(19)
(11) EP 1 787 692 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.04.2012  Patentblatt  2012/14

(21) Anmeldenummer: 06022889.7

(22) Anmeldetag:  03.11.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A63C 7/02(2006.01)
A63C 7/04(2006.01)

(54)

Befestigungsvorrichtung für ein Fell, Schneegleitbrett-Fell-Kombination sowie Fell zur Verwendung an einem Gleitbrett

Apparatus for attaching skins, snowglideboard combined with skins, as well as use of skins on a ski

Système d'attache pour peaux, planche de glisse combinée avec peaux, ainsi que utilisation de peaux sur un ski


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR IT LI

(30) Priorität: 18.11.2005 DE 202005018187 U
08.03.2006 DE 202006003785 U
08.07.2006 DE 102006031670
25.07.2006 DE 102006034227

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.05.2007  Patentblatt  2007/21

(73) Patentinhaber: Marker Völkl International GmbH
6341 Baar (CH)

(72) Erfinder:
  • Ametsbichler, Andreas
    94315 Straubing (DE)
  • Blüml, Klaus
    94345 Niedermotzing (DE)

(74) Vertreter: Graf Glück Habersack Kritzenberger 
Hermann-Köhl-Straße 2a
93049 Regensburg
93049 Regensburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 329 245
DE-A1- 3 602 006
EP-A- 1 550 486
US-A- 4 564 210
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1, auf eine Schneegleitbrett-Fell-Kombination gemäß Oberbegriff Patentanspruch 9 sowie auf ein Fell gemäß Oberbegriff Patentanspruch 10.

    [0002] Bekannt ist eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines Fells an einem Skikörper (EP 1 550 486 A). Der Skikörper ist dabei beidendig mit jeweils einer Aufnahme in Form einer zu dem jeweiligen Ende hin offenen schlitzförmigen Öffnung ausgebildet, in die ein fellseitige Befestigungselement den Gleitbrettkörper an seiner Ober- und Unterseite sowie am Rand übergreifend eingesetzt werden kann. Die von dem jeweiligen skikörperseitigen Befestigungselement gebitdete durchgehende, d.h. von der Skioberseite an die Skiunterseite reichende Öffnung ist zumindest optisch störend.

    [0003] Bekannt ist weiterhin eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines Fells an einem Skikörper (EP 1 329 245 A1), bei der am Schaufelbereich des Skikörpers ein skikörperseitiger Beschlag (Spitzkappe) befestigt ist, der den Skikörper an der Oberund Unterseite und im Randbereich übergreift und an dem das Fell entweder durch Festklemmen oder aber durch Einsetzen eines am Fell vorgesehenen fellseitigen Befestigungselementes durch formschlüssiges Verbinden fixierbar ist. Die Befestigungsvorrichtung ist aufwändig und das skikörperseitige, den Skikörper an seiner Ober- und Unterseite und im Randbereich übergreifende Befestigungselement ist zumindest optisch störend.

    [0004] Bekannt ist weiterhin ein Schneewandergerät bestehend aus zwei parallele und miteinander verbundenen skiartigen Gleitelementen (DE 36 02 006 A1). An der Vorderseite des Schneewandergerätes ist zwischen den beiden skiartigen Elementen eine Lasche (28) gehalten, die unter der Gleitfläche der Gleitelementen angeordnet und mit der dadurch das Schneewandergerät bei der Abfahrt abgebremst werden kann, sodass eine Benutzung dieses Gerätes auch durch weniger geübte Skiläufer möglich ist.

    [0005] Bekannt ist schlierßlich ein Touren-Ski (US 4,564,210), dessen Lauffläche in einem Teilbereich mit einer Nut zur Aufnahme einer von einem Synthetik-Fell gebildeten Steighilfe ausgebildet ist.

