Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Dämpfungselement für ein Brennstoffeinspritzventil
nach der Gattung des Hauptanspruchs (siehe zum Beispiel
US 5954343).
[0002] Es ist schon ein Dämpfungselement für ein in einen Aufnahmekanal eines Zylinderkopfes
einer Brennkraftmaschine einsetzbares Brennstoffeinspritzventil aus der
DE 100 38 763 A1 bekannt, das zwischen einen Ventilgehäuse des Brennstolffeinspritzventils und einer
Wandung des Aufnahmekanals des Zylinderkopfs angeordnet ist. Das Dämpfungselement
besteht aus zwei starren Ringen, zwischen denen ein elastischer Zwischenring angeordnet
ist. Das Dämpfungselement verringert u.a. die Schallübertragung vom Brennstoffeinspritzventil
auf den Zylinderkopf. Nachteilig ist, dass das Dämpfungselement sehr viel axialen
Bauraum bezüglich einer Ventilachse benötigt und vergleichsweise hohe Herstellungskosten
aufweist.
Vorteile der Erfindung
[0003] Das erfindungsgemäße Dämpfungselement mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, daß auf einfache Art und Weise eine Verbesserung dahingehend
erzielt wird, dass bei gleich guter Dämpfungswirkung wie beim Stand der Technik weniger
axialer Bauraum bezüglich der Ventilachse notwendig ist, indem das Dämpfungselement
tellerförmig ausgebildet ist. Durch die tellerförmige Ausführung und der Lagerung
des Brennstoffeinspritzventils an einem Kragen des tellerförmige Dämpfungselements
wird eine ausreichende Elastizität des Dämpfungselements erreicht.
[0004] Wenn das Dämpfungselement einen ersten Abschnitt zur Abstützung an einer Schulter
des Aufnahmekanals im Zylinderkopf und einen zum ersten Abschnitt abgewinkelten zweiten
Abschnitt zur Abstützung des Brennstoffeinspritzventils aufweist, da durch die Abwinkelung
des zweiten Abschnitts axialer Bauraum eingespart wird und außerdem eine ausreichende
Elastizität des Dämpfungselements erreicht wird.
[0005] Wenn der erste Abschnitt von dem zweiten Abschnitt ausgehend nach radial innen bezüglich
einer Ventilachse verläuft, da auf diese Weise die Schulter des Aufnahmekanals, an
dar das Dämpfungselement anliegt, einfacher herstellbar ist als bei einem ersten Abschnitt,
der von dem zweiten Abschnitt ausgehend nach radial außen verläuft.
[0006] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhaft Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Dämpfungselements möglich.
[0007] Gemäß einer vorteilhaften Ausführung ist der erste Abschnitt im wesentlichen flach
oder gewölbt ausgebildet.
[0008] Auch vorteilhaft ist, wenn der zweite Abschnitt kragenförmig, im wesentlichen konusförmig
und gewölbt ausgebildet ist. Auf diese Weise wird die notwendige Elastizität des Dämpfungselements
erzielt.
[0009] Desweiteren vorteilhaft ist, wenn das Dämpfungselement eine Durchgangsöffnung aufweist,
die von dem Brennstoffeinspritzventil durchragbar ist. Die Durchgangsöffnung ist vorteilhafterweise
an dem ersten Abschnitt ausgebildet.
[0010] Vorteilhaft ist, wenn der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt zumindest eine
Auflage zur Abslützung am Zylinderkopf oder zur Abstützung des Brennstoffeinspritzventils
aufweist, die eben oder als Erböhung ausgeführt ist. Je kleiner die Auflagefläche
des Dämpfüngselements an dem Zylinderkopf ist, desto besser ist die körperschalldämpfende
Wirkung.
