Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Absperr- und Sicherungspfosten, wie er zur Einzäunung
und/oder Absperrung bzw. Absicherung von Flächen, zur Leitung von Menschen-, Tier-
und/oder Verkehrsströmen stationär oder mobil eingesetzt wird.
[0002] Absperr- und Sicherungspfosten werden sowohl autonom als auch in Verbindung mit flexiblon
Absperrmitteln, wie Gurten, Seilen, Flatterbändern, Stromleitbändern u. ä., verwendet,
wobei letztere, von Trommeln abwickelbar, an am Pfosten befindlichen Haken oder Ösen
befestigt werden. Es ist auch schon bekannt, Wickelträgeraufsätze, in denen das flexible
Absperrmittel, nämlich ein elektrischer Weidezaun, aufgerollt ist, elektrisch isolierend
auf einen Pfosten aufzusetzen und dort zu befestigen. Die Wickelvorrichtung für den
Weidezaun ist mit einer Rückholfeder versehen, die den ausgezogenen Weidezaun nach
dessen Demontage vom benachbarten Pfosten automatisch einholt (
DE 201 08 560 U1,
DE 102 22 560 A1). Ebenfalls für landwirtschaftliche Anwendungen ist eine einziehbare Barriere gedacht,
die aus einem rohrförmigen Speicher besteht, in den ein flexibles Band, das sich nahezu
über die gesamte Länge des Speichers erstreckt, selbsttätig eingezogen und von Hand
wieder herausgezogen werden kann. Die Barriere ist am Pfosten abnehmbar befestigt
(
DE 696 06 055 T2). Auf einen Pfahl aufsetzbar ist ein ebenfalls rohrförmiger Bandspeicher, in dem
zwei Bandrollen mit Abstand untereinander angeordnet sind, so dass zwei schmale flexible
Barrieren in unterschiedlicher Höhe gespannt werden können. Die Bandrollen sind ebenfalls
mit einem Einzugsmechanismus versehen (
JP 2000320193 A). Schließlich ist eine einziehbare Barriere zur Lenkung von Menschenansammlungen
bekannt, die auf Pfosten aufsetzbar ist (
US 4,844,420). Der Nachteil all dieser selbsteinziehbaren Aufwickelvorrichtungen besteht darin,
dass sie nur in Verbindung mit einem Pfosten anwendbar sind, d. h. entweder an dem
Pfosten befestigt oder auf diesen aufgesetzt und arretiert werden müssen. Das ist
nicht nur mit einem zusätzlichen Montageaufwand verbunden, sondern erfordert bereits
bei der Herstellung besondere Vorkehrungen zur Realisierung der entsprechenden Adapter-
und Befestigungselemente. In der Praxis werden die Vorrichtungen immer nur auf ausgewählte
Ausführungen von Absperr- und Sicherungspfosten passen, so dass die Anwendung der
bekannten selbsteinziehbaren Barrieren begrenzt ist. Nachteilig ist ferner die konstruktiv
bedingte Kopflastigkeit der mit den selbsteinziehbaren Barrieren bestückten Pfosten,
die ihre Stabilität beeinträchtigt. Die beim Auszug der flexiblen Absperrmittel auf
den Absperr- und Sicherungspfosten wirkenden Biege- bzw. Zugkräfte belasten diesen
zusätzlich. Im Freien angewendet, bieten sie dem Wind eine nicht unerhebliche Angriffsfläche.
Der ungenügende Schutz der Aufwickelvorrichtungen vor Schmutz und Witterungseinflüssen
wirkt sich ungünstig auf ihre Lebensdauer aus.
[0003] Schließlich ist auch die ästhetisch ungünstige Wirkung der aufgesetzten Aufwickelvorrichtungen
zu bemängeln.
[0004] Bekannt sind ferner Verkehrsleiteinrichtungen, bei denen ein oder mehrere Bandspulen
in unterschiedlichen Höhen übereinander in einem Pfosten angeordnet sind. Jeweils
in der Höhe jeder Bandspule ist eine Austrittsöffnung für das Band vorgesehen (
US 2005/0017115 A1,
US 2005/0220537 A1). Diese Einrichtungen erfordern sehr massive Pfosten mit einem einen sicheren Stand
gewährleistenden Fuß und sind daher schwer und unhandlich und deshalb für andere Zwecke
als eine zeitweise Verkehrsleitung wenig, insbesondere für die Verwendung in landwirtschaftlichen
Bereichen, beispielsweise als Weidezaunpfosten, nicht geeignet. Außerdem wird der
Pfosten beim Ausziehen des Bandes immer senkrecht zu seiner Längsachse belastet, wodurch
er, dem Zug folgend, durchaus umkippen oder sich von seinem Standort entfernen kann.
