Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Stabfilter für Brennstoffeinspritzventile. Speziell betrifft
die Erfindung ein Stabfilter für Injektoren von Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden,
selbstzündenden Brennkraftmaschinen.
[0002] Aus der
DE 103 07 529 A1 ist ein Stabfilter für Kraftstoffeinspritzanlagen bekannt. Das bekannte Stabfilter
weist einen Filterkörper auf, der in einen Zulaufkanal eines Düsenkörpers eines Kraftstoffeinspritzventils
eingelegt und in axialer Richtung durch eine Durchmesserverengung des Zulaufkanals
und ein Sicherungselement fixiert ist. Der Durchmesser des Filterkörpers ist kleiner
als der Durchmesser des Zulaufkanals, so dass der Kraftstoff durch den sich ergebenden
Spalt fließen muss. Der Unterschied des Außendurchmessers in einem Bereich des Filterkörpers
und des Durchmessers des Zulaufkanals legen die Breite des Spalts fest, durch den
der Kraftstoff strömen muss, wobei Partikel, die größer als diese Spaltbreite sind,
in Längsnuten des Filterkörpers bleiben und nicht in das Kraftstoffeinspritzventil
gelangen.
[0003] Das aus der
DE 103 07 529 A1 bekannte Stabfilter hat den Nachteil, dass sich die zum Filtern des Kraftstoffs vorgesehenen
Längsnuten während des Betriebs mit Partikeln füllen, so dass die Funktionsfähigkeit
des Filters mit der Zeit abnimmt und gegebenenfalls ein Austausch erforderlich ist.
Dabei kann der Zulaufkanal auch verstopfen, wodurch das betroffene Kraftstoffeinspritzventil
ausfällt.
Vorteile der Erfindung
[0004] Das erfindungsgemäße Stabfilter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und das erfindungsgemäße
Brennstoffeinspritzventil mit den Merkmalen des Anspruchs 13 haben demgegenüber den
Vorteil, dass in dem Brennstoff enthaltene Partikel, die relativ groß sind, zerteilt
werden können, wodurch ein Ausspülen der zerteilten Partikel beim Abspritzen von Brennstoff
aus dem Brennstoffeinspritzventil möglich ist. Dadurch wird eine zuverlässige Wirkung
des Stabfilters und ein zuverlässiger Betrieb des Brennstoffeinspritzventils über
einen langen Zeitraum gewährleistet.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
des im Anspruch 1 angegebenen Stabfilters und des im Anspruch 13 angegebenen Brennstoffeinspritzventils
möglich.
[0006] Der Grundkörper des Stabfilters kann an seiner Oberfläche ein oder mehrere Zerteilungsbereiche
aufweisen. In vorteilhafter Weise ist die Oberfläche des Grundkörpers zumindest im
Zerteilungsbereich strukturiert. Solch eine Strukturierung kann durch eine Rändelung,
durch Einkerbungen, durch Einprägungen oder auf andere Weise erzeugt sein. Vorzugsweise
ist im Zerteilungsbereich eine Vielzahl von Zerteilungskanten vorgesehen, die beispielsweise
an einer Vielzahl von pyramidenförmigen Erhebungen ausgebildet sind. Durch eine im
Zerteilungsbereich vorgesehene Pyramidenstruktur werden die im Brennstoff mitgeführten
Partikel besonders wirksam zerteilt. Bei der Zerteilung werden vorzugsweise relativ
große Partikel zerhakt oder auf andere Weise zerkleinert. Relativ kleine Partikel
können zusätzlich zerkleinert werden. Die das Stabfilter passierenden, zumindest teilweise
zerkleinerten Partikel sind klein genug, dass ein Ausspülen über das Brennstoffeinspritzventil
im normalen Betrieb möglich ist.
[0007] Vorteilhaft ist es, dass sich ein Querschnitt des Grundkörpers zumindest in einem
ersten Abschnitt zur Verringerung eines für einen Brennstofffluss vorgesehenen Strömungsquerschnitts
in einer Strömungsrichtung vergrößert und dass der Zerteilungsbereich dem ersten Abschnitt
in Bezug auf die Strömungsrichtung nachgeordnet ist. Dies hat den Vorteil, dass die
Partikel dem Zerteilungsbereich zugeführt werden, wobei auf Grund der reduzierten
Spaltbreite, die den Strömungsquerschnitt im Zerteilungsbereich vorgibt, die Zerteilungswirkung
im Zerteilungsbereich verbessert ist. Der Zerteilungsbereich kann sich unmittelbar
an den ersten Abschnitt anschließen oder auch etwas beabstandet zum ersten Abschnitt
angeordnet sein.
[0008] Ferner ist es vorteilhaft, dass sich der Querschnitt des Grundkörpers im Zerteilungsbereich
in der Strömungsrichtung vergrößert. Dadurch werden zunächst relativ große Partikel
zerteilt und mit abnehmendem Strömungsquerschnitt, der durch die Vergrößerung des
Querschnitts des Grundkörpers in Strömungsrichtung bedingt ist, wird eine weitere
Zerteilung von Partikeln ermöglicht.
[0009] In vorteilhafter Weise ist der Grundkörper ellipsoidförmig ausgestaltet, wodurch
die Partikelverkleinerung weiter verbessert ist. Der Zerteilungsbereich ist vorzugsweise
in einem mittleren Bereich des Grundkörpers vorgesehen, in dem der Grundkörper einen
relativ großen Querschnitt aufweist, so dass der in Bezug auf einen Brennstoffeinlasskanal
verbleibende Spalt relativ klein ist.
[0010] Zur Befestigung des Stabfilters ist in vorteilhafter Weise zumindest eine mit dem
Grundkörper verbundene Befestigungseinrichtung vorgesehen, die gegeneinander verdrehte
Befestigungsstege aufweist. Beispielsweise kann eine Befestigungseinrichtung drei
um jeweils 120° versetzt zueinander angeordnete Befestigungsstege aufweisen.
[0011] Das Stabfilter eignet sich besonders zum Filtern von Brennstoff, der unter hohem
Druck durch eine Brennstoffleitung geführt ist. Bei einem Druckpuls, der beispielsweise
durch das Öffnen und Schließen eines Brennstoffeinspritzventils oder durch eine an
der Brennstoffleitung vorgesehene Druckerzeugungseinrichtung erzeugt wird, wird vorzugsweise
eine elastische Verformung des Grundkörpers und/oder eine elastische Verformung der
Brennstoffleitung bewirkt, so dass der im Bereich des Zerteilungsbereichs des Stabfilters
zwischen dem Grundkörper und der Brennstoffleitung vorhandene Strömungsquerschnitt
variiert wird. Dadurch kommt es zu einer vorteilhaften Zerhackung der im Brennstoff
mitgeführten Partikel.
[0013] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung
anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Stabfilters, das in
einem Brennstoffeinlasskanal eines Brennstoffeinspritzventils angeordnet ist;
Fig. 2 ein in einem Brennstoffeinlasskanal angeordnetes Stabfilter gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 3 den in Fig. 1 mit III bezeichneten Schnitt durch das in einem Brennstoffeinlasskanal
angeordnete Stabfilter in einer teilweisen Schnittdarstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0014] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Stabfilters 1 der Erfindung, das
in einem Brennstoffeinlasskanal 2 eines teilweise dargestellten Brennstoffeinlassstutzens
3 eines Brennstoffeinspritzventils angeordnet ist. Das Stabfilter 1 dient insbesondere
für Injektoren von Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden
Brennkraftmaschinen, bei denen ein unter hohem Druck stehender Brennstoff durch das
Stabfilter 1 gefiltert wird. Ein bevorzugter Einsatz des Stabfilters 1 besteht für
eine Brennstoffeinspritzanlage mit einem Common-Rail, das Dieselbrennstoff unter hohem
Druck zu mehreren Brennstoffeinspritzventilen führt. Das erfindungsgemäße Stabfilter
1 und das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil eignen sich jedoch auch für andere
Anwendungsfälle.
[0015] Das Stabfilter 1 weist einen Grundkörper 4 auf, der als ellipsoidförmiger Grundkörper
4 ausgestaltet ist. Ferner weist das Stabfilter 1 eine erste Befestigungseinrichtung
5 und eine zweite Befestigungseinrichtung 6 auf, wobei die erste Befestigungseinrichtung
5 drei um 120° versetzt zueinander angeordnete Befestigungsstege 7, 8 umfasst und
die zweite Befestigungseinrichtung 6 drei zueinander um 120° versetzt angeordnete
Befestigungsstäbe 9, 10 umfasst. In Bezug auf eine Strömungsrichtung 11 einer Brennstoffströmung
sind die Befestigungsstäbe 7, 8 der ersten Befestigungseinrichtung 5 um 60° verdreht
zu den Befestigungsstäben 9, 10 der zweiten Befestigungseinrichtung 6 angeordnet,
wodurch sich eine vorteilhafte Beeinflussung der Brennstoffströmung ergibt.
[0016] Der Grundkörper 4 des Stabfilters 1 weist an einer Oberfläche 12 einen Zerteilungsbereich
13 auf. Der Zerteilungsbereich 13 weist dabei die Gestalt eines Streifens mit der
Breite B auf, wobei der Zerteilungsbereich 13 in einem mittleren Bereich des Grundkörpers
4 vorgesehen ist, in dem ein Abstand A zwischen dem Brennstoffeinlasskanal 2 und der
Oberfläche 12 des Grundkörpers 4 relativ klein ist. Durch den Abstand A ist ein Ringspalt
vorgegeben, der einen minimalen Strömungsquerschnitt für die in der Strömungsrichtung
11 fließende Brennstoffströmung definiert. Durch die ellipsoidförmige Form des Grundkörpers
4 wird die Brennstoffströmung an den Zerteilungsbereich 13 geführt und zum Zerteilungsbereich
13 hin beschleunigt.
[0017] Die Brennstoffströmung erfolgt in der Regel nicht kontinuierlich, sondern wird mit
dem Öffnen und Schließen des Brennstoffeinspritzventils gepulst. Dabei kann auf der
Seite des Common-Rails ein periodischer Druckaufbau erfolgen oder kontinuierlich ein
hoher Druck anliegen, der über das Schalten des Brennstoffeinspritzventils zu Druckpulsationen
führt. Durch die Druckpulsationen des Brennstoffs kommt es zu einer elastischen Verformung
des Brennstoffeinlassstutzens 3 und/oder des Grundkörpers 4 des Stabfilters 1, so
dass der Abstand A mit den Druckpulsationen variiert. In dem Brennstoff enthaltene
Partikel, die dem Zerteilungsbereich 13 zugeführt werden, werden dadurch im Zerteilungsbereich
13 zerteilt. Hierfür weist die Oberfläche 12 des Grundkörpers 4 zumindest im Zerteilungsbereich
13 eine Pyramidenstruktur auf, die anhand der Fig. 3 im Detail beschrieben ist. In
dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Pyramidenstruktur über die
gesamte Oberfläche 12 des Grundkörpers 4 ausgeführt.
[0018] Zur Veranschaulichung der Erfindung sind in der Fig. 1 Bahnen 14, 15, 16 von den
in dem Brennstoff enthaltenen Partikeln dargestellt, die im Zerteilungsbereich 13
zwischen der Oberfläche 12 und dem Brennstoffeinlasskanal 2 zerhackt werden.
[0019] Fig. 2 zeigt ein Stabfilter 1, das in einen Brennstoffeinlasskanal 2 eines Brennstoffeinlassstutzens
3 eines Brennstoffeinspritzventils angeordnet ist, entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. In diesem Ausführungsbeispiel weist der Grundkörper 4 ein erstes Endstück
21, ein zweites Endstück 22 und ein Zwischenstück 23 auf, das das erste Endstück 21
mit dem zweiten Endstück 22 verbindet. Die Endstücke 21, 22 sind jeweils ellipsoidhalbkörperförmig
ausgestaltet, so dass sie jeweils die Hälfte eines Ellipsoidkörpers bilden. Das Zwischenstück
23 ist zylinderförmig ausgestaltet. Der Zerteilungsbereich 13 ist an der Oberfläche
12 des Zwischenstücks 23 des Grundkörpers 4 vorgesehen, wobei die Oberfläche 12 an
den Endstücken 21, 22 im Wesentlichen glatt ist. Abgesehen von der durch die pyramidenförmige
Struktur des Zerteilungsbereichs 13 vorgegebene Strukturierung der Oberfläche 12 an
dem Zwischenstück 23 ist der durch den Abstand A gegebene Strömungsquerschnitt über
die Breite B des Zwischenstückes 23 im Wesentlichen konstant. Allerdings variiert
der Abstand A zwischen dem Zerteilungsbereich 13 und dem Brennstoffeinlasskanal 2
mit den Druckpulsationen, die durch den Brennstoff vermittelt sind. Innerhalb des
Zerteilungsbereichs 13 kommt es zu einer wirksamen Zerteilung der über die ellipsoidförmige
Ausgestaltung des ersten Endstücks 21 an das Zwischenstück 23 geführten Partikel.
Dies ist in der Fig. 2 durch die Partikelbahnen 14, 15 veranschaulicht. Die Pyramidenstruktur
im Zerteilungsbereich 13 kann beispielsweise durch eine Vielzahl von Einprägungen
ausgestaltet sein, wobei die Einprägungen beispielsweise durch V-förmige Nuten einer
Stärke gebildet sind, bei der eine Vielzahl von Spitzen entsteht, wie es anhand der
Fig. 3 in weiterem Detail dargestellt ist. In Bezug auf die Strömungsrichtung 11 können
die Einprägungen unter einem Winkel von 45° an der Oberfläche 12 des Grundkörpers
4 vorgesehen sein.
[0020] Fig. 3 zeigt einen Teilschnitt entlang der in Fig. 1 mit III bezeichneten Schnittlinie
in einer Blickrichtung, die entgegengesetzt zu der Strömungsrichtung 11 ist. Der Befestigungssteg
7 der ersten Befestigungseinrichtung 5 liegt an dem Brennstoffeinlasskanal 2 des Brennstoffeinlassstutzens
3 an. Entsprechend liegen auch die übrigen Befestigungsstege der Befestigungseinrichtungen
5, 6 an dem Brennstoffeinlasskanal 2 des Brennstoffeinlassstutzens 3 an. Die Befestigungseinrichtungen
5, 6 können dabei in dem Brennstoffeinlassstutzen 3 eingepresst sein, um eine zuverlässige
Befestigung des Stabfilters 1 in dem Brennstoffeinlassstutzen 3 zu ermöglichen.
[0021] Zumindest im Zerteilungsbereich 13 weist der Grundkörper 4 eine Pyramidenstruktur
auf, die eine Vielzahl von pyramidenförmigen Erhebungen 24 bis 32 umfasst. Dabei hat
eine Spitze 33 der Erhebung 24 einen Abstand A von dem Brennstoffeinlasskanal 2. Auf
Grund der oidförmigen Ausgestaltung des Grundkörpers 4 ist ein Abstand A' einer Spitze
34 der pyramidenförmigen Erhebung 29 größer als der Abstand A. Da die von dem Brennstoff
transportierten Partikel zunächst die pyramidenförmige Erhebung 34 erreichen, ist
ein weitergehendes Zerteilen von zunächst relativ großen Partikeln möglich. Das Zerteilen
der Partikel erfolgt dabei im Wesentlichen mittels Kanten 35, 36 der pyramidenförmigen
Erhebung 24 und weiterer (in der Fig. 3 nicht bezeichneter) Kanten der Erhebungen
25 bis 32. Eine Zerteilung der an den Kanten 35, 36 vorbeiströmenden Partikel ist
bereits auf Grund der durch den gepulsten Brennstofffluss vermittelten ruckartigen
Bewegung der Partikel möglich. Außerdem ist auch eine elastische Ausgestaltung des
Grundkörpers 4 und/oder eine elastische Ausgestaltung des Brennstoffeinlassstutzens
3 möglich, die eine Variation des Abstands A und des Abstands A in Bezug auf die Druckpulsationen
des Brennstoffes ermöglicht. Dadurch kann speziell ein Zerhacken der Partikel erreicht
werden. Es ist anzumerken, dass die Geometrie und die Anzahl der pyramidenförmigen
Erhebungen 24 bis 32 in der Fig. 3 zur Erläuterung der Erfindung vereinfacht dargestellt
ist. Speziell kann eine erheblich größere Anzahl an nebeneinander angeordneten pyramidenförmigen
Erhebungen 24 bis 27 sowie nebeneinander angeordneter pyramidenförmiger Erhebungen
28 bis 32 vorgesehen sein. Außerdem ist über die Breite B des Zerteilungsbereichs
13 eine mehr oder weniger ausgeprägte Variation des Abstandes A beziehungsweise A'
möglich. Außerdem können die Erhebungen 24 bis 32 auch eine andere Ausgestaltung haben,
insbesondere ist eine pyramidenstumpfförmige Ausgestaltung möglich. Ferner ist die
Strukturierung des Zerteilungsbereichs 13 durch spanende oder spanlose Verfahren,
insbesondere durch Prägen, möglich.
[0022] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
1. Stabfilter (1) für Brennstoffeinspritzventile, insbesondere für Injektoren für Brennstoffeinspritzanlagen
von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen, mit einem Grundkörper
(4),
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (4) an einer Oberfläche (12) zumindest einen Zerteilungsbereich (13)
aufweist, der ausgestaltet ist zum Zerteilen von über den Zerteilungsbereich (13)
des Grundkörpers (4) strömenden Partikeln.
2. Stabfilter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche (12) des Grundkörpers (4) zumindest im Zerteilungsbereich (13) strukturiert
ist.
3. Stabfilter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Zerteilungsbereich (13) zumindest eine Zerteilungskante (35, 36) vorgesehen ist.
4. Stabfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Vielzahl von Zerteilungskanten (35, 36) vorgesehen ist.
5. Stabfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (4) im Zerteilungsbereich (13) eine Pyramidenstruktur aufweist, die
eine Vielzahl von pyramidenförmigen Erhebungen (24 - 32) umfasst.
6. Stabfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich ein Querschnitt des Grundkörpers (4) zumindest in einem ersten Abschnitt zur
Verringerung eines für einen Brennstofffluss vorgesehenen Strömungsquerschnitts in
einer Strömungsrichtung (11) vergrößert und dass der Zerteilungsbereich (13) dem ersten
Abschnitt in Bezug auf die Strömungsrichtung (11) nachgeordnet ist.
7. Stabfilter nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Querschnitt des Grundkörpers (4) im Zerteilungsbereich (13) in der Strömungsrichtung
(11) zumindest abschnittsweise vergrößert.
8. Stabfilter nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (4) zumindest im Wesentlichen ellipsoidförmig ausgestaltet ist.
9. Stabfilter nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (4) ein erstes Endstück (21), ein zweites Endstück (22) und zumindest
ein Zwischenstück (23) aufweist, dass das erste Endstück (21) ellipsoidhalbkörperförmig
ausgestaltet ist, dass das zweite Endstück (22) ellipsoidhalbkörperförmig ausgestaltet,
dass das Zwischenstück (23) zumindest im Wesentlichen zylinderförmig ausgestaltet
ist und dass der Zerteilungsbereich (13) zumindest an dem Zwischenstück (23) vorgesehen
ist.
10. Stabfilter nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zylinderförmige Zwischenstück (23) das erste Endstück (21) mit dem zweiten Endstück
(22) verbindet.
11. Stabfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine mit dem Grundkörper (4) verbundene Befestigungseinrichtung (5, 6)
vorgesehen ist, die gegeneinander verdrehte Befestigungsstege (7, 8; 9, 10) aufweist.
12. Stabfilter nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine erste Befestigungseinrichtung (5) mit einem ersten Endstück (21) des Grundkörpers
(4) verbunden ist und dass eine zweite Befestigungseinrichtung (6) mit einem zweiten
Endstück (22) verbunden ist.
13. Brennstoffeinspritzventil, insbesondere Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von
luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen, mit einem Brennstoffeinlassstutzen
(3), der einen Brennstoffeinlasskanal (2) aufweist, und einem Stabfilter (1) nach
einem der Ansprüche 1 bis 12, das in dem Brennstoffeinlasskanal (2) des Brennstoffeinlassstutzens
(3) angeordnet ist.
14. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Brennstoffeinlassstutzen (3) so ausgestaltet ist, dass ein gepulstes Zuführen
von unter hohem Druck stehenden Brennstoff ermöglicht ist, und dass der Zerteilungsbereich
(13) des Stabfilters (1) mit dem Brennstoffeinlasskanal (2) so zusammenwirkt, dass
durch einen Druckpuls eine vorübergehende Vergrößerung eines Strömungsquerschnittes
zwischen dem Brennstoffeinlasskanal (2) und dem Zerteilungsbereich (13) des Stabfilters
(1) und eine anschließende Verkleinerung des Strömungsquerschnittes durch eine elastische
Verformung des Grundkörpers (4) und/oder des Brennstoffeinlasskanals (2) zur Zerteilung
der Partikel ermöglicht ist.