    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungsvorrichtung aufzuzeigen, die bei einfacher Handhabung ein ansprechendes optisches Erscheinungsbild für den Gleitbrett- bzw. Skikörper ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Befestigungsvorrichtung entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet. Eine Schneegleitbrett-Fell-Kombination ist Gegenstand des Patentanspruches 9. Ein Fell ist Gegenstand des Patentanspruches 10.

    [0007] Bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung ist es für die Befestigung des Fells lediglich erforderlich, dass fellseitige Befestigungselement in die Ausnehmung bzw. Aufnahme des gleitbrettkörperseitigen Befestigungselementes einzusetzen. Durch die Magnetkräfte ist dann das fellseitige Befestigungselement zuverlässig in dieser Aufnahme gehalten. Kräfte, die zwischen dem Fell und dem Gleitbrettkörper wirken werden teilweise durch die Magnetkräfte, zum größeren Teil aber rein mechanisch zwischen dem fellseitigen Befestigungselement und dem gleitbrettkörperseitigen Befestigungselement übertragen.

    [0008] In Weiterbildung kann die Erfindung u.a. auch folgende Merkmale jeweils für sich oder in beliebiger Kombination aufweisen:

    ➢ Die wenigstens eine Aufnahme von ist einer Ausnehmung im gleitbrettkörperseitigen Befestigungselement gebildet;

    ➢ das wenigstens eine fellseitigen Befestigungselement und/oder das wenigstens eine gleitbrettkörperseitige Befestigungselement (5) weisen den Permanentmagneten auf und/oder sind zumindest teilweise von diesem gebildet;

    ➢ das wenigstens eine gleitbrettkörperseitige Befestigungselement besteht zumindest in einem Teilbereich der wenigstens einen Ausnehmung aus einem ferromagnetischen Material;

    ➢ die wenigstens eine Ausnehmung besteht an einem einer Einführöffnung gegenüberliegenden Bodenbereich aus dem ferromagnetischen Material;

    ➢ der Bodenbereich ist von einem Blech aus ferromagnetischem Material gebildet;

    ➢ das Blech ist von einem Teilbereich eines im Gleitbrettkörper vorgesehenen gurtartigen Tragelements gebildet;

    ➢ die wenigstens eine Aufnahme bildet wenigstens eine Hinterscheidung, die von dem wenigstens einen fellseitigen Befestigungselement hintergriffen werden kann;

    ➢ das gleitbrettkörperseitige Befestigungselement ist von einem die wenigstens eine Aufnahme aufweisende Formteil, vorzugsweise von einem Formteil aus Kunststoff gebildet;

    ➢ das Formteil weist eine Dicke auf, die gleich oder geringfügig größer ist als die Dicke eines die Unterseite des Gleitbrettkörpers bildender Laufflächenbelages;

    ➢ das Formteil weist eine Dicke auf, die gleich oder geringfügig kleiner ist als die Dicke eines die Unterseite des Gleitbrettkörpers bildender Laufflächenbelages;

    ➢ das gleitbrettkörperseitige Befestigungselement ist mit seiner sichtbaren Seite bündig mit der Unterseite des Gleitbrettkörpers (2) vorgesehen;

    ➢ das fellseitige Befestigungselement besteht aus einem am Fell befestigten napfartigen Formkörper aus einem ferromagnetischen Material sowie aus wenigstens einem in dem Formkörper befestigten Permanentmagneten;

    ➢ zwischen dem wenigstens einen Permanentmagneten und einem Rand des Formkörpers ist wenigstens ein Magnetspalt gebildet.

    ➢ das fellseitige Befestigungselement ist durch Kleben und/oder unter Verwendung wenigstens eines mechanischen Befestigungselementes am Fell (3) befestigt.



    [0009] Weiterbildungen der Erfindung sind auch Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    in vereinfachter schematischer Darstellung einen Tourenski im Bereich seines vorderen Endes (Schaufelendes) zusammen mit einem an einer dortigen Befestigungsvorrichtung befestigten Fell;
    Fig. 2
    in vergrößerter Einzeldarstellung die Befestigungsvorrichtung für das Fell,
    Fig. 3
    einen Schnitt durch ein Fell und das fellseitige Befestigungselement bei einer weiteren Ausführung der Erfindung.


