| (19) |
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(11) |
EP 1 792 283 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.07.2013 Patentblatt 2013/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.08.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/009182 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/027112 (16.03.2006 Gazette 2006/11) |
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| (54) |
SICHERHEITSELEMENT MIT MASCHINENLESBAREM ECHTHEITSMERKMAL
SECURITY ELEMENT HAVING A MACHINE-READABLE AUTHENTICITY FEATURE
ELEMENT DE SECURITE COMPRENANT UNE CARACTERISTIQUE D'AUTHENTICITE LISIBLE PAR MACHINE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
06.09.2004 DE 102004043064
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.06.2007 Patentblatt 2007/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH |
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81677 München (DE) |
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Erfinder: |
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- FINKENZELLER, Klaus
85774 Unterföhring (DE)
- PILLO, Thorsten
83607 Holzkirchen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-00/46742 DE-A1- 10 248 954
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WO-A-02/080117 DE-A1- 10 304 744
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement für Sicherheitspapiere, Wertdokumente,
Chipkarten und dergleichen mit einem maschinenlesbaren Echtheitsmerkmal. Die Erfindung
betrifft ferner ein entsprechend ausgestattetes Wertdokument, wie eine Banknote, eine
Ausweiskarte und dergleichen, eine entsprechend ausgestattete Chipkarte, sowie ein
Verfahren und eine Vorrichtung zur Prüfung der Echtheit derartiger Sicherheitselemente,
Wertdokumente oder Chipkarten.
[0002] Wertdokumente, wie etwa Banknoten, Aktien, Anleihen, Urkunden, Gutscheine, Schecks,
hochwertige Eintrittskarten, sowie andere fälschungsgefährdete Sicherheitsdokumente,
wie Pässe, Visa oder sonstige Ausweisdokumente, und viele Arten von Chipkarten sind
zur Absicherung oft mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, die eine Überprüfung der
Echtheit des Dokuments oder der Karte erlauben. Als Sicherheitsmerkmal wird beispielsweise
ein eingebetteter Sicherheitsfaden, ein aufgebrachter Sicherheitsstreifen oder ein
selbsttragendes Transferelement, wie ein Patch oder ein Etikett verwendet, das nach
seiner Herstellung auf das Dokument oder die Karte aufgebracht wird.
[0003] Die Sicherheitsmerkmale sind oft maschinenlesbar ausgebildet, um eine automatische
Echtheitsprüfung und gegebenenfalls eine weitergehende sensorische Erfassung und Bearbeitung
der Dokumente und Karten zu ermöglichen. Beispielsweise ist es im Pass- oder Visumbereich
erwünscht, elektronische Schaltungen wie RFID (Radio Frequency Identification) Transponder
auf die Papiersubstrate aufbringen zu können. Beim Aufbringen von Chipmodulen auf
Papiersubstrate treten jedoch Schwierigkeiten auf, da diese eine wesentlich geringere
Festigkeit als Kunststoffsubstrate oder Platinen aufweisen. Auch besteht aufgrund
der höheren mechanischen Belastungen, der die integrierten Schaltkreise bei der Herstellung
und Handhabung flexibler Substrate ausgesetzt sind, ein erhöhtes Gefährdungspotential
durch Bruch oder Beschädigung.
[0004] Dokument
WO 02/080117 A2 betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Überprüfung von Wertdokumenten, insbesondere
von Banknoten, Etiketten, Wertpapieren, Briefmarken oder Identifikationskarten. Dabei
wird vorgeschlagen, ein Wertdokument mit einer elektromagnetisch wirksamen Struktur
zu versehen, das Wertdokument einem elektromagnetischen Hochfrequenzfeld auszusetzen,
die Beeinflussung des elektromagnetischen Hochfrequenzfeldes durch das Wertdokument
zu messen und das Ergebnis der Messung mit Referenzdaten zu vergleichen.
[0005] Die Druckschrift
DE 102 48 954 A1 offenbart ein Sicherheitselement, insbesondere für Banknoten, mit einer oder mehreren
elektrisch leitfähigen Komponenten sowie eine entsprechende Vorrichtung zur Prüfung
von Sicherheitselementen. Zur Gewährleistung einer hohen Fälschungs- und Manipulationssicherheit
bei möglichst einfacher und kostengünstiger Herstellung ist bei dem Sicherheitselement
vorgesehen, dass durch die räumliche Struktur, insbesondere durch die räumliche Ausdehnung
und/ oder Lage und/ oder Form, einer oder mehrerer der Komponenten eine Codierung
gegeben ist. Die Vorrichtung ist einfach aufgebaut und erlaubt eine zuverlässige Prüfung
solcher Sicherheitselemente, indem ein mit ersten Mitteln erzeugtes erstes Magnetfeld
in den Komponenten einen Induktionsstrom induziert, durch welchen ein zweites Magnetfeld
verursacht wird, das mit zweiten Mitteln erfasst wird. Die Ermittlung der Codierung
des Stromkreises erfolgt in einer Auswerteeinrichtung anhand des erfassten zweiten
Magnetfeldes.
[0006] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Sicherheitselement
mit einem robusten und einfach herzustellenden maschinenlesbaren Echtheitsmerkmal
anzugeben. Das Echtheitsmerkmal soll darüber hinaus eine einfache und zuverlässige
Echtheitsprüfung gestatten.
[0007] Diese Aufgabe wird durch das Sicherheitselement mit den Merkmalen des Hauptanspruchs
gelöst. Ein Wertdokument, eine Chipkarte, sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Echtheitsprüfung solcher Sicherheitselemente, Wertdokumente oder Chipkarten sind
in den nebengeordneten Ansprüchen angegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0008] Nach der Erfindung enthält das Echtheitsmerkmal zumindest einen Bereich mit einem
periodischen leitfähigen Flächenelement, welches in einem vorbestimmten Frequenzbereich
einfallender elektromagnetischer Strahlung Resonanzeffekte zeigt. Je nach geometrischer
Dimensionierung sind mit solchen periodischen leitfähigen Flächenelementen Tiefpass-,
Hochpass-, Bandpass- oder Bandsperre-Eigenschaften gegenüber den einfallenden elektromagnetischen
Wellen realisierbar.
[0009] Frequenzselektive Oberflächen als solche sind seit langem bekannt und haben beispielsweise
Anwendung bei Gebäudekonstruktionen wie Radarkuppeln gefunden, die für den Radarfrequenzbereich
ungehindert durchgängig sein sollen, bei Fensterabdeckungen für Mikrowellenherde,
die im Mikrowellenfrequenzbereich eine besonders hohe Dämpfung erreichen sollen, oder
bei Tapeten, die spezielle Frequenzbereiche sperren (z. B. Bluetooth), benachbarte
Frequenzbereiche aber ungehindert passieren lassen sollen (z. B. Mobilfunktelefon).
[0010] Frequenzselektive Schichten dienen im Mikro- und Millimeterwellenbereich zur effektiven
Nutzung von Reflektorantennen, als Filter und künstliche Dielektrika, als Spiegel
zur Erhöhung der Pumpeffektivität von Lasern sowie als Polarisatoren, Strahlteiler
oder Filter und im optischen Bereich zur Steigerung der Effektivität von Sonnenkollektoren.
[0011] Befinden sich dabei auf einer nichtleitfähigen Fläche leitfähige Bereiche, spricht
man von Patchgeometrien, im umgekehrten Fall von Aperturgeometrien. Trifft eine elektromagnetische
Welle auf ein frequenzselektives, periodisches leitfähiges Flächenelement, so erzeugt
sie in den leitfähigen Teilen elektrische Ströme. Dadurch kann ein Teil der Welle
beim Auftreffen auf das Flächenelement reflektiert werden. Die komplexen Amplituden
der reflektierten bzw. transmittierten Anteile, bezogen auf die Amplitude der einfallenden
Welle, werden als Reflexions- bzw. Transmissionskoeffizienten bezeichnet. Liegen die
Wellenlängen in der gleichen Größenordnung wie die Abmessungen einer Elementarzelle
des Flächenelements, so treten bei Veränderungen der Frequenz der einfallenden Welle
starke Resonanzen auf. Bei der äußeren Anregung einer Patchgeometrie durch elektromagnetische
Wellen, wird in der Umgebung einer Resonanzfrequenz praktisch die gesamte Welle reflektiert.
Dagegen wird bei der Aperturgeometrie die einfallende Welle im Resonanzfall praktisch
vollständig transmittiert.
[0012] Das vorgeschlagene Echtheitsmerkmal nutzt die besonderen Eigenschaften periodischer
leitfähiger Flächenelemente vorteilhaft für die Echtheitsprüfung von Sicherheitselementen,
Wertdokumenten oder Chipkarten aus. Die resonierenden Flächenelemente können an einem
beliebigen Ort des Sicherheitselements, Wertdokuments oder der Chipkarte angebracht
werden, eine Kopplung mit anderen Strukturen kann vorteilhaft sein, ist aber nicht
erforderlich. Darüber hinaus können die vorgeschlagenen Flächenelemente durch bekannte,
großvolumige Herstellungsverfahren wie Demetallisierung durch Waschfarben, Ätzlösungen
oder Lasereinwirkung hergestellt werden.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das periodische leitfähige Flächenelement
so ausgebildet, dass es für einfallende elektromagnetische Strahlung mit einer Frequenz
zwischen 3 GHz und 3 THz, vorzugsweise zwischen 30 GHz und 1000 GHz Resonanzeffekte
zeigt. Diese Frequenzen bedingen kleinräumige Strukturen der Flächenelemente und sind
daher besonders gut für Anwendungen im Sicherheitsbereich geeignet.
