[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fenster oder dergleichen mit einer überwachbaren
Verriegelungsanordnung zur Überwachung eines Öffnungszustands und/oder einer Schließposition
zweier relativ zueinander beweglicher Teile mit einem Rahmen und einem Flügel als
relativ zueinander bewegliche Teile. Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren
zum Betrieb eines solchen Fensters oder dergleichen mit einer überwachbaren Verriegelungsanordnung.
Derartige Anordnungen finden Verwendung im privaten oder gewerblichen Bereich und
zwar vor allem zu Zwecken des Objektschutzes oder zur Einbruchsdetektion. Speziell
werden solche Anordnungen oder Vorrichtungen auch dazu benötigt um für ein privates
oder gewerbliches Objekt, üblicherweise eine Immobilie, insgesamt einen bestimmten,
mit dem Leistungsvermögen und dem Funktionsumfang solcher und anderer Anordnungen
assoziierten Sicherheitsstandard erfüllen zu können, so dass für den Besitzer oder
Eigentümer eines solchen Objektes die Inanspruchnahme von auf den jeweiligen Sicherheitsstandard
abgestimmten Versicherungskonditionen in Frage kommt.
[0002] Eine solche überwachbare Verriegelungsanordnung ist beispielsweise aus der
EP 1 043 461 A1 bekannt. Bei dieser Verriegelungsanordnung ist ein Verschlussbolzen über eine Adapterschiene
mit einer Sensoreinrichtung verbunden. Die Sensoreinrichtung kann daher die Stellung
des Verschlussbolzens nur indirekt erfassen.
[0003] Weiterhin ist aus der
EP 1 063 773 A2 ein Sicherheitssensor bekannt, bei dem ein codiertes Signal von einem Antwortsender
erzeugt wird. Die Codierung des Signals trägt zur Manipulationssicherheit bei.
[0004] Vor diesem Hintergrund sind Überwachungsanordnungen der eingangs genannten Art allgemein
bekannt. Beschreibungen einzelner Ausführungsformen finden sich z.B. in der
DE 200 17 433 oder in der
DE 100 59 582. Die Erfindung geht aus von einem Stand der Technik, wie er aus der
DE 90 11 016 oder der
DE 195 18 527 bekannt ist. Daraus sind Überwachungsanordnungen der eingangs genannten Art bekannt,
die auf einem dem Flügel zugeordneten Schließbolzen mit einem Permanentmagneten basieren,
wobei beim Eingriff des Schließbolzens in ein am Rahmen angebrachtes Schließblech
ein vom Permanentmagneten abgestrahltes Magnetfeld mittels eines entsprechenden Sensors,
z.B. mittels eines Reed-Kontakts oder eines Hall-Sensors, erkannt wird.
[0005] Diese Ausführungsform einer Überwachungsanordnung ist insofern noch nicht ganz optimal,
als die Möglichkeit einer Manipulation der von der Überwachungsanordnung gelieferten
Signale dann besteht, wenn z.B. ein Fenster für einen kurzen Zeitraum in einer Offenstellung
vorgefunden wird und ein Permanentmagnet im Bereich des im Schließblech angeordneten
Sensors hinterlassen wird. Die Überwachungsanordnung erkennt dann das Magnetfeld dieses
Permanentmagneten und gibt entsprechend ein Signal ab, das normalerweise eine ordnungsgemäße
Schließstellung des Fensters oder der Tür anzeigt. An einer zentralen Überwachungsstation,
einer Einbruchsmeldeanlage oder dergleichen, sind damit weder derartige Manipulationen
noch der tatsächliche Offenstand manipulierter Fenster oder Türen erkennbar. Auf diese
Art und Weise könnten sich z.B. Personen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt Zutritt
zu einem Objekt, also z.B. einer Gewerbeimmobilie, haben, und beim Betreten und Verlassen
der Immobilie durch einen Werksschutz kontrolliert werden, eine Möglichkeit zu einem
späteren, unbewachten Zutritt zu dem Objekt verschaffen, was verhindert werden soll.
[0006] Eine Aufgabe der Erfindung besteht entsprechend darin, ein Fenster oder dergleichen
mit einer überwachbaren Verriegelungsanordnung anzugeben, die gegen Manipulation besser
geschützt ist und wobei einzelne Positionen der Verriegelungsmechanik manupilationssicher
erfasst und einer zentralen Verarbeitungseinheit zugeführt werden können. Diese Aufgabe
wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Im Zusammenhang mit der Verwendung von Transpondern ist aus der
DE 100 59 582 eine vergleichsweise aufwändige Lösung bekannt. Diese basiert auf einer mechanischen
Verriegelung einerseits und einer davon funktional und räumlich getrennten Erkennung
des Verriegelungsstatus andererseits. Zur Erkennung des Verriegelungsstatus ist ein
auf einer Treibstange geführter Permanentmagnet vorgesehen, dessen Position mittels
eines Reed-Kontakts erkannt wird, woraufhin bei durchgeschaltetem Reed-Kontakt ein
im Flügel angeordneter Transponder eine Information an einen im Rahmen angeordneten
Empfänger absetzt.
[0008] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass einem Transponder ein eindeutiges
Datum einprägbar ist, das dieser entweder permanent oder aufgrund externer Aktivierung
abgibt und dann von einem Sensor aufgenommen und entweder von einem Sensor selbst
oder einer intern oder extern nachgeschalteten Verarbeitungseinheit ausgewertet werden
kann. Durch Vergleich des empfangenen Datums mit in einer Datenbasis hinterlegten
Referenzdaten lässt sich ermitteln, ob es sich bei dem empfangenen Datum um ein zulässiges
oder autorisiertes Datum handelt. Nur wenn dies gegeben ist, wird ein entsprechendes
Signal erzeugt. Andernfalls wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ein Fehlersignal erzeugt.
[0009] Der Vorteil der Erfindung besteht in der hohen Manipulationssicherheit aufgrund der
Tatsache, dass mittels des Transponders eine echte Datenübertragung stattfindet, wobei
das übertragene Datum von der Gegenstelle, also vom Sensor oder einer dem Sensor intern
oder extern nachgeschalteten Verarbeitungseinheit, auf Plausibilität und/oder Authentizität
geprüft wird. Da das dem Transponder eingeprägte Datum weder direkt erkennbar noch
einfach auslesbar ist, ist die Gefahr einer Manipulation erheblich herabgesetzt, die
nur dann möglich wäre, wenn Dritte den im Rahmen vorgesehenen Sensor nachbilden würden.
Dies ist mit erheblichem, vor allem aber zeitlichem und gerätetechnischem Aufwand
verbunden, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass dies in einem ansonsten überwachten
Objekt unbemerkt geschehen könnte, als ausgesprochen gering angesehen werden kann.
Weiter wird das Manipulationsrisiko gesenkt, indem die Übertragung der Daten zwischen
Transponder und Gegenstelle verschlüsselt geschieht, so dass ein ungewolltes Auslesen
nahezu ausgeschlossen werden kann.
[0010] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass dem Schließblech in nebeneinander
angeordneten Positionen eine Mehrzahl von Sensoren zugeordnet ist. Damit ist nicht
nur eine einzelne Position des überwachten Fensters, der überwachten Türe oder dergleichen
überwachbar sondern eine der Anzahl der Sensoren entsprechende Anzahl von Positionen.
Bei einer Überwachung von Fenstern kommen als überwachte Positionen z. B. eine Offenstellung
(erster Sensor), eine Geschlossenstellung (zweiter Sensor) und eine Kippstellung (dritter
Sensor) in Betracht, wobei "Offenstellung" meint, dass der Fensterflügel im Rahmen
anliegt, der Flügel aber noch nicht verriegelt ist und wobei "Geschlossenstellung"
entsprechend meint, dass der Flügel im Rahmen anliegt und verriegelt ist. Eine "vierte
Position", wenn nämlich der Fensterflügel aus dem Rahmen herausgeschwenkt ist, ist
daran erkennbar, dass keiner der Sensoren ein Signal liefert. Würde die Anzahl der
Positionen z. B. um eine Parallelabstellung erhöht, müsste also auch die Anzahl der
Sensoren erhöht werden.
[0011] Bei einer Auftrennung der Verarbeitungseinheit in lokale und zentrale Verarbeitungseinheit
ist für die lokale und zentrale Verarbeitungseinheit eine kommunikative Verbindung
zu einem Bussystem vorgesehen, wobei die dem Sensor nachgeschaltete lokale Verarbeitungseinheit
das empfangene Datum über ein Bussystem an die zentrale Verarbeitungseinheit weiterleitet.
Bei der Auslagerung von beiden Teilen der Verarbeitungsfunktionalität (Digitalisierung
und Authentifizierung) in eine externe, zentrale Verarbeitungseinheit wird der lokale
Sensor so modifiziert, dass er selbst das von ihm ausgelesene Datum des Transponders
über eine kommunikative Verbindung z. B. ein Bussystem an die externe, zentrale Verarbeitungseinheit
weiterleitet.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0013] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Sensor eine
als Antenne fungierende Sensorwicklung umfasst und dass die Antenne sowohl zur Abstrahlung
eines elektromagnetischen Feldes zur Energieversorgung des Transponders als auch zur
Detektion eines vom Transponder ausgesandten Datums in Form eines elektromagnetischen
Signals vorgesehen ist. Auf diese Weise ist keine eigene Energieversorgung des Transponders
und entsprechend keine Energiezufuhr in den beweglichen Flügel erforderlich. Lösungen,
die eine solche Energiezufuhr erfordern, erhöhen zum einen die Fertigungskosten und
machen zum anderen die Gesamtlösung fehleranfällig und entsprechend wartungsintensiv.
[0014] Weiter ist vorgesehen, dass die Übertragung des Datums in Form eines elektromagnetischen
Signals zwischen dem Transponder und dem Sensor bzw. der Antenne in einer verschlüsselten
Form geschieht. Damit wird die übertragene Information - das Datum - für Dritte unzugänglich.
Nur der berechtigte Empfänger, in unserem Fall der berechtigte Sensor ist in der Lage
die gesendeten Informationen des Transponders zu lesen. Die Verschlüsselung verhindert
das Lesen des Datums durch unberechtigte Dritte, die dieses zum Nachbau des Transponders
und dessen Missbrauch nutzen könnten.
[0015] In einer nochmals weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Datum
vom Sensor oder einer dem Sensor intern oder extern nachgeschalteten Verarbeitungseinheit
auswertbar ist. Bei einer Auswertung des Datums durch den Sensor selbst umfasst dieser
entsprechende Verarbeitungsfunktionalität, die eine solche Auswertung möglich macht.
[0016] Alternativ kann die Verarbeitungsfunktionalität auch dem eigentlichen Sensor intern
nachgeschaltet sein. Dabei kann die Verarbeitungsfunktionalität, also eine entsprechende
Vorrichtung, z.B. ein Mikroprozessor mit Transceiver-IC, im Rahmen, insbesondere zusammen
mit dem Sensor unterhalb des Schließblechs, angeordnet sein. Eine solche Verarbeitungsfunktionalität
bzw. die entsprechende Vorrichtung z. B. der Transceiver-IC übernimmt bevorzugt zumindest
die Digitalisierung des als elektromagnetische Welle, also als analoge Information,
empfangenen Datums. Die im Rahmen vorgesehene Verarbeitungsfunktionalität bzw. die
entsprechende Vorrichtung z. B. der Mikropozessor kann auch bereits eine Überprüfung
oder Vorab-Prüfung des empfangenen Datums, z.B. anhand einer Prüfsumme oder dergleichen
oder anhand eines für das Datum vorgegebenen Bildungsschemas, vornehmen. Darüber hinaus
oder zusätzlich kann mit der Verarbeitungsfunktionalität insbesondere dem Mikroprozessor
auch eine Authentifizierung des Datums anhand von in einer Datenbasis hinterlegten
oder hinterlegbaren Referenzdaten erfolgen.
[0017] Dieser Teil der Verarbeitungsfunktionalität kann auch in eine externe, zentrale Verarbeitungseinheit
ausgelagert sein, derart, dass bei einem Objekt jede im Rahmen eines Fensters, einer
Türe oder dergleichen angeordnete lokale Verarbeitungsfunktionalität (z. B. Transceiver-IC)
das jeweils empfangene Datum (ggf. nach einer Vorprüfung der oben beschriebenen Art)
an eine zentrale Verarbeitungseinheit zur Auswertung des Datums (Authentifizierung)
weiterleitet.
[0018] Es besteht weiter die Möglichkeit, beide Teile der Verarbeitungsfunktionalität, also
die Digitalisierung und die Authentifizierung in eine externe, zentrale Verarbeitungseinheit
auszulagern. Vorteilhaft bei einer solchen Lösung ist, dass nicht jede Verriegelungsanordnung
über eine eigene Verarbeitungsfunktionalität (Mikroprozessor und Transceiver-IC) verfügen
muss, sondern eine zentrale Verarbeitungseinheit für alle Verriegelungsanordnungen
ausreichend ist.
[0019] Die Authentifizierung erfolgt bevorzugt durch Vergleich mit in einer Datenbasis,
auf die die Verarbeitungseinheit Zugriff hat, hinterlegbaren Referenzdaten. Als Referenzdaten
sind dabei in der Datenbasis entweder jedes für das Objekt zugelassene Datum, eine
Bildungsregel, die sämtliche für das Objekt zugelassene Daten umfasst, oder ein sonstiges,
sämtliche zugelassen Daten umfassendes Prüfschema hinterlegt.
[0020] Im Betrieb der vorstehend beschriebenen überwachbaren Verriegelungsanordnung wird
das vom Transponder abgestrahlte Datum vom jeweiligen Sensor nur aufgenommen, wenn
sich der Transponder in einem Nahbereich zum Sensor befindet, im Falle eines überwachten
Fensters also z.B. dann wenn der Flügel im Rahmenprofil anliegt oder zumindest näherungsweise
anliegt. Dies wird mit einer geeignet gerichteten Strahlungscharakteristik des Transponders
erreicht. Damit ist gewährleistet, dass der Sensor das vom Transponder abgestrahlte
Datum dann und nur dann empfängt, wenn bei einem überwachten Fenster der Flügel in
der o.g. Art im Rahmen anliegt und/oder wenn sich der Schließbolzen in einer definierten
Position befindet.
[0021] Bevorzugt ist vorgesehen, dass der Transponder vom Sensor in seiner Funktion als
Quelle eines elektromagnetischen Feldes mit elektrischer Energie versorgt wird und
der Transponder entsprechend das Datum nur abstrahlt, wenn er sich in einem Nahbereich
zum Sensor befindet, der eine solche Energieversorgung ermöglicht. Diese Korrelation
ermöglicht eine definierte Aktivierung des Transponders nur dann, wenn dieser in einen
vorgegebenen Nahbereich des Sensors eintritt. Der Nahbereich des Sensors ist dabei
im Wesentlichen durch die Gestalt des vom Sensor abgestrahlten elektromagnetischen
Feldes definiert, also durch die Richtcharakteristik des Antennenbestandteils des
Sensors. Insbesondere durch das Zusammenwirken einerseits der Richtcharakteristik
des Sensors beim Aktivieren des Transponders und der Richtcharakteristik des Transponders
beim Aussenden des Datum kann der Nahbereich, also die damit assoziierte Überprüfung,
ob sich der Schließbolzen in einer definierten Position zum Schließblech befindet,
so exakt definiert werden, dass Fehlauswertungen nahezu ausgeschlossen sind.
[0022] Beim Betrieb der überwachbaren Verriegelungsanordnung, insbesondere beim Betrieb
einer Mehrzahl solcher Anordnungen, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
vorgesehen, dass in Abhängigkeit vom Ergebnis der Überprüfung, also der Authentifizierung
des oder jedes empfangenen Datum, ein diesbezügliches Signal abgegeben wird. Z.B.
kann ein "ok-Signal" abgegeben werden, wenn jedes empfangene Datum als zugelassen
erkannt wurde. Alternativ kann ein Fehlersignal abgegeben werden, wenn mindestens
ein empfangenes Datum als nicht zugelassen erkannt wurde. Darüber hinaus sind auch
Mischformen einer solchen Signalisierung denkbar und von der Erfindung mit umfasst,
bei denen z.B. vorgesehen sein kann, dass, solange jedes empfangene Datum als zugelassen
erkannt wird, das "ok-Signal" abgegeben wird und dass, sobald mindestens ein empfangenes
Datum als nicht zugelassen erkannt wird, zum einen ein Fehlersignal und zum anderen
ein Signal zu Identifizierung des fehlerverursachenden Fensters (oder der Türe oder
dergleichen) abgesetzt wird, das anhand einer bei jedem Datentransfer vom Sensor zur
zentralen Verarbeitungseinheit übermittelten Kennung des lokalen Sensors, z.B. in
Form seiner Adresse am Bus, gebildet wird.
[0023] Beim erstmaligen Betrieb einer Verriegelungsanordnung oder im Zusammenhang mit einem
evtl. Austausch eines Transponders ist die Aktivierung einer speziellen Betriebsart
zur Übergabe des vom Transponder abgestrahlten Datums in die Datenbasis vorgesehen.
Es ergibt sich damit ein "Lemmodus", mit dem neue Daten, also z.B. ein neues Transponder-Datum,
in die Datenbasis übernehmbar sind, so dass bei anschließendem Betrieb der Verriegelungsanordnung
das empfangene Transponder-Datum als zulässiges oder zugelassenes Datum erkannt wird.
[0024] Das Aktivieren dieser speziellen Betriebsart ist beispielsweise durch einen Mastertransponder
bzw. Programmiertransponder möglich, der von einer befugten Person mitgeführt und
an die Verriegelungsanordnung herangeführt wird, so dass der "Lernmodus" aktiviert
wird. Jetzt kann das neue Transponder-Datum in die Datenbasis übernommen werden. Der
Mastertransponder trägt dabei ein Datum, welches von der Verarbeitungseinheit erkannt
wird und diese zum Umschalten in den "Lernmodus" veranlasst. Um eine Manipulation
mit Hilfe des Mastertransponders durch nicht befugte Personen zu vermeiden, ist es
vorteilhaft vor der Aktivierung des "Lernmoduses" eine Personenbefugnis durch die
zentrale Verarbeitungseinheit abzufragen. Weiter kann die Aktivierung des "Lernmoduses"
auch zentral über die zentrale Verarbeitungseinheit ausgelöst werden, so dass in die
Datenbasis die neuen Daten von einem, mehreren oder allen Transpondern eingelesen
werden können.
