| (19) |
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(11) |
EP 1 782 954 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2008 Patentblatt 2008/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.10.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zur Reinigung eines Tintendruckkopfes
Ink jet printhead cleaning device
Dispositif pour le nettoyage d'une tête à jet d'encre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
02.11.2005 DE 102005052150
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.05.2007 Patentblatt 2007/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Francotyp-Postalia GmbH |
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16547 Birkenwerder (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hübler, Uwe
15366 Neuenhagen (DE)
- Muhl, Wolfgang
16540 Hohen Neuendorf (DE)
- Von Inten, Wolfgang
13503 Berlin (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 041 706 DE-C1- 19 726 642
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EP-A2- 1 332 881 DE-U1- 20 012 946
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung eines Tintendruckkopfes, insbesondere
in einer Frankier- und/oder Adressiermaschine.
Es hat sich bewährt, die Vorteile des Tintendrucks auch auf dem Gebiet der maschinellen
Frankierung und/oder Adressierung auszunutzen. Der Druck erfolgt hierbei berührungslos
mittels Tintendruckkopf, siehe beispielsweise
DE 44 24 771 C1 und
EP 0 696 509 B1. Allerdings hat die Tintendrucktechnik den Nachteil, daß für die Reinigung des Tintendruckkopfes
mehr Tinte verbraucht wird als für den Druckvorgang. Das ist bei Einzeldruck besonders
gravierend.
Es ist eine Frankiermaschine bekannt, bei der die Druckträger beziehungsweise Briefe
hochkant, aus Stabilitätsgründen über die Vertikale hinaus geneigt, mit Hilfe eines
Transportbandes befördert werden, siehe hierzu
DE 196 05 014 C1 und
DE 197 57 653 C2. Der Brief liegt dabei hinter einer Klarsichtplatte an einer Führungsplatte an, in
der ein Druckfenster vorgesehen und in welchem der Tintendruckkopf so stationär angeordnet
ist, daß daß seine Düsenfläche parallel zur Führungsplatte angeordnet ist. Der Brief
wird an dem Druckfenster beziehungsweise dem Tintendruckkopf vorbeigeführt und währenddessen
auf der vom Betrachter abgewandten Seite bedruckt.
[0002] Das Problem der Tintendruckkopfreinigungung und -abdichtung wird hierbei mittels
einer Vorrichtung zur Reinigung eines Tintendruckkopfes gelöst, siehe
EP 0 799 135 B1, bei der der Tintendruckkopf alternativ aus einer Druckposition in eine Reinigungsposition
und/oder Dichtposition und wieder zurück schwenkbar befestigt ist und die Reinigungs-
und Dichtvorrichtung linear verstellbar, auf den Tintendruckkopf zu und von diesem
wieder weg, angeordnet ist.
Die Reinigungs- und Dichtvorrichtung enthält eine dem Tintendruckkopf angepaßte Dichtkappe
mit Saugschlitzen für jede Düsenreihe und eine transversal verstellbare Wischlippe
sowie eine nachgeschaltete Saugpumpe. In der Dichtkappe ist an einem Ende auch ein
Absaugbereich mit einer Saugöffnung für die Wischlippe vorgesehen. Die Wischlippe
wird mittels eines Spindelantriebs verstellt.
[0003] Im
DE 20012946 U ist bereits eine Aufnahme für mindestens einen Tintendruckkopf bekannt, die drehbeweglich
um eine Drehachse angeordnet ist, die parallel zur Transportrichtung von Poststücken
liegt, und die motorangetrieben und mikroprozessorgesteuert wahlweise mindestens in
eine Druckposition und eine Serviceposition schwenkbar ist. Eine Serviceposition an
einer Dichtstation wird nach längeren Druckpausen u.a. zum Freispritzen angefahren.
[0004] Ergänzend dazu ist eine Vorrichtung zur Positionierung eines Tintendruckkopfes und
einer Reinigungs- und Dichtvorrichtung bekannt, siehe
DE 197 26 642 C1, bei der für die Verstellung des Tintendruckkopfes und der Reinigungs- und Dichtvorrichtung
ein gemeinsames Getriebe vorgesehen ist, das von einem Motor angetrieben wird, der
nur in einer Drehrichtung läuft. Der Tintendruckkopf, die Reinigungs- und Dichtvorrichtung
und das gemeinsame Getriebe nebst Motor sind in einem gemeinsamen Rahmen befestigt
und so zu einer kompakten Baugruppe zusammengefasst. Diese Baugruppe ist wiederum
justierbar an der Transporteinrichtung befestigt.
