[0001] Die Erfindung betrifft einen Schlüsselschalter mit einem Gehäuse mit einem abnehmbaren
Deckel, wobei der Deckel derart ausgestaltet ist, dass ein Zylinderschloss ihn durchsetzen
kann und an ihm befestigbar ist, und einem elektrischen Schaltelement mit einem Aktor,
wobei das elektrische Schaltelement in dem Gehäuse gehalten ist und durch eine Drehbewegung
des Aktors zu schalten ist, und wobei der Aktor durch Betätigung eines am Deckel befestigten
und diesen durchsetzenden Zylinderschlosses betätigbar ist.
[0002] Solche Schlüsselschalter sind aus
DE-AS 22 08 019 bekannt. In einem zum Beispiel mit Schrauben befestigten Deckel des Gehäuses ist
bei der bekannten Lösung ein Profilhalbzylinderschloss montiert. In dem Gehäuse befindet
sich ein elektrischer Schalter, der vom Bart des Profilhalbzylinderschlosses betätigt
wird, der sich radial vom Zylinderschloss weg erstreckt. Das elektrische Schaltelement
wird durch die Drehbewegung seines Aktors geschaltet, an dem der Bart angreift. Eine
fest eingebaute Sicherungsplatte ist derart ausgestaltet, dass der das Zylinderschloss
tragende Deckel ohne Verwendung des für das Zylinderschloss vorgesehenen Schlüssels
nicht demontiert werden kann, weil der Bart des Zylinderschlosses in der Schlüsselabzugsstellung
die fest eingebaute Sicherungsplatte hintergreift. Nur wenn durch Einstecken des Schlüssels
und Verdrehen des Zylinderkerns des Zylinderschlosses zuvor der Bart in Richtung einer
für ihn vorgesehenen Ausnehmung in der Sicherungsplatte ausgerichtet wird, kann der
Deckel nach Lösen gegebenenfalls vorhandener zusätzlicher Befestigungsschrauben zusammen
mit dem Zylinderschloss von dem Gehäuse entfernt werden.
[0003] DE 44 07 678 C2 beschreibt einen ähnlichen Schlüsselschalter, wobei die dort beschriebene Sicherungsplatte
nach dem Einsetzen in das Gehäuse durch eine Verschiebung fixiert wird.
[0004] Bei den bekannten Lösungen ist eine Demontage des Deckels von dem Gehäuse nur möglich,
wenn der Bart des Zylinderschlosses in einer vorbestimmten Winkelausrichtung steht,
die mit Hilfe der Drehung des in das Zylinderschloss eingesteckten Schlüssels erhalten
werden kann. Zylinderschlösser, die keinen Bart aufweisen, der sich radial vom Zylinderschloss
weg erstreckt, können nicht verwendet werden. Sie weisen keinen Bart auf, der hinter
einer Sicherungsplatte eingreifen könnte.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Schlüsselschalter bereitzustellen,
der eine Sicherung des Deckels in bzw. an dem Gehäuse ermöglicht, auch wenn ein Zylinderschloss
zum Einsatz kommt, das keinen sich radial von ihm weg erstreckenden Bart aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einem Schlüsselschalter mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst. Anspruch 12 ist auf ein Schlüsselschaltersystem aus einem erfindungsgemäßen
Schlüsselschalter und einem korrespondierenden Zylinderschloss gerichtet. Bevorzugte
Ausführungsformen sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0007] Der erfindungsgemäße Schlüsselschalter weist einen Haken auf, der mit dem Aktor des
Schaltelements drehfest verbunden ist. Bei Drehung des Aktors des Schaltelements ändert
der Haken dementsprechend seine Winkelstellung.
[0008] An der Innenseite des Deckels eines erfindungsgemäßen Schlüsselschalters ist ein
Befestigungselement vorgesehen, das einen sich parallel zum Deckel erstreckenden Vorsprung
aufweist. Dieser ist derart angeordnet, dass der Haken in einer Verriegelungsstellung
hinter ihn eingreifen kann und von dem Vorsprung freikommt, wenn der Aktor zusammen
mit dem Haken um einen vorbestimmten Winkel gedreht wird. Wird der Aktor zum Beispiel
mit Hilfe eines entsprechend ausgestalteten Zylinderschlosses um einen vorbestimmten
Winkel in vorbestimmter Richtung gedreht, so bewegt sich der Haken derart, dass er
in eine andere Winkelstellung ragt. Der Haken bewegt sich dabei aus seiner Verriegelungsstellung
und gelangt außer Eingriff mit dem Vorsprung des Befestigungselements, so dass er
von dem Vorsprung freikommt und so von dem Vorsprung freigegeben wird. Der Deckel
mit dem Befestigungselement wird jetzt nicht mehr von dem Haken gehalten und kann,
gegebenenfalls nach Lösen zusätzlicher Befestigungselemente, aus dem Gehäuse herausgenommen
bzw. von dem Gehäuse abgenommen werden.
[0009] Wird andererseits der Deckel auf das Gehäuse aufgesetzt bzw. in das Gehäuse eingesetzt,
so kann durch entsprechende Drehung des Zylinderkerns des Zylinderschlosses der Aktor
des Schaltelements zusammen mit dem Haken derart verdreht werden, dass der Haken hinter
dem Vorsprung des Befestigungselements eingreift und den Deckel festhält. Wird der
Schlüssel jetzt aus dem Zylinderschloss herausgezogen, kann der Zylinderkern nicht
mehr gedreht werden und der Deckel dementsprechend nicht mehr aus dem Gehäuse herausgenommen
werden bzw. von dem Gehäuse abgenommen werden.
[0010] Die Sicherung des Deckels in dem Gehäuse bzw. an dem Gehäuse wird bei dem erfindungsgemäßen
Schlüsselschalter insbesondere nicht durch das Hintergreifen des Bartes eines Zylinderschlosses
hinter eine Sicherungsplatte bewirkt. Stattdessen wird der Deckel im montierten Zustand
von einem Haken gehalten, der hinter einen an dem Deckel vorgesehenen Vorsprung greift
und mit dem Aktor des Schaltelements drehfest verbunden ist. Durch den Verzicht auf
eine Sicherung des Deckels in dem Gehäuse bzw. an dem Gehäuse durch Hintergreifen
des Bartes eines Zylinderschlosses hinter eine Sicherungsplatte kann der erfindungsgemäße
Schlüsselschalter auch mit Zylinderschlössern eingesetzt werden, die keinen sich radial
über das Zylinderschloss erstreckenden Bart aufweisen. Insbesondere eignet sich der
erfindungsgemäße Schlüsselschalter zur Verwendung mit einem Ovalzylinderschloss.
[0011] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung mit Hilfe eines Hakens, der mit dem Aktor des
Schaltelements drehfest verbunden ist und den Vorsprung eines Befestigungselements
hintergreift, kann bei entsprechender Ausgestaltung aber auch mit Zylinderschlössern
verwendet werden, die einen Bart aufweisen, insbesondere auch mit Profilhalbzylinderschlössern.
Der Sicherungsmechanismus, der verhindert, dass der Deckel ohne Schlüssel von dem
Gehäuse abgenommen bzw. aus dem Gehäuse herausgenommen werden kann, wird jedoch bereits
ohne ein Hintergreifen des Bartes hinter eine Sicherungsplatte gewährleistet.
[0012] Der Haken kann ein Teil des Aktors des Schaltelements sein und mit dem Aktor einstückig
ausgebildet sein. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Haken jedoch nur an
dem Aktor befestigt, so dass ein elektrisches Schaltelement eingesetzt werden kann,
das diesbezüglich keiner besonderen Ausgestaltung zur Verwendung mit dem erfindungsgemäßen
Schlüsselschalter bedarf.
[0013] Insbesondere kann bei einer solchen Ausgestaltung ein Mitnehmer vorgesehen sein,
der mit dem Aktor des Schaltelements drehfest verbunden ist und eine mitnehmerseitige
Kupplungsvorrichtung aufweist, die mit einer zylinderschlossseitigen Kupplungsvorrichtung
zusammenwirken kann, um den Mitnehmer zu drehen, wenn das Zylinderschloss betätigt
wird. Der Haken ist mit dem Mitnehmer verbunden oder ist Teil des Mitnehmers. Der
Mitnehmer ist bei dieser Ausführungsform zum einen derart angepasst, dass er mit dem
Aktor des Schaltelements drehfest verbunden ist; zum anderen ist er an das zu verwendenden
Zylinderschloss angepasst, dass er bei Drehung des Zylinderkerns des Zylinderschlosses
gedreht wird. Die Betätigung des Zylinderschlosses bewirkt also eine Drehung des Mitnehmers,
der andererseits den Haken in eine andere Winkelstellung bringt, zum Beispiel um den
Haken außer Eingriff mit dem Vorsprung des Befestigungselements zu bringen, um eine
Demontage des Deckels von dem Gehäuse zu ermöglichen.
[0014] Insbesondere eignet sich der erfindungsgemäße Schlüsselschalter zur Verwendung mit
Zylinderschlössern, die ein Kupplungselement aufweisen, das an der Stirnseite des
Zylinderkerns des Zylinderschlosses angeordnet ist und radial nicht über das Zylinderschloss
hinausragt.
[0015] Dazu kann eine erfindungsgemäße Ausgestaltung ein mitnehmerseitiges Kupplungselement
aufweisen, das eine Aufnahme für ein zylinderschlossseitiges Kupplungselement umfasst,
das einen axial über die rückwärtige Stirnseite des Zylinderkerns des Zylinderschlosses
hervorstehenden Nocken aufweist. Die Aufnahme des mitnehmerseitigen Kupplungselements
dieser Ausführungsform wirkt mit dem axial über das Zylinderschloss hervorstehenden
Nocken derart zusammen, dass der Mitnehmer von dem Zylinderschloss gedreht werden
kann. Die Drehung des Mitnehmers bewirkt die Drehung des Aktors des Schaltelements,
mit dem der Mitnehmer verbunden ist. Gleichzeitig wird der Haken bewegt, der so von
dem Vorsprung des Befestigungselements freigegeben werden kann, um ein Abnehmen des
Deckels von dem Gehäuse bzw. Herausnehmen des Deckels aus dem Gehäuse zu ermöglichen.
