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(11) |
EP 1 782 890 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2007 Patentblatt 2007/46 |
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Anmeldetag: 03.11.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Spritzvorbehandlungsanlage und Verfahren zur Spritzvorbehandlung von Werkstücken
Pretreatment installation and method for the pretreatment by spraying
Installation et méthode de prétraitement pour le prétraitement par pulvérisation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
03.11.2005 DE 102005053170
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.05.2007 Patentblatt 2007/19 |
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Patentinhaber: Wurster, Gerd |
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70191 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Wurster, Gerd
70191 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gahlert, Stefan et al |
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Witte, Weller & Partner,
Patentanwälte,
Postfach 105462 70047 Stuttgart 70047 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spritzvorbehandlungsanlage mit einem Spritztunnel, innerhalb
dessen eine Behandlungsstation mit Behandlungseinrichtungen zur Behandlung von Werkstücken
zur Bespritzen oder Befluten vorgesehen ist, wobei die Behandlungseinrichtungen aus
einem darunter angeordneten Behälter mit Behandlungsflüssigkeit gespeist werden, und
mit einem Förderer zur Förderung von Werkstücken durch den Spritztunnel.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Spritzvorbehandlung von Werkstücken,
bei dem die Werkstücke durch einen Spritztunnel bewegt werden und mittels Flüssigkeit
aus Behandlungseinrichtungen in mindestens einer Behandlungsstation behandelt werden,
und bei dem die Werkstücke durch eine Eingangsöffnung zugeführt werden.
[0003] Eine Vorrichtung und ein Verfahren gemäß der eingangs genannten Art sind aus der
DE 43 33 932 A1 bekannt.
[0004] Derartige Anlagen dienen dazu, Werkstücke mittels Flüssigkeiten und Chemikalien vorzubehandeln,
bevor diese nachfolgend beispielsweise einer Lackierbehandlung oder Farbpulverbeschichtung
unterworfen werden. Eine typische Vorbehandlung ist beispielsweise ein Reinigungsvorgang,
bei dem die Werkstücke zunächst mit einer Reinigungsflüssigkeit behandelt werden und
anschließend in mehreren Stationen gespült werden. Um eine wirkungsvolle Reinigung
zu ermöglichen, wird die Reinigungsflüssigkeit vorzugsweise mit einer erhöhten Temperatur
beispielsweise zwischen 50 und 70°C zugeführt, Die Werkstücke werden durch die Spritzvorbehandlungsanlage
in der Regel mittels eines kontinuierlich laufenden Förderers hindurch bewegt.
[0005] Da derartige Spritzvorbehandlungsanlagen meist große Durchlaufönungen aufweisen,
versteht es sich, dass dies zu einem relativ hohen Energieverbrauch führt. Da die
Werkstücke durch die Eingangsöffnung horizontal zugeführt werden und die Eingangsöffnung
gegenüber der Umgebungsluft infolge des durchlaufenden Förderers praktisch nicht abgeschottet
werden kann, ist es notwendig, im Deckenbereich der Spritzvorbehandlungsanlage ein
entsprechend dimensioniertes Absauggebläse anzuordnen. Dies führt zu einem erheblichen
Energiebedarf.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht demnach darin, eine Spritzvorbehandlungsanlage
und ein Verfahren zum Spritzvorbehandeln von Werkstücken anzugeben, womit der Energieverbrauch
gegenüber den bekannten Lösungen gesenkt werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Spritzvorbehandlungsanlage gemäß der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, dass der Behandlungsstation eine Eingangsstation vorgeschaltet
ist, in der die Werkstücke vom Förderer nach der Zuführung durch eine Eingangsöffnung
zur Behandlungsstation auf ein erhöhtes Niveau angehoben werden.
[0008] Hinsichtlich des Verfahrens wird die Aufgabe ferner durch ein Verfahren zur Spritzvorbehandlung
von Werkstücken gelöst, bei dem die Werkstücke durch einen Spritztunnel bewegt werden
und mittels Flüssigkeit aus Behandlungseinrichtungen in mindestens einer Behandlungsstation
behandelt werden, und bei dem die Werkstücke zunächst durch eine Eingangsöffnung zugeführt
werden und dann auf ein erhöhtes Niveau in der Behandlungsstation angehoben werden.
