| (19) |
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(11) |
EP 1 778 488 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.03.2015 Patentblatt 2015/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.07.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/008161 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/018106 (23.02.2006 Gazette 2006/08) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM STEUERN EINER VERARBEITUNGSMASCHINE FÜR BOGENMATERIAL
METHOD AND DEVICE FOR CONTROLLING A CONVERTING MACHINE FOR SHEET MATERIAL
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR COMMANDER UNE MACHINE DE TRANSFORMATION POUR UN MATERIAU
EN FEUILLES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
13.08.2004 DE 102004039588
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.2007 Patentblatt 2007/18 |
| (73) |
Patentinhaber: manroland sheetfed GmbH |
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63075 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- WIESE, Holger
63179 Obertshausen (DE)
- LINDNER, Bernd
63150 Heusenstamm (DE)
- SCHILD, Helmut
61449 Steinbach/Ts (DE)
- KÜHLMEYER, Lothar
64285 Darmstadt (DE)
- MARNETH, Bernd
64846 Gross-Zimmern (DE)
- BLUMÖR, Joachim
63512 Hainburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stahl, Dietmar |
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manroland sheetfed GmbH
Intellectual Property (SRI)
Mühlheimerstrasse 341 63075 Offenbach am Main 63075 Offenbach am Main (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 812 683 GB-A- 1 197 517 US-A1- 2004 103 803
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EP-A- 1 093 913 US-A- 5 927 195
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtung zum Steuerung einer Verarbeitungsmaschine
für Bogenmaterial mit wenigstens einem Druck- und/oder Lackwerk nach dem Oberbegriff
der unabhängigen Ansprüche.
[0002] Eine Verarbeitungsmaschine ist gemäß
EP 0 812 683 A1 mit einem steuerbaren Direktantrieb für einen einzeln antreibbaren Zylinder bekannt.
Von einem zumindest für den Transport des Bogenmaterials mittels Bogenführungszylindem
vorgesehenen Räderzug einer Bogenoffsetdruckmaschine entkoppelt ist ein Plattenzylinder
oder ein Gummituchzylinder zumindest eines Druckwerkes mittels Einzelantrieb in vorgebbarer
Weise direkt antreibbar. Durch die einzelnen und unabhängig von übrigen Zylindern
motorisch direkt antreibbaren Plattenzylinder werden neben drucktechnischen Korrekturmöglichkeiten
auch weitere Vorgänge wie Plattenwechsel oder Reinigen von Zylindern realisiert. Das
dem Plattenzylinder zugeordnete Farbwerk weist wenigstens eine Walze auf, welche mit
einem motorischen Direktantrieb antreibbar ist. Alternativ sind bestimmte Farbwerkwalzen
antriebsseitig mit dem Räderzug für den Bogentransport über den Hauptantrieb gekoppelt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, welche die Rüstzeiten, insbesondere die Reinigungszeiten,
an einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial mit wenigstens einem einzeln antreibbaren,
eine Druckform tragenden Zylinder spürbar reduziert.
[0004] Gelöst wird die Aufgabe durch die Ausbildungsmerkmale der jeweiligen Ansprüche 1
bis 6. Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0005] Ein erster Vorteil der Erfindung besteht darin, dass eine deutliche Rüstzeitverkürzung
durch die gesteuerte, gleichzeitige Kombination von bisher einzeln bzw. sequentiell
durchgeführten Arbeitsabläufen, insbesondere beim Reinigen, an einer Verarbeitungsmaschine
realisiert wird.
[0006] Als zweiter Vorteil ist aufzuführen, dass in einem Druckwerk, vorzugsweise beim Reinigen,
der die Druckform tragende Zylinder (Plattenzylinder) und das benachbarte Farbwerk
temporär mit einer ersten Drehzahl synchron mittels Direktantrieb antreibbar sind
und dass der Gummituchzylinder und der als Bogenführungszylinder ausgebildete Druckzylinder
mit einer zweiten Drehzahl synchron mittels Hauptantrieb und Räderzug antreibbar sind.
Durch die bedarfsweise unterschiedlichen Drehzahlen werden neben der Rüstzeitverkürzung,
insbesondere bei Verkürzung der Reinigungszeit, auch die Reinigungsergebnisse verbessert.
So ist durch diese speziellen Drehzahlen eine effektivere Anpassung an die Art der
eingesetzten Reinigungsvorrichtung, beispielsweise einer Tuchwaschvorrichtung, einer
Bürstenwaschvorrichtung, einer Farbwerkswascheinrichtung, sowie die Art der eingesetzten
Waschmittel realisierbar.
[0007] Ein dritter Vorteil ist dadurch gegeben, dass durch die Anordnung einer schaltbaren
Kupplung das Farbwerk antriebsseitig temporär aus dem Hauptantrieb und Räderzug der
Bogenführungszylinder getrennt und mit dem direkt angetriebenen, die Druckform tragenden
Zylinder gekoppelt wird. Antriebsseitig ist das Farbwerk insbesondere für die Reinigungsprozesse,
über den direkt angetriebenen, die Druckform tragenden Zylinder betreibbar. Nach Beendigung
der Reinigungsprozesse, beispielsweise beim Fortdruck, wird die Antriebsverbindung
des Farbwerkes zum direkt angetriebenen, die Druckform tragenden Zylinder getrennt
und das Farbwerk wieder mechanisch in den Hauptantrieb und Räderzug der Bogenführungszylinder
eingekoppelt.
[0008] Als vierter Vorteil ist anzugeben, dass in einem Lackwerk, vorzugsweise beim Reinigen,
der die Druckform tragende Zylinder (Formzylinder) und zumindest eine benachbarte
Auftragwalze der Dosiereinrichtung temporär mit einer ersten Drehzahl synchron mittels
Direktantrieb antreibbar sind und dass der als Bogenführungszylinder ausgebildete
Druckzylinder mit einer zweiten Drehzahl mittels Hauptantrieb und Räderzug antreibbar
sind. Durch die bedarfsweise unterschiedlichen Drehzahlen werden neben der Rüstzeitverkürzung,
insbesondere bei Verkürzung der Reinigungszeit, auch die Reinigungsergebnisse verbessert.
So ist durch diese speziellen Drehzahlen eine effektivere Anpassung an die Art der
eingesetzten Reinigungsvorrichtung, beispielsweise einer Tuchwaschvorrichtung, einer
Bürstenwaschvorrichtung, einer Auftragwalzenwascheinrichtung, sowie die Art der eingesetzten
Waschmittel realisierbar.
[0009] Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigen
schematisch:
- Fig. 1
- eine Bogenrotationsdruckmaschine mit mehreren Druckwerken und einem Lackwerk,
- Fig. 2
- eine erste Antriebseinrichtung für einen eine Druckform tragenden Zylinder in einem
Offsetdruckwerk,
- Fig. 3
- eine zweite Antriebseinrichtung für einen eine Druckform tragen den Zylinder in einem
Offsetdruckwerk,
- Fig. 4
- eine erste Antriebseinrichtung für einen eine Druckform tragenden Zylinder in einem
Lackwerk,
- Fig. 5
- eine zweite Antriebseinrichtung für einen eine Druckform tragen den Zylinder in einem
Lackwerk.
[0010] Die Bogenrotationsdruckmaschine ist beispielsweise mit einem Anleger 4, fünf Offsetdruckwerken
1, einem Lackwerk 2 sowie einem Ausleger 5 dargestellt. Jedes Offsetdruckwerk 1 weist
in bekannter Weise ein Farbwerk 12 mit Farbwerkwalzen, einen eine Druckform tragenden
Zylinder 10, hier als Plattenzylinder 10, und einen Gummituchzylinder 8 auf. Bei Bedarf
ist jedem Plattenzylinder 10 ein Feuchtwerk zugeordnet.
Das Lackwerk 2 weist in bekannter Weise eine Dosiereinrichtung 11 für das zu verarbeitende
Medium (Lack, Farbe), bevorzugt ein Kammerrakel mit zugeordneter, gerasterter Auftragwalze,
sowie einen eine Druckform tragenden Zylinder 9, hier als Formzylinder 9, auf.
[0011] Plattenzylinder 10 und Formzylinder 9 tragen jeweils zumindest eine Druckform und
sind mit den Farbauftragwalzen des Farbwerkes 12 bzw. der Auftragwalze der Dosiereinrichtung
11 in Kontakt bringbar. Für den Bogentransport in Förderrichtung 3 sind mehrere Bogenführungszylinder
6 vorgesehen. In jedem Druck- bzw. Lackwerk 1, 2 ist ein als Druckzylinder ausgebildeter
Bogenführungszylinder 6 mit dem jeweiligen Gummituchzylinder 8 bzw. Formzylinder 9
in Funktionsverbindung, wobei im ersten Druckwerk 1 dem als Druckzylinder ausgebildeten
Bogenführungszylinder 6 eine Anlagetrommel als Bogenführungszylinder 6 vorgeordnet
ist. Für den Bogentransport sind zwischen den als Druckzylinder ausgebildeten Bogenführungszylindem
6 der Druck- bzw. Lackwerke 1, 2 weitere Bogenführungszylinder 6 als Transferzylinder
angeordnet.
[0012] Jedem Gummituchzylinder 8, jedem Formzylinder 9 und jedem vorzugsweise als Druckzylinder
ausgebildeten Bogenführungszylinder 6 ist eine Reinigungsvorrichtung 7 (Tuch- bzw.
Bürstenwaschvorrichtung bzw. eine berührungslos arbeitende Klischeereinigungsvorrichtung)
zugeordnet. Jedes Farbwerk 12 weist eine Farbwerkswascheinrichtung, beispielsweise
ein auf den Walzenzug gerichtetes Waschmittelsprühsystem sowie eine anstellbare Rakeleinrichtung
an einer in Drehrichtung des Plattenzylinders 10 letzten Farbwerkswalze auf. Bei Bedarf
ist der Auftragwalze eine weitere Reinigungsvorrichtung zugeordnet bzw. ist die Auftragwalze
mittels Kammerrakel reinigbar.
[0013] Zumindest sämtliche Bogenführungszylinder 6 sind über einen nicht näher aufgezeigten
Hauptantrieb (zumindest ein einspeisender Antriebsmotor) und einen Räderzug antriebsseitig
miteinander gekoppelt. Jeder Plattenzylinder 10 und bevorzugt jeder Formzylinder 9
ist - von Hauptantrieb und Räderzug mechanisch entkoppelt - durch je einen Direktantrieb
M, d.h. einen separaten Antriebsmotor, antreibbar. Diese Direktantriebe M sind mit
einer Maschinensteuerung gekoppelt und in vorgebbarer Weise zumindest gegenüber den
Bogenführungszylindem 6 (Hauptantrieb und Räderzug) einzeln antreibbar.
[0014] Nachstehend wird beispielhaft ein Verfahren zum Steuern von wenigstens einem vorzugsweise
Offsetdruckwerk 1 einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial beschrieben, bei dem
der in Seitengestellen gelagerte, eine Druckform tragende Zylinder 10, hier der Plattenzylinder
10, mit einem Direktantrieb M gekoppelt-und von einem auf den Räderzug der Bogenführungszylinder
6 für den Bogentransport wirkenden Hauptantrieb mechanisch entkoppelt und in vorgebbarer
Weise zumindest gegenüber den Bogenführungszylindern 6 antreibbar ist. Dem direkt
angetriebenen Plattenzylinder 10 ist ein Farbwerk 12 mit zumindest einer von Hauptantrieb
und Räderzug antreibbaren Farbwerkwalze zugeordnet. Die Farbwerkwalze ist bevorzugt
eine rotativ und axial changierend antreibbare Farbreiberwalze. Bei Bedarf ist eine
antriebsseitige Kopplung mit weiteren Farbwerkwalzen realisierbar.
[0015] In einer Kontaktzone des die Druckform tragenden, als Plattenzylinder 10 des Offsetdruckwerkes
1 ausgebildeten, direkt angetriebenen Zylinders 10 wird der zu einem benachbarten
Gummituchzylinder 8 bestehende Druckkontakt aufgehoben. Zum Reinigen werden die Farbwerkwalzen
des Farbwerks 12, d. h. zumindest die o.g. Farbreiberwalze, von den mittels Hauptantrieb
und Räderzug angetriebenen Bogenführungszylindem 6 antriebsseitig getrennt und mit
dem mittels Direktantrieb M angetriebenen, die Druckform tragenden Plattenzylinder
10 antriebsseitig temporär, d. h. für die Reinigungsdauer, gekoppelt.
[0016] Der mittels Direktantrieb M angetriebene Plattenzylinder 10 und die zu reinigenden
Farbwerkwalzen des Farbwerks 12 werden während des Reinigungsprozesses synchron mit
einer ersten Drehzahl angetrieben. Bevorzugt erfolgt die Reinigung über eine an sich
bekannte Farbwerkswascheinrichtung.
Zum Reinigen des Gummituchzylinders 8 und des benachbarten Bogenführungszylinders
6 werden diese mit einer zweiten Drehzahl mittels Hauptantrieb und Räderzug angetrieben.
Bevorzugt ist die Differenz zwischen der ersten und der zweiten Drehzahl spürbar unterschiedlich.
Bevorzugt erfolgt die Reinigung des Gummituchzylinders 8 und bei Bedarf des Bogenführungszylinders
6 mit einer an-/ abstellbaren Reinigungsvorrichtung 7.
[0017] Bei Bedarf sind die mittels Direktantrieb M angetriebenen Plattenzylinder 10 und
zugeordnete Farbwerkwalzen ebenso mit synchroner Drehzahl zu den mittels Hauptantrieb
und Räderzug angetriebenen Gummituch- und Bogenführungszylindem 8, 6 betreibbar.
[0018] Im Anschluss zum Reinigungsprozess wird die temporäre Antriebskopplung zwischen direkt
angetriebenen Plattenzylinder 10 und der zumindest einen Farbwerkwalze des Farbwerks
12 getrennt und die Farbwerkwalzen des Farbwerks 12 werden mit dem Hauptantrieb und
Räderzug der Bogenführungszylinder 6 gekoppelt und anschließend wird der Druckkontakt
zwischen dem Plattenzylinder 10 und dem Gummituchzylinder 8 erneut erzeugt.
[0019] Nachstehend wird beispielhaft ein Verfahren zum Steuern von wenigstens einem vorzugsweise
Lackwerk 2 einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial beschrieben, bei dem der
in Seitengestellen gelagerte, eine Druckform tragender Zylinder 9, hier der Formzylinder
9, mit einem Direktantrieb M gekoppelt und von einem auf den Räderzug der Bogenführungszylinder
6 für den Bogentransport wir kenden Hauptantrieb mechanisch entkoppelt und in vorgebbarer
Weise zumindest gegenüber den Bogenführungszylindern 6 antreibbar ist.
Dem mittels Direktantrieb M angetriebenen Zylinder 9 ist eine mittels Hauptantrieb
und Räderzug antreibbare Auftragwalze einer Dosiereinrichtung 11 für Farbe, Lack zugeordnet.
Bevorzugt ist die Auftragwalze als Rasterwalze (Aniloxwalze) ausgebildet, welche mit
einem Kammerrakel in Funktionsverbindung ist. In einer Kontaktzone des die Druckform
tragenden, direkt angetriebenen Formzylinders 9 wird der zu einem benachbarten Bogenführungszylinder
6 bestehende Druckkontakt aufgehoben. Zum Reinigen wird die Auftragwalze der Dosiereinrichtung
11 von den mittels Hauptantrieb und Räderzug angetriebenen Bogenführungszylindern
6 antriebsseitig getrennt und mit dem mittels Direktantrieb M angetriebenen, die Druckform
tragenden Formzylinder 9 antriebsseitig temporär, d.h. für die Reinigungsdauer, gekoppelt.
[0020] Der mittels Direktantrieb M angetriebene Formzylinder 9 und die zu reinigende Auftragwalze
der Dosiereinrichtung 11 werden während des Reinigungsprozesses synchron mit einer
ersten Drehzahl angetrieben. Bevorzugt erfolgt die Reinigung über eine an den Formzylinder
9 an-/abstellbare Reinigungsvorrichtung 7. Der zum Formzylinder 9 benachbarte Bogenführungszylinder
6 wird zum Reinigen mittels Hauptantrieb und Räderzug mit einer zweiten Drehzahl angetrieben.
Dabei ist an den Bogenführungszylinder 6 ist bedarfsweise eine Reinigungsvorrichtung
7 an-/abstellbar zugeordnet. Bevorzugt ist die Differenz zwischen der ersten und zweiten
Drehzahl spürbar unterschiedlich. Bei Bedarf sind die mittels Direktantrieb M angetriebenen
Formzylinder 9 und Auftragwalze ebenso mit synchroner Drehzahl zum mittels Hauptantrieb
und Räderzug angetriebenen Bogenführungszylinder 6 betreibbar.
[0021] Im Anschluss zum Reinigungsprozess wird die temporäre Antriebskopplung zwischen direkt
angetriebenen Formzylinder 9 und der Auftragwalze der Dosiereinrichtung 11 getrennt
und diese Auftragwalze wird mit dem Hauptantrieb und Räderzug des Bogenführungszylinders
6 gekoppelt und anschließend wird der Druckkontakt zwischen dem Formzylinder 9 und
dem benachbarten Bogenführungszylinder 6 erneut erzeugt.
[0022] Gemäß Fig. 2 wird eine Vorrichtung zum Steuern einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial
mit wenigstens einem Druck- und/oder Lackwerk 1, 2 gezeigt. Ein in Seitengestellen
gelagerter, eine Druckform tragender Zylinder 10, hier als Plattenzylinder 10 ausgebildet,
ist mit einem Direktantrieb M gekoppelt und von einem auf den Räderzug der Bogenführungszylinder
6 für den Bogentransport wirkenden Hauptantrieb mechanisch entkoppelt und ist in vorgebbarer
Weise zumindest gegenüber den Bogenführungszylindem 6 antreibbar, wobei dem direktangetriebenen
Plattenzylinder 10 ein Farbwerk 12 mit zumindest einer von Hauptantrieb und Räderzug
für die Bogenführungszylinder 6 antreibbaren Farbwerkwalze zugeordnet ist. Bevorzugt
ist die Farbwerkwalze eine rotativ und axial changierend antreibbare Farbreiberwalze.
[0023] Der Direktantrieb M weist einen lösbar endseitig an dem die Druckform tragenden Plattenzylinder
10 angeordneten Rotor und einen dazu konzentrisch angeordneten, am Seitengestell lösbar
fixierten Stator auf. An dem die Druckform tragenden Plattenzylinder 10 ist ein Zwischenzahnrad
14 frei drehbar gelagert und fluchtend beabstandet zu diesem Zwischenzahnrad 14 ein
Zylinderzahnrad 18 fest am Plattenzylinder 10 angeordnet. Das Zwischenzahnrad 14 ist
mit einem an einem antriebsseitig vorgeordneten Gummituchzylinder 8 fixierten Zahnrad
13 in Eingriff, auf das ein Eintrieb 20 mittels Hauptantrieb und Räderzug von den
Bogenführungszylindem 6 einspeisbar ist. Das Zwischenzahnrad 14 ist abtriebsseitig
mit einem an einer nachgeordneten Farbwerkwalze, vorzugsweise zumindest einer Farbreiberwalze,
des Farbwerkes 12 frei drehbar angeordneten, ersten Zahnrad 15 in Eingriff. An der
gleichen Farbwerkwalze, bevorzugt der Farbreiberwalze, fluchtend beabstandet ist eine
Schaltkupplung 16 fest angeordnet und zu dieser Schaltkupplung 16 fluchtend beabstandet
ist ein zweites Zahnrad 17 frei drehbar an der gleichen Farbwerkwalze angeordnet.
Das zweite Zahnrad 17 ist mit dem Zylinderzahnrad 18 (am Plattenzylinder 10) in Eingriff.
Die Schaltkupplung 16 sowie der Direktantrieb M sind mit der Maschinensteuerung gekoppelt.
[0024] In einer ersten Schaltstellung ist die Schaltkupplung 16 mit dem ersten Zahnrad 15
eingekuppelt und die Farbwerkwalze ist mittels Eintrieb 20 (über Zahnrad 13, Zwischenzahnrad
14, erstes Zahnrad 15) vom Hauptantrieb und Räderzug für die Bogenführungszylinder
6 mittels einer definierten Drehzahl antreibbar. Diese SchaltStellung wird vorzugsweise
für den Druck-/Lackierbetrieb genutzt.
In einer zweiten Schaltstellung ist die Schaltkupplung 16 mit dem zweiten Zahnrad
17 eingekuppelt und die Farbwerkwalze ist mittels Direktantrieb M vom Zylinderzahnrad
18 (Plattenzylinder 10) mit einer definierten Drehzahl antreibbar. Diese Schaltstellung
wird vorzugsweise für den Reinigungsprozess (Farbwerk 12 waschen, Plattenzylinder
10 waschen) genutzt.
[0025] Gemäß Fig. 3 wird eine Vorrichtung zum Steuern einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial
mit wenigstens einem Druck- und/oder Lackwerk 1, 2 gezeigt. Ein in Seitengestellen
gelagerter, eine Druckform tragender Zylinder 10, hier als Plattenzylinder 10 ausgebildet,
ist mit einem Direktantrieb M gekoppelt und von einem auf den Räderzug der Bogenführungszylinder
6 für den Bogentransport wirkenden Hauptantrieb mechanisch entkoppelt und ist in vorgebbarer
Weise zumindest gegenüber den Bogenführungszylindern 6 antreibbar, wobei dem direktangetriebenen
Plattenzylinder 10 ein Farbwerk 12 mit zumindest einer von Hauptantrieb und Räderzug
für die Bogenführungszylinder 6 antreibbaren Farbwerkwalze zugeordnet ist. Bevorzugt
ist die Farbwerkwalze eine rotativ und axial changierend antreibbare Farbreiberwalze.
[0026] Der Direktantrieb M weist einen lösbar endseitig an dem die Druckform tragenden Plattenzylinder
10 angeordneten Rotor und einen dazu konzentrisch angeordneten, am Seitengestell lösbar
fixierten Stator auf. An dem die Druckform tragenden Plattenzylinder 10 ist ein Zwischenzahnrad
14 frei drehbar gelagert und fluchtend beabstandet zum Zwischenzahnrad 14 ist eine
Zahnradkupplung 22 frei drehbar am Plattenzylinder 10 gelagert. Fluchtend beabstandet
zur Zahnradkupplung 22 ist weiterhin eine Kupplungsscheibe 19 am Plattenzylinder 10
fixiert. Das Zwischenzahnrad 14 ist mit einem an einem antriebsseitig vorgeordneten
Gummituchzylinder 8 fixierten Zahnrad 13 in Eingriff, auf das ein Eintrieb 20 mittels
Hauptantrieb und Räderzug von den Bogenführungszylindem 6 einspeisbar ist. Die Zahnradkupplung
22 ist abtriebsseitig mit einem an einer nachgeordneten Farbwerkwalze des Farbwerkes
12 fixierten Walzenzahnrad 21 in Eingriff. Die Zahnradkupplung 22 und der Direktantrieb
M sind mit der Maschinensteuerung gekoppelt.
[0027] In einer ersten Schaltstellung ist die Zahnradkupplung 22 mit dem Zwischenzahnrad
14 eingekuppelt und das Walzenzahnrad 21 der Farbwerkwalze ist mittels Eintrieb 20
(über Zahnrad 13, Zwischenzahnrad 14, Zahnradkupplung 22) vom Hauptantrieb und Räderzug
der Bogenführungszylinder 6 mittels einer definierten Drehzahl antreibbar. Diese Schaltstellung
wird vorzugsweise für den Druck-/Lackierbetrieb genutzt.
In einer zweiten Schaltstellung ist die Zahnradkupplung 22 mit der Kupplungsscheibe
19 eingekuppelt und die Farbwerkwalze ist mittels Direktantrieb M und Zahnradkupplung
22 über das Walzenzahnrad 21 antreibbar. Diese Schaltstellung wird vorzugsweise für
den Reinigungsprozess (Farbwerk 12 waschen, Plattenzylinder 10 waschen) genutzt.
[0028] Gemäß Fig. 4 wird eine Vorrichtung zum Steuern einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial
mit wenigstens einem Druck- und/oder Lackwerk 1,2, gezeigt. Ein in Seitengestellen
gelagerter, eine Druckform tragender Zylinder 9, hier als formzylinder 9 ausgebildet,
ist mit einem Direktantrieb M gekoppelt und von einem auf den Räderzug der Bogenführungszylinder
6 für den Bogentransport wirkenden Hauptantrieb mechanisch entkoppelt und ist in vorgebbarer
Weise zumindest gegenüber den Bogenführungszylindem 6 antreibbar.
[0029] Der Direktantrieb M weist einen lösbar endseitig an dem die Druckform tragenden Formzylinder
9 angeordneten Rotor und einen dazu konzentrisch angeordneten, am Seitengestell lösbar
fixierten Stator auf. Dem Formzylinder 9 ist eine mittels Hauptantrieb und Räderzug
antreibbare Auftragwalze einer Dosiereinrichtung 11 zugeordnet. Die Auftragwalze ist
beispielsweise als Rasterwalze (Aniloxwalze) ausgebildet und ist mit einem Kammerrakel
in Funktionsverbindung.
An dem die Druckform tragenden Formzylinder 9 ist ein Zwischenzahnrad 14 frei drehbar
gelagert und fluchtend beabstandet zu diesem Zwischenzahnrad 14 ist ein Zylinderzahnrad
18 fest am Formzylinder 9 angeordnet. Das Zwischenzahnrad 14 ist mit einem an einem
antriebsseitig vorgeordneten Bogenführungszylinder 6 fixierten Zahnrad 13 in Eingriff,
auf das ein Eintrieb 20 mittels Hauptantrieb und Räderzug von den Bogenführungszylindem
6 einspeisbar ist. Das Zwischenzahnrad 14 ist abtriebsseitig mit einem an der nachgeordneten
Auftragwalze der Dosiereinrichtung 11 frei drehbar angeordneten, ersten Zahnrad 15
in Eingriff.
An der gleichen Auftragwalze fluchtend beabstandet ist eine Schaltkupplung 16 fest
angeordnet und zu dieser Schaltkupplung 16 fluchtend beabstandet ist ein zweites Zahnrad
17 frei drehbar angeordnet, welches mit dem Zylinderzahnrad 18 (am Formzylinder 9)
in Eingriff ist. Die Schaltkupplung 16 sowie der Direktantrieb M sind mit der Maschinensteuerung
gekoppelt.
[0030] In einer ersten Schaltstellung ist die Schaltkupplung 16 mit dem ersten Zahnrad 15
eingekuppelt und die Auftragwalze ist mittels Eintrieb 20 (über Zahnrad 13, Zwischenzahnrad
14, erstes Zahnrad 15) vom Hauptantrieb und Räderzug für die Bogenführungszylinder
6 mittels einer definierten Drehzahl antreibbar. Diese Schaltstellung wird vorzugsweise
für den Druck-/Lackierbetrieb genutzt.
In einer zweiten Schaltstellung ist die Schaltkupplung 16 mit dem zweiten Zahnrad
17 eingekuppelt und die Auftragwalze ist mittels Direktantrieb M vom Zylinderzahnrad
18 (Formzylinder 9) mit einer definierten Drehzahl antreibbar. Diese Schaltstellung
wird vorzugsweise für den Reinigungsprozess (Auftragwalze waschen, Formzylinder 9
waschen) genutzt.
[0031] Gem. Fig. 5 wird eine Vorrichtung zum Steuern einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial
mit wenigstens einem Druck- und/oder Lackwerk 1,2 gezeigt. Ein in Seitengestellen
gelagerter, eine Druckform tragender Zylinder 9, hier als Formzylinder 9 ausgebildet,
ist mit einem Direktantrieb M gekoppelt und von einem auf den Räderzug der Bogenführungszylinder
6 für den Bogentransport wirkenden Hauptantrieb mechanisch entkoppelt und ist in vorgebbarer
Weise zumindest gegenüber den Bogenführungszylindern 6 antreibbar.
[0032] Der Direktantrieb M weist einen lösbar endseitig an dem die Druckform tragenden Formzylinder
9 angeordneten Rotor und einen dazu konzentrisch angeordneten, am Seitengestell lösbar
fixierten Stator auf. Dem Formzylinder 9 ist eine mittels Hauptantrieb und Räderzug
antreibbare Auftragwalze einer Dosiereinrichtung 11 zugeordnet. Die Auftragwalze ist
beispielsweise als Rasterwalze (Aniloxwalze) ausgebildet und ist mit einem Kammerrakel
in Funktionsverbindung.
[0033] An dem die Druckform tragenden Formzylinder 9 ist ein Zwischenzahnrad 14 frei drehbar
gelagert und fluchtend beabstandet zum Zwischenzahnrad 14 eine Zahnradkupplung 22
frei drehbar am Formzylinder 9 gelagert ist. Fluchtend beabstandet zur Zahnradkupplung
22 ist weiterhin eine Kupplungsscheibe 19 am Formzylinder 9 fixiert. Das Zwischenzahnrad
14 ist mit einem an einem antriebsseitig vorgeordneten Bogenführungszylinder 6 fixierten
Zahnrad 13 in Eingriff, auf das ein Eintrieb 20 mittels Hauptantrieb und Räderzug
von den Bogenführungszylindem 6 einspeisbar ist.
[0034] Die Zahnradkupplung 22 ist abtriebsseitig mit einem an der nachgeordneten Auftragwalze
der Dosiereinrichtung 11 fixierten Walzenzahnrad 21 in Eingriff. Die Zahnradkupplung
22 und der Direktantrieb M sind mit der Maschinensteuerurig gekoppelt.
[0035] In einer ersten Schaltstellung ist die Zahnradkupplung 22 mit dem Zwischenzahnrad
14 eingekuppelt und das Walzenzahnrad 21 der Auftragwalze ist mittels Eintrieb 20
(über Zahnrad 13, Zwischenzahnrad 14, Zahnradkupplung 22) von Hauptantrieb und Räderzug
der Bogenführungszylinder 6 mittels einer definierten Drehzahl antreibbar. Diese Schaltstellung
wird vorzugsweise für den Druck-/ Lackierbetrieb genutzt.
In einer zweiten Schaltstellung ist die Zahnradkupplung 22 mit der Kupplungsscheibe
19 eingekuppelt und die Auftragwalze ist mittels Direktantrieb M und Zahnradkupplung
22 über das Walzenzahnrad 21 mit einer definierten Drehzahl antreibbar. Diese Schaltstellung
wird vorzugsweise für den Reinigungsprozess (Auftragwalze waschen, Formzylinder 9
waschen) genutzt.
[0036] Die gemäß der Figuren 2 und 4 beschriebenen Schaltkupplungen 16 sind nicht auf die
aufgeführten Schaltzustände begrenzt. Vielmehr ist für die Schaltkupplungen 16 eine
dritten Schaltstellung realisierbar, indem die Schaltkupplung 16 zum ersten Zahnrad
15 und zum zweiten Zahnrad 17 ausgekuppelt ist. In dieser dritten Schaltstellung ist
das Farbwerk 12 bzw. die Auftragwalze der Dosiereinrichtung 11 antriebslos. Der Gummituchzylinder
8 (Fig. 2) und der Bogenführungszylinder 6 (Fig. 4) sind über den Hauptantrieb und
Räderzug der Bogenführungszylinder 6 antreibbar. Der Plattenzylinder 10 (Fig. 2) und
der Formzylinder 9 (Fig. 4) sind bei Bedarf mittels Direktantrieb M antreibbar.
[0037] Die gemäß der Figuren 3 und 5 beschriebenen Zahnradkupplungen 22 sind nicht auf die
aufgeführten Schaltzustände begrenzt. Vielmehr ist für die Zahnradkupplungen 22 eine
dritte Schaltstellung realisierbar, indem die Zahnradkupplung 22 zum Zwischenrad 14
und zur Kupplungsscheibe 19 ausgekuppelt ist. In dieser dritten Schaltstellung ist
das Farbwerk 12 bzw. die Auftragwalze der Dosiereinrichtung 11 antriebslos. Der Gummituchzylinder
8 (Fig. )3 und der Bogenführungszylinder 6 (Fig. 5) sind über den Hauptantrieb und
Räderzug der Bogenführungszylinder 6 antreibbar. Der Plattenzylinder 10 (Fig. 3) und
der Formzylinder 9 (Fig. 5) sind bei Bedarf mittels Direktantrieb M antreibbar:
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Offsetdruckwerk
- 2
- Lackwerk
- 3
- Förderrichtung
- 4
- Anleger
- 5
- Ausleger
- 6
- Bogenführungszylinder
- 7
- Reinigungsvorrichtung
- 8
- Gummituchzylinder
- 9
- Druckform tragender Zylinder/Formzylinder
- 10
- Druckform tragender Zylinder/Plattenzylinder
- 11
- Dosiereinrichtung
- 12
- Farbwerk
- 13
- Zahnrad
- 14
- Zwischenzahnrad
- 15
- erstes Zahnrad
- 16
- Schaltkupplung
- 17
- zweites Zahnrad
- 18
- Zylinderzahnrad
- 19
- Kupplungsscheibe
- 20
- Eintrieb
- 21
- Walzenzahnrad
- 22
- Zahnradkupplung
- M
- Direktantrieb
1. Verfahren zum Steuern einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial mit wenigstens
einem Druck- und/oder Lackwerk, wobei ein in Seitengestellen gelagerter, eine Druckform
tragender Zylinder mit einem Direktantrieb gekoppelt und von einem auf den Räderzug
der Zylinder und Trommeln (Bogenführungszylinder) für den Bogentransport wirkenden
Hauptantrieb mechanisch entkoppelt und in vorgebbarer Weise zumindest gegenüber den
Bogenführungszylindern antreibbar ist, wobei dem direkt angetriebenen Zylinder ein
Farbwerk mit zumindest einer von Hauptantrieb und Räderzug antreibbaren Farbwerkwalze
zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einer Kontaktzone des die Druckform tragenden, als Plattenzylinder eines Offsetdruckwerkes
(1) ausgebildeten, direkt angetriebenen Zylinders (10) zu einem benachbarten Gummituchzylinder
(8) ein Druckkontakt aufgehoben wird,
dass zum Reinigen die Farbwerkwalzen des Farbwerks (12) von den mittels Hauptantrieb und
Räderzug angetriebenen Bogenführungszylindern (6) antriebsseitig getrennt und mit
dem direkt angetriebenen, die Druckform tragenden Plattenzylinder (10) antriebsseitig
temporär gekoppelt werden und dass der direkt angetriebene Plattenzylinder (10) und
die zu reinigenden Farbwerkwalzen des Farbwerks (12) synchron mit einer ersten Drehzahl
angetrieben werden und
dass zum Reinigen der Gummituchzylinder (8) und der benachbarte Bogenführungszylinder
(6) mit einer zweiten Drehzahl mittels Hauptantrieb und Räderzug angetrieben werden,
dass anschließend die temporäre Antriebskopplung zwischen direkt angetriebenen Plattenzylinder
(10) und den Farbwerkwalzen des Farbwerks (12) getrennt wird und die Farbwerkwalzen
des Farbwerks (12) mit dem Hauptantrieb und Räderzug der Bogenführungszylinder (6)
gekoppelt werden und der Druckkontakt zwischen dem Plattenzylinder (10) und dem Gummituchzylinder
(8) erneut erzeugt wird.
2. Verfahren zum Steuern einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial mit wenigstens
einem Druck- und/oder Lackwerk, wobei ein in Seitengestellen gelagerter, eine Druckform
tragender Zylinder mit einem Direktantrieb gekoppelt und von einem auf den Räderzug
der Zylinder und Trommeln (Bogenführungszylinder) für den Bogentransport wirkenden
Hauptantrieb mechanisch entkoppelt ist und in vorgebbarer Weise zumindest gegenüber
den Bogenführungszylindem antreibbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem direkt angetriebenen Zylinder (9) eine mittels Hauptantrieb und Räderzug antreibbare
Auftragwalze einer Dosiereinrichtung (11) zugeordnet ist, dass in einer Kontaktzone
des die Druckform tragenden, als Formzylinder eines Lackwerkes (2) ausgebildeten,
direkt angetriebenen Zylinders (9) zu einem benachbarten Bogenführungszylinder (6)
ein Druckkontakt aufgehoben wird,
dass zum Reinigen die Auftragwalze der Dosiereinrichtung (11) von den mittels Hauptantrieb
und Räderzug angetriebenen Bogenführungszylindern (6) antriebsseitig getrennt und
mit dem direkt angetriebenen, die Druckform tragenden Formzylinder (9) antriebsseitig
temporär gekoppelt wird und , dass der direkt angetriebene Formzylinder (9) und die
zu reinigende Auftragwalze der Dosiereinrichtung (11) synchron mit einer ersten Drehzahl
angetrieben werden und
dass zum Reinigen der dem Formzylinder (9) benachbarte Bogenführungszylinder (6) mit einer
zweiten Drehzahl mittels Hauptantrieb und Räderzug angetrieben wird,
dass anschließend die temporäre Antriebskopplung zwischen direkt angetriebenen Formzylinder
(9) und der Auftragwalze der Dosiereinrichtung (11) getrennt wird und diese Auftragwalze
mit dem Hauptantrieb und Räderzug des Bogenführungszylinders (6) gekoppelt wird und
der Druckkontakt zwischen dem Formzylinder (9) und dem benachbarten Bogenführungszylinder
(6) erneut erzeugt wird.
3. Vorrichtung zum Steuern einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial mit wenigstens
einem Druck- und/oder Lackwerk, wobei ein in Seitengestellen gelagerter, eine Druckform
tragender Zylinder mit einem Direktantrieb gekoppelt und von einem auf den Räderzug
der Zylinder und Trommeln (Bogenführungszylinder) für den Bogentransport wirkenden
Hauptantrieb mechanisch entkoppelt ist und in vorgebbarer Weise zumindest gegenüber
den Bogenführungszylindem antreibbar ist, wobei dem direktangetriebenen Zylinder ein
Farbwerk mit zumindest einer von Hauptantrieb und Räderzug antreibbaren Farbwerkwalze
zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Direktantrieb (M) einen lösbar endseitig an dem die Druckform tragenden Zylinder
(10) angeordneten Rotor und einen dazu konzentrisch angeordneten, am Seitengestell
lösbar fixierten Stator aufweist,
dass an dem die Druckform tragenden Zylinder (10) ein Zwischenzahnrad (14) frei drehbar
gelagert und fluchtend beabstandet zum Zwischenzahnrad (14) ein Zylinderzahnrad (18)
fest angeordnet ist,
dass das Zwischenzahnrad (14) mit einem an einem vorgeordneten Gummituchzylinder (8) fixierten
Zahnrad (13) in Eingriff ist, auf das ein Eintrieb (20) mittels Hauptantrieb und Räderzug
einspeisbar ist, und
dass das Zwischenzahnrad (14) mit einem an einer nachgeordneten Farbwerkwalze des Farbwerkes
(12) frei drehbar angeordneten, ersten Zahnrad (15) in Eingriff ist,
dass an der gleichen Farbwerkwalze fluchtend beabstandet eine Schaltkupplung (16) fest
angeordnet ist und zur Schaltkupplung (16) fluchtend beabstandet ein zweites Zahnrad
(17) frei drehbar angeordnet ist, welches mit dem Zylinderzahnrad (18) in Eingriff
ist,
dass in einer ersten Schaltstellung die Schaltkupplung (16) mit dem ersten Zahnrad (15)
eingekuppelt ist und die Farbwerkwalze mittels Eintrieb (20) vom Hauptantrieb und
Räderzug antreibbar ist, oder
dass in einer zweiten Schaltstellung die Schaltkupplung (16) mit dem zweiten Zahnrad (17)
eingekuppelt ist und die Farbwerkwalze mittels Direktantrieb (M) vom Zylinderzahnrad
(18) antreibbar ist.
4. Vorrichtung zum Steuern einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial mit wenigstens
einem Druck- und/oder Lackwerk, wobei ein in Seitengestellen gelagerter, eine Druckform
tragender Zylinder mit einem Direktantrieb gekoppelt und von einem auf den Räderzug
der Zylinder und Trommeln (Bogenführungszylinder) für den Bogentransport wirkenden
Hauptantrieb mechanisch entkoppelt ist und in vorgebbarer Weise zumindest gegenüber
den Bogenführungszylindem antreibbar ist, wobei dem direktangetriebenen Zylinder ein
Farbwerk mit zumindest einer von Hauptantrieb und Räderzug antreibbaren Farbwerkwalze
zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Direktantrieb (M) einen lösbar endseitig an dem die Druckform tragenden Zylinder
(10) angeordneten Rotor und einen dazu konzentrisch angeordneten, am Seitengestell
lösbar fixierten Stator aufweist,
dass an dem die Druckform tragenden Zylinder (10) ein Zwischenzahnrad (14) frei drehbar
gelagert und fluchtend beabstandet zum Zwischenzahnrad (14) eine Zahnradkupplung (22)
frei drehbar gelagert ist und fluchtend beabstandet zur Zahnradkupplung (22) eine
Kupplungsscheibe (19) am Zylinder (10) fixiert ist ,
dass das Zwischenzahnrad (14) mit einem an einem vorgeordneten Gummituchzylinder (8) fixierten
Zahnrad (13) in Eingriff ist, auf das ein Eintrieb (20) mittels Hauptantrieb und Räderzug
einspeisbar ist, und
dass die Zahnradkupplung (22) mit einem an einer nachgeordneten Farbwerkwalze des Farbwerkes
(12) fixierten Walzenzahnrad (21) in Eingriff ist, dass in einer ersten Schaltstellung
die Zahnradkupplung (22) mit dem Zwischenzahnrad (14) eingekuppelt ist und das Walzenzahnrad
(21) der Farbwerkwalze mittels Eintrieb (20) vom Hauptantrieb und Räderzug antreibbar
ist, oder
dass in einer zweiten Schaltstellung die Zahnradkupplung (22) mit der Kupplungsscheibe
(19) eingekuppelt ist und die Farbwerkwalze mittels Direktantrieb (M) über das Walzenzahnrad
(21) antreibbar ist.
5. Vorrichtung zum Steuern einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial mit wenigstens
einem Druck- und/oder Lackwerk, wobei ein in Seitengestellen gelagerter, eine Druckform
tragender Zylinder mit einem Direktantrieb gekoppelt und von einem auf den Räderzug
der Zylinder und Trommeln (Bogenführungszylinder) für den Bogentransport wirkenden
Hauptantrieb mechanisch entkoppelt ist und in vorgebbarer Weise zumindest gegenüber
den Bogenführungszylindem antreibbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Direktantrieb (M) einen lösbar endseitig an dem die Druckform tragenden Zylinder
(9) angeordneten Rotor und einen dazu konzentrisch angeordneten, am Seitengestell
lösbar fixierten Stator aufweist und dem Zylinder (9) eine mittels Hauptantrieb und
Räderzug antreibbare Auftragwalze einer Dosiereinrichtung (11) zugeordnet ist,
dass an dem die Druckform tragenden Zylinder (9) ein Zwischenzahnrad (14) frei drehbar
gelagert und fluchtend beabstandet zum Zwischenzahnrad (14)
ein Zylinderzahnrad (18) fest angeordnet ist,
dass das Zwischenzahnrad (14) mit einem an einem vorgeordneten Bogenführungszylinder (6)
fixierten Zahnrad (13) in Eingriff ist, auf das ein Eintrieb (20) mittels Hauptantrieb
und Räderzug einspeisbar ist, und
dass das Zwischenzahnrad (14) mit einem an der nachgeordneten Auftragwalze der Dosiereinrichtung
(11) frei drehbar angeordneten, ersten Zahnrad (15) in Eingriff ist,
dass an der gleichen Auftragwalze fluchtend beabstandet eine Schaltkupplung (16) fest
angeordnet ist und zur Schaltkupplung (16) fluchtend beabstandet ein zweites Zahnrad
(17) frei drehbar angeordnet ist, welches mit dem Zylinderzahnrad (18) in Eingriff
ist,
dass in einer ersten Schaltstellung die Schaltkupplung (16) mit dem ersten Zahnrad (15)
eingekuppelt ist und die Auftragwalze mittels Eintrieb (20) vom Hauptantrieb und Räderzug
antreibbar ist, oder
dass in einer zweiten Schaltstellung die Schaltkupplung (16) mit dem zweiten Zahnrad (17)
eingekuppelt ist und die Auftragwalze mittels Direktantrieb (M) vom Zylinderzahnrad
(18) antreibbar ist.
6. Vorrichtung zum Steuern einer Verarbeitungsmaschine für Bogenmaterial mit wenigstens
einem Druck- und/oder Lackwerk, wobei ein in Seitengestellen gelagerter, eine Druckform
tragender Zylinder mit einem Direktantrieb gekoppelt und von einem auf den Räderzug
der Zylinder und Trommeln (Bogenführungszylinder) für den Bogentransport wirkenden
Hauptantrieb mechanisch entkoppelt ist und in vorgebbarer Weise zumindest gegenüber
den Bogenführungszylindern antreibbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Direktantrieb (M) einen lösbar endseitig an dem die Druckform tragenden Zylinder
(9) angeordneten Rotor und einen dazu konzentrisch angeordneten, am Seitengestell
lösbar fixierten Stator aufweist und dem Zylinder (9) eine mittels Hauptantrieb und
Räderzug antreibbare Auftragwalze einer Dosiereinrichtung (11) zugeordnet ist,
dass an dem die Druckform tragenden Zylinder (9) ein Zwischenzahnrad (14) frei drehbar
gelagert und fluchtend beabstandet zum Zwischenzahnrad (14) eine Zahnradkupplung (22)
frei drehbar gelagert ist und fluchtend beabstandet zur Zahnradkupplung (22) eine
Kupplungsscheibe (19) am Zylinder (9) fixiert ist,
dass das Zwischenzahnrad (14) mit einem an einem vorgeordneten Bogenführungszylinder (6)
fixierten Zahnrad (13) in Eingriff ist, auf das ein Eintrieb (20) mittels Hauptaritrieb
und Räderzug einspeisbar ist, und
dass die Zahnradkupplung (22) mit einem an der nachgeordneten Auftragwalze der Dosiereinrichtung
(11) fixierten Walzenzahnrad (21) in Eingriff ist, dass in einer ersten Schaltstellung
die Zahnradkupplung (22) mit dem Zwischenzahnrad (14) eingekuppelt ist und das Walzenzahnrad
(21) der Auftragwalze mittels Eintrieb (20) vom Hauptantrieb und Räderzug antreibbar
ist, oder dass in einer zweiten Schaltstellung die Zahnradkupplung (22) mit der Kupplungsscheibe
(19) eingekuppelt ist und die Auftragwalze mittels Direktantrieb (M) über das Walzenzahnrad
(21) antreibbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einer dritten Schaltstellung die Schaltkupplung (16) zum ersten Zahnrad (15) und
zum zweiten Zahnrad (17) ausgekuppelt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einer dritten Schaltstellung die mit dem Walzenzahnrad (21) in Eingriff stehende
Zahnradkupplung (22) zum Zwischenrad (14) und zur Kupplungsscheibe (19) ausgekuppelt
ist.
1. A method for controlling a processing machine for sheet material with at least one
printing and/or varnish unit, wherein a cylinder mounted in lateral frames and carrying
a print form is coupled to a direct drive and mechanically decoupled from a main drive
acting on the wheel train of the cylinders and drums (sheet guiding cylinders) for
the sheet transport and in a predeterminable manner can be driven at least with respect
to the sheet guiding cylinders, wherein the directly driven cylinder is assigned an
inking unit with at least one inking unit roller that can be driven by main drive
and wheel train, characterized
in that in a contact zone of the directly driven cylinder (10) carrying the print form and
designed as plate cylinder of an offset printing unit (1) to an adjacent blanket cylinder
(8) printing contact is cancelled,
in that for cleaning the inking unit rollers of the inking unit (12) are separated on the
driving side from the sheet guiding cylinders (6) driven by means of the main drive
and wheel train and temporarily coupled on the driving side to the directly driven
plate cylinder (10) carrying the print form and
in that the directly driven plate cylinder (10) and the inking unit rollers of the inking
unit (12) to be cleaned are synchronously driven with a first rotational speed and
in that for cleaning the blanket cylinder (8) and the adjacent sheet guiding cylinder (6)
are driven with a second rotational speed by means of main drive and wheel train,
in that following this the temporary drive coupling between directly driven plate cylinders
(10) and the inking unit rollers of the inking unit (12) is separated and the inking
unit rollers of the inking unit (12) are coupled to the main drive and wheel train
of the sheet guiding cylinders (6) and the printing contact between the plate cylinder
(10) and the blanket cylinder (8) is restored.
2. A method for controlling a processing machine for sheet material with at least one
printing and/or varnish unit, wherein a cylinder mounted in lateral frames and carrying
a print form is coupled to a direct drive and mechanically decoupled from a main drive
acting on the wheel train of the cylinders and drums (sheet guiding cylinders) for
the sheet transport and in a predeterminable manner can be driven at least with respect
to the sheet guiding cylinders,
characterized
in that the directly driven cylinder (9) is assigned a form roller of a metering device (11)
that can be driven by means of main drive and wheel train,
in that in a contact zone of the directly driven cylinder (9) designed as form cylinder of
a varnish unit (2) carrying the print form to an adjacent sheet guiding cylinder (6)
a printing contact is cancelled
in that for cleaning the form roller of the metering device (11) is separated on the driving
side from the sheet guiding cylinders (6) which are driven by means of main drive
and wheel train and temporarily coupled on the driving side to the directly driven
form cylinder (9) carrying the print form and in that the directly driven form cylinder
(9) and the form roller of the metering device (11) to be cleaned are synchronously
driven with a first rotational speed and
in that for cleaning the sheet guiding cylinder (6) that is adjacent to the form cylinder
(9) is driven with a second rotation speed by means of main drive and wheel train,
in that following this the temporary drive coupling between directly driven form cylinder
(9) and the form roller of the metering device (11) is separated and this form roller
is coupled to the main drive and wheel train of the sheet guiding cylinder (6) and
the printing contact between the form cylinder (9) and the adjacent sheet guiding
cylinder (6) is restored.
3. A device for controlling a processing machine for sheet material with at least one
printing and/or varnishing unit, wherein a cylinder mounted in lateral frames and
carrying a print form is coupled to a direct drive and mechanically decoupled from
a main drive acting on the wheel train of the cylinder and drums (sheet guiding cylinders)
for the sheet transport and in a predeterminable manner can be driven at least with
respect to the sheet guiding cylinders, wherein the directly driven cylinder is assigned
an inking unit with at least one inking unit roller that can be driven by main drive
and wheel train,
characterized in that the direct drive (M) comprises a rotor that is releasably arranged on the end side
on the cylinder (10) carrying the print form and a stator which is releasably fixed
on the lateral frame arranged concentrically thereto, in that on the cylinder (10) carrying the print form an intermediate gear wheel (14) is freely
rotatably mounted and aligned with and spaced from the intermediate gear wheel (14)
a cylinder gear wheel (18) is arranged in a fixed manner,
in that the intermediate gear wheel (14) is in engagement with a gear wheel (13) that is
fixed on a blanket cylinder (8) arranged upstream, onto which an input drive (20)
can be fed by means of main drive and wheel train, and
in that the intermediate gear wheel (14) is in engagement with a first gear wheel (15) freely
rotatably arranged on an inking unit roller of the inking unit (12) arranged downstream,
in that on the same inking unit roller aligned spaced a shifting clutch (16) is arranged
in a fixed manner and aligned with and spaced from the switching clutch (16) a second
gear wheel (17) is freely rotatably arranged, which is in engagement with the cylinder
gear wheel (18),
in that in a first shifting position the shifting clutch (16) is engaged with the first gear
wheel (15) and the inking unit roller can be driven by means of input drive (20) by
the main drive and wheel train, or
in that in a second shifting position the shifting clutch (16) is engaged with the second
gear wheel (17) and the inking unit roller can be driven by the cylinder gear wheel
(18) by means of direct drive (M).
4. The device for controlling a processing machine for sheet material with at least one
printing and/or varnishing unit, wherein a cylinder carrying a print form and mounted
in lateral frames is coupled to a direct drive and mechanically decoupled from a main
drive acting on the wheel train of the cylinders and drums (sheet guiding cylinders)
for the sheet transport and in a predeterminable manner can be driven at least relative
to the sheet guiding cylinders, wherein the directly driven cylinder is assigned an
inking unit with at least one inking unit roller that can be driven by main drive
and wheel train,
characterized
in that the direct drive (M) comprises a rotor which is releasably arranged on the end side
on the cylinder (10) carrying the print form and a stator which is releasably fixed
on the lateral frame and arranged concentrically thereto,
in that on the cylinder (10) carrying the print form an intermediate gear wheel (14) is freely
rotatably mounted and aligned with and spaced from the intermediate gear wheel (14)
a gear wheel clutch (22) is freely rotatably mounted and aligned with and spaced from
the gear wheel clutch (22) a clutch disc (19) is fixed on the cylinder (10),
in that the intermediate gear wheel (14) is in engagement with a gear wheel (13) that is
fixed on a blanket cylinder (8) arranged upstream, onto which an input drive (20)
can be fed by means of main drive and wheel train, and
in that the gear wheel clutch (22) is in engagement with a roller gear wheel (21) that is
fixed on an inking unit roller of the inking unit (12) arranged downstream
in that in a first shifting position the gear wheel clutch (22) engages with the intermediate
gear wheel (14) and the roller gear wheel (21) of the inking unit roller can be driven
by means of drive input (20) by the main drive and wheel train, or
in that in a second shifting position the gear wheel clutch (22) engages with the clutch
disc (19) and the inking unit roller can be drive via the roller gear wheel (21) by
means of direct drive (M).
5. The device for controlling a processing machine for sheet material with at least one
printing and/or varnishing unit, wherein a cylinder carrying a print form and mounted
in lateral frames is coupled to a direct drive and mechanically decoupled from a main
drive acting on the wheel train of the cylinders and drums (sheet guiding cylinders)
for the sheet transport and in a predeterminable manner can be driven at least relative
to the sheet guiding cylinders,
characterized
in that the direct drive (M) comprises a rotor which is releasably arranged on the end side
on the cylinder (9) carrying the print form and a stator which is releasably fixed
on the lateral frame and arranged concentrically thereto and the cylinder (9) is assigned
an form roller of a metering device (11) that can be driven by means of main drive
and wheel train,
in that on the cylinder (9) carrying the print form an intermediate gear wheel (14) is freely
rotatably mounted and aligned with and spaced from the intermediate gear wheel (14)
a cylinder gear wheel (18) is arranged in a fixed manner, in that the intermediate
gear wheel (14) is in engagement with a gear wheel (13) that is fixed on a sheet guiding
cylinder (6) arranged upstream onto which an input drive (20) can be fed by means
of main drive and wheel train, and
in that the intermediate gear wheel (14) is in engagement with a first gear wheel (15) that
is freely rotatably arranged on the form roller of the metering device (11) arranged
downstream,
in that on the same form roller aligned and spaced a shifting clutch (16) is arranged in
a fixed manner and aligned with and spaced from the shifting clutch (16) a second
gear wheel (17) is freely rotatably arranged, which is in engagement with the cylinder
gear wheel (18),
in that in a first shifting position the shifting clutch (16) is engaged with the first gear
wheel (15) and the form roller can be driven by means of input drive (20) by main
drive and wheel train, or
in that in a second shifting position the shifting clutch (16) is engaged with the second
gear wheel (17) and the form roller can be driven by the cylinder gear wheel (18)
by means of direct drive (M).
6. The device for controlling a processing machine for sheet material with at least one
printing and/or varnishing unit, wherein a cylinder carrying a print form and mounted
in lateral frames is coupled to a direct drive and mechanically decoupled from a main
drive acting on the wheel train of the cylinders and drums (sheet guiding cylinders)
for the sheet transport and in a predeterminable manner can be driven at least relative
to the sheet guiding cylinders,
characterized
in that the direct drive (M) comprises a rotor which is releasably arranged on the end side
on the cylinder (9) carrying the print form and a stator which is releasably fixed
on the lateral frame and arranged concentrically thereto and the cylinder (9) is assigned
an form roller of a metering device (11) that can be driven by means of main drive
and wheel train,
in that on the cylinder (9) carrying the print form an intermediate gear wheel (14) is freely
rotatably mounted and aligned with and spaced from the intermediate gear wheel (14)
a gear wheel clutch (22) is freely rotatably mounted and aligned with and spaced from
the gear wheel clutch (22) a clutch disc (19) is fixed on the cylinder (9)
in that the intermediate gear wheel (14) is in engagement with a gear wheel (13) that is
fixed on a sheet guiding cylinder (6) arranged upstream, onto which an input drive
(20) can be fed by means of main drive and wheel train, and
in that the gear wheel clutch (22) is in engagement with a roller gear wheel (21) that is
fixed on the roller of the metering device (11) arranged downstream,
in that in a first shifting position the gear wheel clutch (22) is engaged with the intermediate
gear wheel (14) and the roller gear wheel (21) of the form roller can be driven by
means of input drive (20) by main drive and wheel train, or
in that in a second shifting position the gear wheel clutch (22) is engaged with the clutch
disc (19) and the form roller can be driven via the roller gear wheel (21) by means
of direct drive (M).
7. The device according to Claim 3 or 5, characterized in that in a third shifting position the shifting clutch (16) to the first gear wheel (15)
and to the second gear wheel (17) is disengaged.
8. The device according to Claim 4 or 6, characterized in that in a third shifting position the gear wheel clutch (22) that is in engagement with
the roller gear wheel (21) to the intermediate wheel (14) and to the clutch disc (19)is
disengaged.
1. Procédé de commande d'une machine de transformation pour des feuilles, comportant
au moins un groupe d'impression et/ou de vernissage, un cylindre principal s'appuyant
dans des bâtis latéraux et supportant un cliché d'impression étant couplé à une commande
directe et désaccouplé mécaniquement d'une commande principale agissant sur le train
de roues des cylindres et tambours (cylindres guide-feuilles) pour le transport des
feuilles et pouvant être entraîné de manière prescriptible au moins par rapport aux
cylindres guide-feuilles, un groupe d'encrage comportant au moins un cylindre de groupe
d'encrage étant associé au cylindre pouvant être entraîné directement par la commande
principale et le train de roues étant associé au cylindre entraîné directement,
caractérisé en ce que,
dans une zone de contact du cylindre supportant le cliché d'impression, réalisé sous
forme d'un groupe d'impression offset (1) et entraîné directement (10), un contact
d'impression avec un cylindre porte-blanchet voisin (8) est suspendu,
que, pour le nettoyage, les cylindres de groupe d'encrage du groupe d'encrage (12)
sont séparés des cylindres guide-feuilles (6) entraînés au moyen de la commande principale
et du train de roues et couplés temporairement au niveau de la commande aux cylindres
porte-plaque (10) entraînés directement et supportant le cliché d'impression et
que le cylindre porte-plaque (10) entraîné directement et les cylindres de groupe
d'encrage à nettoyer du groupe d'encrage (12) sont entraînés de manière synchrone
à une première vitesse de rotation et
que, pour le nettoyage, les cylindres porte-blanchet (8) et le cylindre guide-feuilles
voisin (6) sont entraînés à une seconde vitesse de rotation au moyen de la commande
principale et du train de roues,
que, ensuite, le couplage d'entraînement temporaire entre les cylindres porte-plaque
(10) entrainés directement et les cylindres de groupe d'encrage du groupe d'encrage
(12) est dissocié et que les cylindres de groupe d'encrage du groupe d'encrage (12)
sont couplés à la commande principale des cylindres guide-feuilles (6) et que le contact
d'impression entre le cylindre porte-plaque (10) et le cylindre porte-blanchet (8)
est rétabli.
2. Procédé de commande d'une machine de transformation pour des feuilles, comportant
au moins un groupe d'impression et/ou de vernissage, un cylindre principal s'appuyant
dans des bâtis latéraux et supportant un cliché d'impression étant couplé à une commande
directe et désaccouplé mécaniquement d'une commande principale agissant sur le train
de roues des cylindres et tambours (cylindres guide-feuilles) pour le transport des
feuilles et pouvant être entraîné de manière prescriptible au moins par rapport aux
cylindres guide-feuilles,
caractérisé en ce
qu'un cylindre d'application pouvant être entraîné au moyen de la commande principale
et du train de roues d'un dispositif de dosage (11) est associé au cylindre entraîné
directement (9),
que, dans une zone de contact du cylindre (9) supportant le cliché d'impression, réalisé
sous forme d'un cylindre porte-cliché d'un groupe de vernissage (2) et entraîné directement,
un contact d'impression avec un cylindre guide-feuilles voisin (6) est suspendu,
que, pour le nettoyage, le cylindre d'application du dispositif de dosage (11) est séparé
au niveau commande des cylindres guide-feuilles (6) entraînés au moyen de la commande
principale et du train de roues et couplé temporairement au niveau commande au cylindre
porte-cliché (9) entraîné directement et supportant le cliché d'impression et
que le cylindre porte-cliché (9) entrainé directement et le cylindre d'application à
nettoyer du dispositif de dosage (11) sont entraînés de manière synchrone à une première
vitesse de rotation et
que, pour le nettoyage, le cylindre guide-feuilles (6) voisin du cylindre porte-cliché
(9) est entraîné à une seconde vitesse de rotation au moyen de la commande principale
et du train de roues,
que, ensuite, le couplage d'entraînement temporaire entre les cylindres porte-cliché
(9) entraînés directement et le cylindre d'application du dispositif de dosage (11)
est dissocié et que ce cylindre d'application est couplé à la commande principale
et au train de roues du cylindre guide-feuilles (6) et que le contact d'impression
entre le cylindre porte-cliché (9) et le cylindre guide-feuilles voisin (6) est rétabli.
