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EP 1 783 345 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.01.2011 Patentblatt 2011/01 |
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Anmeldetag: 11.10.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Brennkraftmaschine mit mechanischer Aufladung
Internal combustion engine with mechanical supercharging
Moteur à combustion interne avec suralimentation mécanique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
08.11.2005 DE 102005053118
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.05.2007 Patentblatt 2007/19 |
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Patentinhaber: Volkswagen Aktiengesellschaft |
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38436 Wolfsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Erfurt, Jakob
38468 Ehra-Lessien (DE)
- Laumann, Alfons
38518 Gifhorn (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 106 833 EP-A- 1 510 667 US-A- 4 969 536
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EP-A- 1 422 401 JP-A- 7 127 475
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit mechanischer Aufladung, wobei
ein Kompressor über Verbindungselemente am Zylinderblock abgestützt ist und wobei
einige der dem Kompressor zugeordneten Bauteile mit Formschaum oder einem ähnlichen
geräuschabsorbierenden Material zur Reduzierung der Schallabstrahlung ausgestattet
sind.
[0002] Brennkraftmaschinen mit Aufladung sind in verschiedenartigen Ausführungen bekannt.
Dabei wird für zahlreiche Anwendungen eine mechanische Aufladung mittels Kompressor
realisiert, um funktionell bedingte Nachteile einer Abgasturboaufladung (z.B. das
sog. Turboloch oder eine hohe Temperaturbelastung der Baugruppen) zu vermeiden. Der
Kompressor erfordert allerdings einen separaten mechanischen Antrieb. Weiterhin ergeben
sich zusätzliche Anforderungen an die Geräuschdämpfung, indem neben der ohnehin notwendigen
Dämpfung der Ansauggeräusche des Luftfilters nunmehr ebenfalls eine Reduzierung der
vom Kompressor verursachten Schallabstrahlung notwendig ist.
[0003] Aus
JP 06 108 942 ist eine Brennkraftmaschine mit V-förmigem Zylinderblock und Kompressoraufladung
bekannt. Der Kompressor ist im freien Bauraum zwischen den beiden Zylinderreihen angeordnet
und über eine als Resonator ausgestaltete Baugruppe am Zylinderblock abgestützt. Die
Anordnung und räumliche Ausrichtung des Resonators soll eine Reduzierung der Luftströmungsgeräusche
bewirken.
[0004] In
JP 04 303124 wird eine weitere Brennkraftmaschine mit V-förmigem Zylinderblock und Kompressoraufladung
beschrieben. Dabei münden zwei Bypassleitungen, welche den Kompressor bzw. den Ladeluftkühler
überbrücken in eine gemeinsame und mit dem Kompressor in Wirkverbindung stehende Leitung.
Diese Leitung und der Kompressor sind baulich in ein gemeinsames Gehäuse integriert,
das im freien Bauraum zwischen den beiden Zylinderreihen angeordnet ist und eine reduzierte
Schallabstrahlung gewährleisten soll.
[0005] Die beiden oben genannten technischen Lösungen sind für Brennkraftmaschinen mit einem
V-förmigen Zylinderblock geeignet. Unabhängig von dieser Einschränkung ermöglichen
solche schwingungsfähigen Abstützungen oder separaten Gehäuse ohnehin eine lediglich
geringe oder auf enge Lastbereiche begrenzte Reduzierung der Schallabstrahlung. Deshalb
wurde bereits mehrfach vorgeschlagen, diesbezügliche Konstruktionen mit zusätzlichen
Dämpfungsmaterialien auszustatten.
[0006] Gegenstand von
JP 11 - 315 724 ist eine Brennkraftmaschine mit Kompressoraufladung, bei der in einer den Kompressor
überbrückenden Bypassleitung eine Dämpfungskammer ausgestaltet ist. Die Außenseite
der Dämpfungskammer ist mit einem geräuschabsorbierenden Material umhüllt, beispielsweise
mit Glaswolle.
[0007] Aus
JP 02 - 064 223 ist eine Konstruktion bekannt, bei der im Innenraum eines Luftfiltergehäuses zusätzliche
Bauteile aus Formschaum zur Reduzierung der Schallgeräusche angeordnet sind. Obwohl
diese technische Lösung gemäß den Darlegungen in der Druckschrift für Brennkraftmaschinen
mit Abgasturbolader konzipiert ist, kann sie grundsätzlich auch für eine Kompressoraufladung
eingesetzt werden.
[0008] In
JP 63 - 309 762 wird eine Brennkraftmaschine mit Kompressoraufladung beschrieben, die mehrere Baugruppen
mit geräuschabsorbierenden Elementen aufweist. Hierbei sind die Innenwände vom Luftfiltergehäuse
mit Bauteilen aus Formschaum verkleidet und der Kompressor ist zumindest teilweise
in einem Gehäuse angeordnet, auf dessen Innenseiten geräuschabsorbierende Gewebestrukturen
aufgebracht sind.
[0009] Obwohl somit bereits verschiedenartige technische Lösungen zur Reduzierung der vom
Kompressor verursachten Schallabstrahlung verfügbar sind, besteht weiterhin Entwicklungsbedarf,
um sowohl die zunehmend strengeren gesetzlichen Festlegungen zu erfüllen als auch
den steigenden Komfortanspruch der Fahrzeugnutzer zu befriedigen, weil eine Wahrnehmung
von Ladergeräuschen im Fahrzeuginnenraum als unangenehm empfunden wird.
[0010] Aus der
EP 1 422 401 A2 ist ein Sekundärluftlader für einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges bekannt,
bei welchem zumindest ein Teil eines Gehäuses außenseitig im Bereich einer Lagerung
des Laders mit einem Dämmaterial zur Schalldämmung umschlossen ist.
[0011] Schließlich ist es aus der
US 4,969,536 für eine turboaufgeladene Brennkraftmaschine bekannt, einem Kompressor sowohl saugseitig
wie auch druckseitig je einen Pulsationsdämpfer zuzuordnen, wobei diese einen Formschaum
oder ein ähnlich aufgebautes, Geräusche absorbierendes Material zur Reduzierung der
Schallabstrahlung aufweisen.
[0012] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, bei einer Brennkraftmaschine mit Aufladung
die vom Kompressor bewirkte Schallabstrahlung durch Zuordnung spezifisch ausgestalteter
Bauteile mit geräuschabsorbierenden Eigenschaften zu reduzieren.
[0013] Diese Aufgabe wird gelöst, indem dem Kompressor saugseitig und druckseitig ein Pulsationsdämpfer
zugeordnet ist und wobei der Kompressor, der saugseitige Pulsationsdämpfer und der
druckseitige Pulsationsdämpfer jeweils mit einer Geräuschisolierung umhüllt sind,
die jeweils ein inneres Bauteil aus Absorptionsschaum und ein äußeres Bauteil aus
Kunststoff aufweist. Dabei kann das innere Bauteil aus Absorptionsschaum alternativ
als ein separates Formteil oder als ein flächiges Gebilde ausgestaltet werden. Das
äußere Bauteil aus Kunststoff kann alternativ einteilig ausgeführt werden oder mehrere
Segmente aufweisen, die durch eine Clipverbindung, eine Verschraubung oder durch eine
Nut-Feder-Verbindung zu einem gemeinsamen räumlichen Gebilde zusammengefügt sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, deren
technische Merkmale im Ausführungsbeispiel näher beschrieben werden.
[0014] Bei einer erfindungsgemäß ausgestalteten Brennkraftmaschine wird die vom Kompressor
und seinen zugeordneten Dämpfern verursachte Schallabstrahlung durch eine Kapselung
dieser Geräusche erzeugenden Baugruppen wesentlich reduziert. Die hierbei gewählte
Kapselung aus mit Absorptionsschaum ausgekleideten Schalen kann kostengünstig hergestellt
und mit geringem Aufwand montiert werden. Im Ergebnis sind faktisch keine Kompressorgeräusche
im Fahrzeuginnenraum wahrnehmbar. Somit können in vorteilhafter Weise sowohl die zunehmend
strengeren gesetzlichen Festlegungen erfüllt als auch die steigenden Komfortansprüche
der Fahrzeugnutzer befriedigt werden.
