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(11) |
EP 1 785 367 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.03.2010 Patentblatt 2010/11 |
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Anmeldetag: 10.11.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Blisterverpackung
Blister package
Emballage coque
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
10.11.2005 DE 202005017698 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.05.2007 Patentblatt 2007/20 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Schafstein, Bernd
42859 Remscheid (DE)
- Schafstein, Frank
42859 Remscheid (DE)
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Erfinder: |
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- Schafstein, Bernd
42859 Remscheid (DE)
- Schafstein, Frank
42859 Remscheid (DE)
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| (74) |
Vertreter: Vogel, Andreas et al |
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Patentanwälte Bals & Vogel,
Universitätsstrasse 142 44799 Bochum 44799 Bochum (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 8 410 675
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US-A1- 2 994 427
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Blisterverpackung für Kaufgegenstände, insbesondere für
Werkzeuge, Scheren oder dergleichen.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind eine zahlreiche Anzahl an Blisterverpackungen bekannt,
die aus einer Rückseite und einer Frontseite bestehen, wobei zwischen der Rückseite
und der Frontseite ein oder mehrere Innenräume sich bilden, in denen der Kaufgegenstand
angeordnet ist. Hierbei kann das Frontseitenmaterial durchsichtig ausgestaltet sein,
so dass das im Innenraum präsentierte Produkt gut sichtbar für den potentiellen Käufer
ist. Bei diesen beschriebenen Blisterverpackungen befindet sich der Kaufgegenstand
im abgeschlossenen Innenraum der Blisterverpackung, wodurch ein Diebstahl eines oder
mehrerer in der Blisterverpackung angeordneten Kaufgegenstände ohne eine Zerstörung
der Verpackung nahezu vermieden wird. Einer der Nachteile jedoch ist, dass eine unmittelbare
Berührung des innerhalb der Blisterverpackung angeordneten Kaufgegenstandes nicht
möglich ist.
[0003] Ferner kann das äußere Erscheinungsbild des Kaufgegenstandes durch die darüberliegende,
durchsichtige Frontseite durch beispielsweise etwaige Lichtreflexionen negativ verfälscht
werden.
[0004] Die Gebrauchsmusterschrift
DE 8 410 675 U1 offenbart eine Blisterpackung für eine Schere, die dem Oberbegriff des Anspruchs
1 entspricht.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blisterverpackung für Kaufgegenstände
zu schaffen, die die oben genannten Nachteile vermeidet, insbesondere eine Blisterverpackung
geschaffen wird, die einfach gestaltet ist, eine gute Präsentation des Kaufgegenstandes
ermöglicht und des Weiteren ein hohes Maß an Sicherheit gegen Diebstahl bietet.
[0006] Die Aufgabe wird durch alle Merkmale des Anspruches 1 gelöst. In den abhängigen Ansprüchen
sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Blisterverpackung
ausgeführt.
[0007] Der Kerngedanke der vorliegenden Erfindung liegt in der Schaffung einer Blisterverpackung
mit einer Rückseite und einer profiliert ausgeführten Frontseite, die mindestens eine
Vielzahl an von außen zugänglich angeordneten Aufnahmebereichen aufweist. Hierbei
erstreckt sich jeder Aufnahmebereich in Richtung der Rückseite und ist im Wesentlichen
der Kontur des Kaufgegenstandes angepasst. Die Profilierung wird durch den in Richtung
der Rückseite sich erstreckenden Aufnahmebereich gebildet. Zwischen der Frontseite
und der Rückseite bildet sich ein Innenraum aus, der zumindest durch die Frontseite,
Rückseite und den Aufnahmebereich begrenzt ist. Bei den Kaufgegenständen kann es sich
um jegliche Produkte handeln wie Werkzeuge, Werkzeugzubehör wie beispielsweise Bohrer,
Meisel, Zangen, Sägeblätter, Hammer, Schraubenzieher oder Scheren ect. Die Rückseite
und die Frontseite sind miteinander form- und/oder kraft- und/oder stoffschlüssig
verbunden, wobei der von Außen zugänglich angeordnete Aufnahmebereich als eine Art
Einwölbung ausgebildet ist. In diese beispielsweise wannenförmige Einwölbung ist der
jeweilige Kaufgegenstand einbringbar, dessen nach Außen gerichtete Oberfläche freiliegt
und nicht durch die Frontseite bedeckt ist. Der potentielle Käufer kann zumindest
diesem frei zugänglich angeordneten Bereich des Kaufgegenstandes ertasten, wodurch
die Qualität der Schaustellung des Produktes in der Blisterverpackung wesentlich verbessert
wird. Die Frontseite und die Rückseite der Blisterverpackung sind bei der vorliegenden
Erfindung als eigenständige Elemente zu verstehen, die miteinander verbunden werden.
