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(11) |
EP 1 801 314 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.09.2010 Patentblatt 2010/39 |
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Anmeldetag: 15.12.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Profilschienensystem zum Überbrücken von Dehnungsfugen und/oder als Randabschluss
bei Bodenbelagselementen
Profile rail system for covering expansion joints and/or finishing the edges of flooring
elements
Système de rails profilés pour recouvrir des joints de dilatation et/ou finir les
bords d'éléments de revêtement de sol
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
21.12.2005 DE 202005020074 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.2007 Patentblatt 2007/26 |
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Patentinhaber: Herm. Friedr. Künne GmbH & Co. |
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58513 Lüdenscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- Sondermann, Frank
57489 Drolshagen (DE)
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Vertreter: Witzany, Manfred |
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Patentanwalt
Falkenstrasse 4 85049 Ingolstadt 85049 Ingolstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 1 282 752 WO-A-2005/059269 DE-U1- 29 609 590
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WO-A-01/59234 WO-A-2007/016978 DE-U1-202004 000 706
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Profilschienensystem zum Überbrücken von Dehnungsfugen,
Belagsübergängen bzw. Aussparungen bzw. als Wandabschluß bei Bodenbelagselementen
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Die
WO 2007/016978 A ist für die Frage der erfinderischen Tätigkeit nicht von Bedeutung. Aus dieser Druckschrift
ist ein flächenbündiges Dehnungsprofil bekannt, welches zwei gegeneinander teleskopierbare
Profilschienen aufweist. Die Profilschienen sind jeweils endseitig mit Nut-Feder-Profilierungen
versehen, die einen direkten Anschluß an entsprechend profilierte Bodenbelagselemente
ermöglichen. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß das Dehnungsprofil bündig mit
der Oberfläche der Bodenbelagselemente abschließt.
[0003] Aus der
WO 2005/059269 A ist ein gattungsgemäßes Verbindungsteil für Fußbodenpaneele bekannt, welches oberseitig
in entsprechende Nutenpaneele eingreift. Die Paneele selbst sind über nicht hinterschnittene
Nut-Feder-Profilierungen aneinander gehalten. Das Verbindungsteil ist fluchtend mit
der Oberfläche der Paneele ausgerichtet. Dieses Verbindungsteil ermöglicht keine Längenanpassung
der Bodenbelagselemente zueinander.
[0004] Aus der
DE 20 2004 000 706 U1 ist ein Profilschienensystem zum Überbrücken von Bodenbelagsübergängen bekannt. Dieses
Profilschienensystem besteht aus drei Profilschienen, nämlich einem in einer Dehnungsfuge
festgelegten Basisprofil, einem Gelenkprofil und einem Deckprofil. Das Deckprofil
weist zwei Deckschenkel auf, die die angrenzenden Bodenbelagselemente oberseitig übergreifen.
Dieses Profilschienensystem hat sich in der Praxis gut bewährt und bildet den Ausgangspunkt
der vorliegenden Erfindung.
[0005] Aus der
DE 296 09 590 U1 ist ein Zusatzprofil für Fußbodenbeläge bekannt. Dieses Zusatzprofil weist eine hinterschnittene
Nut und eine nicht hinterschnittene Feder auf. Zwischen der Nut und der Feder ist
ein Dehnungselement in Form eines elastischen Körpers vorgesehen, der eine Längenanpassung
ermöglicht.
[0006] Aus der
WO 01/59234 A1 ist eine Gleitschiene für ein Fußbodensystem bekannt. Diese Gleitschiene besitzt
schwalbenschwanzförmige Backen, auf denen die Fußbodenelemente verschiebbar montiert
werden können.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Profilschienensystem der eingangs genannten
Art zu schaffen, welches eine dauerhafte Breitenanpassung ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0009] Das Profilschienensystem gemäß Anspruch 1 dient zum Überbrücken von Dehnungsfugen,
aber auch zum Überbrücken von Aussparungen zwischen Bodenbelagselementen. Derartige
Aussparungen kommen insbesondere im Bereich von Revisionsschächten oder dergleichen
vor. Außerdem ist daran gedacht, das Profilschienensystem als Randabschluß bzw. zum
Überbrücken von Belagsübergängen einzusetzen. Die Bodenbelägselemente sind durch hinterschnittene
Nut-Feder-Profilierungen einklickbar aneinander gehalten, um mit geringem Montageaufwand
einen entsprechenden Bodenbelag verlegen zu können. Um den Verlegeaufwand des Profilschienensystems
möglichst klein zu halten, weist dieses mindestens zwei gegeneinander teleskopierbare
Profilschienen auf. Damit ergibt sich die für Dehnungsfugen erforderliche dauerhafte
Breitenanpassung des Profilschienensystems. Aufgrund der Teleskopierbarkeit der Profilschienen
können diese die Verschiebungen der Bodenbelagselemente problemlos mitmachen, ohne
eine relative Verschiebung der Bodenbelagselemente zu den Profilschienen ermöglichen
zu müssen. Hierdurch ist es möglich, die Profilschienen direkt stirnseitig an den
Bodenbelagselementen festzulegen, anstatt die Bodenbelagselemente zu übergreifen.
Zur Verbindung der Bodenbelagselemente mit den Profilschienen weisen diese an voneinander
abgewandten Seiten Nut- bzw. Federprofilierungen auf, die passend zu den Nut-Feder-Profilierungen
der Bodenbelagselemente ausgebildet sind. Auf diese Weise ergibt sich ein durchgängiger
Belag, der auch im Bereich der Dehnungsfuge bzw. eines Revisionsschachtes ausreichend
feste Verbindungen aufweist. Insbesondere bei Belagsübergängen sowie Randabschlüssen
genügt es auch, die Profilierung nur einseitig am Profilschienensystem vorzusehen.
Dies ist auch denkbar, wenn aus anderen Gründen die stirnseitige Festlegung den Profilschienensystems
an den Bodenbelagselementen nur einseitig erfolgen soll. Zur Montage des Profilschienensystems
werden die Profilschienen bzw. die Bodenbelagselemente einfach angetippt und anschließend
die Feder in die gegenüberliegende Nut eingedrückt. Die Montage des Profilschienensystems
unterscheidet sich dadurch im wesentlichen nicht von der Verlegung der Bodenbelagselemente
selbst. Die Verlegung des gesamten Bodenbelags kann daher auch von ungeübten Personen
problemlos durchgeführt werden. Insbesondere entfällt die Notwendigkeit, das Profilschienensystem
exakt zur Dehnungsfuge auszurichten, wie dies bei bekannten Profilschienensystemen
erforderlich ist. Durch die Klickverbindung zwischen den Bodenbelagselementen und
den Profilschienen ergibt sich von selbst die korrekte Ausrichtung beider Teile zueinander.
Da die Profilschienen stirnseitig mit den Bodenbelagselementen verbunden sind, ergibt
sich außerdem der Vorteil, daß die Profilschienen die Bodenbelagselemente nicht mehr
übergreifen müssen. Hier wird die Stolpergefahr im Bereich der Profilschiene entsprechend
reduziert.
[0010] Zur Anpassung der Profilschienen an unterschiedliche Bodenbelagsdicken ist vorgesehen,
dass die Profilschienen auf Sockelschienen lösbar abgestützt sind. Diese Sockelschienen
können recht einfach und damit kostengünstig profiliert werden. Durch entsprechende
Wahl der geeigneten Sockelschiene kann jede gewünschte Dicke des Profilschienensystems
zur Anpassung an die jeweiligen Bodenbelagselemente realisiert werden.
[0011] Zur einfachen Realisierung der gewünschten Teleskopierbarkeit der Profilschienen
zueinander ist es gemäß Anspruch 2 vorteilhaft, wenn eine der Profilschienen einen
oberflächennahen Steg aufweist, welcher in eine Aufnahmetasche der gegenüberliegenden
Profilschiene verschiebbar eintacht. Auf diese Weise kann eine Breitenanpassung des
Profilschienensystems um nahezu den Faktor 2 erzielt werden.