[0016] Zum Beispiel bei einer Ausführungsform, bei der der Haken und der Aktor nicht einstückig
sind, kann der Haken Teil des Mitnehmers sein und mit diesem einstückig ausgebildet
sein.
[0017] Der Mitnehmer kann derart ausgestaltet sein, dass er in den Aktor einsteckbar ist
und aus der eingesteckten Stellung nicht herausbewegt werden kann, wenn der Schlüsselschalter
mit dem Deckel verschlossen ist. Bei einer solchen Ausführungsform kann ein an sich
bekanntes Schaltelement verwendet werden, wenn der Mitnehmer in seiner äußeren Form
an den Aktor in entsprechender Weise angepasst ist. Mitnehmer und Aktor können bei
anderen Ausführungsformen aber auch einstückig ausgestaltet sein.
[0018] Das Befestigungselement mit dem sich parallel zum Deckel erstreckenden Vorsprung,
hinter den der Haken in seiner Verriegelungsstellung eingreift, kann einstückig mit
dem Deckel hergestellt sein oder an dem Deckel befestigt werden. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform umfasst das Befestigungselement ein an dem Deckel befestigtes Schließblech.
[0019] Die Drehbewegung des Hakens wird bei dem erfindungsgemäßen Schlüsselschalter durch
drehende Betätigung des Zylinderkerns des Zylinderschlosses hervorgerufen. Besonders
vorteilhaft ist es, wenn die Drehbewegung des Hakens unter federnder Vorspannung steht,
die vorzugsweise durch eine federnde Rückstelleinrichtung des Aktors des Schaltelements
bereitgestellt wird. Die Vorspannung hält den Haken in Eingriff mit dem Vorsprung
des Befestigungselements, wenn der Deckel auf dem Gehäuse bzw. in dem Gehäuse montiert
ist. Drehung des Hakens durch Betätigung des Zylinderschlosses bewegt den Haken gegen
diese Vorspannung außer Eingriff mit dem Vorsprung und ermöglicht ein Abziehen des
Deckels. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass ohne Betätigung des Zylinderschlosses
der Haken immer in Eingriff mit dem Vorsprung des Befestigungselements ist und den
Deckel am Gehäuse hält.
[0020] Bei einer Weiterbildung weist das Befestigungselement eine rampenartige Führungskulisse
auf, die derart angeordnet ist, dass der Haken an ihr abgleitet, bis er hinter den
Vorsprung des Befestigungselements greifen kann, wenn der Deckel mit dem Befestigungselement
auf das Gehäuse aufgelegt bzw. in das Gehäuse eingesetzt wird. Insbesondere bei einer
Ausführungsform, bei der die Drehbewegung des Hakens unter federnder Vorspannung steht,
ist auf diese Weise gewährleistet, dass ein Auflegen des Deckels auf das Gehäuse bzw.
Einsetzen des Deckels in das Gehäuse automatisch dazu führt, dass der Haken nach Art
eines Schnappverschlusses zum Eingriff hinter den Vorsprung des Befestigungselements
geführt wird.
[0021] Der Schlüsselschalter kann derart ausgestaltet sein, dass bei in dem Gehäuse eingesetztem
Deckel bzw. auf das Gehäuse aufgesetztem Deckel das elektrische Schaltelement und
ggf. der Mitnehmer durch den Deckel in dem Gehäuse fixiert ist.
[0022] Bei einer anderen Ausführungsform ist ein zusätzliches Halteelement vorgesehen, das
in dem Gehäuse derart fixiert werden kann, dass das Schaltelement in dem Gehäuse und
ggf. der Mitnehmer an dem Aktor festliegt. Bei einer solchen Ausführungsform ist das
Schaltelement bereits fixiert, auch wenn der Deckel noch nicht montiert ist. Diese
Ausführungsform bietet zusätzliche Sicherheit und trotzdem einfache Montage.
[0023] Insbesondere kann das Halteelement eine Halteplatte umfassen, die eine Durchgangsöffnung
für das Zylinderschloss aufweist und von der offenen Seite des Gehäuses in das Gehäuse
eingelegt werden kann, wobei das Schaltelement hinter der Halteplatte in dem Gehäuse
fixiert wird. Zur Fixierung der Halteplatte in dem Gehäuse können in dem Gehäuse und
an der Halteplatte korrespondierende Vorsprünge vorgesehen sein, die derart zusammenwirken,
dass bei Verschieben der Halteplatte nach ihrem Einlegen in das Gehäuse in einer Richtung
parallel zur Deckelseite des Gehäuses wenigstens ein Vorsprung der Halteplatte hinter
einen Vorsprung des Gehäuses greift, um eine Bewegung der Halteplatte von dem Schaltelement
weg zu verhindern.
