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(11) |
EP 1 782 546 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2008 Patentblatt 2008/41 |
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Anmeldetag: 02.08.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/053757 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/021481 (02.03.2006 Gazette 2006/09) |
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BASISBANDCHIP, KOMMUNIKATIONSMODUL, LEITERPLATTE MIT PERIPHERIEGERÄTEN UND VERFAHREN
ZUR ANSTEUERUNG SOLCHER PERIPHERIEGERÄTE
BASEBAND CHIP, COMMUNICATION MODULE, PRINTED CIRCUIT BOARD COMPRISING PERIPHERAL DEVICES
AND METHOD FOR CONTROLLING SAID TYPE OF PERIPHERAL DEVICES
PUCE BANDE DE BASE, MODULE DE COMMUNICATION, CARTE DE CIRCUITS COMPORTANT DES APPAREILS
PERIPHERIQUES ET PROCEDE POUR COMMANDER CES DERNIERS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
24.08.2004 DE 102004041805
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.05.2007 Patentblatt 2007/19 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHRÖTER, Hartmut
14656 Brieselang (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 396 273 US-A1- 2002 049 042
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US-A- 5 892 972 US-A1- 2004 017 219
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Basisbandchip, umfassend einen Basisbandchipkern und
mit dem Basisbandchipkern verbundene Peripherieunterstützungseinheiten für Peripheriegeräte,
wobei der Basisbandchipkern über eine Schnittstellenleitung mit einem externen Steuergerät
verbindbar ist. Des weiteren betrifft die Erfindung ein Kommunikationsmodul bzw. eine
Leiterplatte mit einem solchen Basisbandchip und ein Verfahren zur Ansteuerung von
Peripheriegeräten durch ein Steuergerät, wobei das Steuergerät über eine Schnittstellenleitung
mit einem Basisbandchipkern verbunden ist, wobei der Basisbandchipkern auf einem Basisbandchip
mit Peripherieunterstützungseinheiten verbunden ist und wobei Peripheriegeräte über
Datenleitungen mit den zugeordneten Peripherieunterstützungseinheiten verbunden sind.
[0002] Es ist bekannt, dass der Produktionsprozess von Mobiltelefonen, beispielsweise solchen,
die den GSM / GPRS Standard unterstützen, in verschiedenen Schritten erfolgt, an denen
auch mehrere Hersteller beteiligt sein können. Grundlage für die Herstellung von Mobiltelefonen
ist der so genannte Basisbandchip. Dieser Basisbandchip besteht aus einem Basisbandchipkern
der aus verschiedenen zusammenwirkenden Einheiten beispielsweise Prozessoren, Speichern
und Controllern zusammengesetzt ist und anderen Einheiten zur Unterstützung anschließbarer
Peripheriegeräte. Diese so genannten Peripherieunterstützungseinheiten ermöglichen,
den Anschluss verschiedener Peripheriegeräte, wie beispielsweise Anzeigeeinheiten
(farbig), Spracherkennungssysteme, Sprachaufzeichnungsgeräte, MP3-Abspielgeräte, MPEG-4-Decoder,
Universal Serial Bus Geräte, Digitalkameras und Speicherkarten, wie SD-Karten, Multimediakarten,
Memory Sticks etc..
[0003] Aus der
GB-A-2396273 ist ein Basisbandchip (10) bekannt, der über eine Schnittstellenleitung (Interface)
mit einem externen Steuergerät (600) verbindbar ist.
[0004] Der Basisbandchip wird mit einem passenden zumeist ebenfalls als Chip ausgebildeten
Sendeempfänger und in der Regel einer Antenne sowie weiteren passiven Bauelementen
(Kondensatoren, Widerständen etc.) auf eine Leiterplatte aufgebracht. Die vom Basisbandchip
verarbeiteten Daten können so über einen auf die Leiterplatte aufgebrachten Sendeempfänger
versendet werden. Ebenfalls können vom Sendeempfänger empfangene Daten vom Basisbandchip
verarbeitet und angeschlossenen Peripheriegeräten zugeführt werden.
[0005] Diese auf einer Leiterplatte aufgebrachte beschriebene Einheit aus Basisbandchip,
Sendeempfänger und gegebenenfalls Antenne sowie weiteren passiven Bauelementen wird
auch als Kommunikationsmodul bezeichnet.
[0006] Diese Kommunikationsmodule werden als Einheiten separat verkauft. Die Kommunikationsmodule
sind für verschiedene Funkstandards z. B. GSM, GPRS, EDGE, DECT, WLAN, Bluetooth etc.
ausgelegt.
