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EP 1 785 122 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
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Anmeldetag: 03.11.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Einrichtung zum Verstellen der Liegefläche eines Operationstisches
Device for adjusting the lying surface of an operating table
Dispositif pour régler la surface de couchage d'une table d'opération
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
10.11.2005 DE 102005053754
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.05.2007 Patentblatt 2007/20 |
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Patentinhaber: MAQUET GmbH & Co. KG |
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76437 Rastatt (DE) |
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Erfinder: |
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- Früh, Michael
77855 Achern (DE)
- Wyslucha, Ulrich
76189 Karlsruhe (DE)
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Vertreter: Schaumburg, Thoenes, Thurn, Landskron, Eckert |
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Patentanwälte
Postfach 86 07 48 81634 München 81634 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 5 754 997
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US-B1- 6 351 678
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verstellen der Liegefläche
eines Operationstisches, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 umfasst.
[0002] Bei derartigen bekannten Einrichtungen wird die Eingabevorrichtung üblicherweise
durch ein Bediengerät mit einer Bedienfläche gebildet, auf der Knöpfe zum Verstellen
der verschiedenen Segmente angeordnet sind. Dazu sind typischerweise neben den Knöpfen
zum Verstellen der einzelnen Segmente Piktogramme der Liegefläche in einer Seitenansicht
abgebildet, bei denen das betreffende Segment farbig hervorgehoben ist. Anhand der
Piktogramme erkennt der Benutzer den zum Verstellen eines bestimmten Segments vorgesehenen
Knopf.
[0003] Wenn ein Patient in der üblichen Weise, d.h. in einer sogenannten Normallage, auf
der Liegefläche gelagert ist, korrespondiert ein jedes der Segmente der Liegefläche
mit einem bestimmten Körperteil oder Körperabschnitt. Beispielsweise kann die Liegefläche
ein Rückensegment umfassen, durch dessen Verstellung in der Normallage des Patienten
der Rücken angehoben oder abgesenkt wird, etc.
[0004] In der Praxis tritt jedoch der Fall auf, dass Patienten abweichend von der Normallage
auf der Liegefläche gelagert werden. Ein wichtiger Fall besteht in einer von der Normallage
abweichenden Lagerung, bei der der Patient relativ zur Normallage in Richtung auf
das Kopfende oder Fußende verschoben ist. Für eine solche von der Normallage abweichende
Lagerung kann es unterschiedliche Gründe geben. Beispielsweise kann es für einen speziellen
Eingriff erforderlich sein, dass zusätzliche medizinische Geräte, z.B. ein Operationsmikroskop,
in die Nähe eines zu behandelnden Körperteils gebracht werden müssen, und dass dies
aus Platzgründen nicht geht, wenn der Patient in der Normallage gelagert ist. Ein
anderer Grund kann darin bestehen, dass ein bestimmtes Körperteil auf dem Operationstisch
liegend durchleuchtet werden soll und dass dies in der Normallage nicht möglich ist.
Von der Normallage abweichende Lagerungen können aber auch durch bestimmte Operationstechniken,
neuartige Eingriffe, anatomische Besonderheiten oder die Vorlieben eines Chirurgen
erforderlich werden.
[0005] Ein weiteres Beispiel für eine von der Normallage abweichende Lagerung ist eine so
genannte "Reverse-Lagerung", bei der der Patient in Bezug auf die Normallage so um
180° gedreht ist, dass Kopf- und Fußende vertauscht sind. Auch eine derartige Reverse-Lagerung
kann aus Platzgründen erforderlich sein. Sie wird aber beispielsweise auch bei neurologischen
Operationen im Kopfbereich häufiger verwendet.
[0006] Wenn der Patient in einer anderen als der Normallage auf der Liegefläche gelagert
ist, tritt folgendes Problem auf: da in der von der Normallage abweichenden Lage die
Körperteile des Patienten zumindest teilweise auf anderen Segmenten der Liegefläche
liegen, als in der Normallage, müssen zur Verstellung eines bestimmten Körperteils
in der Regel andere Segmente der Liegefläche verstellt werden, als in der Normallage.
Der Benutzer muss sich also stets überlegen, welches der Segmente in der gegenwärtigen
Lage des Patienten auf der Liegefläche verstellt werden muss, um die Lage eines bestimmten
Körperteils zu verändern. Durch dieses "Umdenken" zwischen den unterschiedlichen Lagen
des Patienten auf der Liegefläche wird der Benutzer, d.h. der Chirurg oder die OP-Schwester,
zusätzlich beansprucht, und es können beim Verstellen Fehler auftreten.
[0007] Das richtige Verstellen der Liegefläche kann in der Praxis sogar noch erschwert werden,
wenn der Blick auf die Lagerfläche durch Abdecktücher oder Geräte verstellt ist, so
dass der Benutzer nicht nachsehen kann, welches Segment zu verstellen ist, um die
Lage eines Körperteils zu verändern. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass
die Liegeflächen moderner Operationstische oft asymmetrisch sind, so dass die Darstellung
der Piktogramme, mit denen die Knöpfe des Bediengerätes gekennzeichnet sind, nur die
Ansicht von einer Seite zutreffend wiedergeben, nicht aber die Ansicht von der anderen
Seite. Wenn sich der Benutzer auf dieser anderen Seite des Operationstisches aufhält,
ist die Auswahl des richtigen Knopfes zusätzlich erschwert.
[0008] Die
US 5754997 A beschreibt eine Einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art, wobei
das Kopfteil der Patientenlagerfläche des Operationstisches wahlweise am einen Längsende
oder am anderen Längsende der Patientenlagerfläche angesteckt werden kann, so dass
der Patient auf der Patientenlagerfläche in zwei um 180° gegeneinander versetzten
Lagen gelagert werden kann. Durch das Umstecken des Kopfteiles wird der zentralen
Steuerung des Operationstisches die beabsichtigte Lage des Patienten auf der Lagerfläche
gemeldet. Dadurch werden sämtliche an dem Bedienungsgerät einstellbaren Funktionen
der jeweiligen Lage des Patienten automatisch angepasst.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten
Art anzugeben, bei der die Verstellung der Lage einzelner Körperteile trotz unterschiedlicher
Lagen des Patienten auf der Liegefläche vereinfacht wird.
[0010] Diese Aufgabe wird bei der Einrichtung der eingangs genannten Art durch die im Anspruch
1 genannten Merkmale gelöst.
[0011] Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung sind also die Verstellbefehle von den Segmenten
abstrahiert und statt dessen körperteilbezogen, d.h. auf die Verstellung der Lage
eines Körperteils oder Körperabschnitts des Patienten gerichtet. Die Einrichtung bestimmt
dann selbst unter Berücksichtigung des aktuellen Betriebsmodus, welcher wiederum der
Lage des Patienten auf der Liegefläche entspricht, welche der Segmente wie verstellt
werden müssen, um den körperteilbezogenen Verstellbefehl umzusetzen. Vereinfacht gesagt
wird dem Benutzer das "Umdenken", welches die unterschiedlichen möglichen Lagen herkömmlicherweise
erforderlich machen, von der Einrichtung abgenommen. Dadurch wird er entlastet, und
es können Fehler vermieden werden.
[0012] Vorzugsweise hat die Einrichtung eine elektronische Steuereinheit, die mindestens
einen Eingang für körperbezogene Verstellbefehle umfasst, und die so programmiert
ist, dass sie aus einem über den mindestens einen Eingang empfangenen körperbezogenen
Verstellbefehl und aus Information über den aktuellen Betriebsmodus Steuersignale
für die Aktuatoren erzeugt, die eine Verstellung eines oder mehrerer Segmente entsprechend
dem körperteübezogenen Verstellbefehl bewirken.
[0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung umfasst die Einrichtung einen Speicher, in dem
verschiedene Stellungen der Liegefläche speicherbar sind, und Mittel, um aus den verschiedenen
gespeicherten Stellungen eine auszuwählen und die Aktuatoren entsprechend der ausgewählten
Stellung anzusteuern. In dem Speicher können somit bewährte oder häufiger benötigte
Einstellungen der Liegefläche gespeichert werden und jederzeit schnell hergestellt
werden. Dadurch kann Zeit und Mühe bei der Operation gespart werden. Außerdem können
in diesem Speicher voreingestellte geeignete Lagen des Operationstisches schon ab
Werk eingespeichert sein.
[0014] Ferner kann die Einrichtung Mittel zum Abspeichern einer gegenwärtigen Stellung der
Liegefläche in einem Speicher sowie Mittel umfassen, um eine derartige gespeicherte
Stellung abzurufen und die Aktuatoren entsprechend der abgerufenen Stellung anzusteuern.
Durch diese Mittel wird eine "Kurzspeicherfunktion" realisiert, in der eine aktuelle
Stellung der Liegefläche gespeichert werden kann, so dass nach einer zwischenzeitlichen
Verstellung leicht zu ihr zurückgefunden werden kann. Dies ist beispielsweise notwendig,
wenn ein chirurgischer Eingriff bei einer gewissen Stellung der Liegefläche zum Durchleuchten
des Patienten unterbrochen wird, während dessen die Liegefläche eben gestellt werden
muss, und dann die Liegefläche in die ursprüngliche Stellung zurückverstellt werden
soll.
[0015] Vorzugsweise ist die Eingabevorrichtung durch eine Bediengerät mit einer Bedienfläche
gebildet und zumindest ein Teil der Mittel zum Eingeben von körperteilbezogenen Verstellbefehlen
und/oder der Mittel zum Eingeben der nicht-körperteilbezogenen Verstellbefehle und/oder
der Mittel zum Eingeben des Betriebsmodus durch Knöpfe oder Tasten gebildet, die auf
der Bedienfläche angeordnet sind. Dabei ist vorzugsweise auf der Bedienfläche ein
menschlicher Körper abgebildet und sind die Knöpfe oder Tasten zum Eingeben körperteilbezogener
Verstellbefehle in der Nähe des entsprechenden Körperteils der Abbildung angeordnet.
Somit ist es leicht, für jeden erwünschten körperbezogenen Verstellbefehl den passenden
Knopf zu finden, wenn man sich an der Abbildung des menschlichen Körpers orientiert.