[0012] Um auch bei schwierigen Monatagebedingungen eine einwandfreie Anlage der Profilschiene
an den Bodenbelagselementen zu gewährleisten, ist es gemäß Anspruch 3 günstig, die
Profilschienen federnd auseinander zu drücken. vorzugsweise ist die Feder in der Aufnahmetasche
vorgesehen und drückt direkt gegen den Steg.
[0013] Durch den in die Aufnahmetasche eintauchenden Steg ergibt sich zwangsläufig zwischen
den aneinanderstoßenden Profilschienen ein gewisser Höhenversatz. Um die Optik des
Profilschienensystems durch diesen Höhenversatz nicht übermäßig zu beeinträchtigen,
ist es gemäß Anspruch 4 vorteilhaft, wenn die Profilschienen oberflächenseitig gerillt
sind. Durch die Rillung fällt der Höhenversatz nicht zu sehr auf, wodurch sich der
optische Eindruck entsprechend verbessert.
[0014] Um die vom Profilschienensystem ausgehende Stolpergefahr zu beseitigen, ist es gemäß
Anspruch 5 günstig, wenn mindestens eine der Profilschienen oberseitig mit dem angrenzenden
Bodenbelagselement in etwa fluchtet. Insbesondere ist vorgesehen, das Profilschienensystem
derart auszubilden, daß es an keiner einzigen Stelle über die Höhe der Bodenbelagselemente
ragt. Ein Stolpern an den Profilschienen ist auf diese Weise ausgeschlossen.
[0015] Um die Einsetzbarkeit des Profilschienensystems noch flexibler zu gestalten, ist
es gemäß Anspruch 6 vorteilhaft, wenn die Profilschienen gegenüber den Sockelleisten
höhenverstellbar und arretierbar sind. Damit kann mit einer Kombination von Profilschienen
und Sockelschienen eine Vielzahl von Bodenbelagsdicken abgedeckt werden. Dies reduziert
den Herstellungs- und Lageraufwand.
[0016] Zur Erzielung einer einfachen Montierbarkeit des Profilschienensystems ist es gemäß
Anspruch 7 vorteilhaft, wenn die Profilschiene mit der Sockelschiene mittels Haltemittel
verbindbar ist. Damit bildet sie eine feste Einheit und kann als solche problemlos
verlegt werden.
[0017] Zur Erzielung einer ausreichenden Steifigkeit der Profilschiene bzw. Sockelschiene
ist es gemäß Anspruch 8 günstig, wenn diese zueinander.gerichtete Versteifungsrippen
aufweisen.
[0018] Um das Profilschienensystem zur Überbrückung von Belagsübergängen einsetzen zu können,
ist es gemäß Anspruch 10 vorteilhaft, wenn die Profilschienen oberseitig höhenversetzt
sind. Vorzugsweise befindet sich der Höhenversatz außerhalb des Teleskops, um die
Telekopbewegung horizontal zu halten und nicht mit einer Vertikalbewegung zu koppeln.
[0019] Um einen günstigen optischen Eindruck des Profilschienensystems zu erzeugen, ist
es gemäß Anspruch 11 günstig, wenn die Profilschiene oberseitig mit einer Dekorfolie
belegt ist. Diese Dekorfolie ist vorzugsweise an das Dekor der Bodenbelagselemente
angepaßt, so daß das Profilschienensystem im fertig verlegten Bodenbelag kaum wahrnehmbar
ist.
[0020] Der Neuerungsgegenstand wird beispielhaft anhand der Zeichnung erläutert, ohne den
Schutzumfang zu begrenzen.