    [0010] In den Figuren sind 1 ein Tourenski, dessen Skikörper 2 - abgesehen von nachstehend noch näher beschriebenen Besonderheiten - beispielsweise in üblichem Aufbau aufweist, und 2 ein Fell, welches an der Unterseite des Skikörpers 2 vorgesehen und an dem vorderen Ende (Schaufelbereich) sowie am rückwärtigen Ende des Skikörpers 2 lösbar befestigt ist.

    [0011] Für diese lösbare Befestigung dienen Befestigungsvorrichtungen 4, von denen der einfacheren Darstellung wegen in den Figuren nur die am Schaufelbereich des Skikörpers 2 vorgesehene Befestigungsvorrichtung 4 dargestellt ist. Die am rückwärtigen Ende des Skikörpers 2 ebenfalls vorgesehene Befestigungsvorrichtung 4 ist beispielsweise identisch ausgebildet.

    [0012] Die Befestigungsvorrichtung 4 besteht aus einem skikörperseitigen Befestigungselement 5 und aus einem fellseitigen Befestigungselement 6. Das Befestigungselement 5 ist bei der dargestellten Ausführungsform als flacher Einsatz ausgebildet, der an der Unterseite des Skikörpers 2 im aufgebogenen Teil des Schaufelbereichs eingesetzt ist, und zwar insbesondere passend in den die Unterseite des Skikörpers 2 bildenden Laufflächenbelag 7. Das Befestigungselement 5 ist an der Oberseite des Skikörpers 2 nicht sichtbar.

    [0013] Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Befestigungselement 5 zweiteilig ausgebildet, d. h. es besteht aus einem flachen Form- bzw. Spritzgießteil 8 aus Kunststoff, welches bei montiertem Befestigungselement 5 an der Unterseite des Skikörpers 2 sichtbar ist und bündig mit der Lauffläche liegt, sowie aus einem weiteren bei der dargestellten Ausführungsform flachen plattenförmigen inneren Teil 9 aus einem ferromagnetischen Material. Das äußere Teil 8 ist mit einer eine Aufnahme bildenden Ausnehmung 10 versehen, die an der Unterseite des Skikörpers an einer Einführöffnung offen ist und an der dieser Öffnung gegenüberliegenden Seite durch das plattenförmige, beispielsweise von einem Zuschnitt aus einem Blech bestehende Teil 9 verschlossen ist. Um den üblichen Aufbau des Skikörpers 2 nicht zu stören, weist das flache bzw. plattenförmig ausgeführte Teil 8 beispielsweise eine Dicke auf, die gleich oder nur geringfügig größer ist als die Dicke des Laufflächenbelages 7. Das Befestigungselement 5 bzw. dessen Teil 8 können beispielsweise als an der Skiunterseite sichtbares Firmenemblem ausgebildet sein.

    [0014] Das fellseitige Befestigungselement 6 ist als zylinderförmiger Permanentmagnet ausgeführt, der in geeigneter Weise an der im Verwendungsfall dem Skikörper 2 zugewandten Innenseite des Felles 3 befestigt ist und der zum Befestigen des Felles 3 in die Ausnehmung 10 eingesetzt werden kann, sodass das Befestigungselement 6 bzw. der Permanentmagnet an dem von dem Teil 9 gebildeten Boden der Ausnehmung 10 magnetisch haftet. Durch die Magnetkraft ist das Befestigungselement 6 in der Ausnehmung 10 des Befestigungselementes 5 gehalten, dass über das Fell 3 ausgeübte Zugkräfte (Pfeil K) nicht zu einem Lösen der Verbindung zwischen den Befestigungselementen 5 und 6 führen. Da der Durchmesser der Ausnehmung 10 an den Durchmesser des Befestigungselementes 6 möglichst optimal angepasst ist, wird ein Großteil der Zugkräfte allein schon durch das Ineinandergreifen der Befestigungselemente 5 und 6 rein mechanisch vom Fell 3 auf den Skikörper 2 übertragen.

    [0015] Wie in der Figur 2 bei 10.1 angedeutet, kann die Ausnehmung 10 auch mit einer Hinterschneidung ausgeführt sein, die dann zur weiteren Sicherheit der Verbindung zwischen Fell 3 und Skikörper 2 im belasteten Zustand von dem Befestigungselement 6 hinter griffen wird.

    [0016] Die Figur 3 zeigt einen Schnitt durch das Fell 3 und ein von der Funktion dem Befestigungselement 6 entsprechenden Befestigungselement 6a. Letztere besteht im Wesentlichen aus einem napfförmigen Körper 11 aus einem ferromagnetischen Material und aus einem in diesem Körper beispielsweise durch Kleben befestigten kreisscheibenförmigen Permanentmagneten 12. Die Dicke des Permanentmagneten 12 ist so gewählt, dass er mit einer Stirnseite in einer gemeinsamen Ebene mit dem Rand des napfartigen Körpers 11 liegt. Zwischen dem Rand des napfartigen Körpers 11 und dem Permanentmagneten 12 ist ein ringförmiger Magnetspalt 13 gebildet. An der dem Permanentmagneten 12 abgewandten Seite ist der Körper 11 mit einem mit einem Außengewinde versehenen Zapfen 14 hergestellt, der für die Montage des Befestigungselementes 6a am Fell 3 durch eine Bohrung 15 im Fell 3 hindurchgreift. Unter Verwendung einer Beilagscheibe 16 und einer Mutter 17 ist das Befestigungselement 6a am Fell 3 gehalten.

    [0017] Für die Befestigung des Fells 3 am Ski 1 wird das Befestigungselement 6a wieder in die Öffnung 10 des Befestigungselementes 5 eingesetzt, sodass das Befestigungselement 6a dann im Bereich des Magnetspaltes 3 gegen das aus dem ferromagnetischen Material bestehende Teil 9 anliegt und dort besonders zuverlässig am Ski gehalten ist, und zwar insbesondere auch dadurch, dass der Magnetspalt 13 durch das Teil 9 überbrückt ist. Mit einer wegstehenden Lasche 18 kann das Befestigungselement 6a und mit diesem das Fell 3 wieder vom Ski durch Abziehen getrennt werden.

    [0018] Die Erfindung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne das dadurch der der Erfindung zugrunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird. So ist es beispielsweise möglich, dass das plattenförmige Teil 9 des skikörperseitigen Befestigungselementes 5 von einem Abschnitt eines aus einem ferromagnetischen Material, beispielsweise aus Stahl bestehenden gurtartigen Tragelementes 9.1 (Untergurt) gebildet ist, welches sich - dem üblichen Aufbau eines Skikörpers entsprechend - durchgehend vom vorderen bis an das rückwärtige Ende des Skikörpers 2 erstreckt.

    [0019] Weiterhin wurde davon ausgegangen, dass die Befestigungsvorrichtung 4 oder deren skikörperseitiges Befestigungselement 5 nur eine Ausnehmung 10 oder Aufnahme für ein fellseitiges Befestigungselement 6 aufweisen. Selbstverständlich kann die Befestigungsvorrichtung 4 auch mehrere, jeweils von einem Permanentmagneten gebildete oder einen Permanentmagneten aufweisende fellseitige Befestigungselemente besitzen, denen dann jeweils eine Ausnehmung 10 am Skikörper zugeordnet ist.

    [0020] Für das fellseitige Befestigungselement 6 oder 6a sind unterschiedlichste Formen denkbar, beispielsweise Zylinderform, Knopfform, Pilzform usw. Das Befestigungselement 6 ist dann beispielsweise insgesamt als Permanentmagnet ausgeführt oder enthält wenigstens einen Permanentmagneten.