[0009] Die Aufgabe der Erfindung wird auf diese Weise vollkommen gelöst.
[0010] Erfindungsgemäß besitzt die Spritzvorbehandlungsanlage nämlich eine Eingangsöffnung,
die sich unterhalb des Niveaus der Behandlungsstation befindet. Infolge des Dampfdruckes,
der sich bei der erhöhten Temperatur in der Behandlungsstation bei z.B. 50 bis 70°C
bildet, besteht am Eingang von herkömmlichen Spritzvorbehandlungsanlagen, bei denen
die Werkstücke auf demselben Niveau zugeführt werden, auf dem sie in die Behandlungsstation
gelangen, eine erhebliche Tendenz zum Dampfaustritt an der Eingangsöffnung. Dies wird
erfindungsgemäß stark reduziert, indem die Eingangsöffnung gegenüber dem Niveau des
Spritztunnels abgesenkt ist. Auf diese Weise wird eine Dampfbildung an der Eingangsöffnung
deutlich reduziert und außerdem in der Eingangsstation eine Vorheizung der Werkstücke
auf die in der Behandlungsstation herrschende Temperatur erreicht. Da in der kälteren
Eingangsstation zusätzlich eine Tröpfchenbildung und Aerosolbildung auftritt, ergibt
sich eine zusätzliche Reinigungswirkung in der Eingangsstation. Dies führt dazu, dass
die Behandlungsstation oder die weiteren Behandlungsstationen insgesamt etwas verkürzt
werden können oder mit einer etwas niedrigeren Temperatur betrieben werden können.
Auch dies trägt zur Energiereduzierung bei. Eine besonders hohe Energieerspamis ergibt
sich jedoch dadurch, dass die Gebläseleistung zur Verhinderung des Austretens von
Dämpfen aus der Eingangsöffnung deutlich reduziert werden kann oder dass - je nach
Auslegung der Anlage - sogar gänzlich auf eine Absaugung verzichtet werden kann.
[0011] Zweckmäßigerweise ist in der Eingangsstation ein Auffangbehälter für Flüssigkeit
vorgesehen.
[0012] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weist die Eingangsöffnung eine Oberkante
auf, die sich auf einem Niveau unterhalb der zuunterst angeordneten Behandlungseinrichtungen
befindet.
[0013] Ferner ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung dem Behälter der Behandlungsstation
eine Einlauffläche zugeordnet, die vorzugsweise in Richtung zum Behälter hin geneigt
ist, wobei sich die Oberkante der Eingangsöffnung auf einem Niveau unterhalb der Einlauffläche
befindet.
[0014] Durch diese Maßnahmen wird die Dampfbildung an der Eingangsöffnung deutlich reduziert.
Je weiter die Oberkante der Eingangsöffnung nach unten verlegt werden kann, um so
größer ist die Energieersparnis, da sich eine weitere Abkühlung und eine Verringerung
des Dampfdruckes ergibt.
[0015] Insbesondere an der Oberseite der Einlaufstation, die vorzugsweise durch eine Schräge
gebildet ist, kondensieren aus der Behandlungsstation übertretende Dämpfe, wodurch
die an der Eingangsöffnung wirksame Dampfbildung reduziert wird.
[0016] Zusätzlich kann im Bereich der Eingangsöffnung eine Absaugung vorgesehen sein.
[0017] Je nach Auslegung der Spritzvorbehandlungsanlage kann hierauf ggf. auch gänzlich
verzichtet werden.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der Förderer einen derartigen
Verlauf auf, dass die Werkstücke am Ausgang des Spritztunnels oder an einer Zwischenzone
auf ein erniedrigtes Niveau abgesenkt werden.
[0019] Hierbei kann der Spritztunnel eine Ausgangsöffnung mit einer Oberkante aufweisen,
die sich auf einem Niveau unterhalb der zuunterst angeordneten Behandlungseinrichtungen
befindet.
[0020] Obwohl die Temperatur im Bereich des Ausgangs des Spritztunnels in der Regel niedriger
ist, da hier lediglich mit Spülflüssigkeit gearbeitet wird, trägt auch diese Maßnahme
zur Energieersparnis bei.
[0021] Zusätzlich kann ggf. im Bereich der Ausgangsöffnung eine Absaugung vorgesehen sein.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist im Bereich der Eingangsöffnung
eine Kältefalle vorgesehen. Hierbei kann es sich beispielsweise um Kühlschlangen handeln,
die von einem Kühlmittel durchflossen sind. Die Eingangsstation kann um eine solche
Kältefalle entsprechend verlängert sein, so dass zunächst die Kältefalle durchlaufen
wird. Alternativ kann die Kältefalle auch etwa oberhalb und gegebenenfalls zusätzlich
unterhalb der Eingangsöffnung angeordnet sein.
[0023] Durch eine solche Kältefalle wird ein Dampfaustritt aus der Eingangsöffnung gleichfalls
wirkungsvoll verhindert. Auf eine Absaugung kann in diesem Fall gänzlich verzichtet
werden. Dies ist sehr umweltfreundlich insbesondere bei der Verwendung von hochalkalischen
Reinigern oder sauren Reinigern.
[0024] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale der Erfindung nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch
in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der
Erfindung zu verlassen.
[0025] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführung einer erfindungsgemäßen Spritzvozbehandlungsanlage;
- Fig. 2
- eine alternative Ausführung einer erfindungsgemäßen Spritzvorbehandlungsanlage mit
zwei Spritzbehandlungsstationen;
- Fig. 3
- eine Teildarstellung einer weiteren Ausführung einer erfindungsgemäßen Spritzvorbehandlungsanlage
im Bereich der Eingangsstation und
- Fig. 4
- eine Teildarstellung einer weiteren Ausführung einer erfindungsgemäßen Spritzvorbehandlungsanlage
im Bereich der Eingangsstation.
[0026] In Fig. 1 ist eine erste Ausführung einer erfindungsgemäßen Spritzvorbehandlungsanlage
teilweise dargestellt und mit der Ziffer 10 bezeichnet.
[0027] Die Spritzvorbehandlungsanlage 10 besitzt einen Spritztunnel 12, durch den hindurch
Werkstücke 16 mit Hilfe eines Förderers 14 bewegt werden.
[0028] Der Spritztunnel 12 weist eine Eingangsstation 32 auf, die eine Eingangsöffnung 34
mit einer Oberkante 36 besitzt. Die Oberseite der Eingangsstation wird durch eine
schräg nach oben verlaufende Schräge 48 gebildet. An die Eingangsstation 32 schließt
sich eine Behandlungsstation 18 an, die von weiteren Stationen gefolgt sein kann,
die hier jedoch nicht näher dargestellt sind. Der Boden der Eingangsstation wird durch
eine Einlaufschräge gebildet, die sich von der Eingangsöffnung 34 aus zu einem Auffangbehälter
38 hin erstreckt. An den Auffangbehälter 38 schließt sich ein senkrecht nach oben
verlaufender Abschnitt an, der über eine Einlauffläche 28 in Form einer Schräge in
einen Behälter 22 übergeht, der am Boden der Behandlungsstation 18 aufgestellt ist.
Oberhalb des Behälters 22 befinden sich Behandlungseinrichtungen 20 zur Spritzvorbehandlung
von Werkstücken 16 bei erhöhter Temperatur von beispielsweise 50 bis 70°C. Bei den
Behandlungseinrichtungen 20 kann es sich beispielsweise um Spritzregister handeln,
aus den die Werkstücke mittels Düsen besprüht werden. Die Spritzregister werden aus
dem Behälter 22 über eine Pumpe 24 und eine Leitung 26 mit Reinigungsflüssigkeit versorgt,
um die Werkstücke 16 zu besprühen.
[0029] Kondensat, das sich in der Eingangsstation 32 bildet, wird in dem Auffangbehälter
38 aufgefangen und über eine Pumpe 42 und eine Leitung 44 gleichfalls in den Behälter
22 der Behandlungsstation 18 zurückgeführt.
[0030] Die Anordnung ist nun so getroffen, dass sich die Oberkante 36 der Eingangsöffnung
34 der Eingangsstation 32 auf einem Niveau unterhalb des oberen Endes der Einlauffläche
28 und unterhalb der zuunterst angeordneten Behandlungseinrichtungen 20 befindet.
[0031] Im Betrieb der Behandlungsstation 18 auftretende Dämpfe gelangen zwar so über den
Verbindungsbereich des Spritztunnels im Bereich der schrägen Einlauffläche 28 in die
Eingangsstation 32, schlagen sich jedoch zum größten Teil an der Schräge 48 und an
den kalten Werkstücken 16 nieder, tropfen nach unten und gelangen über die Einlaufschräge
40 wieder zurück in den Auffangbehälter 38.
[0032] Die Werkstücke 16 gelangen durch die Eingangsöffnung 34 in die Eingangsstation 32
und werden in dieser schräg nach oben i transportiert, bis sie das Niveau erreicht
haben, auf dem sie durch die Behandlungsstation 18 gefördert werden. Sie werden dabei
zusätzlich im Bereich der Eingangsstation 32 durch Tröpfchen und Aerosole gereinigt.
Auf diese Weise ergibt sich beispielsweise eine Vorentfettungswirkung. Außerdem werden
die Werkstücke und die in der Eingangsstation 32 herrschende Atmosphäre im Verlauf
zur Behandlungsstation 18 hin allmählich vorgeheizt.
[0033] Infolge der erheblichen Kondensationswirkung im Bereich der Eingangsstation 32 und
der tief herabgezogenen Oberkante 36 der Eingangsöffnung 34 kann auf die im Stand
der Technik erforderliche Absaugung im Bereich der Decke 46 des Spritztunnels 12 verzichtet
werden. Gegebenenfalls kann zusätzlich im Bereich der Eingangsöffnung 34 eine Absaugung
50 installiert werden, wozu jedoch eine relativ geringe Abluftleistung ausreichend
ist. Insgesamt ergibt sich mit dieser Anordnung eine erhebliche Energieerspamis gegenüber
bekannten Spritzvorbehandlungsanlagen.
[0034] In Fig. 2 ist eine weitere Ausführung einer erfindungsgemäßen Spritzvorbehandlungsanlage
dargestellt und insgesamt mit der Ziffer 10a bezeichnet. Hierbei werden für entsprechende
Teile entsprechende Bezugsziffern verwendet.
[0035] Die Spritzvorbehandlungsanlage 10a ist im ersten Teil identisch wie die zuvor an
Hand von Fig. 1 erläuterte Anlage aufgebaut. Zusätzlich ist hier jedoch beispielhaft
eine zweite Behandlungsstation 18a dargestellt, die sich an die erste Behandlungsstation
18 anschließt. Während mit der ersten Behandlungsstation 18 beispielsweise eine Reinigung
der Werkstücke durchgeführt werden kann, kann die zweite Behandlungsstation 18a als
Spülstation ausgebildet sein, die mit einer deutlich niedrigeren Temperatur beispielsweise
von etwa 30°C arbeitet. Im Übrigen können die beiden Behandlungsstationen 18, 18a
identisch aufgebaut sein, soweit dies für den jeweiligen Anwendungszweck sinnvoll
ist (z.B. Vorentfetten und Entfetten).
[0036] Auch am Auslaufende des Spritztunnels 12a kann eine entsprechende Schräge 48a vorgesehen
sein, die sich nach unten hin bis zur Oberkante 36a einer Ausgangsöffnung 34a erstreckt.