[0011] Nach einer vorteilhaften Ausgeslaltung ist vorgesehen, dass das Dämpfungselement
zwei Deckbleche und eine zwischen den Deckblechen angeordnete elastische Zwischenschicht
aufweist. Dieses aus Verbundmaterial gefertigte Dämpfungselement weist eine besonders
gute Körperschalldämpfung auf, da mechanische Schwingungsenergie in der elastischen
Zwischenschicht durch innere Reibung in Wärmeenergie umgewandelt wird.
Zeichnung
[0012] Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutern. Es zeigern Fig. 1 im Schutt
ein Brennstoffeinspritzventil in einer Aufnahmebohrung eines Zylinderkopfes, Fig.2
ein erstes Ausführungsbeispiel, Fig.3 ein zweites Ausführungsbeispiel und Fig.4 ein
drittes Ausführungsbeispiel, jeweils in einem Ausschnitt II-IV gemäß Fig. 1.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0013] Fig.1 zeigt ein vereinfacht dargestelltes Brannstoffeinspritzventil in einer Aufnahmebohrung
eines Zylinderkopfes mit einem erfindungsgemäßem Dämpfungselement zwischen dem Brermstoffeinspritzventil
und dem Zylinderkupf.
[0014] Ein Brennstoffeinspritzventil 1 ist in einem Aufnahmekanal 2 eines Zylinderkopfes
3 einer Brennkraftmaschine angeordnet. Das Brennstoffeinspritzventil 1 dient dazu,
Kraflstoff in einen Brennraum 4 der Brennkraftmaschine einzuspritzen und wird beispielsweise
bei der sogenannten Direkteinspritzung verwendet. Das Brennstoffeisnpritzventil 1
weist an seinem zulaufseitigen Ende 5 beispielsweise eine Steckverbindung zu einer
Brennstoffverteilerleitung 8 auf, die beispielsweise durch eine Dichtung 9 zwischen
der Brennstoffverteilerleitung 8 und einem Zulaufstutzen 10 des Brennstoffeinspritzventils
1 abgedichtet ist. Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist außerdem einen elektrischen
Anschluß 11 für die elektrische Kontaktierung eines nicht dargestellten Aktors des
Brennstoffeinspritzventils 1, beispielsweise eines Elektromagneten oder eines piezoelektrischen
oder magnelostriktiven Aktors, zur Betätigung des Brennstoffeinspritzventils 1 auf.
[0015] Das Brennstoffeinspritzventil 1 hat ein Ventilgehäuse 14, das einen Aktorabschnitt
14.1 und einen Düsenabschnitt 14.2 aufweist. Der zylinderförmige Düsenahschnitt 14.2
weist einen kleineren Durchmesser auf als der zylinderförmige Aktorabschnitt 14.1
des Ventilgehäuses 14, so dass eine ringförmige Ventilschulter 15 am Übergang zwischen
den Abschnitten 14.1,14.2 gebildet ist. Die Ventilschulter 15 ist radial außen bezüglich
einer Ventilachse 16 zum Aktorabschnitt 14.1 hin beispielsweise konisch angefast,
so dass ein Konusbereich 17 am Ventilgehäuse 14 gebildet ist In dem Aktorabschnitt
14.1 des Ventilgehäuses 14 ist der nicht dargestellte Aktor angeordnet, der eine nicht
dargestellte Ventilnadel betätigt. Die nicht dargestellte Ventilnadel verläuft von
dem nicht dargestellten Aktor ausgehend bis in den Düsenabschnitt 14.2 des Ventilgehäuses
14. Die nicht dargestellte Ventilnadel weist, bekannterweise eineu nicht dargestellten
Schliesskörper auf, der mit einem am Düsenabschnitt angeordneten nieht dargestellten
Ventilsitz zusammenwirkt. Zum Öffnen des Brennstoffeinspritzventils hebt die nicht
dargestellte Ventilnadel mit dem Schliesskörper von dem nicht dargestellten Ventilsitz
ab, so dass ein nicht dargestellter Ausgangsspalt zwischen dem Schliesskörper und
dem Ventilsitz gebildet ist und Kraftstoff, der über die Brennstoffvertilenleitung
8, den Zulaufstutzen 10 in das Ventilgehäuse 14 gelangt, über den Ausgangsspalt in
den Brennraum 4 eingespritzt wird.
[0016] Der Aufnahmekanal 2 unterteilt sich in einen ersten Kanalabschnitt 2.1 zur Aufnahme
des Aktorabschnitts 14.1 des Ventilgehäuses 14 und einen zweiten Kanalabschnitt 2.2
zur Aufnahme des Düsenabschnitts 14.2 des Ventilgehäuses 14. Der Durchmesser des zweiten
Kanalabschnitts 2.2 ist kleiner ausgeführt als der Durchmesser des ersten Kanalabschnitts
2.1. Am Übergang vom durchmesserkleineren zweiten Kanalabschnitt 2.2 in den durchmesergrößeren
ersten Kanalabschnitt 2.1 ist eine ringförmige erste Schulter 21 gebildet, an der
beispielsweise das Brennstoffeinspritzventil 1 gelagert ist. Zur besseren Einführung
des Düsenabschmitts 14.2 des Brennstoffeinspritzventils 1 in den zweiten Kanalabschnitt
2.2 des Aufnahmekanals 2 ist der zweite Kanalabschnitt 2.2 an dem dem Aktorkanal 2.1
zugewandten Ende konisch erweitert. Ein am Düsenabschnitt 14.2 des Brennstoffeinspritzventils
1 vorgesehener Dichtring 22 dichtet einen Spalt zwischen dem zweiten Kanalabschnitt
2.2 und dem Düscnabschritt 14.2 des Brennstoffeinspritzventils 1 ab.
[0017] Zwischen dem Brennstoffeinspritzventil 1 und dem Aufnahmekanal 2 ist ein Dämpfungselement
25 vorgesehen, das beispielsweise an der ersten Schulter 21 des Aufnahmekanals 2 anliegt,
und das Brennstoffeinsprizventil 1 im Konusbereich 17 abstützt.
[0018] Das Dämpfungselement 25 dient dazu, die Körperschall- und Schwingungsübertragung
vom Brennstoffeinspritzventil auf den Zylinderkopf 2 der Brennkraftmaschine zu verringern.
Besonders ein Brerustoffeinspritzventil mit einem piezoelektrischen Aktor kann, insbesondere
bei Mehrfacheinspritzungen pro Einspritztakt, zu starken Schwingungen angeregt werden,
so dass eine wirkungsvolle Körperschallentkopplung zwischen dem Brennstoffeinspritzventil
und dem Zylinderkopf erforderlich ist, um keine störenden, vom Brennstoffeinspritzventil
ausgehenden Geräusche an einem Fahrzeug wahrnehmen zu können.
[0019] Erfindungsgemäß ist das Dämpfungselement 25 tellerförmig ausgebildet. Auf diese Weise
wird eine sehr bauraumsparende Ausführung erreicht. Beispielsweise stehen zwischen
der ersten Schulter 21 des Zylinderkopfs 3 und dem Brennstoffeinspritzventil 1 in
axialer Richtung nur 1,5 Millimeter für das Dämpfungselement 25 zur Verfügung.
[0020] Das Dämpfungselement 25 weist erfindungsgemäß einen ersten Abschnitt 26 zur Abstützung
oder Anlage an einer Schulter des Aufnahmckanals 2 im Zylinderkopf 3, beispielsweise
der erste Schulter 21, und einen zum ersten Abschnitt 26 abgewinkelten zweiten Abschnitt
27 zur Abstützung des Brennstoffeinspritzventils auf. Die Tellerform des Dämpfungselements
25 entsteht durch den gegenüber dem ersten Abschnitt 26 abgewinkelten zweiten Abschnitt
27. Der erste Abschnitt 26 ist beispielsweise kreisförmig und der zweite Abschnitt
27 ringförmig ausgeführt. Beide Abschnitte 26,27 sind einstückig miteinander verbunden.
Das Dämpfungselement 25 weist eine Durchgangsöffnung 28 auf, durch die das Dämpfungselement
25 eine Ringform erhält und die von dem Brennstoffeinspritzventil 1 durchragbar ist.
Die Durehgangsöffnung 28 ist in dem ersten Abschnitt 26 vorgesehen, so dass der Boden
26 des Tellers 25 eine Öffnung hat.
[0021] Das Dämpfungselement 25 ist z.B. ans Metall, beispielsweise Stahl, und/oder Kunststoff
hergestellt. Das Dämpfungselement 25 ist beispielsweise aus Blech gefertigt, beispielsweise
mit einer Dicke von 1,5 Millimetem. Die Tellerform des Dämpfungselements 25 wird beispielsweise
mittels eines Umformverfahens, einer spanenden Formgebung oder eines Urformverfahrens
erreicht.
[0022] Beispielsweise verläuft der erste Abschnitt 26 von dem zweiten Abschnitt 27 ausgehend
nach radial innen bezüglich der Ventilachse 16. Der erste Abschnitt 26 kann aber auch
radial außen bezüglich der Ventilachse 16 an dem zweiten Abschnitt 27 angeordnet sein.
Der radial innen angeordnete erste Abschnitt 26 hat gegenüber dem radial außen angeordneten
ersten Abschnitt 26 den Vorteil, dass die Schulter des Zylinderkopfes 3, an der das
Dämpfungselement anliegt, einfacher herzustellen ist.
[0023] Der erste Abschnitt 26 ist beispielsweise im wesentlichen flach oder gewölbt ausgebildet
und liegt mit einer ersten Auflage 29 beispielsweise an der ebenen ersten Schulter
21 an. Die Fläche den ersten Auflage 29 ist möglichst klein auszubilden, um die Schallübertragung
zu verringern. Die erste Auflage 29 ist beispielsweise die flache, der ersten Schulter
21 zugewandten Unterseite des Dämpfungselements 25. Die erste Auflage 29 kann aber
auch durch eine oder mehrere an der Unterseite des Dämpfungselements 25 angeordnete
Erhöhungen gebildet sein, die eine beliebige Form haben können und zur Erzielung einer
guten radialen Verschiebbarkeit beispielsweise abgerundet sind.
[0024] Der zweite Abschnitt 27 steht kragenförmig von dem ersten Abschnitt 26 des Dämpfungselements
25 ab. Beispielsweise ist der zweite Abschnitt 27 zumindest im wesentlichen konusförmig
ausgebildet, wobei auch eine Wölbung nach außen zum Zylinderkopf 3 hin vorgesehen
sein kaum. Der zweite Abschnitt 27 liegt mit einer zweiten Auflage 30 beispielsweise
an dem Konusbereich 17 des Ventilgehäuses 14 an. Das Dämpfungselement 25 wird durch
den Konushereich 17 des Brennstoffeinspritzventils 1 und den mit dem Konusbereich
17 zusammenwirkenden konusförmigen zweiten Abschnitt 27 bezüglich der Ventilachse
16 zentriert. Die zweite Auflage 30 ist ein Teil der dem Brennstoffeinspritzventil
1 zugewandten Oberseite des Dämpfungselements 25. Beispielsweise sind an der Oberseite
des Dämpfungselements 25 eine oder mehrere Erhöhungen vorgesehen, die die zweite Auflage
30 bilden und vorzugsweise abgerundet sind. Beispielsweise ist ein ringförmiger Bund
33 als zweite Auflage 30 an der Oberseite des Dämpfungselements 25 angeordnet. Es
ergibt sich beispielsweise eine linienförmige Berührung des Brennstoffeinspritzventils
1 mit dem Dämpfungselement 25, so dass eine kardanische Lagerung erzielt ist.
[0025] Von dem Brennstoffeinspritzventil 1 ausgehende Kräfte werden über die zweite Auflage
30, den Kragen 27 des Dämpfungselements 25 und die erste Auflage 29 auf den Zylinderkopf
3 übertragen. Zwischen der ersten Auflage 29 und der zweiten Auflage 30 besteht neben
einem axialen Abstand auch ein radialer Abstand, der einen Hebelarm darstellt. Durch
diesen Hebelarm des Kragens 27 ergibt sich eine axiale Elastizität des Dämpfungselements
25 bezüglich der Ventilachse 16, die eine Körperschalldämpfung bewirkt, indem die
periodischen Schaltimpulse des Aktors des Brennstoffeinsprizventils 1 stark abgeschwächt
über die erste Schulter 21 auf den Zylinderkopf 3 übertragen werden. An der zweiten
Auflage 30 kommt es zu sehr kleinen Relativbewegungen zwischen dem Brermstoffeinspritzventil
1 und dem Dämpfungselement 25, so dass durch Reibung zusätzliche Schwingungsdämpfung
erfolgt. Je größe der Hebelarm ausgelegt ist, desto größer ist die Elastizität des
Dämpfungselements 25.
[0026] Der Übergang vom ersten Abschnitt 26 zum zweiten Abschnitt 27 kann scharfkantig oder
abgerundet sein.
[0027] Durch die ebene Ausführung der ersten Schulter 21 ist das in dem Aufhahmekanal 2
angeordnete Dämpfungselement 25 in radialer Richtung bezüglich der Ventilachse 16
verschiebbar. Die radiale Verschiebbarkeit des Dämpfungselements 25 ist notwendig,
da eine Kanalachse 31 des Düsenabschnitts 2.2 des Aufnahmekanals 2 und eine Zulaufachse
32 der Brennstoffverteilerleitung 8 toleranzbedingt nicht immer fluchten.
[0028] Fig.2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Dämpfungselements
in einem Ausschnitt 11 gemäß Fig.1.
Bei dem Dämpfungselement nach Fig.2 sind die gegenüber dem Brennstoffeinspritzventil
nach Fig.1 gleichbleibenden oder gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet.
[0029] Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist der erhabene Bund 33 an einem dem ersten Abschnitt
26 abgewandten Ende des zweiten Abschnitts 27 auf der dem Brermstoffeinspritzventil
1 zugewandten Oberseite angeordnet.
[0030] Fig.3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Dämpfungselements
in einem Ausschnitt III gemäß Fig.1.
Bei dem Dämpfungselement nach Fig.3 sind die gegenüber dem Brennstoffeinspritzventil
nach Fig.1 und dem ersten Ausführungsbeispiel nach Fig.2 gleichbleibenden oder gleichwirkenden
Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0031] Das Dämpfungselement nach Fig.3 unterscheidet sich von dem Dämpfungselement nach
Fig.2 darin, dass die Längserstreckung des Kragens 27 größer ist. Auf diese Weise
ist die Steifigkeit des Dümpfungselements 25 erhöht. Der Bund 33 ist nicht an einem
dem ersten Abschnitt 26 abgewandten Ende des zweiten Abschnitts 27, sondern etwa auf
der Hälfte der Längserstreckung des Kragens 27 auf der dem Brennstoffeinspritzventil
1 zugewandten Oberseite angeordnet.
[0032] Fig.4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Dämpfungselements
in einem Ausschnitt IV gemäß Fig.1.
[0033] Bei dem Dämpfungselement nach Fig.4 sind die gegenüber dem Brennstoffeinspritzventil
nach Fig.1 und den Ausführungsbeispielen nach Fig.2 und Fig.3 gleichbleibenden oder
gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0034] Das Dämpfungselement nach Fig.4 unterscheidet sich von den Dämpfungselementen nach
Fig.2 und Fig.3 darin, dass das Dämpfungselement aus einem Verbundmaterial bestehend
aus zwei Deckblechen 35 und einer zwischen den Deckblechen 35 vorgesehenen clastischen
Zwischenschicht 36 hergestellt ist. Die Deckbleche 35 und die Zwischenschicht 36 sind
jeweils fest miteinander verbunden. Bei Biegeschwingungen des Dämpfungselementes 25
verschieben sich die Deckbleche 35 relativ zueinander, wodurch in der elastischen
Zwischeschicht 36 periodische Scherverformungen auftreten. Durch die innere Reihung
in der elastischen Zwischenschicht 36 geht hierbei Schwingungsenergie als mechanische
Energie verloren, so dass eine Schwingungsdämpfung und damit eine Körperschalldämpfung
erreicht ist.
[0035] Der erste Abschnitt 26 des Dämpfungselements 25 ist gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
nicht eben, sondern zur ersten Schulter 21 hin gewölbt. Der zweite Abschnitt 27 ist
im wesentlichen konusförmig und zusätzlich gewölbt ausgeführt. Radial außen schließt
sich an den zweiten Abschnitt 27 beispielsweise eine zweite Schulter 34 an. Der Übergang
vom zweiten Abschnitt 27 zur zweiten Schulter 34 ist beispielsweise abgerundet.
[0036] Das in der Ausgangsform zunächst obene Verbundmaterial wird beispielsweise durch
Umformen in die Tellerform gebracht.
[0037] Es können auch mehrere Dämpfungselemente 25 gemäß der dargestellten Ausführungsbeispiele
übereinander geschichtet angeordnet sein, um eine noch bessere Geräuschdämpfung zur
erzielen.
1. Dämpfungselement für ein in einen Aufnahmekanal eines Zylinderkopfes einer Brennkraftmaschine
einsetzbares Brennstoffeinspritzventil, wobei das Dämpfungselement zwischen einem
Ventilgehäuse des Brennstoffeinspritzventils und einer Wandung des Aufnahmekanals
des Zylinderkopfs angeordnet ist, wobei das Dämpfungselement (25) einen ersten Abschnitt
(26) zur Abstützung an einer Schulter (21) des Aufnahmekanals (2) im Zylinderkopf
(3) und zweiten Abschnitt (27) zur Abstützung des Brennstoffeinspritzventils (1) aufweist
und wobei das Dämpfungselement (25) tellerförmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (26) gegenüber dem zweiten Abschnitt (27) abgewinkelt ist und
von dem zweiten Abschnitt (27) ausgehend nach radial innen bezüglich einer Ventilachse
(16) verläuft, wobei der zweite Abschnitt (26) des Dämpfungselementes (25) konusförmig
ausgeführt ist und auf einer dem Brennstoffeinspritzventil zugewandten Oberseite zumindest
eine Erhöhung (30,33) zur Bildung einer Auflage für das Brennstoffeinspritzventil
aufweist, wobei die zumindest eine Erhöhung (30,33) mit einem Konusbereich (17) des
Ventilgehäuses (14) zusammenwirkt.
2. Dämpfungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (26) im wesentlichen flach oder gewölbt ausgebildet ist.
3. Dämpfungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (27) kragenförmig ausgebildet ist.
4. Dämpfungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (25) eine Durchgangsöffnung (28) aufweist, die von dem Brennstoffeinspritzventil
(1) durchragbar ist.
5. Dämpfungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (28) an dem ersten Abschnitt (26) ausgebildet ist.
6. Dämpfungselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (27) im wesentlichen konusförmig und gewölbt ausgebildet ist.
7. Dämpfungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (26) und der zweite Abschnitt (27) zumindest eine Auflage (29)
zur Abstützung am Zylinderkopf (3) oder zur Abstützung des Brennstoffeinspritzventils
(1) aufweist, die eben oder als Erhöhung ausgebildet ist.
8. Dämpfungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (25) zwei Deckbleche (35) und eine zwischen den Deckblechen
(35) angeordnete clastische Zwischenschicht (36) aufweist.
1. Damping element for a fuel injection valve insertable into a reception duct of a cylinder
head of an internal combustion engine, the damping element being arranged between
a valve housing of the fuel injection valve and a wall of the reception duct of the
cylinder head, the damping element (25) having a first portion (26) for support on
a shoulder (21) of the reception duct (2) in the cylinder head (3) and a second portion
(27) for supporting the fuel injection valve (1), and the damping element (25) being
of dish-shaped design, characterized in that the first portion (26) is angled with respect to the second portion (27) and runs
from the second portion (27) radially inwards with respect to a valve axis (16), the
second portion (26) of the damping element (25) being of conical design and having,
on a topside facing the fuel injection valve, at least one elevation (30, 33) for
forming a rest for the fuel injection valve, the at least one elevation (30, 33) cooperating
with a conical region (17) of the valve housing (14).
2. Damping element according to Claim 1, characterized in that the first portion (26) is of essentially flat or curved design.
3. Damping element according to Claim 1, characterized in that the second portion (27) is of collar-shaped design.
4. Damping element according to Claim 1, characterized in that the damping element (25) has a through-orifice (28), through which the fuel injection
valve (1) can project.
5. Damping element according to Claim 4, characterized in that the through-orifice (28) is formed on the first portion (26).
6. Damping element according to Claim 5, characterized in that the second portion (27) is of essentially conical and curved design.
7. Damping element according to Claim 1, characterized in that the first portion (26) and the second portion (27) have at least one rest (29) for
support on the cylinder head (3) or for supporting the fuel injection valve (1), the
said rest being planar or being designed as an elevation.
8. Damping element according to Claim 1, characterized in that the damping element (25) has two cover plates (35) and an elastic intermediate layer
(36) arranged between the cover plates (35).
1. Elément d'amortissement pour une soupape d'injection de carburant pouvant être insérée
dans un conduit de réception d'une culasse d'un moteur à combustion interne, l'élément
d'amortissement étant disposé entre un boîtier de soupape de la soupape d'injection
de carburant et une paroi du conduit de réception de la culasse, l'élément d'amortissement
(25) présentant une première portion (26) pour le supporter contre un épaulement (21)
du conduit de réception (2) dans la culasse (3) et une deuxième portion (27) pour
supporter la soupape d'injection de carburant (1), l'élément d'amortissement (25)
étant réalisé en forme de coupelle, caractérisé en ce que la première portion (26) est coudée par rapport à la deuxième portion (27) et s'étend
depuis la deuxième portion (27) radialement vers l'intérieur par rapport à un axe
de soupape (16), la deuxième portion (27) de l'élément d'amortissement (25) étant
réalisée sous forme conique et présentant, sur un côté supérieur tourné vers la soupape
d'injection de carburant, au moins un rehaussement (30, 33) pour former un appui pour
la soupape d'injection de carburant, l'au moins un rehaussement (30, 33) coopérant
avec une région conique (17) du boîtier de soupape (14).
2. Elément d'amortissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première portion (26) est réalisée sous forme essentiellement plate ou courbe.
3. Elément d'amortissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la deuxième portion (27) est réalisée sous forme de collet.
4. Elément d'amortissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'amortissement (25) présente une ouverture de passage (28) à travers laquelle
peut pénétrer la soupape d'injection de carburant (1).
5. Elément d'amortissement selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'ouverture de passage (28) est réalisée sur la première portion (26).
6. Elément d'amortissement selon la revendication 5, caractérisé en ce que la deuxième portion (27) est réalisée essentiellement sous forme conique et courbe.
7. Elément d'amortissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première portion (26) et la deuxième portion (27) présentent au moins un appui
(29) pour le support sur la culasse (3) ou pour le support de la soupape d'injection
de carburant (1), lequel appui est réalisé sous forme plane ou sous forme de rehaussement.
8. Elément d'amortissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'amortissement (25) présente deux tôles de recouvrement (35) et une couche
intermédiaire élastique (36) disposée entre les tôles de recouvrement (35).