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(11) |
EP 1 787 743 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Beschreibung |
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Corrigendum ausgegeben am: |
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03.12.2008 Patentblatt 2008/49 |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.07.2008 Patentblatt 2008/30 |
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Anmeldetag: 15.11.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schälwerkzeug für Schläuche und Verfahren zum Schälen von armierten Schläuchen
Stripping tool for hoses and method of stripping reinforced hoses
Outil de dénuder pour tuyaux et procédé pour dénuder la couche de revêtement des tuyaux
renforcés
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
18.11.2005 DE 102005055114
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.05.2007 Patentblatt 2007/21 |
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Patentinhaber: Dipl.-Ing. H. Schulz HDS Hydraulik GmbH & Co. KG |
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51647 Gummersbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Siemens, Kornelius
51647, Gummersbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Dr. Solf & Zapf |
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Schlossbleiche 20 D-42103 Wuppertal D-42103 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 233 862 US-A- 2 348 186 US-A- 3 335 526 US-A- 3 759 121
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GB-A- 783 705 US-A- 2 641 944 US-A- 3 354 762
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schälwerkzeug für Schläuche insbesondere für
armierte Schläuche gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein solches Schälwerkzeug
ist aus der
US-A-3,759,121 bekannt. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Schälen von armierten
Schläuchen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 16. Ein solches Verfahren ist ebenfalls
aus der
US-A-3,759,121 bekannt.
[0002] Schälwerkzeuge der genannten Art dienen dazu, Schlauchenden, insbesondere die Enden
von mit Drahtgeflechten armierten Hydraulikschläuchen, die vorzugsweise bis zu einem
Arbeitsdruck von 230 bar einsetzbar sind, durch Abschälen im Bereich der Außenwand
für die Montage einer Armatur vorzubereiten. Die Notwendigkeit eines Abschälens ergibt
sich dabei daraus, dass zwischen dem Schlauch und der Armatur eine besonders feste
Verbindung hergestellt werden soll, wobei zu diesem Zweck die Armatur unmittelbar
mit der Armierung verbunden wird. Insbesondere wird durch das Schälen an den Enden
von geschnittenem, sogenanntem Geflechtschlauchmaterial über eine definierte Länge
der radial über der Armierung liegende Obergummi entfernt.
[0003] Bekannte Schälwerkzeuge der eingangs genannten Art enthalten ein oder mehrere, jeweils
mit einem Schälmesser oder einer Schäleinrichtung bestückte Haltearme, welche die
Decke des auf einen Aufnahmedorn aufgeschobenen Schlauchmaterials in drehender Arbeitsbewegung
entfernen. Ein Haltearm ist dabei hinsichtlich seiner Längsachse, etwa achsparallel
und in festem Abstand zur Achse des Aufnahmedorns angeordnet und verdrehbar, d. h.
auf einer Kreisbahn relativbeweglich, gegenüber dem Aufnahmedorn gelagert. Hierbei
ist es beim Schälen prinzipiell möglich, dass entweder der Haltearm bei feststehendem
Aufnahmedorn bewegt wird oder der Schlauch mittels des Aufnahmedorns gedreht wird,
wobei der Haltearm feststeht. Die erste Möglichkeit ist in der Praxis bevorzugt, weil
längere Schläuche hinsichtlich des Drehens schwer zu handhaben sind.
[0004] Schälmesser und Schlauch werden beim Schälen in der Regel auch in axialer Richtung
relativ zueinander bewegt, um eine bestimmte Schällänge auf dem jeweiligen Schlauchende
zu erzielen. Dies geschieht insbesondere dadurch, dass der Schlauch beim Schälen entlang
der Längsachse des Aufnahmedorns immer weiter auf den Aufnahmedorn aufgeschoben wird,
wobei der Aufnahmedorn einen Schlauchanschlag für die Stirnseite des Schlauches aufweist,
der diese Bewegung begrenzt.
[0005] Durch die bekannten Schälwerkzeuge wird auf Grund von nicht zu vermeidenden Toleranzen
des Schlauchmaterials bei der Bearbeitung - außer der - wie erwähnt - auch als Obergummi
bezeichneten Schlauchdecke - häufig entweder die oberste Drahteinlage durch die Schälmesser
beschädigt oder aber nicht ausreichend gesäubert. Ferner werden fast immer an der
an der Stirnseite des Schlauches liegenden Anschnittstelle, gegen die das Messer frontal,
d. h. in Achsrichtung des Aufnahmedornes, fährt, eine Vielzahl von Drahtenden der
Armierung aus ihrer ursprünglichen Lage herausgerissen und stark aufgeweitet. Durch
diesen Vorgang, der in Fachkreisen auch als die Bildung einer "Blume" bezeichnet wird,
kommt es zu einer Beeinträchtigung der Festigkeit des Schlauchmaterials, wodurch die
Montage von Armaturen erschwert wird oder sogar gänzlich verhindert ist.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Schälwerkzeug der eingangs
beschriebenen Art derart zu verbessern, dass unabhängig von vorhandenen Schlauchtoleranzen
eine Beschädigung des zu schälenden Schlauches, insbesondere eines in der Schlauchwand
eingebetteten Geflechts eines armierten Schlauches, vermieden werden kann. Die Aufgabe,
die der vorliegenden Erfindung zu Grunde liegt, umfasst dabei auch die Bereitstellung
eines entsprechenden Verfahrens der eingangs genannten Art.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einem Schälwerkzeug mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs
1 gelöst. Das erfindungsgemäße Schälwerkzeug gestattet dabei die Realisierung des
Verfahrens des unabhängigen Anspruchs 16.
