[0001] Die Erfindung betrifft eine Wärmeübertragungsrippe, die zwischen Rohren angeordnet
ist, in denen ein Medium strömt, welches sich im Wärmeaustausch mit einem anderen
Medium befindet, das durch die Wärmeübertragungsrippe strömt, wobei die Wärmeübertragungsrippe
aus einem dünnen Blechband herstellbar ist, aus dessen Ebene herausgestellte Schnitte
angeordnet sind, die Vorder - und Hinterkanten aufweisen, die verformt, insbesondere
verjüngt sind.
Ferner betrifft die Erfindung ein Herstellungsverfahren für Wärmeübertragungsrippen
und einen Wärmetauscher, der solchermaßen hergestellte Wärmeübertragungsrippen enthält.
Es ist eine altbekannte Tatsache, dass sich Erfinder Anregungen für erfinderische
Tätigkeiten aus der Natur holen, die sie versuchen auf technische Lösungen zu übertragen.
Das trifft auch und insbesondere auf strömungstechnische oder thermodynamische Vorgänge
zu - genannt sei nur das typische Strömungsprofil der Delphine.
[0002] Aus
WO 2004/065879A1 ist eine im Allgemeinen fortschrittliche Wärmeübertragungsrippe bekannt, die die
vorne stehenden Merkmale aufweist. Dort wurde bei einer beispielsweise von Kühlluft
durchströmten Wärmeübertragungsrippe vorgeschlagen, die in Richtung der anströmenden
Luft liegenden Vorderkanten der Schnitte und auch die Hinterkanten der Schnitte zu
verformen, dort speziell zu verdünnen, um günstigere Verhältnisse zu erreichen.
Bekanntlich werden solche Wärmeübertragungsrippen aus extrem dünnen Metallblechen
hergestellt, in der Größenordnung von 0,070 mm, so dass die erwähnte weitere Verdünnung
der Vorderkanten zwar theoretisch ein gangbarer Weg sein könnte, der praktisch jedoch
eine schwierig auszuführende Umsetzung ergeben könnte. Jedenfalls wurde in dem erwähnten
Dokument die praktische Umsetzung nicht gezeigt. Möglicherweise werden dort deutlich
dickere Metallbleche eingesetzt.
[0003] Die Erfinder haben sich die Aufgabe gestellt, eine hinsichtlich der Wärmetauscheffizienz
verbesserte Wärmeübertragungsrippe, ein Verfahren zur Herstellung solcher Rippen sowie
einen verbesserten Wärmetauscher vorzuschlagen, der solche Rippen enthält.
Diese Aufgabe wird bezüglich der Wärmeübertragungsrippe erfindungsgemäß mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0004] Danach weisen die Schnitte zwischen den Vorderkanten und den Hinterkanten eine Verdickung
auf, die dicker ist als das Blechband, aus dem die Wärmeübertragungsrippe hergestellt
ist. Die Vorderkanten sind die in Strömungsrichtung des durch die Rippen strömenden
Mediums vorne liegenden Kanten, während die Hinterkanten die in Strömungsrichtung
weiter hinten liegenden Kanten sind. Jeder Schnitt hat eine Vorderkante und eine Hinterkante.
Wenn der Fachmann beispielsweise von der Umformung der "Schnitte" spricht, meint er
gewöhnlich den stegartigen Streifen, der jeweils zwischen zwei Schnitten vorhanden
ist.
Die Erfinder des vorliegenden Vorschlags sind, im Unterschied zum beschriebenen Stand
der Technik, den Weg der Übertragung strömungsgünstiger Profile aus der Natur auf
die Technik konsequent bis zum Ende gegangen. Diese Vorgehensweise sieht die Anmelderin
nicht als nahe liegende Maßnahme an, weil es sich bei den Schnitten der Wärmeübertragungsrippen
nahezu um miniaturartige Gebilde handelt, wo das Problem unter anderem auch in der
Umsetzung bzw. in der Werkzeugtechnik und in der kostengünstigen Serienproduktion
großer Stückzahlen liegt. Auch zur Lösung des erwähnten Problems hat der Vorschlag
einen Beitrag geleistet.
Die Erfinder haben festgestellt, dass auch bei solchen relativ kleinen Strömungskörpern
wie bei den Schnitten, eine die Wärmetauschleistung befördernde Strömung geschaffen
werden kann. Der Strömungsweg der wandnahen Strömung wurde durch das Vorsehen einer
Verdünnung auch an den Hinterkanten verlängert. Die Ablösung der Strömung von der
Wand wurde dadurch unterdrückt. Die Verwirbelung des Mediums, beispielsweise der Kühlluft,
nach der Durchströmung der Wärmetauschrippe wurde ebenfalls unterdrückt, wodurch der
Druckverlust in der Kühlluft sich sehr moderat entwickelt hat.
