| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 798 009 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
12.05.2010 Patentblatt 2010/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.03.2004 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Messerkopf für Fleischkutter
Knife holder head for meat cutter
Tête de fixation du couteau pour appareil de coupe de viande
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
|
| (30) |
Priorität: |
08.04.2003 DE 10316303
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
20.06.2007 Patentblatt 2007/25 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
|
04724574.1 / 1615752 |
| (73) |
Patentinhaber: CFS Germany GmbH |
|
35216 Biedenkopf-Wallau (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Jacobi, Norbert
35216 Biedenkopf-Wallau (DE)
- Bernhardt, Jürgen
35216 Biedenkopf-Wallau (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Wolff, Felix et al |
|
Kutzenberger & Wolff
Theodor-Heuss-Ring 23 50668 Köln 50668 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 306 822 DE-A- 4 429 046 DE-C- 304 079 US-A- 4 258 593 US-A- 5 246 787 US-B2- 6 427 572
|
DE-A- 3 139 871 DE-A- 19 826 652 US-A- 3 491 818 US-A- 5 093 151 US-B1- 6 386 469
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Messerkopf für einen Fleischkutter.
[0002] Messerköpfe der gattungsgemäßen Art sind aus dem Stand der Technik beispielsweise
der
US-A-3 491 818 bekannt. Diese Messerköpfe haben jedoch den Nachteil, dass sie nur vergleichsweise
aufwendig montierbar sind, weil die Messerkopfscheiben meistens nur gemeinsam mit
den Messern auf der Kutterwelle montierbar sind. Des weiteren sind die Messerköpfe
vergleichsweise unhygienisch, weil das zu schneidende Gut sich innerhalb der Messerkopfscheibe
und zwischen der Messerkopfscheibe und den daran montierten Messern festsetzen kann.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Messerkopf für
einen Fleischkutter zur Verfügung zu stellen, der die Nachteile des Standes der Technik
nicht aufweist.
[0004] Gelöst wird die Aufgabe durch einen Messerkopf für einen Fleischkutter gemäß Anspruch
1.
[0005] Erfindungsgemäß weist der Kern Ausnehmungen auf, in denen jeweils mindestens ein
Exzenterhaltebolzen für das Messer anbringbar ist.
[0006] Bevorzugt weist die Messerkopfscheibe Magnete auf, an denen das Messer an der Messerkopfscheibe
fixierbar ist.
[0007] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform verfügt die erfindungsgemäße Messerkopfscheibe
über einen Abdichtungsrand, vorzugsweise auf beiden Seiten der Scheibe. Vorzugsweise
ist dieser Abdichtungsrand als erhabener Kreisring ausgebildet.
[0008] Weiterhin bevorzugt weist die erfindungsgemäße Messerkopfscheibe Ausnehmungen auf,
in die beispielsweise Gewichte für den Gewichtsausgleich der Scheibe samt Messer einfügbar
sind.
[0009] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Messerkopfscheibe Schultern
auf, zwischen denen der Fuß des Messers anbringbar ist. Vorzugsweise ist die Höhe
der Schulter im Wesentlichen gleich oder etwas geringer als die Dicke des Fußes des
Messers und besonders bevorzugt entspricht der Abstand der Schultern im wesentlichen
dem Breitenmaß des Fußes des Messers.
[0010] Die Messerkopfscheibe hat den Vorteil, dass zwischen dem vorzugsweise metallischen
Kern und der Kunststoffummantelung kein Schneidgut eindringen kann. Des weiteren dringt
durch den Abdichtungsrand kein Schneidgut zwischen die Messerkopfscheibe und die daran
montierten Messer, was ebenfalls einen erheblichen hygienischen Vorteil darstellt.
Die erfindungsgemäße Messerkopfscheibe kann zunächst ohne Messer an der Messerkopfwelle
montiert werden. Erst danach werden die Messer an der Messerkopfscheibe montiert und
mit den Magneten an der Messerkopfscheibe gehalten, bevor die Messerkopfscheibe samt
Messern auf der Welle, beispielsweise mit einer Spannmutter, verspannt wird, was eine
erhebliche Montageerleichterung darstellt.. Der Transport von Messerscheibe samt Messern
ist mit der erfindungsgemäßen Messerkopfscheibe erheblich vereinfacht, weil die Messer
und die Messerkopfscheibe leicht zu demontieren sind und demnach getrennt voneinander
transportiert werden können.
[0011] An Messerkopf besteht beispielsweise aus einer Messerkopfscheibe und zwei Messern,
die jeweils zwei Aufnehmungen, vorzugsweise Bohrungen, aufweisen, wobei die Exzenterbolzen
in die Bohrung eingeführt werden.
[0012] Gemäß einen weiteren Beispiel besteht der Messerkopf aus einer Messerkopfscheibe,
einem Messer und einer Füllplatte, wobei das Messer und die Füllplatte jeweils zwei
Ausnehmungen, vorzugsweise Bohrungen, aufweisen, durch die Exzenterbolzen eingeführt
werden.
[0013] Vorzugsweise wird die Füllplatte an der Messerkopfscheibe vormontiert, bevor die
Messerkopfscheibe auf der Messerkopfwelle montiert wird.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Füllplatte Ausnehmungen auf, durch
die die dynamische Unwucht ausgeglichen werden kann.
[0015] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Messer und/oder die Füllplatte
mit den Magneten an der Messerkopfscheibe reversibel zu befestigen. Diese Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hat den Vorteil, dass die Messerkopfscheibe ohne die Messer
an der Messerkopfwelle anbringbar ist und die Messer danach montiert werden, indem
die Ausnehmungen der Messer über die Exzenterbolzen geführt werden und sich ein lösbarer
Kraftschluss zwischen dem metallischen Messer und den Magneten ausbildet.
[0016] Vorzugsweise sind die Messerkopfscheibe bzw. die daran montierten Messer so ausgeführt,
dass das Verhältnis von Einspannradius B zu Messerradius A 0,3 bis 0,4, vorzugsweise
0,37 bis 0,38 beträgt. Weiterhin bevorzugt beträgt das Verhältnis von Messerradius
A zu Aufnahmebreite C 1,4 bis 2,0, vorzugsweise 1,6 bis 1,7. Diese bevorzugte Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Systems hat den Vorteil, dass die Messer höheren axialen Belastungen
standhalten und die Messerkopfscheibe nicht so groß ausgebildet ist, dass der Volumenfluss
des Schnittgutes behindert ist.
[0017] Das Messerkopf hat den Vorteil, dass zwischen dem metallischen Kern und der Ummantelung
kein Schneidgut eindringen kann. Des weiteren dringt durch den Abdichtungsrand kein
Schneidgut zwischen die Messerkopfscheibe und die daran montierten Messer, was ebenfalls
einen erheblichen hygienischen Vorteil darstellt.
[0018] Der erfindungsgemäße Messerkopf eignet sich insbesondere für sehr hohe Drehgeschwindigkeit
der Messerspitze, vorzugsweise > ca. 145 m/sec. Der Ausgleich der dynamischen Unwucht
erfolgt im Bereich der Messerkopfscheiben; d.h. in der Messerebene. Alle Messer des
Messerkopfes sind gleich lang und können demnach an einer beliebigen Messerkopfscheibe
innerhalb des Messerkopfes angeordnet werden. Die Messer müssen nicht einem bestimmten
Fleischkutter zugeordnet werden, was die Messerlogistik erheblich vereinfacht. Eine
Fehlfunktion des Messerkopfes durch mangelhafte Auswuchtung wird vermieden. Der erfindungsgemäße
Messerkopf ist in sich völlig abgeschlossen, so dass sich kein Schnittgut zwischen
den einzelnen Messerkopfscheiben ansammeln kann. Die Reinigung des erfindungsgemäßen
Messerkopfes kann nach dem Lösen der Spannmutter ohne Werkzeug erfolgen. Eine statische
oder dynamische Auswuchtung des erfindungsgemäßen Messerkopfes erfolgt im Regelfall
nicht.
[0019] Vorzugsweise wird der Messerkopf dann auf der Welle mit einer Spannschraube verspannt.
[0020] Weiterhin können die Messerkopfscheiben und die Messer bzw. Füllplatten auf einer
Hülse vormontiert werden, die dann an der Messerkopfwelle angebracht wird.
[0021] Die Montage ist sehr einfach und für den Monteur sehr kostensparend und verletzungsunanfällig
durchzuführen, da zunächst die Messerkopfscheibe auf der Messerkopfwelle und dann
die Messer an die Messerkopfscheibe montiert werden können. Dann erfolgt die Montage
der nächsten Messerkopfscheibe. Nach der Montage aller Messerkopfscheiben und Messer
müssen diese lediglich vorzugsweise durch eine Spannmutter auf der Messerkopfwelle
verspannt werden. Bei der Demontage werden zunächst die Messer von einer Messerkopfscheibe
abgenommen und dann diese Messerkopfscheibe von der Welle entfernt. Jedes Messer kann
mit jeder Messerkopfscheibe kombiniert werden, was die Montage und die Messerlogistik
erheblich vereinfacht. Dasselbe Messer kann sogar in unterschiedlichen Fleischkuttem
eingesetzt werden.
[0022] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der
Figuren 1 bis 10 erläutert. Diese Erläuterungen sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen
Erfindungsgedanken nicht ein.
- Figur 1
- zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Messerkopfscheibe.
- Figur 2
- zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Messerkopfscheibe.
- Figur 3
- zeigt das erfindungsgemäße System mit einer Position der Exzenterhaffebolzen.
- Figur 4
- zeigt das erfindungsgemäße System mit einer anderen Position der Exzenterhaltebolzen.
- Figur 5
- zeigt den erfindungsgemäßen Messerkopf.
- Figur 6
- zeigt das erfindungsgemäße System mit einer Füllplatte.
- Figur 7
- zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems mit einer Füllplatte.
- Figur 8
- zeigt eine weitere Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Messerkopfscheibe.
- Figur 9
- zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems mit einer Füllplatte.
- Figur 10
- zeigt ein Messer, das an der erfindungsgemäßen Messerkopfscheibe anbringbar ist.
[0023] Figur 1 zeigt eine Ausführungsform einer Messerkopfscheibe 1, die aus einem metallischen
Kern 2 und einer Kunststoffummantelung 3 besteht. Erfindungsgemäß ist der Kern 2 mit
der Kunststoffummantelung 3 umgossen, so dass ein form- und/oder kraftschlüssiger
Verbund ohne weitere Hilfsmittel zwischen den beiden Teilen besteht und sich kein
Material zwischen den metallischen Kern und der Kunststoffummantelung festsetzen kann.
Vorzugsweise weist der metallische Kern an seiner Außenseite Mittel, beispielsweise
eine Riffelung, auf, die den Verbund zwischen dem Kern 2 und der Kunststoffummantelung
verbessern. In dem metallischen Kern ist eine vorzugsweise Zwölfkantaufnahme für die
Antriebswelle des Messerkopfes angeordnet. Des weiteren sind in dem metallischen Kern
Ausnehmungen 18 vorgesehen, die jeweils einen Exzenterhaltebolzen aufnehmen können,
mit dem die Messer (nicht dargestellt) an der Messerkopfscheibe angebracht werden
können. In dem vorliegenden Fall sind die Exzenterhaltebolzen 4 in die Ausnehmungen
18 eingesteckt. Die Exzenterhaltebolzen 4 haben einen kreisrunden, scheibenförmigen
Kopf 4', der an seinem Fuß 4" exzentrisch angeordnet ist, wobei die schwarz gezeichneten
Flächen weiter aus der Mitte herausstehen als die weiß gezeichneten Flächen. Diese
Exzentrizität erlaubt es das Messer (nicht dargestellt) mit einem Bolzen in zwei unterschiedlichen
Lagen auf der Messerkopfscheibe anzuordnen. Eine Messerkopfscheibe wird als Set mit
mehreren Exzenterhaltebolzen geliefert, die sich jedoch nur in dem Grad ihrer Exzentrizität
unterscheiden. Der Kopf 4'und der Fuß 4 " sind jeweils identisch. Der Fachmann erkennt,
dass die Exzenterbolzen auch andere Formen haben können. Beispielsweise sind Exzenterbolzen
mit mehr als zwei Verstellungen denkbar, wobei die Messerkopfscheibe in diesem Fall
keine Schultern aufweisen darf
[0024] In der Kunststoffummantelung 3 sind Dauermagnete 7 eingelassen, mit denen die Messer
an der Messerkopfscheibe fixiert werden können, was beispielsweise in den Figuren
3 oder 4 sichtbar ist. Des weiteren weist die Kunststoffummantelung Ausnehmungen 5
auf, in die beispielsweise Gewichte einsteckbar sind, um Unwuchten, beispielsweise
Gewichtsunterschiede von Messern, ausgleichen zu können. Der Abdichtrand 13 wirkt
mit den darauf montierten Messern (nicht dargestellt) zusammen und bewirkt, dass kein
Schnittgut zwischen das Messer und die Messerkopfscheibe gelangt. Der Fachmann erkennt,
dass ein derartiger Abdichtrand auch auf der anderen Seite der Messerkopfscheibe angeordnet
sein kann. Des weiteren weist die erfindungsgemäße Messerkopfscheibe Schultern 19
auf, zwischen denen der Fuß des Messers angeordnet wird. Die Höhe der Schultern und
die Dicke des Fußes des Messers sollten möglichst gleich sein bzw. sich lediglich
um das jeweilige Tolleranzmaß unterscheiden. Der Abstand der Schultern entspricht
im wesentlichen dem breiten Maß des Fußes des Messers.
[0025] In
Figur 2 ist im wesentlichen die Messerkopfscheibe gemäß Figur 1 dargestellt, nur dass in
dem vorliegenden Fall die Exzenterhaltebolzen 4 nicht in die Ausnehmungen 18 eingesteckt,
sondern mit Schrauben 14 befestigt sind. Der Fachmann erkennt, dass weitere Befestigungen
denkbar sind.
[0026] Figur 3 zeigt den Messerkopf bestehend aus einer Messerkopfscheibe 1 und zwei Messern 8.
Die Exzenterhaltebolzen sind mit ihrer breiten Seite, die schwarz dargestellt ist,
nach innen gestellt, so dass die radiale Streckung des Systems möglichst gering ist.
Dies ist die typische Stellung der Exzenterhaltebolzen 4 bei Messern 8, deren äußerer
Radius durch Abschleifen noch nicht reduziert worden ist.
[0027] Figur 4 zeigt der Messerkopf, bei dem die Exzenterhaltebolzen so an der Messerkopfscheibe
angeordnet sind, dass ihre breiten, schwarz dargestellten Seiten nach außen gerichtet
sind, so dass in dem vorliegenden Fall die radiale Erstreckung des Messers möglichst
groß ist. Diese Position wird beispielsweise gewählt, wenn sich nach dem Schleifen
die radiale Erstreckung des Messers soweit vermindert hat, dass der Abstand zwischen
Messerkante und der Schüssel des Kutters, in der sich das Messer dreht, zu groß geworden
ist, was jedoch nur bei einer Beschädigung des Messers auftritt. Der Fachmann erkennt,
dass ein System mit mehreren Exzenterhaltebolzen geliefert wird, die sich lediglich
bezüglich ihres Grades an Exzentrizität unterscheiden, so dass die radiale Streckung
des Systems sehr fein eingestellt werden kann. Es ist beispielsweise möglich alle
Messer mit einem definierten Abstand zu der Schüssel zu positionieren.
[0028] Figur 5 zeigt eine Variante des erfindungsgemäßen Messerkopfes, der in dem vorliegenden Fall
aus vier Messerkopfscheiben besteht, von denen zwei jeweils mit zwei Messern 8 auf
einer Laufebene und zwei jeweils mit einem Messer und einer Füllplatte 9, 10 auf unterschiedlichen
Laufebenen bestückt sind. Die Messer samt Messerkopfscheibe werden auf der Antriebswelle
des Messerkopfes mit einer Spannmutter verspannt. Details zu den Füllplatten 9, 10
können den Figuren 6, 7 entnommen werden. Die Messer 8 können auf beliebigen Laufebenen
angeordnet werden.
[0029] In
Figur 6 ist ein Messerkopf mit einer Füllplatte dargestellt, die auf der Messerkopfscheibe
vormontiert wird, bevor diese an der Messerkopfwelle angebracht wird. Die Füllplatte
9 weist genauso wie das Messer 8 Ausnehmungen auf, mit denen sie auf die Exzenterhaltebolzen
aufgesteckt werden. Die Magnete 7 verhindern, dass die Füllplatte im eingebauten Zustand
und bevor der Messerkopf verspannt ist, von der Messerkopfscheibe nach vorne kippt.
Auch die Füllplatte kann durch die Exzenterhaltebolzen 4 in ihrer radialen Lage verändert
werden. Genauso wie die Messer 8 wirkt auch die Füllplatte 9 mit dem Abdichtrand 13
zusammen, so dass kein Schneidgut zwischen die Füllplatte 9 und die Messerkopfscheibe
gelangt und dort für mangelnde Hygiene oder Korrosion sorgt.
[0030] Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform des Messerkopfes mit einer Füllplatte 10. In dem
vorliegenden Fall weist die Füllplatte eine Ausnehmung 22 auf, die zum Ausgleich einer
dynamischen Unwucht dient. Der Fachmann erkennt, dass die Ausnehmung 22 jede beliebige
Form aufweisen kann. Unterhalb der Ausnehmungen 22 sind die Ausnehmungen 5 in der
Kunststoffummantelung 3 der Messerkopfscheibe 1 zu sehen.
[0031] Figur 8 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Messerkopfscheibe, die im wesentlichen der Messerkopfscheibe
gemäß Figur 1 entspricht, nur dass die vorliegende Messerkopfscheibe Ausnehmungen
11 aufweist. Diese Ausnehmungen können ebenfalls zum Ausgleich von dynamischen Unwuchten
dienen. Des weiteren können diese Ausnehmungen, wie in
Figur 9 dargestellt, mit Gewichten 12 gefüllt werden, um noch besser dynamische Unwuchten
ausgleichen zu können.
[0032] Figur 10 zeigt ein Messer, das beispielsweise mit der Messerkopfscheibe kombiniert werden
kann. Das Messer weist in seinem Fuß 21 mit einer möglichen Form der Ausnehmungen
20 auf, die auf die Exzenterhaltebolzen gesteckt werden können. Des weiteren entspricht
das Verhältnis des Einspannradius B zu dem Messerradius A in dem vorliegenden Fall
0,35 und das Verhältnis des Messerradius A zu der Aufnahmebreite C 1,65. Dieses Messer
können sehr hohe axiale Belastungen aufnehmen, ohne dass der Materialfluss in die
Papierebene durch die Messerkopfscheibe behindert würde.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Messerkopfscheibe mit metallischem Kern und Kunststoffummantelung.
- 2
- Messerkopfscheibe mit 12-Kant-Aufnahme für die Antriebswelle und Exzenterhaltebolzen
für die Befestigung der Messer
- 3
- Kunststoffummantelung zur Anlage und Spannung der Messer
- 4
- Exzenterhaltebolzen für die Messer.
- 5
- Aufnahmebohrung für Gewichtsausgleich der Messer
- 6
- Ausgleichsgewicht
- 7
- Dauermagnet
- 8
- Messer
- 9
- Füllplatte
- 10
- Füllplatte mit Aussparung
- 11
- Aufnahmebohrung für Ausgleichsgewicht
- 12
- Ausgleichsgewicht bei Messeraufbau auf 2 Ebenen
- 13
- Abdichtungsrand
- 14
- Befestigungsschraube
- 18
- Ausnehmung
- 19
- Schulte
- 22
- Aussparung
1. Messerkopf für einen Fleischkutter bestehend aus zwei Messerkopfscheiben (1), zwischen
denen zwei Messer (8) oder ein Messer (8) und eine Füllplatte (9) eingespannt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Messerkopfscheibe (1) vier Ausnehmung (18) aufweist, in denen jeweils ein Exzenterhaltebolzen
(4) für das Messer (8) angeordnet ist und dass jedes Messer (8) und/oder jede Füllplatte
(9) mit zwei Exzenterhaltebolzen (4) an einer Messerkopfscheibe angeordnet ist.
2. Messerkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerkopfscheibe Magnete (7) aufweist, mit denen das Messer (8) an der Messerkopfscheibe
(1) fixierbar ist.
3. Messerkopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Messerkopfscheibe mindestens einen Abdichtungsrand (13) aufweist.
4. Messerkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdichtungsrand (13) als erhabener Kreisring bzw. Abschnitt ausgebildet ist.
5. Messerkopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie Ausnehmungen (5, 11) aufweist.
6. Messerkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ausnehmungen (5, 11) Gewichte (6, 12) einfügbar sind.
7. Messerkopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerkopfscheibe (1) Schultern (19) aufweist, deren Höhe im wesentlichen gleich
oder etwas geringer ist als die Dicke des Fußes (21) des Messers (8) und deren Abstand
im wesentlichen dem Breitenmaß des Fußes des Messers entspricht.
8. Messerkopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllplatte Ausnehmungen (22) aufweist.
9. Messerkopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (8) und/oder Füllplatten (9, 10) mit Magneten (7) an der Messerkopfscheibe
(1) reversibel befestigbar sind.
10. Messerkopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er auf einer Welle angeordnet sind.
11. Messerkopf nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleich der dynamischen Unwucht in der Messerebene erfolgt.
12. Messerkopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle Messer gleich lang sind.
13. Messerkopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er nach außen geschlossen und bis auf die hervorstehenden Messer glatt ist.
1. Cutter head for a meat cutter, composed of two cutter head discs (1) between which
are clamped two knives (8) or one knife (8) and one filling plate (9), characterized in that a cutter head disc (1) has four recesses (18) in which in each case one eccentric
retaining bolt (4) for the knife (8) is arranged, and in that each knife (8) and/or each filling plate (9) is arranged on a cutter head disc by
means of two eccentric retaining bolts (4).
2. Cutter head according to Claim 1, characterized in that the cutter head disc has magnets (7) with which the knife (8) can be fixed on the
cutter head disc (1).
3. Cutter head according to one of the preceding claims, characterized in that the cutter head disc has at least one sealing edge (13).
4. Cutter head according to Claim 3, characterized in that the sealing edge (13) is designed as a raised circular ring or section.
5. Cutter head according to one of the preceding claims, characterized in that it has recesses (5, 11).
6. Cutter head according to Claim 5, characterized in that weights (6, 12) can be fitted into the recesses (5, 11).
7. Cutter head according to one of the preceding claims, characterized in that the cutter head disc (1) has shoulders (19), the height of which is essentially the
same as or somewhat smaller than the thickness of the base (21) of the knife (8) and
the distance between which essentially corresponds to the width of the base of the
knife.
8. Cutter head according to one of the preceding claims, characterized in that the filling plate has recesses (22).
9. Cutter head according to one of the preceding claims, characterized in that the knives (8) and/or filling plates (9, 10) can be reversibly fastened to the cutter
head disc (1) with magnets (7).
10. Cutter head according to one of the preceding claims, characterized in that it is arranged on a shaft.
11. Cutter head according to Claim 10, characterized in that the dynamic unbalance is compensated for in the knife plane.
12. Cutter head according to one of the preceding claims, characterized in that all of the knives are of equal length.
13. Cutter head according to one of the preceding claims, characterized in that it is closed to the outside and is smooth apart from the protruding knives.
1. Tête de fixation de couteau pour un appareil de coupe de viande constituée de deux
disques de tête de fixation de couteau (1), entre lesquels deux couteaux (8) ou un
couteau (8) et une plaque de remplissage (9) sont serrés, caractérisée en ce qu'un disque de la tête de fixation de couteau (1) présente quatre évidements (18) dans
lesquels est disposé à chaque fois un boulon de fixation excentrique (4) pour le couteau
(8), et en ce que chaque couteau (8) et/ou chaque plaque de remplissage (9) est disposé avec deux boulons
de fixation excentriques (4) sur un disque de la tête de fixation de couteau.
2. Tête de fixation de couteau selon la revendication 1, caractérisée en ce que le disque de la tête de fixation de couteau présente des aimants (7) avec lesquels
le couteau (8) peut être fixé au disque de la tête de fixation de couteau (1).
3. Tête de fixation de couteau selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le disque de la tête de fixation de couteau présente au moins un bord d'étanchéité
(13).
4. Tête de fixation de couteau selon la revendication 3, caractérisée en ce que le bord d'étanchéité (13) est réalisé sous forme de bague circulaire rehaussée ou
sous forme de portion.
5. Tête de fixation de couteau selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'elle présente des évidements (5, 11).
6. Tête de fixation de couteau selon la revendication 5, caractérisée en ce que des poids (6, 12) peuvent être introduits dans les évidements (5, 11).
7. Tête de fixation de couteau selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le disque de la tête de fixation de couteau (1) présente des épaulements (19) dont
la hauteur est essentiellement identique ou un peu plus petite que l'épaisseur de
la base (21) du couteau (8) et dont l'espacement correspond essentiellement à la dimension
en largeur de la base du couteau.
8. Tête de fixation de couteau selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la plaque de remplissage présente des évidements (22).
9. Tête de fixation de couteau selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les couteaux (8) et/ou les plaques de remplissage (9, 10) peuvent être fixés de manière
réversible avec des aimants (7) sur le disque de la tête de fixation de couteau (1).
10. Tête de fixation de couteau selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'elle est disposée sur un arbre.
11. Tête de fixation de couteau selon la revendication 10, caractérisée en ce que la compensation du déséquilibre dynamique s'effectue dans le plan des couteaux.
12. Tête de fixation de couteau selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que tous les couteaux ont la même longueur.
13. Tête de fixation de couteau selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'elle est fermée vers l'extérieur et est lisse à l'exception des couteaux saillants.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente