| (19) |
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(11) |
EP 1 787 274 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.08.2012 Patentblatt 2012/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.10.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2004/000368 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/043495 (12.05.2005 Gazette 2005/19) |
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| (54) |
EINSTELLVORRICHTUNG
SETTING DEVICE
DISPOSITIF DE REGLAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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| (30) |
Priorität: |
31.10.2003 AT 17362003
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.05.2007 Patentblatt 2007/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Grasmann, Josef |
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3242 Texing (AT) |
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Erfinder: |
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- Grasmann, Josef
3242 Texing (AT)
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| (74) |
Vertreter: Henhapel, Bernhard |
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Patentanwalt
Kliment & Henhapel
Singerstrasse 8/3/8 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 232 491
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US-B1- 6 625 088
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschieben von Schubelementen
in einer Vorrichtung zur Darstellung von Zeichen, vorzugsweise einem Preisschild.
Diese besteht aus einem Basisteil, welcher die Schubelemente aufnehmende Öffnungen
sowie eine Sichtfläche und eine dieser gegenüberliegende Rückseite aufweist. Die Schubelemente
sind von einer ersten Position, in welcher die Stirnflächen der Schubelemente von
der Sichtfläche des Basisteils aus sichtbar sind in eine zweite Position, in welcher
die Stirnflächen in einem Abstand hinter der Sichtfläche im Basisteil angeordnet und
im wesentlichen nicht sichtbar sind, verschiebbar angeordnet. Die Öffnungen zur Darstellung
eines jeden Zeichens sind dabei vorzugsweise matrixförmig angeordnet.
[0002] Eine ähnliche Vorrichtung ist bereits aus der
EP 1232491 A1 bekannt, allerdings weist die dort offenbarte Vorrichtung einen komplizierteren Einstellmechanismus
sowie ein kompliziertes Einstellverfahren auf. Die in der
EP 1232491 A1 offenbarte Vorrichtung kalibriert in einem ersten Verfahrensschritt die Position
der Schubelemente, indem alle Schubelemente, welche zur Darstellung eines Zeichens
vorgesehen sind an ein Ende der die Schubelemente aufnehmenden Öffnungen verschoben
werden. In einem zweiten Verfahrensschritt werden die Schubelemente dann in jene Position
verschoben, in welcher das gewünschte Zeichen an der Sichtfläche ablesbar ist. Dieser
Verfahrensablauf erfordert, dass Schubelemente verschiebende Stellstifte zuerst von
einer Seite in die Öffnungen des Basisteils eingeführt werden müssen, um die Kalibrierung
vorzunehmen und dann andere Stellstifte von der anderen Seite in die Öffnungen eingeführt
werden müssen, um die Schubelemente in ihre gewünschte Endposition zu befördern. Dieses
zeitlich versetzte Einführen der Stellstifte in die Öffnungen des Basisteils erfordert
einen aufwendigen Bewegungsmechanismus der Vorrichtung. Außerdem ist die genaue zeitliche
Abstimmung sehr wichtig da durch das zuerst stattfindende Kalibrieren der Schubelemente,
deren Öffnungen durch die Kalibrierstellstifte belegt sind, so dass ein vorzeitiges
Einführen jener Stellstifte in die Öffnungen, welche das Verschieben der Schubelemente
gemäß darzustellendem Zeichen bewirken, gar nicht möglich ist.
[0003] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die einfach im Aufbau ist und eine komfortablere
und schnellere Einstellung der anzuzeigenden Zeichen am Basisteil vornehmen kann.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 erreicht.
[0005] Durch die exakte Zuordnung von Stellstiften zu jedem Schubelement für jedes darzustellende
Zeichen, kann eine Trennung der Stellstifte insoferne vorgenommen werden, dass jener
Teil der zur Darstellung des gewünschten Zeichens erforderlichen Stellstifte, die
die Schubelemente an die Sichtfläche des Basisteils schieben an einer Einstellschablone
angeordnet sind und der andere Teil der Stellstifte, der für das Verschieben der Schubelemente
in Richtung der der Sichtfläche gegenüberliegenden Rückseite zuständig ist, an der
gegenüberliegenden Einstellschablone angeordnet ist. Somit können die Stellstifte
im wesentlichen gleichzeitig von beiden Seiten in die die Schubelemente führendes.
Öffnungen des Basisteils eingeführt werden was eine wesentliche Vereinfachung des
Bewegungsmechanismus der Vorrichtung ergibt. Es ist dabei ausreichend, die Griffleisten
gegeneinander zu pressen. Diese sind in ihrer Ausgangsposition vorzugsweise V-förmig
zueinander ausgerichtet und über ein Federelement miteinander verbunden. Durch Zusammendrücken
der Griffleisten, werden diese parallel zueinander ausgerichtet und die mit den Griffleisten
bewegten Stellstifte können gleichzeitig in die Öffnungen des Basisteils eingeführt
werden. Die Einstellung erfolgt somit auch schneller als bei der bereits bekannten
Vorrichtung. Nicht zu verschiebende Stellstifte die aufgrund eines vorangegangenen,
dargestellten Zeichens nicht verschoben werden müssen, werden bei der erfindungsgemäßen
Einstellvorrichtung nicht verschoben.
[0006] Die Anordnung der Stellstifte erfolgt dabei an in den Griffleisten gehaltenen Einstellschablonen,
die gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung nach kennzeichnendem Merkmal des
Anspruchs 2 miteinander verbunden und in ihrer Lage zueinander fixiert sind. Dabei
sind Gruppen von Stellstiften in Abschnitten an den Einstellschablonen angeordnet.