[0016] Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden auf das in
den Zeichnungen dargestellte bevorzugte Ausführungsbeispiel Bezug genommen, welches
an Hand spezifischer Terminologie beschrieben ist. Es sei jedoch darauf hingewiesen,
dass der Schutzumfang der Erfindung dadurch nicht eingeschränkt werden soll, da derartige
Veränderungen und weitere Modifizierungen an der gezeigten Einrichtung sowie derartige
weitere Anwendungen der Erfindung, wie sie darin aufgezeigt sind, als übliches derzeitiges
und künftiges Fachwissen eines zuständigen Fachmanns angesehen werden. Die Figuren
zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, nämlich
- Figur 1
- ein Blockdiagramm einer Einrichtung zum Verstellen der Liegefläche eines Operationstisches
und
- Figur 2
- eine Draufsicht auf ein Bediengerät der Einrichtung von Figur 1.
[0017] In Fig. 1 ist eine Einrichtung 10 zum Verstellen einer Liegefläche 12 eines Operationstisches
als Blockdiagramm schematisch dargestellt. Die Liegefläche 12 des Ausführungsbeispiels
von Fig. 1 wird aus sechs Segmenten 14a bis 14f gebildet, die durch zugehörige Aktuatoren
16a bis 16f relativ zueinander verstellbar sind. Durch Verstellen der Segmente 14a
bis 14f kann die Liegefläche 12 sowohl vor als auch während der Operation in unterschiedliche
Stellungen verstellt werden.
[0018] Die Einrichtung 10 umfasst ein Bediengerät 18 mit einer Bedienfläche 20, einer elektronischen
Steuereinheit 22 und einem Speicher 24. In dem Blockdiagramm von Fig. 1, welches primär
zur Erläuterung der Funktion der Einrichtung 10 dient, sind die Bedienfläche 20, die
elektronische Steuereinheit 22 und der Speicher 24 räumlich getrennt dargestellt.
Tatsächlich befinden sich jedoch bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die elektronische
Steuereinheit 22 und der Speicher 24 in einem Gehäuse 26 des Bediengerätes 18, welches
in Fig. 2 in einer Draufsicht dargestellt ist. Wie in Fig. 2 zu sehen ist, ist die
Bedienfläche 20 auf der Oberseite des Bediengerätes 18 ausgebildet. Das Bediengerät
18 ist tragbar und in Größe und Form so bemessen, dass es in einer Hand gehalten und
dabei mit dem Daumen derselben Hand bedient werden kann.
[0019] Wie in Fig. 1 zu sehen ist, ist die elektronische Steuereinheit 22 über Signalleitungen
28 mit der Bedienfläche 20, dem Speicher 24 und den Aktuatoren 16a bis 16f verbunden.
Das Bediengerät 18 kann aber auch kabellos ausgebildet sein und die Steuerungsbefehle
beispielsweise über eine IR-Schnittstelle an eine Steuerungseinheit in der Säule des
Operationstisches übertragen. Die Signalleitungen 28 können durch einen Systembus
gebildet sein.
[0020] Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf Fig. 2 die Bedienfläche 20 des Bediengerätes
18 näher beschrieben. Dabei werden die Elemente der Bedienfläche 20 in der Darstellung
von Fig. 2 nacheinander von oben nach unten beschrieben.
[0021] Ganz oben auf der Bedienfläche 20 befindet sich ein LCD-Display 30. Unmittelbar darunter
sind zwei Softkeys 32 und zwei Scrolltasten 34 angeordnet. Mit den Softkeys 32 und
den Scrolltasten 34 lassen sich die Programmfunktionen des Bediengerätes 18 interaktiv
betätigen. Die in der Einrichtung 10 vorgesehenen Funktionen werden in Form eines
sogenannten Menüs auf der Anzeige 30 angeboten und mit Hilfe der Scrolltasten 34 ausgewählt.
[0022] Als Nächstes folgen ein Schalter 36, durch dessen Betätigung die Liegefläche 12 in
die ebene, waagerechte Stellung gestellt wird, und eine Kurzspeichertaste 38, deren
Funktion unten näher beschrieben wird.
[0023] In einem mittleren Abschnitt der Bedienfläche 20 befindet sich eine schematische
Abbildung 40 eines menschlichen Körpers. Links und rechts dieser Abbildung 40 befinden
sich Knöpfe zum Eingeben körperbezogener Verstellbefehle. Körperbezogene Verstellbefehle
sind solche Befehle, die auf die Verstellung der Lage eines Körperteils oder Körperabschnitts
des Patienten gerichtet sind, der auf der Liegefläche 12 des Operationstisches gelagert
ist. Darin unterscheiden sich körperteilbezogene Verstellbefehle von Verstellbefehlen,
die auf die Verstellung eines bestimmten Segmentes 14a bis 14f gerichtet wären.
[0024] Konkret umfassen die genannten Knöpfe zum Eingeben von körperbezogenen Verstellbefehlen
die Knöpfe 42 und 44 zum Anheben bzw. Absenken des oberen Rückens, die Knöpfe 46 und
48 zum Anheben bzw. Absenken des unteren Rückens (und damit des kompletten Oberkörpers,
da das Segment des oberen Rückens am Segment des unteren Rückens angelenkt ist), die
Knöpfe 50 und 52 zum Anheben bzw. Absenken der Oberschenkel (und damit der gesamten
Beine) und die Knöpfe 54 und 56 zum Anheben bzw. Absenken der Unterschenkel des Patienten.