[0008] Die Erfindung gewährleistet - vorteilhafterweise auch bei Schläuchen mit geringfügig
schwankendem Außendurchmesser und/oder variierender Tiefe einer in die Schlauchwandung
eingebetteten Armierung - eine saubere und wiederholgenaue Entfernung des Schlauchobergummis.
[0009] In bevorzugter Ausführung der Erfindung kann dabei vorgesehen sein, dass - um zu
erreichen, dass das Schälmesser beim Schälen, insbesondere von einer Außenmantelfläche
des Schlauches her, in radialer Richtung schräg zur Achse des Aufnahmedorns in den
Schlauch eindringt - der Haltearm in einem Basisteil schwenkbar, vorzugsweise mit
einem freien, insbesondere das Schälmesser tragenden, Ende auf die Achse des Aufnahmedorns
hin verschwenkbar, gelagert ist. Durch die entsprechende Schwenkbewegung ist es dabei
möglich, die Höhe einer vom Schlauchmantel abzutragenden Außenschicht zu Beginn des
Schälens in einfacher Weise einzustellen und während des Schälens bedarfsweise und/oder
in vorherbestimmter Weise zu verändern.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und der
nachfolgenden speziellen Beschreibung enthalten.
[0011] Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung
näher erläutert. Es zeigt dabei die einzige
Fig. 1 einen axialen Halbschnitt durch ein erfindungsgemäßes Schälwerkzeug.
[0012] Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist ein erfindungsgemäßes Schälwerkzeug für Schläuche,
insbesondere für armierte Schläuche, einen koaxial in einen Schlauch einsteckbaren
Aufnahmedorn 1 und mindestens einen Haltearm 2 für ein Schälmesser 3 auf. Im dargestellten,
bevorzugten Fall sind es drei, insbesondere drei gleichartig ausgebildete, jeweils
um 120° gegeneinander versetzte Haltearme 2. Jeder Haltearm 2 ist hinsichtlich seiner
Längsachse Y-Y beabstandet zur Längsachse X-X des Aufnahmedorns 1 angeordnet, die
die Mittenachse des gesamten erfindungsgemäßen Schälwerkzeugs bildet. Die Haltearme
2 sind jeweils auf einer Kreisbahn relativbeweglich gegenüber dem Aufnahmedorn 1 gelagert.
[0013] Erfindungsgemäß ist der Haltearm 2 jeweils derart ausgeführt und/oder gelagert, dass
das Schälmesser 3 beim Schälen eine radial gerichtete Zustellbewegung auf den zu schälenden
Schlauch hin ausführen kann. Bevorzugt ist dabei, dass der Haltearm 2 derart ausgeführt
und/oder gelagert ist, dass das Schälmesser 3 beim Schälen, insbesondere von einer
Außenmantelfläche des Schlauches her, in radialer Richtung schräg zur Achse X-X des
Aufnahmedorns in den Schlauch eindringt.
[0014] Hierzu ist in der dargestellten Ausführung der Erfindung insbesondere vorgesehen,
dass der Haltearm 2 in einem Basisteil 4 schwenkbar, vorzugsweise mit einem freien,
insbesondere das Schälmesser 3 tragenden, Ende auf die Achse des Aufnahmedorns X-X
hin verschwenkbar, gelagert ist. Das entsprechende Gelenk ist in der Zeichnung mit
dem Bezugszeichen 2a bezeichnet. Bezüglich des Haltearms 2 ist Fig. des Weiteren zu
entnehmen, dass der Haltearm 2 unter einer radial nach innen gerichteten Druckbelastung
F
1 gelagert ist. Zur Druckbelastung F
1 des Haltearms 2 ist dabei eine Druckfeder 5 vorgesehen, die zwischen dem Haltearm
2 und dem den Haltearm 2, insbesondere mit einem Mantelarm 4a, außenseitig umgreifenden
Basisteil 4 angeordnet ist. Die Druckfeder 5 kann - wie dargestellt - insbesondere
eine Schraubenfeder sein, die mit ihren Enden jeweils in nicht näher bezeichnete Aufnahmebohrungen
des Haltearms 2 und des Mantelarms 4a eingesteckt ist.
[0015] Durch einen, nachstehend hinsichtlich Aufbau und Funktion noch näher beschriebenen
Abstandhalter 6 wird der radial nach innen gerichteten Belastung der Druckfeder 5
auf den Haltearm 2 entgegenwirkt.
[0016] Der Aufnahmedorn 1 des erfindungsgemäßen Schälwerkzeugs weist dabei einen Außendorn
1 a und einen Innendorn 1 b auf, wobei der Außendorn 1 a den Innendorn hülsenförmig
umgreift und der Außendorn 1a und der Innendorn 1b gegeneinander verdrehbar sind.