[0008] Zweckmäßigerweise weist die Blisterverpackung einen Diebstahlschutz auf, der insbesondere
im Innenraum, an der Frontseite oder an der Rückseite angeordnet ist. Der Diebstahlschutz
kann mindestens ein codierbares Sicherheitsetikett aufweisen, so dass gewährleistet
ist, dass jede Blisterverpackung durch ein entsprechendes Lesegerät gelesen werden
kann und falls notwendig deaktiviert wird. Ohne das Auslesen bzw. Deaktivieren des
Sicherheitsetiketts kann automatisch ein Warnsignal, insbesondere ein Warnton durch
das entsprechende Lesegerät abgegeben werden. Insbesondere besteht das Sicherheitsetikett
aus einem Metall- und/oder Magnetetikett. Bei dem Sicherheitsetikett kann es sich
in einer weiteren Ausgestaltungsform um ein RFID-Etikett handeln. Es kann aber auch
aus einem sogenannten Barcode-Etikett bestehen. Vorteilhafterweise ist das Sicherheitsetikett
streifenartig ausgebildet, so dass neben einer möglichst großen Codierungsoberfläche
eine platzsparende Anordnung an der Blisterverpackung möglich ist. Das genannte Sicherheitsetikett
kann an der Frontseite oder der Rückseite form- und/oder kraft- und/oder stoffschlüssig
befestigt sein. In einer denkbaren Alternative kann das Sicherheitsetikett auf der
Front- oder Rückseite aufgeklebt sein.
[0009] In einer alternativen Ausgestaltung kann das Sicherheitsetikett sich innerhalb des
Innenraumes befinden, wobei das Sicherheitsetikett nicht unbedingt an der Front- oder
der Rückseite fixiert sein muss. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist gewährleistet,
dass das Sicherheitsetikett nicht oder nur sehr schwer entfernt werden kann. Zumindest
ist ein Öffnen der Blisterverpackung notwendig, welches gleichzeitig mit einer Zerstörung
der Blisterverpackung verbunden ist. Ein weiterer Vorteil einer Anordnung des Diebstahlschutzes
innerhalb des Innenraumes ist in einer leichten und schnellen Anbringung an der Blisterverpackung
zu sehen.
[0010] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vor, dass jeder Aufnahmebereich
Öffnungen aufweist, durch die sich ein Halteelement zur Fixierung des Gegenstandes
erstreckt. Hierbei wird das im Aufnahmebereich eingelegte Produkt durch das Halteelement
zuverlässig gehalten, ohne dass die Gefahr besteht, dass zum einen der Gegenstand
ungewollt aus der Blisterverpackung fällt und zum anderen mutwillig entwendet werden
kann. Bei dem Halteelement kann es sich zum Beispiel um ein Kunststoffband handeln,
das unlösbar den Gegenstand im Aufnahmebereich hält. Zweckmäßigerweise ist das Kunststoffband
schmal ausgestaltet, um möglichst den Gegenstand geringfügig zu bedecken. Die Öffnungen
sind an der der Rückseite zugewandten Oberfläche des Aufnahmebereiches angeordnet.