[0005] Gemäß einem Aspekt ist vorgesehen, dass die Wärmeübertragungsrippe wellenartig verformt
ist, wobei sie Wellenberge und Wellentäler aufweist, die durch Wellenflanken verbunden
sind, wobei sich die Schnitte in den Wellenflanken befinden. Es handelt sich dann
um so genannte Wellrippen.
[0006] Gemäß einem anderen Aspekt ist es jedoch auch von Vorteil, wenn die Wärmeübertragungsrippe
etwa eben ist und Öffnungen aufweist, durch die die Rohre hindurch steckbar sind.
Hier handelt es sich um so genannte Flachrippen.
[0007] Gemäß eines weiterbildenden Aspekts wurde vorgesehen, dass die Schnitte im Querschnitt
eine Delphinform oder eine Thunfischform oder eine Pinguinform oder eine Tropfenform
aufweisen.
Es wurde im Rahmen von CFD - Analysen festgestellt, dass sich im Vergleich mit dem
Stand der Technik bei einer Ausführungsform eine etwa 3%tige Anhebung des Wärmeübergangskoeffizienten
bei etwa um 10% gesenktem Druckverlust ergibt. Andere Ausführungsformen weisen andere
Werte auf.
Eine markante Weiterbildung wird momentan darin gesehen, dass sich die Vorder - und
Hinterkanten der Schnitte vor deren Herausstellung aus der Ebene des Blechbandes etwa
auf parallel in Bandlängsrichtung verlaufenden Bandverdünnungslinien befinden. Die
Bandverdünnungslinien laufen ohne Unterbrechungen in Bandlängsrichtung durch, so dass
sie - im Falle von Wellrippen - auch in den Wellentälern und Wellenbergen vorhanden
sind. Diese Maßnahme besorgt entsprechende Turbulenzen im inneren Nahbereich der Wellenberge
und Wellentäler, wo sich ansonsten oftmals ein schädlicher, d. h. ein die Wärmetauschleistung
mindernder Strömungsbypass ergibt. Im äußeren Bereich der Wellenberge und Wellentäler
werden die Wellrippen gewöhnlich mit den Rohren verlötet. Die auch dort vorhandene
feine "Riffelung" ist jedenfalls nicht schädlich für die Verbindung, beispielsweise
die Lötverbindung.
[0008] Die Schnitte sind in Sätzen von Schnitten angeordnet, wobei zwischen den Sätzen von
Schnitten in Bandquerrichtung verlaufende Unterbrechungen der Schnitte vorgesehen
werden können.
[0009] Die Sätze von Schnitten können mittels parallel verlaufender Stege in Gruppen von
Schnitten unterteilt werden.
[0010] Es ist weiter beabsichtigt, dass quer zur Bandlängsrichtung parallel laufende Verbindungsstreifen
vorgesehen sind, die sich aus den Abständen zwischen den in Bandlängsrichtung angeordneten
Schnitten ergeben, bzw. die die Unterbrechungen der erwähnten Schnitte darstellen.
[0011] Bei wellenförmigen Wärmeübertragungsrippen (Wellrippen) wurde vorgesehen, dass die
Verbindungsstreifen innerhalb der Wellenflanken verlaufen.
[0012] Alternativ dazu wurde vorgesehen, dass die Verbindungsstreifen in den Wellenbergen
bzw. Wellentälern angeordnet sind.
[0013] Das Verfahren zur Herstellung von Wärmeübertragungsrippen welches aus der Ebene herausgestellte
Schnitte aufweist und aus einem Blechband, welches durch profilierte Rollensätze oder
durch Prägewerkzeuge läuft, hergestellt wird, ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch
folgende Schritte:
a) das Blechband wird in Längsrichtung des Bandes in parallel verlaufenden Linien
verdünnt,
a1) wodurch in Abständen angeordnete, und parallel in der erwähnten Längsrichtung
verlaufende Bandverdünnungslinien ausgebildet werden;
b) in den Bandverdünnungslinien werden intermittierende, das heißt, Unterbrechungen
aufweisende Trennschnitte ausgeführt;
b1) um mittels der Unterbrechungen quer zur Bandlängsrichtung laufende Verbindungsstreifen
auszubilden;
c) zwischen dem Beginn und dem Ende der Trennschnitte werden Umformungen ausgeführt,
um die herausgestellten Schnitte zu bilden.