[0017] Der Innendorn 1 b ist drehfest mit dem Basisteil 4, insbesondere mit einem Kopf 4b
des Basisteils 4, in dem auch die Haltearme 2 angelenkt sind, verbunden. Die Verbindung
erfolgt dabei über einen aus dem Außendorn 1a herausgeführten Abschnitt 1 c des Innendorns
1 b.
[0018] Dem Aufnahmedorn 1 ist ein axialbeweglicher Axialanschlag 7 für den Schlauch zugeordnet.
Dieser Axialanschlag 7 sitzt - wie Fig. 1 zeigt - auf dem aus dem Außendorn 1a herausragenden
Abschnitt 1c des Innendorns 1b hülsenartig bzw. nach der Art eines Ringflanschbauteils
auf. Der Axialanschlag 7 steht unter einer axialen, einem auf den Aufnahmedorn aufgesteckten
Ende des zu schälenden Schlauches entgegen gerichteten Druckbelastung F
2. Um diese Druckbelastung F
2 zu erzeugen, ist eine Druckfeder 8 vorgesehen, die zwischen dem Axialanschlag 7 und
dem vom Axialanschlag 7 axial beabstandeten Basisteil 4, insbesondere zwischen dem
Axialanschlag 7 und dem Kopf 4b des Basisteils 4 konzentrisch um den aus dem Außendorn
1a herausgeführten Abschnitt 1 c des Innendorns 1 b bzw. die Längsachse X-X des erfindungsgemäßen
Schälwerkzeugs, angeordnet ist.
[0019] Der vorstehend bereits erwähnte Abstandhalter 6 ist mit dem Abstandhalter 7 für den
Schlauch verbunden und bildet bevorzugt eine axial bewegliche Baueinheit mit dem Axialanschlag
7.
[0020] Die Haltearme 2 weisen dabei jeweils radial innenseitig eine Führungsspur 9 für die
zugeordneten Abstandhalter 6 und die Abstandhalter 6 radial außenseitig jeweils eine
komplementäre Führungskontur 10 für die zugeordneten Haltearme 2 auf. Die Führungskontur
10 des Abstandhalters 6 ist in der dargestellten Ausführung durch ein Wälzlager gebildet.
Die Führungsspur 9 des Haltearms 2 und die Führungskontur 10 des Abstandhalters 6
können bevorzugt zumindest bereichsweise formschlüssig ineinander greifen, um eine
drehfeste Verbindung miteinander auszubilden. Die Führungsspur 9 des Haltearms 2 weist
eine radial nach außen gewölbte Kurvenform auf.
[0021] Zum Einspannen in ein Futter eines nicht dargestellten Antriebsgerätes weist das
erfindungsgemäße Schälwerkzeug einen koaxial mit der Längsachse X-X des Aufnahmedorns
1 ausgerichteten, insbesondere an den Kopf 4b des Basisteils 4 auf der dem Aufnahmedorn
1 gegenüber liegenden Seite angeformten, Werkzeughalter 11 auf.
[0022] Die Arbeitsweise eines erfindungsgemäßen Schälwerkzeugs ist folgende:
[0023] Zum Abschälen eines Schlauches, insbesondere eines armierten Schlauches, der ein
in seiner Wandung umfangsgemäß eingebettetes Drahtgeflecht aufweist, wird der Schlauch
mit seinem freien Ende - manuell oder mit Hilfe geeigneter Vorrichtungen - koaxial
auf den Aufnahmedorn 1 aufgesteckt und drehfest gehalten.
[0024] Die Haltearme 2 mit den Schälmessern 3 werden auf ihrer Kreisbahn um den Aufnahmedorn
1 in Bewegung gesetzt, wozu das erfindungsgemäße Schälwerkzeug bevorzugt über den
Werkzeughalter 11 in ein Antriebsgerät eingespannt sein kann.
[0025] Der Schlauch wird dann zur Realisierung des Schälvorganges immer weiter auf den Aufnahmedorn
1 aufgeschoben, wobei der Innendorn 1b rotiert, aber der den Innendorn 1 b hülsenförmig
umgreifende Außendorn 1a zusammen mit dem Schlauch drehfest bleibt. Dadurch wird vorteilhafterweise
während des Bearbeitungsvorgangs eine mechanische Beschädigung des Schlauchinnengummis
zuverlässig vermieden.
[0026] Ein erfindungsgemäßes Schälwerkzeug einer Baugröße ist durch die mit Vorteil auswechselbar
gestalteten Schälmesser 3 und gegebenenfalls eine in radialer Richtung in geringem
Umfang variable Positionierbarkeit in Messeraufnahmen 12 der Haltearme 2 für jeweils
mehrere, insbesondere drei, jeweils durch den Nenndurchmesser festgelegte Schlauch-Grundabmessungen
einsetzbar. Toleranzen der Schläuche beeinträchtigen dabei die Bearbeitungsqualität
nicht.
[0027] Zu Beginn werden die Schälmesser 3 bevorzugt so in die Haltearme 2 eingesetzt, dass
der die Tiefe der Materialabtragung definierende Messerklingenwirkungskreis in einem
Bereich liegt, der sich zwischen dem anfänglichen Außendurchmesser des Schlauches
und dem Außendurchmesser, der durch die in der Schlauchwand vorhandene Armierung festgelegt
ist, befindet.