Vorzugsweise ist die Rückseite ebenfalls mit Öffnungen ausgebildet, die unmittelbar
unterhalb der Öffnungen des Aufnahmebereiches liegen. Das Halteband erstreckt sich
durch die Öffnungen und liegt unmittelbar am Kaufgegenstand an, wobei die freien Enden
des Haltebandes sich auf der der Fronseite abgewandten Seite der Rückseite befinden.
Um eine zuverlässige Befestigung des Kaufgegenstandes zu erreichen, können die freien
Enden des Haltebandes auf verschiedenster Art und Weise miteinander verbunden sein.
[0011] In einer möglichen Alternative weist das Halteband ein Rastmittel und ein Gegenrastmittel
auf, die unlösbar an der der Frontseite gegenüberliegenden Seite der Rückseite ineinander
greifen. Bei der Befestigung befindet sich der Kaufgegenstand in einer Schlaufe des
Haltebandes, wobei durch einen Ziehvorgang an einem oder beiden Enden des Haltebandes
die Schlaufengröße verringert wird, wobei das Halteband fest am Kaufgegenstand anliegt.
Die genannten Rast- und Gegenrastmittel verhindern, dass die Schlaufengröße des Haltebandes
vergrößerbar ist. Das bedeutet, dass nur durch eine Zerstörung des Halteelementes
der Kaufgegenstand aus dem Aufnahmebereich entnommen werden kann.
[0012] Selbstverständlich kann das Halteelement aus unterschiedlichen Materialien bestehen.
In einer möglichen Ausgestaltungsform der Erfindung handelt es sich um ein Kunststoffband.
Ferner ist es ebenfalls denkbar, ein Metalldraht als Halteelement zu verwenden.
[0013] Um eine ansprechende und/oder kompakte Präsentation des Kaufgegenstandes oder der
Kaufgegenstände in der Blisterverpackung zu erreichen, beträgt das Volumen des Aufnahmebereiches
/ der Aufnahmebereiche mindestens 1/10, bevorzugt mindestens 3/10, mehr bevorzugt
mindestens 4/10 und besonders bevorzugt 5/10 des Volumens des Innenraumes.
[0014] In der erfindungsgemäßen Blisterverpackung ist die Höhe des Innenraumes geringer
als die Höhe des Gegenstandes ausgebildet. In diesem Fall ragt das Produkt aus der
Blisterverpackung heraus, wodurch die Präsentationswirkung erhöht werden kann.
[0015] Eine weitere die Erfindung verbessernde Maßnahme sieht vor, dass der Aufnahmebereich
derart ausgebildet ist, dass der Gegenstand allein durch den Aufnahmebereich form-
und/oder kraftschlüssig gehalten wird. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird
somit der Kaufgegenstand alleine durch die Wandungen des Aufnahmebereiches gehalten.
[0016] Um eine kompakte Präsentation der Kaufgegenstände zu erreichen, ist eine Vielzahl
an Aufnahmebereichen vorgesehen, die zumindest zu einem fiktiven Punkt oder einem
fiktiven Bereich, der beispielsweise kreisförmig ausgeführt sein kann, ausgerichtet
sind. Erfindungsgemäß ist eine bogenförmige Anordnung der Aufnahmebereiche zu dem
genannten fiktiven Bezugspunkt.
[0017] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung im Einzelnen beschrieben ist. Dabei können die in den Ansprüchen und
der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination
erfindungswesentlich sein. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Blisterverpackung und
- Fig. 2
- eine Schnittansicht II-II gemäß Figur 1.
[0018] Gemäß Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Blisterverpackung 10 dargestellt, die eine
Rückseite 11 sowie eine Frontseite 12 aufweist. Wie deutlich zu erkennen ist, weist
im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Frontseite 12 fünf Aufnahmebereiche 13 auf,
in denen ein Kaufgegenstand 20 jeweils angeordnet ist. Bei den Kaufgegenständen 20
handelt es sich um diverse Werkzeuge.
