[0001] Die Erfindung betrifft ein portables Elektrowerkzeuggerät, insbesondere ein portables
Diamantkernbohrgerät, der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
[0002] Bei portablen Elektrowerkzeuggeräten mit einem in einem Gehäuse angeordneten Antrieb
entsteht im Betrieb des Elektrowerkzeuggerätes Wärme, die zum Schutz vor Überhitzung
verschiedener Bauteile in dem Elektrowerkzeuggerät aus diesem abgeführt werden muss.
Beispielsweise ist ein Lüftermittel, wie ein Ventilator vorgesehen, der über Eintrittsöffnungen
im Gehäuse Umgebungsluft ansaugt und die von dem Antrieb erwärmte Luft über Austrittsöffnungen
ausbläst. Diese Lüftermittel benötigen Energie, wodurch die Leistung des portablen
Elektrowerkzeuggerätes reduziert wird. Zudem ist eine ausreichende Kühlung des Antriebes
in einem längeren ununterbrochenen Einsatz des portablen Elektrowerkzeuggerätes nicht
immer gewährleistet.
[0003] Aus der
GB 883,684 ist ein portables Elektrowerkzeuggerät mit einem Gehäuse und einem in dem Gehäuse
angeordneten Antrieb bekannt, das einen Kühlmittelkanal zur Kühlung des Antriebs aufweist.
Als Kühlmittel kommt Wasser zur Anwendung, welches über eine Zuleitung durch eine
mit dem Kühlmittelkanal in Verbindung stehende Einlassöffnung dem Kühlkanal zugeführt
wird. Weiter ist eine Auslassöffnung zur Ableitung des erwärmten Kühlmittels aus dem
Kühlmittelkanal, das beispielsweise durch einen Bohrer als Spülwasser in das Bohrloch
geleitet wird oder über eine Ableitung abgeführt und z. B: recycelt dem Elektrowerkzeuggerät
zur Kühlung des Antriebs erneut zugeführt wird. Dieses portable Elektrowerkzeuggerät
weist einen so genannten offenen Kühlmittelkreislauf auf.
[0004] Nachteilig an der bekannten Lösung ist, dass bei einer Frostgefahr, z. B. infolge
tiefer Temperaturen der Umgebungsluft, das bei einem Arbeitsunterbruch noch im Elektrowerkzeuggerät
befindliche Kühlmittel gefrieren kann und deshalb aus dem Elektrowerkzeuggerät entfernt,
z. B. evakuiert werden muss. Dies geschieht zum Teil über die Schwerkraft, indem beispielsweise
eine Ablassschraube geöffnet wird. Der grösste Teil des noch im Elektrowerkzeuggerät
befindlichen Kühlmittels muss jedoch mittels Ausblasen aus dem Elektrowerkzeuggerät
entfernt werden.
[0005] Versäumt der Anwender die Entleerung des Elektrowerkzeuggerätes kann, insbesondere
bei Wasser als Kühlmittel, sich Eis im Elektrowerkzeuggerät bilden, was zu einem Volumenanstieg
des Kühlmittels führt, so dass hohe Kräfte auf die einzelnen Bauteile und/oder Dichtungen
wirken. Dies kann einerseits zu Undichtigkeiten des Eiektrowerkzeuggerätes führen
und andererseits die im Elektrowerkzeuggerät angeordneten Bauteile derart deformieren,
dass bleibende Risse entstehen. In der Folge würden beispielsweise der Motor und das
Getriebe, die zusammen z. B. den Antrieb des Elektrowerkzeuges ausbilden, einer Schädigung
durch eintretendes Kühlmittel ausgesetzt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein portables Elektrowerkzeuggerät zu schaffen, bei
dem die schädlichen Auswirkungen eines im Volumen zunehmenden Kühlmittels auf das
Elektrowerkzeuggerät verhindert sind.
[0007] Die Aufgabe ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen dargelegt.
[0008] Gemäss der Erfindung ist wenigstens ein Volumenausgleichsmittel für den Kühlmittelkanal
vorgesehen.
