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EP 1 784 109 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.07.2010 Patentblatt 2010/27 |
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Anmeldetag: 03.08.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/053813 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/021490 (02.03.2006 Gazette 2006/09) |
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KABELTROMMEL MIT EINEM UNGELAGERTEN TROMMELFLANSCH, DER EIN ANSCHLAGMITTEL AUFWEIST
CABLE DRUM COMPRISING AN UNSUPPORTED DRUM FLANGE WITH A STOP ELEMENT
ENROULEUR DE CÂBLE PRESENTANT UN FLASQUE D'ENROULEUR NE COMPRENANT PAS DE PALIER ET
POURVU D'UNE BUTÉE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
24.08.2004 DE 102004040984
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.05.2007 Patentblatt 2007/20 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- KRAMMER, Michael
97659 Burgwallbach (DE)
- PÖTSCH, Thomas
01945 Frauendorf (DE)
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 333 681 DE-U1- 7 626 283 DE-U1- 29 906 919
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DE-A1- 10 142 110 DE-U1- 9 100 815 GB-A- 1 383 276
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Elektrogerät mit einer eingebauten Kabeltrommel gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Aus
DE 101 42 110 A1 ist eine Kabeltrommel insbesondere für einen Staubsauger bekannt, mit einem Trommelkörper
und einer Grundplatte gegenüber der der Trommelkörper drehbar gelagert ist. Eine Bremskulisse
ist gegenüber der Grundplatte in radialer Richtung beweglich und elastische Elemente
sind vorgesehen, durch die die Kabeltrommel in einem sie aufnehmenden Körper insbesondere
in einem Staubsauger gelagert ist. Gemäß dieser Ausgestaltung wird eine Kabeltrommel
geschaffen, bei der durch den Einsatz elastischer Elemente zur Lagerung der Kabeltrommel
in einem Gehäuse eine Ableitung des Bremsimpulses auf das Gehäuse erreicht wird. Bei
dieser Ausgestaltung ist der Trommelkern auf einer Tragstruktur drehbar gelagert.
Die dortige Lagerung des Trommelkerns erfolgt sowohl an einem hinteren Trommelflansch
als auch an einem vorderen Trommelflansch gegenüber der Tragstruktur der Kabeltrommel.
Nachteilig an dieser beidseitigen Lagerung des Trommelkerns an der Tragstruktur ist,
das axiale Längenänderung des Trommelkerns aufgrund höherer Temperaturen zu Verspannungen
der Lagerung führen können. Des Weiteren ist es sehr kostenintensiv beidseitig des
Trommelkerns eine Lagerung an der Tragstruktur vorzusehen. Für die Lagerung des Trommelkerns
ist es jedoch stets erforderlich die Lagerung so stabil ausführen, so dass bei Überlastungen,
wie bspw. Stößen, es zu keiner Beschädigung des Trommelkerns oder der Tragstruktur
kommt.
[0003] Aus der
DE 299 06 919 U1 ist eine Kabeltrommel zum Einbau in ein Elektrogerät bekannt, das ein Gehäuseteil
mit einer Halterung aufweist, die zur Aufnahme einer an der Kabeltrommel vorgesehenen
Tragstruktur ausgebildet ist, an der ein drehbarer Trommelkern gelagert ist, dessen
erstes gelagertes, der Tragstruktur zugewandtes Ende einen hinteren Trommelflansch
und dessen zweites, von der Tragstruktur abgewandtes Ende einen vorderen Trommelflansch
aufweist, wobei der vordere Trommelflansch ungelagert ausgebildet ist und ein Anschlagmittel
(Trichter) aufweist, das einem Gegenanschlagmittel (Reibkegel) zugeordnet ist.