[0005] Insbesondere zur Baustellenabsicherung wurde vorgeschlagen, eine Absperrbandtrommel,
die mit einer Rückholfeder zum selbsttätigen Aufrollen für das Absperrband versehen
ist, in dem Fuß eines Ständers oder auf dem Ständer selbst anzuordnen (
DE 35 24 356 A1). Bei einer Anordnung der Absperrbandtrommel auf dem Ständer besteht das oben bereits
erwähnte Problem der Instabilität durch die Kopflastigkeit des Absperr- und Sicherungspfostens,
wobei bei den hier genannten Anwendungen, wie Baustellensicherungen, Abgrenzungen
von Kontroll- und Überwachungsbereichen, in der Regel stabilere Ständer mit massiven
Füßen verwendet werden, um die erforderliche Standfestigkeit zu erreichen. Die Anordnung
der Absperrbandtrommel im Fuß des Ständers ist zwar technisch sinnvoll, erfordert
jedoch dementsprechend ausgelegte Füße. Eine Nachrüstung der Absperrbandtrommeln in
Ständern mit Füßen ist mit einem vertretbaren wirtschaftlichen Aufwand quasi nicht
möglich. Bei einer Vielzahl von Anwendungen, beispielsweise im land- oder forstwirtschaftlichen
Bereich, verfügen die Pfosten gar nicht über Füße, die zur Aufnahme von den verhältnismäßig
großen Absperrbandtrommeln geeignet sind. Die Anwendung dieser technischen Lösung
ist daher sehr eingeschränkt.
Die Erfindung und ihre Vorteile
[0006] Der erfindungsgemäße Absperr- und Sicherungspfosten mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 hat demgegenüber den Vorteil, dass der Speicher mit dem bzw. den flexiblen Absperrmitteln
einschließlich ihrer Auf- und Abwickelvorrichtung im und/oder am unteren Ende des
Grundkörpers des Absperr- und Sicherungspfostens angeordnet ist. Die Anordnung der
Einbauten in diesem Bereich des Absperr- und Sicherungspfostens bewirkt eine Absenkung
seines Schwerpunkts und verleiht ihm dadurch eine zusätzliche Standfestigkeit. Hochgelegene
Angriffsflächen für den Wind werden vermieden. Damit ist die erfindungsgemäße technische
Lösung auch für Anwendungen im landwirtschaftlichen Bereich, insbesondere für Weidezäune
geeignet, deren Pfosten durch die erfindungsgemäße tiefe Anordnung des bzw. der Speicher
eine zusätzliche Standfestigkeit erhalten. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch
ihre Flexibilität für die unterschiedlichsten Anforderungen, die an Weidezäune, insbesondere
hinsichtlich schneller Montage und Demontage, guter Handhabbarkeit und Transportfähigkeit,
gestellt sind, aus. Herkömmliche Weidezaunpfähle sind mit mit entsprechenden Befestigungsmitteln
versehenen Speichern, beispielsweise durch einfaches Anklicken, nachrüstbar, ohne
dass der Weidezaunpfahl verändert werden müsste.
[0007] Vorteilhaft ist auch, dass das Ausziehen der flexiblen Absperrmittel aus dem kurz
oberhalb der Erdoberfläche angeordneten Speicher in Achsrichtung des Pfosten erfolgen
kann und dadurch ein bereits positionierter Pfosten nicht auf Biegung beansprucht
wird, die zu einer Ortsveränderung oder bei bereits in den Erdboden eingesteckten
Pfosten zu einer Lockerung führen kann. Selbst ein Ausziehen senkrecht zu seiner Achse
aus einem so tief wie möglich angeordneten Speicher übt längst nicht ein so starkes
Biegemoment aus, dass es zum Umkippen, einer ungewollten Ortsveränderung eines frei
stehenden Pfostens oder zu einer Lockerung eines in den Erdboden gesteckten Pfostens
käme.
[0008] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der bzw. sind die Speicher
für das bzw. die flexiblen Absperrmittel außen am Grundkörper angeordnet und nehmen
mehrere Bandeinzüge für die flexiblen Absperrmittel auf. Die Bandeinzüge sind also
in einem kompakten Gehäuse gegenüberliegend, nebeneinander oder übereinander angeordnet.