[0009] Durch das am Kühlmittelkanal vorgesehene Volumenausgleichsmittel lässt sich auch
ein sprunghafter Volumenanstieg des Kühlmittels im Kühlmittelkanal, wie er beispielsweise
bei gefrierendem Wasser auftritt, ausgeglichen werden. Das mit dem Volumenausgleichsmittel
zur Verfügung gestellte Volumen für das sich ausdehnende Kühlmittel ist derart gewählt,
dass beim Ausdehnen des Kühlmittels keine hohen Kräfte auf die einzelnen Bauteile
und/oder Dichtungen entstehen können. Auch wenn es der Anwender versäumt das Kühlmittel
vollständig aus dem Elektrowerkzeuggerät zu entleeren, beispielsweise zu evakuieren,
treten keine schädlichen Wirkungen auf das Elektrowerkzeuggerät auf.
[0010] Die erfindungsgemässe Lösung ist insbesondere bei einem Elektrowerkzeuggerät mit
einem offenen Kühlmittelkreislauf vorteilhaft. Aber auch bei einem Elektrowerkzeuggerät
mit einem geschlossenen Kühlmittelkreislauf ist die Anordnung eines Volumenausgleichsmittels
für den Kühlmittelkanal vorteilhaft, da bei dieser Lösung auf spezielle Kühlmittel
oder mit Frostschutz versetzte Kühlmittel, die bis anhin in geschlossenen Kühlmittelkreisläufen
Anwendung fanden, verzichtet werden kann. Die speziellen oder mit Frostschutz versetzten
Kühlmittel sind teurer als einfache Kühlmittel und teils nicht besonders umweltfreundlich.
[0011] Vorzugsweise beinhaltet das Volumenausgleichsmittel einen Ausgleichsraum, der mittels
einer elastischen Membrane flüssigkeitsdicht gegenüber dem Kühlmittelkanal abgedichtet
ist. Das Kühlmittel kann sich beim Gefrieren ausdehnen, wobei die im Ausgleichsraum
eingeschlossene Luft komprimiert wird. Die elastische Membrane dehnt sich beim Tauen
des Kühlmittels durch deren Elastizität wieder aus, so dass dieses Volumenausgleichsmittel
für einen weiteren Gefrierzugang zur Verfügung steht. Die elastische Membrane ist
beispielsweise aus einem Elastomer, insb. aus einer Silikonmatte, oder aus einem Gummi
(z. B. NBR, EPDM) gefertigt.
[0012] In einer Variante der Erfindung ist das elastische Volumenausgleichsmittel von einem
elastisch deformierbaren Einlegeteil gebildet, das in einem mit dem Kühlmittelkanal
in Verbindung stehenden Aufnahmeraum angeordnet ist. Auch bei dieser Lösung kann sich
das Kühlmittel beim Gefrieren ausdehnen, wobei das elastisch deformierbare Einlegeteil
komprimiert wird. Das elastische Einlegeteil dehnt sich beim Tauen des Kühlmittels
durch dessen Elastizität wieder auf die vor der Komprimierung vorhandene Ausdehnung
aus, so dass dieses Volumenausgleichsmittel für einen weiteren Gefrierzugang zur Verfügung
steht. Der Aufnahmeraum für das elastisch deformierbare Einlegeteil ist vorteilhaft
als Vertiefung an einem den Kühlmittelkanal ausbildenden Wandabschnitt ausgeformt.
Das elastisch deformierbare Einlegeteil ist beispielsweise am Boden des Aufnahmeraums
mittels eines Klebers zur Sicherung desselben festgelegt. Das elastisch deformierbare
Einlegeteil ist beispielsweise aus einem geschlossenzelligen Schaumstoff, vorzugsweise
aus einem PUR-Schaum gefertigt.
[0013] In einer weiteren Variante der Erfindung beinhaltet das Volumenausgleichsmittel einen
federbelasteten Kolben, der in einem mit dem Kühlmittelkanal in Verbindung stehenden
Aufnahmeraum angeordnet ist. Bei einer Volumenvergrösserung des Kühlmittels wird der
Kolben gegen eine Federkraft, beispielsweise einer Schraubenfeder, in den Aufnahmeraum
gedrückt, wodurch ein Freiraum für die Ausdehnung des Kühlmittels geschaffen wird.