[0005] Schließlich sei noch auf die
DE 198 51 874 A1 hingewiesen, welche ebenfalls eine gattungsbildende Kabeltrommel offenbart.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, die Lagerung des Trommelkerns auf der Tragstruktur
zu vereinfachen und trotzdem eine hohe Sicherheit bei mechanischer Überlastung der
Kabeltrommel zu erreichen.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe geht von einem Elektrogerät mit einer eingebauten Kabeltrommel
aus, bei welcher der vordere Trommelflansch ungelagert ausgebildet ist und ein Anschlagmittel
aufweist, das einem Gegenanschlagmittel zugeordnet ist. Durch diese Ausgestaltung
wird eine ausreichende Lagerung des Trommelkerns an der Tragstruktur mittels eines
einzigen Lagers erreicht, wobei das der Lagerung gegenüberliegende Ende des Trommelkerns
ungelagert bleibt und frei auskragt. Das frei auskragende Ende des Trommelkerns ist
jedoch mit einem Anschlagmittel ausgestattet, dass bei Überlast an einem Gegenanschlagmittel
zur Anlage kommt. Im normalen Betrieb der Kabeltrommel verbleibt zwischen Anschlagmittel
und Gegenanschlagmittel ein geringfügiger Spalt, so dass der Trommelkern an dieser
Stelle ungelagert bleibt und dieses Ende keinerlei Reibkräfte ausgesetzt ist. Das
Spaltmaß zwischen Anschlagmittel und Gegenanschlagmittel ist so ausgebildet, dass
eine Verformung der Tragstruktur bzw. des Trommelkerns bei Überlast in einem elastischen
Bereich bleibt, in dem keinerlei bleibende Schädigungen an der Tragstruktur oder dem
Trommelkern zu erwarten sind. Bevor die Verformungen ein Maß annehmen, die zu einer
bleibenden Schädigung führen würden, kommt das Anschlagmittel bereits am Gegenanschlagmittel
zu Anlage, so dass keine weitere Verformung von Tragstruktur oder Trommelkern stattfinden
kann. Auftretende Überlastkräfte werden dann über das Anschlagmittel auf das Gegenanschlagmittel
abgeleitet. Sobald die Überbelastung von der Kabeltrommel weggenommen ist, kehrt die
Tragstruktur bzw. der Trommelkern in seine Ausgangslage zurück, in der das Anschlagmittel
vom Gegenanschlagmittel wieder unter Bildung eines Spaltes getrennt ist. Da es sich
in den meisten Überlastfällen um kurzzeitige Stoßbelastungen handelt, liegt das Anschlagmittel
nur sehr kurzzeitig an dem Gegenanschlagmittel an, so dass es zu keinem merklichen
Verschleiß an den Berührstellen von Anschlagmittel und Gegenanschlagmittel kommt,
zumal zum Zeitpunkt der Stoßbelastung die Kabeltrommel eher nicht in Bewegung sein
dürfte.
[0008] Um einen Verschleiß und bremsende Reibungskräfte hinsichtlich der Drehbarkeit des
Trommelkerns gering zu halten, ist das Anschlagmittel und das Gegenanschlagmittel
bei normaler mechanischer Betriebsbelastung der Kabeltrommel unter Bildung eines Spaltes
in einem Abstand voneinander angeordnet. So ist bei normalen mechanischen Betriebsbedingungen
sichergestellt, dass das frei auskragende von der Tragstruktur abgewandte Ende des
Trommelkerns ungelagert bleibt und somit keine auf den Trommelkern bremsende Wirkung
ausübt.
[0009] Erfindungsgemäß weist die Spaltweite eine Größe auf, bei der das Anschlagmittel bei
einer elastischen Verformung der Kabeltrommel aufgrund von eingeleiteten Radialkräften
vor Erreichen einer mechanischen Belastungsgrenze an dem Gegenanschlagmittel zur Anlage
kommt. Eine gewisse Spaltweite kann vorgesehen sein, um eine gewisse Beweglichkeit
des freien Endes des Trommelkerns zu erlauben, ohne dass das Anschlagmittel bzw. der
Anschlagring am Gegenanschlagmittel zur Anlage kommt. Dies kann bspw. schon allein
aufgrund der Fertigungstoleranzen erforderlich sein, wenn bspw. der Anschlagring nicht
exakt kreisförmig ausgebildet ist oder nicht exakt koaxial zur Drehachse des Trommelkerns
ausgerichtet ist. Geringfügige Exzentritäten des Anschlagrings gegenüber dem drehbaren
Trommelkern sollen zugelassen werden, ohne dass der Anschlagring bei normaler Belastung
an dem Gegenanschlagmittel zur Anlage kommt.
[0010] Das Anschlagmittel und das Gegenanschlagmittels sind insbesondere zur Aufnahme von
Radialkräften, die auf die Kabeltrommel einwirken, ausgebildet. Das Anschlagmittel
kann ein koaxial zur drehbaren gelagerten Kabeltrommel am vorderen Trommelflansch
angeordneter Anschlagring sein, der eine dem Gegenanschlagmittel zugewandte radiale
Anschlagfläche aufweist. Durch diese Gestaltung des Anschlagmittels als Anschlagring
können die Radialkräfte über das Gegenanschlagmittel abgeleitet werden und gleichzeitig
ist der Trommelkern weiterhin drehbar an der Tragstruktur gehalten.
[0011] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die radiale Anschlagfläche
eines Anschlagrings einen kleineren Durchmesser als der Außendurchmesser des Trommelflansches
auf. Durch den kleineren Durchmesser des Anschlagrings gegenüber dem Außendurchmesser
des Trommelflansches wird die Baugröße der Kabeltrommel nicht vergrößert. Des Weiteren
sind durch den kleineren Durchmesser das Anschlagrings die Bewegungsgeschwindigkeit
eines am Gegenanschlagmittel anliegenden Anschlagringes geringer als bei einem Anschlagring
der einen Durchmesser entsprechend dem Außendurchmesser des Trommelflansches oder
größer aufweist. Durch diese Maßnahme werden Reibung und damit Verschleiß zwischen
Anschlagring und Gegenanschlagmittel verhindert.
[0012] Die radiale Anschlagfläche des Anschlagrings kann in die axiale Richtung von dem
vorderen Trommelflansch vorspringend ausgebildet sein. Dies hat den Vorteil, dass
die radiale Anschlagfläche des Anschlagrings an dem der Tragstruktur zugewandten Ende
des Trommelkerns der gelagert ist am weitesten entfernt ist. Dabei wird der größte
Hebelarm genutzt, um die bei Überlast auftretenden Radialkräfte über den Anschlagring
auf das Gegenanschlagmittel zu übertragen.
[0013] In einer einfachen Ausgestaltung des Gegenanschlagmittels kann dieses als eine im
Gehäuseteil vorspringende Rippe ausgeführt sein, die eine Wiederlagerfläche aufweist,
die der radialen Anschlagfläche des Anschlagmittels angepasst ist. Bei Verwendung
eines Anschlagrings als Anschlagmittel kann das als vorspringende Rippe ausgebildete
Anschlagmittel eine kreisbogenförmige Kante aufweisen, an der die radiale Anschlagfläche
des Anschlagmittels bei Überlast zur Anlage kommt. Vorzugsweise ist die Wiederlagefläche
des Gegenanschlagmittels in einem Abstand zur Anschlagfläche des Anschlagrings parallel
zu dieser verlaufend ausgebildet. Durch diese Gestaltung wird sichergestellt, dass
bei Überlast die Anschlagfläche möglichst großflächig an der Wiederlagerfläche zur
Anlage kommt, so dass die Überlastkräfte über eine möglichst große Fläche abgeleitet
werden können. Durch eine dadurch erreichte geringe Flächenpressung ist auch ein zu
befürchtender Verschleiß zwischen Anschlagmittel und Gegenanschlagmittel auf ein Minimum
reduziert.
[0014] In einer Variante der Erfindung ist das Gegenanschlagmittel an einem Gehäuseteil
des Elektrogerätes vorgesehen. Alternativ zu dieser Variante kann das Anschlagmittel
auch an der Tragstruktur der Kabeltrommel selbst vorgesehen sein. Bei dieser Gestaltung
ist die Tragstruktur mit einem Achszapfen ausgebildet, der den Trommelkern durchdringt
und an dem der Tragstruktur abgewandten Ende des Trommelkerns wieder hervortritt und
dort in Höhe des Anschlagmittels bzw. des Anschlagrings die Tragstruktur als Gegenanschlagmittel
ausgebildet ist. Im Unterschied zum zitierten Stand der Technik sei hier angemerkt,
dass es sich bei dieser Ausgestaltung nicht um eine beidseitige Lagerung des Trommelkerns
handelt, da im normalen Betriebszustand an diesem Ende ein freier Spalt zwischen Anschlagmittel
bzw. Anschlagring und Gegenanschlagmittel der Tragstruktur vorgesehen ist. Nur bei
Überlast würde sich kurzzeitig der Trommelkern an diesem Ende der Tragstruktur kurzzeitig
abstützen ohne eine Lagerstelle zu bilden.
[0015] Die Erfindung ist im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht auf eine erfindungsgemäße Kabeltrommel, die in einem
Gehäuse eines Staubsaugers gelagert ist;
- Figur 2
- die in dem Gehäuse des Staubsaugers gelagerte Kabeltrommel aus Figur 1 im Querschnitt.
[0016] Ein Staubsauger weist ein unteres Gehäuseteil 1 auf, in dem eine Kabeltrommel 2 eingesetzt
ist. An dem unteren Gehäuseteil 1 ist eine Halterung 3 angeformt in die eine Tragstruktur
4 der Kabeltrommel 2 eingesetzt ist. Auf der Tragstruktur 4 ist ein Trommelkern 5
drehbar gelagert. Der Trommelkern 5 weist einen ersten gelagerten, der Tragstruktur
4 zugewandten, hinteren Trommelflansch 6 auf. Des Weiteren ist an einem dem hinteren
Trommelflansch 6 gegenüberliegenden Ende des Trommelkerns 5 ein vorderer Trommelflansch
7 vorgesehen. Der vordere Trommelflansch 7 ragt ungelagert frei auskragend in das
untere Gehäuseteil 3 hinein. An einer äußeren Stirnseite 8 des vorderen Trommelflanschs
7 ist ein Anschlagring 9 vorgesehen. Der Anschlagring 9 weist einen geringeren Durchmesser
als der vordere Trommelflansch 7 auf. Der Anschlagring 9 ist koaxial zum Trommelkern
5 bzw. zu den Trommelflanschen 6 und 7 ausgerichtet. Ein zu dem Anschlagring 9 korrespondierendes
Gegenanschlagmittel 10 als Rippe ausgebildet, die von dem Gehäuseteil 1 nach oben
vorspringend ausgebildet ist.
[0017] Anschlagring 9 und das als vorspringende Rippe ausgebildete Gegenanschlagmittel 10
sind in Figur 2 deutlicher dargestellt. Das Gegenanschlagmittel 10 ist als Wandabschnitt
des unteren Gehäuseteils 1 angeformt. Das Gegenanschlagmittel ist als flächige sich
in Richtung auf die Kabeltrommel 2 zu erstreckende Wand ausgebildet. Die obere Kante
des Gegenanschlagmittels 10 weist eine kreisabschnittsförmige Kontur auf, die der
Kreisform des Anschlagrings 9 angepasst ist. Zwischen Gegenanschlagmittel 10 und Anschlagring
9 ist, wie in Figur 2 dargestellt, ein Spalt 11 ausgebildet. Bei der in Figur 2 gezeigten
Position von Kabeltrommel 2 und Gehäuseteil 1 befindet sich die Kabeltrommel 2 in
einer normalen Betriebsposftion, so dass ein ausreichender Abstand von Anschlagring
9 und Gegenanschlagmittel 10 über den Spalt 11 ausgebildet ist.
1. Elektrogerät mit einer eingebauten Kabeltrommel (2), wobei das Elektrogerät ein Gehäuseteil
(1) mit einer Halterung (3) aufweist, die zur Aufnahme einer an der Kabeltrommel (2)
vorgesehenen Tragstruktur (4) ausgebildet ist, an der ein drehbarer Trommelkern (5)
gelagert ist, dessen erstes gelagertes, der Tragstruktur (4) zugewandtes Ende einen
hinteren Trommelflansch (6) und dessen zweites, von der Tragstruktur (4) abgewandtes
Ende einen vorderen Trommelflansch (7) aufweist, wobei der vordere Trommelflansch
(7) ungelagert ausgebildet ist und ein Anschlagmittel aufweist, das einem Gegenanschlagmittel
(10) zugeordnet ist, und wobei das Anschlagmittel und das Gegenanschlagmittel (10)
bei normaler mechanischer Betriebsbelastung der Kabeltrommel (2) unter Bildung eines
Spaltes (11) in einem Abstand von einander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Spaltweite eine Größe aufweist, bei der das Anschlagmittel bei einer elastischen
Verformung der Kabeltrommel (2) aufgrund von eingeleiteten Radialkräften vor Erreichen
einer mechanischen Belastungsgrenze an dem Gegenanschlagmittel (10) zur Anlage kommt.
2. Elektrogerät mit Kabeltrommel (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagmittel und das Gegenanschlagmittel (10) zur Aufnahme von Radialkräften,
die auf die Kabeltrommel (2) einwirken ausgebildet sind.
3. Elektrogerät mit Kabeltrommel (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagmittel ein koaxial zur drehbar gelagerten Kabeltrommel (2) am vorderen
Trommelflansch (7) angeordneter Anschlagring (9) ist, der eine dem Gegenanschlagmittel
(10) zugewandte radiale Anschlagfläche aufweist.
4. Elektrogerät mit Kabeltrommel (2) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Anschlagfläche des Anschlagrings (9) einen kleineren Durchmesser als
der Außendurchmesser des Trommelflansches aufweist.
5. Elektrogerät mit Kabeltrommel (2) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Anschlagfläche des Anschlagrings (9) in axialer Richtung von dem vorderen
Trommelflansch (7) vorspringend ausgebildet ist.
6. Elektrogerät mit Kabeltrommel (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenanschlagmittel (10) eine im Gehäuseteil (1) vorspringende Rippe ist, die
eine Widerlagerfläche aufweist, die der radialen Anschlagfläche des Anschlagmittels
angepasst ist.
7. Elektrogerät mit Kabeltrommel (2) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlagerfläche des Gegenanschlagmittels (10) in einem Abstand zur Anschlagfläche
des Anschlagrings (9) parallel zu dieser verlaufend ausgebildet ist.
8. Elektrogerät mit Kabeltrommel (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenanschlagmittel (10) an dem Gehäuseteil (1) des Elektrogerätes vorgesehen
ist.
9. Elektrogerät mit Kabeltrommel (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenanschlagmittel (10) an der Tragstruktur (4) der Kabeltrommel (2) vorgesehen
ist.
1. Electric appliance with an incorporated cable drum (2), wherein the electric appliance
comprises a housing part (1) with a mount (3) constructed for reception of a support
structure (4), which is provided at the cable drum (2) and at which is mounted a rotatable
drum core (5), the first mounted end - which faces a support structure (4) - of which
has a rear drum flange (6) and the second end - which is remote from the support structure
(4) - of which has a front drum flange (7), wherein the front drum flange (7) is constructed
to be unmounted and has an abutment means which is associated with a counter-abutment
means (10) and wherein the abutment means and the counter-abutment means (10) in the
case of normal mechanical operational loading of the cable drum (2) are arranged at
a spacing from one another with formation of a gap (11), characterised in that the gap width has a size in which when elastic deformation of a cable drum (2) occurs
due to introduced radial forces the abutment means comes into contact with the counter-abutment
means (10) before reaching a mechanical load limit.
2. Electric appliance with cable drum (2) according to claim 1, characterised in that the abutment means and the counter-abutment means (10) are constructed for acceptance
of radial forces which act on the cable drum (2).
3. Electric appliance with cable drum (2) according to claim 2, characterised in that the abutment means is an abutment ring (9) which is arranged at the front drum flange
(7) to be coaxial with the rotatably mounted cable drum (2) and which has a radial
abutment surface facing the counter-abutment means (10).