Die Herausbildung der durchgehenden Bandverdünnungslinien gemäß den Schritten
a) und a1) wird gegenwärtig für besonders bedeutsam angesehen.
Bei wellenförmigen Wärmeübertragungsrippen (Wellrippen) ist weiterhin vorgesehen,
dass im Anschluss an die erwähnten Schritte
d) eine Bandwellung quer zur Längsrichtung des Bandes vorgenommen wird,
d1) wobei entweder die Wellenberge bzw. Wellentäler jeweils im Bereich zwischen Anfang
und Ende der Unterbrechungen bzw. in den Verbindungsstreifen zu liegen kommen.
d2) oder wobei die Bandwellung so vorgenommen wird, dass die Unterbrechungen bzw.
die Verbindungsstreifen jeweils im Bereich der Schnitte verlaufen.
Diese Schritte können mittels gezackter Walzen ausgeführt werden, was an sich bekannt
ist.
Nach einem weiterbildenden Verfahrenanspruch wurde vorgesehen, dass die Wellenberge
und die Wellentäler etwa halbrund ausgebildet werden.
[0014] Nach einem dazu alternativen Verfahrensanspruch wurde vorgesehen, dass die Wellenberge
und die Wellentäler flach ausgebildet sind, wobei die Wellenflanken mit etwa 90° von
den Wellentälern bzw. Wellenbergen abgebogen sind und etwa parallel zueinander verlaufen.
[0015] Eine weitere Weiterbildung sieht vor, dass der Schritt a) die Ausbildung von in Längsrichtung
durchgehend verlaufenden Bandverdünnungslinien einschließt.
[0016] Die Schritte b) und c) können nacheinander oder auch simultan ausgeführt werden.
Bei der simultanen Ausführung werden die zwischen zwei Trennschnitten liegenden Partien
gleichzeitig mit ihrer Einbringung in ihrer Längsrichtung verdreht, wodurch die herausgestellten
Schnitte entstehen.
Gemäß einem weiteren Aspekt des Herstellungsverfahrens können die Rollensätze oder
die Prägewerkzeuge beheizt werden, um die Umfomungsprozesse zu unterstützen.
Der erfindungsgemäße Wärmetauscher zeichnet sich dadurch aus, dass er die erfindungsgemäß
hergestellten Wärmeübertragungsrippen aufweist. Dabei kann es sich um wellenförmige
oder um flache, das heißt, etwa ebene Wärmeübertragungsrippen handeln.
[0017] Die Erfindung wird im Folgenden in Ausführungsbeispielen anhand der beiliegenden
Zeichnungen beschrieben. Die folgende Beschreibung enthält weitere Merkmale und Vorteile,
die sich später als bedeutsam herausstellen können.
Die Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einer Wärmeübertragungsrippe, die als Wellrippe
ausgebildet ist.
Die Fig. 2 zeigt ein beispielhaftes Profil eines Schnittes der Wärmeübertragungsrippe.
Die Fig. 3 zeigt das Profil eines Schnittes aus dem Stand der Technik.
Die Fig. 4 und 5 zeigen unterschiedliche Gestaltungen der Schnittausführungen.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen schematisch das Herstellungsverfahren der Wärmeübertragungsrippe.
Die Fig. 9 zeigt andere Querschnittsformen für Schnitte und dazugehörige CFD-Resultate.
Die Fig. 10 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel am Beispiel einer Wellrippe.
Die Fig. 11 zeigt einen Ausschnitt beispielsweise aus der Fig. 10.
Die Fig. 12 zeigt einen Teil eines Wärmetauschers aus einem weiteren Ausführungsbeispiel.
[0018] Die Wärmeübertragungsrippen
1 werden aus einem metallischen Blechband
3 hergestellt, wobei beispielsweise Aluminiumbandmaterial eine bevorzugte Auswahl darstellt.
Die Dicke des Blechbandes liegt im Bereich von 0,050 mm. Das Herstellungsverfahren
kann mittels Prägewerkzeugen, die in einer Umformmaschine eingespannt sind, welche
im Dauerhub arbeitet, durchgeführt werden oder mittels Umformrollen. Die Herstellung
mittels in Pressen eingespannter Prägewerkzeuge wurde nicht in den Figuren dargestellt.
