| (19) |
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(11) |
EP 1 784 103 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.06.2014 Patentblatt 2014/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.08.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/053795 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/021486 (02.03.2006 Gazette 2006/09) |
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| (54) |
STAUBSAUGER MIT EINER STAUBRAUMDICHTUNG
VACUUM CLEANER WITH A DUST CHAMBER SEAL
ASPIRATEUR MUNI D'UNE GARNITURE D'ETANCHEITE DE COMPARTIMENT A POUSSIERE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
24.08.2004 DE 102004040980
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.05.2007 Patentblatt 2007/20 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- ILLIG, Roland
97618 Heustreu (DE)
- SEITH, Thomas
97616 Bad Neustadt (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 1 703 140 DE-A1- 4 421 214 DE-U1- 29 923 672
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DE-A1- 3 020 571 DE-U1- 8 711 960
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsauger mit einer Trennfugendichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0003] Darüber hinaus ist aus der
DE 44 21 214 A1 ein Staubsauger mit einer Staubraumdichtung bekannt, bei welcher die Dichtlippe zwischen
dem Staubsammelraum und dem zugehörigen Deckelteil aus dem Staubsammelraum heraus
verlaufend in einen Spalt ragt und am Innenrand des Staübsammelraumes außerhalb der
sich gegenübertretenden Randdichtflächen des Unterteils und des zugehörigen Deckelteils
am Dichtungsfuß befestigt ist. Diese Trennfugendichtung soll vertikale Gehäusebewegungen
kompensieren und unvermeidbare Spalttoleranzen zwischen den sich gegenüberstehenden
Gehäuserändern ausgleichen. Nachteilig hierbei ist es jedoch, dass die Dichtwirkung
von der Spaltbreite zwischen Gehäuse- und Deckelrand abhängig ist. In Abhängigkeit
der momentanen Höhe des im Staubraum anliegenden Unterdrucks wird der Deckel mehr
oder weniger gegen das Gehäuse gedrückt, so dass sich eine stets ändernde Spaltweite
einstellt. Trotz der besonderen Ausgestaltung der Dichtlippe wird aufgrund der sich
stets ändernden Spaltweite keine konstante Dichtwirkung erzielt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Trennfugendichtung zwischen einem Unterteil eines
Staubsaugers und eines Staubraumdeckels zu schaffen, die auch bei sich ändernden Unterdruckverhältnissen
im Staubraum eine konstante Dichtwirkung aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Dichtkante in der Schließposition
des Staubraumdeckels an einem im Wesentlichen in Bewegungsrichtung des Staubraumdeckels
verlaufenden Wandabschnitt anliegt. Wenn die Dichtkante der Trennfugendichtung an
einem im Wesentlichen in Bewegungsrichtung des Staubraumdeckels verlaufenden Wandabschnitt
anliegt, bleibt der Abstand zwischen dem Wandabschnitt und der Dichtkante zumindest
annähernd konstant, selbst wenn der Staubraumdeckel je nach herrschendem Unterdruck
im Staubraum unterschiedliche Positionen zum Gehäuse bzw. zum Unterteil des Staubsaugers
einnimmt. Trotz derartiger Bewegungen des Staubraumdeckels bewegt sich der Wandabschnitt
stets annähernd in einem festen Abstand zur Trennfugendichtung.
Weiterhin erfindungsgemäß ist die Dichtkante eine am Unterteil vorgesehene Trennfugendichtung,
die als eine in Richtung auf einen Wandabschnitt des Staubraumdeckels vorspringende
elastische Lippe ausgebildet ist. Indem die Trennfugendichtung am Unterteil vorgesehen
wird und die Dichtkante als elastische vorspringende Lippe ausgebildet wird, ist eine
besonders gute Dichtwirkung gewährleistet, da die Trennfugendichtung an dem gegenüber
dem Staubraumdeckel stabiler ausgeführtem Unterteil des Staubsaugers befestigt ist,
wodurch eine hohe Formstabilität der Trennfugendichtung erreicht wird, andererseits
die vorspringende elastische Lippe eine hohe Elastizität und Weichheit bewirkt, um
eine Trennfuge zwischen Gehäuseunterteil und Staubraumdecke zuverlässig abzudichten.
[0006] Schließlich ragt die elastische Lippe erfindungsgemäß in eine am Unterteil vorgesehene,
nach oben hin offene Rinne hinein, in die der Wandabschnitt des Staubraumdeckels in
seiner Schließposition eintaucht. Durch das Einragen des freien Endes der elastischen
Lippe in die offene Rinne wird das freie Ende der Lippe mechanisch geschützt, so dass
bei geöffnetem Staubraumdeckel ein versehentliches Berühren und eine mechanische Schädigung
der empfindlichen elastischen Lippe zuverlässig verhindert ist. Als zusätzlichen Effekt
wird zwischen der Rinne und dem Staubraumdeckelrand in der Schließposition des Staubraumdeckels
eine zusätzliche Labyrinthdichtung verwirklicht, welche die Dichtwirkung zusätzlich
erhöht.
[0007] Die elastische Lippe ist vorzugsweise in Richtung auf einen dem Staubraum zugewandten
Wandabschnitt des Staubraumdeckels vorspringend ausgebildet. Wird die elastische Lippe,
in Richtung auf einen dem Staubraum zugewandten Wandabschnitt des Staubraumdeckels
vorspringende Lippe zudem schräg nach außen angestellt ausgebildet, so erhöht sich
die Dichtwirkung mit zunehmendem Unterdruck im Staubraum. Dabei kann die elastische
Dichtlippe an der Trennfugendichtung bereits schräg nach außen verlaufend angeformt
sein. Alternativ wäre es ausreichend, wenn bspw. die Dichtkante in unbelastetem Zustand
senkrecht zum Wandabschnitt des Staubraumdeckels an der Trennfugendichtung angebracht
bzw. angeformt ist. Bei dieser Ausgestaltung würde der Wandabschnitt des Staubraumdeckels
beim Bewegen des Staubraumdeckels in die Schließposition die senkrecht vorspringende
Lippe in Bewegungsrichtung also nach außen umbiegen, so dass eine zur ersten Varianten
analoge angestellte Positionierung der Lippe realisiert ist. Auch bei dieser Ausgestaltung
der elastischen Lippe erhöht sich die Dichtwirkung bei Zunahme des Unterdrucks im
Staubraum.
[0008] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die elastische Lippe ein freies Ende auf,
das entgegen der Bewegungsrichtung des Staubraumdeckels angestellt ist. Durch die
angestellte Ausbildung des freien Endes der elastischen Lippe wird nicht nur eine
erhöhte Dichtwirkung bei Zunahme des Unterdrucks im Staubraum erzielt, sondern auch
bei geringfügigem Bewegen des Staubraumdeckels entgegen der Schließrichtung wird auf
mechanische Weise ein Aufspreizen des freien Endes der Dichtlippe gegen den Wandabschnitt
des Staubraumdeckels erzielt, so dass die Dichtwirkung bei einer geringfügigen Öffnungsbewegung
des Staubraumdeckels zunächst zunimmt. Staubraumdeckel werden im Allgemeinen mittels
eines mechanischen Verriegelungsmechanismus in ihrer geschlossenen Position gehalten.
Zumeist handelt es sich bei dem Verriegelungsmechanismus um eine Rast-Gegenrastverbindung.
Bei derartigen Verriegelungsmechanismen ist es üblicherweise nötig, den Staubraumdeckel
über die Halteposition bei geschlossenem Staubraumdeckel hinaus in Schließrichtung
zu bewegen, damit das Rastmittel mit dem Gegenrastmittel verrasten kann. Anschließend
wird sich der Staubraumdeckel geringfügig in Öffnungsrichtung entspannen bzw. öffnen
bis Rast- und Gegenrastmittel aneinander anliegen. Mit der erfindungsgemäßen elastischen
Lippe wird dieser Effekt-genutzt, um das freie Ende der elastischen Lippe durch eine
geringfügige Bewegung des Wandabschnitts des Staubraumdeckels in Öffnungsrichtung
mechanisch Aufzuspreizen und die Dichtwirkung zu erhöhen.
