(19)
(11) EP 1 787 002 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
30.06.2010  Patentblatt  2010/26

(21) Anmeldenummer: 05776173.6

(22) Anmeldetag:  12.08.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 3/66(2006.01)
E06B 3/667(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2005/008791
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2006/027082 (16.03.2006 Gazette  2006/11)

(54)

BAUTEILESATZ AUS WENIGSTENS EINER SPROSSE UND WENIGSTENS ZWEI SPROSSENENDSTÜCKEN ZUM EINBAUEN IN EINE ISOLIERGLASSCHEIBE

SET OF COMPONENTS CONSISTING OF AT LEAST ONE GLAZING BAR AND AT LEAST TWO GLAZING BAR END PIECES FOR INSTALLING IN AN INSULATING GLASS PANE

ENSEMBLE D'ELEMENTS COMPRENANT AU MOINS UN MENEAU ET AU MOINS DEUX PIECES D'EXTREMITE DE MENEAU A INTEGRER DANS UNE VITRE ISOLANTE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 09.09.2004 DE 102004043581

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.05.2007  Patentblatt  2007/21

(73) Patentinhaber: Bystronic Lenhardt GmbH
75242 Neuhausen-Hamberg (DE)

(72) Erfinder:
  • SCHULER, Peter
    75233 Tiefenbronn (DE)

(74) Vertreter: Twelmeier, Ulrich et al
Twelmeier Mommer & Partner Westliche 56-68
75172 Pforzheim
75172 Pforzheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 19 709 154
DE-U1- 29 607 682
DE-U1- 29 602 634
US-A- 4 567 710
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung geht aus von einem Bauteilesatz mit dem im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen. Ein solcher Bauteilesatz ist aus der DE 197 09 154 A1 bekannt.

    [0002] Der Bauteilesatz besteht aus einer oder mehreren Sprossen und aus zwei oder mehr als zwei Sprossenendstücken und dient zum Einbauen in eine Isolierglasscheibe, in welcher zwei Glastafeln durch einen rahmenförmigen Abstandhalter auf Abstand gehalten und miteinander verklebt sind. Insbesondere geht es um Isolierglasscheiben, in welchen der rahmenförmige Abstandhalter aus einem thermoplastischen Strang besteht. Eine solche Isolierglasscheibe wird dadurch gebildet, dass der Strang zunächst auf eine der beiden zusammenzubauenden Isolierglasscheiben entlang deren Rand und mit Abstand zu deren Rand extrudiert wird, so dass er an der Glastafel haftet. Dann werden die beiden Glastafeln zu einer halbfertigen Isolierglasscheibe zusammengefügt, so dass die beiden Glastafeln durch den thermoplastischen Abstandhalter klebend miteinander verbunden sind. Dann wird die halbfertige Isolierglasscheibe verpresst, so dass die Glastafeln unter gleichzeitigem Strauchen des Abstandhalters einen vorgegebenen Abstand voneinander einnehmen. Die halbfertige Isolierglasscheibe hat eine durch die Außenseite des Abstandhalters und durch die beiden Glastafeln begrenzte, nach außen offene Randfuge, welche nachfolgend mit einer pastösen Versiegelungsmasse gefüllt wird, bei welcher es sich meist um eine aus zwei miteinander vermischten Komponenten bestehende Kunststoffmasse handelt, welche aushärtet und dadurch einen festen Verbund zwischen den Glastafeln herstellt. Als aushärtende Versiegelungsmassen sind Polysulfide (Thiokole) gebräuchlich, aber auch Polyurethan. Auch einkomponentige aushärtende Versiegelungsmassen sind bekannt. Als Material für thermoplastische Abstandhalter sind Butylkautschuke (Polyisobutylene) gebräuchlich.

    [0003] Sollen in eine Isolierglasscheibe Sprossen eingebaut werden, so geschieht das nach dem Auftragen des rahmenförmigen Abstandhalters auf die eine Glastafel und vor dem Zusammenfügen der beiden Glastafeln. Bei den Sprossen handelt es sich aus Gründen der Gewichtsersparnis und der Materialersparnis üblicherweise um dünnwandige metallische Hohlprofilstäbe, welche lackiert sein können.

    [0004] Im einfachsten Fall wird eine einzige Sprosse in die Isolierglasscheibe eingebaut. Zu diesem Zweck wird die Sprosse nach der Offenbarung der DE 197 09 154 A1 an ihren beiden Enden mit einem Sprossenendstück versehen, welches in Längsrichtung der Sprosse verschiebbar ist und die Sprosse an ihrem jeweiligen Ende entweder umschließt oder in der hohlen Sprosse steckt. Das macht es möglich, die Sprosse kürzer auszubilden als die lichte Weite des rahmenförmigen Abstandhalters, in welchen die Sprosse eingesetzt werden soll. Nach dem Positionieren der Sprosse zwischen den Schenkeln des rahmenförmigen Abstandhalters werden die Sprossenendstücke über die Enden der Sprosse hinaus vorgeschoben, bis sie mit scharfkantigen Fortsätzen in den thermoplastischen Abstandhalter eindringen und die Sprosse dadurch am Abstandhalter verankern. Ein ungewolltes Zurückbewegen des Sprossenendstückes auf der Sprosse oder in der Sprosse wird bei dem bekannten Bauteilesatz auf geeignete Weise gehemmt oder behindert, zum Beispiel durch einen Reibschluß zwischen der Sprosse und den Sprossenendstücken oder durch eine am Sprossenendstück vorgesehene widerhakenartig orientierte Riffelung, die zwar ein Vorschieben des Sprossenendstücks auf der Sprosse ermöglicht, nicht jedoch eine Bewegung in die entgegengesetzte Richtung, weil dann eine Schnittkante, die sich am Ende der Sprosse befindet, in die widerhakenartige Riffelung des Endstückes eingreift.

    [0005] Anstelle einer einzigen Sprosse kann auch eine Anordnung aus mehreren sich kreuzenden Sprossen, welche auch als Sprossenrahmen bezeichnet wird, in eine Isolierglasscheibe eingesetzt werden. In diesem Fall trägt jedes gegen den rahmenförmigen Abstandhalter gerichtete Sprossenende der Sprossenanordnung ein Sprossenendstück, welches nach dem Einfügen der Sprossenanordnung in den vom rahmenförmigen Abstandhalter umgebenen Raum über das Sprossenende vorgeschoben und am Abstandhalter verankert wird.

    [0006] Das Handhaben einer solchen Sprossenanordnung ist nicht ganz einfach, insbesondere wenn sie für eine größere Isolierglasscheibe bestimmt ist. Die Sprossenanordnung verhält sich vor ihrem Einbau nicht wie ein starres Gebilde und deshalb ist es schwierig, eine solche Anordnung auf Anhieb exakt an der vorbestimmten Stelle zu positionieren. Vielmehr kommt es vor, dass die Sprossenanordnung bei dem Versuch, sie in dem vom Abstandhalter umgebenen Raum zu positionieren, den noch weichen thermoplastischen Abstandhalter verformt und/oder verletzt.