[0024] Eine solche Ausgestaltung ist wie folgt einfach zu montieren. Nach Einsetzen des
Schaltelements in das Gehäuse wird die Halteplatte in das Gehäuse eingelegt und derart
verschoben, dass der zumindest eine Vorsprung der Halteplatte hinter einen korrespondierenden
Vorsprung des Gehäuses greift. Die Halteplatte ist damit in dem Gehäuse fixiert und
hält das Schaltelement. Auf die so gebildete Einheit kann jetzt der Deckel auf gesetzt
werden. Insbesondere bei einer Ausführungsform mit einer rampenartigen Führungskulisse
an dem Befestigungselement wird dabei der Haken automatisch in die Eingriffsstellung
hinter den Vorsprung geführt. Das Zylinderschloss greift durch die in der Halteplatte
vorgesehene Öffnung. Durch eine entsprechend gewählte Form der Öffnung verhindert
das die Öffnung durchsetzende Zylinderschloss auf diese Weise eine Verschiebung der
Halteplatte. Ein zylinderschlossseitiges Kupplungselement greift dabei in ein mitnehmerseitiges
Kupplungselement ein, so dass durch Betätigung des Zylinderschlosses der Mitnehmer
und damit der Haken bewegt werden kann.
[0025] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Schlüsselschaltersystem mit einem erfindungsgemäßen
Schlüsselschalter und einem an dem Deckel befestigten und diesen durchsetzenden Zylinderschloss
zur Betätigung des Aktors des elektrischen Schaltelements.
[0026] Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Figuren im Detail erläutert, die eine
Ausführungsform darstellen. Dabei zeigt
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schlüsselschaltersystems
von vorne,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch das Schlüsselschaltersystem der Fig. 1 nach Linie II-II,
- Fig. 3
- eine Teilexplosionsansicht dieser Ausführungsform, und
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf ein Detail der Ausführungsform, das das elektrische Schaltelement
und den Mitnehmer zeigt.
[0027] Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform eines Schlüsselschaltersystems 100 mit einem im
Wesentlichen quaderförmigen Gehäuse 10 mit abgerundeten Ecken. An der dargestellten
Frontseite befindet sich eine Blende 12, hinter der sich in mit Bezug zu Fig. 2 bzw.
Fig. 3 beschriebener Weise ein Deckel 22 befindet. Die Blende 12 und der Deckel 22
werden von einem Ovalzylinderschloss 14 durchsetzt, für den in der Blende 12 und dem
Deckel 22 Durchgangsöffnungen 24 bzw. 26 vorgesehen sind, die in ihrer äußeren Form
an den Ovalzylinder 14 angepasst sind.
[0028] Das Ovalzylinderschloss 14 weist einen Zylinderkern 16 mit einer Schlüsseleinstecköffnung
18 auf. Blende 12 und Deckel 22 werden in noch zu beschreibender Weise von einer Befestigungsschraube
20 gehalten.
[0029] Fig. 2 zeigt die Anordnung im seitlichen Schnitt gemäß der Schnittlinie II-II, wie
sie in Fig. 1 angedeutet ist. Erkennbar ist, dass das Schlüsselschaltersystem 100
sich aus einem Schlüsselschalter 200 und dem Ovalzylinderschloss 14 zusammensetzt.
Fig. 2 zeigt einen Zustand, in dem der Kopf des Schlüssels 28 erkennbar ist, der in
die Schlüsseleinstecköffnung 18 eingesteckt ist.
[0030] Wie in Fig. 2 erkennbar ist, befindet sich bei dieser Ausführungsform der Deckel
22 hinter einer Blende 12 und ist gegen das Gehäuse 10 mit einem O-Gummiring 30 gedichtet.
Der Deckel 22 weist im unteren Bereich der Durchgangsöffnung 24 für das Ovalzylinderschloss
14 einen Fortsatz 32 auf, der das Ovalzylinderschloss 14 im unteren Bereich umgibt.
Bezugsziffer 34 bezeichnet eine Befestigungsklammer mit zwei Durchgangsöffnungen für
Schrauben 36. Die Schrauben 36 durchtreten die Befestigungsklammer 34 und sind in
das Ovalzylinderschloss 14 eingeschraubt. Wie es in Fig. 2 zu erkennen ist, wird dadurch
das Ovalzylinderschloss 14 von der Befestigungsklammer 34 an dem Fortsatz 32 des Deckels
22 festgehalten.
[0031] Die Befestigungsschraube 20 ist in ein Gewinde in einer Halteplatte 38 eingeschraubt,
die hinter Vorsprünge 40, 41 greift, die in dem Gehäuse 10 an drei Seitenflächen vorgesehen
sind. Auf diese Weise ist die Halteplatte 38 gegen ein Herausnehmen bzw. Herausrutschen
aus dem Gehäuse 10 gesichert. Bezugsziffer 43 bezeichnet Anschläge für die Halteplatte
38, die ebenfalls an drei Seitenwänden des Gehäuses 10 vorgesehen sind.
[0032] Im Gehäuse 10 befindet sich ein Schaltelement 42, das an der Rückseite des Gehäuses
10 durch von der Rückwand des Gehäuses 10 vorstehende Zapfen 44 gegen Verdrehen gesichert
ist, die in entsprechend geformten in dem Schaltelement 42 vorgesehenen Zapfenaufnahmen
80 aufgenommen sind und von denen in Fig. 2 einer sichtbar ist. Bei dem Schaltelement
42 kann es sich um einen Schalter handeln, der in an sich bekannter Weise durch Rotation
eines Aktors 72 (Fig. 4) um die Achse 46 betätigt wird. Der Übersichtlichkeit halber
ist der Aktor selbst in Fig. 2 nicht gezeigt und wird mit Bezug zu Fig. 4 näher erläutert
werden. Der Aktor wirkt mit einem Mitnehmer 48 zusammen, das drehfest in den Aktor
eingesteckt ist und sich mit drei Abstützungen 76 gegen diesen abstützt. Zur drehfesten
Verbindung dienen Klemmelemente 50, die Teil des Mitnehmers 48 sind und in den in
Fig. 2 nicht dargestellten Aktor drehfest eingesteckt sind. Eine Drehung des Mitnehmers
48 um die Achse 46 bewegt daher den Aktor des Schaltelementes 42.
[0033] Der Mitnehmer 48 weist einen sich radial vom Mitnehmer 48 weg erstreckenden Haken
56 auf, der mit Bezug zu Fig. 3 näher erläutert werden wird.
[0034] Mit Bezug zu Fig. 4 wird das Zusammenwirken des Aktors 72 und des Mitnehmers 48 näher
erläutert. Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf das Schaltelement 42 von der Deckelseite
des Schlüsselschalters 200 aus. Die Außenkontur des Schaltelementes 42 weist Aufnahmen
80 auf, in die Zapfen 44 aufgenommen werden können, die von der Rückseite des Gehäuses
10 nach innen vorstehen. Auf diese Weise kann das Schaltelement 42 nicht mehr verdreht
werden, wenn es in das Gehäuse 10 eingelegt ist. In dem Gehäuse 10 können an der Rückwand
noch weitere Einrichtungen vorgesehen sein, die das Schaltelement 42 gegen Verschiebung
sichern. Am Außenrand des Schaltelementes 42 befinden sich mehrere elektrische Anschlüsse
82, an die in an sich bekannter Weise elektrische Zuleitungen angeschlossen werden
können, die mit dem Schaltelement 42 geschaltet werden sollen. In dem Schaltelement
42 befindet sich ein drehbar gelagerter, in Fig. 4 schraffiert dargestellter Aktor
72, bei dessen Drehung zum Beispiel um einen Winkel α die Schaltfunktion des Schaltelementes
42 ausgelöst wird. Von dem Aktor erstrecken sich in axialer Richtung Klemmelementaufnahmen
74 aus der Papierebene der Fig. 4 heraus.
[0035] Vorteilhafterweise wird ein Schaltelement 42 eingesetzt, bei dem die Drehbewegung
des Aktors 72 zur Ausführung der Schaltfunktion unter federnder Vorspannung steht,
so dass nach dem Schaltvorgang der Aktor 72 selbsttätig in die in Fig. 4 gezeigte
Ruhestellung zurückdreht.
[0036] In Fig. 4 ist auch der Mitnehmer 48 dargestellt, der über sich aus der Papierebene
der Fig. 4 heraus erstreckende Klemmelemente 50 verfügt, die in den Klemmelementaufnahmen
74 des Aktors 72 eingesteckt sind und klemmend gehalten werden. Er stützt sich über
Abstützungen 76 gegen den drehbaren Aktor 72 ab. In der Mitte des Mitnehmers 48 befindet
sich ein Schlitz 54. Wie bereits mit Bezug zu Fig. 2 erläutert, weist der Mitnehmer
48 einen Haken 56 auf.
[0037] Wieder mit Bezug zu Fig. 2 ist erkennbar, dass die Drehbewegung des Mitnehmers 48
um die Achse 46 von einem Nocken 52 bewirkt wird, der an dem Zylinderkern 16 des Ovalzylinderschlosses
14 vorgesehen ist. Der Nocken 52 erstreckt sich axial von dem Zylinderkern 16 weg
entlang eines Durchmessers des Zylinderkerns 16 und greift in den entsprechend angepassten
Schlitz 54 in dem Mitnehmer 48 ein.
[0038] Der Nocken 52 bildet insofern eine zylinderschlossseitige Kupplungsvorrichtung, während
der Schlitz 54 eine korrespondierende mitnehmerseitige Kupplungsvorrichtung darstellt.
Eine Drehbewegung des Schlüssels 28 zusammen mit dem Zylinderkern 16 bewirkt dementsprechend
eine Drehbewegung des Mitnehmers 48. Über die Klemmelemente 50 vermittelt der Mitnehmer
48 diese Drehbewegung an den Aktor 72 des Schaltelementes 42. Die Drehbewegung des
Aktors bewirkt den Schaltvorgang des Schaltelementes 42.
[0039] Fig. 3 zeigt die Anordnung in einer Teilexplosionsansicht. Erkennbar ist hier der
Deckel 22 mit der Durchgangsöffnung 26, durch die das Ovalzylinderschloss 14 eingesteckt
werden kann. In der Darstellung der Fig. 3 erkennt man die Gewindebohrungen 64, die
mit den Schrauben 36 zusammenwirken können, um das Ovalzylinderschloss 14 an dem Fortsatz
32 des Deckels 22 mit Hilfe der Befestigungsklammer 34 festzuhalten, wenn das Ovalzylinderschloss
14 in die Öffnung 26 des Deckels 22 eingeschoben ist.
[0040] Weiterhin ist in Fig. 3 die Halteplatte 38 im Detail erkennbar. Sie weist seitliche
Vorsprünge 67 auf, die mit Vorsprüngen 40 in dem Gehäuse 10 zusammenwirken können,
um ein Herausnehmen der Halteplatte 38 aus dem Gehäuse 10 zu verhindern. Die gleiche
Funktion erfüllt der Vorsprung 39 im unteren Bereich der Halteplatte 38, der in entsprechender
Weise mit dem Vorsprung 41 an der unteren Wand des Gehäuses 10 zusammenwirkt, wie
es in Fig. 2 erkennbar ist. Benachbart zu den Vorsprüngen 67 in der Halteplatte sind
Führungsausnehmungen 66. Schließlich zeigt Fig. 3 Zentrieröffnungen 68, in die Zentrierzapfen
eingreifen können, die an der Rückseite des Deckels 22 vorgesehen sind und in der
Darstellung der Fig. 3 nicht erkennbar sind. Fig. 3 zeigt außerdem, wie der Haken
56 des Mitnehmers 48 hinter den Vorsprung 62 des Schließbleches 58 in eine Ausnehmung
60 eingreift. Bezugsziffer 70 bezeichnet eine Rampe an dem Schließblech 58, das an
dem Deckel 22 befestigt, zum Beispiel angeschraubt oder angeklebt, ist.
[0041] Die beschriebene Ausführungsform des Schlüsselschaltersystems kann wie folgt eingesetzt
werden. Zunächst wird das Ovalzylinderschloss 14 durch die Durchgangsöffnung 26 des
Deckels 22 gesteckt. Befestigungsklammer 34 wird auf den Fortsatz 32 des Deckels 22
aufgesetzt und mit Hilfe von Schrauben 36 festgeschraubt, die in die Gewindebohrung
64 des Ovalzylinderschlosses 14 eingeschraubt werden. Das Ovalzylinderschloss 14 ist
jetzt fest mit dem Deckel 22 verbunden.
[0042] An der Rückwand des Gehäuses 10 ist das Schaltelement 42 eingelegt und wird von den
Zapfen 44, die in den Zapfenaufnahmen 80 aufgenommen sind, am Verdrehen gehindert.
In den Aktor 72 des Schaltelementes 42 ist der Mitnehmer 48 eingesteckt und wird in
dem Aktor 72 durch die Klemmelemente 50 in den Klemmelementaufnahmen 74 festgehalten,
so dass sich eine drehfeste Verbindung zwischen Aktor 72 und Mitnehmer 48 ergibt.
An den Anschlüssen 82 sind die schaltenden elektrischen Verbindungen angeschlossen,
die durch eine nicht gezeigte Öffnung in dem Gehäuse 10 nach außen geführt sind.
[0043] In das Gehäuse wird jetzt die Halteplatte 38 eingelegt, wobei die Führungsausnehmungen
66 die Halteplatte an den Vorsprüngen 40 in den Seitenwänden des Gehäuses 10 führen.
Eine anschließende Verschiebung der Halteplatte 38 parallel zur Rückwand des Gehäuses
10 bewirkt, dass der Vorsprung 39 im unteren Bereich der Halteplatte hinter den Vorsprung
41 im Gehäuse 10 greift, während die zu den Ausnehmungen 66 benachbarten Vorsprünge
67 hinter die Vorsprünge 40 an den seitlichen Wänden des Gehäuses 10 greifen. Die
Halteplatte 38 ist damit gegen eine Herausnahme aus dem Gehäuse gesichert. Anschläge
43 sind an Seitenwänden des Gehäuses vorgesehen, um die Halteplatte 38 zusätzlich
gegen ein Verrutschen in Richtung der Gehäuserückwand zu sichern.
[0044] Die Einheit aus Deckel 22 und Ovalzylinderschloss 14 wird jetzt in das Gehäuse 10
eingesetzt, wie es zum Beispiel in Fig. 2 erkennbar ist. Dabei trifft die Rampe 70
des mit dem Deckel 22 verbundenen Schließblechs 58 auf den Haken 56 und bewegt ihn
drehend zur Seite, bis er in die Ausnehmung 60 hinter den Vorsprung 62 des Schließbleches
58 eingreifen kann. Dadurch bewegt sich der gesamte Mitnehmer 48 um die Achse 46 um
einen entsprechenden Winkelbetrag. Sobald der Haken 56 in die Ausnehmung 60 eingreifen
kann, wird der Mitnehmer durch die von dem Aktor 72 des Schaltelementes 42 zur Verfügung
gestellte federnde Rückstellkraft in die Ausnehmung 60 bewegt. Auf diese Weise entsteht
eine Verkopplung des Schließbleches 58 und damit des Deckels 22 mit dem Mitnehmer
48. Der Haken 56 schlägt zum Beispiel von hinten an die Halteplatte 38 an, die durch
den beschriebenen Verschiebungsprozess in dem Gehäuse 10 festgehalten wird. Ein Herausnehmen
des Deckels 22 wird durch das Zusammenwirken des mit ihm verbundenen Schließbleches
58 mit dem Haken 56 des Mitnehmers 48 verhindert, da der Mitnehmer durch die Halteplatte
38 gehalten wird.
[0045] Bei anderen Ausführungsformen wird der Mitnehmer an dem Aktor und das Schaltelement
im Gehäuse auf andere Weise gehalten, zum Beispiel verschraubt oder verklebt, so dass
auch bei solchen Ausführungsformen der in die Ausnehmung 60 des Schließbleches eingreifende
Haken des Mitnehmers eine Herausnehmen des Deckels 22 verhindert.
[0046] Eine Verschiebung der Halteplatte 38 wird zum Beispiel durch Zentrierzapfen verhindert,
die an der Rückseite des Deckels 22 vorgesehen sind und in die Zentrieröffnungen 68
der Halteplatte 38 eingreifen. Sie sind in der Darstellung der Fig. 3 nicht erkennbar.
[0047] Beim Aufstecken des Deckels 22 zusammen mit dem Ovalzylinderschloss 14 in das entsprechend
vorbereitete Gehäuse 10 greift der Nocken 52 in den Schlitz 54 ein, um eine Drehbewegung
des Zylinderkerns 16 an den Mitnehmer 48 vermitteln zu können.
[0048] Eine Herausnahme des Deckels 22 ist jetzt nur mehr möglich, wenn der Haken 56 aus
der Ausnehmung 60 herausbewegt wird. Dazu muss der Zylinderkern 16 des Ovalzylinderschlosses
14 mit Hilfe eines Schlüssels 28 um einen entsprechenden Winkelbetrag gedreht werden.
Die Drehbewegung wird durch den Nocken 52, der in den Schlitz 54 des Mitnehmers 48
eingreift, an den Mitnehmer übertragen, wodurch der Haken 56 aus der Ausnehmung 60
herausbewegt wird. Jetzt ist der Deckel 22 zusammen mit dem Schließblech 58 und dem
Ovalzylinderschloss 14 wieder aus dem Gehäuse 10 herausnehmbar.
[0049] Schließlich kann eine Blende 12 aufgesetzt werden, auf der zum Beispiel entsprechende
Anweisungen angegeben sein können, wie der Schalter zu betätigen ist. Die Blende 12
und der Deckel 22 werden mit Hilfe einer Schraube 20 in der Halteplatte 38 festgeschraubt.
[0050] Die Schaltfunktion des Schaltelements 42 kann ebenfalls durch Betätigung des Ovalzylinderschlosses
14 durch Drehung des eingesteckten Schlüssels 28 bewirkt werden. Der sich dabei drehende
Zylinderkern 16, dessen Nocken 52 in den Schlitz 54 des Mitnehmers 48 eingreift, bewegt
den Mitnehmer 48. Dessen Drehbewegung wird über die Klemmelemente 50 und die Klemmelementaufnahmen
74 an den Aktor 72 des Schaltelementes 42 übertragen.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 10
- Gehäuse
- 12
- Blende
- 14
- Ovalzylinderschloss
- 16
- Zylinderkern
- 18
- Schlüsseleinstecköffnung
- 20
- Befestigungsschraube
- 22
- Deckel
- 24
- Durchgangsöffnung durch die Blende
- 26
- Durchgangsöffnung durch den Deckel
- 28
- Schlüssel
- 30
- O-Gummiring
- 32
- Fortsatz
- 34
- Befestigungsklammer
- 36
- Schraube
- 38
- Halteplatte
- 39
- Vorsprung an der Halteplatte
- 40, 41
- Vorsprünge im Gehäuse
- 42
- Schaltelement
- 43
- Anschlag für die Halteplatte
- 44
- Zapfen
- 46
- Achse
- 48
- Mitnehmer
- 50
- Klemmelement
- 52
- Nocken
- 54
- Schlitz
- 56
- Haken
- 58
- Schließblech
- 60
- Ausnehmung im Schließblech
- 62
- Vorsprung am Schließblech
- 64
- Gewindebohrung
- 66
- Führungsausnehmung
- 67
- Vorsprung an der Halteplatte
- 68
- Zentrieröffnung
- 70
- Rampe
- 72
- Aktor
- 74
- Klemmelementaufnahme
- 76
- Abstützung
- 80
- Zapfenaufnahme
- 82
- elektrischer Anschluss
1. Schlüsselschalter (200) mit
- einem Gehäuse (10) mit einem abnehmbaren Deckel (22), wobei der Deckel derart ausgestaltet
ist, dass ein Zylinderschloss (14) ihn durchsetzen kann und an ihm befestigbar ist,
und
- einem elektrischen Schaltelement (42) mit einem Aktor (72), wobei das elektrische
Schaltelement (42) in dem Gehäuse (10) gehalten ist und durch eine Drehbewegung des
Aktors (72) zu schalten ist, und wobei der Aktor (72) durch Betätigung eines am Deckel
(22) befestigten und den Deckel (10) durchsetzenden Zylinderschlosses (14) betätigbar
ist,
gekennzeichnet durch
- einen Haken (56), der mit dem Aktor (72) des Schaltelementes (42) drehfest verbunden
ist, und
- ein Befestigungselement (58) an der Innenseite des Deckels (22) mit einem sich parallel
zum Deckel (22) erstreckenden Vorsprung (62), hinter den der Haken (56) in einer Verriegelungsstellung
eingreift und von dem der Haken (56) freikommt, wenn der Aktor (72) zusammen mit dem
Haken (56) um einen vorbestimmten Winkel gedreht wird.
2. Schlüsselschalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Mitnehmer (48), der mit dem Aktor (72) des Schaltelementes (42) drehfest verbunden
werden kann und eine mitnehmerseitige Kupplungsvorrichtung (54) aufweist, die mit
einer zylinderschlossseitigen Kupplungsvorrichtung (52) zusammenwirken kann um den
Mitnehmer (48) zu drehen, wenn das Zylinderschloss (14) betätigt wird, wobei der Haken
(56) mit dem Mitnehmer verbunden ist oder vorzugsweise Teil des Mitnehmers (48) ist.
3. Schlüsselschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (48) derart ausgestaltet ist, dass er mit einem zylinderschlossseitigen
Kupplungselement (52) zusammenwirken kann, das sich an der rückwärtigen Stirnseite
des Zylinderkerns (16) des Zylinderschlosses (14) befindet und radial nicht über das
Zylinderschloss hinausragt.
4. Schlüsselschalter nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mitnehmerseitige Kupplungselement eine Aufnahme (54) für ein zylinderschlossseitiges
Kupplungselement aufweist, das einen axial über die Stirnseite des Zylinderschlosses
hervorstehenden Nocken (52) umfasst.
5. Schlüsselschalter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (48) in den Aktor (72) einsteckbar ist und nicht aus der Einsteckstellung
bewegt werden kann, wenn der Schlüsselschalter (200) mit dem Deckel (22) verschlossen
ist.
6. Schlüsselschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement ein an dem Deckel (22) befestigtes Schließblech (58) umfasst.
7. Schlüsselschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung des Hakens (56) unter federnder Vorspannung steht, die vorzugsweise
durch eine federnde Rückstelleinrichtung des Aktors (72) des Schaltelementes (42)
bereitgestellt wird, wobei die Vorspannung den Haken (56) in der Verriegelungsstellung
hält.
8. Schlüsselschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (58) eine rampenartige Führungskulisse (70) umfasst, die
derart angeordnet ist, dass der Haken (56) an ihr abgleitet, bis er hinter den Vorsprung
(62) des Befestigungselementes (58) greifen kann, wenn der Deckel (22) mit dem Befestigungselement
(58) auf das Gehäuse aufgelegt bzw. in das Gehäuse (10) eingesetzt wird.
9. Schlüsselschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch ein zusätzliches Halteelement (38), das in dem Gehäuse (10) derart fixiert werden
kann, dass das Schaltelement (42) in dem Gehäuse festliegt.
10. Schlüsselschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement eine Halteplatte (38) umfasst, die eine Durchgangsöffnung für ein
Zylinderschloss (14) aufweist und die von der offenen Seite des Gehäuses derart in
das Gehäuse (10) eingelegt werden kann, dass das Schaltelement (42) hinter der Halteplatte
(38) in dem Gehäuse fixiert ist, wobei in dem Gehäuse und an der Halteplatte (38)
korrespondierende Vorsprünge (40, 41, 39, 67) vorgesehen sind, die derart zusammenwirken,
dass beim Verschieben der Halteplatte (38) nach ihrem Einlegen in das Gehäuse (10)
in einer Richtung parallel zur Deckelseite des Gehäuses wenigstens ein Vorsprung (39,
67) der Halteplatte hinter einen Vorsprung (40, 41) des Gehäuses greift um eine Bewegung
der Halteplatte (38) von dem Schaltelement (42) weg zu verhindern.
11. Schlüsselschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass er derart ausgestaltet ist, dass er mit einem Ovalzylinderschloss (14) als Zylinderschloss
zusammenwirken kann.
12. Schlüsselschaltersystem (100) mit
- einem Schlüsselschalter (200) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 und
- einem an dessen Deckel (22) befestigten und diesen durchsetzenden Zylinderschloss
(14) zur Betätigung des Aktors (72) des elektrischen Schaltelementes (42).
13. Schlüsselschaltersystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylinderschloss ein Ovalzylinderschloss (14) ist.