[0021] Die einzige Figur zeigt eine perspektivische Darstellung eines Profilschienensystems
1 mit Bodenbelagselementen 2. Die Bodenbelagselemente 2 weisen stirnseitig hinterschnittene
Nuten 3 bzw. Federn 4 auf, die eine Montage mittels Klickverbindung ermöglichen. Die
Nuten 3 und Federn 4 sind im wesentlichen passend zueinander ausgebildet, wobei durch
Ankippen eines Bodenbelagselements 2 und anschließendes Zusammendrücken beider Bodenbelagselemente
2 eine sichere Verbindung derselben hergestellt werden kann. Insbesondere ist es auf
diese Weise nicht erforderlich, die Verbindung zwischen den Bodenbelagselementen 2
zu verleimen oder diese gegeneinander vorzuspannen. Die Montage dieser Bodenbelagselemente
2 ist daher auch von ungeübten Personen möglich.
[0022] Das Profilschienensystem 1 besteht aus zwei Profilschienen 5, 6 sowie zwei Sockelschienen
7. Die Sockelschienen 7 sind im wesentlichen U-förmig ausgebildet und weisen mehrere
Versteifungsrippen 18 auf, die im wesentlichen nach oben gerichtet sind. Die Sockelschienen
7 weisen außerdem randseitige vertikale Stege 9 auf, in denen Aufnahmen 10 zum Festlegen
eines nach unten gerichteten vertikalen Steges 11 der Profilschienen 5, 6 festlegbar
sind. Vorzugsweise sind die Aufnahmen 10 mit geringfügiger Hinterschneidung ausgebildet,
um eine sichere und dennoch lösbare Verbindung der Profilschiene 5 mit der Sockelschiene
7 zu realisieren. Es ist daran gedacht, Sockelschienen 7 mit unterschiedlicher Bauhöhe
zu realisieren, um auf diese Weise eine individuelle Höhenanpassung des Profilschienensystems
1 an die Dicke der Bodenbelagselemente 2 zu realisieren.
[0023] Die Versteifungsrippen 18 der Sockelschiene 7 haben außerdem die Funktion der Realisierung
einer stufigen Höhenverstellbarkeit des Profilschienensystems 1. Wird die Sockelschiene
8 in die strichliert dargestellte Lage gebracht, so liegen die Versteifungsrippen
18 der Sockelschiene 7 an einem vertikalen Steg sowie an der Versteifungsrippe 18
der Profilschiene 5 an. Auf diese Weise wird eine geringere Bauhöhe des Profilschienensystems
1 realisiert. Durch Weglassen der Sockelschiene 7 kann eine noch geringere Bauhöhe
realisiert werden. Außerdem ist daran gedacht, noch weitere Versteifungsrippen 18
vorzusehen, um auf diese Weise weitere Höhenstufen realisieren zu können.
[0024] Bei der rechts dargestellten Sockelschiene 7 ist alternativ eine feinstufige, individuelle
Höhenverstellbarkeit der Profilschiene 6 gezeigt. Zu diesem Zweck weist die Aufnahme
10 eine Verzahnung 12 auf, die mit einer Verzahnung 13 des vertikalen Stegs 11 der
Profilschiene 6 korrespondiert. Je nachdem, wie tief der vertikale Steg 11 in die
Aufnahme 10 eingedrückt wird, kann auf diese Weise mit unveränderten Profilschienen
eine individuelle Höhenanpassung des Profilschienensystems 1 erfolgen. Zur Erzielung
einer ausreichenden Trittbelastbarkeit des Profilschienensystems können die Profilschiene
6 und die Sockelschiene 7 miteinander verklebt werden. Alternativ ist auch daran gedacht,
zwischen beiden eine Paßleiste 14 einzufügen, die sich einerseits auf den vertikalen
Stegen 9 der Sockelschiene 7 und andererseits an der Profilschiene 6 abstützt. Eine
derartige Paßleiste 14 ist sehr einfach aufgebaut und kann mit geringem Kostenaufwand
für unterschiedliche Höhen hergestellt werden. Diese Paßleiste 14 verhindert ungewollte
Eindrücke des vertikalen Stegs 11 in die Aufnahme 10 bei Auftreten einer Trittbelastung.
[0025] Die Profilschiene 5 ist mit ihren vertikalen Stegen 11 mit der Sockelschiene 7 fest
verbunden. Randseitig weist sie eine Feder 15 auf, die im wesentlichen wie die Feder
4 der Bodenbelagselemente 2 ausgebildet ist. Die Feder 15 ist dabei derart geformt,
daß die Profilschiene 5 durch winkeliges Anstellen der Profilschiene 5 und dem Bodenbelagselement
2 relativ zueinander und anschließendes Eindrücken der Feder 15 in die Nut 3 montiert
werden.
[0026] Die Profilschiene 5 weist außerdem eine Aufnahmetasche 16 auf, die eine Schiebeführung
für einen Steg 17 der Profilschiene 6 bildet. Damit bildet das Profilschienensystem
eine vollständige Abdeckung des Untergrunds, wobei die Profilschienen 5, 6 gegeneinander
teleskopierbar sind. Dies ermöglicht eine gewünschte Breitenangleichung der zwischen
den Bodenbelagselementen 2 frei gehaltenen Dehnungsfuge. Die Profilschiene 5 weist
außerdem eine Versteifungsrippe 18 auf, die vertikal nach unten gerichtet ist.
[0027] Die Profilschiene 6 weist an ihrem Endbereich eine hinterschnittene Nut 19 auf, die
im wesentlichen wie die Nut 3 der Bodenbelagselemente 2 ausgebildet ist. Damit lassen
sich beide Profilschienen 5, 6 über eine entsprechende Klickverbindung mit den Bodenbelagselementen
2 verbinden. Die Verbindung erfolgt dabei ausschließlich stirnseitig. Die Profilschienen
5, 6 sind dabei derart ausgebildet, daß sie oberseitig fluchtend mit einer Oberfläche
2' der Bodenbelagselemente 2 verlaufen.
[0028] Durch Weglassen der Feder 15 oder des Profils um die Nut 19 kann sehr einfach ein
Randabschlußprofil realisiert werden. Dies ist in der Figur durch die strichlierte
Linie 20 angedeutet. Diese Abwandlung ist auch in jenen Fällen vorteilhaft, in denen
nur eine einseitige Festlegung des Profilschienensystems erfolgen soll. Um dabei eine
saubere Anlage der Profilschiene 6 am anschließenden Bodenbelagselement bzw. an einer
Wand zu erzielen, wird der Steg 17 von einer in der Aufnahmetasche 16 vorgesehenen
Feder elastisch aus dieser herausgedrückt. Alternativ kann die Profilschiene 6 auch
am Untergrund festgelegt, insbesondere mit diesem verschraubt oder verklebt werden.
[0029] Außerdem kann die Profilschiene 5,6 auch nach unten gezogen sein, um einen strichpunktiert
angedeuteten Höhenausgleichsschenkel 21 zu realiesieren. Dieser verläuft dabei fluchtend
zum Steg 17, so daß sich in der Profilschiene 6 oberseitig keine Stufe mehr ergibt.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Profilschienensystem
- 2
- Bodenbelagselement
- 2'
- Oberfläche
- 3
- Nut
- 4
- Feder
- 5, 6
- Profilschiene
- 7
- Sockelschiene
- 8
- Versteifungsrippe
- 9
- Vertikaler Steg
- 10
- Aufnahme
- 11
- Vertikaler Steg
- 12, 13
- Verzahnung
- 14
- Paßleiste
- 15
- Feder
- 16
- Aufnahmetasche
- 17
- Steg
- 18
- Versteifungsrippe
- 19
- Nut
- 20
- strichlierte Linie
- 21
- Höhenausgleichsschenkel
- 22
- Feder
1. Profilschienensystem zum Überbrücken von Dehnungsfugen, Aussparungen und/oder als
Randabschluß bei Bodenbelagselementen (2), welche durch hinterschnittene Nut-Feder-Profilierungen
(3, 4) einklickbar aneinander gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilschienensystem (1) mindestens zwei gegeneinander teleskopierbare Profilschienen
(5, 6) aufweist, von denen mindestens eine an der den Bodenbelagselementen (2) zugewandten
Stirnseite eine hinterschnittene Nut- (19) und/oder Feder-Profilierung (15) aufweist,
welche passend zu der Nut-Feder-Profilierung (3, 4) der Bodenbelagselemente (2) ausgebildet
ist, um die mindestens eine Profilschiene (5, 6) mit einem Bodenbelagselement (2)
durch Ankippen und Eindrücken der Feder (4, 15) in die gegenüberliegende Nut (3, 19)
stirnseitig verbinden zu können, wobei eine Feder der Nut-Feder-Profilierung (3, 4,
15) von dem Nutgrund jener Nut-Feder-Profilierung (3, 4, 19) in die die Feder eingeschoben
ist, beabstandet ist, wobei die Profilschi-enen (5, 6) zur Höhenanpassung an die Bodenbelagselemente
(2) auf Sockelschienen (7) lösbar aufgesetzt sind.
2. Profilschienensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Profilschienen (5, 6) einen oberflächennahen Steg (17) aufweist,
welcher in einer Aufnahmetasche (16) der gegenüberliegenden Profilschiene (5) verschiebbar
eintaucht.
3. Profilschienensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (5, 6) federnd auseinandergedrückt sind
4. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (5, 6) oberflächenseitig gerillt sind.
5. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Profilschienen (5, 6) oberflächenseitig mit dem angrenzenden
Bodenbelagselement (2) im wesentlichen fluchtet.
6. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (5, 6) gegenüber den Sockelschienen (7) höhenverstellbar und arretierbar
sind.
7. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (5, 6) mit der Sockelschiene (7) und/oder einem Untergrund mittels
Haltemittel verbindbar ist.
8. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (5, 6) und/oder Sockelschienen (7) zueinander gerichtete Versteifungsrippen
(8, 18) aufweisen.
9. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (5, 6) oberseitig zum Ausgleich an unterschiedliche Belagshöhen
höhenversetzt sind.
10. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen (5, 6) oberseitig mit einer Dekorfolie belegt sind, welche vorzugsweise
an das Dekor der Bodenbelagseleinente (2) angepaßt ist.
11. Profilschienensystem nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (5, 6) ausschließlich stirnseitig mit dem Bodenbelagselement (2)
verbindbar ist und höchstens bis zu einer Oberfläche (2') des Bodenbelagselements
(2) reicht.
1. Profiled rail system for bridging expansion joints, recesses and/or as an edge closure
in respect of flooring elements (2) which are held one against the other by undercut
tongue and groove profiling (3, 4) such that they can be clicked in place, characterized in that the profiled rail system (1) has at least two mutually telescopable profiled rails
(5, 6), at least one of which on the end side facing the flooring elements (2) has
an undercut groove (19) and/or tongue profiling (15) which is configured to fit the
tongue and groove profiling (3, 4) of the flooring elements (2) to enable the at least
one profiled rail (5, 6) to be connected to a flooring element (2) on the end face
by tilting and pressing of the tongue (4, 15) into the opposite groove (3, 19), wherein
a tongue of the tongue and groove profiling (3, 4, 15) is spaced from the groove bottom
of each tongue and groove profiling (3, 4, 19) into which the tongue is inserted,
wherein the profiled rails (5, 6), for height adjustment to the flooring elements
(2), are detachably mounted on base rails (7).
2. Profiled rail system according to Claim 1, characterized in that at least one of the profiled rails (5, 6) has a surface-near web (17), which intrudes
displaceably into a receiving pocket (16) in the opposite profiled rail (5).
3. Profiled rail system according to Claim 1 or 2, characterized in that the profiled rails (5, 6) are forced resiliently apart.
4. Profiled rail system according to at least one of Claims 1 to 3, characterized in that the profiled rails (5, 6) are grooved on the surface side.
5. Profiled rail system according to at least one of Claims 1 to 4, characterized in that at least one of the profiled rails (5, 6) lies substantially flush on the surface
side with the adjacent flooring element (2).
6. Profiled rail system according to at least one of Claims 1 to 5, characterized in that the profiled rails (5, 6) are height-adjustable and lockable in relation to the base
rails (7).