    [0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, wie die Gefahr verringert werden kann, dass ein thermoplastischer Abstandhalter beim Einsetzen einer Sprosse oder einer Sprossenanordnung verformt oder verletzt wird.

    [0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Bauteilesatz mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen sowie durch einen Bauteilesatz mit einem zweiteiligen Sprossenendstück mit den im Anspruch 10 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0009] Der erfindungsgemäße Bauteilesatz besteht aus wenigstens einer Sprosse und wenigstens zwei Sprossenendstücken zum Einbauen in eine Isolierglasscheibe, in welcher zwei Glastafeln durch einen rahmenförmigen Abstandhalter auf Abstand gehalten und miteinander verklebt sind. Die Sprossenendstücke haben einerseits Mittel zu ihrer Verankerung am Abstandhalter und andererseits eine Halterung für ein Ende einer Sprosse. Bei wenigstens einem Sprossenendstück je Sprosse ist die Halterung so ausgebildet, dass die Sprosse mit ihrem Ende quer zu ihrer Längsrichtung in die Halterung des Sprossenendstückes einführbar ist bzw. mit einem an der Sprosse angebrachten ersten Teil eines zweiteiligen Sprossenendstückes quer zur Längsrichtung der Sprosse mit einem am Abstandhalter verankerten zweiten Teil des Sprossenendstückes formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbindbar ist.

    [0010] Die im Anspruch 1 angegebene Erfindung hat wesentliche Vorteile:

    ◆ Die Sprossenendstücke, in deren Halterung das Ende einer Sprosse quer zu ihrer Längsrichtung einführbar ist, können am Abstandhalter verankert werden, bevor sie an den Sprossen angebracht werden.

    ◆ Die Sprossenendstücke, in deren Halterung die Sprossen mit einem Ende quer zu ihrer Längsrichtung eingeführt werden können, lassen sich einzeln von Hand oder maschinell einfacher und genauer positionieren, als wenn sie bereits Bestandteil einer labilen, in sich nicht starren Sprossenanordnung wären. Die für das jeweilige Sprossenendstück vorgesehene Position kann zum Beispiel im Zuge der Bildung des thermoplastischen Abstandhalters durch Bedrucken mittels eines Tintenstrahldruckers oder durch Punktieren mittels eines Stempels genau markiert und das betreffende Sprossenendstück sehr genau an der markierten Stelle gesetzt und durch spitze oder scharfkantige Vorsprünge, die in den thermoplastischen Abstandhalter eindringen, an diesem verankert werden.

    ◆ Unbeabsichtigte Verletzungen und Verformungen des noch weichen thermoplastischen Abstandhalters können auf diese Weise vermieden werden. Verformungen des Abstandhalters beim Eindringen der spitzen oder scharfkantigen Vorsprünge kann man mit Leichtigkeit zusätzlich dadurch begegnen, dass man während des Verankerns des Sprossenendstücks am Abstandhalter einen Gegenhalter, welcher an dem thermoplastischen Abstandhalter nicht haftet, an die dem Sprossenendstück abgewandte Seite des Abstandhalters anlegt.

    ◆ Ist das Sprossenendstück erst einmal am Abstandhalter verankert, stabilisiert es den Abstandhalter während des Einführens der Sprosse in das Sprossenendstück.

    ◆ Wird eine Sprosse oder eine Sprossenanordnung eingesetzt, dann trifft ein jedes von einem Sprossenendstück freies Ende einer Sprosse nicht auf den thermoplastischen Abstandhalter, sondern auf das zugehörige, bereits am Abstandhalter verankerte Sprossenendstück und wirkt unmittelbar nur auf dieses, nicht aber auf den thermoplastischen Abstandhalter ein.

    ◆ Die Kraft, die beim Einführen des Endes einer Sprosse auf das Sprossenendstück einwirkt, ist überwiegend quer zur Längsrichtung der Sprosse gerichtet und somit auch überwiegend quer zu jener Oberfläche des Abstandhalters, auf welcher das Sprossenendstück verankert ist. Das ermöglicht es, die beim Einführen des Endes einer Sprosse in ein Sprossenendstück auftretenden Kräfte überwiegend in die Glastafel einzuleiten, auf welcher der thermoplastische Abstandhalter haftet, und dadurch das Einleiten von Kräften in den thermoplastischen Abstandhalter auf ein unkritisches Maß zu begrenzen.



    [0011] Grundsätzlich genügt es, an nur einem Ende einer Sprosse ein erfindungsgemäß ausgebildetes Sprossenendstück vorzusehen, in deren Halterung das Ende der Sprosse quer zu seiner Längsrichtung einführbar ist. Am gegenüberliegenden Ende der Sprosse könnte sich ein herkömmliches Sprossenendstück befinden, zum Beispiel in der Art, wie es in der DE 197 09 154 A1 offenbart ist. Ist in einem am Abstandhalter verankerten, erfindungsgemäß ausgebildeten Sprossenendstück erst einmal das Ende einer Sprosse korrekt positioniert und aufgenommen, kann man das gegenüberliegende Ende der Sprosse mit einem daran vorgesehenen herkömmlichen Sprossenendstück in eine dem dortigen Schenkel des Abstandhalters gegenüberliegende Lage verschwenken und durch Vorschieben des Sprossenendstückes über das Sprossenende hinaus an dem Schenkel des Abstandhalters verankern. Es ist im Rahmen dieser Erfindung aber auch möglich, nicht nur erfindungsgemäß ausgebildete Sprossenendstücke, sondern auch herkömmlich ausgebildete Sprossenendstücke vorab einzeln an vorbestimmter Stelle des rahmenförmigen thermoplastischen Abstandhalters zu verankern und dann beim Einsetzen einer Sprossenanordnung zunächst Sprossenenden in oder auf die herkömmlichen Sprossenendstücke zu stecken und danach die verbleibenden Sprossenenden durch Einschwenken der Sprossenanordnung in den vom rahmenförmigen Abstandhalter umgrenzten Raum in die erfindungsgemäß ausgebildeten Sprossenendstücke einzuführen.

    [0012] Vorzugsweise werden jedoch für alle Sprossenenden erfindungsgemäß ausgebildete Sprossenendstücke vorgesehen. Das hat den Vorteil, dass man im Bauteilesatz mit einer einzigen Art Sprossenendstücke auskommt und dass die eingebaute Sprossenanordnung an allen ihren Enden das gleiche Aussehen hat.