[0025] Die Erfindung bezieht sich ferner auch auf eine Überwachungseinrichtung, also ein
Gesamtsystem, das eine Anzahl von Fenstern oder dergleichen mit überwachbaren Verriegelungsanordnungen
und zumindest eine externe Verarbeitungseinheit (zentrale Verarbeitungseinheit), z.B.
in Form einer Einbruchsmeldeanlage oder dergleichen, umfasst. Jede Verriegelungsanordnung
ist dabei kommunikativ, insbesondere über einen Bus, mit der zentralen Verarbeitungseinheit
verbunden. Immer wenn sich der Status eines Fensters, einer Türe oder dergleichen
ändert, d.h. wenn z.B. ein Fenster geöffnet, geschlossen, gekippt, verriegelt oder
entriegelt wird, ist dies für die Verriegelungsanordnung am Empfang oder Nicht-Empfang
des Transponder-Datums - ggf. am Empfang oder Nicht-Empfang des Transponder-Datums
für einen bestimmten Sensor der Verriegelungsanordnung - erkennbar. Durch Übermittlung
des Datums an die zentrale Verarbeitungseinheit oder durch Übermittlung einer den
Status des Fensters anzeigenden Statusinformation kann durch die zentrale Verarbeitungseinheit
eine zentrale Überwachung einer Vielzahl von Verriegelungsanordnungen erfolgen, indem
z.B. die zentrale Verarbeitungseinheit Zugriff auf eine Datenbasis mit Referenzdaten
zur Authentifizierung von im Betrieb von einzelnen Verriegelungsanordnungen empfangenen
Daten hat und indem die zentrale Verarbeitungseinheit beim Empfang eines Datums von
einer der Verriegelungsanordnungen eine Authentifizierung des empfangenen Datums anhand
der in der Datenbasis hinterlegten Referenzdaten vornimmt.
[0026] In Unteransprüchen verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des
Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches
hin; sie sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen
Schutzes für die Merkmalskombinationen der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
[0027] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Einander entsprechende Gegenstände oder Elemente sind in allen Figuren
mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Darin zeigen
[0028]
Fig. 1 in einer Schnittdarstellung einen Abschnitt z.B. eines Fensterrahmens mit einer
erfindungsgemäßen überwachbaren Verriegelungsanordnung,
Fig. 2 in gleicher Perspektive wie Fig. 1 ein Schließblech einer solchen Verriegelungsanordnung,
Fig. 3 den Rahmen und die Verriegelungsanordnung aus Fig. 1 in einer zusätzlich längsgeschnittenen
Darstellung,
Fig. 4 das Schließblech in einer Ansicht von der Unterseite,
Fig. 5 eine besondere Ausführungsform eines verlängerten Schließblechs,
Fig. 6 das verlängerte Schließblech in einer Ansicht von der Unterseite und
Fig. 7 eine Detaildarstellung eines Schließbolzens der Verriegelungsanordnung.
[0029] Fig. 1 zeigt in einer Schnittdarstellung einen Abschnitt eines Rahmenprofils 10,
im Folgenden kurz als Rahmen 10 bezeichnet, eines nicht weiter dargestellten Fensters
mit einer erfindungsgemäßen überwachbaren Verriegelungsanordnung 12. Aus Gründen der
Übersichtlichkeit ist ein Flügel des Fensters nicht dargestellt. Bei geschlossenem
Fenster liegt ein solcher Flügel in dem dargestellten Profil des Rahmens 10 an und
verdeckt die Verriegelungsanordnung 12. Dem nicht dargestellten Flügel ist in an sich
bekannter Art und Weise eine Stulpschiene 14 und eine von dieser verdeckte Treibstange
16 zugeordnet. Die Treibstange 16 trägt einen Schließbolzen 18. Stulpschiene 14, Treibstange
16 und Schließbolzen 18 werden unter dem Begriff Verriegelungsmechanik zusammengefasst.
Der Schließbolzen 18 ist zum Eingriff in ein dem Rahmen 10 zugeordnetes Schließblech
20 vorgesehen. Wenn sich der Schließbolzen 18 außer Eingriff mit dem Schließblech
20 befindet, lässt sich der Flügel aus dem Rahmen 10 herausschwenken und das Fenster
öffnen.
[0030] Fig. 2 zeigt in diesem Zusammenhang in gleicher Perspektive wie in Fig. 1 den Rahmen
10, das Schließblech 20 und vom Flügel und dessen Verriegelungsmechanik nur noch den
Schließbolzen 18. Man erkennt, dass der Schließbolzen 18 zum Verriegeln des Flügels
in eine Eingriffsaussparung 22 des Schließblechs 20 eingreift und in dieser Position
ein Verschwenken des Fensterflügels verhindert.
[0031] Fig. 3 zeigt in gleicher Perspektive wie Fig.1 den Rahmen 10 in einem zusatzlichen
Längsschnitt durch den Rahmen 10 und die Verriegelungsanordnung 12. Im Längsschnitt
ist erkennbar, dass der Schließbolzen 18 einen hier vertikal justierten Transponder
24 umfasst. Dieser ist zur Abgabe eines Datums, also einer eindeutigen Kennung, vorgesehen,
die von einer dem Schließblech 20 zugeordneten Antenne 26, die damit als Sensor für
das vom Transponder 24 abgestrahlte Datum fungiert, aufgenommen. Der Antenne (im Folgenden
werden die Begriffe Antenne 26 und Sensor synonym verwendet) ist eine interne Verarbeitungseinheit
28 in Form einer Auswerteelektronik umfassend einen Transceiver-IC und einen Mikroprozessor
zugeordnet. Die interne Verarbeitungseinheit 28 ist über eine Busleitung 30 kommunikativ
mit einer nicht dargestellten externen Einbruchsmeldeeinheit verbindbar.