[0025] Im Normalfall werden durch Betätigung der Knöpfe 50 bis 56 beide Ober- bzw. Unterschenkel
gleichzeitig verstellt. Durch Drücken eines Auswahlknopfs 58 kann jedoch ein einzelnes
Bein ausgewählt werden, welches dann durch Betätigung der Knöpfe 50 bis 56 verstellt
wird. Wenn das linke Bein des Patienten ausgewählt ist, wird dies durch Aufleuchten
einer LED 60 angezeigt. In diesem Zustand wird durch Betätigen eines der Knöpfe 50
bis 56 der Ober- bzw. Unterschenkel des linken Beins verstellt. Durch Drücken des
Auswahlknopfs 58 wird auf das rechte Bein umgeschaltet, was durch das Erlöschen der
LED 60 und das Aufleuchten einer LED 62 angezeigt wird. In diesem Fall wird durch
Betätigen der Knöpfe 50 bis 56 die Lage des Ober- oder Unterschenkels des rechten
Beins bewirkt. Durch nochmaliges Drücken des Auswahlknopfes 58 leuchten beide LEDs
60 und 62, und die Beine werden wieder gemeinsam verstellt.
[0026] Wie aus der obigen Beschreibung deutlich wird, sind auf der Bedienfläche 20 die Knöpfe
42 bis 56 zum Eingeben körperbezogener Verstellbefehle in der Nähe des entsprechenden
Körperteils der Abbildung 40 des menschlichen Körpers angeordnet. Somit ist es leicht,
für jeden erwünschten körperbezogenen Verstellbefehl den passenden Knopf zu finden,
wenn man sich an der Abbildung 40 eines menschlichen Körpers orientiert.
[0027] Auf der unteren Hälfte der Bedienfläche 20 befinden sich Knöpfe zum Eingeben nicht-körperteilbezogener
Verstellbefehle. Die nicht-körperteilbezogenen Verstellbefehle sind bei dieser Ausführungsform
solche Verstellbefehle, die eine Verstellung der gesamten Liegefläche betreffen. Konkret
umfasst die Bedienfläche 20 die folgenden Knöpfe für nicht-körperteilbezogene Verstellbefehle:
Knöpfe 64 und 66 zum Ändern der Neigung der Liegefläche 12 in Längsrichtung derart,
dass das Kopfende angehoben bzw. abgesenkt wird, Knöpfe 68 und 70 zum Ändern der Neigung
der Liegefläche 12 derart, dass die rechte bzw. linke Körperseite des darauf gelagerten
Patienten abgesenkt wird, Knöpfe 72 und 74 zum Anheben bzw. Absenken der Liegefläche
12 als Ganzes und Knöpfe 76 und 78 für eine Translation der Liegefläche 12 in deren
Längsrichtung in Richtung auf das Kopf- bzw. Fußende.
[0028] Schließlich befindet sich am unteren Ende der Bedienfläche 20 ein Knopf 80 zum Auswählen
eines von drei Betriebsmodi, in denen die Einrichtung 10 betreibbar ist. Dabei entspricht
ein jeder der Betriebsmodi einer bestimmten Lage des Patienten auf der Liegefläche
12. Der erste Betriebsmodus entspricht einer mittleren oder Normallage des Patienten
auf der Liegefläche 12, und diese Lage ist durch das Piktogramm 82 auf der Bedienfläche
20 symbolisiert. Wenn der erste Betriebsmodus ausgewählt ist, leuchtet eine LED 84
auf, die oberhalb des Piktogramms 82 angeordnet ist.
[0029] Ein zweiter Betriebsmodus entspricht einer Lage, bei der der Patient bezogen auf
die Normallage in Längsrichtung der Liegefläche 12 in Richtung auf das Kopfende verschoben
ist. Diese Lage des zweiten Betriebsmodus ist durch das Piktogramm 86 symbolisiert.
Wenn dieser zweite Betriebsmodus ausgewählt ist, leuchtet eine zugehörige LED 88 auf.
Der dritte Betriebsmodus entspricht einer Lage, bei der der Patient gegenüber der
Normallage in Längsrichtung der Liegefläche 12 in Richtung auf das Fußende verschoben
ist. Diese Lage des dritten Betriebsmodus ist durch das Piktogramm 90 symbolisiert,
und eine LED 92 leuchtet bei Auswahl dieses dritten Betriebsmodus auf.
[0030] Im Folgenden wird die Funktion der Einrichtung 10 erläutert. Wie oben beschrieben
wurde, entsprechen die drei unterschiedlichen Betriebsmodi unterschiedlichen Lagen
eines Patienten auf der Liegefläche 12. Unterschiedliche Operationen können unterschiedliche
Lagen des Patienten auf der Liegefläche erforderlich oder zumindest vorteilhaft machen.
Beispielsweise kann es aus Platzgründen für manche Eingriffe vorteilhaft sein, den
Patienten gegenüber einer Normallage in Richtung auf das Fuß- oder Kopfende der Liegefläche
zu verschieben. Während also beispielsweise in der Darstellung von Fig. 1 in einer
ersten Lage (Normallage) der Oberschenkel eines Patienten auf dem Segment 14b liegen
würde, könnte in einer zweiten Lage (entsprechend dem zweiten Betriebsmodus), in der
der Patient in Richtung auf das Kopfende verschoben ist, der Unterschenkel auf dem
Segment 14b liegen, während der Oberschenkel zumindest teilweise auf dem Segment 14c
läge. In einer dritten Lage, bei der der Körper bezogen auf die erste Lage in Richtung
auf das Fußende verschoben ist, könnte der Oberschenkel hingegen auf dem Segment 14a
liegen und das Becken auf dem Segment 14b.
[0031] Dies hat zur Folge, dass zur Verstellung desselben Körperteils in den drei unterschiedlichen
Lagen des Patienten jeweils ein anderes der Segmente 14a bis 14f verstellt werden
muss. Bei einem herkömmlichen Bediengerät, bei dem die Knöpfe zum Eingeben von Verstellbefehlen
stets mit einem der verstellbaren Segmente assoziiert sind, muss der Benutzer je nach
Lage des Patienten umdenken, um zum Verstellen des gewünschten Körperteils auch den
richtigen Knopf zu drücken.
[0032] Bei der Einrichtung 10 nach einer Weiterbildung der Erfindung tritt diese Schwierigkeit
hingegen nicht auf. Statt dessen sind die Knöpfe 42 bis 58 nicht auf ein gewisses
Segment 14a bis 14f, sondern auf ein Körperteil oder einen Körperabschnitt bezogen.
Wenn der Patient in einer der drei vorbestimmten Lagen, denen die drei Betriebsmodi
entsprechen, auf der Liegefläche 12 gelagert ist, muss nur zu Beginn durch Betätigen
des Knopfes 80 der richtige Betriebsmodus ausgewählt werden. Wenn dann einer der Knöpfe
42 bis 56 für körperteilbezogene Verstellbefehle gedrückt wird, stellt die elektronische
Steuereinheit 22 aus dem empfangenen körperbezogenen Verstellbefehl und der Information
über den aktuellen Betriebsmodus die geeigneten Steuersignale für die Aktuatoren 16a
bis 16f bereit, d.h. die Steuersignale, die bei der gegenwärtigen Lage des Patienten
auf der Liegefläche 12 (d.h. der ersten, zweiten oder dritten Lage) eine Verstellung
der Lage eines Körperteils entsprechend dem körperteilbezogenen Verstellbefehl bewirken.
Der Benutzer muss daher nicht mehr zwischen den unterschiedlichen Lagen umdenken,
sondern die jeweilige Lage des Patienten auf der Liegefläche 12 wird von der elektronischen
Steuereinheit automatisch berücksichtigt. Insofern wird die Bedienung des Bediengerätes
18 von der konkreten Lage des Patienten auf der Liegefläche 12 abstrahiert, wodurch
die Bedienung wesentlich vereinfacht wird und Fehler vermieden werden können.
[0033] Es wird zusätzlich bezüglich der Orientierung des Kopfes des Patienten auf der Liegefläche
12 zwischen der Normallage und der eingangs beschriebenen "Reverse-Lage" unterschieden,
bei der bezogen auf die Normallage das Kopf- und das Fußende vertauscht sind. Die
Reverse-Lage kann über die Softkeys 32 und/oder die Scrolltasten 34 eingegeben werden.
Die Einrichtung 10 ist in sechs unterschiedlichen Modi betreibbar, die den möglichen
Kombinationen aus den drei Verschiebungs-Modi und den beiden Orientierungen des Kopfes
entsprechen. Man beachte, dass die Knöpfe 64 und 66 zum Ändern der Neigung der Liegefläche
12 in Längsrichtung, die Knöpfe 68 und 70 zum Ändern der Neigung der Liegefläche 12
in Querrichtung und die Knöpfe 76 und 78 für eine Translation der Liegefläche 12 in
deren Längsrichtung ebenfalls Knöpfe zum Eingeben körperteilbezogener Verstellbefehle
sind.
[0034] In dem Speicher 24 sind verschiedene Stellungen der Liegefläche 12 speicherbar. Durch
Betätigung der Scrolltasten 34 können diese gespeicherten Stellungen aus einem auf
der Anzeige 30 dargestellten Menü ausgewählt werden. Dadurch können bewährte oder
häufiger benötigte Einstellungen der Liegefläche 12, die im Speicher 24 gespeichert
sind, jederzeit hergestellt werden. Anstelle des Speichers 24 kann jedoch auch ein
Speicher in der Säule des Operationstisches vorgesehen sein.
[0035] Ferner kann durch Drücken der Kurzspeichertaste 38 die aktuelle Stellung der Liegefläche
12 gespeichert werden. Dies ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn die Liegefläche
12 in einer Operation kurzzeitig durch betätigen der Taste 36 eben eingestellt wird,
um den Patienten zu durchleuchten, und dann wieder in die vorhergehende Stellung zurückverstellt
werden soll. Durch Betätigen der Scrolltasten 34 und/oder der Softkeys 32 kann die
Liegefläche 12 dann rasch in die mit Hilfe der Kurzspeichertaste 38 gespeicherte Lage
zurückverstellt werden.
[0036] Obgleich in den Zeichnungen und in der vorhergehenden Beschreibung ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel aufgezeigt und detailliert beschrieben ist, sollte dies als rein
beispielhaft und die Erfindung nicht einschränkend angesehen werden.
1. Einrichtung (10) zum Verstellen der Liegefläche (12) eines Operationstisches, die
eine Mehrzahl von relativ zueinander verstellbaren Segmenten (14a bis 14f) umfasst,
wobei zumindest ein Teil der verstellbaren Segmente (14a bis 14f) mit Aktuatoren (16a
bis 16f) versehen ist, die zum Verstellen der zugehörigen Segmente (14a bis 14f) ansteuerbar
sind, mit einer Eingabevorrichtung (18) zum Eingeben von Befehlen zum Verstellen mindestens
eines Teils der mit Aktuatoren (16a bis 16f) versehenen Segmente (14a bis 14f), wobei
die Einrichtung (10) in mindestens zwei Betriebsmodi betreibbar ist, die jeweils einer
bestimmten Lage eines Patienten auf der Liegefläche (12) entsprechen, und wobei die
Eingabevorrichtung (18) Mittel (42 bis 58) zum Eingeben von körperteilbezogenen Verstellbefehlen
hat, die mit der Verstellung der Lage eines Körperteils oder Körperabschnitts des
Patienten assoziiert sind, und wobei die Einrichtung (10) Mittel (22) zum Ansteuern
der Aktuatoren (16a bis 16f) umfasst, die geeignet sind, in Abhängigkeit von dem aktuellen
Betriebsmodus und einem körperteilbezogenen Verstellbefehl die Aktuatoren (16a bis
16f) so anzusteuern, dass eine Verstellung eines oder mehrerer Segmente (14a bis 14f)
entsprechend dem körperteilbezogenen Verstellbefehl bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabevorrichtung Mittel (76,78,80) zum Eingeben des Betriebsmodus hat und dass
sich die Lagen des Patienten auf der Liegefläche (12), denen die Betriebsmodi entsprechen,
durch eine Verschiebung des Patienten in Längsrichtung der Liegefläche (12) unterscheiden.
2. Einrichtung (10) nach Anspruch 1, bei der die mit den körperteilbezogenen Verstellbefehlen
assoziierten Verstellungen das Anheben und Absenken eines oder mehrerer der folgenden
Körperteile umfassen: des oberen Rückens, des unteren Rückens, des linken Oberschenkels,
des rechten Oberschenkels, beider Oberschenkel synchron, des linken Unterschenkels,
des rechten Unterschenkels und beider Unterschenkel synchron.
3. Einrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, bei der sich Lagen des Patienten auf der
Liegefläche (12), denen die Betriebsmodi entsprechen, durch eine Vertauschung des
Kopf- und des Fußendes unterscheiden.
4. Einrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Eingabevorrichtung
(18) Mittel (64 bis 78) zum Eingeben von nicht-körperteilbezogenen Verstellbefehlen
umfasst, welche eine oder mehrere der folgenden Verstellungen der gesamten Liegefläche
(12) betreffen: das Anheben und Absenken der Liegefläche (12), die Änderung der Neigung
der Liegefläche (12) in deren Längsrichtung, die Änderung der Neigung der Liegefläche
(12) in deren Querrichtung und die Translation der Liegefläche (12) in ihrer Längsrichtung.
5. Einrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer elektronischen
Steuereinheit (22), die mindestens einen Eingang für körperbezogene Verstellbefehle
umfasst, und die so programmiert ist, dass sie aus einem über den mindestens einen
Eingang empfangenen körperbezogenen Verstellbefehl und aus Information über den aktuellen
Betriebsmodus Steuersignale für die Aktuatoren (16a bis 16f) erzeugt, die eine Verstellung
eines oder mehrerer Segmente (14a bis 14f) entsprechend dem körperteilbezogenen Verstellbefehl
bewirken.
6. Einrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Speicher (24),
in dem verschiedene Stellungen der Liegefläche (12) speicherbar sind, und mit Mitteln
(32, 34, 22), um aus den verschiedenen gespeicherten Stellungen eine auszuwählen und
die Aktuatoren (16a bis 16f) entsprechend der ausgewählten Stellung anzusteuern.
7. Einrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit Mitteln (38) zum Abspeichern
einer gegenwärtigen Stellung der Liegefläche (12) in einem Speicher (24) und mit Mitteln
(34, 22), um eine derartige gespeicherte Stellung abzurufen und die Aktuatoren (16a
bis 16f) entsprechend der abgerufenen Stellung anzusteuern.
8. Einrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Eingabevorrichtung
durch ein Bediengerät (18) mit einer Bedienfläche (20) gebildet wird und zumindest
ein Teil der Mittel (42 bis 58) zum Eingeben von körperteil bezogenen Verstellbefehlen
und/oder der Mittel (64 bis 78) zum Eingeben der nicht-körperteilbezogenen Verstellbefehle
und/oder der Mittel (80) zum Eingeben des Betriebsmodus durch Knöpfe oder Tasten gebildet
sind, die auf der Bedienfläche (20) angeordnet sind.
9. Einrichtung (10) nach Anspruch 8, bei der auf der Bedienfläche (20) ein menschlicher
Körper (40) abgebildet ist und die Knöpfe oder Tasten (42 bis 56) zum Eingeben körperteilbezogener
Verstellbefehle in der Nähe des entsprechenden Körperteils der Abbildung (40) angeordnet
sind.
10. Einrichtung (10) nach Anspruch 8 oder 9, bei der auf der Bedienfläche (10) eine Anzeige,
insbesondere eine LCD-Anzeige (30) vorgesehen ist.
11. Einrichtung (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, bei der das Bediengerät (18) tragbar
und in Größe und Form so bemessen ist, dass es in der Hand gehalten werden kann.
1. Apparatus (10) for adjusting the bed (12) of an operating table, the said bed comprising
a plurality of segments (14a to 14f) adjustable in relation to one another, at least
some of the adjustable segments (14a to 14f) being provided with actuators (16a to
16f) which can be activated in order to adjust the associated segments (14a to 14f),
with an input device (18) for the input of commands for the adjustment of at least
some of the segments (14a to 14f) provided with actuators (16a to 16f), the apparatus
(10) being operable in at least two operating modes which correspond in each case
to a specific position of a patient on the bed (12), and the input device (18) having
means (42 to 58) for the input of body-part-related adjustment commands which are
associated with the adjustment of the position of a body part or body portion of the
patient, and the apparatus (10) comprising means (22) for activating the actuators
(16a to 16f), which are suitable for activating the actuators (16a to 16f) as a function
of the current operating mode and of a body-part-related adjustment command, such
that an adjustment of one or more segments (14a to 14f) is brought about in accordance
with the body-part-related adjustment command, characterized in that the input device comprises means (76, 78, 80) for the input of the operating mode
and that the positions of the patient on the bed (12), to which the operating modes
correspond, differ from one another in a displacement of the patient in the longitudinal
direction of the bed (12).
2. The apparatus (10) according to Claim 1, in which the adjustments associated with
the body-part-related adjustment commands comprise the raising and lowering of one
or more of the following body parts: the upper back, the lower back, the left thigh,
the right thigh, both thighs in synchronism, the left lower leg, the right lower leg
and both lower legs in synchronism.
3. The apparatus (10) according to Claim 1 or 2, in which positions of the patient on
the bed (12) to which the operating modes correspond differ from one another in an
interchange of the head end and foot end.
4. The apparatus (10) according to one of the preceding claims, in which the input device
(18) comprises means (64 to 78) for the input of non-body-part-related adjustment
commands which relate to one or more of the following adjustments of the entire bed
(12): the raising and lowering of the bed (12), the change in the inclination of the
bed (12) in its longitudinal direction, the change in the inclination of the bed (12)
in its transverse direction, and the translation of the bed (12) in its longitudinal
direction.
5. The apparatus (10) according to one of the preceding claims, with an electronic control
unit (22) which comprises at least one input for body-related adjustment commands
and which is programmed such that, from a body-related adjustment command received
via the at least one input and from information relating to the current operating
mode, it generates control signals for the actuators (16a to 16f) which bring about
an adjustment of one or more segments (14a to 14f) in accordance with the body-part-related
adjustment command.
6. The apparatus (10) according to one of the preceding claims, with a memory (24), in
which various positions of the bed (12) can be stored, and with means (32, 34, 22)
for selecting one of the various stored positions and for activating the actuators
(16a to 16f) in accordance with the selected position.
7. The apparatus (10) according to one of the preceding claims, with means (38) for storing
a present position of the bed (12) in a memory (24) and with means (34, 22) for retrieving
such a stored position and for activating the actuators (16a to 16f) in accordance
with the retrieved position.
8. The apparatus (10) according to one of the preceding claims, in which the input device
is formed by an operating instrument (18) with an operating face (20), and at least
part of the means (42 to 58) for the input of body-part-related adjustment commands
and/or of the means (64 to 78) for the input of the non-body-part-related adjustment
commands and/or of the means (80) for the input of the operating mode are formed by
buttons or keys which are arranged on the operating face (20).
9. The apparatus (10) according to Claim 8, in which a human body (40) is depicted on
the operating face (20), and the buttons or keys (42 to 56) for the input of body-part-related
adjustment commands are arranged in the vicinity of the corresponding body part of
the image (40).
10. The apparatus (10) according to Claim 8 or 9, in which a display, in particular an
LCD display (30), is provided on the operating face (10).
11. The apparatus (10) according to one of Claims 8 to 10, in which the operating instrument
(18) is portable and is dimensioned in size and shape such that it can be held in
the hand.