Taut das Kühlmittel wieder auf, wird der Kolben mittels der wirkenden Federkraft wieder
in seine Ausgangsstellung gebracht, so dass dieses Volumenausgleichsmittel für einen
weiteren Gefrierzugang zur Verfügung steht. Der Kolben weist vorteilhafterweise eine
radial um diesen angeordnete Dichtung, beispielsweise aus einem gegenüber dem Kühlmittel
widerstandsfähigen Gummi auf, die dichtend mit der Wandung des Aufnahmeraums in Anlage
steht und ein Eindringen des Kühlmittels in den Aufnahmeraum hinter den Kolben verhindert.
Des Weiteren ist vorteilhafterweise ein Anschlag für den Kolben vorgesehen, der dessen
Verfahrweg aus dem Aufnahmeraum heraus begrenzt. Der Aufnahmeraum für den federbelasteten
Kolben ist vorteilhaft als Vertiefung an einem den Kühlmittelkanal ausbildenden Wandabschnitt
ausgeformt.
[0014] In einer weiteren Variante der Erfindung ist das Volumenausgleichsmittel von einem
elastisch deformierbaren Abschnitt des Gehäuses gebildet, der einen Wandabschnitt
des Kühlmittelkanals bildet. Bei einer Volumenvergrösserung des Kühlmittels wird der
elastisch deformierbare Abschnitt des Gehäuses ausgebeult, wodurch ein Freiraum für
die Ausdehnung des Kühlmittels geschaffen wird. Der elastisch deformierbare Abschnitt
des Gehäuses kehrt beim Tauen des Kühlmittels durch dessen Elastizität wieder in seine
Ausgangsstellung zurück, so dass dieses Volumenausgleichsmittel für einen weiteren
Gefrierzugang zur Verfügung steht. Vorteilhafterweise ist der elastisch deformierbare
Abschnitt des Gehäuses ein Teil des aussenliegenden Gehäuseteils, so dass bei einer
Ausbeulung desselben dieser sich nach aussen ausdehnt und somit innerhalb des Gerätes
kein Raum für die Volumenvergrösserung des sich bei Frost ausdehnenden Kühlmittels
zur Verfügung gestellt werden muss. Der elastisch deformierbare Abschnitt des Gehäuses
ist beispielsweise aus einem Elastomer, insbesondere aus einer Silikonmatte, oder
aus einem Gummi (z. B. NBR, EPDM) gefertigt.
[0015] Vorzugsweise umfasst der Antrieb einen Motor, der ein erstes Ende mit einer Abtriebswelle
und ein dem ersten Ende gegenüberliegendes zweites Ende aufweist, wobei das Volumenausgleichsmittel
im Bereich des zweiten Endes des Motors angeordnet ist. Der Kühlmittelkanal wird für
eine ausreichende Kühlung des Antriebs oftmals in mehreren Windungen um den Antrieb
und insbesondere um den Motor herum geführt. In dem Bereich des zweiten Endes des
Motors kann ohne eine wesentliche Beeinflussung der baulichen Ausgestaltung des Elektrowerkzeuggerätes
das Volumenausgleichsmittel platzsparend vorgesehen werden.
[0016] Bevorzugt sind mehrere Volumenausgleichsmittel für den Kühlmittelkanal vorgesehen.
Die Volumenausgleichsmittel sind beispielsweise an verschiedenen Bereichen des Kühlmittelkanals
angeordnet. Beispielsweise werden die gleichen Ausgestaltungen von Volumenausgleichsmittel
an einem Kühlmittelkanal vorgesehen. Alternativ können auch verschiedene Ausgestaltungen
des Volumenausgleichsmittels an einem Kühlmittelkanal angeordnet sein.