7. Profiled rail system according to at least one of Claims 1 to 6, characterized in that the profiled rails (5, 6) can be connected to the base rail (7) and/or a sub-floor
by means of retaining means.
8. Profiled rail system according to at least one of Claims 1 to 7, characterized in that the profiled rails (5, 6) and/or base rails (7) have mutually facing stiffening ribs
(8, 18).
9. Profiled rail system according to at least one of Claims 1 to 8, characterized in that the profiled rails (5, 6) are vertically offset on the top side for adjustment to
different floor covering heights.
10. Profiled rail system according to at least one of Claims 1 to 9, characterized in that the profiled rails (5, 6) are aligned on the top side with a decorative foil, which
is preferably matched to the decorative design of the flooring elements (2).
11. Profiled rail system according to at least one of Claims 1 to 10, characterized in that the profiled rail (5, 6) can be connected to the flooring element (2) exclusively
on the end face and reaches at most up to a surface (2') of the flooring element (2).
1. Système de rails profilés pour recouvrir des joints de dilatation, des évidements
et/ou finir les bords d'éléments de revêtement de sol (2), qui sont retenus l'un contre
l'autre de façon emboîtable au moyen de profilages en contre-dépouille (3, 4) à rainure
et languette, caractérisé en ce que le système de rails profilés (1) présente au moins deux rails profilés (5, 6) pouvant
coulisser l'un vers l'autre, dont au moins un présente, sur le côté frontal tourné
vers les éléments de revêtement de sol (2), un profilage en contre-dépouille à rainure
(19) et/ou à languette (15), qui est réalisé sous une forme s'adaptant au profilage
à rainure et languette (3, 4) des éléments de revêtement de sol (2), afin de pouvoir
assembler du côté frontal ledit au moins un rail profilé (5, 6) avec un élément de
revêtement de sol (2) par insertion oblique et enfoncement de la languette (4, 15)
dans la rainure opposée (3, 19), dans lequel une languette du profilage à rainure
et languette (3, 4, 15) est espacée du fond de rainure du profilage à rainure et languette
(3, 4, 19) dans lequel la languette est insérée, et dans lequel les rails profilés
(5, 6) sont posés de façon amovible sur des rails de socle (7) en vue de l'adaptation
en hauteur aux éléments de revêtement de sol (2).
2. Système de rails profilés selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un des rails profilés (5, 6) présente une nervure (17) proche de la surface,
qui pénètre de façon coulissante dans une logette de réception (16) du rail profilé
opposé (5).
3. Système de rails profilés selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les rails profilés (5, 6) sont repoussés à l'écart l'un de l'autre au moyen de ressorts.
4. Système de rails profilés selon au moins une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les rails profilés (5, 6) sont striés du côté de la surface.
5. Système de rails profilés selon au moins une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins un des rails profilés (5, 6) affleure sensiblement l'élément de revêtement
de sol adjacent (2) au niveau de sa surface.
6. Système de rails profilés selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les rails profilés (5, 6) peuvent être réglés en hauteur et bloqués par rapport aux
rails de socle (7).
7. Système de rails profilés selon au moins une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le rail profilé (5, 6) peut être assemblé au rail de socle (7) et/ou à un support
sous-jacent à l'aide de moyens de retenue.
8. Système de rails profilés selon au moins une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les rails profilés (5, 6) et/ou les rails de socle (7) présentent des nervures de
renforcement (8, 18) dirigées l'une vers l'autre.
9. Système de rails profilés selon au moins une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les rails profilés (5, 6) sont décalés en hauteur du côté supérieur pour compenser
des hauteurs de revêtement différentes.
10. Système de rails profilés selon au moins une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les rails profilés (5, 6) sont garnis sur le côté supérieur d'une feuille décorative,
qui est de préférence adaptée au décor des éléments de revêtement de sol (2).
11. Système de rails profilés selon au moins une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le rail profilé (5, 6) peut être assemblé à l'élément de revêtement de sol (2) exclusivement
du côté frontal et arrive au maximum jusqu'à une surface (2') de l'élément de revêtement
de sol (2).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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