An miteinander verbundenen Einstellschablonen angeordnete Gruppen von Stellstifte
sind einander in jeweils direkt gegenüberliegenden Abschnitten zugeordnet und zum
gleichzeitigen Einführen von unterschiedlichen Seiten in die Öffnungen des Basisteils
vorgesehen.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wie in den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 3 beschrieben, weisen zwei einander zugeordnete Gruppen von
Stellstiften jene Anzahl an Stellstiften auf, die der Anzahl der Öffnungen zur Darstellung
eines Zeichens im Basisteil entspricht. Dadurch kann eine der einander zugeordneten
Gruppen ein positives Abbild des darzustellenden Zeichens an der Einstellschablone
bilden und die andere der einander zugeordnete Gruppen eine inverse Darstellung des
Zeichens an der Einstellschablone bilden. Beide Gruppen gleichzeitig eingeführt in
die Öffnungen des Basisteils von einander gegenüberliegenden Seiten bewirken die Ausrichtung
der Schubelemente an der Sichtfläche gemäß dem darzustellenden Zeichen.
[0008] Aufgrund der kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 4 und 5 ist es möglich, die Einstellschablonen
verschiebbar an den Griffleisten zu befestigen.
[0009] Durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 6 können an unterschiedlichen Griffleisten
einander jeweils gegenüberliegend angeordnete Einstellschablonen miteinander verbunden
und in ihrer Lage zueinander fixiert werden. Dadurch erfolgt auch die Definition einander
zugeordneter Gruppen von Stellstiften, die im wesentlichen gleichzeitig in die Öffnungen
des Basisteils eingeführt werden.
[0010] Durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 7 kann der Basisteil zwischen den
Griffleisten in einer Position gehalten werden, in welcher die Stellstifte in dessen
Öffnungen einführbar sind.
[0011] Die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 8 beschreiben eine bevorzugte Ausführungsform
des Halteelementes.
[0012] Der Abstand zwischen den parallel zueinander angeordneten Stegen entspricht dabei
gemäß kennzeichnendem Teil des Anspruchs 9 im wesentlichen der Breite der Einstellschablonen,
so dass diese trotz Halteelement entlang der Griffleisten verschoben werden können.
Dadurch können einander zugeordnete Stellstifte im den Basisteil aufnehmenden Halteelement
in Position zum Einführen in dessen Öffnungen gebracht werden.
[0013] Die das Haltelement bildenden Stege sowie die Aufnahme weisen gemäß Anspruch 10 bis
12 jeweils Durchbrüche auf, die in Kombination eine von außen zugängliche, quaderförmige
Kammer innerhalb des Halteelements bilden, in welche ein Basisteil einschiebbar ist.
Den Querschnitt der Kammer bilden dabei die fluchtend angeordneten Durchbrüche der
Stege, den Längsschnitt bildet der in der rechtwinkelig dazu angeordneten Aufnahme
befindliche Durchbruch.
[0014] Die Ansprüche 13 bis 15 beschreiben eine bevorzugterweise verwirklichten Auswurf
für den Basisteil 1. Auf diese Art und Weise kann nach der Ausrichtung der Schubelement
im Basisteil dieser schnell wieder der erfindungsgemäßen Vorrichtung entnommen werden,
wodurch diese wieder frei ist für den nächsten Basisteil.
[0015] Durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 16 bilden das Halteelement und die
Einstellschablonen eine exakt aufeinander abgestimmte Einheit, die ein exaktes gegenseitiges
Positionieren ermöglichen.
[0016] Die Ansprüche 17 bis 19 beschreiben alternative Ausführungsformen der Einstellschablonen.
[0017] Im Anschluss erfolgt nun eine detaillierte Beschreibung der Erfindung. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Frontansicht eines Basisteils (Preisschilds)
- Fig. 2
- eine Schnittansicht entlang der Linie XX aus Fig. 1
- Fig. 3
- eine Frontansicht eines Basisteils mit Schubelementen in sichtbarer Position
- Fig.4
- eine Schnittansicht entlang Linie YY aus Fig. 3
- Fig.5
- eine Seitenansicht eines Basisteils
- Fig.6
- eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
- Fig.7
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in zusammengepresster Position
- Fig.8
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ohne Basisteil in Ausgangsposition
- Fig.9
- eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung entlang der Linie AA aus Fig.6
in Ausgangsposition mit eingeschobenem Basisteil
- Fig.9a
- das Detail aus Fig.9
- Fig.10
- eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung entlang der Linie AA aus Fig.6
in
- Fig.10a
- zusammengepresster Position mit eingeschobenem Basisteil das Detail aus Fig.10
- Fig.11
- eine Schnittansicht entlang der Linie BB aus Fig.6
- Fig.12
- eine Schnittansicht entlang der Linie CC aus Fig.6
- Fig.13
- eine Schnittansicht entlang der Linie DD aus Fig.7
- Fig.13a
- ein Detail aus Fig.13
- Fig.13b
- ein Detail aus Fig.13 mit einem größeren Schubelement
- Fig.14
- eine Schnittansicht entlang der Linie EE aus Fig.7 mit Basisteil
- Fig.14a
- ein Detail aus Fig.14
- Fig.14b
- ein Detail aus Fig.14a mit größerem Schubelement
- Fig.15
- eine Schnittansicht entlang der Linie EE aus Fig. 7 ohne Basisteil
- Fig.15a
- ein Detail aus Fig.15 mit eingeschobenem Basisteil
- Fig.15b
- ein Detail aus Fig.15 mit ausgeworfenem Basisteils
- Fig.16
- eine Schnittansicht entlang der Linie HH aus Fig.7
- Fig.16a
- eine Schnittansicht entlang der Linie HH aus Fig.7 mit einem Basisteil mit größerem
Schubelement
- Fig.17
- eine Schnittansicht entlang der Linie FF aus Fig.8 ohne Basisteil
- Fig.18
- eine Schnittansicht entlang der Linie FF aus Fig.8 mit Basisteil
- Fig.19
- eine Schnittansicht entlang der Linie GG aus Fig.7 in zusammengepresster Position
- Fig.20
- eine alternative Ausführungsvariante der Einstellschablonen
- Fig.21
- eine weitere alternative Ausführungsvariante der Einstellschablonen
- Fig.22
- eine zusätzliche alternative Ausführungsvariante der Einstellschablonen
[0018] Fig.1 zeigt eine Vorrichtung zur Darstellung von Zeichen, bestehend aus einem Basisteil
1 und Öffnungen 2, in welchen Schubelemente 3 verschiebbar gelagert sind. Eine solche
Vorrichtung ist bereits aus der
EP 1 232 491 A1 bekannt und wird beispielsweise zur Preisauszeichnung, also als Preisschild verwendet.