[0005] Der Tintendruckkopf ist aus der Druckposition in die Reinigungsposition und wieder
zurück um mehr als 90° schwenkbar. Die Reinigungs- und Dichtvorrichtung ist unterhalb
des Tintendruckkopfes linear höhenverstellbar angeordnet. Während des Reinigungsvorganges
ist die Reinigungs- und Dichtvorrichtung an den nach unten geschwenkten Tintendruckkopf
angedockt. Es wird demzufolge auch beim Freispritzen so verfahren.
[0006] Mit den vorstehend beschriebenen Lösungen ist der Brieftransport während des Reinigungsprozesses
unterbrochen und demzufolge der Briefdurchsatz verringert. Bei einem Freispritzen
in der Druckposition während des Brieftransportes würde entweder der Brief oder der
Brieflauf-Klarsichtplatte, Transportband - merkbar verschmutzt werden.
[0007] Andererseits ist eine Frankiermaschine mit einem Tintenstrahl-Druckkopf bekannt,
siehe
EP 0 696 509 B1 und
US 5 806 994, bei der die Briefe waagerecht liegend transportiert werden und die Düsenfläche parallel
dazu angeordnet ist. Bei dieser Maschine werden die beim Druck wenig oder nicht benutzten
Düsen freigespritzt, solange kein Brief vor dem Druckkopf vorliegt. Zu diesem Zweck
ist die Brieftransporteinrichtung mit entsprechenden Ausnehmungen versehen und unterhalb
derselben ein Auffangbehälter für die freigespritzte Tinte angeordnet. Der Tintenverbrauch
wird auf diese Weise reduziert, allerdings ist aber der waagerechte Brieftransport
dafür Voraussetzung.
[0008] Zweck der Erfindung ist eine Verbesserung der Druckqualität und eine Verlängerung
der Lebensdauer der Druckeinrichtung sowie ein möglichst großer Briefdurchsatz.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Reinigung eines Tintendruckkopfes
in einer Frankier- und/oder Adressiermaschine zu schaffen, in der die Briefe auf einer
Kante stehend transportiert werden und der Tintendruckkopf hinter einer Führungsplatte
stationär schwenkbar angeordnet ist, und mit der neben den üblichen Funktionen, wie
Wischen und Abdichten, sowohl ein Freispritzen während des Brieftransports als auch
in Ruheposition möglich ist, ohne daß der Brieflauf verschmutzt wird.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gemäß dem Hauptanspruch gelöst. Weitere vorteilhafte
Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
[0011] Die Erfindung wird nachstehend am Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht des Drucksystems in der "Druckposition I" in einer Frankiermaschine
einschließlich Reinigungs- und Dichtvorrichtung sowie teilweise Transporteinrichtung
von vorn links,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht des Drucksystems in der "Dichtposition VI" in einer Frankiermaschine
einschließlich Reinigungsund Dichtvorrichtung von vorn links,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht des Drucksystems in der "DruckPosition I" in einer Frankiermaschine
einschließlich Reinigungs und Dichtvorrichtung von hinten links,
- Fig. 4
- eine Explosivdarstellung des Einschubes für den Tintensumpf,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht von links des Drucksystems im zweiten Reinigungsbereich III "Freispritzen
gegen Prallstück" mit Ausbruch,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht von links des Drucksystems im dritten Reinigungsbereich "Freispritzen
in Spritzschacht" im Schnitt,
- Fig. 7
- eine Teilansicht des Frontbereiches des Drucksystems in der "Druckposition I",
- Fig. 8
- eine Teilansicht des Frontbereiches des Drucksystems im ersten Reinigungsbereich II
"Freispritzen mit vergrößertem Abstand auf Druckträger" Druckträger",
- Fig. 9
- ein Blockschaltbild zur Verknüpfung zwischen den Sensoren der Transporteinrichtung,
dem Steuerrechner und dem Drucksystem sowie der Reinigungs- und Dichtvorrichtung.
[0012] Zur Vereinfachung und zum leichteren Verständnis ist die Darstellung teilweise schematisiert
ausgeführt.
[0013] Gemäß Fig. 1 weist eine Frankiermaschine ein Drucksystem 1 und eine Führungsplatte
22 mit einem Druckfenster 221 auf, in dem zwei Tintendruckköpfe 110 - im weiteren
TDK - stationär angeordnet sind. Die Führungsplatte 22 ist Bestandteil einer Transporteinrichtung
2 mit einem Antriebsteil 21 und zwei Sensoren I, II, 23, 24. Sensor I "Start" 23 ist
im Brieflauf stromaufwärts anfangs der Transporteinrichtung 2 angeordnet und dient
zur Erfassung und Signalisierung ankommender Briefe. Sensor II "Druck" 24 ist im Brieflauf
stromabwärts vor dem Druckfenster 221 angeordnet und dient zur Erfassung von auf der
Transporteinrichtung 2 befindlicher Briefe und zur Auslösung beziehungsweise Beendigung
des Druckbefehls. Beide Sensoren 23, 24 sowie das Antriebsteil 21 sind mit einem Steuerrechner
3 für die Frankiermaschine verbunden, siehe auch Fig. 9.
Das Drucksystem 1 besteht aus einem Gestell 10, zwei Druckmodulen I, II, 11, einer
Aufnahme 12 für vorgenannte beiden sowie einer zugehörigen Reinigungs- und Dichtvorrichtung
- im weiteren RDV -, siehe auch Fig. 2.
Jedes Druckmodul 11 besteht aus einem Tintendruckkopf 110 nebst Tintenversorgung und
Ansteuerplatine - nicht bezeichnet -. Die Düsenflächen 111 der Tintendruckköpfe 110
beziehungsweise der Druckmodule 11 sind in der Druckposition I - Winkel 0 Grad - in
dem Druckfenster 221 parallel zur Führungsplatte 22 aber zueinander versetzt angeordnet.
Auf diese Weise wird die erforderliche Druckspaltenlänge erreicht. Entsprechend sind
die Druckmodule 11 in der Aufnahme 12 versetzt angeordnet.
Die Aufnahme 12 ist um eine Achse 121 schwenkbar gelagert, die in dem Gestell 10 befestigt
ist. Die Verstellung der Aufnahme 12 erfolgt mittels eines Stellmotors 124 über ein
Schneckengetriebe 123, siehe hierzu auch Fig. 3. Die Ansteuerung erfolgt von einem
Drehgeber 125 ausgehend über den Steuerrechner 3 der Frankiermaschine, siehe dazu
auch Fig. 9.
An dem Gestell 10 sind zwei Anschläge 126, 127 vorgesehen die den Schwenkbereich der
Aufnahme 12 begrenzen.
Der Anschlag 126 dient zur Festlegung der Druckpostion I, das ist zugleich die erste
Kalibrierposition für den Drehgeber 125, siehe dazu Fig. 2, 3 und 7.
Der Anschlag 127 dient zur Festlegung der äußersten Position im Reinigungsbereich
V, das ist die zweite Kalibrierposition für den Drehgeber 125 und außerdem eine Wischposition.
Da der Winkel - 85 Grad - zwischen den beiden Anschlägen 126, 127 konstruktiv vorgegeben
ist, kann davon ausgehend der Drehgeber 125 kalibriert werden zwecks Einstellung der
verschiedenen Reinigungsbereiche II, III, IV und V sowie der Dichtposition VI, siehe
hierzu auch Fig. 5. Damit werden individuelle Abweichungen des Drehgebers 125 eliminiert.
Ausführungen zu den Reinigungsbereichen folgen weiter hinten.
[0014] Gemäß Fig. 2 und 5 sind beide TDK 110 mit einem gemeinsamen Prallstück 132 elastisch
kinematisch gekoppelt, das schalenförmig gestaltet ist. Zu diesem Zweck sind an der
Aufnahme 12 der Druckmodule 11 ein Rad 122 drehbar befestigt und außen am Prallstück
132 eine Führungskante 1323 angeformt und das Prallstück 132 mit der Aufnahme 12 über
eine Zugfeder 1322 verbunden. Dadurch liegt das Rad 122 kraftschlüssig an der Führungskante
1323 an und bildet mit dieser eine Kulissenführung für das Prallstück 132.
[0015] Die RDV 13 weist eine Aufnahme 131 mit Wischlippen 1311, einem Spritzschacht 1312
und Dichtkappen 1313 auf, die in der genannten Reihenfolge hinter der Führungsplatte
22 angeordnet sind, siehe auch Fig. 2, 3 und 6.
Für die Verstellung der RDV 13 sind ein Spindelgetriebe 1314 nebst Führungsachse 1318
und ein Stellmotor 1315 sowie ein Sensor 1316 für die Referenzpunkteinstellung vorgesehen,
siehe hierzu Fig.2 und 3. Der Sensor 1316 und der Stellmotor 1315 sind mit dem Steuerrechner
3 elektrisch verknüpft, siehe Fig. 9.
Zur Reinigung der Wischlippen 1311 ist ein Träger 1317 mit Abstreifern 13171 vorgesehen,
der stationär im Eingriffsbereich der Wischlippen 1311 angeordnet ist, siehe dazu
Fig. 3 und 5.
[0016] Der Tintensumpf 133 wird aus einem Einschub 1331 mit einem Vlies 13311 und einem
Sicherungsbügel 13312 gebildet. Der Einschub 1331 ist in einer frontal offenen Aufnahme
131 geführt und zwecks leichter Auswechselbarkeit mit einem Griff 13313 versehen,
siehe hierzu Fig. 1 bis 5.
[0017] Während die Druckposition I und die Dichtposition VI durch eindeutig definierte Stellungen
des TDK 110 und der RDS 13 bestimmt sind, sind die Reinigungsbereiche II bis V, wie
schon der Name sagt, gleitend kontinuierlich einstellbar.
Die Dichtposition VI ist nach vorgegebener Einstellung durch den Drehgeber 125 so
festgelegt, dass die Düsenfläche 111 orthogonal zu den Wischlippen 1311 der RDS 13
angeordnet ist.
Für die Auslösung der verschiedenen Stellungen des TDK 110 und der RDS 13 sind die
im Brieflauf angeordneten Sensoren 23, 24 sowie der Sensor 1316 für die Referenzpunkteinstellung
mit dem Steuerrechner 3 verknüpft, siehe Fig. 9.
Im ersten Reinigungsbereich II ist der TDK 110 zwecks Freispritzen so weit aus der
Druckposition I weggeschwenkt, dass mindestens der doppelte Abstand zum Brief beziehungsweise
Druckträger vorliegt, aber alle Tintentropfen noch den Brief erreichen. Hierbei wird
der Effekt ausgenutzt, dass ab dem doppelten vorgesehenen Druckabstand die Tintendrucktropfen
in entsprechend kleinere Satellitentropfen zerfallen, deren Streubereich so groß ist,
daß kein erkennbares Druckmuster mehr gegeben ist.
Im zweiten Reinigungsbereich III ist der TDK 110 zwecks Freispritzen so weit aus der
Druckposition I weggeschwenkt, dass kein Tintentropfen mehr den Brief erreicht und
alle Tintentropfen schon beziehungsweise noch auf das Prallstück 132 auftreffen.
Im dritten Reinigungsbereich IV ist der TDK 110 zwecks Freispritzen so weit aus der
Druckposition I weggeschwenkt, dass alle Tintentropfen direkt auf das Vlies 13311
auftreffen. Hierzu gehört auch die Position, in der durch den Spritzsschacht 1312
freigespritzt wird.
Wie aus den vorstehenden Ausführungen hervorgeht, wird vorteilhafterweise im Unterschied
zum Stand der Technik in den Reinigungsbereichen II bis IV auch die Zeit zum Freispritzen
genutzt, in der der TDK 110 in Bewegung ist, das verkürzt wesentlich die Ausfallzeiten.
[0018] Im vierten Reinigungsbereich V ist der TDK 110 aus der Druckposition I so weit weggeschwenkt,
dass die Düsenfläche 111 im Eingriffsbereich der Wischlippen 1311 angeordnet ist.
Zur Einnahme der Dichtposition VI wird der TDK 110 an die zuvor positionierte RDS13
und damit an die Dichtkappen 1313 aus dem vierten Reinigungsbereich V kommend angegedockt
und in denselben gehend abgedockt.
Verwendete Bezugszeichen
[0019]
- 1
- Drucksystem
- 10
- Gestell
- 11
- Druckmodul I, II
- 110
- Tintendruckkopf
- 111
- Düsenfläche des Druckmodul I, II
- 12
- Aufnahme für Druckmodule 11
- 121
- Drehachse für Aufnahme 12
- 122
- Rad an Aufnahme 12
- 123
- Schneckengetriebe für Aufnahme 12
- 124
- Stellmotor für Aufnahme 12
- 125
- Drehgeber für Aufnahme 12
- 126
- Anschlag für Aufnahme 12 "Druckposition I"
- 127
- Anschlag für Aufnahme 12 äußerste Position im Reinigungsbereich V, "Kalibrier- und
Wischposition"
- 13
- Reinigungs- und Dichtvorrichtung
- 131
- Aufnahme
- 1311
- Wischlippen
- 1312
- Spritzschacht
- 1313
- Dichtkappen
- 1314
- Spindelgetriebe
- 1315
- Stellmotor
- 1316
- Sensor für Referenzpunkteinstellung
- 1317
- Träger für Abstreifer
- 13171
- Abstreifer
- 1318
- Führungsachse
- 132
- Prallstück
- 1321
- Drehzapfen für Prallstück 132 am Gestell 10
- 1322
- Zugfeder
- 1323
- Führungskante, Kulisse
- 133
- Tintensumpf
- 1331
- Einschub, Aufnahme für Vlies
- 13311
- Vlies
- 13312
- Sicherungsbügel für Vlies 13311
- 13313
- Griff am Einschub
- 1331
- Aufnahme für Einschub 1331
- 2
- Transporteinrichtung
- 21
- Antriebsteil
- 22
- Führungsplatte
- 221
- Druckfenster
- 23
- Sensor I "Start"
- 24
- Sensor II "Druck"
- 3
- Steuerrechner für Frankiermaschine
1. Vorrichtung zur Reinigung eines Tintendruckkopfes in einer Frankier-und/oder Adressiermaschine,
bei der der Tintendruckkopf stationär aber schwenkbar hinter einer Führungsplatte
in einem Druckfenster angeordnet ist, an der die Druckträger anliegend und auf einer
Kante stehend mittels einer Transporteinrichtung entlanggeführt werden, und eine Reinigungs-
und Dichtvorrichtung gleichfalls hinter der Führungsplatte verstellbar auf den Tintendruckkopf
zu und von diesem wieder weg, angeordnet ist, wobei
der Tintendruckkopf (110) mittels zugeordneter Verstellmittel (123, 124, 125, 23,
24) wahlweise in eine Druckposition (I) oder in verschiedene Reinigungsbereiche (II,
III, IV, V) sowie in eine Dichtposition (VI) schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Reinigungs- und Dichtvorrichtung (13) mittels zugeordneter Verstellmittel (1314,
1315, 1316) verschiebbar unterhalb des Tintendruckkopfes (110) angeordnet ist,
dass ein angepaßtes Prallstück (132) schwenkbar unterhalb des Tintendruckkopfes (110)
und mit diesem gekoppelt angeordnet ist und dass unter allen ein gemeinsamer Tintensumpf
(133) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungsplatte (22) über die Vertikale hinaus geneigt ist und der Tintendruckkopf
(110) aus der Druckposition (I), in der die Düsenfläche (111) parallel zur Führungsplatte
(22) angeordnet ist, bis an das Ende des äußersten Reinigungsbereich (V) und wieder
zurück entsprechend um mehr als 85 Grad schwenkbar ist und zugeordnete Anschläge (126,
127) vorgesehen sind, wobei der Tintendruckkopf (110) integraler Bestandteil eines
Druckmoduls (11) ist, das in eine Aufnahme (12) eingeschoben ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Reinigungs- und Dichtvorrichtung (13) eine Aufnahme (131) mit Wischlippen (1311),
einem Spritzschacht (1312) und Dichtkappen (1313) aufweist, die in der genannten Reihenfolge
hinter der Führungsplatte (22) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass für die Verstellung der Aufnahme (12) und demzufolge auch des Tintendruckkopfes (110)
ein Schneckengetriebe (123), ein Stellmotor (124) sowie ein Drehgeber (125) vorgesehen
sind und
dass die Druckposition (I) durch einen ersten Anschlag (126) festgelegt ist und die Endstellung
im äußersten Reinigungsbereich (V), die zur Kalibrierung des Drehgebers (125) dient,
durch einen zweiten Anschlag (127) festgelegt ist und
dass die Dichtposition (VI) durch den Drehgeber (125) nach vorgegebener Einstellung festgelegt
ist, in der die Düsenfläche (111) orthogonal zu den Wischlippen (1311) der Reinigungs-
und Dichtvorrichtung (13) angeordnet ist und
dass für die Auslösung der verschiedenen Stellungen des Tintendruckkopfes (110) im Brieflauf
angeordnete Sensoren (23, 24) mit einem Steuerrechner (3) verknüpft sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass für die Verstellung der Reinigungs- und Dichtvorrichtung (13) ein Spindelgetriebe
(1314) nebst Führungsachse (1318) und ein Stellmotor (1315) sowie ein Sensor (1316)
für die Referenzpunkteinstellung vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Tintendruckkopf (110) mit dem Prallstück (132), das schalenförmig gestaltet ist,
über die Aufnahme (12) elastisch kinematisch gekoppelt ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet,
dass an der Aufnahme (12) des Druckmoduls (11) ein Rad (122) drehbar befestigt und außen
am Prallstück (132) eine Führungskante (1323) angeformt ist und das Prallstück (132)
mit der Aufnahme (12) über eine Zugfeder (1322) verbunden ist und das Rad (122) kraftschlüssig
an der Führungskante (1323) anliegt und mit dieser eine Kulissenführung für das Prallbstück
(132) bildet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Tintensumpf (133) gebildet wird aus einem Einschub (1331) mit einem Vlies (13311)
und Sicherungsbügel (13312), der in einer frontal offenen Aufnahme (131) geführt ist
und zwecks leichter Auswechselbarkeit mit einem Griff (13313) versehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Tintendruckkopf (110) zwecks Freispritzen im ersten Reinigungsbereich (II) aus
der Druckposition (I) so weit weggeschwenkt ist, dass mindestens der doppelte Abstand
zum Druckträger vorliegt, aber alle Tintentropfen noch den Druckträger erreichen.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der Tintendruckkopf (110) zwecks Freispritzen im zweiten Reinigungsbereich (III)
aus der Druckposition (I) so weit weggeschwenkt ist, dass alle Tintentropfen schon
beziehungsweise noch auf das Prallstück (132) auftreffen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Tintendruckkopf (110) zwecks Freispritzen im dritten Reinigungsbereich (IV) aus
der Druckposition (I) so weit weggeschwenkt ist, dass alle Tintentropfen direkt auf
das Vlies (13311) auftreffen, hierzu gehört auch die Position in der durch den Spritzschacht
(1312) freigespritzt wird.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Tintendruckkopf (110) zwecks Abwischen im vierten Reinigungsbereich (V) aus der
Druckposition (I) so weit weggeschwenkt ist, dass die Düsenfläche (111) im Eingriffsbereich
der Wischlippen (1311) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet,
dass zur Reinigung der Wischlippen (1311) ein Träger (1317) mit Abstreifern (13171) vorgesehen
ist, der stationär im Eingriffsbereich der Wischlippen (1311) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einnahme der Dichtposition (VI) der Tintendruckkopf (110) an die zuvor positionierte
Reinigungs- und Dichtvorrichtung (13) und damit an die Dichtkappen (1313) aus dem
vierten Reinigungsbereich (V) kommend angedockt und in denselben gehend abgedockt
wird.
1. A device for cleaning an ink print head in a franking and/or addressing machine in
which the ink print head is arranged stationarily, but slewably behind a guide plate
in a printing window, close to which the print media standing on one edge are guided
along by means of a transport device and a cleaning and sealing device is also arranged
behind the guide plate shiftably towards the ink print head and away from it, wherein
the ink print head (110) is slewable, by means of related shifting means (123, 124,
125, 23, 24), into a printing position (I) or into various cleaning areas (II, III,
IV, V) as well as into a sealing position (VI),
characterized in that the cleaning and sealing device (13) is arranged slidably by means of related shifting
means (1314, 1315, 1316) below the ink print head (110),
that an adjusted baffle piece (132) is arranged slewably below the ink print head
(110) and coupled with it, and
that a joint ink sump (133) is provided below all.
2. A device according to claim 1, characterized in
that the guide plate (22) is inclined beyond the vertical and the ink print head (110)
is slewable from the printing position (I), in which the nozzle area (111) is arrange
parallel to the guide plate (22), up to the end of the outermost cleaning area (V)
and back by more than 85 degrees and assigned stops (126, 127) are provided, the ink
print head (110) being an integral component of a print module (11) that is inserted
into a receiver (12).
3. A device according to claim 1, characterized in
that the cleaning and sealing device (13) contains a receiver (131) with wiper lips (1311),
a jetting shaft (1312) and sealing caps (1313) that are arranged in that order behind
the guide plate (22).
4. A device according to claims 1 to 3, characterized in
that a worm gear (123), a servomotor (124) as well as a shaft encoder (125) are provided
for the shifting of the receiver (12) and accordingly also of the ink print head (110),
and
that the printing position (I) is determined by a first stop (126) and the end position
in the outermost cleaning area (V) serving the calibration of the shaft encoder (125)
is determined by a second stop (127), and
that the sealing position (VI) is determined by the shaft encoder (125) according to the
predetermined setting in which the nozzle area (111) is arranged orthogonally to the
wiper lips (1311) of the cleaning and sealing device (13), and
that, for triggering the various positions of the ink print head (110), sensors (23, 24)
arranged in the letter transport path are linked with a control processor (3).
5. A device according to claim 1, characterized in
that a spindle gear (1314) with guide axle (1318) and servomotor (1315) as well as a sensor
(1316) for reference point setting are provided for shifting the cleaning and sealing
device (13).
6. A device according to claim 1, characterized in
that the ink print head (110) is coupled, through the receiver (12), with the baffle piece
(132) in an elastic kinematic manner.
7. A device according to claims 2 and 6, characterized in
that a wheel (122) is rotatably fixed to the receiver (12) of the print module (11), that
a guide edge (1323) is formed on the outside of the baffle piece (132), that the baffle
piece (132) is connected with the receiver (12) via a tension spring (1322), and that
the wheel (122) abuts nonpositively on the guide edge (1323) forming with it a link
guide for the baffle piece (132).
8. A device according to claim 1, characterized in
that the ink sump (133) is formed by an insert (1331) with a piece of fleece (13311) and
securing clips (13312) that is guided in a frontally open receiver (131) and is provided
with a grip (13313) for ease of exchange.
9. A device according to claim 1, characterized in
that the ink print head (110), for the purpose of jetting free in the first cleaning area
(II), is slewed so far away from the printing position (I) that it has at least double
the distance from the print medium, but all ink drops still reach the print medium.
10. A device according to claims 1 and 6 to 7, characterized in
that the ink print head (110), for the purpose of jetting free in the second cleaning
area (III), is slewed so far away from the printing position (I) that all ink drops
already or still impinge on the baffle piece (132).
11. A device according to claim 1, characterized in
that the ink print head (110), for the purpose of jetting free in the third cleaning area
(IV), is slewed so far away from the printing position (I) that all ink drops impinge
directly on the fleece (13311), this includes also the position in which jetting free
is done through the jetting shaft (1312).
12. A device according to claims 1 and 4 to 5, characterized in
that the ink print head (110), for the purpose of wiping off in the fourth cleaning area
(V) is slewed so far away from the printing position (I) that the nozzle area (111)
is arranged in the contact area of the wiper lips (1311).
13. A device according to claims 1, 3 and 5, characterized in
that, for cleaning the wiper lips (1311), there is provided a carrier (1317) with strippers
(13171) that is stationarily arranged in the contact area of the wiper lips (1311).
14. A device according to claims 1, 3 and 12, characterized in
that, for entering the sealing position (VI), the ink print head (110) is docked on the
priorly positioned cleaning and sealing device (13) and thus on the sealing caps (1313)
coming from the fourth cleaning sector (V) and is undocked when going to the latter.
1. Dispositif de nettoyage d'une tête d'imprimante par jet d'encre dans une machine à
affranchir et/ou à adresser le courrier, ladite tête d'imprimante par jet d'encre
y est disposée en position stationnaire mais de manière pivotante derrière un plateau
de guidage dans une fenêtre d'impression, à laquelle les supports à imprimer appliqués
et placés à chant passent le long à l'aide d'un dispositif de transport, et un dispositif
de nettoyage et d'étanchéité également disposé de manière réglable derrière le plateau
de guidage sur la tête d'imprimante par jet d'encre avec un mouvement de va-et-vient,
ladite tête d'imprimante par jet d'encre (110) pouvant pivoter à l'aide d'éléments
de réglage (123, 124, 125, 23, 24) associés soit dans une position d'impression (I),
soit dans différentes zones de nettoyage (II, III, IV, V) ainsi que dans une position
d'étanchéité (VI) caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage et d'étanchéité (13) est disposé de manière à pouvoir
se déplacer à l'aide d'éléments de réglage (1314, 1315, 1316) associés en-dessous
de la tête d'imprimante par jet d'encre (110),
qu'une pièce d'impact (132) adaptée est disposée de manière pivotante en-dessous de
la tête d'imprimante par jet d'encre (110) et couplée avec elle, et qu'un puisard
d'encre (133) collectif est situé entre toutes.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le plateau de guidage (22) est incliné à la verticale et la tête d'imprimante par
jet d'encre (110) pouvant pivoter de la position d'impression (I), dans laquelle la
surface de buse (111) est disposée en parallèle du plateau de guidage (22), jusqu'à
l'extrémité de la zone extérieure de nettoyage (V) puis en sens inverse sur plus de
85 degrés, et des butées (126, 127) associées sont prévues, la tête d'imprimante par
jet (110) étant un composant intégral d'un module d'impression (11) inséré dans un
logement (12).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage et d'étanchéité (13) présente un logement (131) avec des
lèvres d'essuyage (1311), une cuvette d'injection (1312) et des capots étanches (1313),
qui sont disposés dans l'ordre mentionné derrière le plateau de guidage (22).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que, pour l'ajustage du logement (12) et par conséquent de la tête d'imprimante par injection
(110) aussi, un réducteur à vis sans fin (123), un moteur de réglage (124) ainsi qu'un
capteur de rotation (125) sont prévus et
en ce que la position d'impression (I) est déterminée par une première butée (126) et la position
finale dans la zone extérieure de nettoyage (V), servant au calibrage du capteur de
rotation (125), est déterminée par une seconde butée (127) et
en ce que la position d'étanchéité (VI) est déterminée par le capteur de rotation (125) selon
un réglage préfixé, dans lequel la surface de buse (111) est disposée à l'orthogonale
des lèvres d'essuyage (1311) du dispositif de nettoyage et d'étanchéité (13) et,
en ce que des capteurs (23, 24) disposés sont liés à un ordinateur de commande (3) durant la
course des lettres pour déclencher les différentes positions de la tête d'imprimante
par jet d'encre (110).
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour le réglage du dispositif de nettoyage et d'étanchéité (13), une transmission
à broche (1314) avec un axe de guidage (1318) et un moteur de réglage (1315) ainsi
qu'un capteur (1316) sont prévus pour le réglage du point de référence.
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tête d'imprimante par jet d'encre (110) est couplée élastiquement et de manière
cinématique sur le logement (12) avec la pièce d'impact (132) se présentant sous la
forme d'une cuvette.
7. Dispositif selon l'une des revendications 2 et 6, caractérisé en ce que, sur le logement (12) du module d'impression (11), une roue (122) est fixée de manière
rotative et, à l'extérieur sur la pièce d'impact (132), une arête de guidage (1323)
est formée, et ladite pièce d'impact (132) est reliée au logement (12) par un ressort
de traction (1322) et la roue (122) s'applique par ajustement mécanique à l'arête
de guidage (1323) et forme avec cette dernière un guide de coulisse pour la pièce
d'impact (132).
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le puisard d'encre (133) est formé d'une baie (1331) avec un voile (13311) et un
étrier d'arrêt (13312), qui est amené dans un logement (131) à ouverture frontale
et pourvu d'une poignée (13313) en vue d'une possibilité de remplacement facile.
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tête d'imprimante par jet d'encre (110) est ôtée de la position d'impression (I)
par pivotement, en vue de pulvériser librement dans la première zone de nettoyage
(II), assez loin pour que l'espace jusqu'au support à imprimer soit au moins double
mais néanmoins que toutes les gouttes d'encre atteignent encore le cylindre porte-plaque.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 et 6 à 7, caractérisé en ce que la tête d'imprimante par jet d'encre (110) est ôtée de la position d'impression (I)
par pivotement, en vue de pulvériser librement dans la deuxième zone de nettoyage
(III), assez loin pour que toutes les gouttes d'encre tombent déjà ou selon le cas
encore sur la partie d'impact (132).
11. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tête d'imprimante par jet d'encre (110) est ôtée de la position d'impression (I)
par pivotement, en vue de pulvériser librement dans la troisième zone de nettoyage
(IV), assez loin pour que toutes les gouttes d'encre tombent directement sur le voile
(13311), en fait également partie la position, dans laquelle il est pulvérisé librement
par la cuvette d'injection (1312).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 et 4 à 5, caractérisé en ce que la tête d'imprimante par jet d'encre (110) est ôtée de la position d'impression (I)
par pivotement, en vue de nettoyer dans la quatrième zone de nettoyage (V), assez
loin pour que la surface de buse (111) soit disposée dans la zone de contact des lèvres
d'essuyage (1311).
13. Dispositif selon l'une des revendications 1, 3 et 5, caractérisé en ce que, pour le nettoyage des lèvres d'essuyage (1311), un porteur (1317) est prévu avec
des racleurs (13171), ledit porteur est disposé en position stationnaire dans la zone
de contact des lèvres d'essuyage (1311).
14. Dispositif selon l'une des revendications 1, 3 et 12, caractérisé en ce que, pour prendre la position d'étanchéité (VI), la tête d'imprimante par jet d'encre
(110) au dispositif de nettoyage et d'étanchéité (13) positionné préalablement est
déposée en venant de la quatrième zone de nettoyage (V) et ainsi aux capots étanches
(1313) et est retirée en partant de la même zone.
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