[0028] Infolge des Vorschubs des Schlauches in axialer Richtung auf den Aufnahmedorn 1 kommen
die Schälmesser 3 mit der Schlauchdecke in Berührung und das Schälen beginnt. Entsprechend
der vorgenannten Einstellung des Wirkungskreises der Schälmesser 3 ergibt sich dabei,
dass an der Schlauchanschnittstelle ein geringer Rest des Obergummis verbleibt. Dies
hat keine negativen Auswirkungen auf die Funktionssicherheit von später aufgepressten
Anschlussarmaturen, verhindert jedoch vorteilhafterweise ein Ausfransen der Drahtenden
der Armierung.
[0029] Der eingestellte Wirkungskreis der Schälmesser 3 bleibt dabei wegen des Vorhandenseins
der Abstandhalter 6 - trotz der verschwenkbaren Lagerung des Haltearms 2 im Basisteil
und der radial nach innen gerichteten Druckbelastung F
1 auf die Haltearme 2 - zunächst konstant.
[0030] Bei weiterem Vorschub des Schlauches auf den Aufnahmedorn 1 stößt der Schlauch stirnseitig
gegen den axial auf dem aus dem Außendorn 1a herausragenden Abschnitt 1 c des Innendorns
1 b beweglich geführten Axialanschlag 7.
[0031] Der Schlauch kann damit nur noch mit dem Axialanschlag 7 zusammen gegen die Kraft
der Feder 8 weiterbewegt werden.
[0032] Die hülsenartige Ausführung des Axialanschlages 7 bewirkt dabei, dass der Axialanschlag
7 gegenüber dem Dornabschnitt 1c sowohl axial beweglich, als auch drehbar ist. Eine
Relativverdrehung des Axialanschlages 7 gegenüber dem Dornabschnitt 1c - insbesondere
ein Stillstehen des Axialanschlages 7, während sich der Dornabschnitt 1c dreht - wird
jedoch durch eine - wie dargestellt - an einem Haltearm 2 zur Anlage kommende, tangential
wirkenden Anschlagnase 7a verhindert.
[0033] Durch die axiale Bewegung des Axialanschlages 7 wird auch der Abstandhalter 6 mitgenommen.
Dabei wird die Führungskontur 10 des Abstandhalters 6 in der komplementären Führungsspur
9 des Haltearms 2 verschoben und bewegt sich infolge der radial nach außen gewölbten
Kurvenform der Führungsspur 9 radial nach außen. Dies führt dazu, dass jeweils der
Haltearm 2 unter der Wirkung der auf ihn wirkenden Druckfeder 5 radial nach innen
verschwenkt wird und sich somit der Durchmesser des Wirkungskreises der Schälmesser
3 verkleinert. Das bedeutet, dass die Schälmesser 3 eine radial gerichtete Zustellbewegung
auf den Schlauch hin ausführen. Insbesondere kommt es bei der Überlagerung mit der
Vorschubbewegung des Schlauches dazu, dass jeweils die Schälmesser 3 in radialer Richtung
schräg zur Achse des Aufnahmedorns X-X in den Schlauch eindringen. Die Schälmesser
3 tauchen so federnd bis auf die Drahtoberfläche der Armierung ein, wobei unabhängig
von vorhandenen Schlauchtoleranzen eine saubere und wiederholgenaue Entfernung des
Schlauchobergummis erzielt werden kann. Der Schlauchobergummi kann abgetragen werden,
ohne dass die Klinge der Schälmesser 3 jedoch das obere Drahtgeflecht berührt oder
gar beschädigt.
[0034] Sobald eine vorgesehene Schällänge auf dem Schlauchende erreicht ist, was beispielsweise
dadurch angezeigt werden kann, dass die zunächst nur tangential wirkende Anschlagnase
7a an einem nicht dargestellten Längenbegrenzungsanschlag des Basisteils 4 axial zur
Anlage kommt, ist der Schälvorgang abgeschlossen.
[0035] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel, sondern
umfaßt auch durch die Ansprüche umfassten Ausführungen. So kann, wie bereits erwähnt,
die Zahl der Haltearme 2 und Schälmesser 3 oder deren Form variieren, ohne dass der
Rahmen der Erfindung, verlassen wird.
[0036] Ferner kann der Fachmann die Erfindung in geeigneter Weise ergänzen. So hat das oben
beschriebene Mitrotieren des Axialanschlages 7 mit dem Dornabschnitt 1c zur Folge,
dass der Axialanschlag 7 sich gegenüber dem feststehenden, an ihm anliegenden Schlauchende
unter Reibung verdreht, was zu unerwünschten Verschleißerscheinungen führen kann.
Dem kann jedoch dadurch entgegengewirkt werden, dass die entsprechende Anlagefläche
7b des Axialanschlages 7 für den Schlauch aus einem sehr reibungsarmen Material, wie
PTFE, gefertigt wird oder dass ein nicht mit dem Axialanschlag 7 mitrotierendes, gleitend
oder rollend am Axialanschlag 7 befestigtes, zusätzliches Anlageteil für das Schlauchende
vorgesehen wird.