[0019] Fig.2 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie XX aus Fig.1. Die Schubelemente
sind von einer Position in welcher sie von der Sichtfläche 1a des Basisteils aus sichtbar
sind (Blickrichtung 4 in Fig.5) in eine Position bewegbar, in welcher Sie von der
Sichtfläche 1a aus nicht sichtbar sind.
[0020] Für jedes darzustellende Zeichen ist eine Matrix von Öffnungen 2 vorgesehen, im vorliegenden
Ausführungsbeispiel eine 3x5 Matrix. Prinzipiell ist jedoch die Anzahl an Öffnungen
pro Zeichen beliebig zu wählen.
[0021] In Abhängigkeit vom darzustellenden Zeichen werden die Schubelemente 3 in eine Position
geschoben, in welcher sie von der Sichtfläche 1a aus sichtbar sind (Blickrichtung
4).
[0022] Fig.3 zeigt beispielhaft wie die Schubelemente 3 für diesen Zweck eingesetzt werden.
[0023] Fig.4 zeigt die entsprechende Schnittansicht entlang Linie YY aus Fig.3, wobei jene
Schubelemente, die in Fig.3 als schwarzer Punkt dargestellt sind, in Fig.4 mit ihrer
Stirnflächen 5 leicht aus dem Basisteil 1 über die Sichtfläche 1a herausragen und
somit sichtbar sind. Selbstverständlich ist auch beim bündigen Abschließen der Stirnflächen
5 mit der Sichtfläche 1a sowie bei einer Anordnung der Stirnflächen 5 innerhalb des
Basisteils 1, knapp hinter der Sichtfläche 1a die Sichtbarkeit gewährleistet.
[0024] Fig.5 zeigt eine Seitenansicht eines Basisteils 1 mit einem Steg 6, der zur Befestigung
an diversen Haltevorrichtung dienen kann oder aber um den Betrachtungswinkel angenehmer
zu gestalten.
[0025] Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient nun dazu, die Schubelemente 3 so zu verstellen,
dass die vom Benutzer gewünschten Zeichen dargestellt werden.
[0026] Fig.6 bis 10 zeigen eine solche erfindungsgemäße Vorrichtung in Seiten- und Schnittansichten.
[0027] Die Vorrichtung besteht aus zwei Griffleisten 7,8, die schwenkbar miteinander verbunden
sind. An diesen sind Einstellschablonen 16 bzw. 17 angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind in jeder Griffleiste 7,8 mehrere Einstellschablonen 16,17 parallel nebeneinander
und längsverschieblich gehalten. Wie noch später erläutert werden wird, sind auch
alternative Ausführungsvarianten für die Einstellschablonen denkbar.
[0028] Die Einstellschablonen 16,17 sind mit Führungshaken 18 versehen, die in Führungsnuten
39 der Griffleisten 7,8 eingreifen und in diesen geführt sind. Die in die Griffleiste
7 eingreifenden Führungshaken 18 dienen dabei gleichzeitig als Einstellgriffe 11,
deren Zweck im Zuge der Funktionsbeschreibung eingehend erläutert werden wird. Abdeckungen
10 sind dazu gedacht, die Führungsnuten 39 über Bereiche der Griffleisten 7,8 hinweg
abzudecken, wodurch das Eindringen von Schmutz verhindert werden kann.
[0029] Die Griffleisten 7,8 selbst, sind zusammenpressbar und in ihrer Ausgangsposition
V-förmig zueinander ausgerichtet und schwenkbar über eine Schwenkvorrichtung 13 miteinander
verbunden. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die V-förmige Ausgangsposition
lediglich eine bevorzugte Ausführungsvariante der Erfindung darstellt. Das grundlegende
Erfordernis ist die Zusammenpressbarkeit, die jedoch beispielsweise auch durch eine
parallel Zustellbewegung erreicht werden kann. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
dient als Schwenkvorrichtung 13 ein Federelement, welches in Ausgangsstellung der
Griffleisten 7,8 die V-förmige Ausrichtung bewirkt und in Ausnehmungen 21 der Griffleisten
7,8 angeordnet ist. Das Federelement 13 ist in seinen Endbereichen mit Fortsätzen
20 versehen, die in entsprechende Anschläge 22 der Griffleisten 7,8 eingreifen und
das Federelement 13 fixieren.
[0030] Die Griffleiste 7 ist mit einem Ablesefenster 9 versehen, durch welches die auf den
Einstellschablonen aufgemalten, einstellbaren Zeichen 43 (siehe Fig.13 und 13a) ablesbar
sind. Da das Ablesefenster 9 immer dem Benutzer zugewandt ist, kann die Griffleiste
7 auch als obere Griffleiste bezeichnet werden und die Griffleiste 8 als untere Griffleiste.
[0031] Jeder der in der oberen Griffleiste 7 geführten Einstellschablonen 16 ist mit einem
Mitnahmezapfen 14 versehen, der in eine entsprechende Mitnahmeöffnung 15 der direkt
gegenüber, in der unteren Griffleiste 8 geführten Einstellschablone 17 eingreift.
[0032] An jeder Einstellschablone 16,17 sind weiters Stellstifte 34 zum Einführen in die
Öffnungen 2 des Basisteils vorgesehen. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist für
jedes Schubelement 3 ein Stellstift 34 vorgesehen. Es ist jedoch auch durchaus denkbar,
dass für ein Schubelement 3 mehrere Stellstifte vorgesehen sind. Dies ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn ein Zeichen nicht durch mehrere Schubelemente 3, die in matrixförmig
angeordneten Öffnungen beweglich gehalten sind, gebildet wird, sondern wenn ein Zeichen
lediglich durch ein, größeres Schubelement gebildet wird (wie in Fig. 13b,14b und
16a gezeigt), das beispielsweise bereits die Form des Zeichens selbst besitzt. In
diesem Fall würde ein Stellstift für dieses größere Schubelement zu Verkantung desselben
während des Verschiebens führen.