    [0013] Die zum Aufnehmen des Endes einer Sprosse am Sprossenendstück vorgesehene Halterung legt das Sprossenende in einer Weise fest, dass die Sprosse in der zusammengebauten Isolierglasscheibe eine vorbestimmte Lage beibehält. Zu diesem Zweck nimmt die erfindungsgemäße Halterung das Sprossenende so auf, dass dieses durch einen Formschluß und/oder Kraftschluß wenigstens gegen Bewegungen in eine Richtung quer zur Längsrichtung der Sprosse gesichert ist. Dabei ist eine formschlüssige Verbindung besonders bevorzugt. Insbesondere in Längsrichtung jenes Schenkels des Abstandhalters, an welchem das Sprossenendstück verankert ist, soll eine Bewegung der Sprosse mit Hilfe der Halterung verhindert werden.

    [0014] Zur Verhinderung einer Bewegung der Sprossenenden quer zur Fläche der Glastafeln kann man in an sich bekannter Weise die Sprossen und/oder die Sprossenendstücke in unmittelbarer Nähe des Abstandhalters an den beiden Glastafeln abstützen. Vorzugsweise sind die erfindungsgemäßen Sprossenendstücke so ausgebildet, dass sie eine Bewegung der Sprossenendstücke auch quer zu den Glastafeln verhindern und zu diesem Zweck die Halterung eine auch in Richtung quer zur Fläche der Glastafeln wirksamen Formschluß und/oder Kraftschluß herbeiführt.

    [0015] Wenn eine Sprosse mit ihren beiden Enden zwischen zwei aneinander gegenüberliegenden Sprossenendstücken aufgenommen ist, ist sie zwischen diesen unverlierbar gehalten. Ein Spiel in Längsrichtung der Sprosse ist grundsätzlich tolerierbar, sollte aber möglichst klein gehalten werden. Im Hinblick auf eine Verwendung des Bauteilesatzes in Kombination mit einem thermoplastischen Abstandhalter ist es jedoch bevorzugt, dass die Sprossenendstücke mit der Sprosse einen formschlüssigen Eingriff eingehen, welcher die Sprosse auch gegen Bewegungen in Längsrichtung der Sprosse sichert. Das hat den Vorteil, dass eine Sprosse, welche senkrecht in einer Isolierglasscheibe verläuft, mit ihrem Gewicht nicht nur auf dem unteren Schenkel des Abstandhalters lastet, sondern durch den Formschluß auch am oberen Schenkel des Abstandhalters aufgehängt ist, so dass sich ihr Gewicht nicht nur auf einen, sondern auf zwei Schenkel des Abstandhalters verteilt.

    [0016] Eine vorteilhafte Möglichkeit, das Ende einer Sprosse seitlich in das Sprossenendstück einzuführen und darin gegen Bewegungen quer zur Längsrichtung der Sprosse zu sichern, besteht darin, auf einer Grundplatte des Sprossenendstükkes Anschläge vorzusehen, welche von der Grundplatte abstehen und das Ende einer Sprosse zwischen sich aufnehmen. Wenigstens einer dieser Anschläge ist vorzugsweise als eine Zunge ausgebildet, welche schräg von der Grundplatte absteht, bei ein gesetztem Sprossenende gegen die Sprosse gerichtet ist und zum Einführen des Sprossenendes federnd in Richtung gegen die Grundplatte, insbesondere in eine Ausnehmung der Grundplatte, gedrückt werden kann. Das erlaubt ein sehr einfaches Einführen der Sprosse, indem diese seitlich gegen die Zunge bewegt wird, auf die Zunge gleitet und sie dabei gegen die Grundplatte drückt. Ist das Sprossenende vollständig über die Zunge hinwegbewegt, federt die Zunge wieder hoch und verriegelt das Sprossenende. Besonders günstig ist es, wenn zwei einander gegenüberliegende und gegeneinander gerichtete Zungen auf der Grundplatte vorgesehen sind, denn diese können das Sprossenende federnd zwischen sich aufnehmen und federnd zwischen den beiden Glastafeln der Isolierglasscheibe zentrieren. Außerdem muß man bei einem Sprossenendstück, welches zwei einander gegenüberliegende Zungen hat, nicht besonders auf deren Orientierung achten, wenn man das Sprossenendstück auf dem Abstandhalter verankert.

    [0017] Eine günstige Möglichkeit, das Sprossenendstück so auszubilden, dass das Sprossenende quer zur Längsrichtung der Sprosse eingeführt werden kann, besteht darin, dass als Halterung eine Klammer vorgesehen ist, welche auf einer Grundplatte des Sprossenendstücks zwei einander gegenüberliegende Schenkel hat, von denen wenigstens einer federnd parallel zur Grundplatte auslenkbar ist und zwischen welche das Ende der Sprosse quer zu ihrer Längsrichtung einführbar ist. In eine solche Klammer kann das Sprossenende unter Aufweiten der Klammer eingeschoben und dann verrastet werden, so dass die Klammer das Ende der Sprosse formschlüssig umschließt. Dem kommt entgegen, dass Sprossen häufig einen Querschnitt haben, welcher nicht rechteckig ausgebildet ist, sondern Schrägflächen hat, die das Einführen in eine Klammer erleichtern.

    [0018] Zweckmäßigerweise bildet man die Klammer so aus, dass sie in der Lage ist, die Sprosse zwischen den beiden Glastafeln einer Isolierglasscheibe so zu zentrieren, dass die Sprosse die beiden Glastafeln nicht berührt. Zu diesem Zweck können die einander zugewandten Seiten der Klammer eine Kontur haben, welche der Kontur der Sprosse angepasst oder angenähert ist. Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei welcher in der Sprosse nahe bei ihren Enden Ausnehmungen vorgesehen sind, in welche die Schenkel der Klammern eingreifen können. Durch einen solchen Eingriff kann sichergestellt werden, dass das Ende einer Sprosse in einer solchen Klammer eine genau vorbestimmte Lage einnimmt.

    [0019] Eine andere günstige Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass eine in ein Sprossenendstück eingeführte Sprosse sich in dem Sprossenendstück nicht in Längsrichtung der Sprosse bewegen kann, besteht darin, das Sprossenendstück mit einer Grundplatte zu versehen, auf welcher zwei zueinander parallele Winkelschienen angebracht sind, die in einem Abstand von der Grundplatte gegeneinander gerichtete Schenkel haben, welche in dazu passende Schlitze in den Sprossen einführbar sind. Zweckmäßigerweise verlaufen die Winkelschienen in Einbaulage quer, insbesondere rechtwinklig, zu den Glastafeln und befinden sich die dazu passenden Schlitze in Schmalseiten der Sprossen.

    [0020] Hat das Sprossenendstück eine Grundplatte, so eignet sich diese besonders gut, um darauf spitze Vorsprünge, Dorne oder Schneiden vorzusehen, mit welchen das Sprossenendstück am thermoplastischen Abstandhalter verankert werden kann. Dazu wird das Sprossenendstück gegen den thermoplastischen Abstandhalter gedrückt, bis die Grundplatte an ihm anliegt. Wenn nötig, kann man den Abstandhalter während des Andrückens mit einem Gegenhalter stützen. Die Grundplatte eignet sich auch gut, um den Abstandhalter an den Fußpunkten der Sprossen zu stabilisieren und die von den Sprossen ausgehenden Belastungen auf eine größere Fläche des Abstandhalters zu verteilen. Die Grundplatte muß nicht geschlossen ausgebildet sein, sondern kann Öffnungen haben, die zum Beispiel dadurch gebildet sind, dass die Elemente der Halterung für das Sprossenende und die spitzen Vorsprünge, Dorne oder Schneiden zum Verankern des Sprossenendstückes am Abstandhalter durch Ausschneiden aus der Grundplatte und Biegen gebildet sind.

    [0021] Das erfindungsgemäße Sprossenendstück kann aber auch preiswert als Formteil aus Kunststoff durch Spritzgießen hergestellt sein. Das ist bevorzugt.

    [0022] Die erfindungsgemäßen Sprossenendstücke können einteilig ausgebildet sein.

    [0023] Es kann jedoch auch vorteilhaft sein, die Sprossenendstücke zweiteilig auszubilden. Bei einem vorteilhaften zweiteiligen Sprossenendstück befinden sich die Mittel zum Verankern am Abstandhalter und die Halterung für das Sprossenende an verschiedenen Teilen des Sprossenendstückes, welche so ausgebildet sind, dass sie quer zur Längsrichtung der Sprosse formschlüssig und/oder kraftschlüssig, insbesondere durch eine Nut- und -Feder-Anordnung miteinander verbindbar sind. Das hat wesentliche Vorteile. Erstens kann für Sprossen mit unterschiedlichen Querschnitten das gleiche Teil zum Verankern am Abstandhalter verwendet werden. Zweitens kann das unmittelbar mit dem Ende einer Sprosse zu verbindende Teil des Sprossenendstückes bereits vor dem Einsetzen einer Sprossenanordnung in die Isolierglasscheibe mit den Sprossenenden verbunden werden, ohne sich die Nachteile des Standes der Technik einzuhandeln. Drittens unterliegt die Art der Verbindung zwischen den beiden Teilen des Sprossenendstükkes keinerlei Einschränkungen durch Art und Gestalt der Sprossen und erlaubt deshalb günstigere und vielfältigere Verbindungsmöglichkeiten als in dem Fall, dass der Bauteilesatz einteilige Sprossenendstücke enthält.

    [0024] Die Vorteile, die für einen Bauteilesatz gemäß Anspruch 1 angegeben sind, gelten sinngemäß auch für einen Bauteilesatz mit zweiteiligem Sprossenendstück.

    [0025] Bei einem zweiteiligen Sprossenendstück kann die Halterung für das Ende der Sprosse wie bei einem herkömmlichen Sprossenendstück ausgebildet sein, wie es zum Beispiel in der DE 197 09 154 A1 offenbart ist, so dass das eine Teil des Sprossenendstückes durch eine Steckbewegung in Längsrichtung der Sprosse mit dieser verbunden werden kann, insbesondere durch ein in die Sprosse eingreifendes Paßstück, welches darin vorzugsweise reibschlüssig gehalten ist. Das andere Teil des zweiteiligen Sprossenendstückes hat vorzugsweise eine Grundplatte mit spitzen Vorsprüngen, Dornen, Schneiden oder dergleichen Mitteln, wie sie vorzugsweise auch bei einem Sprossenendstück gemäß Anspruch 1 vorgesehen und dort erläutert sind. Es kann wie ein einteiliges Sprossenendstück an einem thermoplastischen Abstandhalter verankert werden. Die sich quer zur Längsrichtung der Sprosse erstreckende Nut- und -Feder-Anordnung, durch welche die beiden Teile des Sprossenendstückes bevorzugt miteinander verbunden werden können, sind an den einander zugewandten Seiten der beiden Teile des Sprossenendstückes ausgebildet, wobei sich die Nut und die Feder rechtwinklig zu den beiden Glastafeln erstrecken sollen. Besonders geeignet ist eine Schwalbenschwanzverbindung zwischen den beiden Teilen des Sprossenendstückes, durch welche das Sprossenende sowohl in der Längsrichtung der Sprosse als auch quer zum Schwalbenschwanz fixiert wird. Eine Fixierung in Längsrichtung des Schwalbenschwanzes kann man dadurch erzielen, dass man die Nut und die Feder aufeinander abgestimmt so ausbildet, dass sie in einer Mittelstellung miteinander verrasten.

    [0026] Anstelle einer Schwalbenschwanzverbindung kann man auch eine Nut an dem einen Teil des zweiteiligen Sprossenendstückes vorsehen, in welche eine am anderen Teil ausgebildete Feder mit einer gerundeten Kontur eingreift, insbesondere mit einer ovalen oder einer kreisrunden Kontur, wodurch sowohl das Einführen der Feder in die Nut als auch das Verrasten der Feder in einer Mittelstellung in der Nut erleichtert wird.

    [0027] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt. Gleiche oder aneinander entsprechende Teile sind in den verschiedenen Beispielen mit übereinstimmenden Bezugszeichen bezeichnet.

    [0028] Die Erfindung eignet sich nicht nur zur Verwendung bei Isolierglasscheiben mit thermoplastischem Abstandhalter, sondern auch bei Isolierglasscheiben mit auf andere Weise hergestellten Abstandhaltern, insbesondere solchen aus Kunststoff, zum Beispiel von der Rolle zu verarbeitende Abstandhalter wie der unter dem Handelsnamen SUPERSPACER bekannte Abstandhalter aus geschäumtem Kunststoff.
    Figur 1
    zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Sprossenendstückes in einer Seitenansicht,
    Figur 2
    zeigt das Sprossenendstück aus Figur 1 in einer anderen Seitenan- sicht, nämlich mit einer gegenüber der Figur 1 um 90 ° geänderten Blickrichtung,
    Figur 3
    zeigt das Sprossenendstück aus Figur 1 in einer Draufsicht,
    Figur 4
    zeigt den Schnitt A-A durch das Sprossenendstück,
    Figur 5
    zeigt das auf einem Schenkel eines Abstandhalters verankerte Sprossenendstück vor dem Einführen einer Sprosse,
    Figur 6
    zeigt das auf einem Schenkel eines Abstandhalters verankerte Sprossenendstück nach dem Einführen einer Sprosse,
    Figur 7
    zeigt eine Abwandlung des Sprossenendstückes aus den Figuren 1 bis 6 in Verbindung mit einer Sprosse in einer Seitenansicht,
    Figur 8
    zeigt vergrößert einen Ausschnitt aus Figur 7,
    Figur 9
    zeigt ein zweiteiliges Sprossenendstück, dessen beide Teile durch eine Schwalbenschwanzverbindung verbunden werden können,
    Figur 10
    zeigt das zweiteilige Sprossenendstück aus Figur 9 in Verbindung mit einer im Längsschnitt dargestellten Sprosse,
    Figur 11
    zeigt das Oberteil eines abgewandelten zweiteiligen Sprossenend- stückes in einer Seitenansicht,
    Figur 12
    zeigt das dazugehörige Unterteil in einer Seitenansicht,
    Figur 13
    zeigt die Draufsicht auf die dem Unterteil zugewandte Seite des Oberteils aus Figur 11,
    Figur 14
    zeigt die Draufsicht auf das Unterteil gemäß Figur 12.


    [0029] Das in den Figuren 1 bis 4 dargestellte einteilige Sprossenendstück 1 ist Bestandteil eines Bauteilesatzes gemäß den Ansprüchen 1 bis 5. Es hat eine Grundplatte 2, welche vorzugsweise eben ausgebildet ist. Die Grundplatte 2 hat einen annähernd rechteckigen Umriss mit abgerundeten Ecken. An der Unterseite der Grundplatte 2 sind mehrere spitz zulaufende Dorne 3 vorgesehen; im dargestellten Beispiel sind es vier Dorne 3, welche symmetrisch zu den beiden rechtwinklig zueinander stehenden Mittellinien der Grundplatte 2 angeordnet sind. Weiterhin hat die Grundplatte 2 zwei Ausnehmungen 4, in welcher jeweils eine Zunge 5a, 5b in der Nähe des Längsrandes der Grundplatte 2 fußt und sich unter einem spitzen Winkel, welcher vorzugsweise zwischen 20 ° und 45 ° beträgt, über die Oberseite der Grundplatte 2 erhebt. Die Zungen 5a, 5b sind symmetrisch zu der Mittellinie A-A angeordnet, welche die Längsränder 2c der Grundplatte 2 schneidet und sind gegeneinander gerichtet. Parallel zu den schmalen Rändern 2d der Grundplatte 2 ragen von dieser zwei vorzugsweise eben ausgebildete Leitelemente 6 nach oben. Die Zungen 5a, 5b und die Leitelemente 6 erheben sich annähernd gleich weit über die Oberseite der Grundplatte 2.

    [0030] Um eine Sprosse 10 oder eine Anordnung von Sprossen 10 in eine Isolierglasscheibe einsetzen zu können, werden zunächst Sprossenendstücke 1 in der erforderlichen Anzahl an vorbestimmten Stellen auf der Innenseite eines thermoplastischen Abstandhalters 7 verankert, welcher auf eine erste Glastafel 8 aufgetragen ist und an dieser haftet. Als die Innenseite des Abstandhalters 7 wird jene Seite bezeichnet, welche in der fertigen Isolierglasscheibe dem Innenraum der Isolierglasscheibe zugewandt ist.

    [0031] Die Breite b des Sprossenendstückes 1 ist so gewählt, dass sie kleiner oder gleich dem Abstand der beiden Glastafeln 8 und 9 in einer fertigen Isolierglasscheibe ist. In Figur 5 ist ein Beispiel dargestellt, in welchem die Breite b des Sprossenendstückes 1 gleich dem Abstand der beiden Glasscheiben 8 und 9 in der fertigen Isolierglasscheibe ist. Deshalb konnte das Sprossenendstück 1 so auf dem Abstandhalter 7 positioniert werden, dass es mit seinem einen Längsrand 2c der Glastafel 8 anliegt. In ein so positioniertes Sprossenendstück 1 kann eine Sprosse 10, wie in Figur 5 dargestellt, von der Seite her im rechten Winkel zur Glastafel 8 eingeführt werden, wobei sich das Ende der Sprosse 10 dicht über Grundplatte 2 hinweg oder auf dieser bewegt. Beim Einführen der Sprosse 10 trifft das Ende der Sprosse 10 auf die Zunge 5a, gleitet über sie hinweg und drückt sie dabei gegen die Grundplatte 2 und gegebenenfalls in deren Ausschnitt 4 hinein. Wenn der Abstand der Zungen 5a und 5b voneinander in ihrer aufgerichteten Stellung, wie in Figur 2 dargestellt, kleiner ist als die Dicke D der Sprosse 10, dann trifft die Sprosse 10 auf die Zunge 5b, bevor sie die Zunge 5a vollständig überquert hat und richtet bei weiterem Einführen der Sprosse 10 die Zunge 5b federnd in eine steilere Stellung auf. Hat die Sprosse 10 schließlich die Zunge 5a überquert, federt die Zunge 5a wieder hoch und die Zungen 5a und 5b spannen die Sprosse 10 federnd zwischen sich ein.

    [0032] Der Abstand der Leitelemente 6 ist auf die Breite B der Sprosse 10 abgestimmt. Die Leitelemente 6 dienen der seitlichen Führung der der Sprosse 10 beim Einführen in das Sprossenendstück. Außerdem bilden die Leitelemente 6 für die eingeführten Sprossenenden Anschläge, die ein Verschieben der Sprossenenden entlang des Abstandhalters 7 verhindern. Die Zungen 5a und 5b und die Leitelemente 6 bilden eine Halterung, welche die Lage des Endes der Sprosse 10 bestimmt, siehe Figur 6. Sind alle Sprossen 10 einer Sprossenanordnung mit ihren Enden auf die geschilderte Weise in Sprossenendstücke 1 eingeführt, kann die Isolierglasscheibe durch Annähern einer zweiten Glastafel 9 an die erste Glastafel 8 geschlossen und verpresst werden, wobei die zweite Glastafel 9 der ersten Glastafel 8 höchstens bis zum Anschlagen am Sprossenendstück 1 angenähert werden kann. Dabei wird der Abstandhalter 7 plastisch gestaucht und stellt einen dichten Verbund zwischen den beiden Glastafeln 8 und 9 her.

    [0033] Der Zusammenbau der Isolierglasscheibe kann dahingehend abgewandelt werden, dass die Sprossenendstücke 1 nicht an der Glastafel 8 anliegend am Abstandhalter 7 verankert werden, sondern auf die Breite des Abstandhalters 7 zentriert werden, so dass sie jedenfalls zunächst einen Abstand von der Glastafel 8 aufweisen. Das hat den Vorteil, dass beim anschließenden Schließen und Verpressen der Isolierglasscheibe der Abstandhalter 7 eine symmetrische Stauchung erfährt.

    [0034] Das Zusammenbauen der Isolierglasscheibe kann weiterhin dahingehend abgewandelt werden, dass Sprossenendstücke verwendet werden, deren Breite b kleiner ist als der in der Isolierglasscheibe vorgesehene Abstand der beiden Glastafeln 8 und 9. In diesem Fall verankert man die Sprossenendstücke 1 ebenfalls mittig auf dem Abstandhalter 7, so dass sie in der fertigen Isolierglasscheibe einen möglichst gleichen Abstand zu beiden Glastafeln 8 und 9 aufweisen.

    [0035] Das in den Figuren 7 und 8 dargestellte Ausführungsbeispiel gemäß Anspruch 9 unterscheidet sich von dem in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel darin, dass die Leitelemente 6 keine ebenen Gebilde sind, sondern Winkelschienen, deren abgewinkelte Schenkel 6a einander zugewandt sind und formschlüssig in Schlitze 11 eingreifen, welche in den Schmalseiten 10a der Sprossen 10 vorgesehen sind. Dadurch verhindern sie eine Bewegung der Sprossen 10 in ihrer Längsrichtung 12.

    [0036] Das in den Figuren 9 und 10 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt ein zweiteiliges Sprossenendstück 1 gemäß den Ansprüchen 10 bis 15, bestehend aus einem ersten Teil 1a, welches eine Grundplatte 2a und auf deren Oberseite ein Paßstück 13 hat, welches - wie in Figur 10 dargestellt - in eine hohle Sprosse 10 eingeführt und darin reibschlüssig festgelegt werden kann. Dazu ist das Paßstück mit einer Riffelung 14 versehen. In der Grundplatte 2a befindet sich eine nach unten offene, schwalbenschwanzförmige Nut 15.

    [0037] Das zweite Teil 1b des Sprossenendstückes hat eine Grundplatte 2b, deren Unterseite Dorne 3 trägt, welche ebenso wie die Dorne 3 im Beispiel der Figuren 1 bis 4 ausgebildet und angeordnet sein können. Die Oberseite des Teils 1b ist mit einer schwalbenschwanzförmigen Feder 16 versehen, welche in die Nut 15 passt.

    [0038] Zum Einsetzen einer Sprosse 10 in eine Isolierglasscheibe wird zunächst das erste Teil 1a mit seinem Paßstück 13 in die hohle Sprosse 10 gesteckt. Dann wird das zweite Teil 2b auf die anhand der Figuren 1 bis 6 beschriebene Weise auf einem thermoplastischen Abstandhalter 7 verankert. Anschließend wird das Ende der Sprosse 10 mit dem darin steckenden Teil 1 a des Sprossenendstückes auf die Feder 16 geschoben und dadurch festgelegt.

    [0039] Die Lage der Nut 15 und die Lage der Feder 16 können gegeneinander vertauscht werden, d. h. die Feder 16 kann auch an der Unterseite der Grundplatte 2a und die dazugehörige Nut 15 in der Grundplatte 2b vorgesehen sein.

    [0040] Das in den Figuren 11 bis 14 dargestellte Ausführungsbeispiel gemäß den Ansprüchen 16 und 17 unterscheidet sich von dem in den Figuren 9 und 10 dargestellten Ausführungsbeispiel darin, dass die Nut 15 in der zweiten Grundplatte 2b vorgesehen ist. Die Nut 15 ist hinterschnitten ausgebildet, aber nicht schwalbenschwanzförmig; vielmehr ragen von den Enden der Nut vier Zungen 17 schräg in Richtung der Mitte der Nut 15, ohne mit ihren Spitzen aufeinander zu treffen. In der Mitte der Nut ragen von deren Längsseiten noch zwei stummelartige Fortsätze 18 in die Nut 15, ohne aufeinander zu treffen. Die Zungen 17 und die stummelartigen Fortsätze 18 haben, wie es Figur 12 zeigt, einen Abstand vom Grund 15a der Nut 15.

    [0041] An der Unterseite der ersten Grundplatte 2a befindet sich mittig ein kreisrunder Fortsatz 16a mit T-förmigem Längsschnitt. Unter dem Längsschnitt wird hier ein Schnitt in Richtung der Längsrichtung 12 der Sprosse 10 verstanden. Der Fortsatz 16a hat einen Hals 16b und einen Kopf 16c. Der Fortsatz 16a erfüllt die Funktion einer "Feder", die in die Nut 15 eingeführt und darin verriegelt werden kann. Zu diesem Zweck gleitet der Kopf 16c unter die Zungen 17 und die Fortsätze 18, zwischen deren Spitzen der Hals 16b einrastet, nachdem er auf dem Weg dorthin zwei der Zungen 17 federnd auseinandergedrückt hatte.

    [0042] In den Figuren 7 und 13 ist die Querschnittsgestalt einer typischen Sprosse 10 dargestellt, welche am Übergang zwischen ihren Breitseiten 10b und ihren Schmalseiten 10a Schrägflächen 19 hat, welche der Sprosse 10 ein graziles Aussehen verleihen und gleichzeitig das Einführen der Sprosse 10 in ein erfindungsgemäßes Sprossenendstück 1 erleichtern.

    Bezugszeichenliste:



    [0043] 
    1.
    Sprossenendstück
    1a.
    erster Teil des Sprossenendstückes
    1b.
    zweiter Teil des Sprossenendstückes
    2.
    Grundplatte
    2a.
    Grundplatte von 1a
    2b.
    Grundplatte von 1b
    2c.
    Längsränder von 2
    2d.
    schmale Ränder von 2
    3.
    Dorne
    4.
    Ausnehmungen
    5a.
    Zunge
    5b.
    Zunge
    6.
    Leitelemente; Winkelschienen
    6a.
    abgewinkelter Schenkel von 6
    7.
    Abstandhalter
    8.
    Glastafel
    9.
    Glastafel
    10.
    Sprosse
    10a.
    Schmalseite von 10
    10b.
    Breitseite von 10
    11.
    Schlitze
    12.
    Längsrichtung
    13.
    Paßstück
    14.
    Riffelung
    15.
    Nut
    15a.
    Grund
    16.
    Feder
    16a.
    kreisrunder Fortsatz
    16b.
    Hals
    16c.
    Kopf
    17.
    Zungen
    18.
    Fortsätze
    19.
    Schrägflächen



    Ansprüche

    1. Bauteilesatz aus wenigstens einer Sprosse (10) und wenigstens zwei Sprossenendstücken (1) zum Einbauen in eine Isolierglasscheibe, in welcher zwei Glastafeln (8, 9) durch einen rahmenförmigen Abstandhalter (7) auf Abstand gehalten und miteinander verklebt sind,
    wobei die Sprossenendstücke (1) Mittel (3) zum Verankern am Abstandhalter (7) und eine Halterung (5a, 5b, 6) für ein Ende einer Sprosse (10) haben, dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens einem Sprossenendstück (1) je Sprosse (10) die Halterung (5a, 5b, 6) so ausgebildet ist, dass die Sprosse (10) mit ihrem Ende quer zu ihrer Längsrichtung (12) in die Halterung (5a, 5b, 6) einführbar ist.
     
    2. Bauteilesatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (5a, 5b, 6) das Ende einer Sprosse (10) wenigstens gegen Bewegungen des Endes der Sprosse (10) in einer Richtung quer zur Längsrichtung (12) der Sprosse formschlüssig und/oder kraftschlüssig aufnimmt.
     
    3. Bauteilesatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (5a, 5b, 6) mit dem Ende der Sprosse (10) einen formschlüssigen Eingriff eingeht, welcher die Sprosse (10) auch gegen Bewegungen in der Längsrichtung (12) der Sprosse (10) sichert.
     
    4. Bauteilesatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (5a, 5b, 6) wenigstens eine Zunge (5a, 5b) aufweist, welche schräg von einer Grundplatte (2) absteht und federnd in Richtung gegen die Grundplatte (2) gedrückt werden kann.
     
    5. Bauteilesatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (5a, 5b) aus einer Ausnehmung (4) der Grundplatte (2) herausragt und federnd in diese gedrückt werden kann.
     
    6. Bauteilesatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung eine Klammer aufweist, welche zwei auf einer Grundplatte (2) des Sprossenendstücks (1) einander gegenüberliegende Schenkel hat, von denen wenigstens einer federnd auslenkbar ist und zwischen welche das Ende der Sprosse (10) quer zu ihrer Längsrichtung (12) einführbar ist.
     
    7. Bauteilesatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer das Ende der Sprosse (10) formschlüssig umschließt.
     
    8. Bauteilesatz nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel in zwei einander gegenüberliegende Ausnehmungen eingreifen, welche nahe beim Ende der Sprosse (10) in dieser vorgesehen sind.
     
    9. Bauteilesatz nach Anspruch 3 oder nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sprossenendstück (1) eine Grundplatte (2) hat, auf welcher zwei zueinander parallele Winkelschienen (6) angebracht sind, die in einem Abstand von der Grundplatte (2) gegeneinander gerichtete Schenkel (6a) haben, welche in dazu passende Schlitze (11) in den Sprossen (10) einführbar sind.
     
    10. Bauteilesatz aus wenigstens einer Sprosse (10) und wenigstens zwei Sprossenendstücken (1) zum Einbauen in eine Isolierglasscheibe, in welcher zwei Glastafeln (8, 9) durch einen rahmenförmigen Abstandhalter (7) auf Abstand gehalten und miteinander verklebt sind,
    wobei die Sprossenendstücke (1) Mittel (3) zum Verankern am Abstandhalter (7) und eine Halterung (13) für ein Ende einer Sprosse (10) haben,
    dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Sprossenendstück (1) je Sprosse (10) zweiteilig ausgebildet ist, dass die Halterung (13) und die Mittel (3) zum Verankern am Abstandhalter (7) an verschiedenen Teilen (1a, 1b) des zweiteiligen Sprossenendstückes (1) vorgesehen sind und dass diese beiden Teile (1a, 1b) quer zur Längsrichtung (12) der Sprosse (10) formschlüssig und/oder kraftschlüssig miteinander verbindbar sind.
     
    11. Bauteilesatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (1a, 1b) des Sprossenendstückes (1) durch eine Anordnung aus einer Nut (15) und einer Feder (16) miteinander verbindbar sind.
     
    12. Bauteilesatz nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (13) so ausgebildet ist, dass sie durch eine Steckbewegung in der Längsrichtung (12) der Sprosse (10) mit dieser zu verbinden ist.
     
    13. Bauteilesatz nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprosse (10) hohl ist und die Halterung (13) ein in die Sprosse (10) eingreifendes Paßstück ist.
     
    14. Bauteilesatz nach Anspruch 11 und 12 oder 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (15) und die Feder (16) hinterschnitten ausgebildet sind.
     
    15. Bauteilesatz nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Anordnung aus Nut (15) und Feder (16) eine Schwalbenschwanzverbindung vorgesehen ist.
     
    16. Bauteilesatz nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (15) und die Feder (16) in einer Mittelstellung miteinander verrastend ausgebildet sind.
     
    17. Bauteilesatz nach Anspruch 14 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Nut (15) eingreifende Feder (16) eine gerundete, insbesondere eine ovale oder kreisrunde Kontur hat.
     


    Claims

    1. A set of components consisting of at least one glazing bar (10) and of at least two glazing bar end pieces (1) for installing into an insulated glass pane, in which two glass plates (8, 9) are held at a distance by means of a frame-shaped spacer (7) and are bonded to one another, wherein the glazing bar end pieces (1) have means (3) for anchoring them to the spacer (7) and a fastener (5a, 5b, 6) for one end of a glazing bar (10),
    characterized in that for each glazing bar (10) the fastener (5a, 5b, 6) of at least one glazing bar end piece (1) is embodied in such a manner that the glazing bar (10), with its end, can be introduced into the fastener (5a, 5b, 6) transverse to its longitudinal direction (12).
     
    2. The set of components according to claim 1, characterized in that the fastener (5a, 5b, 6) accommodates the end of a glazing bar (10) in a positive and/or non-positive manner at least against movements of the end of the glazing bar (10) in a direction transverse to the longitudinal direction (12) of the glazing bar.
     
    3. The set of components according to claim 2, characterized in that the fastener (5a, 5b, 6) engages in a positive manner with that end of the glazing bar (10), which also secures the glazing bar (10) against movements in the longitudinal direction (12) of the glazing bar (10).
     
    4. The set of components according to any one of the preceding claims, characterized in that the fastener (5a, 5b, 6) encompasses at least one tongue (5a, 5b), which projects at an angle from a base plate (2) and which can be pushed in the direction against the base plate (2) in a resilient manner.
     
    5. The set of components according to claim 4, characterized in that the tongue (5a, 5b) projects out of a recess (4) of the base plate (2) and can be pushed into said recess (4) in a resilient manner.
     
    6. The set of components according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the fastener encompasses a clip, which has two legs located opposite one another on a base plate (2) of the glazing bar end piece (1), at least one of which legs can be moved in a resilient manner and between which the end of the glazing bar (10) can be introduced transverse to its longitudinal direction (12).
     
    7. The set of components according to claim 6, characterized in that the clip encloses the end of the glazing bar (10) in a positive manner.
     
    8. The set of components according to claim 6 or 7, characterized in that the legs engage with two recesses located opposite one another, which are provided therein close to the end of the glazing bar (10).
     
    9. The set of components according to claim 3 or according to claims 3 and 4, characterized in that the glazing bar end piece (1) has a base plate (2) to which two angular guides (6), which are parallel to one another, are affixed, which have, at a distance from the base plate (2), legs (6a), which are directed opposite to one another and which can be introduced into matching slots (11) in the glazing bars (10).
     
    10. A set of components consisting of at least one glazing bar (10) and of at least two glazing bar end pieces (1) for installing into an insulated glass pane, in which two glass plates (8, 9) are held at a distance by means of a frame-shaped spacer (7) and are bonded to one another, wherein the glazing bar end pieces (1) have means (3) for anchoring them to the spacer (7) and a fastener (13) for one end of a glazing bar (10),
    characterized in that at least one glazing bar end piece (1) for each glazing bar (10) is embodied in two pieces, in that the fastener (13) and the means (3) for anchoring on the spacer (7) are provided at different parts (1a, 1b) of the two-piece glazing bar end piece (1) and in that these two parts (1a, 1b) can be connected to one another in a positive and/or non-positive manner transverse to the longitudinal direction (12) of the glazing bar (10).
     
    11. The set of components according to claim 10, characterized in that the two parts (1a, 1b) of the glazing bar end piece (1) can be connected to one another by means of an arrangement consisting of a groove (15) and a tongue (16).
     
    12. The set of components according to claim 10 or 11, characterized in that the fastener (13) is embodied in such a manner that it can be connected to the glazing bar (10) by means of a plug-in movement in the longitudinal direction (12) of the glazing bar (10).
     
    13. The set of components according to claim 10, 11 or 12, characterized in that the glazing bar (10) is hollow and in that the fastener (13) is a fitting piece, which engages with the glazing bar (10).
     
    14. The set of components according to claim 11 and 12 or 11 and 13, characterized in that the groove (15) and the tongue (16) are embodied so as to be undercut.
     
    15. The set of components according to claim 14, characterized in that the arrangement consisting of a groove (15) and a tongue (16) is provided in the form of a dovetail joint.
     
    16. The set of components according to claim 14 or 15, characterized in that the groove (15) and the tongue (16) are embodied so as to lock with one another in a center position.
     
    17. The set of components according to claim 14 or 16, characterized in that the tongue (16), which engages with the groove (15), has a rounded, in particular an oval or circular contour.
     


    Revendications

    1. Ensemble de composants constitué par au moins un croisillon (10) et par au moins deux embouts de croisillon (1) à des fins d'encastrement dans une vitre isolante dans laquelle deux pans de verre (8, 9) sont maintenus à l'écart l'un de l'autre via une entretoise (7) en forme d'encadrement et sont collés l'un à l'autre,
    les embouts de croisillon (1) possédant des moyens (3) pour l'ancrage à l'entretoise (7) et un dispositif de fixation (5a, 5b, 6) pour une extrémité d'un croisillon (10) ;
    caractérisé en ce que, dans au moins un embout de croisillon (1) pour chaque croisillon (10), le dispositif de fixation (5a, 5b, 6) est réalisé de telle sorte que le croisillon (10) peut venir s'insérer avec son extrémité en direction transversale par rapport à sa direction longitudinale (12) dans le dispositif de fixation (5a, 5b, 6).
     
    2. Ensemble de composants selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité d'un croisillon (10) vient se loger dans le dispositif de fixation (5a, 5b, 6) par complémentarité de forme et/ou par voie mécanique, au moins à l'encontre des mouvements de l'extrémité du croisillon (10) dans une direction transversale par rapport à la direction longitudinale (12) du croisillon.
     
    3. Ensemble de composants selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de fixation (5a, 5b, 6) assure un engrènement par complémentarité de forme avec l'extrémité du croisillon (10), qui protège le croisillon (10) également à l'encontre des mouvements dans la direction longitudinale (12) du croisillon (10).
     
    4. Ensemble de composants selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de fixation (5a, 5b, 6) présente au moins une languette (5a, 5b), qui fait saillie en inclinaison par rapport à une plaque de base (2) et qui peut être comprimée de manière élastique dans la direction de la plaque de base (2).
     
    5. Ensemble de composants selon la revendication 4, caractérisé en ce que la languette (5a, 5b) fait saillie par rapport à un évidement (4) de la plaque de base (2) et peut être comprimée de manière élastique dans ledit évidement.
     
    6. Ensemble de composants selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de fixation présente une agrafe qui possède deux branches opposées l'une à l'autre sur une plaque de base (2) de l'embout de croisillon (1), dont au moins une est à même de s'écarter de manière élastique, et entre lesquelles l'extrémité du croisillon (10) peut venir s'insérer en direction transversale par rapport à sa direction longitudinale (12).
     
    7. Ensemble de composants selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'agrafe entoure par complémentarité de forme l'extrémité du croisillon (10).
     
    8. Ensemble de composants selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les branches viennent s'engrener dans deux évidements opposés l'un à l'autre, qui sont prévus à proximité de l'extrémité du croisillon (10), dans ce dernier.
     
    9. Ensemble de composants selon la revendication 3 ou selon les revendications 3 et 4, caractérisé en ce que l'embout de croisillon (1) possède une plaque de base (2) sur laquelle viennent s'appliquer deux rails angulaires (6) parallèles l'un à l'autre qui possèdent des branches (6a) orientées l'une vers l'autre à une certaine distance de la plaque de base (2), qui peuvent venir s'insérer dans des fentes (11) conçues à cet effet, pratiquées dans les croisillons (10).
     
    10. Ensemble de composants constitué par au moins un croisillon (10) et par au moins deux embouts de croisillon (1) à des fins d'encastrement dans une vitre isolante dans laquelle deux pans de verre (8, 9) sont maintenus à l'écart l'un de l'autre via une entretoise (7) en forme d'encadrement et sont collés l'un à l'autre,
    les embouts de croisillon (1) possédant des moyens (3) pour l'ancrage à l'entretoise (7) et un dispositif de fixation (13) pour une extrémité d'un croisillon (10) ;
    caractérisé en ce qu'au moins un embout de croisillon (1) pour chaque croisillon (10) est réalisé en deux parties, en ce que le dispositif de fixation (13) et les moyens (3) pour l'ancrage à l'entretoise (7) sont prévus sur différentes parties (1a, 1b) de l'embout de croisillon (1) en deux parties, et en ce que ces deux parties (1a, 1b) peuvent être reliées l'une à l'autre par complémentarité de forme et/ou par voie mécanique en direction transversale par rapport à la direction longitudinale (12) du croisillon (10).
     
    11. Ensemble de composants selon la revendication 10, caractérisé en ce que les deux parties (1a, 1b) de l'embout de croisillon (1) peuvent être reliées l'une à l'autre via un agencement constitué par une rainure (15) et par un ressort (16).
     
    12. Ensemble de composants selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le dispositif de fixation (13) est réalisé de telle sorte qu'il doit venir se relier au croisillon (10), via un mouvement d'enfichage dans la direction longitudinale (12) de ce dernier.
     
    13. Ensemble de composants selon la revendication 10, 11 ou 12, caractérisé en ce que le croisillon (10) est creux et le dispositif de fixation (13) représente un élément d'ajustement par enfichage qui vient s'engrener dans le croisillon (10).
     
    14. Ensemble de composants selon la revendication 10 et 12 ou 11 et 13, caractérisé en ce que la rainure (15) et le ressort (16) sont réalisés avec une contre-dépouille.
     
    15. Ensemble de composants selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'on prévoit, à titre d'agencement constitué par une rainure (15) et par un ressort (16), une liaison du type à queue d'aronde.
     
    16. Ensemble de composants selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que la rainure (15) et le ressort (16) sont réalisés pour pouvoir s'encliqueter l'un avec l'autre dans une position médiane.
     
    17. Ensemble de composants selon la revendication 14 ou 16, caractérisé en ce que le ressort (16) venant s'insérer dans la rainure (15) possède un contour arrondi, en particulier un contour ovale ou circulaire.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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