Wiederum kann am Boden ein Auffangbehälter 38a vorgesehen sein, aus dem die aufgefangene
Flüssigkeit in einen Behälter 22a der Behandlungsstation 18a zurückgepumpt wird. Gleichermaßen
kann im Bereich der Ausgangsöffnung 34a eine Absaugung 50a vorgesehen sein, sofern
dies für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlich sein sollte.
[0037] Es versteht sich, dass eine derartige Spritzvorbehandlungsanlage natürlich deutlich
mehr Behandlungsstationen enthalten kann, als hier beispielhaft an Hand der Fig. 1
und 2 dargestellt ist. So können mehrere Behandlungsstationen etwa von mehreren Spülstationen
gefolgt sein.
[0038] In den Figuren 3 und 4 sind Abwandlungen der erfindungsgemäßen Spritzvorbehandlungsanlage
jeweils im Bereich der Eingangsstation dargestellt und insgesamt mit 10b bzw. 10c
bezeichnet. Hierbei werden wie zuvor für entsprechende Teile entsprechende Bezugsziffern
verwendet.
[0039] Bei beiden Ausführungen ist im Bereich der Eingangsöffnung 34 der Eingangsstation
eine Kältefalle 52 vorgesehen. Die Kältefalle 52 weist eine Mehrzahl von Rohren 54
auf, die von Kühlflüssigkeit durchflossen sind.
[0040] Bei der Ausführung gemäß Fig. 3 ist die Eingangsstation 32 durch die Kältefalle 54
nach vom verlängert, so dass zugeführte Werkstücke 16 zunächst die Kältefalle 54 durchlaufen.
[0041] Bei der Ausführung gemäß Fig. 4 ist die Kältefalle 54 oberhalb der Eingangsöffnung
34 angeordnet.
[0042] In beiden Fällen kann auf eine Absaugung im Bereich der Eingangsöffnung verzichtet
werden. Insbesondere, wenn hochalkalische oder saure Reiniger in der Behandlungsstation
verwendet werden, ist dies besonders umweltfreundlich.
[0043] Der erfindungsgemäße Aufbau führt insgesamt zu einer deutlichen Energieersparnis
gegenüber herkömmlichen Spritzvorbehandlungsanlagen.
1. Spritzvorbehandlungsanlage mit einem Spritztunnel (12, 12a) innerhalb dessen mindestens
eine Behandlungsstation (18, 18a) mit Behandlungseinrichtungen (20) zur Spritz- oder
Flutbehandlung von Werkstücken (16) vorgesehen ist, wobei die Behandlungseinrichtungen
(20) aus einem darunter angeordneten -Behälter (22, 22a) mit Behandlungsflüssigkeit
gespeist werden, und mit einem Förderer (14, 14a) zur Förderung von Werkstücken (16)
durch den Spritztunnel (12, 12a), dadurch gekennzeichnet, dass der Behandlungsstation (18, 18a) eine Eingangsstation (32) vorgeschaltet ist, in
der die Werkstücke (16) vom Förderer (14, 14a) nach der Zuführung durch eine Eingangsöffnung
(34) zur Behandlungsstation (18, 18a) auf ein erhöhtes Niveau angehoben werden.
2. Spritzvorbehandlungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsstation (32) einen Auffangbehälter (38) für Flüssigkeit aufweist.
3. Spritzvorbehandlungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsöffnung (34) eine Oberkante (36) aufweist, die sich auf einem Niveau
unterhalb der zuunterst angeordneten Behandlungseinrichtungen (20) befindet.
4. Spritzvorbehandlungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Behälter (22, 22a) der Behandlungsstation eine Einlauffläche (28) zugeordnet
ist, die vorzugsweise in Richtung zum Behälter (22, 22a) hin geneigt ist, und dass
sich die Oberkante (36) der Eingangsöffnung (34) auf einem Niveau unterhalb der Einlauffläche
(28) befindet.
5. Spritzvorbehandlungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Eingangsöffnung (34) eine Absaugung (50) vorgesehen ist.