[0033] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Stellstifte 34 an den Einstellschablonen
(16,17) in Gruppen angeordnet, wobei jede Gruppe durch Stege 33 voneinander getrennt
ist. Einander direkt gegenüberliegend, an einander gegenüberliegenden Einstellschablonen
angeordnete Gruppen von Stellstiften 34 sind einander zugeordnet und dienen zur Darstellung
eines einzelnen Zeichens. Die Anzahl an Stellstiften 34 solcher einander zugeordneter
Gruppen entspricht somit beim vorliegenden Ausführungsbeispiel in Summe der Anzahl
der Öffnungen 2 einer Matrix eines darzustellenden Zeichens. Durch die Verbindung
von einander jeweils gegenüberliegenden Einstellschablonen 16,17 mittels Mitnahmezapfen
14 und Mitnahmeöffnung 15 ist garantiert, dass auch die Stege 33 der einander gegenüberliegenden
Einstellschablonen 16,17 einander exakt gegenüberliegend ausgerichtet sind und in
weiterer Folge somit die Gruppen von Stellstiften 34. Die Stege 33 verhindern das
Zusammenpressen der Griffleisten 7,8 falls die Einstellschablonen 16,17 nicht korrekt
zueinander ausgerichtet sind. Dadurch wird eine Zerstörung der Stellstifte verhindert.
[0034] Zwischen den Griffleisten 7,8 insbesondere zwischen den Einstellschablonen 16,17
ist des weiteren ein Haltelement 52 angeordnet, welche dazu dient, die Vorrichtung
zur Darstellung von Zeichen 1 zu halten und gegenüber den Stellstiften 34 zu fixieren.
[0035] Das Halteelement 52 ist aus mehreren, parallel zueinander verlaufenden und mit einem
Abstand, in welchem die Einstellschablonen 16,17 geführt sind, zueinander angeordneten
Stegen 41 gebildet, die über eine rechtwinkelig dazu verlaufende Aufnahme 23 miteinander
verbunden sind. Die Stege 41 sind mit Rastnocken 42 versehen, die mit an den Einstellschablonen
16,17 angeordneten Rastnuten 44 zusammenarbeiten und das genaue Positionieren der
Stellstifte 34 gegenüber dem Basisteil 1 ermöglichen. Die Stege 41 weisen weiters
jeder einen Durchbruch 53 auf, der im wesentlichen dem Querschnitt des Basisteils
1 entspricht. Die Durchbrüche 53 sind fluchtend ausgerichtet, so dass sich in Einschieberichtung
des Basisteils 1 eine durchgehende Öffnung bildet. Die Aufnahme 23 weist ebenfalls
einen Durchbruch auf, der von einer Seitenkante zugänglichen ist und von der Form
her im wesentlichen dem Längsschnitt des Basisteils 1 entspricht.
[0036] Die jeweils äußersten Stege 41a des Halteelements 52 sind etwas dicker ausgeführt
und mit einem Rasthaken 45 versehen, welcher Ausnehmungen 46 in den Griffleisten 7,8
hintergreift und das Halteelement 52 zwischen den beiden Griffleisten längsverschieblich
fixiert.
[0037] Die Aufnahme 23 teilt die Durchbrüche 53 der parallel zueinander verlaufenden Stege
41 in zwei Hälften, wobei im Schnittbereich der Stege 41 mit der Aufnahme 23 deren
Durchbruch angeordnet ist, so dass alle Durchbrüche gemeinsam innerhalb des Halteelements
52 eine von außen zugängliche, im wesentlichen quaderförmige Kammer bilden, in welche
der Basisteil 1 einschiebbar ist.
[0038] Fig.11 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie BB aus Fig.6. Auch hier kann man
sehr gut erkennen, dass jeder der oberen Einstellschablonen 16 mit jeweils einer direkt
gegenüberliegenden unteren Einstellschablone 17 über einen Mitnahmezapfen 14 verbunden
ist. Fig.11 zeigt auch, deutlich, wie die Einstellschablonen 16,17 in den Griffleisten
7,8 über Führungshaken 18 gehalten sind.
[0039] Fig.12 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie CC aus Fig.6. Dabei kann man sehr
gut die freie Beweglichkeit der Einstellschablonen 16,17 erkennen.
[0040] Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dabei wie folgt:
Ein Basisteil 1, welcher beispielsweise als Warenbeschriftung oder Preisschild verwendet
werden soll, wird in das Halteelement 52 eingeschoben. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
befindet sich dabei noch in ihrer Ausgangsposition wie in Fig. 9,9a ersichtlich. In
weiterer Folge muss der Benutzer jene Zeichen vorgeben, die am Basisteil angezeigt
werden sollen. Dies erfolgt durch Verschieben der Einstellschablonen 16,17 mittels
der Einstellgriffe 11. Das Längsverschieben der Einstellschablone 16 wird dabei über
den Mitnahmezapfen 14 und die Mitnahmeöffnung 15 auf die Einstellschablone 17 übertragen.
Einander jeweils zugeordneten Gruppen von Stellstiften 34 werden somit gleichzeitig
parallel zueinander verschoben. Während des Verschiebens der Einstellschablonen 16,17
kann über das Ablesefenster 9 abgelesen werden, welches Zeichen beim Zusammendrücken
der Griffleisten 7,8 im Basisteil eingestellt werden würde und somit welche Stellstiften
beim Zusammenpressen der Griffleisten in den Basisteil eingeführt werden.
[0041] Sind die gewünschten Zeichen eingestellt, beispielsweise die Zahl 1.567 und das Sonderzeichen
.- so befinden sich die für diese Zeichen erforderlichen Gruppen an Stellstiften 34
exakt oberhalb bzw. unterhalb des Basisteils 1, wie immer noch aus Fig.9 und 9a ersichtlich
ist.