In der Fig. 6 wurden Rollen
30 zum Einsatz gebracht, wobei jeweils eine Oberrolle und einen Unterrolle einen Rollensatz
bilden. Lediglich ein einziger Rollensatz
30 wurde skizziert, obwohl mehrere Rollensätze
30 sich aneinander anschließen. Dieser Rollensatz
30 oder diese Rollensätze
30 erzeugen zunächst auf der Oberfläche des Blechbandes
3 parallel beabstandete und in Bandlängsrichtung ununterbroche, das heißt durchlaufende
Bandverdünnungen, die als Bandverdünnungslinien
8 bezeichnet werden. Der Abstand benachbarter Bandverdünnungslinien
8 liegt im Bereich von 1,0 mm oder weniger. Die Bandverdünnungslinien
8 profilieren oder riffeln die Oberfläche des Blechbandes
3 an der Oberseite und - im gezeigten Ausführungsbeispiel - auch an der Unterseite.
Die obere Abbildung in der Fig. 6 zeigt das Ausgangsblechband
3 und die darunter angeordnete Abbildung zeigt die ausgebildeten Bandverdünnungslinien
8. Bei der bereits angeschnittenen, nicht detailliert gezeigten Herstellung der Wärmeübertragungsrippen
1 mittels im Dauerhub arbeitender Umformmaschinen (Pressen), wird das Blechband
3 taktweise vorgeschoben oder gezogen, wobei bei jedem Pressenhub ein Stück der Bandverdünnungslinien
8 ausgeprägt wird, an das sich nahtlos beim nächsten Hub ein weiteres Stück Bandverdünnungslinien
8 anschließt, usw. Zur Ausbildung der Bandverdünnungslinien
8 kann auch die Fig. 7 herangezogen werden, die einen prinzipiellen und deutlich vergrößerten
Ausschnitt der Rollen
30 bzw. der Präge - und Schnittwerkzeuge zeigt. Im Anschluss an die soeben beschriebenen
Schritte a) und a1) wird der Schritt b) in Angriff genommen, nämlich die Einbringung
der Trennschnitte, aus denen sich später die Schnitte
12 ergeben. Dazu wird auf die unterste Darstellung in der Fig. 6 verwiesen sowie auf
die Fig. 8. In allen Bandverdünnungslinien
8 werden mittels eines oder mehrerer nicht gezeigter anschließender Rollensätze
30 oder Werkzeugsätze Trennschnitte eingebracht. Die Trennschnitte besitzen alle die
gleiche Länge, und sie sind in Bandquerrichtung, genau wie die Bandverdünnungslinien
8, beabstandet, da die Trennschnitte in den Bandverdünnungslinien
8 liegend angeordnet sind. Es werden Sätze von Trennschnitten eingebracht, die in Bandlängsrichtung
durch in Bandquerrichtung verlaufende Verbindungsstreifen
9 unterbrochen sind. In der untersten Darstellung der Fig. 6 ist das Bezugszeichen
9 zu finden. In der dort gezeigten Ausführungsform stellen die Verbindungsstreifen
9 bei einer Wellrippe die Wellenberge
5 und die Wellentäler
4 dar, zwischen denen die Wellenflanken
11 angeordnet sind, in denen sich wiederum die Schnitte
12 erstrecken. Zu den Wellrippen ist noch zu sagen, dass nur solche Wellrippen gezeigt
wurden, die flache Wellenberge
4 und Wellentäler
5 aufweisen. (Flat Top Fin) Die Länge der Schnitte
12 sollte sich möglichst bis unmittelbar an die Wellenberge
4 bzw. Wellentäler
5 heran erstrecken, also möglichst über die gesamte Höhe
H der Wellrippen. Andere Wellrippen mit etwa halbrunden Wellenbergen
4 und Wellentälern
5 sind dem Fachmann ebenfalls sehr gut bekannt, und sie sind deshalb hier nicht gezeigt
worden. Bevorzugte Wellrippenhöhen
H können im Bereich von 5, 0 - 12, 0 mm liegen. Die Wellenlängen - vom Fachmann werden
die halben Wellenlängen als Wellenteilung bezeichnet - sind ebenfalls in weiten Bereichen,
je nach Anwendung im Einzelfall, einstellbar. Ferner ist daran gedacht worden, den
Verlauf der Wellen mit einer bestimmten Neigung auszubilden, sodass die horizontal
anströmende beispielsweise Kühlluft eine Ablenkung nach unten oder oben erfährt, je
nachdem ob die Wellenneigung nach oben oder nach unten zeigt.
Im Unterschied zum Vorstehenden zeigt die Fig. 10, dass sich die Verbindungsstreifen
9 bei einer fertig ausgebildeten Wellrippe auch in den Wellenflanken
11 befinden können. In diesem Fall gehen die Verbindungsstreifen
9 quer durch die Schnitte
12 bzw. durch die Wellenflanken
11 hindurch. In solchen Fällen können schmalere Verbindungsstreifen
9 vorgesehen werden, die möglichst wenig Fläche im Bereich der Schnitte
12 beanspruchen. Der in der Fig. 10 eingezeichnete Strich soll einen Verbindungsstreifen
9 andeuten. Solche Streifen 9 befinden sich auch in allen dahinter angeordneten Wellenflanken
11. Sie sind in dieser Darstellung nicht sichtbar. Die Sätze von Trennschnitten gehen
in diesem Fall also auch durch die Wellenberge
4 und die Wellentäler
5 hindurch.
[0019] Wie die Fig. 8 weiter zeigt, wird gleichzeitig, also simultan mit der Einbringung
der Trennschnitte, mittels eines Rollensatzes
30 oder eines Werkzeugsatzes, auch die Umformung der Trennschnitte vorgenommen, d. h.
es wird das hergestellt, was hier als Schnitte
12 bezeichnet ist. Dabei erhält der Querschnitt jedes Schnittes
12 zwischen der verjüngten Vorderkante
12.1 und der verjüngten Hinterkante
12.2 eine Verdickung
10. Die Verdickung
10 liegt maßlich recht deutlich über der Dicke das Blechbandes
3. Dies kann besonders klar aus der Fig. 11 entnommen werden, wo eine stark vergrößerte
Darstellung der Querschnitte dreier benachbarter Schnitte
12 aber auch, im Vergleich dazu, die Dicke des Blechbandes
3 zu erkennen ist. (Siehe z. B. auch die Fig. 2 oder 9) Aus der erwähnten Fig. 11 ist
eine weitere Möglichkeit erkennbar, nämlich die Anströmkante der Rippe
1 zusätzlich zu verdünnen.
Es ist ferner möglich, zunächst lediglich die Trennschnitte einzubringen und in einem
anschließenden Werkzeugsatz - also nicht simultan - die Umformung der Trennschnitte
vorzunehmen, um die Schnitte
12 auszubilden.
Die Fig. 4 zeigt einen einzigen Satz
120 aus der Ebene
E des Blechbandes herausgestellter Schnitte
12. Die Fig. 5 zeigt, dass es möglich ist, einen Satz
120 von Schnitten
12 mittels eines Steges
15 in beispielsweise zwei Gruppen
100 von Schnitten
12 zu unterteilen. Die Stege
15 verbessern die Stabilität der Wellrippen bzw. deren Wellenflanken
11. Wie zu sehen ist, sind die Schnitte
12 in den Gruppen
100 in entgegengesetzter Richtung weisend angeordnet bzw. angestellt worden. Wie die
dort eingezeichneten, die Durchströmung zeigenden Pfeile verständlich machen, wird
dadurch erreicht, dass die Schnitte
12 in der oder den hinteren Gruppen
100 genauso angeströmt werden wie die Schnitte
12 in der vorderen Gruppe
100.
Die Fig. 3 zeigt die Nachteile des Standes der Technik, die u. a. darin bestehen,
dass es eine deutliche Verwirbelung des durch die Wärmeübertragungsrippe strömenden
Mediums, beispielsweise der Kühlluft, an der Hinterkante
12.2 des Schnittes
12 gibt, die beispielsweise den Druckverlust erhöht. Daran ändert sich nach Feststellung
der Anmelderin auch wenig, wenn die in der eingangs beschriebenen
WO 2004/065879A1 vorgeschlagene Abflachung der Vorder - und Hinterkante
12.1, 12.2 der Schnitte vorgesehen wird. Die Fig. 2 stellt eine Ausführungsform der Erfindung
dar, die sich im Ergebnis spürbar vom Stand der Technik unterscheidet. Es sei ferner
noch bemerkt, dass die maßliche Gestaltung der Schnitte
12 sehr klein ist, wodurch auf einer gegebenen Flächeneinheit deutlich mehr Schnitte
12 als beim Stand der Technik angeordnet werden können, die dann zu einer ebenso deutlichen
Erhöhung der Anzahl der Strömungsanläufe bzw. der Anströmkanten führt, wodurch die
Wärmetauscheffizienz - auch wegen der zur Verfügung gestellten größeren Oberfläche
- spürbar zu verbessern ist. Die maßlich kleine Gestaltung der Schnitte
12 kommt unter anderem dadurch zum Ausdruck, dass die Abstände zwischen den benachbarten
Bandverdünnungslinien
8 im Bereich von 1,0 mm oder sogar darunter angesiedelt sind. (vergleiche Fig. 7)
Schließlich zeigt die Fig. 12 eine teilweise Ansicht eines Wärmetauschers, der aus
Rohren
2 und Rippen
1 besteht. In diesem Fall wurden etwa ebene Wärmeübertragungsrippen
1 vorgesehen, die Öffnungen
20 aufweisen. Die Öffnungen
20 sind von einem aufgerichteten Rand
21 umgeben. Durch die Öffnungen
20 hindurch werden die Rohre
2 gesteckt und mit den Rippen
1 verlötet. Wie zu sehen ist, sind in diesem Ausführungsbeispiel die Rippen
1 jeweils mit zwei Gruppen von Schnitten
12 und einem dazwischen liegenden Steg
15 ausgestattet. Hier besteht jedoch völlige Gestaltungsfreiheit. Die Rippen
12 weisen die vorstehend beschriebenen Merkmale und Wirkungen auf. Es wurden lediglich
fünf Rohre
2 und vier übereinander angeordnete Rippen
1 gezeichnet, wodurch das Prinzip jedoch deutlich genug zu erkennen ist. Die Blockpfeile
sollen die Durchströmung der Rippen
1 mittels beispielsweise der Kühlluft anzeigen. Die anderen Pfeile zeigen die Durchströmung
der Rohre
2 mittels beispielsweise der Kühlflüssigkeit eines Kraftfahrzeuges an.
[0020] Es ist grundsätzlich möglich und im Bedarfsfall auch ausdrücklich vorgesehen worden,
die Umformwerkzeuge
30 beispielsweise mittels einer Heizung zu beheizen, um Einfluss auf die Umformeigenschaften
des eingesetzten Rippenmaterials
3 zu nehmen. Die beiden Blitze in der Fig. 8 sollen eine elektrische Heizung
40 andeuten. Die Heizung kann sich im Oberwerkzeug und/oder im Unterwerkzeug befinden
[0021] Die Fig. 9 zeigt einige untersuchte Querschnittsformen der Schnitte
12. Alle Schnitte weisen Querschnittsformen mit einer Verdickung
10 auf, die über die Dicke des Ausgangsblechbandes hinausgeht. Die Querschnittsform
in der 3. Spalte, unter Nr. b, weist durchschnittlich im Vergleich mit dem in der
Fig. 3 gezeigten Stand der Technik (State of the art in Fig. 9) eine etwa 15%ige Verbesserung
des Wärmeübergangskoeffizienten
(Hcoef) auf, die zu einem verbesserten Verhältnis von Wärmetransport zum Druckverlust führt.
Die Querschnittsform in der linken Spalte (No. e) führt zu einer Senkung des Druckverlustes
um 25% bei nahezu gleichem Wärmeübergangskoeffizienten
(Hcoef). Auch das Querschnittsprofil in der 4. Spalte, unter No. c, weist ein bemerkenswertes
Ergebnis auf. Bei einer Druckverlustsenkung von etwa 10% wird ein um etwa 3 % besserer
Wärmeübergangskoeffizient ausgewiesen.
1. Wärmeübertragungsrippe (1), die zwischen Rohren (2) angeordnet ist, in denen ein
Medium strömt, welches sich im Wärmeaustausch mit einem anderen Medium befindet, das
durch die Wärmeübertragungsrippe (1) strömt, wobei die Wärmeübertragungsrippe (1)
aus einem dünnen Blechband (3) herstellbar ist, aus dessen Ebene herausgestellte Schnitte
(12) angeordnet sind, die Vorder - und Hinterkanten (12.1, 12.2) aufweisen, die verformt,
vorzugsweise verjüngt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (12) im Querschnitt zwischen den Vorder - und Hinterkanten (12.1, 12.2)
eine Verdickung (10) aufweisen, die dicker ist als die Dicke des Blechbandes (3).
2. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragungsrippe (1) wellenartig verformt ist, wobei sie Wellenberge (4)
und Wellentäler (5) aufweist, die durch Wellenflanken (11) verbunden sind, wobei sich
die Schnitte (12) in den Wellenflanken (11) befinden.
3. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragungsrippe (1) etwa eben ist und Öffnungen (20) aufweist, durch die
die Rohre (2) hindurchsteckbar sind.
4. Wärmeübertragungsrippe nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (12) im Querschnitt eine Delphinform oder eine Thunfischform oder eine
Pinguinform oder eine Tropfenform, etc. aufweisen.
5. Wärmeübertragungsrippe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Vorder - und Hinterkanten (12.1, 12.2) der Schnitte (12) vor deren Herausstellung
etwa auf parallel in Bandlängsrichtung verlaufenden Bandverdünnungslinien (8) befinden.
6. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 1, 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Bandverdünnungslinien (8) auch über die Wellenberge (4) und Wellentäler
(5) erstrecken, wodurch auch in den Wellenbergen (4) und den Wellentälern (5) eine
Oberflächenprofilierung ausgebildet ist.
7. Wärmeübertragungsrippe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (12) in Sätzen von Schnitten (12) angeordnet sind, wobei zwischen den
Sätzen von Schnitten (12) in Bandquerrichtung verlaufende Unterbrechungen der Schnitte
(12) vorgesehen sind, die Verbindungsstreifen (9) bilden.
8. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sätze von Schnitten (12) mittels parallel verlaufender Stege (15) in Gruppen
von Schnitten (12) unterteilt sind.
9. Wärmeübertragungsrippe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass quer zur Bandlängsrichtung parallel laufende Verbindungsstreifen (9) vorhanden sind,
die sich aus den Abständen zwischen den in Bandlängsrichtung angeordneten Schnitten
ergeben, bzw. die Unterbrechungen der erwähnten Schnitte (12) darstellen.
10. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 1, 2 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstreifen (9) innerhalb der Wellenflanken (11) verlaufen.
11. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 1, 2 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstreifen (9) in den Wellenbergen (5) bzw. Wellentälern (4) angeordnet
sind.
12. Verfahren zur Herstellung von Wärmeübertragungsrippen (1) aus einem Blechband (3),
das durch profilierte Rollensätze (30) oder durch Präge - und Schnittwerkzeuge läuft,
wobei aus der Ebene des Blechbandes herausgestellte Schnitte (12) ausgebildet werden,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a) das Blechband (3) wird in Längsrichtung des Bandes in parallel verlaufenden Linien
(8) verdünnt,
a1) wodurch in Abständen angeordnete, und parallel in der erwähnten Längsrichtung
verlaufende Bandverdünnungslinien (8) ausgebildet werden;
b) in den Bandverdünnungslinien (8) werden intermittierende Trennschnitte ausgeführt;
b1) wobei in Bandquerrichtung laufende Verbindungsstreifen (9) zwischen den Trennschnitten
ausgebildet werden;
c) und dass die Schnitte (12), durch Herausstellen der Trennschnitte geschaffen werden.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt c) die Umformung der Schnitte (12) zwischen dem Beginn und dem Ende der
Trennschnitte umfasst.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt c) so vorgenommen wird, dass im Querschnitt zwischen den Vorder - und
Hinterkanten (12.1, 12.2) der Schnitte (12) eine Verdickung (10) ausgebildet wird,
die dicker ist als die Dicke des Blechbandes (3).
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 - 14,
dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an die erwähnten Schritte
d) eine Bandwellung quer zur Längsrichtung des Bandes vorgenommen wird,
d1) wobei entweder die Wellenberge (4) bzw. Wellentäler (5) jeweils im Bereich der
Verbindungsstreifen (9) zu liegen kommen.
d2) oder wobei die Bandwellung so vorgenommen wird, dass die Verbindungsstreifen (9)
jeweils im Bereich der Schnitte (12) bzw. der Wellenflanken (11) verlaufen.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenberge (5) und die Wellentäler (4) etwa halbrund ausgebildet werden.
17. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenberge (5) und die Wellentäler (4) flach ausgebildet sind, wobei die Wellenflanken
(11) mit etwa 90° von den Wellentälern bzw. Wellenbergen abgebogen sind und etwa parallel
zueinander verlaufen.
18. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt a) die Ausbildung von in Längsrichtung des Blechbandes (3) durchgehend
verlaufende Bandverdünnungslinien (8) einschließt.
19. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellungswerkzeuge beheizt werden.
21. Wärmetauscher bestehend aus Rohren und Wärmeübertragungsrippen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragungsrippen (1) gemäß Anspruch 1 ausgebildet sind oder gemäß dem
Verfahrensanspruch12 hergestellt worden sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Wärmeübertragungsrippe (1), die zwischen Rohren (2) angeordnet ist, in denen ein
Medium strömt, welches sich im Wärmeaustausch mit einem anderen Medium befindet, das
durch die Wärmeübertragungsrippe (1) strömt, wobei die Wärmeübertragungsrippe (1)
aus einem dünnen Blechband (3) herstellbar ist, aus dessen Ebene herausgestellte Schnitte
(12) angeordnet sind, die Vorder - und Hinterkanten (12.1, 12.2) aufweisen, die verformt,
vorzugsweise verjüngt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (12) im Querschnitt zwischen den Vorder - und Hinterkanten (12.1, 12.2)
eine Verdickung (10) aufweisen, die dicker ist als die Dicke des Blechbandes (3),
wobei sich die Vorder - und Hinterkanten (12.1, 12.2) der Schnitte (12) vor deren
Herausstellung etwa auf parallel in Bandlängsrichtung verlaufenden Bandverdünnungslinien
(8) befinden.
2. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragungsrippe (1) wellenartig verformt ist, wobei sie Wellenberge (4)
und Wellentäler (5) aufweist, die durch Wellenflanken (11) verbunden sind, wobei sich
die Schnitte (12) in den Wellenflanken (11) befinden.
3. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragungsrippe (1) etwa eben ist und Öffnungen (20) aufweist, durch die
die Rohre (2) hindurchsteckbar sind.
4. Wärmeübertragungsrippe nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (12) im Querschnitt eine Delphinform oder eine Thunfischform oder eine
Pinguinform oder eine Tropfenform, etc. aufweisen.
5. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 1, 2, oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Bandverdünnungslinien (8) auch über die Wellenberge (4) und Wellentäler
(5) erstrecken, wodurch auch in den Wellenbergen (4) und den Wellentälern (5) eine
Oberflächenprofilierung ausgebildet ist.
6. Wärmeübertragungsrippe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (12) in Sätzen von Schnitten (12) angeordnet sind, wobei zwischen den
Sätzen von Schnitten (12) in Bandquerrichtung verlaufende Unterbrechungen der Schnitte
(12) vorgesehen sind, die Verbindungsstreifen (9) bilden.
7. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sätze von Schnitten (12) mittels parallel verlaufender Stege (15) in Gruppen
von Schnitten (12) unterteilt sind.
8. Wärmeübertragungsrippe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass quer zur Bandlängsrichtung parallel laufende Verbindungsstreifen (9) vorhanden sind,
die sich aus den Abständen zwischen den in Bandlängsrichtung angeordneten Schnitten
ergeben, bzw. die Unterbrechungen der erwähnten Schnitte (12) darstellen.
9. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 1, 2 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstreifen (9) innerhalb der Wellenflanken (11) verlaufen.
10. Wärmeübertragungsrippe nach Anspruch 1, 2 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstreifen (9) in den Wellenbergen (5) bzw. Wellentälern (4) angeordnet
sind.
11. Verfahren zur Herstellung von Wärmeübertragungsrippen (1) aus einem Blechband (3),
das durch profilierte Rollensätze (30) oder durch Präge - und Schnittwerkzeuge läuft,
wobei aus der Ebene des Blechbandes herausgestellte Schnitte (12) ausgebildet werden,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a) das Blechband (3) wird in Längsrichtung des Bandes in parallel verlaufenden Linien
(8) verdünnt,
a1) wodurch in Abständen angeordnete, und parallel in der erwähnten Längsrichtung
verlaufende Bandverdünnungslinien (8) ausgebildet werden;
b) in den Bandverdünnungslinien (8) werden intermittierende Trennschnitte ausgeführt;
b1) wobei in Bandquerrichtung laufende Verbindungsstreifen (9) zwischen den Trennschnitten
ausgebildet werden;
c) und dass die Schnitte (12), durch Herausstellen der Trennschnitte geschaffen werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt c) die Umformung der Schnitte (12) zwischen dem Beginn und dem Ende der
Trennschnitte umfasst.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt c) so vorgenommen wird, dass im Querschnitt zwischen den Vorder - und
Hinterkanten (12.1, 12.2) der Schnitte (12) eine Verdickung (10) ausgebildet wird,
die dicker ist als die Dicke des Blechbandes (3).
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11-13,
dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an die erwähnten Schritte
d) eine Bandwellung quer zur Längsrichtung des Bandes vorgenommen wird,
d1) wobei entweder die Wellenberge (4) bzw. Wellentäler (5) jeweils im Bereich der
Verbindungsstreifen (9) zu liegen kommen.
d2) oder wobei die Bandwellung so vorgenommen wird, dass die Verbindungsstreifen (9)
jeweils im Bereich der Schnitte (12) bzw. der Wellenflanken (11) verlaufen.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenberge (5) und die Wellentäler (4) etwa halbrund ausgebildet werden.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenberge (5) und die Wellentäler (4) flach ausgebildet sind, wobei die Wellenflanken
(11) mit etwa 90° von den Wellentälern bzw. Wellenbergen abgebogen sind und etwa parallel
zueinander verlaufen.
17. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt a) die Ausbildung von in Längsrichtung des Blechbandes (3) durchgehend
verlaufende Bandverdünnungslinien (8) einschließt.
18. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellungswerkzeuge beheizt werden.
19. Wärmetauscher bestehend aus Rohren und Wärmeübertragungsrippen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragungsrippen (1) gemäß Anspruch 1 ausgebildet sind oder gemäß dem
Verfahrensanspruch 12 hergestellt worden sind.