[0037] Was das vorstehend beschriebene Verfahren betrifft, so wird diesem - wie bereits
erwähnt - ebenfalls eine erfinderische Bedeutung beigemessen. Neben der anfänglichen
Messerpositionierung werden dabei insbesondere die folgenden Merkmale als besonders
relevant angesehen:
- das Schälmesser 3 führt beim Schälen eine radial gerichtete Zustellbewegung auf den
Schlauch hin aus;
- das Schälmesser 3 dringt beim Schälen in radialer Richtung schräg zur Achse X-X des
Aufnahmedorns 1 für den Schlauch in den Schlauch ein;
- das Schälmesser 3 steht beim Schälen unter auf den Schlauch hin wirkender federnder
Druckbelastung F1;
- das Schälmesser 3 wird beim Schälen über die vorgesehene Schällänge des Schlauches
hinweg auf einer fest vorgegebenen, insbesondere durch den Verlauf der Führungskontur
9 des Haltearms 2 definierten, Bahn geführt.
[0038] Bezugszeichen
- 1
- Aufnahmedorn
- 1 a
- Außendorn von 1
- 1b
- Innendorn von 1
- 1c
- Dornabschnitt von 1 b auβerhalb von 1a
- 2
- Haltearm
- 2a
- Gelenk von 2
- 3
- Schälmesser
- 4
- Basisteil
- 4a
- Mantelarm von 4
- 4b
- Kopf von 4
- 5
- Druckfeder für 2
- 6
- Abstandhalter für 2
- 7
- Axialanschlag
- 7a
- Anschlagnase von 7
- 7b
- Schlauchanlagefläche von 7
- 8
- Druckfeder für 7
- 9
- Führungsspur von 2 für 10
- 10
- Führungskontur von 6 für 9
- 11
- Werkzeughalter
- 12
- Messeraufnahme für 3
- F1
- Druckbelastung auf 2 durch 5
- F2
- Druckbelastung auf 7 durch 8
- X-X
- Längsachse von 1
- Y-Y
- Längsachse von 2
1. Schälwerkzeug für Schläuche, insbesondere für armierte Schläuche, mit einem koaxial
in einen Schlauch einsteckbaren Aufnahmedorn (1) und mit mindestens einem hinsichtlich
seiner Längsachse (Y-Y) beabstandet zur Längsachse (X-X) des Aufnahmedorns (1) angeordneten,
auf einer Kreisbahn relativbeweglich gegenüber dem Aufnahmedorn (1) unter einer radial
nach innen gerichteten Druckbelastung (F1) gelagerten Haltearm (2) für ein Schälmesser (3), wobei der Haltearm (2) derart ausgeführt
und/oder gelagert ist, dass das Schälmesser (3) beim Schälen eine radial gerichtete
Zustellbewegung auf den Schlauch hin ausführt,
dadurch gekennzeichnet, dass dem Aufnahmedorn (1) ein axialbeweglicher Axialanschlag (7) für den Schlauch zugeordnet
ist, der unter einer axialen, einem zu schälenden Ende des Schlauches entgegen gerichteten
Druckbelastung (F2) gelagert und mit einem Abstandhalter (6) verbunden ist, welcher der radial nach
innen gerichteten Druckbelastung (F1) auf den Haltearm (2) entgegenwirkt, wobei jeweils der Haltearm (2) radial innenseitig
eine Führungsspur (9) für den Abstandhalter (6) und der Abstandhalter (6) radial außenseitig
eine komplementäre Führungskontur (10) für den Haltearm (2) aufweist.
2. Schälwerkzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Haltearm (2) derart ausgeführt und/oder gelagert ist, dass das Schälmesser (3)
beim Schälen, insbesondere von einer Außenmantelfläche des Schlauches her, in radialer
Richtung schräg zur Achse (X-X) des Aufnahmedorns (1) in den Schlauch eindringt.
3. Schälwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dassderHaltearm(2)ineinem Basisteil (4) schwenkbar, vorzugsweise mit einem freien, insbesondere
das Schälmesser tragenden, Ende auf die Achse (X-X) des Aufnahmedorns (1) hin verschwenkbar,
gelagert ist (Gelenk 2a).
4. Schälwerkzeug nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Druckbelastung (F1) des Haltearms eine Druckfeder (5) vorgesehen ist, die zwischen dem Haltearm (2)
und dem den Haltearm (2), insbesondere mit einem Mantelarm (4a), außenseitig umgreifenden
Basisteil (4) angeordnet ist.
5. Schälwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmedorn (1) einen Innendorn (1b) und einen den Innendorn (1b) hülsenförmig
umgreifenden Außendorn (1a) aufweist, wobei der Innendorn (1 b) und der Außendorn
(1 a) gegeneinander verdrehbar sind.
6. Schälwerkzeug nach Anspruch 3 und 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Innendorn (1b) drehfest mit dem Basisteil (4) verbunden ist.
7. Schälwerkzeug nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der Axialanschlag (7) für den Schlauch auf einem aus dem Außendorn (1a) herausragenden
Dornabschnitt (1 c) des Innendorns (1 b) hülsenartig aufsitzt.
8. Schälwerkzeug nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Druckbelastung (F2) des Axialanschlages (7) eine Druckfeder (8) vorgesehen ist, die zwischen dem Axialanschlag
(7) und dem vom Axialanschlag (7) axial be abstandeten Basisteil (4), insbesondere
zwischen dem Axialanschlag (7) und einem Kopf (4b) des Basisteils (4), angeordnet
ist.
9. Schälwerkzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskontur (10) des Abstandhalters (6) für den Haltearm (2) durch ein Wälzlager
gebildet ist.
10. Schälwerkzeug nach Anspruch 1 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsspur (9) des Haltearms (2) für den Abstandhalter (2) eine radial nach
außen gewölbte Kurvenform aufweist.
11. Schälwerkzeug nach einem der Ansprüche 1, 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsspur (9) des Haltearms (2) und die Führungskontur (10) des Abstandhalters
(6) zumindest bereichsweise formschlüssig ineinander greifen.
12. Schälwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
gekennzeichnet durch zwei oder mehr, insbesondere drei jeweils um 120° gegeneinander versetzte, Haltearme
(2) für Schälmesser (3).
13. Schälwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
gekennzeichnet durch einen koaxial mit der Längsachse (X-X) des Aufnahmedorns (1) ausgerichteten, insbesondere
an den Kopf (4b) des Basisteils (4) auf der dem Aufnahmedorn (1) gegenüber liegenden
Seite angeformten, Werkzeughalter (11) zum Einspannen in ein Futter eines Antriebsgerätes.
14. Schälwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Anlagefläche (7b) des Axialanschlages (7) für den Schlauch aus einem besonders
reibungsarmen Material, wie PTFE, besteht.
15. Schälwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass am Axialanschlag (7) ein gleitend oder rollend befestigtes Anlageteil zur stirnseitigen
Anlage des Schlauches vorgesehen ist.
16. Verfahren zum Schälen von armierten Schläuchen, insbesondere unter Einsatz eines Schälwerkzeugs
nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei zu Beginn des Schälens mindestens ein Schälmesser
(3) derart positioniert wird, dass eine, durch einen Messerklingenwirkungskreis des
Schälmessers (3) definierte Tiefe einer Materialabtragung im Bereich zwischen einem
anfänglichen Außendurchmesser eines zu schälenden Schlauches und einem Außendurchmesser,
der durch die in der Schlauchwand befindliche Armierung festgelegt ist, liegt, und
wobei das Schälmesser (3) beim Schälen eine radial gerichtete Zustellbewegung auf
den Schlauch hin ausführt,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schälmesser (3) beim Schälen über eine Schällänge des Schlauches hinweg auf einer
fest vorgegebenen durch den Verlauf einer Führungskontur (9) definierten Bahn geführt
wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schälmesser (3) beim Schälen in radialer Richtung schräg zu einer Achse (X-X)
eines Aufnahmedorns (1) für den Schlauch in den Schlauch eindringt.
18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schälmesser (3) beim Schälen im Wesentlichen auf einer Kreisbahn relativ zum
zu schälenden Schlauch bewegt wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schälmesser (3) beim Schälen unter auf den Schlauch hin wirkender federnder Druckbelastung
(F1) steht.
1. A stripping tool for hoses, in particular for reinforced hoses, with a receiving mandrel
(1) capable of being inserted coaxially in a hose and with at least one holding arm
(2) - arranged with respect to its longitudinal axis (Y-Y) at a distance from the longitudinal axis (X-X) of the receiving mandrel (1) and mounted so as to be movable on a circular path
relative to the receiving mandrel (1) under a pressure stressing (F1) directed radially inwards - for a stripping knife (3), wherein the holding arm (2)
is constructed and/or mounted in such a way that during the stripping the stripping
knife (3) performs a radially directed delivery movement onto the hose, characterized in that the receiving mandrel (1) has associated with it an axially movable axial stop (7)
for the hose which is mounted under an axial pressure stressing (F2) directed opposite to the end of the hose to be stripped and is connected to a spacer
holder (6) which counteracts the pressure stressing (F1) directed radially inwards onto the holding arm (2), wherein the holding arm (2)
has in each case a guide track (9) radially on the inside for the spacer holder (6)
and the spacer holder (6) has a complementary guide contour (10) radially on the outside
for the holding arm (2).
2. A stripping tool according to Claim 1, characterized in that the holding arm (2) is constructed and/or mounted in such a way that during the stripping
the stripping knife (3) penetrates into the hose in a radial direction obliquely to
the axis (X-X) of the receiving mandrel (1), in particular from an external face of the hose.
3. A stripping tool according to Claim 1 or 2, characterized in that the holding arm (2) is mounted (joint 2a) in a base part (4) so as to be pivotable,
and preferably pivotable with a free end, in particular carrying the stripping knife,
towards the axis (X-X) of the receiving mandrel (1).
4. A stripping tool according to Claim 3, characterized in that a compression spring (5), which is arranged between the holding arm (2) and the base
part (4) engaging around the holding arm (2) on the outside, in particular with a
jacket arm (4a), is provided for the pressure stressing (F1) of the holding arm.