1. Mécanisme (10) de réglage de la surface porteuse (12) d'une table d'opération, laquelle
surface comporte plusieurs segments (14a à 14f) réglables l'un par rapport à l'autre,
au moins une partie des segments réglables (14a à 14f) étant dotée d'actionneurs (16a,
à 16f) qui peuvent être commandos pour régler les segments associés (14a à 14f), ledit
mécanisme comportant un dispositif d'entrée (18) destiné à entrer des instructions
en vue de régler au moins une partie des segments (14a à 14f) dotés d'actionneurs
(16a à 16f), le mécanisme (10) pouvant fonctionner dans au moins deux modes de fonctionnement
qui correspondent chacun à une position déterminée d'un patient reposant sur la surface
porteuse (12), et le dispositif d'entrée (18) possédant des moyens (42 à 58) destinés
à entrer des instructions de réglage relatives à une partie du corps qui sont associées
au réglage de la position d'une partie du corps ou d'une portion du corps du patient,
et le mécanisme (10) comprenant des moyens (22) destinés à commander les actionneurs
(16a à 16f), qui sont appropriés pour commander lesdits actionneurs (25a à 16f) en
fonction du mode de fonctionnement actuel et d'une instruction de réglage relative
à une partie du corps de sorte qu'un réglage d'un ou plusieurs segments (14a à 14f)
est effectué en fonction de l'instruction de réglage relative à une partie du corps,
caractérisé en ce que le dispositif d'entrée possède des moyens (76, 78, 80) destinés à entrer le mode
de fonctionnement, et en ce que les positions du patient sur la surface porteuse (12), auxquelles correspondent les
modes de fonctionnement, diffèrent par un déplacement en translation du patient dans
la direction longitudinale de la surface porteuse (12).
2. Mécanisme (10) selon la revendication 1, dans lequel les déplacements associés aux
instructions de déplacement relatives à une partie du corps comportent le soulèvement
et l'abaissement d'une ou plusieurs des parties du corps suivantes : le haut du dos,
le bas du dos, la cuisse gauche, la cuisse droite, les deux cuisses simultanément,
la jambe gauche, la jambe droite et les deux jambes simultanément.
3. Mécanisme (10) selon la revendication 1 ou 2, dans lequel des positions du patient
sur la surface porteuse (12), auxquelles correspondent les modes de fonctionnement,
diffèrent par une permutation entre l'extrémité tête et l'extrémité pieds.
4. Mécanisme (10) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le dispositif
d'entrée (18) comporte des moyens (64 à 78) destinés à entrer des instructions de
réglage, non liées à une partie corps, qui concernent un ou plusieurs des réglages
suivants de l'ensemble de la surface porteuse (12) : le soulèvement et l'abaissement
de la surface porteuse (12), la modification de l'inclinaison de la surface porteuse
(12) dans sa direction longitudinale, la modification de l'inclinaison de la surface
porteuse (12) dans sa direction transversale, et la translation de la surface porteuse
(12) dans sa direction longitudinale.
5. Mécanisme (10) selon l'une des revendications précédentes, comprenant une unité de
commande électronique (22) qui comporte au moins une entrée destinée à des instructions
de réglage du corps, et qui est programmée de façon à générer, à partir d'une instruction
de réglage du corps reçue par au moins une entrée et à partir d'une information relative
au mode de fonctionnement actuel, des signaux de commande des actionneurs (16a à 16f)
qui effectuent un réglage d'un ou plusieurs segments (14a à 14f) conformément à l'instruction
de réglage relative à une partie du corps.
6. Mécanisme (10) selon l'une des revendications précédentes , comportant une mémoire
(24) dans laquelle peuvent être mémorisées différentes positions de la surface porteuse
(12), et des moyens (32, 34, 22) pour sélectionner une position parmi les différentes
positions mémorisées et pour commander les actionneurs (16a à 16f) en fonction de
la position sélectionnée.
7. Mécanisme (10) selon l'une des revendications précédentes, comportant des moyens (38)
destinés à mémoriser une position actuelle de la surface porteuse (12) dans une mémoire
(24), et des moyens (34, 22) pour rechercher une telle position mémorisée et commander
les actionneurs (16a à 16f) en fonction de la position recherchée.
8. Mécanisme (10) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le dispositif
d'entrée est formé par un appareil de commande (18) présentant une interface de commande
(20) avec au moins une partie des moyens (42 à 58) destinés à entrer des instructions
de réglage relatives à une partie du corps et/ou des moyens (64 à 78) destinés à entrer
des instructions de réglage non liées à une partie du corps et/ou des moyens (80)
destinés à entrer le mode de fonctionnement, avec des boutons ou des touches qui sont
disposés sur l'interface de commande (20).
9. Mécanisme (10) selon la revendication 8, dans lequel un corps humain (40) est reproduit
symboliquement sur l'interface de commande (20), et les boutons ou touches (42 à 56)
destinés à entrer des instructions de réglage relatives à une partie du corps sont
disposés au voisinage de la partie du corps correspondante de la reproduction symbolique
(40).
10. Mécanisme (10) selon la revendication 8 ou 9, dans lequel une indication, notamment
une indication par LCD (30), est prévue sur l'interface de commande (10).
11. Mécanisme (10) selon l'une des revendications 8 à 10, dans lequel l'appareil de commande
(18) est transportable, et sa forme et sa dimension sont définies de telle sorte qu'il
peut être tenue à la main.


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