[0032] Fig. 4 zeigt nur das Schließblech 20 in einer Ansicht der Unterseite, also in einer
Ansicht derjenigen Seite, die im eingebauten Zustand dem Rahmen 10 zugewandt ist.
Erkennbar ist ebenfalls der Sensor 26 oder die Antenne 26. Diese ist elektrisch leitend
mit einer Platine 32 verbunden, auf der die interne Verarbeitungseinheit 28 schematisch
in Form eines Mikroprozessors oder dergleichen dargestellt ist. Die Darstellung der
Busleitung 30 fehlt in Fig. 4. Der halb in die Eingriffsaussparung 22 des Schließblechs
20 eingeführte Schließbolzen 18 ist ebenfalls erkennbar und es ist ersichtlich, dass,
wenn der Schließbolzen 18 komplett in die Eingriffsaussparung eingeführt ist, dieser
direkt über der Antenne 26 - dem Sensor 26 - zu liegen kommt, so dass ein Empfang
des vom im Schließbolzen 18 enthaltenen Transponder 24 abgesetzten Datums durch den
Sensor 26 möglich ist.
[0033] Fig. 5 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Schließblechs 20, wobei das Schließblech
20 in dieser Ausführungsform im Bereich der Eingriffsaussparung 22 verlängert ist.
[0034] Dazu zeigt Fig. 6 die Unterseite dieses verlängerten Schließblechs 20, wobei ersichtlich
wird, dass diesem Schließblech 20, in Gegensatz zu dem in Fig. 4 dargestellten Schließblech
20, nicht nur ein Sensor 26 sondern eine Mehrzahl von Sensoren 26, im dargestellten
Beispiel drei Sensoren 26, zugeordnet sind. Die Position jedes Sensors 26 auf der
Unterseite des verlängerten Schließblechs 20 korrespondiert mit einer entsprechenden
Position des Schließbolzens 18 bei unterschiedlichen Stellungen des Fensters (Offenstellung,
Geschlossenstellung, Kippstellung).
[0035] Fig. 7 zeigt in vergrößerter Darstellung mit teilweise durchsichtig dargestellten
Bestandteilen den Schließbolzen 18 und den darin angeordneten Transponder 24. Ein
hier durchsichtig dargestellter äußerer Mantel des Transponders 18 ist aus einem Material
gefertigt, das eine zur Gewährleistung der Funktion des Schließbolzens als Arretiermittel
ausreichende Festigkeit hat. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Schließbolzen
18, ggf. der Schließbolzen 18 und das Schließblech 20, aus einen elektrisch nicht
leitenden Material gefertigt. Der Transponder 24 ist in eine Ausnehmung des nach unten
offenen Mantels des Schließbolzens 18 eingesetzt und in dieser Position z.B. durch
eine Vergußmasse 34 fixiert. Abweichend von der in Fig. 7 dargestellten vertikalen
Orientierung des Transponders 24 im Schließbolzen 18 sind auch andere Orientierungen,
z.B. eine horizontale Orientierung, denkbar.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 10
- Rahmen
- 12
- Verriegelungsanordnung
- 14
- Stulpschiene
- 16
- Treibstange
- 18
- Schließbolzen
- 20
- Schließblech
- 22
- Eingriffsaussparung
- 24
- Transponder
- 26
- Sensor/Antenne
- 28
- interne Verarbeitungseinheit
- 30
- Busleitung
- 32
- Platine
- 34
- Vergußmasse
1. Fenster oder dergleichen, mit einer überwachbaren Verriegelungsanordnung, dessen Flügel
schwenkbar an einem Rahmen (10) gelagert ist, wobei dem Flügel eine Verriegelungsmechanik
mit einem Schließbolzen (18) zum Eingriff in ein dem Rahmen (10) zugeordnetes Schließblech
(20) zugeordnet ist und wobei der Eingriff des Schließbolzens (18) in das Schließblech
(20) detektierbar ist, wobei dem Schließbolzen (18) ein Transponder (24) und dem Schließblech
(20) ein zum Zusammenwirken mit dem Transponder (24) vorgesehener Sensor (26) zugeordnet
ist., dadurch gekennzeichnet, dass dem Schließblech (20) in nebeneinander angeordneten Positionen eine Mehrzahl von
Sensoren (26) zugeordnet sind, dass der Transponder (24) in dem Schließbolzen (18)
angeordnet ist und dass eine kommunikative Verbindung zu einem Bussystem vorgesehen
ist, wobei der Sensor (26) selbst oder eine dem Sensor (26) nachgeschaltene Verarbeitungseinheit
(Transceiver-IC) zum Transfer des empfangenen Datums in das Bussystem vorgesehen ist.