[0017] Die Erfindung wird nachstehend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- Ein wassergekühltes Diamantbohrgerät in einer Seitenansicht;
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1 mit einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
- Fig. 3
- einen Schnitt gem. Fig. 2 mit einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 4
- einen Schnitt gem. Fig. 2 mit einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
- Fig. 5
- einen schematischen Schnitt durch ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0018] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0019] Das in Fig. 1 dargestellte Elektrowerkzeuggerät 11 weist ein Gehäuse 12 und einen
in dem Gehäuse 12 angeordneten Antrieb 13 auf, der einen Motor 14 und ein Getriebe
15 umfasst. Mittels des Motors 14 wird über das Getriebe 15 die Antriebswelle 16 für
ein Werkzeug (hier nicht dargestellt) angetrieben. Der Motor 14 weist ein erstes Ende
18 mit einer Abtriebswelle 17 und ein dem ersten Ende 18 gegenüberliegendes zweites
Ende 19 auf. An dem zweiten Ende 19 des Motors 14 ist eine Steuerelektronik 20 zur
Steuerung des Motors 14 angeordnet.
[0020] An dem Gehäuse 12 ist eine Eintrittsöffnung 27 zur Zuführung des Kühlmittels in das
Elektrowerkzeuggerät 11 vorgesehen, die mit einem Kühlmittelkanal 26 zum Abführen
der im Betrieb des Elektrowerkzeuggerätes 11 erzeugten Abwärme des Antriebs 13 in
Verbindung steht. Die Antriebswelle 16 für das Werkzeug ist mit einer Bohrung 23 versehen,
welche mit dem Kühlmittelkanal 26 in Verbindung steht und eine Austrittsöffnung 28
zur Abführung des erwärmten Kühlmittels ausbildet. Der Kühlmittelkanal 26 erstreckt
sich von der Eintrittsöffnung 27 aus auf einer ersten Seite 21 des Motors 14 von dessen
ersten Ende 18 zu dessen zweiten Ende 19, entlang des zweiten Endes 19 und auf eine
der ersten Seite 21 gegenüberliegende Seite 22 des Motors 14 entlang dessen Längserstreckung
bis zum Getriebe 15 und von dort bis zur Austrittsöffnung 28.
[0021] Das Elektrowerkzeuggerät 11 weist einen offenen Kühlmittelkreislauf auf. Das zugeführte
Kühlmittel wird um den Antrieb 13 geleitet und führt die von diesem im Betrieb des
Elektrowerkzeuggerätes 11 erzeugte Abwärme durch die Bohrung 23 in der Antriebswelle
16 der mit dem portablen Elektrowerkzeuggerät 11 zu erstellenden Bohrung als Spülwasser
zu. Gleichzeitig mit der Kühlung des Antriebs 13 wird die von der Steuerelektronik
20 erzeugte Abwärme abgeführt, womit eine Überhitzung derselben verhindert wird.
[0022] Im Bereich des zweiten Endes 19 des Motors 14 ist ein Volumenausgleichsmittel 31
für den Kühlmittelkanal 26 vorgesehen, das in der Fig. 2 im Detail dargestellt ist.
Das Volumenausgleichsmittel 31 beinhaltet einen Ausgleichsraum 32, der mittels einer
elastischen Membrane 33 flüssigkeitsdicht gegenüber dem Kühlmittelkanal 26 abgedichtet
ist. Die elastische Membrane 33 ist aus einer Silikonmatte gefertigt. Bei einer Volumenvergrösserung
des Kühlmittels im Kühlmittelkanal 26 wird die im Ausgleichsraum 32 eingeschlossene
Luft komprimiert. Nimmt die Volumenvergrösserung des Kühlmittels im Kühlmittelkanal
26 ab, nimmt die elastische Membrane 33 wieder ihre ursprüngliche Ausrichtung ein.
Weiter ist an der ersten Seite 21 des Motors 14 ein weiteres Volumenausgleichsmittel
31 vorgesehen.
[0023] Bei der in Fig. 3 gezeigten Variante ist das Volumenausgleichsmittel 41 von einem
elastisch deformierbaren Einlegeteil 42 gebildet, das in einem mit dem Kühlmittelkanal
in Verbindung stehenden Aufnahmeraum 43 angeordnet ist. Als elastisch deformierbares
Einlegeteil 42 dient beispielsweise ein Block aus PUR-Schaum, der mittels eines geeigneten
Klebers am Boden 44 des Aufnahmeraums 43 festgelegt ist. Bei einer Volumenvergrösserung
des Kühlmittels im Kühlmittelkanal 26 wird das elastisch deformierbare Einlegeteil
42 komprimiert. Nimmt die Volumenvergrösserung des Kühlmittels im Kühlmittelkanal
26 wieder ab, dehnt sich das elastisch deformierbare Einlegeteil 42 bis auf seine
ursprüngliche Ausdehnung aus.
[0024] Bei der in Fig. 4 gezeigten Variante ist das Volumenausgleichsmittel 51 von einem
elastisch deformierbaren Abschnitt 52 des Gehäuses 12 gebildet, der einen Wandabschnitt
des Kühlmittelkanals 26 bildet. Der elastisch deformierbare Abschnitt 52 des Gehäuses
12 ist aus einem Elastomer-Kunststoff gefertigt. Bei einer Volumenvergrösserung des
Kühlmittels im Kühlmittelkanal 26 wird der elastisch deformierbare Abschnitt 52 des
Gehäuses 12 nach aussen gebeult. Nimmt die Volumenvergrösserung des Kühlmittels im
Kühlmittelkanal 26 ab, nimmt der elastisch deformierbare Abschnitt 52 des Gehäuses
12 wieder seine ursprüngliche Ausrichtung an.
[0025] Bei der in Fig. 5 gezeigten Variante beinhaltet das Volumenausgleichsmittel 61 einen
federbeaufschlagten Kolben 62, der in einem mit dem Kühlmittelkanal in Verbindung
stehenden Aufnahmeraum 63 angeordnet ist. Der Kolben 62 ist über eine Schraubenfeder
64 federbeaufschlagt. Mittels einer radial an dem Kolben 62 umlaufend angeordneten
Dichtung 65, die dichtend an der Wandung 66 des Aufnahmeraums 63 anliegt, ist der
Bereich unter dem Kolben 62 gegenüber eindringendem Kühlmittel abgedichtet. Bei einer
Volumenvergrösserung des Kühlmittels im Kühlmittelkanal 26 wird der federbeaufschlagte
Kolben 62 gegen die Federkraft der Schraubenfeder 64 in den Aufnahmeraum 63 verschoben.
Nimmt die Volumenvergrösserung des Kühlmittels im Kühlmittelkanal 26 ab, kehrt der
Kolben 62 aufgrund der auf ihn wirkenden Federkraft wieder in seine ursprüngliche
Ausgangsstellung zurück.
1. Portables Elektrowerkzeuggerät mit einem Gehäuse (12) und einem in dem Gehäuse (12)
angeordneten Antrieb (13) und mit einem Kühlmittelkanal (26) für ein Kühlmittel zur
Kühlung des Antriebs (13), gekennzeichnet durch wenigstens ein Volumenausgleichsmittel (31; 41; 51; 61) für den Kühlmittelkanal (26).
2. Elektrowerkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenausgleichsmittel (31) einen Ausgleichsraum (32) beinhaltet, der mittels
einer elastischen Membrane (33) flüssigkeitsdicht gegenüber dem Kühlmittelkanal (26)
abgedichtet ist.
3. Elektrowerkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Volumenausgleichsmittel (41) von einem elastisch deformierbaren Einlegeteil
(42) gebildet ist, das in einem mit dem Kühlmittelkanal (26) in Verbindung stehenden
Aufnahmeraum (43) angeordnet ist.
4. Elektrowerkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenausgleichsmittel (61) einen federbelasteten Kolben (62) beinhaltet, der
in einem mit dem Kühlmittelkanal (26) in Verbindung stehenden Aufnahmeraum (63) angeordnet
ist.
5. Elektrowerkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenausgleichsmittel (51) von einem elastisch deformierbaren Abschnitt (52)
des Gehäuses (12) gebildet ist, der einen Wandabschnitt des Kühlmittelkanals (26)
bildet.
6. Elektrowerkzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (13) einen Motor (14) umfasst, der ein erstes Ende (18) mit einer Abtriebswelle
(17) und ein dem ersten Ende (18) gegenüberliegendes zweites Ende (19) aufweist, wobei
das Volumenausgleichsmittel (31; 41; 51; 61) im Bereich des zweiten Endes (19) des
Motors (14) angeordnet ist.
7. Elektrowerkzeuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Volumenausgleichsmittel (31) für den Kühlmittelkanal (26) vorgesehen sind.