    Bezugszeichenliste



    [0021] 
    1
    Tourenski
    2
    Skikörper
    3
    Fell
    4
    Befestigungsvorrichtung
    5, 6, 6a
    Befestigungselement
    7
    Laufflächenbelag
    8, 9
    Teil des skikörperseitigen Befestigungselementes
    9.1
    Gurt
    10
    Ausnehmung
    10.1
    Hinterschneidung
    11
    napfartiger Formkörper
    12
    Permanentmagnet
    13
    Magnetspalt
    14
    Zapfen
    15
    Bohrung
    16
    Beilagscheibe
    17
    Mutter
    18
    Lasche
    K
    Kraft



    Ansprüche

    1. Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines Fells (3) an einem Gleitbrettkörper (2), insbesondere Skikörper, mit wenigstens einem im Gleitbrettkörper (2) verankerbaren gleitbrettkörperseitigen Befestigungselement (5), welches zumindest eine an der Gleitbrettunterseite offene Aufnahme (10) bildet, sowie mit einem fellseitigen Befestigungselement. (6, 6a), welches zur Befestigung des Fells (3) in die wenigstens eine Aufnahme (10) einführbar ist,
    gekennzeichnet
    durch wenigstens eines Permanentmagneten (12) zur Sicherung des wenigstens einen fellseitigen Befestigungselementes (6, 6a) in der als Sackloch ausgebildeten Aufnahme (10), die von einem im Gleitbrettkörper (2) verankerbaren Formteil gebildet ist.
     
    2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (8) eine Dicke aufweist, die gleich oder geringfügig größer ist als die Dicke eines die Unterseite des Gleitbrettkörpers (2) bildender Laufflächenbelages (7) und/oder die gleich oder geringfügig kleiner ist als die Dicke eines die Unterseite des Gleitbrettkörpers (2) bildender Laufflächenbelages (7).
     
    3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das gleitbrettkörperseitige Befestigungselement (5) mit seiner sichtbaren Seite bündig mit der Unterseite des Gleitbrettkörpers (2) vorgesehen ist.
     
    4. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine fellseitigen Befestigungselement (6, 6a) und/oder das wenigstens eine gleitbrettkörperseitige Befestigungselement (5) den Permanentmagneten (12) aufweisen oder zumindest teilweise von diesem gebildet sind.
     
    5. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das das wenigstens eine gleitbrettkörperseitige Befestigungselement (5) zumindest in einem Teilbereich der wenigstens einen Ausnehrnung (10) aus einem ferromagnetischen Material besteht.
     
    6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Ausnehmung (10) an einem einer Einführöffnung gegenüberliegenden Bodenbereich (9) aus dem ferromagnetischen Material besteht oder von einem Blech aus ferromagnetischem Material gebildet ist, welches ein Teilbereich eines im Gleitbrettkörper (2) vorgesehenen gurtartigen Tragelements (9.1) ist.
     
    7. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Aufnahme (10) wenigstens eine Hinterschneidung (10.1) bildet, die von dem wenigstens einen fellseititigen Befestigungselement (6) hintergriffen werden kann.
     
    8. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das fellseitige Befestigungselement (6a) aus einem am Fell befestigten napfartigen Formkörper (11) aus einem ferromagnetischen Material sowie aus wenigstens einem in dem napfartigen Formkörper (11) befestigten Permanentmagneten (12) besteht.
     
    9. Gleitbrett-Fell-Kombinition mit wenigstens einer Befestigungsvorrichtung (4) zum lösbaren Befestigen des Fells (3) an der Gleitbrettkörperunterseite, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung entsprechend einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 8 ausgebildet ist.
     
    10. Fell zur Verwendung an einem Gleitbrett, insbesondere Ski (1) mit einem fellseitigen Befestigungselement (6, 6a), nach einem der Ansprüche 1 bis 8, welche an einer Aufnahme (10) eines Gleitbrettkörpers (2) oder Skikörpers befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, das das fellseitige Befestigungselement (6, 6a) wenigstens einen Permanentmagneten (12) aufweist, der zum Befestigen am Gleitbrettkörper (2) mit einem dortigen gleitbrettkörperseitigen, zumindest teilweise aus einem ferromagnetischen Material bestehenden und/oder von einem Permanentmagneten gebildeten Befestigungselement (5) zusammenwirkt.
     
    11. Fell nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
    dass das fellseitige Befestigungselement (6, 6a) durch Kleben oder unter Verwendung wenigstens eines mechanischen Befestigungselementes am Fell (3) befestigt ist,
    und/oder
    dass das fellseitige Befestigungselement (6a) von einem napfartigen Formkörper (11) aus ferromagnetischem Material gebildet ist, in welchem wenigstens ein Permanentmagnet (12) aufgenommen ist.
     


    Claims

    1. Fastening device for fastening a skin (3) to the body (2) of a gliding board, more particularly the body of a ski, having at least one fastening element (5) on the gliding board body side which can be anchored in the gliding board body (2) and which forms at least one socket (10) which is open on the underneath of the board, as well as having a fastening element (6, 6a) on the skin side which in order to fasten the skin (3) can be inserted into the at least one socket (10), characterised by at least one permanent magnet (12) for securing the at least one fastening element (6, 6a) on the skin side in the socket (10) which is designed as a blind hole and is formed by a shaped part which can be anchored in the body (2) of the gliding board.
     
    2. Fastening device according to claim 1 characterised in that the shaped part (8) has a thickness which is the same size as or slightly larger than the thickness of a track face cover (7) which forms the underneath of the body (2) of the board and/or which is the same size as or slightly smaller than the thickness of a track face cover (7) which forms the underneath of the body (2) of the board.
     
    3. Fastening device according to claim 1 or 2 characterised in that the fastening element (5) on the side of the gliding board body is provided with its visible side flush with the underneath of the body (2) of the gliding board.
     
    4. Fastening device according to one of the preceding claims characterised in that the at least one fastening element (6, 6a) on the skin side and/or the at least one fastening element (5) on the board side have permanent magnets (12) or are formed at least in part by these.
     
    5. Fastening device according to one of the preceding claims characterised in that the at least one fastening element (5) on the board side consists of a ferromagnetic material at least in one partial area of the at least one recess (10).
     
    6. Fastening device according to claim 5 characterised in that the at least one recess (10) on a floor area (9) opposite an insert opening consists of the ferromagnetic material or is formed by a sheet metal plate of ferromagnetic material which is a partial area of a band-type support element (9.1) provided in the body (2) of the gliding board.
     
    7. Fastening device according to one of the preceding claims characterised in that the at least one socket (10) forms at least one undercut section (10.1) which can be engaged by the at least one fastening element (6) on the skin side.
     
    8. Fastening device according to one of the preceding claims characterised in that the fastening element (6a) on the skin side consist of a cup-like shaped body (11) of ferromagnetic material fixed on the skin as well as of at least one permanent magnet (12) fixed in the cup-like shaped body (11).
     
    9. A combination of gliding board with skin having at least one fastening device (4) for detachably fastening the skin (3) to the underneath of the body of the board, characterised in that the fastening device is designed corresponding to one of the preceding claims 1 - 8.
     
    10. Skin for use on a gliding board, more particularly ski (1), with a fastening element (6, 6a) on the skin side according to one of claims 1 to 8, which can be fastened in a socket (10) of a gliding board body (2) or ski body, characterised in that the fastening element (6, 6a) on the skin side has at least one permanent magnet (12) which for fastening on the body (2) of the gliding board interacts with a fastening element (5) made at least in part from a ferromagnetic material and/or formed by a permanent magnet and provided there on the side of the gliding board body.
     
    11. Skin according to claim 10 characterised in that the fastening element (6, 6a) on the skin side is fixed on the skin (3) by adhesive or by using at least one mechanical fastening element, and/or that the fastening element (6a) on the skin side is formed by a cup-like shaped body (11) of ferromagnetic material in which at least one permanent magnet (12) is fitted.
     