2. Fenster oder dergleichen nach Anspruch 1, wobei der Sensor (26) eine als Antenne fungierende
Sensorwicklung umfasst und wobei die Antenne sowohl zur Abstrahlung eines elektromagnetischen
Feldes zur Energieversorgung des Transponders (24) als auch zur Detektion eines vom
Transponder (24) ausgesandten elektromagnetischen Signals - Datum - vorgesehen ist.
3. Fenster oder dergleichen nach Anspruch 2, wobei eine Übertragung des Datums zwischen
Transponder (24) und Sensor (26) verschlüsselt passiert.
4. Fenster oder dergleichen nach Anspruch 3, wobei das Datum vom Sensor (26) oder einer
dem Sensor (26) intern oder extern nachgeschalteten Verarbeitungseinheit auswertbar
ist.
5. Fenster oder dergleichen nach Anspruch 4, wobei die Auswertung des Datums einen Vergleich
mit in einer Datenbasis hinterlegbaren Referenzdaten umfasst.
6. Verfahren zum Betrieb eines Fensters oder dergleichen nach einem oder mehreren der
vorangehenden Ansprüche, wobei vom Sensor (26) ein vom Transponder (24) abgestrahltes
Datum aufgenommen wird, wenn sich der Transponder (24) in einem Nahbereich zum Sensor
(26) befindet.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der Transponder (24) vom Sensor (26) in seiner Funktion
als Quelle eines elektromagnetischen Feldes mit elektrischer Energie versorgt wird
und der Transponder (24) entsprechend das Datum nur abstrahlt, wenn er sich in einem
Nahbereich zum Sensor (26) befindet, der eine solche Energieversorgung ermöglicht.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, wobei eine dem Sensor (26) intern oder extern nachgeschaltete
Verarbeitungseinheit das empfangene Datum, insbesondere anhand von in einer Datenbasis
hinterlegten Referenzdaten, überprüft und wobei in Abhängigkeit vom Ergebnis der Überprüfung
ein diesbezügliches Signal abgegeben wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei eine spezielle Betriebsart zur Übergabe des vom Transponder
(24) abgestrahlten Datums in die Datenbasis vorgesehen ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei eine Aktivierung der speziellen Betriebsart durch
einen Mastertransponder geschieht.
11. Überwachungseinrichtung mit zumindest eines Fensters oder dergleichen nach einem oder
mehreren der Ansprüche 1 bis 5, wobei jede Verriegelungsanordnung kommunikativ über
ein Bussystem mit einer zentralen Verarbeitungseinheit verbunden ist, wobei die zentrale
Verarbeitungseinheit Zugriff auf eine Datenbasis mit Referenzdaten zur Authentifizierung
von im Betrieb von einzelnen Verriegelungsanordnungen empfangenen Daten hat.
12. Verfahren zum Betrieb einer Überwachungseinrichtung nach Anspruch 11, wobei die zentrale
Verarbeitungseinheit beim Empfang eines Datums von einer der Verriegelungsanordnungen
eine Authentifizierung des empfangenen Datums anhand der in der Datenbasis hinterlegten
Referenzdaten vornimmt.
1. A window or the like, with a locking arrangement, which can be monitored, the wing
of which is pivotably mounted on a frame (10), wherein a locking mechanism with a
latch bolt (18) is assigned to the wing to engage in a striking plate (20) assigned
to the frame (10) and wherein the engagement of the latch bolt (18) in the striking
plate (20) can be detected, wherein a transponder (24) is assigned to the latch bolt
(18) and a sensor (26) provided for interacting with the transponder (24) is assigned
to the striking plate (20), characterized in that a plurality of sensors (26) are assigned to the striking plate (20) in positions
arranged adjacent to each other, that the transponder (24) is arranged in the latch
bolt (18) and that a communicative connection to a bus system is provided, wherein
the sensor (26) itself or a processing unit (Transceiver-IC) downstream of the sensor
(26) is provided for transferring the datum received into the bus system.
2. A window or the like according to Claim 1, wherein the sensor (26) comprises a sensor
winding functioning as an antenna and wherein the antenna is provided both for the
emission of an electromagnetic field for the energy supply of the transponder (24)
as well as for the detection of an electromagnetic signal - datum - outputted by the
transponder (24).
3. A window or the like according to Claim 2, wherein a transmission of the datum between
transponder (24) and sensor (26) occurs encrypted.
4. A window or the like according to Claim 3, wherein the datum from the sensor (26)
or a processing unit internally or externally downstream of the sensor (26) can be
evaluated.
5. A window or the like according to Claim 4, wherein the evaluation of the datum comprises
a comparison with reference data storable in a data base.
6. A method for operating a window or the like according to one or several of the preceding
claims, wherein a datum emitted by the transponder (24) is received by the sensor
(26), if the transponder (24) is located in proximity to the sensor (26).
7. A method according to Claim 6, wherein the transponder (24) is supplied by the sensor
(26) in its function as a source of an electromagnetic field with electrical energy
and the transponder (24) accordingly only emits the datum, if it is located in proximity
to the sensor (26), which makes possible such an energy supply.
8. A method according to Claim 6 or 7, wherein a processing unit internally or externally
downstream of the sensor (26) checks the datum received, in particular by means of
reference data stored in a data base and wherein a related signal is emitted depending
on the result of the check.
9. A method according to Claim 8, wherein a special operating mode is provided for transferring
the datum emitted by the transponder (24) into the data base.
10. A method according to Claim 9, wherein an activation of the special operating mode
takes place by means of a master transponder.
11. A monitoring device with at least one window or the like according to one or several
of Claims 1 to 5, wherein each locking arrangement is connected communicatively via
a bus system to a central processing unit, wherein the central processing unit has
access to a data base with reference data for authentication of data received during
the operation of individual locking arrangements.
12. A method for operating a monitoring device according to Claim 11, wherein the central
processing unit upon receipt of a datum from one of the locking arrangements carries
out an authentication of the received datum by means of the reference data stored
in the data base.
1. Fenêtre ou similaire, avec un agencement de verrouillage pouvant être surveillé, dont
le vantail est supporté de façon pivotante sur un cadre (10), un mécanisme de verrouillage
avec un pêne (18) destiné à s'engager dans une gâche (20) affectée au cadre (10) étant
affecté au vantail, et l'engagement du pêne (18) dans la gâche (20) pouvant être détecté,
un transpondeur (24) étant affecté au pêne (18), et un capteur (26) prévu pour la
coopération avec le transpondeur (24) étant affecté à la gâche (20), caractérisée en ce qu'une pluralité de capteurs (26) sont affectés à la gâche (20) dans des positions juxtaposées
les unes aux autres, en ce que le transpondeur (24) est disposé dans le pêne (18) et en ce qu'il est prévu une liaison de communication avec un système de bus, le capteur (26)
lui-même ou une unité de traitement (transceiver-IC) montée en aval du capteur (26)
étant prévue(e) pour le transfert de la donnée reçue vers le système de bus.
2. Fenêtre ou similaire selon la revendication 1, le capteur (26) comprenant un bobinage
de capteur fonctionnant en tant qu'antenne, et l'antenne étant prévue aussi bien pour
le rayonnement d'un champ électromagnétique pour l'alimentation en énergie du transpondeur
(24) que pour la détection d'un signal - donnée - électromagnétique émis par le transpondeur
(24).
3. Fenêtre ou similaire selon la revendication 2, une transmission de la donnée entre
le transpondeur (24) et le capteur (26) étant cryptée.
4. Fenêtre ou similaire selon la revendication 3, la donnée pouvant être analysée par
le capteur (26) ou par une unité de traitement montée en aval du capteur (26) de façon
interne ou externe.
5. Fenêtre ou similaire selon la revendication 4, l'analyse de la donnée comprenant une
comparaison avec des données de référence pouvant être stockées dans une base de données.
6. Procédé de fonctionnement d'une fenêtre ou similaire selon l'une ou plusieurs des
revendications précédentes, une donnée émise par le transpondeur (24) étant enregistrée
par le capteur (26) quand le transpondeur (24) se situe dans une zone proche du capteur
(26).
7. Procédé selon la revendication 6, le transpondeur (24) étant alimenté en énergie électrique
par le capteur (26) dans sa fonction en tant que source d'un champ électromagnétique,
et le transpondeur (24) n'émettant en conséquence la donnée que s'il se trouve dans
une zone proche du capteur (26) qui permet une telle alimentation en énergie.
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, une unité de traitement montée en aval du capteur
(26) de façon interne ou externe vérifiant la donnée reçue, en particulier à l'aide
de données de référence stockées dans une base de données, et un signal en ce sens
étant délivré en fonction du résultat de la vérification.
9. Procédé selon la revendication 8, un mode de fonctionnement spécial étant prévu pour
le transfert vers la base de données de la donnée émise par le transpondeur (24).
10. Procédé selon la revendication 9, une activation du mode de fonctionnement spécial
étant effectuée par un transpondeur maître.
11. Système de surveillance avec au moins une fenêtre ou similaire selon l'une ou plusieurs
des revendications 1 à 5, chaque agencement de verrouillage étant raccordé en communication
à une unité de traitement centrale par le biais d'un système de bus, l'unité de traitement
centrale ayant accès à une base de données avec des données de référence pour l'authentification
de données reçues pendant le fonctionnement en provenance de différents agencements
de verrouillage.
12. Procédé de fonctionnement d'un agencement de surveillance selon la revendication 11,
l'unité de traitement centrale procédant, lors de la réception d'une donnée en provenance
de l'un des agencements de verrouillage, à une authentification de la donnée reçue
à l'aide des données de référence stockées dans la base de données.