[0042] Als nächster Schritt werden dann die Griffleisten 7,8 gegen die Kraft des Federelementes
13 zusammengepresst, wodurch die Stellstifte 34 der Einstellschablonen 16,17 von beiden
Seiten des Basisteils 1 gleichzeitig in dessen Öffnungen 2 eingeführt werden und die
Schubelemente 3 verschieben (siehe Fig. 10 und 10a), wobei bezogen auf jedes darzustellende
Zeichen eine Gruppe von Stellstiften 34, beispielsweise die untere Gruppe in Fig.10a
für die von der Sichtfläche 1a des Basisteils 1 aus sichtbaren Stirnseiten 5 der Schubelemente
3 zuständig ist und die zugeordnete Gruppe von Stellstiften 34, beispielsweise die
obere Gruppe in Fig.10a für die von der Sichtfläche 1a des Basisteils aus nicht sichtbaren
Schubelemente 3. Einander zugeordnete Gruppen von Stellstiften 34 füllen dabei beim
vorliegenden Ausführungsbeispiel sämtliche Öffnungen 2 einer Matrix zur Darstellung
eines Zeichens aus.
[0043] Nachdem die Griffleisten 7,8 wieder in ihre Ausgangsposition wie aus Fig. 9 ersichtlich,
gebracht worden sind kann der Basisteil 1 aus dem Halteelement 52 entnommen werden.
[0044] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist, um die Entnahme des Basisteils 1 zu erleichtern,
ein Auswurfmechanismus vorgesehen. Dieser besteht aus einem im Halteelement 52 bzw.
genauer in der Aufnahme 23 verschieblich gehaltenem Auswerfer 24, der mit einer Mitnahmekante
29 in den Durchbruch der Aufnahme 23 ragt und gegen die Einschiebbewegung des Basisteils
1, vorzugsweise mittels einer Feder 25 vorgespannt ist. Die Feder 25 stützt sich dabei
einerseits an der Aufnahme 23 und andererseits an einem Zapfen 31 des Auswerfers 24
ab (siehe Fig.15a und 15b). Der Auswerfer 24 ist mit einer Führungsnut 32 versehen,
die an einem an der Aufnahme 23 verlaufenden Führungssteg 35 entlanggleitet.
[0045] Durch das Einschieben des Basisteils 1 in das Halteelement 52 wird der Auswerfer
24 über die Mitnahmekante 29 in Einschieberichtung gegen die Federkraft einer Feder
25 verschoben, bis die Bewegung durch die Auswerferhubbegrenzung 30 gestoppt wird.
Ein am Auswerfer 24 angeordneter Auswerferhaken 27, der an einer Verjüngung 28 des
Auswerfers 27 angeordnet ist, wird dabei an einem der Einschiebeöffnung 12 des Halteelements
52 gegenüberliegenden Rastkante 37 des Halteelements 52 bzw. genauer des äußersten
Stegs 41a eingerastet (siehe Fig. 18). Während des Einstellvorgangs, bei welchem die
Griffleisten 7,8 gegeneinander gepresst werden, wird durch eine Kante 38 der unteren
Griffleiste 8 der Auswerferhaken 27 wieder über die Rastkante 37 gehoben, wodurch
der Auswerfer 23 durch die Feder 25 in Richtung Einschiebeöffnung 12 des Halteelements
52 bewegt wird. Sobald die Einschiebeöffnung 12, welche im Zuge des Zusammenpressens
der Griffleisten 7,8 durch deren Seitenflächen 54a,b bzw. durch die in den Öffnungen
2 steckenden Stellstiften 34 blockiert war, wieder freigegeben wird, wird der Basisteil
1 durch den Auswerfer 24 aufgrund der Entspannung der Feder 25 aus der Kammer im Halteelement
52 herausbewegt. Um ein zu schnelles Herausspringen des Basisteils 1 zu verhindern,
ist am Auswerfer 24 eine gegen den Basisteil 1 pressbare Reibfläche 26 vorgesehen,
welche den Auswurf zwar nicht blockiert, jedoch die Auswurfgeschwindigkeit des Basisteils
1 soweit bremst, dass dieser nicht aus dem Halteelement herausfällt sondern lediglich
soviel kinetische Energie besitzt, um aus dem Halteelement 52 herauszuragen, um dann
manuell entnommen zu werden.
[0046] Fig.20,21 und 22 zeigen alternative Ausführungsformen der Einstellschablonen 16,17.
Dabei sind diese einmal als über Umlenkrollen 47 geführte elastische Bänder 50 oder
Kettenglieder 49 ausgebildet. Die Stellstifte 34 sowie vorzugsweise die Stege 33 sind
an den elastischen Bändern 50 bzw. an den Kettengliedern 49 angeordnet. Durch Drehen
der Umlenkrollen 47 können jene Stellstifte 34, welche in die Öffnungen 2 des Basisteils
1 eingeführt werden sollen in die dafür erforderliche Position gebracht werden.
[0047] Alternativ dazu können die Einstellschablonen 16,17 auch als Polygonkörper oder Kreiskörper
51 ausgeführt sein, auf welchen wiederum die Stellstifte 34 angeordnet sind.
[0048] Auch bei den alternativen Ausführungsformen der Einstellschablonen 16,17 sind die
einstellbaren Zeichen 43 auf diese aufgemalt oder aufgedruckt.