[0014] Das Echtheitsmerkmal kann auch mehrere Bereiche mit periodischen leitfähigen Flächenelementen
enthalten, welche in verschiedenen vorbestimmten Frequenzbereichen Resonanzeffekte
aufweisen. Dadurch können aufwendige und damit schwer zu täuschende Echtheitsprüfungen
realisiert werden oder es können vorbestimmte Kenngrößen der Dokumente oder Karten
in der Lage der Resonanzfrequenzen codiert werden.
[0015] In einer besonderen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das periodische leitfähige
Flächenelement im Wesentlichen die gesamte Fläche des Sicherheitselements abdeckt.
Die Durchführung der Echtheitsprüfung gestaltet sich dann besonders einfach, da weder
eine Suche noch eine Kenntnis der Lage des Echtheitsmerkmals erforderlich ist.
[0016] Das periodische leitfähige Flächenelement ist vorzugsweise durch eine periodische
Gitterstruktur mit einer sich wiederholenden Elementarstruktur gebildet, wobei die
Gitterstruktur insbesondere eine 2-,3-,4- oder 6-zählige Symmetrie aufweist. Die Elementarstrukturen
können sowohl leitfähig miteinander verbunden sein, als auch elektrisch voneinander
isoliert auf einem gemeinsamen Träger vorliegen.
[0017] In einer vorteilhaften Erfindungsvariante ist das periodische leitfähige Flächenelement
durch leitfähige Gebiete auf einer nichtleitfähigen Trägerfläche gebildet und bildet
eine sogenannte Patchgeometrie. Alternativ kann das periodische leitfähige Flächenelement
durch eine leitfähige Fläche mit nicht-leitfähigen Aussparungen gebildet sein (Aperturgeometrie).
[0018] Das periodische leitfähige Flächenelement kann beispielsweise durch eine auf ein
Substrat aufgedampfte und strukturierte Metallschicht oder durch eine aufgedruckte
Schicht aus einer leitfähigen Druckfarbe oder Paste gebildet sein.
[0019] Im einfachsten Fall ist vorgesehen, dass das periodische leitfähige Flächenelement
einfallende elektromagnetische Strahlung lediglich einer vorbestimmten Frequenz ω
resonant transmittiert oder reflektiert. Um eine komplexere Echtheitsprüfung zu realisieren
oder weitere Kenngrößen, wie etwa die Denomination einer Banknote in dem Flächenelement
zu codieren, kann das periodische leitfähige Flächenelement auch einfallende elektromagnetische
Strahlung bei einer Mehrzahl vorbestimmter Frequenzen ω
1, ω
2 ... ω
N resonant transmittieren oder reflektieren. Die Lage einer oder mehrerer dieser Resonanzfrequenzen
kann beispielsweise zur typenspezifischen Individualisierung der mit den Echtheitsmerkmalen
ausgestatteten Dokumente oder Karten verwendet werden.
[0020] Das periodische leitfähige Flächenelement ist vorteilhaft mit einem weiteren leitfähigen,
insbesondere metallisierten Sicherheitsmerkmal kombiniert, das unter anderem der Tarnung
des periodischen leitfähigen Flächenelements dient. Das Flächenelement ist in diesem
Fall zweckmäßig durch eine dielektrische Schicht von dem weiteren leitfähigen Sicherheitsmerkmal
getrennt. Auch nicht-leitfähige, opake Schichten können zur Tarnung des Flächenelements
verwendet werden.
[0021] Selbstverständlich kann das erfindungsgemäße periodische leitfähige Flächenelement
mit beliebigen weiteren Sicherheitsmerkmalen kombiniert werden, die die Überprüfbarkeit
des periodischen leitfähigen Flächenelements nicht beeinträchtigen. Bei den weiteren
Sicherheitsmerkmalen kann es sich beispielsweise um visuell prüfbare Sicherheitsmerkmale,
wie zum Beispiel insbesondere flüssigkristalline, beugungsoptische oder andere optische
variable Sicherheitsmerkmale, handeln. Auch maschinell prüfbare Sicherheitsmerkmale,
wie magnetische oder leitfähige Sicherheitsmerkmale, können vorgesehen sein.
[0022] Um das Auffinden des Echtheitsmerkmals bei der vorgesehenen Echtheitsprüfung zu erleichtern,
kann das periodische leitfähige Flächenelement mit einem optisch leicht auffindbaren
Gestaltungsmerkmal des Sicherheitselements, wie etwa einem Negativschriftzug, kombiniert
sein. Eine sogenannte Negativschrift zeichnet sich dabei durch eine bei Betrachtung
im Durchlicht opak erscheinende Schicht mit Aussparungen aus, die im Durchlicht zur
Umgebung stark kontrastieren. In Zusammenhang mit der Negativschrift, insbesondere
bei einem Sicherheitselement, wird auf die
EP 0 330 733 B1 verwiesen.
[0023] Das Sicherheitselement stellt insbesondere einen Sicherheitsfaden, ein Sicherheitsband,
einen Sicherheitsstreifen, einen Patch oder ein Transferelement zum Aufbringen auf
ein Sicherheitspapier, Wertdokument oder dergleichen dar.
[0024] Die Erfindung umfasst auch ein Wertdokument, wie eine Banknote, eine Ausweiskarte
oder dergleichen, welches bei einer ersten Erfindungsalternative mit einem Sicherheitselement
der oben beschriebenen Art ausgestattet ist.
[0025] Bei einer zweiten Erfindungsalternative ist das Substrat des Wertdokuments direkt
in zumindest einem Bereich mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement der oben
beschriebenen Art versehen. Das periodische leitfähige Flächenelement kann dabei auf
eine Oberfläche des Wertdokumentsubstrats aufgebracht, insbesondere aufgedruckt sein.
Es kann dabei nur einen Teilbereich des Substrats einnehmen oder im Wesentlichen die
gesamte Fläche des Wertdokuments abdecken.
[0026] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das periodische leitfähige Flächenelement
in das Volumen des Wertdokumentsubstrats eingebracht. Dies kann beispielsweise bei
der Papierherstellung am Rundsieb durch Beimischen kleiner Flächenelementstrukturen
zu der Papiermasse erfolgen.
[0027] In allen Gestaltungen kann das periodische leitfähige Flächenelement zur Tarnung
unterhalb einer weiteren leitfähigen, insbesondere metallisierten Schicht des aufgebrachten
Sicherheitselements oder des Wertdokuments selbst angeordnet sein. Auch eine opake
Deckschicht des aufgebrachten Sicherheitselements oder des Wertdokuments kann der
Tarnung des Flächenelements dienen.
[0028] Die Lage einer oder mehrerer Resonanzstellen des periodischen leitfähigen Flächenelements
repräsentiert mit Vorteil eine Kenngröße des Wertdokuments, wie die Denomination einer
Banknote. Über eine Lagebestimmung der Resonanzfrequenz(en) kann die codierte Kenngröße
ausgelesen werden.
[0029] Die Erfindung enthält weiter eine Chipkarte, die in einer Erfindungsalternative mit
einem Sicherheitselement der oben beschriebenen Art ausgestattet ist. Eine Kernfolie
oder eine andere Teilfolie der Chipkarte kann auch direkt in zumindest einem Bereich
mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement der oben beschriebenen Art versehen
werden.
[0030] Das Flächenelement kann auf eine Oberfläche der Kernfolie oder der anderen Teilfolie
aufgebracht, insbesondere aufgedruckt sein, und beispielsweise im Wesentlichen die
gesamte Fläche der Chipkarte abdecken. Das periodische leitfähige Flächenelement kann
auch in das Volumen der Folie eingebracht sein.
[0031] In allen Chipkartengestaltungen kann das periodische leitfähige Flächenelement zur
Tarnung unterhalb einer weiteren leitfähigen, insbesondere metallisierten Schicht
angeordnet sein. Ebenfalls der Tarnung kann eine opake Deckschicht des aufgebrachten
Sicherheitselements oder der Chipkarte dienen, die das periodische leitfähige Flächenelement
visuell verbirgt.
[0032] Die Erfindung stellt weiter ein Verfahren zur Prüfung der Echtheit eines Prüfobjekts
der oben beschriebenen Art (Sicherheitselement, Wertdokument oder Chipkarte) bereit,
das durch folgende Schritte gekennzeichnet ist:
- Beaufschlagen des maschinenlesbaren Echtheitsmerkmals mit elektromagnetischer Strahlung
bei wenigstens zwei Frequenzen aus dem vorbestimmten Frequenzbereich,
- Bestimmen der Intensität der transmittierten oder reflektierten elektromagnetischen
Strahlung bei den Beaufschlagungsfrequenzen, und
- Bewerten der Echtheit des Prüfobjekts auf Grundlage der bestimmten Intensitäten.
