[0001] Die Erfindung betrifft einen Fadenführer für eine Flachstrickmaschine, der entlang
einer Fadenführerschiene durch einen am Maschinenschlitten angeordneten Fadenführer-Mitnehmer
längs verschiebbar ist und der einen aus seiner Arbeitsposition in mindestens eine
Außertätigkeitsposition und zurück bewegbaren Fadenführerarm aufweist, wobei Mitnahmeangriffsflächen
zur Mitnahme des Fadenführers und Schaltangriffsflächen zum Verschwenken des Fadenführerarms
in und/oder aus der Arbeitsposition vorgesehen sind.
[0002] Bei beispielsweise aus der
DE 42 22 934 C1 oder
EP 572 360 B1 bekannten Fadenführern werden die Bewegung des Fadenführers und die Schaltbewegungen
für die Verschwenkung des Fadenführerarms durch den Mitnehmerbolzen eines Fadenführer-Mitnehmers
eingeleitet.
[0003] Da die Mitte des Mitnehmerbolzens deckungsgleich ist zur Mitte des Strickschlosses,
welchem er zugeordnet ist, und Intarsiagestricke in der Regel mit fortlaufender Nadelbewegung
gebildet werden, befinden sich ausgetriebene Stricknadeln in dem Bereich im Nadelbett,
über welchem sich der vom Mitnehmerbolzen bewegte Fadenführer befindet.
[0004] Diese ausgetriebenen Nadeln würden durch eine Schwenkbewegung des Fadenführerarms
beschädigt. Deshalb wird der Mitnehmerbolzen so lange außer Tätigkeit gebracht, bis
die ausgetriebenen Nadeln durch die weitere Bewegung des Strickschlosses abgezogen
sind. Der Mitnehmerbolzen macht dabei dieselbe Bewegung wie das Strickschloss mit
und kann erst danach wieder in Tätigkeit gebracht werden, um die Schaltbewegung für
die Verschwenkung des Fadenführerarms in seine Außertätigkeitsposition einzuleiten.
Dieser von der Breite des Strickschlosses abhängige Leerweg, den der Mitnehmerbolzen
von seiner Mitnahmeposition zu Position der Schaltbewegung für die Verschwenkung des
Fadenführerarms zurücklegen muss, verbreitert den Fadenführerkasten. Da der Fadenführerkasten
symmetrisch ausgebildet sein muss, verdoppelt sich diese Verbreiterung.
[0005] Bei vielfarbigen Intarsiamustern müssen auf einer Fadenführerschiene mehrere Intarsiafadenführer
betrieben werden. Die Breite der Fadenführerkästen bestimmt vorrangig die Anzahl der
Intarsiafadenführer, die auf derselben Fadenführerschiene betrieben werden können.
Deshalb vermindern breite Fadenführerkästen die Anzahl der Intarsiafadenführer, die
auf der Strickmaschine eingesetzt werden können. Dadurch wird wiederum die Anzahl
der möglichen Farbfelder im Gestrickstück eingeschränkt.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, einen Fadenführer bereitzustellen,
der in einer geringeren Breite ausgeführt werden kann.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe auf ebenso überraschende wie wirkungsvolle Art
und Weise dadurch gelöst, dass bei einem Fadenführer der eingangs genannten Art die
Mitnahmeangriffsflächen und die Schaltangriffsflächen in unterschiedlichen Ebenen
quer zur Bewegungsrichtung des Fadenführers angeordnet sind. Während es grundsätzlich
möglich ist, das Mitnahmeelement des Fadenführer-Mitnehmers auch quer zur Bewegungsrichtung
des Fadenführers beweglich auszugestalten, um sowohl an den Mitnahmeangriffsflächen
als auch an den Schaltangriffsflächen angreifen zu können, kommt der Vorteil der Erfindung
insbesondere dadurch zum Tragen, dass die Schaltangriffsflächen nicht wie im Stand
der Technik durch das Mitnahmeelement des Fadenführer-Mitnehmers betätigt werden,
sondern durch zumindest ein separates Schaltstück. Das Schaltstück kann dabei dem
Mitnahmeelement voraus- und/oder nacheilend angeordnet sein. Durch das Vorsehen von
in unterschiedlichen Ebenen angeordneten Mitnahmeangriffsflächen und Schaltangriffsflächen
kann die Breite des Fadenführerkastens erheblich reduziert werden. Es sind keine über
die Stirnseiten des Fadenführerkastens hinausragenden Elemente, wie z. B. Schalt-
oder Betätigungsschieber, notwendig. Vorzugsweise sind die Mitnahmeangriffsflächen
starr am Fadenführerkasten angeordnet.
[0008] Der Fadenführerarm kann vorzugsweise, wie bei Intarsia-Fadenführern bekannt, in zwei
spiegelbildlich zur Arbeitsposition angeordnete Außertätigkeitspositionen gebracht
werden. Normalerweise wird das am Fadenführerarm angeordnete Nüsschen gegenüber der
Schlittenrichtung zurückgeschwenkt, damit bei Intarsia-Gestricken beim Beginn eines
neuen Farbfeldes das Nüsschen den Einsatz eines neuen Fadenführers nicht behindert.
Bei zwei spiegelbildlichen Außertätigkeitspositionen lässt sich somit das Nüsschen
in beiden Schlittenrichtungen zurück bewegen, um dem neuen Fadenführer Platz zu machen.
[0009] Grundsätzlich ist es denkbar, dass vom Fadenführer-Mitnehmer unabhängige Schaltstücke
vorgesehen sind. Bevorzugt ist es jedoch, wenn das zumindest eine Schaltstück anhebbar
und absenkbar am Fadenführer-Mitnehmer angeordnet ist. Das Anheben der Schaltstücke
kann dabei insbesondere durch Auflaufschrägen bewirkt werden, die an einer Deckplatte
des Fadenführerkastens oder einer mit dem Fadenführerkasten starr verbundenen Führungsplatte
angeordnet oder ausgebildet sein können.
[0010] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Fadenführer
mindestens ein Verstellelement für den Fadenführerarm aufweist, an dem das Schaltstück
angreifen kann. Durch das Verstellelement kann der Fadenführerarm von einer Arbeitsposition
in eine Außertätigkeitsposition und umgekehrt verstellt werden. Vorzugsweise weist
dazu das mindestens eine Verstellelement mehrere Schaltangriffsflächen auf.
[0011] Das mindestens eine Verstellelement kann als Schaltschieber ausgebildet sein. Eine
Bewegung eines Schaltstücks kann dadurch auf den Fadenführerarm übertragen werden.
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn das mindestens eine Verstellelement
eine Verzahnung aufweist und über ein Ritzel an einem zweiten Verstellelement angreift,
um die Verstellbewegung des Fadenführerarms zu bewirken. Dadurch kann der Fadenführerarm
auf besonders einfache Art und Weise in eine Außertätigkeitsposition entgegen der
Bewegungsrichtung des Fadenführers bewegt beziehungsweise verschwenkt werden.
[0012] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass zumindest
zwei Schaltangriffsflächen in unterschiedlichen Ebenen quer zur Bewegungsrichtung
des Fadenführers angeordnet sind. Insbesondere können die Schaltangriffsflächen zum
Verbringen des Fadenführerarms in seine Arbeitsposition und die Schaltangriffsflächen
zum Verbringen in seine Außertätigkeitsposition in unterschiedlichen Ebenen quer zur
Bewegungsrichtung des Fadenführers liegen. Dadurch können auf besonders einfache Art
und Weise zwei unterschiedliche Schaltstücke verwendet werden, die ebenfalls in unterschiedlichen
Ebenen angeordnet sind. Dabei kann ein dem Mitnahmeelement vorauseilendes Schaltstück
den Fadenführerarm von einer Außertätigkeitsposition in eine Arbeitspositionen bewegen
und ein dem Mitnahmeelement nacheilendes Schaltstück den Fadenführerarm von der Arbeitsposition
in eine Außertätigkeitsposition bewegen.
[0013] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Figuren der Zeichnung,
die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, sowie aus den Ansprüchen. Die einzelnen
Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen bei
Varianten der Erfindung verwirklicht sein.
[0014] In der schematischen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt,
welche in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert werden.
[0015] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Fadenführer mit abgenommener Deckplatte in einer Außertätigkeitsposition
des Fadenführerarms;
- Fig. 2
- den Fadenführer der Fig. 1 in einer Arbeitspositionen des Fadenführerarms;
- Fig. 3
- den Fadenführer der Fig. 1 in einer zweiten Außertätigkeitsposition des Fadenführerarms;
- Fig. 4
- eine Draufsicht von oben auf den Fadenführer.
[0016] In der Fig. 1 ist ein Fadenführer 1 gezeigt, der einen Fadenführerkasten 2 aufweist.
Der Fadenführerkasten 2 ist der Tragkörper. Er weist Mitnahmeangriffsflächen 23, 24
auf, an welchen ein Mitnahmeelement M (Fig. 2) eines Fadenführer-Mitnehmers angreifen
kann, um den Fadenführer 1 entlang einer nicht dargestellten Fadenführerschiene längs
zu verschieben. Weiterhin ist der Fadenführerkasten 2 der Lagerkörper für Bolzen 21,
22.
[0017] Eine Führungsplatte 3 ist mit dem Fadenführerkasten 2 starr verbunden. Sie weist
Durchbrüche 31, 32 auf, in denen ein als Schaltschieber ausgebildetes erstes Verstellelement
4 und ein als Betätigungsschieber ausgebildetes zweites Verstellelement 6 längsbeweglich
angeordnet sind. Das Ritzel 5 ist auf dem Bolzen 21 drehbar gelagert. Der Fadenführerarm
7 ist auf dem Bolzen 22 schwenkbar gelagert. Durch das Ritzel 5, welches in die Verzahnung
45 des ersten Verstellelements 4 und in die Verzahnung 64 des zweiten Verstellelements
6 eingreift, sind die Verstellelemente 4, 6 bewegungsgekoppelt.
[0018] Das erste Verstellelement 4 weist Schaltangriffsflächen 41, 42, 43, 44 auf. Greift
ein Schaltstück SV an einer dieser Schaltangriffsflächen 41 bis 44 an, wird das erste
Verstellelement 4 relativ zum Fadenführerkasten 2 bewegt. Insbesondere wird durch
ein Schaltstück SV eine translatorische Bewegung eingeleitet. Durch die Verbindung
des ersten Verstellelements 4 über das Ritzel 5 mit dem zweiten Verstellelement 6,
bewegt sich dieses um dieselbe Wegstrecke wie das erste Verstellelement 4, allerdings
in entgegengesetzter Richtung.
[0019] Je nach Bewegungsrichtung des ersten Verstellelements 4 erfasst das zweite Verstellelement
6 mit seiner Kurvenbahn 61 den Bolzen 71 des Fadenführerarms 7 oder mit seiner Kurvenbahn
62 den Bolzen 72 des Fadenführerarms 7. In einer Mittelstellung befinden sich die
Bolzen 71, 72 gleichzeitig in den Kurvenbahnen 61, 62 (Fig. 2). Diese Stellung entspricht
der Arbeitsposition des Fadenführerarms 7.
[0020] Ist wie in der Fig. 1 der Bolzen 71 in der Endlage der Kurvenbahn 61, so ist der
Fadenführerarm 7 in Richtung des Pfeils S1 in seine Außertätigkeitsposition verschwenkt,
in welche er nach einer Bewegung des Fadenführers 1 von links nach rechts gebracht
werden muss.
[0021] In der Fig. 1 sind Auflaufschrägen 81, 82 einer Deckplatte 8 (Fig. 4) nur durch strichpunktierte
Linien angedeutet. Die Deckplatte 8 ist nicht sichtbar.
[0022] In der in der Fig. 1 gezeigten Stellung ist der Fadenführerarm 7 bei einer Strickrichtung
des Fadenführers 1 von links nach rechts in seine Außertätigkeitsposition gebracht
worden. Nun soll der Fadenführerarm 7 für eine Strickrichtung von rechts nach links
in eine Arbeitsposition gebracht werden.
[0023] Das Schaltstück SV eilt in diesem Fall dem Mitnahmeelement M voraus und beaufschlagt
die Schaltangriffsfläche 41 des ersten Verstellelements 4 und bewegt dieses solange
in Richtung des Pfeils L1, bis das Schaltstück SV durch die Auflaufschräge 81 so weit
angehoben ist, dass es nicht mehr an der Schaltangriffsfläche 41 angreift. Das zweite
Verstellelement 6 bewegt sich um die gleiche Wegstrecke wie das erste Verstellelement
4 entgegengesetzt zum Pfeil L1 und erreicht dabei eine Position, in welcher sich die
Bolzen 71, 72 des Fadenführerarms 7 in den Kurvenbahnen 61, 62 des zweiten Verstellelements
6 befinden und der Fadenführerarm 7 um den Bolzen 22 entgegen der Richtung des Pfeils
S1 in seine Arbeitsposition verschwenkt ist.
[0024] Die Arbeitsposition des Fadenführerarms 7 ist in der Fig. 2 zu sehen. In dieser Arbeitsposition
kann der Fadenführer 1 dem Strickprozess den Faden zuführen. Ist der Fadenführerarm
7 in seiner Arbeitsposition, kommt ein als Mitnehmerbolzen ausgebildetes Mitnahmeelement
M des Fadenführer-Mitnehmers an der Mitnahmeangriffsflächen 24 des Fadenführerkastens
2 zur Anlage und leitet die Bewegung des Fadenführer-Mitnehmers in den Fadenführer
1 ein und bewegt diesen in Richtung des Pfeils L2, d.h. von rechts nach links.
[0025] In der Fig. 3 hat der Fadenführer 1 nach einer Bewegung von rechts nach links eine
Endposition erreicht, und der Fadenführerarm 7 ist in seine Außertätigkeitsposition
in Richtung des Pfeils S2 verschwenkt.
[0026] Dies wurde dadurch bewirkt, dass das in diesem Fall dem Mitnahmeelement M nachlaufende
Schaltstück SN die Schaltangriffsfläche 44 beaufschlagt und das erste Verstellelement
4 so lange in Richtung des Pfeils L3 bewegt hat, bis das Schaltstück SN durch die
Auflaufschräge 34, welche sich genauso wie die Auflaufschräge 33 an der Oberseite
der Führungsplatte 3 befindet, so weit angehoben wurde, bis es nicht mehr an der Schaltangriffsfläche
44 angriff.
[0027] Das zweite Verstellelement 6 wurde dabei um die gleiche Wegstrecke wie das erste
Verstellelement 4 entgegengesetzt zum Pfeil L3 bewegt und hat dabei die Position erreicht,
in welcher sich der Bolzen 72 des Fadenführerarms 7 in seiner Endlage in der Kurvenbahn
62 befindet und der Fadenführerarm 7 um den Bolzen 22 in Richtung des Pfeils S2 in
seine Außertätigkeitsposition verschwenkt ist.
[0028] Muss der Fadenführer 1 für die Strickrichtung von links nach rechts in Tätigkeit
gebracht werden, so beaufschlagt das Schaltstück SN die Schaltangriffsfläche 43, um
den Fadenführerarm 7 in eine Arbeitsposition zu bringen, das Mitnahmeelement M die
Mitnahmefläche 23, um den Fadenführer 1 zu bewegen, und das Schaltstück SV die Schaltangriffsflächen
42, um den Fadenführerarm 7 wieder in eine Außertätigkeitsposition zu verschwenken.
[0029] Die Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf den Fadenführer 1 in Richtung des Pfeils X der
Fig. 2. Die Deckplatte 8 trägt an ihrer oberen Längsseite die Auflaufschrägen 81,
82, welche das Schaltstück SV anheben, um es außer Angriff mit den Schaltangriffsflächen
41, 42 zu bringen.
[0030] Die Führungsplatte 3 trägt an ihrer oberen Längsseite die Auflaufschrägen 33, 34,
welche das Schaltstück SN anheben, um es außer Angriff mit den Schaltangriffsflächen
43, 44 zubringen.
[0031] Das erste Verstellelement 4 hat in der vorderen Schaltebene E1 die Schaltflächen
41, 42, welche vom Schaltstück SV beaufschlagt werden und in der dahinter liegenden
Ebene E2 die Schaltflächen 43, 44, welche vom Schaltstück SN beaufschlagt werden.
[0032] Der Fadenführerkasten 2 weist die Mitnahmeangriffsflächen 23, 24 auf, an welchen
durch das Mitnahmeelement M die Bewegung des Fadenführer-Mitnehmers in den Fadenführer
1 eingeleitet wird. Die Mitnahmeangriffsflächen 23, 24 liegen in der Ebene E3, welche
hinter den Schaltebenen E1, E2 liegt. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass die
Schaltangriffsflächen 41,42 und 43,44 in unterschiedlichen Ebenen E1, E2 liegen. Die
Schaltebenen E1, E2 müssen jedoch quer zur Bewegungsrichtung des Fadenführers 1 in
einer anderen Ebene liegen als die Ebene E3, in der sich die Mitnahmeangriffsflächen
23, 24 befinden.
[0033] Die Staffelung der Schaltangriffsflächen könnte auch in der Art sein, dass sich die
Schaltangriffsflächen 43, 44 in der Ebene E1 befinden und die Schaltangriffsflächen
41, 42 in der dahinter liegenden Ebene E2. Für die Mitnahmeangriffsflächen 23, 24
ist es vorteilhaft, wenn diese hinter den Schaltangriffsflächen 41 bis 44 liegen.
Grundsätzlich könnten sie aber auch vor der oder den Ebenen der Schaltangriffsflächen
41 bis 44 liegen.
1. Fadenführer (1) für eine Flachstrickmaschine, der entlang einer Fadenführerschiene
durch einen am Maschinenschlitten angeordneten Fadenführer-Mitnehmer längs verschiebbar
ist und der einen aus seiner Arbeitsposition in mindestens eine Außertätigkeitsposition
und zurück bewegbaren Fadenführerarm (7) aufweist, wobei Mitnahmeangriffsflächen (23,
24) zur Mitnahme des Fadenführers (1) und Schaltangriffsflächen (41 bis 44) zum Verschwenken
des Fadenführerarms (7) in und/oder aus der Arbeitsposition vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahmeangriffsflächen (23, 24) und die Schaltangriffsflächen (41 bis 44) in
unterschiedlichen Ebenen (E1, E2, E3) quer zur Bewegungsrichtung des Fadenführers
(1) angeordnet sind.
2. Fadenführer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenführerarm (7) zwei spiegelbildlich zur Arbeitsposition angeordnete Außertätigkeitspositionen
aufweist.
3. Fadenführer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er durch zumindest ein an den Schaltangriffsflächen (41 bis 44) angreifendes, von
einem Mitnahmeelement (M) des Fadenführer-Mitnehmers verschiedenes Schaltstück (SV,
SN) in und/oder aus der Arbeitsposition bringbar ist.
4. Fadenführer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltstück (SV, SN) anhebbar und absenkbar am Fadenführer-Mitnehmer angeordnet
ist.
5. Fadenführer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens ein Verstellelement (4, 6) für den Fadenführerarm (7) aufweist, an
dem das Schaltstück (SV, SN) angreifen kann.
6. Fadenführer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verstellelement (4, 6) mehrere Schaltangriffsflächen (41 bis
44) aufweist.
7. Fadenführer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verstellelement (4) ein Schaltschieber ist.
8. Fadenführer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verstellelement (4) eine Verzahnung (45) aufweist und über ein
Ritzel (5) an einem zweiten Verstellelement (6) angreift, um die Verstellbewegung
des Fadenführerarms (7) zu bewirken.
9. Fadenführer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Schaltangriffsflächen (41 bis 44) in unterschiedlichen Ebenen (E1,
E2) quer zur Bewegungsrichtung des Fadenführers (1) angeordnet sind.
10. Fadenführer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltangriffsflächen (41 bis 44) zum Verbringen des Fadenführerarms (7) in seine
Arbeitsposition und die Schaltangriffsflächen (41 bis 44) zum Verbringen in seine
Außertätigkeitsposition in unterschiedlichen Ebenen (E1, E2) quer zur Bewegungsrichtung
des Fadenführers (1) liegen.