[0019] Die Aufnahmebereiche 13 sind für den Benutzer von Außen zugänglich angeordnet, dass
heißt die im Aufnahmebereich 13 eingelegten Kaufgegenstände 20 können durch den potentiellen
Käufer ertastet werden.
[0020] Die Aufnahmebereiche 13 weisen im Wesentlichen die Kontur des Kaufgegenstandes 20
auf. Hierbei erstreckt sich der Aufnahmebereich 13 in Richtung der Rückseite 11, wodurch
eine wannenförmige Einwölbung gebildet ist.
[0021] Wie besonders Figur 2 verdeutlicht, ist die Frontseite 12 aufgrund der Aufnahmebereiche
13 profiliert ausgeführt. Das Profil ist hierbei durch die einzelnen Aufnahmebereiche
13 gebildet. Bei der Frontseite 12 handelt es sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel
um eine klarsichtige, tiefziehfähige Kunststoff-Hartfolie, beispielsweise PET (Polyethylenterephthalat,
PP (Polypropylen), PVC (Polyvinylchlorid) oder PS (Polystyrol). Im Gegensatz dazu
besteht die Rückseite 11 aus einem Karton, Papier, Pappe oder dergleichen. Selbstverständlich
kann die Rückseite 11 aus einer Kunststofffolie bestehen. Besonders vorteilhaft ist,
dass die Rückseite 11 aus einem bedruckfähigen Material besteht, so dass diese Rückseite
11 gleichzeitig als Informationsträger dienen kann. Beispielsweise sind Anwendungshinweise,
Artikelhinweise, Preisangaben, Gebrauchshinweise, Firmenhinweise wie Firmenlogo, Name,
Marke oder dergleichen auf der Rückseite 11 aufdruckbar. Die Rückseite 11 kann hierbei
auf beiden Seiten bedruckt werden. Da die Frontseite 12 aus einem durchsichtigen Kunststoff
besteht, kann die der Frontseite 12 zugewandte Seite der Rückseite 11 ohne weiteres
als Informationsträger für den Kunden dienen.
[0022] Zwischen der Frontseite 12 und der Rückseite 11 befindet sich ein Innenraum 14, der
mit seinen Wandungen unmittelbar den Kaufgegenstand 20 umgibt. Mit anderen Worten
ausgedrückt, wird der oder die Aufnahmebereiche 13 im Wesentlichen durch die Wandungen
des Innenraumes 14 gebildet.
[0023] Wie in Figur 1 deutlich erkennbar ist, befindet sich im rechten unteren Bereich des
Innenraumes 14 ein rein schematisch dargestellter Diebstahlschutz 16, der als ein
Sicherheitsetikett in Form eines RFID-Etikett ausgeführt ist. Dieses Sicherheitsetikett
16 wird lediglich in den Innenraum 14 eingelegt und ist somit innerhalb des Innenraumes
14 durch eine Bewegung der Blisterverpackung 10 bewegbar. Selbstverständlich kann
dieser Diebstahlschutz 16 an der Frontseite 12 oder der Rückseite 11 befestigt sein,
welches explizit nicht dargestellt ist.
[0024] Die Blisterverpackung 10 ist des Weiteren mit Öffnungen 17 ausgestattet, durch die
ein Kunststoffband 18 sich erstreckt und gleichzeitig den Gegenstand 20 zuverlässig
in dem jeweiligen Aufnahmebereich 13 hält. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist
jeder Aufnahmebereich 13 jeweils zwei Öffnungen 17 auf, welches zur zuverlässigen
Fixierung des Kaufgegenstandes 20 ausreicht. Die freien Enden des jeweiligen Kunststoffbandes
18 weisen auf der der Frontseite 12 abgewandten Seite der Rückseite 11 Rast- und Gegenrastmittel
auf, die eine unlösbare Befestigung des Kaufgegenstandes 20 bewirken.