[0033] Die Bewertung der Echtheit wird dabei vorzugsweise durch einen Vergleich des bestimmten
Intensitätsunterschieds mit einem erwarteten Intensitätsunterschied durchgeführt.
[0034] In einer Weiterbildung des Verfahrens wird aus den bestimmten Intensitäten bei den
wenigstens zwei Frequenzen zusätzlich eine Kenngröße des Prüfobjekts ermittelt, beispielsweise
die Denomination einer Banknote. Bevorzugt wird dabei aus den Intensitäten die Lage
einer oder mehrerer Resonanzfrequenzen bestimmt und aus dieser Lage die Kenngröße
des Prüfobjekts ermittelt.
[0035] Eine Vorrichtung zur Durchführung des geschilderten Verfahrens umfasst
- einen Frequenzgenerator zur wahlweisen Erzeugung von wenigstens zwei Frequenzen aus
dem vorbestimmten Frequenzbereich,
- eine von dem Frequenzgenerator angesteuerte Sendeantenne zur Abstrahlung von elektromagnetischer
Strahlung der ausgewählten Frequenz,
- eine Empfangsantenne zur Aufnahme der von dem Prüfobjekt transmittierten oder reflektierten
elektromagnetischen Strahlung, und
- eine Auswerteeinheit zur Auswertung der bei den verschiedenen Frequenzen aufgenommenen
Strahlungsintensitäten.
[0036] Für eine Transmissionsmessung sind Sende- und Empfangsantenne dabei mit Vorteil auf
gegenüberliegenden Seiten des Prüfobjekts angeordnet. Für eine Messung der reflektierten
Strahlung sind Sende- und Empfangsantenne dagegen vorteilhaft auf derselben Seite
des Prüfobjekts angeordnet.
[0037] In einer zweckmäßigen Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Sende-
und die Empfangsantenne durch dieselbe Antennenstruktur gebildet, und die gesendeten
und empfangenen Hochfrequenzsignale werden durch eine richtungsabhängige Trenneinrichtung,
wie einen Richtkoppler oder einen Zirkulator getrennt.
[0038] Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Figuren erläutert, bei deren Darstellung auf eine maßstabs- und proportionsgetreue
Wiedergabe verzichtet wurde, um die Anschaulichkeit zu erhöhen.
[0039] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Banknote mit einem eingebetteten Sicherheitsfaden
und einem aufgeklebten Transferelement, jeweils nach einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung,
- Fig. 2
- in (b) eine Elementarzelle eines periodischen leitfähigen Flächenelements nach einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung, und in (a) die Intensität I der von dem Flächenelement
transmittierten Strahlung als Funktion der Frequenz ω der einfallenden Strahlung,
- Fig. 3
- eine Darstellung wie in Fig. 2 für die in (b) gezeigte Elementarzelle,
- Fig. 4
- in (a) bis (d) verschiedene periodische leitfähige Flächenelemente nach weiteren Ausführungsbeispielen
der Erfindung,
- Fig. 5
- den Aufbau eines Sicherheitsfadens nach einem Ausführungs-beispiel der Erfindung im
Querschnitt,
- Fig. 6 bis 8
- den Aufbau weiterer erfindungsgemäßer Sicherheitselemente im Querschnitt,
- Fig. 9
- ein Blockschaltbild einer für Transmissionsmessungen ausgelegten erfindungsgemäßen
Prüfvorrichtung,
- Fig. 10
- ein Blockschaltbild einer für Reflexionsmessungen ausgelegten erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung,
- Fig.11
- eine Banknote mit in das Volumen des Banknotensubstrats eingebrachten periodischen
leitfähigen Flächenelementen nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 12
- eine Banknote mit einem auf das Banknotensubstrat aufgedruckten periodischen leitfähigen
Flächenelement nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
- Fig. 13
- den Aufbau einer Chipkarte nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt.
[0040] Die Erfindung wird nun zunächst am Beispiel einer Banknote näher erläutert. Figur
1 zeigt dazu eine schematische Darstellung einer Banknote 10 mit zwei Sicherheitselementen
12 bzw. 16, die jeweils nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung gebildet sind.
Das erste Sicherheitselement stellt einen Sicherheitsfaden 12 dar, der an bestimmten
Fensterbereichen 14 an der Oberfläche der Banknote 10 hervortritt, während er in den
dazwischenliegenden Bereichen im Inneren der Banknote 10 eingebettet ist. Das zweite
Sicherheitselement ist durch ein aufgeklebtes Transferelement 16 beliebiger Form gebildet.
[0041] Die Sicherheitselemente 12 und 16 enthalten als Echtheitsmerkmal jeweils ein periodisches
leitfähiges Flächenelement, dessen Abmessungen für Resonanzeffekte bei Frequenzen
von einigen hundert GHz dimensioniert sind. Die Elementarzelle 20 eines ersten Ausführungsbeispiels
eines periodischen leitfähigen Flächenelements ist in Fig. 2(b) dargestellt. Das vollständige
Flächenelement wird durch eine periodische Wiederholung der Elementarzelle 20 in zwei
Dimensionen gebildet.
[0042] Bei Beaufschlagung des Flächenelements mit elektromagnetischer Strahlung unterschiedlicher
Frequenzen ergibt sich für die transmittierte Strahlung die in Fig. 2(a) lediglich
schematisch dargestellte Intensitätskurve 22, die eine resonante Transmission bei
einer Frequenz ω
1 und eine maximale Dämpfung bei einer höheren Frequenz ω
2 zeigt.
[0043] Wird das Sicherheitselement mit dem periodischen leitfähigen Flächenelement der Fig.
2(b) mit elektromagnetischer Strahlung der Frequenzen ω
1 bzw. ω
2 beaufschlagt und die jeweils transmittierte Strahlungsintensität gemessen, so lässt
sich durch die unterschiedliche Dämpfung bei den beiden Frequenzen das Vorhandensein
(oder Nichtvorhandensein) des periodischen leitfähigen Flächenelements leicht nachweisen.
[0044] Figur 3 zeigt ein Flächenelement mit einer komplexeren Elementarzelle 30, bei dem
der Verlauf 32 der transmittierten Signalintensität zwei Maxima bei verschiedenen
Frequenzen ω
1 und ω
3, und entsprechende Stellen maximaler Dämpfung bei den Frequenzen ω
2 und ω
4 zeigt. Solche Elementarzellen können neben der Echtheitsprüfung zur Kodierung vorbestimmter
Kenngrößen der Sicherheitselemente oder der damit versehenen Wertdokumente dienen.
[0045] Beispielsweise können die Elementarzellen 30 bei einer Banknotenserie so ausgebildet
sein, dass sie eine einheitliche erste Resonanzfrequenz ω
1, aber unterschiedliche zweite Resonanzfrequenzen ω
3 aufweisen. Die Resonanz bei der einheitlichen ersten Frequenz ω
1 kann dann zur Echtheitsprüfung der Banknoten verwendet werden, während die Lage der
zweiten Resonanzfrequenz ω
3 die Denomination der zu prüfenden Banknote angibt.
[0046] Die Frequenzen, bei denen die beschriebenen Resonanzen auftreten, sind durch die
Abmessung der Elementarzellen und, in geringerem Maß, durch die Form der Elementarstrukturen
der periodischen leitfähigen Flächenelemente gegeben. Als Richtwert entspricht die
Abmessung einer Elementarzelle des Flächenelements der halben Wellenlänge λ/2 der
elektromagnetischen Welle, bei derjenigen Frequenz, bei der die Filtereigenschaften
des Elements wirksam sind. Für die Verwendung in Sicherheitselementen, wie Sicherheitsstreifen,
Sicherheitsfäden, Hologrammfolien und dergleichen sind besonders Elementarstrukturen
im Millimeter- oder Submillimeterbereich interessant, was zu hohen Frequenzen im Bereich
von mehreren hundert GHz oder sogar oberhalb von einem THz führt (siehe Tabelle 1).
Für die genaue Lage der Resonanzfrequenzen muss neben den Abmessungen auch die Form
der Elementarstrukturen berücksichtigt werden.
[0047] Tabelle 1 gibt den Zusammenhang zwischen der relevanten Frequenz in GHz und einer
charakteristischen Strukturgröße in mm an.
Tabelle 1:
| Frequenz in GHz |
λ/2 in mm |
| 1 |
150 |
| 3 |
50 |
| 10 |
15 |
| 30 |
5 |
| 100 |
1,5 |
| 300 |
0,5 |
| 1000 |
0,15 |
| 3000 |
0,05 |
[0048] Figur 4 zeigt in (a) bis (d) weitere konkrete Ausgestaltungen erfindungsgemäßer,
periodischer leitfähiger Flächenelemente 42, 44, 46 und 48. Wie bereits anhand dieser
wenigen Ausführungsbeispiele zu erkennen, kann eine Vielzahl von zusammenhängenden
oder nicht-zusammenhängenden Elementarstrukturen 43, 45, 47 bzw. 49 zum Aufbau periodischer
leitfähiger Flächenelemente beispielsweise mit 3-zähliger (etwa Fig. 4(a)), 4-zähliger
(etwa Fig. 4(b) und (c)) oder 6-zähliger Symmetrie (etwa Fig. 4(d)) verwendet werden.