6. Spritzvorbehandlungsanlage einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer (14, 14a) einen derartigen Verlauf aufweist, dass die Werkstücke (16)
am Ausgang des Spritztunnels (12, 12a) oder an einer Zwischenzone auf ein erniedrigtes
Niveau abgesenkt werden.
7. Spritzvorbehandlungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritztunnel (12, 12a) eine Ausgangsöffnung (34a) mit einer Oberkante (36a) aufweist,
die sich auf einem Niveau unterhalb der zuunterst angeordneten Behandlungseinilchtungen
(20) befindet.
8. Spritzvorbehandlungsanlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Ausgangsöffnung (34a) eine Absaugung (50a) vorgesehen ist
9. Spritzvorbehandlungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Eingangsöffnung (34) eine Kältefalle (52) vorgesehen ist
10. Verfahren zur Spritzvorbehandlung von Werkstücken, bei dem die Werkstücke (16) durch
einen Spritztunnel (12, 12a) bewegt werden und mittels Flüssigkeit in mindestens einer
Behandlungsstation (18, 18a) durch Befluten oder Bespritzen behandelt werden, und
bei dem die Werkstücke (16) zunächst durch eine Eingangsöffnung (34) zugeführt werden
und dann auf ein erhöhtes Niveau in der Behandlungsstation (18, 18a) angehoben werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die Werkstücke (16) am Ausgang des Spritztunnels
(12, 12a) oder im Bereich einer Zwischenzone auf ein niedrigeres Niveau abgesenkt
werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, bei dem die Werkstücke in den Spritztunnel (12,
12a) durch eine Eingangsöffnung (34) zugeführt werden, deren Oberkante (36) auf einem
Niveau unterhalb der untersten Behandlungseinrichtungen (20) liegt.
1. Spray pretreatment system comprising a spraying tunnel (12, 12a), in which is provided
at least one treating station (18, 18a) with treating installations (20) for the treatment
of workpieces (16) by spraying or flooding, the treating installations (20) being
supplied with a treating liquid from a tank (22, 22a) located below the station, and
further comprising a conveyor (14, 14a) for transporting the workpieces through the
spraying tunnel (12, 12a), characterized in that the pre-treating station (18, 18a) is preceded by an entry station (32) where the
workpieces (16), having been fed in through an inlet opening (34), are raised by the
conveyor (14, 14a) to a treating station (18, 18a) provided on a higher level.
2. The spray pretreatment system as defined in claim 1, characterized in that a drip pan (38) for liquid is provided in the entry station (32).
3. The spray pretreatment system as defined in claim 1 or claim 2, characterized in that the inlet opening (34) has an upper edge (36) located at a level below the treating
installations (20) of the lowest level.
4. The spray pretreatment system as defined in claim 3, characterized in that the tank (22, 22a) of the treating station is equipped with an admission surface
(28) which preferably is inclined toward the tank (22, 22a), and that the upper edge
(36) of the inlet opening (34) is located at a level below the admission surface (28).
5. The spray pretreatment system as defined in any of the preceding claims, characterized in that an extraction means (50) is provided in the area of the inlet opening (34).
6. The spray pretreatment system as defined in any of the preceding claims, characterized in that the conveyor (14, 14a) has a design ensuring that the workpieces (16) are lowered
to a lower level at the outlet of the spraying tunnel (12, 12a) or in an intermediate
zone.
7. The spray pretreatment system as defined in claim 6, characterized in that the spraying tunnel (12, 12a) has an outlet opening (34a) with an upper edge (36a)
located at a level below the treating installations (20) located at the lowest level.
8. The spray pretreatment system as defined in claim 6 or 7, characterized in that an extraction system (50a) is provided in the region (34a) of the outlet opening
(34a).
9. The spray pretreatment system as defined in any of the preceding claims, characterized in that a cold trap (52) is provided in the region of the inlet opening (34).
10. A method for pre-treating workpieces by spraying, wherein the workpieces (16) are
transported through a spraying tunnel (12, 12a) and are treated with a liquid by flooding
or spraying in at least one treating station (18, 18a), and wherein the workpieces
(16) are initially fed in through an inlet opening (34) and are then raised to a higher
level in the treating station (18, 18a).
11. The method as defined in claim 10, wherein the workpieces (16) are lowered to a lower
level at the outlet of the spraying tunnel (12, 12a) or in the area of an intermediate
zone.
12. The method as defined in Claim 10 or Claim 11, wherein the workpieces are fed into
the spraying tunnel (12, 12a) through an inlet opening (34) the upper edge (36) of
which is located at a level below the lowest treating installations (20).
1. Installation de prétraitement d'injection avec un tunnel d'injection (12, 12a) à l'intérieur
duquel au moins une station de traitement (18, 18a) avec des dispositifs de traitement
(20) pour le traitement par injection ou immersion de pièces (16) est prévue, les
dispositifs de traitement (20) étant alimentés avec du liquide de traitement provenant
d'un récipient placé sous ces derniers (22, 22a), et avec un convoyeur (14, 14a) pour
transporter des pièces (16) à travers le tunnel d'injection (12, 12a), caractérisée en ce qu'en amont de la station de traitement (18, 18a) est montée une station d'admission
(32), dans laquelle les pièces (16) sont soulevées par le convoyeur (14, 14a) vers
la station de traitement (18, 18a) à un niveau surélevé après leur arrivée par une
ouverture d'admission (34).
2. Installation de prétraitement d'injection selon la revendication 1, caractérisée en ce que la station d'admission (32) présente un récipient collecteur (38) de liquide.
3. Installation de prétraitement d'injection selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'ouverture d'admission (34) présente un bord supérieur (36) qui se trouve à un niveau
en-dessous des dispositifs de traitement (20) disposés tout en bas.
4. Installation de prétraitement d'injection selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'une surface d'entrée (28) est affectée au récipient (22, 22a) de la station de traitement,
laquelle est inclinée de préférence en direction du récipient (22, 22a), et en ce que le bord supérieur (36) de l'ouverture d'admission (34) se trouve à un niveau en-dessous
de la surface d'entrée (28).
5. Installation de prétraitement d'injection selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'une aspiration (50) est prévue dans la zone de l'ouverture d'admission (34).
6. Installation de prétraitement d'injection selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le convoyeur (14, 14a) présente un parcours tel que les pièces (16) sont abaissées
à un niveau plus bas à la sortie du tunnel d'injection (12, 12a) ou sur une zone intermédiaire.
7. Installation de prétraitement d'injection selon la revendication 6, caractérisée en ce que le tunnel d'injection (12, 12a) présente une ouverture de sortie (34a) avec un bord
supérieur (36a), laquelle se trouve à un niveau en-dessous des dispositifs de traitement
(20) disposés tout en bas.
8. Installation de prétraitement d'injection selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce qu'une aspiration (50a) est prévue dans la zone de l'ouverture de sortie (34a).
9. Installation de prétraitement d'injection selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un piège frigorifique (52) est prévu dans la zone de l'ouverture d'admission (34).
10. Procédé de prétraitement d'injection de pièces, dans le cadre duquel les pièces (16)
sont déplacées à travers un tunnel d'injection (12, 12a) et sont traitées au moyen
d'un liquide dans au moins une station de traitement (18, 18a) par immersion ou injection
et dans le cadre duquel les pièces (16) sont d'abord amenées à travers une ouverture
d'admission (34) puis soulevées à un niveau surélevé dans la station de traitement
(18, 18a).
11. Procédé selon la revendication 10, dans le cadre duquel les pièces (16) sont abaissées
à un niveau plus bas à la sortie du tunnel d'injection (12, 12a) ou dans la zone d'une
zone intermédiaire.
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, dans le cadre duquel les pièces (12, 12a)
sont amenées dans le tunnel d'injection à travers une ouverture d'admission (34) dont
le bord supérieur (36) se trouve à un niveau en-dessous des dispositifs de traitement
(20) disposés tout en bas.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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