[0015] Diese technische Lösung ist grundsätzlich für unterschiedlich konzipierte Brennkraftmaschinen
geeignet, eine bevorzugte Anwendung ist hierbei die Montage an einer Seitenfläche
vom Zylinderblock eines Motors mit in Reihe angeordneten Zylindern.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- den grundsätzlichen Aufbau der Dämpfung am druckseitigen Pulsationsdämpfer
- Fig. 2
- die Bauteile aus Fig. 1 in Montageposition mit Zylinderblock und Kompressor
- Fig. 3
- die Bauteile aus Fig. 1 in Montageposition mit saugseitigem Pulsationsdämpfer und
Kompressor
- Fig. 4
- die miteinander montierten und mit Geräuschisolierung ausgestatteten Bauteile in Seitenansicht
von rechts
- Fig. 5
- die Bauteile gemäß Fig. 4 in Vorderansicht
- Fig. 6
- die Bauteile gemäß ig. 4 in Seitenansicht von links
- Fig. 7
- eine Explosivdarstellung der erfindungsgemäß relevanten Bauteile
[0017] In der Zeichnung ist ein Ausschnitt einer Brennkraftmaschine mit mechanischer Aufladung
dargestellt. Hierbei ist ein Kompressor 1 über Verbindungselemente, beispielsweise
mit Schrauben 2 an einem Zylinderblock 3 abgestützt. Dem Kompressor 1 ist saugseitig
und druckseitig jeweils ein Pulsationsdämpfer zugeordnet. Der Kompressor 1, der saugseitige
Pulsationsdämpfer und der druckseitige Pulsationsdämpfer sind jeweils mit einer Geräuschisolierung
umhüllt. Diese Geräuschisolierung weist jeweils ein inneres Bauteil aus Absorptionsschaum
und ein äußeres Bauteil aus Kunststoff auf.
[0018] Aus Fig. 1 ist eine bevorzugte Ausführung der Geräuschisolierung für den druckseitigen
Pulsationsdämpfer ersichtlich. Hierfür ist eine aus Kunststoff bestehende Geräuschkapsel
4 ausgestaltet, an deren Innenflächen ein formstabiles und die zugeordnete Seitenfläche
des Kompressors 1 übergreifendes Absorptionsschaumteil 5 abgestützt ist. Gemäß Fig.
1 weist die Geräuschisolierung für den druckseitigen Pulsationsdämpfer ein weiteres
formstabiles Absorptionsschaumteil 6 auf. Dieses Absorptionsschaumteil 6 umgreift
rohrförmig einen Druckdämpferstutzen 7, der außerhalb der Kontur vom ersten Absorptionsschaumtell
5 angeordnet ist.
[0019] Die dem druckseitigen Pulsationsdämpfer zugeordnete Geräuschkapsel 4 und/oder das
dieser Geräuschkapsel 4 zugeordnete Absorptionsschaumteil 5 weisen Durchbrüche 8 auf.
Diesen Durchbrüchen 8 können Schrauben 2 zur Befestigung des Kompressors 1 am Zylinderblock
3 zugeordnet werden.
[0020] Eine Geräuschisolierung für den Antrieb des Kompressors 1 kann ebenfalls als eine
aus Kunststoff bestehende Geräuschkapsel ausgestaltet werden. An den Innenflächen
einer solchen Geräuschkapsel kann ein formstabiles und den Riemenspannerbereich topfförmig
übergreifendes Absorptionsschaumteil 9 abgestützt werden, das in Fig. 2 dargestellt
ist.
[0021] Aus Fig. 3 ist eine bevorzugte Ausführung ersichtlich, bei welcher die Geräuschisolierung
für den Grundkörper des Kompressors 1 als eine aus Kunststoff bestehende Geräuschkapsel
10 ausgestaltet ist. An den Innenflächen dieser Geräuschkapsel 10 ist ein formstabiles
und den Kompressor 1 U-förmig übergreifendes Absorptionsschaumteil 11 abgestützt.
[0022] Die Geräuschisolierung für den saugseitigen Pulsationsdämpfer ist vorzugsweise als
eine aus mehreren Segmenten aus Kunststoff zusammengefügte Geräuschkapsel 12 ausgestaltet.
Hierfür werden gemäß Fig. 6 beispielsweise drei diesbezügliche Segmente verwendet.
Die Innenflächen der Segmente der Geräuschkapsel 12 sind jeweils mit Absorptionsschaum
ausgekleidet, der in der Zeichnung allerdings nicht näher dargestellt ist.
[0023] In Fig. 4 bis Fig. 6 sind die miteinander montierten und mit Geräuschisolierung ausgestatteten
Bauteile in unterschiedlichen Ansichten dargestellt, Fig. 7 zeigt schließlich diese
Bauteile in einer Explosivdarstellung.
1. Brennkraftmaschine mit mechanischer Aufladung, wobei ein Kompressor über Verbindungselemente
am Zylinderblock abgestützt ist und wobei einige der dem Kompressor zugeordneten Bauteile
mit Formschaum oder einem ähnlichen geräuschabsorbierenden Material zur Reduzierung
der Schallabstrahlung ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet,
dass dem Kompressor (1) saugseitig und druckseitig ein Pulsationsdämpfer zugeordnet ist
und wobei der Kompressor (1), der saugseitige Pulsationsdämpfer und der druckseitige
Pulsationsdämpfer jeweils mit einer Geräuschisolierung umhüllt sind, die jeweils ein
inneres Bauteil (5; 9; 11) aus Absorptionsschaum und ein äußeres Bauteil (4; 10; 12)
aus Kunststoff aufweist.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das innere Bauteil aus Absorptionsschaum (5; 9; 11) als ein separates Formteil oder
als ein flächiges Gebilde ausgestaltet ist.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das äußere Bauteil (4; 10; 12) aus Kunststoff mehrere Segmente aufweist, die durch
eine Clipverbindung, eine Verschraubung oder durch eine Nut-Feder-Verbindung zu einem
gemeinsamen räumlichen Gebilde zusammengefügt sind.
4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass am äußeren Bauteil (4; 10; 12) aus Kunststoff und/oder am inneren Bauteil (5; 9;
11) aus Absorptionsschaum Öffnungen (8) ausgestaltet sind, denen Befestigungselemente
(2) zuordenbar sind, wobei die Öffnungen (8) mit Schaum abdichtbar sind.
5. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Geräuschisolierung für den Grundkörper des Kompressors (1) als eine aus Kunststoff
bestehende Geräuschkapsel (10) ausgestaltet ist, an deren Innenflächen ein formstabiles
und den Kompressor (1) U-förmig übergreifendes Absorptionsschaumteil (11) abgestützt
ist.
6. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Geräuschisolierung für den Antrieb des Kompressors (1) als eine aus Kunststoff
bestehende Geräuschkapsel ausgestaltet ist, an deren Innenflächen ein formstabiles
und den Riemenspannerbereich topfförmig übergreifendes Absorptionsschaumteil (9) abgestützt
ist.
7. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Geräuschisolierung für den saugseitigen Pulsationsdämpfer als eine aus mehreren
Segmenten aus Kunststoff zusammengefügte Geräuschkapsel (12) ausgestaltet ist, wobei
die Innenflächen der Segmente jeweils mit Absorptionsschaum ausgekleidet sind.
8. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Geräuschisolierung für den druckseitigen Pulsationsdämpfer als eine aus Kunststoff
bestehende Geräuschkapsel (4) ausgestaltet ist, an deren Innenflächen ein formstabiles
und die zugeordnete Seitenfläche des Kompressors (1) übergreifendes Absorptionsschaumteil
(5) abgestützt ist.
9. Brennkraftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die dem druckseitigen Pulsationsdämpfer zugeordnete Geräuschkapsel (4) und/oder das
dieser Geräuschkapsel (4) zugeordnete Absorptionsschaumteil (5) Durchbrüche (8) aufweisen,
denen Schrauben (2) zur Befestigung des Kompressors (1) am Zylinderblock (3) zuordenbar
sind.
10. Brennkraftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Geräuschisolierung für den druckseitigen Pulsationsdämpfer ein weiteres formstabiles
Absorptionsschaumteil (6) aufweist, das einen außerhalb der Kontur vom ersten Absorptionsschaumteil
(5) angeordneten Abschnitt eines Druckdämpferstutzens (7) rohrförmig umgreifend angeordnet
ist.
1. Internal combustion engine with mechanical supercharging, wherein a compressor is
supported on the cylinder block by means of connecting elements, and wherein some
of the components assigned to the compressor are provided with moulded foam or a similar
noise-absorbing material for reducing noise radiation, characterized
in that the compressor (1) is assigned a pulsation damper at the suction side and at the
pressure side, with the compressor (1), the suction-side pulsation damper and the
pressure-side pulsation damper each being encased with noise insulation which has
in each case an inner component (5; 9; 11) composed of absorption foam and an outer
component (4; 10; 12) composed of plastic.
2. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized
in that the inner component composed of absorption foam (5; 9; 11) is formed as a separate
moulded part or as a planar structure.
3. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized
in that the outer component (4; 10; 12) composed of plastic has a plurality of segments which
are joined together by means of a clip connection, a screw connection or by means
of a tongue and groove connection to form a common spatial structure.
4. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized
in that openings (8) are formed on the outer component (4; 10; 12) composed of plastic and/or
on the inner component (5; 9; 11) composed of absorption foam, which openings (8)
can be assigned fastening elements (2), wherein the openings (8) can be sealed off
with foam.
5. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized
in that the noise insulation for the basic body of the compressor (1) is formed as a plastic
noise capsule (10), on the inner surfaces of which is supported a dimensionally stable
absorption foam part (11) which engages in a U-shape over the compressor (1).
6. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized
in that the noise insulation for the drive of the compressor (1) is formed as a plastic noise
capsule, on the inner surfaces of which is supported a dimensionally stable absorption
foam part (9) which engages in the shape of a pot over the belt tensioner region.
7. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized
in that the noise insulation for the suction-side pulsation damper is formed as a noise capsule
(12) which is assembled from a plurality of plastic segments, with the inner surfaces
of the segments in each case being lined with absorption foam.
8. Internal combustion engine according to Claim 1, characterized
in that the noise insulation for the pressure-side pulsation damper is formed as a plastic
noise capsule (4), on the inner surfaces of which is supported a dimensionally stable
absorption foam part (5) which engages over the associated side surface of the compressor
(1).
9. Internal combustion engine according to Claim 8, characterized
in that the noise capsule (4) which is assigned to the pressure-side pulsation damper and/or
the absorption foam part (5) which is assigned to said noise capsule (4) have/has
apertures (8) which can be assigned screws (2) for fastening the compressor (1) to
the cylinder block (3).
10. Internal combustion engine according to Claim 8, characterized
in that the noise insulation for the pressure-side pulsation damper has a further dimensionally
stable absorption foam part (6) which is arranged so as to engage in a tubular fashion
around a section, which is arranged outside the contour of the first absorption foam
part (5), of a pressure damper connecting pipe (7).
1. Moteur à combustion interne avec suralimentation mécanique, dans lequel un compresseur
est supporté sur le bloc cylindres par des éléments de liaison et dans lequel quelques-uns
des composants associés au compresseur sont munis de mousse moulée ou d'un matériau
d'insonorisation analogue pour la réduction des émissions de bruit, caractérisé en ce qu'un amortisseur de pulsations est associé au compresseur (1) côté aspiration et côté
compression et dans lequel le compresseur (1), l'amortisseur de pulsations côté aspiration
et l'amortisseur de pulsations côté compression sont respectivement entourés d'une
isolation acoustique, qui comprend chaque fois un composant intérieur (5; 9; 11) en
mousse absorbante et un composant extérieur (4; 10; 12) en matière plastique.
2. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que le composant intérieur en mousse absorbante (5; 9; 11) est conçu sous la forme d'une
pièce moulée séparée ou d'un produit plat.
3. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que le composant extérieur en matière plastique (4; 10; 12) présente plusieurs segments,
qui sont réunis par un assemblage à
déclic, un assemblage vissé ou un assemblage à rainure-languette, en un produit commun
à trois dimensions.
4. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que le composant extérieur en matière plastique (4; 10; 12) et/ou le composant intérieur
en mousse absorbante (5; 9; 11) présentent des ouvertures (8) auxquelles des éléments
de fixation (2) peuvent être associés, dans lequel les ouvertures (8) peuvent être
obturées avec de la mousse.
5. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'isolation acoustique pour le corps de base du compresseur (1) est conçue sous la
forme d'une capsule d'insonorisation (10) composée de matière plastique, dont les
surfaces intérieures supportent une pièce de mousse absorbante (11) de forme stable
et enveloppant en forme de U le compresseur (1).
6. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'isolation acoustique pour l'entraînement du compresseur (1) est conçue sous la
forme d'une capsule d'insonorisation composée de matière plastique, dont les surfaces
intérieures supportent une pièce de mousse absorbante (9) de forme stable et enveloppant
en forme de chapeau la région du tendeur de courroie.
7. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'isolation acoustique pour l'amortisseur de pulsations côté aspiration est conçue
sous la forme d'une capsule d'insonorisation (12) composée de plusieurs segments en
matière plastique, dans lequel les surfaces intérieures des segments sont chaque fois
revêtues de mousse absorbante.
8. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'isolation acoustique pour l'amortisseur de pulsations côté compression est conçue
sous la forme d'une capsule d'insonorisation (4) composée de matière plastique, dont
les surfaces intérieures supportent une pièce de mousse absorbante (5) de forme stable
et enveloppant la face latérale associée du compresseur (1).
9. Moteur à combustion interne selon la revendication 8, caractérisé en ce que la capsule d'insonorisation (4) associée à l'amortisseur de pulsations côté compression
et/ou la pièce de mousse absorbante (5) associée à cette capsule d'insonorisation
(4) présentent des passages (8), auxquels des vis (2) peuvent être associées pour
la fixation du compresseur (1) sur le bloc cylindres (3).
10. Moteur à combustion interne selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'isolation acoustique pour l'amortisseur de pulsations côté compression présente
une autre pièce de mousse absorbante (6) de forme stable, qui est agencée de façon
à envelopper en forme de tube une partie du tuyau (7) de l'amortisseur côté compression
disposée à l'extérieur du contour de la première pièce de mousse absorbante (5).
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