4. Electric appliance with cable drum (2) according to claim 3, characterised in that the radial abutment surface of the abutment ring (9) has a smaller diameter than
the outer diameter of the drum flange.
5. Electric appliance with cable drum (2) according to claim 3 or 4, characterised in that the radial abutment surface of the abutment ring (9) is arranged to protrude in axial
direction from the front drum flange (7).
6. Electric appliance with cable drum (2) according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the counter-abutment means (10) is a rib which protrudes into the housing part (1)
and which has a counter-bearing surface matched to the radial abutment surface of
the abutment means.
7. Electric appliance with cable drum (2) according to claim 6, characterised in that the counter-bearing surface of the counter-abutment means (10) is formed at a spacing
from the abutment surface of the abutment ring (9) to extend parallel thereto.
8. Electric appliance with cable drum (2) according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the counter-abutment means (10) is provided at the housing part (1) of the electric
appliance.
9. Electric appliance with cable drum (2) according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the counter-abutment means (10) is provided at the support structure (4) of the cable
drum (2).
1. Appareil électroménager avec un tambour de câble (2) intégré, dans lequel l'appareil
électroménager présente une partie de carcasse (1) avec un support (3) exécuté pour
la réception d'une structure porteuse (4) prévue sur le tambour de câble (2), sur
laquelle un noyau de tambour (5) est logé de façon rotative, dont la première extrémité
logée, tournée vers la structure porteuse (4) présente une flasque de tambour arrière
(6) et dont la seconde extrémité, détournée de la structure porteuse (4), présente
une flasque de tambour avant (7), dans lequel la flasque de tambour avant (7) est
exécutée de façon non logée et présente un moyen de butée affecté à un moyen de contre-butée
(10), et dans lequel le moyen de butée et le moyen de contre-butée (10) sont, en présence
d'une charge de fonctionnement mécanique normale du tambour de câble (2), disposés
à distance l'un de l'autre via la création d'une fente (11), caractérisé en ce que l'étendue de fente présente une taille à laquelle le moyen de butée bute contre le
moyen de contre-butée (10) lors d'une déformation élastique du tambour de câble (2)
en raison de forces radiales exercées, avant l'atteinte d'une limite de sollicitation
mécanique.
2. Appareil électroménager avec tambour de câble (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen de butée et le moyen de contre-butée (10) sont exécuté pour l'absorption
de forces radiales qui agissent sur le tambour de câble (2).
3. Appareil électroménager avec tambour de câble (2) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le moyen de butée est une bague de butée (9) disposée sur la flasque de tambour avant
(7) de façon coaxiale par rapport au tambour de câble (2) logé de façon rotative,
laquelle présente une surface de butée radiale dirigée vers le moyen de contre-butée
(10).
4. Appareil électroménager avec tambour de câble (2) selon la revendication 3, caractérisé en ce que la surface de butée radiale de la bague de butée (9) présente un diamètre plus petit
que le diamètre extérieur de la flasque du tambour.
5. Appareil électroménager avec tambour de câble (2) selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la surface de butée radiale de la bague de butée (9) est exécutée en direction axiale,
en saillie de la flasque de tambour avant (7).
6. Appareil électroménager avec tambour de câble (2) selon l'une des revendications 1
à 5, caractérisé en ce que le moyen de contre-butée (10) est une côte faisant saillie dans la partie de carcasse
(1), laquelle présente une surface d'appui qui est adaptée à la surface de butée du
moyen de butée.
7. Appareil électroménager avec tambour de câble (2) selon la revendication 6, caractérisé en ce que la surface d'appui du moyen de contre-butée (10) est exécutée à distance de la surface
de butée de la bague de butée (9), parallèlement à celle-ci.
8. Appareil électroménager avec tambour de câble (2) selon l'une des revendications 1
à 7, caractérisé en ce que le moyen de contre-butée (10) est prévu sur la partie de carcasse (1) de l'appareil
électroménager.
9. Appareil électroménager avec tambour de câble (2) selon l'une des revendications 1
à 7, caractérisé en ce que le moyen de contre-butée (10) est prévu sur la structure porteuse (4) du tambour
de câble (2).


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