    Revendications

    1. Dispositif de fixation pour fixer une peau (3) sur un corps de planche de glisse (2), en particulier un corps de ski, avec au moins un élément de fixation (5) côté corps de planche de glisse qui peut s'ancrer dans le corps de planche de glisse (2), élément qui forme au moins un logement (10) ouvert sur la face inférieure de la planche de glisse, et comprenant un élément de fixation (6, 6a) côté peau, qui peut être introduit dans le au moins un logement (10) pour la fixation de la peau (3), caractérisé
    par au moins un aimant permanent (12) pour bloquer le au moins un élément de fixation (6, 6a) côté peau dans le logement (10) conformé en trou borgne, qui est formé par une partie moulée qui peut s'ancrer dans le corps de planche de glisse (2).
     
    2. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie moulée (8) présente une épaisseur, qui est identique ou légèrement supérieure à l'épaisseur d'un revêtement de surface de glissement (7) formant la face inférieure du corps de planche de glisse (2) et/ou est identique ou légèrement inférieure à l'épaisseur d'un revêtement de surface de glissement (7) formant la face inférieure du corps de planche de glisse (2).
     
    3. Dispositif de fixation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de fixation (5) côté corps de planche de glisse est prévu avec sa face visible à fleur avec la face inférieure du corps de planche de glisse (2).
     
    4. Dispositif de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le au moins un élément de fixation (6, 6a) côté peau et/ou le au moins un élément de fixation (5) côté corps de planche de glisse présente (nt) l'aimant permanent (12) ou est/sont formé (s) au moins en partie par celui-ci.
     
    5. Dispositif de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le au moins un élément de fixation (5) côté planche de glisse est constitué au moins dans une zone partielle du au moins un évidement (10) d'un matériau ferromagnétique.
     
    6. Dispositif de fixation selon la revendication 5, caractérisé en ce que le au moins un évidement (10) est constitué sur une zone de fond (9) opposée à une ouverture d'introduction du matériau ferromagnétique ou est formé d'une tôle de matériau ferromagnétique, qui est une zone partielle d'un élément support (9.1) de type semelle prévu dans le corps de planche de glisse (2).
     
    7. Dispositif de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le au moins un logement (10) forme au moins une contre-dépouille (10.1) qui peut être accrochée par l'arrière par le au moins un élément de fixation (6) côté peau.
     
    8. Dispositif de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fixation (6a) côté peau est constitué d'un corps moulé (11) en forme de godet fixé sur la peau en matériau ferromagnétique, ainsi que d'au moins un aimant permanent (12) fixé dans le corps moulé (11) en forme de godet.
     
    9. Combinaison d'une planche de glisse et d'une peau avec au moins un dispositif de fixation (4) pour la fixation amovible de la peau (3) sur la face inférieure du corps de planche de glisse, caractérisée en ce que le dispositif de fixation est réalisé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8.
     
    10. Peau pour usage sur une planche de glisse, en particulier un ski (1), comprenant un élément de fixation (6, 6a) côté peau selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, qui peut être fixé sur un logement (10) d'un corps de planche de glisse (2) ou d'un corps de ski, caractérisée en ce que l'élément de fixation (6, 6a) côté peau présente au moins un aimant permanent (12) qui, à des fins de fixation sur le corps de planche de glisse (2), coopère avec un élément de fixation (5) local côté corps de planche de glisse constitué au moins en partie d'un matériau ferromagnétique et/ou formé d'un aimant permanent.
     
    11. Peau selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'élément de fixation (6, 6a) côté peau est fixé par collage
    ou en utilisant aumoins un élément de fixationmécanique sur la peau (3), et/ou
    l'élément de fixation (6a) côté peau est formé par un corps moulé (11) en forme de godet constitué d'un matériau ferromagnétique, dans lequel est logé au moins un aimant permanent (12).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente