[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vermessen des Innenraums eines Schuhs
und zum Vermessen der Maße eines Fußes, mit einem Schaftteil und einem sich an das
Schaftteil anschließenden Fußteil, wobei das Fußteil über das Schaftteil im Sinne
einer Lehre an die Länge des Innenraums des Schuhs anpassbar ist, wobei das Fußteil
derart dimensioniert und konstruiert ist, dass es von einem in Schuhe beliebiger Größe
passenden kurzen Einsteckzustand in einen der Länge des Innenraums in etwa angepassten
Messzustand verstellbar ist, wobei das Fußteil einen Fersenanschlag und einen gegenüber
dem Fersenanschlag zur Schuhspitze hin verschiebbaren, gemeinsam mit dem Fersenanschlag
die Länge des Innenraums definierenden vorderen Keil umfasst.
[0002] Vorrichtungen der gattungsbildenden Art werden bislang ausschließlich von Schuhgeschäften
verwendet, um die tatsächliche Länge des Innenraums eines Schuhs zu vermessen. Diese
Notwendigkeit ergibt sich aus der Tatsache, dass Schuhe unterschiedlicher Hersteller
trotz Angabe der gleichen Schuhgröße unterschiedliche Innenmaße aufweisen. Abweichungen
sind meist so erheblich, dass der Käufer nicht selten zwischen ein bis eineinhalb
Schuhgrößen wechselt, um eine ideale Passform zu finden. Ein Schuhkäufer greift gerne
auf mitgebrachte, ideal passende Schuhe zurück und möchte gerne einen Schuh mit gleicher
Länge des Innenraums erwerben. Insoweit ist eine vergleichende Messung des Innenraums
von Schuhen geboten, wenn nicht sogar zwingend notwendig.
[0003] Bislang aus der Praxis bekannte Vorrichtungen der gattungsbildenden Art haben den
Nachteil, dass sie nicht zuletzt aufgrund relativ hoher Anschaffungskosten ausschließlich
von Schuhhäusern verwendet werden. Im privaten Bereich besteht jedoch gerade bei rasch
heranwachsenden Kindern der stete Bedarf, die tatsächliche Fußlänge mit der Länge
des Innenraums eines Schuhs vergleichen zu können. Nicht selten kommt es vor, dass
Kinder sehr schnell aus ihren Schuhen "herauswachsen", wobei es die Eltern erst dann
merken, wenn eine schmerzhafte Beeinflussung des Fußes stattfindet. Fehlstellungen
der Zehen sind die Folge.
[0004] Aus der
DE 295 00 810 U1 ist ein Schuhinnenlängen-Messschieber bekannt, mit dem der Innenraum eines Schuhs
- in Bezug auf die Länge - vermessbar ist. Die Vorrichtung Ist im Sinne eines Fußes
ausgebildet, wobei sich ein flexibles Maßband durch den fußähnlichen Körper hindurch
zum vorderen Ende erstreckt. Dort ist eine Art Keil befestigt, der sich zum vorderen
Ende des Innenraums des Schuhs schieben lässt. Die Länge des Innenraums definiert
sich von einem dem fußähnlichen Körper zugeordneten Fersenanschlag bis zum vorderen
Ende des im Schuh verschiebbaren Keils, wobei diese Länge an dem einschiebbaren, flexiblen
Maßband ablesbar ist.
[0005] Die aus der
DE 295 00 810 U1 bekannte Vorrichtung ist jedoch in der Praxis insoweit problematisch, als der im
Profil fußähnliche Körper, durch den sich das flexible bzw. biegsame Maßband hindurch
erstreckt, eine erhebliche räumliche Ausdehnung hat, so dass sich die Vorrichtung
allenfalls zum Vermessen von Schuhen ähnlicher Größe eignet. Unterscheiden sich die
zu vermessenden Schuhe erheblich, so beispielsweise beginnend von einer Kindergröße
bis hin zu einer großen Erwachsenengröße, lässt sich die bekannte Vorrichtung nicht
verwenden. Ist die Vorrichtung beispielsweise zum Vermessen von großen Schuhen geeignet,
lassen sich Kinderschuhe nicht vermessen. Ist die Vorrichtung dagegen zum Vermessen
kleiner Schuhe ausgelegt, reicht die Länge des Maßbandes nicht aus, um große Schuhe
zu vermessen. Außerdem ist das flexible Maßband kaum geeignet, eine große Strecke
aus dem fußähnlichen Körper herausgeschoben zu werden. Ein Verkippen, Verhaken oder
dergleichen könne erfolgen, so dass eine reproduzierbare Messung der Länge des Innenraums
ausgeschlossen ist.
[0006] Eine gattungsbildende Vorrichtung ist aus der
US 3,368,281 bekannt. Diese Vorrichtung umfasst ein Schaftteil, an das sich ein Fußteil anschließt.
Zur Durchführung der Innenraumvermessung eines Schuhs lässt sich das Fußteil über
das Schaftteil im Sinne einer Lehre an die Länge des Innenraums des Schuhs anpassen,
was durch eine Verstellung des Fußteils von einem Einsteckzustand in einen Messzustand
geschieht. Dazu ist im Konkreten ein hinterer Bereich des Fußteils als Fersenanschlag
ausgebildet und weist das Fußteil einen gegenüber dem Fersenanschlag zur Schuhspitze
hin verschiebbaren, gemeinsam mit dem Fersenanschlag die Länge des Schuhinnenraums
definierenden vorderen Keil auf. Die Verstellung der so gebildeten Lehre erfolgt über
einen durch das Fußteil und das Schaftteil verlaufenden, aus dem Schaftteil austretenden
Schieber, durch den sich die Lehre betätigen lässt, wenn sich die Vorrichtung im Schuh
befindet.
[0007] Mit der aus der
US 3,368,281 bekannten Vorrichtung soll sich - neben der Innenraumvermessung eines Schuhs - die
Länge eines Fußes bestimmen lassen. Dazu wird der hintere Bereich (Ferse) des Fußes
auf eine an das Fußteil geklebte Gummiplatte aufgesetzt, wodurch der vordere Bereich
des Fußes einschließlich der Zehen auf dem vorderen Keil zum Liegen kommt. Die Vermessung
erfolgt dann durch Verschiebung des vorderen Keils mittels des Schiebers in einen
Zustand, in dem die Zehenspitze mit dem vorderen Keil fluchtet. Zwar lässt sich mit
der bekannten Vorrichtung eine Innenraumvermessung eines Schuhs vornehmen und kann
grundsätzlich eine Längenmessung eines Fußes vorgenommen werden. Jedoch zeigt sich
in der Praxis, dass bei der Fußvermessung erhebliche Messungenauigkeiten auftreten,
da der ermittelte Messwert in hohem Maße von subjektiven Faktoren abhängt. So haben
insbesondere der jeweilige Betrachtungswinkel bei der Ausrichtung von vorderem Keil
und Zehenspitze, die Auswahl eines Zehs als Referenzgröße und die Ausrichtung des
Fußes relativ zur Vorrichtung starke Auswirkungen auf das Messergebnis und führen
je nach Messbedingungen auf unterschiedliche Werte. Stark sich unterscheidende Messergebnisse
entstehen vor allem, wenn die messende Person jeweils aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln
- bspw. einmal sitzend, einmal stehend - den Abgleich zwischen Zehenspitze und vorderem
Keil vornimmt. Große Messunterschiede ergeben sich aus ähnlichem Grund zwischen unterschiedlichen
messenden Personen, bspw. einer den eigenen Fuß im Sitzen vermessenden Person und
einer dritten Person, die bspw. bei einer sitzenden Person die Fußgröße misst und
sich zu diesem Zweck in gegenüberliegender Position zum zu vermessenden Fuß befindet.
Durch die sich jeweils stark unterscheidenden Blickwinkel führt das Ausrichten des
vorderen Keils zwangsläufig zu unterschiedlichen Messergebnissen. Weitere Messabweichungen
ergeben sich, wenn zum Vermessen unterschiedliche Zehen ausgewählt werden oder wenn
der Fuß in falschem Winkel auf der Vorrichtung platziert wird.
[0008] Aus
DE 651 581 C ist für sich gesehen eine Vorrichtung zum Vermessen des Innenraums eines Schuhs bekannt,
mit der sich insbesondere die Länge wie auch die Breite eines Schuhs - an verschiedenen
Stellen - ermitteln lässt. Zur Vermessung eines Fußes eignet sich die Vorrichtung
nicht.
[0009] Aus der
US 3,359,640 A ist eine Vorrichtung bekannt, mit der sich die Innenraumlänge eines Schuhs sowie
die Länge eines Fußes bestimmen lässt. Wesentlicher Bestandteil der Vorrichtung ist
ein Maßband.
[0010] Aus der
NL 89 00 820 A ist sowohl eine Vorrichtung zur Vermessung eines Fußes als auch eine Vorrichtung
zur Vermessung eines Schuhs bekannt, wobei es sich dabei um - für sich gesehen - unabhängige
funktionale Einheiten handelt.
[0011] Aus der
DE 15 10 021 A1 ist eine Vorrichtung bekannt, mit der sich der Innenraum eines Schuhs sowie die Länge
eines Fußes vermessen lässt. Mittels eines Fußteils wird die Innenraumlänge des Schuhs
ermittelt. Das Fußteil umfasst einen Fersenanschlag und einen gegenüber dem Fersenanschlag
zur Schuhspitze verschiebbaren vorderen Keil umfasst. Die Vermessung des Fußes erfolgt
mittels eines gegenüber dem Schaftteil vertikal beweglichen Schiebers, dessen Position
sich an einer Skala ablesen lässt. Dazu muss der Fuß seitlich auf das Schaftteil aufgesetzt
werden.
[0012] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die gattungsbildende Vorrichtung
zum Vermessen des Innenraums eines Schuhs und zum Vermessen der Maßes eines Fußes
derart auszugestalten und weiterzubilden, dass insbesondere beim Vermessen eines Fußes
eine höhere Maßgenauigkeit erzielt wird, wobei subjektive Einflussfaktoren auf das
Messergebnis weitestgehend ausgeschlossen werden sollen.
[0013] Die voranstehende Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Danach
ist die gattungsbildende Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass das Schaftteil oder
der Fersenanschlag und der vordere Keil zum Positionieren und Vermessen des Fußes
dienen, wobei der vordere Keil einen Anschlag für die Zehen bildet.
[0014] Erfindungsgemäß ist zunächst erkannt worden, dass sich bei der Benutzung der vorbekannten
Vorrichtung die bereits erwähnten Nachteile, insbesondere eine subjektiven Einflüssen
unterliegende Messqualität, ergeben. Zur Behebung dieser Nachteile ist erfindungsgemäß
eine einfache wie effektive Weiterentwicklung vorgenommen worden, wodurch die Fußvermessung
auf erheblich zuverlässigere und komfortablere Weise möglich ist.
[0015] Erfindungsgemäß dienen dazu das Schaftteil oder der Fersenanschlag und der vordere
Keil zum Positionieren und Vermessen des Fußes. In weiterhin erfindungsgemäßer Weise
bildet dabei der vordere Keil einen Anschlag für die Zehen. Ein derartiger Anschlag
gewährleistet, dass sich der vordere Keil relativ zu den Zehen in eine genau definierte
Position bringen lässt, in welcher nämlich die Zehen an einen Bereich des vorderen
Keils anstoßen und somit das Maß festlegen. Es kann sich bei dem Anschlag um jedwede
Maßnahme handeln, durch welche ein derartiger Anstoß realisiert ist, wobei sich insbesondere
durch eine schalenförmige, gewölbte Ausbildung des vorderen Keils eine definierte,
sichere Anlage an die Zehen ergibt.
[0016] Gegenüber der aus der
US 3,368,281 bekannten Vorrichtung ergibt sich durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Vorteil,
dass die Vermessung des Fußes ohne fehlerträchtige optische Ausrichtung, quasi blind,
erfolgen kann. Der vordere Keil wird zu diesem Zweck lediglich zum Anschlag an die
Zehen gebracht, was vollkommen unabhängig vom Blickwinkel der messenden Person ist
und wozu keine Auswahl eines einzelnen Zehs als Referenzgröße nötig ist. Durch die
erfindungsgemäß unterstützte Positionierung des Fußes werden weiterhin Messabweichungen
aufgrund von Schrägstellungen des Fußes gegenüber der Vorrichtung vermieden.
[0017] Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass das Fußteil im Einsteckzustand eine geringst
mögliche Länge aufweist. Das Fußteil wird über das Schaftteil betätigt und in seinen
Messzustand verbracht, so dass das Fußteil sowohl im Fersenbereich als auch im Zehenbereich
dem Innenraum des Schuhs in etwa angepasst ist. Die Länge des Innenraums ist damit
im Sinne einer Lehre definiert.
[0018] Im Konkreten kann das Schaftteil eine mit dem Fußteil, insbesondere mit dem Fersenanschlag,
verbundene Führung umfassen, die am gegenüberliegenden Ende mit dem vorderen Keil
verbunden ist. In der Führung läuft ein Schieber, der in weiter vorteilhafter Weise
als biegbares bzw. flexibles, jedoch in axialer Richtung starres Band oder dergleichen
ausgeführt ist. So kann der Schieber im Sinne eines flexiblen Maßbandes ausgeführt
sein, wie man es bei automatisch aufrollbaren Maßbändern aus Metall kennt.
[0019] Am bedienseitigen Ende des Bandes ist in vorteilhafter Weise eine Art Griff vorgesehen,
über den sich der Schieber in der Führung hin und her verschieben lässt, nämlich zum
Einstellen des vorderen Keils in Bezug auf den Fersenanschlag.
[0020] Die Führung des Schiebers ist in weiterer vorteilhafter Weise derart definiert, dass
der Schieber in dem Fersenanschlag oder im Bereich des Fersenanschlags zur Fußspitze
hin umgelegt wird. Dabei tritt der Schieber parallel zu einem gedachten Untergrund
bzw. zur Lauffläche des Schuhs aus dem Führungsbereich heraus, so dass der Schieber
mit dem vorderen Keil in etwa parallel zur Lauffläche verschiebbar ist.
[0021] Grundsätzlich ist es denkbar, dass die Winkelstellung zwischen dem zum Einsetzen
und zur Bedienung dienenden Schaftteil und dem Fußteil, vorzugsweise zwischen der
Führung und dem Fersenanschlag, veränderbar ist, wodurch sich eine Einstellung auf
den Schuhtyp - klassischer Halbschuh, Stiefelette oder Stiefel - einstellen lässt.
Auch diese Maßnahme begünstigt den universellen Einsatz der Vorrichtung.
[0022] Im Konkreten ist es von Vorteil, wenn das Schaftteil zum Fußteil unter einem Winkel
im Bereich zwischen 80 Grad und 120 Grad zur gedachten Lauffläche einstellbar ist.
Insoweit sei angemerkt, dass der hier angegebene Winkelbereich stets vom fersenseitigen
Ende zu verstehen ist. So ist es denkbar, das Schaftteil zumindest leicht nach hinten,
über eine orthogonale Position bei 90 Grad, bis hin zu einer nach vorne geneigten
Position bei 120 Grad zu verstellen, je nachdem, wie der Schuh im Konkreten gebaut
ist. Die Handhabung der Vorrichtung ist dadurch jedenfalls ganz erheblich erleichtert.
[0023] Neben einer veränderbaren Winkelstellung ist es im Rahmen einer besonders einfachen
Ausführungsform auch denkbar, dass das Schaftteil zum Fußteil unter einem Winkel im
Bereich zwischen 80 Grad und 120 Grad zur gedachten Lauffläche - ohne Verstellbarkeit
- ausgebildet ist, wobei sich eine geringfügig nach vorne geneigte Position des Schaftteils
zum Fußteil zur einfachen Handhabung besonders gut eignet, so dass die Führung des
Bandes nicht mit dem oberen Rand des Schuhs in Berührung kommt.
[0024] Zum einfachen Ablesen der im Sinne einer Lehre ermittelten Länge des Innenraums eines
Schuhs ist es von weiterem Vorteil, wenn der Schieber eine Maßskala im Sinne eines
Maßbandes zum Ablesen der Innenlänge aufweist. Die Maßskala kann wiederum eine Skalierung
in cm/mm und/oder in deutschen und/oder amerikanischen Schuhmaßen umfassen, wobei
es ohne weiteres möglich ist, nebeneinander oder auf Vorder- und Rückseite des Schiebers,
mehrere Skalierungen vorzusehen, wodurch die universelle Verwendbarkeit abermals begünstigt
ist.
[0025] Alternativ zur Vorkehrung unterschiedlicher Skalierungen auf ein und demselben Schieber
ist es auch denkbar, dass der Schieber mit einer spezifischen Maßskala austauschbar
ist, so dass die Vorrichtung mit gleich mehreren Schiebern unterschiedlicher Skalierung
angeboten wird.
[0026] Zum einfachen Ablesen des konkreten Längenwertes ist in weiter vorteilhafter Weise
an oder in der Führung eine Markierung oder ein Anzeigenfenster zum Ablesen der Innenlänge
an dem Schieber vorgesehen. Dabei sei angemerkt, dass die Skalierung und die Markierung
oder das Anzeigenfenster derart aufeinander abgestimmt sind, dass der dort entnehmbare
Wert exakt der Distanz zwischen dem hinteren Ende des Fersenanschlags und dem vorderen
Ende des zur Fußspitze hin verschiebbaren Keils entspricht.
[0027] Ergänzend könnte eine Art mechanische Gedächtnisfunktion eingebaut sein, nämlich
ein Schiebelement auf dem Schieber, welches sich auf dem Schieber - entlang seiner
Längsachse - in die gemessene Position unter Überwindung einer Klemmkraft verschieben
lässt. Zieht man den Schieber wieder zurück und verbringt man die Vorrichtung damit
in den zur Entnahme geeigneten Einsteckzustand, bleibt die Markierung erhalten und
lässt sich auch nach Entnahme der Vorrichtung der ermittelte Messwert an der aufgeschobenen
Markierung ablesen. Beliebige andere Mittel zur Markierung des gemessenen Wertes sind
denkbar, so auch beispielsweise die Verwendung von auf den Schieber aufgeschobenen
Elementen, die sich beim Einschieben des Schiebers automatisch in eine die Markierung
definierende Position verschieben. Auf jeden Fall lässt sich mit einfachen Mitteln
eine mechanische Speicherung des Messwertes vornehmen.
[0028] Im Rahmen einer besonders eleganten Messbarkeit könnten sich die Messwerte im Messzustand
über einen Sensor detektieren und über ein kleines Display vorzugsweise digital anzeigen
lassen. Auch hier ließe sich der Messwert in idealer Weise speichern, nämlich in ähnlicher
Weise, wie dies bei einem Fieberthermometer der Fall ist. Mit anderen Worten würde
hier der beim Verstellen des Schiebers größte Wert gespeichert werden, der dann der
tatsächlichen Innenlänge des Schuhs entspricht.
[0029] Zuvor ist ausführlich dargelegt worden, dass sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
bei variablem Einsatz die Innenlänge eines beliebigen Schuhs ermitteln lässt. Ergänzend
dazu ist es möglich, dass das Fußteil neben dem vorderen Keil zum Vermessen der Länge
des Innenraums zwei seitliche Keile zum Vermessen der Breite des Innenraums umfasst.
Eine solche Vorkehrung ist von besonderem Vorteil, da sich die Schuhe unterschiedlicher
Herstelle und Modelle nicht nur in der Länge sondern auch in der Breite unterscheiden.
So ist es hinlänglich bekannt, dass manche Hersteller insbesondere Schuhe für schlanke
Füße und andere Hersteller eher Schuhe für breite Füße anbieten, wobei diesen Situationen
unterschiedliche Modeerscheinungen und Philosophien in Bezug auf die Ausgestaltung
des Innenraums eines Schuhs zugrunde liegen.
[0030] Ergänzend zu den seitlichen Keilen könnte auch noch ein oberer Keil im Sinne einer
Schale vorgesehen sein, so dass sich der Innenraum des Schuhs nicht nur in Bezug auf
die Länge und die Breite sondern auch in Bezug auf die Höhe vermessen lässt. Die Notwendigkeit
einer solchen Vermessung entspricht der Tatsache, dass Menschen Füße unterschiedlicher
Höhe, d.h. mit unterschiedlicher Rissausbildung, haben.
[0031] Die seitlichen Keile wie auch der obere Keil könnten an ihrer Oberfläche als Kurven
ausgeführt sein, um nämlich eine ideale Anpassbarkeit an den Innenraum zu gewährleisten.
[0032] Die seitlichen Keile und der obere Keil sind in weiter vorteilhafter Weise von einem
Grundkörper des Fußteils beidseits und nach oben ausrückbar. Sowohl die seitlichen
Keile als auch der obere Keil kann über zwischen dem Grundkörper und den Keilen wirkende
Spreizmittel ausrückbar und in der ausgerückten Position arretierbar sein. Im Konkreten
sind die Spreizmittel vom Schaftteil aus betätigbar und ist deren Position als vorzugsweise
normierte Innenweite/Innenhöhe am jeweiligen Betätigungsorgan ablesbar. So könnten
die Spreizmittel zwischen dem Grundkörper und den Keilen einsteckbar bzw. einschiebbar
oder einschraubbar sein, wobei die jeweiligen Betätigungsorgane im oder am Schaftteil
oder im Bereich des Schafttteils angeordnet sind.
[0033] In materialmäßiger Hinsicht ist es denkbar, dass die wesentlichen Teile der erfindungsgemäßen
Vorrichtung aus Holz hergestellt und entsprechend zusammengesteckt bzw. zusammengebaut
sind. Eine preiswerte Alternative lässt sich realisieren, wonach die wesentlichen
Teile der Vorrichtung aus Kunststoff, vorzugsweise spritzgusstechnisch, hergestellt
sind.
[0034] Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich im Lichte der voranstehenden Ausführungen
zum universellen Vermessen des Innenraums von Schuhen beliebiger Größe. Will man den
eigenen Fuß, den Fuß eines Kindes oder den Fuß eines Schuhinteressenten mit den ermittelten
Werten, zumindest in Bezug auf die Länge, vergleichen, ist es jedoch ergänzend erforderlich,
zusätzlich zu dem Schuh auch den Fuß zumindest in der Länge und möglichst auch in
der Breite zu vermessen. Entsprechend lässt sich die Vorrichtung auch dazu verwenden,
nämlich durch die zusätzliche Funktion zum Vermessen der Maße eines Fußes. Dabei dient
das Schaftteil oder das Fersenteil und der vordere Keil zum Positionieren und Vermessen
des Fußes, nämlich dahingehend, dass das Schaftteil oder das Fersenteil auf der Innenseite
nach außen gewölbt ist, um nämlich die Ferse sicher zu positionieren. Gleiches gilt
für den vorderen Keil, der ebenfalls nach außen gewölbt ist und die Zehen aufnimmt.
Zwischen dem Schaftteil oder dem Fersenteil und dem vorderen Keil könnte auf dem Grundkörper
eine Vermassung vorgesehen sein, beispielsweise auch auf dem gleichen Schieber, der
austrittseitig, d.h. am oberen Ende, zum Anzeigen der Innenlänge des Schuhs dient.
Jedenfalls ließe sich entsprechend der Position des vorderen Keils die Länge des Fußes
feststellen und mit der ermittelten Innenlänge des Innenraums des Schuhs vergleichen.
Gleiches könnte man zumindest auch mit den seitlichen Keilen generieren, die bei entsprechender
schalenförmiger Ausgestaltung zum Vermessen der Breite des Fußes dienen können.
[0035] Voranstehende Ausführungen machen deutlich, dass insbesondere auch im Rahmen einer
einheitlichen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung es möglich ist, die
Vorrichtung sowohl zum Vermessen des Innenraums eines Schuhs als auch zum Vermessen
der Maße eines Fuße zu verwenden, so dass eine vergleichende Betrachtung der Messwerte
und eine zuverlässige Auswahl des Schuhs für den jeweiligen Träger möglich ist. Die
Vermessung des Fußes ist mit der gleichen Vorrichtung möglich, da nämlich der Grundkörper
im Sinne einer Schiene und der Fersenanschlag oder der Schaft und die Keile schalenförmig
ausgebildet sind, nämlich einerseits zur Anlage im Innenraum des Schuhs an das Material
des Schuhs und andererseits zum Abtasten der Kontur des Fußes, der dann zwischen den
genannten Teilen zu positionieren ist, so dass die Teile auf die Kontur des Fußes
einstellbar sind.
[0036] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Patentansprüche und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen.
In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung
anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- in einer schematischen Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung, zum Vermessen der Länge des In- nenraums eines Schuhs, und
- Fig. 2
- in einer schematischen Draufsicht den Gegenstand aus Fig. 1, der sich auch zum Vermessen
der Länge eines Fußes verwenden lässt.
[0037] Gemäß der Darstellung in Fig. 1 umfasst die Vorrichtung zum Vermessen des Innenraums
eines hier nicht gezeigten Schuhs ein Schaftteil 1 und ein sich an das Schaftteil
1 anschließendes Fußteil 2. Das Fußteil 2 ist über das Schaftteil 1 im Sinne einer
Lehre an die Länge des Innenraums eines Schuhs anpassbar.
[0038] Das Fußteil 2 ist derart dimensioniert und konstruiert, dass es von einem in Schuhe
beliebiger Größe passenden kurzen Einsteckzustand 3 in einen der Länge des Innenraums
in etwa angepassten Messzustand 4 verstellbar ist. Beide Zustände 3, 4 sind in Fig.
1 durch Pfeile angedeutet.
[0039] Fig. 1 lässt des Weiteren erkennen, dass das Fußteil 2 einen Fersenanschlag 5 und
einen gegenüber dem Fersenanschlag 5 zur Schuhspitze hin verschiebbaren, gemeinsam
mit dem Fersenanschlag 5 die Länge des Innenraums definierenden vorderen Keil 6 umfasst.
[0040] Des Weiteren bildet das Schaftteil 1 eine Führung 7, in der ein Schieber 8 läuft.
Der Schieber 8 ist im Sinne eines federelastischen Maßbandes mit entsprechender Skalierung
ausgeführt.
[0041] Fig. 1 lässt des Weiteren erkennen, dass sich der Schieber 8 von einem Betätigungsknauf
9 durch die Führung 7 hindurch bis hin zu dem vorderen Keil 6 erstreckt, wodurch sich
die Position des vorderen Keils 6 durch Einschieben oder Herausziehen des Schiebers
8 verändern lässt.
[0042] Zum Ablesen der ermittelten Länge des Innenraums eines Schuhs, nämlich des ausgefahrenen
Zustandes des vorderen Keils 6, dient das obere freie Ende des Schaftteils 1, wobei
der Rand 10 als Markierung zum Ablesen des ermittelten Maßes zu verstehen ist. Auf
dem Schieber 8 ist ein Reiter 11 angeordnet, durch den sich die gemessene Länge mechanisch
abspeichern und bei herausgezogenem Schieber 8, d.h. im Einsteckzustand 3 der Vorrichtung,
mühelos ablesen lässt.
[0043] Fig. 2 zeigt in einer schematischen Draufsicht die Vorrichtung aus Fig. 1, wobei
in der Draufsicht erkennbar ist, dass die Vorrichtung auch zum Vermessen eines menschlichen
Fußes geeignet ist. So dient der Grundköper 12 nebst unterem Teil des Schiebers 8
zum Draufstellen des Fußes, wobei der Fersenanschlag 5 wie auch der vordere Keil 6
zur Anlage einerseits an der Ferse und andererseits an den Zehen gewölbt ausgebildet
ist.
[0044] Des Weiteren ist in Fig. 2 angedeutet, dass der flach ausgebildete Grundkörper 12
eine Art Sichtfenster 13 aufweisen kann, an dem die jeweils abgetastete Fußlänge ablesbar
ist. Die dazu vorgesehene Skalierung ist auf die jeweilige Entfernung zwischen Innenwand
des Fersenanschlags 5 und Innenwand des vorderen Keils 6 normiert, wobei dazu der
gleiche Schieber 8 bzw. das dort ausgebildete Maßband 14 verwendbar ist, zumal sich
in Bezug auf die Skalierung eine Unterteilung zwischen dem unteren Bereich zum Messen
der Länge des Fußes und dem oberen Bereich zum Vermessen der Innenlänge des Schuhs
realisieren lässt.
1. Vorrichtung zum Vermessen des Innenraums eines Schuhs und zum Vermessen der Maße eines
Fußes, mit einem Schaftteil (1) und einem sich an das Schaftteil (1) anschließenden
Fußteil (2), wobei das Fußteil (2) über das Schaftteil (1) im Sinne einer Lehre an
die Länge des Innenraums des Schuhs anpassbar ist, wobei das Fußteil (2) derart dimensioniert
und konstruiert ist, dass es von einem in Schuhe beliebiger Größe passenden kurzen
Einsteckzustand (3) in einen der Länge des Innenraums in etwa angepassten Messzustand
(4) verstellbar ist, wobei das Fußteil (2) einen Fersenanschlag (5) und einen gegenüber
dem Fersenanschlag (5) zur Schuhspitze hin verschiebbaren, gemeinsam mit dem Fersenanschlag
(5) die Länge des Innenraums definierenden vorderen Keil (6) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaftteil (1) oder der Fersenanschlag (5) und der vordere Keil (6) zum Positionieren
und Vermessen des Fußes dienen, wobei der vordere Keil (6) einen Anschlag für die
Zehen bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaftteil (1) eine mit dem Fußteil (2), insbesondere mit dem Fersenanschlag
(5), verbundene Führung (7) und einen mit dem vorderen Keil (6) verbundenen, in der
Führung (7) laufenden Schieber (8) umfasst, wobei
der Schieber (8) vorzugsweise als biegbares, in axiale Richtung starres Band oder
dgl. ausgeführt ist und/oder wobei
der Schieber (8) in oder im Bereich des Fersenanschlags (5) zur Fußspitze umgelenkt
wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelstellung zwischen dem Schaftteil (1) und dem Fußteil (2), vorzugsweise
zwischen der Führung (7) und dem Fersenanschlag (5), veränderbar ist, wobei
das Schaftteil (1) zum Fußteil (2) vorzugsweise unter einem Winkel im Bereich zwischen
80 Grad und 120 Grad zur gedachten Lauffläche einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaftteil (1) zum Fußteil (2) unter einem Winkel im Bereich zwischen 80 Grad
und 120 Grad zur gedachten Lauffläche ausgebildet ist und/oder wobei
der Schieber (8) eine Maßskala im Sinne eines Maßbandes (14) zum Ablesen der Innenlänge
aufweisen kann und wobei
die Maßskala eine Skalierung in cm/mm und/oder in deutschen und/oder in amerikanischen
Schuhmaßen umfassen kann.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (8) mit seiner spezifischen Maßskala austauschbar ist und/oder
dass an oder in der Führung (7) eine Markierung oder ein Anzeigefenster zum Ablesen
der Innenlänge an dem Schieber (8) vorgesehen ist, wobei die Markierung oder das Anzeigefenster
am Austritt oder im Bereich des Austritts des Schiebers (8) aus der Führung (7) vorgesehen
sein kann.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Messwerte über einen Sensor detektierbar und vorzugsweise über ein kleines Display
digital anzeigbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fußteil (2) zwei seitliche Keile zum Vermessen der Breite des Innenraums umfasst,
wobei
die seitlichen Keile als Kurven ausgeführt sind und/oder wobei die seitlichen Keile
von einem Grundkörper (12) des Fußteils (2) beidseits ausrückbar sind, wobei
die seitlichen Keile über zwischen dem Grundkörper (12) und den Keilen wirkende Spreizmittel
ausrückbar und ggf. arretierbar sind, wobei die Spreizmittel vom Schaftteil (1) aus
betätigbar und deren Position als vorzugsweise normierte Innenweite ablesbar ist und/oder
wobei die Spreizmittel zwischen den Grundkörper (12) und die Keile einsteckbar bzw.
einschiebbar oder einschraubbar sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wesentlichen Teile aus Holz oder
aus Kunststoff, vorzugsweise spritzgusstechnisch, hergestellt sind.
1. A device for measuring the interior of a shoe and for measuring the dimension of a
foot, the device having a shank part (1) and a foot part (2) connected to the shank
part (1), wherein the foot part (2) is adaptable via the shank part (1), in the sense
of a gauge, to the length of the interior of the shoe, wherein the foot part (2) is
dimensioned and constructed in such a way that it can be adjusted from a short insert
state (3) fitting in a shoe of arbitrary size to a measuring state (4) approximately
fitted to the length of the shoe interior, wherein the foot part (2) comprises a heel
stop (5) and a front wedge (6) displaceable with respect to the heel stop (5) towards
the shoe tip and defining jointly with the heel stop (5) the length of the interior,
characterised in that the shank part (1) or the heel stop (5) and the front wedge (6) are used to position
and measure the foot, wherein the front wedge (6) forms a stop for the toes.
2. A device according to claim 1, characterised in that the shank part (1) comprises a guide (7) connected to the foot part (2), in particular
to the heel stop (5), and a slider (8) connected to the front wedge (6) and running
in the guide (7),
wherein
the slider (8) is preferably in the form of a flexible band or the like rigid in the
axial direction and/or wherein
the slider (8) is deflected towards the toes in or in the region of the heel stop
(5).
3. A device according to claim 1 or 2, characterised in that the angularity between the shank part (1) and the foot part (2), preferably between
the guide (7) and the heel stop (5), is alterable, wherein
the shank part (1) is adjustable with respect to the foot part (2) preferably at an
angle in the range between 80 degrees and 120 degrees to the notional tread surface.
4. A device according to claim 2 or 3, characterised in that the shank part (1) is constructed with respect to the foot part (2) at an angle in
the range between 80 degrees and 120 degrees to the notional tread surface and/or
wherein
the slider (8) can have a scale in the form of a tape measure (14) for reading off
the interior length and wherein
the scale can comprise a scaling in cm/mm and/or in German and/or in American shoe
sizes.
5. A device according to any one of claims 2 to 4, characterised in that the slider (8) is interchangeable with a specific scale and/or
in that on or in the guide (7) there is provided a marking or a display window for reading
off the interior length on the slider (8), wherein the marking or the display window
can be provided at the exit point or in the region of the exit point of the slider
(8) from the guide (7).
6. A device according to claim 4 or 5, characterised in that the measured values are detectable by means of a sensor and are displayable preferably
digitally by means of a small display.
7. A device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the foot part (2) comprises two lateral wedges for measuring the width of the interior,
wherein
the lateral wedges are in the form of cams and/or wherein
the lateral wedges can be moved out on both sides away from a base member (12) of
the foot part (2),
the lateral wedges can be moved out and are optionally lockable by means of expansion
means acting between the base member (12) and the wedges,
wherein
the expansion means are operable from the shank part (1) and their position can be
read off as a preferably standardised interior width and/or wherein the expansion
means are insertable or slidable or screwable between the base member (12) and the
wedges.
8. A device according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the essential parts are made of wood or, preferably by injection moulding, of plastics
material.
1. Dispositif pour mesurer l'espace intérieur d'une chaussure et pour mesurer les dimensions
du pied, avec une partie de tige (1) et une partie de pied (2) rattachée à la partie
de tige (1), la partie de pied (2) pouvant être adaptée à la longueur de l'espace
intérieur de la chaussure par l'intermédiaire de la partie de tige (1) à la manière
d'un gabarit, la partie de pied (2) étant dimensionnée et réalisée de façon à pouvoir
passer, d'un état d'enfoncement court (3), adapté à une chaussure de n'importe quelle
pointure, à un état de mesure (4) à peu près adapté à la longueur de l'espace intérieur
de la chaussure, la partie de pied (2) présentant une butée de talon (5) et une cale
antérieure (6) pouvant être décalée vers la pointe de la chaussure par rapport à la
butée de talon (5) et définissant en coopération avec la butée de talon (5) la longueur
de l'espace intérieur,
caractérisé en ce que la partie de tige (1) ou la butée de talon (5) et la cale avant (6) servent à positionner
et à mesurer le pied, la cale avant (6) formant une butée pour les orteils.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de tige (1) comporte une gaine (7) reliée à la partie de pied (2), notamment
avec la butée de talon (5) et un poussoir (8) relié à la cale antérieure (6) et coulissant
dans la gaine (7), dans lequel
le poussoir (8) est réalisé de préférence comme une bande flexible, rigide dans le
sens axial ou analogue et/ou dans lequel le poussoir (8) est dévié vers la pointe
du pied dans ou dans la zone de la butée de talon (5).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la position angulaire entre la partie de tige (1) et la partie de pied (2) peut être
réglée de préférence entre la gaine (7) et la butée de talon (5),
la partie de tige (1) pouvant être réglée vers la partie de pied (2) sous un angle
se situant dans la plage de 80° à 120° par rapport à la surface de marche souhaitée.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la partie de tige (1) est configurée vers la partie de pied (2) sous un angle se
situant dans la plage de 80° à 120° par rapport à la surface de marche souhaitée et/ou
le poussoir (8) pouvant présenter une échelle de mesure sous forme d'une bande de
mesure (14) pour relever la longueur intérieure et
le marquage ou la fenêtre d'affichage peut être prévu à la sortie ou dans la zone
de la sortie du poussoir (8) de la gaine (7).
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le poussoir (8) avec son échelle de mesure spécifique peut être changé et/ou
en ce qu'un marquage ou une fenêtre d'affichage pour la lecture de la longueur du poussoir
(8) est prévu sur ou dans la gaine (7),
le marquage ou la fenêtre d'affichage pouvant être prévu à la sortie ou dans la zone
de sortie du poussoir de la gaine (7).
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que les valeurs de mesure sont détectées par une sonde et peuvent être affichées de préférence
au moyen d'un petit affichage numérique.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la partie de pied (2) comporte deux cales latérales pour mesurer la largeur de l'espace
intérieur,
les cales latérales étant réalisées comme des cames et/ou les cales latérales pouvant
être déployées des deux côtés d'un corps de base (12) de la partie de pied (2)
les cales latérales pouvant être déployées ou le cas échéant arrêtées par des moyens
d'écartement agissant entre le corps de base (12) et les cales,
les moyens d'écartement peuvent être actionnés depuis la partie de tige (1) et leur
position pouvant être lue de préférence comme l'écartement intérieur normal et/ou
les moyens d'écartement peuvent être enfoncés ou poussés ou vissés entre le corps
de base (12) et les cales.
8. Dispositif selon l'une des revendicationsW 1 à 6, caractérisé en ce que les parties essentielles sont fabriquées en bois ou
en matière plastique, de préférence selon la technique du moulage par injection.