1. Vorrichtung zum Verschieben von Schubelementen (3) in einer Vorrichtung zur Darstellung
von Zeichen, vorzugsweise einem Preisschild, welche einen Basisteil (1) sowie die
Schubelemente (3) aufnehmende Öffnungen (2) aufweist und eine Sichtfläche (1a) sowie
eine dieser gegenüberliegende Rückseite wobei die Schubelemente (3) von einer ersten
Position, in welcher eine Stirnfläche (5) der Schubelemente (3) von der Sichtfläche
(1a) des Basisteils (1) aus sichtbar ist in eine zweite Position, in welcher diese
Stirnfläche (5) in einem Abstand hinter der Sichtfläche (1a) im Basisteil (1) angeordnet
und im wesentlichen nicht sichtbar ist, verschiebbar angeordnet sind und wobei zur
Darstellung eines jeden Zeichens mindestens eine Öffnung vorgesehen ist, wobei bei
Vorhandensein mehrerer Öffnungen diese vorzugsweise matrixförmig angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass zwei aneinander anpressbare, vorzugsweise V-förmig angeordnete und schwenkbar miteinander
verbundene Griffleisten (7,8) vorgesehen sind, an welchen jeweils in die Öffnungen
des Basisteils (1) einführbare Stellstifte (34) aufweisende Einstellschablonen (16,17)
einander gegenüber und verstellbar angeordnet sind und durch Zueinanderbewegen der
Griffleisten (7,8) die Stellstifte (34) von beiden Seiten in die Öffnungen (2) des
zwischen den Griffleisten (7,8) gehaltenen Basisteils (1) einführbar sind und die
Schubelemente (3) entsprechend den anzuzeigenden Zeichen verschieben, wobei für jedes
darzustellende Zeichen jedem Schubelement (3) ein oder mehrere Stellstifte (34) zugeordnet
sind, die alle an ein und derselben Einstellschablone (16,17) angeordnet sind und
bei jedem Einstellvorgang jedes zu verschiebende Schubelement (3) mit einer einzigen
Verschubbewegung durch diese zugeordneten Stellstifte (34) in seine Endposition bewegt
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellschablonen (16,17) in den Griffleisten (7,8) längsverschiebbar und parallel
zueinander gehalten sind und jeweils zwei einander gegenüberliegende Einstellschablonen
(16,17) miteinander verbunden und in ihrer Lage zueinander fixiert sind und Gruppen
von Stellstiften (34) an den Einstellschablonen (16,17) in voneinander getrennten
Abschnitten angeordnet sind, wobei an miteinander verbundenen Einstellschablonen (16,17)
einander jeweils direkt gegenüberliegende Abschnitte einander zugeordnet sind und
in jeweils einander zugeordneten Abschnitten angeordnete Gruppen von Stellstiften
(34) zum vorzugsweise gleichzeitigen Einführen in die Öffnungen (2) des Basisteils
(1) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, Dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander zugeordnete Gruppen von Stellstiften (34) gemeinsam jene Anzahl an
Stellstiften (34) aufweisen, die der Anzahl der Öffnungen (2) zur Darstellung eines
Zeichens im Basisteil (1) entspricht, wobei eine der einander zugeordneten Gruppen
von Stellstiften (34) eine positive Abbildung des Zeichens an der einen Einstellschablone
(16) bildet und die andere Gruppe der einander zugeordneten Gruppen von Stellstiften
(34) eine inverse Darstellung des darzustellenden Zeichens an der anderen Einstellschablone
(17) bildet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Griffleiste (7,8) Führungsnuten (39) aufweist, in welchen die Einstellschablonen
(16,17) gehalten sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Einstellschablone (16,17) Führungshaken (18) aufweist, die in die Führungsnuten
(39) einhängbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an einer Griffleiste (7,8) geführten Einstellschablonen (16) mit einem Mitnahmezapfen
(14) versehen sind, welcher in Öffnungen (15) der an der anderen Griffleiste (8) geführten
Einstellschablonen (17) einführbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Griffleisten (7,8) ein Halteelement (52) vorgesehen ist, in welches
der Basisteil (1) quer zur Bewegungsrichtung der Griffleisten (7,8) einführbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltelement (52) aus mehreren, mit einem Abstand und parallel zueinander angeordneten,
vorzugsweise rechteckigen Stegen (41) besteht, die über eine rechtwinkelig dazu verlaufende
Aufnahme (23) miteinander verbunden sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der zueinander parallel angeordneten Stege (41) im wesentlichen der Breite
der Einstellschablonen (16,17) entspricht.
10. Vorrichtung Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der parallel zueinander angeordneten Stege (41) einen Durchbruch (53) aufweist
und die Durchbrüche (53) fluchtend angeordnet sind und eine durchgehende Öffnung bilden,
in welche der Basisteil (1) einschiebbar ist, wobei die Durchbrüche (53) von der Form
her im wesentlichen dem Querschnitt des Basisteils (1) entsprechen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (23) einen von einer Seitenkante zugänglichen Durchbruch aufweist, der
von der Form her im wesentlichen dem Längsschnitt des Basisteils (1) entspricht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (23) die Durchbrüche (53) der parallel zueinander verlaufenden Stege
(41) in zwei Hälften teilt und im Schnittbereich der Stege (41) mit der Aufnahme (23)
deren Durchbruch angeordnet ist, so dass alle Durchbrüche (53) gemeinsam innerhalb
des Halteelements (52) eine von außen zugängliche, im wesentlichen quaderförmige Kammer
bilden.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einer Mitnahmekante (29) in den Durchbruch der Aufnahme (23) reichender Auswerfer
(24) vorgesehen ist, der gegen die Einschiebbewegung des Basisteils (1), vorzugsweise
mittels einer Feder (25) vorgespannt ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswerfer (24) einen Auswerferhaken (27) aufweist, der an der Aufnahme (23) einhakbar
ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass am Auswerfer (24) eine gegen den Basisteil (1) pressbare Reibfläche (26) vorgesehen
ist, welche diesen beim Auswerfen aus dem Halteelement (52) bremst.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellschablonen (16,17) mit Rastnuten (44) versehen sind, die mit an den Stegen
(41) des Halteelements (52) zusammenwirken.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellschablonen (16,17) über in den Griffleisten (7,8) angeordnete Umlenkrollen
(47) geführte Kettenglieder (49) sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellschablonen (16,17) über in den Griffleisten (7,8) angeordnete Umlenkrollen
(47) geführte elastische Bänder (50) sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellschablonen (16,17) in den Griffleisten (7,8) drehbar gelagert sind und
kreisförmig oder polygonförmig ausgebildet sind.
1. An apparatus for displacing slide elements (3) in an apparatus for displaying characters,
preferably a price label, which consists of a basic part (1) comprising openings (2)
for receiving the slide elements (3) and a visible surface (1a) and a reverse side
opposite of the same, with the slide elements (3) being arranged in a displaceable
manner from a first position in which a face side (5) of the slide elements (3) is
visible from the visible surface (1a) of the basic part (1) to a second position in
which the face surface (5) is arranged in the basic part (1) at a distance behind
the visible surface (1a) and is substantially not visible, and with at least one opening
being provided for displaying each character, with the same being preferably arranged
in the form of a matrix in the case that there are several openings, characterized in that two handle strips (7, 8) are provided which can be pressed against each other, are
arranged in a preferably V-shaped manner, are joined in a pivotable way and on which
there are arranged setting templates (16, 17) which are arranged opposite of each
other and adjustable relative to each other and comprise positioning pins (34) which
can be inserted into openings of the basic part (1), and that as a result of the movement
towards each other of the handle strips (7, 8) the positioning pins (34) can be introduced
from both sides into the openings (2) of the basic part (1) held between the handle
strips (7, 8) and displace the slide elements (3) according to the characters to be
displayed, with one or several positioning pins (34) being associated with each slide
element (3) for each character to be displayed, which pins are all arranged on one
and the same setting template (16, 17) and during each setting process each slide
element (3) to be displaced is moved to its end position with a single displacement
movement by said associated positioning pins (34).
2. An apparatus according to claim 1, characterized in that the setting templates (16, 17) are longitudinally displaceable in the handle strips
(7, 8) and are held parallel with respect to each other and two mutually opposite
setting templates (16, 17) are joined with each other and are fixed in their position
relative to each other and groups of positioning pins (34) are arranged on the setting
templates (16, 17) in mutually separated sections, with mutually directly opposite
sections being associated with each other in mutually joined setting templates (16,
17) and groups of positioning pins (34) arranged in mutually associated sections being
provided for the preferably simultaneous introduction into the openings (2) of the
basic part (1).
3. An apparatus according to claim 1 and 2, characterized in that two mutually associated groups of positioning pins (34) jointly have the number of
positioning pins (34) which corresponds to the number of openings (2) for displaying
a character in the basic part (1), with one of the mutually associated groups of positioning
pins (34) forming a positive image of the character on the one setting template (16)
and the other group of mutually associated groups of positioning pins (34) forming
an inverse representation of the character to be displayed on the other setting template
(17).
4. An apparatus according to one of the claims 1 to 3, characterized in that each handle strip (7, 8) comprises a guide groove (39) in which the setting templates
(16, 17) are held.
5. An apparatus according to claim 4, characterized in that each setting template (16,17) comprises guide hooks (18) which can be hooked into
the guide grooves (39).
6. An apparatus according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the setting templates (16) guided on a handle strip (7,8) are provided with a driving
pin (14) which can be introduced into the openings (15) of the setting templates (17)
guided on the other handle strip (8).
7. An apparatus according to one of the claims 1 to 6, characterized in that a holding element (52) is provided between the handle strips (7,8) in which the basic
part (1) can be introduced transversally to the direction of movement of the handle
strips (7, 8).
8. An apparatus according to claim 7, characterized in that the holding element (52) consists of several webs (41) which are arranged at a distance
and parallel with respect to each other, which are preferably rectangular and which
are joined to each other via a receiving means (23) extending at a right angle thereto.
9. An apparatus according to claim 8, characterized in that the distance of the webs (41) arranged mutually parallel with respect to each other
corresponds substantially to the width of the setting templates (16,17).
10. An apparatus according to claim 8 and 9, characterized in that each of the webs (41) arranged parallel with respect to each other comprises a breakthrough
(53) and the breakthroughs (53) are in flush alignment and form a continuous opening
into which the basic part (1) can be inserted, with the breakthroughs (53), as regards
their shape, substantially corresponding to the cross section of the basic part (1).
11. An apparatus according to claim 8, characterized in that the receiving means (23) comprises a breakthrough which is accessible from a lateral
edge and which with regard to its shape substantially corresponds to the longitudinal
section of the basic part (1).
12. An apparatus according to claim 10 and 11, characterized in that the receiving means (23) divides the breakthroughs (53) of the webs (41) extending
parallel with respect to each other into two halves and, in the intersecting region
of the webs (41) with the receiving means (23), their breakthrough is arranged, so
that all breakthroughs (53) jointly form within the holding element (52) an externally
accessible, substantially cuboid chamber.
13. An apparatus according to one of the claims 7 to 12, characterized in that an ejector (24) is provided which reaches into the breakthrough of the receiving
means (23) with a driving edge (29) and which is pre-tensioned preferably by means
of a spring (25) against the insertion movement of the basic part (1).
14. An apparatus according to claim 13, characterized in that the ejector (24) comprises an ejector hook (27) which can be hooked into the receiving
means (23).
15. An apparatus according to claim 13 and 14, characterized in that a frictional surface (26) is provided on the ejector (24) which can be pressed against
the basic part (1) and which brakes the same during the ejection from the holding
element (52).
16. An apparatus according to one of the claims 1 to 15, characterized in that the setting templates (16,17) are provided with latching grooves (44) which cooperate
with the webs (41) of the holding element (52).
17. An apparatus according to claim 1, characterized in that the setting templates (16,17) are chain links (49) which are guided over deflection
pulleys (47) arranged in the handle strips (7,8).
18. An apparatus according to claim 1, characterized in that the setting templates (16,17) are elastic bands (50) which are guided over deflection
pulleys (47) arranged in the handle strips (7,8).
19. An apparatus according to claim 1, characterized in that the setting templates (16,17) are rotatably held in the handle strips (7,8) and are
provided with a circular or polygonal configuration.