Diese Variante ist vor allem für solche Absperr- und Sicherungspfosten gedacht, von
denen Absperrmittel in unterschiedlichen Höhen und/oder Richtungen ausgehen. Es ist
aber auch denkbar, für jeden Bandeinzug jeweils einen Speicher vorzusehen, der dann
separat am unteren Ende des Grundkörpers befestigt wird. Diese Variante ist flexibler
anwendbar als die vorgenannte, zumal sie besonders gut als Baukastensystem geeignet
ist.
[0009] Nach einer anderweitigen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der bzw. sind
die Speicher für das bzw. die flexiblen Absperrmittel einschließlich deren Auf- bzw.
Abwickelvorrichtung lösbar mit dem Grundkörper verbunden, wodurch eine hohe Flexibilität
beim Umrüsten der Absperr- und Sicherungspfosten erreicht wird und das vorgenannte
Baukastensystem noch effektiver angewendet werden kann. Die Auf- bzw. Abwickelvorrichtung
kann beispielsweise zu Ersatz- oder Reparaturzwecken leicht von dem Grundkörper entfernt
werden.
[0010] Nach einer anderweitigen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Grundkörper
als massiver Stab ausgebildet. In diesem Fall ist das bzw. sind die flexiblen Absperrmittel
außen am Grundkörper geführt. Solche Absperr- und Sicherungspfosten sind robust, einfach
aufgebaut und daher auch wirtschaftlich günstig herstellbar.
[0011] Nach einer diesbezüglich vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Mittel
zur Führung des bzw. der flexiblen Absperrmittel am Grundkörper zusätzlich mit Haken,
Ösen oder dgl. versehen, in die beispielsweise das flexible Absperrmittel eines benachbarten
Pfostens eingehängt werden kann.
[0012] Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Speicher
mit Verbindungsmitteln versehen, so dass an diesem mindestens ein zusätzlicher Speicher
einschließlich Auf- und Abwickelvorrichtung befestigt werden kann. Wie oben bereits
erwähnt, können dadurch von einem Grundkörper aus Absperrmittel in verschiedene Richtungen
und/oder in unterschiedlichen Höhen ausgezogen werden. Bei dieser Variante braucht
aber lediglich ein Speicher an dem Grundkörper befestigt zu werden.
[0013] Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Grundkörper
stabförmig ausgebildet und an seinem unteren Ende mit mindestens einer Spitze versehen,
die sich in einen weichen Untergrund eindrücken lässt und dadurch die Standsicherheit
des Absperr- und Sicherungspfostens erhöht. Mit einer entsprechend langen Spitze kann
ein solcher Absperr- und Sicherungspfosten auch in den Boden eingetrieben werden.
Derartig ausgerüstete Absperr- und Sicherungspfostens lassen sich insbesondere im
land- und forstwirtschaftlichen Bereich gut anwenden.
[0014] Nach einer anderweitigen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind mindestens
drei Speicher mit Bandeinzugsrolle von außen am Grundkörper befestigt, wobei ihre
unteren Flächen in einer waagerechten Ebene liegen, so dass sie als Standfläche für
den Absperr- und Sicherungspfosten dienen können. Drei Speicher sind dann vorteilhafterweise
in einem Winkel von 120° zueinander um den Grundkörper angeordnet.
[0015] Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Grundkörper
des Absperr- und Sicherungspfosten mit einer Trittfläche versehen, so dass er ohne
Anwendung von Werkzeug und somit ohne Beschädigung im Boden verankert werden kann.
[0016] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Grundkörper hohl ausgebildet
und weist ein oder mehrere Austrittöffnungen auf, durch die das bzw. die flexiblen
Absperrmittel nach außen geführt sind. Das hat den Vorteil, dass bei Nichtgebrauch
der Absperrung bzw. Sicherung sich die Absperrmittel innerhalb des Absperr- und Sicherungspfostens
befinden. Das ist sowohl aus ästhetischer als auch sicherheitstechnischer Sicht bei
der Verwendung dieser Absperr-und Sicherungspfosten in Bereichen mit Personen- und/oder
Fahrzeugverkehr von Vorteil. Außerdem können die flexiblen Absperrmittel beim Transport
oder der Lagerung der Pfosten nicht stören. Ein Ineinanderverhaken wird weitestgehend
vermieden.
[0017] Zur Erleichterung des Aus- und Einziehens dient die Führung der flexiblen Absperrmittel
innerhalb des Grundkörpers in jeweils einem Kanal, der bis zur jeweiligen Austrittöffnung
des flexiblen Absperrmittels reicht. Dadurch wird auch eine gegenseitige Verwicklung
mehrerer Absperrmittel vermieden, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn für
diese lediglich eine Bandeinzugsrolle vorhanden ist.
