Akkuschrauber 10 bündig und nahezu spielfrei eindeutig
und narrensicher einlegbar ist, so dass er sicher aufliegt und seine Ladekontaktzungen
37 (Figur 1, 2, 3) sicheren Kontakt mit den Ladekontakten 23 der Ladeschale 220 behalten.
[0056] Die Außenkontur der Ladeschale 220 ist schrägflächig und damit der pistolenförmigen
Innen- bzw. Außenkontur des Akkuschraubers 10 angeglichen. Die Ladekontakte 23 ragen
aus der Kontur der Ladeschale 23 im Bereich der Handgriffbettung 251 heraus, in die
der Akkuschrauber 10 mit seinem Handgriff 14 rastet und sich dabei mit seinem Eigengewicht
mit seinen Ladekontaktzungen 37 an den federnden Ladekontakten 23 der Ladeschale 22
abstützt. Allein durch Auflegen des Akkuschraubers 10 auf die Ladeschale 220 stellt
sich sofort der Ladezustand mit hörbarem Klicken ein.
[0057] Die Ladeschale 220 weist in Betrachtungsrichtung vorn links eine Ausnehmung 51 zum
Austritt eines nicht näher bezeichneten Elektrokabels auf, die im hinteren, dem Handgriff
14 des Akkuschraubers 10 zugeordneten Bereich eine Ladekontrollleuchte 71 und eine
senkrecht Einstecköffnung 730 zur unverlierbaren Halterung eines Standard-Schraub-
bzw. Bohrbits mit Sechskantschaft trägt.
[0058] Die in Figur 7 dargestellte Matrix zeigt die Schaltzustände der Schaltkreise für
die Haupt- und Nebenfunktionen des Akkuschraubers 10 und gibt eine systematische Übersicht
und Aufschluß, welche Funktionen abhängig vom Betätigungshub der Schalttaste 26 -
siehe erste Spalte - ablaufen, z.B. dass die Drehrichtung nicht schon bei halb sondern
erst bei vollständig gedrückter Schalttaste 26 angezeigt wird- im Unterschied zur
Arbeitsstellenbeleuchtung 80, die schon leuchtet, wenn die Schalttaste 26 zur Hälfte
(1/2) betätigt ist.
[0059] Daraus geht auch hervor, dass die LED 75 zur Ladeanzeige grün leuchtet, wenn der
Akkuschrauber 49 auf der Ladeschale 22 liegt bzw. wenn Ladestrom fließt und erlischt,
wenn die Schalttaste 26 gedrückt wird.
[0060] Die in Figur 8 gezeigte räumliche Darstellung der Platine 36 mit Akku 40, den Schaltern
32, 34, 38, der LEDs 57, 58, 75 sowie der Ladekontaktzungen 37 verdeutlicht nochmals
anschaulich die Erläuterungen zu Figur 1.
[0061] Die LED 75 kann als Doppel-LED oder Anordnung zweier einzelner LED nebeneinander
ausgeführt sein. Die LED 75 zeigt den Ladezustand nur dann an - in der Farbe rot -
wenn der Akku 40 auf unter 1/3 seiner Gesamtladekapazität entladen ist und die Schalttaste
26 den Schalter 32 schließt. Wird die Schalttaste 26 weiter gedrückt - zur Aktivierung
des Schalters 34 - erlischt die rote Warn-Anzeige der LED 75. Die Warn-Anzeige kann
auch durch eine ladestromgesteuerte Blinkeinrichtung ergänzt sein, so dass bei stärkerer
Entladung des Akkus 40 ein besonder schnelles Blinken der roten Anzeige und bei weniger
starker Entladung ein langsameres Blinken graduell über den Ladezustand des Akkus
40 informiert.
[0062] Die grüne LED 75 leuchtet nur im Lademodus des Akkuschraubers 40, d.h. wenn dieser
in der Ladeschale 22 positioniert ist und Ladestrom fließt und erlischt, wenn im Akkuschrauber
40 kein Ladestrom fließt.
[0063] Eine in Figur 9 gezeigte weitere Seitenansicht des Akkuschraubers 10 mit demontierter
Halbschale 17 verdeutlicht nochmals die Ausführungen zu Figur 1 wobei besonders die
Ausgestaltung der Schalttaste 26 zur sequentiellen Betätigung der zwei Schalter 32,
34 hervorzuheben ist.
[0064] Die in Figur 10 dargestellte linke Seitenansicht des Akkuschraubers 10 mit Blick
auf die Außenseite der linken Halbschale 16 zeigt die Einzelheiten gemäß Figur 1 deutlich,
insbesondere die stirnseitig mit zwei konkaven Vertiefungen 260, 261 versehene Außenkontur
der Schalttaste 26 , eine der Ladekontaktzungen 37, den zylinderstiftartig gestalteten
Schiebetaster 39 und vom, unten am Getriebegehäuse 18 die Kontur der Öffnung 840 der
Bohrung 84 der Arbeitsstellenbeleuchtung 80. Außerdem ist eine Gummiummantelung 11
mit Noppenstruktur 110 im seitlichen und hinteren Bereich des Handgriffs 14 mit einem
seitlichen Wulst 111 erkennbar.
1. Akkuschrauber mit einem Gehäuse (12, 18) mit einem Handgriff (14) mit einer Ein-/Ausschalttaste
(26) und einem darin, insbesondere fest, eingesetzten Akku (40) und mit dem Akku (40)
zugeordneten Ladekontaktzungen (37), wobei mittels der sich länglich über die Innenseite
des Handgriffs (14) erstreckenden Ein-/Ausschalttaste (26) über ihren Betätigungshub
nacheinander mehrere Stromkreise des Akkuschraubers (10) unabhängig voneinander unterbrechbar
bzw. schließbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein-/Ausschalttaste (26) schwenkbar gelagert ist und die Ein-/Ausschalttaste
(26) über unterschiedliche, auf ihrem Betätigungshub nacheinander erreichbare, zwei
gesonderten elektrischen Schaltern (32, 34) zugeordnete Betätigungspositionen verfügt,
wobei Schalttaster (320, 340) der Schalter (32, 34) durch Schaltnocken (261, 262)
der Ein-/Ausschalttaste (26) durch deren Schwenkbewegung nacheinander auslösbar sind.
2. Akkuschrauber nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der eine elektrische Schalter (32) als Hauptschalter für mehrere Stromkreise des
Akkuschraubers (10) dient und beim Niederdrücken der Ein-/Ausschalttaste (26) die
Unterbrechung der Stromkreise aufhebt und dass der andere elektrische Schalter (34)
eine zweite Unterbrechung des Motorstromkreises bildet, die durch weiteres Niederdrücken
der Ein-/Aus-Schalttaste (26) geschlossen wird.
3. Akkuschrauber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Schalter (32, 34) beim Loslassen der Ein-/Ausschalttaste (26) die
ihnen zugeordneten Stromkreise unterbrechen.
4. Akkuschrauber nach einer vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Schalter (32) als Unterbrechen für eine Arbeitsstellenbeleuchtung (80) dient.
5. Akkuschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalttaste (26) mittels einer Spiralfeder (28) entgegen der Betätigungsrichtung
vorgespannt am Gehäuse (12) abgestützt und um eine Schwenkachse (30, 31) schwenkbar
gelagert ist.
6. Akkuschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine einzige, längliche, schlanke Lithium-lonen (Li-Ion)-Zelle als Akku (40)
im Handgriff (14) angeordnet ist.
7. Akkuschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Umschalten von Rechts- auf Linkslauf auf der Platine (36) ein Schiebeschalter
(38) angeordnet ist, der über einen, insbesondere längsverschieblichen, Schiebetaster
(39) betätigt wird.
8. Akkuschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei gedrückter Schalttaste(26) der Schiebeschalter (38) blockiert ist und dass die
Schalttaste(26) dann blockiert ist, wenn der Schiebetaster (39) in der Mittelstellung
steht.
9. Akkuschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Halbschale (16, 17) im Bereich des Handgriffs (14) eine großflächige, seitlich
wulstig abstehende Gummiummantelung (11) mit Noppenstruktur (110) angeordnet ist.
1. Battery-driven screwdriver comprising a housing (12, 18) with a handle (14) having
an on/off switch button (26) and a battery (40) inserted therein, in particular fixedly,
and having charging contact tongues (37) assigned to the battery (40), wherein a plurality
of electric circuits of the battery-driven screwdriver (10) can be interrupted or
closed in succession independently of one another by means of the on/off switch button
(26) via its actuating stroke, said on/off switch button (26) extending in an elongated
manner over the inner side of the handle (14), characterized in that the on/off switch button (26) is pivotably mounted, and the on/off switch button
(26) has different actuating positions that can be reached in succession over its
actuating stroke and are assigned to two separate electrical switches, switch buttons
(320, 340) of the switches (32,34) being able to be tripped in succession by switching
cams (261,262) of the on/off switch button (26), by the pivoting movement thereof.
2. Battery-driven screwdriver according to Claim 1, characterized in that one of the electrical switches (32) serves as main switch for a plurality of electric
circuits of the battery-driven screwdriver (10) and neutralizes the interruption of
the electric circuits when the on/off switch button (26) is depressed, and in that the other electrical switch (34) forms a second interruption of the motor electric
circuit, which is closed by further depression of the on/off switch button (26).
3. Battery-driven screwdriver according to Claim 2, characterized in that the electrical switches (32, 34) interrupt the electric circuits assigned to them
when the on/off switch button (26) is released.
4. Battery-driven screwdriver according to one of the preceding claims, characterized in that one of the switches (32) serves as interrupter for working position light (80).
5. Battery-driven screwdriver according to Claim 1, characterized in that the switch button (26) is supported on the housing (12) in a prestressed manner against
the actuating direction by means of a helical spring (28) and is pivotably mounted
about a pivot axis (30, 31).
6. Battery-driven screwdriver according to Claim 1, characterized in that only a single, elongated, slim lithium-ion (Li-ion) cell is arranged as battery (40)
in the handle (14).
7. Battery-driven screwdriver according to Claim 1, characterized in that a slide switch (38) which is actuated via an, in particular longitudinally displaceable,
slide button (39) is arranged on the board (36) for changing over from clockwise to
anticlockwise rotation.
8. Battery-driven screwdriver according to Claim 1, characterized in that the slide switch (38) is locked when the switch button (26) is depressed, and in that the switch button (26) is locked when the slide button (39) is in the centre position.
9. Battery-driven screwdriver according to Claim 1, characterized in that a large-area rubber sheath (11) projecting laterally in a bulging manner and having
a stud structure (110) is arranged on each half shell (16, 17) in the region of the
handle (14).
1. Visseuse à accumulateur comprenant un boîtier (12, 18) avec une poignée (14) avec
un bouton de marche/arrêt (26) et un accumulateur (40) installé notamment fixement
dans celui-ci, et avec des languettes de contact de charge (37) associées à l'accumulateur
(40), plusieurs circuits électriques de la visseuse à accumulateur (10) pouvant être
ouverts ou fermés indépendamment les uns des autres l'un derrière l'autre sur leur
course d'actionnement au moyen du bouton de marche/arrêt (26) s'étendant longitudinalement
sur le côté interne de la poignée (14), caractérisée en ce que le bouton de marche/arrêt (26) est monté de manière pivotante et le bouton de marche/arrêt
(26) dispose de deux commutateurs électriques séparés différents (32, 34) pouvant
être atteints l'un après l'autre le long de leur course d'actionnement, des boutons
de commutation (320, 340) des commutateurs (32, 34) pouvant être déclenchés l'un après
l'autre par des cames de commutation (261, 262) du bouton de marche/arrêt (26) par
leur mouvement de pivotement.
2. Visseuse à accumulateur selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'un des commutateurs électriques (32) sert de commutateur principal pour plusieurs
circuits électriques de la visseuse à accumulateur (10) et en cas de dépression du
bouton de marche/arrêt (26), annule l'interruption des circuits électriques et en ce que l'autre commutateur électrique (34) forme une deuxième interruption du circuit électrique
du moteur, qui est fermée par une dépression supplémentaire du bouton de marche/arrêt
(26).
3. Visseuse à accumulateur selon la revendication 2, caractérisée en ce que les commutateurs électriques (32, 34), lors du relâchement du bouton de marche/arrêt
(26), coupent les circuits électriques qui leur sont associés.
4. Visseuse à accumulateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'un des commutateurs (32) sert d'interrupteur pour un éclairage de poste de travail
(80).
5. Visseuse à accumulateur selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bouton de commutation (26) est supporté sur le boîtier (12) de manière précontrainte
au moyen d'un ressort spiral (28) à l'encontre de la direction d'actionnement, et
est monté de manière à pouvoir pivoter autour d'un axe de pivotement (30, 31).
6. Visseuse à accumulateur selon la revendication 1, caractérisée en ce que seulement une pile unique allongée et mince à ions lithium (pile Li-Ion) est disposée
en tant qu'accumulateur (40) dans la poignée (14).
7. Visseuse à accumulateur selon la revendication 1, caractérisée en ce que pour la commutation de droite à gauche on dispose sur la platine (36) un commutateur
coulissant (38), qui est actionné par le biais d'un bouton coulissant (39) notamment
déplaçable en longueur.
8. Visseuse à accumulateur selon la revendication 1, caractérisée en ce que, lorsque le bouton de commutation (26) est enfoncé, le commutateur coulissant (38)
est bloqué, et en ce que le bouton de commutation (26) est bloqué lorsque le bouton coulissant (39) est dans
la position intermédiaire.
9. Visseuse à accumulateur selon la revendication 1, caractérisée en ce que sur chaque demi-coque (16, 17), dans la région de la poignée (14), est disposée une
enveloppe de caoutchouc (11) saillant latéralement en forme de bourrelet sur une grande
surface, avec une structure à protubérances (110).