[0049] Das periodische leitfähige Flächenelement 48 der Fig. 4(d) ist mit 6-zähliger Symmetrie
in Form einer regelmäßigen Wabenstruktur aus sechseckigen Elementarstrukturen 49 aufgebaut.
Das Flächenelement ist durch die Angabe der Abmessung a der Elementarstrukturen 49,
der Breite t der leitfähigen Bereiche und den Abstand d der Elementarstrukturen bestimmt.
Konkret kann beispielsweise a =1,15 mm, t= 144 µm und d = 110 µm gewählt sein, alternativ
auch beispielsweise a = 1,15 cm, t= 1,44 mm und d = 1,10 mm.
[0050] Figur 5 zeigt den Aufbau eines erfindungsgemäßen Sicherheitsfadens 50 im Querschnitt.
Auf einer Trägerfolie 52, im Ausführungsbeispiel einer PET-Folie, ist ein periodisches
leitfähiges Flächenelement 54 aufgebracht, wobei die Abfolge leitfähiger und nicht-leitfähiger
Teilbereiche des Flächenelements in der Figur der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt
ist.
[0051] Das metallische Flächenelement 54 kann auf die Trägerfolie 52 beispielsweise mit
Supersilber oder einer leitfähigen Paste, die metallische Pigmente enthält, aufgedruckt
sein. Auch transparente Farben, wie etwa Pedot oder ähnliche, zumeist organisch leitfähige
Materialien kommen in Frage. Alternativ kann das Flächenelement 54 durch Aufdampfen
einer Metallschicht und eine anschließende partielle Demetallisierung, beispielsweise
mit Hilfe eines Wasch- oder eines Ätzverfahrens, oder durch Laserabtragung erzeugt
werden.
[0052] Auf dem periodischen leitfähigen Flächenelement 54 ist im Ausführungsbeispiel eine
opake Deckschicht 56 angeordnet, so dass das Flächenelement 54 bei seitenrichtiger
Einbringung des Sicherheitsfadens 50 in eine Banknote visuell nicht mehr erkennbar
ist. Die opake Deckschicht 56 kann selbst ein Sicherheitsmerkmal, insbesondere ein
visuell prüfbares Sicherheitselement wie beispielsweise einen optisch variablen Effekt,
wie ein Hologramm, eine flüssigkristalline Schichtanordnung oder einen Farbkippeffekt,
oder ein Negativschriftzeichen in einer metallisierten Schicht enthalten. Eine flüssigkristalline
Schicht kann dabei insbesondere mit einem schwarzen Untergrunddruck kombiniert sein.
Ebenso kann die opake Deckschicht 56 ein maschinell prüfbares, z.B. magnetisches oder
elektrisch/thermisch leitfähiges, Sicherheitsmerkmal enthalten. Umfasst die Deckschicht
56 eine Metallschicht, so ist diese zweckmäßig durch eine Dielektrikumsschicht von
dem periodischen leitfähigen Flächenelement getrennt.
[0053] Obwohl in der schematischen Darstellung der Fig. 5 nicht gezeigt, werden Sicherheitsfäden
typischerweise kaschiert. Dies gilt sowohl für normale Fäden als auch für Hologrammfäden.
Erfindungsgemäß kann das periodische leitfähige Flächenelement dabei sowohl auf die
Basisfolie als auch auf die Kaschierfolie aufgebracht werden. In beiden Fällen kommt
die Aufbringung durch Aufdrucken oder durch Metallisierung und nachfolgende Demetallisierung
in Betracht.
[0054] Bei dem Hologrammsicherheitsfaden 60 der Fig. 6 wird auf eine Basisfolie 62 ein UV-Prägelack
64 aufgedruckt und geprägt. In einem folgenden Arbeitsgang kann auch eine Waschfarbe
auf den inzwischen gehärteten Prägelack 64 aufgedruckt werden. Wird das periodische
leitfähige Flächenelement 66 aufgedruckt, so kann in einer Variante zunächst das Flächenelement
66 auf die Basisfolie 62 gedruckt und danach der Prägelack 64 auf das Flächenelement
66 aufgedruckt werden. Alternativ wird das Flächenelement 66, wie in der Fig. 6 gezeigt,
erst nach dem Prägelack 64 auf die Folie 62 gedruckt. Dies hat den Vorteil, dass die
Strahlungshärtung, wie sie für UV-vernetzbare Prägelacke erforderlich ist, nicht die
Qualität des Flächenelements 66 beeinflusst. Ohne Beschränkung sind aber ebenso Prägelacke
denkbar, die nicht UV-vernetzt werden müssen.
[0055] Nach dem Aufbringen von Prägelack und Flächenelement wird die Folie mit einer strukturierten
Metallschicht 68 versehen. Dazu kann beispielsweise ein Waschverfahren verwendet werden,
bei dem der Prägelack 64 mit einer Druckfarbe mit hohem Pigmentanteil mit dem gewünschten
Muster bedruckt wird. Die Druckfarbe bildet aufgrund des hohen Pigmentanteils nach
dem Trocknen einen porigen, erhabenen Farbauftrag, den die nachfolgend aufgebrachte
Metallisierung nur teilweise abdeckt. Der Farbauftrag und die unmittelbar darüber
liegende Metallschicht können dann durch Auswaschen mit einem geeigneten Lösungsmittel
entfernt werden, wodurch in der Metallschicht Aussparungen 70 in Form der ursprünglich
bedruckten Bereiche erzeugt werden.
[0056] Durch die erreichbaren scharfen Konturen kann durch Aufdrucken eines Schriftzugs
beispielsweise eine gut lesbare Negativschrift in die Metallschicht 68 eingebracht
werden. Der Hologrammsicherheitsfaden 60 wird in der Regel weitere Schichten, etwa
eine abdeckende Schutzschicht aufweisen, die jedoch für die vorliegende Erfindung
nicht wesentlich und daher in der Figur nicht dargestellt sind.
[0057] Statt des Waschverfahrens kann selbstverständlich auch ein Ätzverfahren zur Demetallisierung
eingesetzt werden, oder die zu demetallisierenden Bereiche werden mit Hilfe eines
Lasers entfernt.
[0058] Unabhängig von der Herstellung der Metallschicht kann das periodische leitfähige
Flächenelement erfindungsgemäß durch entsprechenden Druck oder durch Laser auf der
Metallisierung hergestellt werden.
[0059] In der besonders vorteilhaften Variante der Fig. 7 bildet ein partiell demetallisierter
Teilbereich 74 der strukturierten Metallschicht 72 das periodische leitfähige Flächenelement.
Dieser Teilbereich 74 kann sehr klein sein, und beispielsweise Abmessungen im Bereich
einiger zehn oder hundert µm haben. Die oben angegebenen Verfahren zur Demetallisierung
weisen Liniengenauigkeiten bis herab zu 40 µm und im Falle der Laserdemetallisierung
sogar noch geringere Abweichungen auf.
[0060] Insbesondere bei sehr kleinen periodischen leitfähigen Flächenelementen sind diese
mit Vorteil in ein offensichtliches Design des Sicherheitselements integriert, so
dass die Verifikation am Point of Sale (POS) leichter erfolgen kann, da nicht lange
nach dem Ort der Einbringung gesucht werden muss.
[0061] Neben der Herstellung durch Metallisierung und Demetallisierung ist auch denkbar,
das periodische leitfähige Flächenelement mittels leitfähiger Farben transparent oder
opak unter dem UV-Prägelack direkt auf die Basisfolie aufzudrucken.
[0062] Figur 8 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherheitselement 80 in Form eines Transferelements
zum Aufbringen auf ein Sicherheitspapier oder Wertdokument. Das Sicherheitselement
80 umfasst eine Trägerfolie 82, auf die eine opake Schicht 84, insbesondere eine Metallschicht
aufgebracht ist, die selbst ein Sicherheitsmerkmal aufweisen kann. Auf diese opake
Schicht 84 ist das periodische leitfähige Flächenelement 86 nach einem der oben beschriebenen
Verfahren aufgebracht. Ist die opake Schicht 84 durch eine Metallschicht gebildet,
so ist das Flächenelement 86 zweckmäßig durch eine dielektrische Schicht von dieser
isoliert. Schließlich weist das Transferelement 80 noch eine Klebeschicht 88 auf,
die beim Übertrag auf das Sicherheitspapier oder Wertdokument mittels Druck oder Wärme
in den zu übertragenden Bereichen aktiviert wird, um das Flächenelement 86, die opake
Schicht 84 und die Trägerfolie 82 auf dem Sicherheitspapier oder Wertdokument zu befestigen.
Anschließend kann die Trägerfolie 82 abgezogen werden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
ist das periodische leitfähige Flächenelement 86 durch die opake Schicht 84 der direkten
Wahrnehmung eines Betrachters entzogen.
[0063] Das Transferelement 80 kann ebenso wie die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
mit einer Beugungsstruktur versehen werden. In diesem Fall wird auf die Trägerfolie
eine UV-Prägelackschicht aufgedruckt und geprägt. Nach dem Applizieren auf das Velinpapier,
das in der Regel mit einem Primer versehen wird, wird die Trägerfolie abgezogen, so
dass die UV-LackSchicht auf der vom Papier abgewandten Seite liegt. Da in diesem Fall,
wie auch im Fall des oben beschriebenen Sicherheitsfadens, in der Regel eine Metallisierung
vorliegt, sind die periodischen leitfähigen Flächenelemente in Transmission zweckmäßig
nur dort zu realisieren, wo transparente Bereiche in der Metallisierung vorliegen,
also beispielsweise in Bereichen mit Negativschrift. Periodische leitfähige Flächenelemente
in Reflexion sind jedoch beliebig platzierbar, wenn auch gegebenenfalls der Einfluss
der umliegenden metallischen Bereiche in Betracht gezogen werden muss.
[0064] Bei einem im Transferverfahren aufgebrachten Sicherheitselement kann man die periodischen
leitfähigen Flächenelemente durch Drucken nur dann zwischen Trägerfolie und UV-Lack
aufbringen, wenn die Zwischenschichthaftung zwischen dem UV-Lack und den periodischen
leitfähigen Flächenelementen ausreichend groß für den Release der Folie ist. Ansonsten
sind dieselben Aufbauten möglich, wie oben in Zusammenhang mit Sicherheitsfäden beschrieben.
[0065] In analoger Weise können die periodischen leitfähigen Flächenelemente in Form eines
Patches vor oder nach dem Bedrucken des Papiersubstrats im Transferverfahren aufgebracht
werden. Die Herstellungsverfahren sind dabei identisch zu den oben genannten.
[0066] Zur Prüfung der Echtheit eines Sicherheitselements, eines Wertdokuments oder einer
Chipkarte mit einem erfindungsgemäßen periodischen leitfähigen Flächenelement kann
eine der nachfolgend mit Bezug auf die Figuren 9 und 10 beschriebenen Prüfvorrichtungen
zum Einsatz kommen.
[0067] Die für Transmissionsmessungen ausgelegte Prüfvorrichtung 100 der Fig. 9 besteht
dabei aus einem Sende-Empfangsteil 110 und einem Antennenteil 130. Das Sende-Empfangsteil
110 enthält einen Frequenzgenerator 112, der wenigstens zwei Frequenzen Ω
1 und Ω
2 erzeugen kann, sowie einen in der Figur nicht dargestellten Umschalter, mit dem jeweils
eine der wenigstens zwei Frequenzen ausgewählt und an die nachfolgenden Schaltungselemente
weitergeleitet werden kann. Weiter enthält das Sende-Empfangsteil 110 einen Ausgangsverstärker
114 zur Verstärkung des ausgewählten und weitergeleiteten Hochfrequenzsignals des
Frequenzgenerators 112, eine Empfangsschaltung 116, eine Steuerschaltung 118 und eine
Anzeigeeinrichtung 120.
[0068] Der Antennenteil 130 umfasst eine von dem Ausgangsverstärker 114 angesteuerte Sendeantenne
132, eine Empfangsantenne 134, sowie Antennenzuleitungen 136 und 138, die aus einem
Hohlleiter, aber auch aus einem (Semi-Rigid-) Koaxialkabel gebildet sein können. Als
Antenne 132, 134 wird beispielsweise eine Hornantenne eingesetzt.
[0069] Um ein Prüfobjekt, beispielsweise eine Banknote 10 auf Echtheit zu prüfen, wird es
so zwischen die Sende- und Empfangsantenne eingebracht, dass das periodische leitfähige
Flächenelement des Echtheitsmerkmals mit der von der Sendeantenne abgegebenen Strahlung
140 beaufschlagt wird.
[0070] Die Prüfvorrichtung 100 erzeugt mittels des Frequenzgenerators 112 nacheinander mindestens
zwei Frequenzen in einem Frequenzbereich, bei dem die Filtereigenschaften des auf
das Prüfobjekt aufgebrachten Flächenelements wirksam sind, im Ausführungsbeispiel
die Frequenzen Ω
1 und Ω
2. Das jeweilige Oszillatorsignal wird von dem Verstärker 114 verstärkt, über die Zuleitung
136 zur Sendeantenne 132 geführt und abgestrahlt.
[0071] Der durch die Banknote 10 transmittierte Strahlungsanteil 142 wird von der Empfangsantenne
134 aufgenommen und über die Zuleitung 138 der Empfangsschaltung 116 zugeführt, die
im Wesentlichen zur Messung der Intensität des empfangenen Signals 142 bei der ausgewählten
Frequenz dient.
[0072] Bei den erfindungsgemäßen, periodischen leitfähigen Flächenelementen tritt bei mindestens
einer vorbestimmten Frequenz, beispielsweise der Frequenz ω
1 der Fig. 2(a) eine besonders hohe Dämpfung und bei mindestens einer anderen vorbestimmten
Frequenz, beispielsweise der Frequenz ω
2 der Fig. 2(a), eine besonders niedrige Dämpfung auf. Entsprechen die Frequenzen Ω
1 und Ω
2 des Frequenzgenerators 112 den Frequenzen ω
1 und ω
2 der zu prüfenden Banknote, so ergibt sich bei den beiden unterschiedlichen Frequenzen
eine gut messbare, unterschiedliche Dämpfung, die anhand der Intensität der empfangenen
Signale leicht identifiziert werden kann.
[0073] Liegt der gemessene Dämpfungsunterschied der Banknote 10 im Rahmen der erwarteten
Messwerte, so wird die Banknote als echt bewertet und ein entsprechender Hinweis über
die Anzeigeeinrichtung 120 an den Benutzer ausgegeben.
[0074] In der in Fig. 10 dargestellten, zweiten Ausführungsform, wird die Echtheitsprüfung
durch Messung der hochfrequenten elektrischen Reflexionseigenschaften eines erfindungsgemäßen
Echtheitsmerkmals durchgeführt. Die Prüfvorrichtung 200 der Fig. 10 besteht ebenfalls
aus einem Sende-Empfangsteil 210 und einem Antennenteil 230.
[0075] Der Antennenteil 230 enthält eine gemeinsame Sende-/Empfangsantenne 232, die sowohl
das vom Frequenzgenerator 112 erzeugte Ausgangssignal 240 abstrahlt, als auch die
von dem Prüfobjekt 10 reflektierte Strahlung 242 aufnimmt.
[0076] Zur Trennung der einlaufenden und auslaufenden Hochfrequenzsignale enthält das Sende-Empfangsteil
210 in dieser Ausführungsform neben den bereits bei Fig. 9 beschriebenen Elementen
zusätzlich einen Richtkoppler 212, mit dem das Ausgangssignal des Verstärkers 114
der Antenne 232 zugeführt wird, und das reflektierte, von der Antenne 232 zurücklaufende
Signal der Empfangsschaltung 116 zugeführt wird. An Stelle des Richtkopplers kann
auch eine andere Vorrichtung zur richtungsabhängigen Trennung von HF-Signalen zum
Einsatz kommen, wie beispielsweise ein Zirkulator.
[0077] Zur Durchführung der Echtheitsprüfung mit der Prüfvorrichtung 200 werden nacheinander
mindestens zwei Frequenzen Ω
1 und Ω
2 in dem relevanten Frequenzbereich erzeugt, das Prüfobjekt 10 mit elektromagnetischer
Strahlung dieser Frequenzen beaufschlagt, die Intensität der reflektierten Strahlung
gemessen und die Echtheit des Prüfobjekts anhand des gemessenen Dämpfungsunterschieds
bei den beiden Frequenzen Ω
1 und Ω2 bewertet.
[0078] In einer weiteren, bildlich nicht dargestellten Ausführungsform, sind die Ausführungsformen
der Figuren 9 und 10 in einer Prüfvorrichtung kombiniert, so dass je nach den Eigenschaften
des vorliegenden Prüfobjekts zwischen Reflexions- und Transmissions-Messung umgeschaltet
werden kann. Neben der Echtheitsprüfung kann mit den beschriebenen Prüfvorrichtungen
bei entsprechender Auslegung der Banknoten 10 auch die Denomination der Noten bestimmt
werden. Beispielsweise können die periodischen leitfähigen Flächenelemente der Banknoten
zwei oder mehr Resonanzstellen aufweisen, wie etwa in Fig. 3 gezeigt. Die erste Resonanzfrequenz
ω
1 kann dabei für die ganze Banknotenserie einheitlich gewählt werden, so dass diese
Resonanzfrequenz zur Echtheitsprüfung der Banknoten verwendet werden kann.
[0079] Die Lage der zweiten Resonanzfrequenzen ω
3 wird je nach der Denomination der Banknote unterschiedlich gewählt. Durch eine Messung
der Dämpfung bei einer Mehrzahl entsprechend ausgewählter Frequenzen, gegebenenfalls
auch kontinuierlich über einen gewissen Frequenzbereich, kann die Lage der zweiten
Resonanzfrequenzen ω
3 bestimmt und aus dieser Lage die Denomination der zu prüfenden Banknote ermittelt
werden. Es versteht sich, dass auch mehr als zwei Resonanzfrequenzen verwendet werden
können, um andere oder weitere Codierungen in die Banknote zu integrieren. Beispielsweise
können für eine Banknotenserie drei Resonanzfrequenzen Ω
1, Ω
2, und ω
3 festgelegt werden, wobei das Vorliegen oder Nichtvorliegen einer Resonanz bei der
jeweiligen Resonanzfrequenz als "1" bzw. "0" in einem 3-Bit-Binärcode interpretiert
wird.
[0080] Weitere Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Wertdokumente bzw. Chipkarten werden
nunmehr mit Bezug auf die Figuren 11 bis 13 erläutert.
[0081] Neben den oben beschriebenen Möglichkeiten, Wertdokumente mit separat hergestellten
Sicherheitselementen zu versehen, können die erfindungsgemäßen periodischen leitfähigen
Flächenelemente auch direkt ins Volumen von Wertdokumentsubstraten eingebracht werden.
Mit Bezug auf die in Fig. 11 dargestellte Banknote 300 werden dazu bei der Papierherstellung
periodische leitfähige Flächenelemente als kleine Drahtgeflechte 302 in die Papiermasse
eingebracht. Dies geschieht beispielsweise für Sicherheitspapiere, die mit einem Wasserzeichen
versehen werden, durch redundantes Einbringen der Drahtgeflechte am Rundsieb. Die
Redundanz stellt sicher, dass in jeder Banknote 300 mindestens eine derartige Struktur
302 vorhanden ist.
[0082] Es können auch kleine Folienstücke, auf denen die periodischen leitfähigen Flächenelemente
aufgebracht wurden, in die Papiermasse eingebracht werden. Ein Trägermaterial ist
insbesondere dann notwendig, wenn die Elementarstrukturen der Flächenelemente nicht
zusammenhängend sind. Besonders bevorzugt ist dabei, für verschiedene Denominationen
verschiedene Flächenelemente einzubringen, so dass die Banknoten später durch die
beschriebenen Prüfvorrichtungen und -verfahren als echt identifiziert werden können.
[0083] Figur 12 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Banknote 310, bei der das periodische
leitfähige Flächenelement 312 mittels leitfähiger Farbe direkt auf das Banknotenpapier
aufgedruckt ist. Dabei kann nur ein Teilbereich der Banknote oder, wie in Fig. 12
gezeigt, im Wesentlichen die gesamte Fläche der Banknote mit dem Flächenelement 312
bedruckt sein. Da die leitfähigen Farben in der Regel nicht transparent sind, werden
sie vorzugsweise im Untergrund im Offsetdruck oder Siebdruck mit aufgedruckt. Das
aufgedruckte Flächenelement kann dann im Stahldruck durch opake Druckfarben kaschiert
werden.
[0084] Figur 13 zeigt einen Querschnitt durch eine Chipkarte 320 mit einer Kernfolie 322,
die zwischen zwei Deckfolien 324 eingebettet ist. Die Kernfolie 322 ist mit einem
periodischen leitfähigen Flächenelement 326 einer der oben beschriebenen Arten versehen.
Für die Herstellung des periodischen leitfähigen Flächenelements 326 kommen insbesondere
alle für die Erzeugung von Antennen kontaktloser Chipkarten bekannten Herstellungsverfahren,
wie etwa Siebdruck oder Ätzverfahren in Betracht.
1. Sicherheitselement (12, 16) für Sicherheitspapiere, Wertdokumente, Chipkarten und
dergleichen, mit einem maschinenlesbaren Echtheitsmerkmal und das in einem vorbestimmten
Frequenzbereich einfallender elektromagnetischer Strahlung Resonanzeffekte zeigt,
dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitsmerkmal zumindest einen Bereich mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement
(42; 44; 46; 48) enthält, das durch eine periodische Gitterstruktur mit einer sich
wiederholenden Elementarstruktur (43; 45; 47; 49) gebildet ist, wobei die Gitterstruktur
des periodisch leitfähigen Flächenelements (42; 44; 46; 48) eine 2-, 3-, 4-oder 6-zählige
Symmetrie aufweist.
2. Sicherheitselement (12, 16) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) so ausgebildet ist, dass
es für einfallende elektromagnetische Strahlung mit einer Frequenz zwischen 3 GHz
und 3 THz, vorzugsweise zwischen 30 GHz und 1000 GHz Resonanzeffekte zeigt.
3. Sicherheitselement (12, 16) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Echtheitsmerkmal mehrere Bereiche mit periodischen leitfähigen Flächenelementen
(42; 44; 46; 48) enthält, welche in verschiedenen vorbestimmten Frequenzbereichen
Resonanzeffekte aufweisen.
4. Sicherheitselement (12, 16) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) im Wesentlichen die gesamte
Fläche des Sicherheitselements (12, 16) abdeckt.
5. Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Elementarstrukturen (43; 45; 47; 49) der Gitterstruktur leitfähig miteinander
verbunden sind.
6. Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Elementarstrukturen (43; 45; 47; 49) der Gitterstruktur elektrisch voneinander
isoliert auf einem gemeinsamen Träger vorliegen.
7. Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) durch leitfähige Gebiete
auf einer nichtleitfähigen Trägerfläche gebildet ist.
8. Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) durch eine leitfähige
Fläche mit nicht-leitfähigen Aussparungen gebildet ist.
9. Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) durch eine aufgedampfte
strukturierte Metallschicht oder eine aufgedruckte Schicht einer leitfähigen Druckfarbe
oder Paste gebildet ist.
10. Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) einfallende elektromagnetische
Strahlung einer vorbestimmten Frequenz ω resonant transmittiert oder reflektiert.
11. Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) einfallende elektromagnetische
Strahlung bei einer Mehrzahl vorbestimmter Frequenzen ω1, ω2 ... ωN, resonant transmittiert oder reflektiert.
12. Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) mit einem weiteren leitfähigen,
insbesondere metallisierten Sicherheitsmerkmal kombiniert ist.
13. Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) zur Tarnung mit einer
opaken Deckschicht kombiniert ist.
14. Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) mit einem optisch leicht
auffindbaren Gestaltungsmerkmal des Sicherheitselements (12, 16) kombiniert ist.
15. Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement (12,16) ein Sicherheitsfaden, ein Sicherheitsband, ein Sicherheitsstreifen,
ein Patch oder ein Transferelement zum Aufbringen auf ein Sicherheitspapier, Wertdokument
oder dergleichen ist.
16. Wertdokument, wie Banknote, Ausweiskarte oder dergleichen, das mit einem Sicherheitselement
(12,16) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15 ausgestattet ist.
17. Wertdokument, wie Banknote, Ausweiskarte oder dergleichen, mit einem Wertdokumentsubstrat,
das in zumindest einen Bereich mit einem periodischen leitfähigen Flächenelement (42;
44; 46; 48) versehen ist, wie in wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13 beschrieben.
18. Wertdokument nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) auf eine Oberfläche des
Wertdokumentsubstrats aufgebracht, insbesondere aufgedruckt ist.
19. Wertdokument nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) im Wesentlichen die gesamte
Fläche des Wertdokuments abdeckt.
20. Wertdokument nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) in das Volumen des Wertdokumentsubstrats
eingebracht ist.
21. Wertdokument nach wenigstens einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) unterhalb einer weiteren
leitfähigen, insbesondere metallisierten Schicht des aufgebrachten Sicherheitselements
(12,16) oder des Wertdokuments selbst angeordnet ist.
22. Wertdokument nach wenigstens einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) zur Tarnung unterhalb
einer opaken Deckschicht des aufgebrachten Sicherheitselements (12, 16) oder des Wert
dokuments selbst angeordnet ist.
23. Wertdokument nach wenigstens einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage einer oder mehrerer Resonanzstellen des periodischen leitfähigen Flächenelements
(42; 44; 46; 48) eine Kenngröße des Wertdokuments, wie die Denomination einer Banknote,
repräsentiert.
24. Chipkarte mit einem Sicherheitselement (12, 16) nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 15.
25. Chipkarte mit einer Kernfolie, die in zumindest einen Bereich mit einem periodischen
leitfähigen Flächenelement (42; 44; 46; 48) versehen ist, wie in wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 13 beschrieben.
26. Chipkarte nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) auf eine Oberfläche der
Kernfolie aufgebracht, insbesondere aufgedruckt ist.
27. Chipkarte nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) im Wesentlichen die gesamte
Fläche der Chipkarte abdeckt.
28. Chipkarte nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) in das Volumen der Kernfolie
eingebracht ist.
29. Chipkarte nach wenigstens einem der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) unterhalb einer weiteren
leitfähigen, insbesondere metallisierten Schicht des aufgebrachten Sicherheitselements
(12, 16) oder der Chipkarte selbst angeordnet ist.
30. Chipkarte nach wenigstens einem der Ansprüche 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das periodische leitfähige Flächenelement (42; 44; 46; 48) zur Tarnung unterhalb
einer opaken Deckschicht des aufgebrachten Sicherheitselements (12, 16) oder der Chipkarte
selbst angeordnet ist.
31. Verfahren zur Prüfung der Echtheit eines Prüfobjekts nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 30,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- Beaufschlagen des maschinenlesbaren Echtheitsmerkmals mit elektromagnetischer Strahlung
bei wenigstens zwei Frequenzen aus dem vorbestimmten Frequenzbereich,
- Bestimmen der Intensität der transmittierten oder reflektierten elektromagnetischen
Strahlung bei den Beaufschlagungsfrequenzen, und
- Bewerten der Echtheit des Prüfobjekts anhand des Dämpfungsunterschieds der bestimmten
Intensitäten bei den Beaufschlagungsfrequenzen.
32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewertung der Echtheit durch einen Vergleich mit einem erwarteten Intensitätsunterschied
durchgeführt wird.
33. Verfahren nach Anspruch 31 oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass aus den bestimmten Intensitäten bei den wenigstens zwei Frequenzen eine Kenngröße
des Prüfobjekts, insbesondere die Denomination einer Banknote, ermittelt wird.
34. Verfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Intensitäten die Lage einer oder mehrerer Resonanzfrequenzen bestimmt wird
und aus dieser Lage die Kenngröße des Prüfobjekts ermittelt wird.
35. Vorrichtung (100) zur Durchführung des Verfahrens nach wenigstens einem der Ansprüche
31 bis 34, mit
- einem Frequenzgenerator (112) zur wahlweisen Erzeugung von wenigstens zwei Frequenzen
aus dem vorbestimmten Frequenzbereich,
- einer von dem Frequenzgenerator angesteuerten Sendeantenne (132) zur Abstrahlung
von elektromagnetischer Strahlung der jeweils ausgewählten Frequenz,
- einer Empfangsantenne (134) zur Aufnahme der von dem Prüfobjekt (10) transmittierten
oder reflektierten elektromagnetischen Strahlung, und
- einer Auswerteeinheit (118) zur Auswertung des Dämpfungsunterschieds der bei den
verschiedenen Frequenzen aufgenommenen Strahlungsintensitäten zur Bewertung der Echtheit
des Prüfobjekts.
36. Vorrichtung (100) nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass Sende- und Empfangsantenne (132, 134) zur Erfassung der von dem Prüfobjekt (10) transmittierten
elektromagnetischen Strahlung auf gegenüberliegenden Seiten des Prüfobjekts (10) angeordnet
sind.
37. Vorrichtung (100) nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass Sende- und Empfangsantenne zur Erfassung der von dem Prüfobjekt (10) reflektierten
elektromagnetischen Strahlung auf derselben Seite des Prüfobjekts (10) angeordnet
sind.
38. Vorrichtung (100) nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass Sende- und Empfangsantenne durch dieselbe Antennenstruktur (232) gebildet ist, und
die gesendeten und empfangenen Hochfrequenzsignale durch eine richtungsabhängige Trenneinrichtung,
wie einen Richtkoppler (212) oder einen Zirkulator getrennt werden.
39. Vorrichtung (100) nach wenigstens einem der Ansprüche 34 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass wahlweise aktivierbare erste Sende- und Empfangsantennen zur Erfassung der von dem
Prüfobjekt transmittierten elektromagnetischen Strahlung und zweite Sende- und Empfangsantennen
zur Erfassung der von dem Prüfobjekt reflektierten elektromagnetischen Strahlung vorgesehen
sind.
1. A security element (12,16) for security papers, value documents, chip cards and the
like, having a machine-readable authenticity feature and that displays resonance effects
in a predetermined frequency range of incident electromagnetic radiation, characterized in that the authenticity feature includes at least one region having a periodic conductive
areal element (42; 44; 46; 48) that is formed by a periodic grating pattern having
a repeating basic pattern (43; 45; 47; 49), the grating pattern of the periodically
conductive areal element (42; 44; 46; 48) exhibiting a 2-, 3-, 4- or 6-fold symmetry.
2. The security element (12, 16) according to claim 1, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is developed in such a way
that it displays resonance effects for incident electromagnetic radiation having a
frequency between 3 GHz and 3 THz, preferably between 30 GHz and 1000 GHz.
3. The security element (12,16) according to claim 1 or 2, characterized in that the authenticity feature includes multiple regions having periodic conductive areal
elements (42; 44; 46; 48) that exhibit resonance effects in different predetermined
frequency ranges.
4. The security element (12,16) according to claim 1 or 2, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) covers substantially the entire
surface area of the security element (12, 16).
5. The security element (12, 16) according to at least one of claims 1 to 4, characterized in that the basic patterns (43; 45; 47; 49) of the grating pattern are conductively joined
with each other.
6. The security element (12,16) according to at least one of claims 1 to 4, characterized in that the basic patterns (43; 45; 47; 49) of the grating pattern are present, electrically
insulated from one another, on a common substrate.
7. The security element (12, 16) according to at least one of claims 1 to 6, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is formed by conductive areas
on a non-conductive substrate surface.
8. The security element (12, 16) according to at least one of claims 1 to 6, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is formed by a conductive
surface area having non-conductive gaps.
9. The security element (12, 16) according to at least one of claims 1 to 8, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is formed by a vapor-deposited
patterned metal layer or an imprinted layer of a conductive printing ink or paste.
10. The security element (12, 16) according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) resonantly transmits or reflects
incident electromagnetic radiation of a predetermined frequency ω.
11. The security element (12,16) according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) resonantly transmits or reflects
incident electromagnetic radiation at a plurality of predetermined frequencies ω1, ω2... ωN.
12. The security element (12, 16) according to at least one of claims 1 to 11, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is combined with a further
conductive, especially metalized security feature.
13. The security element (12, 16) according to at least one of claims 1 to 12, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is combined with an opaque
cover layer for concealment.
14. The security element (12, 16) according to at least one of claims 1 to 13, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is combined with an easily
optically locatable design feature of the security element (12,16).
15. The security element (12, 16) according to at least one of claims 1 to 14, characterized in that the security element (12, 16) is a security thread, a security band, a security strip,
a patch or a transfer element for application to a security paper, value document
or the like.
16. A value document, such as a banknote, identification card or the like, that is furnished
with a security element (12, 16) according to at least one of claims 1 to 15.
17. A value document, such as a banknote, identification card or the like, having a value
document substrate that is provided in at least one region with a periodic conductive
areal element (42; 44; 46; 48) as described in at least one of claims 1 to 13.
18. The value document according to claim 17, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is applied to, especially
imprinted on, a surface of the value document substrate.
19. The value document according to claim 17 or 18, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) covers substantially the entire
surface area of the value document.
20. The value document according to claim 17, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is introduced into the volume
of the value document substrate.
21. The value document according to at least one of claims 16 to 20, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is arranged below a further
conductive, especially metalized layer of the applied security element (12,16) or
of the value document itself.
22. The value document according to at least one of claims 16 to 21, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is arranged below an opaque
cover layer of the applied security element (12, 16) or of the value document itself
for concealment.
23. The value document according to at least one of claims 16 to 22, characterized in that the position of one or more resonance points of the periodic conductive areal element
(42; 44; 46; 48) represents a parameter of the value document, such as the denomination
of a banknote.
24. A chip card having a security element (12, 16) according to at least one of claims
1 to 15.
25. A chip card having a core foil that is provided in at least one region with a periodic
conductive areal element (42; 44; 46; 48) as described in at least one of claims 1
to 13.
26. The chip card according to claim 25, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is applied to, especially
imprinted on, a surface of the core foil.
27. The chip card according to claim 25 or 26, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) covers substantially the entire
surface area of the chip card.
28. The chip card according to claim 25, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is introduced into the volume
of the core foil.
29. The chip card according to at least one of claims 24 to 28, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is arranged below a further
conductive, especially metalized layer of the applied security element (12,16) or
of the chip card itself.
30. The chip card according to at least one of claims 24 to 29, characterized in that the periodic conductive areal element (42; 44; 46; 48) is arranged below an opaque
cover layer of the applied security element (12,16) or of the chip card itself for
concealment.
31. A method for testing the authenticity of a test object according to at least one of
claims 1 to 30,
characterized by the following steps:
- impinging on the machine-readable authenticity feature with electromagnetic radiation
at at least two frequencies from the predetermined frequency range,
- determining the intensity of the transmitted or reflected electromagnetic radiation
at the impingement frequencies, and
- assessing the authenticity of the test object based on the attenuation difference
between the determined intensities at the impingement frequencies.
32. The method according to claim 31, characterized in that the assessment of the authenticity is carried out through a comparison with an expected
intensity difference.
33. The method according to claim 31 or 32, characterized in that a parameter of the test object, especially the denomination of a banknote, is ascertained
from the determined intensities at the at least two frequencies.
34. The method according to claim 33, characterized in that the position of one or more resonance frequencies is determined from the intensities,
and the parameter of the test object is ascertained from said position.
35. A device (100) for carrying out the method according to at least one of claims 31
to 34, having
- a frequency generator (112) for selectively producing at least two frequencies from
the predetermined frequency range,
- an emitting antenna (132), controlled by the frequency generator, for emitting electromagnetic
radiation of the frequency selected in each case,
- a receiving antenna (134) for receiving the electromagnetic radiation transmitted
or reflected by the test object (10), and
- an evaluation unit (118) for evaluating the attenuation difference between the radiation
intensities received at the different frequencies to assess the authenticity of the
test object.
36. The device (100) according to claim 35, characterized in that the emitting and receiving antenna (132, 134) are arranged on opposing sides of the
test object (10) to detect the electromagnetic radiation transmitted by the test object
(10).
37. The device (100) according to claim 35, characterized in that the emitting and receiving antenna are arranged on the same side of the test object
(10) to detect the electromagnetic radiation reflected by the test object (10).
38. The device (100) according to claim 36, characterized in that the emitting and receiving antenna are formed by the same antenna structure (232),
and the emitted and received high-frequency signals are separated by a directional
separation facility, such as a directional coupler (212) or a circulator.
39. The device (100) according to at least one of claims 34 to 38, characterized in that selectively activatable first emitting and receiving antennas are provided to detect
the electromagnetic radiation transmitted by the test object, and second emitting
and receiving antennas are provided to detect the electromagnetic radiation reflected
by the test object.
1. Elément de sécurité (12, 16) pour papiers de sécurité, documents de valeur, cartes
à puces et analogues, comportant une caractéristique d'authenticité lisible par une
machine, et qui présente des effets de résonance dans une gamme de fréquences prédéterminée
d'un rayonnement électromagnétique incident, caractérisé en ce que la caractéristique d'authenticité contient au moins une zone comportant un élément
de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48), qui est formé par une structure
en réseau périodique présentant une structure élémentaire répétitive (43 ; 45 ; 47
; 49), la structure en réseau de l'élément de surface périodiquement conducteur (42
; 44 ; 46 ; 48) présentant une symétrie d'ordre 2, 3, 4 ou 6.
2. Elément de sécurité (12, 16) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est choisi de façon
à présenter des effets de résonance pour un rayonnement électromagnétique incident
ayant une fréquence comprise entre 3 GHz et 3 THz, de préférence entre 30 GHz et 1000
GHz.
3. Elément de sécurité (12, 16) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la caractéristique d'authenticité contient plusieurs zones comportant des éléments
de surface conducteurs périodiques (42 ; 44 ; 46 ; 48), qui présentent des effets
de résonance dans différentes gammes de fréquences prédéterminées.
4. Elément de sécurité (12, 16) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) recouvre pour l'essentiel
la totalité de la surface de l'élément de sécurité (12, 16).
5. Elément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les structures élémentaires (43 ; 45 ; 47 ; 49) de la structure en réseau sont reliées
les unes aux autres par une liaison conductrice.
6. Elément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les structures élémentaires (43 ; 45 ; 47 ; 49) de la structure en réseau se présentent
électriquement isolées les unes des autres sur un support commun.
7. Elément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est formé par des
régions conductrices sur une surface support non conductrice.
8. Elément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est formé par une
surface conductrice comportant des évidements non conducteurs.
9. Elément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est formé par une
couche métallique structurée métallisée sous vide, ou par une couche surimprimée d'une
encre d'imprimerie ou d'une pâte conductrice.
10. Elément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) transmet ou réfléchit
par résonance le rayonnement électromagnétique incident ayant une fréquence prédéterminée
ω.
11. Elément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) transmet ou réfléchit
par résonance le rayonnement électromagnétique incident pour un grand nombre de fréquences
prédéterminées ω1, ω2 ... ωN.
12. Elément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est combiné à une
caractéristique de sécurité conductrice, en particulier métallisée, supplémentaire.
13. Elément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est, pour camouflage,
combiné à une couche de couverture opaque.
14. Elément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est combiné à une
caractéristique de configuration, pouvant être optiquement facilement détectée, de
l'élément de sécurité (12, 16).
15. Elément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que l'élément de sécurité (12, 16) est un fil de sécurité, une bande de sécurité, une
bandelette de sécurité, une pastille ou un élément de transfert pour application sur
un papier de sécurité, un document de valeur ou analogues.
16. Document de valeur, tel qu'un billet de banque, une carte d'identité ou analogues,
qui est muni d'un élément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications
1 à 15.
17. Document de valeur, tel qu'un billet de banque, une carte d'identité ou analogues,
comportant un substrat pour document de valeur, qui au moins dans une zone est pourvu
d'un élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) tel que décrit dans
au moins l'une des revendications 1 à 13.
18. Document de valeur selon la revendication 17, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est appliqué, en particulier
surimprimé, sur une surface du substrat pour document de valeur.
19. Document de valeur selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) recouvre pour l'essentiel
la totalité de la surface du document de valeur.
20. Document de valeur selon la revendication 17, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est incorporé dans
le volume du substrat pour document de valeur.
21. Document de valeur selon au moins l'une des revendications 16 à 20, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est disposé en-dessous
d'une couche conductrice, en particulier métallisée, supplémentaire de l'élément de
sécurité appliqué (12, 16) ou du document de valeur proprement dit.
22. Document de valeur selon au moins l'une des revendications 16 à 21, caractérisé en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est, pour camouflage,
disposé en-dessous d'une couche de couverture opaque de l'élément de sécurité appliqué
(12, 16) ou du document de valeur proprement dit.
23. Document de valeur selon au moins l'une des revendications 16 à 22, caractérisé en ce que la position d'une ou plusieurs zones de résonance de l'élément de surface conducteur
périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) représentent un paramètre du document de valeur, tel
que la valeur nominale d'un billet de banque.
24. Carte à puce comportant un élément de sécurité (12, 16) selon au moins l'une des revendications
1 à 15.
25. Carte à puce comportant une feuille centrale, qui dans au moins une zone est pourvue
d'un élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) tel que décrit dans
au moins l'une des revendications 1 à 13.
26. Carte à puce selon la revendication 25, caractérisée en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est appliqué, en particulier
surimprimé, sur une surface de la feuille centrale.
27. Carte à puce selon la revendication 25 ou 26, caractérisée en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) recouvre pour l'essentiel
la totalité de la surface de la carte à puce.
28. Carte à puce selon la revendication 25, caractérisée en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est incorporé dans
le volume de la feuille centrale.
29. Carte à puce selon au moins l'une des revendications 24 à 28, caractérisée en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est disposé en-dessous
d'une couche conductrice, en particulier métallisée, supplémentaire de l'élément de
sécurité appliqué (12, 16) ou de la carte à puce proprement dite.
30. Carte à puce selon au moins l'une des revendications 24 à 29, caractérisée en ce que l'élément de surface conducteur périodique (42 ; 44 ; 46 ; 48) est, pour camouflage,
disposé en-dessous d'une couche de couverture opaque de l'élément de sécurité appliqué
(12, 16) ou de la carte à puce proprement dite.
31. Procédé pour contrôler l'authenticité d'un objet à vérifier selon au moins l'une des
revendications 1 à 30,
caractérisé par les étapes suivantes :
- exposition de la caractéristique d'authenticité lisible par une machine à un rayonnement
électromagnétique pour au moins deux fréquences appartenant à la gamme de fréquences
prédéterminée,
- détermination de l'intensité du rayonnement électromagnétique transmis ou réfléchi
aux fréquences d'exposition, et
- évaluation de l'authenticité de l'objet à vérifier à l'aide de la différence d'atténuation
des intensités déterminées aux fréquences d'exposition.
32. Procédé selon la revendication 31, caractérisé en ce que l'évaluation de l'authenticité est mise en oeuvre par une comparaison à une différence
d'intensité prévue.
33. Procédé selon la revendication 31 ou 32, caractérisé en ce qu'on détermine, à partir des intensités déterminées pour les au moins deux fréquences,
un paramètre de l'objet à vérifier, en particulier la valeur nominale d'un billet
de banque.
34. Procédé selon la revendication 33, caractérisé en ce que, à partir des intensités, on détermine la position d'une ou plusieurs fréquences
de résonance et, à partir de cette position, on détermine le paramètre de l'objet
à vérifier.
35. Dispositif (100) pour la mise en oeuvre du procédé selon au moins l'une des revendications
31 à 34, comportant
- un générateur de fréquence (112), pour la production, au choix, d'au moins deux
fréquences appartenant à la gamme de fréquences prédéterminée,
- une antenne émettrice (132), commandée par le générateur de fréquence, pour l'émission
d'un rayonnement électromagnétique ayant la fréquence choisie dans chaque cas,
- une antenne réceptrice (134), pour recevoir le rayonnement électromagnétique transmis
ou réfléchi par l'objet à vérifier (10), et
- une unité d'évaluation (118) pour évaluer la différence d'atténuation des intensités
de rayonnement absorbées aux différentes fréquences, pour évaluer l'authenticité de
l'objet à vérifier.
36. Dispositif (100) selon la revendication 35, caractérisé en ce que l'antenne d'émission et l'antenne de réception (132, 134) sont, pour détecter le
rayonnement électromagnétique transmis par l'objet à vérifier (10), disposées sur
les côtés opposés de l'objet à vérifier (10).
37. Dispositif (100) selon la revendication 35, caractérisé en ce que l'antenne d'émission et l'antenne de réception sont, pour détecter le rayonnement
électromagnétique réfléchi par l'objet à vérifier (10), disposées sur le même côté
de l'objet à vérifier (10).
38. Dispositif (100) selon la revendication 36, caractérisé en ce que l'antenne d'émission et l'antenne de réception sont formées par la même structure
d'antenne (232), et les signaux haute fréquence émis et reçus sont séparés par un
dispositif séparateur dépendant de l'orientation, tel qu'un coupleur directif (212)
ou un circulateur.
39. Dispositif (100) selon au moins l'une des revendications 34 à 38, caractérisé en ce que sont prévues des premières antennes d'émission et de réception activables au choix,
pour détecter le rayonnement électromagnétique transmis par l'objet à vérifier, et
des deuxièmes antennes d'émission et de réception, pour détecter le rayonnement électromagnétique
réfléchi par l'objet à vérifier.
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Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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