[0009] Vorzugsweise ist die Rinne im Querschnitt U-förmig mit einer äußeren und einer inneren
den Staubsammelraum umlaufenden Schenkelwand ausgebildet, an dessen einen Schenkelwand
die Trennfugendichtung befestigt ist. Durch die Befestigung der Trennfugendichtung
an einer Schenkelwand der im Querschnitt U-förmigen Rinne ist die Trennfugendichtung
formstabil dem U-förmigen Querschnitt der Rinne folgend befestigt, so dass die elastische
Lippe der Trennfugendichtung bzgl. des U-förmigen Querschnitts der Rinne exakt positioniert
und ausgerichtet ist. Geringfügige Abweichungen der Trennfugendichtung können mit
der Befestigung der Trennfugendichtung an einer Schenkelwand der Rinne beseitigt oder
zumindest weitgehend kompensiert werden. Dadurch wird die Zuverlässigkeit und Dichtwirkung
der Trennfugendichtung erhöht.
[0010] Die Trennfugendichtung kann insbesondere durch Befestigungsmittel an der Schenkelwand
befestigt sein. In einer vorteilhaften Ausgestaltung wird das Befestigungsmittel von
ineinandergreifende, durch Aufstecken der Trennfugendichtung auf die Schenkelwand
verrastende Rast- und Gegenrastmittel gebildet. Durch die ineinandergreifenden Rast-
und Gegenrastmittel kann die Trennfugendichtung auf einfache Weise ohne zusätzliche
Befestigungsmittel lagerichtig montiert werden. Des Weiteren ist eine so montierte
Trennfugendichtung gegebenenfalls auch leicht wieder lösbar.
[0011] Vorzugsweise sind als Rastmittel Rastvorsprünge vorgesehen, die an der Schenkelwand
ausgebildet sind. Die Rastvorsprünge greifen in Gegenrastmittel der Trennfugendichtung
ein. Dabei sind die Gegenrastmittel als Rastausnehmungen ausgebildet. Durch diese
Ausgestaltung mit Rastvorsprüngen und Rastausnehmungen ist eine einfache und lagerichtige
Montage der Trennfugendichtung an der Schenkelwand ermöglicht. Vorzugsweise sind die
Rastvorsprünge und Rastausnehmungen nicht-symmetrisch angeordnet, so dass die Trennfugendichtung
nur in einer zulässigen Position an der Schenkelwand montiert werden kann.
[0012] Vorzugsweise ist die Trennfugendichtung an einer inneren Schenkelwand des Staubsammelraums
befestigt. Durch die Befestigung der Trennfugendichtung an einer inneren Schenkelwand
ist es in besonders einfacher Weise möglich die elastische vorspringende Lippe nach
außen vorspringend in die U-förmige Rinne hineinragend auszubilden. Insbesondere ist
die Trennfugendichtung bei geschlossenem Staubraumdeckel verborgen gehalten, so dass
die Trennfugendichtung bei betriebsgemäßem Staubraumdeckel für den Benutzer nicht
sichtbar ist.
[0013] Die Trennfugendichtung kann für eine stapelbare Lagerung mehrere Trennfugendichtungen
mit Abstandshaltern versehen sein. Die Abstandshalter sollen dabei zu dichtes Aufeinanderliegen
der formgleichen Trennfugendichtungen verhindern, so dass ein zumindest geringfügiger
Zwischenraum zwischen jeweils zwei gestapelten Trennfugendichtungen verbleibt, so
dass im Zuge der Montage des Staubsaugers eine einzelne Trennfugendichtung in einfacher
Weise vom Stapel genommen werden kann. Durch die erfindungsgemäßen Abstandshalter
für die Trennfugendichtung ist insbesondere verhindert, dass versehentlich mehrere
Trennfugendichtungen bei der Montage gleichzeitig vom Stapel genommen werden.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Staubsaugers mit Trennfugendichtung
ist in den Figuren 1 bis 4 näher erläutert.
[0015] Es zeigen:
- Figur 1
- einen Teilquerschnitt durch einen erfindungsgemäßen Staubsauger mit leicht geöffnetem
Staubraumdeckel;
- Figur 2
- einen Teilquerschnitt durch den Staubsauger aus Figur 1 bei vollständig geschlossenem
Staubraumdeckel;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht auf einen Teilschnitt einer erfindungsgemäßen Trennfugendichtung,
wie sie in Figur 1 und 2 eingesetzt ist;
- Figur 4
- einen Schnitt durch die Trennfugendichtung aus Figur 3 in Höhe einer Rastausnehmung.
[0016] Der Staubsauger gemäß Figur 1 weist ein Gehäuse 1 mit einem Unterteil 2 auf. Das
Unterteil 2 besitzt einen flächigen Bodenabschnitt und daran angrenzende nach oben
führende Seitenwände auf, die eine nach oben hin offene Schale bilden. An der Bodenfläche
3 des Unterteils 2 ist ein Drehzapfen 4 einer nicht dargestellten schwenkbaren Laufrolle
angeformt. Zur Versteifung des Unterteils 2 sind an der Innenseite der Seitenwände
5 Versteifungsrippen 6 angeformt, die sich bis zur Bodenfläche 3 des Unterteils hin
erstrecken. Die Seitenwände 5 des Unterteils 2 begrenzen einen Staubraum 7 indem eine
Staubsammelvorrichtung wie bspw. ein Staubfilterbeutel oder eine Staubabscheidebox
eingesetzt werden kann. In einem vorderen Bereich des Unterteils 2 ist eine Schwenkachse
8 für einen schwenkbaren Staubraumdeckel 9 angeformt. An einer der Schwenkachse 8
gegenüber liegenden Seite des Staubraums 7 ist ein Gebläseraum 10 im Unterteil 2 vorgesehen.
In der den Staubraum 7 vom Gebläseraum 10 trennenden Seitenwand 5 ist eine Ansaugöffnung
11 vorgesehen. Über die Ansaugöffnung 11 saugt ein nicht dargestelltes Motor-Gebläse-Aggregat,
das im Gebläseraum 10 angeordnet ist, Luft aus dem Staubraum 7 an. Die angesaugte
Luft tritt über einen Stutzen 12, der am Staubraumdeckel 9 vorgesehen ist, in den
Staubraum 7 ein. An den Stutzen 12 ist ein nicht dargestellter Saugschlauch angeschlossen.
In Figur 1 ist der Staubraumdeckel in leicht geöffneter Position dargestellt. Dabei
ist der Staubraumdeckel 9 um die Schwenkachse 8 drehbar gelagert. An oberen freien
Enden der Seitenwände 5 des Unterteils 2 ist eine im Querschnitt annähernd U-förmige
Rinne angeformt. Die im Querschnitt annähernd U-förmige Rinne 13 weist eine innere
Schenkelwand 14 und eine äußere Schenkelwand 15 auf. Die äußere Schenkelwand 15 ist
im Ausführungsbeispiel als Verlängerung der Seitenwand 5 ausgebildet. An der nach
innen auskragenden inneren Schenkelwand 14 sitzt eine Trennfugendichtung 16 auf. Die
Trennfugendichtung 16 ist ihrerseits im Querschnitt annähernd U-förmig ausgebildet
und ist von oben auf die freie Kante der inneren Schenkelwand 14 aufgesetzt. Zur Befestigung
der Trennfugendichtung 16 auf der inneren Schenkelwand 14 sind an der inneren Schenkelwand
14 Rasthaken 17 angeformt, die in Rastausnehmungen 18 der Trennfugendichtung 16 eingreifen.
An der Trennfugendichtung 16 ist eine Lippe 19 angeformt, dessen freies Ende sich
in den Hohlraum der Rinne 13 hinein erstreckt. Die Lippe 19 ist dabei in ihrer entspannten
Lage annähernd im 45° Winkel zur Bewegungsrichtung eines Wandabschnitts 20 des Staubraumdeckels
9 orientiert. Der Wandabschnitt 20 des Staubraumdeckels 9 ist um den Staubraum 7 umlaufend
ausgebildet und verläuft entlang der Kontur der Trennfugendichtung 16. Die umlaufende
freie Kante des Wandabschnitts 20 drückt beim Schließen des Staubraumdeckels 9 auf
die Lippe 19 der Trennfugendichtung 16, die ebenfalls um den Staubraum 7 umlaufend
ausgebildet ist. In der in Figur 1 noch nicht geschlossenen Position des Staubraumdeckels
9 liegt die freie Kante des Wandabschnitts 20 kurz oberhalb der umlaufenden Lippe
19.
[0017] Figur 2 zeigt das Unterteil 2 und den Staubraumdeckel 9 in einer betriebsgemäß geschlossenen
Position. In der geschlossenen Position des Staubraumdeckels 9 liegen die freien Enden
der Lippe 19 von innen an den Seiten des Wandabschnitts 20 dichtend an. Der umlaufende
Rand 21 des Wandabschnitts 20 taucht dabei vollständig in die Rinne 13 an den Seitenwänden
5 des Unterteils 2 ein. Zwischen der inneren Schenkelwand 14 und der äußeren Schenkelwand
15 der Rinne 13 und den Seitenwänden des umlaufenden Rands 21 des Wandabschnitts 20
wird eine zusätzliche Labyrinthdichtung geschaffen. Der eigentliche Dichtspalt wird
jedoch zwischen der Außenseite der inneren Schenkelwand 14 und der Innenseite des
Wandabschnitts 20 entlang dem umlaufenden Rand 21 gebildet. Dieser umlaufende Spalt
weist eine annähernd konstante Spaltweite auf unabhängig davon ob der Staubraumdeckel
9 etwas mehr oder weniger geschlossen ist. Das heißt die Spaltweite ist weitgehend
unabhängig von der Eintauchtiefe des umlaufenden Randes 21 des Wandabschnitts 20 in
die Rinne 13 des Unterteils 2. Die Lippe 19 liegt an der Innenseite des Wandabschnitts
20 mit seinem freien Ende nach außen gebogen an. Die Lippe 19 ist dabei so ausgerichtet,
dass bei einer Öffnungsbewegung des Staubraumdeckels 9 der anliegende Wandabschnitt
20 die Lippe 19 aufspreizt.
[0018] Figur 3 zeigt eine Teilansicht auf die erfindungsgemäße Trennfugendichtung 16. An
die Trennfugendichtung 16 ist einteilig die umlaufende Lippe 19 angeformt. Des Weiteren
sind Rastausnehmungen 18 eingebracht, in die die Rasthaken 17 des Unterteils 2 im
montierten Zustand eingreifen. An der Unterseite der Trennfugendichtung 16 sind eine
Vielzahl von Abstandshalter 22 verteilt angeordnet.
[0019] Figur 4 zeigt in vergrößertem Maßstab ein Querschnitt durch die Trennfugendichtung
16 aus Figur 3. Der Schnitt durch die Trennfugendichtung 16 verläuft im Bereich einer
Rastausnehmung 18. Für eine einfache Montage der Trennfugendichtung 16 auf den freien
Rand der inneren Schenkelwand 14 der Rinne 13 an den Seitenwänden 5 des Unterteils
2 sind an den unteren Enden der Trennfugendichtung 16 zwei umlaufende Phasen 23 vorgesehen.
In einem Übergangsbereich zwischen Lippe 19 und Trennfugendichtung 16 ist zur Erhöhung
der Elastizität der Lippe 19 eine Einschnürung 24 als Materialschwächung vorgesehen.
Die Dichtungsqualität kann durch geeignete Lippenhärte, Lippenlänge und Lippendicke
eingestellt werden. Die Elastizität der Lippe 19 wird wesentlich durch die Stärke
der Einschnürung 24 gegenüber der sonstigen Lippendicke eingestellt. Durch die erfindungsgemäße
Lippe 19 wird beim Öffnen des Staubraumdeckels 9 aufgrund der Reibkraft zwischen dem
frei auskragenden Ende der Lippe 19 und des Wandabschnittes 20 des Staubraumdeckels
9 die Lippe 19 wieder in ihre ursprüngliche entspannte Position gezogen. So steht
bei einem anschließenden Schließen des Staubraumdeckels 9 wieder der ganze Federweg
der Lippe 19 zur Verfügung.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Unterteil
- 3
- Bodenfläche
- 4
- Drehzapfen
- 5
- Seitenwände
- 6
- Verstreifungsrippen
- 7
- Staubraum
- 8
- Schwenkachse
- 9
- Staubraumdeckel
- 10
- Gebläseraum
- 11
- Ansaugöffnung
- 12
- Stutzen
- 13
- Rinne
- 14
- Schenkelwand
- 15
- Schenkelwand
- 16
- Trennfugendichtung
- 17
- Rasthaken
- 18
- Rastausnehmungen
- 19
- Lippe
- 20
- Wandabschnitt
1. Staubsauger mit einem Gehäuse (1), das ein Unterteil (2) aufweist, in dem ein Staubsammelraum
angeordnet ist, der durch einen Staubraumdeckel (9) verschließbar ist, der aus einer
Offenposition zur Entnahme und zum Einsetzen einer Staubsammelvorrichtung in eine
Schließposition bringbar ist, in der ein Wandabschnitt (20) des Staubsaugers an einer
Dichtkante einer Trennfugendichtung (16) dichtend anliegt,
- wobei die Dichtkante in der Schließposition des Staubraumdeckels (9) an einem im
wesentlichen in Bewegungsrichtung des Staubraumdeckels (9) verlaufenden Wandabschnitt
(20) anliegt;
- und wobei die Dichtkante Teil einer am Unterteil (2) vorgesehenen Trennfugendichtung
(16) ist und als eine in Richtung auf einen Wandabschnitt (20) des Staubraumdeckels
(9) vorspringende elastische Lippe (19) ausgebildet ist;
dadurch gekennzeichnet, dass
die elastische Lippe (19) in eine am Unterteil (2) vorgesehene, nach oben hin offene
Rinne (13) hineinragt, in die der Wandabschnitt (20) des Staubraumdeckels (9) in seiner
Schließposition eintaucht.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Lippe (19) in Richtung auf einen dem Staubraum (7) zugewandten Wandabschnitt
(20) des Staubraumdeckels (9) vorspringend ausgebildet ist.
3. Staubsauger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Lippe (19) ein freies Ende aufweist, das entgegen der Bewegungsrichtung
des Staubraumdeckels (9) angestellt ist.
4. Staubsauger nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (13) im Querschnitt U-förmig mit einer äußeren und einer inneren den Staubsammelraum
umlaufenden Schenkelwand ausgebildet ist, an dessen einen Schenkelwand die Trennfugendichtung
(16) befestigt ist.
5. Staubsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfugendichtung (16) durch Befestigungsmittel an der Schenkelwand befestigt
ist.
6. Staubsauger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel von ineinandergreifenden, durch Aufstecken der Trennfugendichtung
(16) auf die Schenkelwand verrastende Rast- und Gegenrastmittel gebildet wird.
7. Staubsauger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastmittel an der Schenkelwand ausgebildete Rastvorsprünge sind, die in Gegenrastmittel
der Trennfugendichtung (16) eingreifen, die als Rastausnehmungen (18) ausgebildet
sind.
8. Staubsauger nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfugendichtung (16) an der inneren Schenkelwand (14) befestigt ist.
9. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfugendichtung (16) für eine stapelbare Lagerung mehrerer Trennfugendichtungen
(16) mit Abstandshaltern (22) versehen ist.
1. Vacuum cleaner with a housing (1) having a lower part (2) in which a dust collection
chamber is disposed, which is able to be closed off by a dust chamber cover (9) which
is able to be brought from an open position for removal and for insertion of a dust
collection facility into a closed position, in which a wall section (20) of the vacuum
cleaner is in contact with a sealing edge of a separating joint seal (16) to form
a seal,
- wherein the sealing edge, in the closed position of the dust chamber cover (9),
is in contact with a limb wall section (20) essentially running in the direction of
movement of the dust chamber cover (9);
- and whereby the sealing edge is part of a separating seal (16) provided on the lower
part (2) and is embodied as an elastic lip (19) projecting towards a wall section
(20) of the dust chamber cover (9);
characterised in that
the elastic lip (19) protrudes into a channel (13) provided on the lower part (2),
open at the top, into which the limb wall section (20) of the dust chamber cover (9)
penetrates in its closed position.
2. Vacuum cleaner according to claim 1, characterised in that the elastic lip (19) is embodied to project towards a wall section (20) of the dust
chamber cover (9) facing towards the dust chamber (7) .
3. Vacuum cleaner according to claim 1 or 2, characterised in that the elastic lip (19) has a free end which is positioned against the direction of
movement of the dust chamber cover (9).
4. Vacuum cleaner according to one of the preceding claims, characterised in that the channel (13) is embodied U-shaped in cross-section with an outer and inner limb
wall running around the dust chamber, of which one limb wall the separating joint
seal (16) is fastened.
5. Vacuum cleaner according to claim 4, characterised in that the separating joint seal (16) is fastened to the limb wall by fastening means.
6. Vacuum cleaner according to claim 5, characterised in that the fastening means are formed by latching means and mating latching means engaging
into one another when the separating joint seal (16) is pushed onto the limb wall.
7. Vacuum cleaner according to claim 6, characterised in that the latching means are latching projections embodied on the limb wall which engage
in mating latching means of the separating joint seal (16) which are embodied as latching
recesses (18).
8. Vacuum cleaner according to one of claims 4 to 7, characterised in that the separating joint seal (16) is attached to the inner limb wall (14).
9. Vacuum cleaner according to one of the preceding claims, characterised in that the separating joint seal (16) is intended for a stackable storage of a number of
separating joint seals (16) with spacers (22).
1. Aspirateur comprenant un boîtier (1) qui présente une partie inférieure (2) dans laquelle
est disposée une chambre collectrice de poussière qui est fermable par un couvercle
(9) de chambre collectrice de poussière, lequel, à partir d'une position ouverte destinée
à retirer et insérer un dispositif collecteur de poussière, peut être mis dans une
position de fermeture dans laquelle une section de paroi (20) de l'aspirateur est
adjacente de manière étanche à un bord d'étanchéité d'un joint de séparation (16),
- le bord d'étanchéité, dans la position de fermeture du couvercle (9) de la chambre
collectrice de poussière, étant adjacent à une section de paroi (20) s'étendant essentiellement
dans le sens de déplacement du couvercle (9) de la chambre collectrice de poussière
;
- et le bord d'étanchéité faisant partie d'un joint de séparation (16) ménagé sur
la partie inférieure (2) et étant réalisé comme une lèvre élastique (19) en saillie
en direction d'une section de paroi (20) du couvercle (9) de chambre collectrice de
poussière,
caractérisé en ce que
- la lèvre élastique (19) dépasse dans une rainure (13) ouverte vers le haut, ménagée
dans la partie inférieure (2), dans laquelle rainure plonge la section de paroi (20)
du couvercle (9) de la chambre collectrice de poussière (9) dans sa position de fermeture.
2. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la lèvre élastique (19) est réalisée en saillie en direction d'une section de paroi
(20), tournée vers la chambre collectrice de poussière (7), du couvercle (9) de la
chambre collectrice de poussière.
3. Aspirateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la lèvre élastique (19) présente une extrémité libre qui est placée en sens inverse
du mouvement de déplacement du couvercle (9) de la chambre collectrice de poussière.
4. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la rainure (13) est réalisée en forme de U en section transversale avec une paroi
de côté extérieure et une paroi de côté intérieure entourant la chambre collectrice
de poussière, sur une paroi de côté de laquelle rainure est fixé le joint de séparation
(16).
5. Aspirateur selon la revendication 4, caractérisé en ce que le joint de séparation (16) est fixé sur la paroi de côté par des moyens de fixation.
6. Aspirateur selon la revendication 5, caractérisé en ce que le moyen de fixation est formé par des moyens d'enclenchement et contre-enclenchement
s'enclenchant par emboîtement du joint de séparation sur la paroi de côté.
7. Aspirateur selon la revendication 6, caractérisé en ce que les moyens d'enclenchement sont des saillies d'enclenchement réalisées sur la paroi
de côté, lesquelles ont prise dans des contre-moyens d'enclenchement du joint de séparation
(16) qui sont réalisés comme évidements d'enclenchement (18).
8. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que le joint de séparation (16) est fixé sur la paroi de côté intérieure (14).
9. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le joint de séparation (16) est ménagé pour un stockage empilable de plusieurs joints
de séparation (16) à l'aide de pièces d'écartement (22).
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