1. Dispositif pour le déplacement d'éléments coulissants (3) dans un dispositif pour
l'affichage de caractères, de préférence une étiquette de prix, qui présente une partie
de base (1) et des ouvertures (2) recevant les éléments coulissants (3) et une face
visible (1a) ainsi qu'une face envers opposée à celle-ci, dans lequel les éléments
coulissants (3) sont disposés avec possibilité de coulisser d'une première position,
dans laquelle une face frontale (5) des éléments coulissants (3) est visible à partir
de la face visible (1a) de la partie de base (1), à une deuxième position dans laquelle
cette face frontale (5) est disposée à distance derrière la face visible (1a) dans
la partie de base (1) et invisible pour l'essentiel, et dans lequel au moins une ouverture
est prévue pour l'affichage de chaque caractère, dans lequel, s'il existe plusieurs
ouvertures, celles-ci sont de préférence disposées en forme de grille, caractérisé en ce que sont prévues deux bandes de préhension (7, 8) pouvant être pressées l'une sur l'autre,
de préférence disposées en forme de V et reliées l'une à l'autre de façon pivotante,
sur lesquelles des gabarits de réglage (16, 17) présentant des goupilles de réglage
(34) qui peuvent être introduites dans les ouvertures de la partie de base (1) sont
disposés face à face et de façon mobile et un rapprochement des bandes de préhension
(7, 8) permet d'introduire les goupilles de réglage (34) par les deux côtés dans les
ouvertures (2) de la partie de base (1) retenue entre les bandes de préhension (7,
8) et de déplacer en conséquence les éléments coulissants (3) selon le caractère à
afficher, une ou plusieurs goupilles de réglage (34) étant associées à chaque élément
coulissant (3) pour chaque caractère à afficher, lesquelles sont toutes disposées
sur un seul et même gabarit de réglage (16, 17) et chaque élément coulissant (3) à
déplacer étant amené dans sa position finale lors de chaque opération en un seul mouvement
coulissant par ces goupilles de réglage (34) associées.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les gabarits de réglage (16, 17) sont retenus dans les bandes de préhension (7, 8)
de façon à coulisser longitudinalement et parallèles les uns aux autres et deux gabarits
de réglage (16, 17) se faisant face sont reliés entre eux et fixés en position l'un
par rapport à l'autre et des groupes de goupilles de réglage (34) sont disposés sur
les gabarits de réglage (16, 17) en segments séparés les uns des autres, des sections
qui se font face directement sur des gabarits de réglage (16, 17) reliés entre eux
étant associées l'une à l'autre et des groupes de goupilles de réglage (34) étant
prévus dans des segments associés en vue d'une insertion de préférence simultanée
dans les ouvertures (2) de la partie de base (1).
3. Dispositif selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que deux groupes de goupilles de réglage (34) associés présentent ensemble le nombre
de goupilles de réglage (34) correspondant au nombre d'ouvertures (2) pour l'affichage
d'un caractère dans la partie de base (1), l'un des groupes de goupilles de réglage
(34) associés formant une représentation positive du caractère sur un gabarit de réglage
(16) et l'autre groupe des groupes de goupilles de réglage (34) associés formant une
représentation inversée du caractère à afficher sur l'autre gabarit de réglage (17).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque bande de préhension (7, 8) présente des gorges de guidage (39) dans lesquelles
les gabarits de réglage (16, 17) sont retenus.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que chaque gabarit de réglage (16, 17) présente des crochets de guidage (18) qui peuvent
être accrochés dans les gorges de guidage (39).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les gabarits de réglage (16) guidés sur une bande de préhension (7, 8) sont munis
d'un goujon d'entraînement (14) qui peut être introduit dans des ouvertures (15) des
gabarits de réglage (17) guidés sur l'autre bande de préhension (8).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il est prévu entre les bandes de préhension (7, 8) un élément de maintien (52) dans
lequel la partie de base (1) peut être introduite perpendiculairement au sens de déplacement
des bandes de préhension (7, 8).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément de maintien (52) se compose de plusieurs barrettes (41) écartées et parallèles,
de préférence rectangulaires, qui sont reliées les unes aux autres par un logement
(23) qui leur est perpendiculaire.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la distance entre les barrettes (41) parallèles correspond sensiblement à la largeur
des gabarits de réglage (16, 17).
10. Dispositif selon les revendications 8 et 9, caractérisé en ce que chacune des barrettes (41) parallèles présente un trou (53) et les trous (53) sont
alignés et forment une ouverture continue dans laquelle la partie de base (1) peut
être insérée, les trous (53) ayant une forme qui correspond sensiblement à la section
de la partie de base (1).
11. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le logement (23) présente un trou accessible par un bord latéral, dont la forme correspond
sensiblement à la coupe longitudinale de la partie de base (1).
12. Dispositif selon la revendication 10 et 11, caractérisé en ce que le logement (23) partage les trous (53) des barrettes (41) parallèles en deux moitiés
et que le trou des barrettes (41) est disposé à l'intersection de celles-ci avec le
logement (23), de sorte que tous les trous (53) forment ensemble à l'intérieur de
l'élément de maintien (52) une chambre sensiblement carrée accessible de l'extérieur.
13. Dispositif selon l'une des revendications 7 à 12, caractérisé en ce qu'il est prévu un éjecteur (24) allant avec un bord d'entraînement (29) jusqu'au trou
du logement (23), qui est précontraint contre le mouvement d'insertion de la partie
de base (1), de préférence au moyen d'un ressort (25).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'éjecteur (24) présente un crochet d'éjecteur (27) qui peut s'accrocher sur le logement
(23).
15. Dispositif selon les revendications 13 et 14, caractérisé en ce qu'il est prévu sur l'éjecteur (24) une surface de friction (26) pouvant être pressée
contre la partie de base (1), qui freine celle-ci lors de l'éjection hors de l'élément
de maintien (52).
16. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les gabarits de réglage (16, 17) sont munis de gorges d'engagement (44) qui coopèrent
avec les barrettes (41) de l'élément de maintien (52).
17. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les gabarits de réglage (16, 17) sont des maillons de chaîne (49) passant sur des
galets de renvoi (47) disposés dans les bandes de préhension (7, 8).
18. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les gabarits de réglage (16, 17) sont des bandes élastiques (50) passant sur des
galets de renvoi (47) disposés dans les bandes de préhension (7, 8).
19. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les gabarits de réglage (16, 17) sont supportés avec possibilité de rotation dans
les bandes de préhension (7, 8) et sont de forme circulaire ou polygonale.
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