5. A stripping tool according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that the receiving mandrel (1) has an inner mandrel (1b) and an outer mandrel (1a) engaging
around the inner mandrel (1b) in the manner of a sleeve, wherein the inner mandrel
(1b) and the outer mandrel (1a) are rotatable in opposite directions towards each
other.
6. A stripping tool according to Claims 3 and 5, characterized in that the inner mandrel (1b) is connected to the base part (4) in a rotationally fixed
manner.
7. A stripping tool according to Claim 5 or 6, characterized in that the axial stop (7) for the hose is mounted in the manner of a sleeve on a mandrel
portion (1c) of the inner mandrel (1b) projecting out of the outer mandrel (1a).
8. A stripping tool according to Claim 3, characterized in that a compression spring (8), which is arranged between the axial stop (7) and the base
part (4) at an axial distance from the axial stop (7), in particular between the axial
stop (7) and a head (4b) of the base part (4), is provided for the pressure stressing
(F2) of the axial stop (7).
9. A stripping tool according to Claim 1, characterized in that the guiding contour (10) of the spacer holder (6) for the holding arm (2) is formed
by a roller bearing.
10. A stripping tool according to Claim 1 or 9, characterized in that the guide track (9) of the holding arm (2) for the spacer holder (6) has a curved
shape bulging radially towards the outside.
11. A stripping tool according to any one of Claims 1, 9 or 10, characterized in that the guide track (9) of the holding arm (2) and the guiding contour (10) of the spacer
holder (6) engage one in the other in a positively locking manner at least locally.
12. A stripping tool according to any one of Claims 1 to 11, characterized by two or more holding arms (2), and in particular three holding arms (2) offset by
120° with respect to one another in each case, for stripping knifes (3).
13. A stripping tool according to any one of Claims 1 to 12, characterized by a tool holder (11), orientated coaxially with the longitudinal axis (X-X) of the
receiving mandrel (1) and in particular formed integrally on the head (4b) of the
base part (4) on the side situated opposite the receiving mandrel (1), for clamping
in a chuck of a driving appliance.
14. A stripping tool according to any one of Claims 1 to 13, characterized in that an abutment face (7b) of the axial stop (7) for the hose consists of a material with
particularly low friction, such as PTFE.
15. A stripping tool according to any one of Claims 1 to 13, characterized in that an abutment part fastened in a sliding or a rolling manner is provided on the axial
stop (7) for the abutment of the hose on the end face.
16. A method of stripping reinforced hoses, in particular using a stripping tool according
to any one of Claims 1 to 15, wherein at the beginning of the stripping at least one
stripping knife (3) is positioned in such a way that a depth - defined by an effective
reach of the blade of the stripping knife (3) - of a removal of material is in the
region between an initial external diameter of a hose to be stripped and an external
diameter which is set in the reinforcement present in the wall of the hose, and wherein
during the stripping the stripping knife (3) performs a radially directed delivery
movement towards the hose, characterized in that during the stripping the stripping knife (3) is guided over a stripping length of
the hose on a path pre-set in a fixed manner and defined by the course of a guide
contour (9).
17. A method according to Claim 16, characterized in that during the stripping the stripping knife (3) penetrates into the hose in a radial
direction obliquely to an axis (X-X) of a receiving mandrel (1) for the hose.
18. A method according to Claim 16 or 17, characterized in that during the stripping the stripping knife (3) is moved substantially on a circular
path relative to the hose to be stripped.
19. A method according to any one of Claims 16 to 18, characterized in that during the stripping the stripping knife (3) is under springing pressure stressing
(F1) acting upon the hose.
1. Outil de décorticage pour tuyaux, notamment pour tuyaux armés, comportant un mandrin
récepteur (1) pouvant être inséré de manière coaxiale dans un tuyau et au moins un
bras de retenue (2) disposé au niveau de son axe longitudinal (Y-Y) à distance de
l'axe longitudinal (X-X) du mandrin récepteur (1), logé sur une voie circulaire avec
une mobilité relative par rapport au mandrin récepteur (1) sous une charge de pression
(F1) dirigée de manière radiale vers l'intérieur pour un couteau de décorticage (3),
le bras de retenue (2) étant réalisé et/ou logé de telle manière que le couteau de
décorticage (3) exécute lors du décorticage, un mouvement d'avance dirigé de manière
radiale en direction du tuyau,
caractérisé en ce qu'une butée axiale mobile axialement (7) pour le tuyau est associée au mandrin récepteur
(1), laquelle butée est logée sous une charge de pression axiale (F2) dirigée en sens inverse par rapport à une extrémité à décortiquer du tuyau et est
raccordée à une entretoise (6), qui contrecarre la charge de pression (F1) dirigée de manière radiale vers l'intérieur sur le bras de retenue (2), le bras
de retenue (2) présentant respectivement radialement du côté intérieur une piste de
guidage (9) pour l'entretoise (6) et l'entretoise (6) présentant radialement du côté
extérieur un contour de guidage complémentaire (10) pour le bras de retenue (2).
