| (19) |
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(11) |
EP 1 797 230 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.03.2009 Patentblatt 2009/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.09.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/010308 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/032517 (30.03.2006 Gazette 2006/13) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUR ABLAGE VON SYNTHETISCHEN FASERN ZU EINEM VLIES
DEVICE FOR STACKING SYNTHETIC FIBRES TO FORM A NONWOVEN
SYSTEME POUR DEPOSER DES FIBRES SYNTHETIQUES DE FAÇON A FORMER UN NON-TISSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI TR |
| (30) |
Priorität: |
24.09.2004 DE 102004046309
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.06.2007 Patentblatt 2007/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Oerlikon Textile GmbH & Co. KG |
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42897 Remscheid (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BOSCOLO, Gianni
I-CD 13069 Vigliano-Biella (IT)
- HEESCH, Hans-Holger
24539 Neumünster (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kahlhöfer, Hermann |
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Patentanwälte
Kahlhöfer Neumann
Herzog Fiesser
Karlstrasse 76 40210 Düsseldorf 40210 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 401 639 US-A- 2 460 899
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DE-A1- 3 740 893 US-B1- 6 379 136
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ablage von synthetischen Fasern zu einem
Vlies gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei der Herstellung von Spinnvliesen werden in der Regel frisch gesponnene synthetische
Fasern mittels einer Abzugsdüse zu einer Spinneinrichtung abgezogen und zur Ablage
auf ein Ablageband gefördert. Die Führung und Förderung der Fasern wird durch einen
Luftstrom der Abzugsdüse bewirkt, der durch eine unterhalb des Ablagebands angeordnete
Absaugeinrichtung aufgenommen und abgeführt wird. Die sich auf der Bandoberfläche
des Ablagebandes ansammelnden Fasern führen zu einem Vlies, das kontinuierlich durch
das Ablageband gefördert wird. Die Vliesbildung ist abhängig vom Auftreffen der Fasern
auf das Ablageband sowie der Bandgeschwindigkeit. Insbesondere das Auftreffen der
Fasern kann durch Veränderung der Luftströmung beeinflusst werden.
[0003] So ist beispielsweise aus der
DE 37 40 893 A1 eine Vorrichtung zur Ablage von synthetischen Fasern zu einem Vlies bekannt, bei
welcher in einem dem Ablageband vorgeordneten Führungsschacht mehrere bewegliche Stauklappen
angeordnet sind, um einerseits die Luftströmung der Abzugsdüse und andererseits die
Luftströmung bei Auftreffen auf das Ablageband zu beeinflussen. So weist der Führungsschacht
an den zum Ablageband hingewandten Enden jeweils eine schwenkbar gehaltene Stauklappe,
auf die relativ zum Ablageband mit unterschiedlichen Anstellwinkeln gehalten werden
können.
[0004] Die bekannte Vorrichtung besitzt jedoch den Nachteil, dass zwischen den Enden des
Führungsschachtes und dem Ablageband Spalte gebildet sind. Derartige Spalten führen
dazu, dass die Absaugeinrichtung neben dem zugeführten Luftstrom einen wesentlichen
Anteil an der Umgebungsluft mit einsaugt. Damit tritt neben einem höheren Luftverbrauch
insbesondere eine direkte Beeinflussung der Faserablage zur Bildung des Vlieses ein.
Es besteht die Gefahr, sogenannte Verwehungen im Vlies zu erhalten.
[0005] Aus der
US 6,379,136 ist eine Vorrichtung zur Ablage von synthetischen Fasern zu einem Vlies bekannt,
bei welcher am Ende des Führungsschachtes der Ablagebereich der Fasern durch Dichtungswalzen
gegenüber der Umgebung abgedichtet ist. Diese Vorrichtung besitzt jedoch den Nachteil,
dass die Fasern in einem konstant gehaltenen Ablagebereich ablegbar sind. Eine Veränderung
des Ablagebereiches am Ablageband ist nicht möglich.
[0006] Es ist nun Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung zur Ablage von synthetischen Fasern
zu einem Vlies der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, dass die Ablage der
Fasern mit einer möglichst großen Flexibilität ohne wesentliche Fremdeinwirkung steuerbar
ist.
[0007] Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, eine Vorrichtung zur Ablage von synthetischen
Fasern zu einem Vlies bereitzustellen, mit welcher Vliese mit reproduzierbaren Vliesqualitäten
herstellbar sind.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Stauklappe des Führungsschachtes
durch einen Träger und eine elastische Dichtlippe gebildet ist, welche Dichtlippe
im schleifenden Kontakt mit dem Ablageband steht.
[0009] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass an der Längsseite des Führungsschachtes
zwischen dem Ablageband und dem Ende des Führungsschachtes eine Abdichtung erfolgt,
die den Ablagebereich zur Umgebung hin abschirmt. Die Elastizität der Dichtlippe bewirkt
eine Vorspannung, die bei schleifendem Kontakt ein Abheben oder Trennen der Dichtlippe
verhindert. Andererseits lassen sich Unebenheiten an dem Ablageband vorteilhaft durch
die Dichtlippe ausgleichen. Somit lässt sich ein Ansaugen von Fremdluft vermeiden.
[0010] Um eine möglichst komplette Abschirmung des Ablagebereiches auf dem Ablageband zu
erhalten, weist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung der Führungsschacht
an der gegenüberliegenden Längsseite eine zweite beweglich gehaltene Stauklappe auf,
die durch einen zweiten Träger und eine zweite elastische Dichtlippe gebildet ist,
welche Dichtlippe bei Betrieb in schleifenden Kontakt mit dem auf dem Ablageband abgelegen
Vlies gehalten ist. Damit lässt sich vorteilhaft an der Längsseite des Führungsschachtes,
an welcher der Vlies aus dem Ablagebereich geführt wird eine hohe Dichtwirkung gegenüber
Fremdlufteinzug erzielen. Die Ablage der Fasern erfolgt somit im wesentlichen ohne
Einwirkung von angesaugter Umgebungsluft. Zudem bleibt die Einstellbarkeit der Stauklappen
relativ zu dem Ablageband vollständig erhalten. Hierzu wird der Träger mit der gehaltenen
elastischen Dichtlippe in unterschiedliche Positionen relativ zum Ablageband führen.
Durch die Einstellbarkeit der Träger und Dichtlippen ist die Möglichkeit gegeben,
den Ablagewinkel sowie das gesamte Ablagebild der Fasern zu beeinflussen. So können
breite oder schmale Ablagebereiche an dem Ablageband eingestellt werden.
[0011] Die Dichtlippen sind gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung auswechselbar
mit den Trägern verbunden, so dass bei verschlissenen Dichtlippen entsprechende Wartungsarbeiten
schnell ausgeführt werden können.
[0012] Um möglichst hohe Standzeiten zu erhalten, werden die Dichtlippen bevorzugt aus einem
dünnen Stahlblech gebildet, welches mit seinem freien Ende an dem Ablageband bzw.
dem Vlies aufliegt.
[0013] Zur weiteren Verbesserung besteht auch die Möglichkeit, die Dichtlippen zumindest
im Kontaktbereich mit einem Verschleißschutz auszubilden. Bei Verwendung eines Stahlbleches
könnten diese durch eine besondere Beschichtung im Kontaktbereich ausgebildet sein.
[0014] Zur Verstellung des Ablagebereiches an dem Ablageband hat sich insbesondere bewährt,
dass die Träger schwenkbar gelagert sind und jedem der Träger jeweils ein Stellantrieb
zugeordnet ist, durch welche ein sich zwischen dem Ablageband und der Dichtlippe eingeschlossener
Anstellwinkel änderbar und einstellbar ist. Damit lassen sich beliebige und reproduzierbare
Anstellwinkel an dem Führungsschacht vorgeben.
[0015] Die Flexibilität der Einstellbarkeit zur Ablage der Fasern lässt sich vorteilhaft
noch dadurch erhöhen, dass der Führungsschacht mittels einer Halterung unterhalb der
Abzugsdüse gehalten ist, wobei die sich in den Längsseiten gegenüberliegenden Halteelemente
eine Verschiebung und Einstellung der zugeordneten Schachtelemente ermöglichen. Damit
kann die Beeinflussung der Ablage bereits unmittelbar bei Verlassen der Fasern aus
der Abzugsdüse erfolgen.
[0016] Um neben dem Ablagebereich möglichst die Form der Faserablage zu beeinflussen, ist
weiter vorgesehen, dass unterhalb des Ablegebandes eine verstellbare Saugöffnung ausgebildet
ist, durch welche die Absaugeinrichtung mit der Unterseite des Ablagebandes verbunden
ist.
[0017] Hierbei lässt sich die Saugöffnung vorteilhaft zwischen zwei relativ zueinander verschiebbar
gehaltenen Abdeckblechen bilden, so dass die Faserablage z.B. bei enger Saugöffnung
sehr kompakt oder bei entsprechender breiter Saugöffnung aufgefächerter erfolgen kann.
[0018] Um ein Abheben des Vlieses von dem Ablageband außerhalb des Ablagebereiches zu verhindern,
hat sich insbesondere ein zwischen dem Abdeckblechen und dem Ablageband gebildeter
Saugspalt bewährt, der zu einem definierten Einsaugen von Fremdluft aus den Bereichen
außerhalb des Ablagebereiches ermöglicht.
[0019] Der zwischen den Abdeckblechen und dem Ablageband gebildete Saugspalt ist dabei vorzugsweise
einstellbar ausgebildet, so dass die Menge der angesaugten Fremdluft individuell an
die Prozessparameter angepasst werden kann. Die Einstellbarkeit lässt sich dabei durch
eine Höhenverstellung der Abdeckbleche realisieren.
[0020] Bei einer besonders bewährten Weiterbildung der Erfindung sind zwischen den Abdeckblechen
und dem Ablageband mehrere Abstandshalter angeordnet, die zu der dem Ablageband zugewandten
Oberseite eine Verrundung vorzugsweise einen halbförmigen Querschnitt aufweisen, so
dass eine Abstützung und Führung des Ablagebandes gewährleistet ist. Zwischen den
Unterseiten der Abstandshalter und den Abdeckblechen ist jeweils der Saugspalt gebildet,
durch welchen nur eine definierte Menge an Fremdluft in den Absaugbereich eintreten
kann. Der Saugspalt wird dabei vorzugsweise im Bereich von 1 bis 1,5 mm eingestellt.
[0021] Zur weiteren Verbesserung der Flexibilität der Einstellbarkeit besteht bei einer
weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung die Möglichkeit, eine Ablagehöhe
zwischen der Abzugsdüse und dem Ablageband zu ändern und einzustellen.
[0022] Hierbei können die Höhenunterschiede durch Austausch der Dichtlippen oder durch Veränderung
der Anstellwinkel der Stauklappen realisiert werden.
[0023] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich somit durch ein Höchstmaß an Flexibilität
zur Vliesablage aus. Hierbei kann in Abhängigkeit vom Fasertyp, Fasermaterial und
Vliesanforderung die gewünschten Einstellparameter zur Herstellung eines bestimmten
Vlieses eingestellt werden. Dabei besteht die Möglichkeit, die Einstellungen durch
steuerbare Aktoren auszuführen, die beispielsweise mittels einer Steuereinrichtung
nach Vorgabe von Prozessparametern automatisiert angesteuert werden.
[0024] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist nachfolgend unter Hinweis auf die beigefügten
Figuren anhand einiger Ausführungsbeispiele nähe erläutert.
[0025] Es stellen dar:
- Fig. 1
- schematisch eine Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung
- Fig. 2
- schematisch eine Querschnittsansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung
- Fig. 3 bis Fig. 5
- das Ausführungsbeispiel aus Fig. 2 in verschiedenen Betriebseinstellungen
- Fig. 6
- schematisch eine Querschnittsansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung
[0026] In Fig 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur
Ablage von synthetischen Fasern zu einem Vlies schematisch gezeigt.
[0027] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zeigt eine quaderförmige Abzugsdüse 1 mit einem
mittleren Faserkanal 12. In dem Faserkanal 12 werden eine Mehrzahl von Fasern 13 reihenförmig
geführt. Die Fasern 13 werden zuvor mittels einer hier nicht dargestellten Spinneinrichtung
aus einer synthetischen Polymerschmelze gesponnen.
[0028] In der Abzugsdüse 1 wird in dem Faserkanal 12 eine Druckluft zugeführt, so dass die
Fasern 13 kontinuierlich aus der Spinneinrichtung abgezogen und auf einer Auslassseite
der Abzugsdüse 1 gefördert. Auf der Auslassseite der Abzugsdüse 1 ist ein Führungsschacht
2 und ein am Ende des Führungsschachtes 2 angeordnetes Ablageband 3 vorgesehen. Der
Führungsschacht 2 weist zwei sich gegenüberliegende Schachtwände 10.1 und 10.2 auf,
die im wesentlichen parallel zu dem Faserkanal 12 der Abzugsdüse 1 angeordnet sind.
Die Schachtwände 10.1 und 10.2 werden hierbei vorzugsweise dichtend an der Auslassseite
der Abzugsdüse 1 gehalten.
[0029] An den Längsseiten des Führungsschachtes 2 sind in Verlängerung der Schachtwände
10.1 und 10.2 jeweils zwei Stauklappen 5.1 und 5.2 angeordnet. Die Stauklappen 5.1
und 5.2 werden hierbei jeweils durch einen Träger 6.1 und 6.2 und einer mit dem Träger
6.1 und 6.2 auswechselbar verbundenen Dichtlippe 7.1 und 7.2 gebildet. Die Träger
6.1 und 6.2 sind jeweils über Schwenkachsen 8.1 und 8.2 in einem Anstellwinkel veränderbar.
Hierbei stellt der Anstellwinkel den zwischen dem Ablageband 3 und der Stauklappe
5.1 bis 5.2 eingeschlossenen Winkel dar. Die Dichtlippen 7.1 und 7.2 sind elastisch
derart ausgebildet, so dass ein unteres Ende der Dichtlippen 7.1 und 7.2 im schleifenden
Kontakt zu dem Ablageband 3 bzw. dem auf dem Ablageband 3 geführten Vlies 14 steht.
Der Bereich des Ablagebandes 3 innerhalb des Führungsschachtes 2 zwischen den Dichtlippen
7.1 und 7.2 wird hier als Ablagebereich bezeichnet.
[0030] Das Ablageband 3 ist mit einer hier nicht dargestellten Antriebseinrichtung verbunden,
durch welches das Ablageband 3 in einer durch Pfeil gekennzeichneten Förderrichtung
führbar ist. Das Ablageband 3 ist luftdurchlässig ausgebildet, so dass der Luftstrom
der Abzugsdüse 1 das Ablegeband 3 durchdringt. Zur Abführung und zur Unterstützung
der Faserablage zur Vliesbildung ist auf der Unterseite des Ablagebandes 3 eine Absaugeinrichtung
4 angeordnet. Hierbei ist die Absaugwirkung der Absaugeinrichtung 4 auf den Ablagebereich
innerhalb des Führungsschachtes 2 eingegrenzt.
[0031] Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel ist in Betriebssituation gezeigt,
in welcher die Fasern 13 kontinuierlich durch die Abzugsdüse 1 in den Faserkanal 12
geführt und zu dem Ablageband 3 gefördert werden. Hierbei durchlaufen die Fasern 13
den Führungsschacht 2. Durch die an den Längsseiten des Führungsschachtes 2 verstellbaren
Stauklappen 5.1 und 5.2 wird einerseits der Ablagebereich des Ablagebandes 3 zur Umgebung
der Längsseiten hin abgedichtet und andererseits die Lage des Ablagebereiches am Ablageband
3 bestimmt. Hierzu liegen die an den Trägern 6.1 und 6.2 gehaltenen Dichtlippen 7.1
und 7.2 elastisch an der Oberfläche des Ablagebandes 3 bzw. des durch das Ablageband
3 geförderten Vlieses 14 an. Durch den schleifenden Kontakt zwischen den Dichtlippen
7.1 und 7.2 und dem Ablageband 3 bzw. dem Vlies 14 wird das Einsaugen von Fremdluft
in dem Ablagebereich über die gesamt Breite des Vlieses 14 verhindert. Die Fasern
13 werden ausschließlich unter Wirkung der Luftströmung und der Absaugung innerhalb
des Führungsschachtes 2 abgelegt.
[0032] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Stirnseiten des Führungsschachtes
2 nicht verschlossen. Es besteht jedoch grundsätzlich auch die Möglichkeit, die Stirnseiten
des Führungsschachtes 2 dichtend gegenüber der Umgebung zu schließen.
[0033] In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind den Stauklappen 5.1 und 5.2 jeweils Stellmittel
11 zugeordnet, durch welche die Anstellwinkel am Ende des Führungsschachtes 2 einstellbar
und änderbar sind. Grundsätzlich besteht jedoch auch die Möglichkeit, derartig beweglich
angeordnete Stauklappen 5.1 und 5.2 mit manuellen Stelleinrichtungen zu positionieren.
Hierbei ist wesentlich, dass die Einstellung über die Träger 6.1 und 6.2 erfolgt.
Die an den Trägern 6.1 und 6.2 gehaltenen Dichtlippen 7.1 und 7.2 dienen ausschließlich
zur dichtenden Anlage an dem Ablageband 3 bzw. dem Vlies 14.
[0034] In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Ablage von synthetischen Fasern zu einem Vlies schematisch in einer Querschnittsansicht
dargestellt. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist im wesentlichen identisch zu
dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel, so dass in der nachfolgenden Beschreibung
nur die Unterschiede erläutert werden. Zur Ablage der Fasern 12 ist zwischen der Abzugsdüse
1 und dem Ablageband 3 eine im Verhältnis zu dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel
geringere Ablagehöhe eingestellt. Die Abzugsdüse 1 ist hierzu in ihrer Höhe verstellbar
ausgebildet.
[0035] Der zwischen der Abzugsdüse 1 und dem Ablageband 3 angeordnete Führungsschacht 2
wird in diesem Ausführungsbeispiel durch zwei sich gegenüberliegend angeordnete Stauklappen
5.1 und 5.2 gebildet. Die Stauklappe 5.1 weist einen Träger 6.1 auf, der an der Schwenkachse
8.1 schwenkbar gelagert ist. Die Schwenkachse 8.1 ist an einem Halteelement 15.1 der
Halterung 9 angeordnet. Die Halterung 9 ist auf der Auslassseite der Abzugsdüse 1
angebracht. An dem freien Ende des Träger 6.1 ist eine Dichtlippe 7.1 beispielsweise
in Form eines Stahlbleches auswechselbar befestigt. Die Länge der Dichtlippe 7.1 ist
dabei derart bemessen, dass das untere Ende der Dichtlippe 7.1 im schleifenden Kontakt
zu dem Ablageband 3 steht. An dem Träger 6.1 greift ein Stellmittel 11.1 an, durch
welche der Träger 6.1 um die Schwenkachse 8.1 verschwenkbar ist.
[0036] Auf der gegenüber liegenden Längsseite des Führungsschachtes 2 ist die Stauklappe
5.2 durch den Träger 6.2 und der Dichtlippe 7.2 angeordnet. Der Träger 6.2 wird an
der Schwenkachse 8.2 geführt, wobei die Schwenkachse 8.2 an dem Halteelement 15.2
angeordnet ist. Am freien Ende des Trägers 6.2 ist eine Dichtlippe 7.2 auswechselbar
befestigt, die mit ihrem freien Ende im schleifenden Kontakt zu einem auf dem Ablageband
3 geführten Vlies 14 steht. Die Dichtlippe 7.2 könnte ebenfalls als ein Stahlblech
beispielsweise mit einer Dicke von 0,2 mm ausgebildet sein. An dem Träger 6.2 greift
ein Stellmittel 11.2 an, durch welches der Träger um die Schwenkachse 8.2 verschwenkbar
und positionierbar ist.
[0037] Die Halterung 9 wird durch die sich gegenüberliegenden Halteelemente 15.1 und 15.2
gebildet. Dabei sind die Halteelemente 15.1 und 15.2 horizontal verschiebbar ausgebildet,
so dass der Führungsschacht 2 in seiner Breite quer zur Förderrichtung der Fasern
einstellbar ist.
[0038] Bei Veränderung der Ablagehöhe zwischen der Abzugsdüse 1 und dem Ablageband 3 läßt
sich der Längenausgleich in dem Führungsschacht 2 entweder durch Auswechslung der
Dichtlippen 7.1 und 7.2 durch entsprechend kürzere oder längere Dichtlippen oder durch
Veränderung der Anstellwinkel der Träger 6.1 und 6.2 kompensieren.
[0039] Unterhalb des Ablagebandes 3 ist die Absaugeinrichtung 4 ausgebildet. Die Absaugeinrichtung
4 weist eine verstellbare Saugöffnung 16 auf, die unmittelbar dem Ablagebereich an
dem Ablageband 3 zugeordnet ist. Die Saugöffnung 16 ist hierbei zwischen zwei verschiebbar
angeordneten Abdeckblechen 17.1 und 17.2 gebildet. Jedes der Abdeckbleche 17.1 und
17.2 läßt sich relativ zueinander horizontal verschieben. Zwischen den Abdeckblechen
17.1. und 17.2 und dem Ablageband 3 ist ein minimaler Saugspalt 18 gebildet. Der Saugspalt
18 ist derart bemessen, dass eine Fremdluft außerhalb des Ablagebereiches über das
Ablageband 3 ansaugbar ist. Insbesondere im Bereich der Vliesführung lässt sich damit
ein Abheben des Vlieses 14 von dem Ablageband 3 vermeiden. Eine zusätzliche Absaugung
in Förderrichtung des Vlieses 14 kann damit entfallen. Um möglichst eine geringe und
definierte Menge Fremdluft einzusaugen, ist der Saugspalt 18 einstellbar ausgebildet,
beispielsweise durch eine Höhenverstellung der Abdeckbleche 17.1 und 17.2.
[0040] Die Funktion des in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels ist identisch zu dem
vorhergehenden Ausführungsbeispiel, so dass auf die vorhergehende Beschreibung Bezug
genommen werden kann. Aufgrund der flexiblen Ausbildung des Führungsschachtes 2 sind
jedoch eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten ausführbar, um eine besondere Faserablage
und damit ein bestimmtes Vlies zu erhalten. Hierbei könnten die Verstellbewegungen
der Haltelemente 15.1 und 15.2, der Abzugsdüse 1, der Abdeckbleche 17.1 und 17.2 automatisiert
durch Aktoren ausgeführt werden, die beispielsweise über eine zentrale Steuereinrichtung
steuerbar sind. So besteht die Möglichkeit, in Abhängigkeit von vorgegebenen Produkt-
und Prozessparametern eine automatische Einstellung der verschiedenen Stellglieder
aufzuführen.
[0041] In den Fig. 3 bis 5 sind einige Varianten von Betriebseinstellungen der in Fig. 2
dargestellten Vorrichtung gezeigt.
[0042] So lässt sich beispielsweise ein relativ breiter Ablagebereich dadurch realisieren,
dass wie in Fig. 3 gezeigt die Stauklappen 5.1 und 5.2 jeweils nach außen verschwenkt
gehalten sind. Eine entsprechend große Saugöffnung 16 auf der Unterseite des Ablagebandes
3 führt somit zu einer Aufspreizung der Faser bei Ablage, so dass ein relativ lockerer
Vlies entsteht.
[0043] In Fig. 4 ist eine Betriebseinstellung der Vorrichtung aus Fig. 2 dargestellt, bei
welcher die Stauklappen 5.1 und 5.2 einen relativ schmalen Ablagebereich auf dem Ablageband
3 definieren, so dass mit entsprechend kleiner Saugöffnung 16 ein relativ schmaler
Ablagebereich auf dem Ablageband 3 erzeugt wird. Hierbei werden die Fasern 13 nahezu
senkrecht auf das Ablageband 3 abgelegt, so dass damit insbesondere kompakte und feste
Vliese erzeugbar sind.
[0044] In Fig. 5 ist eine weitere Möglichkeit einer Betriebseinstellung der in Fig. 2 dargestellten
Vorrichtung schematisch gezeigt. Hierbei wird ein relativ breiter Ablagebereich auf
dem Ablageband erzeugt, der seitlich versetzt zu der Auslassseite der Abzugsdüse angeordnet
ist. Somit werden die Fasern unter einem relativ flachen Winkel auf das Ablageband
3 abgelegt.
[0045] Die in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Betriebseinstellungen zeigen nur eine kleine
Bandbreite der möglichen Einstellvarianten der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Alle
Betriebseinstellungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung haben gemein, dass der Fremdlufteinfluß
bei der Ablage der Fasern auf ein Minimum reduziert wird. Durch den schleifenden Kontakt
zwischen den Dichtlippen 7.1 und 7.2 zu dem Ablageband 3 und dem Vlies 14 wird eine
Dichtwirkung erzeugt, die das Einsaugen von Fremdluft verhindert. Damit sind die Längsseiten
des Führungsschachtes 2 zur Umgebung hin im wesentlichen verschlossen.
[0046] In Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer Querschnittsansicht schematisch
dargestellt. Hierbei ist das Ausführungsbeispiel nur in einem Ausschnitt des Ablagebandes
gezeigt. Die hier nicht dargestellten Bauteile sind identisch zu den vorgenannten
Ausführungsbeispielen, so dass eine weitere Erläuterung an dieser Stelle entbehrlich
ist.
[0047] Um einerseits den Einfluss der Fremdluft gezielt zu beeinflussen und andererseits
eine stabile Führung des Ablagebandes zu erhalten, sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
zwischen dem Ablageband 3 und dem unterhalb des Ablagebandes 3 angeordneten Abdeckblechen
17.1 und 17.2 mehrere Abstandshalter 19 in Abstand zueinander angeordnet. Die Abstandshalter
19 weisen zu der an das Ablageband 3 gewandten Oberseite eine Verrundung auf. Hierzu
sind die Abstandshalter 19 vorzugsweise mit einem halbmondförmigen Querschnitt ausgebildet
und erstrecken sich als Stege im wesentlichen über die gesamte Breite des Ablagebandes
3. Somit ist eine Abstützung und Führung des Ablagebandes 3 gegenüber dem gebildeten
Saugspalt 18 gewährleistet. Der Saugspalt 18 ist hierbei durch den Abstand zwischen
der Unterseite der Abstandshalter 19 und der Oberseite der Abdeckbleche 17.1 und 17.2
gebildet. In Fig. 6 ist der Saugspalt 18 durch die Spalthöhe mit dem Bezugszeichen
S gekennzeichnet. Die Spalthöhe wird vorzugsweise auf max. 1 mm bis 1,5 mm eingestellt.
[0048] Der Abstand zwischen dem Abstandshalter 19 ist unterhalb des Ablagebandes 3 derart
gewählt, dass zu beiden Seiten der Saugöffnung 16 zumindest jeweils ein Abstandshalter
19 angeordnet ist. Dabei befinden sich die zu beiden Seiten der Saugöffnung 16 angeordneten
Abstandshalter 19 innerhalb des durch die oberhalb des Ablagebandes 3 anliegenden
Dichtlippen 7.1 und 7.2 gebildeten Ablagebereiches. Die Abstandshalter 19 könnten
zudem auswechselbar ausgebildet sein, um unterschiedliche Spalthöhen des Saugspaltes
18 einstellen zu können.
[0049] Das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 6 zeichnet sich
somit besonders dadurch aus, dass eine geringe Menge Fremdluft aus der Umgebung in
die Absaugeinrichtung gelangt. Insbesondere auf der Ablageseite werden die Saugspalte
derart gewählt, dass die Fremdluftansaugung ausreicht, um eine feste Anlage des Vlieses
an dem Ablageband zu gewährleisten.
[0050] Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiele sind im Aufbau und Ausbildung
der Bauteile beispielhaft. Die Erfindung erstreckt sich somit auf alle ähnlichen Vorrichtungen,
bei welchen die beweglichen Schachtwände eines Führungsschachtes zum Ablageband hin
durch Dichtlippen im schleifenden Kontakt mit dem Ablageband gehalten sind.
[0051] Die Ausführungsbeispiele nach Fig. 1, 2 und 6 könnten noch derart modifiziert werden,
dass durch zusätzliche Abschirmmittel auch eine Abschirmung der Stirnseiten erfolgt.
Derartige Abschirmmittel könnten somit insbesondere an den Rändern des Ablagebandes
die Vliesablage beeinflussen. Zudem lassen sich zusätzliche Fremdlufteffekte erzielen.
[0052] Eine weitere Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung ließe sich auch durch eine
automatisierte Aktorensteuerung der Stauklappen oder der Abdeckbleche realisieren.
Somit lassen sich eine Vielzahl von Prozesseinstellungen schnell und reproduzierbar
wählen, um jeweils in Abhängigkeit vom Faser- und Vliestyp optimale Betriebsbedingungen
zu erhalten.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Abzugsdüse
- 2
- Führungsschacht
- 3
- Ablageband
- 4
- Absaugeinrichtung
- 5.1,5.2
- Stauklappe
- 6.1,6.2
- Träger
- 7.1, 7.2
- Dichtlippe
- 8.1,8.2
- Schwenkachse
- 9
- Halterung
- 10.1, 10.2
- Schachtwand
- 11.1, 11.2
- Stellmittel
- 12
- Faserkanal
- 13
- Fasern
- 14
- Vlies
- 15.1, 15.2
- Halteelement
- 16
- Saugöffnung
- 17.1, 17.2
- Abdeckblech
- 18
- Saugspalt
- 19
- Abstandshalter
1. Vorrichtung zur Ablage von synthetischen Fasern (13) zu einem Vlies (14) mit einer
Abzugsdüse (1), durch welche die Fasern (13) mittels eines Luftstroms gefördert werden,
mit einem Ablageband (3), mit einer dem Ablageband (3) zugeordneten Absaugeinrichtung
(4) und mit einem zwischen der Abzugsdüse (1) und dem Ablageband (3) angeordneten
Führungsschacht (2), wobei der Führungsschacht (2) zumindest an einem dem Ablageband
(3) zugewandten Ende einer Längsseite eine beweglich gehaltene Stauklappe (5.2) aufweist,
die zur Ablage der Fasern (13) einstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stauklappe (5.2) durch einen Träger (6.2) und eine elastische Dichtlippe (7.2)
gebildet ist, welche Dichtlippe (7.2) im schleifenden Kontakt mit dem Ablageband (3)
gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass
der Führungsschacht (2) an der gegenüberliegenden Längsseite eine zweite beweglich
gehaltene Stauklappe (5.1) aufweist, die durch einen zweiten Träger (6.1) und eine
zweite elastische Dichtlippe (7.1) gebildet ist, welche Dichtlippe (7.1) bei Betrieb
im schleifenden Kontakt mit dem auf dem Ablageband (3) abgelegten Vlies (14) gehalten
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Dichtlippen (7.1, 7.2) auswechselbar mit den Trägern (6.1, 6.2) verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Dichtlippen (7.1, 7.2) jeweils durch ein dünnes Stahlblech gebildet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Dichtlippen (7.1, 7.2) zumindest im Kontaktbereich einen Verschleißschutz aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Träger (6.1, 6.2) schwenkbar gelagert sind und dass jedem der Träger (6.1, 6.2)
jeweils einen Stellantrieb (11.1, 11.2) zugeordnet ist, durch welche ein sich zwischen
dem Ablageband (3) und der Dichtlippe (7.1, 7.2) eingeschlossener Anstellwinkel änderbar
und einstellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Führungsschacht (2) mittels einer Halterung (9) unterhalb der Abzugsdüse (1) gehalten
ist, wobei die sich in den Längsseiten gegenüberliegenden Halteelemente (15.1, 15.2)
eine Verschiebung und Einstellung der zugeordneten Schachtelemente (5.1, 5.2) ermöglichen.
8. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
unterhalb des Ablagebandes (3) eine verstellbare Saugöffnung (16) ausgebildet ist,
durch welche die Absaugeinrichtung (4) mit der Unterseite des Ablagebandes (3) verbunden
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Saugöffnung (16) zwischen zwei relativ zueinander verschiebbar gehaltenen Abdeckblechen
(17.1, 17.2) gebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
ein mindest Saugspalt (18) zwischen den Abdeckblechen (17.1, 17.2) und dem Ablageband
(3) gebildet und einstellbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen dem Ablageband (3) und den Abdeckblechen (17.1, 17.2) mehrere Abstandshalter
(19) eingebracht sind, die den Saugspalt (18) bilden und die einen halbmondförmigen
Querschnitt aufweisen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Ablagehöhe zwischen der Abzugsdüse (1) und dem Ablageband (3) änderbar und einstellbar
ist.
1. Device for depositing synthetic fibers (13) to form a non-woven (14), said device
comprising a take-off nozzle (1), through which the fibers (13) are conveyed by means
of an air stream, with a depositing belt (3), exhaust equipment (4), assigned to the
depositing belt (3) and with a guide duct (2) disposed between the take-off nozzle
(1) and the depositing belt (3), the guide duct (2) comprising a movable maintained
retaining flap (5.2) at least on that end of a longitudinal side that faces the depositing
belt (3), which mobile retaining flap (5.2) can be adjusted for depositing the fibers
(13), said device being characterized in that the retaining flap (5.2) is formed by a support (6.2) and an elastic sealing lip
(7.2), which is held in frictional contact with the depositing belt (3).
2. Device according to claim 1, characterized in that the guide duct (2) comprises on its opposite longitudinal side a second movably maintained
retaining flap (5.1), which is formed by a second support (6.1) and a second elastic
sealing lip (7.1), which is held in frictional contact with the non-woven (14) deposited
on the depositing belt (3) during operation.
3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that the sealing lips (7.1, 7.2) are connected replaceable to the supports (6.1, 6.2).
4. Device according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the sealing lips (7.1, 7.2) are each formed by a thin steel sheet.
5. Device according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the sealing lips (7.1, 7.2) have wear protection at least in the area of contact.
6. Device according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the supports (6.1, 6.2) are pivoted and that an actuator (11.1, 11.2) is assigned
to each of the supports (6.1, 6.2), by means of which actuators it is possible to
change and adjust an angle of incidence formed between the depositing belt (3) and
the sealing lip (7.1, 7.2).
7. Device according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the guide duct (2) is held by means of a bracket (9) below the take-off nozzle (1),
the holding elements (15.1, 15.2) located opposite to one another in the longitudinal
sides enabling a displacement and adjustment of the assigned duct elements (5.1, 5.2).
8. Device according to one of the preceding claims, characterized in that below the depositing belt (3) an adjustable suction opening (16) is designed, by
means of which the exhaust equipment (4) is connected to the lower side of the depositing
belt (3).
9. Device according to claim 8, characterized in that the suction opening (16) is formed between two cover sheets (17.1, 17.2), which are
held such that they can be displaced relative to one another.
10. Device according to claim 9, characterized in that a minimum suction slot (18) is formed and can be adjusted between the cover sheets
(17.1, 17.2) and the depositing belt (3).
11. Device according to claim 9 or 10, characterized in that between the dipositing belt (3) and the cover sheets (17.1, 17.2) a plurality of
spacers (19) is inserted, which form the suction slot (18) and comprise a crescent
shaped cross-section.
12. Device according to one of the claims 1 to 11, characterized in that a depositing height can be changed and adjusted between the take-off nozzle (1) and
the depositing belt (3).
1. Dispositif pour déposer des fibres synthétiques (13) de façon à former un non-tissé
(14) avec une buse de soutirage (1), à travers laquelle les fibres (13) sont convoyées
à l'aide d'un flux d'air, avec une bande dépôt (3), avec un système de succion (4)
associé à la bande de dépôt (3) et avec un puits de guidage (2) agencé entre la buse
de soutirage (1) et la bande de dépôt (3), le puits de guidage (2) ayant une vanne
de retenue mobile (5.2) au moins sur une extrémité d'un coté longitudinal faisant
face à la bande de dépôt (3), le clapet étant ajustable pour déposer les fibres (13),
caractérisé en ce que la vanne de retenue (5.2) est formée par un support (6.2) et une lèvre d'étanchéité
élastique (7.2), laquelle lèvre d'étanchéité (7.2) étant maintenue en contact de friction
avec la bande de dépôt (3).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le puits de guidage (2) a sur le coté longitudinal opposé une deuxième vanne de retenue
mobile (5.1), qui est formée par un deuxième support (6.1) et une deuxième lèvre d'étanchéité
élastique (7.1), laquelle lèvre d'étanchéité (7.1) étant maintenue en contact de friction
lors d'une opération avec le non-tissé (14) déposé sur la bande de dépôt (3).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les lèvres d'étanchéité (7.1, 7.2) sont reliées aux supports (6.1, 6.2) de manière
à pouvoir être échangées.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les lèvres d'étanchéité (7.1, 7.2) sont formées respectivement par une tôle mince
en acier.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les lèvres d'étanchéité (7.1, 7.2) ont une protection contre l'usure au moins dans
la région de contact.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les supports (6.1, 6.2) sont montés de façon à pouvoir pivoter et en ce qu'un actionneur respectif (11.1, 11.2) est associé à chacun des supports (6.1, 6.2)
par lesquels actionneurs un angle d'incidence inclus entre la bande de dépôt (3) et
la lèvre d'étanchéité (7.1, 7.2) est modifiable et ajustable.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le puits de guidage (2) est retenu au moyen d'un support (9) en dessous de la buse
de soutirage (1), les éléments de retenue (15.1, 15.2) situés en vis-à-vis sur les
cotés longitudinaux permettant un déplacement et un ajustement des éléments de puits
associés (5.1, 5.2).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une ouverture de succion ajustable (16) est réalisée en dessous de la bande de dépôt,
ouverture de succion, par laquelle le dispositif de succion (4) est relié à la face
inférieure de la bande de dépôt (3).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'ouverture de succion (16) est formée entre deux tôles de recouvrement (17.1, 17.2)
qui sont retenues de manière telle qu'elles sont déplaçables relativement l'une par
rapport à l'autre.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'une fente de succion minimum (18) se forme et peut être ajustée entre les tôles de
recouvrement (17.1, 17,2) et la bande de dépôt (3).
11. Dispositif selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que plusieurs écarteurs (19) sont introduits entre la bande de dépôt (3) et les tôles
de recouvrement (17.1, 17.2), lesquels écarteurs (19) forment la fente de succion
(18) et ont une section transversale en forme de demi-lune.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'une hauteur de dépôt peut être modifiée et ajustée entre la buse de soutirage (1)
et la bande de dépôt (3).
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