[0018] Nach einer anderweitigen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jede Austrittöffnung
für das flexible Absperrmittel aus dem Grundkörper des Absperr- und Sicherungspfostens
mit einer Führungseinrichtung versehen. Dadurch lässt sich das flexible Absperrmittel
leichter ein- und ausziehen und wird außerdem noch geschont.
[0019] Nach einer anderweitigen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die Austrittöffnungen
durch lange vertikale Schlitze im Grundkörper gebildet, die mit jeweils einer in der
Höhe verstellbaren Führungseinrichtung versehen ist. Diese werden auf die gewünschte
Höhe der Absperrmittel eingestellt und in dieser Position am Grundkörper arretiert.
Je nach Ausstattung des Absperr- und Sicherungspfostens ist dann das Absperrmittel
unter- oder oberhalb der Führungseinrichtung aus dem Grundkörper herauszuziehen. Werden
die Absperrmittel innerhalb des Grundkörpers in separaten Kanälen geführt, reichen
diese jeweils bis zu höchsten Austrittstelle des Absperrmittels, das dann bei tieferer
Einstellung der Führungseinrichtung unter dieser hindurch gezogen werden muss. Die
Führungseinrichtung kann aber auch einen Schlitz aufweisen, durch den das Absperrmittel
geführt wird. Dann spielt die Ausstattung des Absperr- und Sicherungspfostens diesbezüglich
keine Rolle.
[0020] Bei einer anderweitigen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Austrittsöffnung
bzw. Austrittsöffnungen mit Schmutzabstreifern versehen. Diese dienen der Reinigung
und zum Glätten des Absperrmittels während des selbsttätigen Einziehens. Der Vorteil
der Schmutzabstreifer besteht darüber hinaus noch in einem Schutz der Austrittsöffnung
vor eindringender Nässe und eindringendem groben Schmutz. Selbstverständlich ist es
auch möglich, diese Funktion mit der Führung der Absperrmittel durch die Führungseinrichtungen
zu kombinieren. In diesem Fall ist nur eine Vorrichtung erforderlich, die all diese
Aufgaben, also Führen, Reinigen und Glätten der Absperrmittel und Schutz vor eindringenden
Verunreinigungen, übernimmt.
[0021] Üblicherweise sind Absperr- und Sicherungspfosten, die im Außenbereich eingesetzt
werden, mit Mitteln zum Einhaken des bzw. der flexiblen Absperrmittel, beispielsweise
Haken und/oder Ösen, versehen. In einer diesbezüglich besonders vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung sind diese Haken und/oder Ösen höhenverstellbar an dem Grundkörper angeordnet.
Damit lassen sie sich ohne großen Aufwand auf die genau auf die Höhe einstellen, die
auch für die Absperrmittel vorgesehen ist. Die Haken und/Ösen können vorteilhafterweise
an allen drei Seiten des Grundkörpers angebracht oder anbringbar sein, die keine Öffnungen
für die Absperrmittel aufweisen.
[0022] Für den Fall, dass elektrisch leitende flexible Absperrmittel, sog. Stromleitbänder,
beispielsweise zum Einzäunen von Weisefläche verwendet werden, können in einer diesbezüglich
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung die am Grundkörper angeordneten Mittel zum
Einhaken durch eine elektrische Verbindung innerhalb des Grundkörpers mit dem bzw.
den flexiblen Absperrmitteln verbunden sein. Dadurch kann das manuelle Kontaktieren
zwischen am Pfosten ankommendem und diesen verlassendem Stromleitband entfallen. Zur
besseren Handhabung können die Stromleitbänder an ihrem ausziehbaren Ende ein isoliertes
Griffstück aufweisen.
[0023] Nach einer anderweitigen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in dem Absperr-
und Sicherungspfosten eine elektrische Energiequelle untergebracht, die die Stromleitbänder
oder auch andere im oder am Pfosten angeordnete elektrische Verbraucher versorgt.
Solche elektrischen Verbraucher können z. B. Signalleuchten oder andere sicherheitstechnische
Einrichtungen sein.
[0024] Die nachfolgenden vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung betreffen die im Fuß
des Absperr- und Sicherungspfostens angeordnete Bandeinzugsrolle bzw. -rollen. Um
den automatischen Bandeinzugsmechanismus zu schützen, können die Bandeinzugsrollen
mit einer Überlastsicherung versehen sein. Als Überlastsicherung können drei von der
Aufwickelachse radial nach außen auf das flexible Absperrmittel wirkende elastische
Elemente dienen, die eine bei bereits vollständig ausgezogenem Absperrmittel noch
anhaltende Zugkraft auffangen. Die elastischen Elemente können aus federbelasteten
Gleitstücken oder Rollen bestehen, die die letzte Lage des Absperrmittels radial von
der Aufwickelachse wegdrücken. Einer von außen wirkenden Zugbelastung ist die Federkraft
entgegengerichtet, so dass es zunächst lediglich zum Zusammendrücken der Federn kommt.
Durch eine Schrägstellung der Federn, so dass deren Achse die Aufwickelachse nicht
schneidet, wird zusätzlich noch die Neigung zum Abknicken der Gleitstücke reduziert.
Schließlich können die einzelnen elastischen Elemente unterschiedliche Federkonstanten
aufweisen, so dass sie nacheinander zur Wirkung kommen und dadurch das Erreichen des
Endes des Absperrmittels noch deutlicher signalisiert wird.
[0025] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Beispielbeschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
Zeichnung
[0026] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und im Folgenden
näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- einen hohl ausgeführten erfindungsgemäßen Absperr- und Sicherungspfosten im Schnitt,
- Fig. 2
- eine zweite Ansicht des Absperr- und Sicherungspfostens,
- Fig. 3
- einen Absperr- und Sicherungspfosten mit Bodenplatte,
- Fig. 4
- eine zweite Ansicht dieses Absperr- und Sicherungspfostens
- Fig. 5
- eine Bandeinzugsrolle,
- Fig. 6
- den Mechanismus der Überlastsicherung der Bandeinzugsrolle,
- Fig. 7
- einen massiv ausgeführten erfindungsgemäßen Absperr- und Sicherungspfosten,
- Fig. 8
- einen Speicher für die flexiblen Absperrmittel und
- Fig. 9
- vier zusammengesetzte Speicher.
[0027] Wie aus den Fig. 1 und 2 zu erkennen, besteht ein erfindungsgemäßer Absperr- und
Sicherungspfosten aus einem rohrförmigen Pfostengehäuse 1, das an seinem unteren Ende
mit einem Rollengehäuse 2 fest verbunden und an seinem oberen Ende durch ein mit einer
Abtropfkante versehenem Kopfteil 3 abgedeckt ist. Das Rollengehäuse 2 ist auf einer
Trittfläche 4 montiert, aus der in Verlängerung der Achse des Pfostengehäuses 1 eine
Eintreibspitze 5 herausragt, die in einen weichen Untergrund eingetrieben werden kann.
Quer zur Trittfläche 4 ist das Rollengehäuse 2 so verbreitert, dass es zwei automatische
Bandeinzugsrollen 6 mit nebeneinander angeordneten Achsen aufnehmen kann. Von jeder
Bandeinzugsrolle 6 geht ein flexibles Absperrband 7 aus, das innerhalb des Pfostengehäuses
1 jeweils in einem Bandführungskanal 8 geführt ist. Die Bandführungskanäle 8 reichen
bis an den oberen Rand von übereinander und gegenüberliegend in das Pfostengehäuse
1 eingebrachten länglichen Austrittsöffnung 9 und 10, wobei die obere Austrittsöffnung
9 kurz unterhalb des Kopfteils 3 beginnt und oberhalb der unteren Austrittsöffnung
10, die etwa in der Mitte des Pfostengehäuses 1 beginnt und die gleiche Länge aufweist
wie die obere Austrittsöffnung 9, endet. Die Austrittsöffnungen 9 und 10 jeweils paarweise
in dem Pfostengehäuse 1 anzuordnen hat den Vorteil, dass das flexible Absperrband
7 wahlweise nach rechts oder nach links aus dem Pfostengehäuse 1 heraus geführt werden
kann. An den Austrittöffnungen 9 bzw. 10, aus denen im vorliegenden Beispiel das flexible
Absperrband herausgeführt ist, sind in der Höhe verstellbare Schmutzabstreifer 11
1 und an den gegenüberliegenden Austrittöffnungen 9 bzw. 10 elektrisch leitende, ebenfalls
in ihrer Höhe verstellbare Einhakösen 12 angeordnet. Je nach gewünschter Höhe des
flexiblen Absperrbands 7 werden die Schmutzabstreifer 11 sowie die Einhakösen 12 an
dem Pfostengehäuse 1 arretiert. Da im vorliegenden Beispiel ein elektrisch leitendes
Absperrband verwendet wird, ist es an seinem freien Ende mit einem isolierenden Griffstück
13 versehen, an dem außerdem noch ein Haken 14 zum Einhaken in die Einhaköse 12 des
nächsten Absperr- und Sicherungspfostens vorgesehen ist. Griffstück 13 und/oder Haken
14 sind so dimensioniert, dass sie nicht durch die Austrittsöffnungen 9 bzw. 10 passen,
so dass das flexible Absperrband 7 nicht vollständig in das Pfostengehäuse 1 eingezogen
werden kann.
[0028] Fig. 3 und 4 zeigen einen mit lediglich einer Bandeinzugsrolle 6 ausgerüsteten Absperr-
und Sicherungspfosten, der auf einem beliebigen, ausreichend festen Untergrund sicher
abgestellt werden kann. Alle jene Teile, die unverändert von dem in den Fig. 1 und
2 beschriebenen Absperr- und Sicherungspfosten übernommen und dort bereits beschrieben
wurden, wurden mit der gleichen Bezugszahl versehen. Bei diesem Absperr- und Sicherungspfosten
ruht das Pfostengehäuse 1 auf einer robusten Bodenplatte 15, in die auswechselbare
Füße, im vorliegenden Beispiel auswechselbare Bodenspitzen 16, einschraubbar sind.
Zum leichteren Verankern im Untergrund ist auch hier die Bodenplatte 15 jeweils oberhalb
der Bodenspitzen 16 mit einer Trittfläche 17 versehen. Zusätzlich ist dieser Absperr-
und Sicherungspfosten mit einer LED-Begrenzungs-und Warnleuchte 18 sowie zur leichteren
Handhabung mit einem Griff 19 ausgerüstet. Solche Absperr- und Sicherungspfosten werden
überwiegend im Bereich der Verkehrsleitung und -sicherung angewendet.
[0029] Nachfolgend werden anhand der Figuren 5 und 6 Aufbau und Funktion einer in dem erfindungsgemäßen
Absperr- und Sicherungspfosten verwendeten Bandeinzugsrolle 6 mit Abwickelsicherung
beschrieben. Sie ist in einem Gehäuse 20, an den sich der Bandführungskanal 8 anschließt,
gelagert und besteht aus einer auf einer Achse 21 drehbar gelagerten dreiflügligen
Seitenführung 22. Jeder Flügel der Seitenführung 22 ist mit einer radialen, länglichen
Aussparung 23 zur Aufnahme einer Druckfeder 24 sowie jeweils eines Endes eines Jochs
25 versehen, wobei, wie aus Fig. 6 erkennbar, die Längsachse der Aussparung 23 entgegen
der Abwickelbewegung leicht schräg gestellt ist, so dass sie die Achse 21 nicht schneidet.
Die Schrägstellung der Aussparungen 23 begünstigt die Umlenkung der Zugkraft des gezogenen
flexiblen Absperrbandes 7 in eine Druckkraft, so dass die Reibung der Enden der Joche
25 in den länglichen Aussparungen 23 minimiert wird. Die Druckfedern 24 drücken die
Joche 25 in ihre gegenüber der Achse 21 äußerste Lage, so dass deren Außenkanten den
größtmöglichen Durchmesser des Wickelzylinders bilden, um den das in der Achse 21
befestigte flexible Absperrband 7 gewickelt wird. Sobald eine äußere Kraft auf die
Joche 26 wirkt, bewegen sie sich gegen die Kraft der Druckfedern 24 auf der durch
die länglichen Aussparungen 23 vorgegebenen kurzen Distanz in Richtung Achse 21. Eine
solche Kraft wirkt auf die Joche 26 beim Abwickeln des flexiblen Absperrbands 7. Die
dabei als Abwickeldämpfung wirkenden Druckfedern 24 signalisieren der Person, die
das flexible Absperrband 7 aus dem Absperr- und Sicherungspfosten herauszieht, durch
eine mit dem Zusammendrücken der Druckfedern 24 schrittweise stärker werdende Gegenkraft,
dass das Ende des flexiblen Absperrbands 7 erreicht ist. Auf diese Weise wird ein
Abreißen des flexiblen Absperrbandes 7 von der Bandeinzugsrolle vermieden.
[0030] Gemäß Fig. 7 besteht ein weitere Ausführung eines erfindungsgemäßen Absperr- und
Sicherungspfosten aus einem Grundkörper 31, dessen unteres Ende als Eintreibspitze
32 ausläuft. Etwa in durch eine gestrichelte Linie dargestellter Erdhöhe über der
Eintreibspitze 32 ist der Grundkörper 31 mit einer Trittfläche 33 versehen, so dass
der Grundkörper 31 auch mit dem Fuß in den Boden eingetreten werden kann. Oberhalb
dieser Trittfläche 33 befindet sich ein Speicher 34 für die Auf- und Abwickelvorrichtung,
aus dem ein flexibles Absperrband 35 ausgezogen ist. Das flexible Absperrband 35 ist
am oberen Ende des Grundkörpers 31 durch eine an diesem zu befestigende Führungsöse
36 geführt und an seinem äußeren Ende mit einem Griffstück 37 sowie einer Einhaköse
38 versehen. Im vorliegenden Beispiel ist die Führungsöse 36 spiralfederartig ausgebildet
und an ihrem gegenüberliegenden Ende mit einem Haken 39 versehen, an dem ein oder
mehrere flexible Absperrbänder 35 oder dgl., die beispielsweise von benachbarten Pfosten
kommen, eingehakt werden können. Die spiralfederartige Gestaltung der Führungsöse
36 ermöglicht eine schnelle und sichere Befestigung an dem Grundkörper 31 sowie ein
schnelles Einführen des Absperrbandes 35, ohne es durch die Führungsöse 36 hindurch
stecken zu müssen. Die Kombination von Führungsöse 36 und Haken 39 in der genannten
spiralfederartigen Form hat ferner den Vorteil, dass bei abgespanntem bzw. eingehaktem
Absperrband 35 ein Zug auf die Führungsöse 36 ausgeübt wird, so dass sich diese noch
fester an dem Grundkörper 31 anlegt.
[0031] Der in Fig. 8 gezeigte Speicher für die flexiblen Absperrmittel besteht aus einem
Gehäuse 40 mit einer durchgehenden Bohrung 41 für den Grundkörper 31 sowie einem Schlitz
42 für den Austritt des Absperrbandes 35. Beiderseits der Bohrung 41 sind die Kanten
des Gehäuses 40 in einem Winkel von 45° abgeschrägt. Eine der Abschrägungen ist mit
einer Schwalbenschwanznut 43, die andere Abschrägung mit einem Schwalbenschwanz 44
versehen. An das Gehäuse 40 sind somit drei zusätzliche Gehäuse 40', 40" und 40'''
mit jeweils adäquaten Gegenstücken anzudocken. Fig. 9 zeigt die Verbindung solcher
vier Gehäuse 40 bis 40'''. In diesem Fall kann der Grundkörper 31 auch durch die so
entstandene zentrale Ausnehmung 45 hindurchgeführt sein.
[0032] Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich
sein.
Bezugszahlenliste
[0033]
- 1
- Grundkörper
- 2
- Rollengehäuse
- 3
- Kopfteil
- 4
- Trittfläche
- 5
- Eintreibspitze
- 6
- Bandeinzugsrolle
- 7
- Flexibles Absperrband
- 8
- Bandführungskanal
- 9
- Obere Austrittsöffnung
- 10
- Untere Austrittsöffnung
- 11
- Schmutzabstreifer
- 12
- Einhaköse
- 13
- Griffstück
- 14
- Haken
- 15
- Fußplatte
- 16
- Bodenspitze
- 17
- Trittfläche
- 18
- LED-Begrenzungs- und Warnleuchte
- 19
- Griff
- 20
- Gehäuse
- 21
- Achse
- 22
- Seitenführung
- 23
- Längliche Aussparung
- 24
- Druckfeder
- 25
- Joch
- 31
- Grundkörper
- 32
- Eintreibspitze
- 33
- Trittfläche
- 34
- Speicher
- 35
- Flexibles Absperrband
- 36
- Führungsöse
- 37
- Griffstück
- 38
- Einhaköse
- 39
- Haken
- 40
- Gehäuse
- 41
- Bohrung
- 42
- Schlitz
- 43
- Schwalbenschwanznut
- 44
- Schwalbenschwanz
- 45
- Ausnehmung
1. Absperr- und Sicherungspfosten, bestehend aus einem Grundkörper (1, 31), der Mittel
zu seiner Fixierung auf oder in einem Untergrund sowie mindestens einen Speicher (2,
34) zur Aufnahme mindestens eines flexiblen Absperrmittels (7, 35) aufweist, wobei
das bzw. die flexiblen Absperrmittel (7, 35) mittels eines Bandeinzugs in den Speicher
(2, 34) selbsttätig einziehbar und gegen die Kraft einer Feder aus diesem ausziehbar
sind und an ihrem ausziehbaren Ende Mittel zum Einhaken aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
dass der bzw. die Speicher (2, 34) für das bzw. die flexiblen Absperrmittel (7, 35) im
und/oder am unteren Ende des Grundkörpers (1, 31) des Absperr- und Sicherungspfostens
angeordnet sind und der Grundkörper (1, 31) Mittel zur Führung des bzw. der flexiblen
Absperrmittel (7, 35) von seinem unteren Ende zu seinem freien Ende hin aufweist.
2. Absperr- und Sicherungspfosten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der bzw. die Speicher (2, 34) für das bzw. die flexiblen Absperrmittel (7, 35) außen
am Grundkörper (1, 31) angeordnet sind und mehrere Bandeinzüge (6) für die flexiblen
Absperrmittel (7, 35) aufnehmen.
3. Absperr- und Sicherungspfosten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der bzw. die Speicher (2, 34) für das bzw. die flexiblen Absperrmittel (7, 35) außen
am Grundkörper (1, 31) angeordnet sind und jeweils ein Speicher (2, 34) einen Bandeinzug
für ein flexibles Absperrmittel (7, 35) aufnimmt.
4. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der bzw. die Speicher (2, 34) für das bzw. die flexiblen Absperrmittel (7, 35) lösbar
mit dem Grundkörper (1, 31) verbunden sind.
5. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das bzw. die flexiblen Absperrmittel (35) außen am Grundkörper (31) geführt sind.
6. Absperr- und Sicherungspfosten nach Anspruch 1 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel zur Führung des bzw. der flexiblen Absperrmittel (7, 35) mit Haken (39),
Ösen (12, 36) oder dgl. versehen sind.
7. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Speicher (34, 40, 40', 40", 40''') mit Verbindungsmitteln (43, 44) zur Aufnahme
mindestens eines zusätzlichen Speichers versehen ist.
8. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 1 bis 7
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (31) stabförmig ausgebildet ist und an seinem unteren Ende eine Spitze
(32) aufweist.
9. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens drei außen an dem Grundkörper (1, 31) angeordnete Speicher (2, 34) mit
ihren unteren Flächen eine Standfläche für den Absperr- und Sicherungspfosten bilden.
10. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (1, 31) an seinem unteren Ende mit einer Trittfläche (4, 17) versehen
ist.
11. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, 7 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das bzw. die flexiblen Absperrmittel (7) innerhalb des Grundkörpers (1) geführt sind.
12. Absperr- und Sicherungspfosten nach Anspruch 11
dadurch gekennzeichnet,
dass das bzw. die flexiblen Absperrmittel (7) innerhalb des Grundkörpers (1) in ein oder
mehreren Kanälen (8) geführt sind, die bis zu der jeweiligen Austrittsöffnung (9,
10) des bzw. der flexiblen Absperrmittel (7) aus dem Grundkörper (1) reichen.
13. Absperr- und Sicherungspfosten nach Anspruch 11 oder 12
dadurch gekennzeichnet,
dass jede Austrittsöffnung (9, 10) für das bzw. die flexiblen Absperrmittel (7) mit einer
Führungseinrichtung versehen ist.
14. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Austrittsöffnung bzw. die Austrittsöffnungen (9, 10) in dem Grundkörper (1) durch
einen vertikalen Schlitz gebildet werden, der mit jeweils einer höhenverstellbaren
Führungseinrichtung versehen ist.
15. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (1, 31) mit Mitteln zum höhenverstellbaren Einhaken (12, 39) des
bzw. der flexiblen Absperrmittel (7) versehen ist.
16. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 11 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Absperr- und Sicherungspfosten eine elektrische Energiequelle untergebracht
ist.
17. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass der bzw. die Bandeinzüge (6) für das bzw. die flexiblen Absperrmittel (7, 35) mit
einer Überlastsicherung versehen sind.
18. Absperr- und Sicherungspfosten nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Überlastsicherung aus drei von der Aufwickelachse (21) radial nach außen auf
das flexible Absperrmittel (7, 35) wirkenden elastischen Elementen (24) besteht.
19. Absperr- und Sicherungspfosten nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass die elastischen Elemente (24) aus federbelasteten Rollen bestehen.
20. Absperr- und Sicherungspfosten nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Achse des Federweges gegenüber der Aufwickelachse (21) schräg gestellt ist, d.
h. die Aufwickelachse (21) nicht schneidet.
21. Absperr- und Sicherungspfosten nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass die elastischen Elemente (24) unterschiedliche Federkonstanten aufweisen.