2. Outil de décorticage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le bras de retenue (2) est réalisé et/ou logé de telle manière que le couteau de
décorticage (3) pénètre dans le tuyau, lors du décorticage, notamment depuis une surface
d'enveloppe extérieure du tuyau dans le sens radial de manière oblique par rapport
à l'axe (X-X) du mandrin récepteur (1).
3. Outil de décorticage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le bras de retenue (2) est logé de manière à pouvoir pivoter dans une pièce de base
(4), de préférence par une extrémité libre supportant notamment le couteau de décorticage,
sur l'axe (X-X) du mandrin récepteur (1) (articulation 2a).
4. Outil de décorticage selon la revendication 3,
caractérisé en ce que, pour exercer la charge de pression (F1) sur le bras de retenue (2), il est prévu un ressort de pression (5) qui est disposé
entre le bras de retenue (2) et la pièce de base (4) entourant du côté extérieur le
bras de retenue (2) notamment avec un bras d'enveloppe (4a).
5. Outil de décorticage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que le mandrin récepteur (1) présente un mandrin interne (1b) et un mandrin externe (1a)
entourant en forme de manchon le mandrin interne (1b), le mandrin interne (1) et le
mandrin externe (1a) pouvant tourner l'un par rapport à l'autre.
6. Outil de décorticage selon les revendications 3 et 5,
caractérisé en ce que le mandrin interne (1b) est raccordé de manière rigide en torsion à la pièce de base
(4).
7. Outil de décorticage selon la revendication 5 ou 6,
caractérisé en ce que la butée axiale (7) pour le tuyau est assise à la manière d'un manchon sur une section
de mandrin (1c) du mandrin interne (1b) dépassant du mandrin externe (1a).
8. Outil de décorticage selon la revendication 3,
caractérisé en ce que, pour exercer la charge de pression (F2) sur la butée axiale (7), il est prévu un ressort de pression (5), qui est disposé
entre la butée axiale (7) et la pièce de base (4) espacée de manière axiale de la
butée axiale (7), notamment entre la butée axiale (7) et une tête (4b) de la pièce
de base (4).
9. Outil de décorticage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le contour de guidage (9) de l'entretoise (6) pour le bras de retenue (2) est formé
par un palier à roulement.
10. Outil de décorticage selon la revendication 1 ou 9,
caractérisé en ce que la piste de guidage (10) du bras de retenue (2) pour l'entretoise (6) présente une
forme de courbe bombée radialement vers l'extérieur.
11. Outil de décorticage selon l'une quelconque des revendications 1, 9 ou 10,
caractérisé en ce que la piste de guidage (9) du bras de retenue (2) et le contour de guidage (10) de l'entretoise
(6) viennent en prise l'un dans l'autre par correspondance de forme au moins par endroits.
12. Outil de décorticage selon l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisé par deux bras de retenue (2) ou davantage, notamment trois bras de retenue pour des couteaux
de décorticage (3), décalés respectivement de 120° les uns par rapport aux autres.
13. Outil de décorticage selon l'une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisé par un porte-outil (11) aligné de manière coaxiale avec l'axe longitudinal (X-X) du mandrin
récepteur (1), formé notamment au niveau de la tête (4b) de la pièce de base (4) sur
le côté opposé au mandrin récepteur (1) et destiné à être monté dans un fourreau d'un
appareil d'entraînement.
14. Outil de décorticage selon l'une quelconque des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce qu'une surface d'appui (7b) de la butée axiale (7) pour le tuyau se compose d'un matériau
à friction particulièrement faible, tel que du PTFE.
15. Outil de décorticage selon l'une quelconque des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce qu'il est prévu au niveau de la butée axiale (7) une pièce d'appui fixée de manière à
pouvoir coulisser ou à pouvoir rouler et destinée à l'appui côté frontal du tuyau.
16. Procédé de décorticage de tuyaux armés, notamment en utilisant un outil de décorticage
selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, au moins un couteau de décorticage
(3) étant positionné au début du décorticage de telle manière qu'une profondeur définie
par un champ d'action de lame de couteau du couteau de décorticage (3) se situe dans
une zone se trouvant entre un diamètre extérieur initial d'un tuyau à décortiquer
et un diamètre extérieur qui est défini par l'armature se trouvant dans la paroi du
tuyau, le couteau de décorticage (3) exécutant, lors du décorticage, un mouvement
d'avance dirigé de manière radiale en direction du tuyau,
caractérisé en ce que le couteau de décorticage (3) est guidé, lors du décorticage, sur une longueur de
décorticage du tuyau sur une voie prédéfinie fixement par l'extension d'un contour
de guidage (9).
17. Procédé selon la revendication 16,
caractérisé en ce que le couteau de décorticage (3), lors du décorticage, pénètre dans le tuyau dans le
sens radial de manière oblique par rapport à un axe (X-X) d'un mandrin récepteur (1)
pour le tuyau.
18. Procédé selon la revendication 16 ou 17,
caractérisé en ce que le couteau de décorticage (3), lors du décorticage, est déplacé essentiellement sur
une voie circulaire par rapport au tuyau à décortiquer.
19. Procédé selon l'une quelconque des revendications 16 à 18,
caractérisé en ce que le couteau de décorticage (3), lors du décorticage, se trouve sous une charge de
pression (F1) agissant sur le tuyau.

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