[0007] Ein weiterer Hersteller, der so genannte Modulintegrator, erweitert das Kommunikationsmodul
für verschiedene Anwendungen z.B. für den Einsatz in Mobiltelefonen, in Modems, in
PCMCIA-Steckkarten etc.
[0008] Soll ein Kommunikationsmodul zu einem Mobiltelefon erweitert werden, so muss der
Modulintegrator beispielsweise eine Anzeigeeinheit an ein Steuergerät anschließen.
Der Modulintegrator muss eigene Programme zur Öffnung eines Datenkanals zur Anzeigeeinheit
erstellen. Bei geöffnetem Datenkanal werden weitere Programme in einem Speicher des
Steuergeräts hinterlegt, um beispielsweise zu regeln, in welcher Reihenfolge die einzelnen
Bildpunkte der Anzeigeeinheit angesteuert werden, welche Zeichengarnitur auf der Anzeigeeinheit
verwendet werden soll oder welche Datenübertragungsrate zum Bildaufbau auf der Anzeigeeinheit
verwendet werden soll.
[0009] Soll ein zweites Peripheriegerät beispielsweise eine Speicherkarte (SD Karte) an
das Kommunikationsmodul angeschlossen werden, muss der Modulintegrator ähnliche Maßnahmen
wie hinsichtlich der Anzeigeeinheit beschrieben, vollziehen. Insbesondere ist die
Erstellung eines weiteren Programms zur Öffnung des Datenkanals zur Speicherkarte
und eines weiteren Programms zur Regelung der Datenkommunikation zwischen Steuergerät
und Speicherkarte erforderlich.
[0010] Es ist des weiteren bekannt, dass Endgeräte wie Mobiltelefone oder Kommunikationsmodule
oder Modems über eine so genannte AT Kommandoschnittstelle verfügen, über die diese
Endgeräte von einem an das Endgerät angeschlossenen Steuergerät wie einem Rechner
(PC, Notebook) mittels festgelegter AT Kommandos gesteuert werden können.
[0011] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine technische Lösung für
einen Basisbandchip und ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, mit der
der Anschluss von Peripheriegeräten an den Basisbandchip in einfacher und flexibler
Weise ermöglicht wird.
[0012] Die Aufgabe wird den Basisbandchip betreffend erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
der Basisbandchip zusätzlich mit einem Basisbandchipkernmultiplexer verbunden ist,
wobei der Basisbandchipkern über den Basisbandchipkernmultiplexer über die Schnittstellenleitung
mit dem Steuergerät verbindbar ist, und die Aufgabe wird das Verfahren betreffend
erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zwischen den Peripheriegeräten und dem Steuergerät
ein Datenkanal mittels AT Kommandos gebildet wird, wodurch das Steuergerät unmittelbaren
Zugriff auf die Peripheriegeräte erhält.
[0013] Dadurch können zwischen sämtlichen angeschlossenen Peripheriegeräten und dem Steuergerät,
Datenkanäle vom Steuergerät mittels einer einheitlichen Kommandosprache wie der AT
Kommandosprache geöffnet bzw. geschlossen werden. Das hat den Vorteil, dass verschiedene
Peripheriegeräte an verschiedene Datenleitungen (Datenbusse) angeschlossen werden
können, wobei die Datenbusse selbst ebenfalls beispielsweise über AT-Kommandos geöffnet
bzw. geschlossen werden. Auf die Erstellung von zusätzlichen Programmen zur Öffnung
bzw. dem Schließen von Datenkanälen zu den Peripheriegeräten bzw. den Einsatz zusätzlicher
Peripheriecontroller kann verzichtet werden. Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
[0014] In vorteilhafter Weise wird der Basisbandchipkernmultiplexer von dem Basisbandchipkern
umfasst, wodurch beide Bestandteile in einem einzigen Bauteil zusammengefasst sind.
[0015] Dadurch, dass der Basisbandchip derart ausgebildet ist, dass eine Vielzahl von logischen
Datenkanälen zwischen einem Steuergerätmultiplexer und verbundenen Peripheriegeräten
mittels AT Kommandos bildbar sind, kann ein flexibler und damit kostengünstiger Zugriff
vom Steuergerät auf die angeschlossenen Peripheriegeräte realisiert werden.
[0016] Verschiedene Verbindungen zu den angeschlossenen Peripheriegeräten sind als Serial
Peripherical Interface Bus oder I2C Bus ausgebildet. Dadurch können die vertrauten
Eigenschaften dieser Bussysteme zur Ansteuerung von Peripheriegeräten genutzt werden.
Diese Bussysteme sind selbst über AT Kommandos ansteuerbar.
[0017] Zwei vorteilhafte Ausbildungen von anzusteuernden Peripheriegeräten sind eine Anzeigeeinheit
und SD Memory Cards (Speicherkarten). Diese Peripheriegeräte sind beim Einsatz eines
Basisbandchips für die Anwendung in Mobiltelefonen anzuschließen.
[0018] In vorteilhafter Weise umfasst eine Leiterplatte sowohl das Kommunikationsmodul als
auch Peripheriegeräte, wodurch ein hoher Integrationsgrad erreichbar ist.
[0019] In einer vorteilhaften Weiterbildung des oben genannten Verfahrens ist der Basisbandchipkern
mit einem Basisbandchipkernmultiplexer verbunden und der Basisbandchipkernmultiplexer
wird über die Schnittstellenleitung mit einem Steuergerätmultiplexer verbunden, wobei
der Steuergerätmultiplexer mit dem Steuergerät verbunden ist. Durch den Einsatz der
beiden Multiplexer sind alle Peripheriegeräte flexibel und kostengünstig vom Steuergerät
ansteuerbar.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens wird diese Flexibilität
und Wirtschaftlichkeit durch die Bildung einer Vielzahl von logischen Datenkanälen
mittels AT Kommandos zwischen dem Steuergerätmultiplexer und verbundenen Peripheriegeräten
über die Schnittstellenleitung verbessert.
[0021] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens werden die zwischen
dem Steuergerät und dem Basisbandchipkern übertragenen Daten in Datenrahmen übertragen.
Damit lassen sich in der ETSI GSM Spezifikation 07.10 offenbarte Datenübertragungsprotokolle
in der Erfindung anwenden.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens umfasst der Datenrahmen
ein Datenfeld, welches die übertragenen Daten als Peripheriedaten kennzeichnet. Dieses
ist ein alternatives Verfahren zur Trennung von Nutzdaten und AT Kommandos im Steuergerätmultiplexer
bzw. Basisbandchipkernmultiplexer bei der Übertragung von Daten zwischen dem Steuergerät
und den Peripheriegeräten.
[0023] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, welche
in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung die Erfindung an Hand von einem Ausführungsbeispiel
erläutert.
[0024] Dabei zeigt in schematischer Darstellung die
FIG 1 einen erfindungsgemäßen Basisbandchip, der mit Peripheriegeräten, einem Sendeempfänger
und über eine Schnittstellenleitung mit einem Steuergerät verbunden ist.
[0025] Die Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Basisbandchip BC, der einen Basisbandchipkern
BCK und mehrere mit dem Basisbandchipkern BCK verbundene Peripherieunterstützungseinheiten
USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC umfasst. Der Basisbandchipkern BCK umfasst seinerseits
einen Basisbandchipkernmultiplexer BCKMUX. Basisbandchipkern BCK und Basisbandchipkernmultiplexer
BCKMUX könnten allerdings auch als zwei verbundene separate Einheiten ausgebildet
sein (nicht dargestellt).
[0026] Der Basisbandchipkern BCK umfasst ein oder mehrere in bekannter Weise zusammenwirkende
Prozessoren, Speicher und Controller.
[0027] Die Peripherieunterstützungseinheiten USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC sind im Ausführungsbeispiel
als Einheiten für ein Universal Serial Bus Gerät USBC, eine SD Speicherkarte SDC,
ein MP3-Abspielgerät MP3C, eine Anzeigeeinheit AZC und eine auch als SIM-Karte bekanntes
Subscriber Identity Module SIMC, ausgebildet.
[0028] An die Peripherieunterstützungseinheit SIMC ist eine Datenleitung L2 zum Anschluss
eines Subscriber Identity Modules, an die Peripherieunterstützungseinheit USBC ist
ein USB Datenbus zum Anschluss eines USB Gerätes und an die Peripherieunterstützungseinheit
MP3C ist eine Datenleitung L1 zum Anschluss eines MP3 Abspielgerätes vorgesehen.
[0029] An der Peripherieunterstützungseinheit SDC ist als Datenleitung ein als Serial Peripherical
Interface bekannter Bus SPI angeschlossen, an dem wiederum eine als Peripheriegerät
P ausgebildete Speicherkarte SD angeschlossen ist.
[0030] An der Peripherieunterstützungseinheit AZC ist als Datenleitung ein als I2C bekannter
Bus I2C angeschlossen, an dem wiederum eine als Peripheriegerät P ausgebildete Anzeigeeinheit
AZ angeschlossen ist.
[0031] Des Weiteren ist der Basisbandchipkern BCK mit einem Sendeempfänger SE verbunden,
der seinerseits mit einer Antenne A verbunden ist. Der Sendeempfänger SE ist nicht
Teil des Basisbandchips BC. Sendeempfänger SE, Basisbandchip BC und weitere passive,
hier nicht gezeigte Bauelemente sind auf einer Leiterplatte LP angeordnet und bilden
das Kommunikationsmodul M, welches zusammen mit der Antenne A zur Übertragung von
Daten, die von dem Basisbandchipkern BCK zugeführt werden, gemäß bekannten Funkstandards
einsetzbar ist.
[0032] Auf der Leiterplatte LP können auch die Peripheriegeräte P, SD, AZ angeordnet sein.
Jedoch können Leiterplatte LP und Peripheriegeräte P, SD, AZ auch separate bauliche,
aber verbundene Einheiten bilden (nicht dargestellt).
[0033] Der Basisbandchipkernmultiplexer BCKMUX ist über die Schnittstellenleitung ATSSL
mit seinem Pendant, dem Steuergerätmultiplexer SGMUX, verbunden. Der Steuergerätmultiplexer
SGMUX ist vorzugsweise Bestandteil eines Steuergeräts SG. Alternativ könnte der Steuergerätmultiplexer
SGMUX auch als vom Steuergerät getrennte, aber mit dem Steuergerät verbundene bauliche
Einheit ausgebildet sein.
[0034] Zwischen dem Basisbandchip BC und dem Steuergerät SG befindet sich die Schnittstelle
ATSS.
[0035] Das erfindungsgemäße Zusammenwirken der genannten Einheiten funktioniert in folgender
Weise:
[0036] Will der Modulintegrator die an den I2C Bus angeschlossene Anzeigeeinheit AZ funktionsfähig
machen, so erzeugt das Steuergerät SG spezifizierte AT Kommandos im Steuergerät SG.
Diese spezifizierten AT Kommandos werden durch den Steuergerätmultiplexer SGMUX über
die Schnittstellenleitung ATSSL dem Basisbandchipkernmultiplexer BCKMUX und dann dem
Basisbandchipkern BCK zugeführt. Die für den I2C Bus spezifizierten AT Kommandos sorgen
zunächst dafür, dass der I2C Bus mit einer entsprechenden Parametrierung beispielsweise
einer festgelegten Datenübertragungsrate, Datenbreite 7/8 Bit etc. geöffnet wird.
In der Anzeigeeinheit AZ wird durch weitere spezifizierte Kommandos, welche vom Steuergerät
SG eingegeben werden, die Anzeigeeinheit AZ dahingehend eingestellt, dass der Anzeigeeinheit
mitgeteilt wird, welche Bildpunkte der Anzeigeeinheit AZ zur Darstellung von Informationen
ansteuerbar sind, welcher Zeichensatz verwendet werden soll, ob farbig oder schwarzweiß
dargestellt werden soll. Sollen keine Daten mehr an die Anzeigeeinheit AZ gesendet
werden, werden spezifizierte AT Kommandos vom Steuergerät SG eingegeben, die ein Schließen
des Datenkanals bzw. des I2C Bus bewirken.
[0037] Will der Modulintegrator die an den Serial Peripherical Interface Bus SPI angeschlossene
Speicherkarte SD funktionsfähig machen, so erzeugt das Steuergerät SG spezifizierte
AT Kommandos im Steuergerät SG. Diese spezifizierten AT Kommandos werden ebenfalls
durch den Steuergerätmultiplexer SGMUX über die Schnittstellenleitung ATSSL dem Basisbandchipkernmultiplexer
BCKMUX und dann dem Basisbandchipkern BCK zugeführt. Die für den Serial Peripherical
Interface Bus SPI spezifizierten AT Kommandos sorgen zunächst dafür, dass der Serial
Peripherical Interface Bus SPI geöffnet wird und anschließend Daten vom Steuergerät
SG weiter zur Speicherkarte SD gelangen. In der Speicherkarte SD wird durch weitere
spezifizierte Kommandos, welche vom Steuergerät erzeugt werden, die Speicherkarte
SD dahingehend eingestellt, dass der Speicherkarte SD mitgeteilt wird, welche Speicherbereiche
zuerst beschrieben werden und welche Datenübertragungsrate zur Übertragung von Daten
zwischen Basisbandchipkern BCK und der Speicherkarte SD benutzt wird. Ist der Datenaustausch
mit der Speicherkarte SD abgeschlossen, werden spezifizierte AT Kommandos vom Steuergerät
SG erzeugt, die ein Schließen des Datenkanals bzw. Serial Peripherical Interface Bus
SPI bewirken.
[0038] Die Schnittstellen zu den Peripheriegeräten P, SD, AZ werden also über AT Kommandos
parametriert und es kann auf Lösungen, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt sind,
z.B. eventuell zusätzliche Peripheriecontroller am Steuergerät SG bzw. eigene vom
Modulintegrator zu erstellende Programme zur Parametrierung des Datenkanals zwischen
Basisbandchipkern BCK und Peripheriegerät P, SD, AZ verzichtet werden.
[0039] Noch deutlicher wird der Vorteil der Parametrierung über AT Kommandos, wenn sich
der Modulintegrator kurzfristig umentscheidet, und eine andere Anzeigeeinheit AZ oder
eine andere Speicherkarte SD anschließen möchte. Da alle Komponenten über AT Kommandos
parametrierbar sind, lässt sich diese Umstellung in einfacher Weise erreichen und
der Modulintegrator kann in flexibler Weise verschiedene Peripheriegeräte P, SD, AZ
an verschiedene Bussysteme bzw. Datenleitungen L1, L2, USB, SPI, I2C anschließen.
[0040] Des Weiteren ermöglicht die erfindungsgemäße technische Lösung den Anschluss und
die Parametrierung weiterer Peripheriegeräte an auf dem Basisbandchip BC vorgesehene
Peripherieunterstützungseinheiten USBC, MP3C, SIMC mittels einer einheitlichen Kommandosprache,
nämlich dem AT Befehlssatz.
[0041] Jedes Peripheriegerät P, SD, AZ und auch die Bussysteme SPI, I2C werden gemäß dem
erfindungsgemäßen Konzept als Datenquelle bzw. Datensenke angesehen. Durch AT Kommandos
wird ein Datenkanal zu den Peripheriegeräten P, SD, AZ geöffnet bzw. geschlossen und
notwendige Parameter in den Peripheriegeräten P, SD, AZ gesetzt. Nach der Öffnung
eines Datenkanals können Daten vom Steuergerät SG zu den Peripheriegeräten P, SD,
AZ transparent übertragen werden. Die notwendigen Protokolle werden von einer Anwendung
im Steuergerät SG umgesetzt.
[0042] Durch die Vorsehung des Basisbandchipkernmultiplexers BCKMUX und Steuergerätmultiplexers
SGMUX können überflüssige physikalische Schnittstellenleitungen zwischen dem Steuergerät
und dem Basisbandchipkern vermieden werden. Die beiden Multiplexer führen sendeseitig
parallele Datenströme, die z.B. aus verschiedenen AT Kommandos für verschiedene Peripheriegeräte
P, SD, AZ bestehen können, aus Nutzdaten, Audiodaten etc. zusammen, so dass diese
über die serielle Schnittstellenleitung ATSSL übertragen werden können, und die beiden
Multiplexer trennen empfangsseitig den seriellen Datenstrom, wobei Datenteilströmen
den jeweils vorgesehenen Empfängern z.B. Peripheriegeräten P, SD, AZ oder dem Sendeempfänger
SE zugeführt werden.
[0043] Mit dem beschriebenen Multiplexerkonzept können also in Zeiten, in denen keine AT
Kommandos über die Schnittstellenleitung ATSSL übertragen werden, auch Nutzdaten über
die Schnittstellenleitung ATSSL und dann zu einem entfernten Empfangsendgerät über
den Sendeempfänger SE übertragen werden. Das Steuergerät SG öffnet also einen Kanal
für eine z.B. leitungsvermittelte Datenverbindung.
[0044] Durch das Multiplexerkonzept lassen sich über eine physikalische Schnittstellenleitung
ATSSL eine Vielzahl verschiedener logische Kanäle abbilden.
[0045] Die Daten werden in der Regel gemäß der in der ETSI GSM Spezifikation 07.10 vorgeschrieben
Weise zwischen dem Steuergerät SG und dem Basisbandchipkern BCK übertragen. Die Schnittstelle
ATSS ist als serielle asynchrone Schnittstelle ausgebildet. Es können verschiedenste
Arten von Daten übertragen werden. Die Daten werden in Datenrahmen mit Start-Stop-Übertragung
in acht Bit Sequenzen übertragen.
[0046] Alternativ zur Datenübertragung in diesem Multiplexerkonzept findet die Erfindung
auch in einem weiteren Multiplexerkonzept Ihre Anwendung, bei dem ein neues Dienstmerkmal
für den Multiplexer nach ETSI GSM Spezifikation 07.10 definiert wird. Neben AT Kommandokanälen
sind mit Dienstmerkmalen auch Audiodaten spezifiziert. Hier ist eine Erweiterung der
ETSI GSM Spezifikation 07.10 um das Dienstmerkmal Peripheriedaten zu spezifizieren.
[0047] Die Erfindung ist nicht auf das spezielle Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern
schließt auch nicht explizit offenbarte Abwandlungen mit ein, solange von dem Kern
der Erfindung Gebrauch gemacht wird. Dieses gilt insbesondere, da dem Fachmann vielfältige
Ausbildungen von Basisbandchips BCK, Sendeempfängern SE, Bussystemen SPI, I2C, USB,
Peripheriegeräten P, SD, AZ, Steuergeräten SG und Multiplexern BCKMUX, SGMUX zur Realisierung
der Erfindung bekannt sind. Insbesondere können die beschriebenen Leitungen und Bussysteme
auch als Funkverbindungen ausgebildet sein.
1. Basisbandchip (BC), umfassend einen Basisbandchipkern (BCK) und mit dem Basisbandchipkern
(BCK) verbundene Peripherieunterstützungseinheiten (USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC) für
Peripheriegeräte (P, SD, AZ), wobei der Basisbandchipkern (BCK) über eine Schnittstellenleitung
(ATSSL) mit einem externen Steuergerät (SG) verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Basisbandchipkern (BCK) mit einem Basisbandchipkernmultiplexer (BCKMUX) verbunden
ist, wobei der Basisbandchipkern (BCK) über den Basisbandchipkernmultiplexer (BCKMUX)
über die Schnittstellenleitung (ATSSL) mit dem externen Steuergerät (SG) verbindbar
ist, wobei, wenn der Basisbandchipkern (BCK) mit dem externen Steuergerät (SG) verbunden
ist, eine Vielzahl von logischen Datenkanälen zwischen einem Steuergerätmultiplexer
(SGMUX) des externen Steuergerätes (SG) und mit den Peripherieunterstützungseinheiten
(SDC, AZC) verbundenen Peripheriegeräten (P, SD, AZ) über den Basisbandchip (BC) mittels
spezifizierter AT Kommandos bildbar sind.
2. Basisbandchip (BC) nach Patentanspruch 1,
wobei der Basisbandchipkernmultiplexer (BCKMUX) von dem Basisbandchipkern (BCK) umfasst
ist.
3. Kommunikationsmodul (M), umfassend einen Basisbandchip (BC) gemäß einem der vorstehenden
Patentansprüche und einen mit dem Basisbandchipkern (BCK) verbundenen Sendeempfänger
(SE), der ebenfalls mit dem Steuergerät (SG) über die Schnittstellenleitung (ATSSL)
verbindbar ist.
4. Leiterplatte (LP), umfassend ein Kommunikationsmodul (M) gemäß Patentanspruch 3 und
Peripheriegeräte (P, SD, AZ).
5. Leiterplatte (LP) nach Patentanspruch 4,
wobei ein Serial Peripherical Interface Bus (SPI) oder ein I2C Bus (I2C) als Datenleitungen
zwischen den Peripherieunterstützungseinheiten (USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC) und den
Peripheriegeräten (P, SD, AZ) ausgebildet sind.
6. Leiterplatte (LP) nach einem der vorstehenden Patentansprüche 4 oder 5,
wobei eines oder mehrere Peripheriegeräte (P, SD, AZ) als SD Memory Cards (SD) ausgebildet
sind.
7. Leiterplatte (LP) nach einem der Patentansprüche 4 bis 6,
wobei ein Peripheriegerät (P, SD, AZ) als Anzeigeeinheit (AZ) ausgebildet ist.
8. Verfahren zur Ansteuerung von Peripheriegeräten (P, SD, AZ) durch ein Steuergerät
(SG), wobei das Steuergerät über eine Schnittstellenleitung (ATSSL) mit einem Basisbandchipkern
(BCK) verbunden ist, wobei der Basisbandchipkern (BCK) auf einem Basisbandchip (BC)
mit Peripherieunterstützungseinheiten (USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC) verbunden ist und
wobei Peripheriegeräte (P, SD, AZ) über Datenleitungen (SPI, I2C, USB, L1, L2) mit
den zugeordneten Peripherieunterstützungseinheiten (USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC) verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Peripheriegeräten (P, SD, AZ) und dem Steuergerät (SG) ein Datenkanal
mittels spezifizierter AT Kommandos über den Basisbandchip (BC) gebildet wird, wodurch
das Steuergerät (SG) unmittelbaren Zugriff auf die Peripheriegeräte (P, SD, AZ) erhält.
9. Verfahren nach Patentanspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Basisbandchipkern (BCK) mit einem Basisbandchipkernmultiplexer (BCKMUX) verbunden
ist und der Basisbandchipkernmultiplexer (BCKMUX) über die Schnittstellenleitung (ATSSL)
mit einem Steuergerätmultiplexer (SGMUX) verbunden wird, wobei der Steuergerätmultiplexer
(SGMUX) mit dem Steuergerät (SG) verbunden ist.
10. Verfahren nach Patentanspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Vielzahl von logischen Datenkanälen zwischen dem Steuergerätmultiplexer (SGMUX)
und verbundenen Peripheriegeräten (P, SD, AZ) über die Schnittstellenleitung (ATSSL)
mittels AT Kommandos gebildet werden.
11. Verfahren nach einem der vorstehenden Patentansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass die zwischen dem Steuergerät (SG) und dem Basisbandchipkern (BCK) übertragenen Daten
in Datenrahmen übertragen werden.
12. Verfahren nach einem der vorstehenden Patentansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Datenrahmen ein Datenfeld umfassen, welches die übertragenen Daten als Peripheriedaten
kennzeichnet.
1. Baseband chip (BC) comprising a baseband chip core (BCK) and peripheral assistance
units (USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC) which are connected to the baseband chip core (BCK)
and are intended for peripheral devices (P, SD, AZ), the baseband chip core (BCK)
being able to be connected to an external control device (SG) via an interface line
(ATSSL),
characterized in that
the baseband chip core (BCK) is connected to a baseband chip core multiplexer (BCKMUX),
the baseband chip core (BCK) being able to be connected to the external control device
(SG) via the baseband chip core multiplexer (BCKMUX) and via the interface line (ATSSL),
in which case, when the baseband chip core (BCK) is connected to the external control
device (SG), a multiplicity of logical data channels can be formed between a control
device multiplexer (SGMUX) of the external control device (SG) and peripheral devices
(P, SD, AZ), which are connected to the peripheral assistance units (SDC, AZC), via
the baseband chip (BC) using specified AT commands.
2. Baseband chip (BC) according to Patent Claim 1,
the baseband chip core multiplexer (BCKMUX) being included in the baseband chip core
(BCK).
3. Communication module (M) comprising a baseband chip (BC) according to one of the preceding
patent claims and a transceiver (SE) which is connected to the baseband chip core
(BCK) and can likewise be connected to the control device (SG) via the interface line
(ATSSL).
4. Printed circuit board (LP) comprising a communication module (M) according to Patent
Claim 3 and peripheral devices (P, SD, AZ).
5. Printed circuit board (LP) according to Patent Claim 4, a serial peripheral interface
bus (SPI) or an I2C bus (I2C) being formed as data lines between the peripheral assistance
units (USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC) and the peripheral devices (P, SD, AZ).
6. Printed circuit board (LP) according to either of the preceding Patent Claims 4 and
5,
one or more peripheral devices (P, SD, AZ) being in the form of SD memory cards (SD).
7. Printed circuit board (LP) according to one of Patent Claims 4 to 6,
a peripheral device (P, SD, AZ) being in the form of a display unit (AZ).
8. Method for controlling peripheral devices (P, SD, AZ) by means of a control device
(SG), the control device being connected to a baseband chip core (BCK) via an interface
line (ATSSL), the baseband chip core (BCK) on a baseband chip (BC) being connected
to peripheral assistance units (USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC), and peripheral devices
(P, SD, AZ) being connected to the associated peripheral assistance units (USBC, SDC,
MP3C, AZC, SIMC) via data lines (SPI, I2C, USB, L1, L2), characterized in that a data channel is formed between the peripheral devices (P, SD, AZ) and the control
device (SG) via the baseband chip (BC) using specified AT commands, as a result of
which the control device (SG) receives direct access to the peripheral devices (P,
SD, AZ).
9. Method according to Patent Claim 8,
characterized in that
the baseband chip core (BCK) is connected to a baseband chip core multiplexer (BCKMUX)
and the baseband chip core multiplexer (BCKMUX) is connected to a control device multiplexer
(SGMUX) via the interface line (ATSSL), the control device multiplexer (SGMUX) being
connected to the control device (SG).
10. Method according to Patent Claim 9,
characterized in that
a multiplicity of logical data channels are formed between the control device multiplexer
(SGMUX) and connected peripheral devices (P, SD, AZ) via the interface line (ATSSL)
using AT commands.
11. Method according to one of the preceding Patent Claims 8 to 10, characterized in that
the data transmitted between the control device (SG) and the baseband chip core (BCK)
are transmitted in data frames.
12. Method according to one of the preceding Patent Claims 8 to 11, characterized in that
the data frames comprise a data field which identifies the transmitted data as peripheral
data.
1. Puce en bande de base ( BC ), comprenant un noyau de puce en bande de base ( BCK )
et des unités de support de périphériques ( USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC ) destinées
à des appareils périphériques ( P, SD, AZ ) et reliées au noyau de puce en bande de
base ( BCK ), le noyau de puce en bande de base ( BCK ) pouvant être relié à un appareil
de commande externe ( SG ) par l'intermédiaire d'une ligne d'interface ( ATSSL ),
caractérisée par le fait que
le noyau de puce en bande de base ( BCK ) est relié à un multiplexeur de noyau de
puce en bande de base ( BCKMUX ), le noyau de puce en bande de base ( BCK ) pouvant
être relié à l'appareil de commande externe ( SG ) par l'intermédiaire du multiplexeur
de noyau de puce en bande de base ( BCKMUX ) et de la ligne d'interface ( ATSSL )
et, lorsque le noyau de puce en bande de base ( BCK ) est relié à l'appareil de commande
externe ( SG ), plusieurs canaux de données logiques pouvant être formés par l'intermédiaire
de la puce en bande de base ( BC ) entre un multiplexeur d'appareil de commande (
SGMUX ) de l'appareil de commande externe ( SG ) et des appareils périphériques (
P, SD, AZ ) reliés aux unités de support de périphériques ( SDC, AZC ) au moyen de
commandes AT spécifiées.
2. Puce en bande de base ( BC ) selon la revendication 1, le multiplexeur de noyau de
puce en bande de base ( BCKMUX ) étant compris dans le noyau de puce en bande de base
( BCK ).
3. Module de communication ( M ), comprenant une puce en bande de base ( BC ) selon l'une
des revendications précédentes et un émetteur-récepteur ( SE ) qui est relié au noyau
de puce en bande de base ( BCK ) et qui peut également être relié à l'appareil de
commande ( SG ) par l'intermédiaire de la ligne d'interface ( ATSSL ).
4. Carte de circuits imprimés ( LP ), comprenant un module de communication ( M ) selon
la revendication 3 et des appareils périphériques ( P, SD, AZ ).
5. Carte de circuits imprimés ( LP ) selon la revendication 4, un bus appelé Serial Peripherical
Interface Bus ( SPI ) ou un bus du type I2C ( I2C ) étant prévu comme lignes de données
entre les unités de support de périphériques ( USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC ) et les
appareils périphériques ( P, SD, AZ ).
6. Carte de circuits imprimés ( LP ) selon l'une des revendications précédentes 4 ou
5, l'un ou plusieurs des appareils périphériques ( P, SD, AZ ) étant prévus comme
SD Memory Cards ( SD ).
7. Carte de circuits imprimés ( LP ) selon l'une des revendications précédentes 4 à 6,
un appareil périphérique ( P, SD, AZ ) étant prévu comme unité d'affichage ( AZ ).
8. Procédé pour la commande d'appareils périphériques ( P, SD, AZ ) par un appareil de
commande ( SG ), l'appareil de commande étant relié à un noyau de puce en bande de
base ( BCK ) par l'intermédiaire d'une ligne d'interface ( ATSSL ), le noyau de puce
en bande de base ( BCK ) étant relié sur une puce en bande de base ( BC ) à des unités
de support de périphériques ( USBC, SDC, MP3C, AZC, SIMC ) et des appareils périphériques
( P, SD, AZ ) étant reliés aux unités de support de périphériques associées ( USBC,
SDC, MP3C, AZC, SIMC ) par l'intermédiaire de lignes de données ( SPI, I2C, USB, L1,
L2 ), caractérisé par le fait qu'un canal de données est formé par l'intermédiaire de la puce en bande de base ( BC
) entre les appareils périphériques ( P, SD, AZ ) et l'appareil de commande ( SG )
au moyen de commandes AT spécifiées, l'appareil de commande ( SG ) ayant ainsi un
accès direct aux appareils périphériques ( P, SD, AZ ).
9. Procédé selon la revendication 8,
caractérisé par le fait que
le noyau de puce en bande de base ( BCK ) est relié à un multiplexeur de noyau de
puce en bande de base ( BCKMUX ) et que le multiplexeur de noyau de puce en bande
de base ( BCKMUX ) est relié à un multiplexeur d'appareil de commande ( SGMUX ) par
l'intermédiaire de la ligne d'interface ( ATSSL ), le multiplexeur d'appareil de commande
( SGMUX ) étant relié à l'appareil de commande ( SG ).
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé par le fait que
plusieurs canaux de données logiques sont formés entre le multiplexeur d'appareil
de commande ( SGMUX ) et des appareils périphériques reliés ( P, SD, AZ ) par l'intermédiaire
de la ligne d'interface ( ATSSL ) et au moyen de commandes AT.
11. Procédé selon l'une des revendications précédentes 8 à 10,
caractérisé par le fait que
les données transmises entre l'appareil de commande ( SG ) et le noyau de puce en
bande de base ( BCK ) sont transmises dans des trames de données.
12. Procédé selon l'une des revendications précédentes 8 à 11,
caractérisé par le fait que
les trames de données comprennent un champ de données qui caractérise les données
transmises comme données de périphériques.

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