3. Dispositif de commande d'une machine de transformation pour des feuilles, comportant
au moins un groupe d'impression et/ou de vernissage, un cylindre principal s'appuyant
dans des bâtis latéraux et supportant un cliché d'impression étant couplé à une commande
directe et désaccouplé mécaniquement d'une commande principale agissant sur le train
de roues des cylindres et tambours (cylindres guide-feuilles) pour le transport des
feuilles et pouvant être entraîné de manière prescriptible au moins par rapport aux
cylindres guide-feuilles, un groupe d'encrage comportant au moins un cylindre de groupe
d'encrage pouvant être entraîné par la commande principale et le train de roues étant
associé au cylindre entraîné directement,
caractérisé en ce que
la commande directe (M) présente un rotor disposé de manière amovible au bout du cylindre
(10) supportant le cliché d'impression et un stator fixé de manière amovible et concentrique
par rapport à celui-ci au bâti latéral,
que, sur le cylindre (10) supportant le cliché d'impression, une roue crantée intermédiaire
(14) s'appuie en libre rotation et qu'une roue crantée de cylindre (18) est disposée
fixement alignée à distance de la roue crantée intermédiaire (14),
que la roue crantée intermédiaire (14) est en prise avec une roue crantée (13) fixée
à un cylindre porte-blanchet (8) disposé en amont, sur laquelle roue crantée intermédiaire
une entrée (20) peut être alimentée au moyen de la commande principale et du train
de roues, et
que la roue crantée intermédiaire (14) est en prise avec une première roue crantée
(15) disposée en libre rotation au niveau d'un cylindre de groupe d'encrage installé
en aval du groupe d'encrage (12),
qu'un accouplement de commutation (16) est disposé aligné fixement à distance au niveau
du même cylindre de groupe d'encrage et qu'une seconde roue crantée (17) est disposée
alignée à distance en libre rotation par rapport à l'accouplement de commutation (16)
et est en prise avec la roue crantée de cylindre (18),
que, dans une première position de commutation, l'accouplement de commutation (16)
est couplé à la première roue crantée (15) et que le cylindre de groupe d'encrage
peut être entraîné au moyen de l'entrée (20) par la commande principale et le train
de roues, ou
que, dans une deuxième position de commutation, l'accouplement de commutation (16)
est couplé à la seconde roue crantée (17) et que le cylindre de groupe d'encrage peut
être entraîné au moyen de la commande directe (M) de la roue crantée de cylindre (18).
4. Dispositif de commande d'une machine de transformation pour des feuilles, comportant
au moins un groupe d'impression et/ou de vernissage, un cylindre principal s'appuyant
dans des bâtis latéraux et supportant un cliché d'impression étant couplé à une commande
directe et désaccouplé mécaniquement d'une commande principale agissant sur le train
de roues des cylindres et tambours (cylindres guide-feuilles) pour le transport des
feuilles et pouvant être entraîné de manière prescriptible au moins par rapport aux
cylindres guide-feuilles, un groupe d'encrage comportant au moins un cylindre de groupe
d'encrage pouvant être entrainé par la commande principale et le train de roues étant
associé au cylindre entraîné directement,
caractérisé en ce que
la commande directe (M) présente un rotor disposé de manière amovible au bout du cylindre
(10) supportant le cliché d'impression et un stator fixé de manière amovible et concentrique
par rapport à celui-ci au bâti latéral,
que, sur le cylindre (10) supportant le cliché d'impression, une roue crantée intermédiaire
(14) s'appuie en libre rotation et qu'un accouplement à roue crantée (22) s'appuie
librement en libre rotation aligné à distance de la roue crantée intermédiaire (14)
et qu'un disque d'accouplement (19) est fixé aligné à distance de l'accouplement à
roue crantée (22) au cylindre (10),
que la roue crantée intermédiaire (14) est en prise avec une roue crantée (13) fixée
au niveau d'un cylindre porte-blanchet (8) disposé en amont, sur laquelle roue crantée
une entrée (20) peut être alimentée au moyen de la commande principale et du train
de roues, et
que l'accouplement à roue crantée (22) est en prise avec une roue crantée de cylindre
(21) fixée à un cylindre de groupe d'encrage installé en aval du groupe d'encrage
(12),
que, dans une première position de commutation, l'accouplement à roue crantée (22)
est couplé à la roue crantée intermédiaire (14) et que la roue crantée de cylindre
(21) du cylindre de groupe d'encrage peut être entraînée au moyen de l'entrée (20)
par la commande principale et le train de roues, ou
que, dans une deuxième position de commutation, l'accouplement de commutation (22)
est couplé au disque d'accouplement (19) et que le cylindre de groupe d'encrage peut
être entraîné au moyen de la commande directe (M) via la roue crantée de cylindre
(21).
5. Dispositif de commande d'une machine de transformation pour des feuilles, comportant
au moins un groupe d'impression et/ou de vernissage, un cylindre principal s'appuyant
dans des bâtis latéraux et supportant un cliché d'impression étant couplé à une commande
directe et désaccouplé mécaniquement d'une commande principale agissant sur le train
de roues des cylindres et tambours (cylindres guide-feuilles) pour le transport des
feuilles et pouvant être entraîné de manière prescriptible au moins par rapport aux
cylindres guide-feuilles,
caractérisé en ce que
la commande directe (M) présente un rotor disposé de manière amovible au bout du cylindre
(9) supportant le cliché d'impression et un stator fixé de manière amovible et concentrique
par rapport à celui-ci au bâti latéral et qu'un cylindre d'application d'un dispositif
de dosage (11) pouvant être entraîné au moyen de la commande principale et du train
de roues est associé au cylindre (9),
que, sur le cylindre (9) supportant le cliché d'impression, une roue crantée intermédiaire
(14) s'appuie en libre rotation et qu'un accouplement à roue crantée (18) est disposé
aligné fixement à distance de la roue crantée intermédiaire (14),
que la roue crantée intermédiaire (14) est en prise avec une roue crantée (13) fixée
au niveau d'un cylindre guide-feuilles (6) disposé en amont, sur laquelle roue crantée
intermédiaire une entrée (20) peut être alimentée au moyen de la commande principale
et du train de roues, et
que la roue crantée intermédiaire (14) est en prise avec une première roue crantée
(15) disposée en libre rotation au niveau d'un cylindre d'application installé en
aval du dispositif de dosage (11),
qu'un accouplement de commutation (16) est disposé aligné à distance au niveau du
même cylindre d'application et qu'une seconde roue crantée (17) qui est en prise avec
la roue crantée de cylindre (18) est disposée alignée en libre rotation à distance
de l'accouplement de commutation (16),
que, dans une première position de commutation, l'accouplement de commutation (16)
est couplé à la première roue crantée (15) et que le cylindre d'application peut être
entraîné au moyen de l'entrée (20) par la commande principale et le train de roues,
ou
que, dans une deuxième position de commutation, l'accouplement de commutation (16)
est couplé à la seconde roue crantée (17) et que le cylindre d'application peut être
entraîné au moyen de la commande directe (M) par la roue crantée de cylindre (18).
6. Dispositif de commande d'une machine de transformation pour des feuilles, comportant
au moins un groupe d'impression et/ou de vernissage, un cylindre principal s'appuyant
dans des bâtis latéraux et supportant un cliché d'impression étant couplé à une commande
directe et désaccouplé mécaniquement d'une commande principale agissant sur le train
de roues des cylindres et tambours (cylindres guide-feuilles) pour le transport des
feuilles et pouvant être entraîné de manière prescriptible au moins par rapport aux
cylindres guide-feuilles,
caractérisé en ce que
la commande directe (M) présente un rotor disposé de manière amovible au bout du cylindre
(9) supportant le cliché d'impression et un stator fixé de manière amovible et concentrique
par rapport à celui-ci au bâti latéral et qu'un cylindre d'application d'un dispositif
de dosage (11) pouvant être entraîné au moyen de la commande principale et du train
de roues est associé au cylindre (9),
que, sur le cylindre (9) supportant le cliché d'impression, une roue crantée intermédiaire
(14) s'appuie en libre rotation et qu'un accouplement à roue crantée (22) s'appuie
aligné en libre rotation distance de la roue crantée intermédiaire (14) et qu'un disque
d'accouplement (19) est fixé au cylindre (9) et aligné à distance de l'accouplement
à roue crantée (22),
que la roue crantée intermédiaire (14) est en prise avec une roue crantée (13) fixée
à un cylindre guide-feuilles (6) disposé en amont, sur laquelle roue crantée intermédiaire
une entrée (20) peut être alimentée au moyen de la commande principale et du train
de roues, et
que l'accouplement à roue crantée (22) est en prise avec une roue crantée de cylindre
(21) fixée au cylindre d'application installé en aval du dispositif de dosage (11),
que, dans une première position de commutation, l'accouplement à roue crantée (22)
est couplé à la roue crantée intermédiaire (14) et que la roue crantée de cylindre
(21) du cylindre d'application peut être entraînée au moyen de l'entrée (20) par la
commande principale et le train de roues, ou
que, dans une deuxième position de commutation, l'accouplement de commutation (22)
est couplé au disque d'accouplement (19) et que le cylindre d'application peut être
entraîné au moyen de la commande directe (M) via la roue crantée de cylindre (21).
7. Dispositif selon la revendication 3 ou 5,
caractérisé en ce que,
dans une troisième position de commutation, l'accouplement de commutation (16) est
désaccouplé de la première roue crantée (15) et de la seconde roue crantée (17).
8. Dispositif selon la revendication 4 ou 6, caractérisé en ce que,
dans une troisième position de commutation, l'accouplement à roue crantée (22) en
prise avec la roue crantée de cylindre (21) est désaccouplé de la roue intermédiaire
(14) et du disque d'accouplement (19).
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