[0025] Das Volumen der Aufnahmebereiche 13 beträgt bei der erfindungsgemäßen Blisterverpackung
10 ungefähr 3/10 des Volumen des Innenraumes 14. Hierdurch wird eine kompakte Anordnung
der Kaufgegenstände 20 an der Blisterverpackung 10 erzielt.
[0026] Wie besonders in Figur 2 zu erkennen ist, ragen die Kaufgegenstände 20 ein wenig
aus dem Aufnahmebereich 13 heraus. Das bedeutet, dass die Höhe des Innenraumes 14
geringer als die Höhe des Gegenstandes 20 ausgestaltet ist.
[0027] Zudem weist die Blisterverpackung 10 einen Randbereich 19 auf, bei dem die Rückseite
11 und die Frontseite 12 unmittelbar aufeinander liegen, wobei der Randbereich 19
oberhalb, seitlich und unterhalb des Innenraumes 14 angeordnet ist. Der Randbereich
19, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel seitlich und unterhalb des Innenraumes
14 ca. fingerbreit ausgeführt ist, dient unter anderem zur Stabilisierung der Blisterverpackung
10, insbesondere der durchsichtigen Frontseite 12. Die Frontseite 12 ist am linken,
rechten sowie am unterem Randbereich 19 um 180° um die Rückseite 11 umgeschlagen,
welches zur zuverlässigen Befestigung der Rückseite 11 an der Frontseite 12 ausreicht.
Selbstverständlich können die Rückseite 11 sowie die Frontseite 12 durch weitere form-
und/oder kraft- und/oder stoffschlüssige Befestigungen miteinander verbunden sein,
welches jedoch nicht gezeigt ist. Der obere Randbereich 19 weist zwei voneinander
beabstandet angeordneten Befestigungsöffnungen 21 auf, an denen die Blisterverpackung
10 aufgehängt werden kann.
[0028] Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die fünf Aufnahmebereiche 13 um einen fiktiven
Punkt 15 bogenförmig angeordnet. Neben einer guten Präsentationswirkung kann durch
eine derartige Ausbildung der Aufnahmebereiche 13 eine kompakte Anordnung der Gegenstände
20 erreicht werden. Wie zu erkennen ist, sind auch die Öffnungen 17 bogenförmig um
den fiktiven Punkt 15 im Aufnahmebereich 13 positioniert.
1. Blisterverpackung (10) mit Kaufgegenständen (20), die als Werkzeuge und/oder Werkzeugzubehör
ausgestaltet sind, mit
einer Rückseite (11) und einer profiliert ausgeführten Frontseite (12), die mindestens
einen von Außen zugänglich angeordneten Aufnahmebereich (13) aufweist, der sich in
Richtung der Rückseite (11) erstreckt und im Wesentlichen der Kontur des Kaufgegenstandes
(20) angepasst ist,
wobei zwischen der Frontseite (12) und der Rückseite (11) mindestens ein Innenraum
(14) sich bildet, der zumindest durch die Frontseite (12), die Rückseite (11) und
den Aufnahmebereich (13) begrenzt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Vielzahl an Aufnahmebereichen (13) vorgesehen ist, die zu einem fiktiven Punkt
(15) bogenförmig ausgerichtet sind,
jeder Aufnahmebereich (13) Öffnungen (17) aufweist, durch die ein Halteelement (18)
zur Fixierung des Gegenstandes (20) sich erstreckt,
die Öffnungen (17) an der der Rückseite (11) zugewandten Oberfläche des Aufnahmebereiches
(13) angeordnet sind und
die Höhe des Innenraumes (14) geringer als die Höhe der Gegenstände (20) ausgebildet
ist.
2. Blisterverpackung (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Diebstahlschutz (16), insbesondere im Innenraum (14) oder an der Frontseite (12)
oder an der Rückseite (11) angeordnet ist.
3. Blisterverpackung (10) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Diebstahlschutz (16) ein codierbares Sicherheitsetikett (16) umfasst.
4. Blisterverpackung (10) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherheitsetikett (16) ein Metall- und/oder ein Magnetetikett (16) ist.
5. Blisterverpackung (10) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherheitsetikett (16) ein RFID-Etikett (16) ist.
6. Blisterverpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteelement (18) ein Kunststoffband (18) ist, das unlösbar den Gegenstand (20)
im Aufnahmebereich (13) hält.
7. Blisterverpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteelement (18) Rastmittel und Gegenrastmittel aufweist, die unlösbar an der
der Frontseite (12) gegenüberliegenden Seite der Rückseite (11) ineinandergreifen.
8. Blisterverpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Volumen der Aufnahmebereiche (13) mindestens 1/10, bevorzugt mindestens 3/10,
mehr bevorzugt mindestens 4/10 und besonders bevorzugt 5/10 des Volumens des Innenraumes
(14) beträgt.
9. Blisterverpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Aufnahmebereich (13) derart ausgebildet ist, dass der Gegenstand (20) allein
durch den Aufnahmebereich (13) form- und/oder kraftschlüssig gehalten wird.
10. Blisterverpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Randbereich (19) vorgesehen ist, bei dem die Rückseite (11) und die Frontseite
(12) unmittelbar aufeinander liegen, wobei der Randbereich (19) oberhalb und/oder
seitlich und/oder unterhalb des Innenraumes (14) angeordnet ist.
11. Blisterverpackung (10) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Randbereich (19) mindestens eine Befestigungsöffnung (21) aufweist.
12. Blisterverpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Frontseite (12) aus einem durchsichtig ausgeführten Kunststoff besteht.
13. Blisterverpackung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmebereiche (13) und die Öffnungen (17) bogenförmig zum fiktiven Punkt (15)
angeordnet sind.
1. Blister packaging (10) with objects of purchase (20), which are configured as tools
and/or tool accessories, with
a back (11) and a front (12) which is designed in a contoured manner and which has
at least one receiving region (13) that is disposed such that it is accessible from
the outside, and that extends towards the back (11) and is adapted substantially to
the outline of the object of purchase (20),
wherein there is formed between the front (12) and the back (11) at least one inner
space (14), which is bordered at least by the front (12), the back (11) and the receiving
region (13),
characterised in that
there is provided a plurality of receiving regions (13), which are oriented in an
arch shape relative to a notional point (15),
each receiving region (13) has apertures (17), through which there extends a retaining
member (18) for immobilising the object (20),
the apertures (17) are disposed at the receiving region (13) surface facing the back
(11) and
the height of the inner space (14) is configured to be smaller than the height of
the objects (20).
2. Blister packaging (10) according to Claim 1,
characterised in that
an anti-theft device (16) is disposed in particular in the inner space (14) or at
the front (12) or at the back (11).
3. Blister packaging (10) according to Claim 2,
characterised in that
the anti-theft device (16) includes a codable security tag (16).
4. Blister packaging (10) according to Claim 3,
characterised in that
the security tag (16) is a metal and/or magnetic tag (16).
5. Blister packaging (10) according to claim 3 or 4,
characterised in that
the security tag (16) is a RFID tag (16).
6. Blister packaging (10) according to one of the preceding claims,
characterised in that
the retaining member (18) is a plastic strip (18), which non-detachably retains the
object (20) in the receiving region (13).
7. Blister packaging (10) according to one of the preceding claims,
characterised in that
the retaining member (18) has locking means and counterlocking means, which non-detachably
engage one another at the side of the back (11) which faces the front (12).
8. Blister packaging (10) according to one of the preceding claims,
characterised in that
the volume of the receiving regions (13) is at least 1/10, preferably at least 3/10,
more preferably at least 4/10 and particularly preferably 5/10 of the volume of the
inner space (14).
9. Blister packaging (10) according to one of the preceding claims,
characterised in that
the receiving region (13) is configured such that the object (20) is held in a form-fitting
and/or force-fitting manner solely by the receiving region (13).
10. Blister packaging (10) according to one of the preceding claims,
characterised in that
an edge region (19) is provided in which the back (11) and the front (12) rest directly
on top of one another, wherein the edge region (19) is disposed above and/or to the
side of and/or beneath the inner space (14).
11. Blister packaging (10) according to claim 10,
characterised in that
the edge region (19) has at least one mounting aperture (21).
12. Blister packaging (10) according to one of the preceding claims,
characterised in that
the front (12) is made of a plastic which is designed to be transparent.
13. Blister packaging (10) according to one of the preceding claims,
characterised in that
the receiving regions (13) and apertures (17) are disposed in an arch shape relative
to the notional point (15).
1. Emballage coque (10) avec des objets en vente (20) qui sont réalisés sous la forme
d'outils et/ou d'accessoires d'outils, comprenant
un verso (11) et un recto (12) réalisé profilé, qui présente au moins une région réceptrice
(13) disposée en étant accessible de l'extérieur, qui s'étend en direction du verso
(11) et qui est adaptée pour l'essentiel au contour de l'objet en vente (20),
sachant qu'au moins un espace intérieur (14) se forme entre le recto (12) et le verso
(11), espace qui est délimité au moins par le recto (12), le verso (11) et la région
réceptrice (13),
caractérisé en ce que
il est prévu une pluralité de régions réceptrices (13), qui sont orientées en arc
par rapport à un point fictif (15),
chaque région réceptrice (13) présente des ouvertures (17) à travers lesquelles s'étend
un élément de maintien (18) destiné à immobiliser l'objet (20),
les ouvertures (17) sont disposées sur la surface de la région réceptrice (13) qui
est tournée vers le verso (11), et
la hauteur de l'espace intérieur (14) est prévue inférieure à la hauteur des objets
(20).
2. Emballage coque (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une protection contre le vol (16) est disposée notamment dans l'espace intérieur (14),
ou sur le recto (12) ou sur le verso (11).
3. Emballage coque (10) selon la revendication 2, caractérisé en ce que la protection contre le vol (16) comprend une étiquette de sécurité codable (16).
4. Emballage coque (10) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'étiquette de sécurité (16) est une étiquette en métal et/ou une étiquette magnétique
(16).
5. Emballage coque (10) selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'étiquette de sécurité (16) est une radio-étiquette (16).
6. Emballage coque (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de maintien (18) est une bande de matière plastique (18) qui maintient
de manière inamovible l'objet (20) dans la région réceptrice (13).
7. Emballage coque (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de maintien (18) présente des moyens d'enclenchement et des moyens d'enclenchement
complémentaires, qui entrent en prise mutuelle sur le côté du verso (11) qui est opposé
au recto (12).
8. Emballage coque (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le volume des régions réceptrices (13) est égal à au moins 1/10, de préférence au
moins 3/10, d'une manière encore plus préférée au moins 4/10 et d'une manière particulièrement
préférée 5/10 du volume de l'espace intérieur (14).
9. Emballage coque (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la région réceptrice (13) est conçue de telle sorte que l'objet (20) est maintenu
par engagement positif et/ou à force uniquement par la région réceptrice (13).
10. Emballage coque (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu une région de bord (19) dans laquelle le verso (11) et le recto (12)
reposent directement l'un sur l'autre, sachant que la région de bord (19) est disposée
au-dessus et/ou sur les côtés et/ou en dessous de l'espace intérieur (14).
11. Emballage coque (10) selon la revendication 10, caractérisé en ce que la région de bord (19) présente au moins une ouverture de fixation (21).
12. Emballage coque (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le recto (12) est constitué d'une matière plastique réalisée transparente.
13. Emballage coque (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les régions réceptrices (13) et les ouvertures (17) sont disposées en arc par rapport
au point fictif (15).

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